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Konzeption der T-317 TARO BStU*18, *354

Konzeption der Änderung an der T-310/50 ARGON und die
Überführung in das Gerät T-317 TARO:

Veränderung des Zeitschlüssels:
- Erhöhung des Zeitschlüsselvorrates von (T-310/50) 2 mal 120 bit
  auf 2 mal 230 bit bei Lochkartenschlüsseleingabe.
- bei Verwendung von Lochstreifen für den Zeitschlüssel
  2 mal 512 bit auf 8-Kanal Lochstreifen.

Veränderung der Komplizierungseinheit KE:
- Übernahme des sowjetischen Chiffrierverfahren KARELIA

Veränderung der Verschlüsselungseinheit (VE):
- der Substitutionsalgorithmus der VE stellt einen
  hohen Schutz der Deckyptierung phasengleiche Geheimtexte
  ohne Schlüsselrekonstruktion dar.
  Somit bleibt diese unverändert bestehen.

Neben den Einsatz in den Chiffrierstellen wurde die T-317 auch für
den Einsatz im Funkaufklärungs- und Peiltrupp SKS V/2 geplant.

Die T-317 TARO ist im VEB Steremat Berlin Hermann Schlimme entwickelt worden.

Das Kombinat EAW Treptow wurde beauftrag mit der Produktion der T-317 TARO. BStU*99

Die T-317 TARO ist Modular aufgebaut, entsprechend der geforderten Schnittstellen.
Z. B. Fernschreibverbindung 5 Kanal, Datenverbindung 7-, 8 Kanal, Fernschreibmaschine F-3000.
Die T-317 sollte alle nationalen SAS-Fernschreibverbindungen, die mit der WESNA-
T-206 MT/3M1 gedeckt wurden, ersetzen. BStU*301
T-314 und T-317