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T-240 und T-244,
SAS-Gerät für Fernschreib- sprech- und Datenverbindungen

T-240 D ИCTOPИK und T-244 BASALT sind neue SAS-Geräte.

Ab dem Jahr 1987 gab es die Varianten ISTORIK-1 (T-240 S),
ISTORIK-2, УCTOЙЧИBOCTЬ T-231-У. Link*92

1988 wurde die T-240 auf der Moskauer Militärmesse
vorgestellt. Die T-240 S wurde als tragbares Sprach-
chiffriergerät für den mobilen, teil- und stationären
Betrieb des Chiffrierkomplexes T-240 D konzipiert.

Beschreibung und Abbildung der T-240 S aus:
Radioscanner.RU

Das SAS-Gerät T-240S ist für die Chiffrierung
von Informationen im Simplex-Betrieb per Funk im Meter-
und Dezimeterbereich, sowie über Drahtkanäle mit einem
speziellen Gerät USK-1 ausgelegt. Genutzt wird es auf
der taktischer Ebene: Zug, Kompanie, Bataillon.
Die Arbeit bei einem hohen Geräuschpegel ist gewähr-
leistet. Es erfolgt eine kontinuierliche Überwachung
durch die prophylaktische Blockierungs- und Sicher-
ungsschaltung der Chiffriergerätes. Es konvertiert
Sprachsignale in digitaler Form mit einem Sigma-
Delta-Modulation und chiffriert diese Informationen.
Im Fehlerfall und stark gestörter Kommunikation wird
ein Signalton ausgegeben.

Schlüssellänge                - 10³⁸
Schlüsselspeicher             - 2
Zeit für die Schlüsseleingabe - < 1,5 min
Leistung:                     - 9 Ni-Cd-Akku 1,5 V
                                = 12 V
Abmessungen:                  - 315 x 170 x 78 mm
Temperaturbereich:            - ca. -40 bis +50 ºC
R-159M
Abb.: R-159M mit Leistungsteil.

T-244 БACAЛT *6
T-244 TN
Abb. T-244

Überlieferte Unterlagen zur T-244 BASALT, ist die Beschreibung
der Duplex-Datenübertragungseinrichtung УПДД für den Gerätesatz
T-244-2, 3

Die russicher Beschreibung der УПДД stammt aus dem Jahr 1980.
Für die NVA übersetzt, durch die Firma Intertext Berlin DB-I,
wurde es im Jahr 1988 im September.

Auszug aus dem Dokument:

Inhalt

1.    Einleitung
1.2.  Abkürzung

2.    Bestimmungszweck und technische Daten

3.    Aufbau und Arbeitsweise
3.1.  Aufbauprinzip
3.2.  Bestandteile und Bestimmungszweck der Baugruppen
3.3.  Betriebsarten
3.4.  Aufbau, Bedien- und Kontrollelemente

4.    Beschreigung des Funktionsschaltplans
4.1.  Stromkreise und Austauschsignale an den Schnittstellen
4.2.  Frequenzumschaltung
4.3.  Einstellung der Datenübertragungseinrichtung in den
      Ausgangzustand
4.4.  Phaseneinstellung
4.5.  Datenfluß von der Nachrichtenvermittlungsstelle zur
      Datenübertragungseinrichtung
4.6.  Datenfluß von der Datenübertragungseinrichtung zum
      Signalumsetzer
4.7.  Datenfluß vom Signalumsetzer zur Datenübertragungs-
      einrichtung
4.8.  PhasenrücКСtellung der Datenübertragungseinrichtung
4.9.  Datenfluß von der Datenübertragungseinrichtung zur
      Nachrichtenvermittlungsstelle
4.10. Eingabe der Quittung von der Nachrichtenvermittlungs-
      stelle in die Datenübertragungseinrichtung und Aus-
      gabe der Quittung aus der Datenübertragunseinrichtung
      an den Signalumsetzer
4.11. Zählung der Wartezeit bis zur Quittierung und Eingabe
      der Quittung aus dem Signalumsetzer in die Datenüber-
      tragungseinrichtung

5.    Kontrollsystem
5.1.  Vorstartkontrolle
5.2.  Dynamische Kontrolle
5.3.  Fehlersuche

1.2.

Abkürzungen:

БЛКИР.   - Sperren
ВО       - Zeitmarken
ГЗ       - Sicherungsgruppe
ДУ       - Dekoder
ДСД      - Standardlängenergänzung
ЗАП      - Aufzeichnung
ЗУ4      - 4stelliger Speicher
ИНФ.     - Information
КВИТ.    - Quittung
КНС      - Richtungswahlstufe
КАГ      - codierte Nachricht
КП       - Korrekturimpuls
КУ       - Koder
КС       - Nachrichtenvermittlungsstelle
ПА       - Name des Teilnehmers
ПРА      - Senden, Sender, Sende-
ПРМ      - Empfang, Empfänger, Empfangs-
ПУ       - Steuerpult
РЗАР     - Stelle
РОС      - ARQ
РПРД     - Sendeverteiler
РПРМ     - Empfangsverteiler
СП       - Synchronimpuls
СЧИТ.    - Lesen
УПД      - Datenübertraugungseinrichtung
УПДД     - Duplex-Datenübertraugungseinrichtung
УПС      - Signalumsetzer
УПТЧ     - Taktfrequenz nach Stimmeinrichtung
ФП       - Phasenlauf
НД       - Anzahl der Bits für Standardlängenergänzung einer
           codierten Nachricht
С        - Eingang nach Eisntellung eines Bauelemtes in den
           Ausgangszustand
Ф        - Eingang der Taktfrequenz


2. Bestimmungszweck und technische Daten

2.1. Die Datenübertragungseinrichtung für das Duplex-
verfahren dient zum gleichzeitigen Datenaustausch von codierten
Nachrichten unter Ausnutzung von Duplexnachrichtenmitteln und
zum Schutz der übertragenen Informationen vor Verzerrungen
durch den Nachrichtenkanal. Dabei ist der Betrieb sowohl über
eine Standverbindung als auch über geschaltete Übertragungs-
richtungen möglich.

2.2. Die Duplex-Datenübertraungseinrichtung ermöglicht:
- die automatische Synchronisation des Duplex-Datenübertra-
  gungskanals,
- die Eingabe (Ausgabe) von codierten Nachrichten des Formats
  5 (Bild 5) aus der Nachrichtenvermittlungsstelle,
- die Eingabe (Ausgabe) verschlüsselter codierter
  Nachrichten des Formats 5 in den Signalwandler,
- ein Übetragungsprogramm für codierte Nachrichten
  über Duplexnachrichtenkanäle mit einer Geschwin-
  digkeit von 50, 100, 200 und 1200 bit/s.

Die Synchronisation des Duplex-Datenübertragungskanals
ist zweiachsig und wird gewährleistet durch:
- Bildung und Ausgabe von Korrekturimpuls und Phasenanlauf
  an den Signalumsetzer mit einer Länge von jeweils 63 bit,
- wiederholte Augabe von Korrekturimpulsen und Phasenanlauf-
  impulsen an den Signalumsetzer, wenn keine Korrekturimpulse
  und Phasenanlaufimpulse von der Gegenstelle anliegen,
- Bildung und Übertragung der Signale RUHE (zur Aufrecht-
  erhaltung des synchronen Betriebs von Empfangs- und Sende-
  teil der Datenübertragungseinrichtung, wenn keine Daten
  bei den Teilnehmern vorliegen).

Bei Betrieb über geschaltete Übertragungseinricht-
ungen erfolgt die Kanalbildung nur bei Vorliegen von Daten
zur Ausgabe an den Signalumsetzer, dabei überträgt die
Datenübertragungseinrichtung vor dem Korrekturimpuls und
Phasenanlaufimpuls ein Rufsignal mit einer Länge von 126 bit.
Der Phaseneinstellungszyklus endet bei Betrieb über geschaltete
Übertragungseinrichtungen, wenn von Seiten der Gegenstelle nach
freimaliger Ausgabe von Rufsignal, Korrekturimpuls und Phasen-
anlaufimpuls keine Korrekturimpuls und Phasenanalufimpuls
vorliegt.

2.3. Eine Erhöhung der Störfestigkeit der Informationen wird
durch Codierung mit einem verkürzten zyklischen Code (20, 12)
mit dem Bildungspolynom x⁸ + x³ + x + 1 und die Erhöhung der
Richtigkeit der Übertragung durch:
- Decodierung der Information an der Empfangsseite,
- Ausgabe eines Anforderungssignals über den Gegenkanal bei
  Feststellung eines Blockfehlers,
- wiederholte Übertragung des BlocКС bei Eingang des Anforde-
  rugnssignals erreicht.

2.4. Die Datenübertragungseinrichtung analysiert ständig die
Phasenlage und geht bei Feststellung einer Phasenstörung auto-
matisch zum Zyklus der erneuten Phaseneinstellung über.

2.5. Die Bestätigung der Richtigkeit des Datenempfangs erfolgt
durch Übertragung der Quittung in Form einer codierten nach-
richt des Formats 10 (Bild 5).

2.6. Dbei der Eingabe der Daten aus dem Signalumsetzer gewähr-
leistet die Datenübertragungseinrichtung:
- den störfesten Empfang des Phasenanlaufimpulses,
- die Analyse der aus dem Signalumsetzer eingegebenen Hilfssig-
  nals RUHE und ANFORDERUNG, die Bestimmung des Angangs und En-
  des der codierten Nachricht, die Bestimmung des Anfangs der
  Quittung und deren störfesten Empfang.

2.7. Die Datenübertragungseinrichtung überträgt (empfängt)
die Informationen über die Duplexübertragungsmittel mit ei-
ner Gesamtverzögerung des Signals von höchstens 15 ms.

Bei der Gewährleistung der aufgezählten Funktionen wirkt
die Datenübertragungseinrichtung mit der Nachrichtenvermitt-
lungsstelle, dem Signalumsetzer, dem vierstelligen Speicher
und dem Steuerpult zusammen.

3.2.4. Die Codiereinrichtung dient zur Einführung von Re-
dudanz mit den zyklischen Code (20, 12) in die Information,
wobei:
20 - Blocklänge in Bit
12 - Anzahl der Datenbits in diesem Block

4.1.2. Die Datenübertragungseinrichtung und die Nachrichten-
vermittlungsstelle tauschen Signal über die Stromkreise,
die in Tafel 1 augfeührt sind aus.
Tafel 1
Abkürzung siehe 1.2.
StromkreisÜbertragungsrichtung
von nach
IN ORDNUNGУПДДКС
Bereitschaft der Quelle  УПДДКС
InformationКСУПДД
PrüfmerkmalКСУПДД
Codierte Nachtricht
- ist übertragenУПДДКС
- ist nicht übertragenУПДДКС
BegleitungУПДДКС
EmpfangsbereitschaftУПДДКС
InformationУПДДКС
KanalstörungКСУПДД
BetriebsartКСУПДД
Stelle des Befehls
1.КСУПДД
2.КСУПДД
3.КСУПДД
4.КСУПДД
+4 ВКСУПДД
+4 ВУПДДУПС
4.1.4. Das Kopplungsprogramm gewährleistet den Betrieb der
Datenübertraungseinrichtung mit dem Signalumsetzer sowohl
über Standardverbindugen als auch über geschaltete Übertra-
gungsrichtungen.

Die Datenübertragungseinrichtung und der Signalumsetzer
tauschen ihre Signale über die Stromkreise, die in Tafel 3
angeführt sind.
Tafel 3
Abkürzung siehe 1.2.
StromkreisÜbertragungsrichtung
von nach
InformationУПДДУПС
InformationУПСУПДД
Steuerung der
Taktfrequenz-
nachstimmein-
richtung
УПДДУПС
Rufübertragung  УПДДУПС
Signalumsetzer
in Ordnung
УПСУПДД
+4 ВУПДДУПС
+12,6 ВУПДДУПС
F1 prdУПСУПДД
F2 prdУПСУПДД
F1 prmУПСУПДД
F2 prmУПСУПДД
F1 КСУПСУПДД
F2 КСУПСУПДД
F1 (1200 Hz)УПСУПДД
F2 (1200 Hz)УПСУПДД
Die Datenübertragungseinrichtung und das Steuerpult tauschen
ihre Signale über die Stromkreise, die in Tafel 4 angegebenen
Stromkreise aus.
Tafel 4
Abkürzung siehe 1.2.
StromkreisÜbertragungsrichtung
von nach
StartПУУПДД
In Ordnung 1  УПДДПУ
In Ordnung 2УПДДПУ
Keine PhaseУПДДПУ

Prüfbuchsen
KontrollbuchseSignal
ГН 2Prüfübertragung
ГН 3Empfang Phasenanlaufsignal
ГН 4Störung des Empfangsverteilers und des Signalverteilers
ГН 5Daten übertragen
ГН 6Endes des Wiederholzyklus
ГН 7Phasenstörung
ГН 8Übertragungsende
ГН 9Beginn der codierten Nachricht
ГН10Quittung übertragen
ГН11Daten sind Übertragen
ГН12Prüfungsende

Weitere Einsätze die im Internet dokumentiert sind:
Operation in Tschetschenien, R-159 und R-163-50U mit T-240C.