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MINISTERRAT
DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

Az.: 00 25 01                           Nur für den Dienstgebrauch!
                                        NfD-Nr.: 123/83
                                        0090. Exemplar


A 040/1/337

Fernsprechvermittlung P 209
Beschreibung und Nutzung

1983

NACHWEIS ÜBER EINARBEITUNG VON ÄNDERUNGEN

ÄnderungEinarbeitung
Nr.   Inkraftsetzungstermin   Datum    Unterschrift     
 
 
 
 
 
 
 

NACHWEIS ÜBER ZUGANG/ABGANG

Lfd. 
Nr.
  Zugang  
Blatt
  Abgang  
Blatt
  Bestand  
Blatt
  Datum    Signum  
95Anfangsbestand
 
 
 
 
 
Einführungsbestimmung zur A 040/1/337

Die Anleitung 040/1/337 Fernsprechvermittlung P 209
Beschreibung und Nutzung wird erlassen und tritt am
01. 02. 1983 in Kraft.


O. U., den 23. 08. 1983                 Chef Nachrichten

Ag 117/I/19185-3

Inhaltsverzeichnis

          Übersichts- und Einführungsteil
A         Beschreibung
1.        Fernsprechvermittlung P 209
1.1.      Bestimmung
1.2.      Gerätesatz
1.3.      Technische Angaben
1.3.1.    Anschaltmöglichkeiten
1.3.2.    Vermittlungstechnische Möglichkeiten
1.3.3.    Signalisation
1.3.4.    Kennwerte
1.4.      Konstruktiver Aufbau
1.5.      Wirkungsweise
1.5.1.    Allgemeines
1.5.2.    Ruf vom Teilnehmer
1.5.3.    Abfrage durch die Vermittlung
1.5.4.    Rufen des Teilnehmers
1.5.5.    Herstellen der Verbindung
1.5.6.    Abruf vom Teilnehmer
1.5.7.    Betriebs- und Havariesignalisation
1.5.8.    Anschließen der Vermittlungsplätze
2.        Einzelgeräte und Einrichtungen
2.1.      Schnurpaarblock BSch-4
2.2.      Leitungsverbindungsblock BSL
2.3.      Teilnehmervielfachfeld BMA-4
2.4.      Vielfachfeld BMP-4
2.5.      Teilnehmerschiene BA-2/4
2.6.      Kanalverteiler BK-4 (F)
2.7.      Stromverteilertafel BRPG (BRPS-4)
2.8.      Zusatzeinrichtung BWO
2.9.      Rangierverteiler BAK-20

B         Nutzung
1.        Sicherheitsbestimmungen
2.        Montage der Fernsprechvermittlung P 209
3.        Vorbereiten zum Betrieb und Eigenüberprüfung
4.        Inbetriebnahme
4.1.      Einschalten der Stromversorgung
4.2.      Überprüfung des Kanalverteilers mit der
          Zusatzeinrichtung BWO
4.2.1.    Nichtautomatisierter Betrieb
4.2.2.    Automatisierter Betrieb
4.3.      Überprüfen der Verbindungsleitungen ПЛ
4.4.      Herstellen der Verbindung mit der 2Dr- oder
          4Dr-Teilnehmern ZB über Teilnehmerleitungen
4.5.      Herstellen der Verbindung mit 2Dr- Teilnehmern
          OB über Teilnehmerleitungen
4.6.      Herstellen der Verbindung mit Funkstellen
          im Simplexbetrieb
4.7.      Herstellen der Verbindung auf 2Dr- oder
          4Dr-Querverbindungsleitungen
4.8.      Herstellen der Verbindung über Fernkanäle
5.        Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung
6.        Lagerung und Transport
7.        Konservierung

Anlagen:
1         Verwendete Abkürzungen und Bezeichnungen für Geräte,
          Einrichtungen sowie Bedienelemente

2         Bild 1 Stromlaufplan der Vermittlung mit geringer
          Anzahl von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005TO)

          Bild 2 Stromlaufplan der Vermittlung mit großer
          Anzahl von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005TO)

          Bild 3 Stromlaufplan der Stromversorgung der Ver-
          mittlung mir geringer Anzahl von Anrufeinheiten
          (ChJa0.210.005TO)

          Bild 4 Stromlaufplan der Stromversorgung der Ver-
          mittlung mit großer Anzahl von Anrufeinheiten
          (ChJa0.210.005TO)

          Bild 5 Stromlaufplan der Zusammenschaltung der Ver-
          mittlungsplätze (ChJa0.210.005TO)

          Bild 6 Stromlaufplan der Signalisation der Vermittlung
          mit geringer Anzahl von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005TO)

3         Bild 7 Stromlaufplan der Signalisation der Vermittlung
          mit großer Anzahl von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005TO)

          Bild 8 Stromlaufplan der Signalisation der Vermittlung
          mit großer Anzahl von Anrufeinheiten (einschließlich
          Teilnehmervielfachfeld und Vielfachfeld ChJa0.210.005TO)

          Bild 9 Stromlaufplan der Impulsübertragung des Nummern-
          schalters auf Verbindungsleitungen und Fernkanäle
          (ChJa0.210.005TO)

4         Bild 10a Stromlaufplan des Schnurpaarblockes BSch-4
          (ChJa2.118.090Ä3)

          Bild 11 Bauschaltplan des Schnurpaarblockes BSch-4
          (ChJa2.118.090SchM)

          Bild 12 Schnurpaarblock BSch-4 (Bildansichten,
          ChJa2.118.090GTsch)

5         Bilder 10b und 10c Stromlaufplan des Schnurpaar-
          blockes BSch-4 (ChJa2.118.090Ä3)

          Bild 13 Bauschaltplan der Schnurpaarkassette BSchP-4
          (ChJa3.649.068SchM)

          Bild 14 Stromlaufplan des Verstärkers UMDK
          (ChJa5.032.019Ä3)

          Bild 15 Bauschaltplan des Steuergerätes der Ver-
          mittlung BUK (Chja5.284.041MÄ)

6         Bild 16 Stromlaufplan des Leitungsverbindungsblockes
          BSL (ChJa2.118.097Ä3)

          Bild 17 Bauschaltplan des Leitungsverbindungsblockes
          BSL (ChJa2.118.097SchM)

          Bild 18 Leitungsverbindungsblock BSL (Bildansichten,
          ChJa2.118.097GTsch)

          Bild 19 Stromlaufplan des Teilnehmervielfachfeldes
          BMA-4 (ChJa2.118.092Ä3)

          Bild 20 Bauschaltplan des Teilnehmervielfachfeldes
          BMA-4 (ChJa2.118.092SchM)

7         Bild 21 Teilnehmervielfachfeld BMA-4 (Bildansichten,
          ChJa2.118.092GTsch)

          Bild 22 Stromlaufplan des Vielfachfeldes BMP-4
          (ChJa2.118.093Ä3)

          Bild 23 Bauschaltplan des Vielfachfeldes BMP-4
          (ChJa2.118.093SchM)

          Bild 24 Vielfachfeld BMP-4 (Bildansichten,
          ChJa2.118.093GTsch)

          Bild 25 Stromlaufplan der Teilnehmerschiene BA-2/4
          (ChJa2.118.091Ä3)

          Bild 26 Bauschaltplan der Teilnehmerschiene BA-2/4
          (ChJa2.118.091SchM)

8         Bild 27 Teilnehmerschiene BA-2/4 (Bildansichten,
          ChJa2.118.091GTsch)

          Bild 28 Stromlaufplan des Kanalverteilers BK-4
          (ChJa2.118.116Ä3)

          Bild 29 Bauschaltplan des Kanalverteilers BK-4
          (ChJa2.118.116MÄ)

          Bild 30 Kanalverteiler BK-4 (Bildansichten,
          ChJa2.118.116GTsch)

          Bild 31 Stromlaufplan der Stromverteilertafel BRPS
          (ChJa2.118.160Ä3)

          Bild 32 Bauschaltplan der Stromverteilertafel BRPS
          (ChJa2.118.160MÄ)

9         Bild 33 Stromverteilertafel BRPS (Bildansichten,
          ChJa2.118.160GTsch)

          Bild 34 Stromlaufplan der Zusatzeinrichtung BWO
          (ChJa2.118.114Ä3)

          Bild 35 Bauschaltplan der Zusatzeinrichtung BWO
          (ChJa2.118.114MÄ)

          Bild 36 Zusatzeinrichtung BWO (Bildansichten,
          ChJa2.118.114GTsch)

          Bild 37 Stromlaufplan des Rangierverteilers BAK-20
          (ChJa2.106.377Ä3)

          Bild 38 Bauschaltplan des Rangierverteilers BAK-20
          (ChJa2.106.177SchM)

          Bild 39 Rangierverteiler BAK-20 (Bildansichten,
          ChJa2.106.377GTsch)

A Beschreibung

1. Fernsprechvermittlung P 209

1.1. Bestimmung

Die Fernsprechvermittlung P 209 ist ein Fernvermittlungssystem
und gewährleistet das Aufschalten einer beliebigen Anzahl von
Teilnehmerleitungen (entsprechend der Modifikation der P 209,
Tabelle 1) in Zehnfachstufen bis zu 280 Anrufeinheiten (AE).
In Abhängigkeit von der Anzahl der AE und der Art der anzu-
schaltenden Teilnehmerleitungen wird die P 209 in stationären
Nachrichtenzentralen und mobilen Gerätesätzen eingesetzt als

a) Fernsprechvermittlungen mit geringer Anzahl von AE - die
   Teilnehmerleitungen für ZB 2/4-Teilnehmer sind auf die
   BA-2/ geschaltet. Die P 209 hat kein Vielfachfeld.
b) Fernsprechvermittlungen mit großer Anzahl von AE - die
   Teilnehmerleitungen für ZB 2/4-Teilnehmer sind auf die
   BMA-4 geschaltet, die mit den BMP-4 vermascht werden.

Die P 209 gewährleistet das Anschalten von

a) 2Dr- bzw. 4Dr-Teilnehmerleitungen ZB,
b) 2Dr-Teilnehmerleitungen OB,
c) 2Dr-Verbindungleitungen zu handvermittelten Systemen ZB,
   OB, ZBW und zu Funkstellen im Simplexbetrieb,
d) 4Dr-Verbindungleitungen von ZBW- und ATZ-Systemen, die
   als EVSt (Endvermittlungsstelle) bzw. in der Betriebsart
   ENDSTELLENBETRIEB (mobiler Gerätesatz) arbeiten,
e) automatisierten und nichtautomatisierten 4Dr-Fernkanälen
   in 4- bzw. 10adriger Anschlußart,
f) 5adrigen Verbindungsleitungen von Vermittlungen gleichen
   Typs,
g) Meßgeräten,
h) Schaltverteilern für UK-Kanäle (Anschluß der Zusatzein-
   richtung BWO an die Vermittlungseinrichtung über die
   Steckleiste Sch2).

Tabelle 1 Fernsprechvermittlungen P 209
Bezeichnung der
Vermittlung
Anzahl der
AE (Teil-
nehmerlei-
tungen)
Anzahl der EndstellensätzeAnzahl der
Arbeits-
plätze
KANKANZBZB 2/4SL 2/4PL
(10adrig)(4adrig)2/4OBOB 
123456789
P 209 - 10/20 SP-110/2010--1010-1
P 209 - 20/20 SP-120/2020--1010-1
P 209 - 20/20 SP-220/2020-1055-1
P 209 - 10/20 SP-310/20551055-1
P 209 - 10/20 SP-410/201051055-1
P 209 - 30/5030/5030-4055-2
P 209 - 20/5020/501554055-2
P 209 - 40/6040/6040-4055-3
P 209 - 40/9040/9030101080553
P 209 - 50/8050/8050-601010103
P 209 - 100/180100/18085151402020807
Anmerkung:
Die Angaben in den Spalten 3 bis 8 der Tabelle 1 beinhalten
die Schaltungsarten mit folgender Bedeutung:

a) Spalte 3, 4, KAN      Vierdrahtverbindungssatz in 10-
                         oder 4adriger Anschlußart
b) Spalte 5, ZB 2/4      Teilnehmersatz ZB, der im 2Dr-
                         oder 4Dr-Betrieb, abhängig von der
                         Leitungsanschaltung, mit oder ohne
                         Vielfachfeld betrieben werden kann
c) Spalte 6, ZB 2/4-OB   Teilnehmersatz ZB, der im 2Dr-
                         oder 4Dr-Betrieb, abhängig von der
                         Leitungsanschaltung oder Teilnehmer-
                         satz OB, der mit dem Betriebsarten-
                         schalter umschaltbar betrieben
                         werden kann
d) Spalte 7, SL 2/4-OB   Leitungsverbindungssatz für Verbin-
                         dungsleitungen oder OB-Leitungen,
                         abhängig von der Leitungsanschaltung
                         (2Dr- oder 4Dr-Betrieb mittels Be-
                         triebsartenstecker umschaltbar)
e) Spalte 8, PL          Verbindungsleitungssatz zur Anschal-
                         tung von gleichartigen P 209 oder
                         von anderen Arbeitsplätzen.

1.2. Gerätesatz

Die Geräte und Einrichtungen der einzelnen Typen der Fern-
sprechvermittlung P 209 enthält Tabelle 2. Bei der Nutzung
der genannten Gerätesätze in stationären Nachrichtenzentralen
ist das Nachrüsten mit Geräten, die mit einem Sternchen ge-
kennzeichnet sind, erforderlich.
Zusätzlich gehören zu jedem Gerätesatz
a) 2 Satz Montageteile,
b) 2 Satz Zubehörteile entsprechend der Anzahl der Schnur-
   paarblöcke BSch-4,
c) 1 Werkzeugsatz (nur für stationäre Nachrichtenzentralen),
d) 1 Satz technische Dokumentation,
e) 1 EWZ-Satz.
Die Geräte BAK-20, BAK-40, BPA-D, BITS-2/4, BP-6, BP-7, BP-60
und BPTNW-U der einzelnen Gerätesätze werden zusammen mit den
individuellen EWZ-Sätzen entsprechend der technischen Dokumen-
tation und den Gerätebegleitheften komplementiert. Eine voll-
ständige Aufstellung der Ausrüstung des Gerätesatzes ist der
Dokumentation (Lieferumfang) zu entnehmen.

Tabelle 2 Geräte der einzelnen Typen der Fernsprechvermittlung P 209
Bezeichnung der
Geräte/Einrich-
tungen
KurzbezeichnungAnzahl der Geräte in den Gerätesätzen
deutschrussisch10/20
SP-1
20/20
SP-1
20/20
SP-2
10/20
SP-2
10/20
SP-3
10/20
SP-4
30/5020/5040/6040/90
Anmerkung: Zahl in Klammer gilt für BSch-4M
Schnurpaarblock
(Arbeitsplatz-
unterteil)
BSch-4(M)БШ-4(M)(1)(1)(1)(1)(1)12233
Leitungsver-
bindungsblock
BSLБCЛ2211111111
Teilnehmer-
vielfachfeld
BMA-4БMA-4448
VielfachfeldBMP-4БMП-4448
Teilnehmer-
schiene
BA-2/4БA-2/411114
Kanalverteiler
(Arbeitsplatz-
oberteil
BK-4(F)БK-4(Ф)1221113244
Block für Quer-
verbindungen
BPLБПЛ1
Stromverteiler-
tafel
BRPS-13БPПC-13122
SchalttafelSchtschOSЩOC111
Stromverteiler-
tafel
BRPSБPПC1
Stromverteiler-
tafel
BRPS-4БPПC-41111112
Stromverteiler-
tafel
BRPS-8БPПC-81
Stromverteiler-
tafel
BRPS-12БPПC-1211
Zusatzeinrich-
tung
BWOБBO1111111112
Rangiervertei-
ler
BAK-20БAK-202*2*1*1*11
Rangiervertei-
ler
BAK-40БAK-401*111*234
Prüf- und Meß-
einschub
BITS-2/4БИTC-2/41*1*11*11
TonrufeinschubBPTNW-UБПTHB-У1*1*11*11
Umformer 220V
in 24V-
BP-6БП-611
Umformer 220V
in 24 V-, 70 ...
120 V, Puffer-
betrieb der Ak-
kumulatoren
BP-7БП-71*1*1*111
Stromversor-
gungsgerät
BPA-DБПA-Д1*
1.3. Technische Angaben

1.3.1. Anschaltmöglichkeiten

Die Fernsprechvermittlung P 209 gewährleistet:

a) das Anschalten von 2Dr- und 4Dr-Teilnehmerleitungen sowie
   Verbindungsleitungen mit 10paarigem Kabel,
b) das Anschalten von Empfangs- und Sendeleitungen der 4Dr-
   Teilnehmer und von Verbindungsleitungen über gesonderte
   Anschlußstecker (Schutz der Teilnehmerendapparate und der
   Verbindungleitungen in den Vermittlungen mit den Rangier-
   verteiler BAK-20 durch Überspannungssicherungen und Rück-
   lötsicherungen und BAK-40 durch Überspannungssicherungen),
c) das Einstellen des 2Dr- und 4Dr-Betriebes auf Verbindungs-
   leitungen durch Umlöten von Rücken,
d) das Anschalten der Ortsausgänge der Anpaßeinrichtung für
   Fernkanäle ASDS (Kanäle in 10adriger Anschlußart) mit
   5paarigen Kabeln über individuelle Steckverbinder; die
   Zusammenschaltung der Kanalsätze mit den ASDS erfolgt mit
   den Pegeln -3,46 dB/-3,46 dB (-0,4 Np/-0,4 Np) und
   0 dB/-8,68 dB (0 Np/-1 Np) für Empfang und Senden.
e) das Einstellen der Betriebsart durch Umlöten der Brücken
   auf den Platinen SchP-4 und RM-4 des BSch-4 (vom Hersteller
   wird die P 209 zum Betrieb auf Kanälen mit gleichem Sende-
   und Empfangspegel eingestellt.),
f) das Anschalten von 4Dr-Kanälen mit individuellen Steckern
   oder Mehrfachsteckern (für 5 Kanäle) bei gleichen Pegeln
   -3,46 dB/-3,46 dB (-0,4 Np/-0,4 Np) oder mit unterschied-
   lichen Empfangs- und Sendepegeln 0 dB/-8,68 dB (0 Np/-1 Np)
   bzw. 4,34 dB/-13 dB (0,5 Np/-1,5 Np); die Pegelanpassung
   erfolgt mit einer Verlängerungsleitung (VL), die im Tonruf-
   einschub BPTNW-U zu stecken ist,
g) das Einstellen der automatisierten und nichtautomatisierten
   Betriebsart der Kanalsätze durch Umlöten der Brücken auf
   den Platinen UKA-1 des BK-4.

1.3.2. Vermittlungstechnische Möglichkeiten

Das Abfragen und Vermitteln der angeschalteten Teilnehmer ist
mit den 12 Schnurpaaren (die zu einem Vermittlungsplatz zusam-
mengeschaltet sind durchzuführen).
Mit den Schnurpaaren wird gewährleistet:
a) das Umschalten jedes Schnurpaares mittels Betriebsarten-
   schalter in einer der nachstehenden Betriebsarten:
   - 2Dr-Betrieb        Abfrage und Vermitteln von
                        2Dr-Teilnehmern
   - 4Dr-Betrieb        Abfrage und Vermitteln von
                        4Dr-Teilnehmern
   - 2Dr-/4Dr-Betrieb   Abfrage und Vermitteln eines
                        2Dr- und 4Dr-Teilnehmers;
b) das Anpassen (derselben) an die Kanalpegel -3,46 dB/-3,46
   dB oder 0 dB/-8,86 dB für die Sende- und Empfangsrichtung
   durch Umschalten der Brückenstecker;
c) das Umschalten der Betriebsarten der Schnurpaare 7 bis 12
   jedes Vermittlungsplatzes mittels Betriebsartenverbindungs-
   kabel auf
   - Simplexbetrieb         Abfrage und Vermitteln von Simplex-
                            funkkanälen und OB-Teilnehmern
   - Betrieb mit unter-     Anschalten von zwei 4Dr-Ausgängen
     brochenem Schnurpaar   der Anpaßeinrichtung für Fern-
                            kanäle;
d) das Herstellen von Langzeittransitverbindungen unter Aus-
   nutzung von 4Dr-Transitschnüren; die Schnüre sind Bestand-
   teil des BSch-4;
e) das Zuschalten des Vermittlungsplatzes zu einem beliebigen
   Teilnehmersatz einer Verbindungsleitung oder eines Kanals
   über beliebige Schnurpaare;
f) die Verhinderung des Parallelschaltens des Vermittlungs-
   platzes zu einer bestehenden Verbindung;
g) die akustische Signalisation und das Abschalten des Ver-
   mittlungplatzes (Handapparat) bei gleichzeitigem Schalten
   zweier oder mehrerer Abfrageschalter;
h) den gemeinsamen Betrieb von 2 oder 3 zusammengeschalteten
   BSch-4 und ihrer Bedienung von einem Vermittlungsplatz;
i) den Schutz vor Knackgeräuschen am Fernhörer durch Begren-
   zung auf eine Spannung von 1,3 V;
k) die optische Signalisation der Umschaltung bei Simplex-
   funkkanälen auf Senden;
l) die Blockierung der Teilnehmerleitung ZB bei Unterbrechung
   einer vorher hergestellten Verbindung oder beim falschen
   Einstecken eines Vermittlungsstöpsels in die Klinkenbuchse
   des Orts- oder Vielfachfeldes;
m) die Möglichkeit des Verbindens der Sende- und Empfangslei-
   tungen von Fernkanälen mit dem TF-Meßplatz P 321
n) die Möglichkeit des Verbindens der Tonrufeinrichtung mit
   den 4Dr-Kanälen in 4- oder 10adriger Anschlußart (BWO);
o) die Möglichkeit zur Steuerung der Einrichtung UK (BWO).

1.3.3. Signalisation

Die Signalisation wird wie folgt sichergestellt:
a) Empfang und Halten der optischen sowie der akustischen
   Einzel- und Gruppenrufsignalisation
   - von Fernsprechapparaten ZB mittels Teilnehmerschleife
     < 2 000 Ω - es müssen
     in der P 209 mit geringer Anzahl von AE die Rufsignali-
     sation als konstantes Signal angezeigt werden,
     in der P 209 mit großer Anzahl von AE ein Intervall-
     Rufsignal anliegen,
     in der P 209 mit großer Anzahl von AE der Ruf auf ein
     Vielfachfeld umsetzbar sein - die Empfangsart des um-
     adressierten Rufes wird im Vielfachfeld BMP-4 durch
     Umstecken der Brücken auf der Platte BM eingestellt,
   - von Fernsprechapparaten OB - die überbrückbare Leitungs-
     länge des Induktorrufgenerators (Kurbelinduktors) vom
     Fernsprechapparat OB beträgt über LFK (leichtes Feld-
     kabel) 10 ... 40 km,
   - von Verbindungsleitungen zu Vermittlungen OB, ZB, ZBW
     und ATZ - die überbrückbare Leitungslänge für den Induk-
     torrufgenerators beträgt 20 ... 40 km,
   - von Funkstellen im Simplexbetrieb - die überbrückbare
     Leitungslänge für LFK beträgt 0,5 km,
   - von der ASDS - die Gleichstromimpulse von > 40 ms Dauer
     abgibt, darf der Widerstand der Zuleitung bis 500 Ω be-
     tragen,
   - von 4Dr-Fernkanälen durch Impulse mit einer Frequenz von
     (2 100 ± 25) Hz und einem Pegel von -18,2 dB (-2,1 Np)
     bis 0,86 dB (0,1 Np) und einer Dauer von > 40 ms in au-
     tomatisierter Betriebsart und > 400 ms in nichtautomati-
     sierter Betriebsart,
   - auf Verbindungsleitungen durch die Bildung einer Lei-
     tungsschleife mit einem Widerstand bis 100 Ω,
b) Empfang und Halten der optischen und akustischen Einzel- und
   Gruppensignalisation des Abrufsignals - Bildung des Signals
   - vom ZB-Teilnehmer durch öffnen der Schleife - der Isola-
     tionswiderstand muß zwischen den Adern > 15 kΩ bei einer
     Spannung von 24 V und > 30 kΩ bei einer Spannung von
     60 V betragen,
   - vom OB-Teilnehmer durch Induktorruf mit einer überbrück-
     baren Leitungslänge von 20 ... 40 km (LFK, P 274M),
   - von Vermittlungen OB, ZB über Verbindungsleitungen mit
     einer Dämpfungsleitung entsprechend einer Länge von 10 km
     (LFK),
   - von Funkstellen im Simplexbetrieb durch Induktorruf über
     Dämpfungsleitung entsprechend 0,5 km Länge (LFK),
   - von 2Dr- oder 4Dr-Verbindungsleitungen zu Systemen ZBW
     und ATZ durch kurzzeitiges Umpolen der Batteriespannung,
   - von den ASDS durch Gleichstromimpulse mit einer Dauer von
     > 400 ms über Leitungen mit einem Gleichstromwiderstand
     von < 500 Ω,
   - von 4Dr-Fernleitungen mit Tonruffrequenzimpulsen der Fre-
     quenz (2 100 ± 25) Hz und einem Pegel von -18,2 dB
     (-21, Np) bis 0,86 dB (0,1 Np) und einer Dauer von
     > 400 ms;
c) Abgehender Ruf
   - zu ZB- und OB-Teilnehmern sowie zu Funkstellen im Sim-
     plexbetrieb und über Verbindungsleitungen zu OB-Vermitt-
     lungen durch Induktorruf der Frequenz 30 ... 50 Hz mit
     optischer Rufkontrolle,
   - zu Vermittlungen der Systeme ZB, ZBW, und AMTS über Ver-
     bindungsleitungen durch Bildung der Leitungsschleife mit
     einem Schleifenwiderstand bis 2 000 Ω und durch Nummern-
     wahl (die Zuschaltung des Nummernschalters zu den SL-
     Leitungen erfolgt durch einen individuellen Schalter, er
     besitzt eine optische Signalisation),
   - zu den ASDS mit Gleichstromimpulsen beliebiger Dauer bei
     nichtautomatisiertem Betrieb oder einer Dauer von
     (65 ± 25) ms von Nummernschalter bei Betrieb auf automa-
     tisierten Kanälen,
   - zum 4Dr-Kanal mit Tonruffrequenzimpulsen der Frequenz
     (2 100 ± 25) HZ und einem Pegel von -6,1 dB (-0,7 Np) bis
     -11,3 dB (-1,3 Np) beliebiger Dauer bei nichtautomati-
     siertem Betrieb oder einer Dauer von (65 ± 25) ms bei
     Betrieb auf automatisierten Kanälen mit Impulstastung
     durch Nummernschalter,
   - zu Übertragungsleitungen durch Bilden einer Gleichstrom-
     schleife bis 100 Ω,
   - zum ZB-Teilnehmer, der es vergessen hat, seinen Hand-
     apparat aufzulegen, mit einem Signal von 40 ... 800 Hz
     und der akustischen Kontrolle im Fernhörer des Vermitt-
     lungsplatzes;
d) Senden des Rückrufsignals auf automatisierten Kanälen
   - auf 4Dr-Kanälen mit Tonruffrequenzimpulsen von (2 100 ±
     25) HZ, einem Pegel von -6,1 dB (-0,7 Np) bis -11,3 dB
     (-1,3 Np) und einer Dauer von (65 ± 25) ms,
   - auf die ASFS mit Gleichstromimpulsen einer Dauer von
     (65 ± 25) ms;
e) Abgabe des Signals zum Einschalten der Fernsprechgeräte
   und des Signals zum Rufen des Betriebsfernsprechers auf
   die ASDS;
f) Abgabe des Havariesignals zum Kommando-Dispatcher-Punkt
   (KDP);
g) Zuschalten des Belastungszählers;
h) Abschalten des Abrufsignals bei transitgeschalteten
   Kanälen;
i) Abgabe des Abrufsignals
   - auf Verbindungsleitungen des Systems OB und zu Funk-
     stellen im Simplexbetrieb mit Induktorruf der Frequenz
     45 ... 50 Hz,
   - auf Verbindungsleitungen zu Systemen ZB und ZBW durch
     Schleifenunterbrechung,
   - auf Übertragungsleitungen mit Gleichstromimpulsen
     beliebiger Dauer,
   - auf die ASDS mit Gleichstromimpulsen beliebiger Dauer
     bei nichtautomatisiertem Betrieb und der Dauer von
     (750 ± 250) ms bei automatisiertem betrieb,
   - auf 4Dr-Kanäle mit Tonruffrequenzimpulsen der Frequenz
     (2 100 ± 25) Hz mit einem Pegel von -6,1 dB (-0,7 Np)
     bis -11,3 dB (-1,3 Np) beliebiger Dauer oder der Dauer
     von (750 ± 250) ms bei Betrieb auf automatisierten
     Kanälen;
k) Havariesignalisation (optisch und akustisch) beim Ausfall
   von Sicherungen in den Geräten BRPS, BP-6, BP-7, BP-11,
   BP-12 und BPA-D oder beim Auslösen der Rücklötsicherungen
   des BAK-20 - die akustische Signalisation ist abschaltbar;
l) Signalisation (optisch und akustisch) an den P 209 mit
   Stromversorgungsgeräten, wenn die Ausgangsspannung der Ge-
   räte 24 V ± 10 % übersteigt sowie beim Zuschalten der
   Akkumulatoren - die akustische Signalisation ist abschaltbar;
m) Abschaltung des Havarie- Abrufsignals;
n) Zuschaltung der Vermittlungsfeldbeleuchtung.

1.3.4. Kennwerte

Die P 209 hat folgende technische Kennwerte:
a) Betriebsdämpfung zwischen den     Tabelle 3
   verbundenen Geräten bei einer
   Frequenz 1 000 Hz, Abweichung
   des Frequenzganges im Bereich
   von 100 ... 7 500 Hz, Brücken-
   dämpfung
b) Nebensprechdämpfung               Tabelle 4
   - bei 1 000 Hz zwischen den
     Teilnehmerleitungen
   - bei 1 000 Hz zwischen verbun-   > 105 dB (12 Np)
     denen Kanälen mit Vermitt-
     lungschnur БШ
   - im Bereich 300 ... 3 400 Hz     > 21,8 dB (2,5 Np)
c) Ausgangspegel (Frequenz 1 000 Hz)
   - bei Betrieb mit gleichem
     Empfangs- und Sendepegel
         2 Dr                        (0 ± 0,87) dB
                                     [(0 ± 0,1) Np]
         4 Dr                        (-3,47 ± 0,87) dB
                                     [(-0,4 ± 0,1) Np
   - bei Betrieb mit unterschied-
     lichem Empfangs- und Sende-
     pegel (Fernkanal)
         2 Dr                        (0 ± 0,87) dB
                                     [(0 ± 0,1) Np]
         4 Dr                        (-8,7 ± 0,87) dB
                                     [(-1 ± 0,1) Np
d) Rauschpegel des Mikrofon-         ≤ -52 dB (-6 Np)
   stromkreises
e) Amplitudenbegrenzung der          < 1,3 V
   Empfangsspannung im Fernhörer-
   stromkreis
f) Empfangsdämpfung (Frequenz 1 000 Hz)
   - 2Dr                             < 5,2 dB (0,6 Np)
   - 4Dr                             < 5,2 dB (0,6 Np)
g) Abfall des Frequenzganges bei     (6 +0,87/-1,65) dB
   500 Hz gegenüber 70 Hz            (0,69 +0,1/-0,19) Np
h) Anstieg des Frequenzganges im     (6 +0,87/-1,65) dB
   500 Hz gegenüber 7 500 Hz         (0,69 +0,1/-0,19) Np
   je Oktave
i) Klirrfaktor                       < 7 %
k) Nichtlinearität des Amplituden-   < 0,87 dB (0,1 Np)
   ganges bei 1 000 Hz
l) Stromversorgung
   - P 209 aller Typen               Gleichspannung
                                     24 V ± 10 %,
                                     Wechselspannung
                                     220 V +10/-20 %
                                     (50 ± 2) Hz
   - zur Rufstromkreisversorgung     70 ... 120 V~
     der P 209 aller Typen           30 ... 50 Hz
   - für Fernsprechapparate P 171Ä   Gleichspannung
     (ZB-Netz)                       60 V ± 10 %
   - Umschaltung Netzbetrieb-Akku-   automatisch
     mulatorbetrieb
   - Eingangswiderstand der Gleich-  > 0,5 Ω
     spanungsquelle 24 V bei
     1 000 Hz
   - psophometrischer Rauschpegel    > 2,4 mV
     gehörrichtig bewertend
   - Stromaufnahme der Gleichspan-   Tabelle 5
     nungsquelle 24 V der P 209 in
     der Zeit der höchsten Belastung
m) Klimatische Bedingungen
   - Einsatz (stationär und Mobil)   bei einer Umgebungs-
                                     temperatur von
                                     -10 ... +50 C und
                                     einer relativen Luft-
                                     feuchtigkeit von (65 ±
                                     15) % bzw. bei einer
                                     Umgebungstemperatur
                                     von 35 C, bezogen
                                     auf eine relative
                                     Luftfeuchtigkeit bis 98 %
   - beim Landtransport              Umgebungstemperatur
                                     von -50 ... 65 C
   - beim Lufttransport              Umgebungstemperatur
                                     bis -50 C und einem
                                     Luftdruck von
                                     22,7 kPa (170 mm
                                     Quecksilbersäule)
n) Abmessungen, Masse, Anzahl        Tabelle 6 bis 12
   der Zubehör- und Kabelsätze
   sowie Transportkisten

Anmerkungen:
1. Bei Spannungsabfall der Netzspannung 220 V an den Geräten
   BP-6, BP-7 und BPA-D wird die Stromversorgung der P 209
   durch Zuschalten der Akkumulatoren sichergestellt (die
   Akkumulatoren gehören nicht zum Gerätesatz).
2. Die Stromaufnahme in der Zeit höchster Belastung wird nach
   folgenden Kriterien festgelegt:
   - mittlere Dauer eines Gespräches       5 Minuten
   - mittlere Belastung auf einer          0,15 Erlang
     Teilnehmerleitung
     ERLANG - Benennung der Einheit des
     Verkehrs und der Belastung
   - mittlere Belastung auf einer Verbin-  0,2 Erlang
     dungsleitung
   - Verhältnis Transitauslastung zu        20 %
     allgemeiner Auslastung
   - Verhältnis Anzahl automatisierter zu  10 %
     nichtautomatisierter Kanälen
   - Verhältnis der Anzahl abgehender zu   1 : 1
     ankommender Verbindungen
   - Belastungskoeffizient für den Fern-   0,8
     sprecher am Vermittlungsplatz

Tabelle 3 Betriebsdämpfung, Frequenzcharakteristik,
          Brückendämpfung
VerbindungsartBetriebs-
dämpfung
bei 1 000 Hz
in dB (Np)
Abweichung
der Fre-
quenzcha-
rakteristik
in dB (Np)
Brücken-
dämpfung
in dB (Np)
* BAK für Rangierverteiler BAK-20 und BAK-40
ZB 2PR.-ZB 2PR. ohne BAK*0,87 (0,1)2,6 (0,3)-
ZB 2PR.-ZB 2PR. über BAK1,3 (0,15)1,6 (0,3)-
ZB 4PR.-ZB 4PR. ohne BAK0,87 (0,1)2,6 (0,3)-
ZB 4PR.-ZB 4PR. über BAK1,3 (0,15)1,6 (0,3)-
ZB 4PR.-ZB 2PR. ohne BAK5,2 (0,6)-22 (2,5)
ZB 4PR.-ZB 2PR. über BAK5,63 (0,65)-22 (2,5)
SL 2PR.-SL 2PR. ohne BAK1,3 (0,15)--
SL 2PR.-SL 2PR. über BAK1,74 (0,2)--
SL 4PR.-SL 4PR. ohne BAK1,3 (0,15)2,6 (0,3)-
SL 4PR.-SL 4PR. über BAK1,74 (0,2)2,6 (0,3)-
SL 4PR.-SL 2PR. ohne BAK5,63 (0,65)-22 (2,5)
SL 4PR.-SL 2PR. über BAK6,0 (0,7)-22 (2,5)
OB - OB ohne BAK0,87 (0,1)--
OB - OB über BAK1,3 (0,15)--
OB - ZB 2PR. ohne BAK0,87 (0,1)--
OB - ZB 2PR. über BAK1,3 (0,15)--
OB - SL 2PR. ohne BAK0,87 (0,1)--
OB - SL 2PR. über BAK1,3 (0,15)--
KAN.-ZB 2PR. ohne BAK
und BPTNW-U
5,63 (0,65)-22 (2,5)
KAN.-ZB 2PR. über BAK
und BPTNW-U
7,8 (0,9)-22 (2,5)
KAN.-OB ohne BAK und
BPTNW-U
5,63 (0,65)-22 (2,5)
KAN.-OB über BAK und
BPTNW-U
7,8 (0,9)-22 (2,5)
KAN.-SL 2PR. ohne BAK
und BPTNW-U
5,63 (0,65)-22 (2,5)
KAN.-SL 2PR. über BAK
und BPTNW-U
7,8 (0,9)-22 (2,5)
KAN.-SL 4PR. ohne BAK
und BPTNW-U
0,87 (0,1)-1,3 (0,15)
KAN.-SL 4PR. über BAK
und BPTNW-U
3,9 (0,45)-1,3 (0,15)
KAN.-ZB 4PR. ohne BAK
und BPTNW-U
0,87 (0,1)1,3 (0,15)-
KAN.-ZB 4PR. über BAK
und BPTNW-U
3,9 (0,45)1,3 (0,15)-
KAN.-ZB 2PR. über BAK5,63 (0,65)-22 (2,5)
KAN.-SL 2PR. über BAK5,63 (0,65)-22 (2,5)
KAN.-ZB 4PR. über BAK1,3 (0,15)1,3 (0,15)-
KAN.-SL 4PR. über BAK1,3 (0,15)1,3 (0,15)-
Tabelle 4 Nebensprechdämpfung
SignalkreisStromkreisNormwert in dB (Np)
Teilnehmer - TeilnehmerTeilnehmer - Teilnehmer86,86 (10)
Teilnehmer - TeilnehmerTeilnehmer - Kanal86,86 (10)
Teilnehmer - KanalTeilnehmer - Kanal86,86 (10)
Teilnehmer - TeilnehmerKanal - 600 Ω113 (13)
Kanal - Kanal113 (13)
Verm. Platz - Kanal113 (13)
Kanal - unterbrochene Schnur113 (13)
Kanal - Schnurpaar (Warteregime)113 (13)
Teilnehmer - KanalKanal - 600 Ω113 (13)
Kanal - Kanal113 (13)
Verm. Platz - Kanal113 (13)
Kanal - unterbrochene Schnur113 (13)
Kanal - Schnurpaar (Warteregime)113 (13)
Kanal - SLKanal - 600 Ω113 (13)
Kanal - Kanal113 (13)
Verm. Platz - Kanal113 (13)
Kanal - unterbrochene Schnur113 (13)
Kanal - Schnurpaar (Warteregime)113 (13)
Kanal - KanalKanal - 600 Ω113 (13)
Kanal - Kanal113 (13)
Verm. Platz - Kanal113 (13)
Kanal - unterbrochene Schnur113 (13)
Kanal - Schnurpaar (Warteregime)113 (13)
Vermittlungsplatz - KanalKanal - 600 Ω113 (13)
Kanal - Kanal113 (13)
Verm. Platz - Kanal113 (13)
Kanal - unterbrochene Schnur113 (13)
Kanal - Schnurpaar (Warteregime)113 (13)
Tabelle 5 Stromaufnahme der Fernsprechvermittlungen P 209
Bezeichnung der
Vermittlung
Stromaufnahme in A
beim Betrieb von
der Hauptstrom-
versorgung
im Havariefall
P 209 - 10/20 SP-13,03,5
P 209 - 20/20 SP-13,03,5
P 209 - 10/20 SP-23,54,0
P 209 - 20/20 SP-23,54,0
P 209 - 10/20 SP-33,54,0
P 209 - 10/20 SP-43,54,0
P 209 - 20/505,46,2
P 209 - 30/506,06,5
P 209 - 40/605,46,8
P 209 - 40/908,49,0
P 209 - 50/808,09,2
P 209 - 100/18011,012,0
Tabelle 6 Abmessungen und Masse der Geräte
Bezeichnung desAbmessungen in mmMasse in kg
GerätesLängeBreiteHöhe
BSch-443265836058,3
BA-2/4432257403,0
BAK-2065038017425
BAK-4065038017425
BITS-2/465035017418
BMA-4432256805,5
BMP-4432257403,0
BK-4432257806,0
BP-666339017433
BP-766339017427
BP-6066039317429
BPA-D-865048324662
BPL432257803,0
BPTNW-U65035017421
BSL432265806,0
BRPS432278824,3
BRPS-4432278825,0
BRPS-8432278825,0
BRPS-12432178825,2
BRPS-13432278823,2
BWO432270802,7
P-170-ÄZB
Fernsprech-
apparat
2271861232,8
Tabelle 7 Abmessungen und Masse der Transportkisten des
          Zubehörs
Bezeichnung der SätzeAbmessungen in mmMasse in kg
LängeBreiteHöhe
Zubehörsatz P 2091341251150,5
(in 3 Kisten)270100801,5
3001901300,8
Werkzeugsatz310250644,8
Zubehörsatz BAK-202552202001,5
Zubehörsatz BAK-402602601701,7
Zubehörsatz BITS-2/42902101301,15
Verbindungskabelsatz189141990,74
in der Kiste (für
BITS-2/4 und BPTNW-U)
Zubehörsatz BPTNW-U180132900,72
Zubehörsatz BP-61421001001,0
Zubehörsatz BP-71421001001,0
Zubehörsatz BPA-D1862001803,05
Zubehörsatz BP-602702701803,0
Tabelle 8 Abmessungen und Masse der EWZ-Transportkisten
BezeichnungAbmessungen in mmMasse in kg
LängeBreiteHöhe
P 2094201882122,0
BAK-2013290900,8
BAK-4013290900,8
BITS-2/41901421001,0
BPTNW-U180132900,9
BP-61901421901,5
BP-71901421901,5
BP-60145957429
BPA-D19014518960
Tabelle 9 Anzahl der Zubehör- und Kabelsätze
Bezeichnung der
Vermittlung
Anzahl der Werk-
zeugsätze
Anzahl der Zubehörsätze für die GeräteAnzahl der Kabel-
sätze für BITS-2/4
und BPTNW-U
P 209P 209
in Kisten
BAK-20BAK-40BP-60BITS-2/4BITS-2/4
in Kisten
BPTNW-UBP-6BP-7
P 209 - 10/20 SP-1111
P 209 - 20/20 SP-1111
P 209 - 10/20 SP-21
P 209 - 20/20 SP-211
P 209 - 10/20 SP-311111112
P 209 - 10/20 SP-411
P 209 - 20/501212111112
P 209 - 30/502
P 209 - 40/6013
P 209 - 40/901314112113
P 209 - 50/803
P 209 - 100/1801728213114
Tabelle 10 Anzahl der EWZ-Transportkisten
Bezeichnung der
Vermittlung
Anzahl der EWZ-Transportkisten
P 209BAK-20BAK-40BITS-2/4BPTNW-UBP-6BP-7BP-60
P 209 - 10/20 SP-1211
P 209 - 20/20 SP-1211
P 209 - 10/20 SP-2
P 209 - 20/20 SP-2211
P 209 - 10/20 SP-311111
P 209 - 10/20 SP-4
P 209 - 20/501211111
P 209 - 30/501111
P 209 - 40/60
P 209 - 40/901412111
P 209 - 50/805231
P 209 - 100/18092813112
Tabelle 11 Masse der Fernsprechvermittlungen P 209
Bezeichnung der VermittlungMasse in kg
P 209 - 10/20 SP-192
P 209 - 20/20 SP-1107
P 209 - 10/20 SP-296
P 209 - 20/20 SP-2100
P 209 - 10/20 SP-3270
P 209 - 10/20 SP-4105
P 209 - 20/50510
P 209 - 30/50205
P 209 - 40/60355
P 209 - 40/901 050
P 209 - 50/80500
P 209 - 100/1802 300
Tabelle 12 Anzahl der Transportkisten
Bezeichnung der VermittlungAnzahl der Transportkisten
mit den Maßen in mm
Gesamt-
masse
in kg
844 * 546 * 516814 * 756 * 525
P 209 - 10/20 SP-39-560
P 209 - 10/20 SP-42-165
P 209 - 20/50132940
P 209 - 40/609-540
P 209 - 40/902141 760
P 209 - 100/1803873 720
1.4. Konstruktiver Aufbau

Die Fernsprechvermittlung P 209 werden aus den verschiedenen
funktionellen Vermittlungseinheiten FKB zusammengestellt, die
auf einem Gestellrahmen montiert und entsprechend Montagezeich-
nung befestigt werden. Jedes Gestell bildet einen Arbeitsplatz.
Die Arbeisplatzunterteile bilden die Geräte BSch-4.
Die Anbauhöhe wird von der Möglichkeit des Zugangs zum Viel-
fachfeldes begrenzt. Die elektrische Verbindung der Vermitt-
lungseinheiten untereinander erfolgt nach dem Stromlaufplan
der P 209.
Die konstruktive Beschreibung der Einzelgeräte der P 209 ist
den Abschnitt 2. zu entnehmen.

1.5. Wirkungsweise

1.5.1. Allgemeines

Vor dem Einbau der Geräte/Einrichtungen der P 209 auf dem Ge-
stellrahmen sowie bei der erforderlichen Änderung der Be-
triebsarten sind in den Kanalverteilern BK-4, Leitungsver-
bindungsblöcken BSL, Schnurpaarblöcken BSch-4, Tonrufein-
schüben BPTNW-U, Teilnehmervielfachfeldern BMA-4, Vielfach-
feldern BMP-4 und in den Teilnehmerschienen BA-2/4 die ge-
forderten Betriebsarten einzustellen.
Die Änderungen der Betriebsarten am BK-4, BMP-4, BSch-4, BMA-4
und an der BA-2/4 erfolgt durch Umlöten der Brücken. Am
BPTNW-U sind die Betriebsarten durch umlegen von Schaltern
und am BSL durch Umlöten von Brücken und durch Umschalten
einzustellen.
An der BK-4 ist die automatisierte oder nichtautomatisierte
Betriebsart jedes BK-4 in Abhängigkeit von der Betriebsart
des angeschalteten Kanals wie folgt einzustellen:
a) automatisierter Betrieb
   - Brücken 1-2 und 3-4 der Kanalautomatik-Einrichtung UKA-2
     (УKA-1) einlöten bzw. prüfen, ob sie eingelötet sind.
     (Vom Hersteller sind die Geräte auf automatisierten Be-
     trieb eingestellt, außer bei den Fernsprechvermittlungen
     P 209 - 30/50 und P 209 - 50/80.) Die Brücken 5-6 der
     UKA-1 dienen der Ausblendung der Rückrufimpulse bei Tran-
     sitschaltungen.
   - Brücken 1-5 einlöten und 2-3 entfernen. Diese Brücken
     sind an den Knöpfen PW (ПB) SENDEN DES RUFES angebracht.
b) nichtautomatisierter Betrieb
   - Brücken 1-2 und 3-4 der UKA-1 trennen.
   - Brücken 2-3 (an den PW) einlöten und 1-5 entfernen.
Die Betriebsart des BMP-4 ist vom Aufstellplatz in der P 209
abhängig. Wird das BMP-4 nur zur Rufumsetzung genutzt, dann
müssen die Brücken 3-4 an der Blockierung des Vielfachfeldes
BM (БM) eingelötet (belegt) sein (vom Hersteller so gelie-
fert.) Auf den Leiterplatten AM (Teilnehmerbrückenschaltungen)
des BSL, BMA-4 und der BA-2/4 befinden sich die Brücken 1-2-3,
4-5, 6-7 und 8-9 zur Sicherstellung der Stromversorgung für
die ZB-Teilnehmerkreise.
Die Stromversorgung wird wie folgt sichergestellt:
a) Spannung 24 V
   - Brücken 1-2-3 an Brücke 2-3 anlöten.
   - Brücke 4-5 und 6-7 prüfen, ob sie belegt sind, erfor-
     derlichenfalls einlöten.
b) Spannung 60 V
   - Brücken 1-2-3 an Brücke 1-2 anlöten.
   - Brücke 4-5 und 6-7 durch Widerstände von je 300 Ω er-
     setzen und Brücke 8-9 einlöten.
Die Betriebsarten der BSch-4 werden in Abhängigkeit vom Sende-
und Empfangspegel der anzuschließenden Kanäle wie folgt ein-
gestellt:
a) Verbindung von Kanälen mit gleichen Empfangs- und Sende-
   pegeln -3,46 dB/-3,46 dB (-0,4 Np/-0,4 Np)
   - Brücken 1-2, 4-5, 7-8, 10-11 und an den Platinen SchP-4
     (ШП-4, Schnurpaare) die Brücken 1-2, 5-6, 7-8 und 11-12
     prüfen, ob sie belegt sind, erforderlichenfalls einlöten.
   - Sämtliche anderen Brücken auf den Platinen RM-4 (PM, Ver-
     mittlungsplatz) und SchP-4 trennen.
b) Verbindung von Kanälen mit ungleichen Empfangs- und Sende-
   pegeln 0 dB/-8.68 dB (0 Np/-1 Np)
   - Brücken 1-3, 5-6, 7-9, 11-12 auf der Platine RM-4 und die
     Brücken 3-4, 9-10, 13-14 und 15-16 auf den Platinen
     SchP-4 einlöten.
   - Sämtliche anderen Brücken auf den Platinen RM-4 und
     SchP-4 trennen.
Bei der Verbindung von Kanälen mit ungleichen Empfangs- und
Sendepegeln 4,34 dB/-13 dB (0,5 Np/-1,5 Np) sind die Brücken
auf den Platinen SchP-4 und RM-4 wie beim Betrieb mit gleichem
Empfangs- und Sendepegel geschaltet.
Die Übereinstimmung der Pegel wird mit Hilfe von Verlänge-
rungsleitungen im BPTNW-U erreicht.
Die Klinke/Buchse ПP. (Empfang) am BPTNW-U wird über eine
Verlängerungsleitung (VL) von 0,9 Np und die Klinke/Buchse
ПEP. (Senden) über eine VL von 1,1 Np verbunden.
Vom Hersteller wird die P 209 so ausgeliefert, daß die Brük-
ken für gleichen Empfangs- und Sendepegel belegt sind.
Die Betriebsart jedes Kanalsatzes ist an den BSL in Abhängig-
keit von der Betriebsart der Kanäle wie folgt einzustellen:
a) Betriebsart ZB 2/4 für die Sätze ZB 2/4-OB - den Sch.
   ЦБ/MБ in Stellung ЦБ schalten.
b) Die Betriebsart OB für die Sätze ZB 2/4 - den Sch. ЦБ/MБ
   in Stellung MБ schalten.
c) Betriebsart SL 2/4-OB - die Brücken 2-3, 4-5, 7-8 und
   9-10 auf der Platine PN (Zuschaltung des Nummernschalters
   ПH) einlöten bzw. prüfen, ob sie belegt sind und sämtliche
   anderen Brücken trennen.
d) Betriebsart SL 4 für die Sätze SL 2/4-OB - die Brücken
   1-2, 3-4, 5-6 und 9-10 auf der Platine PN prüfen, ob sie
   belegt sind, erforderlichenfalls einlöten sowie die
   anderen Brücken trennen.
Vom Hersteller wird die P 209 so ausgeliefert, daß die Be-
triebsart SL 2 auf den Platinen Pn der BSL geschaltet ist.
An den BPTNW-U ist die Betriebsart jedes Kanalsatzes in Ab-
hängigkeit von den zugeschalteten Kanälen wie folgt einzu-
stellen:
a) Bei automatisiertem Betrieb - Sch. HAБOP-BЫЗ. des
   Empfängers PTNW-U in Stellung HAБOP schalten.
b) bei nichtautomatisiertem Betrieb - Sch. HAБOP-BЫЗ. des
   Empfängers PTNW-U in Stellung BЫЗ. schalten.
Das Einstellen der Empfangs- und Sendepegel der Kanäle (von
der Kanalseite des BPTNW-U) ist mit Hilfe von Verbindungs-
steckern oder Verlängerungsleitungen wie folgt durchzuführen:
a) Empfangs- und Sendepegel -3,5 dB (-0,4 Np) - die Buchsen
   ПP. und ПEP. mit einem Stecker verbinden.
b) Empfangspegel 4,3 dB (0,5 Np) und Sendepegel -13 dB
   (-1,5 Np) - die Buchse ПP. mit einer VL 7,8 dB (0,9 Np)
   und Buchse ПEP. mit einer VL 9,6 dB (1,1 Np) verbinden.
c) Empfangspegel 0 dB (0 Np) und Sendepegel -8,7 dB (-1 Np)
   - die Buchsen ПP. und ПEP. mit einer VL 4,3 dB (0,5 Np)
     verbinden.
Die Vermittlungsstecker und VL (Dämpfungsglieder) befinden
sich im Zubehörsatz des BPTNW-U.

1.5.2. Ruf vom Teilnehmer

Das Rufsignal gelangt zur Fernsprechvermittlung P 209 als
a) Induktorspannung der Frequenz 45 ... 50 Hz von den OB-
   Fernsprechapparaten (Feldfernsprecher), Funkstellen im
   Simplexbetrieb und 2Dr- und 4Dr-Leitungen, die an die Ver-
   mittlung ZB, OB, ZBW und ATZ angeschlossen sind,
b) Gleichstromsignal von ZB 2/4-Teilnehmern und von Verbin-
   dungsleitungen durch Schleifenbildung,
c) Tonfrequenzimpulse (Frequenz 2 100 Hz) von Kanälen, die in
   4Dr-Schaltungen arbeiten,
d) Gleichstromsignal von den ASDS.
Die Induktorspannung wird über die Adern a und b an die BAK-20
bzw. BAK-40 (falls im Bestand der Vermittlung vorhanden) ange-
legt. Ruft ein Teilnehmer vom ZB-Apparat aus, muß er den
Handapparat abheben. Dabei werden die Adern a und b verbunden
und bilden so den Gleichstromkreis der Verbindungsleitung.
In der P 209 spricht der Teilnehmersatz (Stromlaufpläne der
Geräte BSL, BMA-4, BMP-4 und BA-2/4, Bilder 16, 19, 22 und 26)
an. Auf Querverbindungen wird das Rufsignal als Gleichstrom-
signal abgegeben. Beim Stecken des Stöpsels in die Klinken-
buchse der entsprechenden Leitung schließt sich der Gleich-
stromkreis zum Ansprechen des Anrufrelais.
Das Rufsignal von einem Kanal in 10adriger Anschlußart ge-
langt als Gleichstromsignal auf den Kontakt 7 des Anschluß-
steckers KAH. des Bk-4 sowie zum Rufrelais des Kanals. Das
Relais spricht an.
Das Rufsignal eines Kanals in 4adriger Anschlußart gelangt
mit einer Frequenz von (2 100± 25) Hz über die Empfangslei-
tung des 4Dr-Kanals und den Tonrufempfänger des BPTNW-U an
die P 209. Beim Anliegen des Rufsignals vom Kanal arbeitet
der Tonrufempfänger. Er schließt den Gleichstromkreis für
das Rufrelais des BK-4. Der Stromkreis ist derselbe wie beim
Anliegen des Kanalrufes vom 10adrigen Anschluß (Stromlaufpläne
des BK-4 und BPTNW-U, Bilder 1, 2 und 28). Das Rufsignal, das
am BPTNW-U anliegt, wird durch den Tonrufempfänger wie folgt
verzögert:
a) bei nichtautomatisiertem Betrieb um 100 ... 400 ms,
b) bei automatisiertem Betrieb um < 20 ms.
Damit ist es möglich, Störimpulse auszufiltern. Örtlich dür-
fen Impulsstörungen auftreten, die im nichtautomatisiertem
Betrieb 50 ms und im automatisiertem Betrieb 6 ms nicht über-
steigen.
Der ankommende Ruf wird an beliebigen Sätzen durch Signal-
lampen für Ruf und Abruf, die sich an den BPRS befinden, an-
gezeigt.
Das Anliegen des Rufes wird ebenfalls akustisch angezeigt,
wenn an den BRPS die Sch. TB eingeschaltet sind. Die Signali-
sation liegt bis zur Abfrage durch den Betriebsfernsprecher
an der Vermittlung an (Stromlaufpläne der Geräte BRPS und
BSch-4, Bilder 10 und 31).
Bei ankommendem Ruf von einem 4Dr-Kanal über den BPTNW-U
leuchtet außer der allgemeinen Rufsignallampe am BPTNW-U die
La ПP. BЫЗ. des entsprechenden Kanals.
Der Rufsignalempfang und die Rufsignalblockierung ist den
Stromlaufplänen (Bilder 6 und 7) zu entnehmen.
In Vermittlungen mit geringer Anzahl von AE wird die Ruf-
signalisation durch konstantes Signal und in Vermittlungen
mit großer Anzahl von AE durch intermittierendes Signal an
alle ZB-Sätze angezeigt.
Beim Anliegen eines ZB-Rufes vom Teilnehmer in Vermittlungen
mit großer Anzahl von AE leuchtet gleichzeitig mit dem Flackern
der Ruflampe des BMA-4 die Rufsignallampe des entsprechenden
Satzes am BMP-4 ständig. Damit wird signalisiert, daß der Satz
besetzt ist (Bilder 19 und 22).
Soll ein anrufender Teilnehmer mit einem Kanal verbunden wer-
den, der nicht am gleichem Vermittlungsfeld angeschaltet ist,
so hat der Betriebsfernsprecher am Vermittlungsplatz die Mög-
lichkeit der Rufweiterschaltung (Umadressierung) zum ent-
sprechenden BMP-4. Dazu muß der Vermittlungsstöpsel aus der
Klinkenbuchse des BMA-4 gezogen und der T-Sch. ПEP. des BMA-3
gedrückt werden. Die Ruflampe am BMA-4 und Bmp-4, auf die
der umadressierte Ruf gelangt, leuchtet im Rufrythmus, an
allen anderen angeschalteten BMP-4 leuchten sie stetig.

1.5.3. Abfrage durch die Vermittlung

Nach dem Anliegen des Rufes muß der Betriebsfernsprecher den
Teilnehmer abfragen. Die Abfrage der Teilnehmer von Verbin-
dungs- und Übertragungsleitungen sowie Fernkanälen erfolgt
mit Hilfe der Schnurpaare an den BSch-4.
Die Betriebsarten der Schnurpaare 2Dr, 4Dr oder 2Dr/4Dr sind
mit dem Betriebsartenschalter 2/4-2-4 wie folgt einstellbar:
a) Stellung 2 - die Abfrage erfolgt mit der Abfrageschnur OШ
   und der Vermittlungsschnur BШ des Vermittlungsplatzes im
   2Dr-Betrieb (Abfrage und Vermitteln von 2Dr-Teilnehmern).
b) Stellung 2/4 - die Abfrage erfolgt mit der Vermittlungs-
   schnur BШ in 2Dr-Schaltung und bei Verwendung der Abfrage-
   schnur OШ in 4Dr-Schaltung (Abfrage und Vermitteln eines
   2Dr- und 4Dr-Teilnehmers).
Die Umschaltung des Vermittlungsplatzes des Betriebsfernspre-
chers auf 2Dr-Schaltung ist erforderlich, weil die Vermitt-
lungsplatzschaltung als 4Dr-Schaltung ausgeführt ist. Die Um-
schaltung wird durch den Betriebsartenschalter und durch den
BSch-4 gewährleistet.
Ur Abfrage beliebiger Vermittlungssätze kann man sowohl die
Abfrage- wie auch die Rufschnur nutzen. Zur Verbindung von
2Dr- mit 4Dr-Leitungen muß zur Abfrage des 2Dr-Satzes die Ver-
mittlungsschnur БШ und zur Abfrage des 4Dr-Satzes die Abfrage-
schnur OШ genutzt werden.
Zur Abfrage beliebiger Sätze stellt der Betriebsfernsprecher
die notwendigen Betriebsarten der Schnüre her, steckt den ent-
sprechenden Stöpsel in die Klinkenbuchse und schaltet den Ab-
frageschalter in Stellung OOШ (Abfrage mit Abfrageschnur).
Dabei wird die Rufsignalisation abgeschaltet und die Fern-
sprechleitung ist über die Vermittlungsklinkenbuchse und das
Schnurpaar mit dem Vermittlungsplatz verbunden. Gleichzeitig
gelangt die Speisespannung über den Widerstand R und die Ver-
mittlungsschnur auf die Schaltung OG (OГ, Abschaltung der
Sprechgarnitur).
Die Schaltung OG (Stromlaufpläne, Bilder 1 und 2) stellt eine
Brückenschaltung dar. Beim Umschalten eines Abfrageschalters
wird zu einem Zweig der Brücke über das Schnurpaar ein Wider-
stand zugeschaltet - es liegt Brückennull vor. Beim Umschalten
eines 2. Abfrageschalters werden die beiden Widerstände der
Schnüre parallel geschaltet - das Brückennull wird aufgehoben.
Damit fließt über den Querzweig der Brücke ein Strom
und das Rs OG zieht an, die akustische Signalisation wird zu-
geschaltet sowie der Fernhörerstromkreis des Vermittlungs-
platzes kurzgeschlossen.
Wenn der ankommende Ruf vom ZB-Teilnehmer aus am Ortsteilneh-
merfeld der P 209 anlag, wird beim Einstecken des Stöpsels in
die Klinkenbuchse der Blockierungskreis über die Parallel-
schaltung oder offene Verbindung gebildet.
Die Ruflampen des angeschalteten BMP-4 leuchten und signali-
sieren, daß der Satz besetzt ist. Wenn der Ruf am BMP-4 an-
lag, leuchten beim Einstecken des Stöpsels in die Klinken-
buchse des BMP-4 dessen Lampe. Die Ruflampe des BMA-4, zu dem
der Teilnehmer geschaltet ist, leuchtet ständig und signali-
siert, daß der Satz besetzt ist.
Die Sprechleitung vom ZB-Teilnehmerapparat wird über das
BMA-4 und das Verbindungskabel zur Klinkenbuchse des BMP-4
durchgeschaltet. Über das Schnurpaar gelangt das Signal weiter
zum Handapparat am Vermittlungsplatz.
Der Blockierungskreis gegen Parallelschaltung und Verbin-
dungsunterbrechung wird über die Verbindungskabel, die Ver-
mittlungsklinkenbuchse, das Schnurpaar und den BSch-4 ge-
bildet. Kommt der Ruf von einer Funkstelle für Simplexbetrieb,
ist durch den Betriebsfernsprecher am Vermittlungsplatz bei
der Abfrage zusätzlich der Sch. BЫЗ. ПEP. in Stellung ПEP.
am Steuergerät der Vermittlung BUK (БУK) zu schalten. Dabei
wird der Stromkreis zum Anziehen des Relais, das die Funk-
stelle auf Senden umschaltet, geschlossen. Am BUK leuchtet
die La KП (Sendekontrolle) und signalisiert den Übergang der
Funkstelle von Empfang auf Senden. Danach ist der Sch. B-EP
in die Ausgangsstellung zu schalten (Übergang der Funkstelle
von Senden auf Empfang, Bilder 10 und 16). Gelangt auf die
P 209 der Ruf von einem automatisierten Kanal, wird beim Ein-
stecken des Stöpsels in die Vermittlungsklinkenbuchse über
die Kontakte dieser Klinkenbuchse der Steuerkreis zum Senden
des Antwortsignals geschlossen. Bei Betrieb über Kanäle in
10adriger Anschlußart werden die Antwortsignale als Gleich-
stromimpulse über den Kontakt 6 des Steckers KAH. (Kanal)
am BK-4 an die ASDS angelegt.
Wird in 4adriger Anschlußart gearbeitet, dann schließt sich
beim Einstecken des Stöpsels in die Vermittlungsklinkenbuchse
der Steuerkreis zur Abgabe des Antwortsignals.
Das Antwortsignal gelangt als Gleichstromsignal vom BK-4 über
die Kontakte 6 der Steckerleiste KAH. an den BPTNW-U zur
Steuerung des Tonrufgenerators GTW (ГTB) und der Schaltung
RU (PУ). Die Schaltung RU schaltet den Ausgang des GTW zum
Sendekreis des Kanals durch. Das Antwortsignal gelangt so
als Tonfrequenzimpuls auf den Kanal.
Kommt das Rufsignal von einem Kanal, der nicht einer ASDS zu-
geordnet ist, muß zur Abfrage die ASDS genutzt werden, die mit
den Schnüren des BSch-4 verbunden ist (Variante Schnurpaar).
In diesem Falle ist der Stöpsel der Schnur, der mit der ASDS
direkt verbunden ist (Fernseite), in die Klinkenbuchse des
Kanals zu stecken, auf dem ein Ruf anliegt. Der
Stöpsle der Abfrageschnur wird in die Klinkenbuchse des Kanal-
satzes gesteckt, auf dem die Ortsseite der ASDS anliegt.
Die Abfrage erfolgt nach dem Umschalten des Abfrageschalters
der Abfrageschnur in Stellung OOШ bzw. OBШ.

1.5.4. Rufen des Teilnehmers

Das Rufsignal wird von der Fernsprechvermittlung P 209 ge-
geben als
a) Induktorruf zu ZB 2/4, OB-Teilnehmern, OB-Vermittlungen
   über Teilnehmer- bzw. Verbindungsleitungen und Funkstellen
   im Simplexbetrieb,
b) Gleichstromsignal auf Verbindungsleitungen zu ZB-Vermitt-
   lungen und auf Übertragungsleitungen durch bilden der
   Leiterschleife,
c) Leiterschleife und nachfolgende Nummernwahl auf Verbin-
   dungsleitungen zu ZBW- und AMTS-Vermittlungen,
d) Gleichstromimpulse und Nummernwahl auf automatisierten
   Kanälen,
e) Tonfrequenzimpulse auf nichtautomatisierten 4Dr-Kanälen.
Zur Abgabe des Induktorrufs steckt der Betriebsfernsprecher
am Vermittlungsplatz den Stöpsel in die entsprechende Ver-
mittlungsklinkenbuchse und schaltet den Abfrageschalte des
Schnurpaares in Bestellung BЫЗ.
Der Strom fließt von der internen Induktorrufstromquelle über
die Sicherung des BRPS und die innere Verkabelung zum BSch-4.
Dadurch wird im BSch-4 ein Relais zum Ansprechen gebracht,
das den Ausgang der Induktorrufstromquelle über die Kontakte
des Rufschalters und die Relaiskontakte der Schaltung OT
(Abschalten des Fernhörers) zu den Adern a und b durchgeschaltet.
Ist die Induktorrufstromquelle abgeschaltet oder ist eine
Sicherung der BRPS defekt, wo wird automatisch der Ausgang
des Induktorrufgenerators GIW (ГИB) zu den Adern a und b über
die Kontakte des Sch. BЫЗ. und des Relais der Schaltung OT
durchgeschaltet.
Der Durchgang des Rufsignals, ob von der äußeren Quelle oder
vom GIW wird durch die La KB signalisiert, die sich am BUK
befindet.
Der Durchgang der Rufsignale und die Funktionsweise der Schal-
tung OT ist den Stromlaufplänen, Bilder 1 und 2 zu entnehmen.
Während des abgehenden Rufes zum ZB-Teilnehmer wird das Minus-
potential vom Teilnehmersatz über die c-Ader und das Schnur-
paar an die Schaltung OT des BSch-4 angelegt.
Der Arbeitsstromkreis des Relais der Schaltung OT, die die
Adern a und b zu einem der Ausgänge der Induktorrufquellen
schaltet, wird geschlossen.
Der ankommende Ruf des Teilnehmers wird unterbrochen, wenn am
Vermittlungsplatz der Rufschalter БЫЗ. sich in Mittelstellung
befindet.
Während des abgehenden Induktorrufs zum OB-Teilnehmer wird
das Pluspotential der Spanungsquelle über die d-Ader und das
Schnurpaar an die Schaltung OT des BSch-4 angelegt. Dabei
wird der Arbeitsstromkreis des Relais der Schaltung OT ge-
schlossen. Die Adern 1 und b sind zu einer der Induktorruf-
quelle durchgeschaltet. Der Ruf wird unterbrochen, wenn der
Rufschalter БЫЗ. in Mittelstellung geschaltet wird.
Zum Rufen über Verbindungleitungen zu ZB-Vermittlungen oder
Übertragungsleitungen ist der Stöpsel in die entsprechende
Klinkenbuchse zu stecken. Dabei wird der Gleichstromkreis zur
Speisung des Leitungsrelais ZB oder des Rufrelais im PL-Satz
geschlossen. Im Stromkreis des Leitungsrelais befindet sich
eine Diode, die die Polarität der Zentralbatterie bei deren
Zuschaltung zur Verbindungsleitung SL (CЛ) bestimmt. Zum Ru-
fen von ZBW- oder ATZ-Einrichtungen über Verbindungsleitungen
wird der Stöpsel in die gewünschte Klinkenbuchse gesteckt
(dabei wird der Gleichstromkreis für die Leitungsrelais ge-
schlossen) und der T-Sch. HH des BSL gedrückt. Dabei wird das
Pluspotential vom BSch-4 über die Verbindungskabel, die BRPS
an das Relais zur Zuschaltung des Nummernschalters und an die
Leitung (SL) des BSL angelegt. Das Relais spricht an und
schaltet die Schleife über den Impulskontakt und den gedrück-
ten Kontakt des Nummernschalters weiter. Durch Drehen an der
Nummernscheibe wird der gewünschte Teilnehmer ZBW oder AMTS
gerufen. Soll auf einem nichtautomtatisierten Kanal (4- oder
10adrige Anschlußart) gerufen werden, dann muß an der P 209
(am BK-4) der T-Sch. ПB des gewünschten Kanals gedrückt wer-
den. Mit Drücken des T-Sch. ПB gelangt der Ruf über den Kon-
takt 6 des Anschlußsteckers KAH. des BK-4 auf den Kanal.
Ist der Kanal 10adrig angeschlossen, dann gelangen die Im-
pulssignale auf die ASDS. In der 4adrigen Anschlußart gelan-
gen die Rufsignale vom BK-4 wie ein Kanalruf (10adrig) an den
BPTNW-U zur Steuerung des GTW und der Verbindung der Eingänge
RU. Die Schaltung RU schaltet die Tonfrequenzimpulse vom GTW
zu den entsprechenden Sendekreisen durch.
Zur Abgabe des Rufsignals auf einen automatisierten Kanal
(in 4- oder 10adriger Anschlußart) sind folgende Bedienhand-
lungen durchzuführen:
a) Stöpsel in die Klinkenbuchse des geforderten Kanalsteckers
   stecken.
b) Abfrageschalter umschalten.
c) Sch. TB-ПH (BUK) in Stellung ПH schalten.
d) Rufnummer des Teilnehmers wählen.
Bein Einstecken des Stöpsels in die Klinkenbuchse eines au-
tomatisierten Kanals wird mit den Klinkenkontakten der Be-
setztimpuls ausgelöst, indem der Gleichstromimpulskreis über
Kontakt 6 des Anschlußsteckers KAH. (BK-4) geschlossen wird.
Arbeitet der Kanal in 10adriger Anschlußart, dann gelangt der
Impuls auf die ASDS. In 4adriger Anschlußart gelangt der Im-
puls auf den BPTNW-U zur Steuerung des GTW und der Schaltung
RU, die den Ruf auf den entsprechenden Kanal schaltet.
Durch drücken des T-Sch. ПH wird der Arbeitsstromkreis des
Relais im BSL unterbrochen und der Nummernschalter an die
Querverbindungsleitung des BSL angeschaltet. Damit liegt der
Impulskontakt des Nummernschalters über die Impulsformer-
stufe an der a-Ader an.
Vom Nummernschalter wird das Minuspotential über die Kontakte
des T-Sch. ПH, den Impulskontakt des Nummernschalters und
Transistor der Impulsstufe an die a-Ader angelegt und
somit die Kanalautomatik-Einrichtung UKA-1 des BK-4 gesteuert.
Die UKA-1 formt die Rufsignale in Gleichstromimpulse um und
legt diese über den Kontakt 6 des Steckers KAH. (BK-4) an die
ASDS (bei 10adriger Anschlußart). Wird der Kanal 4adrig ange-
schlossen, dann gelangen die Gleichstromimpulse an den BPTNW-U
zum Einschalten des GTW und an die Schaltung RU, die das Ton-
rufsignal an den entsprechenden Kanal anlegen.
Hat ein ZB 2/4-Teilnehmer vergessen, seinen Handapparat nach
Endes des Gespräches aufzulegen, dann hat der Betriebsfern-
sprecher die Möglichkeit den Teilnehmer zu rufen. Das Rufen
erfolgt mittels eines Tonrufsignals. Dazu ist am Teil-
nehmersatz der Vermittlungsstöpsel in die Klinkenbuchse zu
stecken sowie der Abfrageschalter in Stellung OOШ (OBШ) und
Sch. TB-ПH (am BUK) in Stellung TB zu schalten. Wenn das Ruf-
signal (bei 2Dr-Schaltung) vom Sch. TB-ПH über den Betriebs-
arten- und Abfrageschalter am Relais anliegt, wird der Aus-
gang des GTW an die Adern a und b geschaltet. Das Tonfrequenz-
signal gelangt vom GTW über das Schnurpaar (adern a und b),
den Teilnehmersatz und die Leitung auf den Fernhörer des
Teilnehmerapparates.
Bei 4Dr-Schaltung gelangt das Rufsignal vom Ausgang des GTW
an die Adern c und d.
Die Kontrolle über die Abgabe des Tonfrequenzsignals erfolgt
am Handapparat des Vermittlungsplatzes.

1.5.5. Herstellen der Verbindung

Beim Herstellen von Verbindungen gelangen die Sprechwechsel-
ströme von einem Satz zum anderen über die Schnurpaare. Die
Schnurpaare gewährleisten folgende Betriebsarten:
a) 2Dr-Betrieb,
b) 4Dr-Betrieb,
c) 2Dr-/4Dr-Betrieb.
Diese Betriebsarten werden mit dem Betriebsartenschalter
2/4-2-4 eingestellt.
Bei 2Dr-Betrieb sind die Adern a und b überkreuzt geschaltet.
Im 4Dr-Betrieb werden die Sende- und Empfangskreise sowie die
Adern dieser Kreise gekreuzt.
Im 2Dr-/4Dr-Betrieb gelangen die Sprechwechselströme über die
Gabelschaltung (zur Anpassung zwischen 2Dr- und 4Dr-System)
an die Schnurpaare.
Dabei ist die Vermittlungsschnur BШ in 2Dr- und die Abfrage-
schnur OШ in 4Dr-Schaltung ausgeführt.
Die Schnurpaare 7 bis 12 können zur Zuschaltung der Kanal-
ausgänge der ASDS genutzt werden, da diese Schnüre an die An-
schlußstecker OШ und BШ des BSch-4 herausgeführt sind. Bei der
Nutzung der Schnurpaare 7 bis 12 als gewöhnliche Schnurpaare
sind die Steckeranschlüsse OШ und BШ mit dem Kabel AПП. zu
verbinden.
Wenn die Anschlußstecker mit dem Kabel CИMПЛ. verbunden wer-
den, sind im Simplexschnurpaar die Kondensatoren ausgeschaltet
und die Adern des Schurpaares werden überkreuzt geschaltet.
Während der Verbindung befindet sich der Abfrageschalter in
der mittleren Stellung. Die parallele Zuschaltung zum Sprech-
weg ist am Vermittlungsplatz nicht möglich.
Beim Umschalten des Abfrageschalters wird die hergestellte
Verbindung unterbrochen und einer der Teilnehmer ist zum Ver-
mittlungsplatz geschaltet. Im Fall des gleichzeitigen Um-
schaltens von 2 Abfrageschaltern arbeitet die Schaltung OG.
Dabei wird der Handapparat des Vermittlungsplatzes durch Ver-
binden der a- und b-Adern außer Betrieb gesetzt.
Gleichzeitig wird die akustische Signalisation eingeschaltet,
die auch mit dem Sch. TB (BRPS) und Sch. OTKЛ.-TB (BSch-4)
nicht abgeschaltet werden kann. Werden 2Dr-Teilnehmer unter-
einander verbunden, dann gelangt der Sprechwechselstrom vom
Fernsprechapparat des 1. Teilnehmers über die Teilnehmerlei-
tung, das Verbindungskabel an den Schaltblock des Teilnehmer-
satzes. Von hier gelangt das Signal über das Schnurpaar an
den anderen Teilnehmersatz und weiter über das Verbindungs-
kabel und die Teilnehmerleitung zum anderen Teilnehmerapparat.
Beim Herstellen von 4Dr-Verbindungen sind die Stromläufe ana-
log, die Sende- und Empfangskreise sind jedoch separat ge-
führt.
Die Verbindung der Teilnehmer in Vermittlungen mit großer
Anzahl von AE kann über das BMA-4 erfolgen. In den Sprechweg
werden dabei zusätzliche Verbindungskabel zwischen den ein-
zelnen Blöcken sowie Sprechadern geschaltet. bei der Verbin-
dung von 2Dr- und 4Dr-Schaltungen miteinander gelangt der
Sprechwechselstrom vom 2Dr-Teilnehmer über die Adern a und b
auf die P 209 und weiter über das Schnurpaar und den 2Dr-Ein-
gang der Gabel an die Platine SchP-4 des BSch-4.
Die Gabel gewährleistet die Anpassung beim Übergang von 2Dr-
auf 4Dr-Betrieb und umgekehrt.
Die Sprechwechselströme für den Empfangs- und Sendeweg gelan-
gen getrennt über die Geräte und deren Verbindungskabel auf
die 4Dr-Leitung.
Die Verbindung der Kanäle erfolgt mit den 4Dr-Schnurpaaren.
Besitzen die Kanäle keine eigene ASDS, dann wird zum Herstel-
len der Verbindung die ASDS genutzt, die mit den Schnüren des
BSch-4 verbunden ist.
Der Sprechwechselstrom gelangt vom Kanal an den BPTNW-U und
über die ASDS, die mit den Schnüren verbunden ist, an den
Kanalsatz (BK-4) und weiter über das Schnurpaar an den ande-
ren Kanalsatz.
Die 2Dr-Transitschaltung erfolgt durch Drücken des T-Sch. БA
wenn beide Geräteausrüstungen, die ASDS sowie die Betriebs-
art, gleich sind. Bei Nutzung einer ASDS (die mit den Schnü-
ren des BSch-4 verbunden ist) ist bei Transitschaltung nach
Herstellen der Verbindung, die Verbindung zur ASDS wieder
zu trennen. Das Freischalten der ASDS wird durch Umstecken
des Steckers realisiert. Vor dem Umstecken ist der T-Sch. BA
zu drücken, damit kein Abrufimpuls ausgelöst wird. Die Tran-
sitschaltung wird ohne Drücken des T-Sch. BA hergestellt,
wenn die ASDS vom gleichen bzw. nicht gleichem Typ sind, je-
doch in verschiedenen Betriebsarten abreiten.
Sollen Transitverbindungen für eine längere Zeit hergestellt
werden, sind die Transitschnüre aus dem Zubehörsatz zu nutzen.

1.5.6. Abruf vom Teilnehmer

Das Abrufsignal gelangt zur Fernsprechvermittlung P 209 als
a) Induktorruf von OB-Teilnehmerapparaten, OB-Vermittlungen
   (die über Querverbindungsleitungen angeschaltet sind) und
   Funkstellen im Simplexbetrieb,
b) Gleichstromsignal von ZB-Teilnehmerapparaten sowie ZB-
   Vermittlungen (die über Querverbindungsleitungen angeschal-
   tet sind) durch Unterbrechung der Leiterschleife,
c) Gleichstromsignal von ZBW-Vermittlungen über Verbindungs-
   leitungen durch Umpolung der Zentralbatterie,
d) Gleichstromsignal von Fernleitungen (10adrige Anschlußart),
e) Tonfrequenzsignal von Fernleitungen (4adrige Anschlußart).
Beim Anliegen des Abrufsignals auf beliebigen Sätzen spricht
die Schaltung des entsprechenden Teiles an und über die
c-Ader wurde Minuspotential geschaltet. Damit wurde der Abruf-
signalstromkreis mit Selbsthaltung gebildet. Gleichzeitig
wird die allgemeine akustische Rufsignalisation eingeschaltet
(wenn an der BRPS der Sch. TB eingeschaltet ist).
Die La ЛOOШ und ЛOBШ, die sich an den Schnurpaaren befinden,
signalisieren das von den Sätzen ankommende Abrufsignal. Der
Signalstromkreis wird von den Sätzen über die c-Ader der
Schnurpaare zum BSch-4 gebildet. Damit wird der Relaisarbeits-
stromkreis im BSch-4 geschlossen. Das Relais spricht an und
legt mit seinen Kontakten die Spannung an die La OBЛ des BRPS
und an den GTW an.
Die Stromversorgung für den GTW wird von der Stromverteiler-
tafel BRPS sichergestellt. Der Stromkreis wird von der BRPS
über den geschlossenen Kontakt des Sch. TB, Verbindungskabel,
BSch-4 zum GTW gebildet.
Kommt von einem OB-Teilnehmer, von OB-Vermittlungen oder
Funkstellen im Simplexbetrieb das Abrufsignal, dann muß der
Betriebsfernsprecher am Vermittlungsplatz den Teilnehmer
nochmals abfragen und erst danach durch Herausziehen des
Stöpsels die Verbindung trennen oder erneut herstellen.
Nach Beendigung des Gesprächs über einen Kanal hat der Be-
triebsfernsprecher am Vermittlungsplatz den Kanal abzurufen.
Bei Betrieb auf automatisierten Kanälen erfolgt die Abgabe
und Durchschaltung des Abrufsignals automatisch, wenn der Ver-
mittlungstöpsel aus der Klinkenbuchse gezogen wird. Bei Be-
trieb über nichtautomatisierte Kanäle muß der Betriebsfern-
sprecher am Vermittlungsplatz den T-Sch. ПB des BK-4 drücken
und damit das Abrufsignal geben.
Der Durchlauf der Impulsabrufsignale von 4 oder 10adrigen
Anschlußschaltungen ist analog dem Durchlauf der Rufsignale.
Außerdem haben die automatisierten Kanalsätze der BK-4 Ver-
zögerungsschaltungen, um falsche Abrufsignale auszufiltern.
Beim Anliegen eines Gleichstromabrufsignals am Kontakt 7 des
Anschlußsteckers KAH. des BK-4 spricht das Relais an, welches
die Ruf- und Abrufsignale vom Kanal weiterschaltet. Das Re-
lais schaltet die Verzögerungsschaltung SCHEINABRUF ein. Die
Rufsignalschaltung und deren Blockierung spricht verzögert an.
Wird auf 4Dr-Kanälen gearbeitet, ist zu berücksichtigen, daß
das Abrufsignal erst über den Tonruf- und Tonwahlempfänger
des BPTNW-U gelangt und die Signaldauer kleiner 6 ms festlegt.

1.5.7. Betriebs- und Havariesignalisation

Die Betriebs- und Havariesignalisation dient zur Funktions-
kontrolle der Vermittlungseinheiten FKB (Stromlaufpläne,
Bilder 6 und 8).
An der Fernsprechvermittlung P 209 werden folgende Signale
und Betriebszustände angezeigt:
a) das ankommende Rufsignal,
b) das ankommende Abrufsignal,
c) das Besetztzeichen für ZB-Teilnehmer in Vermittlungen
   mit großer Anzahl von AE,
d) das Havariesignal bei Ausfall von Sicherungen und das
   Ansprechen der Rücklötsicherungen,
e) das Einschalten der Stromversorgung der Geräte BITS-2/4,
   BTPNW-U, BP-6, BP-7, BP-60 und BPA-D,
f) die Betriebsart der Kanalsätze des BK-4
g) die Zuschaltung des Nummernschalters zu den SL-Sätzen,
h) das Kontrollsignal bei Abgabe des Induktorrufs,
i) die Kontrolle des Umschaltens auf Senden,
k) die Arbeit der Schaltung OG,
l) die Betriebsart bei der Stromversorgung der Vermittlung,
m) die Funktionskontrolle des BITS-2/4.
Das Anliegen des Rufsignals wird durch die Signallampe ЛB
und die Abruflampe OBЛ sowie durch ein Tonfrequenzsignal an-
gezeigt. Die Stromversorgung der La ЛB und La OBЛ wird beim
Anliegen des Rufsignals an einem beliebigen Satz der Vermitt-
lung mit geringer Anzahl von AE durch die Zentralbatterie
sichergestellt.
Die akustische Signalisation wird durch den Sch. TB der BRPS
eingeschaltet. Beim Anliegen des Rufsignals von einem 4Dr-
Kanal leuchten ebenfalls die Lampen am BK-4 sowie die La
ПP. BЫЗ. am BPTNW-U.
Die Stromversorgung der La ЛB der Sätze ZB und der La OBЛ
der Vermittlungen mit großer Anzahl von AE erfolgt beim An-
liegen des Rufsignals durch Intervallspannungen. Das stetige
Leuchten dieser Lampe zeigt an, daß diese Sätze besetzt sind.
Beim Anliegen des Rufsignals an den übrigen Sätzen von Ver-
mittlungen mit großer Anzahl von AE werden die La ЛБ und OBЛ
von einer Gleichspanungsquelle versorgt.
Die Ruflampe der Kanalsätze (in 4Dr-Schaltung) an den BK-4
und am BPTNW-U leuchten wie bei Vermittlungen mit geringer
Anzahl von AE.
Das Anliegen des Abrufsignals wird durch die einzelnen Abruf-
lampen an den Schnurpaaren sowie durch die La OBЛ am BRPS an-
gezeigt. Diese Lampen werden von einer Gleichspannungsquelle
gespeist (an Vermittlungen mit geringer und großer Anzahl von
AE). Wenn der Sch. TB der BRPS eingeschaltet ist, dann arbeitet
die akustische Signalisation.
Bei Ausfall von Sicherungen der BRPS leuchten die Signallam-
pen AB an den BRPS und das akustische Signal wird eingeschal-
tet. Bei Ausfall von Sicherungen des BSch-4 erfolgt keine
akustische und beim Ausfall von Sicherungen der BRPS keine
optische Signalisation.
Beim Ansprechen von Rücklötsicherungen am BAK-20 wird die
Havarie durch die La AB. БAK. signalisiert und gleichzeitig das
akustische Signal eingeschaltet. Die akustische Signalisation
kann durch Umschalten des T-Sch. OTKЛ.TB am entsprechenden
BSch-4 abgeschaltet werden.
Leuchten die La ПИT an den Geräten BITS-2/4, BPTNW-U, BP-7
und BP-6 sowie die La CEЬ an den Geräten BPA-D und BP-60,
dann ist an den genannten Geräten die Stromversorgung einge-
schaltet.
Am BP-7 wird das Anliegen der Netzspannung oder der Akkumula-
torspannung angezeigt. bei Arbeit des BP-7 im Pufferbetrieb
mit Akkumulator wird das Umschalten von Netz- auf Akkumulator-
betrieb angezeigt. Dabei wird gleichzeitig die akustische
Signalisation eingeschaltet und die La PAЗPЯД БAT. leuchtet.
Bei Toleranzen der Ausgangsspannung von + 10 % bzw. -20 %
leichten an den Geräten BP-7 und BPA-D die entsprechende La
MEHЬШE oder БOЛЬШE und die akustische Signalisation schaltet
sich ein. Mit dem Sch. ЗУMM. kann das akustische Signal ab-
geschaltet werden. Der Spannungswert der Ausgangsspannung
wird am Meßinstrument angezeigt. Bei Ausfall der Sicherungen
an den Stromversorgungsgeräten leuchten die La ПEPEГP.
ПPEДOXP. und das akustische Signal schaltet sich ein.
Beim Betrieb auf Fernverbindungen zeigen die Kanalsätze der
P209 dem Betriebsfernsprecher das Senden auf dem Kanal an,
signalisierten das Abschalten und die Havarie der ASDS und
schalten das Havariesignal zum Dispatcherpult durch. Beim
gleichzeitigen Umschalten von 2 Abfrageschaltern in Stellung
OOШ und OBШ arbeitet die Schaltung OG. Sie schließt die Strom-
kreise des Handapparates am Vermittlungsplatz kurz und schal-
tet die akustische Signalisation ein. Mit dem Sch. TB (BRPS)
und Sch. OTKЛ.TB. (BSch-4) kann das akustische Signal nicht
abgeschaltet werden. Bei Netzausfall arbeitet die Schutzschalt-
tung der Schalttafel ЩOC. Liegt die Netzspannung erneut an,
dann kann durch Drücken des T-Sch. BK an der ЩOC die Netz-
spannung wieder zugeschaltet werden.
An die ЩOC wird die Batterie angeschlossen.

1.5.8. Anschließen der Vermittlungsplätze

Die Vermittlungen mit großer Anzahl von AE verfügen über 2
bzw. 3 Vermittlungsplätze. Die Zusammenschaltung der Vermitt-
lungsplätze ist im Bild 5 dargestellt und im Abschnitt 2.1.5.7.
beschrieben.
Anmerkungen:
1. An allen Geräten der Fernsprechvermittlung P 209 ist die
   Kurzbezeichnung eingraviert. Außerdem ist ein Platz bzw.
   ein Beschriftungsfeld vorhanden, in das die betriebliche
   Gerätenumerierung einzutragen ist.
2. Alle Bau- und Einzelteile der P 209 haben Beschriftungen,
   die den Stromlaufplänen entsprechen.

2. Einzelgeräte und Einrichtungen

2.1. Schnurpaarblock BSch-4

2.1.1. Bestimmung

Der Schnurpaarblock BSch-4 (8 bzw. 12 Schnurpaarsätze) verbin-
den die Endsätze der P 209 mit den Vermittlungsplatzeinrich-
tungen.
Der BSch-4 gewährleistet:
a) das Zuschalten der Gleichspannung 24 V ± 10 % und Wechsel-
   spannung 70 ... 120 V sowie das Verteilen dieser Spannungen
   auf die einzelnen Stromkreise,
b) das Zuschalten des Nummernschalters auf andere Geräte der
   P 209 und das Einschalten der allgemeinen Abrufsignalisation,
c) das Einschalten der Signalisation beim Rufempfang, der
   allgemeinen Signalisationsstromkreise sowie die Möglichkeit
   ihrer Abschaltung,
d) den gleichzeitigen Betrieb von 2 bis 3 in Reihe aufge-
   stellten BSch-4, die von einem Vermittlungsplatz aus be-
   dienst werden können,
e) eine Nebensprechdämpfung zwischen den einzelnen Sprech-
   stromkreisen (beliebige Schnurpaarsätze) von 113 dB (13 Np)
   bei einem Belastungswiderstand von 600 Ω und einer Frequenz
   von 1 000 Hz.

2.1.2. Bestandteile

Die Bestandteile des BSch-4 (Einzelaufstellung) enthält
Tabelle 13. Die technische Dokumentation, die Montage- und Zu-
behörteile sowie das Gestell gehören zum Gerätesatz der P 209.

Tabelle 13 Bestandteile des Schnurpaarblockes BSch-4
Gerät/Satz/TeileSachnummerAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Schnurpaarblock
BSch-4 mit Deckel
1
b)Zubehör1
- LeuchtePR2.428.011 Sp1
- NummernschalterChJa 3.626.0021
- Vermittlungs-
  schnur
ChJa 4.860.0521
- Kabel (AПП.)ChJa 6.704.8616
- Kabel (CИMПЛ.)ChJa 6.704.8642
- Sprechgarnitur
  mit geringem
HN Sch-P-13
  RauschfaktorTCh 0.384.015 TU1
- Lampe
  MN 26-0 12-1
TU 16-535.494-701
- HandapparatChJa 3.844.0481
- Transportkiste1
c)Montageteile1
- Stecker2 RM 24 KPN 19 Sch 1V12
- Buchse2 RM 24 KPN 19 G 1V11
- DeckelChJa 6.172.0191
- SchraubeChJa 8.906.0042
- BecherChJa 6.210.0112
- FederChJa 8.383.0432
- ZugstangeChJa 6.366.0112
- FingerChJa 8.327.0162
- SplintGOST 397-662
- ZugstangeChJa 6.366.0122
- ScheibeChJa 8.942.0753
- Scheibe
  1 ON 65g019
GOST 6402-702
- Scheibe 10-011GOST 11371-682
d)Montageteile des1
Gestells
- UnterbauChJa 6.121.1401
- BolzenChJa 6.480.0164
- FüßeChJa 6.157.0524
- SpitzenhalterungChJa 8.123.0384
e)technische
Dokumentation
1
f)Verpackungskiste1

2.1.3. Technische Angaben

2.1.3.1. Schnurpaarsätze

Jedes Schnurpaarsatz besteht aus der Schnurpaarkassette U2
(BSchP-4) sowie der Platine U1 (SchP-4) und gewährleistet:
a) das Herstellen der Verbindung zwischen 2Dr-Teilnehmern,
   4Dr-Teilnehmern sowie zwischen 2DR- und 4Dr-Teilnehmern -
   die Verbindung erfolgt über die Vermittlungsbuchse mit den
   Endsätzen der P 209 mit einem
   - Empfangspegel -3,47/0dB (-0,4 Np/0 Np),
   - Sendepegel -3,47 dB/-8,68 dB (-0,4 Np/-1 Np);
b) das Einstellen der Betriebsarten 2Dr, 4Dr bzw. 2Dr-/4Dr
   mit dem Betriebsartenschalter 2/4-2-4 (V1);
c) das Umschalten des Fernkanals von den Empfangs- und Sende-
   pegeln -3,47 dB/-3,47 dB (0,4 Np/-0,4 Np) auf die Pegel
   0 dB/-8,68 dB (0 Np/-1 Np) mittels Brücken in der Kassette
   U1 (SchP-4). Dabei werden Dämpfungsglieder in den 4Dr-
   Stromkreis jedes Empfangskanals von 8,68 dB (1 Np) und
   in den 2Dr-/4Dr-Stromkreis des Sendekanals von 4,34 dB
   (0,5 Np) eingeschaltet. (Der Hersteller liefert den
   Schnurpaarsatz ohne eingestellter Dämpfung aus.);
d) das wechselweise Zuschalten der Abfrage- oder Vermittlungs-
   schnur (mit Trennung der zu verbindenden Sprechwege) zum
   Handapparat des Vermittlungsplatzes sowie das Schließen
   des Stromkreises (Pluspotential der Spannungsquelle) eines
   Relais, das im 2Dr-Betrieb arbeitet und somit das Umschal-
   ten des Verstärkerausgangs von 4Dr- auf 2Dr-Betrieb aus-
   führt;
e) die optische Signalisation des ankommenden Abrufsignals
   von den Endeinrichtungen sowie das Einschalten der allge-
   meinen optischen Abrufsignalisation;
f) das Einschalten der Betriebs- und Brückendämpfung der
   Sprechwege bei einer Frequenz von 1 000 Hz entsprechend
   Tabelle 14 sowie das Einhalten einer Brückendämpfung der
   Gabelschaltung bei 2Dr-/4Dr-Betrieb im Frequenzbereich
   300 Hz ... 3 400 Hz von ≥ 21,7 dB (2,5 Np);
g) bei den Schnurpaarsätzen 3 bis 8
   - das Herausführen der 4Dr-Stromkreise der Abfrage- und
     Vermittlungsschnüre auf einzelne Steckerleisten OШ und
     BШ (Sch3 und Sch4) und somit das kanalseitige Anschal-
     ten einer ASDS mit Tonruf,
   - das Herausführen der 2Dr-Stromkreise der Abfrage- und
     Vermittlungsschnur auf einzelne Steckerleisten OШ und
     BШ (Sch3 und Sch4) und die Verbindung mit dem Kabel U3
     (CИMПЛ.) aus dem Zubehörsatz zum Herstellen der Ver-
     bindung zu Funkstellen im Simplexbetrieb.
Bei der Verbindung über die Steckerleiste Sch3 (OШ) und
Sch4 (BШ) mit dem Kabel U4 (AПП.) aus dem Zubehörsatz ist
die Schaltung der Schnurpaarsätze 3 bis 8 identisch der
Schaltung der Schnurpaarsätze 1 und 2.

2.1.3.2. Vermittlungsplatz

Die weitere Ausrüstung des Vermittlungsplatzes, die aus dem
Handapparat MT-54 oder der Sprechgarnitur GN Sch-P-13, der
Kassette U5 (BUK), der Platine U6 (Ton- und Induktorrufgene-
rator GTIW), U7 (Abschaltung des Fernhörers OT), U8 (RM-4)
und U9 (Mikrofonverstärker UMDK) besteht, ermöglicht:
a) das wechselseitige Anschalten von nicht mehr als 1 Abfrage-
   oder Vermittlungsschnur zum Vermittlungsplatz;
b) das Abfragen des 2Dr- oder 4Dr- Teilnehmers, dabei können
   die Empfangspegel -3,47 dB (0,4 Np) oder -8,68 dB (-1 Np) für
   den Fernkanal gewählt werden;
c) das Umschalten der Empfangs- und Sendepegel -3,47 dB/
   -,347 dB (-0,4 Np/-0,4 Np) oder 0 dB/-8,68 dB (0 Np/-1 Np)
   für den Fernkanal durch Umlöten der Brücken auf der Platine
   U9 (RM-4), dabei wird in den Sendekreis eine Verlänge-
   rungsleitung (VL) mit einer Dämpfung von 8,68 dB (1 Np)
   ein- und gleichzeitig die VL mit einer Dämpfung von
   3,47 dB (0,4 Np) ausgeschaltet. (Vom Hersteller wird die
   Platine U8 (RM-4) so ausgeliefert, daß sich die Brücken in
   der Stellung 3,47 dB (0,4 Np) befinden.);
d) die Abgabe eines Induktorrufs zum Teilnehmer mit einer Fre-
   quenz von 30 ... 50 Hz und einer Wechselspannung von
   70 ... 120 V. Dieser Ruf gelangt über die a- und b-Ader der
   Abfrage- oder Vermittlungsschnur zum Teilnehmer; dabei
   liegt auf der c-Ader Minuspotential oder auf der d-Ader
   Pluspotential von der Spanungsquelle an. Damit erfolgt die
   optische Kontrolle des abgehenden Rufes bzw. die automa-
   tische Abschaltung des Rufes durch Abschalten des Minus-
   potentials von der c-Ader;
e) das Anlegen einer negativen Spannung an die a-Ader der Ab-
   frage- oder Vermittlungsschnur sowie die gleichzeitige Ab-
   gabe des Induktorrufs;
f) die Abgabe von Wählimpulsen auf der a-Ader der Abfrage-
   oder Vermittlungsschnur beim Fehlen der Spannung auf den
   Adern c und d;
g) die Abgabe des Tonrufsignals der Frequenz 400 ... 800 Hz
   mit einer Spannung von nicht weniger als 6 V auf die Adern
   a und b bei 2Dr-Betrieb und auf die Adern c und d bei 4Dr-
   Betrieb. Dabei werden über die Leitungen, die dem Kabel
   P 274 M äquivalent sind, Entfernungen bis 10 km überbrückt.
   Die Kontrolle über den abgehenden Ruf erfolgt am Kontrol-
   lautspecher;
h) das Umschalten der Funkstelle im Simplexbetrieb auf Sen-
   den - der Betriebszustand wird am Vermittlungsplatz op-
   tisch signalisiert;
i) das Einschalten der akustischen Signalisation und das Ab-
   schalten des Handapparates am Vermittlungsplatz, wenn der
   Betriebsfernsprecher am Vermittlungsplatz 2 oder mehr Ab-
   frage- oder Vermittlungsschnüre zuschaltet;
k) das automatische Umschalten der Rufkreise von der Ruf-
   spannungsquelle, die über die BRPS geschaltet ist, zum
   Induktorrufgenerator bei Ausfall der Netzspannung.

2.1.3.3. Kennwerte

Das BSch-4 hat folgende technische Kennwerte:
a) Betriebs- und Brückendämpfung        Tabelle 14
   der Sprechstromkreise bei einer
   Frequenz von 1 000 Hz
b) Fernkanäle
   - Betrieb mit gleichen Empfangs-
     und Sendepegeln bei einer
     Frequenz von 1 000 Hz
        2 Dr                            (0 ± 0,87) dB
                                        [(0 ± 0,1) Np]
        4 Dr                            (-3,47 ± 0,87) dB
                                        [(-0,4 ± 0,1) Np]
   - Betrieb mit unterschiedlichen
     Empfangs- und Sendepegeln bei
     einer Frequenz von 1 000 Hz
        2 Dr                            (0 ± 0,87) dB
                                        [(0 ± 0,1) Np]
        4 Dr                            (-8,7 ± 0,87) dB
                                        [(-1 ± 0,1) Np]
c) Empfangsdämpfung bei einer Fre-
   quenz von 1 000 Hz
   - 2 Dr                               ≤ 5,2 dB (0,6 Np)
   - 4 Dr                               ≤ 5,2 dB (0,6 Np)
d) Nahnebensprechdämpfung im Fre-       ≥ 21,8 dB (2,5 Np)
   quenzbereich 100 ... 7 500 Hz
e) Amplitudenbegrenzung des Empfangs-   < 1,3 V
   signals im Sprechstromkreis
f) nichtlinearer Verzerrungs-           < 7 %
   koeffizient
g) Abfall des Frequenzganges bei         6 dB (0,69 Np)
   500 Hz bezogen auf 70 Hz
h) Anstieg des Frequenzganges im        6 dB (0,69 Np)
   Frequenzbereich 500 ... 7 500 Hz
   je Oktave
i) Grundrauschpegel des Mikrofon-       ≤ -52 dB (-6 Np)
   stromkreises
k) Stromversorgung von der BRPS
   - Gleichspannung                     24 V ± 10 %
   - Wechselspannung                    70 ... 120 V
   - Stromaufnahme des BSch-4 in        Tabelle 15
     den einzelnen Betriebsarten
     bei Nennspannung
l) klimatische Bedingungen
   - Umgebungstemperatur                -10 ... + 50 C
   - relative Luftfeuchte               (65 ± 15) %
m) Induktorrufgenerator
   - Frequenz des Ausgangssignals       30 ... 50 Hz bei einem
                                        Temperaturbereich von
                                        -10 ... 50 C und
                                        einer relativen Luft-
                                        feuchtigkeit von (65 ± 15) %
                                        sowie bei einer Umge-
                                        bungstemperatur von
                                        35 C und einer rela-
                                        tiven Luftfeuchte von
                                        98 %
   - Ausgangsspannung bei einer         70 ... 120 V
     Belastung von 2kΩ
   - Brummspannungsanteil der Span-     ≥ 2,4 mV
     ungsquelle (psophometrisch
     gemessen)
n) Tonrufgenerator
   - Ausgangsspannung auf Leitun-       ≤ 6 V
     gen P 247 und P 297 M, Länge
     10 km, Belastung 1,2 kΩ
   - Ausgangsfrequenz bei einer Be-     (600 ± 200) Hz)
     lastung des Tonrufgenerators
     von 200 mA
o) Verstärker des Tonrufgenerators
   - Nichtlinearität des Amplituden-    < 0,9 dB (0,1 Np)
     ganges bei 1 000 Hz
   - nichtlineare Verzerrung bei        < 5 %
     einer Ausgangsspannung von
     0,775 V (0 dB bzw. 0 Np),
     Frequenzgang 1 000 Hz, Eingangs-
     signal 3,7 mV und Belastung 300 Ω
   - Ausgangsspannung bei einer Fre-    775 mV
     quenz von 1 000 Hz, Eingangs.
     signal 3,7 mV, Belastung 300 Ω
   - Abfall des Frequenzganges bei       2,5 dB (0,3 Np)
     500 Hz bezogen auf 70 Hz
   - Anstieg des Frequenzganges im      6 dB (0,69 Np)
     Frequenzbereich von 500 ...
     7 500 Hz je Oktave
   - Grundrauschpegel                   ≤ -52 dB (-6 Np)
   - Stromverbrauch bei maximalem       < 60 mA
     Ausgangssignal
p) Masse                                53 kg
q) Abmessungen
   - Länge                              432 mm
   - Breite                             658 mm
   - Höhe                               360 mm

Tabelle 14 Betriebs- und Brückendämpfung der Sprechkreise
           bei einer Frequenz von 1 000 Hz
BetriebsartBetriebsdämpfung
in dB (Np)
Brückendämpfung
in dB (Np)
Bemerkungen
2Dr0,45 (0,005)
4Dr0,45 (0,005)ohne VL
2Dr/4Dr30,6 (3,5)
Empfang4,77 (0,55)ohne VL
Senden4,77 (0,55)
2Dr0,45 (0,005)
4Dr9,15 (1,05)mit VL
2Dr/4Dr30,6 (3,5)
Empfang4,77 (0,55)
Senden9,15 (1,05)mit VL
Tabelle 15 Stromaufnahme des Schnurpaarblockes B-Sch-4
Bezeichnung der BetriebszuständeStromaufnahme
in mA
Bemerkungen
Ruhezustand12080 und 24 V
zugeschaltet
Abfrage des 2Dr-Teilnehmers160über OBШ
Abfrage des 4Dr-Teilnehmers100über OBШ
Rufsignal zum Teilnehmer (80 V)360über OBШ
beim Anliegen von Minuspotential
auf der c-Ader
Rufsignal zum Teilnehmer mit GIW890über OBШ
beim Anliegen von Minuspotential
auf der c-Ader
Rufsignal zum Teilnehmer (80 V)420über OBШ
beim Anliegen von Pluspotential
auf der d-Ader
Rufsignal zum Teilnehmer mit GIW850über OBШ
beim Anliegen von Pluspotential
auf der d-Ader
Kanalruf durch Nummernwahl100mit Schnur
OШ (BШ)
Verbindung von zwei 4Dr-Teil-160
nehmern
Verbindung von 2Dr/4Dr-Teil-80
nehmern
2seitiger Ruf285
2.1.4. Konstruktiver Aufbau

Der BSch-4 dient als Arbeitsplatzunterteil für die funktio-
nellen Vermittlungseinheiten und besteht aus 2 Hälften. An
ihren Seiten sind Tragegriffe sowie Stifte und Führungen als
Passungen für die Montage auf dem Ständer angebracht. An die
Seitenteile sind Stifte angeschweißt, an denen sich Metall-
füße zur Befestigung des Stativs auf dem Tisch oder Ständer
befinden.
An der Vorderfront befinden sich der Sch. B (ЛPM/ПPM), der
Summer für die akustische Signalisation, der T-Sch. OTKЛ. TB.
zum Abschalten der akustischen Signalisation und der Laut-
stärkeregler für das akustische Signal.
Die Auflage des BSch-4 ist von oben mit einer Piacrylplatte
abgedeckt. Sie wird durch eine seitliche Führung gehalten.
Alle Bauelemente, die zu einem Schnurpaarsatz gehören, sind
auf Steckkarten der Schnurpaare U2 (BSchP-4) und in Kassetten
U1 (SchP-4) montiert.
Die Schnurpaarkarten 3U2 bis 8U2 werden zusätzlich über Mes-
serleisten mit den Anschlüssen Sch5 (ПPM), Sch6 (ЛPM) und
der Steckerleiste Sch10 (BRPS) verbunden. Sie dienen zur Zu-
schaltung der BRPS.
Die 8 Schnurpaarsätze werden von Links nach rechts wie folgt
gezählt:
a) 1 und 2 - 2Dr-/4Dr-Schnurpaare,
b) 3 bis 8 - 2Dr-, 4Dr-Schnurpaare und unterbrochene Schnu-
   paare.
Beim Zuschalten es Kabels U3 (CИMПЛ.) zu den Schnurpaarsät-
zen 3 bis 8 arbeiten die Schnurpaare im Simplexbetrieb (2Dr).
Unterhalb der Auflage befinden sich in Reihe mit den Schnur-
paaren die steckbare Kassette U5, der Sch. B2 (BЫЗ.-ПEP.)
der Sch. БI (ПH-TB), die La ЛI (KП) und Л2 (KB) zur
Rufkontrolle.
Im Inneren des BSch-4 sind metallische Halterungen mit Führun-
gen zur Aufnahme der Platinen U1 (SchP-4), U6 (GTIW), U7 (OT),
U8 (RM-4), U9 (UMDK) angebracht.
Der BSch-4 besteht aus 12 gedruckten Leiterplatten (8 Leiter-
platten SchP-4, Platine OT, Platine RM-4, Platine UMDK, Platine
GTIW) und 9 Einschubkassetten (8Kassetten BSchP-4 und Kas-
sette BUK) sowie weiteren elektronischen Schaltungen (Strom-
laufpläne, Bilder 10 und 14).
Auf den Platinen SchP-4 befinden sich die Bauelemente der Ga-
belschaltung sowie des Verstärkers.
Die Platine OT besteht aus den Bauelementen der Abrufempfangs-
schaltung, des Impulsformers des Nummernschalters und der
Abschaltung des Havariesignals.
Auf der Platine UMDK sind die Verstärkerbauelemente des Ver-
mittlungsplatzes, die Verlängerungsleitungen sowie die Filter
der Stromversorgung für den Verstärker montiert.
Die Platine GTIW besteht aus den Bauelementen des Tonrufgene-
rators (Relaxationsgenerator - bestehend aus 2 Transistoren
in Gegentakt-A-Schaltung mit einem Resonanzkreis in den Kol-
lektorstromkreisen) und des Induktorrufgenerators (bestehend
aus einem Generator-Multivibrator und zweistufigem Verstärker).
Der Ausgangstransformator des Induktorrufgenerators und die
Filterkondensatoren C3 bis C6 befinden sich in der Kassette
BUK.


2.1.5. Wirkungsweise

2.1.5.1. Relais

Die in den Stromkreisen des BSch-4 befindlichen Relais be-
wirken:
a) Kassette U1 (SchP-4)
   - Rs1 - das Zuschalten der Sprechkreise zur Gabel,
   - Rs2 - das Umschalten der Sprechkreise von 2Dr- auf
           4Dr-Betrieb,
   - Rs3 - das Zuschalten der Verlängerungsleitung (VL) in
           den Sprechweg (bei 4Dr);
b) Kassette 5 (BUK)
   - Rs2 - das Zuschalten des Tonrufgenerators zu den Adern
           c und d (4Dr-Betrieb) und zu den Adern a und b
           (2Dr-Betrieb),
   - Rs3 - das Zuschalten der Spanungsquelle mit einer Span-
     und   nung von 80 V (BRPS) zu den Rufkreisen und das Um-
     Rs4   schalten der Rufkreise zum Induktorrufgenerator
           (bei Ausfall der Netzspannung),
   - Rs5 - das Umschalten der Sprechkreise, um die Nebensprech-
     und   dämpfung zu erhöhen,
     Rs6
   - Rs7 - das Abschalten des Pluspotentials vom Emitter der
           Transistoren der Teilnehmersätze während der Zeit
           des abgehenden Rufes zum Teilnehmer;
c) Leiterplatte U7 (OT)
   - Rs1 - das Einschalten der allgemeinen Abrufsignalisation,
   - Rs2 - das Kurzschließen der Adern a und b mit ihren
           Wicklungen und das Einschalten des Signals SENDEN
           bei Betrieb auf Simples-Funkkanälen,
   - Rs3 - das Zuschalten der Induktorrufquelle zu den Sprech-
     bis   kreisen,
     Rs6
     und Rs9
   - Rs7 - das Einschalten der allgemeinen akustischen Signa-
           lisation,
   - Rs8 - das Abschalten und Blockieren der allgemeinen
           akustischen Signalisation;
d) Leiterplatte U8 (RM-4)
   - Rs2 - das Kurzschließen des Handapparates vom Vermitt-
           lungsplatz sowie die Abgabe von 24 V zum Einschal-
           ten des Tonrufgenerators, wenn am Vermittlungsplatz
           gleichzeitig 2 oder mehr Abfrage-/Rufschalter um-
           geschaltet werden,
   - Rs3 - das Umschalten des Verstärkerausganges am Vermitt-
     und   lungsplatz von 4Dr- auf 2Dr-Betrieb.
     Rs4
In den Tabellen 16 und 17 sind die technischen Angaben der
Relais, Transformatoren und Drosseln enthalten.

Tabelle 16 Technische Angaben der verwendeten Relais
Bezeichnung, Typ
und Bestell-Nr.
Kontakt-
material
Wickeldaten
(Nr. der Wick-
lung, Wider-
stand in Ω)
Arbeits-
strom
in mA
Ruhe-
strom
in mA
Rs4, Rs5 (U7)Au 999,91-2-500305
Rs3, Rs4 (U8),±10 %
Rs1 bis Rs3 (U1),
Rs1 bis Rs3 (U5),
RÄS-9,
RS4.524.213 P2
 
Rs5, Rs6 (U5),Ag 99913-14-650196
RÄS-22,+15 %
RF4.500.225 P2-10 %
 
Rs1 (U7), Rs1 (U8),Au 999,91-2-16009,51,3
RÄS-10,±15 %
RS4.524.316 P2
 
Rs2 (U7), R'S-15,PlI-101-2-22008,52
Rs4.591.001 P2±15 %
 
Rs3 (U7), Rs2(U8),Ag 9991-2-500305
Rs7 (U5), RÄS-9,±10 %
RS4.524.200 P2
 
Rs6, Rs8, Rs9 (U7),Au 999,91-2-630223
RÄS-10,±15 %
RS4.524.314 P2
 
Rs7 (U7), RÄS-10,PlI-101-2-16009,53
RS4.524.305 P2±15 %
 
Rs4 (U5), RÄS-9,Ag 999,91-2-960071,1
RS4.524.204 P2+10 %
-15 %
Tabelle 17 Technische Angaben der verwendeten Transformatoren
           und Drosseln
BezeichnungMagnetische WerteWickeldaten
Tr1, Tr2 (U1)Sch4x8-0,35-79 NM1-4-500-0,1 PÄW-2
2-3-350-0,1 PÄW-2
5-8-350-0,1 PÄW-2
Dr (U5)SchP171-2-2500-0,16 PÄW-2
4-3-2500-0,16 PÄW-1
Tr (U5)SchI6x-0,35-ÄZ106-1100-0,25 PÄW-1
7-8-300-0,35 PÄW-1
8-9-300,0,35 PÄW-1
1-550-0,25 PÄW-1
1-10-500-0,25 PÄW-1
Dr (Filter)Sch5x12-0,35-ÄZ101-2-300-0,21 PÄW-1
4-5-300-0,21 PÄW-1
Tr (U6)Sch6x12-0,35-79 NM1-2-100-0,27 PÄW-1
4-5-400,0,27 PÄW-1
6-9-250-0,27 PÄW-1
9-10-50-0,27 PÄW-1
Tr (U8)Sch6x12-0,35-79 NM5-1-170-0,27 PÄW-1
2-3-115-0,2 PÄW-1
3-4-115-0,2 PÄW-1
6-7-115-0,2 PÄW-1
7-8-115-0,2 PÄW-1

2.1.5.2. Abfrage des Teilnehmers

Das Abfragen des Teilnehmers erfolgt über die Schnurpaare 1U2
bis 8U2 (BSchP-4) mit Hilfe der Abfrageschnur OШ oder der Ver-
mittlungsschnur BШ.
Die Betriebsart der Schnurpaare 2Dr, 4Dr oder 2Dr/4Dr wird mit
dem Betriebsartenschalter BI (2/4-2-4) eingestellt. Sie wird
davon bestimmt, wie der Teilnehmer an den Satz angeschlossen
ist. Durch Schalten des Betriebsartenschalters BI in Stellung
2 und Sch. B2 in Stellung OOШ oder OBШ wird an die Rs3 und
Rs4 der Platine U8 (RM-4) eine positive Spannung angelegt.
Die Kontakte des Rs3 und Rs4 schalten den Ausgang des Verstär-
kers des Vermittlungsplatzes von 4Dr- auf 2Dr-Betrieb um. Der
Sprechwechselstrom gelangt vom Mikrofon des Vermittlungsplat-
zes auf den Eingang des Verstärkers U9 und nach der Verstär-
kung vom Ausgang des Verstärkers über die Gabelschaltung
(Platine U8), die Kondensatoren C2 und C1 der Platine U7, Kas-
sette U5 und Sch. B (ЛPM/ПPM) auf die a- und b-Ader der Ab-
frage- oder Vermittlungsschnur.
Die Signalspannung wird vom 2Dr- Teilnehmer über die a- und
b-Ader der Abfrage- oder der Vermittlungsschnur an die Kas-
sette U5 angelegt. Über den Sch. B, C1 und C2 (Platine U7) und
Gabelschaltung (Platine U8) gelangt das Signal auf den Fern-
hörer des Handapparates am Vermittlungsplatz.
Bei der Abfrage des 4Dr-Teilnehmers ist der Betriebsarten-
schalter БI in Stellung 4, der Sch. Б2 in Stellung OOШ oder
OBШ zu schalten. Dabei spricht das Rs3 (Platine U8) an und
schaltet den Verstärkerausgang zum Vierdrahtweg durch.
Damit gelangt der Sprechwechselstrom vom Mikrofon des Vermitt-
lungsplatzes auf den Eingang des Verstärkers U9. Nach der
Verstärkung wird das Signal vom Ausgang des Verstärkers über
die Verlängerungsleitung (R9 bis R11) mit einer Dämpfung von
3,47 dB (0,4 Np), C1 und C2 (Platine U8) und Kassette U5 an
den Sch. B geführt und von diesem an die c- und d-Ader der
Schnur OШ oder BШ angelegt.
Die Signalspannung vom Mikrofon des 4Dr-Teilnehmers (vom Ka-
nal) wird über die Adern a und b der Abfrage- oder der Ver-
mittlungsschnur an die Kassette U5 geführt. Von dieser Kas-
sette wird das Signal über C1 und C2 (Platine U7) und über die
Gabelschaltung (Platine U8) an den Fernhörer des Handapparates
des Vermittlungsplatzes angelegt.
Wird der Sch. БI des BSch-4 in Stellung 4/2 der Abfrageschnur
OШ geschaltet (4Dr-Betrieb), so kann der 4Dr-Teilnehmer abge-
fragt werden. Die Vermittlungsschnur BШ arbeitet aber auf
2Dr, womit es möglich ist, den 2Dr-Teilnehmer abzufragen.
Dabei werden die Stromkreise der Rs3 und Rs4 (Platine U8) durch
die Schnurpaare und über die Sch. BI und B2 geschlossen. Die
Relaiskontakte schalten den Ausgang des Verstärkers der Ver-
mittlung von 4Dr auf 2Dr um.
Der BSch-4 verhindert durch eine spezielle Schaltung das
gleichzeitige Abfragen von 2 oder mehreren Teilnehmern. dabei
können sich die Schalter in der Stellung OOШ oder OBШ (Schal-
tung OG) befinden. Die Schaltung OG ist eine Brückenschaltung
mit nachfolgender Auswerteschaltung. Die Bauelemente der
Schaltung befinden sich auf der Platine U8 (RM-4). Die Brücken-
zweige werden durch die Widerstände R1, R4, R5 und dem Poten-
tiometer R1 gebildet. Der R1 befindet sich im Schnurpaarblock
und wird zur Brücke zugeschaltet, wenn der Sch. B2 in der
Stellung OOШ oder OBШ geschaltet wird.
Beim Schalten des Sch. B2 an ein Schnurpaar in Stellung OOШ
oder OBШ liegt Brückennull vor, der Transistor ist zum Quer-
zweig der Brücke geschaltet und damit gesperrt.
Beim gleichzeitigen Schalten von 2 oder mehreren Schaltern
der BSch-4 in Stellung OOШ oder OBШ wird das Brückennull durch
Parallelschaltung von 2 oder mehreren R1 aufgehoben. Damit
wird die Emitter-Basis-Strecke des T1 und T2 leitend. beide
Transistoren öffnen und das Rs1 spricht an. Nach dem Schließen
der Kontakte des Rs1 spricht das Rs2 an. Die Kontakte des Rs2
schließen die Stromkreise des Handapparates am Vermittlungs-
platz kurz und legen gleichzeitig Minuspotential von der Span-
nungsquelle an den Tonfrequenzgenerator an. Damit arbeitet
die akustische Signalisation des BSch-4. Sie kann nur abge-
schaltet werden, wenn der Sch. B2 (und nur ein Sch. B2) in
Stellung OOШ oder OBШ geschaltet wird. Die Schnurpaarsätze
3 bis 8 unterscheiden sich von den Schnurpaarsätzen 1 und 2
konstruktiv dadurch, daß sie außer den Hauptbetriebsarten noch
im Simplexbetrieb oder im Betrieb mit unterbrochenen Schnur-
paaren arbeiten können.
Die Schnurpaare 3 bis 8 (Simplexbetrieb) werden zum Herstellen
von Funkverbindungen (Simplex) genutzt. Dazu ist mit dem Kabel
U3 (CИMПЛ.) die Steckerleiste Sch3 (OШ) mit der Steckerleiste
Sch4 (BШ) zu verbinden.
Zur Abfrage über die Schnurpaare 3 bis 8 muß der Sch. B2 des
BSch-4 in Stellung OOШ oder OBШ geschaltet werden - der Sch.
БI ist in Stellung 2 zu schalten. Dabei wird der Arbeits-
stromkreis des Rs3 und Rs4 (Platine U8) geschlossen. Die Kon-
takte dieser Relais schalten den Verstärker am Vermittlungs-
platz von 4Dr auf 2Dr-Betrieb um.
Den Sch. B2 (BЫЗ.-ПEP.) der Kassette U5 (BUK) in Stellung ПEP.
schalten.
Die Kontakte des Sch. B2 schließen den Arbeitsstromkreis für
das Rs2 (Platine U7). Dieser wird wie folgt gebildet:
a) Vom Rs2, Diode D5, Kassette U5, Sch. ДPM/ПPM, Adern a und b
   der Abfrage- und Vermittlungsschnur, Leitungsrelais zur
   Stromversorgung der Funkstelle.
b) Rs2 schließt ebenfalls den Stromkreis der La ЛI (KП), La
   ЛI leuchtet und zeigt an, daß die Funkstelle auf Senden
   umgeschaltet wurde.
Danach wird B2 (ПEP.) in die Ausgangsstellung geschaltet
(Empfang). Der Stromkreis zur Abfrage ist analog der Abfrage
eines 2Dr-Teilnehmers.
Die Schnurpaare 3 bis 8 in der Betriebsart UNTERBROCHENES
SCHNURPAAR (PAЗPEЗ) der 4Dr-Schnurpaare werden zum Zuschalten
der ASDS (BK-4) an die Steckerleiste Sch3 (OШ) oder Stecker-
leiste Sch4 (BШ) genutzt.
Das Kabel U4 (AПП.) ist abzuklemmen. Der Sch. BI des unterbro-
chenen Schnurpaares wird in Stellung 4 geschaltet.
Die Abfrage erfolgt unter Verwendung des Schnurpaares (1U2,
2U2), mit der Abfrage- oder Vermittlungsschnur.
Am BSch-4 wird der Sch. BI in Stellung 4 und der Sch. B2 in
Stellung OOШ oder OBШ geschaltet.
Bei der Abfrage ist der Signalverlauf wie folgt:
a) Der Sprechwechselstrom gelangt vom Mikrofon des Handappa-
   rates des Vermittlungsplatzes auf den Eingang des Verstär-
   kers U9 (UMDK). Nach der Verstärkung wird das Signal (vom
   Ausgang des UMDK) durch die VL (R9 bis R11) um 3,47 dB
   (0,4 Np) bedämpft. Danach gelangt das Signal über C1 und
   C2 (Platine U8), Kassette U5, dem Sch. B, die Adern c und d
   der Schnurpaare OШ oder BШ (1U2, 2U2), den BK-4, die ASDS,
   Steckerleiste Sch3 (OШ) oder Sch4 (BШ), Adern c und d der
   unterbrochenen Schnurpaare (3U2 bis 8U2) auf den Fernkanal.
b) Vom Fernteilnehmer gelangt der Sprechwechselstrom über die
   Adern a und b der Abfrage- oder Vermittlungsschnur des un-
   terbrochenen Schnurpaares (3U2 bis 3U8), Steckerleiste Sch3
   (OШ) oder Sch4 (BШ), den BK-4, die a- und b-Ader der
   Schnüre OШ oder BШ (1U2, 2U2), Kassette U5, den Sch. B,
   C1 und C2 (Platine U7) sowie Gabelschaltung (Platine U8) an
   den Fernhörer des Vermittlungshandapparates.
Der BSch-4 ermöglicht den Betrieb auf dem Kanal nicht nur mit
Empfangs- und Sendepegeln von -3,47 dB/-3,47 dB (-0,4 Np/
-0,4 Np), sondern auch mit den Pegeln 0 dB/-8,68 dB (o Np/
-1 Np).
Für diese Pegel sind in den Leitungsweg folgende Verlängerungs-
leitungen einzuschalten:
a) Pegel -3,47 dB/-3,47 dB - VL (R9 bis R11) von 3,47 dB
   (0,4 Np) auf der Platine U8 (RM-4);
b) Pegel 0 dB/-8,68 dB
   - VL (R12 bis R16) von 8,68 dB (1 Np) auf der Platine U8
     (RM-4),
   - VL (R2 bis R6 sowie R12 bis R16) von 4,34 dB (0,5 Np) in
     der Kassette U1 (SchP-4) und VL (R7 bis R11) von 8,68 dB
     (1 Np).
Das Einschalten der VL wird durch Ein- Ablöten der Brük-
ken wie folgt durchgeführt:
a) Platine U8 (RM-4)
   - Brücken 1-2, 4-5, 8-7 und 10-11 ablöten,
   - Brücken 1-3, 5-6, 7-9 und 10-12 einlöten;
b) Kassette U1 (SchP-4)
   - Brücken 1-2, 5-6, 7-8 und 11-12 ablöten,
   - Brücken 3-4, 9-10, 13-14 und 15-16 einlöten.
Auf der Platine U8 (RM-4) befinden sich die Filter für die
Stromversorgung des Verstärkers am Vermittlungsplatz U9
(UMDK) bestehend aus dem Transistor T3 und Kondensator C5.
Das Filter hat die Aufgabe, Funkstörungen zu verringern.
Der Verstärker U9 wird ständig gespeist.
Die D3 und D4 der Platine U8 sind Gehörschutzdioden. Die be-
dämpfen zu große Signale, die vom Kanal ankommen.
Die Widerstände R7 und R8 sowie die Kondensatoren C3 und C4
dienen zur Verbesserung der Brückendämpfung des Vermittlungs-
platzes.

2.1.5.3. Rufen des Teilnehmers

Das Rufen des Teilnehmers wird wie folgt realisiert:
a) mit dem Induktorrufgenerator bzw. mittels Wechselspannung
   der BRPS,
b) mit dem Tonfrequenzrufgenerator,
c) durch Gleichstromwahlimpulse.
Der Induktorrufgenerator erzeugt eine Spannung von 70 ... 120 V
mit einer Frequenz von 45 ... 50 Hz. Sie wird über den An-
schluß BRPS (Sch10) zum BSch-4 zugeschaltet.
Der Induktorrufgenerator & (GTIW) erzeugt eine Spannung von
70 ... 90 V mit einer Frequenz von 30 ... 50 Hz und bei einer
Belastung von 2kΩ.
Der Induktorrufgenerator ist eine Reserveschaltung, die bei
Ausfall der Netzspannung zugeschaltet wird.
Der Induktorruf gelangt zum Teilnehmer, wenn Masse an der
d-Ader oder Minuspotential an der c-Ader anliegt. Der Ruf wird
an die a- und b-Ader der Vermittlungsschnur (BШ) angelegt. Da-
zu ist der Sch. B2 am BSch-4 (U2 bis 8U2) in Stellung OBШ zu
schalten. Der Sch. BI ist in Stellung 4 zu schalten, wenn der
Ruf zu einem 4Dr-Teilnehmer gelangen soll. Bei Ruf eines
2Dr-Teilnehmers ist der Sch. BI in Stellung 2 zu schalten.
Der Sch. B2 an der Kassette U5 muß dabei kurz in Stellung
BЫЗ. geschaltet werden.
Wird der Ruf bei Anliegen von Masse an der d-Ader abgegeben,
dann wird Plus- oder Massepotential über die d-Ader an die
Kassette U5 angelegt. Dieses Potential liegt dann ebenfalls
über Sch. B, die Kontakte des Sch. B2 (BЫЗ.) am Rs6
(Platine U7, OT) an. Das Rs6 spricht an und schließt mit sei-
nen Kontakten den Arbeitsstromkreis des Rs4. Danach sprechen
die Rs9, Rs5 und Rs3 an. Die Arbeitskontakte des Rs5 schalten
die Sprechkreise vom Vermittlungsplatz auf die Rufkreise und
die Kontakte Rs3 schalten den Induktorrufgenerator zu den
Sprechkreisen durch. Dabei befinden sich die Rs3 bis Rs6 der
Kassette U5 in Arbeitslage und die La Л2 (KB) signalisiert
den abgehenden Ruf. Wird der Ruf beim Anliegen von Minus-
potential der Spanungsquelle an der c-Ader des Schnurpaares
abgegeben, dann wird über die c-Ader das Minuspotential an
die Kassette U5 angelegt. Gleichzeitig liegt dieses Potential
über dem Sch. B, die Kontakte des Sch. B2 (BЫЗ.) am Rs4
(Platine U7) an. Das Rs4 spricht an und hält sich über den
Selbsthaltekontakt. Danach sprechen die Rs9, Rs5 und Rs3 an.
Die Wechselspannung der BRPS (Induktorruf) wird an die Adern
a und b der Vermittlungsschnur angelegt. An der Kassette U5
leuchtet die La Л2 (KB) und signalisiert den abgehenden In-
duktorruf. In diesem Falle befinden sich die Rs3 bis Rs5 und
Rs9 (Platine U7) in der Arbeitslage. Gleichzeitig wird das
Minuspotential zur Drossel Dr der Kassette BUK über die Wick-
lung des Ausgangstransformators des GIW durchgeschaltet bzw.
der Stromkreis der Rufstromversorgung 80 V geschlossen und
somit liegt ebenfalls Minuspotential an der a-Ader.
Beim Abheben des Handapparates durch den Teilnehmer wird das
Minuspotential über die Leiterschleif an die Empfangsein-
richtung (Teilnehmerschaltung) der Platine AM-1 des Teilneh-
mersatzes angelegt. Der Teilnehmersatz arbeitet nicht, weil
über den Sch. BЫЗ. die Masseverbindung unterbrochen ist.
Der abgehende Ruf zum Teilnehmer wird unterbrochen, wenn der
Betriebsfernsprecher am Vermittlungsplatz den Sch. BЫЗ. los-
läßt.
Das Tonfrequenzsignal wird von Tonfrequenzgenerator (Platine
U6) mit einer Frequenz von 400 ... 800 Hz und einer Spannung
von 6 V erzeugt.
Zum Rufen ist der Sch. B2 der BSch-4 (1U2 bis 8U2) in Stel-
lung OBШ oder OOШ zu schalten.
Der Sch. BI ist in Stellung 2 zu schalten, wenn ein 2Dr-Teil-
nehmer gerufen werden soll. Er ist in Stellung 4 zu schalten,
wenn ein 4Dr-Teilnehmer gerufen wird. Gleichzeitig ist der
Sch. BI an der Kassette U5 in Stellung TB zu schalten. Bei der
Abgabe des Tonfrequenzsignals spricht in der Kassette U5 das
Rs2 an, das mit seinen Kontakten den Ausgang des Tonfrequenz-
generators von 4Dr auf 2Dr umschaltet. Die geschlossenen Kon-
takte des Sch. BI (TB) schließen den Stromkreis des Tonfre-
quenzgenerators und schalten seinen Ausgang zu den Adern a und
b der Abfrage- oder Vermittlungsschnur durch. Soll das Ton-
frequenzsignal zu einem 4Dr-Teilnehmer gelangen, ist der Sch.
BI in Stellung 4 zu schalten. Die Kontakte des Rs2 der Kas-
sette U5 schalten in Arbeitslage und somit wird der Ausgang
des Tonfrequenzgenerators zu den Adern c und d der Abfrage-
oder Vermittlungsschnur zugeschaltet. Die Kontrolle über die
Abgabe des Tonfrequenzsignals erfolgt mittels Kontrollhörer
am Vermittlungsplatz. Das Kontrollsignal wird direkt vom Aus-
gang des Tonfrequenzgenerators bei 2Dr-Betrieb über die Wider-
stände R4 und R5 und bei 4Dr-Betrieb über R2 bis R5 abgenommen.
Das Gleichstrom-Rufsignal wird an den Kanal vom Impulsgene-
rator des Nummernschalters angelegt. Dazu ist der Sch. B2
am BSch-4 in Stellung OBШ, Sch. BI in Stellung 4 und Sch. BI
an der Kassette U5 in Stellung ПH zu schalten. Damit wird eine
negative Spannung von der Spanungsquelle über die Kontakte
des Sch. BI (ПH) der Platine U7 und über die D8 an den Emitter
des T2 sowie über die anderen Kontakte des Sch. BI (ПH) und
über die Impulskontakte des Nummernschalters an die Basis des
T2 (Platine U7, OT) angelegt - der Transistor ist gesperrt.
Bei der Nummernwahl wird die negative Spannung durch den Im-
pulskontakt unterbrochen und in dieser Zeit öffnet der T2. Da-
mit wird die negative Spannung über die Kontakte des Sch. БI
(ПH), D8, den Emitter-Kollektor des T2 und die Kontakte des
Sch. BI (ПH) an die a-Ader der Vermittlungsschnur angelegt.

2.1.5.4. Herstellen einer Verbindung

Das Herstellen von Verbindungen erfolgt mit den Schnurpaar-
sätzen 1 bis 8. Dabei muß sich der Sch. B2 des BSch-4 in der
mittleren Stellung befinden. Die Stellung des Sch. BI hängt
davon ab, welche Teilnehmer angeschaltet sind. Sch. BI be-
stimmt damit die Betriebsart der Schnurpaare (2Dr, 4Dr oder
2Dr-/4Dr).
Bei 2Dr-Betrieb der Schnurpaare (Sch. BI in Stellung 2) wer-
den die Adern a und b der Vermittlungsschnur genutzt.
Bei 4Dr-Betrieb (Sch. BI in Stellung 4) werden die Adern a
und b der Abfrageschnur mit den Adern c und d der Vermitt-
lungsschnur gekreuzt.
Bei 2Dr-/4Dr-Betrieb der Schnurpaare (Sch. BI befindet sich
in Stellung 4/2) gelangt das Signal über die Sprechadern der
2Dr- Vermittlungsschnüre BШ und die Gabelschaltung auf den Aus-
gang der Sprechadern der 4Dr-Abrafeschnur OШ.
Der BSch-4 ermöglicht das Herstellen der Verbindung zwischen
Fernkanälen über die Vermittlungsschnüre mit folgenden Emp-
fangs- und Sendepegeln:
a) -3,47 dB/-3,47 dB (-0,4 Np/-0,4 Np),
b) 0 dB/-8,68 dB (0 Np/-1 Np).
Bei 4Dr-Betrieb der Schnurpaare wird in den Sende- und Emp-
fangskreis eine VL mit einer Dämpfung von 8,68 dB (1 Np)
geschaltet.
In den Sendekreis des 4Dr-Schnurpaares OШ ist eine VL mit
einer Dämpfung von 4,34 dB (0,5 Np) einzuschalten, wenn mit
den Schnurpaaren im 2Dr/4Dr-Betrieb gearbeitet wird.
Das Einschalten der VL erfolgt durch Umlöten der Brücken in
der Kassette U1 (SchP-4).
Die Schnurpaarsätze 3 bis 8 können zum Zuschalten der Abfra-
ge (OШ) oder Vermittlungsschnur BШ zu den Kanalausgängen der
ASDS (BK-4) genutzt werden.
Das ist möglich, weil die Sprechkreise der Schnüre über in-
dividuelle Anschlüsse Sch3 (OШ) und Sch4 (BШ) angeschaltet
werden können.
Sollen die Schnurpaarsätze 3 bis 8 als allgemeine Schnurpaare
genutzt werden, dann sind die Anschlüsse Sch3 und Sch4 durch
das Kabel U4 (AПП.) miteinander zu verbinden.
Die Schnurpaarsätze 2 bis 8 können ebenfalls zum Herstellen
der Verbindungen mit Sprechkreisen der Funkstellen im Simplex-
betrieb genutzt werden. Dazu ist die Verbindung der Anschlüsse
Sch3 und Sch4 über das Kabel U3 (CИMПЛ.) erforderlich. Die
Sprechkreise werden über die a- und b-Adern hergestellt, wobei
keine Kreuzung erfolgt.

2.1.5.5. Empfang des Abrufsignals

Beim Anliegen des Abrufsignals gelangt die negative Spannung
der Spanungsquelle an die c-Ader der Schnurpaare und an die
La ЛI der Abfrageschnur (ЛOOШ) oder La Л2 der Vermittlungs-
schnur (ЛOBШ) an die Platine U7, OT sowie an die D2 bis D4.
Der Stromkreis wird über den Pluspol der Spanungsquelle ge-
schlossen - La ЛI oder Л2 leuchtet. Gleichzeitig wird die ne-
gative Spannung an den R2 zwischen der Basis und dem Emitter
des T1 angelegt. Damit stellt sich eine entgegengesetzt ge-
polte Spannung ein und übersteigt die Sperrspannung. Der T1
wird leitend und schaltet damit den Arbeitsstromkreis des Rs1.
Das Rs2 schaltet mit den Arbeitskontakten die negative Span-
nung der Spanungsquelle an den Stecker Sch10 (BRPS) zum Ein-
schalten der allgemeinen Signalisation durch. Über den Schal-
ter (in der BRPS) wird die Spannung an das Rs7 (Platine U7, OT)
angelegt. Das Rs7 spricht an und schließt mit den Arbeitskon-
takten den Stromkreis zur Stromversorgung des Tonfrequenzgene-
rators U6. Als Belastung des Tonfrequenzgenerators dient der
Fernhörer des Vermittlungsplatzes. Die Lautstärke ist mit dem
Potentiometer R7 (im Gerät BSch-4) einstellbar.
Somit wird beim Anliegen deines Abrufsignals, d. h. beim An-
liegen von Minuspotential an der c-Ader, die La ЛI oder Л2 am
BSch-4 und die akustische Signalisation eingeschaltet. Die
Signalisation kann mittels T-Sch. KH (OTKЛ. TB) bis zum
nächsten eintreffenden Abrufsignal auf der c-Ader abgeschal-
tet werden. Dabei spricht das Rs8 an und unterbricht den
Stromkreis des Rs7. Das Rs8 besitzt eine Haltewicklung.

2.1.5.6. Betriebs- und Havariesignalisation

Zur Betriebssignalisation des BSch-4 gehören:
a) die optische und akustische Signalisation bei Anliegen des
   Abrufsignals (Minuspotentials an der c-Ader des Schnur-
   paares) und des Anrufsignals (Kontakt 11 der Steckerleiste
   Sch10),
b) die optische Signalisation zur Anzeige des Übergangs vom
   Empfang auf Senden bei Betrieb mit Funkstellen im Simplex
   betrieb,
c) die akustische Signalisation und das Kurzschließen des
   Fernhörers am Vermittlungsplatz, wenn gleichzeitig 2 oder
   mehrere Abfrage- oder Vermittlungsschnüre zugeschaltet
   werden.
Zur Havariesignalisation zählt die akustische Signalisation,
die bei Anliegen der negativen Spannung der Spanungsquelle am
Anschluß Sch10 (BRPS) anspricht. Das Minuspotential liegt bei
Ausfall der Sicherung der BRPS oder beim Auslösen des Netz-
schutzes in den BAK-20/BAK-40 an. Liegt das Abrufsignal (ne-
gative Spannung der Spanungsquelle an der c-Ader des Schnur-
paares) an, dann leuchtet entweder die La ЛI (ЛOOШ) oder die
La Л2 (ЛOBШ). Welche Lampe leuchtet, hängt davon ab, an wel-
cher Schnur das Minuspotential anliegt. Außerdem spricht auf
der Platine U7 (OT) das Rs1 an. Einer seiner Arbeitskontakte
legt negative Spannung der Spanungsquelle an den Anschluß
Sch10 (BRPS) an. Damit wird die allgemeine Signalisation über
den Sch. TB der BRPS eingeschaltet. Die akustische Signalisa-
tion kann mit dem Sch. OTKЛ. TB abgeschaltet werden. Beim
Drücken des T-Sch. spricht das Rs8 auf der Platine OT an und
wird über die Haltewicklung (Kontakte 5 und 3) gehalten.
Die Kontakte 5 und 3 des Rs7 öffnen den Stromkreis zur Strom-
versorgung des GTW. Das Rs8 geht erst dann wieder in die Aus-
gangslage zurück, wenn eine neue Sicherung eingesetzt oder die
Rücklötsicherung gewechselt wird.
Bei der Führung von Funkgesprächen (Senden) über Funkstellen
(Simplexbetrieb) vom Vermittlungsplatz aus leuchtet an der
Kassette U5 (BUK) die La ЛI (KП), die den Übergang auf Senden
signalisiert.
Bei gleichzeitigem Einschalten von 2 oder mehreren Sch. B2
der BSch-4 in Stellung OOШ oder OBШ arbeitet die Schaltung OG
auf der Platine U7. Damit wird die akustische Signalisation
eingeschaltet, die auch mit dem T-Sch. KH (OTKЛ. TB) nicht
abgeschaltet werden kann. Gleichzeitig werden die Hör- und
Sprechkreise im Handapparat des Vermittlungsplatzes kurzge-
schlossen.
Beim Anliegen eines Anrufsignals gelangt die Speisespannung
für den Tonfrequenzgenerator über den Sch. TB zum Kontakt 11
der Anschlußklemme BRPS. Der Tonfrequenzgenerator arbeitet
(akustische Signalisation). Mit dem T-Sch. OTKЛ. TB des
BSch-4 kann das Signal abgeschaltet werden.

2.1.5.7. Zusammenschalten von Vermittlungsplätzen

Das Zusammenschalten der Vermittlungsplätze (BSch-4) unter-
einander erfolgt mittels Kabel aus dem Montagesatz. Dazu sind
die Anschlüsse Sch5 (ПPM) und Sch6 (ЛPM) der BSch-4
zu ver-
binden. Beim Zusammenschalten von 2 Vermittlungsplätzen wird
der Anschluß Sch5 des linken BSch-4 mittels Kabel mit dem An-
schluß Sch6 des rechten BSch-4 Verbunden.
Zum Bedienen der beiden BSch-4 vom linken Vermittlungsplatz
aus, ist am, am rechten BSch-4 der Sch. B(ЛPM/ПPM), in Stel-
lung ЛPM zu schalten. Erfolgt die Bedienung beider BSch-4
vom rechten Vermittlungsplatz aus, dann ist am linken BSch-4
der Sch. B(ЛPM/ПPM) in Stellung ПPM zu schalten.
Beim Zusammenschalten von 3 Vermittlungsplätzen, die von
einem Platz aus bedient werden sollen, sind die Kabel wie folgt anzuschließen:
a) Sch5 des linken BSch-4 mit Sch6 des mittleren BSch-4,
b) Sch6 des rechten BSch-4 mit Sch5 des mittleren BSch-4.
Bei der Verbindung von 3 BSch-4 erfolgt die Bedienung nur vom
mittleren Vermittlungsplatz aus. Dazu ist am linken BSch-4 der
Sch. B in Stellung ПPM und am rechten BSch-4 der Sch. B in
Stellung ЛPM zu schalten.
Bei nicht richtiger Einstellung der Sch. ЛPM/ПPM sind die
Schnurpaare nicht betriebsbereit.
Der Einzelbetrieb der BSch-4 wird durch Abschluß der Buchsen
Sch5 und Sch6 mit einem Abschlußstecker gewährleistet. Der
Sch. ЛPM/ПPM ist in die mittlere Stellung zu schalten.

2.2. Leitungsverbindungsblock BSL

2.1. Bestimmung

Der Leitungsverbindungsblock BSL gewährleistet das Anschalten
und Vermitteln von 2DR- oder 4Dr-Teilnehmern sowie Verbindungs-
leitungen von Teilnehmern und Vermittlungen der Typen AMTS,
ATZ, RTS der Systeme OB oder ZB.
Das BSL mit den Sätzen ZB/OB und SL/OB gewährleistet:
a) das Anschalten der Sprechkreise von Teilnehmerapparaten
   der Systeme OB oder ZB, von Fernsprechkanälen, von Funk-
   stellen im Simplexbetrieb, von Vermittlung ATZ und AMTS
   und die Verteilung dieser Stromkreise zu den Sätzen des BSL,
b) das Anschalten der Stromversorgungskreise und der allge-
   meinen Signalisation der Vermittlung von der BRPS sowie
   die Verteilung dieser Stromkreise zu den einzelnen Sätzen,
c) eine Nebensprechdämpfung bei 1 000 Hz zwischen den Sprech-
   kreisen beliebiger Sätze von 91,2 dB (10,5 Np).

2.2.2. Bestandteile

Die Bestandteile des BSL (Einzelaufstellung) enthält
Tabelle 18.

Tabelle 18 Bestandteile des Leitungsverbindungsblockes BSL
Gerät/Satz/TeileSachnummerAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Leitungsverbin-
dungsblock BSL1
b)Ersatzteilsatz1
c)Montageteile in
der Verpackung
- Stecker2RM22KPNIOGIWI1
- Gabel2RM27KPN24SchIWI1
- Stange2
- Bolzen2
- Splint2
- Scheibe2
d)technische Doku-1
mentation
e)Begleitheft1
f)Verpackungskiste1

2.2.3. Technische Angaben

2.2.3.1. Sätze ZB/OB und SL/OB

Der BSL besteht aus je 5 Sätzen ZB/OB und SL/OB, die im ein-
zelnen gewährleisten:
a) Sätze ZB/OB
   - den Empfang des Rufsignals vom ZB-Teilnehmer über die
     Leitung mit einem Schleifenwiderstand bis 2 000 Ω,
   - Den Empfang des Abrufsignals vom ZB-Teilnehmer bei einem
     Isolationswiderstand zwischen den Leitungen von 15 kΩ und
     einer Spannung von 26,4 V oder 30 kΩ und einer Spannung
     von 66 V,
   - den Empfang des Rufsignals vom OB-Teilnehmer über Kabel
     (Typ P 274M) bei einer Länge von 20 ... 40 km und des
     Abrufsignals bei einer Länge von 10 km,
   - den Empfang des Rufsignals und des Abrufsignals von Funk-
     stellen im Simplexbetrieb über Kabel (Typ 247M) bei
     einer Länge von ≤ 0,5 km,
   - einer Betriebsdämpfung der Schaltungen des Sprechweges bei
     1 000 Hz ≤ 1,3 dB (0,15 Np),
   - eine Nichtlinearität der Frequenzcharakteristik an den
     Enden des Frequenzbandes 100 ... 7 500 Hz im Verhältnis
     zur Frequenz 1 000 Hz von ≤ 2,6 dB (0,3 Np) für Schal-
     tungen ZB/OB in der Betriebsart ZB bei ihrer Verbindung
     untereinander mittels Vermittlungsschnüre mit Trennkonden-
     satoren von 10F in beliebiger Kombination;
b) Sätze SL/OB
   - den Empfang des Rufsignals von OB-Teilnehmern, von an-
     kommenden ATZ und AMTS und vom Fernkanal über Kabel
     (Typ P 247M) bei einer Länge von 20 ... 40 km und den
     Empfang des Abrufsignals bei einer Länge von 10 km,
   - die Anschaltung des Nummernschalters zur Wahlsteuerung
     der Vermittlung ATZ und AMTS,
   - den Empfang des Rufsignals und des Abrufsignals von
     Funkstellen im Simplexbetrieb über Kabel (Typ P 247M) bei
     einer Länge ≤ 0,5 km,
   - das Senden des Rufsignals zur Vermittlung ATZ und AMTS
     durch Schließen der Gleichstromschleife mit einem Wider-
     stand bis 2 000 Ω.

2.2.3.2. Kennwerte

Das BSL hat folgende technische Kennwerte:
a) Stromversorgung von der BRPS
   - Gleichspannung             24 V +10/-15 %
   - Gleichspannung            -60 V +10/-15 %
   - für Teilnehmerleitungen    60V
     ZB2/4 (über Brücken
     1-2-3 der Leiterplatte
     AM-1)
   - Stromaufnahme des BSL
     bei einer Gleichspannung
     24 V +10/-15 %             Tabelle 19
b) Angaben über Relais und      Tabelle 20 und 21
   Transformatoren
c) klimatische Bedingungen bei  bei einer Umgebungstemperatur
   Einsatz in mobiler und       -10 ... +50 C und einer rela-
   stationären Einrichtungen    tiven Luftfeuchtigkeit von
                                (65 ± 15) % bzw. bei einer
                                Umgebungstemperatur 35 C und
                                einer relativen Luftfeuchte
                                bis 95 %
d) Abmessungen des BSL
   - Länge                      432 mm
   - Breite                     265 mm
   - Höhe                       80 mm (87 mm mit Aufstellungs-
                                       stiften)
e) Masse des BSL                6 kg,

Tabelle 19 Stromaufnahme des Leitungsverbindungsblockes BSL
   bei Gleichspannung 24 V
Bezeichnung derStromaufnahme in mA
Betriebszuständeim System ZBim System OBmit Querverbindungsleitungen SL/OB
Empfang des
Rufsignals1407580
Senden des
Rufsignals50
Herstellen der
Verbindung65
Empfang des
Abrufsignals757575
Tabelle 20 Technische Angaben der verwendeten Relais
Bezeichnung,
Typ und
Begleitheft
Kontakt-
material
Hauptdaten der
Wicklungen
(Nummer der
Anschlußdrähte,
Widerstand in Ω
Anzugs-
strom
in mA
Abfall-
strom
in mA
R (MB)
RÄS-10
RS4.524.314 P2Au 999,91-2-630223
 
R (AM), RI (PN)
RÄS-9
RS4.524.213 P2Au 999,91-2-5003050
 
R2 (PN), R (SL)
RÄZ-10
RS4.524.314 P2Au 999,91-2-630223
Tabelle 21 Technische Angaben der verwendeten Transformatoren
BezeichnungMagnetwerkstoffWickeldaten (Nummer der Anschlußdrähte, Windungszahl, Drahttyp)
Tr (AM-1)ÄZIOSch6x121-1-5-1700-PÄW-2-0,09
P-6-10-1700-PÄW-2-0,09
Tr (MB, SL)ÄZIOSch6x121-1-2-1300-PÄW-2-0,09
P-4-5-1300-PÄW-2-0,09
Sch-6-7-60-PÄW-2-0,09
IU-7-8-20-PÄW-2-0,09
U-8-9-20-PÄW-2-0,09
UI-9-10-40-PÄW-2-0,09
2.2.4. Konstruktiver Aufbau

Der BSL ist vom konstruktiven Aufbau her ein flaches, ge-
stelloses Gerät, ohne obere und untere Abdeckung. Die Vorder-
ansicht (Frontplatte) wird von den 10er-Leisten mit den Ver-
mittlungsklinkenbuchsen, Signallampen und Tastschaltern ge-
bildet. Die Leisten sind an der Frontplatte mit Schrauben be-
festigt. Auf den Leisten befinden sich Plaststreifen, die zur
Numerierung der Sätze dienen. Auf der hinteren Platte befin-
den sich die Stecker für den Anschluß der Verbindungskabel.
Als Seitenteile des BSL dienen 2 Metallplatten, in denen sich
Bohrungen für die Befestigung von speziellen Brücken (zum
Anbau der gedruckten Leiterplatten) befinden.
Die Schaltdrähte, an denen die Bauelemente (Schaltleisten,
Signallampen, Vermittlungsklinkenbuchsen, Tastschalter) ange-
lötet sind, sind zu einem Kabelbaum zusammengefaßt, der hinter
diesen Bauelementen verlegt ist. Gleichzeitig sind die ge-
druckten Leiterplatten über Kabel (die sich ebenfalls im Ka-
belbaum befinden) mit Verbindungssteckern angeschlossen.
Bei Einstell- oder Instandsetzungsarbeiten an den Vermitt-
lungsklinken und Tastschaltern sind die Plaststreifen zu ent-
fernen und die 10er-Leiten herauszuschrauben (damit erhält
man Zugriff zu diesen Bauelementen).

2.2.5. Wirkungsweise

2.2.5.1. Allgemeines

Die Wirkungsweise des BSL wird anhand des Stromlaufplanes
(Bild 16) beschrieben.

2.2.5.2. Anschalten von 2Dr- und 4Dr-Teilnehmerleitungen
         sowie Verbindungsleitungen

Die 2Dr- Teilnehmerleitungen werden an die Leiste Sch3 (ЛИH.
ПP.), die Empfangs- und Sendekreise von 4Dr-Leitungen an die
Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) und Sch2 (ЛИH. ПEP.) angeschaltet.
Bein Anschalten von Funkstellen im Simplexbetrieb und 2Dr-
Verbindungsleitungen ist die Polarität wie folgt zu beachten:
a) Beim Anschalten von Funkstellen im Simplexbetrieb an die
   Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) ist die Minusader der Leitung an die
   Kontakte 1, 3 bis 19 und die Plusader der Leitung an die
   Kontakte 2, 4 bis 20 anzuschließen.
b) Beim Anschalten von 2Dr-Verbindungsleitungen an die Leiste
   Sch3 (ЛИH. ПP.) ist die Minusader der Leitung an die Kon-
   takte 11, 13 bis 29 und die Plusader der Leitung an die
   Kontakte 12, 14 bis 20 anzuschließen.
c) Die Empfangskreise von 4Dr-Verbindungsleitungen werden an
   die Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) angeschaltet - die Minusader der
   Leitung an die Kontakte 11, 13 bis 29 und die Plusader der
   Leitung an die Kontakte 12, 14 bis 20.
d) Die Sendekreise werden an die Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) ange-
   schaltet.

Anmerkungen:
1. Bei Betrieb der Sätze SL über 2Dr-Verbindungsleitungen
   müssen an der Platine PN die Brücken 2-3, 4-5, 7-8 und
   9-10 und bei Betrieb über 4Dr-Verbindungsleitungen an die
   Brücken 1-2, 3-4, 5-6 und 10-11 gesteckt bleiben.
2. Bei der Stromversorgung der Teilnehmerkreise ZB 2/4 mit
   24 V müssen auf der Platine AM-1 die Brücken 2-3, 4-5 sowie
   6-7 und bei 60 V die Brücken 1-2 und 8-9 gesteckt werden.

2.2.5.3. Betrieb der Sätze ZB/OB mit Teilnehmerapparaten des
         Systems ZB

2.2.5.3.1. Empfang des Rufsignals

Zum Senden des Rufsignals muß der ZB-Teilnehmer den Handappa-
rat eines ZB-Apparates abnehmen. Dadurch wird die Schleife
der Leitung geschlossen und das Rs R auf der Platine AM-1 spricht
an, indem das Minuspotential über die Wicklung 6-10 des Tans-
formators Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.), Teilnehmerleitung und über
die Leitungsschleife an die Empfangseinrichtung der Schaltung
angelegt wird.
Zum Empfang des Rufsignals arbeitet die Schaltung, die aus
den Widerständen R5 und R6, Dioden D1 und D5, dem Rs R und
Transistor T (auf der Platine AM-1) besteht.
Beim Abnehmen des Handapparates durch den Teilnehmer fließt
der Rufstrom durch die Wicklung 1-5 des Transformators und
die D1 zur Basis des T. Über die D5 wird der Transistor an-
gesteuert. Er öffnet (wird leitend) und das Rs R spricht an,
dabei wird durch Schließen der Kontakte 6-7 die Selbsthaltung
des Relais erreicht. Durch die Kontakte 4-5 des Rs R wird da-
bei gleichzeitig der Stromkreis für die Anruflampe L (ЛB)
sowie der Stromkreis für die allgemeine Anrufsignalisation
geschlossen, indem die negative Spannung von der Spannungs-
quelle über die Kontakte 4-5 des Rs R, D4 und Klinkenbuchse an
die Anruflampe angelegt wird.

2.2.5.3.2. Abfrage des Teilnehmers

Bei anliegendem Rufsignal am Satz ZB wird der Stöpsel der
Abfrageschnur in die Klinkenbuchse dieses Satzes gesteckt.
Dabei wird durch die Kontakte der Klinkenbuchse ГH der Strom-
kreis der Anruflampe Л (ЛB) und der Stromkreis der allgemei-
nen Anrufsignalisation (OBЛ) unterbrochen. Nach Abfrage
des Teilnehmers wird mit dem Schnurpaar der anrufende Teil-
nehmer mit dem zu rufenden Teilnehmer verbunden.
Die Sprechwechselströme fließen bei 2Dr-Teilnehmerleitungen
über die Kontakte der Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) zu den Kontakten
a und b der Klinkenbuchse ГH-1 bis ГH-5 bei 4Dr-Teilnehmer-
leitungen über die Kontakte der Leisten Sch3 (ЛИH. ПP.) und
Sch2 (ЛИH. ПEP.) zu den Kontakten a, b, c und d der Klinken-
buchsen ГH-1 bis ГH-5.

2.2.5.3.3. Rufen des Teilnehmers

Zum Senden des Rufsignals zum ZB-Teilnehmer wird der Ruf-
stöpsel des Schnurpaares in die Klinkenbuchse des zu rufenden
Teilnehmers gesteckt.
Befindet sich der Satz in Ruhestellung, so gelangt die nega-
tive Spannung der Spanungsquelle über die Ader c und Kon-
takte 3 und 4 des Rs R (Platine AM-1) zum BSch-4. Damit wird
das Einschalten der Rufeinrichtung im BSch-4 gewährleistet.
Das Rufsignal (Wechselspannung) gelangt vom BSch-4 zu den
Kontakten a und b der Klinkenbuchse ГH, während zum Kontakt a
die negative Spannung von der Spanungsquelle zugeschaltet
wird.
Wenn der Teilnehmer während des Sendens des Rufsignals den
Handapparat abnimmt, wird die Leitungsschleife geschlossen
und die negative Spannung der Spanungsquelle wird über die
Teilnehmerleitung an die Basis des Transistors T angelegt.
Der Transistor wird aber nicht angesteuert, weil durch die
Taste BЫЗ. der Stromkreis des Emitters unterbrochen ist. Die
Schaltung der Rufeinrichtung unterbricht die Erzeugung des
Rufsignals dann, wenn die Taste BЫЗ. losgelassen wird.

2.2.5.3.4. Herstellen der Verbindung

Nach Erhalt oder Senden des Rufsignals wird der Teilnehmer
abgefragt und mittels Schnurpaar mit dem gewünschten Teil-
nehmer verbunden.
Die Sprechwechselströme fließen bei der 2Dr-Teilnehmerleitung
über die Kontakte der Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) zu den Kontakten
a und b der Klinkenbuchse ГH-1 bis ГH-5, bei 4Dr-Teilnehmer-
leitungen über die Kontakte der Leisten Sch3 (ЛИH. ПP.) und
Sch2 (ЛИH. ПEP.) zu den Kontakten a, b, c und d der Klinken-
buchsen ГH-1 bis ГH-5.
Die Stromversorgung des Mikrofons des ZB-Apparates erfolgt
analog wie im Abschnitt 2.2.5.3.1. beschrieben. Während der
Zeit der Verbindung ist der Transistor T geöffnet und das
Rs R (Platine AM-1) wird vom Strom durchflossen.

2.2.5.3.5. Abruf vom Teilnehmer

Nach Beendigung des Gesprächs legt der Teilnehmer den Hand-
apparat auf, die Leitungsschleife wird unterbrochen, das ne-
gative Potential an der Basis des Transistors T ist nicht
mehr vorhanden und der Transistor wird gesperrt. Das Rs R öff-
net seine Kontakte 3-4 und legt über den Widerstand R1 die
negative Spannung der Spanungsquelle an die Ader c an und
schaltet damit die Abrufsignalisation im BSch-4 ein.
Bei Erhalt des Abrufsignals vom Teilnehmer ist der Stöpsel
aus der Klinkenbuchse zu ziehen. Dadurch kehrt die Schaltung
in die Ausgangslage zurück.

2.2.5.4. Betrieb der Sätze ZB/OB mit Teilnehmerapparaten des
         Systems ON, mit Funkstellen im Simplexbetrieb, über
         Fernverbindungen, mit Fernvermittlungen und mit
         ATZ und AMTS

2.2.5.4.1. Allgemeines

Für den Betrieb im System OB müssen die T-Sch. 1B bis 5B
der Schaltungen ZB/OB gedrückt und festgestellt werden.

2.2.5.4.2. Ruf vom Teilnehmer

Der Ruf vom OB-Teilnehmer gelangt als Wechselstromsignal zur
Schaltung des Rufempfangs der Platine MB. Beim Eintreffen des
Rufsignals vom Teilnehmer gelangt es an die Anschlüsse 1-5
des Transformators Tr der Platine MB. An der 2. Wicklung des Tr
wird eine Wechselspannung abgenommen, die durch die D2 gleich-
gerichtet wird. Die positive Spannung (bei Gleichrichtung der

positiven Halbwelle der Wechselspannung) öffnet den Thyri-
stor T. Die negative Spannung der Spanungsquelle gelangt
über den Thyristor T und die Klinkenbuchse ГH zur Anruf-
lampe Л (ЛB) der Schaltung und sie liegt gleichzeitig paral-
lel über der D2 der Platine AM-1, Kontakt 5 der Leiste Sch1
(BRPS) zur allgemeinen Anrufsignalisation an. Parallel zur 2.
Wicklung des Tr ist der Kondensator C geschaltet, der ein un-
beabsichtigtes Schaltens des Thyristors ausschließt.
Der Empfang des Rufsignals von Fernvebindungsstellen, ankom-
menden ATZ und AMTS, über Fernkanäle und Funkstellen im Sim-
plexbetrieb erfolgt analog dem Empfang des Rufsignals von
OB-Teilnehmern.

2.2.5.4.3. Abfrage des Teilnehmers

Beim Eintreffen des Rufsignals vom OB-Teilnehmer wird der
Stöpsel der Abfrageschnur in die Klinkenbuchse des entspre-
chenden Satzes gesteckt. Durch die Kontakte der Klinkenbuchse
ГH werden der Stromkreis der Anruflampe Л (ЛB) und der Strom-
kreis der allgemeinen Anrufsignalisation unterbrochen. Gleich-
zeitig bildet sich eine Schleif in Richtung Leitung über die
Wicklung 1-2 des Tr (Platine MB), D1 und Wicklung 4-5.
Die Sprechwechselströme fließen über die Kontakte der Leiste
Sch3 (ЛИH. ПP.) und die Kontakte a und b der Klinkenbuchse
ГH-1 bis ГH-5.
Die Abfrage von Fernverbindungsstellen, ankommenden ATZ und
AMTS, von Fernkanälen und Funkstellen im Simplexbetrieb er-
folgt analog der Abfrage des OB-Teilnehmers.
Zur Abfrage von Funkstellen im Simplexbetrieb ist das Simplex-
schnurpaar des BSch-4 zu verwenden.

2.2.5.4.4. Rufen des Teilnehmers

Zum Rufen des OB-Teilnehmers wird der Rufstöpsel des Schnur-
paares in die Klinkenbuchse des zu rufenden Teilnehmers ge-
steckt. Dabei gelangt die positive Spannung der Spannungsquel-
le über die Kontakte 21, 23 der Taste, Kontakt d der Klinken-
buchse, zum Einschalten der Rufeinrichtung, zum BSch-4. Das
Rufsignal (Wechselspannung) an den Kontakten a und b und die
negative Spannung der Spanungsquelle am Kontakt a der
Klinkenbuchse ГH gelangen über die Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) auf die
Leitung.
Das Senden des Rufsignals zur Fernvermittlung, über Fernkanäle
und zur Funkstelle im Simplexbetrieb erfolgt analog dem Senden
des Rufsignals zum Ob-Teilnehmer.
Zum Rufen der Funkstelle muß das Simplexschnurpaar des BSch-4
verwendet werden.

2.2.5.4.5. Herstellen der Verbindung

Nach Erhalt oder Senden des Rufsignals wird der Teilnehmer
abgefragt und die Teilnehmerleitung mit der anderen Teilneh-
merleitung verbunden.
Bei hergestellter Verbindung ist der Thyristor T (Platine MB)
gesperrt und die Sprechwechselströme fließen über die Kontakte
der Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) zu den Kontakten a und b der Klin-
kenbuchse ГH-1 bis ГH-5.

2.2.5.4.6. Abruf vom Teilnehmer

Das Abrufsignal gelangt vom OB-Teilnehmer als Wechselstrom-
signal zu den Kontakten 1-5 des Tr (Platine MB). An der
2. Wicklung des Tr wird eine Wechselspannung abgenommen, die
durch die D2 gleichgerichtet wird und mit der positiven Span-
nung den Thyristor T öffnet. Die negative Spannung der Span-
nungsquelle gelangt über den Thyristor T, R2, Kontakt c der
Klinkenbuchse ГH (zum Einschalten der Abrufsignalisation) zum
BSch-4.
Der Empfang des Abrufsignals von Fernvermittlungen, von Funk-
stellen im Simplexbetrieb erfolgt analog dem Empfang des Ab-
rufsignals vom OB-Teilnehmer mit der Ausnahme, daß das Abruf-
signal von ATZ und AMTS durch Umpolen der ZB gegeben wird.

2.2.5.5. Betrieb der Sätze ZB/OB mit Teilnehmerapparaten des
         Systems OB, mit Funkstellen im Simplexbetrieb, mit
         Fernvermittlungen über Funkkanäle

2.2.5.5.1. Ruf vom Teilnehmer

Der Ruf vom OB-Teilnehmer gelangt als Wechselstromsignal zur
Schaltung des Rufempfangs der Platine SL.
Bei Eintreffen des Rufsignals vom Teilnehmer gelangt es an die
Kontakte 1-5 des Tr (Platine SL). An der 2. Wicklung des Tr
wird eine Wechselspannung abgenommen, die durch die D1 gleich-
gerichtet wird und mit der positiven Spannung den Thyristor T
öffnet.
Die negative Spannung der Spanungsquelle gelangt über den
Thyristor T und die D3 zum Rs R,. Das Rs R spricht an und
schließt mit den Kontakten 3-5 den Stromkreis für die Strom-
versorgung der Anruflampe des Satzes und der allgemeinen An-
rufsignalisation. Vom Kontakt 1 der Leiste Sch1 (BRPS) ge-
langt die negative Spannung über die Kontakte 5-3 des Rs R und
D5 zur Anruflampe Л (ЛB) des Satzes, parallel dazu liegt sie
über die D6 und Kontakt 5 der Leiste Sche1 (BRPS) zur allge-
meinen Anrufsignalisation an. Der Rufsignalempfang von Fern-
verbindungsstellen über Fernverbindungskanäle und von Funk-
stellen im Simplexbetrieb erfolgt analog dem Rufsignalempfang
vom Ob-Teilnehmer.

2.2.5.5.2. Abfrage des Teilnehmers

Beim Eintreffen des Rufsignals vom OB-Teilnehmer wird der
Stöpsel der Abfrageschnur in die Klinkenbuchse des entspre-
chenden Satzes gesteckt. Dadurch wird in Richtung der Leitung
eine Schleife über die Wicklung 1-2 des Tr (Platine SL), die
D7 und Wicklung 4-5 gebildet. Gleichzeitig wird durch die Kon-
takte der Klinkenbuchse ГH der Stromversorgungskreis des Rs R
(Platine SL) unterbrochen. Mit den Kontakten 3 und 5 des Rs R
wird die negative Spannung und damit die Anruflampe Л (ЛB)
des Satzes und die allgemeine Anrufsignalisation abgeschaltet.
Die Sprechwechselströme fließen über die Kontakte der Leiste
Sch3 (ЛИH. ПP.) und die Kontakte a und b der Klinkenbuchse
ГH-6 bis ГH-10.
Die Abfrage von Fernvermittlungen über Fernkanäle und von
Funkstellen im Simplexbetrieb erfolgt analog der Abfrage des
OB-Teilnehmers mit der Ausnahme, daß zur Abfrage der Funkstel-
le im Simplexbetrieb das Simplexschnurpaar des Bsch-4 verwen-
det werden muß.

2.2.5.5.3. Rufen des Teilnehmers

Zum Rufen des OB-Teilnehmers wird der Rufstöpsel des Schnur-
paares in die Klinkenbuchse des zurufenden Teilnehmers ge-
steckt. Dabei gelangt die positive Spannung von der Platine PN
über den Kontakt d der Klinkenbuchse ГH zum Einschalten der
Rufeinrichtung zum BSch-4. Das Rufsignal (Wechselspannung) an
den Kontakten a und b und die negative Spannung am Kontakt a
der Klinkenbuchse ГH gelangen über die Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.)
auf die Leitung.
Das Senden des Rufsignals zur Fernvermittlung über Funkkanäle
und zur Funkstelle im Simplexbetrieb erfolgt analog dem Sen-
den des Rufsignals zum OB-Teilnehmer.
Zum Rufen der Funkstelle muß das Simplexschnurpaar des BSch-4
verwendet werden.

2.2.5.5.4. Herstellen der Verbindung

Nach Erhalt oder Senden des Rufsignals wird der Teilnehmer
abgefragt und die Teilnehmerleitung mit der anderen Teilneh-
merleitung verbunden.
Bei hergestellter Verbindung ist der Thyristor T (Platine SL)
gesperrt und die Sprechwechselströme fließen über die Kontakte
der Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) zu den Kontakten a und b der Klin-
kenbuchse ГH-6 bis ГH-10.


2.2.5.5.5. Abruf vom Teilnehmer

Der Abruf vom OB-Teilnehmer gelangt als Wechselstromsignal
zu den Kontakten 1 und 5 des Tr (Platine SL). An der 2. Wick-
lung des Tr wird eine Wechselspannung abgenommen, die durch
die D1 gleichgerichtet wird und mit der positiven Spannung den
Thyristor T öffnet. Die negative Spannung gelangt über den
Thyristor T, R2, die D2 und den Kontakt c der Klinkenbuchse
ГH zur Abrufsignalisation zum BSch-4. Der Empfang des Abruf-
signals von Fernvermittlungen über Funkkanäle und von Funk-
stellen im Simplexbetrieb erfolgt analog dem Empfang des Ab-
rufsignals vom OB-Teilnehmer.

2.2.5.6. Betrieb der Sätze SL/OB über Verbindungsleitungen

2.2.5.6.1. Allgemeines

Die Sätze SL gewährleisten die Arbeit über 2Dr- und 4Dr-Ver-
bindungsleitungen.

2.2.5.6.2. Anruf von der Vermittlung

Das Rufsignal gelangt von den Vermittlungen ATZ und AMTS als
Wechselstromsignal zur Schaltung des Rufempfangs (Platine SL).
Der Empfang des Rufsignals von den Vermittlungen ATZ und AMTS
erfolgt analog dem Empfang des Rufsignals vom OB-Teilnehmer
bei Betrieb der Sätze SL/OB im System OB.

2.2.5.6.3. Abfrage des Teilnehmers

Bei Abfrage des Teilnehmers einer Vermittlung ATZ oder
AMTS wird der Abfrageschalter des Schnurpaares in Richtung
OOШ (OBШ) gedrückt, der Stöpsel OШ (BШ) in die Klinkenbuchse
CЛ gesteckt und die Abfrage durchgeführt.
Die Sprechwechselströme fließen bei 2Dr-Verbindungsleitungen
über die Kontakte der Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.) zu den Kontakten
a und b der Klinkenbuchse ГH-6 bis ГH-10, bei 4Dr-Verbin-
dungsleitungen über die Kontakte der LeistenSch3 (ЛИH. ПP.),
Sch2 (ЛИH. ПEP.), C1 und C2 (Platine PN) zu den Kontakten a und
b sowie c und d der Klinkenbuchsen ГH-6 bis ГH-10.

2.2.5.6.4. Rufen des Teilnehmers

Zum Rufen des Teilnehmers der Vermittlung ATZ oder AMTS wird
der Rufstöpsel des Schnurpaares in die Klinkenbuchse des zu
rufenden Teilnehmers gesteckt. Dabei wird die Leitungsschleife
über die Wicklung 1-2 des Tr, D7, Kontakte 9, 10 der Klinken-
buchse ГH und Wicklung 1-2 des Tr (Platine SL) zum Ansprechen
der Leitungsrelais der Vermittlung ATZ geschlossen. Durch die
D7 wird erreicht, daß sich die Schleife nur bei entsprechender
Polarität der Leitungsspannung bildet, während der Kondensa-
tor C bei Ausgangsstellung der Schaltung die Schleife auftrennt.
An die Anschlüsse 1 des Rs R1 und Rs R2 (Platine PN) wird vom
BSch-4 über den Kontakt 9 der Leiste BRPS eine negative Span-
nung angelegt und damit das Anziehen des Relais gewährleistet.
Nach Stecken des Stöpsels in die Klinkenbuchse des zu rufen-
den Teilnehmers und Erhalt des Freizeichens in Form eines Ton-
rufes ist der Nummernschalter zum Satz zuzuschalten. Dazu ist
der T-Sch. HH des entsprechenden Satzes zu drücken. Es leuch-
tet die Lampe des Schalters auf und die Rs R1 und Rs R2 spre-
chen an. Sie schalten mit ihren Kontakten 3 und 5,4 und 5
sowie 6 und 7 den Nummernschalter zum Satz.
Danach erfolgt die Wahl der Teilnehmer-Nummer der Vermittlung
ATZ oder AMTS. Der Nummernschalter ist zu den Kontakten 6 bis
8 der Leiste Sch1 (BRPS) geschaltet.

2.2.5.6.5. Herstellen der Verbindung

Nach Erhalt oder Senden des Rufsignals wird der Teilnehmer
abgefragt und die Teilnehmerquerverbindungsleitung mit der
anderen Teilnehmerleitung verbunden.
Bei der Verbindungsherstellung fließen die Sprechwechselströme
bei 2Dr-Verbindungsleitungen über die Kontakte der Leiste
Sch3 (ЛИH. ПP.) zu den Kontakten a und b der Klinkenbuchsen
ГH-6 bis ГH-10, bei 4Dr-Verbindungsleitungen über die Kontakt-
te der Leiste Sch3 (ЛИH. ПP.), Sch2 (ЛИH. ПEP.), C1 und C2
(Platine PN) zu den Kontakten a und b sowie c und d der Klin-
kenbuchse ГH-6 bis ГH-10.
Nach erfolgter Verbindungsherstellung ist der T-Sch. HH los-
zulassen.

2.2.5.6.6. Abruf von der Vermittlung

Der Empfang des Abrufsignals von der Vermittlung ATZ und AMTS
erfolgt analog wie im Abschnitt 2.2.5.3.5. beschrieben.

2.3. Teilnehmervielfachfeld BMA-4

2.3.1. Bestimmung

Das Teilnehmervielfachfeld BMA-4 von Fernsprechvermittlungen
mit großer Anzahl von AE ist für den 2Dr- oder 4Dr-Verkehr
bestimmt.
Das BMA-4 dient zum Anschalten und zum Vermitteln von zehn
2Dr- oder 4Dr-Teilnehmerleitungen, die im ZB-System betrieben
werden.

Beim Betrieb des BMA-4 im Bestand von Fernsprechvermittlungen
mit großer Anzahl von AE ist das BMA-4 für die gemeinsame
Nutzung mit dem Vielfachfeld BMP-4 (4Dr) bestimmt.
Das BMA-4 gewährleistet:
a) das Anschalten der Sprechkreise von ZB-Teilnehmerapparaten
   sowie der Sprech- und Signalstromkreise von Vielfachfeldern
   durch 10paarige Kabel und Verteilung dieser Stromkreise
   auf die Endeinrichtungen des BMA-4,
b) das Anschalten von Stromversorgungskreisen durch 5paarige
   Kabel und der Signalisationseinrichtung der P 209 und Ver-
   teilung dieser Stromkreise im BMA-4,
c) eine Nebensprechdämpfung bei 1 000 Hz zwischen den Sprech-
   kreisen beliebiger Geräte von mindestens 91,2 dB (-10,5 Np).

2.3.2. Bestandteile

Die Bestandteile des MBA-4 (Einzelaufstellung) enthält
Tabelle 22.

Tabelle 22 Bestandteile des Teinehmervielfachfeldes BMA-4
Geräte/Satz/TeileSachnummerAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Teilnehmerviel-1
fachfeld BMA-4
verpackt
b)Montageteile,1
verpackt
- Steckdose2RM22KPNIOGIWI1
- Stecker2RM27KPN24SchIWI5
- Befestigungs-1
  elemente
c)technische Doku-1
mentation
d)Verpackungskiste1
2.3.3. Technische Angaben

2.3.3.1. Teilnehmereinrichtung

Die Teilnehmereinrichtung des BMA-4 gewährleistet:
a) den Empfang des Anrufsignals vom ZB-Teilnehmer über eine
   Leitung mit einem Schleifenwiderstand bis 2 000 Ω unter
   Berücksichtigung des Widerstandes des Fernsprechapparates,
b) die Neuadressierung des Anrufs zum Vielfachfeld,
c) den Empfang des Abrufsignals vom ZB-Teilnehmer bei einem
   Isolierwiderstand zwischen den Adern von mindestens
   15 kΩ (bei einer Spannung von 26,4 V) und von mindestens
   10 kΩ (bei einer Spannung von 66 V),
d) eine Betriebsdämpfung (b1i 1 000 Hz) zwischen den Teilneh-
   mereinrichtungen, die untereinander durch Vermittlungs-
   schnüre (mit Trennkondensatoren der Kapazität 10 F) in be-
   liebiger Kombination verbunden sind, von maximal 0,87 dB
   (0,1 Np) mit einer Ungleichmäßigkeit der Frequenzkenn-
   linie im Frequenzbereich 100 ... 7 500 Hz bezogen auf eine
   Frequenz 1 000 Hz von maximal 2,6 dB (0,3 Np).

2.3.3.2. Kennwerte

Das BMA-4 hat folgende Kennwerte:
a) Stromversorgung von der
   BRPS-13
   - Gleichspannung                     24 V +10/-15 %
   - Gleichspannung                     60 V ± 10%
   - Stromaufnahme des BMA-4            Tabelle 23
     bei einer Gleichspannung 24 V
b) Angaben über Relais und              Tabelle 24 und 25
   Transformatoren
c) klimatische Bedingungen              entsprechend Abschnitt
                                        2.2.3.2. Buchstabe c
d) Abmessungen
   - Länge                              432 mm
   - Breite                             256 mm
   - Höhe                                80 mm (87 mm bei Be-
                                        rücksichtigung der
                                        Paßstifte)
e) Masse                                5,5 kg

Tabelle 23 Stromaufnahme durch eine Teilnehmereinrichtung des
           BMA-4 bei verschiedenen Betriebszuständen (Gleich-
   spannung 24 V)
Bezeichnung derBeim BetriebBemerkung
Betriebszuständemit 1 Viel-mit 2 Viel-
fachfeldfachfeldern
in mAin mA
Ruhezustand2,52,5beim Schleifen-
Übertragen des Ruf-145180widerstand der
signalsTeilnehmerlei-
Übertagen des Ruf-145180500 Ω
signals vom Anruf-
feld
Übertagen des Ruf-145180
signals vom Viel-
fachfeld
Herstellen der Ver-145180
bindung im Anruf-
feld
Herstellen der Ver-145180
bindung im Viel-
fachfeld
Empfang des Abruf-100100
signals beim Her-
stellen der Verbin-
dung im Anruffeld
Empfang des Abruf-125135
signals beim her-
stellen der Verbin-
dung im Vielfach-
feld
Tabelle 24 Technische Angaben der verwendeten Relais
Bezeichnung,Kontakt-Hauptdaten derAn-Abfall-
Typ,gruppeWicklungen (Nr.sprech-strom
Begleitheft der Anschlüsse,stromin mA
  Widerstand in Ω,in mA 
  Anzahl der  
  Windungen)  
Rs R,Au-Ni-95-514-13-650 +15/-10 %196
RÄS-22,P P
RF4.500.225 P2P P
 
Rs R (AM-1),Au 999,91-2-500 ± 10 %305,0
RÄS-9,P
RS4.524.213 P2
 
R1, R2 (BM-5),Au 999,91-2-630 ± 10 %223
RÄS-10,P
RS4.524.320 P2
Tabelle 25 Technische Angaben des verwendeten Transformators
BezeichnungMagnetwerkstoffWickeldaten (Nr. der Anschlüsse,
Windungszahl)
Tr (AM-1)Ä310Sch6x12I-1-5-1700-PÄW-2-0,09
II-6-10-1700-PÄW-2-0,09

2.3.4. Konstruktiver Aufbau

Das Teilnehmervielfachfeld BMA-4 ist eine flache rahmenlose
Konstruktion ohne oberen und unteren Deckel. Die Frontplatte
des BMA-4 bilden Zehnfachrahmen mit Vermittlungsklingen-
buchsen, Tastschaltern und Signallampen. An der Rückfront sind
Steckverbindungen für den Anschluß von Verbindungskabeln be-
festigt. Als Seitenteile dienen 2 Metallgestelle, die Bohrun-
gen für die Befestigung von Spezialbrücken, auf denen sich Lei-
terplatten und Relais befinden, besitzen.
Die Schaltdrähte, an denen die Bauelemente (Anschlußleisten,
Relais, Signallampen, Vermittlungsklinkenbuchsen und Tast-
schalter) angelötet sind, sind zu einem Kabelbaum durch Steck.
verbinder angeschlossen.
Für den Einbau des BMA in eine gemeinsame Baugruppe besitzt
das BMA-4 oben 2 Stifte und unten Bohrungen für ein anders
Vielfachfeld. An den Seitenteilen des BMA-4 sind Vertiefun-
gen vorhanden, in denen sich Spannschlösser für die Befesti-
gung der Vielfachfelder untereinander befinden.
An der Frontplatte des BMA-4 sind die Knöpfe der Schrauben zur
Befestigung der Zehnfachrahmen mit den Vermittlungsklinken-
buchsen, Tastschaltern und Signallampen mit Plaststreifen ab-
gedeckt, die dazu bestimmt sind, die Nummern der Baugruppen
zu notieren. Sollen die Vermittlungsklinkenbuchsen oder die
Tastschalter eingestellt oder prophylaktisch gewartet werden,
so gestattet die Konstruktion des BMA-4 die Plaststreifen ab-
zunehmen und den erforderlichen Rahmen herauszuziehen.

2.3.5. Wirkungsweise

2.3.5.1. Allgemeines

Die Wirkungsweise des Teilnehmervielfachfeldes BMA-4 wird an-
hand des Stromlaufplanes (Bild 19) beschrieben.
Das BMA-4wird für den gemeinsamen Betrieb mit dem Vielfach-
feld BMP-4 genutzt, mit dem es mittels Kabel über Leisten
Sch5 (БMП ПP.), Sch6 (БMП ПEP.) und Sch10. (БMП CИГH.) verbun-
den wird.
Die 2Dr-Teilnehmerleitungen werden an die Leiste Sch2 (ЛИH.
ПP.) angeschlossen. Die Empfangs- und Übertragungsstromkreise
der 4Dr-Leitungen werden an die Leiste Sch2 (ЛИH. ПP.) bzw.
Sch1 (ЛИH. ПEP.) angeschlossen.
Die in den Stromkreisen des BMA-4 befindlichen Relais
bewirken:
a) Rs R - den Empfang des Ruf- und Abrufsignals (Platine AM-1);
b) Platine BM-5
   - Rs1 - das Einschalten des Rufsignals,
   - Rs2 - die Blockierung des Vielfachfeldes der P 209.

2.3.5.2. Ruf vom Teilnehmer

Zum Rufen muß der ZB-Teilnehmer den Handapparat des ZB-Appa-
rates abnehmen. Dabei wird die Leitungsschleife geschlossen
und das Leitungsrelais R (Platine AM-1) spricht an, indem die
negative Spannung über die Wicklung 6-10 des Transformators,
Leiste Sch2 (ЛИH. ПP.) und Leitungsschleife an die Empfangs-
einrichtung (Platine AM-1) angelegt wird.
Für den Empfang des Rufsignals arbeitet die Schaltung, die
aus dem Widerstand R5, den Dioden D1, D5 und D6, dem Relais R
und dem Transistor T besteht (auf der Platine AM-1 befinden
sich 5 Teilnehmereinrichtungen).
Beim Abnehmen des Handapparates durch den Teilnehmer fließt
der Rufstrom über die Wicklung 1-5 des Transformators und D1
zur Basis des Transistors T. Das Ansprechen des Transistors
erfolgt über die D5. Der Transistor T wird geöffnet und das
Rs R (Platine AM-1) spricht an. Dabei bewirkt das Schließen
der Kontakte 6-7 die Selbsthaltung des Rs R, wodurch die
Stromversorgung des Mikrofons des Fernsprechapparates gewähr-
leistet wird. Gleichzeitig wird mit den Kontakten 4 und 5
der Ansprechstromkreis des Rs R1 (Platine BM-5) sowie mit den
Kontakten 4 und 5 des Rs R (Platine AM-1) über die Kontakte
des T-Sch. KH (ПEP. B) und der Leiste Sch10 (ЛИH. CИГH.) der
Blockier- und Besetztzeichenstromkreis der Vielfachfelder
geschlossen. Nach dem Ansprechen schließt das Rs R1 (Platine
BM-5) mit den Kontakten 3 und 5 den Speisestromkreis der
Ruflampe Л (ЛB). Die La Л wird mit pulsierendem Strom ge-
speist. Dabei liegt der pulsierende negative Strom der Span-
nungsquelle über den Kontakt 7 der Leiste Sch9 (BRPS) von der
BRPS an.

2.3.5.3. Abfrage des Teilnehmers

Bei Anliegen des Rufsignals in der ZB-Einrichtung steckt der
Betriebsfernsprecher den Stöpsel der Abfragetastatur in die
Klinkenbuchse des Teilnehmervielfachfeldes. Dabei wird durch
die Kontakte der Klinkenbuchse ГH der Speisestromkreis der
La Л (ЛB) unterbrochen - die La Л (ЛB) des BMA-4 verlöscht.
Über die Kontakte 10 und 9 der Klinkenbuchse ГH wird die
Wicklung des Rs R des BMA-4 gespeist. Nach dem Ansprechen
schließt das Rs R mit seinen Kontakten die Teilnehmerleitung
an die Kontakte der Vermittlungsklinkenbuchse an.
Nach der Abfrage des Teilnehmers verbindet der Betriebsfern-
sprecher den anrufenden Teilnehmer mit dem gewünschten Teil-
nehmer.
Bei einer 2Dr-Teilnehmerleitung fließen die Sprechwechsel-
ströme über die Kontakte der Leiste Sch2, Kontakte des Rs R
des BMA-4 und Kontakte a und b der Klinkenbuchse ГH. Beim
Betrieb über eine 4Dr-Teilnehmerleitung fließen die Sprech-
wechselströme über die Kontakte der Leisten Sch2 und Sch1,
Kontakte des Rs R (BMA-4) sowie Kontakte a, b, c und d der
Klinkenbuchse ГH.
Die Übertragung des Zeichens erfolgt, wenn die Teilnehmer-
einrichtung besetzt oder blockiert ist, analog wie im Ab-
schnitt 2.3.5.2. beschrieben.

2.3.5.4. Neuadressierung des Anrufs

Wenn der anrufende Teilnehmer über einen Fernkanal (ДC) einen
Teilnehmer wünscht, der sich außerhalb der Bedienungszone des
Betriebsfernsprechers befindet, der das Anruffeld des anru-
fenden Teilnehmers bedient, so wird der Anruf vom Anruffeld
auf das Vielfachfeld umadressiert, das sich in der Bedie-
nungszone von dem Betriebsfernsprecher befindet, der die Mög-
lichkeit besitzt, die Verbindung über den erforderlichen
Fernkanal herzustellen. Dazu muß am BMA-4 der T-Sch. KH
(ПEP. B) gedrückt und der Stöpsel der Abfrageschnur aus dem
Anruffeld der neu zu adressierenden Teilnehmereinrichtung
herausgezogen werden.
Beim Drücken des T-Sch. KH (ПEP. B) wird die pulsierende
Spannung über den Kontakt 7 der Leiste Sch9, die Kontakte 6
und 5 des T-Sch. KH und den Kontakt 1 der Leiste Sch10 an die
Signallampe des Vielfachfeldes angelegt. Mit den Kontakten 2
und 3 des T-Sch. KH wird er Stromkries des Besetztzeichens
und der Blockierung der Teilnehmereinrichtung zum Vielfach-
feld unterbrochen. Beim Herausziehen der Stöpsel aus der
Klinkenbuchse des Anruffeldes wird die Speisung der La Л (ЛB)
des BMA-4 mit pulsierendem Strom wieder hergestellt und der
Stromkreis des Rs R des Vielfachfeldes, das mit seinen Kon-
takten die Teilnehmerleitung zu den Leisten Sch5 und Sch6
(БMП ПP. und БMП ПEP.) umgeschaltet, unterbrochen.
Beim Stecken des Stöpsels in die Klinkenbuchse des Vielfach-
feldes (Antwort des Betriebsfernsprechers auf den neuadres-
sierten Anruf) wird über den Kontakt 1 der Leiste Sch10
(БMП CИГH.), die Kontakte 5 und 6 des T-Sch. KH (ПEP. B)
die negative Spannung der Spanungsquelle an die La Л(ЛB)
angelegt. Die Lampe leuchtet und signalisiert, daß der neu-
adressierte Anruf angenommen ist. Dabei wird der T-Sch. KH
freigegeben. Durch die Kontakte 4 und 5 des T-Sch. KH wird
der Stromkreis zum Ansprechen des Rs R2 geschlossen. Durch
das Ansprechen auf die negative Spannung, die vom Vielfach-
feld anliegt, blockiert das Rs R2 mit den Kontakten 3 und 5
seine Wicklung vor dem Loslassen beim Trennen der Kontakte
1 und 2 der Klinkenbuchse ГH.
Gleichzeitig unterbricht das Rs R2 mit den Kontakten 3 und 4
den Stromkreis zum Ansprechen des Rs R, wodurch die Möglich-
keit der Trennung der Teilnehmerleitungen, die an das Viel-
fachfeld angeschlossen sind, beim falschen Stecken des Stöp-
sels in die Klinkenbuchse eines im Vielfachfeld besetzten
Teilnehmers (Blockierung einer möglichen Störung einer vorher
hergestellten Verbindung) durch die Kontakte des Relais R
ausgeschlossen wird.

2.3.5.5. Rufen des Teilnehmers

Zur Übertragung des Rufsignals an den Teilnehmer steckt der
Betriebsfernsprecher den Rufstöpsel in die Klinkenbuchse des
zu rufenden Teilnehmers. Das Rs R des BMA-4 spricht an und
schließt die Sprechleitung mit seinen Kontakten an die Kon-
takte der Vermittlungsklinkenbuchse an. Befindet sich die
Teilnehmereinrichtung im Ruhezustand, so wird über die Lei-
tung c und die Kontakte 3-4 des Rs R (Platine AM-1) die nega-
tive Spannung an das BSch-4 angelegt, die das Ansprechen der
Einschaltschaltung der Rufeinrichtung gewährleistet. Das Ruf-
signal (Wechselspannung ) wird vom BSch-4 zur Teilnehmerlei-
tung über die Kontakte a und b der Vermittlungsklinkenbuchse
geführt.
Hebt der Teilnehmer während der Übertragung des Rufsignals
den Handapparat ab, wird die Leitungsschleife geschlossen.
Beim Schließen gelangt die negative Spannung der Spannungs-
quelle vom BSch-4 über den Kontakt 4 der Klinkenbuchse ГH und
die Leitungsschleife zur Basis des Transistors T. Der Tran-
sistor wird gesperrt und das Rs R (Platine AM-1) spricht nicht
an, da durch den T-Sch. BЫЗ. vom Emitter die positive Span-
nung der Spanungsquelle abgeschaltet ist.
Die Schaltung der Rufeinrichtung des BSch-4 unterbricht die
Übertragung des Rufsignals, wenn der Betriebsfernsprecher den
T-Sch. BЫЗ. losläßt.
Die Übertragung des Besetztzeichens und des Blockierungssignals
zum Vielfachfeld erfolgt analog wie im Abschnitt 2.3.5.2. be-
schrieben.

2.3.5.6. Herstellen der Verbindung

Nach dem Empfang oder der Übertragung des Rufsignals fragt
der Betriebsfernsprecher den Teilnehmer ab und verbindet
die Teilnehmerleitung mit dem Fernkanal.
Beim Herstellen der Verbindung vom Anruffeld mittels der
Klinkenbuchse ГH (ZB 2/4) des BMA-4 werden die Sprechleitun-
gen am BMA-4 von der Leiste Sch1 und Sch2 (ЛИH. ПEP. und
ЛИH. ПP.) über die Kontakte des (angesprochenen) Rs R an die
Klinkenbuchse ГH angeschlossen. Die Stromversorgung des Mi-
krofons des Fernsprechapparates ist analog dem Abschnitt
2.3.5.2. Während der Verbindung ist der Transistor T geöffnet
und das Rs R wird vom Strom durchflossen. Die Übertragung des
Besetztzeichens und des Blockierungssignals erfolgt wie im
Abschnitt 2.3.5.2. beschrieben.
Beim Herstellen der Verbindung vom Vielfachfeld aus, sind die
Sprechleitungen über die Kontakte des Rs R und Kontakte der
Leiste Sch5 und Sch6 (БMП. ПP. und БMП. ПEP.) an das Vielfach-
feld angeschlossen. Die Stromversorgung des Mikrofons des
Teilnehmerfernsprechapparates erfolgt entsprechend Abschnitt
2.3.5.2. Die Blockierung der Schaltung BMA-4 gegen Ansprechen
beim falschen Stecken des Stöpsels in die Klinkenbuchse des
Feldes und der Empfang des Besetzzeichens ist wie im Ab-
schnitt 2.3.5.4. beschrieben.

2.3.5.7. Abruf von Teilnehmer

Legt der Teilnehmer nach Beendigung des Gesprächs den Hand-
apparat auf, wird die Leitungsschleife unterbrochen und an
der Basis des Transistors (Platine AM-1) liegt kein Minuspo-
tential mehr an. Durch die Vorspannung an der D6 wird der
Transistor gesperrt. Das Rs R wird stromlos und legt die ne-
gative Spannung über die Kontakte 3-4 und Leung c an den
BSch-4 an, um das individuelle Abrufsignal und das für die
gesamte P 209 einzuschalten.
Liegt vom Teilnehmer das Abrufsignal an, zieht der Betriebs-
fernsprecher den Stöpsle aus der Klinkenbuchse und die Schal-
tung der Einrichtung kehrt in die Ausgangslage zurück.

2.4. Vielfachfeld BMP-4

2.4.1. Bestimmung

Das Vielfachfeld BMP-4 ist zur Bildung eines 4Dr-Vielfach-
feldes in Fernsprechvermittlungen mit großer Anzahl von AE
bestimmt.
Das BMP-4 dient zum Anschließen und Vermitteln von 10 Anruf-
feldsätzen über eine 6Dr-Schaltung und für die Zuschaltung der
angeschlossenen Kreise zu den anderen Vielfachfeldern.
Beim Betrieb des BMP-4 im Bestand von Fernsprechvermittlun-
gen mit großer Anzahl von AE ist das BMP-4 für den gemeinsa-
men Betrieb mit BMA-4 bestimmt.
Das BMP-4 gewährleistet:
a) das Anschalten von Sprech- und Signalstromkreisen vom
   BMA-4 sowie von Sprech- und Signalstromkreisen von 4Dr-
   Vielfachfeldern durch 10paarige Kabel und Verteilung dieser
   Stromkreise auf die Endeinrichtungen des BMP-4,
b) das Anschalten von Stromversorgungskreisen durch 5paarige
   Kabel und Verteilung dieser Stromkreise auf die Endein-
   richtungen des BMP-4,
c) eine Nebensprechdämpfung (bei 1 000 Hz) zwischen den
   Sprechstromkreisen beliebiger Einrichtungen, die unterein-
   ander in beliebiger Kombination geschaltet sind, von min-
   destens 91,2 dB (10,5 Np).

2.4.2. Bestandteile

Die Bestandteile des BMP-4 (Einzelaufstellung) enthält
Tabelle 26.
Gerät/Satz/TeileSachnummerAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Vielfachfeld1
BMP-4, verpackt
b)Montageteile,1
verpackt
- Steckdose2RM22KNPIOGI8I1
- Stecker2RM27KNP24SchIWI6
- Befestigungs-1
  elemente
c)Verpackungskiste1
Anmerkung:
Die technische Dokumentation, die Montageteile und der Einzel-
EWZ-Satz sind im Bestand der P 209 berücksichtigt, in die das
BMP-4 eingesetzt wird. Die EWZ-Stückliste wird der techni-
schen Dokumentation der P 209 und dem EWZ-Satz beigefügt.

2.4.3. Technische Angaben

2.4.3.1. Einrichtung ZB 2/4

Die Einrichtung ZB 2/4 des BMP-4 gewährleistet:
a) den Empfang von Besetztzeichen der Einrichtungen vom
   Anruffeld um vom BMP-4,
b) die Ausgabe der Besetztzeichen der Einrichtungen an
   das Anruffeld und das BMP-4,
c) den Empfang von neuadressierten Anrufsignalen vom
   Anruffeld.

2.4.3.2. Kennwerte

Das BMP-4 hat folgende technische Kennwerte:
a) Stromversorgung von der BRPS-13
   - Gleichspannung                     24 V +10/-15 %
   - Stromaufnahme des BMP-4
     bei einer Gleichspannung 24 V      Tabelle 27
b) Angaben der Relais                   Tabelle 28
c) klimatische Bedingungen              entsprechend Ab-
                                        schnitt 2.2.3.2.
d) Abmessungen
   - Länge                              432 mm
   - Breite                             257 mm
   - Höhe                               40 mm(47 mm bei Be-
                                        rücksichtigung der
                                        Paßstifte)
e) Masse                                3 kg

Tabelle 27 Stromaufnahme durch eine Teilnehmereinrichtung de
           BMP-4 bei verschiedenen Betriebszuständen
           (Nennspannung 24 V)
Bezeichnung derStromaufnahme in mA
Betriebszuständebeim Betrieb mit
1 Vielfachfeld
beim Betrieb mit
2 Vielfachfeldern
Empfang des neu-3535
addressierten Ruf-
signals
 
Übertragung des170225
Rufsignals
 
Empfang des--
Abrufsignals
 
Herstellen der170225
Verbindung
Tabelle 28 Technische Angaben der verwendeten Relais
Bezeichnung,MaterialHauptdaten derAn-Abfall-
Typ,derWicklung (Nr.sprech-strom
BegleitheftKontakteder Anschlüsse,stromin mA
  Widerstand in Ω)in mA 
Rs R,3lNk-95-513-14-650 +15/-10%196
RÄS-22
RF4.500.225.P2
 
Rs R (BM),3l 999,01-2-630 ±10%233
RÄS-10,
RS4.524.320 P2

2.4.4. Konstruktiver Aufbau

Das Vielfachfeld BMP-4 ist eine flache Konstruktion ohne obe-
ren und unteren Deckel. Die Frontplatte des BMP-4 bilden Zehn-
fachrahmen mit Vermittlungsklinkenbuchsen und Signallampe. An
der Rückfront sind Steckverbindungen für den Anschluß von Ver-
bindungskabeln befestigt. Als Seitenteile dienen 2 Metallge-
stelle, die Bohrungen für die Befestigung von Spezialbrücken,
auf denen sich Leiterplatten befinden, besitzen.
Die Schaltdrähte, an denen die Bauelemente (Anschlußleisten,
Signallampen und Vermittlungsklinkenbuchsen) angelötet sind,
sind zu einen Kabelbaum zusammengefaßt. Die Leiterplatten
sind an die Klinkenbuchsen durch Steckverbinder angeschlossen.
An der Frontplatte des BMP-4 sind die Köpfe der Schrauben zur
Befestigung der Zehnfachrahmen mit den Vermittlungsklinken
und Signallampen mit speziellen Plaststreifen abgedeckt, die
dazu bestimmt sind, die Nummern der Baugruppen zu notieren.
Sollen die Vermittlungsklinkenbuchsen eingestellt oder pro-
phylaktisch gewartet werden, so gestattet die Konstruktion
des BMP-4, die Plaststreifen abzunehmen und den erforderlichen
Rahmen herauszuziehen.

2.4.5. Wirkungsweise

2.4.5.1. Allgemeines

Die Wirkungsweise des Vielfachfeldes BMP-4 wird anhand des
Stromlaufplanes (Bild 22) beschrieben.
Das BMP-4 wird für den gemeinsamen Betrieb mit dem BMA-4 ge-
nutzt, mit dem es mittels Kabel über die Leisten Sch1 (BX.
ПEP.), Sch2 (BX. ПP.) und Sch8 (CИГH. BX.) verbunden wird.
Mittels der Leiste Sch6 (BЫX. ПP.), Sch8 (BЫX. ПEP.) und Sch3
(CИГH. BEX.) wird das BMP-4 mit anderen BMP-4 verbunden.
Anmerkung:
Auf der Platine BM wird die Brücke 3-4 (bei Empfangsbetrieb)
für die Neuadressierung des Rufsignals eingestellt. Durch den
Hersteller wird das BMP-4 mit eingestellter Brücke geliefert.

2.4.5.2. Empfang des Besetztzeichens

Das Besetztzeichen (Minuspotential), das am Anruffeld Kontakt
2 der Leiste Sch8 (CИГH. BX.) oder am BMP-4 Kontakt 2 der Lei-
ste Sch3 (CИГH. BEX.) anliegt, gelangt über die D1 (Platine BM)
zur Л (ЛB) des BMP-4.

2.4.5.3. Empfang des neuadressierten Anrufsignals

Das neuadressierte Anrufsignal (pulsierende negative Span-
nung) gelangt vom BMA-4 über den Kontakt 1 der Leiste Sch8
(CИГH. BX.), die D3 (Platine BM) an die La Л (ЛB) des BMP-4 -
die Lampe beginnt zu flackern.

2.4.5.4. Abfrage des Teilnehmers

Bei Anliegen des Anrufsignals steckt der Betriebsfernsprecher
den Abfragestöpsel in die Klinkenbuchse an der der Teilnehmer
anliegt. Dabei gelangt die negative Spannung von der Span-
nungsquelle über die Kontakte 9 und 10 der Klinkenbuchse ГH
zum Rs R des BMP-4. Das Rs R spricht an und schaltet mit den
Kontakten 1-2, 4-5, 7-8 und 10-11 die 4Dr-Teilnehmerleitung
an die Kontakte a, b, c und d der Vermittlungsklinkenbuchse
ГH an. Gleichzeitig liegt die negative Spannung über den D2
und D4 (Platine BM) am Kontakt 2 der Leiste Sch3 (CИГH. BEX.)
udn Sch8 (CИГH. BX.) zum Einschalten der Blockierung und des
Besetztzeichens des BMP-4 der P 209 an.
Beim Stecken des Stöpsels wird durch die Kontakte 1-2 der
Klinkenbuchse ГH die Stromversorgung der La Л (ЛB) unterbro-
chen - die Lampe verlöscht.
Die Sprechwechselströme gelangen über eine 2Dr-Teilnehmer-
leitung über die Kontakte der Leiste Sch2 (BX. ПP.) und Kon-
takte 7-8, 10-11 des Rs R zu den Kontakten a und b der Klin-
kenbuchse ГH-1 bis ГH-10. Beim Betrieb über 4Dr-Teilnehmer-
leitungen gelangen die Sprechwechselströme über die Kontakte
7-8, 10-11, 1-2 und 2-4 des Rs R zu den Kontakten a und b
sowie c und d der Klinkenbuchse ГH-1 bis ГH-10.

2.4.5.5. Rufen des Teilnehmers

Zum Übertragen des Rufsignals zum ZB-Teilnehmer steckt der
Betriebsfernsprecher den Rufstöpsel in die Klinkenbuchse des
zu rufenden Teilnehmers. Dabei spricht das Rs R des BMP-4 an.
Der Anschluß der Sprechleitung und das Einschalten der Blok-
kierung und des Besetztzeichens im BMP-4 erfolgt analog wie
im Abschnitt 2.4.5.4. beschrieben.
Das Rufsignal (Wechselspannung) wird zu den Kontakten a und b
der Klinkenbuchse ГH geführt. Gleichzeitig wird an den Kon-
takt a die negative Spannung der Spanungsquelle angelegt,
die mittels der Kontakte 7-8 und 10-11 des Rs R und die Kon-
takte der Leiste Sch2 zur Leitung durchgeschaltet wird.

2.4.5.6. Herstellen der Verbindung

Nach dem Empfang oder der Übertragung des Rufsignals fragt
der Betriebsfernsprecher den Teilnehmer ab und verbindet mit
dem gewünschten Teilnehmer.
Die Sprechwechselströme gelangen über eine 2Dr-Teilnehmerlei-
tung über die Kontakte der Leiste Sch2 (BX. ПP.) und Kontakte
7-8 und 10-11 des Rs R zu den Kontakten a und b der Klinken-
buchsen ГH-1 bis ГH-10. Beim Betrieb über 4Dr-Teilneh-
merleitung gelangen die Sprechwechselströme über die Kontakte
der Leiste Sch2 (BX. ПP.) und Sch1 (BX. ПEP.) sowie die Kon-
takte 7-8, 10-11,1-2 und 4-5 des Rs R zu den Kontakten a und
b sowie c und d der Klinkenbuchsen ГH-1 bis ГH-10.

2.4.5.7. Abruf vom Teilnehmer

Das Abrufsignal (Minuspotential der Spannungsquelle) gelangt
vom BMA-4 an den Kontakt 2 der Leiste Sch1 (BX. ПEP.) und über
die Kontakte 4 und 5 des Rs R und den Kontakt c der Klinken-
buchse ГH zum Einschaltstromkreis der Schlußzeichengebung des
BSch-4.
Beim Anliegen des Abrufsignals vom Teilnehmer zieht der Be-
triebsfernsprecher den Stöpsel aus der Klinkenbuchse und die
Schaltung der Einrichtung nimmt die Ausgangslage wieder ein.

2.5. Teilnehmerschiene BA-2/4

2.5.1. Bestimmung

Die Teilnehmerschiene BA-2/4 wird in stationären Nachrichten-
zentralen und mobilen Einrichtungen (Vermittlungen mit gerin-
ger Anzahl von AE) oder gemeinsam mit einem Vielfachfeld
BMP-4 in Vermittlungen mit großer Anzahl von AE (2Dr-Schal-
tung) eingesetzt. Sie dient zum Anschalten und Vermitteln von
zehn 2Dr- oder 4Dr-Teilnehmerleitungen im ZB-Betrieb.
Die AB-2/4 gewährleistet:
a) das Aufschalten von 10 ZB-Teilnehmerleitungen sowie deren
   Sprech- und Signalisationskreise vom BMP-4 und deren Ver-
   teilung,
b) das Anschalten der Stromversorgung und Signalisation und
   Verteilung dieser Stromkreise auf das Gerät,
c) eine Nebensprechdämpfung zwischen den Sprechkreisen belie-
   biger Teilnehmerschaltungen bei 1 000 Hz von ≥ 91,2 dB
   (10,5 Np).

2.5.2 Bestandteile

Die Bestandteile der BA-2/4 (Einzellieferung) enthält
Tabelle 29.

Tabelle 29 Bestandteile der Teilnehmerschiene BA-2/4
Gerät/TeileSachnummerAnzahl
 in Sätzenin Stück
a)Teilnehmerschiene1
BA-2/4 mit Transport-
kiste
b)Montageteile mit1
Transportkiste
- Steckverbinder2RM22KNPIOGIWI1
- Steckverbinder2RM27KNP24SchIWI4
- Befestigungsteile1
c)Begleitheft1
d)Versandkiste1

2.5.3. Technische Angaben

2.5.3.1. Teilnehmerschaltung

Die Teilnehmerschaltung gewährleistet:
a) den Rufempfang vom ZB-Teilnehmer über die Leitung mit
   einem Schleifenwiderstand bis zu 2 kΩ einschließlich des
   Fernsprechapparatewiderstandes,
b) den Empfang des Abrufsignals vom ZB-Teilnehmer bei einem
   Isolierwiderstand zwischen den a/b-Adern von > 15 kΩ
   bei 26,4 V bzw. von > 30 kΩ bei 66 V,
c) eine Dämpfung der Teilnehmerschaltung bei beliebiger
   Schnurkombination (bei f = 1 kHz) < 0,87 dB (< 0,1 Np) und
   bei verzerrter Frequenzcharakteristik im Bereich von 100 Hz
   ... 7,5 kHz < 2,6 dB (< 0,3 Np). Die Abschlußkapazität be-
   trägt 10 F.

2.5.3.2. Kennwerte

Die BA-2/4 hat folgende technische Kennwerte:
a) Stromversorgung
   - Gleichspannung                     -24 V ± 10 % oder
                                        -60 V ± 10 %
   - Stromaufnahme                      Tabelle 30
b) Angaben der Relais und des           Tabelle 31 und 32
   Transformators
c) klimatische Bedingungen              entsprechend Abschnitt
                                        2.2.3.2.
d) Abmessungen
   - Länge                              432 mm
   - Breite                             257 mm
   - Höhe                               40 mm(47 mm mit Arretie-
                                        rungsstiften)
e) Masse                                3 kg

Tabelle 30 Stromaufnahme einer Teilnehmerschaltung in den
           verschiedenen Betriebszustände bei einer Span-
   nung von 24 V
Bezeichnung derStromaufnahme in mA
BetriebszuständeBetrieb ohneBetrieb mitBetrieb mit
 Vielfachfeld1 Vielfachfeld2 Vielfachfeldern
Empfang des150150150
Rufsignals
Senden des4580115
Rufsignals
Senden des454545
Rufsignals mit
Vielfachfeld
Verbindung70105140
hergestellt
Verbindung her-7070
gestellt über Viel-
fachfeld
Empfang des5590125
Abrufsignals
Ruhezustand2,52,52,5
Tabelle 31 Technische Angaben der verwendeten Relais
Bezeichnung/Kontakt-WickeldatenAnzugs-Abfall-
Typmaterial(Nummerstromstrom
  Anschlüsse,in mAin mA
  Widerstand  
  in Ω)  
Rs R (AM-1),Au 999,91-2-500305,0
Rs RÄS-9,
RS4.524.213 P2
Tabelle 32 Technische Angaben des Transformators
Bezeichnung/MagnetwerkstoffWickeldaten (Nummer
Einsatz der Anschlüsse, Win-
  dungszahl, Drahttyp)
Tr. (AM-1)Ä310Sch6x12I-1-5-1700-PÄW-2-0,09
P-6-10-1700-PÄW-2-0,09
2.5.4. Konstruktiver Aufbau

Die Teilnehmerschiene BA-2/4 ist eine flache Konstruktion ohne
Gestell und obere und untere Abdeckung. Die Frontplatte bil-
det der 10teilige Rahmen mit den Vermittlungsklinkenbuchsen
und Signallampen. An der Rückseite befinden sich die An-
schlüsse der Verbindungskabel. Die Platinen der gedruckten
Schaltungen sind auf Rahmen, welche an den Seitenteilen des
Gerätes angebracht sind, montiert.
Die Schaltdrähte, an den Bauelementen (Signallampen und
Vermittlungsklinkenbuchsen) angelötet sind, sind zu einem
Kabelbaum zusammengefaßt. Die Platinen der gedruckten Schaltun-
gen sind mittels Steckverbindungen an die Kabelbäume angeschlos-
sen. Die Befestigungsschrauben der 10teiligen Rahmen der Ver-
mittlungsklinkenbuchsen und Signallampen sind durch Plaststrei-
fen verdeckt. Diese Plaststreifen dienen zur Numerierung der
Vermittlung. Zur Wartung und Einstellung der Vermittlungsklin-
kenbuchsen und Signallampen können die Rahmen herausgenom-
men werden.

2.5.5. Wirkungsweise

2.5.5.1. Allgemeines

Die Wirkungsweise der Teilnehmerschiene BA-2/4 wird anhand
des Stromlaufplanes (Bild 25) beschrieben.
Die 2Dr-Teilnehmerleitungen werden über den Anschluß Sch2
(ЛИH. ПP.) an die BA-2/4 und die Empfangs- und Sendeleitungen
von 4Dr-Teilnehmerleitungen werden über die Anschlüsse Sch2
(ЛИH. ПP.) sowie Sch1 (ЛИH. ПEP.) geschaltet.
Die Stromversorgung und allgemeine Signalisation werden über
den Anschluß Sch5 (BRPS) angeschaltet. Bei Einsatz der BA-2/4
im Bestand von Vermittlungen mit großer Anzahl von AE bei
Nutzung der 2drähtigen Vielfachfeldes werden die Verbindungs-
kabel vom Vielfachfeld zum BA-2/4 über die Anschlüsse Sch3
(БMП. ЛИH.) und Sch4 (БMП. CИГH.) und die 2Dr-Teilnehmerleitun-
gen über den Anschluß Sch2 (ЛИH. ПP.) angeschlossen.

2.5.5.2. Ruf vom Teilnehmer (ohne Vielfachfeld)

Der ZB-Teilnehmer ruft durch Abheben des Handapparates die
Vermittlung. Dabei schließt sich die Leitungsschleife und das
Leitungsrelais R (Platine AM-1) spricht an. Die negative Span-
nung der Spanungsquelle gelangt über die Wicklung 6-10 des
Transformators und den Anschluß Sch2 auf die Leitung. Über die
Leitungsschleife wird die Empfangsschaltung (Platine AM-1) ge-
steuert. Die Empfangsschaltung besteht aus den Widerständen
R5 und R6, Dioden D1, D5 und D6, dem Rs R und dem Transistor
T. Der Transistor T öffnet und das Rs R spricht an. (Auf der
Platine AM-1 befinden sich 5 Teilnehmerschaltungen.)
Das Rs R hält sich über die eigenen Kontakte 6 und 7. Über die
Kontakte 4 und 5 des Rs R wird der Stromkreis für die Ruflampe
ИB und Signalisation geschlossen. Die Ruflampe ИB erhält Mi-
nuspotential über den Kontakt 7 des Anschlusses Sch5 (BRPS),
die D4 und Klinkenbuchse ГH, Kontakte 1-2. Parallel zur Ruf-
lampe wird die Signalisation über die D2 zum Kontakt 5 des An-
schlusses Sch5 (BRPS) geschaltet.

2.5.5.3. Ruf vom Teilnehmer (mit Vielfachfeld)

Den Empfang des Rufsignals von ZB-Teilnehmer erfolgt analog
wie beim Betrieb ohne Vielfachfeld, mit der Ausnahme, daß die
Stromversorgung der Ruflampe ЛB der BA-2/4 von der BRPS-13
erfolgt.

2.5.5.4. Abfragen des Teilnehmers (ohne Vielfachfeld)

Bei ankommendem Ruf steckt der Betriebsfernsprecher den
Stöpsel der Abfrageschnur in die entsprechende Buchse des
Klinkenstreifens. Damit werden die Stromkreise der Ruflampe
ЛB und Signalisation unterbrochen - die Ruflampe ЛB ver-
löscht. Nach der Abfrage des Teilnehmers verbindet der Be-
triebsfernsprecher das Schnurpaar des rufenden Teilnehmers
mit dem gewünschten Teilnehmer.
Der Sprechwechselstrom gelangt bei 2Dr-Teilnehmerleitungen
über die Kontakte des Anschlusses Sch2 (ЛИH. ПP.) sowie Kon-
takte a und b der Klinkenbuchse ГH und bei 4Dr- Teilnehmer-
leitungen über die Kontakte des Anschlusses Sch2 (ЛИH. ПP.)
sowie Sch1 (ЛИH. ПEP.) und Kontakt a, b, c und d der Klinken-
buchse ГH zum Teilnehmer.

2.5.5.5. Abfrage des Teilnehmers (mit Vielfachfeld)

Die Abfrage des Teilnehmers (mit Vielfachfeld) erfolgt analog
wie beim Betrieb ohne Vielfachfeld. Zusätzlich wird durch das
Stecken des Stöpsels des Abfrageschnurpaares in die Klinken-
buchse ГH des rufenden Teilnehmers über die Kontakte 9 und 10
der Klinkenbuchse ГH und Kontakte des Anschlusses Sch4 (БMП.
CИГH.) Minuspotential an das BMP-4 zum Einschalten der Signa-
lisation angelegt.
Hebt der gerufene Teilnehmer den Handapparat, dann wird das
Minuspotential über die Schleife der Teilnehmerleitung an die
Basis des Transistors T angelegt. Der Transistor ist gesperrt
und das Rs R (Platine Am-1) spricht nicht an, solange durch
den T-Sch. BЫЗ. das Pluspotential vom Emitter abgeschaltet
ist. Das Senden des Rufes (vom Bsch-4) wird unterbrochen, wenn
der Betriebsfernsprecher den T-Sch. BЫЗ. losläßt.

2.5.5.6. Rufen des Teilnehmers (ohne Vielfachfeld)

Zum Senden des Rufsignals steckt der Betriebsfernsprecher den
Stöpsel in die Klinkenbuchse ГH des zu rufenden Teilnehmers.
Dabei gelangt auf die c-Ader Minuspotential über die Relais-
kontakte 4 und 3 zum BSch-4 und gewährleistet die Arbeit des
Rufteils. Die Rufwechselspannung gelangt vom BSch-4 auf die
Kontakte a und b der Klinkenbuchse ГH. Hebt der gerufene
Teilnehmer den Handapparat ab, gelangt Minuspotential über
die Schleife der Teilnehmerleitung an die Basis des Transi-
stors T. Der Transistor wird gesperrt und das Rs R (Platine
AM-1) spricht nicht an, solange durch den T-Sch BЫЗ. das
Pluspotential vom Emitter abgeschaltet ist. Das Senden des
Rufes (vom BSch-4) wird unterbrochen, wenn der Betriebsfern-
sprecher den T-Sch.- BЫЗ. losläßt.

2.5.5.7. Rufen des Teilnehmers (mit Vielfachfeld)

Das Rufen des Teilnehmers bei Betrieb mit Vielfachfeld er-
folgt analog wie im Abschnitt 2.5.5.6. beschrieben, außer,
daß über das Schnurpaar Minuspotential über die Kontakte 9
und 10 der Klinkenbuchse ГH und Kontakte des Anschlusses Sch4
(БMП. CИГH.) für das Einschalten der Signalisation zum Viel-
fachfeld durchgeschaltet wird. Die Rufspannung gelangt über
die Kontakte des Anschlusses Sch3 (БMП. ЛИH.) vom BSch-4 zur
Teilnehmerleitung und vom Vielfachfeld gelangt Minuspotential
an den Kontakt 1 des Anschlusses Sch4 (БMП. CИГH.) zum Ein-
schalten der Signalisation. Das Rufteil des BSch-4 wird durch
Anliegen von Minuspotential über R1 (Platine AM-1), Kon-
takt 2 des Anschlusses Sch4 (БMП. CИГH.) und am Vielfachfeld
eingeschaltet.

2.5.5.8. Herstellen der Verbindung (ohne Vielfachfeld)

Nach Empfang oder Senden des Rufes fragt der Betriebsfern-
sprecher den Teilnehmer ab und verbindet ihn mit dem gewünsch-
ten Teilnehmer. Beim Herstellen der Verbindung gelangt der
Sprechwechselstrom von den Kontakten der Anschlüsse Sch1
(ЛИH. ПEP.) und Sch2 (ЛИH. ПP.) an die Kontakte 1, b, c und d
der Klinkenbuchse ГH. Die Stromversorgung des Mikrofons des
Teilnehmerapparates erfolgt analog wie im Abschnitt 2.5.5.2.
beschrieben. Während der Zeit der Verbindung ist der Tran-
sistor T geöffnet und die Kontakte des Rs R befinden sich in
Arbeitslage.

2.5.5.9. Herstellen der Verbindung (mit Vielfachfeld)

Beim Herstellen der Verbindung mit den Klinkenbuchsen des
Vermittlungsplatzes gelangt der Sprechwechselstrom von den
Kontakten des Anschlusses Sch2 (ЛИH. ПP.) an die Kontakte der
Klinkenbuchse ГH-1 bis ГH10. Die Stromversorgung des Mikro-
fons des Teilnehmerapparates erfolgt analog wie im Abschnitt
2.5.5.2. und das Einschalten der Signalisation am Vielfach-
feld wie im Abschnitt 2.5.5.5. beschrieben.
Beim Herstellen der Verbindung mit Vielfachfeld gelangt der
Sprechwechselstrom von den Kontakten des Anschlusses Sch2
(ЛИH. ПP.) an die Kontakte des Anschlusses Sch3 (БMП. ЛИH.).
Das Einschalten der Signalisation am Vielfachfeld erfolgt ana-
log wie im Abschnitt 2.5.5.7. beschrieben. In der Zeit der
hergestellten Verbindung ist der Transistor T geöffnet und
die Kontakte Rs R befinden sich in Arbeitslage.

2.5.5.10. Abruf vom Teilnehmer (ohne Vielfachfeld)

Nach Beenden des Gesprächs legt der Teilnehmer den Handapparat
auf und die Leitungsschleife wird Unterbrochen. Damit fehlt
das Potential an der Basis des Transistors T und er wird ge-
sperrt. Das Rs R fällt ab und über die Kontakte 3 und 4, den
Widerstand R, wird Minuspotential an die c-Ader zum Einschalten
des Abrufsignals (am BSch-4) angelegt. bei Anliegen des Ab-
rufsignals vom Teilnehmer zieht der Betriebsfernsprecher
den Stöpsel aus der Klinkenbuchse und die Schaltung wird in
die Ausgangslage zurückgeführt.

2.5.5.11. Abruf vom Teilnehmer (mit Vielfachfeld)

Der Empfang des Abrufsignals bei Zusammenarbeit der BA-2/4
mit dem BMP-4 erfolgt analog wie im Abschnitt 2.5.5.10. be-
schrieben. Beim Unterbrechender Leitungsschleife wird Minus-
potential an das Bsch-4 und an das Vielfachfeld über die Kon-
takte 3 und 4 des Rs R, den R1 und Kontakt 2 des Anschlusses
Sch4 (БMП. CИГH.) angelegt.

2.6. Kanalverteiler BK-4 (F)

2.6.1. Bestimmung

Der Kanalverteiler BK-4(F) ist Bestandteil von Fernsprech-
vermittlungen mit geringer und großer Anzahl von AE (Arbeits-
platzoberteil). Am BK-4(F) können zehn 4Dr-Fernverbindungen
aufgeschaltet und zur Handvermittlung oder zur automatischen
Fernsprechvermittlung durchgeschaltet werden.

2.6.2. Bestandteile

Die Bestandteile des BK-4(F) enthält Tabelle 33 (Einzelliefe-
rung).

Tabelle 33 Bestandteile des Kanalverteilers BK-4(F)
Gerät/TeileSachnummerAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Kanalverteiler1
BK-4(F) mit Tans-
portkiste
b)Montageteile mit1
Transportkiste
- Steckverbinder2RM22KPNIOGIWI11
- Steckverbinder2RM27KPN24SchIWI1
- Befestigungsteile1
- RingChJa7.722.00411
- ScheibeChJa8.942.1011
c)technische Doku-1
mentation
d)Versandkiste1
2.6.3. Technische Angaben

2.6.3.1. Schaltungstechnische Möglichkeiten

Das BK-4(F) gewährleistet:
a) das Anschalten der Sprech- und Signalkreise von 10 Fern-
   kanälen mittels 5paariger Kabel, den Anschluß der Strom-
   versorgung und Signalisation und deren Verteilung im Gerät;
b) eine Übergangsdämpfung zwischen beliebigen Sprechkreisen
   bei einer Frequenz 1 kHz von 117 dB (13,5 Np);
c) den Empfang, das Halten und die optische Anzeige des Ruf-
   signals, das von der Anpaßeinrichtung für Fernkanäle (ASDS)
   gegeben wird - die Bedingung dabei ist ein Gleichstromwi-
   derstand zwischen den Leitungen < 500 Ω und eine Signal-
   dauer > 40 ms;
d) den Empfang und das Halten des Abrufsignals, das von der
   ASDS gegeben wird - die Bedingungen dabei sind
   - Gleichstromwiderstand zwischen den Leitungen < 500 Ω,
   - Dauer des Signals > 200 ms,
   - Signale mit einer Dauer < 200 ms von automatischen Ka-
     nälen lösen kein Abrufsignal aus;
e) die Möglichkeit der Abgabe des Abrufsignals an die ASDS
   - bei Arbeit über nichtautomatisierte Kanäle mit beliebi-
     ger Dauer,
   - bei Arbeit über automatisierte Kanäle mit einer Dauer
     von (750 ± 250) ms;
f) die Möglichkeit der Abgabe des Rufsignals an die ASDS
   - bei Arbeit über nichtautomatisierte Kanäle mit beliebi-
     ger Dauer,
   - bei Arbeit über automatisierte Kanäle mit einer Dauer von
     (65 ± 25) ms;
g) die Abgabe des Antwortsignals an die ASDS bei Betrieb über
   automatisierte Kanäle mit einer Dauer von (65 ± 25) ms
   sowie das Durchschalten der Wahlimpulse;
h) die Anpassung der Fernseite von automatisierten und nicht-
   automatisierten Kanälen durch Einlöten von Brücken;
i) den Empfang und die optische Anzeige des Havariesignals
   der ASDS und das Durchschalten des Havariesignals auf das
   Kontrolleuchtfeld;
k) das Senden des Signals zum Ausschalten der ASDS;
l) das Anpassen der Fernseite für das Einschalten der opti-
   schen Havariesignalisation beim Senden des Abschaltsignals
   zum Fernsprechgerät durch Umlöten von Brücken;
m) die Ausgabe des Signals zum Anschalten des Gesprächszählers
   beim Einstecken des Stöpsels in die Klinkenbuchse;
n) das Ausschalten des Abrufsignals bei Transitverbindungen
   und Trennen der entsprechenden Brücken;
o) das Prüfen der Ruflampe mit Hilfe des T-Sch. ПB.

2.6.3.2. Kennwerte

Das BK-4 hat folgende technische Kennwerte:
a) Durchgangsdämpfung                   ≤ 0,87 dB (0,1 Np)
   der Kanalsätze bei einer
   Frequenz von 1 kHz
b) Stromversorgung von der BRPS
   - Gleichspannung                     24 V ± 10 %
   - Stromaufnahme                      Tabelle 34
c) Relaisdaten                          Tabelle 35
d) klimatische Bedingungen              entsprechend Abschnitt
                                        2.2.3.2.
e) Abmessungen
   - Länge                             432 mm
   - Breite                            257 mm
   - Höhe                               80mm (87 mm mit Arretie-
                                       rungsstiften)
f) Masse                               6,5 kg

Tabelle 34 Stromaufnahme eines Kanalsatzes in den verschie-
   denen Betriebszuständen
Bezeichnung derStromaufnahme in mABemerkung
Betriebszuständeautomatisiertenichtautomatisierte
FernkanäleFernkanäle
Ruhezustand10,87,1
 
Empfang des7874Schleifen-
Rufsignalswiderstand
 
Senden des Be-14-500 Ω
setztimpulses
 
Verbindung5248
hergestellt
 
Empfang des7874
Abrufsignals
 
Senden des15-
Abrufsignals
Tabelle 35 Technische Angaben der verwendeten Relais
Bezeichnung,MaterialHauptdatenAn-Abfall-
Typ,der Kon-der Wicklungen,spech-strom
Begleithefttakte/Kon-(Nr, der An-strombzw.
 taktgruppeschlüsse, Win-bzw.-spannung
  dungszahl,-spanung 
  Widerstand in Ω  
Rs R,Au 999,9A-B-400-12000≤ 14 V≥ 3V
RÄS-42,Z
RS4.569.152 P2
 
Rs R1,Au 999,91-2-120-1800≤ 35 mA≥ 5 mA
RÄS-10,
RS4.524.311 P2
 
Rs R2,1-2-330-2400≤ 21 mA≥ 5 mA
RÄS-15,Z
RS4.591.003 P2
 
Rs R3,Au 999,91-2-500-4600≤ 30 mA≥ 5mA
RÄS-9,P
RS4.524.213 P2

2.6.4. Konstruktiver Aufbau

Der Kanalverteiler BK-4(F) ist von flacher Konstruktion, ohne
Gestell und obere und untere Abdeckung. Die Frontplatte bil-
den 10teileige Rahmen mit den Vermittlungsbuchsen (Klinken-
buchsen) Tastschaltern und Signallampen. An der Rückseite be-
finden sich die Anschlüsse der Verbindungskabel. Die Platinen
der gedruckten Schaltungen sind auf Rahmen, die an den Seiten-
teilen des Gerätes angebracht sind montiert.
Die Schaltdrähte, an denen die Bauelemente (Signallampen und
Vermittlungsklinkenbuchsen) angelötet sind, sind zu einem Ka-
belbaum zusammengefaßt. Die Platinen der gedruckten Schaltungen
sind mittels Stechverbindungen an den Kabelbäumen angeschlossen.
Je 2 obere und untere Stifte, die an den Seiten des BK-4
angebracht sind und beim Gesamtaufbau der P 209 in das untere
und obere Gerät eingesteckt werden, arretiert den BK-4(F) ge-
gen Verrutschen aus dem Gesamtaufbau.
Die Befestigungsschrauben der 10teiligen Rahmen der Vermitt-
lungsbuchsen, der Tastschalter und Signallampen sind durch
Plaststreifen verdeckt. Diese Plaststreifen dienen zur Nume-
rierung. Zur Wartung und Einstellung der Vermittlungsklinken-
buchsen und Schalter können die Rahmen herausgenommen werden.

2.6.5. Wirkungsweise

2.6.5.1. Relais

Die in den Stromkreisen des BK-4 befindlichen Relais gewähr-
leisten:
a) Rs R der Platine UKA-1 - das Durchschaltung der Rufimpulse
   (An- und Abruf) zur Fernsprechvermittlung,
b) Platine UKA-2
   - Rs R1 - das Blockieren des Ruf- und Abrufsignals,
   - Rs R2 - den Empfang des Ruf- und Abrufsignals,
   - Rs R3 - die Verbindung der c-Ader.

2.6.5.2. Anschalten der Fernkanäle und Einrichtungen

Das Anschalten ist wie folgt auszuführen:
a) 4Dr-Fernkanäle mittels Verbindungskabel über die ASDS an
   die Anschlüsse Sch7 (KAH.) anschalten.
b) Stromversorgung und Signalisation über den Sch5 (BRPS)
   anschließen.
c) Kontrolleuchtfeld und Gesprächszähler mittels Verbindungs-
   kabel über den Sch6 (KДA) anschließen.

2.6.5.3. Schalten und Trennen der Brücken

Bei Betrieb über automatische Kanäle sind folgende Brücken
zu schalten bzw. zu trennen:
a) auf der Platine UKA-1 die Brücken 1-2, 3-4 schalten,
b) am T-Sch. ПB die Brücke 1-5 schalten,
c) am T-Sch. ПB die Brücke 2-3 trennen.
Bei der Arbeit über nichtautomatisierte Kanäle sind folgende
Brücken zu schalten bzw. zu trennen:
a) auf der Platine UKA-1 die Brücken 1-2 und 3-4 trennen,
b) am T-Sch. ПB die Brücke 2-3 schalten,
c) am T-Sch. ПB die Brücke 1-5 trennen.
Vom Hersteller wird der BK-4(F) zum Betrieb mit automatisierter-
ten Kanälen vorbereitet (geschaltete Brücken auf der Platine
UKA-1 - die Brücken 1-2 sowie 3-4 und am T-Sch. ПB die Brük-
ken 1-5).
Anmerkung:
Die Wirkungsweise des Kanalverteilers BK-4(F) wird anhand des
Stromlaufplanes (Bild 28) in den folgenden Abschnitte be-
schrieben.

2.6.5.4. Ruf vom Fernkanal

Der ankommende Ruf vom Fernkanal wird über die Kontakte 7 des
Anschlusses Sch7 (KAH.), die Wicklung des Rs R2 (Platine UKA-2)
an Masse geschaltet. Der Stromkreis des Rs R2 wird über den
Kontakt 7 des Anschlusses Sch5 (BRPS, Pluspotential, nicht
geerdet) geschlossen. Das Rs R2 spricht an und schließt mit den
Kontakten 3 und 4 den Stromkreis des Rs R1. Der Stromkreis des
Rs R1 wird gebildet durch Minuspotential (am unteren Ende des
R6) über die Kontakte 3 und 4 des Rs R2, Rs R1, Ruflampe ЛB,
Kontakt 8 und 9 der Klinkenbuchse ГH (KAH.) zum Pluspoten-
tials. Das Rs R1 hält sich über die eigenen Kontakte 3 und 5
(Haltewicklung) und D3. Gleichzeitig liegt Minuspotential über
die D4 und den Kontakt 5 des Anschlusses Sch5 (BRPS) zum Ein-
schalten der allgemeinen Signalisation an.

2.6.5.5. Abfragen und Herstellen der Verbindung

Bei Anliegen des Rufsignals am BK-4(F) steckt der Betriebs-
fernsprecher den Stöpsel der Abfrageschnur (BSch-4) in die
Klinkenbuchse des entsprechenden Streifens. Damit wird der
Stromkreis der Ruflampe ЛB mit öffnen der Kontakte 8 und 9
der Klinkenbuchse ГH (KAH.) unterbrochen. Im Ruhezustand, bei
nichtgestecktem Stöpsel, lag Minuspotential über die Kontakte
1 und 2 der Klinkenbuchse ГH (KAH.), Kontakte 4 und 3 des
Rs R3 (parallel D1) und dem R5 an der Basis des T3 und sperrt
diesen. bei gestecktem Stöpsel wird dieser Stromkreis unter-
brochen, der T3 öffnet und das Rs R3 spricht an. Über die Kon-
takte 6 und 7 des Rs R3 wird die c-Ader durchgeschaltet und
über die Kontakte 4 und 5 des Abrufsignals vorbereitet (bei
Betrieb über automatisierte Kanäle). Die Durchschaltung der
Sprechkreise erfolgt über die Kontakte 1 bis 4 des Anschlusses
Sch 7 auf die Kontakte a, b, c und d der Klinkenbuchse ГH
(KAH.), c-Ader über die Kontakte 6 und 7 des Rs R3.
Bei Betrieb über automatisierte Kanäle ist der T1 (Platine
UKA-2) bei nichtgestecktem Stöpsel geöffnet, weil über die
Brücke 1-2, R4 und R5 sowie D5 eine negative Spannung an der
Basis anliegt. Der Kondensator C (Platine UKA-2) ist positiv
aufgeladen - der Stromkreis wird über Pluspotential, den T1,
die D5, den C, die R7 und R4, Brücke 1-2 zum Minuspotential
gebildet.
Bei gestecktem Stöpsel liegt die positive Spannung über die
Kontakte 9 und 10 der Klinkenbuchse ГH (KAH.) am Kondensator
C und somit wird er über R5 und R4, Brücke 1-2 zum Minuspo-
tential entgegengesetzt aufgeladen. In der Zeit der Umladung
des Kondensators C wird T1 gesperrt und T2 geöffnet. Mit Öff-
nen des T2 spricht das Rs R an und durch Schließen seiner
Kontakte 2 und 3 wird das Antwortsignal der Vermittlung mit
einer Dauer von (65 ± 25) ms abgegeben. Das zuverlässige
Schließen des T2, bei fehlender Basisvorspannung, erfolgt über
D4 und R6.
Bei Betrieb über nichtautomatisierte Kanäle sind die Brücken
1-2 und 3-4 (Platine UKA-1) sowie 1-5 am T-Sch. ПB nicht zu
schalten, damit gelangt kein Antwortsignal auf den Kanal.

2.6.5.6. Belegung des Kanals

Die Belegung des Kanals bei Betrieb über automatisierte Fern-
kanäle erfolgt durch Stecken des Stöpsels in die entsprechende
Klinkenbuchse. Über die Kontakte 9 und 10 der Klinkenbuchse
ГH (KAH.) wird die positive Spannung zum Kondensator C
(Platine UKA-1) durchgeschaltet. Der Kondensator C wird umge-
laden, wodurch das Rs R anspricht und über seine Kontakte
wird zur ASDS ein Belegungsimpuls mit einer Länge von
(65 ± 25) ms abgegeben.
Beim Betrieb über nichtautomatisierte Fernkanäle muß der Be-
triebsfernsprecher zum Senden des Rufsignals den T-Sch. ПB
drücken (Kontakte 2 und 3 werden verbunden, Kontakte 1 und 5
getrennt). Der Stromkreis zum Senden des Rufsignals zur ASDS
wird über die Kontakte 1-2 geschlossen.
Zur Übertragung der Wählimpulse zum Fernkanal wird Minuspoten-
tials vom BSch-4 auf die a-Ader durchgeschaltet. jeder Wähl-
impuls öffnet den T2 und steuert das Rs R und über seine Kon-
takte 3-2 werden die Wählimpulse (negative Impulse) zur ASDS
übertragen (Leitung 6, Sch7).

2.6.5.7. Empfang des Abrufsignals

Über den Kontakt 7 des Anschlusses Sch7 (KAH.) wird Masse an
das Rs R2 angelegt. Die Dauer des Abrufsignals vom Fernkanal
soll ȥ 300 ms betragen. Die Kontakte 3-4 des Rs R2 schließen
den Stromkreis zum Aufladen des Kondensators C - der Strom-
kreis wird über Minuspotential, die Kontakte 3-4 des Rs R2,
die D2, den R2 (Pluspotential und parallel über den R1, die
D6 (Platine UKA-2), Kontakte 9-10 der Klinkenbuchse ГH zum
Pluspotential gebildet. Nach 300 ms hat sich der Kondensator
C auf das Potential zum Öffnen des T2 (Platine UKA-2) aufge-
laden. Über den R3, die D6, die T2 und T1 entlädt sich der
Kondensator C kurzzeitig !0 ... 13 ms). Während dieser Zeit
liegt Minuspotential über T1 an der Basis von T3. Der T3 wird
gesperrt und das Rs R3 fällt ab und über seine Kontakte 7-8
spricht das Rs R1 an und schaltet das Abrufsignal zum BSch-4
durch.
Beim Empfang des Abrufsignals ≤ 300 ms kann sich der Konden-
sator C nicht auf das Potential zum Öffnen des T2 aufladen,
damit wird der T3 nicht gesperrt und das Abrufsignal nicht
weitergeschaltet.

2.6.5.8. Senden des Abrufsignals

Das Senden des Abrufsignals beim Anschluß von automatisierten
Fernkanälen erfolgt durch Herausnehmen des Stöpsels aus der
Klinkenbuchse. Der Kondensator C (Platine UKA-2) lädt sich auf
- der Stromkreis wird über Minuspotential, die Kontakte 1-2
der Klinkenbuchse ГH (KAH.), D1, den Kondensator C, R2 zum
Pluspotential gebildet. Im Verlaufe von (750 ± 250) ms lädt
sich der Kondensator C auf die Öffnungsspannung von T2 auf.
Die T2 und T1 öffnen. Der Kondensator C beginnt sich kurz-
zeitig zu entladen und die negative Spannung gelangt zur Ba-
sis des T3, der somit gesperrt wird. Das Rs R3 fällt ab.
In der Zeit der Aufladung wird eine negative Spannung von der
Klinkenbuchse ГH (KAH.) über die Kontakte 4-5 des Rs R3,
der Brücke 4-3 (Platine UKA-1), den R1, an die Basis des T2
angelegt. Damit öffnet T2 und das Rs R (Platine UKA-1) spricht
an. Über seine Kontakte 2-3 wird das Abrufsignal (Masse mit
einer Dauer von (750 ± 250) ms zum Gerätesatz abgegeben.
Bei Betrieb über nichtautomatisierte Kanäle sind die Brücken
1-2 und 3-4 (Platine UKA-1) zu trennen. Zum Senden des Abruf-
signals bei nicht automatisierten Fernkanälen muß der Betriebs-
fernsprecher den T-Sch. ПB drücken. Am T-Sch. ПB muß die
Brücke 2-3 gelötet sein.

2.6.5.9. Steuerung der Anpaßeinrichtung für Fernkanäle

Zur Steuerung der ASDS dienen die T-Sch. KH I (BA), KH 2
(ПA/KT) und KH 3 (ПB). Das Ausschalten der ASDS erfolgt mit-
tels T-Sch. KH I (BA), und das Senden des Rufsignals durch den
T-Sch. KH 2 (ПA/KT). Bei Betrieb über nichtautomatisierte
Kanäle wird das Senden des Rufes mit dem T-Sch. KH 3 (ПB)
durchgeführt.
Bei Funktionsstörung der ASDS erfolgt die Havariesignalisation
über den Kontakt 10 des Anschlusses Sch7 (KAH.) und weiter
über den Anschluß Sch6 (KДA) zum Kontrolleuchtfeld. Zum Ein-
schalten der Havariesignalisation werden die Kontakte 2-6 des
T-Sch. BA geschlossen.
Beim Herstellen von Transitverbindungen über automatisierte
Kanäle ist die ASDS vom Kanal freizuschalten, indem der
T-Sch. BA gedrückt und das Transitschnurpaar in die Klinken-
buchse gesteckt wird (4Dr-Transitverbindung).
Durch Drücken des T-Sch. ПB wird die Ruflampe ЛB überprüft.

2.7. Stromverteilertafel BRPS (BRPS-4)

2.7.1. Bestimmung

Die Stromverteilertafel BRPS wird in Vermittlungen für
4Dr-Fernverbindungen eingesetzt. Sie dient zur Verteilung und
Absicherung der Stromversorgungskreise, zum Empfang und zum
Halten der allgemeinen Signale und zur Verteilung der Signa-
lisationskreise.

2.7.2. Bestandteile

Die Bestandteile der Stromverteilertafel BRPS (Einzelliefe-
rung) enthält Tabelle 36.

Tabelle 36 Ausrüstung der Stromverteilertafel BRPS
Gerät/TeileSachnummerAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Stromverteiler-
tafel BRPS1
(BRPS-4),
verpackt
b)Ersatzteile1
c)Montageteile1
- Stecker2RM22KPNIOSchIWI8
- Stecker2RM24KPNI9SchIWI1
- Stecker1RM14KPN4SchIWI2
- EinsatzSchR20PZÄSch71
- EinsatzSchR20P4ÄSch82
- Bolzen2
- Zugstange2
- Scheibe2
- Splint2
d)Begleitheft1
e)technische Doku-1
mentation
f)Transportkiste1
2.7.3. Technische Angaben

2.7.3.1. Schaltungstechnische Möglichkeiten

Die BRPS (BRPS-4) gewährleistet:
a) das Anschalten von 2 Gleichspannungsquellen (Pluspol je
   weils geerdet) mit einer Gleichspannung von 24 ± 10 %
   und 60 V ± 10%,
b) das Anschalten einer Wechselspanungsquelle mit einer
   Wechselspannung von 80 V (70 ... 120 V),
c) die Verteilung der Stromversorgungskreise über Sicherungen
   an 9 Ausgängen zum Anschalten der funktionellen Vermitt-
   lungseinheit,
d) den Empfang und die optische Anzeige der allgemeinen
   Signalisation über den Eingang der Ruf- und Abrufsignale,
e) die optische Anzeige beim Ansprechen der Sicherungen der
   BRPS (BRPS-4),
f) das Einschalten der allgemeinen akustischen Signalisation
   bei Erhalt der Ruf- und Abrufsignale, das Ansprechen der
   Sicherungen sowie das Ausschalten der akustischen Ruf- und
   Abrufsignalisation,
g) das Anschließen von Meßgeräten und deren Durchschalten zu
   einem beliebigen Meßpunkt der Vermittlung mittels Schnur-
   paar,
h) die Kontrolle des BSch-4 durch Anschalten des P 321 an die
   BRPS (BRPS-4).

2.7.3.2. Kennwerte

Die BRPS hat folgende technische Kennwerte:
a) Leistungsaufnahme (ohne Berück-      ≤ 7,5 W
   sichtigung der angeschlossenen
   Geräte)
b) klimatische Bedingungen              entsprechend Ab-
                                        schnitt 2.2.3.2.
c) Abmessungen
   - Länge                              432 mm
   - Breite                             278 mm
   - Höhe                                82 mm
d) Masse                                4,7 kg

2.7.4. Konstruktiver Aufbau

Die Stromverteilertafel BRPS (BRPS-4) ist vom konstruktiven
Aufbau her flach und gestellos, ohne obere und untere Ab-
deckung.
An der Frontplatte befinden sich die Sicherungen, Signallam-
pen und Kippschalter sowie Buchsen zum Anschluß der Ar-
beitsplatzleuchte und des Meßgerätes.
Auf der hinteren Platine sind die Anschlüsse für die Verbin-
dungskabel und die Erdungsklemme angebracht. Innerhalb der
BRPS (BRPS-4) sind auf einer Platine die Bauelemente, das
Filter und die 5 Einrichtungen BШ (eine als Reserve) ange-
ordnet. Die Einrichtung BШ sind mit einer verplombten Ab-
deckung versehen.
Als Seitenteile der BRPS (BRPS-4) dienen 2 Metallplatten, in
denen sich Bohrungen (zur Aufnahme der Schrauben) für die Be-
festigung der Front- und hinteren Platte befinden.
Für das Anbringen der BRPS (BRPS-4) in einem Gestell befinden
sich am unteren Teil 2 Bohrungen.
Die Schaltdrähte, an denen die Bauelemente angelötet sind,
sind zu einem Kabelbaum zusammengefaßt, der hinter den Bau-
elementen verlegt ist.

2.7.5. Wirkungsweise

Die Wirkungsweise wird anhand des Stromlaufplanes (Bild 31)
beschrieben.
Die Stromversorgung (Gleichspannung) der BRPS (BRPS-4) ist
über die Kontakte 1 und 4 der Leiste Sch1 (ПИT. 60 B) angeschlossen.
An die Kontakte 2 und 3 der Leiste Sch1 kann die Stromversor-
gung (Wechselspannung) angeschlossen werden. Die Wechselspan-
nung 80 V wird zu den Kontakten 9 und 10 der Leiste Sch5 ge-
führt und dient als Rufstromversorgung. Die Gleichspannungen
werden zu den Leisten Sch5 (BSch-1), Sch6 (BSL) und Sch7 bis
Sch13 (IBЫX. bis 7BЫX.) geführt und dienen zur Stromversor-
gung der funktionellen Vermittlungseinheiten.
Die D1 und D5 verhindern Falschpolungen.
In den Gleichstrom- und Wechselstromkreisen befinden sich
Sicherungen mit Signalkontakten. Die Sicherung Pr1 (OБЩ)
im Hauptstromkreis der Stromversorgung besitzt keinen Signal-
kontakt.
Bei Ausfall einer beliebigen Sicherung wird durch die Signal-
kontakte der Stromkreis der La ЛЗ (AB) geschlossen und
über den Kontakt 11 der Leiste Sch5 die allgemeine akustische
Signalisation eingeschaltet. beim Ansprechen der Rücklöt-
sicherungen wird über den Kontakt 1 der Leiste Sch2 (AB. БAK)
angelegt sowie die akustische Signalisation eingeschaltet.
Die Anzeige des Anruf- und Abrufsignals erfolgt durch die
La Л4 (OBЛ), deren Stromkreise über den Kontakt 5 der Leisten
Sch5, Sch6 bis Sch13 (BSch-4, BSL, (1BЫX. bis 7BЫX.) gebil-
det wird. Gleichzeitig mit dem Stromkreis für die La Л4
schließt sich der Stromkreis der akustischen Signalisation.
Mit dem Kippschalter BI(TB) kann der Stromkreis der akusti-
schen Signalisation unterbrochen werden.
Die Leiste Sch4 (ИЗM. ПP.) dient zum Anschließen des Meßge-
rätes und mittels eines Schnurpaares kann das Meßgerät über
die Klinkenbuchsen ГH2 (ГEH.) und ГH3 (УУ) zu einem belie-
bigen Meßpunkt der P 209 durchgeschaltet werden.
Die Stromversorgung der Einrichtungen BШ (УI) bis BШ (У3) sind
untereinander mit dem Plusanschluß und die Ausgänge 3 mit
dem Minusanschluß der 24-V-Stromversorgung verbunden. Die
Einrichtung BШ (У4) ist über das Filter F an der Stromver-
sorgung angeschlossen. Die Ausgänge der Schaltungen BШ (УI)
und BШ (У2 Ausgang 1) sind zu den Kontakten 6 und 8 der
Leisten Sch7 und Sch8 (IBЫX., 2BЫX.) durchgeschaltet.
Der Ausgang der Einrichtung УЗ ist an den Minusanschluß der
60-V-Stromversorgung, Kontakte 2 der Leiste Sch6 (BSL),
Sch7 bis Sch13 (IBЫX. bis 7BЫX.) und der Ausgang der Ein-
richtung BШ (У3) an den Minusanschluß der 24-V-stromversor-
gung angeschlossen.
Die Kontrolle der Funktionsfähigkeit der Einrichtungen BШ
erfolgt durch Spannungsmessung an einem Meßpunkt (Ausgang 4)
mit dem P 321, das an die Klinkenbuchse ГH4 (KOHTP.) ange-
schlossen wird. Die Anzeige des Gerätes darf unter normalen
klimatischen Bedingungen nicht weniger als 4 A und bei
-10 C ... 50 C 2 A betragen. Das Pegelmeßgerät ist von der
Schaltung her als Zweiweggleichrichter mit Spannungsverdopp-
lung und Zeigerausschlagbegrenzung aufgebaut.
Das Anschalten zur Kontrolle der Funktionsfähigkeit der ent-
sprechenden Einrichtung Ш erfolgt durch den Sch. B2 (KOHTP.)
- Sch. B2 nach der Kontrolle in Stellung OTKЛ. schalten.

2.8. Zusatzeinrichtung BWO

2.8.1. Bestimmung
Die Zusatzeinrichtung wird in der Fernsprechvermittlung P 209
zum Empfang des Rufsignals von angeschlossenen Teilnehmern
und von Fernleitungen eingesetzt sowie zum Zuschalten der
Vermittlungseinrichtung UK-5 oder UK-15 genutzt.

2.8.2. Bestandteile

Die Bestandteile der Zusatzeinrichtung BWO (Einzellieferung)
enthält Tabelle 37.

Tabelle 37 Bestandteile der Zusatzeinrichtung BWO
Gerät/TeileSachnummerAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Zusatzeinrichtung BWO1
b)Ersatzteile (zugehörig1
zum EWZ-Satz P 209)
c)Montageteile1
- Kupplung2RM22KPNIOGIBI1
- Stecker2RM27KPN24SchIBI1
- RingChJa7.722.0041
- ScheibeChJa8.942.1011
d)Begleitheft1
e)Verpackungskiste1
2.8.3. Technische Angaben

2.8.3.1. Schaltungstechnische Möglichkeiten

Die Zusatzeinrichtung gewährleistet:
a) das Verstärken der ankommenden Signale auf 2 getrennten
   Eingängen mit einem Eingangswiderstand von (600 ± 150) Ω
   und mit getrennter Verstärkungsregelung je Kanal,
b) die Ausgabe und Kontrolle der Steuersignale (Pluspotential
   der ZB/OB) auf die Vermittlungseinrichtung, die bis zu
   15 Eingänge besitzt,
c) den Empfang und die optische Signalisation im allgemeinen
   für alle Eingänge (der Besetztsignale, Transitvorbereitung,
   technische Signalisation und Blockierung von der Vermitt-
   lungseinrichtung).

2.8.3.2. Kennwerte

Die BWO hat folgende technische Kennwerte:
a) Übersprechdämpfung bei einer         < 91,2 dB (10,5 Np)
   Frequenz von 1 000 Hz zwischen
   den Eingängen des Verstärkers
b) Eingangsempfindlichkeit jedes        ≤ -13 dB (-1,5 Np)
   Kanals
c) Koeffizient der nichtlinearen        ≤ 10 %
   Verzerrung
d) Abweichung des Amplitudenganges      < 4 dB (0,46 Np)
   im Frequenzbereich von 300 ...
   3 400 Hz
e) Stromversorgung von der BRPS
   (bei Vermittlungen mit großer
   Anzahl von AE von der BRPS-13)
   - Gleichspannung                     24 V +10/-15 %
   - Stromaufnahme                      55 mA
   - Stromaufnahme bei Zusammen-        350 mA
     arbeit mit der Vermittlungs-
     einrichtung
f) klimatische Bedingungen
   - Umgebungstemperatur und            -10 ... +50 C,
     relativer Luftfeuchte oder         (65 ± 15) %)
   - Umgebungstemperatur und            33 C, 98 %
     relative Luftfeuchte
g) Abmessungen
   - Länge                              432 mm
   - Breite                             270 mm
   - Höhe                                80 mm
h) Masse                                3 kg

2.8.4. Konstruktiver Aufbau

Die Zusatzeinrichtung BWO ist ein flacher Gestellrahmen ohne
Gehäuse und Abdeckung. An der Frontplatte befinden sich die
Tastschalter, Signallampe, der Lautsprecher und Lautstärke-
regler sowie die Buchsen und Schalter zum Einschalten der
Spannung.
An der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für die Verbin-
dungskabel. An den Seiten dienen 2 Metallrahmen zur Befesti-
gung der BWO. Die Leiterplatten der BWO sind über Steckver-
binder mit der Verkabelung verbunden.

2.8.5. Wirkungsweise

Die Wirkungsweise wird anhand des Stromlaufplanes (Bild 34)
beschrieben. Die Vermittlungseinrichtung ist an die BWO über
die Leiste Sch2 (УK) angeschlossen. Die Stromversorgung er-
folgt über die Leiste Sch3 (BRPS).
Der Empfangsverstärker (Platine УBГ) ist 5stufig und hat 2
getrennte Eingänge.
Um einen geringen Eingangswiderstand und einen große Innen-
widerstand bei geringen nichtlinearen Verzerrungen zu erhalten,
ist die Eingangsstufe eines jeden Verstärkers in Basisschal-
tung ausgeführt.
Die 2. Verstärkerstufe (Transistor T3) arbeitet als Klein-
signalverstärker und ist als Emitterstufe geschaltet. Im
Basiskreis befinden sich zur Temperaturstabilisierung der
Thermistor R12. Die 3. Verstärkerstufe wird durch den Tansi-
stor T4 gebildet. Zur Stabilisierung der Verstärkung bei Tem-
peraturschwankungen sind in den Emitterkreisen Germaniumdioden
geschaltet.
Die mit den Transistoren T5 und T6 (unterschiedlicher Leit-
fähigkeit) aufgebaute Verstärkerstufe stellt eine Zweitakt-
phasenumkehrstufe dar.
Die Leistungsendstufe des Verstärkers ist eine Gegentakt-
schaltung mit Gleichstromreihenspeisung.
Die Belastung wird über den Anpasstransformator Tr3 ange-
schaltet. Mit den Potentiometer R1 und T2 kann die Verstär-
kung jedes Kanals getrennt geregelt werden.
Bei Zusammenarbeit mit der Vermittlungseinrichtung und Ver-
bindungsaufnahme mit dem Kanal muß der Tastschalter des an-
liegenden Kanals gedrückt werden. Dabei gelangt das Pluspo-
tential der Spanungsquelle an die Vermittlungseinrichtung
und an der BWO leuchtet die Lampe des gedrückten Kanals sowie
die La ЛI (З). Durch die La ЛI (З) wird signalisiert, daß
der Kanal besetzt ist. Danach ist der T-Sch. des abgehenden
Kanals zu drücken. Dabei gelangt das Pluspotential der Span-
nungsquelle an die Vermittlungseinrichtung. An der BWO
leuchtet die Lampe des gedrückten T-Sch. sowie die La Л2
(ПT). Die La Л2 (ПT) signalisiert die Transitvorbereitung.
Anschließend sind die T-Sch. BA und ПA/KT der entsprechenden
Kanäle am Vermittlungsplatz (BK-4F) zu drücken. Die La ЛI (З)
verlöscht und die La Л4 (TC) leuchtet. An der BWO sind alle
T-Sch. freizugeben, wobei alle Lampen (die die hergestellten
Verbindungen zur Vermittlungseinrichtung signalisierten) ver-
löschten. Am BK-4F sind alle Schnüre zu ziehen.
Technische Fehler an der Vermittlungseinrichtung signalisiert
die La Л4 (TC) und bei Blockierung leuchtet die La Л3 (БЛ).

2.9. Rangierverteiler BAK-20

2.9.1. Bestimmung

Der Rangierverteiler BAK-20 verhindert das Auftreten von zu
hohen Spannungen und Strömen an den Geräten der P 209 und ge-
währleistet den Schutz des Nachrichtenbetriebspersonals vor
elektischen Schädigungen.
Der BAK-20 wird zum Rangieren von Teilnehmerleitungen (Fern-
seite) mit Teilnehmerleitungen (Ortsseite) der P 209 einge-
setzt.

2.9.2. Bestandteile

Die Bestandteile des Rangierverteilers BAK-20 (Einzelliefe-
rung) enthält Tabelle 38.

Tabelle 38 Bestandteile des Rangierverteilers BAK-20
Geräte/TeileAnzahl
in Sätzenin Stück
a)Rangierverteiler BAK-201
b)Zubehör2
- Stöpsel MSch2Sch (mit nicht ab-3
    geschirmter Leitung von 500 mm
  Länge, mit Zweistiftstöpsel an
  den Enden)
- Stöpsel MSch2Sch (mit nicht ab-4
  geschirmter Leitung von 1 000 mm
  Länge, mit Zweistiftstöpsel an
  den Enden)
- Stöpsel MSch2SchÄ (mit abgeschirm-2
  tem Kabel von 1 000 mm Länge, mit
  Zweistiftstöpsel an den Enden)
- Stöpsel MSch1Sch (mit nicht ab-1
  geschirmter Leitung von 500 mm
  Länge, mit Einstiftstöpsel an
  den Enden)
- Stöpsel MSch1Sch (mit nicht ab-1
  geschirmter Leitung von 1 000 mm
  Länge, mit Einstiftstöpsel an
  den Enden)
- Gabel 2RM27KPN24SchIWI2
- Gabel 2RM14KPN4SchIWI1
- Steckdose 2RM14KPN4GIWI1
- Gabel 2RM22KPNIOSchIWI1
- Kabelteil der Kupplungshälften AP-102
c)Einzel-EWZ-Satz laut Stückliste SI1
d)Gruppen-EWZ-Satz laut Stückliste SI11 (für
5 BAK-20)
e)Instandsetzungs-EWZ-Satz Nr. 11 (für
laut Stückliste SI25 BAK-20)
f)Instandsetzungs-EWZ-Satz Nr. 21 (für
laut Stückliste SI35 BAK-20)
g)Begleitheft1
h)technische Dokumentation1
2.9.3. Technische Angaben

2.9.3.1. Schaltungstechnische Möglichkeiten

Der Rangierverteiler BAK-20 gewährleistet:
a) das Durchschalten und Vermitteln von zehn 4Dr- oder zwanzig
   2Dr-Teilnemerleitungen zur Vermittlungseinrichtung der
   P 209 und den Schutz dieser Leitungen vor zu hohen Strömen
   und Spannungen,
b) das Anschalten und Vermitteln von 5 Dienstverbindungslei-
   tungen zu jeder beliebigen Vermittlung,
c) die optische Signalisation des Ansprechens der Hitzdraht-
   spulen des BAK-20 und die Übertragung des Signals zur
   Vermittlung,
d) die Möglichkeit des Prüfens der Teilnehmer- und Übertra-
   gungsleitungen mittels Sprech- und Prüfeinrichtungen und
   den Masseanschluß zu jeder Ader der Teilnehmer- und Über-
   tragungsleitung mittels eines Schaltdrahtes.

2.9.3.2. Kennwerte

Das BAK-20 hat folgende technische Kennwerte:
a) Abmessungen
   - Länge                              650 mm
   - Breite                             385 mm
   - Höhe                               174 mm
b) Masse                                25 kg
c) klimatische Bedingungen              entsprechend Ab-
                                        schnitt 2.8.3.2.

2.9.4. Konstruktiver Aufbau

Der Rangierverteiler BAK-20 ist in einem unifizierten Gestell
montiert. Das Gestell besteht aus Seitenrahmen (Aluminiumle-
gierung), die untereinander durch einen oberen, unteren und
hinteren Stahlrahmen verbunden sind. Die hintere Platte und
die Seitenplatten bestehen aus einer Aluminiumlegierung und
die Frontplatte aus Stahl. Die Platten sind am Gestell mit
Schrauben befestigt.
Das Klinkenfeld ist in die Frontplatte eingefügt. Der Zu-
griff zu den Hitzdrahtspulen und Überspannungsableitern wird
an der Frontplatte durch eine Aussparung gewährleistet. Das
Klinkenfeld und die Aussparung sind durch einen Deckel ver-
schlossen, der verplombt werden kann.
Durch Öffnen der Frontplatte erhält man Zugriff zu den Abu-
elementen im Inneren des BAK-20. Am Rahmen des BAK-20 sind
Tragegriffe angeschweißt. Der Aufbau des BAK-20 ist den Bild-
ansichten (Bild 39) zu entnehmen.
An der Frontplatte des BAK-20 befinden sich:
a) 40 Klinken MG-a (ЛИH., CT) zum Durchschalten der Teil-
   nehmerleitungen,
b) 20 Stöpsel MSch-4,
c) die Erdungsklinke Mg-a (Erde) zum Durchschalten der "Erde" an
   die Adern der Teilnehmer- und Übertragungsleitungen,
d) 5 Klinken MG-b (I-5CЛЖ) zum Vermitteln der Teilnehmer der
   Dienstverbindungsleitungen mit jeder beliebigen Teilneh-
   merleitung oder mit jeder beliebigen Vermittlung,
e) La AB zur optischen Signalisation des Ansprechens der
   Hitzdrahtspulen.
Zum Verplomben der Frontplatte des BAK-20 sind Plombenschäl-
chen vorhanden, die mit nicht verlierbaren Schrauben befestigt
sind.
An der linken Seitenplatte des BAK-20 befinden sich:
a) 2 Steckdosen CT.(1-П) zum Anschließen von Vermittlungs-
   sätzen an den BAK-20,
b) 1 Erdungsklemme (Erde) zum Anschließen eines Erdungsdrahtes
   an der BAK-20.
An der rechten Seitenplatte des BAK-20 befinden sich:
a) 3 Platten mit Klemmen (1, 2, 3 CЛЖ) zum Anschließen von
   Dienstverbindungsleitungen,
b) 1 Erdungsklemme (Erde) zur Erdung der Abschirmung der
   Dienstverbindungsleitungen,
c) 1 Steckdose 1-5 CЛЖ zum Anschließen von Dienstverbindungs-
   leitungen,
d) 1 Erdungsklemme (Erde) zum Anschließen des Erdungsdrahtes
   an den BAK-20.
Die Steckdose und die Platten mit den Klemmen sind mit Deckeln
verschließbar, die verplombt werden können.
An der hinteren Platte des BAK-20 befinden sich 2 Kupplungs-
hälften ЛИH. (1-П) zum Anschließen von Teilnehmerleitungen.
Im Inneren des BAK-20 befindet sich eine Schutzeinrichtung
mit den Hitzdrahtspulen und Überspannungsableitern.

2.9.5. Wirkungsweise

2.9.5.1. Allgemeines

Die Wirkungsweise wird anhand des Stromlaufplanes (Bild 37)
beschrieben.
Das Vermitteln der Teilnehmerleitungen (Fernseite) mit denen
der Ortsseite erfolgt mittels Vierstiftstöpsel oder Schalt-
schnüre aus dem Zubehörsatz.

2.9.5.2. Fernsprechstromkreise

Die zehn 4Dr-Teilnehmerleitungen werden an die Leisten
ЛИH. 1-П (Sch1-Sch2), die sich an der hinteren Platte des
BAK-20 befinden, angeschlossen. Die Empfangsstromkreise
(Mikrofonstromkreise des Fernsprechapparats) werden an die
Leiste ЛИH.I und die Übertragungsstromkreise (Fernhörerstrom-
kreise des Fernsprechapparates) an die Leiste ЛИH. П ange-
schlossen. Durch Schaltdrähte (der inneren Verkabelung) wer-
den die Leitungen über die Hitzdrahtspulen zu den Klinken-
buchsen der Leitungen (ГHI bis ГH20) geführt. Diese Klinken-
buchsen werden mittels Vierstiftstöpsel mit den Klinkenbuchsen
CT. der Vermittlungsseiten (ГH2I bis ГH40) verbunden.
Weiterhin werden die Leitungen durch Schaltdrähte (der inneren
Verkabelung) an die Steckdosen CT. 1-П an die P 209 ange-
schlossen.
Anstelle von zehn 4Dr-Teilnehmerleitungen können an die P 209
über den BAK-20 zwanzig 2Dr-Teilnehmerleitungen angeschlossen
werden.
Die Dienstverbindungsleitungen I-5CЛЖ sind durch Schalt-
drähte (der inneren Verkabelung) von der Steckdose mit den
Klinken I-5CЛЖ verbunden. Außerdem sind die Leitungen1, 2
und 3 CЛЖ parallel zu den Platten mit den Klemmen 1, 2 und 3
CЛЖ (ПI bis П3) herausgeführt.

2.9.5.3. Schutz der Leitungen

Der Schutz der Geräte der P 209 vor zu hohen Strömen und
Spannungen wird durch die im BAK-20 vorhandenen Hitzdraht-
spulen und Überspannungsableiter gewährleistet.
Tritt zwischen den Leitungsdrähten und der Masse ein Potential
auf, das die Durchschlagsspannung des Überspannungsableiters
übersteigt, so erfolgt die elektrische Entladung zwischen den
Elektroden ERDELEITUNG.
Tritt zwischen den Leitungsdrähten ein Potential auf, daß die
Durchschlagsspannung des Überspannungableiers übersteigt,
so erfolgt die elektrische Entladung zwischen den Leitungs-
elektroden des Überspannungsableiters.
Wird in den Leitungen die Stromstärke bis zu einem Wert ver-
ändert, der 0,25 A übersteigt, spricht die Hitzdrahtspule an
und die Kontakte 2-3-4 des Schutzstreifens werden geschlos-
sen. Dabei wird ein Stromkreis zur Signalisierung des An-
sprechens der Hitzdrahtspulen zum BAK-20 (La AB leuchtet) und
ein Stromkreis zur Signalisierung der Havarie zur P 209 ge-
bildet.


B Nutzung

1. Sicherheitsbestimmungen

Zur Nutzung der Fernsprechvermittlung P 209 ist nur das Nach-
richtenbetriebspersonal zuzulassen, das im Besitz der Be-
triebsberechtigung ist, die betreffenden Sicherheitsbestimmun-
gen (insbesondere die Anordnung 31/78 des Stellvertreters des
Ministers und Chef des Hauptstabes über technische Sicher-
heitsbestimmung für die Nutzung, Instandsetzung und Lagerung
von Nachrichtenausrüstung) sowie die Bestimmungen des Gesund-
heits-, Arbeits- und Brandschutzes (besonders die Ordnung
Nr. 061/9/001, Arbeitsschutz in der Nationalen Volksarmee und
in den Grenztruppen der DDR) kennt und entsprechend den mili-
tärischen Bestimmungen aktenkundig belehrt ist.
Es sind zusätzlich folgend gerätebezogene Bestimmungen zu
beachten und einzuhalten:
a) An die Erdungsklemmen der Geräte BRPS, BAK-20, BAK-40,
   BITC-2/4, BPTNW-U, BP-6, BP-7, BP11, BP-12, BPA-D und
   StSchOS sind die Erdungsleitungen anzuschließen.
b) die Stromversorgungskabel sind im spannungslosen Zustand
   an die Geräte anzuschließen. Die Spannungslosigkeit ist
   vor dem Anschließen/Trennen zu prüfen.
c) Die Freileitungen sind über Rücklötsicherungen und die
   Fernsprechkabel über Überspannungsableiter an die Schalt-
   einrichtungen anzuschalten. Die Sicherheit und Zuverlässig-
   keit der Rücklötsicherungen und der BAK-20 und BAK-40 sind
   vor der Inbetriebnahme der P 209 zu prüfen.
d) Nach dem Einschaltend er Stromversorgung sind die Spannun-
   gen und Ströme an den Meßinstrumenten in Bezug ihrer Norm-
   werte zu kontrollieren. Gleichzeitig ist zu prüfen, ob eine
   leitende Verbindung zwischen den Erdungsklemmen und den Ge-
   häusen der Geräte (Buchstabe a) besteht. Wird trotz ange-
   schlossener Erdungsleitungen eine Spannung beim berühren
   der Geräte festgestellt, ist die Stromversorgung sofort
   auszuschalten. Diese ist erst nach dem Beseitigen des Feh-
   lers erneut einzuschalten.
e) Beim Vermitteln mit den Schnurpaaren ist der Stöpsel der
   Schnur zuerst in die Klinkenbuchse der Vermittlungsein-
   richtung und danach der 2. Stöpsel der Schnur in die er-
   forderliche Klinkenbuchse der Teilnehmerleitung zu stecken.
   Der Vermittlungsstöpsel ist an der isolierten Hülse anzu-
   fassen.
Während des Betriebes der P 209 ist es verboten,
a) Stromzuführungskabel sowie Teilnehmerleitungen an- oder
   abzuklemmen,
b) Einschübe/Kassetten sowie Frontplatten zu öffnen,
c) Sicherungen und andere Bauelemente zu wechseln,
d) Lötarbeiten durchzuführen oder stromführende Schaltdrähte
   abzuklemmen,
e) das Vorhandensein von Spannungen an Klemmen, Buchsen,
   Leitungen und Schnurpaaren (Stöpseln) mit den Händen oder
   leitenden Gegenständen zu prüfen,
f) mit Fingerringen, Armbändern oder Armbanduhren zu arbeiten,
g) die Geräte nicht in der vorgesehenen Reihenfolge in Be-
   trieb zu nehmen.

2. Montage der Fernsprechvermittlung P 209

2.1. Allgemeines

Bei der Montage der P 209 in stationären Nachrichtenzentralen
sind die funktionellen Vermittlungseinheiten in beheizbaren
und ausreichend beleuchteten Räumen aufzustellen.
Alle Geräte und Einrichtungen der P 209 müssen so im Raum
angeordnet sein, daß zu ihnen freier Zugang besteht und ein
bequemes Bedienen möglich ist.

2.2. Vorbereiten zur Montage

2.2.1. Äußere Durchsicht und Entkonservierung

Die äußere Durchsicht und das Entkonservieren sind wie folgt
durchzuführen:
a) Geräte und Einrichtungen aus den Transportkisten heraus-
   nehmen sowie Deckel von den Geräten abnehmen.
b) Geräte auf mechanische und elektrische Fehler prüfen (Be-
   schädigung der Gehäuse, fester Sitz der Bedienelemente,
   Zustand der Verbindungskabel und Schnurpaare, zuvelässi-
   ges Schalten aller Schalter usw.).
c) Konservierungsfett mit einem trockenen sauberen Lappen von
   allen Geräten, Gestellen und Teilen entfernen sowie Korro-
   sionsansätze und Lachschäden beseitigen.
d) Vollzähligkeit anhand der Stücklisten überprüfen.

2.2. Einstellen der Betriebsarten

Auf den gedruckten Leiterplatten der Geräte und Einrichtungen
BA-2/4, BSL, BK-4, BMA-4, BMP-4 und Bsch-4 sind die Betriebs-
arten durch Einlöten der Brücken wie folgt einzustellen:
a) Bsch-4
   - Zur Verbindung der Kanäle mit gleichen Empfangs- und
     Sendepegeln von -3,47 dB/-3,47 dB (0,4 Bp/-0,4 Np) auf
     den Platinen SchP-4 die Brücken 1-2, 5-6, 7-8 und 11-12
     und auf der Platine RM-4 die Brücken 1-2, 4-5, 7-8 und
     10-11 einlöten.
   - Zur Verbindung der Kanäle mit ungleichen Empfangs- und
     Sendepegeln von 0 dB/-8,68 dB (0 Np/-1 Np) auf den Pla-
     tinen SchP-4 die Rücken 3-4, 9-10, 13-14 und 15-16 und
     auf der PlatineRM-4 die Brücken 1-3, 5-6, 7,9 und 11-12
     einlöten.
b) BMA-4
   - Bei Stromversorgung der Geräte mit 60 V die Brücken 1-2
     und 8-9 auf den Platinen AM-1 stecken und anstelle der
     Brücken 4-5 und 6-7 Widerstände 300 Ω einlöten.
   - Bei Stromversorgung der Geräte mit 24 V die Brücken
     1-2-3 auf 2-3 stecken und die Brücken 4-5 und 6-7
     einlöten.
c) BK-4
   - Bei Betrieb auf nichtautomatisierten Kanälen sämtliche
     Brücken 1-2 und 3-4 auf der Platine UKA-1 sowie die
     Brücken 1-5 der T-Sch. ПB ablöten.
   - Bei Betrieb auf automatisierten Kanälen die Brücken 1-2
     und 3-4 auf den Platinen UKA-1 und die Brücken 1-5 an den
     T-Sch. ПB einlöten (bzw. sind eingelötet). Die Brücken
     2-3 an den T-Sch. ПB entfernen (bzw. sind entfernt).
   - Bei Betrieb der P 209 mit Anpaßeinrichtung ASDS über
     die Schnurpaare des BSch-4 auf automatisierten Kanälen
     die Brücken 5-6 (Platine UKA-1) entfernen. (Das ist er-
     forderlich, um beim Umstecken des Vermittlungsstöpsels
     die Abgabe eines falschen Abrufsignals zu vermeiden.)
d) BPTNW-U
   - Buchse ПP. und ПEP. mittels Vermittlungsstöpsel bei
     Kanälen mit gleichen Empfangs- und Sendepegeln -3,47 dB/
     -3,47 dB (0,4 Np/-0,4 Np) verbinden.
   - Buchsen ПP. und ПEP. über eine Verlängerungsleitung (VL)
     4,34 dB (0,5 Np) bei unterschiedlichen Empfangs- und
     Sendepegeln 0 dB/-8,68 dB (0 Np/-1 Np) verbinden.
   - VL 7,6 dB (0,9 Np) an der Buchse ПP. und VL 9,54 dB
     (1,1 Np) an der Buchse ПEP. zwischenschalten, wenn Kanäle
     mit einem Empfangspegel 3,47 dB (0,5 Np) und Sendepegel
     -13 dB (-1,5 Np) zum BPTNW-U geschaltet werden sollen.
e) Platine AM-1
   - Brücken auf der Platine BSL wie beim BMA-4 stecken.
   - Brücken auf den Platinen der BA-2/4 in Anhängigkeit von
     der Stromversorgung (24 V bzw. 60 V) der Teilnehmerappa-
     rate wie beim BMA-4 einlöten.
f) Betriebsart im BMP-4 in Abhängigkeit von der Anordnung des
   BMP-4 im Gestelle einstellen.
g) Brücken 3 und 4 bei jedem Satz für den Empfang des um-
   addresierten Rufsignals stecken.
h) Brücken 2-3, 4-5, 7-8 und 9-10 auf der Platine PN bei 2Dr-
   Betrieb der Sätze SL sowie die Brücken 1-2, 3-4, 5-6 und
   10-11 bei 4Dr-Betrieb stecken.

2.3. Montage

2.3.1. Reihenfolge der Montagearbeiten

Die Montage der Geräte und Einrichtungen umfaßt:
a) das Aufstellen der Stellrahmen und Geräte entsprechend
   dem Aufstellschema,
b) das Befestigen der Gestellrahmen und Geräte (Bildan-
   sichten),
c) die Beschriftung sämtlicher Gestelle und Teilnehmersätze,
d) die Erdung der Geräte,
e) die Verkabelung entsprechend den Stromlaufplänen,
f) das Anschließen des Zubehörs,
g) die Kontrolle des Aufbaus und der Verkabelung.
Nach der Kontrolle des Aufbaus und der Verkabelung ist die
Funktionskontrolle der P 209 nach den Abschnitten 4. und 5.
sowie das Messen der Normwerte durchzuführen. Liegt Funk-
tionsfähigkeit der P 209 vor, dann werden die Orts- und Fern-
kabel angeschaltet.

2.3.2. Aufstellen

Das Aufstellen und Befestigen sind wie folgt durchzuführen:
a) Gestellrahmen und Geräte geordnet auf die entsprechenden
   Tische (daruntNormerte er geeignete Unterlagen legen) stellen.
b) Geräte und Einrichtungen in die Gestellrahmen einsetzen
   und Gestellrahmen mit Hilfe der seitlichen Spannvorrich-
   tungen aus dem Montagesatz festziehen.
c) Geräte, die einzeln aufgestellt werden, mit Bolzen/Schau-
   ben (Montagesatz des Gerätes) befestigen.
d) Beschriftungsfelder am BMP-4, BMA-4 und an der BA-2/4
   anschrauben.
e) Reihenfolgenummern der Gestellrahmen auf die Beschriftungs-
   schildchen (rund) an den Anschaltplatinen des BSch-4 ein-
   tragen sowie die durchgehende Numerierung der Teilnehmer-
   sätze an sämtlichen FKB vornehmen.
f) Sämtliche Geräte BRPS mit den Deckeln aus dem Montagesatz
   verschließen (vorher Sicherungen auf ihre Normwerte prü-
   fen).
g) Handapparat und Nummernschalter am BSch-4 anschließen.

2.3.3. Erden

Das Erden ist wie folgt durchzuführen:
a) Erdungsleitung an die zentrale Erdung und an die Klemme
   Erde (ЗEMЛЯ) der BRPS anschließen.
b) Sämtliche Klemmen Erde (ЗEMЛЯ) der Geräte untereinander
   mit Erdungsleitungen verbinden.

2.3.4. Anschließen der Orts- und Fernkabel

In Übereinstimmung mit dem Stromlaufplan sind diese Kabel
wie folgt anzuschließen:
a) an den BAK-20/BAK-40
   - zum Durchschalten der 2Dr und 4Dr-Teilnehmerleitungen
     ZB an die Sätze ZB2/4 der BA-2/4 oder des BMA-4,
   - zum Durchschalten der 2Dr-Teilnehmerleitungen OB an die
     Sätze ZB/OB und SL/OB des BSL,
   - zum Durchschalten der 2Dr-Verbindungsleitungen SL von
     handvermittelten Systemen ZB, OB, ZBW-Stellen und Funk-
     stellen im Simplexbetrieb an die Sätze SL/OB des BSL,
   - zum Durchschalten von 4Dr-Verbindungsleitungen SL von
     Vermittlungsstellen ZBW und AMTS (die in den Betriebs-
     art ENDSTELLENBETRIEB arbeiten) an die Sätze SL/OB des
     BSL;
b) an den BPTNW-U (Einzel- oder zusammengefaßte Anschlüsse)
   für die nichtautomatisierten Fernkanäle in der 4adrigen
   Anschlußart;
c) an den BK-4
   - für die automatisierten Fernkanäle in der 10adrigen
     Anschlußart,
   - für die nichtautomatisierten Fernkanäle in der 10adrigen
     Anschlußart,
   - für die Ortsseite der ASDS (BЫXOД);
d) an die Bsch-4 für das Anschalten der Kanalseite (BXOД)
   der ASDS in der Betriebsart ASDS AUF SCHNURPAAR;
e) an den BPL für die Übertragungsleitungen von Vermittlungen
   gleichen Typs;
f) an die BWO für die Signalkreise von der Einrichtung UK.
Anmerkungen:
1. Beim Anschalten der Kabel an die BAK-20 und BAK-40 sind
   die Empfangs- und Sendekreise der Teilnehmer- und Verbin-
   dungsleitungen an den Geräten über einzelne Stecker zu
   schalten.
2. Die Empfangskreise sind über ungerade (ШI, Ш3 ...) und
   die Sendekreise über gerade Steckerbezeichnungen
   (Ш2, Ш4 ...) anzuschalten. Die Kabel sind entsprechend
   Montagezeichnung zu bündeln und Mittels Riemen zu befe-
   stigen.

2.3.5. Anschließen der Stromversorgungskabel

In Übereinstimmung mit dem Stromlaufplan sind die Kabel
wie folgt anzuschließen:
a) an die Klemmen CETЬ 220 B der Schalttafel ЩOC das Netz-
   kabel (Nennspannung 220 V +10/-20 %),
b) an die Klemmen AKK. БAT. 24 B der ЩOC das Kabel von den
   Akkumulatoren,
c) an die BRPS (der verschiedenen Typen) die Stromversorgungs-
   kabel.
Anmerkung:
Der Beigedurchmesser der Kabel (Abschnitte 2.3.4. und 2.3.5)
darf den 10fachen Durchmesser eines Kabels nicht unterschreiten.


3. Vorbereiten zum Betrieb und Eigenüberprüfung

3.1. Vorbereiten zum Betrieb

Alle Verbindungen, die durch die P 209 hergestellt werden,
erfolgen mittels der Schnurpaare, die dem Arbeitsplatzunter-
teil (BSch-4) zugeordnet sind. Das Vorbereiten des Betriebes
ist wie folgt durchzuführen:
a) Einstellen der Betriebsarten an den Schnurpaaren
   - Schnurpaare 1 bis 1 für die Betriebsarten 2Dr, 4Dr oder
     2Dr/4Dr mit dem Betriebsartenschalter 2/4-2-4 einstellen.
   - Schnurpaare 7 bis 12 für die genannten Betriebsarten ein-
     stellen - die Anschlüsse OШ und BШ des BSch-4 müssen je-
     doch untereinander mit den Kabeln AПП. verbunden werden.
   - Anschlüsse OШ und BШ mittels Kabel mit den Leitungsaus-
     gängen der ASDS verbinden, wenn die Schnurpaare 7 bis 12
     zum Vermitteln auf Fernkanäle genutzt werden sollen.
b) Zusammenschalten von 2 Vermittlungsplätzen
   - Anschluß ПPM des 1. BSch-4 (links) mit dem Anschluß ЛPM
     des 2. BSch-4 (rechts) durch Kabel verbinden,
   - Sch. ПPM-ЛPM des 1. BSch-4 in Stellung ПPM schalten -
     die Schnurpaare des 1. BSch-4 werden zum Vermittlungs-
     platz des 2. BSch-4 geschaltet.
   - Sch. ПPM-ЛPM des 2. BSch-4 in Stellung ЛPM schalten -
     die Schnurpaare des 2. BSch-4 werden zum Vermittlungs-
     platz des 2. Bsch-4 geschaltet.
c) Zusammenschalten von 3 Vermittlungsplätzen
   - Anschluß ПPM des 1. BSch-4 (links) mit dem Anschluß ЛPM
     des 2. Bsch-4 (mittleres) und den Anschluß ПPM des
     2. BSch-4 mit dem Anschluß ЛPM des 3. BSch-4 (rechts)
     mittels Kabel verbinden.
   - Sch. ПPM-ЛPM des 1. BSch-4 in Stellung ПPM und des
     3. BSch-4 in Stellung ЛPM schalten - die Schnurpaare
     aller BSch-4 sind zum Vermittlungsplatz des 2. BSch-4
     geschaltet. (Es ist nicht zulässig, den Sch. ПPM-ЛPM
     des 1. BSch-4 in Stellung ЛPM und den des 3. BSch-4 in
     Stellung ПPM zu schalten, da in diesem Falle die Schnur-
     paare des 1. und 3. BSch-4 abgeschaltet sind.) Die ab-
     gabe des Induktor- und Tonrufsignals erfolgt durch
     Drücken des T-Sch. BЫЗ.-ПEP. des 2. BSch-4 beim Zusam-
     menschalten von 3 Vermittlungsplätzen.
   - Anschlüsse ПPM und ЛPM bei Einzelbetrieb der BSch-4 mit
     Blindkappen verschließen.
d) Platzlampen in die Buchsen OCB der BRPS stecken sowie
   Nennwerte der Sicherungen prüfen.
e) Betriebsart ZB oder OB am BSL mit Sch. ZB/OB ein-
   stellen.
f) Bedienelemente der P 209 vor der 1. Inbetriebnahme ent-
   sprechend der Tabelle 39 in eine definierte Ausgangsstel-
   lung schalten.

Tabelle 39 Ausgangstellung der Bedienelemente
Gerät/SchalterTastschalterSchalterstellung/
EinrichtungSchaltzustand/
BSch-4a)OOШ-OBШ}Mit-
b)BЫЗ.-ПEP.telstel-
c)ПH-TBlung
BSLHHnicht gedrückt
BMA-4ПEP. Bnicht gedrückt
BK-4(F)BA, ПA/KT, IBnicht gedrückt
BRPSa)TBeingeschaltet
b)ПИT.-OTKЛ.OTKЛ.
c)AKK. БAT.-OTKЛ.OTKЛ.
BWOBKЛ.-OTKЛ.OTKЛ.
BWO1 bis 15nicht gedrückt
BPTNW-UПPOЗ,nicht gedrückt
PEЗ. ГEH.
3.2. Eigenüberprüfung

Die Eigenüberprüfung ist wie folgt durchzuführen:
a) Schalttafel ЩOC
   - T-Sch. BKЛ. drücken und Spannungen an den Meßinstrumen-
     ten kontrollieren - die Signallampen müssen leichten.
   - Stromversorgung an den BPPS einschalten.
b) Handapparat (Sprechgarnitur)
   - Stecker OШ (BШ) in eine beliebige Klinkenbuchse
     stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ (OBШ) und Betriebsarten-
     schalter 2/4-2-4 in Stellung 2 schalten.
   - Blasprobe durchführen.
c) Akustische Signalisation
   - Sch. TB an der BRPS einschalten.
   - Sch. OOШ-OBШ (BSch-4) in Stellung OOШ oder OBШ schalten -
     des Tonsignal muß im Fernhörer des BSch-4 hörbar sein,
     wobei im Handapparat (Sprechgarnitur) kein Signal anlie-
     gen darf. Die akustische Signalisation darf dabei nicht
     abgeschaltet sein.
d) Anspreche der Rücklötsicherungen
   - Rücklötsicherung aus einer der Leitungen des BAK-20
     herausnehmen - La AB. БAK der BRPS und La AB des Bscg-4
     leuchten sowie das akustische Signal ist im Fernhörer
     (BSch-4) hörbar.
   - Rücklötsicherung einsetzen - die Lampen verlöschen und
     die akustische Signalisation wird abgeschaltet.
e) Ansprechen der Sicherungen
   - Beliebige Sicherung der BRPS herausnehmen (außer OБЩ,
     БPПC und БП).
   - Mittleren Kontakt am Sockel der Sicherung schließen -
     La AB leichtet und die akustische Signalisation schaltet
     sich ein.
   - Sicherung einsetzen - die optische und akustische Signa-
     lisation werden abgeschaltet.
   - Sicherung БШ herausnehmen, dabei schließen sich die
     Signalkontakte und es leuchtet nur die La AB.
f) Rufsignalabgabe und -kontrolle
   - Stöpsel OШ(BШ) in einen Teilnehmersatz stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ (BSch-4) in die entsprechende Stellung und
     Sch. BЫЗ.-ПEP. in Stellung BЫЗ. schalten - La KB (Bsch-4)
     leichtet und signalisiert die Rufsignalabgabe zum Teil-
     nehmerapparat.
   - Sch. BЫЗ.-ПEP. in Mittelstellung schalten - La KB ver-
     löscht.
   - Sch. ПH-TB in Stellung TB und Sch. OOШ-OBШ in Stellung
     OOШ(OBШ) schalten. Am Kontrollhörer des Vermittlungs-
     platzes liegt ein Tonfrequnzsignal an, welches anzeigt,
     daß der Tonruf zum Teilnehmer gelangt.
   - Sch. ПH-TB in Mittelstellung schalten (Schalter loslas-
     sen) - das Signal wird abgeschaltet.
g) Nummernschalter
   - T-Sch. HH des BSL drücken - die Lampe im T-Sch. muß
     leuchten.
   - Sch. ПH-TB in Stellung ПH schalten - die Lampe muß ver-
     löschen.
   - T-Sch. 1 bis 15 der BWO drücken - die jeweilige Lampe
     des gedrückten T-Sch. muß leuchten. Bei wiederholtem
     Drücken muß die Lampe wieder verlöschen.
h) P 321
   - P 321 an den Anschluß ИЗM. ПP des BRPS anschließen.
   - Mittels Meßschnur kann über die Buchsen ГEH. und УУ ein
     Kontrollsignal an den Kanal angelegt werden bzw. das
     ankommende Kontrollsignal gemessen werden. Im weiteren
     kann die Schnurpaardämpfung und die Restdämpfung des
     Kanals gemessen werden. Der Meßvorgang ist der Anleitung
     zur Nutzung des P 321 zu entnehmen.
i) Sätze ZB274 (BA-2/4, BMA-4) und Sätze ZB/OB sowie SL/OB
   (BSL)
   - Prüf und Meßeinschub BITS-2/4 mittels Meßschnüre an die
     Vermittlungsklinkenbuchsen des BAK-20 (BAK-40) anschlie-
     ßen und nachstehende Prüfungen durchführen:
      Kontrollieren der Ruflampe (KM-24) an den Vermitt-
      lungseinrichtungen,
      Rufempfang vom Teilnehmer,
      Schlußzeichen vom Teilnehmer oder Abrufsignal,
      Rufabgabe zum Teilnehmer.
   - Sämtliche Bedienelemente in Ausgangsstellung schalten.
k) BWO
   - Sch. BKЛ. УБT (BWO) einschalten.
   - Stöpsel OOШ eines 4Dr-Schnurpaares in die Buchse BX.1
     (BX.2) der BWO stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ (Bsch-4) in Stellung ПH-TB schalten und
     Sprechprobe mit dem Teilnehmer durchführen.
l) La ЛB am BK-4 durch Drücken des T-Sch. ПB prüfen.

4. Inbetriebnahme

4.1. Einschalten der Stromversorgung

Vor dem Einschalten der Stromversorgung ist zu prüfen, ob die
Bedienelemente der P 209 sich entsprechend der Tabelle 39 in
einer definierten Ausgangsstellung befinden (erforderlichen-
falls in die definierte Ausgangsstellung schalten).
Die Stromversorgung ist wie folgt einzuschalten:
a) T-Sch. BKЛ. der Schalttafel ЩOC drücken.
b) Sch. ПИT. OTKЛ. in Stellung ПИT. bzw. Sch. AKK. БAT-OTKЛ.
   in Stellung AKK. БAT schalten - die entsprechenden Signal-
   lampen an den verschiedenen Stromversorgungseinrichtungen
   müssen leuchten.
Anmerkung:
Bei netzausfall spricht die Schutzschaltung der ЩOC an. Die
Stromversorgung der P 209 vom Netz kann durch Drücken des
T-Sch. BKЛ. an der ЩOC wieder eingeschaltet werden. Mit der
Schutzschaltung ЩOC wird die stationäre Variante erweitert.

4.2. Überprüfen des Kanalverteilers mit der Zusatzeinrichtung
     BWO

4.2.1. Nichtautomatisierter Betrieb

Das Prüfen ist wie folgt durchzuführen:
a) BWO mit dem Sch. BKЛ. УBГ. einschalten.
b) Kontakte der Anschlußleiste IKAH. mit den Kontakten der
Anschlußleiste 2KAH. am BK-4(F) verbinden:
Anschlußleiste
IKAH.2KAH.
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c) Stöpsel OШ eines Schnurpaares in die Klinkenbuchse des
   1. Kanals des BK-4 stecken.
d) Sch. OOШ-OBШ /BSch-4) in Stellung OOШ und Betriebsarten
   schalter 2/4-2-4 in Stellung 4 schalten sowie T-Sch. ПB
   kurzzeitig drücken - La ЛB des 1. Kanals und La OBЛ der
   BRPS leuchten und die akustische Signalisation des BSch-4
   spricht an.
e) Stöpsel OШ eines anderen Schnurpaares in die Klinkenbuchse
   des 2. Kanals (BK-4) stecken - die La ЛB und La OBЛ ver-
   löschen und die akustische Signalisation wird abgeschaltet.
f) Stöpsel BШ dieses Schnurpaares in die Buchse BX.1 der BWO
   stecken.
g) Sch. 2/4-2-4 in Stellung 2/4 schalten.
h) Sprechprobe mit dem Handapparat des BSch-4 durchführen. Die
   Sprache muß im Lautsprecher der BWO zu hören sein. Die
   Lautstärke ist mit dem Regler PEГ. BX.1 einstellbar.
i) T-Sch. ПB (Bsch-4) kurzzeitig drücken - La ЛOOШ am
   2. Schnurpaar muß leuchten. Stöpsel aus den Buchsen ziehen -
   La ЛOOШ wurde abgeschaltet.
k) Stöpsel OШ eines Schnurpaares in die Klinkenbuchse des
   2. Kanals (BK-4) stecken.
l) Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ und Betriebsartenschalter
   2/4-2-4 in Stellung 4 schalten sowie T-Sch. ПB kurzzeitig
   drücken - La ЛB des 1. Kanals (BK-4) und La OBЛ der BRPS
   leuchten und die akustische Signalisation spricht an.
m) Stöpsel OШ eines anderen Schnurpaares in die Klinkenbuchse
   des 1. Kanals (BK-4) stecken - die La ЛB und La OBЛ ver-
   löschen und die akustische Signalisation wird abgeschaltet.
n) Stöpsel BШ dieses Schnurpaares in die Buchse BX.2 der BWO
   stecken und Betriebsartenschalter 2/4-2-4 in Stellung 2/4
   schalten.
o) Sprechprobe mit dem Handapparat des BSch-4 durchführen.
   Die Sprache muß im Lautsprecher der BWO hörbar sein. Die
   Lautstärke ist mit dem Regler ПEГ. BX.2 einstellbar.
p) T-Sch. ПB kurzzeitig drücken - La ЛOOШ des 1. Schnurpaares
   muß leuchten. Sämtliche Stöpsel aus den Buchsen ziehen -
   La ЛOOШ muß verlöschen.
q) Kontakte der Anschlußleiste IKAH. des BK-4 sind wie folgt
   zu verbinden:
   - Kontakt 8 mit Kontakt 10 - La ЛAB leuchtet,
   - Kontakt 8 mit Kontakt 20 sowie T-Sch. IПA/KT drücken -
     La ЛAB leuchtet,
   - Kontakt 9 mit Kontakt 10 sowie T-Sch. IBA drücken La
     ЛAB leichtet,
   - Kontakt 11 mit Kontakt 1 der Anschlußleiste KДA - La
     ЛAB des 1. Kanals leuchtet.
r) Kontakt 11 mit den Kontakten 2 bis 10 der Anschlußleiste
   KДA verbinden zum Überprüfen anderer Kanalsätze eines
   BK-4.
s) Kontakte der Anschlußleiste УK der BWO wie folgt verbinden:
   - Kontakt 1 mit Kontakt 16 sowie T-Sch. 1 drücken - die
     Tastenlampe und La БЛ leuchten,
   - Kontakt 1 mit Kontakt 17 sowie T-Sch. 1 drücken - die
     Tastenlampe und La TC leuchten,
   - Kontakt 1 mit Kontakt 18 sowie T-Sch. 1 drücken - die
     Tastenlampe und La ПT leuchten,
   - Kontakt 1 mit Kontakt 19 sowie T-Sch. 1 drücken - die
     Tastenlampe und La З leuchten,
   - Kontakt 2 bis 15 nacheinander mit Kontakt 19 sowie die
     T-Sch. 2 bis 15 drücken - die Tastenlampe 2 bis 15 und
     La З leuchten. (Die übrigen Anschlüsse der Anschluß-
     leiste УK analog überprüfen.)

4.2.2. Automatisierter Betrieb

Das Prüfen ist wie folgt durchzuführen:
a) Kontakte der Anschlußleiste IKAH. der automatisierten
   Kanäle mit den Kontakten der Anschlußleiste 2KAH. der
nicht automatisierten Kanäle verbinden:
Anschlußleiste
IKAH.2KAH.
(automatisiert)(nichtautomatisiert)
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b) Stöpsel OШ eines Schnurpaares in die Klinkenbuchse des
   2. nichtautomatisierten Kanals des BK-4 stecken.
c) Sch. OOШ-OBШ (BSch-4) in Stellung OOШ und Betriebsarten-
   schalter 2/4-2-4 in Stellung 4 schalten sowie T-Sch. ПB
   kurzzeitig drücken - die La ЛB des 1. automatisierten
   Kanals und La OBЛ der BRPS leuchteten sowie die akustische
   Signalisation spricht an.
d) Stöpsel OШ aus der Klinkenbuchse des 2. nichtautomatisier-
   ten Kanals ziehen.
e) Stöpsel OШ des Schnurpaares in die Klinkenbuchse des
   1. automatisierten Kanals stecken und den Betriebsarten-
   schalter 2/4-2-4 in Stellung 4 schalten. La ЛB des 1. au-
   tomatisierten Kanals verlöscht, La ЛB des 2. nichtautoma-
   tisierten Kanals verlöscht, La ЛB des 2. nichtautoma-
   tisierten Kanals keuchtet infolge des Anliegens des Be-
   setztimpulssignals. Gleichzeitig leuchtet La OBЛ (BRPS)
   weiter und das Tonsignal der akustischen Signalisation
   liegt an.
f) Stöpsel OШ eines anderen Schnurpaares in die 2. Klinken-
   buchse des nichtautomatisierten Kanals stecken - La
   ЛB und La OBЛ sowie die akustische Signalisation werden
   abgeschaltet.
g) Stöpsel BШ dieses Schnurpaares in die Buchse BX.1 der BWO
   stecken und den Betriebsartenschalter 2/4-2-4 in Stellung
   2/4 schalten.
h) Sprechprobe mit dem Handapparat des BSch-4 durchführen.
   Die Sprache muß im Lautsprecher der BWO hörbar sein. Die
   Lautstärke ist mit dem Regler PEГ. BX. I einstellbar.
i) Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ (desjenigen Schnurpaares, das
   die 2. Klinkenbuchse des nichtautomatisierten Kanals mit
   der Buchse BX.1 der BWO verbindet) sowie Sch. OOШ-OBШ
   des anderen Schnurpaares in Mittelstellung (Ausgangslage)
   schalten.
k) T-Sch. ПB kurzzeitig drücken - die La ЛOOШ des 1. automati-
   sierten Kanals sowie La OBЛ leuchten und die akustische
   Signalisation es BSch-4 spricht an.
l) Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung (bei dem Schnurpaar, das die
   Buchse 2KAH. des nichtautomatisierten Kanals mit der
   Buchse БX.1 der BWO verbindet) schalten.
m) Stöpsel OШ aus der Klinkenbuchse des 1. automatisierten
   Kanals (IKAH.) ziehen - La ЛOOШ dieses Schnurpaares ver-
   löscht, La ЛOOШ des Schnurrpaares vom 2. Kanal leuchtet
   infolge des anliegenden Abrufsignals, La OBЛ leuchtet wei-
   ter und die akustische Signalisation spricht an.
n) Stöpsel OШ aus der 2. Klinkenbuchse des nichtautomatisier-
   ten Kanals (2KAH.) ziehen - La OOШ dieses Schnurpaares
   und La OBЛ verlöschen sowie die akustische Signalisation
   wird abgeschaltet.
o) Rufimpulse von Nummernschalter sind wie folgt zu über-
   prüfen:
   - Kontakt 6 der Anschlußleiste IKAH. mit dem Kontakt 10 der
     Anschlußleiste 2KAH. verbinden,
   - Stöpsel OШ in die Klinkenbuchse IKAH. des automatisier-
     ten Kanals stecken - La ЛAB des 2. Kanals flackert
     (Signal KANAL BESETZT),
   - Sch. OOШ-OBШ (dieses Schnurpaares) in Stellung OOШ sowie
     Sch. TB-ПH in Stellung ПH schalten und Ziffer 0 wählen -
     La ЛAB (BK-4) des 2. Kanals muß 10mal flackern.
p) Stöpsel OШ aus der Klinkenbuchse IKAH. ziehen und Sch.
   OOШ-OBШ sowie Sch. TB-ПH in Mittelstellung schalten.
q) Kontakte der Anschlußleiste I KAH des automatisierten
   Kanals (BK-4) sind wie folgt zu verbinden:
   - Kontakt 5 mit Kontakt 10 - La ЛAB (BK-4) leichtet,
   - Kontakt 8 mit Kontakt 10 sowie T-Sch. IПA/KT drücken -
     La ЛAB leichtet und danach T-Sch. IBA drücken - La ЛAB
     leuchtet,
   - Kontakt 9 mit Kontakt 10 sowie T-Sch. IBA drücken La
     ЛAB leichtet,
   - Kontakt 11 mit Kontakt 1 der Anschlußleiste KДA - La ЛAB
     (BK-4) des 1. Kanals leuchtet,
   - Kontakt 11 nacheinander mit den Kontakte 2 bis 10 der
     Anschlußleiste KДA zum Überprüfen der anderen Kanalsätze
     des BK-4 (sind mehrere BK-4 vorhanden, dann diese analog
     prüfen).

4.3. Überprüfung der Verbindungsleitungen ПЛ

Das Prüfen ist wie folgt durchzuführen:
a) Kontakte der Anschlußleiste I, 2 ПЛ mit den Kontakten
3, 4 ПЛ des BPL verbinden:
Anschlußleiste
I, 2 ПЛ3, 4 ПЛ
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b) Stöpsel OШ eines Schnurpaares in die 1. Klinkenbuchse ПГ
   des BPL stecken und Abfrageschalter drücken - die La ЛB
   des 3. Satzes (BPL) und La OBЛ (BRPS) leichten sowie das
   akustische Signal liegt am BSch-4 an.
c) Stöpsel OШ eines anderen Schnurpaares in die 3. Klinken-
   buchse ПГ stecken - die La ЛB und La OBЛ sowie die aku-
   stische Signalisation werden abgeschaltet.
d) Stöpsel BШ des gleichen Schnurpaares in die Buchse BX.1
   der BWO stecken, den Betriebsartenschalter 2/4-2-4 in
   Stellung 4 und Sch. OOШ-OBШ (des 2. Schnurpaares) in Stel-
   lung OOШ schalten.
e) Sprechprobe mit dem Handapparat des BSch-4 durchführen.
   Die Sprache muß im Lautsprecher der BWO hörbar sein. Die
   Lautstärke ist mit dem Regler PEГ. BX. I einstellbar.
f) Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung schalten und Stöpsel OШ
   (des 2. Schnurpaares) aus der 1. Klinkenbuchse ПГ ziehen -
   die La OBЛ und La ЛOOШ (des 2. Schnurpaares) leuchten
   sowie die akustische Signalisation spricht an.
g) Stöpsel des 2. Schnurpaares aus der Klinkenbuchse zeihen -
   die Signalisation wird abgeschaltet.
h) Sämtliche Sätze ПГ analog prüfen.

4.4. Herstellen der Verbindung mit 2Dr- oder 4Dr-Teilnehmern
     ZB über Teilnehmerleitungen

4.4.1. Ruf vom Teilnehmer

Der Empfang des Rufsignals wird wie folgt signalisiert:
a) Liegt das Rufsignal an (Teilnehmer hat zur Abgabe des Ruf-
   signals den Handapparat des ZB-Apparates abgenommen, der
   zum Satz ZB2/4 des BMA-4 geschaltet ist), dann flackern
   die La ЛB (BMA-4) und La OBЛ (BRPS-13). Gleichzeitig schal-
   tet sich die akustische Signalisation ein, wenn der Sch.
   TB (BRPS-13) eingeschaltet wurde.
b) Liegt das Rufsignal vom ZB-Teilnehmer an, der zum Satz
   ZB2/4 der BA-2/4 geschaltet ist, dann leuchten die La ЛB
   (BA-2/4) sowie La OBЛ (BRPS) sowie die akustische Signali-
   sation spricht an, wenn der Sch. TB (BRPS) eingeschaltet
   wurde.
c) Liegt das Rufsignal vom ZB-Teilnehmer an, der zum Satz
   ZB/OB des BSL geschaltet ist (Sch. ZB/OB in Stellung ZB
   schalten), dann leichten die La ЛB (BSL) und La OBЛ (BRPS)
   sowie die akustische Signalisation spricht an, wenn der
   Sch. TB (BRPS) eingeschaltet wurde.

4.4.2. Abfrage des Teilnehmers

Die Teilnehmerabfrage ist mit der Abfrageschnur OШ oder der
Vermittlungsschnur BШ bei entsprechender Stellung des Schal-
ters OOШ-OBШ durchzuführen. Bei der Abfrage ist zu berück-
sichtigen, daß beim Umschalten des Betriebsartenschalters
2/4-2-4 in die Stellung 2/4 die Schnur OШ auf 4 Dr und die
Schnur BШ auf 2 Dr geschaltet ist. Um das Stöpselumstecken
bei der Abfrage zu vermeiden, muß der 2Dr-Teilnehmer mit der
Schnur BШ und der 4Dr-Teilnehmer mit der Schnur OШ abgefragt
werden.
Die Abfrage des Teilnehmers ist wie folgt durchzurühren:
a) Ankommender Ruf vom 2Dr-/4Dr-Teilnehmer ZB (Am BMA-4 an-
   geschaltet)
   - Stöpsel der Schnur in die entsprechende Klinkenbuchse
     ZB2/4 des MBA-4 stecken, damit der ZB-Teilnehmer zu-
     nächst auf den Vermittlungsplatz durchgeschaltet wird.
     Dabei leuchten die La ЛB (BMA-4) sowie die La OBЛ (BRPS) und
     die akustische Signalisation spricht an. Die La ЛB des
     BMP-4 leuchtet ständig.
   - Sch. OOШ-OBШ des Schnurpaares in die Stellung des Stöp-
     sels schalten, der zur Abfrage des Teilnehmers genutzt
     wurde (LA ЛB des BMP-4 leuchtet weiter).
   - Teilnehmer abfragen.
b) Neuadressierung des Anrufes Erforderlich, wenn der an-
   rufende Teilnehmer mit einem Fernkanal verbunden werden
   soll, der sich außerhalb der Bedienzone des Betriebfern-
   sprechers befindet)
   - Stöpsel aus der Klinkenbuchse des anrufenden Teilnehmers
     ziehen und T-Sch. ПEP. B am BMA-4 drücken (damit wird
     der Ruf zum BMP-4 umadressiert und zum erforderlichen
     Vermittlungsplatz durchschaltet). Das Umadressieren
     wird durch Flackern der La ЛB (BMA-4, BMP-4) und der
     La OBЛ (BRPS) sowie durch die rhythmische Unterbrechung
     der akustischen Signalisation angezeigt.
   - Betriebsfernsprecher am anderen Vermittlungsplatz (dem
     der Teilnehmer übergeben wurde) steckt den Stöpsel des
     Schnurpaares in die Klinkenbuchse ZB2/4 des BMP-4 und
     schaltet den Sch. OOШ-OBШ in die entsprechende Stellung.
     La ЛB (BMP-4) des zu bedienenden Teilnehmers (umadres-
     siert) leuchtet, La OBЛ (BRPS) verlöscht, die akustische
     Signalisation schaltet ab und die La ЛB (BMA-4 und
     BMP-4) leuchten weiter.
   - Betriebsfernsprecher fragt den umadressierten Teilnehmer
     ab.
c) Ankommender Ruf vom 2Dr-/4Dr-Teilnehmer ZB (an der BA-2/4
   angeschaltet)
   - Stöpsel des Schnurpaares in die Klinkenbuchse ZB2/4
     der BA-2/4 stecken - La ЛB (BA-2/4) und La OBЛ (BRPS)
     verlöschen und das Rufsignal liegt nicht mehr als aku-
     stisches Signal an.
   - Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ) schalten und Teil-
     nehmer abfragen.
d) Ankommender Ruf vom 2Dr-/4Dr-Teilnehmer ZB (am BSL ange-
   schaltet)
   - Stöpsel des Schnurpaares in die Klinkenbuchse des rufen-
     den Teilnehmers stecken - die La ЛБ (BSL) und La OBЛ
     (BRPS) verlöschen und die akustische Signalisation wird
     abgeschaltet.
   - Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ) schalten und Teil-
     nehmer abfragen.
e) Ankommender Ruf von Verbindungsleitungen des BSL (die zur
   ATS geschaltet sind)
   - Sch. OOШ-OBШ in die entsprechende Stellung schalten und
     den entsprechenden Stöpsel in die Klinkenbuchse SL des
     BSL stecken - die La ЛB (BSL) und La OBЛ (BRPS) verlö-
     schen und die akustische Signalisation wird abgeschaltet.
   - Teilnehmer abfragen und nach der Abfrage den Betriebs-
     artenschalter 2/4-2-4 in die erforderliche Stellung
     schalten.

4.4.3. Rufen des Teilnehmers

Die Abgabe des Rufsignals ist wie folgt durchzuführen:
a) Stöpsel des Schnurpaares in die Klinkenbuchse des zu ru-
   fenden Teilnehmers stecken.
b) Sch. OOШ-OBШ in Stellung, die dem gesteckten Stöpsel ent-
   spricht, schalten - La KB (BSch-4) leuchtet und signali-
   siert den abgehenden Ruf zum Teilnehmer.
c) Rufen eines Teilnehmers, der es vergessen hat, seinen
   Handapparat aufzulegen, ist wie folgt durchzuführen:
   - Stöpsel OШ(BШ) in die Klinkenbuchse des Teilnehmers
     stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ in die erforderliche Stellung und Sch.
     ПH-TB in Stellung TB schalten.
Der zum Teilnehmer gesendete Ruf wird zur Kontrolle im Hand-
apparat am Vermittlungsplatz hörbar.

4.4.4. Vermitteln des Teilnehmers

Das Vermitteln ist wie folgt durchzuführen:
a) Rufenden Teilnehmer mit dem zu vermittelnden Teilnehmer
   mittels Schnurpaar verbinden.
b) Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung schalten, wenn der gerufene
   Teilnehmer geantwortet hat (Mithörkontrolle nicht möglich).

4.4.5. Abruf vom Teilnehmer

Der Empfang des Abrufsignals wird wie folgt realisiert:
a) ZB-Teilnehmer legt nach Beendigung des Gesprächs den Hand-
   apparat auf - die La ЛOOШ oder ЛOBШ des Schnurpaares und
   La OBЛ (Bsch-4) leuchten bei eingeschaltetem Sch. TB
   (BRPS).
b) Legen beide Teilnehmer auf, dann leuchten La ЛOOШ und La
   ЛOBШ.
c) Stöpsel aus den Klinkenbuchsen des abrufenden Teilnehmers
   ziehen - die La ЛOOШ und La OBЛ sowie die akustische Signa-
   lisation werden abgeschaltet.

4.5. Herstellen der Verbindung mit 2Dr- Teilnehmern OB über
     Teilnehmerleitungen

4.5.1. Ruf vom Teilnehmer

Der rufende Teilnehmer dreht die Kurbel des Feldfernsprechers
(FF-63 bzw. TA 57) - das ankommende Rufsignal wird durch
Leuchten der La ЛB (BSL), La OBЛ (BRPS) und akustisches Signal
bei eingeschaltetem Sch. TB (BRPS) signalisiert.

4.5.2. Abfrage des Teilnehmers

Die Abfrage des Teilnehmers ist wie folgt durchzuführen:
a) Stöpsel BШ in die Klinkenbuchse des anrufenden Teilnehmers
   stecken - die La ЛB (BSL) und La OBЛ (BRPS) verlöschen so-
   wie die akustische Signalisation am BSch-4 wird abgeschaltet.
b) Sch. OOШ-OBШ in Stellung OBШ schalten und den Teilnehmer
   abfragen.
c) Rufenden Teilnehmer mit dem zu vermittelnden Teilnehmer ver-
   binden und dabei den Betriebsartenschalter 2/4-2-4 in die
   erforderliche Stellung schalten.

4.5.3. Rufen des Teilnehmers

Die Abgabe des Rufsignals ist wie folgt durchzuführen:
a) Stöpsel OШ (des benutzten Schnurpaares) in die Klinken-
   buchse des zu rufenden Teilnehmers stecken.
b) Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ und Sch. BЫЗ.-ПEP. in Stel-
   lung BЫЗ. schalten - die La KB (Bsch-4) signalisiert den
   abgehenden Ruf zum Teilnehmer.

4.5.4. Vermitteln des Teilnehmers

Das Vermitteln ist wie folgt durchzuführen:
a) Rufenden Teilnehmer mit dem zu vermittelnden Teilnehmer
   mittels Schnurpaar verbinden.
b) Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung schalten, somit sind die
   Teilnehmer miteinander verbunden.

4.5.5. Abruf vom Teilnehmer

Der Empfang des Abrufsignals wird wie folgt realisiert:
a) OB-Teilnehmer dreht nach Beendigung des Gespräches kurz
   die Kurbel des Feldfernsprechers - das Abrufsignal wird
   durch Leuchten des La ЛOOШ und La ЛOBШ am benutzten Schnur-
   paar sowie La OBЛ (BRPS) signalisiert, gleichzeitig er-
   tönt das akustische Signal bei eingeschaltetem Sch. TB.
b) Sch. OOШ-OBШ (des benutzten Schnurpaares) in Stellung
   OOШ(OBШ) schalten - die La ЛOBШ(ЛOO) und La OBЛ sowie
   das akustische Signal werden abgeschaltet.
c) Teilnehmer erneut abfragen, um sich davon zu überzeugen,
   daß das Gespräch beendet ist und danach die Stöpsel aus
   den Klinkenbuchsen ziehen.

4.6. Herstellen der Verbindung mit Funkstellen im Simplex-
     betrieb

4.6.1. Allgemeines

Das Herstellen der Verbindung über Funkkanäle erfolgt über
die Sätze ZB/OB oder SL/OB des BSL in der Betriebsart OB.
Der Sch. ЦБ-MБ ist in Stellung MБ zu schalten, wenn die Funk-
kanäle am Satz ZB/OB angeschaltet sind.
Beim Anschalten der Funkkanäle an die Sätze SL/OB ist auf der
Platine PN 2Dr-Betrieb einzustellen (bei der Montage der P 209
zu beachten). Zum Vermitteln der Teilnehmer über Funkkanäle
sind die Schnurpaare 7 bis 12 (Anschlüsse OШ und BШ müssen
untereinander mit dem Kabel CИMПЛ. verbunden sein) zu nutzen.

4.6.2. Ruf von der Funkstelle

Der Empfang des Rufsignals (Wechselstromsignal) wird durch
Leuchten der La ЛB (BSL) und La OBЛ (BRPS) signalisiert.
Gleichzeitig ertönt das akustische Signal (am BSch-4), wenn
Scht. TB eingeschaltet ist.

4.6.3. Abfrage des Teilnehmers

Die Abfrage des Teilnehmers ist wie folgt durchzuführen:
a) Stöpsel OШ(BШ) des Simplexschnurpaares in die Klinken
   buchse des anrufenden Teilnehmers (über Funkstelle) stek-
   ken - die La ЛB und La OBЛ sowie das akustische Signal
   werden abgeschaltet.
b) Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ) und Sch. BЫЗ.-ПEP. in
   Stellung ПEP (BSch-4) schalten und den Teilnehmer ent-
   sprechend den Regeln des Funkbetriebsdienstes abfragen -
   La KП (Bsch-4) leuchtet (Stellung ПEP. - Funkstelle ist
   auf SENDEN, Mittelstellung des Sch. BЫЗ.-ПEP. - Funkstelle
   ist auf EMPFANG geschaltet).

4.6.4. Rufen der Funkstelle

Die Abgabe des Rufsignals ist wie folgt durchzuführen:
a) Stöpsel OШ(BШ) des Simplexschnurpaares in die Klinken-
   buchse des Funkkanals (Sätze ZB/OB oder SL/OB des BSL)
   stecken.
b) Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ) und Sch. BЫЗ.-ПEP.
   in Stellung BЫЗ. schalten - der Ruf wird zur Funkstelle
   gesendet. (Zum Herstellen der Verindung den Sch. OOШ-OBШ
   und Sch. BЫЗ.-ПEP. in Mittelstellung schalten.)

4.6.5. Abruf von der Funkstelle

Der Empfang des Abrufsignals wird wie folgt realisiert:
a) Liegt das Abrufsignal vom Funkkanal an, dann leuchten
   die La ЛOBШ(ЛOOШ) des benutzten Schnurpaares, La OBЛ
   (BRPS) und die akustische Signalisation schaltet sich ein.
b) Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ) schalten - die La ЛOBШ
   und La ЛOOШ verlöschen sowie die akustische Signalisation
   wird abgeschaltet.
c) Funkteilnehmer erneut abfragen, um sich davon zu überzeugen,
   daß das Gespräch beendet ist und danach die Stöpsel aus den
   Klinkenbuchsen der verbundenen Teilnehmer ziehen.

4.7. Herstellen der Verbindung auf 2Dr- oder 4Dr- Verbindungs-
     leitungen

4.7.1. Allgemeines

Die Betriebsarten der Sätze SL sind entsprechend dem Abschnitt
1.5.1. einzustellen. Neben den genannten Anschaltmöglichkeiten
(Abschnitt 2.2.1.) können auch 2Dr-Teilnehmer sowie Quer- und
Verbindungsleitungen von den Vermittlungen MП IO/I5,
CMП 20/30, KTФ 5/IO, KTФБ 5/IO und KTФ I5/20M angeschaltet
werden. Beim Anschalten von Leitungen an die Sätze SL ist
die Polarität zu beachten.

4.7.2. Ruf vom Teilnehmer (von Verbindungsleitungen SL)

Beim Anliegen des Rufsignals von beliebigen Verbindungslei-
tungen (nachfolgend SL) leuchtet die LA ЛB (BSL) und La OBЛ
(BRPS). Gleichzeitig schaltet sich die akustische Signalisa-
tion ein.

4.7.3. Abfrage des Teilnehmers (SL)

Die Abfrage der Teilnehmer (SL) ist wie folgt durchzuführen:
a) Betriebsartenschalter 2/4-2-4 in die entsprechende Stel-
   lung Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ) schalten.
b) Stöpsel OШ(BШ) eines Schnurpaares in die Klinkenbuchse SL
   stecken, an der der Ruf anliegt - die La ЛB (BSL) und La
   OBЛ (BRPS) verlöschen sowie das akustische Signal wird
   abgeschaltet.
c) Teilnehmer abfragen.
Anmerkungen:
1. Zur Abfrage von 2Dr-Verbindungsleitungen wird die Schnur
   BШ und bei 4Dr-Verbindungsleitungen die Schnur OШ verwen-
   det.
2. Die Abfrage von 2Dr/4Dr-Verbindungsleitungen erfolgt mit
   der Schnur BШ bei 2Dr und mit der Schnur OШ bei 4Dr-Be-
   trieb.

4.7.4. Rufen des Teilnehmers (SL)

Die Abgabe des Rufsignals ist wie folgt durchzuführen:
a) Zu Vermittlungen ATS und AMTS durch Wahl der Rufnummer
   - Stöpsel des Schnurpaares in die entsprechende Klinken-
     buchse stecken.
   - T-Sch. HH drücken und Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ)
     schalten.
   - Rufnummer nach dem Anliegen des Freizeichens wählen und
     nach dem Wählen den T-Sch. HH freigeben. Wenn der geru-
     fene Teilnehmer (Vermittlung) besetzt ist, hört der Be-
     triebsfernsprecher im Fernhörer das Besetztzeichen, ist
     der Teilnehmer frei, hört er das abgehende Rufsignal und
     nach kurzer Zeit meldet sich der Teilnehmer.
b) Zu OB-Vermittlungen und Sätzen SL analog Vermittlungen
   im 2Dr-Betrieb durch Induktorruf
   - Stöpsel des Schnurpaares in die entsprechende Klinken-
     buchse stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ in Stellung OOШ(OBШ) schalten und T-Sch.
     BЫЗ. (BUK) 2 ... 3 s drücken.
Anmerkung:
Die Abgabe des Rufsignals zu ZB-Vermittlungen und Sätzen SL
analoger Vermittlungen erfolgt durch Schließen der Leitungs-
schleife beim Stecken des Stöpsels in die entsprechende Klin-
kenbuchse des Satzes SL.

4.7.5. Vermitteln der Teilnehmer (SL)

Nachdem sich der angerufene Teilnehmer gemeldet hat, verbin-
det der Betriebsfernsprecher am Vermittlungsplatz die beiden
Teilnehmer durch Schalten des Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung.

4.7.6. Abruf vom Teilnehmer

Das Abrufsignal (Schlußzeichen) wird wie folgt realisiert:
a) durch Induktorruf von OB-Vermittlungen,
b) durch Unterbrechung der Leiterschleife an den zugeschalte-
   ten Vermittlungen ZB, ATZ und AMTS,
c) durch Umpolung der Akkumulatorspannung den den Vermittlungen
   ATZ-BC-60 und ATZ-BC-100.
Beim Anliegen des Abrufsignals von SL der Vermittlungen OB und
ATZ leuchten die La ЛOOШ(ЛOBШ) des benutzten Schurpaares
sowie La OBЛ und die akustische Signalisation wird einge-
schaltet.

4.8. Herstellen der Verbindung über Fernkanäle

4.8.1 Allgemeines

Die Fernkanäle werden zum BK-4 über die Anpaßeinrichtungen für
Fernkanäle oder über den BPTNW-U zugeschaltet.

4.8.2. Ruf vom Fernkanal

Beim Anliegen des Rufsignals leuchten die La ЛB (BK-4) sowie
La OBЛ (BRPS) und die akustische Signalisation wird einge-
schaltet. Gleichzeitig leuchtet die La ПP.-BЫЗ. (BPTNW-U),
wenn der Kanal über dieses Gerät geschaltet ist.

4.8.3. Abfrage des Kanalteilnehmers

Die Abfrage des Kanalteilnehmers ist wie folgt durchzuführen:
a) Kanal mit Geräteabschluß
   - Stöpsel OШ(BШ) in die Klinkenbuchse des entsprechenden
     Kanalsatzes (an dem der Ruf anliegt) stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ in Stellung, die dem gesteckten Stöpsel ent-
     spricht, schalten - die La ЛB und La OBЛ verlöschen und
     die akustische Signalisation wird abgeschaltet.
   - Teilnehmer abfragen.
b) Kanal ohne Geräteabschluß
   - Fernkanal, auf dem das Rufsignal anliegt, über die ASDS
     durch Verbindung der Leitungseingänge ЛИH. mit der An-
     schlußleiste OШ(BШ) des BSch-4 sowie der Ortsseite (CT.)
     mit der Anschlußleiste KAH. (BK-4) mittels Verbindungs-
     kabel anschalten. (Damit ist die ASDS mit einem Kanal-
     satz des BK-4 und einem unterbrochenen Schnurpaar des
     BSch-4 verbunden.)
   - Stöpsel des unterbrochenen Schnurpaares in die Klinken-
     buchse des Kanals, an dem der Ruf anliegt, stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung und Betriebsartenschalter
     2/4-2-4 in Stellung 4 schalten.
   - Stöpsel OШ(BШ) eines üblichen Schnurpaares in die Kanal-
     buchse des ASDS stecken.
   - Sch. OOШ-OBШ (des üblichen Schnurpaares) in Stellung OOШ
     und Betriebsartenschalter 2/4-2-4 in Stellung 4 schalten
     - die La ЛB und La OBЛ verlöschen und das akustische
     Signal wird abgeschaltet.
   - Teilnehmer abfragen und danach den Betriebsartenschalter
     in die entsprechende Stellung schalten.
   - T-Sch. BA des abfragenden Kanals drücken und die Abfrage-
     schnur in die Kanalbuchse umstecken, wenn eine Transit-
     verbindung zu schalten ist (übliches bzw. 4Dr-Tansit-
     schnurpaar verwenden).

4.8.4. Rufen des Teilnehmers (Fernkanal)

Die Abgabe des Rufsignals ist wie folgt durchzuführen:
a) Nichtautomatisierter Betrieb
   - Stöpsel des Schnurpaares in die Klinkenbuchse des zu
     rufenden Kanals stecken.
   - T-Sch. ПB des Kanals drücken - das Rufsignal gelangt
     als Gleichstromsignal vom T-Sch. ПB über den Kontakt 6
     der Anschlußleiste KAH. (BK-4) in den Kanal.
b) Automatisierter Betrieb
   - Sch. OOШ-OBШ des Schnurpaares in die entsprechende Stel-
     lung und T-Sch. TB-ПH (B-Sch4) in Stellung ПH schalten.
   - Stöpsel des Schnurpaares in die Klinkenbuchse des zu
     rufenden Kanals stecken und Rufnummer wählen - die Wähl-
     impulse gelangen über den Kontakt 6 der Anschlußleiste
     KAH. (BK-4) in den Kanal.
c) Kanal ohne Geräteabschluß
   Zur Abgabe des Rufsignals muß der Betriebsfernsprecher am
   Vermittlungsplatz die Vermittlungsschnur in die Kanalbuchse
   der angeschlossenen ASDS und die Schnur der ASDS in die
   Klinkenbuchse des zu nutzenden Kanals stecken. Der Ruf
   erfolgt wie vorher beschrieben (Buchstabe a).

4.8.5. Herstellen der Verbindung

Das Herstellen der Verbindung ist wie folgt durchzuführen:
a) Kanal mit Geräteabschluß
   - Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung und Betriebsartenschalter
     2/4-2-4 in Stellung4 schalten, wenn beide Kanäle mit-
     einander verbunden werden sollen.
   - Transitverbindung durch Drücken des T-Sch. BA herstellen,
     wenn beide Kanäle mit gleichen Geräten abgeschlossen sind
     und auf den gleichen Betriebsarten arbeiten.
   - Transitverbindung bei nichtgedrückten T-Sch. BA herstel-
     len, wenn beide Kanäle mit verschiedenen bzw. gleichen
     Geräten abgeschlossen sind, jedoch mit unterschiedlichen
     Betriebsarten arbeiten.
     Beim Herstellen langfristiger Transitverbindungen sind
     anstelle der Schnurpaare des Vermittlungsplatzes die
     4Dr-Transitschnüre aus dem Zubehörsatz es BSch-4 zu
     verwenden. bei Verwendung dieser Schnüre wird er T-Sch.
     BA gedrückt, damit der Schlußzeichenimpuls abgeschaltet
     wird.
b) ASDS mit dem Schnurpaar verbunden
   - Sch. OOШ-OBШ in Mittelstellung (zur Herstellung der Ver-
     bindung) schalten.
     In der Zeit der Transitverbindung wird die ASDS nicht
     genutzt, wenn beide Kanäle mit der gleichen Betriebsart
     arbeiten. Zum Freimachen der ASDS (die mit den Schnur-
     paaren verbunden ist) den Sch. BA der genutzten Kanäle
     nach Herstellen der Verbindung drücken (damit der Abruf-
     impuls nicht auf den Kanal gegeben wird).
   - Brücke 5-6 auf der Leiterplatte UKA-1 (BK-4) entfernen.
   - Kanäle mit den Transitschnurpaaren verbinden.
c) Transitverbindung mit der Einrichtung UK
   - T-Sch. des entsprechenden Kanals am BWO nach der Abfrage
     des Teilnehmers zum Herstellen der Verbindung drücken -
     die Lampe des gedrückten Kanals leuchtet.
     Gleichzeitig wird zur Vorbereitung der Transitverbindung
     Pluspotential von der BWO an die Einrichtung UK angelegt.
     In der UK werden die Stromwege zum Durchschalten der
     Vermittlungsfelder vorbereitet.
     Zur BWO wird von der UK eine positive Spannung als Kon-
     trollsignal über den Besetztzustand des Kanals angelegt.
     An der BWO leuchtet damit die La ЛI (З) - BESETZT.
   - T-Sch. (BWO) des zu rufenden Kanals drücken - die La des
     gedrückten T-Sch. leuchtet. An die UK wird Pluspotential
     zur Steuerung der Transitvorbereitung für den 2. Kanal
     angelegt.
     Nach Abschluß der Transitvorbereitung auf 2 Kanälen ar-
     beitet in der Einrichtung UK die Schaltung zur Transit-
     durchschaltung.
     Von der Einrichtung UK wird an die BWO eine positive
     Spannung angelegt. Dieses Signal bedeutet, daß die Tran-
     sitvorbereitung erfolgte und an der BWO leuchtet die La
     Л2 (ПT) - VORBEREITUNG TRANSIT.
     Wenn die Vermittlungsfelder nicht durchgeschaltet sind,
     gelangt Pluspotential von der UK an die La Л4 (TC) -
     TECHNISCHE SIGNALISTATION - der BWO.
     Leuchten die La TC und La З, dann wurde der Sprechweg
     nicht durchgeschaltet. Beim zufälligen Drücken von
     gleichzeitig 3 oder mehreren Adressen an der BWO arbeitet
     die Einrichtung UK. Diese Schaltung vermeidet das Durch-
     schalten der Sprechwege im genannten Fall. An die BWO
     wird Pluspotential zum Einschalten der La TC angelegt.
     Beim Wegnehmen der überflüssigen Adresse erfolgt das
     Durchschalten der beiden zu verbindenden Kanäle. Leuchten
     die La З und La ПT an der BWO, dann ist die Transit-
     bereitschaft hergestellt.
   - T-Sch. ПA/KT (ПШ) und BA (BШ am BK-4 drücken. (Durch
     die UK wird die Verbindung gehalten.) Die La З und La ПT
     verlöschen sowie La Л4 (TC) leuchtet.
   - Adressenschalter (BWO) erneut drücken, damit wird die
     La TC abgeschaltet. Beim Drücken des Adressenschalters am
     besetzten Kanal leuchtet die La TC, wobei die Verbindung
     nicht unterbrochen wird. Die Transitverbindung erfolgt
     durch die Einrichtung UK. Dabei kann der Betriebsfern-
     sprecher an der Vermittlung die Vermittlungsschnur aus
     der Klinkenbuchse ziehen. Der Abruf vom Kanal gelangt in
     diesem Falle auf die Ruflampen des BK-4.
   - T-Sch. ПA/KT (ПШ) und BA (BШ) am BK-4 freigeben, damit
     wird die hergestellte Transitverbindung getrennt. Ver-
     bleiben während der Transitverbindung die Schnurpaare in
     den Klinkenbuchsen, dann gelangt der Abruf auf die Abruf-
     lampen der Schnurpaare. Damit sieht der Betriebsfern-
     sprecher am Vermittlungsplatz, welche Kanäle zu trennen
     sind.
   - Sch. БЛOKИPOBKA (UK) einschalten. Damit wird der Kanal
     blockiert, wenn 1 Kanalgerät defekt ist. An der BWO
     leuchtet die La ЛЗ (БЛ) BLOCKIERUNG, wenn der Adressen-
     schalter des Kanals gedrückt wird.

4.8.6. Abruf vom Kanal

Der Empfang des Abrufsignals wird wie folgt realisiert:
a) Liegt das Abrufsignal vom Kanal an, dann leuchten die La
   ЛOBШ (ЛOOШ) am Schnurpaar sowie La OBЛ (BRPS) und di aku-
   stische Signalisation schaltet sich ein, wenn der Sch. TB
   (BRPS) eingeschaltet ist.
b) Stöpsel des benutzten Schnurpaares aus den Klinkenbuchsen
   ziehen - die La ЛOOШ (ЛOBШ) verlöschen und die akustische
   Signalisation wird abgeschaltet.

5. Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung
FehlerUrsacheBeseitigung
Anmerkungen:
1. Die defekten Lampen an der Vermittlung sind mittels Lampenzieher aus der Fassung herauszu-
   ziehen. Zur Vermeidung von Kurzschlüssen ist vor dem Wechsel die Sicherung zu entfernen und
   beim Einsetzen der Lampe ist darauf zu achten, daß die Kontaktlamellen nur die Kontaktfedern
   der Fassung berühren.
2. Zum Reinigen und Justieren der Kontaktfedern der Klinkenbuchsen ist der Klinkenrahmen heraus-
   zunehmen. Die Kontaktfedern dürfen nicht beschädigt werden.
Vom ZB-Teilnehmer des Satzesa)Stromkreis über die Kontakte 5-6Relais wechseln
ZB2/4 gelangt kein Rufsignaldes Rs R auf der Platte AM-1
an das BMA-4, BMP-4 und die(BMA-4, BA-2/4) wird nicht ge-
BA-2/4, aber mit dem Teilneh-schlossen
mer kann gesprochen werden
b)Unterbrechung in der Minuslei-Unterbrochene Leitung an-
tung, die über die Kontakte 3-4löten, Lötstelle erneuern
des Rs R an die Lampe und aku-
stische Signalisation geschaltet
ist oder kalte Lötstelle
 
Vom Satz ZB2/4 gelangt keina)Kontaktgabe zwischen den FedernKontaktfedern reinigen und
Rufsignal an das BMA-4, aber1-2 der Klinkenbuchse ZB2/4Klinken justieren
am BMP-4 liegt das Rufsignal(BMA-4) nicht vorhanden
an und das Sprechsignal geht
normal durchb)La ЛB defekt oder kein KontaktLampe wechseln oder Kontakt
zwischen der Lampe und Fassungzur Lampe herstellen
(BMA-4)
 
Vom ZB-Teilnehmer der Sätzea)Kontaktgabe zwischen den FedernKontakte reinigen oder Federn
ZB2/4 gelangt an das BMP-41-3 des T-Sch. ПEP. B. (BMA-4)justieren
kein Ruf, aber am BMA-4 liegtnicht vorhanden
der Ruf an und das Sprech-
signal geht normal durchb)Kontaktgabe zwischen den FedernKontakte reinigen oder Federn
1-2 der Klinkenbuchse ZB2/4justieren
(BMP-4) nicht vorhanden
 
c)La ЛB defekt oder KontaktfehlerLampe wechseln oder Kontakt
zwischen Lampe und Fassungzwischen Lampe und Fassung
herstellen
 
Rufsignal vom ZB-Teilnehmera)La OBЛ defekt, Anschluß zur Lampen-Lampe wechseln, Anschluß an-
der Sätze ZB2/4 gelangt nurfassung abgerissen oder kalte Löt-löten, Lötstelle erneuern
an die La ЛB des BMA-4 undstelle vorhanden
BMP-4 sowie zur akustischen
Signalisation, aber die La
OBЛ (BRPS) leuchtet nicht
 
Ruf vom ZB-Teilnehmer dera)Kontaktgabe zwischen den FedernKontakte reinigen oder Klin-
Sätze ZB/OB (BSL) kommt1-2 der Klinkenbuchsen ZB/OBkenfedern justieren
nicht an, aber das Sprech-nicht vorhanden
signal geht normal durch
b)Unterbrechung in der Minuslei-Anschluß anlöten, Lötstelle
tung, die über die Kontakte 3-4erneuern
des Rs R die Spannung an die La
ЛB und La OBЛ schaltet bzw. Un-
terbrechung des Relaisstromkreises R
 
Rufsignal vom ZB-TeilnehmerLa ЛB defekt oder hat keinen Kon-Lampe wechseln, Kontaktgabe
der Sätze ZB/OB gelangttakt, Anschluß zur Lampenfassungherstellen, Anschluß anlöten
nicht an die La ЛB (BSL),Unterbrochen oder kalte LötstelleLötstelle erneuern
aber an die La OBЛ und auchvorhanden
zur akustischen Signalisa-
tion, das Sprechsignal geht
normal durch
 
Rufsignal vom ZB-TeilnehmerLa OBЛ defekt oder hat keinen Kon-Lampe wechseln, Anschluß an-
der Sätze ZB/OB gelangttakt mit der Fassung, Anschluß zurlöten, Lötstelle erneuern
nicht an die La b) (BRPS),Lampenfassung unterbrochen oder
aber an der La ЛB (BSL) liegtkalte Lötstelle vorhanden
das Rufsignal an, die aku-
stische Signalisation arbei-
tet und das Sprechsignal
geht normal durch
 
Ruf vom OB-Teilnehmer dera)Kontaktgabe zwischen den FedernKontakte reinigen oder Kon-
Sätze ZB/OB gelangt nicht1-2 der Klinkenbuchse ZB/OB nichttakte bzw. Federn justieren
zum BSL, aber das Sprech-vorhanden
signal geht normal durch
b)Unterbrechung in der Minuslei-unterbrochene Zuleitung an-
tung zu den La ЛB und La OBЛlöten, Lötstelle erneuern
und zum Sch. ZB/OB oder kalte
Lötstelle (BSL) vorhanden
 
Rufsignal vom OB-Teilnehmera)La ЛB defekt oder kein KontaktLampe wechseln oder Kontakt-
der Sätze ZB/OB gelangtzwischen Lampe und Fassunggabe herstellen
nicht an die La ЛB(BSL)
aber an die La OBЛ und zurb)Unterbrechung in der Zuleitungunterbrochene Zuleitung an-
akustischen Signalisation ge-zur Lampenfassung oder kaltelöten bzw. Lötstelle erneuern
langt der Ruf, das Sprech-Lötstelle vorhanden
signal geht normal durch
 
Rufsignal vom OB-TeilnehmerLa OBЛ (BRPS) defekt, Anschluß-Lampe wechseln, Anschluß an-
der Sätze ZB/OB gelangtdraht (OBЛ) abgerissen bzw. kaltelöten bzw. Lötstelle erneuern
nicht an die La OBЛ (BRPS),Lötstelle vorhanden
aber an die La ЛB (BSL) und
zur akustischen Signalisa-
tion (BSch-4), aber das
Sprechsignal geht normal durch
 
Ruf vom OB-Teilnehmer odera)Kontaktgabe zwichen den Klin-Kontakte reinigen oder Feder-
von Vermittlungen kommt ankenkontakten 1-2 (SL/OB) oderKontakte justieren, Relais
den Sätzen SL/OB nicht an,den Kontakten 3-5 des Rs Rwechseln
aber das Sprechsignal geht(Platine SL) nicht vorhanden
normal durch
b)Unterbrechung im Arbeitsstrom-Anschluß anlöten bzw. Löt-
kreis des Rs R bzw. kalte Löt-stelle erneuern
stelle vorhanden
 
Rufsignal vom OB-TeilnehmerLa ЛB defekt oder zwischen Lampe undLampe wechseln, Kontaktgabe
oder von Vermittlungen überFassung kein Kontakt, Anschluß anzwischen Lampe und Fassung
Sätze SL/OB gelangt nichtder Lampenfassung abgerissen oderherstellen, Anschlußdraht
zur La ЛB (BSL), aber ankalte Lötstelle vorhandenanlöten bzw. Lötstelle er-
die La OBЛ sowie zur aku-neuern
stischen Signalisation, das
Sprechsignal geht normal
durch
 
Vom OB-Teilnehmer oder vonLa OBЛ (BRPS) defekt oder Anschluß-Lampe wechseln, Anschluß an-
Vermittlungen der Sätze SL/OBunterbrechung zur Lampenfassung bzw.löten bzw. Lötstelle erneuern
gelangt kein Rufsignal an diekalte Lötstelle vorhanden
La OBЛ (BRPS), aber an die La
ЛB und zur akustischen Signa-
lisation, das Sprechsignal
geht durch
 
Ruf vom ZB-Teilnehmer derSicherung БШ (BRPS) defekt oderSicherung wechseln oder
Sätze ZB2/4 (BMA-4, BA-2/4)kein Kontakt an der AnschlußklemmeKontaktgabe herstellen
und ZB/OB (BSL) liegt an,ШI4 des BSch-4
aber das Sprechsignal geht
nur in Teilnehmerrichtung
durch
 
Bei eingeschaltetem Sch. TBa)zum Rs8 (Platine OT) gelangtFehler ermitteln und
am BRPS kommt der Ruf vonMinuspotential bei nichtge-beseitigen
ZB-, OB-Teilnehmer sowiedrücktem T-Sch. OTKЛ.-TB
von Vermittlungen SL an den
Sätzen ZB2/4, ZB/OB undb)Stromkreis zwischen den KontaktenRelais wechseln oder Löt-
SL/OB (BMA-4, A-2/4, BSL)3-4 des Rs7 (Platine OT) oderstelle erneuern
als akustisches Signal nichtdurch kalte Lötstelle unter-
an, aber das Rufsignal liegtbrochen
an den La OBЛ udn La ЛB an
c)Stromkreisunterbrechung durchSchalter wechseln oder Löt-
Kontakte 1-2 des Sch. TB (BRPS)stelle erneuern
oder kalte Lötstelle vorhanden
 
Bei Abfrage eines ZB-a)Stromkreisunterbrechung an denRelais wechseln oder Kontakte
Teilnehmers am Satz ZB2/4Kontakten 7-8 und 10-11 desjustieren
des BMA-4 und BMP-4 hört derRs R (BMA-4, BMP-4)
Betriebsfernsprecher an der
Vermittlung den Teilnehmerb)Fernhörer des Handapparates amHandapparat wechseln
nichtVermittlungsplatz defekt
 
Bei Abfrage eines be-a)Fernhörer des Handapparates amKontakte justieren, Handapparat
liebigen Teilnehmers vonVermittlungsplatz hat keinenwechseln
Sätzen ZB2/4, ZB/OB, SL/OBKontakt am Anschluß
KAN. und PG hört der Be-
triebsfernsprecher denb)Kontaktgabe zwischen den FedernVerbindung zum Teilnehmer
Teilnehmer nicht12-13 und 22-23, (42-43, 52,53)über ein anders Schnurpaar
des Sch. OOШ-OBШ des Schnurpaaresaufnehmen, Fehler ermitteln
B-Sch-4 nicht vorhandenund beseitigen
 
c)Stromkreisunterbrechung zwischendefektes Relais wechseln
den Kontakten 1-3 und 4-5 (1-2,
4-5) des Rs 5 im BUK, zwischen
den Federn 3-4 und 7-8 des Rs 5
der Platine OT, zwischen den Fe-
dern 8-7 und 3-4, des Rs 3 der
Platine RM-4 des BSch-4
 
Teilnehmer an den Sätzena)Mikrofon des Handapparates desMikrofon wechseln
ZB2/4, ZB/OB, SL/OB, KAN.Vermittlungsplatzes defekt
und PG hören die Vermitt-
lung nichtb)Mikrofonverstärker, Stromkreis-Unterbrechung beseitigen
unterbrechung, Mikrofonverstärker
erhält keine Betriebsspannung
 
c)Stromkreisunterbrechung zwischenRelais wechseln
den Kontakten 10-12 und 7-9
(10-11, 7-8) des Rs 5 (BUK) im
BSch-4
 
d)Kontaktgabe zwischen den FedernSchnurpaar wechseln, kommt
14-15 und 24-25 (44-45, 54-55)die Verbindung dann zustande,
des Sch. OOШ-OBШ der Schnur-liegt ein Fehler im Schalter
paare des BSch-4 nicht vorhandendes gewechselten Schnurpaares
vor, Schnurpaar instandsetzen
lassen
 
e)Stromkreisunterbrechung zwischenRelais wechseln
den Kontakten 1-2 und 4-5 des
Rs R (BMA-4, BMP-4)
 
f)Verbindung zwischen den Kontakt-Relais wechseln
ten 3-4 und 7-8 des Rs 1 auf
der Platine PN (BSL) unterbrochen
 
g)Verbindung zwischen den Kontakt-Relais wechseln
ten 6-7 des Rs 3 (BK-4) unter-
brochen
 
Bei Abfrage hören wederUnterbrechung einer geschaltetenDurchsicht aller Lötstellen
der Teilnehmer noch derLeitung im Sprechweg (a, b, c oderan den Anschlüssen, zu den
Betriebsfernsprecher amd) bei einem der AnschlußsteckerKlemmen und Relais, abge-
Vermittlungsplatz überШI, Ш2, (SchP-4), Ш7, Ш8 (BUK)rissene Drähte entsprechend
nicht ein SchnurpaarШII (RM-4), ШI2 (UMDK), ШI3 (OT)Stromlaufplan anlöten
des Bsch-4 oder im Rs 5 (OT), Rs 5
(BUK), Rs 3 und Rs 4 (RM-4)
 
Von der Spannungsquelle 80 Va)Kontaktgabe zwischen den FedernRelais wechseln, Anschluß
wird kein Rufsignal zu den4-5 und 6-7 des S 5 der Platineanlöten
Teilnehmer der Sätze ZB2/4,OT (BSch-4) nicht vorhanden
ZB/OB, SL/OB und PG ange-oder abgerissener Anschluß
legt, aber die La KB leichtetam Relais
 
b)Kontaktgabe zwischen den Fe-Schnurpaar oder defekten
dern 12-13 und22-23 (42-43,Schalter wechseln
52-53) am Sch. OOШ-OBШ der
Schnurpaare (Bsch-4) nicht
vorhanden
 
c)Stromkreis zwischen den KontaktenRelais wechseln
10-11 und 7-8 des Relais im
BMA-4 oder BMP-4 unterbrochen
 
Von der Spanungsquelle 80 VKontaktgabe zwischen La KB und derKontakt herstellen
liegt das Rufsignal an denFassung nicht vorhanden
Teilnehmern der Sätze an,
aber die La KB leuchtet
nicht
 
Abrufsignal gelangt nichta)Sicherungen der BRPS defektSicherung wechseln
an die Sätze ZB2/4, ZB/OB,
SL/OB, KAN., PG und die Lab)La ЛOOШ (ЛOBШ) am BSch-4 defektLampe wechseln
ЛOOШ (ЛOBШ) sowie La OBЛ
und die akustische Signali-
sation ist nicht hörbar
 
Rufsignal liegt nicht übera)Kontaktgabe zwischen den FedernAnschlüsse durchmessen und
die Kanalsätze KAH. andes Sch. ПB nicht vorhandenUnterbrechungsstelle
beseitigen
b)Generator GTW im BRTNW-UMinusleitung zum BRTNW-U
schwingt nichtprüfen
 
Rufsignal vom Teilnehmera)Sicherung БK der BRPS defektSicherung wechseln
liegt nicht am Fernkanal an
b)Rs 2 auf der Platine UKA-2Relais wechseln
(BK-4) defekt
 
Bei ankommendem Ruf vomLa OBЛ defektLampe wechseln
Teilnehmer über den Fern-
kanal leuchtet die La OBЛ
nicht, das akustische Signal
liegt an, die La ЛB
leuchtet
 
Bei der TransitverbindungKontaktgabe zwischen den Federkon-Kontakte reinigen und Klin-
der Fernkanäle geht keintakten der Klinkenbuchse KAN. undkenfedern justieren
Gespräch durchdem Schnurpaarstöpsel nicht
vorhanden
 
Auf der SL-Leitung keinNummernschalter dejustiertNummernschalter wechseln
Nummernwahlsignal und Im-
pulsruf in den Fernkanal
 
Tonfrequenzrufsignal ge-Kontaktgabe zwischen den FedernSchalter wechseln
langt nicht zu den Teil-41-43, 52-53, 54-56, 61-63 und
nehmern, die den Handappa-64-66 am Sch. ПH-TB des BUK
rat nicht aufgelegt haben(BSch-4) nicht vorhanden
 
Havariebeleuchtung leuchteta)La ЛI (BRPS) in der Lampen-Lampe wechseln
nichtsteckfassung defekt
 
b)Anschlußdraht abgerissen oderAnschluß anlöten sowie
kalte Lötstelle an der BuchseLötstelle erneuern
OCB (BRPS)

6. Lagerung und Transport

Die Fernsprechvermittlung P 209 ist in belüftbaren Räumen bei
einer Umgebungstemperatur von 5 ... 30 C und einer relativen
Luftfeuchte von 85 % zu lagern. Sie darf weder Säure- bzw.
Laugendämpfen, noch anderen schädigenden Gasen ausgesetzt
werden. Sie kann unter feldmäßigen Bedingungen gelagert wer-
den, wenn sie entsprechend der technischen Dokumentation kon-
serviert wurde und periodisch gewartet wird.
In Transportkisten verpackte P 209 können mit Kfz bzw. mit
der Eisenbahn bei Temperaturen von -50 ... 65 C transpor-
tiert werden.
Die volle Funktionsfähigkeit der Vermittlung wird nach einem
Lufttransport bei einem Luftdruck > 22,7 kPa (> 177 mm
Quecksilbersäule) und einer Temperatur bis -50 C garantiert.

7. Konservierung und Entkonservierung

Die P 209 ist vor der Lagerung wie folgt zu konservieren:
a) Staub und Schmutz von sämtlichen Geräten und Teilen mittels
   Lappen oder Pinsel entfernen, festanhaftender Schmutz an
   lackierten Oberflächen mittels Seifenemulsion entfernen
   und danach die Flächen trockenreiben.
b) Korrossionsansätze und Lackschäden beseitigen.
c) Normwerte messen und Geräte bei Erfordernis instand setzen.
d) Sämtliche vernickelte Teile sowie sämtliche metallisch
   blanken Teile einschließlich der Verschlußteile und Schrau-
   benköpfe mit technischer Vaseline einfetten. Gehäuse, Front-
   platten und Teile, die mit einem Farbanstrich versehen sind,
   sind nicht einzufetten!
e) Einzelteile und Zubehör in Paraffin- oder Pergamentpapier
   einwickeln, verschnüren und beschriften.
f) Geräte und Teile in Transportkisten verpacken.
Die Entkonservierung ist wie folgt auszuführen:
a) Geräte und Teile auspacken.
b) Geräte und Teile auf Korrosionsansätze, elektrische und
   mechanische Beschädigungen kontrollieren einschließlich
   Vollzähligkeit.
c) Sämtliche Teile mittels Lappen und Siedegrenzbenzin
   entfetten.
d) Normwerte messen sowie Funktionskontrolle an sämtlichen
   Geräten durchführen.
Sämtliche Konservierungs- und Entkonservierungsmaßnahmen sind
im Begleitheft nachzuweisen.

                                                  Anlage 1

Verwendete Abkürzungen und Bezeichnungen für Geräte, Ein-
richtungen sowie Bedienelemente

1. Geräte und Einrichtungen
KurzbezeichnungVollständige Bezeichnung
russischdeutsch
AM, AM-1AM, AM-1Teilnehmerbrückenschaltung
AПП.App.Gerät/Einrichtung
AMTCAMTSFernwahlvermittlung
ATCATZAutomatische Telefonzentrale
ACДCASDSAnpaßeinrichtung für Fernkanäle
БAK-20BAK-20Rangierverteiler
БAK-40BAK-40Rangierverteiler
БA-2/4BA-2/4Teilnehmerschiene
БBOBWOZusatzeinrichtung
БИTC-2/4BITS-2/4Prüf- und Meßeinschub
БK-4BK-4Kanalverteiler (Arbeitsplatzoberteil)
БK-4 (Ф)BK-4 (F)Kanalverteiler (Arbeitsplatzoberteil)
БMA-4BMA-4Teilnehmervielfachfeld
БMП-4BMP-4Vielfachfeld
БMBMBlockierung des Vielfachfelds
БП-6, -7BP-6, -7Stromversorgungsgerät
БП-11, -12BP-11, -12Stromversorgungsgerät
БПA-ДBPA-DStromversorgungsgerät
БПЛBPLBlock für Querverbindungen
БPПC, -4BRPS, -4Stromverteilertafel
БПТHB-УBPTNW-UTonrufeinschub
БCЛBSLLeitungsverbindungsblock
БУKBUKSteuergerät der Vermittlung
БШ-4, -4MBSch-4, -4MSchnurpaarblock (Arbeitsplatzunterteil)
БШП-4BSchP-4Schnurpaarkassette
ГEH.GEN.Generator
ГИBGIWInduktorrufgenerator
ГTBGTWTonrufgenerator
ГTИBGTIWTon- und Induktorrufgenerator
ДCDSFernverbindung
ЗZBetriebszustand BESETZT
ИЗM. ПP.IZM.PRMeßgerät
KДAKDAFührungspunkt des LNZ
ЛPMLRMlinker Vermittlungsplatz (Arbeitsplatz)
OB (MB)Ortsbatterie
HHNNNummernschalter
ППPPImpulsgeberplatine
ПPMPRMrechter Vermittlungsplatz (Arbeitsplatz)
ПЛPLVerbindungsleitung (Übertragungsleitung)
PMRMArbeitsplatz
PTCRTSFernsprechhandvermittlung
ПPWiderstandsplatine (BWO)
SLVerbindungsleitung (Querverbindungsleitung)
УУUUPegelmesser
УBГUWGWechselsprechverstärker
УKUKVermittlungseinrichtung
УKA-1, -2UKA-1, -2Kanalautomatik-Einrichtung
УMДKUMDKMikrofonverstärker
ФKБFKBfunktionelle Vermittlungseinheit
ФHFNNummernschalter-Filter
ЦБZBZentralbatterie
ЦБBZBWZentralbatterie mit Wählbetrieb
ЩOCStschOSSchalttafel
2. Bedienelemente
KurzbezeichnungVollständige Bezeichnung
ABStörung/Havarie
AПП.Gerät/Einrichtung
БMBlockierung des Vielfachfeldes
БMП ЛИH.BMP Leitung
БMП ПP.BMP Empfang
БMП ПEP.BMP Übertragung (Senden)
БMП CИГH.BMP Signalisation
BAGerät ausgeschaltet
BKZuschalten der Netzspannung (Schalttafel StschOS)
BKЛ.Ein
BЫKЛ.Aus
BЫЗ.Ruf
BX.Eingang
BЫX.Ausgang
BX. ПEP.Sendeeingang
BX. ПP.Empfangseingang
BЫX. ПEP.Sendeausgang
BЫX. ПEP.Empfangsausgang
Vermittlungsschnur
ГHKlinke, Klinkenbuchse
ЗEMЛЯErdung
ИЗMMessen
KAH.Kanal
KBRufkontrolle
Sendekontrolle
KOHTP.Sendekontrolle
ЛLampe, Signallampe
ЛABSignallampe HAVARIE (Havarielampe)
ЛBSignallampe RUF (Anruflampe)
ЛИH.Übertragungsleitung
ЛИH. ПP.Empfangsleitung
ЛИH. ПEP.Sendeleitung
ЛИH. CT.Leitung, Stelle (Vermittlung)
ЛOBШMeldelampe für freigewordene Rufschnur
ЛOOШMeldelampe für freigewordene Abfrageschnur
MTHandapparat
Nummernschalter (Rufnummernwahl)
Abschalten der Sprechgarnitur
OTAbschalten des Fernhörers (Leiterplatte der Teilnehmerantwort
OBЛSignallampe Abruf
OCB.Beleuchtung
Abfrageschnur (Schlußschnur)
OOШAbfrage mittels Abfrageschnur
OBШAbfrage mittels Rufschnur
OTKЛ.Aus, ausgeschaltet
ПA/KTUmschalten des Gerätes (Umschalten zum Betriebsmechaniker, Technik-Kanal)
ПBSenden des Rufes (Rufabgabe)
ПГVerbindungsbuchse
ПЛVerbindungsleitung (zwischen 2 Vermittlungen)
ПHZuschalten des Nummernschalters
ПP.Empfang
ПEP.Senden (Übertragen)
ПEP. B.Umadressieren (Neuadressierung) des Rufes
ПTTransitvorbereitung
PAЗPЯД БAT.Entladen der Akkumulatoren
PEГ.Regulieren/Einstellen
PEЗ.Reserve
1-5CЛЖ1-5 Dienstverbindungsleitungen
Verbindungsleitung (zwischen Vermittlung und Gerätesatz)
CИГH.Signal, Signalisation
CИГH. BX.Signaleingang
CИГH. BЫX.Signalausgang
TBTonruf
TCtechnische Signalisation
УПP.Steuerung/Bedienung
ШПSchurpaar
D1 bis DnDioden
LaSignal- bzw. Kontrollampe
R1 bis RnWiderstände
RsRelais
Sch.Schalter
T-Sch.Taste, Tastschalter
T, T1 bis T3Transistoren
TrTransformator
                                                  Anlage 2
Bild 1
Bild 1
Bild 1 Stromlaufplan der Vermittlung mit geringer Anzahl
       von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005 TO)
Bild 2
Bild 2
Bild 2 Stromlaufplan der Vermittlung mit großer Anzahl von
       Anrufeinheiten (ChJa0.210.005 TO)
Bild 3
Bild 3 Stromlaufplan der Stromversorgung der Vermittlung mit
       geringer Anzahl
Bild 4
Bild 4 Stromlaufplan der Stromversorgung der Vermittlung mit
       großer Anzahl von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005 TO)
Bild 5
Bild 5 Stromlaufplan der Zusammenschaltung der Vermittlungs-
       plätze (ChJa0.210.005 TO)
Bild 6
Bild 6 Stromlaufplan der Signalisation der Vermittlung mit
       geringer Anzahl von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005 TO)

                                                  Anlage 3
Bild 7
Bild 7 Stromlaufplan der Signalisation der Vermittlung mit
       großer Anzahl von Anrufeinheiten (ChJa0.210.005 TO)
Bild 8
Bild 8 Stromlaufplan der Signalisation der Vermittlung mit
       großer Anzahl von Anrufeinheiten (einschließlich Teil-
       nehmervielfachfelds und Vielfachfeld ChJa0.210.005 TO)
Bild 9
Anmerkung:
Die Brücken 1-2, 3-4, 5-6 und 10-11 sind bei der Arbeit im 4Dr-Betrieb einzustellen.

Bild 9 Stromlaufplan der Impulsübertragung des Nummernschalters
       auf Verbindungsleitungen und Fernkanälen (ChJa0.210.005 TO)
                                                  Anlage 4
Bild 10A
Bild 10A Schalter und Relais
Anmerkungen:
1. Die Brücken auf den Platinen SchP-4 (1U1 bis 12U1) sind bei der Arbeit gemäß der
   Betriebsart ohne Verlängerungsleitung VL eingelötet. Für den Anschluß der VL ist
   erforderlich die Brücken 1-2, 5-6, 7-8 und 11-12 auf den SchP-4 zu entfernen und
   die Brücke 3-4, 9-10, 13-14 und 15-16 einzulöten.
2. Die Brücken auf den SchP-4(U8) sind bei der Arbeit gemäß Betriebsart mit VL von
   3,47 dB (0,4 Np) eingelötet. Für den Übergang auf VL von 8,68 dB (1 Np) ist er-
   forderlich die Brücken 1-2 auf 1-3, 4-5 auf 5-6, 7-8 auf 7-9 und 10-11 auf 11-12
   umzulöten.

Bild 10a Stromlaufplan des Schnurpaarblockes BSch-4
         (ChJa2.118.090 Ä3)
Bild 11 A
Bild 11 B
Bild 11 C
BezeichnungPositions-Nr. des Isolier-
schlauches nach Spezifi-
kation ChJa2.118.090
1...12Ш1, 1...12Ш2, 7...12Ш3152
7...12Ш4, Ш5...Ш15 KN - Enden
1...12Ш1, 1...12Ш2, 7...12Ш3150
7...12Ш4, Ш5...Ш15 Schleifen
B-Enden153
З, B - Schleifen151, 154
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 14,
   Schurpaarblock BSch-4) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.702.994 ist nach der Zeichnung
   ChJa2.118.090Sp durchzuführen.
3. Das Löten der Drähte ist gemäß der Zeichnung N0.010.001 mit Lötzinn POS-61.
   GOST 1499-70 durchzuführen und anschließend Isolierschlauch aufzustecken.
4. Die Farbzeichnung ist in den Kreisen angegeben.
   (З = grün, Ж = gelb, O = orange, Б = weiß,
    KЧ = braun, C = blau, K = rot, Ч = schwarz.)

Bild 11 Bauschaltplan des Schnurpaarblockes BSch-4
        (ChJa2.118.090SchM)
Bild 12 A
Bild 12 B
Bild 12 E
Bild 12 Ansicht B
Bild 12 Ansicht D
Bild 12 Ansicht A
Bild 12 Ansicht C
Bild 12 Schnurpaarblock BSch-4 (Bildansichten,
        ChJa2.118.090GTsch)

                                                  Anlage 5
Bild 10B
Bild 10b Stromlaufplan des Schnurpaarblockes BSch-4
         (ChJa2.118.090Ä3)
Bild 10C
Bild 10c Stromlaufplan des Schnurpaarblockes BSch-4
         (ChJa2.118.090Ä3)
Bild 13
BezeichnungPositions-Nr. des
der BauelementeIsolierschlauches
 nach Spezifikation
ChJa3.649.068
Л, Д, P, B1, B2, З63
Ш267
Ш2, B1, B269
Ш165
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blatt 2 bis 5,
   Schnurpaarblock BSch-4) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.757.035 ist nach der
   Zeichnung ChJa3.649.068SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.

Bild 13 Bauschaltplan der Schnurpaarkassetten BSchP-4
        ChJa3.649.068SchM)
Bild 14
Anmerkungen:
1. Die in den Rechtecken angegebenen Spannungen (bezogen auf den Emitter) sind
   mit einem Meßinstrument (Ri = 5 kΩ/V) zu messen. Eine Spannungstoleranz
   von ±15 % ist zulässig.
2. Der Widerstand R17* und Kondensator C11* dienen zur Anpassung.
   Toleranzwerte:
   - R17* 3,3 ... 3,9 kΩ
   - C11* 2 200 ... 6 800 nF.

Bild 14 Stromlaufplan des Verstärkers UMDK
        (ChJa5.032.019Ä3)
Bild 15 A
Bild 15 B
Bezeichnung der BauelementePositions-Nr. des
Isolierschlauches nach
Spezifikation ChJa5.284.041
Ш2, Ш3, P5, P6 - Schleifen, Л125
Ш1, C1, C2, R, Д, Tp, Дp, P1...P4, B1, B2 - Schleifen126
C3, C4, C5, C6, Э, P6127
Ш2, Ш3, P5, P6 - Enden129
P1...P4 - Enden129
Ф, B1, B2 - Enden130
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 9,
   Schnurpaarblock BSch-4) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.702.996 ist nach der Zeichnung
   ChJa5.284.041SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.
4. Die nicht in der Tabelle benannten Brücken sind gemäß des Bauschaltplan an-
   zuschließen oder löten.

Bild 15 Bauschaltplan des Steuergerätes der Vermittlung BUK
        (ChJa5.284.041MÄ)

                                                  Anlage 6
Bild 16
Anmerkungen:
1. Bei 24-V-Betrieb sind die Brücken 4-5 und 6-7 der Widerstände 1R3 bis 5R3 sowie
   1R4 bis 5R4 kurzuschließen, die Brücken 1-2-3 in Stellung 2-3 zu stecken sowie
   die Brücke 8-9 zu entfernen.
2. Das Verzeichnis der Bauelemente ist im Dokument der Hersteller (Blätter 2 bis5,
   Leitungsverbindungsblock BSL) enthalten.

Bild 16 Stromlaufplan des Leitungsverbindungsblockes BSL
        (ChJa2.118.097Ä3)
Bild 17
Bild 17
Bezeichnung der BauelementePositions-Nr. des
Isolierschlauches nach
Spezifikation ChJa2.118.097
Ш1...Ш11, Kн Enden143
Ш1...Ш11, Schleifen144
Ш1/1..4; Л5/1; Ш7/7; Ш9/5, 8, 9, 10, Ш5/24140
1B...5B; Гн-1...Гн-10; 1Гн...5Гн; 1C-5C Enden145
1B...5B; Гн-1...Гн-10; 1Гн...5Гн Schleifen141
Э1...Э5142
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 14,
   Leitungsverbindungsblock BSL) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChKa6.702.986 ist nach der Zeichnung
   ChJa2.118.097SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.

Bild 17 Bauschaltplan des Leitungsverbindungsblockes BSL
        (ChJa2.118.097SchM)
Bild 18
Bild 18 Leitungsverbindungsblock BSL(Bildansichten,
        ChJa2.118.097GTsch)
Bild 19
Anmerkung:
Ziffer 1 der Anmerkung des Bildes 15 gilt auch für Bild 19.

Bild 19 Stromlaufplan des Teilnehmervielfachfeldes BMA-4
        (ChJa2.118.092Ä3)
Bild 20
Bild 20
BezeichnungPositions-Nr. des
Isolierschlauches nach
Spezifikation ChJa2.118.092
Ш9/1...4, 9, 10120
Гн-1...Гн-10/1, 2, 10; 1Л/1...10Л/1; 1Гн2...10Гн/2121
З1...З5122
1Ш4; 2Ш4; Ш1/1, 3...11, 12...20, Ш2/11...20123
1Ш3; 2Ш3
1Ш7, 2Ш7/1...8, 10,12,14; 16...22
1Ш8; 2Ш8, Ш5, Ш6, Ш10/1, 2..20
1P...5P/1..13; 6P...10P1/2, 3, 5, 6, 8, 9, 11, 13, 14124
1Ш3, 2Ш3/8, 18; 1Ш4, 2Ш4/3, 7, 19 1Ш3, 2Ш3, 12, 15125
Ш1/2,4..10, Ш2/1...10, Ш9/7,1Ш5,2Ш4/11, 12, 14 , 5, 6, 8; 1Ш
2Ш8/14, 12, 17, 19
1P/4...10P/4; 6P...10P/7, 10126
Гн-1...Гн-0/3, 4, 6, 7, 9; 1Гн...10Гн/3..6127
1Л/2...10Л/2
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 12,
   Teilnehmervielfachfeld BMA-4) enthalten
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.702.996 ist nach der Zeichnung
   ChJa2.118.092SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.

Bild 20 Bauschaltplan des Teilnehmervielfachfeldes BMA-4
        (ChJa2.118.092SchM)
                                                  Anlage 7
Bild 21_a
Bild 21_b
Bild 21 Teilnehmervielfachfeld BMA-4 (Bildansichten,
        ChJa2.118.092GTsch)
Bild 22
Bild 22 Stromlaufplan des Vielfachfeldes BMP-4
        ChJa2.118.093Ä3)
Bild 23
Bild 23
BezeichnungPosition des Isolierschlauches nach
Spezifikation ChJa2.118.093
Ш9/1..4, 9, 10108
З1, З2, З3109
1Л/2...10Л/2; Гн-1/9...Гн-10/9; Гн1/2,10; Гн-10/2,10110
1Ш4, 2Ш4/1..6; 8..16; 18..22, 1Ш5, 2Ш5/1..4; 6, 8, 10, 11, 12, 14..21111
Ш1, Ш2, Ш6, Ш7/1..20; Ш3/1..10, 19; Ш8/11...14; 16..20
1P...10P/1..8, 10, 11, 13, 14112
Ш3/11...18, 20; Ш8/1...10, 15113
1P...10P/9, 12114
Гн-1...Гн-10/1, 3, 4, 6, 7; 1Л/1...10Л/1115
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 12,
   Vielfachfeld BMP-4) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.702.990 ist nach der Zeichnung
   ChJa2.118.093SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.

Bild 23 Bauschaltplan des Vielfachfeldes BMP-4
        ChJa2.118.093SchM)
Bild 24
Bild 24
Bild 24 Vielfachfeld BMP-4 (Bildansichten,
        ChJa2.118.093GTsch))
Bild 25
Anmerkungen:
1. Bei 24-V-Betrieb sind die Widerstände 1R3 bis 5R3 und 1R4 bis 5R4 zu brücken
   (Brücke 4-5 und 6-7) und die Brücke 1-2-3 in Stellung 2-3 zu stecken.
2. Bei Betrieb mit Registrierung der Besetztfälle auf den Teilnehmerleitungen
   muß an der Klinkenbuchse Гн1 bis Гн10 zwischen den Kontakten 2-9 eine
   Brücke gelegt werden.

Bild 25 Stromlaufplan der Teilnehmerschiene BA-2/4
        (ChJa2.118.091Ä3)
Bild 26
Bild 26
BezeichnungPosition des Isolierschlauches nach
Spezifikation ChJa2.118.091
Ш6, Ш7 Enden95
Ш6, Ш7 Schleifen97
Ш1...Ш5 Enden96
Ш1...Ш5 Schleifen98
Гн-1...Гн-1099
Гн-1...Гн-1094
З1, З2, З3100
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 12,
   Teilnehmerschiene BA-2/4) enthalten.
2. Die Montage und Befestigungen des Geflechts ChJa6.702.785 ist nach der Zeich-
   nung ChJa2.118.091SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 und Ziffer 2, Bild 25 beachten.

Bild 26 Bauschaltplan der Teilnehmerschiene BA-2/4
        (ChJa2.118.091SchM)
                                                  Anlage 8
Bild 27
Bild 27 Teilnehmerschiene BA-2/4 (Bildansichten,
        ChJa2.118.091GTsch)
Bild 28
Anmerkungen:
1. Das Verzeichnis der Bauelemente ist im Dokument des Herstellers (Blätter 2 bis 5,
   BK-4) enthalten.
2. Beim Betrieb über automatisierte Kanäle sind auf der Platine UKA-1 die Brücken
   1-2 und 3-4 sowie am Schaltknopf ПB die Brücke 1-5 zu stecken.
3. Beim Betrieb über nichtautomatisierte Kanäle sind auf der Platine UKA-1 die
   Brücken 1-2 und 3-4 zu trennen. Am Schaltknopf ПB ist die Brücke 1-5
   zu trennen und die Brücke 2-3 zu stecken.
4. Beim Betrieb mit der Anpaßeinrichtung für Fernkanäle, die am Schnurpaar ange-
   schlossen ist, muß die Brücke 5-6 auf der Platine UKA-1 getrennt werden.

Bild 28 Stromlaufplan des Kanalverteilers BK-4
        (ChJa2.118.116Ä3)
Bild 29
Bild 29
BezeichnungPositions-Nr. des
Isolierschlauches
Ш1, Ш7 - Enden138
C1...C4, Ш1...Ш4 - Schleifen133
Ш5...Ш7 - Schleifen133
З140
Л, Гн, Kн - Enden139
Л, Kн, Гн - Schleifen134
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 12,
   BK-4) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ist gemäß der Zeichnung des BK-4
   durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.

Bild 29 Bauschaltplan des Kanalverteilers BK-4
        (ChJa2.118.116MÄ)
Bild 30
Bild 30 Kanalverteiler BK-4 (Bildansichten,
        ChJa2.118.116GTsch)
Bild 31
Bild 31 Stromlaufplan der Stromverteilertafel BRPS
        (ChJa2.118.160Ä3)
Bild 32
Bild 32
Bezeichnung der BauelementePositions-Nr. des Isolierschlauches
nach Spezifikation ChJa2.119.160
Ш1...Ш3, Пp1...Пp3, Пp6...Пp8, Пp12, Э5...Э17, Д2, Д3, R398
Ш1...Ш3, Э2, Э3, Э99
Ш1, Ш2, Ш4...Ш9, B1, Пp10100
Л2...Л4107
Ш5, Ш6, Ш9, Ш10...Ш13, Пp2...Пp12, R1...R3, Д2, Дd, C, Гн1...Гн3108
Д1, Д5109
Д1, Д5, Э1110
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 3 bis 10,
   BRPS) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.757.689 ist nach der Zeichnung
   ChJa2.118.160SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.

Bild 32 Bauschaltplan der Stromverteilertafel BRPS
        (ChJa2.118.160MÄ)
                                                  Anlage 9
Bild 33
Bild 33 Stromverteilertafel BRPS (Bildansichten,
        ChJa2.118.160GTsch)
Bild 34
Bild 34 Stromlaufplan der Zusatzeinrichtung BWO
        (ChJa2.118.114Ä3)
Bild 35
BezeichnungPositions-Nr. des Isolierschlauches
nach Spezifikation ChJa2.118.114
Kн, Гp, Гн, B, Ш, R81
Ш, Kн, B, R, Л82
Э1, Э283
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 2 bis7,
   BWO) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.757.129 ist nach der Zeichnung
   ChJa2.118.114SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.

Bild 35 Stromlaufplan des Rangierverteilers BAK-20
        (ChJa2.106.377Ä3)
Bild 36
Bild 36 Zusatzeinrichtung BWO (Bildansichten,
        ChJa2.118.114GTsch)
Bild 37
Bild 37 Stromlaufplan des Rangierverteilers BAK-20
        (ChJa2.106.377Ä3)
Bild 38
Bild 38
Bild 38
Bild 38
Bild 38
BezeichnungPositions-Nr. des Isolierschlauches
nach Spezifikation ChJa2.106.377
Ш1 - Ш5, Pp1, Pp20, R, Л, Д100
Гн1 - Гн46, Ш6, Ш7101
П1 - П3, Kл1 - Kл3, KT1 - KT40102
Гн41 - Гн45103
Anmerkungen:
1. Die Tabelle der Verbindungen ist im Dokument des Herstellers (Blätter 5 bis7,
   BAK-20) enthalten.
2. Die Montage und Befestigung des Geflechts ChJa6.757.003 ist nach der Zeichnung
   ChJa2.106.577SB durchzuführen.
3. Ziffer 3 und 4 gemäß Bild 11 beachten.
4. Die Buchsen der Halbmuffe AП-10 sind mit "a" und die Stifte mit "d"
   gekennzeichnet.

Bild 38 Bauschaltplan des Rangierverteilers BAK-20
        (ChJa2.106.377SchM)
Bild 39
Bild 39 Rangierverteiler BAK-20 (Bildansicht,
        ChJa2.106.377GTsch)