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Das Chiffriergerät T-1000 CA BStU*24, *191, *361, *655

Siemens T-1000-CA wurde ab dem Jahr 1980 intensiv vom KGB und dem MfS
untersucht. Und für eigene Modifikationen bearbeitet.
Das MfS konnte das Projekt nicht mehr abschließen.
Ergebnisse der Untersuchungen und Dechiffrierungen wurden bereits 1983
an Kuba weitergeleitet.

Aus den Unterlagen, 1987, ist ersichtlich das die Chiffrierfernschreib-
maschine T-1000-CA eine Produkt der Siemens AG ist.
Es handelt sich um eine modifizierte Fernschreibmaschine T-1000 mit
Schlüsselzusatz CA (AROFLEX/BEROFLEX?).
Dieses Gerät wurde von einer Messe sichergestellt.
Inbesitz dieser Maschine war nicht nur das MfS sondern auch der KGB.
In den Unterlagen finden sich Hinweise des Versuches die parasitären
Störabstrahlung auszunutzen, was zum damaligen Zeitpunkt nicht erreicht
wurde. Auch haben die Fachleute des KGB dem MfS vorgeworfen das sie damit
sowieso überfordert wären.

In dem Bericht Erfassung des in der Abteilung XI vorhandenen Potentials
zur operativ-technischen Sicherstellung der politisch-operativen Arbeit
ist die Auslastung des T-1000 CA in der Abteilung XI für das Jahr 1986/1987
mit 30% Arbeitszeit beziffert.
T-1000
Abb.: T-1000
T-1000-CA
Abb.: T-1000-CA mit Schlüsseleinheit cryptomuseum.com
T1000CA SchlüsselT1000CA Schlüssel
Abb.: T-1000-CA Schlüssel Sammler*131
T-1000 Einstellungen
Aus den Protokollen der HA III/6 (1986 - 88) zum Bearbeitungsstand der
Chiffrierfernschreibmaschinen Siemens T-1000 CA:
- sowjetische Genossen: Die HA III hat ihren Beitrag in Richtung
  Parasitär zu bringen,
- Strahlen auf operative Nutzung prüfen, auf operativen Wert und
  Reproduzierbarkeit,
- am T-1000 CA arbeiten wir parallel zu den sowjetischen
  Freunden,
Die sowjetischen Genossen sind noch nicht bereit, auf dieser
Strecke intensiv und im Detail mit uns zusammenzuarbeiten, da wir
für sie noch nicht das nötige Niveau haben und Fragen der
Geheimhaltung berücksichtigt werden müssen.
Die Arbeit am T-1000 CA ist operatives Erfordernis, der T-1000 CA
ist gleichzeitig Übungsobjekt für uns.

Bereits 1983 wurde Ergebnisse der Analysen und Dechiffrierungen an Kuba übergeben.

Protokoll: Sachgebiet: "Diplomatische Vertretungen"
 durch die HA III/6.

- Bearbeitung parasitärer Aussendungen von gegnerischen Vertretungen.
- wissenschaftlich-technische Forschungsarbeit an Siemens Chiffrierfernschreibmaschine
  T-1000 CA.
- Demonstration der Reproduktion des Informationsgehaltes parasitärer Signale
  eines elektronischen Druckers.
- Ergebnis muß sein die Nutzung der Reproduzierbarkeit der parasitären Strahlung
  und Gewinnung der gesendeten Informationen.
- Die rechnergestützten Bearbeitung der parasitären Signale mittels des
  Einchiprechners M 8820, der über einen 8-kanaligen Meßwandler die Schwellspannungen
  auswertet und reproduziert.
- Die rechnergestützte statistische Auswertung der Parasitärstrahlungsfrequenz.
- Nutzung des Fourieranalysator OMC 105 A
- Re-Engineering des Schrittmotors mit einem Schrittwinkel von 30 Grad,
  mit drei Ansteuerungen. Hintergründe für die Ansteuerfrequenz von 21,855 kHz.
  Lösung durch das Werk Sömmerda und robotron Werk Erfurt.
- Beachtung der bei der Aufzeichnung von parasitären Strahlungen entstandenen
  Effekte wie die des Doppler- und Hall-Effektes.
- Aufzeichnung der parasitären Strahlung aus dem Wechselstromnetz des Zielobjektes.
  Mittels kapazitiver und induktiver Einkopplung. Versuche der Einsendung von HF
  zum Zweck der Aussendung dieser von dem zu beobachteten Objekt.
  Manipulation, Bearbeitung eines Variant Telefonapparates zur Raumüberwachung.
  Abhören im Bereich des Infraschall, Sprachbereich und Ultraschallbereiches.
  über Hydroakustik, Heizungs-, Kalt oder Warmwasser sowie Abflußleitungen.
  Aufzeichnen elektromagnetische Abstrahlung am Heizungsnetz.
  Messung der Aussendungen bis zu 1 GHz.
  Meßgerätebau für das Auffangen der Displaystrahlungen von Monitoren.
  Nutzung der Radarwellen um durch verschiedener Baumaterialien hindurch
  Informationen zu erhalten.
  Bau von Ortungsgeräten für Radarstrahlungen (> 1GHz)
  Infrarotstrahlungen für Abhören und sicherheitstechnischen Überwachungsanlagen.
  Lasertechnik nutzen zur Informationsgewinnung, Abhören.
  Nutzen der MKF-6 Weltraumfotografietechnik für die Objekterkundung.


Zusammenfassung der Untersuchung des T-1000-CA in der
Betriebsart Verschlüsseln ohne Zwischenspeicherung.

Wegen unvollständiger Dokumentation und einigen fachlichen
Fehlern erfolgt hier nur eine Zusammenfassung.

Es gibt kein Hinweis auf die Checkfunktion zur Ermittlung
der Software. Siehe auch: Cryptography Cees Jansen

Dokumentiert ist der Beginn und das Ende der digitalen
Aufzeichnungen der Analyse: 03.03.1984 - 18.12.1986.

Start der Disassemblierung: 30.07.1984, Ende 04.02.1985.

Mittels eines, physisch vorhandenen, T-1000-V mit Chiffrierzusatz
CA wurde die Analyse vorgenommen. Nicht Dokumentiert ist der
verwendete Typ, wahrscheinlich ein BEROFLEX.

Als Literatur war vorhanden:
- Übersichtsbeschreibung Fernschreiber 1000CA -Siemens-
- Betriebsanleitung Fernschreiber 1000CA -Siemens- Dok.-Nr. 775 3.Ex.
- Assemblerprotokoll des Gesamtprogramms des T1000CA
- I8080 Assembly Language Programming Manual 1975

Prozessor: SAB 8080, idealerweise ist der U-880 (Z-80) abwärtskompatibel
und der Op-Code ist identisch.
Ausgenommen die IX, IY Register und die Alternativ-Register.
Es wurde, bedingt durch das Disassemblieren mit einem U-880 Disassembler,
die Mnemonik des U-880 bzw. Z-80 verwendet. Das erhöht auch die Lesbarkeit,
insbesondere bei fortgeschrittener U-880 - Z-80 Kenntnis.
Menmonik 8080 Z80
Abb.: Mnemonik-Tabelle I8080 <> U-880 (Z80)


Verwendeter Schlüssel: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWX
Kontrollgruppe: TFJEN
Schlüsselnummer: 12345, auf dem Speicherplatz B

Das Quellprogramm war ebenfalls vorhanden.

Es wurden Programmablaufpläne erstellt, sowie Analysemethoden
für weitere Systeme erstellt.

Datenblatt:
Siemens Chiffrierfernschreibmaschine für den Lokalen (Vorchiffrierung)
wie auch Linien-(Direkt) Chiffierbetrieb. Übertragung nach CCITT-2.
Betrieb über Tastatur- wie auch über Lochstreifenleser- Eingabe.

Schlüsselspeicherbereich:

 Grundschlüssel:  26, a 24 Buchstaben.
 Grundschlüsselspeicheradresse werden über die Buchstaben A ... Z aktiviert.
 Kontrollgruppe:  5 Buchstaben
 Schlüsselnummer: 5 Zahlen

Geheimtextausgabe erfolgt in Fünfergruppen Buchstabentexten.
Speicherung von 6 * 200 Gruppen Geheimtext.

Bei der Chiffrierung werden die Klartextbuchstaben K, G, B, J, V
als Bigramme codiert.
Bsp.: K codierte Ausgabe des Klartextes:
A... + Z + K.
Ausgabe im GTX z. B.: ISM

Die Analyse erfolgte mit der MRES 5601 auf der Softwarebasis MEOS 1521.
Die Analyse der Betriebsart Verschlüsseln ohne Zwischenspeicherung wurde gewählt
weil eine Eingabe eines Klartextzeichen gleich zu einer Ausgabe des Geheimtextes auf
dem Drucker bzw. Lochstreifenstanzer erfolgt.
Da ständig Zufallszahlen gebildet werden, während der Funktions- und Warteschleife,
werden zum Ende der täglichen Arbeit der Analyse alle Register gesichert, um am nächsten Tag
beim letzten Stand weiterzuarbeiten.
Das Einrasten des Schalters PROZ initialisiert den Verschlüsselungsvorgang.
Die Taste CHIFFR startet dann den Verschlüsselungsvorgang und
gibt den Initialisierungsvektor, 11 Gruppen, aus.
Die Beendigung des Verschlüsselungsvorganges erfolgt durch das Ausrasten
des Schalters PROZ. Es erfolgt eine Auffüllung der Fünfergruppen sowie
der Ausdruck des Abspannes.

Codiertablle 1: Umcodierung der Werte über Adresse 0x1A58

Sub.werte  |
in Reg. B  |                     modif. Chiffratorwerte
  |
  |00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 0a 0b 0c 0d 0e 0f 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 1a 1b 1c 1d 1e 1f
00| Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  G  G  G  G  G  G
01| A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  G  G  G  G  G
02| B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  G  G  G  G
03| C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  G  G  G
04| D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  G  G
05| E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  G
06| F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A
07| G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B
08| H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C
09| I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D
0a| J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E
0b| K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F
0c| L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G
0d| M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H
0e| N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I
0f| O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J
10| P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K
11| Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L
12| R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M
13| S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N
14| T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O
15| U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P
16| V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R  Q
17| W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S  R
18| X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T  S
19| Y  X  W  V  U  T  S  R  Q  P  O  N  M  L  K  J  I  H  G  F  E  D  C  B  A  Z  Y  X  W  V  U  T

Codiertabelle 2: Prüfung auf Registerfunktionen

modif. Chiff. |
werte         |   Inhalt von 0x2005 ... 0x2009
  |
  | 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 0a 0b 0c 0d 0e 0f
00|                               1a 1b 1c 1d 1e 1f
01|                               1b 1a 1d 1c 1f 1e
02|                         1a 1b       1e 1f 1c 1d
03|                         1b 1a       1f 1e 1d 1c
04|                         1c 1d 1e 1f       1a 1b
05|                         1d 1c 1f 1e       1b 1a
06|                         1e 1f 1c 1d 1a 1b
07|                         1f 1e 1d 1c 1b 1a
08|       1a 1b 1c 1d 1e 1f
09|       1b 1a 1d 1c 1f 1e
0a| 1a 1b       1e 1f 1c 1d
0b| 1b 1a       1f 1e 1d 1c
0c| 1c 1d 1e 1f       1a 1b
0d| 1d 1c 1f 1e       1b 1a
0e| 1e 1f 1c 1d 1a 1b
0f| 1f 1e 1d 1c 1b 1a

Ablauf der Bedienfunktion und darauffolgende Ausgaben

Schalter PROZ einschalten,
Lampe PROZ leuchtet
<<≡A... SELECT 
Tastatureingabe:B     ( Schlüsselspeicheradresse )
B
1...
12345                 ( Schlüsselnummer )
 A...
TFJEN                 ( Kontrollgruppe )
A...
≡                       ( 15mal Vorspann 1 )
< <
A...                  ( 17mal Vorspann 2 )
Taste CHIFFR drücken
Lampe PROZ geht aus
Lampe CHIFF geht an
A...1...A... < < ≡
ZZZZZ NWWKK NWWKK NWWKK NWWKK NWWKK LURJH LEZWT QKXOH QNYZO
< < ≡
BDLKH  
Tastatureingabe: K    ( 1. Zeichen zum chiffrieren )
I                     ( chiffrierte A... Umschaltung )
SM                    ( chiffriertes Bigramm K )
Schalter PROZ ausschalten,
Lampe CHIFFR aus
PP                    ( Zufallsbuchstaben zum Auffüllen )

Anschließend:
 HHHHH                ( Zufallsbuchstaben )
 ZZZZZ < < ≡ A...
BT < < ≡
GT 14                 ( Gruppenanzahl )
< <
≡                       ( 8mal )
A...
NNNNN                   ( Abschlußkennung )
A...                  ( Nachspann )

Vollständiger GTX:
ZZZZZ NWWKK NWWKK NWWKK NWWKK NWWKK LURJH LEZWT QKXOH QNYZO
BDLKH ISMPP HHHHH ZZZZZ

BT

GR 14

NNNN
Übersicht
Abb.: Prinzip der Verschlüsseln ohne Zwischenspeichern.

In der Ingenieur-Arbeit wird nicht auf den Chiffrator eingangen.
Es fehlen die Beschreibung des Intialisierungsvektor, insbesondere wie
er in die Erzugung der Addtions/Substitutinsreihen eingreift.
Sowie der Algorithmus der Erzeugung der Addtions/Substitutinsreihen.

Angenommen werden kann, das es sich um ein Substitutionsverfahren
mittels zweier Matrizzen handelt. Ähnlich wie beim GRETAG TC-850.

Aufteilung der Speicher und Adressbereiche:
0x0000 ... 0x1fff     ROM
0x0200 ... 0x3fff     RAM, Variablen, Zeichenspeicher und Stack
0x4000 ... 0x4nnn     I/O Adressen, Drucker-Rechner, Zufallsgenerator & Chiffrator
0x6000 ... 0x6nnn     I/O Adressen, LED, Drucker, Locher, Tastatur

im Source-Code:
0x2000                Register A.../1...
0x2003                Ereignis-Byte, Kennzeichen Register (A..., 1...)
0x2005 ... 0x2018     20 byte nach 0x400c, beschrieben mit??
0x200a ... 0x200e
0x2026                Ereignis-Byte
0x2028                Ereignis-Byte Fernschreibmaschine/Linie
0x2029                Zeichen zur Substitution
0x202b
0x202c                Zeiger, Rettung HL z.B. 0x2049
0x2030                Ergebnisbyte Chiffrator Initialisierung
0x2032                Zeiger, Rettung HL
0x2036                2 byte Zeiger auf Schlüssel-Adresse
0x2038                0x04 bei CHIFFR
0x2039                Ereignis-Byte
0x203a                Substituiertes Zeichen, Test A...(0x1f)
0x203c                Gruppenzählung, Startwert 0x00 oder 0x60
0x203e                0x13 bei
0x203c                Gruppenzähler, Gsamtanzahl der Fünfergruppen je Zeile
0x203f                Kennzeichen 0x58, Chiffrierung beendet
0x2042                Gruppenzähler, Fünfergruppen
0x2043                Blattzähler
0x2049                5 Byte Zwischen- Ausgabespeicher
                      bei Schlüssel Z := 5 * Z
                      0x2049 ... 0x204d
0x2247                Startadr. Schlüsselspeicher
0x226a ... 0x2275     temp. Schlüsselwerte
0x227a ... 0x3fff     Bytes werden in der Intialsierung mit 0 beschrieben
0x2269 ... 0x2274     Bearbeiten Schlüsselwerte

0x4000                Byte für Substitution
0x4001                "Reset" Chiffrator
0x4002                Ereignis/Steuer Byte Chiffrator
0x4004                Steuerbytes/Schlüsselwerte an Chiffrator, aus x01a78 4bytes.
0x4008 ... 0x400f     Intialwert 0x0a an Chiffrator
0x400a ... 0x400f     3 Übergabewerte an Chiffrator senden
0x400c                Byte-Adr. an Chiffrator

Konstantenbereich:
0x0003 ... 0x001d, 0x002b ... 0x0036, 0x0037 ... 0x0057

ROM-Konstanten        Inhalt
0x1a13 ... 0x1a37     Substitution Steuerzeichen
0x1a58 ... 0x1a77     Substitution Buchstaben A-Z
0x1a78 ... 0x1a7b     0xb8, xx
0x1a87                0x4a
0x1a88                0x94
0x1bd1                0xddb9
0x1bd5                0xdd97
0x1bd9                0x227a Anfang des Textspeichers. Ende = 0x3fff (7557 bytes)
0x1bdd                0x19f8
0x1bdf                0x1a18
0x1be9                0x1a78
0x1bed                0x05
0x1bf5                0x12; Schleifenzähler Konstante
0x1bf7                0x0a
0x1bf8                0x1f
0x1bf9                0x0f
0x1bfb                0x11
0x1bfc                0x11 FsZeichen Z
0x1bfd                0x0d
0x1be1                0x1a13 ... 0x1a37 Substitution
0x1beb                0x1a82 ... 0x1a86
0x1bed                0x1a89 ... 0x1a8d


RST:
0x0008, 0x0010, 0x0018, 0x0020, 0x0028, 0x0030, 0x0038
Der o.g. Konstatenbereich überschneidet sich mit den RST Adressen.
Wenn die RST Adressen nicht benötigt werden ist das möglich.

Das schließt dann die Nutzung der RST Befehle aus.
Im o.g. Konstantenbereich sind das die RST 0x08, 0x10, 0x30 und 0x38.

Interrupt-Modus 0 führt ein RST 0x66 aus, kein Hinweis auf
die Nutzung des IM 0.

Interrupt-Modus 1 nutzt den RST 0x38, kein Hinweis auf die
Nutzung des IM 1 oder des RST-0x38

Entsprechend der Beschreibung wird über den IM 2 die RST 0x20
für die Tastatur Abarbeitung geenutzt.

NMI:
0x0066 Kein Hinweis auf die Nutzung des NMI.

0x0020 Tastatur
0x0020 Druckerausgabe

Aufzählung einiger Routinen:

Funktionswarteschleife 0x1233

UP- und ISR Tabelle:
ab Adresse: 0x1b63
Endadresse: 0x1bce

0x0037 ... 0x0041  Schalter PROZ und Taste CHIFFR
0x0003 ... 0x001d  Drucken Abspann

CALL/JMP Funktionsname
0x0065
0x0066   ?NMI?
0x0156   0x202b, 0x227a ... 0x3fff mit 0 füllen
0x0167   Betriebsart speichern, Lampen Ein-, Ausschalten
0x019f   0x2036 ... 0x2049 mit 0 füllen
0x01c2   HL = 0x2023 mit n füllen
0x01db   Test Register A...
0x0202   Ermittlung Registerzustand via 0x2000 und 0x2003
0x0259   Warteschleifen, auf Interrupt
0x0265   Drucke Zeichen nach Taste CHIFFR, Signal von Linie
0x02b1   Drucken Ausgabespeicher von B (FsZeichen)
0x02e0   Ausgabe von Konstanten
0x02ec   Drucke Zeichen, Auslöser: Schalter PROZ
0x02f7   Drucke Zeichen
0x0333   Substitution Register/Buchstaben
0x033d   Substituierung nach Klartext
0x04a9   Drucken start Warteschleife
0x065a
0x0685   in Ausgabespeicher schreiben
0x069b   Test auf Vor- und Abspann
0x06a7   Linie aktiv?
0x06d7   12 * A... speichern
0x06dc   Speichern auf Ausgabespeicher
0x06e1   in Ausgabespeicher WR, WR ZV ablegen.
0x06f1   For 0 to B ... Schleife
0x071a   Ende Speicher, Endadr. 0x3fff
0x0723   Abfrage Fernschreibmaschine
0x0754   Test chiffrierter Text
0x0770   Substitution, Tabelle 0x19f8 ... 0x1a17
0x0782   Substitution in Klartext
0x0796   BCD Berechnung Blattzahl
0x0808
0x082f   Test Zeichen oder Register A.../
0x0861   Warteschleife, Auswahl Schlüsselcode Ein,- und Ausgabe
         Warte auf Änderung in 0x2039, via 0x1322
0x0869   Einfügen WR/ZV
0x08bb   Test Linie-Signalisierung
0x08d8   Test Substituiert Register A.../1.../WR/ZV
0x08ed   Substitution Register A.../1.../WR/ZV
0x0906   Gruppen und Blattzähler
0x091a   Prüfung Einhaltung der Fünfergruppenlänge
0x0932   Gruppenzählung, Einstellungen und Abfragen
0x0945   Initalwerte Chiffrator, Kontrollgruppe in 0x2275 ... 0x2279, 5 * Z in 0x2049 ... 0x204d
0x098f   Ausgabespeicher schreiben, Initialwerte Chiffrator
0x09dc   Drucken eines Zwr.
0x09e2   Auffüllen GTX und Bildung Abspann
0x1322   Taste CHIFFR gedrückt
0x14b2   Gerätezustand
0x181d   Abfrage xyz Schlüsselkennung
0x1866   Schlüssel + Konstante zum Chiffrator
0x188c   Parameter Chiffrator
0x18d5   Parametrierung Chiffrator
0x1916   Zufallszahlen in 0x2005 ... 0x2018 schreiben
0x193a   Ausgabe Schlüssel- und Kontrollgruppe
0x1998   Trennung Bu/Zi der Krontrollgruppe
0x19ad   Abfrage Initalwerte Chiffrator
0x19b0   Initialwerte für Chiffrator
0x19ca   Kontrollgruppe bilden, Vergleich Kontrollgruppe aus 0x20dd ...0x20e1
         Abfrage Chiffriator 0x4000, Speicherung in 0x2005 ... 0x2015
         Ausgabe an Chiffrator 0x400c
0x1ab0   Nach Tastendruck, Ausgabefolge speichern
0x1ad7   Substitution ins Ausgabeformat/Buchstaben
0x1afb   Schlüsselwerte bearbeiten
0x1b06   Sende an, Empfange vom Chiffrator
0x1b12   18*Einschreiben in Chiffrator
0x1b1f   Prüfung Funktionstaste/Buchstaben bei CHIFFR
0x1b46   3* Übergabe A, nach 0x400a
0x1b86   Call/JMP 0x1ab0
0x1b89   Call/JMP 0x181d
0x1b8c   Call/JMP 0x1866
0x1b8f   Call/JMP 0x118c
0x1b92   Call/JMP 0x18d5
0x1b9e   Call/Jmp 0x1916
0x1ba4   JMP 0x193a
0x1bb0   JMP 0x19ad
0x1bb3   JMP 0x19b0
0x1bb6   Call/JMP 0x1998
0x1bb9   JMP 0x19ca
0x1bbc   Call 0x1ad7
0x1bc2   Call 0x1b12
0x1bc5   Call 0x1b46
0x1bc8   Call 0x1b1f
0x1bce   JMP 0x1b06
0x1bbf   JMP 0x1afb
0x1bce   Lese 0x4002, bei Änderung in 0x4002 schreiben.