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               NATIONALE VOLKSARMEE                      BStU*158
     DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK





                     Nur für den Chiffrierdienst!

                     Geheime Verschlußsache!

                     GVS-Nr.: A 276 177


                     Ausfertigung * 0353






                A 040/1/308

      SAS-Fernschreibgerät T-206 MT

               - Nutzung -








                       1975



           NATIONALE VOLKSARMEE
   DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK

                                Nur für den Chiffrierdienst!
                                Geheime Verschlußsache!
                                GVS-Nr.: A 276 177

                                Inhalt 30 Blatt

               A 040/1/308
     SAS-Fernschreibgerät T-206 MT
               - Nutzung -

                  1975


Einführungsbestimmung zur A 040/1/308

1. Die Anleitung 040/1/308 - SAS-Fernschreibgerät
   T-206 MT - Nutzung - wird erlassen und tritt am
   01.12.1975 in Kraft.

2. Diese Anleitung ist nur den für die Arbeit mit SAS-
   und Chiffriermitteln bestätigten Armeeangehörigen
   zugänglich zu machen!

3. Die vorliegende Anleitung beinhaltet spezifische
   Festlegungen für den  t e c h n i s c h e n
   Betriebsdienst mit dem SAS-Fernschreibgerät T-206 MT.
   Allgemeingültige Bestimmungen sind in der Anleitung
   „A 040/1/011 - Technische Betriebsdienst der SAS-
   Fernsprech- und -Fernschreibstellen - “ enthalten
   und wenn nicht durch vorliegende Anleitung präzi-
   siert, vollinhaltlich für die Arbeit mit dem SAS-
   Fernschreibgerät T-206 MT verbindlich!

   Berlin, den 26.05.1975           Chef Nachrichten


                   Inhaltsverzeichnis

                                                   Seite
I.  Grundsätzliche Bestimmungen                       7

    Allgemeine Grundsätze                             7
    Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen       8

II. Technische Betriebsdienst                        11

    Allgemeines                                      11
    Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFs-Gerätes  12
    - Schlüsseleinstellung/Umgang mit Schlüssel-     12
      unterlagen
    - Inbetriebnahme und Eigenprüfung                18

    Herstellen der Bereitschaft zur Aufnahme von     19
    SFs-Verbindungen
    Aufnehmen, Halten und Betreiben von SFs-Ver-     20
    bindungen


Anlagen

Anlage 1  Technische Angaben zum SFs-Gerät T-206 MT  24
Anlage 2  Fernschreibsignaltabelle und Verkehrs-     30
          abkürzungen
Anlage 3  1. Beispiel eines ausgefüllten Techni-     35
          schen Betriebsbuches
          2. Abkürzungen                             40
Anlage 4  Arbeitsfolge zur Inbetriebnahme und        44
          Eigenprüfung des SFs-Gerätes T-206 MT
Anlage 5  Arbeitsfolgen zum Aufnehmen, Halten        50
          und Betreiben von SFs-Verbindungen
Anlage 6  Schema der Erdverkabelung                  58



 I. Grundsätzliche Bestimmungen

    Allgemeine Grundsätze

    1. SAS-Fernschreibgeräte T-206 MT 1) werden in statio-
       nären SAS-Nachrichten- und Chiffrierzentralen/SAS-
       Nachrichtenstellen 2) und SAS-Fernschreibtrupps zur
       Gewährleistung von SAS-Fernschreibverbindungen 3)
       eingesetzt.

    2. (1) Der technische Betriebsdienst mit dem SFs-
       Gerät zur Sicherstellung von SFs-Verbindungen ist
       grundsätzlich nach der vorliegenden Anleitung und
       der Anleitung „A 040/1/011 - Technischer Betriebs-
       dienst der SAS-Fernsprech- und Fernschreibstellen -“
       zu organisieren und durchzuführen.
       Die in diesen Anleitungen enthaltenen grundsätz-
       lichen Bestimmungen, die getroffenen Festlegungen
       und Regeln zur Inbetriebnahme und Bedienung des
       SFs-Gerätes sowie für das Herstellen, Halten und
       Betrieben von SFs-Verbindungen sind konsequent
       durchzusetzen und einzuhalten!

       (2) Im Technischen Betriebsbuch ist ein
       l ü c k e n l o s e r  Nachweis über die Arbeit
       der SFs-Verbindungen, der SFs-Geräte sowie der
       Handlungen während des Betriebsdienstes
       (gemäß Anlage 3) zu führen.


       __________________________
       1) Im weiteren nur noch SFs-Gerät
       2) Im weiteren nur noch SNZ/SAS-Stelle
       3) Im weiteren nur noch SFs-Verbindung bzw. SFsV


    Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen

    3. (1) Das SFs-Gerät T-206 MT ist nur in einem
       gesicherten Raum innerhalb eines gesicherten
       Bereiches mit einem Radius ≥15 m zu entfalten
       und zu betreiben.
       Die SFs-Verbindungen können in der Arbeitsart
       verschlüsselt:

       - o f f e n e  Fernschreiben (auch wenn diese
         zuvor oder danach über o f f e n e  Nachrichten-
         verbindungen übertragen wurden bzw. werden sollen);

       - c h i f f r i e r t e  Fernschreiben;

       - g e h e i m e  und  v e r t r a u l i c h e
         Fernschreiben
       gesendet und

       - Fernschreibgespräche mit offenem, geheimen oder
         vertraulichem Inhalt

       geführt werden.

       (2) Das Anschalten des Fernschreibkanals an das
       SFs-Gerät hat grundsätzlich vierdrähtig und über
       das Zusatzgerät ПЛB zu erfolgen.

       Das Zusatzgerät ПЛB und das Verbindungskabel zum
       SFs-Gerät müssen sich innerhalb des gesicherten
       Bereiches befinden. Als Verbindungskabel kann
       2-paarige nichtabgeschirmtes Kabel verwendet
       werden.

       (3) Bei der Entfaltung/Installation sind vom Zusatz-
       gerät ПЛB zu den SFs-Geräten, den Kontroll- und
       End-Fernschreibmaschinen sowie zu den Verbindungs-
       kabeln der Fernschreibmaschinen (Ortsstromkreise)
       die Mindestabstände von 1 Meter einzuhalten.

       (4) Befinden sich WT- und Funk-/Richtfunkgeräte in
       einem gemeinsamen gesicherten Raum mit SFs-Geräten,
       so sind von WT-Geräten 1 Meter und von Funk-/
       Richtfunkgeräten 3 Meter als Mindestabstände zu
       SFs-Geräten, zu Fernschreibmaschinen sowie zu Orts-
       stromkreisen einzuhalten.

       (5) Für Fernleitungskabel, in denen die Fernschreib-
       kanäle zugeschaltet werden, sind zu Fernschreib-
       maschinen, zu den Verbindungskabeln der Fernschreib-
       maschinen (Ortsstromkreise) und Stromversorgungs-
       kabeln der SFs-Geräte ein Mindestabstand von
       1 Meter und zu fremden Leitungen/Kabeln/Signal-
       adern, die einen Ausgang aus dem gesicherten
       Bereich/der kontrollierten Zone haben, ein Mindest-
       abstand von 0,20 Meter einzuhalten.

    4. (1) Nach der Verbindungsaufnahme verschlüsselt
       ist der Stecker der Meßschnur des Oszillographen
       in die Buchse ЗEMЛЯ des Einschubes 3 zu
       stecken, und die Türen der Gehäuse 1 und 2 zu
       schließen.

       (2) Der Betrieb des SFs-Gerätes zur Sicherstellung
       einer SFs-Verbindung bei gezogenen Einschüben
       (Einschübe über Adapter angeschlossen!) ist ver-
       boten!

       (3) Der Stromversorgungseinschub des SFs-Gerätes
       ist ausschließlich für die Versorgung der Strom-
       kreise des SFs-Gerätes sowie der Kontroll- und
       Endfernschreibmaschinen zu verwenden.

       Die zuverlässige Arbeit der Stabilisierungs-
       schaltung der Ortsbatterie im SFs-Gerät ist ein-
       mal monatlich sowie im Rahmen der Wartung Nr. 5
       zu prüfen. Die Ergebnisse sind im Technischen
       Betriebsbuch nachzuweisen.

       (4) Der Isolationswiderstand zwischen Gehäuse 1
       und 2 - zu messen, bei gelöstem Verbindungskabel
       zwischen Gehäuse 1 und 2 sowie gezogenen Netz-
       stecker - muß ≥0,5 MΩ sein.
       Das Messen dieses Isolationswiderstandes ist
       beim Entfalten des SFs-Gerätes und während der
       Nutzung mindestens zweimal im Jahr durchzuführen.
       Die Ergebnisse der Messung sind im Technischen
       Betriebsbuch nachzuweisen.


II. Technischer Betriebsdienst

    Allgemeines

    5. (1) SFs-Verbindungen werden in der Regel nach
       Richtungen über Draht-, Richtfunk- oder Funkfern-
       schreibkanäle organisiert, sichergestellt und
       betrieben. In Ausnahmefällen können, in Abhängig-
       keit von der Organisation und der Sicherstellung
       mit Schlüsselunterlagen, SFs-Verbindungen in
       einem SFs-Netz über Funkkanäle (Hauptstelle
       arbeitet mit einer Gegenstelle, alle anderen
       Gegenstellen können nur empfangen) betrieben
       werden.

       (2) Beim technische Betriebsdienst sind alle
       festgelegten Signale und Verkehrsabkürzungen für
       die Aufnahme von SFs-Verbindungen (gemäß Anlage 2)
       im Interesse der Einschränkungen des Verständigungs-
       verkehrs und der Verkürzung der Zeit für die
       Verbindungsaufnahme sowie die Arbeitsgangfolgen
       (gemäß Anlage 4 und 5) konsequent anzuwenden und
       einzuhalten.


   6. (1) Für die termingerechte Aufnahme der SFs-
      Verbindungen/den Schlüsselwechsel ist die Haupt-
      stelle verantwortlich und gegenüber der Gegen-
      stelle weisungsberechtigt.

      (2) Der Einsatzbefehl/die Weisung zur Sicher-
      stellung von SFs-Verbindungen (Verkehrsbeziehung,
      Verbindungsnummern Termine usw.) sind vom Trupp-
      führer/Leiter der SFs-Stelle im Technischen
      Betriebsbuch einzutragen.


    Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFs-Gerätes

    7. (1) Vor der Inbetriebnahme und Eigenprüfung ist
       das SFs-Gerät grundsätzlich vom Fernschreibkanal
       abzuschalten((32) in Stellung HA CEБЯ) und
       alle Verbindungskabel auf festen Sitz sowie die
       richtige Erdung gemäß Schema Bild 5, Anlage 6,
       zu überprüfen.

       (2) Die Eigenprüfung vor Aufnahme einer SFs-Ver-
       bindung ist  n u r  mit dem Kontrollschlüssel
       Nr. 1 durchzuführen!

       Bei technischen Normwert- und Funktionsüberprü-
       fungen (Eingrenzen von Störungen/Instandsetzung
       usw.), kann die Eigenprüfung mit dem Kontroll-
       schlüssel Nr. 2 durchgeführt werden.


    Schlüsseleinstellung/Umgang mit Schlüsselunterlagen:

    8. (1) Das SFs-Gerät T-206 MT arbeitet mit einem
       Tageschlüssel.
       Als Betriebsschlüssel und Kontrollschlüssel Nr. 1
       werden Schlüsselunterlagen des Typs B-850-B
       oder W-850-N (für SFs-Netze BЦ-850-B oder WZ-850-N)
       angewandt.

       (2) Jede gültige Tagesschlüssel (Betriebsschlüssel)
       darf nicht mehr als einmal und im Normalfall nicht
       länger als 24 Stunden (in Ausnahmefällen bis zur Be-
       endigung der Informationsübertragung, jedoch
       höchstens 24 Stunden, 40 Minuten) zur Sicherstel-
       lung der SFs-Verbindung genutzt werden.

       (3) Jeder Schlüssel, der als Kontrollschlüssel
       Nr. 1 festgelegten Schlüsselserie, (Ex. Nr. 1 und
       2, beschriftet mit K1 oder Kontrollschlüssel)
       kann mehrmals und in jedem SFs-Gerät, jedoch
       nicht länger als 7 x 24 Stunden zur Eigenprüfung
       der SFs-Geräte genutzt werden.


   9. (1) Der gültige Tagesschlüssel und der Kontroll-
      schlüssel Nr. 1 wird durch die Perforation der
      Schlüssellochstreifenabschnitte in den Schlüssel-
      kassetten Nr. 1 und 2 sowie die Stellung der
      17 Kontaktstifte in der großen Schlüsselkassette
      des Sende- bzw. Empfangschiffrators bestimmt.

      (2) Die Schlüsseleinstellung erfolgt:

      - in den Schlüsselkassetten 1 und 2;
        durch Einlegen der Schlüssellochstreifenab-
        schnitte mit der Kennlochung (ein Kennloch-
        Kassette 1, zwei Kennlöcher-Kassette 2) in
        Richtung Verschluß;

      - in der großen Schlüsselkassette;
        durch Einlegen der Schlüssellochkarte und
        Stecken der 17 Kontaktstifte gemäß Perforation.
        Dabei ist die Schlüssellochkarte mit der lfd.
        Nr. des Schlüssels nach oben einzulegen, wobei
        der Führungsstift der Kassette durch das 4.
        Loch (von rechts) der Einstellinie zur führen
        ist.
        Vor dem Stecken oder Herausziehen der Kontakt-
        stifte ist der Sperrhebel der großen Schlüssel-
        kassette anzuheben.
        Der Deckel der großen Schlüsselkassette ist vor-
        sichtig zu schließen, um Beschädigungen zu ver-
        meiden.

        (3) In die Kassetten des Sendechiffrators sind
        die Schlüssel des Exemplares Nr. 1 (blaues Heft)
        und in die des Empfangschiffrators, die Schlüssel-
        hefte Exemplar Nr. 2 der betreffenden Schlüssel-
        hefte einzustellen.
        Die Schlüssellochstreifenabschnitte und Schlüssel-
        lochkarte sind vor dem Einlegen in die Kassetten
        durchzustreichen.
        Auf die Schlüssellochkarte ist die Seriennummer
        des Schlüsselheftes zu schreiben.


   10. (1) Nach dem Öffnen eine Schlüsselheftes und
       der Entnahme der Kenngruppentabelle ist letztere
       auf feste Pappe zu kleben und am Schlüsselheft
       anzukleben.

       (2) Die Kenngruppen der Tagesschlüssel sind fort-
       laufend gemäß der Spalten von  o b e n  nach
       u n t e n  und von  l i n k s  nach  r e c h t s
       zu benutzen. Jedem Tagesschlüssel (Nr. 01 bis 30)
       ist eine der 30 Kenngruppen fest zugeordnet.
       Nach der Schlüsseleinstellung/erhalt des
       Signals ЗПГЗПГ ist die Kenngruppe zu
       streichen.

   11. Nach jeder Eigenprüfung ist der Kontroll-
       schlüssel Nr. 1 aus den Schlüsselkassetten zu
       entnehmen und bis zur nächsten Benutzung bzw.
       bis zur Vernichtung in den Kontroll-schlüssel-
       heften aufzubewahren.
       Der Kontrollschlüssel Nr. 1 kann aber auch in
       Reserve-Schlüsselkassetten eines Reserve-Gerätes
       für die Dauer der Gültigkeit eingestellt
       bleiben. In diesem Fall sind die Kassetten
       besonders zu kennzeichnen (mit der Seriennummer,
       Kenngruppe, Termin der Gültigkeit, Datum und
       Unterschrift des Betriebstechnikers) und wie
       Schlüsselhefte im Stahlblechschrank aufzube-
       wahren.

   12. Die Tagesschlüssel und Kontrollschlüssel Nr. 1
       sind spätestens 12 Stunden nach Ablauf ihrer
       Gültigkeit in den Kassetten unkenntlich zu
       machen und die Schlüsselunterlagen spätestens
       24 Stunden nach Ablauf ihrer Gültigkeit zu
       vernichten!
       Zur Vermeidung von Verlusten und Verwechslungen,
       sind die in den Kassetten entnommenen Schlüssel-
       lochstreifenabschnitte und -lochkarten bis zur
       Vernichtung am zugehörigen Abdeckpapier anzu-
       kleben.

   13. (1) Der Kontrollschlüssel Nr. 2 wird durch Ein-
       legen von Papierstreifen (Streifenschreiber-
       papier) in die Schlüsselkassetten (rechts neben
       den Führungsstiften) und Stecken der 17 Kontakt-
       Stifte in einer Diagonalen von rechts nach links oben
       im Kontaktfeld der großen Schlüsselkassette
       (gemäß Bild 1) bestimmt.
       Der Durchschlagstift der großen Schlüsselkassette
       ist mit einem Papierstreifen abzudecken.

       (2) Bei Betriebsruhe bzw. nach dem Ablauf eines
       gültigen Tagesschlüssels sind die Kontaktstifte
       in einer Reihe (gemäß Bild 2) anzuordnen und die
       Papierstreifen aus den Kassetten zu entnehmen.

Kontrollschlüssel Nr. 2  Stellung der Kontaktstifte bei Betriebsruhe

       Bild 1:                   Bild 2:
       Kontrollschlüssel Nr.2    Stellung der Kontakt-
                                 stifte bei Betriebs-
                                 ruhe

   14. (1) Der folgende gültige Tagesschlüssel kann
       maximal 2 Stunden vor dem festgelegten Termin
       des Schlüsselwechsels in den Reserve-Schlüssel-
       kassetten eingestellte werden. Kassetten mit ein-
       gestelltem Schlüssel sind bis zum Zeitpunkt des
       Schlüsselwechsels in einem  v e r s i  e g e l t e n
       Stahlblechschrank aufzubewahren.

       (2) Außerplanmäßiger Schlüsselwechsel ist durch-
       zuführen bei:

       - Asynchronität der Chiffratoren;
       - Ansprechen der Blockierungs- und
         Signalisationsschaltungen;
       - Verlust der Phase/des Gleichlaufes, wenn es
         nicht gelingt, durch Betätigung des Knopfes
         П-1 (in Verbindung mit Schalter(15)) die Phase/
         den Gleichlauf der Hauptstelle nach einem Befehl des
         zuständigen Vorgesetzten.

         (3) Unabhängig vom Zeitpunkt des außerplanmäßigen
         Schlüsselwechsels und der faktischen Gültigkeits-
         dauer des dabei eingestellten Schlüssels ist zum
         festgelegten Termin des Schlüsselwechsels der
         Schlüssel der jeweiligen SFs-Verbindung zu
         wechseln!

       Inbetriebnahme und Eigenprüfung

   15. (1) Nach der Vorbereitung des SFs-Gerätes zur
       Inbetriebnahme gemäß Ziffer 7 erfolgt die Inbe-
       triebnahme und Eigenprüfung gemäß der in
       Anlage 4 festgelegten Arbeitsfolge.
       Die Eigenprüfung ist in der Arbeitsart offen
       und nach dem Einstellen des Kontrollschlüssels
       Nr.1 in der Arbeitsart verschlüsselt - bei
       Einbeziehung der Überprüfung des gleichzeitigen
       Stop und Start - durchzuführen.

       (2) Die Überprüfung der Blockierungs- und Sig-
       nalisationsschaltungen ist während des Betriebes
       mindestens einmal in 24 Stunden, vor jeder
       Verbindungsaufnahme/im Rahmen der täglichen
       Wartung (Wartung Nr. 1) durchzuführen.

       (3) Wenn bei der Überprüfung der Blockierungs-
       und Signalisationsschaltungen nach dem Drücken
       der Tasten ПPOBEPKA (П-2, П-4I .. П-46)
       die Blockierungs-Lampe (rote Lampe) nicht auf-
       leuchtet, ist das SFs-Gerät defekt und jeder
       Betrieb verboten!
       Die Zeit zwischen der Betätigung der Tasten
       ПPOBEPKA und dem erneuten Start des Sende-
       Chiffrators durch Drücken der Taste KПП muß
       ≥ 2 Sekunden sein.


  16. (1) Die Zeit des Einstellens des Kontrollschlüssels
      Nr. 1, dessen Kenngruppe sowie die Zeit der Ent-
      nahme des Kontrollschlüssels Nr. 1 aus dem SFs-
      Geräte und Ergebnisse der Eigenprüfung, sind im
      Technischen Betriebsbuch nachzuweisen.


  Herstellen der Bereitschaft zur Aufnahme von SFs-
  Verbindungen

  17. (1) Das zeitgerechte Herstellen der Bereitschaft
      zur Aufnahme einer SFs-Verbindung erfordert, daß
      alle Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig zum
      Abschluß gebracht werden.
      Dazu gehören u.a.:

      - Einstellen der gültigen Tagesschlüssel;
      - Inbetriebnahme und Eigenprüfung der SFs-Geräte
        sowie der Meß- und übrigen Nachrichtengeräte.

      (2) Wurde die Aufnahme von SFs-Verbindungen über
      eine Funkrichtung im Zweikanalbetrieb (Betriebs-
      art F6) befohlen, ist vor der Verbindungsaufnahme
      über beide Fernschreibkanäle das Hauptgerät fest-
      zulegen (in der Regel das, welches über den
      1. Fs-Kanal arbeitet) und dessen Synchronfrequenz
      zum 2. SFs-Gerät zu schalten (ДЧT-Schaltung aus-
      führen und am 2. SFs-Gerät (25) in Stellung
      BЫKЛ. schalten).


  18. (1) Die Schlüsseleinstellung, Inbetriebnahme und
      Eigenprüfung des SFs-Gerätes sind gemäß Ziffer 9.
      sowie 15. und 16. durchzuführen:
      Dabei sind in jedem Fall die Blockierungs- und
      Signalisationsschaltungen zu überprüfen!

      (2) Nach dem Einstellen des gültigen Tages-
      schlüssels ist im Technischen Betriebsbuch die
      Kenngruppe einzutragen.


  19. Die zur Sicherstellung der befohlenen SFs-
      Verbindungen bereitgestellten Fernschreibkanäle
      (einschließlich der Reservekanäle) sind gemäß
      Anleitung A 040/1/011, Ziffer 29. und 32. zu
      übernehmen und zu messen.


  Aufnehmen, Halten und Betreiben von SFs-Verbindungen

  10. (1) Nach dem Anschalten des Fernschreibkanals
      an das Zusatzgerät ПЛB ist gemäß der in
      Anlage 5 festgelegten Arbeitsfolgen:

      - das SFs-Gerät zur Verbindungsaufnahme
        vorzubereiten (Anlage 5.I.);
      - die Verbindungsaufnahme offen in der
        Betriebsart 400/6×1 und danach in Abhängig-
        keit von der Güte des Fernschreibkanals - in
        der Betriebsart 400/6×2 durchzuführen
        (Anlage 5.II.)

      und danach

      - die Verbindungsaufnahme verschlüsselt
        durchzuführen (Anlage 5.III und IV).

      (2) Ein SFs-Gerät darf nur dann an den Fern-
      schreibkanal geschalten werden, wenn bei der
      Eigenprüfung und Überprüfung der Blockierungs-
      und Signalisationsschaltungen keine Mängel
      festgestellt wurden!

  21. (1) Die Verbindungsaufnahme mit der Gegenstelle
      ist vom Betriebstechniker mit Hilfe der Kontroll-
      Fernschreibmaschine durchzuführen. Nur von der
      Kontroll-Fernschreibmaschine ist der Betrieb in
      der Arbeitsart offen möglich!
      In der Arbeitsart offen dar der Verständigungs-
      verkehr nur mit Hilfe der in Anlage 2 festgelegten
      Signale durchgeführt werden!

      (2) Der jeweils gültige Tagesschlüssel wird durch
      Austausch der Kenngruppen festgestellt/angewiesen.

      Die Übertragung der lfd.-Nr. des Schlüssels an-
      stelle der Kenngruppen ist verboten!

      Die Verbindungsaufnahme verschlüsselt ist mit
      einem Tagesschlüssel nur einmal durchzuführen!
      Kommt die Verbindung nach dem Drücken des Knopfes
      KПП (Start der Chiffratoren) nicht zustande, ist
      der folgende Tagesschlüssel einzustellen und da-
      nach die Verbindungsaufnahme erneut durchzuführen!

      (3) Bei der  e r s t e n  Verbindungsaufnahme
      in einer neuen Richtung bzw. Wechsel der Schlüssel-
      unterlagen ist es gestattet, bei Anwendung de
      Signales PHДPHД die festgelegte Verbindungs-
      nummer und/oder in Verbindung mit dem Signal
      ПБПБПБ" die letzten beiden Ziffern der Schlüs-
      selseriennummer der zu nutzenden Schlüsselhefte
      auszutauschen!

  22. (1) In der Phase der Verbindungsaufnahme ist eine
      Kontrolle des Ausgangs- bzw. Eingangssignals
      (Bu 2-24 bzw. 1-13) mit Hilfe des Oszillographen
      durchzuführen. Nach der Verbindungsaufnahme
      verschlüsselt ist die Meßschnur in die Buchse
      ЗEMЛЯ des Einschubes 3 zu stecken!

      (2) Nach dem Überprüfen der Verbindung in der
      Arbeitsart verschlüsselt mit Hilfe der Kontroll-
      Fernschreibmaschine, sind in Abhängigkeit von der
      Betriebsart (400/6×1 bzw. 400/6×2) die End-Fern-
      schreibmaschinen des 1. oder 2. Kanals oder beider
      Kanäle zuzuschalten.
      Nach dem Erlöschen der Signallampen an der Sende-
      Fernschreibmaschinen sind die SFs-Verbindungen von
      den Fernschreibern SAS gemäß Anleitung A 040/1/011
      - Fernsprech- und Fernschreibbetriebsdienst über
      SAS-Verbindungen - zu überprüfen und zu betreiben.

  23. (1) SFs-Verbindungen sind in der Regel bis zum
      festgelegten und befohlenen Termin des Schlüssel-
      wechsels, der tägliche Wartung oder dem Termin
      der Verlegung eines SFs-Trupps ohne Unterbrechung
      in der Arbeitsart verschlüsselt zu halten und zu
      betreiben.

      (2) Zur Vermeidung zusätzlicher außerplanmäßiger
      Schlüsselwechsel ist beim

      - Übergang von einem Fernschreibkanal auf einen
        anderen (z.B. DRK auf FUK oder Res.Kanal)
        oder

      - Abschalten des Fernschreibkanals zum Prüfen und
        Messen (z.B. Verzerrungsmessung) sowie bei Not-
        wendigkeit,

      der "gleichzeitige Stop und Start" der Chiffratoren
      gemäß Arbeitsfolge, Anlage 5.V und VI durch-
      zuführen.

  24. (1) Auf Verlagen einer Gegenstelle sind durch die
      Betriebstechniker der betreffenden Transitstellen
      Transitverbindungen über eine oder mehrere
      Transitstellen gemäß Arbeitsfolge, Anlage 5.VII.
      herzustellen.
      Dabei ist zu beachten:

      - in welcher Betriebsart (400/6×1 oder 400/6×2)
        arbeiten die betreffenden SFs-Verbindungen und

      - mit welcher SFs-Technik werden die betreffenden
        SFs-Verbindungen betrieben!

      (Bei einheitlicher Telegrafiergeschwindigkeit von
      50 Baud ist das Herstellen von Transitverbindungen
      zwischen SFs-Verbindungen, die mit unterschied-
      licher SFs-Technik betrieben werden, möglich!)

      (2) Soll eine Transitverbindung wieder getrennt
      werden, so ist gemäß Arbeitsfolge, Anlage 5.
      VIII, zu verfahren.
      Wurde die Transitverbindung in der Betriebsart
      400/6×1 oder über unterschiedliche SFs-Geräte
      herzustellen, ist die Transitstelle  t e l e -
      f o n i s c h  oder gemäß der für andere SFs-
      Geräte verbindliche Arbeitsfolgen zu rufen
      und zum Termin der Transitverbindung aufzufordern.

                                                  Anlage 1

   Technische Angaben zum SFs-Gerät T-206 MT

   1. Bestimmung:

      Das SFs-Gerät T-206 MT ist für das automatische
      Ver- und Entschlüsseln von Fernschreibsignalen
      beim Betrieb  e i n e r  oder von  z w e i
      SFs-Verbindungen über einen 4-Draht-Fernschreib-
      kanal bestimmt.
      Als Übertragungskanäle können Fernschreibkanäle
      über Draht-, Richtfunk- oder Funkverbindungen
      genutzt werden.


   2. Bestand:

      - Gehäuse 1 und 2
      - Zusatzgerät ПЛB (der Synchron-Aus- und Eingänge)
      - Kiste Verbindungskabel und Zubehör

      zum Betreiben des SFs-Gerätes sind außerdem

      - eine Kontroll-Fernschreibmaschine (K-FSM) und
      - je Kanal 1 und 2, zwei Fernschreibmaschinen
        (je eine Sende- und eine Empfangs-FSM = 4DE)
        erforderlich.

        Gehäuse 1:

        Einschub 1 - Empfängereinschub
        Einschub 2 - Sendeeinschub
        Einschub 3 - Meß- und Bedieneinschub
        2 x        - Chiffratoreinschub (Sende- und
        Einschub 4   Empfangschiffrator)


        Gehäuse 2:

        Einschub 5 - Stromversorgungseinschub
        EWZ-Kasten - Ersatzteil-, Werkzeug-, Zubehör-
                     kasten


  3.   Technische Angaben:
  3.1. Übertragungseigenschaften des Fernschreibkanals:

       (1) Betriebsart:       4-Draht Doppelstrom (4DD)

       (2) Anschlußwerte:
           Empfangsrichtung:  ± 60 V, 15 - 20 mA
           Senderichtung:     ± 60 V, 15 - 30 mA

       (3) Telegrafiegeschwindigkeit:  50, (75) oder
                                       100 Baud
           [Abhängig von der Betriebsart, siehe auch 3.2.(3)]

       (4) Zulässige allgemeine Verzerrung a für
           - einen Übertragungsabschnitt    a = 10 %
           - mehrere Übertragungsabschnitte a = 28 %


  3.2. Eigenschaften des SFs-Gerätes:

       (1) Das SFs-Geräte arbeitet

       f e r n s e i t i g  im Synchronbetrieb und
       o r t s s e i t i g  im Start/Stop-Betrieb

       (2) Anschlußwerte:

       Empfangsrichtung:   Synchroneingang : ± 60 V, 15 - 20 mA
                           Start/Stop-Ausg.: 120 V, 40 - 50 mA
       Senderichtung:      Synchronausgang : ± 60 V, 15 - 30 mA
                           Start/Stop-Eing.: 120 V, 40 - 50 mA

       (3) Telegrafiegeschwindigkeit der Fernschreibmaschinen
       und des SFs-Gerätes in Abhängigkeit von der Betriebsart
       (Baud):
BetriebsartFSMT-206 MTFs-Kanal (Soll)
360+)457375
6×2
4005040,550
6×1
4005081100
6×2

       (4) Korrekturvermögen des SFs-Gerätes:

       - Synchroneingang:     bis zu 37 % Verzerrungen
       - Start/Stop Eingänge: bis zu 30 % Verzerrungen

       (5) Betriebs- und Arbeitsarten:

       · Betriebsart der Orts- und Fernseite/Nutzung der Kanäle:

Betr.-
sart
Fs-Leist.
(Z/min)
Teleg.Geschw.Schrittl.
a. Kanal
Nutzg.
d. Kanal
FSMT-206 MTKanal
360+)36045737513,31. u. 2.
6×2
4004005040,55024,41.
6×1
400400508110012,21. u. 2.
6×2

       Beim Betrieb über  z w e i  Kanäle (360/6×2; 400/6×2)
       erfolgt die Informationsübertragung nach einem
       Zeit-Multiplex-Verfahren.

________________________
+) wird innerhalb der NVA nicht angewandt!

       Dadurch ist es möglich,  z w e i  SFs-Verbin-
       dungen über  e i n e n  Fernschreibkanal
       (bei Einhaltung der technischen Parameter) im
       Duplexverkehr zu betreiben!

       · Betriebsarten der Ortsseite:
K= über SFsV, 1. Kanal - K-FSM und
2   über SFsV, 2, Kanal - End-FSM
2= über SFsV, 1. u. 2. Kanal End-FSM
2
2= über SFsV, 1. Kanal - End-FSM und
K   über SFsV, 2. Kanal - K-FSM

       · Arbeitsarten:

       OTP. = Arbeitsart offen
       ЗAKP. = Arbeitsart verschlüsselt

       Der Betrieb in der Arbeitsart offen ist nur von
       der Kontrollfernschreibmaschine aus möglich. In der
       Arbeitsart verschlüsselt wird eine ununterbrochene
       chaotische Impulsfolge über den Fernschreibkanal
       übertragen, so daß Übertragungspausen bzw. die
       Belastungsintensität der SFsV nicht erkennbar sind.

       (6) Über Funkverbindungen in der Betriebsart F6
       (Zweikanalbetrieb) können je Endstelle zwei SFs-
       Geräte T-206 MT eingesetzt werden (ein gerät
       als Hpt-Gerät, zweites SFs-Gerät mit Synchronfre-
       quenz von Hpt-Gerät).
       Damit können maximal  v i e r  SFs-Verbindungen
       über eine Funkrichtung sichergestellt und betrieben
       werden!

       (7) Das Schalten von Transitverbindungen ist über
       den ersten oder zweiten Kanal möglich.

       (8) Das SFs-Gerät ist mit Blockierungs- und Sig-
       nalisationsschaltungen ausgerüstet.
       Diese Schaltungen gewährleisten:

       - die Blockierung (Abschalten) des Sendestromkreises
         bei Defekten oder nicht einwandfreier Arbeit des
         Sendechiffrators;
       - Signalisation des Ansprechens der Blockierung;
       - Signalisation der Arbeitsarten verschlüsselt,
         offen (rote Lampe erloschen/leuchtet);
       - Signalisation der Phasensynchronisation
         (weiße Lampe);
       - Signalisation des Zu- oder Abschaltens der
         Sende-Fernschreibmaschinen an die SFs-Verbindungen
         (rote Signallampe an den Sende-FSM).

       (9) Stabilität des Synchronlaufes bei Ausfall der auto-
       matischen Phasenregulierung (APR/APФ):

       - Unterbrechung einer Richtung:      bis 24 Stunden
       - Unterbrechung beider Richtungen    bis  8 Minuten
         (Sende- und Empfangsrichtung);

       (10) Zeit zur Aufnahme einer SFs-Verbindung:
       - Arbeitsart offen:         3 bis 5 Minuten
       - Arbeitsart verschlüsselt: 8 bis 10 Minuten
                                    (bei eingestellten Schlüssel)
       Zeit für die Montage/Demontage des SFs-Gerätes
       durch zwei Personen:         10 bis 20 Minuten

  3.3. Klimabedingungen:

       Temperaturbereich von -10 ºC bis + 50 ºC

  3.4. Stromversorgung:

       (1) Betriebsspannung:     127/220 V ± 10%/20%
       (2) Anodenspannung:         250 V   ± 5%
       (3) Leistungsaufnahme des
       SFs-Gerätes bei einge-
       schaltetem Ventilator und   420 W  (500 VA)
       Oszillograph:

   3.5. Abmessungen und Masse:

        (1) Gehäuse 1:
        - Höhe:     980 mm
        - Breite:   570 mm
        - Tiefe:    400 mm
        - Masse:    105 kg

        (2) Gehäuse 2:
        - Höhe:     470 mm
        - Breite:   570 mm
        - Tiefe:    400 mm
        - Masse:     65 kg

                                                  Anlage 2

     Fernschreibsignaltabelle und Verkehrsabkürzungen

  1. Fernschreibsignaltabelle

  Signal         Inhalt
  (1) Verständigungsverkehr und allgemeine Kommandos

  ЖЖЖЖЖ   Betriebstechniker zum Gerät!
  ЖAЖAЖA  Betriebstechniker am Gerät
  KMKMKM  Geben Sie vollständige Kommandos!
  УУУУУ   Wir beginnen Betrieb in Ihre Richtung!
  БББББ   Wir beginnen Betreib in meine Richtung!
  ДДДДД   Habe Signal empfangen
  EEEEE   Bin zum Betrieb bereit
  ЗЗЗЗЗ   Wie empfangen Sie meine Zeichen?
  OOOOO   Empfang Ihre Zeichen gut
  ИCKИCK  Empfange Ihre Zeichen verzerrt
  HHHHH   Empfange unklaren Text. Unterbrechen Sie den
          Betrieb. Ich erwarte Ihre Kommando!
  KKKKK   Geben Sie Abstimmtext/PЫPЫPЫ
  KДKДKД  Achtung! Kontrollieren Sie Ihre Handlungen!
  ФУФУФУ  Stellen Sie die Verletzung der Regeln ein!
  ЯЯЯЯЯ   Augenblick, warten Sie!
  MЯMЯMЯ  Habe ein Störung, waren Sie!

  (2) Verständigungsverkehr über Schlüsseleinstellung

  PHДPHД  Schlüsselunterlagen der Verbindungsnummer
          ..... anwenden!
  ПБПБПБ  Benutzen Sie Schlüsselheft, essen zwei
          letzten Ziffern .... lauten!
  BBBBB   Führen Sie die kleine Einstellung gemäß
          Kenngruppe ..... durch!
  BHBHBH  Die kleine Einstellung gemäß Kenngruppe .....
          kann nicht vorgenommen werden
  OBOBOB  Bitte auf neue kleine Einstellung gemäß
          Kenngruppe ..... übergehen
  ППГППГ  Wiederholen Sie Kenngruppe!
  ЗПГЗПГ  Habe Sie Kenngruppe gestrichen?

  (3) Verständigungsverkehr über Art des Nachrichtenkanals
      und der Organisationsform

  ИTИTИT  Gehen Sie auf Drahtkanal über!
  ИPИPИP  Gehen Sie auf Funkkanal über!
  ИCИCИC  Gehen Sie auf Richtfunkkanal über!

  БTCБTC +) Bitte Transit mit ..... herstellen
  KTCKTC +)  Stelle Transit mit ..... her
  TCHTCH +)  Kann Transit mit ..... nicht herstellen
  TCPTCP +)  Trennen der Transitverbindung

  KПKПKП  Arbeite von der 1. Lage
  BПBПBП  Arbeite von der 2. Lage
  ЦCЦCЦC  Gehen zur Arbeit in Netz über
  ЗAЗAЗA  Betriebsart 360/6×2
  ЗBЗBЗB  Betriebsart 400/6×1
  ЗГЗГЗГ  Betriebsart 400/6×2
  _______________
  +) Gelten nur innerhalb der NVA

  (4) Verständigungsverkehr über technische Fragen
  ЬЬЬЬЬ   Wir schalten auf Arbeitsart offen
  ПДKПДK  Wechseln Sie Gerät!
  BCBCBC  Bereiten Sie gleichzeitigen Stop vor!
  ПУПУПУ  Bereiten Sie gleichzeitigen Start vor!
  ПCПCПC  Wir schalten zur Überprüfung des Gerätes
          auf Eigenprüfung
  KЧKЧKЧ  Wir unterbrechen die Verbindung zur Wartung
  ГГГГГ   Geben Sie Wechsel!
  ГCГCГC  Schalten Sie Wechsel ab!
  ГДГДГД  Geben Sie weiterhin Wechsel, übergeben den
          Kanal an die Schaltstelle (Funkzentrale)!
  ФPФPФP  Wir übergeben den Kanal an die Schaltstelle
          (Funkzentrale)!
  XXXXX   Wir schalten zu den End-Fernschreibmaschinen
          (Fernschreibstelle S)
  OXOXOX  Wir schalten zur abgesetzten Fernschreib-
          maschinen
  ШШШШШ   Geben Sie Schleife!
  ШДШДШД  Ich gebe Schleife
  ПЛПЛПЛ  Wechseln Sie Polarität!
  ЙЙЙЙЙ   Empfange Plus (Trennstrom)
  ЫЫЫЫЫ   Senden Sie Synchronimpulse!
  HЫHЫHЫ  Empfange Synchronimpulse
          (Überprüfen Sie Ihren Ausgang)"
  ПГПГПГ  Prüfen Sie Frequenz des Grundgenerators!
  CPCPCP  Wechseln Sie die Sende-Fernschreibmaschine aus!
  CЧCЧCЧ  Wechseln Sie die Empfangs-Fernschreimaschine aus!

  УУУУУ   Wechseln Sie Empfangschiffrator!
  PPPPP   Wechseln Sie Sendechiffrator!
  УPУPУP  Tauschen Sie Empfangs- mit Sendechiffrator!
  ИИИИИ   Überprüfen Sie die Regulierung des Gerätes
          am Empfangsteil!
  ЭЭЭЭЭ   Überprüfen Sie die Regulierung des Gerätes
          am Sendeteil!
  ЙУЙУЙУ  Empfange Störungen
  _______________________________________________________
  ФГФГФГ  Überprüfen Sie Ihren Sender der Funkstelle!
  POPOPO  Unser Funksender arbeitet normal
  ФБФБФБ  Folgen Sie auf die Frequenz .....!
  ФAФAФA  Folge Ihnen auf die Frequenz .....!
  PBPBPB  Wechseln Sie die Frequenz!
  ФДФДФД  Erhalte Unsymetrie, prüfen!
  ФИФИФИ  Erhöhen Sie die Leistung des Funksenders!
  ФHФHФH  Die Leistung des Funksenders kann nicht
          erhöht werden
  ДБДБДБ  Stimmen Sie den Funksender auf F6 ab!
  ДAДAДA  Stimmen Sie den Funksender auf Einkanal-
          betrieb ab!

  Anmerkung:
  Der Inhalt der Signale ФГФГФГ bis ДAДAДA ist unverzüg-
  lich über die Dienstverbindung dem diensthabenden Funker
  der eigenen Funkstelle/-zentrale mitzuteilen!

  2. Wichtigste Verkehrsabkürzungen

     (1) Q-Gruppen

     QLW   ЩЛB     - Verbindungsüberprüfung, geben Sie
                     Quittung
     QRV   ЩPЖ     - Ich bin empfangsbereit/bereit!
     QTA   ЩTA     - Vernichten Sie Text!
     QTR?  ЩTP?    - Wie ist die genaue Uhrzeit?
     QTR   ЩTP     - Genaue Uhrzeit (Stunde/Minute)
     QRY   ЗЖП PЫ  - Senden Sie/Ich sende RY (PЫ)
                     und Abstimmtext


     (2) Z-Gruppen

     ZNN   ЗHH     - Habe nicht mehr
     ZOU   ЗOУ     - Empfange Sie gut
     ZOH   ЗOX     - Wie sind Sie ausgelastet?


     (3) Betriebszeichen

     AS    AC      - Warten Sie
     BK    БK      - Unterbrechen Sie/Stellen Sie
                     Senden ein
     K     K       - Aufforderung zum Senden
     RPT   PПT     - Wiederholen Sie (ich wiederhole)
     SK    CK      - Schluß des Verkehrs
                                Anlage 3

1. Beispiel eines ausgefüllten                    Spezialnachrichtensache!
   Technischen Betriebsbuches
                                                  Vertrauliche Verschlußsache!
                                                  VS-Nr.: F 124 817



          Technisches Betriebsbuch
                    der
               SFs                 -Stelle (Trupp-1)
          - GS ,4. Armee -



  Begonnen am 26.06. 19 75
  Beendet am  ______ 19 __

                                                  Bestätigt: Wagner, Major   
                                                            Kdr. der Einheit

  NVA Ag 117/1/70/650    GVS-Nr.: A 276 177                35

Datum
Uhrzeit
von-bis
Diensthabender Betriebstechniker Klein,Uffz.
(Name/Dienstgrad
Datum
Uhrzeit
Handlungen während des BetriebsdienstesBemerkungen
Nummer der GeräteBemerkungenUnterschrift
--126--132      
12345678910111213
26.06.75       26.06.75    
06.05EIN      05.15-06.00Herstellen der Arbeitsbereitschaft d. SFs-Stelle   
06.10SEN/K1    S/E=AФЯЬЯKlein,Uffz. Aufzunehmende SFsV(gemäß Einsatzbefehl):   
06.12EPR    i.o.  4.A → GS 14. MSD Rebus, (1)Verb.Nr.: 63 002 - 22216 A, Г
06.15BPN     
i.o.
Klein,Uffz. 4.A → GS 17.PD Filter, (2)Verb.Nr.: 63002-22224 A,Б
06.16SLN/K1    i.o.Klein,Uffz. T. der Betriebsbereitschaft:26.06.75, 09.00Uhr   
06.17 EIN      Täglicher Schlüsselwechsel: 22.45Uhr   
06.18 SEN/K1   S/E=AФЯЬЯKlein,Uffz.05.45-06.00Dienstübergabe-/Übernahme   
06.23 EPR   i.o.  Dienst, Geräte und Unterlagen lt.   
06.28 BPN   i.o.Klein,Uffz. Nachweis übergeben: Scholz Stfw.Truppführer
06.29 SLN/K1   i.o.Klein,Uffz. übernommen: Klein Uffz.Betriebsmechaniker
07.15-07.18SEN/SE    S=AHУПC
E=BЙKЗБ
Klein,Uffz.06.03Nr. der FS-Kanäle übernommen:   
07.20ANS/DRK    TGP 6380Klein,Uffz. Für (1): TGP 6380,Res.Kanal:FuR 010/Fs   
07.25VAO    400/6×1
600/6×2, i.o.
Klein,Uffz. Für (2): TGPN 5417,Res.Kanal:KT 3040/"   
07.30VAV    400/6×2, i.o.Klein,Uffz.06.05Schlüsselhefte, Serien-Nr.: 859887,Ex 1+2   
07.31VBV/FSMI    2/K  Kontr.Schl.Nr.1)geöffnet Gültigkeit: AФЯЬЯ(nr.1) bis 02.07.75,24.00Uhr
07.45 ANS/RFK   KT 3040/SKlein,Uffz.    Klein,Uffz.
07.53 VAO   400/6×1, i.o
600/6×2 nicht mögl.
 06.30-06.40Kanal TGP 6380 übernommen/gemessen:100Baud=б=13%
07.55 SEN/S   S=HЧЖПAKlein,Uffz.06.55-07.10KT 3040/S übern./gem. 50Baud б=8% (über R405!)
08.03 SEN/E   E=TЗЗИAKlein,Uffz.07.12-Schlüsselhefte geöffnet   
08.12 VAV   400/6×1, i.o.Klein,Uffz. 63002-22216 A(671400/671401)  Klein,Uffz.
08.15 VBV/FSMI   2/K; 07.1563002-22224 A(671510/671511)  klein,Uffz.
        08.16Meldung der Betriebsbereitschaft der   
08.35VPN    2. Kanal i.o.Klein,Uffz. SFsV an Truppführer und Ltr.d.Abf.   
09.00VBV/FSMII    2/2 ---    
Übertrag8076     ---    
Betr.-Std. ges. o.
Zählerstand
--   ---    
      09.15-09.28TGPN 5417 übern./gem. 50 Baud б=7%   
KTE     09.30-10.00FuR 010/Fs übern./gem. 100Baud б=6% (über R140!)
Einsatz-
bereitschaft
          

Datum
Uhrzeit
von-bis
Diensthabender Betriebstechniker Klein,Uffz.
(Name/Dienstgrad
Datum
Uhrzeit
Handlungen während des BetriebsdienstesBemerkungen
Nummer der GeräteBemerkungenUnterschrift 
--126--132      
12345678910111213
10.14 STO   i.o. 11.00Betriebstechniker von KAMA (19.MSD)   
10.15 KUS/DRK   TGPN 5417;Klein,Uffz. verstößt gegen Betriebsregeln beim   
10.18 STA   i.o.Klein,Uffz. Herstellen der Transitverbindung11.02Truppführer gemeldet
10.20 VBV/FSMI   2/K ---    
---      
 
 ---    
---       .14.30-16.50Kontrolle des Dienstes der SFs-StelleKeine BeanstandungenWagner, Major
11.05TVA    über Trupp 2
mit 19.MSD KAMA
 ---    
12.40TVE      ---    
12.42VPN    1. u. 2. Kanal i.o.Klein,Uffz.18.00-18.20Dienstübergabe/-übernahme:   
12.45VBV/FSMI/II    2/2  Dienst, Geräte und Unterlagen lt.   
---        Nachweis   
---        SFsV → REBUS VBV, 2/2   
15.17STO    i.o.  SFsV → FILTER VBV, 2/K   
15.20KUS/FuR    FuR 010/FsKlein,Uffz. übergeben: Klein,Uffz.   
15.22VAO    400/6×1, i.o.
400/6×2, i.o.
  übernommen: Scholz, Stfw.   
15.23STA    i.o.Klein,Uffz.     
---            
17.30VPN    1. u. 2. Kanal i.o.Klein,Uffz.     
17.35 VPN   1. Kanal i.o.Klein,Uffz.     
---            
---            
---            
17.55VBV/FSMI/II    2/2      
17.57 VBV/FSMI   2/K      
             
Übertrag8076   
Stand 26.6.75
18.00 Uhr

Klein,Uffz.
     
Betr.-Std. ges. o.
Zählerstand
9288        
           
KTE          
Einsatz-
bereitschaft
EBTEBT        

  2. Abkürzungen, die beim Führen des Technischen Betriebs-
  buches anzuwenden sind:

  Bezeichnung der Handlung                     Abkürzung

  Gerät einschalten                            EIN
  Gerät ausschalten                            AUS
  Eigenprüfung                                 EPR
  Blockierung prüfen                           BPN
  Tagesschlüsselwechsel                        TSW
  Schlüssel einstellen/...                     SEN/...
  Schlüssel löschen/entnehmen                  SLN/...
                .../Kontrollschlüssel 1        .../K1
                .../Kontrollschlüssel 2        .../K2
                .../Sender/Empfänger           .../SE
                .../Sender                     .../S
                .../Empfänger                  .../E
  Schlüsseleinstellung prüfen                   SPN
  Gerät an den Nachrichtenkanal schalten        ANS/...
               .../Draht-Kanal                  .../DRK
               .../Richtfunk-Kanal              .../RFK
               .../Funk-Kanal                   .../FUK
  Kanalumschaltung/... (auf DRK, RFK oder FUK)   KUS/...
  Gerät vom Nachrichtenkanal abschalten          ABS
  Gerätewechsel                                  GUS
  Verbindungsaufnahme offen                    VAO
  Verbindungsaufnahme verschlüsselt            VAV
  Verbindungsüberprüfung                         VPN
  Verbindungsunterbrechung                       VPU
  Verbindung offen                             VBO
  Verbindung verschlüsselt/geschaltet an       VBV/...
                        .../Kontroll-FSM         .../KFSM
                        .../abgesetzte FSM       .../AFSM
                            1. Kanal
                        .../FS-Stelle, 1. Kanal  ...FSM I
                        .../FS-Stelle, 2. Kanal  ...FSM II
  Transitverbindung hergestellt                  TVA
  Transitverbindung eingestellt                  TVE
  Gleichzeitiger Stop                            STO
  Gleichzeitiger Start                           STA
  Gerät gestört                                  GST
  Kanal gestört                                  KST
  Einsatzbereit                                  EBT
  Nicht Einsatzbereit                            NEB
  Tägliche Wartung (Wartung Nr. 1)               TWG
  Wöchentliche Wartung (Wartung Nr. 2)           WWG
  Monatliche Wartung (Wartung Nr. 3)             MWG
  Technische Kontrolle +)                         TEK
  Technische Durchsicht +)                        TED
_____
+) auch im Gerätebegleitheft nachzuweisen!
Bedienelemente der Frontplatte T-206 MT
Bild 3: Bedienelemente der Frontplatte T-206 MT

  Bezeichnung der Bedienelemente T-206 MT
          (siehe Bild 3)

  (11) (21) - PEЖИM PAБOTЫ       = Betriebsartenschalter
                                  (für Telegr.Geschwindigkeit
                                   der Orts-und Fernseite;
                                   für Nutzung der Kanäle)
  (12)      - CИHXPOH... KOЛЬЦO  = Eingabeschalter
                                   (für Ausgangsdaten)
  (41) S,E  - CTИPAHИE/ЗAПИCЬ/   = Eingabeschalter
                        PAБOTA     (für Schlüsseldaten)
  (13) (23) - PAБOTA             = Arbeitsartenschalter
  (31) (54) - ИЗMEPEHИЯ          = Meßartenschalter
  (32)      - PEЖИM PAБOTЫ       = Kanalschalter
  (33)      - PEЖИM CBЯЗИ        = Betriebsartenschalter
                                   (der Ortsseite)
  (51)      - CETЬ               = Netzschalter
  (52)      - PEГУЛ.HAПP.        = Anodenspannungsregler
  (55)      - ЛИH.БAT.           = Spannungswahlschalter
                                   (für Linienspannung
                                    der Ortsseite)
  (14)      - ДBУXCTOP./OДHOCTOP = Schalter für Betrieb mit
                                   2- bzw. 1-seitiger APR
  (16)      - APФ                = Schalter für APR
  (15)      - ПOДГOH/OCAЖ.       = Schalter für Phasenvor-
                                   und Phasennachlauf
  (24)      - PAБOTA/TOЧKИ       = Schalter des Wechselgebers
  (25)      - ЧACTOTA/BЫKЛ.      = Schalter der Synchronfrequenz
  (36)      - AHOД/BЫKЛ.         = Anodenspannungsschalter (f. Oszi.)
  (53)      - BEHTBKЛ.           = Schalter des Ventilators
  (58)      - PAБOTA/ИЗMEPEHИE   = Meßschalter
  П-1       - ПPOBEPKA           = Drucktasten für Phasenvor-
                                   und Phasenrücklauf
  П-2       - ПPOBEPKA           = Drucktasten für Blockierungs-
  П-41..46                         prüfung
  KПП       - KПП                = Drucktaster für Start der
                                   Chiffratoren

                                                  Anlage 4
  Arbeitsfolge
  zur Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFs-Gerätes T-206 MT (siehe auch Bild 3)
Lfd.
Nr.
Bed.-
Element
StellungSignalisationHandlung/Ergebnisse/Bemerkungen
    Inbetriebnahme:
1(11)"400/6×2"-Schalter/Regler in Ausgangstellung bringen!
 (14)"ДBУXCTOP"- 
 (16)"BЫKЛ."- 
 (12)PAБOTA"- 
 (13)"OTKP."- 
 (15)beliebig  
 (21)"400/6×2"- 
 (24)PAБTA"- 
 (25)"BЫKЛ  
 (23)"OTKP."  
 (31)"ИCX.TOK"- 
 (32)"HA CEBБЯ"- 
 (33)"Bx.в cвязь"- 
 (36)"BЫKЛ"- 
 (41)PAБOTA"-(an beiden Einschüben)
 (53)"BЫKЛ"- 
 (51)"BЫKЛ"- 
 (52)- 
 (55)"120"- 
 (54)"CETЬ"- 
 (58)"PAБOTA"- 
2--I-5, Anzeige- Netzspannung 220V einschalten/Netzstecker
stecken;
    Eigenprüfung:
3(51)"HAKAЛ"Glimmlampe und
rote La. leuchten
- Heizung einschalten (1 Min.)
(weiße Lampe kann zeitweilig leuchten!);
4(53)"BKЛ"-- Ventilator einschalten/muß anlaufen!;
5(54)-→ +I5в

"AHOД"
I-5, Anzeige- Spannung prüfen;
6(51)"AHOД"I-5, 250VAnodenspannung einschalten/prüfen, mit (52)
einregeln;
7(36)"AHOД"-- Anodenspannung des Oszi. einschalten,
Oszillograf einregeln!;
8Regl. ИCXI-3, Anzeige- Linienstrom einregeln (1-2 Skalenteile);
    Eigenprüfung offen
9(25)"ЧACTOTA"-- Synchronfrequenz einschalten;
 (24)"TOЧKИ"-- Wechselgeber einschalten;
 (16)"БEЗ ЗAЩ."-- APR einschalten (ungeschützt);
10Prüf-
schnur
Bu 2-24Oszillogramm, 2-24- Rechteckimpulse prüfen;
 -"-Bu 1-13Oszillogramm, 1-13- Rechteckimpulse prüfen;
 (24)"PAБOTA"--Wechselgeber ausschalten;
11(12)
"CTИPAHИE"
weiße Lampe
zeitweilig
↔ = Löschen, Einschreiben, Betrieb;
  
"ЗAПИCЬ""
 - L einschreiben, K-FSM schreibt VVVV..(ЖЖЖ...);
  
"PAБOTA"
 - K-FSM in Schreibruhe, Schreibprobe (RY..)
durchführen;
11a(33)2/2-- Eigenprüfung/Schreibprobe mit End-FSM beider
Kanäle (nur bei Notwendigkeit bzw. zu
periodischen Überprüfungen);
11b(33)"Bx.в cвязь"-- K-FSM anschalten;
    Eigenprüfung verschlüsselt:
12---- Kontrollschlüssel Nr. 1 im Sende- und Empfangs-
chiffrator einstellen;
13(41)S (41)E
-- Schlüsseldaten einschreiben (1sek. Schalt-
pause in Stellung ЗAПИCЬ !);
 (23) (13)"ЗAKP."-- Sender und Empfänger in Arbeitsart
"verschlüsselt" schalten;
14KПП|↔rote La. erlischt- Chiffratoren starten, (Anodenspannung am I-5
prüfen/mit (52) regeln!);
 ----Schreibprobe (RY..) mit K-FSM in Arbeitsart
"verschlüsselt" durchführen;
15(13) (23)"OTKP."-- Empfänger und Sender in Arbeitsart offen
schalten;
 KПП
-
|↔
-
rote Lampe
-
- Gleichzeitiger Stop der Chiffratoren;
- Schreibprobe mit K-FSM in Arbeitsart offen
16(13) (23)"ЗAKP."-- Empfänger und Sender in Arbeitsart
"verschlüsselt" schalten;
 KПП
-
|↔
-
rote La. erlischt
-
- Gleichzeitiger Start der Chiffratoren;
- Schreibprobe mit K-FSM in Arbeitsart
"verschlüsselt" durchführen;
    Überprüfung der Blockierungs- und Signalisations-
schaltungen:
17(13)"OTKP."-- Empfänger in Arbeitsart offen schalten;
 (41)E"ЗAПИCЬ"weiße Lampe- E-Chiffrator abschalten (K-FSM schreibt
chaotischen Text!);
 ---- Taste R der K-FSM und danach Dauerauslösung
drücken;
 П-2|↔rote Lampe
weiße La. erlischt
- K-FSM schreibt 4 bis 6 mal R, danach
Kombination A..; Dauerauslösung loslassen
(K-FSM in Schreibruhe!);
18KПП|↔weiße Lampe
rote La. erlischt
- K-FSM schreibt chaotischen Text("läuft durch");
 П-41,S|↔rote Lampe
weiße La. erlischt
- K-FSM in Schreibruhe;
19KПП|↔weiße Lampe
rote La. erlischt
- Handlungen und Ergebnisse wie Lfd. Nr. 18, bei
Wiederholung der Blockierungsprüfung in der
Reihenfolge: П-42, П-43, П-45, П-46, П-44!
 П-42
(43,45,46,44)
|↔rote Lampe
weiße La. erlischt
[Nach П-44 darf K-FSM nur während des Drückens
des KПП chaotischen Text schreiben (Chiffr.
startet nicht!), nach dem Loslassen muß K-FSM
in Schreibruhe arbeiten!]
20(23)"OTKP."-- Sender in Arbeitsart offen schalten;
 (41)S"ЗAПИCЬ"-- S-Chiffrator abschalten;
21---- Kontrollschlüssel Nr. 1 aus Schlüsselkassetten
entnehmen!;
22(16)"C ЗAЩ"-- APR einschalten (geschützt);
Bedienungselemente
Bild 4: Bedienungselemente der Frontplatte des ПЛБ

                                                  Anlage 5
  Arbeitsfolgen
  zum Aufnehmen, Halten und Betreiben einer SFs-Verbindung (siehe auch Bilder 3 und 4)
Lfd.
Nr.
Bed.-
Element
StellungSignalisationHandlung/Ergebnisse/Bemerkungen
    I. Vorbereiten des SFs-Gerätes zur Verbindungs-
aufnahme
: (Überprüfung gemäß Arbeitsgang-
folge, Anlage 4, sind durchgeführt!)
1---- Anschalten des zur Sicherstellung der SFsV
befohlenen FS-Kanals an den ПЛB des SFs-
Gerätes;
2[1]"CETЬ"Glimmlampe- Stromversorgung des ПЛB einschalten;
 [2]"HA CEБЯ"I, Anzeige- ПЛB auf Eigenprüfung schalten (Schleife zum
SFs-Gerät);
 (11) (21)"400/6×1" - Betriebsart 400/6×1 schalten;
3(32)"ЛИHИЯ, +"rote Lampe- SFs-Gerät an den Kanal schalten (Schleife
zum ПИB);
 (25)"BЫKЛ."-- Synchronfrequenz ausschalten;
 (31)"ИCX.TOK"I-3, Anzeige- Linienstrom, senderseitig einregeln(4-5
Skalenteile);
 (31)"BX.TOK"I-3, Anzeige- Linienstrom, Empfangsseitig einregeln(4-5
Skalenteile);
 (25)"ЧACTOTA"-- Synchronfrequenz einschalten;
3a(12)
weiße Lampe
zeitweilig!
- L einschreiben, Schreibprobe mit K-FSM
durchführen [Lfd. Nr. 3a ist bei Notwendigkeit
(K-FSM läuft durch; Sende-Stromkreis der K-FSM
ist geöffnet, weiße Lampe leuchtet)
zu wiederholen!];
4[2]"ЛИHИЯ"I, Anzeige- ПЛB an den Kanal schalten (Schleife zu SFs-
Gerät abgeschaltet);
 [3]"ИCX.x8"I, Anzeige- Linienstrom, sendeseitig einregeln (2-4 Skalen-
teile);
 [3]"BX.x4"I, Anzeige- Linienstrom, Empfangsseite einregeln (4-5
Skalenteile);
    II. Verbindungsaufnahme offen
Verbindungsschema SFs
    Hauptstelle(A)Gegenstelle(B)
5---- Ruft B in Arbeitsart
"offen":
- Meldet sich:
    ЖЖЖЖЖ(Tarnname A)ЖAЖAЖA (Tarnname B)
    KKKKK PЫPЫPЫ .....OOOOO
     KKKKK PЫPЫPЫ....
    OOOOO ЗПГЗПГДДДДД
5a(11) (21)"400/6×2"-KKKKK PЫPЫPЫ....OOOOO
     KKKKK PЫPЫPЫ.....
    OOOOO (Ist VAO in Betr.Art 400/6×2 n i c h t
möglich, haben beide SFs-Stellen nach ≤ 10 min.
in Betr.Art 400/6×1 zu schalten!)
    III. Verbindungsaufnahme verschlüsselt
Richtung A → B
:
6---- MMMMMKMKMKM
    УУУУУБББББ
7---- BBBBB (Kenngruppe)ДДДДД
    ЗПГЗПГДДДДД
8---- Schlüsseleinstellung
(Sendechiffrator);
- Schlüsseleinstellung
(Empfangschiffrator);
9(41)S
--Schlüsseldaten
einschreiben;
- Schlüsseldaten ein-
schreiben:
(41) E
           →
10--- (13) auf ЗAKP.
EEEEE
11(23)"ЗAKP:"-- Sender in Arbeitsart
"verschlüsselt"
schalten;
 
 KПП|↔rote La. erlischt- S-Chiffrator starten;
ЗЗЗЗЗ
OOOOO
    IV. Verbindungsaufnahme verschlüsselt
Richtung B → A
12---- БББББ KMKMKMУУУУУ BBBBB (Kenngruppe)
    ДДДДД
ДДДДД
ЗПГЗПГ
13---- Schlüsseleinstellung
(Empfangschiffrator);
- Schlüsseleinstellung
(Sendechiffrator);
14(41)E
-- Schlüsseldaten
einschreiben;
- Schlüsseldaten
einschreiben:
 (13)"ЗAKP."-- Empfänger in Arbeits-
art verschlüsselt
schalten;
EEEEE
(41)S
          →
15----


OOOOO
(23) auf ЗAKP.,
KПП |↔
ЗЗЗЗЗ
16---- KKKKK PЫPЫPЫ....

OOOOO
OOOOO
KKKKK PЫPЫPЫ....
17---- XXXXX 2/K
oder (2/2; K/2)
XXXXX 2/K ДДДДД
 (33)"2/K"--Zuschalten der End-FSM
des 1. Kanals;
Schreibprobe mit K-FSM
über 2. Kanal
(33) auf 2/K
    V. Gleichzeitiger Stop
Stop
    Hauptstelle (A)Gegenstelle (B)
1(33)"Bx.в cвязь"-- K-FSM ausschalten
ЖЖЖЖЖ
ЬЬЬЬЬ ?
BCBCBC
ДДДДД

ЖAЖAЖA
KMKMKM
ДДДДД BCBCBC
(13) auf OTKP.
EEEEE
2(23)"OTKP."rote Lampe- Sender in Arbeitsart
"offen" schalten;
 
 KПП|↔ - S-Chiffrator stoppen; 
 (13)"OTKP." -Empfänger in Arbeits-
art offen schalten;
EEEEE

ЗЗЗЗЗ

OOOOO


(23) auf OTKP.
KПП|↔
OOOOO
ЗЗЗЗЗ
3----Schreibprobe mit K-FSM in Arbeitsart offen.
    VI. Gleichzeitiger Start, (Richtung A-> B):
4(33)"Bx.в cвязь"-- K-FSM anschalten
ЖЖЖЖЖ
ПУПУПУ

ЖAЖAЖA
ДДДДД
(13)auf ЗAKP.
EEEEE
5(23)"ЗAKP."-- Sender in Arbeitsart
"verschlüsselt"
schalten;
 
 KПП|↔rote La. erlischt- S.Chiffrator starten;
ЗЗЗЗЗ

OOOOO
     (Richtung B-> A):
6---- KMKMKM
ДДДДД
ПУПУПУ
7(13)"ЗAKP."-- Empfänger in Arbeits-
art verschlüsselt
schalten;
EEEEE


OOOOO



(23) auf ЗAKP.
KПП |↔
ЗЗЗЗЗ
8---- Schreibprobe mit K-FSM in Arbeitsart
"verschlüsselt".
Lfd.
Nr.
Handlung/Ergebnis/Bemerkungen
 VII. Herstellen einer Transitverbindung (in der Regel über 1. Kanal!):
Kanal 1
 Gegenstelle (A)Transitstelle (T)Gegenstelle (B)
1- Ruft T in Arbeitsart
"verschlüsselt":
  
 ЖЖЖЖЖЖAЖAЖ 
2БTCБTC (Tarnname B)ДДДДД ЯЯЯЯЯ 
3-- Ruft B in Arbeitsart
"verschlüsselt":
 
  ЖЖЖЖЖЖAЖAЖA
4-KTCKTC (Tarnname A) ЩPЖ?ДДДДД ЩPЖ
5 - Schreibt an A:
KTCKTC (Tarnname B) ЩPЖ?
 
 ДДДДД ЩPЖ  
6-- Transitausgänge/-eingänge
der SFs-Geräte, Richtung A
und B verbinden!;
ЩPЖ an A;
-
7(33) auf K/2(33) auf 2/K (K-FSM
beider SFs-Geräte
"laufen durch")
(33) auf K/2
8ЖЖЖЖЖ (Tarnname A) ЖAЖAЖA (Tarnname B)
9KKKKK PЫPЫPЫPЫPЫPЫ...

OOOOO
 OOOOO
KKKKK PЫPЫPЫPЫPЫPЫ...
10XXXXX 2/K XXXX 2/K ДДДДД
 (33) auf 2/K- KFSM beider SFs-Geräte
in Schreibruhe!)
(33) auf 2/K
  - Schreibprobe mit K-FSM über
2. Kanal in Richtung A und B.
 
 VIII. Trennen der Transitverbindungen:
11- Ruft T:
ЖЖЖЖЖ
TCPTCP

ЖAЖAЖA
ДДДДД
 
  -Ruft B:
ЖЖЖЖЖ
TCPTCP

ЖAЖAЖA
ДДДДД
13(33) auf Bx.в cвязь(33) auf Bx.в cвязь(33) auf Bx.в cвязь
  - Schreibproben mit K-FSM
in Richtung A und B.
 

                                                  Anlage 6
Schema der Erdverkabelung
Bild 5: Schema der Erdverkabelung