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Austattung der Trupps
P-244 TN T-242 TN
25T-230-03SAS-Gerät, mehrkanal
41T-230-1ASAS-Gerät, einkanal
24AT-3002MModem für NF-Kanal
11AT-3004DModem für den Funkkanal
68AT-3001MSprachwandler, fünf je Gerätesystem maximal
34Block BSWUSignalisations- und Rufwandler AT-3025
1P-209-20/20SFe-Handvermittlung
1UKK 2Schalt- und Verteilerblock
11P 321MPegelmeßgerät
AT-3023Anschalteinheit
11BAN-1
11BAN-2
22AT-3001MSprachwandler, fünf je Gerätesystem maximal
11PSS-BDienstverbindungspult

 
                     Vertrauliche Verschlußsache!
                     VVS-Nr.: A 372 759

                     Ausf. 0082*

            MINISTERRAT
  DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

            A 040/1/302
       SAS-Fernsprechgerätesatz
              P-244 TN

       Beschreibung und Nutzung

                1990



NACHWEIS ÜBER DIE EINARBEITUNG VON ÄNDERUNGEN

ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
0101.03.85
 
 
 
 
 
 
 

NACHWEIS ÜBER ZUGANG/ABGANG

Lfd. 
Nr.
  Zugang  
Blatt
  Abgang  
Blatt
  Bestand  
Blatt
  Datum    Signum  
   56Anfangsbestand
 
 
 
 
 

NACHWEIS ÜBER VERNICHTUNG

Lfd. 
Nr.
  Blatt    Vernichtet
am:
  Vernichtungsvermerk  
(Unterschriften)
 
 
 
 
 
 

Einführung zur A 040/1/302
Die Anleitung 040/1/302 SAS-Fernsprechgerätesatz P-244 TN, Be-
schreibung und Nutzung, wird erlassen und tritt am 01. 03. 1990
in Kraft.

O. U., den 24.11.1989   Chef Verwaltung Nachrichten



                Ag 117/I/167339-9
Inhaltsverzeichnis
Seite
Übersichts- und Einführungsteil1
ABeschreibung
1.Bestimmung11
2.Gerätesatz14
3.Technische Angaben17
3.1.Stromversorgung17
3.2.Klimatische Bedingung18
3.3.Kofferaufbau19
3.4.Basisfahrzeug URAL 375A-1819
4.Einzelgeräte und Einrichtungen20
4.1.Einzelgeräte20
4.1.1.UKW-Funkgerät R 105 M20
4.1.2.SFe-Vermittlung P 209 I-20/2021
4.1.3.NF-Modem AT-3002M22
4.1.4.KW-Modem AT-3004D23
4.1.5.Signalisations- und Rufwandler AT-3025
(BSWU)24
4.1.6.Sprachwandler AT-3001M24
4.1.7.Modem AB 48124
4.1.8.Dienstverbindungspult PSS-BM25
4.1.9.Leitungsfilter FT-A25
4.1.10.Rauschgenerator P 219 AM25
4.2.Schalteinrichtung25
4.2.1.Kabeleinführung Nr. 1 bis Nr. 325
4.2.2.Schalt- und Verteilerblock UKK 228
4.2.3.Teilnehmerschaltblock BAK 40 F128
4.2.4.Verteilertafel StschSS 228
4.3.Stromversorgungseinrichtung28
4.3.1.Netzschutz- und Verteilerblock BKRZ28
4.3.2.Stromversorgungsgerät CЧПOB 329
4.3.3.Transverter ПHC 15 M29
4.3.4.Stromversorgungsblock BP 6529
4.3.5.Stromversorgungsblock BPA-D29
4.3.6.Stromversorgungsblock BP61P30
4.3.7.Ladegleichrichter BZ 12/2430
4.3.8.Stromversorgungsgerät CA 008 M30
4.4.Kontroll- und Meßeinrichtungen30
4.4.1.Pegelmeßgerät P 32130
4.4.2.Vielfachmesser C435330
4.4.3.Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/431
4.5.Zusatzausrüstung31
4.5.1.Selektivrufeinrichtung UPA 231
4.5.2.Filterventilationsanlage FWUA-100N-1232
4.5.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6532
4.5.4.Klimaanlage 1K2233
5.Wirkungsweise33
5.1.Funktionsstruktur33
5.1.1.Elektrische Strukturschema des SFe-Geräte-
satzes P-244 TN33
5.1.2.Vermitteln von 4Dr-Teilnehmeranschlußlei-
tungen ZB über Fernkanäle35
5.1.3.Übergabe von NF- und Impulskanäle über
Querverbindungsleitungen36
5.1.4.Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Geräte
T-217 anderer Gerätesätze37
5.1.5.Vermitteln von 4Dr-SFe-Teilnehmern MB über
Verbindungsleitungen bei der Zusammenarbeit
verschiedener Gerätesätze37
5.1.6.Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Schalt-
felder anderer Gerätesätze38
5.1.7.Übergabe bzw. Übernahme von Ortsseiten der
SAS-Geräte an bzw. von anderen Gerätesätzen38
5.1.8.Durchschalten der Fernschreibimpulskanäle39
5.1.9.Durchschalten der KW-Funkkanäle39
5.1.10.Durchschalten eines adaptiven Funkkanals40
5.1.11.Herstellen der Dienstverbindung41
5.1.12.Anschluß des Rauschgenerators P 219 AM42
5.1.13.Kontrolle der Kanalzustände42
5.2.Stromversorgung des SFe-Gerätesatzes P-244 TN42
BNutzung
1.Sicherheitsbestimmungen45
2.Bedienung47
2.1.Besonderheiten47
2.2.Entfalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN47
2.2.1.Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes47
2.2.2.Erden des SFe-Gerätesatzes P-244 TN48
2.2.3.Anschließen der Verbindungskabel49
2.2.4.Entfalten und Anschließen der Stromversorgungs-
einrichtungen49
2.3.Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen
zum Betrieb und Prüfen der Betriebsbereitschaft52
2.3.1.SFe-Gerätesatz P-244 TN52
2.3.2.Einzelgeräte55
2.3.2.1.Sprachwandler AT-3001M55
2.3.2.2.NF-Modem AT-3002M55
2.3.2.3.KW-Modem AT-3004D56
2.3.2.4.Modem AB 48159
2.3.2.5.SFe-Vermittlung P 209 I-20/2060
2.3.2.6.Signalisations- und Rufwandler AT-3025 (BSWU)62
2.3.2.7.Rauschgenerator P 219 AM64
2.3.2.8.UKW-Funkgerät R 105 M64
2.3.3.Zusatzausrüstung66
2.3.3.1.Selektivrufeinrichtung UPA 266
2.3.3.2.Filterventilationsanlage FWUA-100N-1267
2.3.3.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6569
2.3.3.4.Klimaanlage 1K2271
2.3.4.Meßgeräte73
2.3.4.1.Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/473
2.3.4.2.NF-Pegelmeßgerät P32174
2.3.5.Komplexüberprüfung des SFe-Gerätesatzes
P-244 TN76
2.3.5.1.Allgemeines76
2.3.5.2.Prüfen des Durchlaufes der Information bei
Nutzung des NF-Modems AT-3002M76
2.3.5.3.Prüfung des Durchlaufes der Informationen bei
Nutzung des KW-Modems AT-3004D77
2.4.Betriebsdienst78
2.4.1.Prüfen der Verbindungsleitungen78
2.4.1.1.Prüfen der Verbindungsleitungen bei
Nutzung von NF-Modems AT-3002M79
2.4.1.2.Messen der Dämpfung der Verbindungsleitungen
bei Verwendung des KW-Modems AT-3004D80
2.4.2.Herstellen der Dienstverbindungen80
2.4.2.1.Allgemeines80
2.4.2.2.Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult
1PSS-BM80
2.4.2.3.Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult
2PSS-BM80
2.4.3.Herstellen von SAS-Verbindungen über NF-Kanäle,  
digitale Kanäle, kosmische Funkkanäle sowie
KW-Funkkanäle, einschließlich für die Arbeit
über adaptive Funkkanäle81
2.4.3.1.Allgemeines81
2.4.3.2.SAS-Verbindungen über NF-Kanäle82
2.4.3.3.SAS-Verbindungen über digitale Kanäle84
2.3.3.4.SAS-Verbindungen über kosmische Funkkanäle84
2.3.3.5.SAS-Verbindungen über KW-Funkkanäle85
2.3.3.6.SAS-Verbindungen über adaptive Funkkanäle87
2.4.4.Handlungen des Betriebsmechanikers88
2.4.4.1.Kontrolle der gedeckten Kanäle und Verbin-
dungen88
2.4.4.2.Vermitteln von OB- oder ZB-Teilnehmern90
2.4.4.3.Vermitteln von Teilnehmern bei Zusammen-
schaltung von SFe-Vermittlungen über Quer-
verbindungsleitungen90
2.4.5.Übergabe von ortsseitigen Ausgängen der
SAS-Geräte T-230 03 an andere Gerätesätze91
2.4.6.Übernahme von ortsseitigen Ausgängen der
SAS-Geräte T-230 03 von anderen Gerätesätze92
2.4.7.Übergabe der orts- und fernseitigen Ausgänge
der Sprachwandler an SFe-Vermittlungen
anderer Gerätesätze92
2.5.Abbau des SFe-Gerätesatzes P-244 TN92
2.6.Schutz der Nachrichtenkräfte des SFe-Geräte-
satzes P-244 TN vor den Wirkungen von Massen-
vernichtungswaffen des Gegners93
3.Wartung94
4.Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung94
5.Abstellen und Transport96
5.1.Abstellen96
5.2.Transport96
 
Anlagen
1Verkabelung der Gerätesätze der Nachrichten-
zentrale (Variante)99
2Verkabelung verschiedener Gerätesätze
(Variante 1)100
3Verkabelung verschiedener Gerätesätze
(Variante 2)101
4Zusammenschaltung der Vermittlungen des SFe-
Gerätesatzes P-244 TN und des Fe-Vermitt-
lungsgerätesatzes P 252 M1 (Querverbindungs-
leitung102
5Anschalten des Fe-Vermittlungsgerätesatzes
P252 M1 an den SFe-Gerätesatzes P-244 TN
(Kanalübergabe)103
6Anschalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK an
den Gerätesatz P-244 TN104
7Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an
die Schaltstelle (Variante)105
8Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an
den kosmischen Funkgerätesatz R440-O
(Variante)106
9Anschaltung des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an
den Funkempfangs- und Funkgerätesatz über
Verbindungskabel107
10Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an
den Funkgerätesatz R 161 A2M über Verbindungs-
kabel (Variante)108
11Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an
den Funkgerätesatz R 161 A2M über einen
Fernbediengerätesatz (Variante)109
12Verwendete Abkürzungen und Kurzformen110

A Beschreibung
1. Bestimmung

Der SAS-Fernsprechgerätesatz P-244 TN (nachfolgend SFe-GS) ist
ein Element mobiler Nachrichtenzentralen und zum Herstellen,
Halten sowie Betreiben von SAS-Fernsprechverbindungen garantierter
Sicherheit über Funk-, kosmische Funk-, Troposphärenfunk-, Richt-
funk- und Drahtkanäle bestimmt.
Der SFe-GS gewährleistet
a) das Anschalten von 12 NF- oder Impulskanälen (4Dr);
b) das Anschalten von 6 Funkkanälen (4Dr) oder, anstelle eines
   Funkkanals, das Anschalten einer adaptiven Funkrichtung mit
   Diversity-Empfang;
c) das Anschalten von 24 Verbindungsleitungen (4Dr) für Impuls-
   kanäle sowie von 8 Verbindungsleitungen (4Dr) für Fernschreib-
   kanäle;
d) das Anschalten von 20 Teilnehmerleitungen ZB (4Dr), von 5 Lei-
   tungen ZB/OB (4Dr), von 5 Leitungen SL/OB (4Dr) sowie von
   8 Verbindungsleitungen zu anderen SAS-Fernsprechvermittlungen
   (nachfolgend SFe-Vermittlung);
e) das Anschalten von OB-Rufleitungen;
f) das Anschalten von 6 Sprachwandlern AT-3001M;
g) das Anschalten und die Übergabe der 15 ortsseitigen Ausgänge
   von 2 Signalisations- und Rufwandlern AT-3025 (BSWU);
h) das Anschalten der ortsseitigen Ausgänge der Geräte T-217 M;
i) das Verteilen folgender Kanalarten mit dem Schalt- und Ver-
   teilerblock UKK 2:
   - NF-Kanäle über NF-Modems AT-3002M,
   - Funkkanäle über UKW-Modems AT-3004D bzw. Modems AB 481,
   - digitale Kanäle zu den SAS-Geräten T-230 03;
k) das Verteilen der Dienstverbindungsadern der verschiedenen
   Verbindungskabel zum Dienstverbindungspult 2PSS-BM mittels
   des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2;
l) das Herstellen der Dienstverbindungen mit dem Dienstverbin-
   dungspult 1PSS-BM mit anderen Gerätesätzen über freie Adern-
   paare der Verbindungskabel und über ein gesondertes Kabel
   mit der Fernsprechzentrale;
m) das Übertragen von digitalen Signalen über NF-Kanälen mit dem
   NF-Modem AT-3002M und über Funkkanäle mit dem KW-Modem
   AT-3004D;
n) das Umwandeln analoger Sprachsignale in Impulsfolgen mit dem
   Sprachwandler AT-3001M;
o) das automatische Verschlüsseln von Impulskanälen mit den SAS-
   Geräten T-230 03;
p) die Übergabe
   - der ortsseitigen Ausgänge (4Dr) der SAS-Geräte T-230 03 über
     den Teilnehmerschaltblock 3BAK 40 F1 zu den Signalisations-
     und Rufwandlern AT-3025 bzw. über Verbindungsleitungen zu
     anderen Gerätesätzen,
   - von 15 Ausgängen (4Dr) der Signalisations- und Rufwandler
     AT-3025 an die SFe-Vermittlung des SFe-GS oder über Verbin-
     dungsleitungen an andere Gerätesätze;
q) die Übernahme
   - bis zu 24 Impulskanälen (4Dr) von den Ortsseiten der SAS-
     Geräte T-230 03 anderer Gerätesätze und die Übergabe dieser
     Kanäle an die SFe-Vermittlung über die Signalisations- und
     Rufwandler AT-3025 sowie den Teilnehmerschaltblock 3BAK 40 F1,
   - von 4 Ausgängen (4Dr) der kanalbildenden Mittel und ihre
     Übergabe an die SFe-Vermittlung;
r) die Übergabe der Aus- bzw. Eingänge von 6 Sprachwandlern
   AT-3001M an die SFe-Vermittlung oder an andere Gerätesätze;
s) das Verrauschen der Teilnehmeranschlußleitungen und der Fern-
   schreibkanäle mit dem Rauschgenerator P 219 AM;
t) den Schutz und das Vermitteln der Teilnehmeranschluß- und
   Verbindungsleitung zur SFe-Vermittlung mit dem Teilnehmer-
   schaltblock 1BAK F1;
u) das Führen von Dienstgesprächen über NF-Kanäle und Verbindungs-
   leitungen mit de Sprecheinrichtung des Schalt- und Verteiler-
   blockes UKK 2 sowie das Durchführen von Prüf- und Meßarbeiten
   am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 mit dem NF-Pegelmeßgerät
   P 321;
v) das Verwenden des Fernsprechapparats P 171 D
   - im hinteren Abteil des Koffers als SFe-Teilnehmerapparat
     über die SFe-Vermittlung,
   - am Arbeitsplatz des diensthabenden Betriebsmechanikers der
     Fernsprechzentrale als SFe-Teilnehmerapparat über die SFe-
     Vermittlung;
w) die direkte Wechselsprech- und Telefonverbindungen mit anderen
   Gerätesätzen der Nachrichtenzentrale mit dem Dienstverbindungs-
   pult 2PS-BM;
x) das Überprüfen der SFe-Vermittlung sowie der Teilnehmeran-
   schluß- und Verbindungsleitungen mit dem Prüfblock für Fern-
   sprechverbindungen BITS 2/4;
y) die Arbeit des SAS-Gerätes T-230 03 über adaptive Funkrichtungen
   im Diversity-Empfang mit dem KW-Modem AT-3004D und dem Modem
   AB 482;
z) das Herstellen von Verbindungen (4Dr) zwischen ZB-, ZB/OB-
   sowie über Verbindungsleitungen zu angeschlossenen OB-Teilneh-
   mern und ATZ-Teilnehmern über Fernkanäle;
ä) das Herstellen von Nachrichtenverbindungen über Übertragungs-
   leitungen zwischen SFe-Vermittlungen verschiedener Gerätesätze;
ö) die Übergabe von
   - 20 Teilnehmerleitungen (4Dr) auf die SFe-Vermittlungen ande-
     rer Gerätesätze,
   - Informationen über Kanalzustände, welche mit dem Signalisa-
     tions- und Rufwandler AT-3025 ermittelt werden, zu Führungs-
     punkt der Nachrichtenzentrale;
ü) die Wechselsprechverbindung zwischen Koffer und Fahrerhaus des
   Basisfahrzeugs mit der Selektivrufeinrichtung UPA 2;
ß) das Herstellen einer Simplex-Funkverbindung zwischen den Gerä-
   tesätzen mit dem UKW-Funkgerät R 105 M und der Selektivrufein-
   richtung UPA 2 auf eine Entfernung bis 6 km.

2. Gerätesatz
BestandTypAnzahl
russischdeutsch
a)Grundausrüstung
-Koffer, ausgerüstet mitKБI.375KB1.3751 Stück
. Heiz- und LüftungsanlageOB-65OW-651 Anlage
. FilterventilationsanlageФBУA-IOOH-I2FWUA-100N-121 Anlage
. KlimaanlageIK221K221 Gerät
  auf BasisfahrzeugУPAL-375-I8URAL 375A-181 Fahrzeug
-SFe-Vermittlung, mitП-209И-20/20P 209 I-20/201 Satz
. TeilnehmervielfachfeldБMA-60BMA 602 Stück
. QuerverbindungsblockБCЛ-И-60BSL-I-601 Stück
. Anschaltblock für SprachwandlerБC-ИMBS-IM1 Stück
. SchnurpaarblockБШ-4 ИCБШ 4 ИC1 Stück
. KanalblockБK-4 ФИBK 4 FI2 Stück
. Block der Übertragungsleitungen БCЛ-ИBSL-I1 Stück
. ZusatzeinrichtungБШOBWO1 Stück
. StromverteilerblockБPПC-I3BRPS 131 Stück
. StromversorgungsblockБП-6IПBP 61 P1 Stück
b)Einzelgeräte
-Schalt- und VerteilerblockУKK-2UKK 21 Satz
-SAS-GerätT-230-03T-230 033 Komplexe
-NF-ModemAT-3002MAT-3002M3 Sätze
-SprachwandlerAT-300IM-02AT-3001M-024 Sätze
-SprachwandlerAT-300IM-04AT-3001M-042 Sätze
-TeilnehmerschaltblockБAK-40ФIBAK 40 F14 Stück
-Signalisations- und RufwandlerAT-3025 (БSBУ)AT-3025 (BSWU)3 Sätze
-KW-ModemAT-3004ДAT-3004D1 Satz
-DienstverbindungspultПCC-БMPSS-BM2 Sätze
-SFe-TeilnehmerapparatП-I7I-ДP 171 D2 Sätze
c)Stromversorgungseinrichtungen
-Netzschutz- und VerteilerblockБKP3KPZ1 Block
-StromversorgungsblockБПA-ДBPA-D2 Blöcke
-StromversorgungsgerätЩПOW-3CЧПOB 31 Gerät
-LadegleichrichterБ3-I2/24BZ 12/241 Gerät
-StromversorgungsblockБП-65BP 652 Blöcke
-TransverterПHC-I5MПHC 15 M1 Stück
-Akkumulator des Koffers6CT-I40P6ST-140R1 Stück
-Akkumulator5HKTБ-805 NKTB 804 Stück
d)Hilfs- und Zusatzeinrichtungen
-UKW-FunkgerätP-I05-MR 105 M1 Gerät
-SelektivrufeinrichtungУПA-2UPA 21 Stück
-Prüfblock für Fernsprechver-БИTC-2/4BITS 2/41 Block
bindungen
-LeitungsfilterФT-AFT-A2 Stück
-ModemAБ-48IAB 4811 Satz
-VerteilertafelЩCC-2StschSS 21 Stück
-RauschgeneratorП-2I9AMP 219 AM1 Stück
-NF-PegelmeßgerätП-32IP 3211 Stück
-VielfachmesserЦ4353C43531 Stück
e)Verbindungskabel und Zubehör (im Gerätesatz)
-Kabel (1 Trommel)KPШC 4x6KPШП 4x650 m
-Kabel (1 Trommel)ПPK 5x2ПPK 5x22x50 m
-Kabel (1 Trommel)ПPK I0x2ПPK 10x2100 m
-KabelKPШC 4x6KPШП 4x62 Stück, je 2 m
-Erdungsleitung--1 Stück, 5 m
-Sicherungserdungsleitung--1 Stück, 20 m
-Verbindungserdungsleitung--50 m
(2 Trommeln)
-AdapterПB-5 ПPPW 5 PR2 Stück, je 5 m
-VerteilermuffePM-I0PM 101 Stück
-VerteilermuffePM-20PM 201 Stück
f)Verbindungskabel und Zubehör (getrennt mitgeführt)
-Kabel (3 Trommeln)KPШC 4x6KPШП 4x650 m
-Kabel (6 Trommeln)ПPK 5x2ПPK 5x22x50 m
-Kabel (12 Trommeln)ПPK 5x2ПPK 5x2100 m
-Kabel (1 Trommel)ПPK 10x2ПPK 10x22x50 m
-Kabel (24 Trommeln)ПPK 10x2ПPK 10x2100 m
-Kabel (5 Trommeln)ПPK 10x2ПPK 10x250 m
-AdapterПB-5 PPPW-5PR33 Stück
-AdapterПB-10 PPPW-10PR5 Stück
-AdapterПB-20 PPPW-20PR4 Stück
-VerteilermuffePM-I0 PM-106 Stück
-VerteilermuffePM-20 PM-201 Stück
-AnschaltkastenБЩ-5BStsch 515 Stück
-Kabel (41 Trommeln)П-274MP 274 M125 m
-Kabel (2 Trommeln)TK-2TK 2500 m
-SFe-TeilnehmerapparatП-I7IDP 171 D20 Stück
g)EWZ-Satz (Ersatzteilverzeichnis 3ИП XЯ.229.I70-03 3И) und Dokumentation


3. Technische Angaben
3.1. Stromversorgung

Die elektrische Anlage des SFe-GS gewährleistet
a) das Anschalten von 2 dreiphasigen, autonomen,
   galvanisch nicht gekoppelten Wechselstromnetzen
   mit einer Phasenspannung von (220 ± ²²₃₃) V;
   (50 ± 2,5) Hz über vieradrige Stromversorgungs-
   kabel;
b) die Stromversorgung des SFe-GS und der Einzel-
   geräte vom Netz-1 über den Anschluß CETЬ
   3~380 V1 der Kabeleinführung Nr.1;
c) die Stromversorgung der Klimaanlage 1K22 vom
   Netz-2 über den Anschluß CETЬ 3~380 V2 Kabel-
   einführung Nr.1;
d) das automatische Umschalten der Stromversorgung
   des SFe-GS und der Einzelgeräte vom Netz-1 auf
   das Netz-2 bei Absinken bzw. Ansteigen der Pha-
   senspannung im Netz-1 auf einen Wert von
   (192 ± 5) V bzw. (250 ± 5) V mit automatischem
   Abschalten der Klimaanlage 1K22 (Schalter
   ПИTAHИE BCПOM. OБ. in Stellung ABT. OTKЛ.);
e) die Signalisation des Absinken oder Ansteigens
   der Spannung im Netz-1 über den zulässigen Wert
   durch die Leuchtemitterdioden CETЬ I HAПP."<"
   (zu niedrig) bzw. ">" (zu hoch);
f) die Anzeige des entsprechenden Versorgungsnetzes
   durch
   - die Kontrollampe PИTAHИE AПП. CETЬ I bei Ver-
     sorgung durch das Netz-1,
   - die Kontrollampe PИTAHИE AПП. CETЬ 2 sowie
     Ertönen des Summers bei Versorgung durch das
     Netz-2
g) das Umschalten vom Netz-2 zum Netz-1 nach einem
   Absinken der Betriebsspannung
   - automatisch, wenn der Schalter BO3BPAT
     HA CETЬ I in Stellung ABT. geschaltet und die
     Phasenspannung im Netz-1 einen Wert von
     (205 ± 5) V erreicht oder
   - von Hand, wenn der Schalter BO3BPAT
     HA CETЬ I in Stellung PУЧH. geschaltet ist,
     durch Drücken der Taste, wenn die Phasenspannung im Netz-1
     einen Wert von 210...242 V erreicht hat;

h) das automatische Umschalten vom Netz-2 zum Netz-1 nach einem
   Ansteigen der Betriebsspannung, wenn die Phasenspannung im
   Netz-1 einen Wert von (240 ± 5) V erreicht. (Beider Versorgung
   des SFe-GS vom Netz-2 besteht die Möglichkeit, die Klimaanlage
   durch schalten des Schalters PИTAHИE BCПOM. OБ in Stellung
   PУЧH. BKЛ. in Betrieb zu nehmen.);
i) die Übergabe einer Dreiphasen-Wechselspannung (380 ± ³⁸₅₇) V an
   andere Gerätesätze über die Anschlüsse TPAH3ИT 3~380 V-1 und
   3~380 V-2;
k) die Übergabe einer Wechselspannung 12 V an Verbraucher außerhalb
   des Koffers;
l) die Havariestromversorgung der Dienstverbindungspulte PSS-BM,
   der SFe-Vermittlung, des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2,
   des Rauschgenerators P 219 AM sowie des Prüfblocks für Fern-
   sprechverbindungen BITS 2/4 durch die Akkumulatoren 5NKTB-80
   bei fehlender Netzstromversorgung;
m) die Havariestromversorgung der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65
   oder der Filterventilationsanlage, der Tarnbeleuchtung, der
   Beleuchtung der Kabeleinführung und der Stromversorgung des
   Kernstrahlungsmeßgerätes DP 3 B durch die Akkumulatoren 6ST-140R
   des Koffers bei fehlender Netzstromversorgung;
n) die Stromversorgung der Notbeleuchtung, der Selektivrufeinrich-
   tung UPA 2, des Transverters ПHC 15 M und des UKW-Funkgeräts
   R 105 M durch die Akkumulatoren des Koffers bei abgestelltem
   Motor oder vom Generator des Fahrzeugs bei laufendem Motor;
o) das Laden der 4 Akkumulatoren 5NKTB-80 mit einer Spannung von
   24 V und einem Ladestrom von (15 ± 3) A durch den ladegleich-
   richter BZ 12/24 und der Akkumulatoren des Koffers mit einer
   Spannung von 12 V und einem Ladestrom von (8 ± 2) A oder
   (15 ± 3) A durch das Stromversorgungsgerät CЧПOB 3;
p) das Anschalten eines Leuchthinweiszeichens.

Der maximale Leistungsbedarf der SFe-GS beträgt 12 000 W. Dabei
werden durch die Geräte und Einrichtungen zum Schutz der Nachrich-
tenkräfte vor Massenvernichtungswaffen (Netz-1) ≦ 5 000 w und
durch die Klimaanlage 1K22 (Netz-2) ≦ 7 000 W benötigt.

3.2. Klimatische Bedingungen

Der SFe-GS kann bei Außentemperaturen von -40...+50 °C und einer
relativen Luftfeuchtigkeit ≦ 98% (bei einer Temperatur ≦ 25 °C) be-
trieben werden, wobei die Einzelgeräte für eine Arbeit im Tempera-
turbereich -10...+50 °C und bei einer relativen Luftfeuchte ≦ 98 %
(bei einer Temperatur ≦ 25 °C) ausgelegt sind.

3.3. Kofferaufbau

Der SFe-GS ist im Kofferaufbau KB1.375 des Basisfahrzeugs
URAL 375A-18 untergebracht.
Der Kofferaufbau hat folgende Innenabmessungen:
a) Länge   4 510 mm
b) Breite  2 400 mm
c) Höhe    1 800 mm
Der Kofferaufbau besteht aus 2 getrennten Kabinen. Die Tür
der hinteren Kabine ist 2flüglig ausgeführt; die vordere Kabine
ist durch eine Seitentür zu betreten.

Die Schränke, Halterungen und Rahmen sind an den Wänden und am
Fußboden angeschraubt. Die Befestigung der Geräte untereinander
und der Einschübe in den Gestellen ist durch Schraubverbindungen
realisiert.

3.4. Basisfahrzeug URAL 375A-18

Das allradgetriebene Kfz ist mit einer Reifendruckregelanlage
ausgestattet. Seine wichtigsten technischen Angaben betragen:
a)Tragfähigkeit5 t
b)Anzahl der Achsen3
c)Spurweite2 000 mm
d)Bodenfreiheit400 mm
e)Geschwindigkeit auf ebener
Straße, maximal75 km/h
f)Steigfähigkeit, maximal30°
g)Füllmenge des Kraftstoff-
behälters360 l
h)Abmessungen
- Länge8 000 mm
- Breite2 550 mm
- Höhe3 384 mm
i)Gesamtmasse mit Zuladung13 200 kg
k)Achslasten
- Vorderachse3 865 kg
- Hinterachse9 335 kg
Der maximale Masseunterschied zwischen rechter und linker Seite
darf höchstens 200 kg betragen.

4. Einzelgeräte und Einrichtungen
4.1. Einzelgeräte
4.1.1. UKW-Funkgerät R 105 M

Das UKW-Funkgerät ist ein tragbares UKW-Tornister-Funkgerät. Es
arbeitet im Simplexbetrieb in der Betriebsart F3 und kann fernbe-
dient oder als Relaisstelle eingesetzt werden. Die Verbindung kann
ohne Suchen der Gegenstelle und ohne Frequenznachstimmung herge-
stellt werden.
Im SFe-GS ist das UKW-Funkgerät in Verbindung mit der Selektiv-
rufeinrichtung UPA 2 für die Sicherstellung der Funkverbindung
mit anderen Gerätesätzen im Stand und in der Bewegung bestimmt.
Seine wichtigsten technischen Angaben betragen:
a)Frequenzbereich36...46,1 MHz (8,22...6,5 m)
b)Anzahl der Arbeitsfrequenzen405
c)Abstand zwischen 2 benachbarten
Frequenzen25 kHz
d)BetriebsartF3
e)Frequenzhub5 kHz
f)Frequenzabweichung des Senders
- bei einer Umgebungstemperatur
  von +20 °C ± 2 K≦ 4 kHz
- bei Fehlanpassungen der
  Antenne≦ 1 kHz
- 15 min nach dem Einschalten
  des Geräts≦ 2 kHz
g)Frequenzabweichung des Empfängers
- bei einer Umgebungstemperatur
  von +20 °C ± 2 K einer
  Betriebszeit von 5 min4 kHz
- 15 min nach dem Einschalten  ≦ 2 kHz (Oszillator)
h)Empfindlichkeit des Empfängers
(Signal-Rausch-Verhältnis von
+2,3 Np bzw. +20dB)≦ 1,5 μV
i)Spiegelfrequenzsicherheit1 : 300 (5Np bzw. 43,4 dB)
k)Reichweite mit angeschalteter
Selektivrufeinrichtung UPA 2
- mit Stabantenne 1,25 m in
  der Bewegung (bei gleicher
  Antenne der Gegenstelle im
  Stand)8 km
- mit Stabantenne und Gegen-
  gewicht, befestigt am
Halbteleskopmast (im Stand)22 km
l)Stromaufnahme, maximal
- Sendebetrieb2,0 A
- Empfangsbetrieb0,8 A
m)Betriebsspannung4,8 V
4.1.2. SFe-Vermittlung P 209 I-20/20

Die SFe-Vermittlung ist eine 4 Dr-Vermittlung und gewährleistet
das Anschließen von
a) ZB-Teilnehmeranschlußleitungen,
b) 2Dr-OB-Leitungen,
c) 4Dr-Fernsprechkanälen zu OB- und ZB-Vermittlungen, ATZ und
   Fernämtern,
d) 2-Dr-Leitungen zu Simplexfunkstellen und -funkgeräten.
Die SFe-Vermittlung besteht aus funktionellen Vermittlungseinhei-
ten in Form stapelbarer Blöcke (Tabelle 1).
P-209I
Abb.: Fernsprechhandvermittlung P-209I

Tabelle 1
BlockKurz-An-Bestimmung
zeichenzahl  
Teilnehmer-BMA 602Anschließen und Vermitteln
vielfachfeldvon je 20 Ortsteilnehmern
Querverbindungs-BSL-I-601Anschließen und Vermitteln
blockvon 5 zweidraht- oder Vier-
drahtleitungen von ZB- und
OB-Teilnehmern sowie 5 Ver-
bindungsleitungen zur ATZ
oder ZB- bzw. OB-Vermittlung
in 2Dr- oder 4Dr-Schaltung
AnschaltblockBS-IM10Zusammenarbeit mit Sprach-
für Sprach- wandler oder Funkgeräten
wandler(Einschübe 1 bis 6 für
Sprachwandler; Einschübe
7 bis 10 für Funkgeräte)
SchnurpaarblockБШ 4 ИC 110 Universalschnurpaare und
Einrichtungen des Arbeits-
platzes des Bedienpersonals
zum Vermitteln der Teilneh-
mer (Schnurpaare 1 bis 6 mit
zwischengeschalteten Sprach-
wandlern, Schnurpaare 7 bis
10 für Transitschaltungen)
KanalblockBK 4 FI2Anschließen und Vermitteln
von 10 Fernkanälen (10 Adern
je Kanal; davon Kanäle 1 bis
10 und 11 bis 15 im automa-
tischen und Kanäle 16 bis 20
im Handbetrieb)
Block der Über- BPL-I 1Anschließen von 8 Übertra-
tragungsleitungengungsleitungen zu anderen
SFe-Vermittlungen gleichen
Typs
Zusatzeinrichtungen BWO1Empfangen der Rufsignale
der angeschlossenen Teilneh-
mer und Fernkanäle
Stromverteiler-BRPS 131Anschließen und Verteilen
blockder Stromversorgungs- und
Signalstromkreise
Stromversorgungs-BP 61 P1Stromversorgung der SFe-Ver-
blockmittlung

Die SFe-Vermittlung gewährleistet das Anschalten folgender Kanäle
und Leitungen:
a) 4Dr-SFe-Kanäle über die Signalisations-   15 Kanäle
   und Rufwandler
b) 4Dr-Kanäle der Geräte T-217 M anderer     4 Kanäle
   Gerätesätze
c) 4Dr-Teilnehmeranschlußleitungen ZB        10 Leitungen
d) Ein- bzw. Ausgänge der Sprachwandler      6 Stück
e) 4Dr-Teilnehmerleitungen ZB, OB oder       10 Leitungen
   Verbindungsleitungen zu OB- und ZB-
   Vermittlungen, ATZ und Fernämtern
f) Verbindungsleitungen zu anderen Fern-     8 Leitungen
   sprechvermittlungen

4.1.3. NF-Modem AT-3002M

Das Modem dient zum Wandeln von Signalen bei deren Übertra-
gung über standardisierte NF-Kanäle 0,3...3,4 kHz (SVD-I a-Pegel).
In Sende- und Empfangsrichtung wird folgende Umsetzung gewähr-
leistet:
a) Senderichtung            digital -> analog
b) Empfangsrichtung         analog  -> digital
Zum NF-Modem gehören:
a) Hauptgerät               UA 005
b) Bedienpult               UA 004
c) Fernbediengerät          PB 003
Das NF-Modem gewährleistet
a) das Senden und den Empfang digitaler Signale mit Übertragungs-
   geschwindigkeiten 1 200, 2 400, 4 800 oder 9 600 bit/s über
   einen standardisierten NF-Kanal 0,3...3,4 kHz (Anzahl der mög-
   lichen Transite: 11; NF-Übertragungsabschnitte 12);
b) die automatische Korrektur der Amplituden-Frequenz-Charakte-
   ristik und Phasen-Frequenz-Charakteristik der analogen Signale
   nach folgender Zeit:
   - bei 2 400, 4 800 und 9 600 bit/s           ≦ 50 s
   - bei 1 200 bit/s                            ≦ 100 s
c) die Handkorrektur der Dämpfung der Verbindungsleitungen zur
   kanalbildenden Einrichtung:
   - in Senderichtung                           ≦ 13 dB
   - in Empfangsrichtung                        ≦ 15,2 dB
d) das wahlweise Einstellen eines Sendepegels von -28, -26 oder
   -23 dB bei einem entsprechenden Empfangspegel von -10, -8,6
   oder -5,6 dB;
e) die optische und akustische Signalisation des Pegelabfalls
   empfangsseitig (HET KAH.) wobei bei Fehlen der digitalen Ein-
   gangsinformation ortsseitig (HET ИИ);
f) die ununterbrochene dynamische Kontrolle des Kanalzustands
   und die Anzeige bei einer Fehlerbitrate k > 8.10-2 an der
   LED KAH. HE ГOДEH (nicht nutzbar);
g) die Dienstverbindung des diensthabenden Betriebsmechanikers
   über den Kanal mit Unterbrechung der Informationsübertragung
   in der Verbindungsart OFFEN;
h) das Durchführen der Eigenüberprüfung.

4.1.4. KW-Modem AT-3004D
Das KW-Modem dient zum Umwandeln von Signalen bei deren Übertra-
gungen über KW-Funkkanäle. In Sende- und Empfangsrichtung wird fol-
gende Umsetzung gewährleistet:
a) Senderichtung            digital -> analog
b) Empfangsrichtung         analog  -> digital
Zum KW-Modem gehören:
a) Hauptgerät               JaA 041
b) Bedienpult               UA 030
c) Fernbediengerät          UA 031

Das KW-Modem gewährleistet
a) das Übertragen eines digitalen Kanals mit den Geschwindigkei-
   ten 1 200 oder 2 400 bit/s bzw. von 2 asynchronen digitalen
   Kanälen mit je einer Geschwindigkeit von 1 200 bit/s über einen
   KW-Funkkanal,
b) die Arbeit mit 2 Funkstellen im Raum- oder Frequenzdiversity-
   betrieb (Sender und Empfänger),
c) eine Fernsprechdienstverbindung zur Aufnahme des Kanals bzw.
   die Übertragung von formalisierten Kommandos während des be-
   triebs,
d) die Handkorrektur der Restdämpfung kurzer Verbindungsleitungen
   zwischen Geräteausgang und Funkstelle,
e) die ununterbrochene dynamische Kontrolle des Kanalzustandes und
   die Bildung von Steuersignalen für die adaptive Funkbeziehungen.

4.1.5. Signalisations- und Rufwandler AT-3025 (BSWU)
Der Signalisations- und Rufwandler ist für den Austausch der Si-
gnale des Zusammenwirkens zwischen SFe-Vermittlungen sowie zwi-
schen SFe-Vermittlungen und automatischen Fernsprechzentralen
(ATZ) über Impulskanäle bestimmt.

4.1.6. Sprachwandler AT-3001M
Der Sprachwandler (Vokoder) dient zum Umwandeln analoger Impuls-
signale in eine Impulsfolge mit 1 200 oder 2 400 bit/s und der
annähernden Wiederherstellung der Sprachsignale beim Empfang.
Er gewährleistet
a) die Zusammenarbeit mit der SFe-Vermittlung P 209 I, ein auto-
   matisches Kontrollregime mit Darstellung an der SFe-Vermittlung
   über deren Fernseite und die Anpassung an die Impulskanäle über
   den Signalisations- und Rufwandler AT-3025,
b) die Zusammenarbeit mit dem SFe-Teilnehmerapparat P 171 D über
   die Ortsseite bis zu einer Entfernung von 5 km in einem Fre-
   quenzbereich der Sprachsignale von 150...7 000 Hz,
c) die Silbenverständlichkeit von ≧ 87% bei 2 400 bit/s bzw.
   von ≧ 84% bei 1 200 bit/S,
d) einen ortsseitigen Eingangswiderstand von (600 ± 210) Ω.

4.1.7. Modem AB 481
Das Modem dient dem automatischen Kommandoaustausch zwischen
SFe-GS und fernbedienten Funkempfangsgerätesätzen zum Sicherstel-
len von adaptiven Funkverbindungen. Dabei arbeiten das Modem mit
den Modems AB 482 der Funkempfangsgerätesätze zusammen.

4.1.8. Dienstverbindungspult PSS-BM
Das Dienstverbindungspult gewährleistet Wechselsprech- und Fern-
sprechdienstverbindungen über 2adrige Leitungen mit Wechselsprech-
geräten ATGS, mit anderen Dienstverbindungspulten, mit Fernsprech-
vermittlungen und OB-Endapparaten.

4.1.9. Leitungsfilter FT-A
Das Leitungsfilter schützt die Fernsprechleitungen vor Störungen,
die innerhalb des SFe-GS entstehen.

4.1.10. Rauschgenerator P 219 AM
Der Rauschgenerator erzeugt ein elektrisches Signal mit einem
Spektrum von 150...10 000 Hz zum Verrauschen von 32 Anschluß-
leitungen.

4.2. Schalteinrichtungen
4.2.1. Kabeleinführungen Nr. 1 bis Nr. 3
Die Kabeleinführungen Nr. 1 bis Nr. 3 sind für den direkten An-
schluß der Zuführungs- und Verbindungskabel an den SFe-GS be-
stimmt.
Am SFe-GS befinden sich 3 Kabeleinführungen, an welche die Kabel
gemäß Tabelle 2 angeschlossen werden können.

Tabelle 2 Belegung der Kabeleinführung Nr. 1 bis Nr. 3
Kabel- Steckverbinder,KabeltypAnschluß
einfüh.Buchse, Klemme
Nr. 1 a)CETЬ 3~380 V1KPШПDreiphasen-Wechselspannung 380 V; 50 Hz vom
b)CETЬ 3~380 V2KPШПElektroenergieversorgungsnetz oder Elektroaggregat
c)TPAH3ИT 3~380 V1KPШПÜbergabe der Dreiphasen-Wechselspannungen
d)TPAH3ИT 3~380 V2KPШП380 V; 50 Hz an anderen Gerätesätze
e)P/KAH. 1-6ПPK 5x2KW-Funkkanäle
f)ИMP. KAH. 1-8ПPK 20x2
g)ИMP. KAH.9-12ПPK 10x2Impulskanäle
h)TЧ. KAH. 1-8 ПPK 20x2
i)TЧ. KAH. 9-12ПPK 10x2NF-Kanäle
k)TФ. CИГH. 1-15ПPK 10x2
l)TФ. CИГH. 16-20ПPK 5x2Signalisation der Kanalzustände
m)3A3EMЛ. БE3OПACHOCTИSicherheitserde
n)CBETOУKA3Leuchthinweiszeichen
o)OCB. BBOДABeleuchtung der Kabeleinführung
p)Ortsbatterie
q)12 VAußenverbraucher 12 V
Nr. 2 a)CЛ/MБ 1-5 (I, II) ПPK 10x2Verbindungsleitungen für OB- bzw. ZB/OB-Teil-
b)ЦБ/MБ 1-5ПPK 10x2nehmer zum Teilnehmerschaltblock 2BAK 40 F1
c)AБ/ЦБ 1-4ПPK 10x2
d)AБ/ЦБ 5-8ПPK 10x2Teilnehmeranschlußleitungen ZB zum Teilnehmer-
e)AБ/ЦБ 9-12ПPK 10x2schaltblock 1BAK 40 F1
f)AБ/ЦБ 13-16ПPK 10x2
g)AБ/ЦБ 17-20ПPK 10x2Teilnehmeranschlußleitungen ZB zum Teilnehmer-
schaltblock 1BAK 40 F1
h)TФ ИMP. KAH. 1-8ПPK 20x2
i)TФ ИMP. KAH. 9-16ПPK 20x2Übergabe bzw. Übernahme von Impulskanälen der
k)TФ ИMP. KAH. 17-24ПPK 20x2SAS-Geräte an bzw. von anderen Gerätesätzen
l)TГ ИMP. KAH. 1-8ПPK 20x2Fernschreibimpulskanäle vom SFS-GS P236 TK
m)AБ. БMA BЫX. ПP. ПPK 20x2
n)AБ. БMA BЫX. ПEP.ПPK 20x2Übergabe von ZB-Teilnehmeranschlußleitungen
o)AБ. БMA CИГH.ПPK 20x2an andere Gerätesätze
p)ПЛ 1-8ПPK 5x28 Verbindungsleitungen
q)CЛK.1-5 ПPK 5x2Dienstverbindungsleitungen von anderen Gerätesätzen
r)OCB. BBOДABeleuchtung der Kabeleinführung
Nr. 3 a)БCBУ CT. 1-15 ПPK 5x2Kanalübergabe an andere Gerätesätze
b)BX. KAH. 1-4ПPK 5x2Anschalten T-217 M
c)AT-3001 M ЛIH. 1-3ПPK 5x2Übergabe der Fern- und Ortsseiten der
d)AT-3001 M CT. 1-3ПPK 5x2Sprachwandler
e)OCB. BBOДA
4.2.2. Schalt- und Verteilerblock UKK 2

Der Schalt- und Verteilerblock (Fernverteiler) ist bestimmt zum
a) Zusammenschalten der Fernseiten des SAS-Geräts direkt mit
   digitalen Kanälen,
b) Zusammenschalten der Fernseite des NF-Modems mit dem entspre-
   chenden NF-Kanal,
c) Zusammenschalten der Fernseite des KW-Modems mit dem entspre-
   chenden Funkkanal,
d) Zusammenschalten der Ortsseiten der NF- bzw. KW-Modems mit
   den Fernseiten der SAS-Geräte,
e) herstellen der Dienstverbindungen über NF-Kanäle.

4.2.3. Teilnehmerschaltblock BAK 40 F1

Der Teilnehmerschaltblock ist vorgesehen für
a) den Schutz der Blöcke der SFe-Vermittlung sowie des Bedien-
   personals vor gefährlichen Spannungen (Blitzschlag oder elek-
   tromagnetischer Impulse beim Einsatz von Kernwaffen),
b) das Zusammenschalten der am SFe-GS angeschlossenen Teilnehmer-
   leitungen mit den Leitungen zur SFe-Vermittlung,
c) das Vermitteln der Ortsseiten der SAS-Geräte mit den Signali-
   sations- und Rufwandlern AT-3025,
d) das Vermitteln der Ortsseiten der SAS-Geräte mit anderen Geräte-
   sätzen.

4.2.4. Verteilertafel StschSS 2

Die Verteilertafel ist für das Schalten der Dienstverbindungslei-
tungen und der Übergabe von Leitungen zum Dienstverbindungspult
1PSS-BM bestimmt. Sie gewährleistet
a) das Anschalten von 20 Dienstverbindungsleitungen
b) die Übergabe von 10 Dienstverbindungsleitungen zum Dienstver-
   bindungspult 1PSS-BM.
Die Dienstverbindungsleitungen werden an der Frontplatte mit
Verbindungssteckern MШ4 geschaltet.

4.3. Stromversorgungseinrichtungen
4.3.1. Netzschutz- und Verteilerblock BKRZ

Der Netzschutz- und Verteilerblock ist bestimmt zum
a) Anschalten von 2 gesonderten, galvanisch nicht verbunden Drei-
   phasennetz 3~380 V mit einer Phasenspannung von je(220 ±²²₃₃) V
   und einer Frequenz von (50 ± 2,5) Hz,
b) Verteilen der beiden Dreiphasen-Wechselspannungen an ein- und
   dreiphasige Verbraucher,
c) Schutz des Bedienpersonals des SFe-GS vor gefährlichen Spannun-
   gen (>24 V) zwischen Erde und Koffer durch automatische Netz-
   abschaltung.
Der Bereich der automatischen Abschaltung liegt zwischen 21.6 ...
24 V.

4.3.2. Stromversorgungsgerät CЧПOB 3

Das Stromversorgungsgerät dient zu Stromversorgung der Beleuch-
tung, Heizung und Ventilation des Kofferaufbaus. es gewährleistet
a) die Versorgung von Verbrauchern mit einer Gleichspannung 12 V vom
   Gleichrichter bzw. von den angeschalteten Akkumulatoren,
b) die Versorgung von Verbrauchern mit Wechselspannungen 12, 24
   und 220 V,
c) das Bereitstellen einer Ladespannung 12 V zum Laden der Akku-
   mulatoren mit einem Strom von (15 ± 3) A.

4.3.3. Transverter ПHC 15 M

Der Transverter versorgt das UKW-Funkgerät R 105 M mit einer sta-
bilisierten Betriebsspannung von (4,8 ± 0,4) V. Er wird von einer
Gleichspannungsquelle 10...15 V gespeist.

4.3.4.  Stromversorgungsblock BP 65

Der Stromversorgungsblock versorgt Verbraucher in mobilen und sta-
tionären Objekten mit Gleichspannungen 5 und 27 V.

4.3.5. Stromversorgungsblock BPA-D

Der Stromversorgungsblock dient zur Stromversorgung der Nachrich-
tengeräte mit den Betriebsspannungen 24 V (Gleichspannung) und
80 V (Wechselspannung),
Der Stromversorgungsblock gewährleistet
a) die Versorgung von Gleichstromverbrauchern mit einer stabili-
   sierten Betriebsspannung (24 ± 0,4) V,
b) die Versorgung von Wechselstromverbrauchern mit einer unstabi-
   lisierten Wechselspannung 80 V,
c) die optische Signalisation der Abweichung der Gleichspannung
   außerhalb der Grenzen 25...26 V.

4.3.5. Stromversorgungsblock BP 61 P

Der Stromversorgungsblock versorgt die Nachrichtengeräte mit ei-
ner Gleichspannung von 60 V.

4.3.7. Ladegleichrichter BZ 12/24

Der Ladegleichrichter dient zum Laden von Akkumulatoren mit einer
Gleichspannung von 12 oder 24  mit einem maximalen Ladestrom
von (15 ± 3) A. er kann auch zur Stromversorgung von entsprechen-
den Verbrauchern im Pufferbetrieb genutzt werden.

4.3.8. Stromversorgungsgerät CA 008 M

Das Stromversorgungsgerät formt die Wechselspannungen 220 V; 50
oder 400 Hz bzw. 115 V; 400 Hz in eine stabilisierte Gleichspan-
ung 28,5 V um.

4.4. Kontroll- und Meßeinrichtungen
4.4.1. NF-Pegelmeßgerät P321

Das NF-Pegelmeßgerät ist zum Messen der Restdämpfung von Kanälen
in einem Frequenzbereich von 0,3...3,4 kHz sowie zum Bestimmen
der Betriebsdämpfung von Kanälen in einem Frequenzbereich von
0,3...30 kHz bestimmt. Es besteht aus
a) Pegelgenerator,
b) Pegelmesser,
c) Stromversorgungsteil.

Der Pegelgenerator und -messer können unabhängig voneinander für
Betriebs- und Restdämpfungsmessungen benutzt werden. Der Pegel-
generator gibt 24 feststehende Frequenzen ab.
Der Meßbereich des Pegelmessers beträgt -6...+3 Np (-52...+26 dB),
der Frequenzbereich 0,3...36 kHz.
Das NF-Pegelmeßgerät wird mit Wechselspannung 220 V; 50 Hz betrie-
ben.

4.4.2. Vielfachmesser C4353

Der Vielfachmesser gewährleistet
a) das Messen von Gleich- und Wechselströmen bis 3 A,
b) das Messen von Gleich- und Wechselspannungen bis 600 V,
c) das Bestimmen von Widerständen bis 5 MΩ.

4.4.3. Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/4

Der Prüfblock ist zum Prüfen von 2Dr- und 4Dr-Leitungen sowie der
Vermittlungseinrichtung von Handvermittlungen bestimmt.

Er gewährleistet
a) das Messen von Gleichspannungen,
b) das Messen von Gleichstromwiderständen,
c) das Prüfen von Teilnehmer- und Verbindungsleitungen,
d) die Rufabgabe an ATZ-Teilnehmer und die Gesprächsführung,
e) das Schalten von Kurzschluß und Erde an Leitungen für Prüf-
   zwecke,
f) das Einschalten eines Abschlußwiderstands in die Leitungen.

Der Prüfblock wir mit Gleichspannung 24 V betrieben.
Er hat eine Wechselstromrufquelle mit Wechselspannung 80 V.
Die maximale Leistungsaufnahme beträgt 30 W.

4.5. Zusatzausrüstung
4.5.1. Selektivrufeinrichtung UPA 2

Die Selektivrufeinrichtung gewährleistet die Wechselsprechver-
bindung zwischen den Nachrichtenkräften im Kofferaufbau und im
Fahrerhaus sowie das Führen des KW-Funkverkehrs über das UKW-
Funkgerät R 105 M in der Bewegung und im Stand.
Die Selektivrufeinrichtung besteht aus dem Bedienpult PSW im
Fahrerhaus, dem Pult PCK und dem Einschub БЧB in der hinteren
Kabine des Kofferaufbaus.
Die Selektivrufeinrichtung gewährleistet
a) eine Wechselsprechverbindung zwischen den Nachrichtenkräften
   im Kofferaufbau und im Fahrerhaus im Simplex- oder Duplexver-
   kehr (Ruf durch Ansprechen),
b) das Führen von Funkgesprächen über das UKW-Funkgerät R 105 M
   aus dem Kofferaufbau und aus dem Fahrerhaus,
c) den Tonrufempfang auf einer von 5 Frequenzen: 1 200, 1 400,
   1 600, 1 800 oder 2 000 Hz (Selektivruf),
d) die Abgabe eines Tonrufs auf den gleichen 5 Frequenzen,
e) den Sammelrufempfang bzw. die -rufabgabe mit der Frequenz
   2 300 Hz.
die Selektivrufeinrichtung wird mit Gleichspannung 12 V vom Strom-
versorgungsgerät CЧПOB 3 betrieben.

4.5.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12

Die Filterventilationsanlage ist zum Filtern radioaktiv, chemisch
und bakteriologisch verseuchter Außenluft sowie zum herstellen ei-
nes Überdrucks im Kofferaufbau bestimmt. Der mit dieser Anlage aus-
gerüstete SFe-GS gewährleistet den Schutz des Personalbestands ohne
angelegte persönliche Schutzausrüstung und der Innenausrüstung vor
radioaktiven Stoffen, chemischen Kampfstoffen und biologischen
(bakteriologischen) Kampfmitteln. Die Filterventilationsanlage be-
steht aus den Montageteilen und ausfolgenden Elementen:
Gebläse, Vorfilter PFA und Absorptionsfilter FPA.
Das elektrische Gebläse dient zur Luftzufuhr in den Kofferaufbau.
Sein Elektromotor wird vom Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 mit
Gleichspannung 12 V betrieben.
Das Vorfilter PFA ist zur Grobreinigung der durch das Gebläse ange-
saugten Luft von radioaktivem Staub, chemischen Kampfstoffen, gif-
tigen Rauch und Straßenstaub bestimmt. Das Absorptionsfilter FPA
reinigt die angesaugte Luft von chemischen Kampfstoffen und bakte-
riologischen Kampfmitteln sowie radioaktiven und Giftstoffen. Die
Filterventilationsanlage kann in folgenden Betriebsarten arbeiten:
a) Absorptionsfilter eingeschaltet (Schutzbetrieb) - Reinigung der
   angesaugten Luft von chemischen Kampfstoffen, bakteriologischen
   Kampfmitteln, von radioaktiven und Giftstoffen sowie vom Rauch
   und Straßenstaub,
b) Absorptionsfilter ausgeschaltet(Ventilationsbetrieb) - Reini-
   gung der angesaugten Luft vom Straßenstaub.
die Leistung (Volumenstrom) der Filterventilationsanlage beträgt
100m/h. Die Stromaufnahme übersteigt nicht 19 A.

4.5.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-65

Die Heiz- und Lüftungsanlage dient der Beheizung und Lüftung des
Kofferaufbaus. Sie wird mit Gleichspannung 12 V betrieben und kann
in der Bewegung sowie im Stand arbeiten.
Der Kraftstoffverbraucht beträgt 1,2 l/h, der Stromverbrauch 11 A.
Weitere Angaben zur heiz- und Lüftungsanlage sind der A 050/1/410
Heiz- und Lüftungsanlagen OW-65 und OW-95 sowie 015 und 030, Be-
schreibung und Nutzung, zu entnehmen.

4.5.4. Klimaanlage

Die Klimaanlage dient der Aufrechthaltung bestimmter Temperatur-
und Luftfeuchteverhältnisse im Kofferaufbau des SFe-GS bei großen
Schwankungen der Außenlufttemperatur.
Zum Bestand der Klimaanlage gehören: Verdichter-Kondensations-
aggregat, Luftaufbereitungsaggregat und Schaltpult.

5. Wirkungsweise
5.1. Funktionsstrukturen
5.1.1. Elektrisches Strukturschema des SFe-Gerätesatzes P-244 TN

Die 4Dr-Anschlußleitung (20 Stück) der SAS-Teilnehmer werden
über die Kabeleinführung Nr. 2 und über den Teilnehmerschaltblock
1BAK 40 F1 zum Teilnehmervielfachfeld BMA (1-10, 11-20) der
SFe-Vermittlung P 209 I-20/20 geführt, wo die Vermittlung der
Teilnehmer mit den SAS-Kanälen über die Kanalblöcke BK 40 I (1-10,
11-20) der SFe-Vermittlung, die Signalisations- und Rufwandler
AT-3025, die Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F1 und die SAS-Ge-
räte gewährleistet wird. Im SFe-GS ist die Übergabe von 8 Impuls-
oder NF-Kanälen über den Block der Übertragungsleitung BPL der
SFe-Vermittlung an andere gleichartige Gerätesätze vorgesehen.
Die Teilnehmeranschlußleitungen, die über das Schaltfeld anderer
Gerätesätze geführt werden, können über die Teilnehmervielfach-
felder BMA 60 der SFe-Vermittlung und den Teilnehmerschaltblock
1BAK 40 F1 sowie die Kabeleinführung Nr. 2 an diese übergeben
werden.
Der Signalisations- und Rufwandler AT-3025 gewährleistet die Um-
setzung und Anpassung der Signale des Zusammenwirkens und Steue-
rung, die über die Impulskanäle in kodierter Form Übertragen wer-
den, sowie der Steuersignale der SFe-Vermittlung als statische
Signalzustände.
Zum Umformen der analogen Sprachsignale in ein für das SAS-Gerät
notwendiges Impulssignal wird an der SFe-Vermittlung in den Über-
tragungsweg ein Sprachwandler AT-3001M eingeschaltet, der das
analoge Sprachsignal in eine Impulsfolge von 1 200 oder 2 400 bit/s
umwandelt.
Die fernseitigen Ausgänge der SAS-Geräte werden zum Schalt- und
Verteilerblock UKK 2 geführt, wo sie mit den entsprechenden Im-
pulskanälen bzw. mit den NF-Kanälen über NF-Modems AT-3002M zu-
sammengeschaltet werden. Dazu sind die Ein- und Ausgänge der NF-
Modems sowie die digitalen und NF-Kanäle von der Kabeleinführung
Nr. 1 zum Schalt- und Verteilerblock UKK 2 geführt.
Da Zusammenschalten der fernseitigen Ausgänge der SAS-Geräte mit
Funkkanälen, welche über die Kabeleinführung Nr. 1 zum Schalt-
und Verteilerblock UKK 2 geschaltet sind, wird über das KW-Modem
AT-3004D, dessen Ein- und Ausgänge ebenfalls am Schalt- und Ver-
teilerblock UKK 2 anliegen, realisiert.
Im SFe-GS ist die Möglichkeit vorhanden, ortsseitige Ausgänge von
SAS-Geräten über die Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F1 und die
Kabeleinführung Nr. 2(TФ ИMP. KAH. 1-8, 9-16, 17-24) an andere
gleichartige Gerätesätze zu übergeben.
Die Übernahme ortsseitiger Ausgänge von SAS-Geräten anderer Geräte-
sätze wird über die Kabeleinführung Nr. 2 (TФ. ИMP. KAH. 1-8, 9-16,
17-24) und die Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F gewährleistet.

Die Dienstverbindungen werden wie folgt sichergestellt:
a) Die Dienstverbindungen mit anderen Gerätesätzen werden vom
   Dienstverbindungspult 1PSS-BM über den Anschluß 1-5 CЛЖ. sowie
   über das 10. und 20. Adernpaar der Anschlüsse 1-8, 9-16,
   17-24 TФ. ИMP. KAH. der Kabeleinführung Nr. 2 hergestellt.
b) Die Dienstverbindung mit der Fernsprechzentrale oder den
   Kanalbildenden Einrichtungen der Nachrichtenzentrale werden
   vom Dienstverbindungspult 2PSS-BM über das 10. und 20. Adern-
   paar der Anschlüsse 1-7 TЧ KAH. (ИMP. KAH.) und das 10. Adern-
   paar der Anschlüsse 9-12 TЧ KAH. (ИMP. KAH.) hergestellt.
c) Die Dienstverbindung über NF-Kanäle wird über den Dienstver-
   bindungsblock des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2 oder über
   die NF-Modems hergestellt.
d) Die SFe-Teilnehmerapparate 1,2 P 171 D werden an die SFe-Ver-
   mittlung über den Teilnehmerschaltblock 1BAK 40 F1 geschaltet.
e) Zum Führungspunkt der Fernsprechzentrale ist das Schalten der
   Dienstverbindung über das 10. Adernpaar der Leitung zum Über-
   tragen der Kanalzustände möglich. Dabei ist am Schalt- und
   Verteilerblock UKK 2 der Stecker mit der Bezeichnung УKK-2 ГH
   ACC mit einem beliebigen freien Dienstverbindungsanschluß am
   Schaltfeld zusammenzuschalten.
f) Zu den Funkempfängergerätesätzen wird die Dienstverbindung vom
   Dienstverbindungspult 2PSS-BM über das 5. Adernpaar der ent-
   sprechenden Verbindungskabel oder vom KW-Modem über die Funk-
   sendezentrale hergestellt.
g) In der Bewegung oder während der Entfaltung ist die Verbindung
   zu den anderen Gerätesätzen unter Nutzung der Selektivrufeinrichtung
   UPA 2 und das UKW-Funkgeräts R 105 M möglich.
Mit dem Rauschgenerator P 219 AM werden die Teilnehmeranschhlußlei-
tungen und ortsseitigen Ausgänge der SAS-Geräte verrauscht.
Zum Prüfen, Messen und Einregeln der Kanäle sowie Teilnehmeran-
schlußleitungen sind der Prüfblock für Fernsprechverbindungen
BITS 2/4 und das NF-Pegelmeßgerät P 321 vorhanden. Das Pegelmeß-
gerät wird an die NF-Kanäle des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2
und der Prüfblock an die Anschlußleitungen der Teilnehmerschalt-
blöcke 1, 2 BAK 40 F1 mittels Verbindungsschnüren angeschaltet.
Die ortsseitigen Ausgänge des Geräts T-217 M von anderen Geräte-
sätzen werden über die Anschlüsse 1, 2, 3, 4, BX. KA. der Kabel-
einführung Nr. 3 zur SFe-Vermittlung geführt.

5.1.2. Vermitteln von 4Dr-Teilnehmeranschlußleitungen ZB über
       Fernkanäle

Die 4Dr-Teilnehmeranschlußleitungen werden an der Kabeleinführung
Nr. 2 an die Anschaltmuffen AB. ЦБ-4 1-4, 5-8, 9-12, 13-16, 17-20
angeschaltet.
Von der Kabeleinführung Nr. 2 werden die Empfangspaare der
Teilnehmeranschlußleitungen zu den Buchsen ЛИH. I, III und die
Senderpaare zu den Buchsen ЛИH. II, IV des Teilnehmerschalt-
blocks 1BAK 40 F1 geführt.
Vom Teilnehmerschaltblock 1BAK 40 F1 verlaufen die Sende- und
Empfangsadernpaare zu den Anschlüssen ЛИH. (ПP. und ПEP.) der
Teilnehmervielfachfelder BMA 60 der SFe-Vermittlung und werden an
den Klinkensteckerbuchsen ЦБ 2/4 dieser Vielfachfelder herausge-
führt.
Die NF- und digitalen Kanäle werden an der Kabeleinführung Nr. 1
am die Anschlüsse 1-8, 9-12 KAH- TЧ oder 1-8, 9-12 ИMP. KAH. an-
geschaltet und zu den Anschlüssen 1-4, 5-8, 9-12, BX. KAH. des
Schalt- und Verteilerblocks UUK 2 weitergeführt:
a) Die NF-Kanäle von den Buchsen KAH. (ПП und ПEP.) werden mit
   Verbindungsschnüren mit den Buchsen 1-4 AT-3002M ЛИH. (PP und
   ПEP.) zusammengeschaltet und zu den Fernseiten des NF-Modems
   AT-3002M geführt. Die Ortsseiten der NF-Modems werden durch
   Verbinden der Buchsen AT-3002M CT. (ПP. und ПEP.) mit den
   Buchsen T-230 (ПP. und ПEP.) zu den SAS-Geräten durchgeschaltet.
b) Die digitalen Kanäle werden durch Verbinden der Buchsen KAH.
   (ПP. und ПEP.) mit den Buchsen T-230 (ПP. und ПEP.) direkt zu
   den SAS-Geräten durchgeschaltet.
Die Ortsseiten der SAS-Geräte sind zu den Teilnehmerschaltblöcke
3, 4BAK 40 F1 geführt, wo sie durch Zusammenschalten der Anschlüsse
I-IV ЛИH. 1-4 T-230 03 1-6 (ПEP. und ПP.) und I-III CT. 1-3 BCBУ
1-5 (ПEP. und ПP.) zu den Signalisations- und Rufwandlern AT-3025
durchgeschaltet werden. Von den Anschlüssen 1-5 SL. der Signali-
sations- und Rufwandler AT-3025 sind die Kanäle zu den Anschlüs-
sen 1-10 KAH. des Kanalblocks BK 4 FI (1-10) bzw. 1-5 KAH. des
Kanalblocks BK 4 FI (11-20) der SFe-Vermittlung geschaltet und
liegen an den Klinkensteckerbuchsen KAH. an.
Die Ortsseiten der Sprachwandler AT-3001M sind zu den Vermitt-
lungsschnüren 1-6 BШ und die Fernseiten zu den Vermittlungsschnü-
ren 5-10 OШ des Schnurpaarblocks БШ 4 ИC der SFe-Vermittlung
geschaltet.
Zum Herstellen von gedeckten Verbindungen zwischen SAS-Teilneh-
mern müssen die Klinkenstecker I (2-6) BШ in die Klinkenstecker-
buchsen ЦБ 2/4 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 und die Klin-
kenstecker I (2-6) OШ in die Klinkensteckerbuchse KAH. des Ka-
nalblocks BK 4 FI gesteckt werden. Die Sprachwandler werden vom
Anschaltblock der Sprachwandler BS-IM der SFe-Vermittlung mit
Hilfe der Tasten 1,2/2,4; 1,2/2,4 PB und KOHTP./ПA - PAБOTA ge-
steuert.
Vom SFe-GS können Kanäle an andere Gerätesätze, die eine entspre-
chende SFe-Vermittlung im Bestand haben, übergeben werden. Dazu
sind die Anschlüsse 1-5 CЛ der Signalisations- und Rufwandler
AT-3025 durch entsprechende Kabel mit den Anschaltmuffen 1-15
CT. BCBУ der Kabeleinführung Nr. 3 zu verbinden.
Zur Übergabe von Orts- und Fernseiten der Sprachwandler an andere
Gerätesätze sind die Anschaltmuffen 1,2/; 3,4; 5,6 ПП.ЛИH.
1,2; 3,4; 5,5 CT. AT-3001M der Kabeleinführung Nr. 3 vorgesehen.
Die Kable von diesen Anschaltmuffen werden in diesem Fall mit den
Anschlüssen ЛИH. und CTAHЦ. der Sprachwandler zusammengeschalten.

5.1.3. Übergabe von NF- und Impulskanälen über Querverbindungs-
       leitungen

Vom SFe-GS können bis zu 8 NF- oder Impulskanäle an andere Geräte-
sätze über Querverbindungsleitungen übergeben werden.
Zur Übergabe von Kanälen aus einem an einen anderen Gerätesatz
sind die Anschaltmuffen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ПЛ der Kabelein-
führung Nr. 2 durch Verbindungskabel mit dem entsprechenden An-
schaltmuffen des anderen Gerätesatzes zu verbinden. Dabei müssen
immer geradzahlige Anschaltmuffen mit ungeradzahligen und umgekehrt
verbunden werden.
Die Übergabe wird an der SFe-Vermittlung realisiert, indem der
Klinkenstecker BШ eines freien Vermittlungsschnurpaares in die
Klinkensteckerbuchse ПГ des Blockes der Übertragungsleitungen
BPL-I und der Klinkenstecker OШ dieses Schnurpaares in die Klin-
kensteckerbuchse KAH. des Kanalblockes BK 4 FI gesteckt wird.

5.1.4. Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Geräte T-217 anderer
       Gerätesätze

Im SFe-GS können 10adrige Verbindungskabel (4Stück) von Geräten
T-217 M anderer Gerätesätze an die Anschaltmuffen 1-4 BX. KAH.
der Kabeleinführung Nr. 3 angeschaltet werden. Damit ist die Ver-
mittlung von SFe-Teilnehmern ZB über Geräte T-217 M anderer Gerä-
tesätze möglich. um Vermitteln müssen an der SFe-Vermittlung der
Klinkenstecker OШ eines Transitschnurpaares (7-10 OШ) in die ent-
sprechende Klinkensteckerbuchse 6-9 KAH. des Kanalblockes BK 4 FI
und der Klinkenstecker BШ (7-10 BШ) in die entsprechende Klinken-
steckerbuchse ЦБ 2/3 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 bzw.
ЦБ/MБ des Querverbindungsblockes BSL-I-60 gesteckt werden.

5.1.5. Vermitteln von 4Dr-SFe-Teilnehmern MB über Verbindungslei-
       tungen bei der Zusammenarbeit verschiedener Gerätesätze

Die MB-Verbindungsleitung sind an die Anschaltmuffen CЛ/MБ 1-5
(i) oder CЛ/MБ 1-5 (II) der Kabeleinführung Nr. 2 anzuschalten.
Im Innern des SFe-GS werden die Anschlüsse ЛИH. I, I; CT. I, II
des Teilnehmerschaltblocks 2 BAK 40 F1 durch Kabel mit den Anschlüs-
sen ЛИH. (ПP. und ПEP.) des Querverbindungsblocks BSL-I-60 verbun-
den. Die Leitungen sind an die Klinkensteckerbuchsen CЛ/MБ heraus-
geführt.
Die Anschlußmuffen CЛ/MБ 1-5 (I) der Kabeleinführung Nr. 2 werden
durch Kabel ПPK 10x2 mit den Anschlußmuffen CЛ/MБ (II) der Kabel-
einführung Nr. 2 des anderen Gerätesatzes bzw. mit den Anschlußmuf-
fen 6.10 CЛ/MБ eines anderen Fernsprechgerätesatzes zusammengeschal-
tet.
Die Teilnehmer sind mittels Transitschnurpaare der SFe-Vermittlung
durch Stecken der Klinkenstecker BШ in die Klinkensteckerbuchsen
CЛ/MБ des Querverbindungsblockes BSL-I-60 zu vermitteln.

5.1.6. Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Schaltfelder anderer
       Gerätesätze

Vom SFe-GS besteht die Möglichkeit, eigene Teilnehmeranschlüsse
an andere Gerätesätze zu übergeben.
Alle Teilnehmeranschlußleitungen, welche an die Anschaltmuffen 1-4,
5-8, 9-12, 13-16, 17-20 AБ. ЦБЬ der Kabeleinführung Nr. 2 ange-
schaltet sind, sind im SFe-GS über die Anschlüsse CИГH.БMП (ПP.
und ПEP.) der Teilnehmervielfachfelder BMA-60 1-10, 11-20 zu den
Anschaltmuffen BЫX. ПP.-, BЫX ПEP. AБ. БMA. CИГH. AБ. БMA der
Kabeleinführung Nr. 2 geführt und können von dort an andere Geräte-
sätze übergeben werden.
Zum Umleiten der Rufübertragung an den anderen Gerätesatz muß die
Taste ПEP. B. entsprechenden Teilnehmervielfachfeldes BMA 60
gedrückt werden.

5.1.7. Übergabe bzw. Übernahme von Ortsseiten der SAS-Geräte an
       bzw. von anderen Gerätesätzen

Die Möglichkeit, 24 ortsseitige Ausgänge der SAS-Geräte an andere
Gerätesätze zu übergeben, wir durch Anschalten der Kabel von den
Anschlußmuffen TФ ИMP. KAH. 1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinführung
Nr. 2 an die Anschlüsse CT. der Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F1
anstelle der Kabel von den Blöcken 1-3 der Signalisations- und Ruf-
wandler AT-3025 realisiert.
Zur Übergabe der Impulskanäle sind am Teilnehmerschaltblock 3BAK
40 F1 die Buchsen I-IV ЛИH. 1-3 T230-03 1-6 (ПEP. und ПP.),
IV ЛИH., 4T230-03 1,2 (ПEP. und ПP.) durch Verbindungsschnüre mit
den Buchsen I-IV CT. TФ ИMP. KAH. HA BBOД 1-20 (ПEP. und ПP.) so-
wie am Block 4BAK 40 F1 die Buchsen I ЛИH. 4T 20-04 3-6 (ПEP. und
ПP.) mit den Buchsen I CT. TФ ИMP. KAH. HA BBOД21-24 (ПEP. und ПP.)
zu verbinden.
Von den Anschlüssen I-IV CT. des Teilnehmerschaltblockes 3BAK 40 F1
und I ST. des Blocks 4BAK 40 F1 werden die Impulskanäle zu den An-
schlußmuffen 1-8, 9-16, 17-24 TФ ИMP. KAH. der Kabeleinführung
Nr. 2 weitergeführt.
Die Möglichkeit der Übernahme von 24 ortsseitigen Ausgängen der SAS-
Geräte von anderen Gerätesätzen wir durch Anschalten der Kabel von
den Anschlußmuffen TФ ИMP. KAH. 1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinfü-
rung Nr. 2 an die Anschlüsse I-IV ЛИH. des Blocks 3BAK 40 F1 und
I ЛИH. des Blockes 4BAK 40 F1 anstelle der Kabel der eigenen SAS-
Geräte realisiert.
Die Impulskanäle sind am Block 3BAK 40 F1 an den Buchsen I-IV
ЛИH. TФ ИMP. KAH. C BBOДA 1-20 (ПEP. und ПP.) sowie am Block
4BAK 40 F1 an den Buchsen (ЛИH. TФ ИMP. KAH. C BBOДA 21-24
(ПEP. und ПP.) herausgeführt und werden mit Verbindungsschnüren
mit den Buchsen I-II CT., 1-3 БCBУ 1-5 (ПEP. und ПP.) des Blockes
3BAK 40 F1 zusammengeschaltet. Von den Anschlüssen I-III CT. werden
die Impulskanäle über die Anschlüsse KAH. der Signalisations- und
Rufwandler AT-3025 zu den Kanalblöcken BK 4 FI (1-10 und 11-20)
weitergeführt.
Die SFe-Teilnehmer werden durch die Vermittlungsschnurpaare 1-6
OШ, 1-6 BШ der SFe-Vermittlung vermittelt.

5.1.8. Durchschalten der Fernschreibimpulskanäle

Die Fernschreibimpulskanäle werden von den Anschlüssen CTAHЦ. 2,
5, 7, 8 der SAS-Geräte über Verbindungskabel zu den Anschlüssen
III, IV ЛИH. des Teilnehmerschaltblockes 4BAK 40 F1 geschaltet, wo
sie an den Buchsen III, IV ЛИH. 1-4T230-03 7, 8 (ПEP. und ПP.)
herausgeführt sind. Mit Verbindungssteckern werden die Kanäle mit
den Buchsen III, IV TГ. ИMP. KAH. 1-8 (ПEP. und ПP.) zusammenge-
schaltet. Von den Anschlüssen III, IV CT. werden die Kanäle über
Kabel zu den Anschlußmuffen TГ. ИMP. KAH. 1-8 der Kabeleinführung
Nr. 2 weitergeführt und von dort an die andere Gerätesätze übergeben.

5.1.9. Durchschalten der KW-Funkkanäle

Die Funkkanäle werden über die Anschlußmuffen 1-6 P/KAH. der
Kabeleinführung Nr. 1 an den SFe-GS übergeben und zu den Anschlüs-
sen 1-6 P/KAH. des Schalt- und Verteilerblockes UKK 2 geführt, wo
sie an den Buchsen P/KAH. 1-6 KAH. (ПP. und ПEP.) herausgeführt
sind und mit Verbindungssteckern mit den Buchsen AT-3004 ЛИH.
KAH. 1 (ПP. und ПEP.) zusammengeschaltet werden können.
Der Funkkanal vom ortsseitigen Ausgang des KW-Modems AT-3004D wird
über den Anschluß CT. AT-3004 zu den Buchsen CT. AT-3004 KAH. 1
(ПP. und ПEP.) geführt und mit Verbindungsschnüren mit den Buchsen
1T230 (ПP. und ПEP.) des Schalt. und Verteilerblockes UKK 2 zu-
sammengeschaltet. Vom Anschluß 1T230 des Blockes UKK 2 wird der
Funkkanal über das SAS-Gerät, den Teilnehmerschaltblock 3BAK 40 F1
sowie den Signalisations- und Rufwandler AT-3025 zur SFe-Vermittlung
und weiter zur Anschlußmuffe AБ/ЦБ 1-4 der Kabeleinführung Nr. 2
geführt.

5.1.10 Durchschalten eines adaptiven Funkkanals

Der adaptive Funkkanal mit Diversityempfang ist an die Anschluß-
muffe P/KAH. 1 der Kabeleinführung Nr. 1 anzuschließen. Von hier
wird über den Anschluß P/KAH. 1 des Schalt- und Verteilerblockes
UKK 2 der Kanal auf folgende Buchsen geschaltet:
a) Adernpaare a2, б2 (Empfang-1) und a1, б1 (Senden) zu den Buch-
   sen P/KAH: 1 KAH. (ПP. und ПEP.), von wo die Adernpaare mit
   Verbindungssteckern zu den Buchsen AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПP. und
   ПEP.) durchgeschaltet werden,
b) Adernpaar a5, б5 (Empfang-2) zu den Buchsen P/KAH. CЛ. von
   denen das Adernpaar mit Verbindungsschnur zu den Buchsen
   AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.) durchgeschaltet wird,
c) Adernpaare a3, б3 und a4, б4 (Fernbedienung) zu den Buchsen
   УПP. P/KAH. 1 CЛ und P/KAH. 1 CB. P von wo die Adernpaare
   mit Verbindungsschnüren zu den entsprechenden Buchsen AB-481
   (ПEP. TГ und ПP. TГ.) durchgeschaltet werden.

Bei der Arbeit der adaptiven Funkrichtung mit Diversityempfang und
Fernbedienung über die Modems AB 481 und AB 482 im Funkempfangsge-
rätesatz über eine 2adrige physische Leitung mit Frequenzsteuerung
wird die Zusammenschaltung am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 wie
folgt realisiert:
a) Buchsen P(KAH. 1 (ПP. und ПEP. - Empfang-2 und Senden) durch
   Vermittlungsschnüre mit den Buchsen AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПP.)
   und AB-481 (ПEP. und ПP.) verbinden.
b) Buchsen P(KAH. 1 CB. P. (Empfang-2) durch Verbindungsschur mit
   den Buchsen AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.) und Buchsen AT-3004 ЛИH.
   KAH. 1 (ПEP.) durch Verbindungsschnur mit den Buchsen AB-481
   ИHФ. BШ. verbinden.

Bei der Arbeit der adaptiven Funkrichtung mit Diversityempfang und
Fernbedienung über Modem AB 481 und Ab 482 im Funkempfangsgeräte-
satz über eine 2adrige physische Leitung wird die Zusammenschaltung
am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 wie folgt realisiert:
a) Buchsen P/KAH. 1 KAH. (ПP. und ПEP. -Empfang-2 und Senden) durch
   Verbindungsstecker mit den Buchsen AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПP. und
   ПEP.) verbinden.
b) Buchsen P/KAH. 1 CB. P (Empfang-2) durch Verbindungsschnur mit
   den Buchsen AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.) und Buchsen УПP. P/KAH. 1
   CЛ (Fernbedienung) durch Verbindungsschnur mit den Buchsen
   AB-481 (ПEP. und ПP.) verbinden.

5.1.11. Herstellen der Dienstverbindungen

Der Anschluß der Dienstverbindungen von anderen Gerätesätzen zum
Dienstverbindungspult 2PSS-BM ist über das 5. Adernpaar der An-
schlußmuffen 1-6 P/KAH., das 10. und 20. Adernpaar der Anschluß-
muffen 1-8 KAH. TЧ (ИMP. KAH.) der Kabeleinführung Nr. 1 geschal-
tet. Die Dienstverbindungsadern sind über die Anschlüsse 1-6
P/KAH. und 1-4, 5-8, 9-12 BШ. KAH. an Schalt- und Verteilerblock
UKK 2 zu den Buchsen 1-6 P/KAH. CЛ 1-8 TЧ/ИMP. KAH. II CЛ IV CЛ
sowie 0-16 TЧ/ИMP. II CЛ geschaltet. Diese Buchsen werden
mittels Verbindungsstecker oder Verbindungsschnüre mit den Buchsen
1-10 ACC verbunden und somit über den Anschluß ACC zum Dienstver-
bindungspult 2PSS-BM geschaltet.
Die Anschlußleitung für Ortsbatterieteilnehmer wird an die Kabel-
klemme MB der Kabeleinführung Nr. 1 angeschlossen, von wo sie
über den Anschluß ATC BC 1,2 ЦБ/MБ des Schalt- und Verteiler-
blockes UKK 2 zur Buchse ЦБ/MБ geführt ist mittels Verbin-
dungsstecker mit der Buchse 9 ACC verbunden wird.
Andere Dienstverbindungsanschlüsse sind wie folgt geschaltet:
a) Die Dienstverbindungsadern über die an die Kabeleinführung
   Nr. 1 angeschlossenen Kabel der NF- und Impulskanäle werden
   an Schalt- und Verteilerblock UKK 2 mit den Buchsen 1,2 ACC zu-
   sammengeschaltet.
b) Die Dienstverbindung von der Schaltstelle kann über das 10.
   Adernpaar des Verbindungskabels, welches an der Anschaltmuffe
   TФ. CИГH. 1-15 angeschlossen ist, oder über das 5. Adernpaar des
   Verbindungskabels, welches an der Anschlußmuffe TФ, CИГH. 16-20
   der Kabeleinführung Nr. 1 angeschlossen ist, geschalten werden.
   Beide Adernpaare sind parallelgeschaltet und werden am Verteiler-
   feld mit einer beliebigen Buchse ACC zusammengeschaltet.
c) Der Anschluß der Dienstverbindungen von anderen Gerätesätzen
   zum Dienstverbindungspult 1PSS-BM wird gewährleistet über das
   10. und 20. Adernpaar der Anschlußmuffen 1-8, 9-16, 17-24 TФ.
   ИMP. KAH. der Kabeleinführung Nr. 2. Die Dienstverbindungsadern
   sind über die Anschlüsse 6-10, 11-15 CЛЖ. der Verteilerkabel
   StschSS 2 zu den Buchsen 6-11 CЛЖ. geschaltet. Diese Buchsen
   werden mittels Verbindungsstecker oder Verbindungsschnüre mit
   den Buchsen 6-10 ПCC verbunden.
d) Die an die Anschaltmuffen 1-5 CЛЖ. der Kabeleinführung Nr. 2
   angeschlossenen Dienstverbindungsleitungen sind zu den Buchsen
   1-5 CЛЖ. der Verteilertafel StschSS 2 geführt und werden mittels
   Verbindungsstecker mit den Buchsen 1-5 ПCC verbunden und somit
   zum Dienstverbindungspult 1PSS-BM geschaltet.
e) Die Dienstverbindung mit den SAS-Fernschreibgerätesätzen wird
   über das 10. und 20. Adernpaar der an die Anschlußmuffen
   TГ. ИMP. KAH. 1-8 der Kabeleinführung Nr. 2 angeschlossenen
   Kable realisiert. Diese Adernpaare sind zu den Buchsen CЛЖ. 12,
   13 der Verteilertafel StschSS 2 geführt und werden mittels Ver-
   bindungsschnüre mit den Buchsen 6-10 ПCC verbunden.

5.1.12. Anschluß des Rauschgenerators P 219 AN

Die unsymmetrischen Ausgänge des Rauschgenerators sind mit Kabeln
an die Kontakte a5, a10 der Anschlußmuffen 1-4, 5-8, 9-12, 13-16,
17-20 AБ/ЦБ und Kontakte a5, a15 der Anschlußmuffe TГ. ИMP.
KAH. 1-8 der Kabeleinführung Nr. 2 sowie an die Abschirmung der
Anschlußmuffen angeschlossen. An den Anschaltkästen WStsch 5 wird
zwischen den Kontakten a5, aE ein Belastungswiderstand von 15 kΩ
geschaltet.

5.1.13. Kontrolle der Kanalzustände

Der Zustand der durch die Signalisations- und Rufwandler AT-3025
kontrollierten Kanäle wird als statisches Kontrollsignal über die
SFs-Vermittlung und die Anschlußmuffen TФ. CИГH. 1-15. 16-20 der
Kabeleinführung Nr. 1 zum Führungspunkt der Fernsprech- bzw.
Nachrichtenzentrale übertragen.

5.2. Stromversorgung des SFe-Gerätesatzes P 244 TN

Die Stromversorgung des SFe-GS wird durch Anschalten von 2 drei-
phasigen, autonomen, galvanisch nicht gekoppelten Wechselstromnet-
zen mit einer Phasenspannung von je (220 ±²²₃₃) V; (50 ± 2,5) Hz
über vieradrige Stromversorgungskabel gewährleistet:
a) Die Stromversorgung des SFe-GS und der Einzelgeräte ist vom
   Netz-2 über den Anschluß CETЬ 3~380 V1 der Kabeleinführung
   Nr. 1 geschaltet.
b) Die Stromversorgung der Klimaanlage 1K22 erfolgt vom Netz-2
   über den Anschluß CETЬ 3~380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1.
Bei Absinken bzw. Ansteigen der Phasenspannung im Netz-1 auf einen
Wert von (195 ± 5) V bzw. (250 ± 5) V wird automatisch die Strom-
versorgung des SFe-GS und der Einzelgeräte von Netz-1 auf Netz-2
umgeschaltet, wobei automatisch die Klimaanlage abgeschaltet wird
(Schalter PИTAHИE BCПOM. OB. in Stellung ABT. OTKЛ geschaltet).
Die Signalisation über das Absinken oder Ansteigen der Spannung im
Netz-1 über den zulässigen Wert wird durch die LED CETЬ 1 HAПP. <
(zu niedrig) bzw. > (zu hoch) gewährleistet.
Das Anliegen des entsprechenden Versorgungsnetzes wird durch die
Kontrollampen PИTAHИE AПП CETЬ 1 bei Versorgung vom Netz-1 und
ПИTAHИE AПП. CETЬ 2 sowie Ertönen des Summers bei Versorgung vom
Netz-2 angezeigt.
Die Rückschaltung vom Netz-1 nach einem Absinken der Versorgungs-
spannung wird automatisch realisiert (Schalter BO3BPAT HA CETЬ 1
in Stellung ABT.), sofern die Phasenspannung vom Netz-1 einen
Wert von (205 ± 5) V erreicht, oder von Hand (Schalter BO3BPAT
HA CETЬ 1 in Stellung PУЧH.) durch Drücken der Taste, wenn die
Phasenspannung im Netz-1 einen Wert von 210...242 erreicht hat.
Die Rückschaltung zum Netz-1 nach einem Ansteigen der Versorgungs-
spannung erfolgt automatisch, wenn die Phasenspannung im Netz-1
einen Wert von (240 ± 5) V erreicht.
Bei der Versorgung des SFe-GS vom Netz besteht die Möglichkeit,
die Klimaanlage 1K22 durch Schalten des Schalters ПUTHИE BCПOM.
Ob. in Stellung PУЧH. BKЛ. in Betrieb zu setzen.
Die Stromversorgungseinrichtungen sind wie folgt geschaltet:
a) Über die Anschlußmuffen CETЬ 3~380 V1 und CETЬ 3~380 V2 der
   Kabeleinführung Nr. 1 ist der Netzschutz- und Verteilerblock
   BKRZ an die Versorgungsnetze angeschlossen. Die Klimaanlage 1K22
   wird mit Dreiphasen-Wechselspannung mit einer Phasenspannung
   von 220 V~ versorgt.
   Vom Netzschutz- und Verteilerblock wird die Wechselspannung
   220 V; 50 Hz zur Versorgung der 4 Stromversorgungsgeräte
   CA 008 M, der beiden Stromversorgungsblöcke BPA-D, des Lade-
   gleichrichters BZ 12/24, der Schalttafeln StschP 1 und StschP 2
   sowie des Stromversorgungsgeräts CЧПOB 3 bereitgestellt.
b) Die Stromversorgungsgeräte CA 008 M gewährleisten die Versor-
   gung der SAS-Geräte, der Sprachwandler, der NF-Modems 1 und 2
   sowie des KW-Modems mit Gleichspannung 28,5 V.
c) Der Stromversorgungsblock 1BPA-D gewährleistet die Versorgung
   der SFe-Vermittlung (Blöcke RPS 13 und PB 61 P), des Dienst-
   verbindungspultes 1PSS-BM, des Prüfblockes für Fernsprechver-
   bindungen BITS 2/4 sowie des Rauschgenerators P 210 AM mit
   Gleichspannung 24 V.
d) Der Stromversorgungsblock 2BPA-D gewährleistet die Versorgung
   des 3. NF-Modems, des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2 sowie
   des Dienstverbindungspultes 2PSS-BM mit Gleichspannung 24 V
   sowie des Modems AB 481 mit Wechselspannung 220 V; 50 Hz.
e) Die Stromversorgungsblöcke 1BP 65 und 2BP 65 versorgen die
   3 Signalisations- Rufwandler AT-3025 mit Gleichspannungen
   27 und 5 V.
Bei Netzausfall wir die Stromversorgung des Schalt- und Vertei-
lerblockes UKK 2 und des Dienstverbindungspultes 2PS-BM über den
Stromversorgungsblock 2BPA-D und der SFe-Vermittlung, des Dienst-
verbindungspultes 1PSS-BM, des Rauschgenerators P 219 AM sowie
des Prüfblockes für Fernsprechverbindungen BITS 2/4 über den
Stromversorgungsblock 1BPA-D durch die Akkumulatoren 5NKTB-80
sichergestellt.
Das Laden der Akkumulatoren 4x5 NKTB-80 wird mit einer Spannung
von 24 V und einem Ladestrom von 15 A (± 3 A) vom Ladegleichrich-
ter BZ 12/24 und der Akkumulatoren des Koffers mit einer Spannung
von 12 V und einem Ladestrom von 8 A (± 2 A) oder 15 A (± 3 A) mit
dem Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 gewährleistet.
Das Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 ist bestimmt zur Stromversor-
gung der Filterventilationsanlage, der Heiz- und Lüftungsanlage
OW-65, des UKW-Funkgerätes R 105 M, der Beleuchtung, der Selektiv-
rufeinrichtung UPA 2, des Lötkolbens, der Handlampe, der Beleuch-
tung der Kabeleinführung sowie weiterer äußerer Verbraucher mit
Gleich- und Wechselspannung von 12 und 24 V.
Bei Ausfall der Dreiphasen-Wechselspannung vom Netz-1 wird die
Stromversorgung der heiz- und Lüftungsanlage, der Filterventila-
tionsanlage und der Tarnbeleuchtung durch die Akkumulatoren des
Koffers sichergestellt.

B Nutzung
1. Sicherheitsbestimmungen

Bei der Nutzung des SFe-GS sind zusätzlich zu den allgemeinen Be-
stimmungen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie Brandschutzes
und den Sicherheitsbestimmungen zur Nutzung, Instandsetzung und La-
gerung von Nachrichtenausrüstung folgende Sicherheitsforderungen
zu beachten und durchzusetzen:
a) beim Entfalten des SFe-GS
   - Der Aufbauplatz ist so zu wählen, daß für die Kabelzuführungen,
     Antennen, Antennenmasten und ihre Abspannungen, Erdungen und
     Stromversorgungsanlagen die erforderlichen Sicherheitsabstän-
     de eingehalten werden.
   - Der SFe-GS ist vor jeder Inbetriebnahme zuverlässig zu erden.
   - An die Erdungsklemmen der Kabeleinführung Nr.1 sind zuver-
     lässige Betriebs- und Schutzerden anzuschließen. Vor jedem
     Einschalten der Stromversorgung des SFe-GS mit der Erdungsklemme
     der Kabeleinführung galvanisch verbunden sind und eine leiten-
     de Verbindung zwischen dem Kfz (Erdungsklemme) und dem Koffer-
     aufbau besteht.
     Die Erdungsleitungen sind an die Klemme Erde und 3A3EMЛEHИE
     БE3OПACHOCTИ der Kabeleinführung Nr. 1 anzuschließen. Der
     Durchgang von der Klemme Erde der Kabeleinführung Nr. 1 zum
     Gehäuse sämtlicher Geräte sowie zum Chassis des Kfz und von
     der Klemme zum Netzschutzautomaten des Netzschutz- und Ver-
     teilerblockes BKRZ ist mit dem Vielfachmesser C4353 zu messen.
   - Die Funktionsfähigkeit des Netzschutzautomaten ist in Überein-
     stimmung mit den Festlegungen zu dessen Nutzung periodisch zu
     kontrollieren. Wird trotz angeschlossener Schutzerde eine
     Spannung beim Berühren des Kfz festgestellt, ist die Strom-
     versorgung sofort abzuschalten. Der Fehler ist vor dem er-
     neuten Einschalten derselben zu beseitigen.
   - Der Anschluß des SFe-GS an das örtliche Elektroenergieversor-
     gungsnetz 380 V; 50 Hz oder an ein Stromversorgungsaggregat
     ist nur durch entsprechend unterwiesene und mit den dafür
     geltenden Arbeitsschutzbestimmungen vertrauten Armeeangehörige
     im Beisein eines Aufsichtsführenden auszuführen.
   - Vor dem herstellen des Anschlusses sind die Anschlußstelle
     und die verwendete Zuleitung auf ihre Eignung (Isolation,
     Querschnitt, Anschlußart) zu überprüfen. Der Anschluß an Fremd-
     netze, von denen keine Angaben vorliegen (Stromart, Spannung,
     Frequenz) ist verboten!
   - Die Stromzuführungskabel sind zuerst an die Kupplung CETЬ
     3~380 V1 und CETЬ 3~380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1 und
     danach an die externe Spannungsquelle anzuschließen. Es ist
     verboten, eine Spannungsquelle gleichzeitig an die beiden
     Kupplungen CETЬ 3~380 V1 und CETЬ 3~380 V2 anzuschließen.
     Vor dem Anschließen der Stromversorgungskabel ist zu prüfen,
     daß sich sämtliche Schalter für die Stromversorgung der Gerä-
     te und Einrichtungen in der Stellung BЫKЛ. oder OTKЛ. befin-
     den.
b) bei der Arbeit mit der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65 (Anlage
   OW-65)
   - Das Gehäuse der Anlage OW-65 ist nicht vollständig hermeti-
     siert. Dadurch ist die Brandschutzsicherheit in großem Maße
     von der Dichtheit der Kraftstoffleitung und der genauen Ein-
     haltung der Bestimmungen zur Inbetriebnahme sowie Nutzung ab-
     hängig. Die Inbetriebnahme der Anlage OW-65 ist verboten,
     wenn Kraftstoff austritt oder ein erkennbarer Schaden vor-
     liegt. Bei Instandsetzungsarbeiten an der Anlage OW-65 ist
     ein Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe bereitzuhalten.
   - Die Zündanlage des Kfz und die Einstellung der Anlage OW-65 sind
     ständig zu überwachen, um eine vollständige Verbrennung des
     Kraftstoffes zu erreichen. Unvollständige Verbrennung führt
     zum Anreichern von Kohlenmonoxid /CO) in den Auspuffgasen
     und somit zur Schädigung der Angehörigen des Fernsprechtrupps.
     Bei längerer ununterbrochener Nutzung der Anlage OW-65
     empfiehlt es sich, den Kofferaufbau regelmäßig bei eingeschal-
     teter Anlage OW-65 zu belüften.
c) bei Märschen
   - Es ist verboten, Personen in der vorderen Kabine zu transpor-
     tieren.
   - Beim Befahren schwieriger Geländeabschnitte sind die Nachrich-
     tenkräfte im Kofferaufbau vom Fahrerhaus über die Wechsel-
     sprechverbindung zu warnen.
   - Die sichere Verbindung zwischen Fahrerhaus und Kofferaufbau
     mit der Selektivrufeinrichtung UPA 2 ist vor Fahrantritt zu
     prüfen.

2. Bedienung
2.1. Besonderheiten

Die im Gerätesatz eingesetzten Geräte und Einrichtungen arbeiten
bei Umgebungstemperaturen von -10...+50 °C und einer relativen
Luftfeuchte von (65 ± 15) %. Zum Gewährleisten einer ununterbro-
chenen und zuverlässigen Arbeit aller Geräte und Einrichtungen
sollte im Kofferaufbau eine Temperatur von +20 °C ± 5 K mit der
Anlage OW-65 bzw. der Klimaanlage 1K22 gehalten werden.
Im allgemeinen ist zu beachten:
a) Wenn bei der Nutzung des SFe-GS kurzzeitige Unterbrechungen
   unter 24 h in der kalten Jahreszeit eintreten, sollte der
   Kofferaufbau durchgehend beheizt werden, um auftretende Feuch-
   tigkeit zu vermeiden.
b) nach dem Transport in der kalten Jahreszeit muß die Temperatur
   im Kofferaufbau langsam erhöht werden. Die Geräte und Einrich-
   tungen sind periodisch abzuwischen. Die auftretende kondensie-
   rende Feuchtigkeit kann durch Einschalten der Ventilatoren
   beseitigt werden.
c) Beim betrieben der Anlage OW-65 können Kraftstoffdämpfe in den
   ersten 5...10 min nach dem Einschalten im Kofferaufbau auftre-
   ten. Zum Entfernen dieser Dämpfe ist der Kofferaufbau kurz zu
   lüften.
d) Vor Nutzungsbeginn nach der Übergabe vom Hersteller ist eine
   äußere Durchsicht des SFe-GS durchzuführen. Die Vollzähligkeit
   der Geräte sowie Einrichtungen und deren Übereinstimmungen mit
   der Stückliste ist festzustellen.
e) Konservierte SFe-GS sind vor Beginn der Nutzung zu entkonser-
   vieren. Nach jeder Entkonservierung ist eine Funktionskontrolle
   durchzuführen.

2.2. Entfalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN
2.2.1. Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes

Der SFe-GS kann sowohl im Bestand einer mobilen Nachrichtenzentrale
als auch als selbständiges Element eingesetzt werden. Sein Aufbau-
platz wird durch die Lage der wichtigsten Stabsteilnehmer und durch
die Geländebedingungen bestimmt.
Die Entfaltung der SFe-GS ist durch den Fernsprechtrupp unter der
Leitung des Truppführers wie folgt durchzuführen:
1. Fahrzeug zum befohlenen Entfaltungsort fahren und waagerecht
   abstellen, nachdem vorhandene Unebenheiten beseitigt wurden.
2. Gesicherten Bereich (Radius mindestens 10 m) markieren.
3. Tarnsatz so auf das Fahrzeug auflegen, daß die weitere Entfal-
   tung nicht behindert wird.
4. Umhüllung und Deckel von den Geräten sowie Einrichtungen ab-
   nehmen.
5. Arbeiten gemäß Teil B, Abschn. 2.2.2. bis 2.3., ausführen.
Die Entfaltung des SFe-GS ist abgeschlossen, wenn
a) der SFe-GS zuverlässig geerdet ist,
b) die Stromversorgung aus 2 voneinander unabhängigen Spannungs-
   quellen sichergestellt wurde,
c) die Verbindungskabel und Leitungen ausgebaut wurden,
d) die Dienstverbindungen aufgenommen und überprüft wurden,
e) die Eigenüberprüfung der Geräte und Einrichtungen gemäß Teil B,
   Abschn. 2.3., erfolgte,
f) die Meßtechnik zum Betrieb vorbereitet ist,
g) die Betriebsunterlagen geführt und
h) die Betriebsbereitschaft gemeldet wurden.

2.2.2. Erden des SFe-Gerätesatzes P-244 TN

Am SFe-GS sind die Betriebs- und Schutzerde auszubauen. Es sind
im Sommer die Erder БУPAB und im Winter die Erder KOЛ. zu verwen-
den. Die Betriebserde ist an die Klemme Erde der Kabeleinführung
Nr. 1 und die Schutzerde an die Klemme 3A3EMЛEHИE БE3OПACHOCTИ
anzuschließen.
Beim Erden des SFe-GS ist zu beachten:
a) Der Erdübergangswiderstand ist direkt von der Beschaffenheit
   des Erdbodens abhängig. Bei manchen Böden (trockener Sand, Kies,
   Schotter, Steinböden usw.) ist eine normale Erdung durch Ein-
   drehen/Einschlagen der Erder in den Erdboden unwirksam. In die-
   sem Fall ist in einer Entfernung von etwa 3...5 m zu Kabelein-
   führungen eine Grube auszuheben, deren Tiefe etwa 500 mm beträgt.
   Die Erder sind in der Grube auszubauen und danach im Sommer mit
   Wasser oder einer 2,5%igen Kochsalzlösung anzugießen. Das An-
   gießen ist bei Erfordernis nach jeweils 24 h zu wiederholen. Im
   Winter sind die Erder nicht anzugießen.
   Bei extrem trockenem Erdboden im Sommer sind nach Möglichkeit
   in der Nähe liegende Flüsse, Brunnen, Gräben usw. zu nutzen.
   Stehen diese zur Verfügung, sind die Erder auf den Boden des
   Flusses, Brunnens oder der Gräben zu senken.
b) Die Erder sind vor dem Eindrehen von Fett und öl zu reinigen.
   Sie sind mit ihrer vollen Länge in den Erdboden einzudrehen/
   einzuschlagen.
C) Bei gefrorenem Boden im Winter ist die Grube bis in eine frost-
   freie Tiefe auszuheben. Die Erder sind danach etwa 700...800 mm
   tief einzudrehen/einzuschlagen.
   besteht im Winter die Notwendigkeit, den Boden aufzutauen, sind
   danach die Erder dicht mit Stroh, Torf oder anderen wärmehalten-
   den Materialien zu bedecken.

2.2.3. Anschließen der Verbindungskabel

Die Verbindungskabel ПPK 20x2, 10x2 und 5x2 sind entsprechend dem
Kabelplan zur Entfaltung der Nachrichtenzentrale zu verlegen und
nach dem Auslegen zu prüfen. Die Ergebnisse sind im Betriebsbuch
nachzuweisen. Beim Verlegen sind folgende Bestimmungen einzuhalten:
a) Die Kabel dürfen nicht verdreht oder gedehnt werden.
b) Beim Anschluß von Kabeln des Typs PTRK sind die entsprechenden
   Übergangstücke PW-20 PR, PW-10 PR und PW-5 PR zu verwenden.
   beim Übergang vom Kabel ПPK 20x2 auf 2 Kabel ПPK 10x2 ist die
   Verteilermuffe PM 20 bzw. bei Übergang vom Kabel ПPK 10x2 auf
   2 Kabel ПPK 5x2 die Verteilermuffe PM 10 zu verwenden.

2.2.4. Entfalten und Anschließen der Stromversorgungseinrichtungen

Der Anschluß des Stromversorgungskabels an das Elektroenergiever-
sorgungsnetz ist unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen im Bei-
sein eines Aufsichtsführenden durchzuführen, Dabei ist zu beachten:
a) Der Anschluß des SFe-GS an das Energieversorgungsnetz ist mit
   Stromversorgungskabeln des Typs KPШП 4x6 mm auszuführen.
   Dabei sind die Kabel zuerst an die Kupplungen CETЬ 3~380 V1 und
   CETЬ 3~380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1 und danach an das Elek-
   troenergieversorgungsnetz anzuschließen. Steht nur ein Anschluß
   am Elektronergieversorgungsnetz zur Verfügung, ist das Kabel an
   die Kupplung CETЬ 3~380 V2 anzuschließen. Dabei ist am Netz-
   schutz- und Verteilerblock BKRZ der Schalter ПИT. БПCЖ unbe-
   dingt in Stellung CETЬ 2 zu schalten.
b) Bei Notwendigkeit (Fehlen einer genormten Anschlußkupplung)
   kann zum Anschluß an das Elektroenergieversorgungsnetz ein Über-
   gangskabel mit einer Länge von 2 m mit der Kupplung RK40-4 zum
   Anschluß an das Stromversorgungskabel und an die Endklemmen
   CETЬ 3~380 V1, 2, 3, 0 zum Anklemmen an das Stromversorgungsnetz
   verwendet werden.
   Dabei sind die Klemmen in folgender Ordnung durch Berechtigte
   anzuschließen:
   - Phase A     Klemme 1
   - Phase B     Klemme 2
   - Phase C     Klemme 3
   - Nulleiter   Klemme 0
Der Anschluß und Elektroaggregate, Umformer oder anderen Spannungs-
quellen ist sinngemäß unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen
auszuführen.
Zum gewährleisten der Notstromversorgung müssen die Akkumulatoren
vor Arbeitsbeginn und sofort nach ihrer Entladung geladen werden.
Außerdem sind die Akkumulatoren im 3monatigen Zyklus zu entladen
und wieder neu zu laden sowie der Elektrolyt bei Akkumulatoren des
Typs NK auszutauschen. Diese Arbeiten sollten in eine Akkumulato-
renladestation ausgeführt werden.
Die Akkumulatoren sind wie folgt zu laden:
a) Akkumulatoren 4x4 NKTB-80 (Gleichspannung 24 V)
   - Ladezustand mit einem Belastungsäquivalent messen. Dazu ist
     ein Belastungswiderstand einzusetzen, der einem Entladestrom
     von 12 A entspricht. Durch messen der einzelnen Zellen kann
     der Ladezustand gemäß Tabelle 3 bestimmt werden.

Tabelle 3
Anzeige des Spannungsmessers  Entladung
am Belastungsäquivalent
bis 1,3 V0 %
bis 1,25 V25 %
bis 1,22 V50 %
bis 1,2 V75 %
bis 1,0 V100 %
   - Notwendigen Mindestpegel des Elektrolyts vor Beginn des Ladens
     in jeder Zelle prüfen und Elektrolytstand bei Erfordernis
     korrigieren.
   - Schalter "22 V" am Ladegleichrichter BZ 12/24 in Stellung BKЛ.
     und Schalter PEЖ. 3AP. sowie PEЖ. БAT. in die entsprechenden
     Stellungen 24 V (3-8-15 A) sowie PA3. 12 V/3AP. 24 V schalten.
   - Ladestrom mit dem Schalter PEГ. TOK. 3AP. nach Anzeige des
     Strommessers TOK. 3AP. einstellen. Das Ladeende wird nach der
     Anzeige am Spannungsmesser des Ladegleichrichters kontrolliert.
     Dazu muß nach umschalten des Schalters БAT. 12 V - OTKЛ. -
     БAT. 24 V in Stellung БAT. 24 V die Anzeige in den Grenzen
     35...36 v liegen.
   - Alle Schalter nach dem Ladevorgang in die Ausgangsstellung
     schalten.
b) Akkumulatoren 6ST-140R (Gleichspannung 12 V)
   - Entladezustand der Akkumulatoren prüfen, indem am Stromver-
     sorgungsgerät CЧПOB 3
     . die Taste des Einschalters MACCЫ der Akkumulatoren ge-
       drückt wird,
     . am CЧПOB 3 die Schalter in folgende Stellungen geschal-
       tet werden:
          HAГP.                               OB-65 oder ФBУ
          PEЖ. БAT.                           PA3P.
          BЫПP. - OTKЛ. - AKK. БAT.           AKK. БAT.
     . durch kurzes Einschalten der Anlage OW-65 oder der Filter-
       ventilationsanlage die Abweichung der Spannung am Spannungs-
       messer des CЧПOB 3 überprüft wird. Dabei darf die Span-
       nung der Akkumulatoren nicht unter 12 V abfallen. Bei einer
       Spannung von ≦ 11 V sind die Akkumulatoren zu laden.
   - Bei Überprüfung des Ladezustands mit Belastungsäquivalent ist
     ein Belastungsstrom von 12 A einzustellen. Dabei entsprechen
     die in Tabelle 4 angegebenen Zellenspannungen den angegebenen
     Entladungsgraden.

Tabelle 4
Anzeige des Spannungsmessers Entladung
am Belastungsäquivalent
bis 1,85 V0
bis 1,7 V25 %
bis 1,6 V50 %
bis 1,5 V75 %
bis 1,3 V100 %
   - Besteht die Erfordernis, die Akkumulatoren des Kofferaufbaus
     im Verlauf des Betriebsdienstes zu laden, sind zum Laden der
     Akkumulatoren des Kofferaufbaus vom Stromversorgungsgerät
     CЧПOB 3 folgende Bedienhandlungen auszuführen:
     . Schalter POД ПИT. in Stellung CETЬ schalten.
     . Schalter BbПP. - OTKЛ. - AKK. БAT. in Stellung AKK. БAT.
       schalten.
     . Schalter PEЖ. БAT. in Stellung 3AP. schalten.
     . Schalter PEЖ. 3AP. in Stellung 15 A und Schalter PEЖ. TOK
       3AP. in Stellung "1" schalten - am Meßinstrument HAПP. muß
       die Akkumulatorenspannung angezeigt werden.
     . Ladestromstärke 15 A mit dem Potentiometer PEГ. TOK 3AP.
       einstellen und während der Ladung konstant nach dem Anzei-
       gewert des Meßinstruments TOK 3AP. halten.

Anmerkung:
Beim Laden der Akkumulatoren des Koffers sind die Belüftungs-
klappen des Akkumulatorenfaches zu öffnen.

2.3. Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen zum Betrieb und
     Prüfen der Betriebsbereitschaft
2.3.1.SFe-Gerätesatz P-244 TN

In Vorbereitung des Einsatzes des SFe-GS zum Betrieb sind zu
kontrollieren:
a) die Stellungen aller Schalter der Stromversorgungseinrichtungen
   und Geräte in der Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0",
b) der Zustand und Nennwert aller eingesetzten Sicherungen,
c) der Zustand und die Unversehrtheit aller Anschlüsse und An-
   schlußmuffen,
d) die Funktionsfähigkeit der Stromversorgung und Beleuchtung.
Die Überprüfung der Stromversorgung und Beleuchtung ist wie folgt
auszuführen:
1. Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 am Netzschutz- und Verteilerblock
   BKRZ in Stellung "0" und Schalter ПИT. БПCЖ in Stellung OTKЛ.
   schalten.
2. Netzstromversorgung des SFe-GS zuschalten - es müssen dabei
   am Netzschutz- Verteilerblock BKRZ die Kontrollampen
   BXOД CETЬ 1 und BXOД CETЬ 2 aufleuchten
3. Größe der Phasenspannung durch Umschalten der Schalter
   KOHTPOЛЬ ФA3Ы A, B, C, bzw. KOHTPOЛЬ (CETЬ 2) in den
   entsprechenden Stellungen messen - der Anzeigewert muß
   (220 ± 22) V betragen.
4. Schalter in folgende Ausgangsstellungen schalten:
   - ПИTAHИE BCПOM. OБ.                     ABT. OTKЛ.
   - 3УMMEP - OTKЛ.                         3УMMEP
   - BO3BPAT HA CETЬ I                      ABT.
   - ПИT. БПCЖ                              CETЬ I
   - CETЬ I                                 I
   - CETЬ 2                                 2
   Dabei müssen die Kontrollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 und
   ПИTAHИE BCПOM. OБ. leuchten.
5. Arbeit der Netzschutzeinrichtung kontrollieren - bei ordnungs-
   gemäßer Erdung und richtiger Arbeit der Netzschutzeinrichtung
   müssen nach Drücken des Knopfes ПPOBEPKA 3AЩ. OTKЛ. die Kon-
   trollampe OПACHO aufleuchten, der Summer ertönen und die Kon-
   trollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 sowie ПИTAHИE BCПOM. OБ. ver-
   löschen.
6. Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 in Stellung "0" und danach wieder
   in Stellung "1" schalten - die Kontrollampe ПИTAHИE AПП.
   CETЬ 1 und ПИTAHИE BCПOM. Ob. müssen wieder aufleuchten.
7. Havariesignalisation durch Drücken der Taste ПPOBEPKA HAPУШ.
   3A3EMЛ. prüfen - es müssen, so lange diese Taste gedrückt wird
    die Anzeige HAPУШ. 3A3EMЛ. aufleuchten und der Summer ertönen.
8. Schalter POД, ПИT. am Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in
   Stellung CETЬ schalten, wobei die Kontrollampe 220 V aufleuch-
   ten muß.
9. Schalter BЫПP. - OTKЛ. AKK.БAT. in Stellung BЫПP. schalten
   wobei am Meßinstrument eine Gleichspannung von (12 ± 1,2) V an-
   gezeigt werden muß. Bei Notwendigkeit kann die Spannung durch
   Umschalten des Schalters PEГ. -12 V in eine der Stellungen 1,
   2, 3 oder 4 nachgeregelt werden.
10. Kontrolle der Beleuchtungseinrichtung des Koffers durch Ein-
    schalten aller Lampen der Hauptbeleuchtung des Kofferaufbaus
    prüfen. Dabei leuchten die Lampen der Tarnbeleuchtung und
    Havariebeleuchtung nicht.
11. Türen des Kofferaufbaus nacheinander öffnen - es müssen dabei
    alle Lampen der Hauptbeleuchtung verlöschen und die Lampen der
    Tarnbeleuchtung aufleuchten.
12. Türen des Kofferaufbaus schließen und Schalter POД ПИT. am
    Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in Stellung OTKЛ. sowie
    Schalter PEЖ. БAT. in Stellung PA3P. schalten. Dabei müssen
    die rote Kontrollampe PA3PЯД1 und die Havariebeleuchtung leu-
    chten. Alle übrigen Lampen verlöschen. Bei Öffnen der Außentüren
    verlöschen die Lampen der Havariebeleuchtung und die Tarnbe-
    leuchtung wird eingeschaltet.
13. Türen schließen und Schalter POД ПИT. in Stellung CETЬ sowie
    Schalter PEЖ. БAT. in Stellung OTKЛ. schalten. Dabei muß die
    Havariebeleuchtung verlöschen und die Hauptbeleuchtung einge-
    schaltet werden.
14. Beleuchtung der Kabeleinführung Nr. 1 bis Nr. 3 kontrollie-
    ren, indem die Stecker der Beleuchtungslampen in die Buchsen
    OCB. BBOДA gesteckt und durch Kopfdruck die Funktion der
    Lampen geprüft wird.
15. Wechselspannungen 24 V und 220 V mit dem Vielfachmesser C4353
    an den entsprechenden Buchsen kontrollieren.
16. Schalter PEЖ. БAT. am Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in
    Stellung 3AP. und Schalter PEЖ. 3AP. in Stellung 15 A schal-
    ten sowie durch Umschalten des Schalters PEГ. TOK. 3AP. in
    den Stellungen "1" bis "10" am Meßinstrument TOK. 3AP. die
    Stromregelung der Ladeeinrichtung prüfen.
17. Stromversorgungsgeräte CA 008 M einschalten und mit dem Meß-
    instrument die Ausgangsspannung (28,5 ±1,5 0,5)V der einzelnen
    Richtungen prüfen.
18. Stromversorgungsblöcke BP 65 einschalten und mit dem Vielfach-
    messer C4353 an den Kontrollbuchsen die Spannung (5 ± 0,5) V
    prüfen.
19. Stromversorgungsblock B 61 P einschalten und an den Buchsen
    BЫX. HAПP. die Ausgangsspannung (80 ±⁶₉) v mit dem Vielfach-
    messer C4353 kontrollieren.
20. Ladegleichrichter BZ 12/24 einschalten und Schalter PEЖ. БAT.
    in Stellung PA3P. 12 V/3AP. 24 V sowie Schalter PEЖ. 3AP. in
    Stellung OTKЛ. schalten. Zur Kontrolle der Akkumulatorenspan-
    nung ist der Schalter БAT. 12  - OTKЛ. - БAT. 24 V in Stel-
    lung БAT. 24 V zu schalten. Das Meßgerät muß eine Spannung
    von (24 ±₄) V anzeigen.
21. Stromversorgungsblöcke BPA-D einschalten, indem der Schalter
    PEЖИMЫ in Stellung ПИT. AПП. und der Schalter ПДT. -OTKЛ- in
    Stellung ПИT. geschaltet wird.
22. Schalter KOHTP. HAПP. nacheinander in die Stellungen 220 V,
    80 V, БЫX. CTAБ., AKK. sowie BЫXOДЫ 24 V schalten und Spannun-
    gen mit dem Meßgerät kontrollieren.
23. Schalter KOHTP. HAПP. am Stromversorgungsblock 1BPA-D in
    Stellung AKK. schalten, wobei am Meßgerät die Spannung
    (24 ± 2,4) V der Batterie der Havariestromversorgung angezeigt
    werden muß.

2.3.2. Einzelgeräte
2.3.2.1. Sprachwandler AT-3001M

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Sprachwandlers
AT-3001M sind wie folgt durchzuführen:
1. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am Einschub CA 006 M in Stellung
   KOHTPOЛЬ schalten.
2. Schalter 1,2 - ДИC. - 2,4 in Stellung "1,2" schalten und
   Stromversorgungsgerät einschalten.
3. Schalter CETЬ am Einschub CA 006 M in Stellung BKЛ. schalten -
   am Leuchtindikator KOHTPOЛЬ muß das Zeichen Komma (Komma) mit
   einer Periodizität von 3,6 s blinken.
4. Schalter 1,2 - ДИCT. - 2,4 in Stellung "2,4" schalten und An-
   zeige analog Arbeitsgang 3 prüfen.
5. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ in Stellung PAБOTA schalten, wobei
   die LED PAБOTA und am Leuchtindikator KOHTPOЛЬ das Zeichen
   Komma (Komma) ständig leuchten müssen.
6. vordere Abdeckung am Einschub CA 006 M abnehmen und sich davon
   überzeugen, daß die Blockierung des Gerätes anspricht - es müs-
   sen an der SFe-Vermittlung P 209 I die Signallampe ABAPИЯ
   aufleuchten und die LED PAБOTA verlöschen.
7. Vorhandensein der Brückenstecker Ш3, Ш6 prüfen.
8. Vordere Abdeckung verschließen und plombieren. An der SFe-Ver-
   mittlung P 209 I verlischt die Signallampe ABAPИЯ und die LED
   PAБOTA leuchtet auf.

2.3.2.2. NF-Modem AT-3002M

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des NF-Modems sind
wie folgt auszuführen:
1. Bedienelemente in folgende Ausgangsstellungen schalten:
   - KOPP. CЛ. - ПPД - HAKЛOH          0
   - KOPP. CЛ. - ПPM - HAKЛOH          0
   - KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ         0
   - HACTPOЙKA                         BЫKЛ.
   - УPOBEHЬ ДБ                        beliebig
   - CЛУx. CBЯCБ - OTKЛ.               OTKЛ.
   - PEЖИM                             ПOИCK
   - PEГЛ. - OTKЛ.                     OTKЛ.
   - MECTH. - ДИC.
   - CKOPOCTЬ                          4,8
   - CETЬ 27 V - OTKЛ.                 OTKЛ.
2. Stromversorgung einschalten.
3. Schalter CETЬ 27 V - OTKЛ. in Stellung CETЬ 27 V schalten -
   es müssen die LED CETЬ 27 V; ± 15 V-I; +27 V-I; +5 V-I;
   +9 V-II; +9 V-I; ± 15 V-II; +27 V-II sowie -9 V-II leuchten,
   die LED ПOЙCK blinken und an der Ziffernanzeige die Ziffern
   (ohne Punkt) angezeigt werden.
4. Taste ИHД drücken - es müssen außer ПEPEГPEB und KOHTP. УПC
   alle anderen LED leuchten.
5. Schalter PEЖИM in Stellung KOHTPOЛ. УПC und Schalter CKOPOCTЬ
   in Stellung "9,6" schalten, worauf die LED CKOPOCTЬ 4,8;
   +9 V-I; +9 V-II; ± 15 V-I; ±15 V-II; +27 V-I; 27 V-II;
   +5 V-I; -9 V-II verlöschen und die LED KOHTPOЛ. УПC sowie
   CKOPOCTЬ 9,6 aufleuchten müssen.
6. Taste ПУCK KOPP: drücken - es müssen
   - die LED KOPP. leuchten,
   - nach etwa 50 s die LED KOPP. verlöschen und die LED HOPMA
     aufleuchten.
7. Schalter CKOPOCTЬ nacheinander in die Stellungen "4,8"; "2,4"
   sowie "1,2" schalten und Kontrolle gemäß Arbeitsgang 5 wieder-
   holen.
8. Schalter CЛУЖ, CBЯ3Ь - OTKЛ. in Stellung CЛУЖ. CBЯ3Ь schalten
   - die LED CЛУЖ. CBЯ3Ь muß leuchten.
9. Taste BЫ3OB drücken - es müssen die LED BЫ3OB leuchten und
   ein Signal ertönen.
10. Schalter CЛУЖ. CBЯCБ - OTKЛ. in Stellung OTKЛ. schalten.

2.3.2.3. KW-Modem AT-3004D

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des KW-Modems sind wie
folgt durchzuführen:
1. Bedienelemente an den entsprechenden Blöcken in die angegebenen
   Stellungen stellen:
   a) Hauptgerät JaA 041
      - ПEPEKOC 3ATУXAHИЯ ДБ
      - (ПPMИ, ПPM2 ПPДИ, ПPД2)                     0
      - KOHTP. KAH.                                 ПPMI
      - ИCПP - OTKЛ.                                ИCПP
      - PEГ. ГP                                     Rechtsanschlag
      - ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ
        (ПPMI und ПPM2)                             OПOPH
      - KOHTP.ПИT.                                  OTKЛ.
      - ДTK                                         31
      - ФA3 KOPP.(ПPMI, ПPM2, ПPД)                  OTKЛ.
   b) Bedienpult UA 030
      - CETЬ 27 V                                   nicht gedrückt
      - ДИCT - MECTH                                nicht gedrückt
      - KOHTP. - HOPMA                              gedrückt
      - PEГЛ - PAБOTA                               nicht gedrückt
      - CЛУЖ. CBЯ3Ь                                 nicht gedrückt
      - KOHTP.                                      УПC
      - KOHTP. ПУ                                   1
      - PEЖИM PAБ                                   2,4
      - PEЖИM ПPM                                   ПPMI
      - HOMEP ЛMДИ                                  30
      - HOMEP KMД2                                  2
      - 3C                                          BKЛ.
      - ПOPOГ KPУ                                   OTKЛ.
      - УPOBHИ (ДБb)
         . ПPMI, ПPM2                               0
         . ПPДI, ПPД2                               +0,5
      - ПPДI, ПPД2                                  OTKЛ.
2. Stromversorgungsgerät einschalten.
3. Taste CETЬ 27 V am UA 030 wobei die Taste CБPOC drücken und mit dem
   Potentiometer PEГ ГP die Lautstärke einregeln (Taste ABAPИЯ
   drücken, wenn der Indikator HOPMA nicht leuchtet) - es müssen
   folgende Indikatoren leuchten:
   - am UA 030: MECTH; KOHTP HOPMA; УПC; PEЖИMЫ PAБ - 2/4;
                PEЖИMЫ ПPM-, ПPM2; ПOPOГ KPУ - OTKЛ.; HET ИИ2,
                ПPM1-Г; KAH OШ x 10 -00 (99),
   - am JaA 041: ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ.
4. Taste KOHTP ИHД drücken - es müssen alle Indikatoren leuchten
   und ein Signalton ertönen.
5. Schalter KOHTP ПИT nacheinander in die Stellungen +5-I, +5-II,
   +9, -15 sowie +15 schalten - der Indikator KOHTP ПИT. muß in
   allen Stellungen leuchten.
6. Schalter KOHTP in Stellung ПУ und Taste ДИC - MECTH wobei da-
   nach Taste ABAPИЯ drücken - es müssen die Indikatoren ПУ, УПC
   und HOPMA leuchten sowie der Indikator ДИC blinken.
7. Schalter KOHTP ПУ in Stellung 2 sowie Schalter PEЖИM PAБ
   in Stellung 1,2-II schalten und die Taste ABAPИЯ drücken, wobei die
   Indikatoren 1,2-II und KOHTP - HOPMA leuchten müssen.
8. Schalter PEЖИMЫ PAБ in Stellung 1,2x2 und KOHTP -HOPMA
   müssen leuchten.
9. Schalter KOHTP ПУ in Stellung 3 schalten und Taste ABAPИЯ
   drücken - der Indikator KOHTP -HOPMA muß leuchten.
10. Schalter KOHTP ПУ in Stellung 4 und Schalter PEЖИM PAБ,
    PEЖИM ПPM sowie ПOPOГ KPУ nacheinander in alle Stellungen
    (außer CДB-2 und CЧETB für PEЖИM ПPM) schalten, wobei in
    jeder Stellung die Taste ABAPИЯ gedrückt und die Indikatoren
    ПPM1,2 sowie CДB entsprechend den Betriebsarten ein "Г" an-
    zeigen.
11. Schalter ПOДCTOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung PУЧH schalten
    und Taste ПPM1+ drücken sowie halten - es müssen die Indika-
    toren ABAPИЯ sowie БЛOKИP nacheinander aufleuchten und der
    Indikator ПPM1 und ПPM2 für den Kanal den Zustand "H" anzeigen.
12. Taste CБPOC und danach die Taste ПУCK drücken - es müssen
    - der Indikator ПPД und danach der Indikator ПOДTB aufleuchten,
    - der Indikator ПPM verlöschen,
    - am Anzeigefeld KMД ПPM kurzzeitig eine zufällige Zahl ange-
      zeigt werden, bevor auf die Zahl "32" umgeschaltet
      wird,
    - ein unterbrochener Signalton ertönen.
13. Taste CБPOC drücken - das Anzeigefeld KMД ПPM verlischt,
    der Signalton wird abgeschaltet.
14. Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung OПOPH und Schal-
    ter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM2 in Stellung PУЧH schalten, Bedien-
    handlungen ab lfd. Nr. 10 wiederholen und Schalter
    ПOДCTOИKA ЧACTOTЫ ПPM2 danach in Stellung OПOPH schalten.
15. Schalter ЧACTOTЫ ПPM2 nacheinander in die Stellungen 1,2-I;
    2,4; 1,2-II schalten und in jeder Stellung den Schalter
    PEЖИM ПPM nacheinander in die Stellungen ПPM1, CДB1, CДB 2,
    ПPM2, CЧETB schalten sowie die Tasten ABAPИЯ betätigen - der
    Indikator HOPMA muß in allen Stellungen leuchten.
16. Schalter PEЖИM ПPИEMA am UA 030 in Stellung ПPM1 und Schalter
    ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung ПУЧH. schalten, Taste
    ПPM1+ etwa 15 s lang drücken, Taste ABAPИЯ betätigen und Schal-
    ter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung AП4 schalten. Taste
    ABAPИЯ nach 5 s betätigen, die verlöschen muß.
17. Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ П PM1 in Stellung PУЧH schalten,
    Taste ПPM- etwa 15 s drücken, Taste ABAPИЯ betätigen
    und Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫПPM1 in Stellung AПЧ schalten.
    Taste ABAPИЯ erneut nach 5 s betätigen, die verlöschen muß.
18. Schalter PEЖИM ПPИEMA in Stellung ПPM2 schalten, Arbeits-
    gänge 15 sowie 17 wiederholen (ПPM1 durch ПPM2 ersetzen)
    und nach Abschluß dieser Arbeiten den Schalter PEЖИM ПPИEMA
    in Stellung CДB1 schalten.
19. Schalter ПOPOФ KPУ nacheinander in die Stellungen 1x10-2,
    8x10-2 und УCKOP. schalten. Dabei müssen in allen angegebenen
    Stellungen die Indikatoren ПPM1, ПPM2 und CДB das Zeichen "Г"
    anzeigen.
20. Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ (ПPM1 und ПPM2) am Hauptgerät
    JaA 041 in Stellung PУЧH schalten und Tätigkeit gemäß Ar-
    beitsgang 19 wiederholen, wobei zusätzlich die Tasten ПPM1 und
    ПPM2 gedrückt und solange gedrückt werden, bis die Indikato-
    ren ПPM1, ПPM2 und CДB das Zeichen "H" anzeigen.
21. Schalter ПOPOГ KPУ in Stellung OTKЛ. und Schalter
    ПOДSTPOИKA ЧACTOTЫ in Stellung OПOPH schalten.

2.3.2.4. Modem AB 481

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Modems sind wie
folgt auszuführen:
1. Stromversorgung des Modems einschalten und Schalter KOHTPOЛЬ
   nacheinander in die Stellungen 5 V; -12 V; 27 V und -27 V
   schalten - der Zeiger des Meßinstruments muß in allen Stellungen
   innerhalb des grünen Sektors liegen.
2. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ I - KOHTPOЛЬ II in Stellung
   KOHTPOЛЬ I schalten und mit den Schaltern am Einschub AB 623
   das Aussenden der Kommandos 1 bis 6 imitieren. Dabei müssen
   die entsprechenden Indikatoren aufleuchten. Das Aufleuchten
   der Kontrollampe OПEPEЖEHИE und OTCTABAHИE zeigt die normale
   Arbeit des Synchronisationstraktes an.
3. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ I - KOHTPOЛЬ II in Stellung
   KOHTPOЛЬ II schalten und Schalter ЛИHИЯ/ПTPK - KAHAЛЫ ± 20 V in Stel-
   lung ЛИHИЯ/ПTPK schalten. Zur Kontrolle des Signaldurchlaufs
   in den Einschüben AB 642 in beliebiger Reihenfolge zu betätigen, wobei die
   entsprechenden Indikatoren aufleuchten müssen.
4. Schalter ЛИHИЯ/ПTPK - KAHAЛЫ ± 20 V in Stellung KAHAЛЫ ± 20 V
    schalten und zur Kontrolle des Signaldurchlaufs in den Ein-
    schüben AB 643 und AB 623 die Schalter am Einschub AB 623 in
    beliebiger Reihenfolge betätigen, wobei die entsprechenden
    Indikatoren aufleuchten müssen.

2.3.2.5. SFe-Vermittlung P 209 I-20/20
P-209I
Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle der SFe-Vermittlung
sind wie folgt auszuführen:
1. Beide SFe-Teilnehmerapparate P 171 D des SFe-GS an das Teil-
   nehmervielfachfeld BMA 60 anschalten, indem am Teilnehmer-
   schaltblock 1BAK 40 F1 die Buchsen 1,2 CЛЖ mit den Buchsen
   II CT. (I ПEP.) und I CT. (I ПP.) sowie die Buchsen 3,4 CЛЖ.
   mit den Buchsen II CT. (2.ПEP.) und I CT. (2 ПP.) mit Ver-
   bindungsschnüren verbunden werden.
2. Geschwindigkeit 1,2 und Betriebsart PAБOTA an den Sprachwand-
   lern 1 bis 6 einschalten.
3. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA 1-2, 3-4 und 4-5 an den Signalisa-
   tions- und Rufwandlern AT-3025 in Stellung ПPOBEPKA 1-2
   schalten.
4. Taste 1-6 KOHTP./ПA - PAБOTA am Anschaltblock für Sprachwand-
   ler BS-IM in Stellung PAБOTA und zurück auf KOHTP. ПA schalten,
   wobei die gleichen benannten Signallampen leuchten müssen.
5. Betriebsbereitschaft der SFe-Vermittlung wie folgt prüfen:
   - Alle Netzschalter, Tasten und Kellogschalter in die Aus-
     gangslage schalten (nicht gedrückt bzw. in Stellung OTKЛ.).
   - Stromversorgung am Block StschOZ 2 einschalten, wobei der
     Indikator BKЛ. leuchten muß.
   - Stromversorgung nacheinander an folgenden Blöcken einschal-
     ten: BPA-D, NP 61 P, BP 65, BSWU, UK 12 und BITS 2/4.
   - Handlampe in die Buchse OCB. des Stromverteilerblockes
     BRPS 13 stecken, welche leuchten muß.
6. Beide Kellogschalter OOШ - OBШ am Schnurpaarblock БШ 4 ИC
   gleichzeitig betätigen, worauf ein akustisches Signal ertönen
   muß.
7. Kellogschalter 2-4/2-4 eines beliebigen Schnurpaares in Stel-
   lung "2"  Kellogschalter OOШ - OBШ in Stellung OBШ
   schalten und Sprechprobe mit dem Handapparat durchführen.
8. Taste KOHTP. am Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM drücken
   - die Signallampen müssen aufleuchten.
9. Tasten 1-5 HH am Block der Übertragungsleitungen BSL und 1-12
   an der Zusatzeinrichtung BWO drücken - die Signallampen in
   den Tasten müssen leuchten.
10. Stöpsel aller Schnurpaare (außer OШ), die mit dem Sprachwand-
    ler verbunden sind, nacheinander in eine Buchse der ZB-Orts-
    teilnehmer stecken. Es müssen die Lampen ЛOOШ (ЛOBШ) leuchten.
    Wenn der Schalter TB am Stromverteilerblock BRPS eingeschaltet
    ist, leuchtet die Kontrollampe OBЛ und ein akustisches Signal
    ertönt.
11. Hörer des SFe-Teilnehmerappartes 1P 171 D abheben. Dabei müs-
    sen am Teilnehmervielfachfeld BMA 60 die Kontrollampe 1 ЛB so-
    wie am Stromverteilerblock BRPS 13 die Kontrollampe OBЛ blin-
    ken und ein akustisches Signal ertönen.
12. Stöpsel BШ des Schnurpaares 1 in die Buchse 1 ЦБ des Teilneh-
    mervielfachfeldes BMA 60 (1-10) stecken - es müssen die Kon-
    trollampen 1ЛB und OBЛ verlöschen; das akustische Signal er-
    tönt weiter.
13. Kellogschalter 1 OOШ - OBШ in Stellung OBШ schalten und vom
    Arbeitsplatz des Vermittlungsfernsprechers eine Sprechprobe
    mit den SFe-Teilnehmerapparat 1P 171 D durchführen.
14. Stöpsel OШ des Schnurpaares 1 in die Buchse 1 KAH des Kanal-
    blockes BK 4 F1 (1-10) stecken. Dabei müssen die Kontrollampen
    ГOTOBO, 2ЛB sowie OBЛ leuchten und ein akustisches Signal er-
    tönen.
15. Stöpsel OШ des Schnurpaares 2 in die Buchse 2 KAH des Kanal-
    blockes BK 4 F2 (1-10) stecken wobei die Kontrollampe ГOTOBO
    aufleuchten muß.
16. Stöpsel BШ des Schnurpaares 2 in die Buchse 2 ШБ des Teilneh-
    mervielfachfelds BMA 60 stecken.
17. Ruf zum SFe-Teilnehmerapparat 2P 171 D senden, in dem am Ver-
    mittlungsblock der Kellogschalter 2 OBШ in Stellung 2 OШ und
    der Rufschalter in Stellung BЫ3. geschaltet werden.
18. Teilnehmer beider SFe-Teilnehmerapparate durch Schalten des
    Kellogschalters OШ - OBШ in Mittelstellung miteinander ver-
    binden und Sprechproben durchführen.
19. Bedienhandlungen gemäß den Arbeitsgängen 11 bis 17 für alle
    anderen Leitungen analog durchführen. Dazu müssen die SFe-Teil-
    nehmerapparate am Teilnehmervielfachfeld BMA 60 entsprechend
    umgesteckt und an den Signal- und Rufwandlern die Schalter
    ПPOBPKA nacheinander in die Stellungen 1-2, 3-4 und 4-5 ge-
    schaltet werden.

2.3.2.6. Signalisations- und Rufwandler AT-3025 (BSWU)

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Signalisations-
und Rufwandler sind wie folgt auszuführen:
1. Bedienelemente der einzelnen Signalisations- und Rufwandler in
   folgenden Ausgangsstellungen schalten:
   - PAБOTA -ПPOBEPKA       PAБOTA
   - 1,2 - 2,4                          gemäß Arbeitsgeschwindigkeit
   - БЛ                                 OTKЛ.
   - БCB - БCBУ                         БCB
   - ЦPK                                OTKЛ.
2. Stromversorgung einschalten (Schalter +27 V - -27 V in Stellung
   +27 V).
3. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA 1-2 in Stellung ПPOBEPKA schalten -
   die Indikatoren ИC des 1. und 2. Kanals leuchten, die Kontroll-
   lampen ЛAB des 1. und 2. Kanals verlöschen.
4. Signal RUFEN von der SFe-Vermittlung über den 1. Kanal senden -
   die Ruflampe ЛB des 2. Kanals an der SFe-Vermittlung leuchtet
   auf.
5. Den 1. Kanal der SFe-Vermittlung auf Ortsteilnehmer (Apparat
   des diensthabenden Betriebsmechanikers) stecken. Der dienstha-
   bende Fernsprecher an der SFe-Vermittlung schaltet sich auf den
   2. Kanal. Es leuchten die Indikatoren ПPT des 1. und 2. Kanals
   des Signalisations- und Rufwandlers und die Indikatoren ИC ver-
   löschen. Am Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM der SFe-Ver-
   mittlung leuchten die Kontrollampen ГOTOBO.
6. Sprechprobe zum Überprüfen des Sprachweges durchführen.
7. Signal ABRUF von der SFe-Vermittlung über den 1. Kanal senden
   (Klinkenstecker ziehen).
8. Signal ABRUF von der SFe-Vermittlung über den 2. Kanal senden
   (Klinkenstecker ziehen) - es müssen
   - die Indikatoren ПPT des 1. und 2. Kanals am Signalisations-
     und Rufwandler verlöschen,
   - der Indikator ИC des 1. Kanals kurz aufleuchten und danach
     verlöschen,
   - die Kontrollampe ЛAB an der SFe-Vermittlung aufleuchten und
     danach verlöschen,
   - die Kontrollampe ГOTOBO verlöschen.
   - die Indikatoren ИC des 1. und 2. Kanals am Signalisations-
     und Rufwandler aufleuchten.
9. Schalter БЛ des 1. Kanals am Signalisations- und Rufwandler
   in Stellung БЛ schalten. An der SFe-Vermittlung leuchtet die
   Kontrollampe ЛAB des 1. und 2. Kanals; der Indikator ИC am
   Signalisations- und Rufwandler verlischt.
10. Schalter БЛ am Signalisations- und Rufwandler in Stellung
    OTKЛ. schalten und Arbeitsgänge 4 bis 9 analog für den 2. Ka-
    nal wiederholen.
11. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA1-2 in Stellung PAБOTA schalten
    und Arbeitsgänge 1 bis 10 für die Schalterstellungen
    PAБOTA - ПPOBEPKA 3-4 und PAБOTA - ПPOBEPKA 4-5 für alle
    Signalisations- und Rufwandler wiederholen.
12. Funktionsfähigkeit er Signalisations- und Rufwandler mit dem
    Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/4 (nachfolgend
    Prüfblock) wie folgt prüfen:
    - Prüfblock mit der Prüfschnur an die Buchse der Teilnehmer-
      schaltblöcke BAK 40 F1 anschließen.
    - Arbeitsfähigkeit der Schaltungen ШБ/MБ und CЛ./MБ anhand
      der Anleitung zur Nutzung der SFe-Vermittlung und des Prüf-
      blocks kontrollieren.
    - Rücklötsicherungen aus einer beliebigen Leitung der Teilnehme-
      schaltblöcke BAK 40 F1 herausnehmen - es müssen am Stromver-
      teilerblock BRPS 13 die Kontrollampe AB. (AB. БAK) leuchten,
      ein akustisches Signal im Hörer des Schnurpaarblockes
      Bsch 4 IS ertönen und die Kontrollampe AB- der Teilnehmer-
      schaltblöcke BAK 40 F1 zusätzlich leuchten.
    - Rücklötsicherung in die entsprechende Leitung zurückstecken
      - die gesamte Signalisation gemäß vorherige Arbeitsgang
      muß abgeschaltet werden.
    - beliebige Sicherung am Stromverteilerblock BRPS 13 entfer-
      nen und am Sicherungshalter die inneren Kontakte zusammen-
      biegen - es müssen die Kontrollampe AB. am Stromverteiler-
      block BRPS 13 leuchten und das akustische Signal ertönen.
    - Sicherung in den Stromverteilerblock BRPS 13 einsetzen - die
      gesamte Signalisation gemäß vorhergehendem Arbeitsgang muß
      angeschaltet werden.
    - Stecker OШ (BШ) eines Schnurpaares in die Klinke einer Teil-
      nehmerschaltung stecken, den entsprechenden Kellogschalter
      OOШ - OBШ in die entsprechende Stellung Schalten und am
      Schnurpaarblock Bsch 4 IS die Taste BЫ3. - ПEP. in Stellung
      BЫ3. überführen -es muß am Schnurpaarblock Bsch 4 IS die
      Kontrollampe KB leuchten und einen ankommenden Ruf auf der
      betreffenden Teilnehmerschaltung anzeigen.
    - Taste BЫ3. - ПEP. in Mittelstellung stellen - die Kontrollampe
      KB muß verlöschen.
    - Sämtliche Schalter zum Abschluß der Überprüfung an der SFe-
      Vermittlung und am Prüfblock in die Ausgangslage schalten.
    - Prüfblock von den Teilnehmerschaltblöcken BAK 40 F1 trennen.

2.3.2.7. Rauschgenerator P 219 AM

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Rauschgenerators
sind wie folgt auszuführen:
1. Rauschgenerator einschalten und die Schalter 1,2 OTKЛ. 3B. in
   die obere Stellung sowie den Schalter 0 - +10 ДБ in Stellung
   +10 ДБ schalten.
2. Buchsen И3MEP. УPOBHЯ und KC des 1. Kanals БГШ1 mit Verbin-
   dungsschnur aus dem Zubehör des Rauschgenerators zusammen-
   schalten und mit dem Potentiometer PEГ. УPOBHЯ einen Anzeige-
   wert von 15 dB am Meßinstrument des Rauschgenerators einre-
   geln.
3. Alle übrigen Kanäle des Rauschgenerators analog einregeln. Die
   Anschaltpunkte der entsprechenden Rauschkanäle des Rauschgene-
   rators sind in Tabelle 5 angegeben.

Tabelle 5
Kanal-Nr. Nr. des nichtsymme-  Anschaltpunkt
trischen Ausgangs
1HC1, HC2BBOД 2 AБ.ЦБ-4 1-4 a5, a10
HC3, HC4BBOД 2 AБ.ЦБ-4 5-8 a5, a10
HC5, HC6BBOД 2 AБ.ЦБ-4 9-12 a5, a10
2HC7, HC8BBOД 2 AБ.ЦБ-4 13-16 a5, a10
HC9, HC10BBOД 2 AБ.ЦБ-4 17-20 a5, a10
HC11, HC12BBOД 2 TГ. ИMП. KAH. 1-8 a5, a10
2.3.2.8. UKW-Funkgerät R 105 M

Das UKW-Funkgerät ist wie folgt zum Betrieb vorzubereiten und zu
prüfen:
1. Stabantenne im Antennenfuß an der vorderen Stirnwand des Kof-
   feraufbaus befestigen.
2. Sprechgarnitur/Handapparat an das Funkgerät anschließen.
3. Zustand und festen Sitz des Kabels zwischen Transverter ПHC 15
   M und Funkgerät kontrollieren.
4. Kippschalter AKK. ABT. - BЫKЛ. - -12 V am Transverter in
   Stellung "-12 V" schalten.
5. Taste BKЛ. am Transverter drücken.
6. Kippschalter BKЛ. - OTKЛ am Funkgerät in Stellung BKЛ.
   schalten - in den Kopfhörer der Sprechgarnitur muß bei feh-
   lendem Träger der Gegenstelle das charakteristische Empfangs-
   rauschen zu hören sein.
7. Betriebsbereitschaft wie folgt prüfen:
   - Meßstellenschalter in Stellung "H" (Heizspannung) schalten -
     der Zeiger des Meßinstruments muß in den farbig markierten
     Sektor ausschlagen.
   - Meßstellenschalter in Stellung "A" (Anodenspannung) schal-
     ten - es müssen der Zeiger des Meßinstruments mindestens
     4 V anzeigen und bei einwandfrei arbeitendem Funkgerät das
     charakteristische Empfangsrauschen bei fehlendem Träger
     der Gegenstelle in den Kopfhörern der Sprechgarnitur zu
     hören sein.
8. Eichgenauigkeit des Funkgeräts prüfen:
   - Automatische Frequenznachstimmung (AПЧ) ausschalten und
     auf der Skala für die Frequenzeinstellung den rot markierten
     Eichpunkt im oberen Bereich einstellen.
   - Taste KAЛИБPATOP drücken. Wurde das Schwebungsnull nicht
     genau eingestellt, muß in den Kopfhörern ein tiefer Ton
     hörbar sein. Ergibt sich beim Prüfen ein sehr hoher Ton oder
     ist kein Schwebungsnull vorhanden, ist das Funkgerät wie
     folgt zu eichen:
     . Automatische Frequenznachstimmung ausschalten.
     . Eichpunkt genau einstellen.
     . Abdeckung der Eichkorrektur KOPPEKЦИЯ öffnen.
     . Taste KAЛИБPATOP drücken und mit einem Schraubendreher
       die Eichkorrektur so lange ändern, bis Schwebungsnull ein-
       tritt.
     . Abdeckung er Eichkorrektur schließen.
     . Funkgerät außerdem bei Erfordernis auf den im unteren Be-
       reich der Skale angebrachten Eichpunkt eichen.
9. Arbeitsfrequenz einstellen und Abstimmung des Funkgeräts wie
   folgt ausführen:
   - Meßstellenschalter in Stellung CBET oder H.CBET schalten
   - die Skale muß beleuchtet werden.
   - Arretierung der Frequenzeinstellung УCTAHOBKA ЧACTOTЫ lösen
     und befohlene Arbeitsfrequenz einstellen.
   - Frequenzeinstellung gegen Verdrehen arretieren (CTOПOP).
   - Meßstellenschalter in Stellung TOK. AHT. schalten.
   - Sprechtaste des Handapparates drücken.
   - Kippschalter AПЧ - BЫKЛ. in Stellung AПЧ schalten.
   - Antennenkreis mit den Bedienelementen der Antennenabstim-
     mung HACTPOИKA AHT. abstimmen - der zeige des Meßinstru-
     ments muß auf maximalen Ausschlag eingestellt werden.
10. Sprechtaste des Handapparats loslassen (Sender ausschalten) -
    das Funkgerät ist auf der befohlenen Arbeitsfrequenz abge-
    stimmt.

2.3.3. Zusatzausrüstung
2.3.3.1. Selektivrufeinrichtung UPA 2

Die Betriebsbereitschaft der Selektivrufeinrichtung ist wie folgt
zu prüfen:
1. Anschluß der Verbindungs- und Stromversorgungskabel sowie der
   Mikrofone prüfen.
2. Kippschalter in folgende Ausgangslagen schalten:
   a) am Bedienpult PSW
      - BKЛ. - OTKЛ.         OTKЛ.
      - CЛЖ. CB. - PAДИO     CЛЖ. CB.
   b) am Pult PCK
      - ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.)  TKЛ.
      - CЛЖ. CB. - PAДИO     CЛЖ. CB.
      - БЧB - OTKЛ.          OTKЛ.
      - УПP. (BKЛ. - OTKЛ.)  OTKЛ.
3. Wechselsprechverbindung zwischen Bedienpult ПCB und Pult ПCK
   Prüfen:
   - Stromversorgung dieser Pulte einschalten, indem an diesen
     die Netzschalter ПИT. in Stellung BKЛ. geschalten werden.
   - Sprechtaste eines Mikrofons an einem dieser Pulte drücken
     und die Lautstärkeregler in die Stellung der maximalsten Verstär-
     kung drehen.
   - Arbeit des Empfangsverstärkers überprüfen, indem einige Worte
     in das Mikrofon bei gedrückter Sprechtaste gesprochen werden.
     Diese Worte müssen am anderen Pult hörbar sein.
   - Verbindung vom anderen Pult aus analog prüfen.
4. Funkverbindung von der Selektivrufeinrichtung über das UK-Funk-
   gerät R 105 M wie folgt kontrollieren:
   - Kippschalter AKK. ABT. - BЫKЛ. - -12 V am Transverter
     ПHC 15 M in Stellung "-12 V" schalten und Taste BKЛ. drücken.
   - Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) eines beliebigen Pultes in
     Stellung BKЛ. schalten.
   - Kippschalter CЛЖ. CB. - PAДИO in Stellung CЛЖ. CN schalten
     und Ruf über Funk aus dem Kofferaufbau durchführen.
   - Kippschalter CЛЖ. CB. - PAДИO bei einem anliegenden Ruf über
     Funk in Stellung PAДИO schalten, Sprechtaste drücken und
     Teilnehmer rufen - die Kontrollampe PAДИO am Pult muß leuch-
     ten.
   - Sprechtaste loslassen - das Funkgerät wird auf Empfang umge-
     schaltet; die Lautstärke beim Empfang kann mit dem Potentio-
     meter ГPOMKOCTЬ eingestellt werden.
   - Funkverbindung aus dem Fahrerhaus analog durchführen und
     prüfen.
5. Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) nach der Überprüfung in Stel-
   lung OTKЛ. schalten und Potentiometer ГPOMKOCTЬ in Mittelstel-
   lung drehen.
Anmerkung:
Die Überprüfung des UKW-Funkgeräts R 105 M im Zusammenwirken mit
der Selektivrufeinrichtung UPA 2 in der Betriebsart PAДИO ist nur
auf der befohlenen Arbeitsfrequenz gestattet!

2.3.3.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12

Die Stromversorgung der Filterventilationsanlage wird bei angeleg-
ter Wechselspannung 380 V mit Wechselspannung und bei Notstrombe-
trieb von den Akkumulatoren über Stromversorgungsgerät
CЧПOB 3 sichergestellt.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt einzuschalten und zu
prüfen:
1. Kabelanschluß zwischen Filterventilationsanlage und Stromver-
   sorgung CЧПOB 3 kontrollieren.
2. Lufteintritts- und Abgasaustrittsöffnung der Heiz- und Lüf-
   tungsanlage OW-65 im Kofferaufbau schließen.
3. Schutzdeckel des Vorfilters durch Drehen des Griffes bis zum
   Anschlag öffnen.
4. Türen und sämtliche anderen Öffnungen des Kofferaufbaus
   schließen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in Stellung
   ФBУ schalten.
6. Hahn am Manometer der Kontrolltafel der Filterventilationsanlage
   in Stellung ПOДПOP. stellen.
7. Stromversorgung der Filterventilationsanlage mit dem Schalter
   der Kontrolltafel einschalten und Filterventilationsanlage
   etwa 30...60 s bei geschlossenem Luftaustrittsstutzen arbeiten
   lassen.
8. Deckel am Ausgang des Luftkanals (-rohrs) durch Drehender
   Kappe entgegen der Uhrzeigerrichtung allmählich öffnen, bis
   der Anzeigewert am Manometer der Kontrolltafel mindestens
   245 Pa beträgt.
9. Leistung (Luftstau) der Filterventilationsanlage nach der Um-
   rechnungstabelle bestimmen - die Leistung soll mindestens
   100m/h betragen.
entspricht die Leistung der Filterventilationsanlage nicht dem
Normwert, sind folgende Arbeitsgänge auszuführen:
1. Türen des Kofferaufbaus und Luftaustrittsstutzen vollständig
   schließen.
2. Hahn am Monometer der Kontrolltafel in Stellung
   ПPOИ3BOДИTEЛЬHOCTЬ stellen.
3. Leistung der Filterventilationsanlage mittels Manometer und
   Umrechnungstabelle erneut bestimmen. Bei Notwendigkeit kann
   die Filterleistung mit Hilfe des Dämpfers korrigiert werden.
   Entspricht der Überdruck im Kofferaufbau nicht dem Normwert -
   trotz maximaler Leistung der Filterventilationsanlage - ist
   die Hermetisierung des Kofferaufbaus zu prüfen.
Die Funktionskontrolle der Filterventilationsanlage bei Batterie-
stromversorgung (Notstromversorgung) ist analog auszuführen.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt nach der Funktionskon-
trolle auszuschalten:
1. Stromversorgung der Filterventilationsanlage mit dem Schalter
   der Kontrolltafel ausschalten.
2. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in Stellung
   OTKЛ. schalten.
3. Kappe auf den Luftaustrittsstutzen bis zum Anschlag festzuschrau-
   ben.
4. Schutzdeckel des Vorfilters schließen.
Die Kappe (Folie) des Vorfilters ist nur beim Verwenden der Filter-
ventilationsanlage zum Schutz vor radioaktiven Stoffen, chemischen
Kampfstoffen und biologischen Kampfmitteln abzunehmen. Dazu sind
1. die Schutzkappe und der Flansch abzunehmen,
2. die Kappe abzunehmen und in den Ersatzteilsatz abzulegen.
3. die Schutzkappe und der Flansch wieder aufzusetzen.
Das Öffnen des Vorfilters ist beim Verwenden der Filterventila-
tionsanlage als Lüfter des Kofferaufbaus verboten! Die Filterven-
tilationsanlage ist zu konservieren, sofern sie nicht benötigt
wird.

2.3.3.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-65

Der Einsatz der heiz- und Lüftungsanlage OW-65 (nachfolgend Anlage
OW-65) ist gemäß der A 050/1/410 durchzuführen. Die nachstehend
angegebenen Arbeitsgänge enthalten spezifische Besonderheiten,
die durch den Einsatz im SFe-GS bedingt sind.
Die Anlage OW-65 wird über das Stromversorgungsgerät CЧПOB 3
im SFe-GS betrieben. Sie ist wie folgt in der Betriebsart HEIZEN
einzuschalten und zu prüfen:
1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung OTOПЛEHИE stellen.
2. Füllstand des Kraftstoffbehälters der Anlage OW-65 prüfen und
   ggf. DK nachfüllen.
3. Kraftstoffhahn und Abgasaustrittsstutzen für die Warmluft
   öffnen.
4. Hebel zum Schließen des Luftansaugschachtes bis zum Anschlag
   entgegen der Uhrzeigerrichtung stellen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in Stellung
   OW-65 schalten (Gleichspannung 12 liegt an der Bedientafel
   der Anlage OW-65 an; der Ventilator läuft an).
6. Schalter BKЛ. CBEЧИ, und die Glühkerze in der Brennkammer der
   Anlage OW-65 zum Glühen zu bringen, an der Bedientafel ein-
   schalten und 20...30 s in dieser Stellung halten - die Funk-
   tion der Glühkerze kann an dem Anzeigeelement KOHTPOЛЬ
   PA3OГPEBA CBEЧИ überprüft werden (Glühfaden im Inneren muß
   hellrot glühen),
7. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. der Bedientafel in Stel-
   lung ЧACTИЧH. (1/2) schalten (äußerste rechte Stellung) - der
   Elektromotor der Anlage OW-65 muß laufen.
8. Glühkerze etwa 30 s nach dem Anlaufen des Elektromotors aus-
   schalten bzw. Einschaltvorgang in der genannten Reihenfolge
   wiederholen, wenn 3 min nach dem Anlaufen des Elektromotors
   die grüne Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ OTOПИTEЛЯ
   nicht leuchtet.
9. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. nach einer Betriebszeit
   der Anlage OW-65 von etwa 10...15 min in Stellung ПOЛH. (1)
   schalten (Mittelstellung) - die Anlage OW-65 muß mit voller
   Leistung Arbeiten. In der Stellung ЧACTИЧH. darf die Anlage
   OW-65 höchstens 1 h arbeiten! Bei Temperaturen unter -20 °C
   im Kofferaufbau, wenn der Elektromotor bei Halblastbetrieb
   zu langsam läuft, ist das Anlassen der Anlage OW-65 im Voll-
   lastbetrieb gestattet.
10. Funktion der Anlage OW-65 bei Batteriestromversorgung wie
    folgt zu prüfen:
    - Schalter PEЖ. БAT. am Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in
      Stellung PA3P. und Schalter POД ПИT. in Stellung OTKЛ. bei
      anliegender Wechselspannung schalten.
    - Funktion der Anlage OW-65 entsprechend den Arbeitsgängen
      6 bis 9 kontrollieren - die Arbeit der Anlage OW-65 darf
      nicht unterbrochen werden.
liegt ein Netzausfall vor, kann gleichfalls die Stromversorgung
der Anlage OW-65 durch die Akkumulatoren des Kofferaufbaus sicher-
gestellt werden. Die Anlage OW-65 ist dabei entsprechend Arbeits-
gang 10 auf Batteriestromversorgung umzuschalten, Das Anlassen der
Anlage OW-65 über die Akkumulatoren des Kofferaufbaus ist nur in
Ausnahmefällen zulässig.

Die Funktionskontrolle in der Betriebsart LÜFTEN DES KOFFERAUFBAUS
ist wie folgt auszuführen:
1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung BEHTИЛЯЦИЯ schalten und Lufteintrittsstutzen so ein-
   stellen, daß Luft von außen angesaugt wird.
2. Kraftstoffhahn schließen.
3. Überdruckventil öffnen.
4. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät CЧПOB 3 in Stellung
   BEHT. und Zugschalter ЧACTИЧH. (Teilbetrieb) schalten.
Die Anlage OW-65 wird automatisch ausgeschaltet, wenn die Tempera-
tur im Kofferaufbau auf den normale Wert von +20 °C ± 5K ange-
stiegen ist.

Zum Ausschalten der Anlage OW-65 ist der Kraftstoffhahn zu schlie-
ßen oder der Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. der Bedientafel
in Stellung ЧACTИH. zu schalten. Dabei wird der Anlage OW-65 kein
Kraftstoff mehr zugeführt. Der Elektromotor, der den Ventilator
antreibt, arbeitet weiter zum Durchlüften der Verbrennungskammer.
Er arbeitet so lange, bis sich die Temperatur in der Verbrennungs-
kammer der Anlage OW-65 auf + 40 °C verringert hat.
Danach schaltet sich der Elektromotor selbständig ab, welches
durch verlöschen der grünen Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ
OTOПИTEЛЬ signalisiert wird. Die Anlage OW-65 darf erst nach dem
Verlöschen der genannten Signale erneut in Betrieb genommen werden.
Die Überhitzungsschutzschaltung schaltet bei einer Temperatur von
+110 °C ± 20 K das Abschaltrelais ein und die Kraftstoffpumpe sowie
das elektropneumatische Ventil aus. Dabei wir der rote Knopf des
Thermorelais PEЛE ПEPEГPEBA freigegeben.
Nach Beseitigen der Ursache der Überhitzung der Anlage OW-65 kön-
nen der rote Knopf des Thermorelais gedrückt und die Anlage OW-65
erneut angelassen werden.
Beim Betrieb der Anlage OW-65 kann im Kofferaufbau ein Überdruck
entstehen, wenn alle Öffnungen geschlossen sind. Das Kann zu einem
Staudruck von Warmluft im Heizkörper sowie zur Überhitzung und
automatischen Abschaltung führen. Deshalb ist im Kofferbau die
Lüfterklappe zu öffnen.
Soll die Anlage OW-65 nicht Frischluft von außen ansaugen, sonder
bereits angewärmte Luft aus dem Kofferaufbau, ist die Lüfterklappe
zu schließen.

2.3.3.4. Klimaanlage 1K22

Die Funktion der Klimaanlage und die Arbeitsweise derselben in den
verschiedenen Betriebsarten sind wie folgt zu prüfen:
1. Hülle vom Verdichter-Kondensationsaggregat abnehmen.
2. Deckel des in den Kofferaufbau hineinragenden Luftschachtes
   öffnen.
3. Klappe des Deckenluftschachtes öffnen, indem die Arretierung
   der Handkurbel gelöst, der Handgriff nach unten geklappt und
   die Handkurbel in Zeigerrichtung OTKPЫTO bis zum Anschlag
   gedreht werden.
4. Zuführung von Außenluft bei Notwendigkeit in den Kofferaufbau
   gewährleistet wobei die Klemme der am Boden der Abdeckung
   des Luftaufbereitungsaggregats (BOД) befindlichen Außenluft-
   zuführung geöffnet werden muß. Dazu ist die entsprechende
   Kurbel in Zeigerrichtung bis zum Anschlag zu drehen.
5. Automatische Sicherungsschalter am Bedienpult (ПУ) einschalt-
   ten - das Vorhandensein der Spannung wird durch eine grüne
   Kontrollampe angezeigt.
6. Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ  - OБOГPEB zum Einschalten
   der Klimaanlage (Betriebsart KÜHLUNG - AUTOMATIK) in Stellung
   OXЛAЖДEHИE, Wahlschalter OTKЛ. - BKЛ. No 1 - BKЛ. No 1,2 in
   eine Stellung gemäß Tabelle 6 und Schalter ABTOMAT - OTKЛ. -
   PУЧHOЙ in Stellung ABTOMAT schalten - die Klimaanlage wird
   eingeschaltet, wenn die Temperaturregler eingestellte Tem-
   peratur um ca. 2 °C höher als die im Kofferaufbau vorhandene
   ist.
   Wenn sich die Klimaanlage eingeschalten hat, ist mit der Klappe
   der Außenluftzuführung die von außen in den Kofferaufbau strö-
   mende Frischluftmenge zu regulieren.

Tabelle 6 Stellung des Wahlschalters OTKЛ. - BKЛ. No 1 -BKЛ.
          No 1,2
Frischlufttemperatur
in Grad CelsiusStellung des Umschalters
5...15OTKЛ.
14...25BKЛ. No I
25 und höherBKЛ. No I,2
7. Klimaanlage in der Betriebsart HANDBETRIEB in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB in Stel-
   lung OXЛAЖДEHИE, er Schalter OTKЛ. - BKЛ. No 1 -BKЛ. No 1,2
   in eine Stellung gemäß Tabelle 6 und der Schalter ABTOMAT -
   OTKЛ. PУЧHOЙ in Stellung PУЧHOЙ geschaltet werden. Dabei
   müssen die Klappe der Außenluftzuführung der Klimaanlage und
   der Deckel des Luftansaugschachtes der Heiz- und Lüftungsan-
   lage OW-65 geschlossen werden (Rezirkulation).
   Anmerkung:
   Wenn sich in der Betriebsart KÜHLUNG die Klimaanlage ausschal-
   tet und die Kontrollampe ABAPИЯ aufleuchtet, müssen zum erneu-
   ten Einschalten erst alle Schalter in die Stellung OTKЛ.
   überführt und danach in die entsprechenden Stellungen geschal-
   tet werden.

8. Klimaanlage in der Betriebsart HEIZUNG in Betrieb nehmen, indem
   der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB in Stellung
   OБOГPEB und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. PУЧHOЙ in Stellung
   ABTOMAT oder PУЧHOЙ, je nachdem, ob automatischer oder Handbe-
   trieb gewählt wird, geschaltet werden. Die Frischluftzuführung
   wird wie in der Betriebsart KÜHLUNG geregelt. Bei Notwendigkeit
   kann die Klappe des Überdrucks im Koffer zur Regelung herange-
   zogen werden.
9. Klimaanlage in der Betriebsart VENTILATION in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB in Stel-
   lung BEHTИЛЯЦИЯ und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. - PУЧHOИ in
   Stellung PУЧHOЙ geschaltet werden. Dazu müssen die Klappen
   der Frischluftzuführung und des Überdrucks im Koffer geöffnet
   sein.
10. Alle Schalter zum Ausschalten der Klimaanlage in Stellung
    OTKЛ. und automatischen Sicherungsschalter in Stellung BЫKЛ.
    schalten.

2.3.4. Meßgeräte
2.3.4.1. Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/4

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Prüfblocks sind
wie folgt auszuführen:
1. Ausgangsstellung der Bedienelemente einstellen (alle Tasten in
   Mittelstellung und Schalter ИCK. ЛИH. KM in Stellung "0").
2. Handapparat anschließen.
3. Kippschalter BKЛ. einschalten - die Kontrollampe ПИT. muß
   leuchten.
4. Tasten ЦБ. MБ und CЛ./ATC nacheinander drücken.
5. Blasprobe durchführen.
6. Eigenkontrolle wie folgt durchführen:
   - Rufempfangseinrichtung prüfen, indem die Buchse ЛИH. ПP.
     (2ПP) kurzgeschlossen und die Tasten CT. sowie ЦБ gedrückt
     werden - es müssen die Kontrollampe BЫ3. leuchten und der
     Summer ertönen.
   - Taste BЫKЛ. 3УM. kurzzeitig drücken - der Summer muß abge-
     schaltet werden.
   - Taste CT. in Mittelstellung überführen - die Kontrollampe
     BЫ3 ЛИH. muß verlöschen.
   - Kurzschlußbrücke von der Buchse ЛИH. ПP. (2ПP) ziehen.
   - Buchse ЛИH. ПP. (2ПP) und CT. ПP. (2ПP) verbinden.
   - Tasten in die Stellung CT. MБ und BЫ3. überführen - es
     müssen die Kontrollampe BЫ3 ЛИH. leuchten und der Summer
     ertönen.
   - Taste BЫ3. niederdrücken - die Kontrollampe KOHTPOЛ. BЫ3. muß
     leuchten.
   - Taste CT. in Mittelstellung überführen - es müssen die Kon-
     trollampen KOHTPOЛ. BЫ3. verlöschen und der Summer abgeschaltet
     werden.
   - Tasten in die Stellung ЛИH. und CЛ./ATC überführen - es
     müssen die Kontrollampe BЫ3. CT. leuchten und der Summer ertönen.
   - Taste ЛИH. in Mittelstellung bringen - es müssen die Kon-
     trollampen BЫ3. CT. verlöschen und der Summer abgeschaltet
     werden bzw. die Adern a und b getauscht werden, wenn die
     Kontrollampe nicht verlischt.
   - Tasten in die Stellung CT., CЛ./ATC und BЫ3. überführen -
     es müssen die Kontrollampe BЫ3. ЛИH. leuchten und der Summer
     ertönen.
   - Taste CЛ./ATC in Mittelstellung stellen.
7. Genauigkeit der Anzeige des Meßinstruments wie folgt prüfen:
   - Taste in Stellung " Ω " überführen.
   - Taste in Stellung УCT. "0" auf den Nullpunkt der
     Skale stellen.
   - Taste in die Stellungen CT., ЦБ И3M. ПP. und a, b überfüh-
     ren - der Anzeigewert am Meßinstrument soll 300 Ω ± 10 % be-
     tragen.
   - Sämtliche Tasten in Mittelstellung überführen und Schnur aus
     den Buchsen ziehen.
   - Tasten in die Stellung "kΩ" sowie УCT. "0" auf
     den Nullpunkt der Skale stellen.
   - Gleichspannung 24 V an die Klemme "V/Ω" von der Buchse -24 V
     des Prüfblocks anlegen - der Anzeigewert am Meßinstrument
     muß mit dem Pegel der angelegten Gleichspannung übereinstim-
     men.

2.3.4.2. NF-Pegelmeßgerät P 321

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des NF-Pegelmeßgeräts
sind wie folgt auszuführen:
 1. Vorhandensein der Sicherungen und richtigen Anschluß der Er-
    dungsleitung prüfen.
 2. Deckel abnehmen und Netzschnur des NF-Pegelmeßgerätes an eine
    Steckdose 220 V~ anschließen.
 3. Zeiger des Meßinstruments mit der mechanischen Skalenkorrektur
    auf die Markierung "-∞" stellen.
 4. Schalter HEП. УУ in Stellung ГPAДИOBKA ПИT. und Kippschalter
    ПИTAHИE in Stellung BKЛ. schalten.
 5. Übereinstimmung der Spannung der Wechselspannungsquelle 220 V
    mit dem festgelegten Normwert an der Skale des Meßinstruments
    prüfen - der Zeiger muß in den rot markierten Sektor der Skale
    ausschlagen und ist erforderlichenfalls durch Drehen des Po-
    tentiometers ГPAД ПИT. (Schlitzschraube) in den Bereich des
    Sektors zu stellen.
 6. Schalter KГЦ in Stellung 1,0 und Schalter HEП. УУ in Stellung
    ГPAДИOBKA ГEH. schalten.
 7. Zeiger des Meßinstruments durch Drehen des Potentiometers
    ГPAД ГEH. auf en roten Strich (Nullpunkt) der Skala stellen.
 8. Schalter HEП. УУ in Stellung ГPAДИOBKA УУ schalten.
 9. Zeiger des Meßinstruments durch drehendes Potentiometers
    ГPAД УУ auf den roten Strich (Nullpunkt) der Skale stellen.
10. Eigenkontrolle wie folgt ausführen:
    - Klemme BЫX. ГEH. und BXOД УУ miteinander verbinden.
    - Kippschalter HEП. УУ wobei ПEP. ГEH. auf gleiche Werte einstel-
      len und Anzeigewerte mit den eingestellten Werten verglei-
      chen - der Zeiger des Meßinstruments muß bei gleichen Wer-
      ten auf den Nullpunkt der Skale stehen.

In Vorbereitung zu Messungen und zum Messen der Empfangspegel der
Kanäle sind am NF-Pegelmeßgerät folgende Bedienhandlungen auszu-
führen:
a) Vorbereitungsarbeiten
   - Schalter KГЦ auf die geforderte Frequenz einstellen.
   - Schalter HEП, ГEH. auf den geforderten Pegel schalten.
   . Zu prüfende Kanäle vom Kanalblock BK 4 FI der SFe-Vermittlung
     an die Klemme BЫX. ГEH. des NF-Pegelmeßgerätes schalten.
     (z.B. Klemme ПП. УPЛ. 1TФ KAH- ПEP. an die Klemmen BЫX.
     ГEH.).
b) Messen der Empfangspegel
     Zu prüfenden Kanal vom Kanalblock BK 4 FI an die Klemmen
     BXOД УУ des NF-Pegelmeßgerätes schalten (z.B. Klemme ПП.
     УpЛ. 1TФ. ПP. an Klemmen BXOД УУ).
     Wenn der zu erwartende Meßwert unbekannt ist, ist der Schal-
     ter HEП. УУ in Stellung +3 Np (+26,1 dB) zu schalten. Danach
     wird stufenweise zurückgeschaltet, bis sich die Anzeige gut
     ablesen läßt. Der gemessene Pegel ist gleich der algebrai-
     schen Summe der Anzeige des Meßinstruments und der am Schal-
     ter eingestellten Größe.

2.3.5. Komplexüberprüfung des SFe-Gerätesatzes P-244 TN
2.3.5.1. Allgemeines

Die Überprüfung der Zusammenarbeit der wichtigsten Einzelgeräte,
wie NF-Modem, KW-Modem, Sprachwandler, Signalisations- und Ruf-
wandler, SFe-Vermittlung und SAS-Gerät, kann durchgeführt werden,
nachdem die Überprüfung der Betriebsbereitschaft dieser Geräte
abgeschlossen ist. Die nachfolgende Überprüfung ist im internen
Betrieb mit Bilden einer Schleife an der Fernseite des Modems
auszuführen.

2.3.5.2 Prüfen des Durchlaufs der Informationen bei Nutzung des
        NF-Modems AT-3002M

Der Durchlauf der Information mit NF-Modem ist wie folgt zu prüfen:
 1. Schleife an der Fernseite des NF-Modems schalten.
 2. Bedienelemente am Bedienpult UA 004 des NF-Modems in folgende
    Ausgangsstellungen schalten:
    . HACTPOИKA                   BЫKЛ.
    - KOPP. CЛ. - ПPM - УPOBEHЬ   0
    - KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ   0
    - KOPP. CЛ. - ПPM - HAKЛOH    0
    - KOPP. CЛ. - ПPД - HAKЛOH    0
    - УPOBEHЬ ДБ                  beliebig
    - PEЖИM                       PAБOTA
    - CKOPOCTЬ                    9,6
    - PEГЛ - OTKЛ.                OTKЛ.
    - MECTH. - ДИC.               MECTH.
    - CЛУЖ. CBЯ3Ь                 OTKЛ.
 3. Stromversorgung des NF-Modems einschalten - bei betriebsbe-
    reitem NF-Modem muß die LED KAH. ГOДEH leuchten.
 4. Taste ПУCK KOPP: am Bedienpult UA 004 drücken und loslassen -
    die LED KAH. ГOДEH verlöscht und leuchtet nach 20 s wieder auf.
 5. Fernseite des SAS-Geräts mit der Ortsseite des NF-Modems ver-
    binden - die LED HET ИИ am NF-Modem leuchtet, wenn das SAS-
    Gerät nicht eingeschaltet ist.
 6. Schalter CKOPOCTЬ am Bedienpult des SAS-Geräts in Stellung
    "9,6" und Stromversorgung des SAS-Geräts einschalten - die LED
    HET ИИ am NF-Modem verlöscht,
 7. SAS-Gerät im Kontrollregime prüfen - die LED HOPMA am NF-Modem
    muß leuchten.
 8. Sende- und Empfangsseite eines Kanals eines Signalisations-
    und Rufwandlers mit dem SAS-Gerät verbinden.
 9. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA am Signalisations- und Rufwandler
    in Stellung PAБOTA schalten.
10. Stromversorgung der SFe-Vermittlung einschalten - es müssen
    - die Kontrollampen ИC am Signalisations- und Rufwandler
      leuchten,
    - die entsprechende Anzeige ЛAB am Kanalblock BK 4 FI der
      SFe-Vermittlung verlöschen,
    - die LED HET CИГH ИИ am NF-Modem verlöschen.
11. Stromversorgung an einem Sprachwandler einschalten und
    Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ in Stellung PAБOTA schalten.
12. Taste KOHTP./ПA - PAБOTA am Anschaltblock für die Sprachwandler
    BS-IM in Stellung PAБOTA/ПA schalten und nacheinander die
    Schnüre OШ des Schnurpaarblocks Bsch 4 IS in die Buchse KAH.
     des Kanalblocks BK 4 FI stecken - am Block BS-IM müssen die
     Kontrollampen ГOTOBO aufleuchten (Vorhandensein der Synchroni-
     sation der NF-Modems).
13. Entsprechenden Kellogschalter OBШ - OOШ in Stellung OOШ
    schalten und Blasprobe durchführen.
14. Prüfung für alle Kanäle und alle Sprachwandler analog durch-
    führen.

2.3.5.3. Prüfen des Durchlaufs der Information bei Nutzung des
         KW-Modems AT-3004D

Der Durchlauf der Information mit KW-Modem ist wie folgt zu prüfen:
1. Schleife am Ausgang des KW-Modems schalten.
2. KW-Modem zur Arbeit über KW-Funkkanäle mit einer Geschwindigkeit
   von 2 400 bit/s vorbereiten, indem seine Bedienelemente in fol-
   gende Ausgangsstellung geschalten werden:
   a) Bedienpult UA 030
      - CETЬ 27 V               gedrückt
      - PEГЛ - PAБOTA           nicht gedrückt
      - KOHTP - HOPMA           nicht gedrückt
      - CЛУЖ CBЯ3Ь              nicht gedrückt
      - ABAPИЯ                  nicht gedrückt
      - ПPД1 und ПPД2           PAБ
      - PEЖИM ПPM               ПPM1
      - ПOPOГ KPУ               1x10
   b) am Hauptgerät JaA 041
      ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ (ПPM1 und ПPM2)    AПЧ
3. Schalter CKOPOCTЬ am Bedienpult des SAS-Geräts in Stellung
   "2,4" schalten und Fernseite des SAS-Geräts auf die Ortsseite
   des KW-Modems schalten.
4. Weitere Überprüfungen analog der Arbeit mit dem NF-Modem ausfüh-
   ren.

2.4. Betriebsdienst
2.4.1. Prüfen der Verbindungsleitungen
2.4.1.1. Handkorrektur der Verbindungsleitung bei Nutzung von
         NF-Modems AT-3002M

Zum Durchführen der Handkorrektur der Verbindungsleitung zwi-
schen NF-Modem und kanalbildender Nachrichtentechnik sind am
NF-Modem (Bedienpult UA 004) die Bedienelemente in folgende Aus-
gangstellungen zu schalten:
a) KOPP: CЛ. ПPД - HAKЛOH   0
b) KOPP: CЛ. ПPM - HAKЛOH   0
c) KOPP: CЛ. ПPД - УPOBEHЬ  0
d) KOPP: CЛ. ПPM - УPOBEHЬ  0
e) MECTH. - ДИC.            MECTH.
f) PEФЛ. - OTKЛ.            OTKЛ.
g) PEЖИM                    KOHTPOЛЬ ФЛ
h) CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ.      OTKЛ.
i) УPOBEHЬ ДБ               -28
k) CKOPOCTЬ                 gemäß Anweisung

Bei einer kurzen Kabelstrecke (bis 500 m) sind die Verbindungs-
leitungen wie folgt zu prüfen:
1. Schleife am Ende der Verbindungsleitung (kanalbildender Geräte-
   satz) schalten.
2. Stromversorgung des NF-Modems einschalten.
3. Schalter УPOBEHЬ (ПPД und ПPM) nacheinander in die Stellungen
   2, 4, 6...22 schalten, bis die LED HACTPOЙKA aufleuchtet.
4. Schalter HACTPOИKA in Stellung HAKЛOH und Schalter HAKЛOH
   (ПPД und ПPM) nacheinander in die Stellungen 1, 3, 5...15
   schalten, bis die LED HACTPOЙKA aufleuchtet.
5. Schalter HACTPOЙKA in die Stellung BЫKЛ. schalten.
6. Schleife am kanalbildenden Gerätesatz aufheben und Verbindungs-
   leitungen auf den Kanal durchschalten lassen. Ist dabei die
   Arbeit nicht möglich, muß eine Korrektur gemäß den Forderungen
   für eine lange Kabelstrecke ausgeführt werden.

Bei einer langen Kabelstrecke (über 500 m) bzw. Verwendung ver-
schiedener Kabeltypen ist die Korrektur der Verbindungsleitungen
mit einem NF-Pegelmeßgerät P 321 wie folgt durchzuführen:
 1. Schalter CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ. am NF-Modem in Stellung CЛУЖ.
    CBЯ3Ь schalten und Verbindungsaufnahme mit dem Mechaniker
    des kanalbildenden Gerätesatzes aufnehmen. Der Mechaniker des
    kanalbildenden Gerätesatzes muß das Dienstverbindungsgerät
    an die Sendeadern der Verbindungsleitung anschalten.
 2. NF-Pegelmeßgerät zur Messung vorbereiten (Frequenz 3,4 kHz;
    Ausgang -1,5 Np; Lastwiderstand 600 Ω).
 3. Mechaniker des kanalbildenden Gerätesatzes auffordern, daß er
    den Ausgang des NF-Pegelmeßgeräts auf die Empfangsadern der
    Verbindungsleitung aufschaltet und einen Pegel von -1,5 Np
    (-13 dB) sendet.
 4. Eingang des NF-Pegelmeßgeräts an die Buchsen УУ des Bedienpults
    UA 004 anschließen, Empfangspegel messen und mit dem Schalter
    УPOBEHЬ ПPM am Bedienpult UA 004 einen Pegel von -1,5 Np ein-
    regeln.
 5. Beide NF-Pegelmeßgeräte auf die Frequenz 0,3 kHz schalten,
    Mechaniker des kanalbildenden Gerätesatzes zum Senden eines
    Pegels -1,5 Np auf den Empfangsadern der Verbindungsleitung
    auffordern und mit dem Schalter HAKЛOH ПPM am Bedienpult
    UA 004 einen Meßpegel von -1,5 Np einregeln.
 6. Mechaniker des kanalbildenden Gerätesatzes auffordern, daß er
    a) den Eingang des NF-Pegelmeßgeräts an die Sendeadern der
       Verbindungsleitung aufschaltet,
    b) den Ausgang des NF-Pegelmeßgeräts von den Empfangsadern
       abklemmen und das Dienstverbindungsgerät an diese Adern
       anschließt.
 7. Ausgang des NF-Pegelmeßgeräts an die Buchsen ГEH. des Bedien-
    pults UA 004 anschließen und einen Pegel -1,5 Np; Frequenz
    3,4 kHz zum kanalbildenden Gerätesatz senden, wobei mit dem
    Schalter УPOBEHЬ ПPД der Pegel von -1,5 Np eingestellt werden
    muß.
 8. Frequenz 0,3 kHz an den NF-Pegelmeßgeräten einstellen und mit
    dem Schalter HAKЛOH ПPД einen Pegel von -1,5 Np (im kanalbilden-
    den Gerätesatz gemessen) einregeln.
 9. Meßgeräte abklemmen und Verbindungsleitungen auf Kanal durch-
    schalten lassen.
10. Schalter CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ. am Bedienpult UA 004 in Stellung
    OTKЛ. schalten.

2.4.1.2. Messen der Dämpfung der Verbindungsleitungen bei Verwen-
         dung des KW-Modems AT-3004D

Bei Einsatz des KW-Modems ist zur Korrektur der Dämpfung der Ver-
bindungsleitung zwischen KW-Modem und Funkstelle das NF-Pegel-
meßgerät P 321 zu nutzen.
Dabei ist die Dämpfung auf den Frequenzen 0,7 und 2,9 kHz zu mes-
sen. Der Differenzwert beider Messungen ist zu halbieren und der
dann enthaltene Wert am Schalter ПEPEKOC 3ATУXAHИЯ des Hauptgeräts
JaA 041 des KW-Modems einzustellen.

2.4.2. Herstellen der Dienstverbindungen
2.4.2.1. Allgemeines

Vor beginn der Arbeit ist mit allen Gerätesätzen der Nachrichten-
zentrale, die mit dem SFe-GS zusammenarbeiten, die Sicherstellung
der Dienstverbindungen zu kontrollieren.

2.4.2.2. Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult 1PSS-BM

Die Dienstverbindungen sind beim Entfalten des SFe-GS herzustellen.
Werden diese kontrolliert, ist folgendes zu beachten:
a) Bei der Arbeit in der Betriebsart WECHSELSPRECHVERBINDUNG sind
   alle Schalter PEЖ. ЛИH. 1 bis 9 in der Stellung ГГC zu schalten.
   Zum Rufen eines Teilnehmers sind die Schalter ЛИH. 1 (2-5) in
   Stellung ГГC zu schalten, die Sprechtaste des Mikrofons zu
   drücken und der Teilnehmer anzusprechen.
b) Zum Rufen eines Teilnehmers mit Gleichstrom ist kurzzeitig
   die Taste BЫ3. ПT ГГC zu drücken. Bei einem ankommenden Ruf
   leuchtet die Kontrollampe ЛИH. 1 (2-5) auf und der Summer er-
   tönt. Der Schalter ЛИH. 1 (2-5) unter der entsprechenden Kon-
   trollampe ist in Stellung ГГC zu schalten, die Sprechtaste des
   Mikrofons zu drücken und dem Teilnehmer zu antworten.
c) Zum Herstellen von Dienstverbindungen mit OB-Teilnehmern sind
   die Schalter PEЖ. 1 (2-5) in Stellung MБ und die Schalter
   ЛИH. 1 (2-5) in Stellung MT zu schalten. Zum Rufen eines Teil-
   nehmers ist kurzzeitig der Schalter BЫ3. 80 V in die untere
   Lage zudrücken.
   Bei einem ankommenden Ruf leuchtet die Kontrollampe ЛИH. 1 (2-5)
   auf und der Summer ertönt. Der Schalter ЛИH. 1 unter der ent-
   sprechenden Kontrollampe ist in Stellung MT zu schalten und dem
   Teilnehmer zu antworten.
d) In gleicher Weise ist für alle Richtungen ЛИH. 2-5 die Über-
   prüfung durchzuführen.

2.4.2.3. Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult 2PSS-BM

Zum Herstellen der Dienstverbindungen mit anderen Gerätesätzen
müssen am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 die entsprechenden
Buchsen mit beliebigen Buchsen ACC 1-9 verbinden werden.
Die Kontrolle der Dienstverbindungen ist analog Teil B, Abschn.
2.4.2.2.,auszuführen.

2.4.3. herstellen von SAS-Verbindungen über NF-Kanäle, digitale
       Kanäle, kosmische Funkkanäle wobei KW-Funkkanäle, ein-
       schließlich für die Arbeit über adaptive Funkkanäle
2.4.3.1. Allgemeines

Das Herstellen der SAS-Verbindungen beinhaltet folgende Etappen:
a) Entfalten des SFe-Teilnehmernetzes,
b) Anschalten der Impulskanäle, fernseitigen NF- und digitalen
   Kanälen sowie KW-Funkkanäle,
c) Schalten der digitalen Kanäle über NF- bzw. KW-Modems,
d) Verbindungsaufnahme, Herstellen der gedeckten Verbindung und
   Vermitteln der SFe-Ortsteilnehmer.
Das SFe-Teilnehmernetz wird 4drähtig innerhalb der kontrollierten
Zone unter Verwendung der SFe-Teilnehmerapparate P 171 D entfal-
tet.
Mit den NF- bzw. KW-Modems kann jeder beliebige Fernsprechkanal
bzw. KW-Funkkanal in einen digitalen Kanal umgewandelt werden.
Dazu ist die Fernseite des NF-Modems am Schalt- und Verteilerblock
UUK 2M auf den NF-Kanal und die Fernseite des KW-Modems auf den
KW-Funkkanal zu schalten.
Die digitalen Kanäle der Ortsseite des Modems sowie die Fernseite
aller SAS-Geräte werden ebenfalls zum Schalt- und Verteilerblock
UKK 2M geschaltet.
Damit ist die Zusammenschaltung jedes SAS-Geräts mit jedem beliebi-
gen Modem gewährleistet.
Die auf der Ortsseite der SAS-Geräte gebildeten Impulskanäle wer-
den über den Teilnehmerschaltblock BAK 40 F1 SFe-Vermittlung
sowie zu anderen Gerätesätzen durchgeschaltet. Am Block BAK 40 F1
kann ebenfalls die Kontrolle der Qualität der Impulskanäle sowie
die Organisation von Transitschaltungen sichergestellt werden.
Die SFe-Ortsteilnehmer werden an der SFe-Vermittlung vermittelt.
Dabei werden die Sprachwandler in den Impulskanal eingeschaltet
und sichern somit den Übergang vom SAS -Gerät zum Impulskanal.
Gleichzeitig werden die Transitschaltungen der Impulskanäle (ohne
Verwendung der Sprachwandler) an der SFe-Vermittlung sicherge-
stellt.

2.4.3.2. SAS-Verbindungen über NF-Kanäle

beim Herstellen der SAS-Verbindung über NF-Kanäle wird der NF-Ka-
nal des kanalbildenden Gerätesatzes mit dem NF-Modem in einen
digitalen Kanal umgewandelt und damit eine Anpassung des SAS-Ge-
räts an den NF-Kanal gewährleistet.
Zum Herstellen der SAS-Verbindungen über NF-Kanäle sind folgende
Bedienhandlungen durchzuführen:
1. Komplexüberprüfung des SFe-GS und der eingeschalteten Geräte-
   sätze durchführen.
2. Betriebsbereitschaft des SAS-Geräts prüfen.
3. Dienstverbindung zur kanalbildenden Nachrichtenstelle her-
   stellen und Verbindungsleitungen prüfen.
4. Handkorrektur der Dämpfung der Verbindungsleitungen durchfüh-
   ren (Anschalten der Buchsen И3M, ПPИБ. УУ. ГEH. des NF-Pegel-
   meßgerätes P 321 an die entsprechenden Buchsen OCHOBHЫE KAHAЛЫ
   KAH., ПP und ПEP.) und Fernseite eines NF-Modems zu den Ver-
   bindungsleitungen am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M durch-
   schalten (Zusammenschalten der Buchsen OCHOBHЫE KAHAЛЫ KAH.,
   ПP und ПEP. mit den Buchsen AT-3002 ЛИH., ПP. und ПEP.).
5. Dienstverbindung mit dem diensthabenden Betriebsmechaniker
   der Gegenstelle aufnehmen und digitalen Kanal überprüfen.
6. Fernseite des SAS-Geräts zur Ortsseite des NF-Modems am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M durchschalten (Buchsen T-230: ПP. und
   ПEP. mit den Buchsen AT-3002 CT.; ПP. und ПEP. zusammenschalten.
7. SAS-Verbindung wie folgt herstellen:
   - Bedienelemente am Bedienpult UA 004 des NF-Modems in folgende
     Stellungen schalten:
     . MECTH. - ДИC.        MECTH.
     . PEЖИM                KOHTP. TPAKTA
     . CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ.  CЛУЖ. CBЯ3Ь
   - Sendepegel und Arbeitsgeschwindigkeit über Dienstverbindung
     mit dem diensthabenden Betriebsmechaniker der Gegenstelle
     abstimmen und Schalter CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ. danach in Stel-
     lung OTKЛ. schalten.
   - Taste ПУCK drücken, wenn die LED HET KAH. leuchtet - es
     müssen die LED KOPP. leuchten und nach etwa 100 s die LED
     KAH. ГOДEH aufleuchten und die LED KOPP. verlöschen.
   - Schalter PEЖИM in Stellung PAБ. schalten - die LED KOPP.
     TPAKTA muß verlöschen. Arbeitet das SAS-Gerät nicht, leuch-
     ten die LED HET ИИ sowie KAH. ГOДEH und ein unterbrochener
     Signalton ertönt.
   - Bedienelemente am SAS-Gerät entsprechend der festgelegten
     Betriebsart einstellen.
   - Taste PAБOTA/TPAKT drücken - die LED HOPMA muß leuchten.
   - Schalter POД PAБOTЫ in Stellung PAБ. schalten Taste
     PAБOTA/TPAKT drücken - es können in Abhängigkeit vom Zu-
     stand folgende LED leuchten/Blinken:
     . Kanal fehlt                      ПУCK ПPД, HET KAH., TPAKT
                                        (blinkt)
     . Apparat an der Gegenstelle       ПУCK ПPД, HET KPCП, TPAKT
       in Betriebsart KONTROLLE         (blinkt)
       geschaltet
     . Kanal hat sich verschlechtert    ПУCK ПPД, ПУCK ПPM (nach
                                        3 Startversuchen wird eine
                                        automatische Selbstkontrolle
                                        durchgeführt - bei einem
                                        Fehler leuchtet die LED
                                        ABAPИЯ)
     . Schleife auf den Kanal vor-
       handen                           HET CBЯCИ

8. Sprechweg über den Kanal wie folgt prüfen:
   - Ortsseite (Impulskanäle) des SAS-Geräts zum Signalisations-
     und Rufwandler durchschalten (Buchsen ЛИH. T-230-03; ПEP.
     und ПP. am BAK 40 F1 mit den Buchsen CT. БCBУ: ПEP. und ПP.
     zusammenschalten) - die entsprechende Anzeigelampe ЛAB am
     Kanalblock BK 4 F der SFe-Vermittlung verlischt, am Signali-
     sations- und Rufwandler leuchtet der entsprechende Indikator
     ИC.
   - Schalter ПPOBEPKA - PAБOTЫ am Signalisations- und Rufwandler
     in Stellung PAБOTA schalten.
   - Schnur OШ am Schnurpaarblock БШ 4 ИC in die Buchse des Ka-
     nalblocks BK 4 FI stöpseln - der Indikator ГOTOBO am Anschalt-
     block BS-IM zeigt die Synchronisation des Sprachwandlers an
   - Kellogschalter OBШ - OOШ am Schnurpaarblock Bsch4 IS in
     Stellung OOШ schalten und Sprechprobe durchführen.
Bei Kanalausfall bzw. Verschlechterung des Kanals hat der dienst-
habende Betriebsmechaniker folgende Handlungen auszuführen:
a) LED KAH. HE ГOДEH leuchtet am NF-Modem (LED HAT KAH. leuchtet
   nicht) - Taste ПУCK KOPP. drücken, wobei nach weniger als 100 s
   die LED KAH. ГOДEH leuchten muß. Leuchtet die LED KAH. HE
   ГOДEH, ist die Funktion des NF-Modems in der Betriebsart
   KOHTPOЛ УПC zu prüfen.
b) LED HET KAH. am Bedienpult UA 004 leuchtet und eine Dienstver-
   bindung läßt sich nicht herstellen - Kanal zur Überprüfung
   geben.

2.4.3.3. SAS-Verbindungen über digitale Kanäle

beim Herstellen der SAS-Verbindung über digitale Kanäle der Kanal-
bildenden Nachrichtenmittel ist die Fernseite des SAS-Geräts direkt
(ohne Verwendung eines NF-Modems) auf den digitalen Kanal zu
schalten.
Zum Zusammenschalten der Fernseite des SAS-Geräts mit dem entspre-
chenden digitalen Kanal sind am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M
die Buchsen OCHOBHЫE KAHAЛЫ KAH. (ПP. und ПEP.) mit den Buchsen
T-230 (ПP. und ПEP.) zu verbinden.
Die Arbeit zur Verbindungsaufnahme bei Sicherstellung der ge-
deckten Verbindungen über digitale Kanäle sind analog der Arbeiten
bei Sicherstellung gedeckter Verbindungen über NF-Kanäle ohne Be-
rücksichtigung des NF-Modems auszuführen.

2.4.3.4. SAS-Verbindungen über kosmische Funkkanäle

Zum Herstellen der SAS-Verbindungen über kosmische Funkkanäle
sind folgende Arbeiten durchzuführen:
 1. Komplexprüfung des SFe-GS durchzuführen.
 2. Betriebsbereitschaft des SAS-Geräts überprüfen.
 3. SFe-GS an die kosmische Funkstelle anschalten. Bei Entfernungen
    < 5 km ist unmittelbar an den digitalen Kanal der kosmischen
    Funkstelle über eine physische 4Dr-Leitung anzuschalten. Bei
    größeren Entfernungen ist die Anschaltung unter Nutzung von
    NF-Modems durchzuführen. Dabei muß eine Überprüfung der
    Verbindungsstrecke über eine Schleife an der Ortsseite des
    NF-Modems auf der kosmischen Funkstelle durchgeführt werden.
    Die Dienstverbindung wird über das Fernbedienpult des NF-
    Modems sichergestellt.
 4. Dienstverbindung zur kosmischen Funkstelle herstellen, Ver-
    bindungsleitung überprüfen, Sende sowie Empfangsadern der
    Verbindungsleitung festlegen und Übertragungsgeschwindigkeit
    bestimmen.
 5. Fernseite des SAS-Geräts zu den Verbindungsleitungen am
    schalt- und Verteilerblock UKK 2M durchschalten.
 6. Funker der kosmischen Funkstelle zum Bilden einer "kleinen
    Schleife" und zum Prüfen der Arbeit des SAS-Geräts auffor-
    dern.
 7. SAS-Verbindung mit der Gegenstelle herstellen. Ist dies nicht
    möglich, muß die Arbeit des SAS-Geräts über die "große Schlei-
    fe" überprüft werden.
 8. Sicherstellung der Dienstverbindung vom Betriebsmechaniker
    des SFe-GS zum Funker der kosmischen Funkstelle durch Über-
    mitteln kodierter Kommandos prüfen und Sprechverbindung
    zwischen diesen sowie allen anderen diensthabenden Betriebs-
    mechanikern der SAS-Gerätesätze kontrollieren.
 9. Kontrolle der digitalen Kanäle am Bedienpult des SAS-Geräts
    analog Abschnitt 2.4.3.2.(ohne N-Modem) durchführen.
10. SAS-Verbindung zwischen den Fernsprechern an den SFe-Vermitt-
    lungen analog Abschnitt 2.4.3.2. prüfen.

2.4.3.5. SAS-Verbindungen über KW-Funkkanäle

Zum Herstellen der SAS-Verbindung über KW-Funkkanäle sind folgende
Arbeiten durchzuführen:
1. Komplexüberprüfung des SFe-GS durchführen.
2. Betriebsbereitschaft des SAS-Geräts überprüfen.
3. Dienstverbindung zum Funker der KW-Funkstelle herstellen und
   Verbindungsleitungen überprüfen.
4. Fernseiten des KW-Modems zu den Verbindungsleitungen am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M durchschalten (Buchsen P/KAH. KAH.;
   ПP. und ПEP. mit den Buchsen AT-3004 ЛИH. KAH.; ПP. und ПEP.
   zusammenschalten) und Handkorrektur der Dämpfung der Verbin-
   dungsleitungen (getrennt für Sende- bzw. Empfangsleitungen)
   durchführen.
   Anmerkung:
   Bei der Arbeit mit Funkstellen R 140 und R 161 sind am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M die Buchse P/KAH. KAH. (ПP.) mit der
   Buchse AT-3004 ЛИH. KAH. (ПEP.) und die Buchse P/KAH. KAH. (ПEP.)
   mit der Buchse AT-3004 ЛИH. KAH. (ПP.) zusammenzuschalten,
   d.h. Sende- und Empfangsrichtung sind zu kreuzen.

5. Korrektur der Dämpfung mit Schleife "Senderichtung -Empfangs-
   richtung" auf der Funkstelle durchzuführen, wobei die Dämpfung
   auf den Frequenzen 0,7 und 2,9 kHz zu messen ist. Der Differenz-
   wert ist zu halbieren und der erhaltene Wert am Schalter
   ПEPEKOC 3ATУXAHИЯ des Hauptgeräts JaA 041 einzustellen. Zur
   Korrektur der Gruppenlaufzeitverzögerung wird, wenn 1, 2 oder
   3 NF-Übertragungsabschnitte vorhanden sind, am Bedienpult
   UA 030 der Schalter ФA3. KOPP. ПPД (Sendeseite) bzw. ФA3.
   KOPP. ПPM1/ПPM2 (Empfangsseite) eingeschaltet.
6. Sende- und Empfangspegel einstellen:
   a) Bei einer kurzen Verbindungsleitung ist ein Sendepegel am
      KW-Modem von -13,5 dB (-1 Np) und ein Empfangspegel
      von -6 dB (-0,7 Np) einzustellen.
   b) Beim Verwenden von Trägerfrequenzgeräten ist ein Sendepegel
      von -23 dB (-3,65 Np) und bei der Arbeit über postalische
      Verbindungen ein Sendepegel von -6...-9 dB (-0,7...-1 Np)
      einzustellen.
   c) Der Empfangspegel ist im Verlauf der Verbindungsaufnahme
      in Abstimmung mit dem Funker einzuregeln (Umschaltung der
      Anzeige der LED УPOBEHЬ ПPM1/ПPM2 "+" und "-").
7. Funktionskontrolle des KW-Modems bei der Arbeit über "kleine
   Schleife" durchzuführen (Einstellen des Empfängers auf Sende-
   frequenz ohne Einschalten der Hochspannung oder mit abgeschal-
   teter Empfangsantenne).
8. SAS-Verbindung aufnehmen. Ein arbeitsbereiter KW-Funkkanal wird
   durch Anzeige der Zeichen "I", "-" "=", "=/-" ПPM1/ПPM2 oder
   CДB am Bedienpult UA 030 des KW-Modems signalisiert. Eine
   Anzeige des Zeichens "H" signalisiert einen Ausfall des KW-
   Funkkanals oder einen nicht nutzbaren KW-Funkkanal. Bei Ausfall
   der automatischen Frequenznachstimmung durch Störungen (Auf-
   leuchten der Indikatoren ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1/ПPM2 am
   Hauptgerät JaA 041) ist auf Handabstimmung überzugehen. Dazu
   ist der Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1/ПPM2 in Stellung PУЧH.
   zu schalten und mit den Tasten "+" sowie "-" so weit abzustim-
   men, das die LED ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ verlöschen oder nur noch
   selten kurz aufleuchten.

2.4.3.6. SAS-Verbindungen über adaptive Funkkanäle

Beim Herstellen der SAS-Verbindung über adaptive Funkkanäle mit
Diversity-Empfangsbetrieb und Fernsteuerung der Funkkanäle über
den Kanal sind folgende Handlungen durchzuführen:
1. Fernseitige Ausgänge des KW-Modems und Modems AB 481 am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M zusammenschalten, indem folgende
   Buchsen miteinander verbunden werden:
   - AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПEP und ПP.)  -  P/KAH. 1 (ПEP. und ПP.)
   - AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.)          -  P/KAH. 1 (CЛ.)
   - AБ-481 (ПEP. TГ. und ПP. TГ)       -  P/KAH. 1 (УПP. CЛ.
                                           und CB. П.)
2. Modem AB 481 einschalten, indem an ihm die Schalter folgende
   Stellungen geschalten werden:
   - PAБOTA -KOHTPOЛЬ I - KOHTPOЛЬ II      PAБOTA
   - ЛИHИЯ/ПTPK - KAHAЛЫ ± 20 V            ЛИHИЯ/ПTPK
   - KPУ ECTЬ - HET                        ECTЬ
   - CETЬ                                  BKЛ.

3. Betriebsbereitschaft prüfen - es müssen
   a) die Indikatoren CETЬ und PCT BKЛ. aufleuchten,
   b) bei abgenommenem Frontdeckel die Anzeige OПEPEЖEHИE -
      OTCTABAHИE blinken, das Kommando "5" an der Anzeige
      PAДИOSTAHЦИЯ - BKЛЮЧEHA angezeigt und die Bereitschaft zum
      diensthabenden Empfang durch Aufleuchten der LED KOMAHДA-1
      "зaпpet aнaлизa" bestätigt werden.
4. Schalter УPOBEHЬ ПPM in Stellung -6 dB und Schalter УPOBEHЬ
   ПPД in Stellung -13,5 dB schalten.
5. Sende- und Empfangspegel der Funkstelle in der Betriebsart
   "kleine Schleife" einregeln.
6. Schalter ПOPOГ KPУ in Stellung 8 x 10 schalten und Verbindung
   ЛИH 1 - ЛИH 2 am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M auftrennen.
   Dabei muß die LED KOMAHДA-1 "зaпpet aнaлизa" nach 10...14 s
   aufleuchten.
7. Schalter ЛИHИЯ/ПTPK. - KAHAЛЫ ± 20 V in Stellung KAHAЛЫ ± 20 V
   schalten. Am KW-Modem sind die Schalter УPOBEHЬ ПPM in Stellung
   -6 dB und УPOBEHЬ ПPД in Stellung -23 dB zu schalten. Die Funk-
   stelle muß mit dem Modem über Dämpfungsglieder 2 Np angeschaltet
   werden.
8. SAS-Verbindung über die adaptiven Funkkanäle mit Diversity-
   Empfangsbetrieb und Fernsteuerung der Funkkanäle/-richtung
   aufnehmen, wobei in Abhängigkeit von der Übertragung zum
   zusammenschalten der fernseitigen Ausgänge des KW-Modems und
   des Modems AB 481 am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M folgen-
   de Buchsen miteinander verbunden werden müssen:
   a) Fernsteuerung der Funkkanäle über eine physische Zweidraht-
      leitung (Arbeit im Spektrum > 16 kHz) zwischen den Modems
      AB 481 und AB 482
      - AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПEP.)           - AБ-481 ИHЯ. BX.
      - AT-3004 ЛИH. KAH. (ПP.)              - P/KAH. 1 (ПP.)
      - AT-3004 ЛИH. KAH. (ПP.)              - P/KAH. 1 (CB. П.)
      - AБ-481 (ПEP. und ПP.)                - P/KAH. 1 (ПEP.)
   b) Fernsteuerung der Funkrichtung über eine unverstärkte Zwei-
      drahtleitung und Signalaustausch zwischen den Modems AБ 481
      und AB 482 (im Empfangstrupp)
      - AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПEP. und        - P/KAH. 1 (ПEP. und ПP.)
        ПP.)
      - AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.)            - P/KAH. 1 (CB. П.)
      - AБ-481 ПEP. und ПP.)                 - УПP P/KAH. 1 CЛ
9. Alle weiteren Handlungen analog Abschnitt 2.4.3.5. ausführen.

2.4.4. Handlungen des Betriebsmechanikers
2.4.4.1. Kontrolle der gedeckten Kanäle und Verbindungen

Nach dem Schalten der gedeckten Kanäle sind diese sowie die Ver-
bindungen zu den SFe-Teilnehmern wie folgt zu überprüfen:
1. Taste KOHTPOЛ./ПA - PAБOTA1-6 am Anschaltblock für Sprachwandler
   BS-IM in Stellung PAБOTA schalten. wobei die Kontrollampen
   PAБOTA aufleuchten müssen.
2. Kellogschalter 2-2/4-4 am Schnurpaarblock БШ 4 ИC in Stellung
   "4" schalten.
3. Ruf von der SFe-Vermittlung über den ersten Kanal senden, in-
   dem der Klinkenstecker 1OШ des Schnurpaares in die Buchse
   1KAH. des Kanalblocks BK 4 FI (1-19) gesteckt wird.
4. Kellogschalter 1OOШ - 1OBШ am Schnurpaarblock Bsch 4 IS in
   Stellung 1OOШ schalten und nach aufleuchten der Kontrollampe
   ГOTOBO am Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM mit dem Fern-
   sprecher der Gegenstelle sprechen.
5. Fernsprecher der Gegenstelle auffordern, die Signale ABRUF so-
   wie danach RUF zu senden und den Kellogschalter 1OOШ - 1OBШ
   in die mittlere Stellung zu schalten.
   Bei ankommendem Signal ABRUF leuchtet die Lampe ЛOOШ sowie
   OBЛ und das akustische Signal ertönt. In diesem Fall ist der
   Klinkenstecker 1OШ aus der Buchse 1KAH. des Kanalblocks
   BK 4 FI (1-10) zu ziehen. Danach verlöschen die Kontrollampen
   ЛOOШ sowie OBЛ und das akustische Signal wird abgeschaltet.
   Bei ankommendem Ruf leuchtet die Kontrollampe 1ЛB am Kanal-
   block BK 4 FI (1-19) sowie OBЛ am Stromverteilerblock BRPS 13
   und es ertönt ein akustisches Signal. In diesem Fall ist der
   Klinkenstecker 1OOШ in die Buchse 1KAH. des Kanalblocks
   BK 4 FI (1-10) zu stecken. Danach verlöschen die Kontrollampen
   1ЛB sowie OBЛ und das akustische Signal wird abgeschaltet.
   Wird danach der Kellogschalter 1OOШ - 1OБШ ins Stellung 1OOШ
   geschaltet, kann nach Aufleuchten der Kontrollampe ГOTOBO am
   Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM mit dem Fernsprecher der
   Gegenstelle gesprochen werden. Der Kellogschalter ist danach
   in die mittlere Stellung zuschalten.
6. Alle anderen Kanäle analog überprüfen.
7. Leitungsprobe mit dem SFe-Teilnehmern durchführen, indem das
   Rufsignal zum SFe-Teilnehmer gesendet wird. Dazu sind der
   Klinkenstecker 1BШ des Schnurpaares am Schnurpaarblock in die
   erste Buchse ЦБ 2/4 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 (1-10)
   zu stecken, der Kellogschalter 1OOШ -1OBШ in Stellung 1OBШ
   zu schalten und der Kellogschalter BЫ3. - ПEP. am Schnurpaar-
   block in Stellung BЫ3. zu schalten. Dabei leuchtet die Kon-
   trollampe KB am Schnurpaarblock auf. Mit dem Teilnehmer ist
   eine Sprechprobe durchzuführen. Danach ist der Teilnehmer auf-
   zufordern, zuerst das Signal ABRUF und danach das Signal RUF
   zu senden. Dabei ist zu beachten:
   a) Beim erhalt des Signals ABRUF leuchtet die Kontrollampe
      1ЛOBШ sowie OBЛ auf und das akustische Signal ertönt. In
      diesem Fall ist der Klinkenstecker 1BШ aus der Buchse
      ЦБ 2/4 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 (1-10) zu ziehen.
      Die Kontrollampen verlöschen und das akustische Signal wird
      abgeschaltet.
   b) Beim Erhalt des Signals RUF leuchtet die Kontrollampe 1ЛB am
      Teilnehmervielfachfeld BMA 60 (1-10) sowie OBЛ am Stromver-
      teilerblock BRPS 13 auf und das akustische Signal ertönt.
      In diesem Fall ist der Klinkenstecker 1BШ in die Buchse
      ЦБ 2/4 zu stecken. Dabei verlöscht die Kontrollampe ЛB.
      nach dem Umschalten des Kellogschalters 1OOШ - 1OBШ in
      Stellung 1OBШ kann mit dem Teilnehmer gesprochen werden.
8. Kellogschalter 1OOШ - 1OBШ in Mittelstellung schalten.
9. Verbindung zu den SFe-Teilnehmern analog prüfen.
10. Betriebsbereitschaft melden und Zeitpunkt der Übergabe der
    gedeckten Kanäle zur Nutzung in das Betriebsbuch eintragen.

2.4.4.2. Vermitteln von OB- oder ZB-Teilnehmern

Zum Vermitteln eines Ortsteilnehmers mit einem Teilnehmer der
Gegenstelle sind folgende Handlungen durchzuführen:
1. Klinkenstecker (1-6) BШ des Schnurpaarblocks БШ 4 ИC in die
   Buchse des rufenden Ortsteilnehmers am Querverbindungsblock
   BSL-I-60 stecken (OB-Teilnehmer in Buchse ЦБ/MБ [CЛ/MБ], ZB-
   Teilnehmer in Buchse ЦБ/MБ) und Kellogschalter "4-4/2-2" am
   Schnurpaarblock in Stellung "4" schalten.
2. Kellogschalter (1-6) OOШ - OBШ des entsprechenden Schnurpaares
   an Schnurpaarblock in Stellung OBШ schalten und Teilnehmer
   ansprechen.
3. Ruf von der SFe-Vermittlung über den Kanal senden, indem der
   Klinkenstecker OШ des Schnurpaares in die entsprechende Buchse
   KAH. des Kanalblocks BK 4 FI (1-10) gesteckt wird.
4. Kellogschalter OOШ - OBШ am Schnurpaarblock in Stellung OOШ
   schalten und nach aufleuchten der Kontrollampe ГOTOBO am An-
   schaltblock für Sprachwandler BS-IM mit dem Fernsprecher der
   Gegenstelle sprechen und die Verbindung zum gewünschten Teil-
   nehmer herstellen lassen.
5. Kellogschalter OOШ - OBШ in Mittelstellung schalten.
6. Klinkenstecker bei Erhalt des Signals ABRUF aus den entsprechen-
   den Buchsen ziehen.

2.4.4.3. Vermitteln von Teilnehmern bei Zusammenschaltung von
         SFe-Vermittlungen über Querverbindungsleitungen

Bei einem anliegendem Ruf über einen Kanal (1-15) des Kanalblocks
BK 4 FI hat der Fernsprecher einen Klinkenstecker (1-6) in die
entsprechende Buchse KAH. des Kanalblocks zu stecken sowie den
Kellogschalter OOШ - OBШ in Stellung OOШ und den Kellogschalter
4-4/2-2 in Stellung "4" zu schalten. Wenn nach Abfrage des Teil-
nehmers festgestellt wird, daß der gewünschte Teilnehmer auf einer
anderen Vermittlung anliegt, sind folgende Handlungen notwendig:
1. Klinkenstecker (1-6) BШ in eine Buchse ПГ des Querverbindungs-
   blocks BPL stecken.
2. Kellogschalter OOШ . OBШ in Stellung OBШ schalten, wobei zur
   anderen Vermittlung ein Ruf gesendet wird.
3. Übergabe des Kanals mit dem Fernsprecher der anderen Vermittlung
   absprechen und Kellogschalter OOШ - OBШ anschließend in
   Mittelstellung schalten.
4. Fernsprecher der anderen Vermittlung: gewünschte Verbindung
   herstellen oder rufenden Teilnehmer erneut abfragen.
Nach dem herstellen der Verbindung kann das verwendete Schnurpaar
(1-6) gegen ein Transitschnurpaar (7-1) ausgetauscht werden.
In der zeit des Wechsels ist bei Arbeit über den automatisierten
Kanal in beiden Gerätesätzen die Taste BA am entsprechenden Ka-
nalblock BK 4 FI zu drücken.

2.4.5. Übergabe von ortsseitigen Ausgängen der SAS-Geräte
       T-230 03 an andere Gerätesätze

Die Arbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Kabel von folgenden Verbindungssteckern der Teilnehmerschalt-
   blöcke BAK 40 FI abklemmen und dafür die von den Anschlußmuffen
   TФ. ИMП. KAH. 1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinführung Nr. 2 an-
   kommenden Kabel anschließen:
   a) Block 3BAK 40 FI                Stecker CT. 1-4
   b) Block 4BAK 40 FI                Stecker CT. I
2. Ortsseitigen Ausgang der SAS-Geräte (6 Ausgänge pro Gerät) an
   den Teilnehmerschaltblöcken BAK 40 FI durchschalten, indem
   folgende Buchsen miteinander verbunden werden:
   - am 3BAK 40 FI
     . I, II ЛИH. 1T-230-03 1-6 (ПEP. und ПP.) mit I, II CT. TД
       ИMП. KAH., BBOД 1-6 (ПEP. und ПP.),
     . II, III ЛИH. 2T-230-03 1-6 (ПEP. und ПP.) mit II, III
       CT. TФ. ИMП. KAH., BBOД 7-12 (ПEP. und ПP.),
     . III, IV ЛИH. 3T230-03 1-6 (ПEP. und ПP.) mit III, IV CT.
       TФ. ИMП. KAH., BBOД 13-18 (ПEP. und ПP.),
     - IV ЛИH. 4T230-03 1,2 (ПEP. und ПP.) mit IV CT. TФ. ИMП.
       KAH., BBOД 19, 20(ПEP. und ПP.);
   - am 4BAK 40 FI
     I ЛИH. 4T230-03 3-6 (ПEP. und ПP.) mit I CT. TФ. ИMП. KAH.,
     BBOД 21-24 (ПEP. und ПP.).
Bei der Übergabe der 7. und 8. Ausgänge der SAS-Geräte zur Anschluß-
muffe TГ. ИMП. KAH. 1-8 der Kabeleinführung Nr. 2 müssen am Block
4BAK 40 FI außerdem folgende Buchsen zusammengeschaltet werden:
   III, IV ЛИH. 1-4 T-230-03 7,8 (ПEP. und ПP.) mit IV CT. TГ.
   ИMП. KAH. 1-8 (ПEP. und ПP.).

2.4.6. Übernahme von ortsseitigen Ausgängen der SAS-Geräte
       T-230 03 von anderen Gerätesätzen

Die Arbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Kabel von den Signalisations- und Rufwandlern 1 bis 3 an die
   Anschlüsse I, II, III CT. des Teilnehmerschaltblocks
   3BAK 40 F1 anschließen.
2. Kabel an den Anschlüssen ЛИH. I-III am Block 3BAK 40 F1 ab-
   klemmen und dafür die von den Anschlußmuffen TФ. ИMП. KAH.
   1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinführung Nr. 2 kommenden Kabel an-
   schließen.
3. Folgende Buchsen am Block 3BAK 40 F1 zusammenschalten:
   - I, II, II ЛИH. TФ. ИMП. KAH. C BBOДA 1-15 (ПEP. und ПP.) mit
     I, II, III CT. БCBУ 1-15 (ПP. und ПEP.),
   - III-IV ЛИH. 3T230-03 1-3 (ПEP. und ПP.) mit III CT. БCBУ
     3-5 (ПEP. und ПP.).

2.4.7. Übergabe der orts- und fernseitigen Ausgänge der Sprach-
       wandler an SFe-Vermittlungen anderer Gerätesätze

Zur Sicherstellung der gedeckten Verbindungen durch SFe-Vermitt-
lungen P 209 I anderer Gerätesätze sind folgende Arbeiten auszu-
führen:
1. Kabel, die von den Anschlüssen KAH. 1-10 des Kanalblocks BK 4
   FI (1-10) und KAH. 1-5 des Kanalblocks BK 4 FI (11-20) kommen,
   von den Anschlüssen 1-5 CЛ. der Signalisations- und Rufwandler
   1 bis 3 abklemmen und dafür die Kabel, die von den Anschluß-
   muffen БCBУ 1-15 der Kabeleinführung Nr. 3 kommen; anschließen.
2. Orts- und fernseitige Ausgänge aller Sprachwandler zu den An-
   schlußmuffen AT-3001M ПП. CT., ЛИH. 1,2; 3,4; 5,6 der Kabel-
   einführung Nr. 1 durchschalten, indem die Kabel, die von der
   SFe-Vermittlung (Blöcke БШ 4 ИC und BS-IM) kommen, von den
   Anschlüssen ЛИH. und CTAHЦ. aller Sprachwandler abgeklemmt und
   dafür die von der Kabeleinführung Nr. 3 kommenden Kabel ange-
   schlossen werden.

2.5. Abbau des SFe-Gerätesatzes P-244 TN

Der Abbau ist nach dem Abmelden der Nachrichtenverbindungen wie
folgt auszuführen;
 1. Stromversorgung sämtlicher Geräte, Blöcke und Einrichtungen
    abschalten (Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0").
 2. Sämtliche Schalter an den Geräten, Blöcken und Einrichtungen
    in die Ausgangsstellungen schalten.
 3. Stromversorgung des SFe-GS abschalten, Spannungslosigkeit
    prüfen und Stromversorgungskabel trennen sowie aufnehmen.
 4. Abgesetzte SFe-Teilnehmerapparate einziehen.
 5. Kanal- und Ortskabel trennen sowie am festgelegten Platz
    unterbringen.
 6. Genutztes Zubehör reinigen, verpacken und zuverlässig be-
    festigen.
 7. Befestigung der Geräte, Blöcke sowie Einrichtungen kontrollie-
    ren, visuelle Durchsicht durchführen, festgestellte Mängel
    beseitigen und SFe-GS zur Verlegung vorbereiten.
 8. Funktionskontrolle des UKW-Funkgeräts R 105 M und der Selekt-
    tivrufeinrichtung UPA 2 durchführen.
 9. Erdbohrer/Erdstecker herausdrehen und reinigen.
10. Erdungskabel reinigen, aufwickeln und am Aufbewahrungsort
    ablegen.
11. Zustand sowie Befestigung des Zubehörs an der äußeren Koffer-
    aufbauwand kontrollieren und die Kabeleinführungen verriegeln.

2.6. Schutz der Nachrichtenkräfte des SFe-Gerätesatzes P-244 TN
     vor den Wirkungen von Massenvernichtungswaffen des Gegners

Der Schutz der Nachrichtenkräfte vor Massenvernichtungswaffen
(MVW) des Gegners wird erreicht
a) durch den rechtzeitigen pioniertechnischen Ausbau der Stellung
   und das Ausnutzen der natürlichen Schutzeigenschaften des Ge-
   ländes sowie der vorhandenen Deckungen,
b) durch Nutzen der persönlichen Schutzausrüstung und der struk-
   turmäßigen Geräte sowie Mittel zum Durchführen der Kernstrah-
   lungs     - und chemische Kontrolle,
c) durch die Nutzung der Filterventilationsanlage, die ein Einströ-
   men von radioaktiven Kampfmitteln in den Kofferaufbau verhindert.
Die Benachrichtigung und Warnung der Nachrichtenkräfte über den
Einsatz von MVW durch den Gegner kann über die Dienstverbindungen
oder über das UKW-Funkgerät R 105 M erfolgen. Nach dem Erhalt des
Signals oder der Festlegung über den Einsatz von MVW durch den
Gegner ist von den Nachrichtenkräften die persönliche Schutzaus-
rüstung anzulegen.
Danach ist die Filterventilationsanlage des SFe-GS auf den Schutz-
betrieb in folgender Reihenfolge umzuschalten:
1. Fenster des Kofferaufbaus mit der Abdeckung, Deckel der
   Ventilation und Fenster des Fahrerhauses fest schließen.
2. Öffnungen für die Luftzufuhr der heiz- und Lüftungsanlage
   sowie der Klimaanlage schließen.
3. Filterventilationsanlage in Betrieb nehmen.
4. Persönliche Schutzausrüstung im Kofferaufbau bei Erreichen
   des geforderten Drucks ablegen.
Wird der Druck 245 Pa nicht erreicht, ist es verboten, die per-
sönliche Schutzausrüstung abzulegen.

Beim Verlassen bzw. Betreten des Kofferaufbaus ist folgende
Ordnung einzuhalten:
1. Persönliche Schutzausrüstung vor dem Öffnen der Tür(en)
   anlegen.
2. Leistung der Filterventilationsanlage auf 50% verringern.
3. Kofferaufbau betreten/verlassen.
4. Tür(en) dicht schließen und nach einer zeit von etwa
   10...20 min die persönliche Schutzausrüstung ablegen, wenn
   der Druck mindestens 245 Pa beträgt.

3. Wartung

Die Wartung des SFe-GS umfaßt
a) das Prüfen der Vollzähligkeit,
b) Reinigungsarbeiten und Beseitigen von Schmutz, Korrosion,
   Feuchtigkeit und Deformierungen sowie Maßnahmen zum Schutz
   gegen äußere Einflüsse,
c) das Prüfen der Funktionsfähigkeit gemäß den Bestimmungen der
   Anleitung zur Nutzung und das Beseitigen von elektrischen
   sowie mechanischen Mängeln mit dem strukturmäßigen Werkzeug,
d) Funktions- und Normwertüberprüfungen,
e) Austausch defekter Teile und den Einsatz von Teilen mit
   gleichen Kennwerten.

Bei der Wartung sind neben den Bestimmungen der A 040/1/012 Tech-
nische Wartung der Nachrichtenausrüstung die Festlegungen der ge-
rätebezogenen Wartungstechnologien einzuhalten.

4. Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigungen

Beim Beseitigen von Fehlern/Störungen sind die geltenden ASAO,
TGL-Bestimmungen sowie Festlegungen dieser Anleitung zu beach-
ten und einzuhalten.
es ist verboten, mechanische Instandsetzungsarbeiten unter Span-
nungen (> 50 V) durchzuführen. Arbeiten unter Spannung auf Grund
besonderer technischer Erfordernisse dürfen nur auf Befehl des
Truppführers bzw. Werkstattleiters im Beisein eines Aufsichtsfüh-
renden ausgeführt werden. Dabei sind Gummimatten, Gummihandschuhe
und isoliertes Werkzeug zu verwenden.
Es ist bei der Instandsetzung verboten,
a) Geräte, Blöcke und Einrichtungen ohne Weisung des Truppführers
   oder Werkstattleiters zu öffnen bzw. zu demontieren.
b) Lötarbeiten innerhalb der Geräte, Blöcke und Einrichtungen
   bei anliegenden Betriebsspannungen auszuführen,
c) Sicherungen zu Brücken,
d) die Verkabelung im Kofferaufbau zu ändern.
Den Nachrichtenkräften ist es gestattet,
a) Gewindeverbindungen nachzuziehen und zu kontern,
b) sämtliche Verschmutzungen/korrodierten Teile zu säubern und
   zu fetten,
c) schadhafte Oberflächen nachzustreichen,
d) Isolationen auszubessern bzw. auszuwechseln,
e) Schalter, Kontaktleisten (Steckverbinder), Buchsen usw. zu
   reinigen,
f) Einzelteile nachzuformen bzw. Verformungen zu beseitigen,
g) Geräte, Blöcke und Einrichtungen zu reinigen.
In der Tabelle 7 sind einige charakteristische Fehler und die
methoden zu deren Beseitigung angegeben.

Tabelle 7 Fehlerliste
FehlerUrsacheBeseitigung
KontrollampenStromanschlußkabel,Kabelbefestigung
BXOД CETЬ 1,2 Stecker, Anschlußmuf-prüfen bzw. Kabel
am Netzschutz-fen defekt oder ge-durchmessen.
und Verteilerblocklockert (Kabelein-
BKRZ leuchtenführung Nr. 1)
nicht.
Beleuchtung desTürschalter defektKontakt des Türschal-
Kofferaufbausters justieren.
läßt sich nicht
einschalten.
Beliebige Decken-Glühlampe, Sicherunga) Glühlampe oder
leuchte leuchtet(OCB. 20 A amSicherung aus-
nicht.CЧПOB 3) bzw.wechseln.
Stecker OCB. am
CЧПOB 3 ohneb) Befestigung des
KontaktSteckers prüfen.
Havarie- bzw.Glühlampe oder Tür-Glühlampe auswech-
Tarnbeleuchtungschalter defektseln bzw. Kontakt
wird nicht beimjustieren.
Öffnen/Schließen
der Tür einge-
schaltet.
Kontrollampea) Anzeigelampe defektLampe auswechseln.
an der Selektiv-
rufeinrichtungb) Sicherung ПPГB УCT.Sicherung auswech-
UPA 2 leuchtet3 A am CЧПOB 3seln.
nicht.defekt
c)VerbindungVerbindung prüfen
CЧПOB 3 PCKund Fehler besei-
unterbrochentigen.
Transvertera) Sicherung 6,3 A amSicherung auswech-
ПHC 15 M läßtCЧПOB 3defekt seln.
sich nicht ein-
schalten.b) VerbindungVerbindung prüfen
CЧПOB 3 - ПHC 15 M und Fehler besei-
unterbrochentigen.
5. Abstellen und Transport
5.1. Abstellen

Der SFe-GS ist möglichst in Hallen oder Garagen abzustellen. Die
Umgebungstemperatur soll +5...+30 °C bei einer relativen Luft-
feuchtigkeit von 85 % nicht unter- bzw. überschreiten.
Der SFe-GS muß gereinigt, einsatzbereit und mit vollständigem
Zubehör abgestellt werden.
Eine Konservierung ist erforderlich, wenn
a) der SFe-GS langfristig abgestellt wird,
b) der SFe-GS unter ungünstigen klimatischen Bedingungen (unbe-
   heizte Hallen, unter Schleppdächern, im freien Gelände bzw.
   bei Außentemperaturen von +5...-50 °C oder +30...+60 °C sowie
   bei einer relativen Luftfeuchtigkeit bis maximal 98 %) abgestellt
   wird.
Beim Abstellen/Aufbewahren des SFe-GS sind der Masseschalter und
alle Verbraucher sowie Stromversorgungsgeräte auszuschalten.

5.2. Transport

Der SFe-GS kann im Eisenbahn-, Luft- und See-(Binnenschiffs-)
transport verlegt werden. Es ist so zu transportieren, daß Ver-
luste oder Beschädigungen ausgeschlossen sind. Bei der Verlegung
sind außer den bestehenden militärischen Bestimmungen - ein-
schließlich Verladen und Entladen - nachstehende Besonderheiten
zu beachten:
a) Bei den Vorbereitungsarbeiten zum Transport ist zu kontrollie-
   ren, daß sich sämtliche Elemente des SFe-GS an ihrem Platz
   befinden, sicher befestigt und verschlossen sind.
b) nach dem Abstellen des Kfz auf der entsprechenden Ladefläche
   sind
   - die Handbremse des Kfz anzuziehen - der Hebel muß zuverläs-
     sig in der Sperrklinke einrasten,
   - der 1. Gang einzulegen,
   - der festlegte Reifeninnendruck einzustellen.
c) bei Rasten bzw. periodisch entsprechend den vorhandenen
   Möglichkeiten ist eine visuelle Durchsicht durchzuführen.
   Dabei ist besonders auf den Zustand und Befestigung der
   Geräte sowie Einrichtungen zu achten.

Verkabelung der Gerätesätze der Nachrichtenzentrale (Variante)          Anlage 1
Verkabelung der Gerätesätze der Nachrichtenzentrale (Variante)

Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 1)                     Anlage 2
Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 1)

Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 2)                      Anlage 3
Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 2)

Zusammenschalten der Vermittlungen des SFe-Gerätesatzes P-244 TN         Anlage 4
und des Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1 (Querverbindungsleitungen)
Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1

Anschalten des Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1 an den              Anlage 5
SFe-Gerätesatz P-244 TN (Kanalübergabe)
Anschalten des Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1

Anschalten des SFe-Gerätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P-244 TN Anlage 6
Anschalten des SFs-GErätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P 244 TN

Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an die Schaltstelle (Variante)   Anlage 7
Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an die Schaltstelle (Variante)

Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den kosmischen              Anlage 8
Funkgerätesatz R 440-O (Variante)
Funkgerätesatz R 440-O (Variante)

Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den Funkempfangs-           Anlage 9
und Funkgerätesatz über Verbindungskabel (Variante)
Anschalten an den Funkempfangs- und Funkgerätesatz

Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den Funkgerätesatz          Anlage 10
R 181 A2M über Verbindungskabel (Variante)
R 181 A2M

Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den Funkgerätesatz          Anlage 11
R 161 A2M über einen Fernbediengerätesatz (Variante)
R 161 A2M

                                                                               Anlage 12
Verwendete Abkürzungen und Kurzformen
BenennungAbkürzung
HavarieAB
Teilnehmer, AbonnentAБ.
AutomatischABT.
AkkumulatorenbatterieAKK. БAT.
Gerätesatz, ApparaturAПП.
Automatische Frequenznachstimmung (AFN)AПЧ.
Automatische Telefonzentrale (ATZ)ATC
BatterieБAT.
StromversorgungsblockБП.
RauschgeneratorblockБГШ
Sicherheit, Schutz-БE3OП.
Ausschalten der ApparaturBA
Ein (eingeschaltet)BKЛ.
Hilfs- oder ZusatzausrüstungBCПOM. OБ.
RufBЫ3.
AUS (ausgeschaltet)BЫKЛ.
GleichrichterBЫПP.
EingangBX.
AusgangBЫX.
Rufschnur
WechselsprechverbindungГГC
TonrufgeneratorГTB
GeneratorГEH.
EichungГPAД
Erdung3A3EMЛ.
Laden3AP.
Schutz3AЩ.
Summer3УM.
Wecker3B.
AusgangszustandИC
Versuch, Versuchs-ИCПЫT.
MessungИ3M.
ImpulsИMП.
RufkontrolleKB.
KanalKAH.
Kanal ausgefallen (abgeschaltet)KAHAЛ CБ
Kontrolle des Umschaltens der ApparaturKOHTP. ПA
KontrolleKOHTP.
TonfrequenzkanalKAH. TЧ
ImpulskanalKAH. ИMП.
Linie, Linien-ЛИH.
RuflampeЛB
HavarielampeЛAB
Abruflampe der RufschnurЛOBШ
Abruflampe der AbfrageschnurЛOOШ
Ortsbatterie (OB)
HandapparatMT
Belastung, VerbraucherHAГP.
SpannungHAПP.
Verletzung, StörungHAPУШ.
Pegelmesser (in Neper)HEП. УУ
Ruf- Abruflampe, allgemeinOBЛ.
BeleuchtungOCB.
Abfrageschnur
Abfrage auf der RufschnurOBШ
Aus, ausgeschaltetOTKЛ.
Abfrage auf der AbfrageschnurOOШ
Empfänger des SprachrufesПBГ
SendenПEP., ПPД
Sprech- und RufeinrichtungПBУ
StromversorgungПИT.
QuerverbindungsleitungПЛ
Vollzähligkeit, vollПOЛH.
GerätПPИБ.
EmpfangПP., ПPM.
Durchschalten des SprechwegesПPT
FahrersprechpultПCB
Sende- bzw. ÜbertragungsbuchseПГ
KofferraumsprechpultПCK
TonrufempfängerПTB
Ruf aussendenПB
BedienpultПУ
FeldverteilerkabelПPK
EntladenPA3P.
Betriebsart der BatteriePEЖ. БAT.
FunkkanalP/KAH.
StromversorgungsartPOД ПИT.
Hand-PУЧH.
Paarweise Arbeit der VermittlungCПAP. PAБ.
SignalisationCИГH.
SynchronisationCИHXP.
VerbindungsleitungCЛ.
Dienst-CЛЖ.
DienstverbindungCЛЖ. CB.
Beleuchteter MarkierungspfeilCBETOУKA3.
Stations- (Stationsseite)CT., CTAHЦ.
LöschungCБ.
Stabilisierung, stabilisiertCTAБ.
Fernsprech-TФ. TЛФ.
Fernschreib-TГ., TЛГ.
SteuerungУПP.
EinstellungУCT.
PegelmesserУУ
Zentralbatterie (ZB)ЦБ
Zweidraht- oder Vierdraht-TeilnehmerleitungЦБ 2/4
zur ZB-Vermittlung
Rund- Zirkular- bzw. KonferenzschaltungЦPK
Teile, teilweiseЧACTИЧH.
Zweidrahtbetrieb2-ПP.
Vierdrahtbetrieb4-ПP.

Fronttafel des Sprachwandler AT-3001M *68
Fronttafel Sprachwandler AT-3001M
Abb.: Sprachwandler AT-3001M Fronttafel

                              Lit.-Nr.: 8/89

MINISTERRAT
DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

A 040/1/888

Sprachwandler AT 3001 M

Wartungstechnologie

1989


Nachweis über Einarbeitung von Änderungen

ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nachweis über Zugang/Abgang

Lfd.
Nr.
Zugang
Blatt
Abgang
Blatt
Bestand
Blatt
DatumSignum 
1  14  Anfangsbestand
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Einführungsbestimmung zur A 040/1/888
Di8e Anleitung 040/1/888 Sprachwandler AT 3001 M, Wartungstechnologie,
wird erlassen und tritt am 01. 02. 1898 in Kraft.

O. U., den 18. 10. 1988                  Chef Nachrichten

Ag 117/I/17218-8

Inhaltsverzeichnis

      Übersichts- und Einführungsteil
1.    Allgemeine Festlegungen
2.    Sicherheitsbestimmungen
3.    Wartungsarbeiten
3.1.  Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten
3.2.  Technologische Reihenfolge der Durchführung der
      Wartungsarbeiten
4.    Technologische Karten zum Durchführen der Wartungs-
      arbeiten
4.1.  Technologische Karte Nr. 1 Prüfen des äußeren Zu-
      stands und Reinigen des Sprachwandlers
4.2.  Technologische Karte Nr. 2 Prüfen der Funktions-
      fähigkeit in den Betriebsarten KONTROLLE und
      BETRIEB
4.3.  Technologische Karte Nr. 3 Prüfen der Kabel und
      Steckverbinder
4.4.  Technologische Karte Nr. 4 Messen der Normwerte
4.5.  Technologische Karte Nr. 5 Prüfen der Vollzählig.
      keit des Gerätesatzes und Warten des EWZ-Satzes O1

Anlage 1
Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeug und Verbrauchsmaterial
zum Durchführen der Wartungsarbeiten

1. Allgemeine Festlegungen

Die Wartung des Sprachwandlers AT 3001 M (nachfolgend AT 3001 M)
umfaßt:
a) die ständige Kontrolle des technischen Zustands und das Be-
   stimmen bzw. Korrigieren der wichtigsten Normwerte,
b) das rechtzeitige Erkennen der Ursachen von Ausfällen während
   der Nutzung und das Durchführen vorbeugender Maßnahmen,
c) die planmäßig auszuführenden Arbeiten zum Erhalten der Ein-
   satzbereitschaft.
Die rechtzeitige und sachgemäße Durchführung der Wartungsarbeiten
im Gesamtprozeß der Nutzung und Lagerung sind wichtige Bedingungen
zum Gewährleisten einer ständigen Einsatz- und Betriebsbereitschaft,
zum Einhalten der geforderten technischen Normwerte und zum Erreichen
der in militärischen Bestimmungen festgelegten Nutzungsfristen.
Beim Durchführen der Wartungen sind folgende allgemeingültige Fest-
legungen einzuhalten:
a) Am AT 3001 M sind die Wartungen Nr. 2, 3 und 4 durchzuführen.
   Der ungefähre Arbeitsaufwand zum Durchführen der einzelnen
   Wartungsarbeiten ist in Tabelle 1 für eine Arbeitskraft ange-
   geben. Dieser Zeitaufwand beinhaltet nicht die Zeiten
   für das Vorbereiten, Entfalten, Vorheizen und Instandsetzen
   des AT 3001 M.

Tabelle 1 Zeitberechnung zum Durchführen der Wartungsarbeiten,
  bezogen auf 1 Arbeitskraft
WartungPeriodizitätArbeitszeit
Nr. 2wöchentlich2 h
Nr. 3monatlich5 h
Nr. 6jährlich11 h
b) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten sind sämtliche Arbeits-
   gänge und -stufen in der Reihenfolge durchzuführen, die ent-
   sprechend in den technologischen Karten festgelegt ist. Fest-
   gestellte Fehler und Mängel sind zu beseitigen bzw. es sind
   Maßnahmen zu deren Beseitigung einzuleiten.
c) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten ist die Effektivität
   der vorbeugenden Maßnahmen einzuschätzen. Auf der Grundlage
   dieser Einschätzung können der Inhalt und die Zeit zum Durch-
   führen der Wartungsarbeiten präzisiert werden.
d) Die festgelegten Wartungsarbeiten sind planmäßig und unab-
   hängig vom Grad der Nutzung des AT 3001 M durchzuführen. Dabei
   können nach Übungen und spezialtaktischer Ausbildung in Verant-
   wortung des unmittelbaren Vorgesetzten zusätzliche Wartungs-
   und Kontrollarbeiten festgelegt werden.
e) Zum Erreichen einer hohen Effektivität der Wartungsarbeiten
   sind in Verantwortung des unmittelbaren Vorgesetzten
   - die rechtzeitige Organisation sowie die materielle und
     personelle Sicherstellung zu gewährleisten,
   - die Wartungsarbeiten entsprechend der vorliegenden War-
     tungstechnologie durchzuführen,
   - die qualitätsgerechte Ausführung der Wartungsarbeiten
     unter Einhaltung der vorgegebenen Zeitnormative anzuleiten
     und zu kontrollieren.
f) Die zum Durchführen der Wartungsarbeiten erforderlichen Meß-
   geräte sind in Übereinstimmung mit den Festlegungen ihrer
   technischen Dokumentation zur Nutzung vorzubereiten. Die prüf-
   pflichtigen Meß- und Prüfmittel sind nach den vorgegebenen
   Prüffristen durch den Meß- und Prüfdienst zu kontrollieren.
g) Die Ergebnisse der Wartungen sind wie folgt nachzuweisen:
   - Wartung Nr.2, 3 und 6  - Nachweisbuch über Wartungen und
                              Kontrollen
   - Wartung Nr. 6          - zusätzlich im Begleitheft
   Sämtliche Eintragungen in der Begleitdokumentation sind sauber
   und gut leserlich auszuführen. Streichungen sind zu signieren.

2. Sicherheitsbestimmungen

Zum Durchführen der Wartungsarbeiten am AT 3001 M ist nur der Per-
sonalbestand zuzulassen, der im Besitz der Betriebsberechtigung
ist, über gefestigte praktische Kenntnisse, Fertigkeiten und Er-
fahrungen hinsichtlich der Nutzung un Wartung verfügt, die betref-
fenden Sicherheitsbestimmungen sowie die Bestimmungen des Gesund-
heits-, Arbeits- bzw. Brandschutzes kennt und entsprechend den mili-
tärischen Bestimmungen aktenkundig belehrt ist.
Leichtfertiger oder unsachgemäßer Umgang mit dem AT 3001 M, Nicht-
einhaltung der Nutzungsanleitung sowie Verstöße gegen die Sicher-
heitsbestimmungen bzw. Bestimmungen des Gesundheits-, Arbeits- und
Brandschutzes können die Gesundheit der Angehörigen der Nachrichten-
truppe gefährden bzw. zum Ausfall von Baugruppen bzw. des AT 3001 M
führen.
Beim Durchführen der Wartungsarbeiten sind die allgemeinen Sicher-
heitsbestimmungen zur Nutzung, Instandsetzung und Lagerung der
Nachrichtenausrüstung sowie zusätzlich folgende gerätebezogenen
Sicherheitsforderungen einzuhalten:
a) Vor jeder Inbetriebnahme des AT 3001 M ist die Funktionstüch-
   tigkeit sämtlicher Kabel zu prüfen. Die Kabel müssen gegen
   etwaiges Lösen gesichert sein. Der Anschluß beschädigter Kabel
   ist verboten!
b) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten im eingeschalteten Zu-
   stand ist es verboten,
   - die Kabel der Geräte CA 006M und CA 008M anzuschließen bzw.
     abzuklemmen,
   - elektronische und elektrische Bauelemente, einschließlich
     Sicherungen und Lichtemitterdioden (LED) zu wechseln,
   - Lötarbeiten durchzuführen,
   - die innere Montage visuell zu kontrollieren,
   - Kontakte der Übergangssteckverbinder zu reinigen,
   - das Vorhandensein von Spannungen an den Kontakten durch
     Berühren mit den Fingern oder stromleitenden Gegenständen
     zu prüfen, dafür sind geeignete Meßgeräte zu verwenden.
c) Sind bei der Fehlersuche eine visuelle Kontrolle und Messungen
   erforderlich, sind diese mit größter Vorsicht durchzuführen.
d) Wartungs- und Instandsetzungs- bzw. Montage- und Demontagearbei-
   ten, die nicht mit elektrischen Prüfungen verbunden sind, dürfen
   nur bei abgeschalteter Stromversorgung durchgeführt werden.

3. Wartungsarbeiten
3.1. Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten
Arbeitsgänge und -stufenTechnolo-
gische
Karte Nr.
AbschnittWartung
236
Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen des Sprachwandlers
a)Prüfen des äußeren Zu-
standes und Reinigen des
Sprachwandlers
14.1.2.xxx
b)Kontrollieren der An-
schluß- und Bedienelemente
14.1.3.x
Prüfen der Funktionsfähig-
keit in den Betriebsarten
KONTROLLE und BETRIEB
24.2.x
Prüfen der Kabel und Steckverbinder
a)Visuelle Kontrolle34.3.2.x
b)Prüfen der Bauelemente
und Verkabelung
34.3.3.xx
Messen der Normwerte
a)Filterdämpfung44.4.2.x
b)Betriebsspannungen44.4.3.x
c)Stabilisierte Ausgangs-
spannungen
44.4.4.x
d)Frequenz des Festfre-
quenzgenerators
44.4.5.x
e)Pegel des Ausgangs-
Doppelimpulssignals
44.4.6.x
f)Empfindlichkeit der Ein-
gangseinrichtung der
Fernseite
44.4.7.x
g)Ansprechpegel der Ein-
richtung zur Funktions-
kontrolle
44.4.8.x
h)Ansprechpegel der Steuer-
kreise der äußeren Signali-
sations
54.4.9.x
Prüfen der Vollzähligkeit des Gerätesatzes und Warten des EWZ-Satzes O1
a)Prüfen der Vollzähligkeit54.5.2.xx
b)Warten des EWZ-Satzes O154.5.3.xx
Anmerkung:
Die Messungen der Abschnitte 4.4.3., 4.4.5. und 4.4.6. sind nur dann
durchzuführen, wenn die geforderten Normwerte gemäß den Abschnitten
4.4.4. und 4.4.7. bis 4.4.9. nicht erfüllt werden.

3.2. Technologische Reihenfolge der Durchführung der Wartungsarbeiten
Wartung Nr. 2Wartung Nr. 3Wartung Nr. 6
4.1.2.4.1.2.4.1. bis 4.3.
4.5.4.4.2.
4.4.4.*
4.4.3.
4.4.7. bis 4.4.9.
4.4.5. und 4.4.6.*
4.5.
* nur bei Erfordernis gemäß Abschnitt 3.1.

4. Technologische Karte zum Durchführen der Wartungsarbeiten
4.1. Technologische Karte Nr. 1 Prüfen des äußeren Zustands und
     Reinigen des Sprachwandlers
4.1.1. Allgemeines

Meßgerät:                  Vielfachmesser З-4315
Werkzeug:                  Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1,
                           Bürste und Staubpinsel
Verbrauchsmaterial:        Putzlappen, Siedegrenzenbenzin
                           oder Spiritus und Reparaturlack
Arbeitszeit:               2 h
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.1.2. Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen des Sprachwandlers

Die Prüf- und Reinigungsarbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Gehäuse und Frontplatten der Geräte CA 006M und CA 008M visuell
   auf das Vorhandensein von Einbeulungen, anderen mechanischen
   Beschädigungen sowie Lackschäden und Korrosionsansätzen kon-
   trollieren.
2. Staub und Schmutz vom Gehäuse und von der Frontplatte des
   AT 3001 M entfernen, wobei die Frontplatte mit einem Staub-
   pinsel zu reinigen ist.
3. Mit einem Farbanstrich versehene Flächen reinigen:
   a) während der Sommernutzungsperiode - mit einem weichen,
      leicht angefeuchteten Putzlappen,
   b) während der Winternutzungsperiode - mit einem trockenen
      Putzlappen oder mit einer Reinigungsbürste.
4. Funktionsfähigkeit der Sicherungen anhand des Aufleuchtens
   der Leuchtdioden der Geräte CA 006M und SA 008 M prüfen.


4.1.3. Kontrollieren der Anschluß- und Bedienelemente

Die Kontrolle der Anschluß- und Bedienelemente ist wie folgt
auszuführen:
1. Zustand der Kabel und Anschlußelemente visuell kontrollieren.
2. Zuverlässigkeit der Befestigung aller Elemente kontrollieren
   und gelockerte Verbindungen nachziehen.
3. Zustand der Bedienelemente prüfen - die Kippschalter der Geräte
   CA 006M und CA 008M müssen ein zuverlässiges Umschalten und
   einen sicheren Sitz in der geschalteten Stellung gewährleisten.

4.2. Technologische Karte Nr.2 Prüfen der Funktionsfähigkeit in
     den Betriebsarten KONTROLLE und BETRIEB

Werkzeug:                  Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1
Arbeitszeit:               20 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

Arbeitsgänge und -stufen:
1. Geräte CA 006M und CA 008M mit dem Kabel БMK 01 (PИ 4.853.011)
   zusammenschalten.
2. Kippschalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am Gerät CA 006M in Stellung
   KOHTPOЛЬ und Kippschalter CETЬ in Stellung OTKЛ. schalten.
3. Stromversorgung mit den Kippschaltern CETЬ zuerst am Gerät
   CA 008M und danach am Gerät CA 006M einschalten - es müssen
   a) am Gerät CA 008M die Signallampe "+28,5-1B" und am Gerät
      CA 006M die Leuchtdiode CETЬleuchten,
   b) am Leuchtindikator KOHTPOЛЬ das Zeichen Komma(Komma) mit einer
      Periodizität von 3,6 s blinken.
4. Kippschalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am Gerät CA 006M in Stellung
   PAБOTA schalten, wobei die Leuchtdiode PAБOTA und am Leuchtindi-
   kator KOHTPOЛЬ das Zeichen Komma(Komma) ständig, ohne Unterbre-
   chung, leuchten müssen.
5. Vordere Abdeckung abnehmen, Vorhandensein der Verschlüsse auf
   den Steckverbindern für das Anschließen des AПH überprüfen und
   sich davon überzeugen, daß auf der Vermittlungseinrichtung die
   Signallampe ABAPИЯ leuchtet und die Leuchtdiode PAБOTA erloschen
   ist.
6. Vordere Abdeckung verschließen und plombieren.
7. Ansprechen der Blockierung beim Abnehmen des oberen und unteren
   Deckels des Gerätes CA 006M analog Arbeitsgang 5 prüfen und nach
   der Überprüfung der Blockierung die Deckel petschieren.
8. Kippschalter CETЬ zuerst am Gerät CA 006M und danach am Gerät
   CA 008M in Stellung OTKЛ. schalten.

Anmerkung:
Es ist verboten, in der Betriebsart BETRIEB mit abgenommener
vorderer, oberen oder unteren Abdeckung zu arbeiten.

4.3. Technologische Karte Nr. 3 Prüfen der Kabel und Steckverbinder
4.3.1. Allgemeines

Meßgerät:                  Vielfachmesser З-4315
Werkzeug:                  Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1
Verbrauchsmaterial:        Spiritus, Putzlappen, Lötzinn,
                           Kolophonium und Isolierband
Arbeitszeit:               20 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.3.2. Visuelle Kontrolle

Die Bauelemente und Verkabelung sind wie folgt zu prüfen und
zu reinigen:
1. Sämtliche Kabel mit einem trockenen Putzlappen abwischen
   und Staub bzw. andere Verschmutzungen entfernen.
2. Deckel der Einschübe des AT 3001 M abnehmen und Befestigung
   sowie Zustand der Verkabelung prüfen.
3. Befestigung der Leiterplatten und anderer Teile am Gehäuse
   sowie am Chassis kontrollieren.
4. Zustand der Kontakte der Leiterplatten und Steckverbinder
   prüfen und alle Kontakte der Leiterplatten mit einem in
   medizinischen Alkohol getränkten Pinsel reinigen.
Es ist verboten, Siedegrenzenbenzin oder andere den Gummibelag
angreifende Flüssigkeiten zum Reinigen der Kabel und Kontakte
zu verwenden.
Filterdämfung
Bild 1 Meßschaltung zum Messen der Filterdämpfung der Blöcke
       БMФ-1 und БФM-2

4.4. Technologische Karte Nr. 4 Messen der Normwerte
4.4.1. Allgemeines

Meßgerät:                  Vielfachmesser З-4315, Universal-
                           Zweistrahloszillograph C1-55,
                           Millivoltmeter B3-42, elektroni-
                           scher Zählfrequenzmesser Ч3-54,
                           NF-Signalgenerator Г3-109,
                           HF-Signalgenerator Г4-117,
                           Dämpfungsglied M3-600 und NF-Rausch-
                           generator Г2-37
Hilfsmittel:               Vorrichtung P1 bis P5 zum Durch-
                           führen der Wartungsarbeiten (nach-
                           folgend Vorrichtung)
Werkzeug:                  Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1
Verbrauchsmaterial:        Spiritus, Putzlappen, Lötzinn,
                           Kolophonium und Isolierband
Arbeitszeit:               6 h
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.4.2. Filterdämpfung

Die Dämpfung der Filter ist wie folgt zu bestimmen:
1.  Blöcke БMФ-1 und БMФ-2 mit den Stechverbindern Ш9 und Ш10
    der Vorrichtung P6 verbinden.
2.  Entsprechende Teile der Steckverbinder der Vorrichtung P6 an die
    Steckverbinder ЛИH., CETЬ, ГBГ und CTAHЦ. der Blöcke БMФ-1 und
    БMФ-2 anschließen.
3.  Meßschaltung gemäß Bild 1 aufbauen.
4.  Potentialausgleich des entsprechenden Signalgenerators (siehe An-
    merkungen) mit der Buchse mit der Bezeichnung des zu messenden
    Filters und der Buchse HП in Übereinstimmung mit Tabelle 2 an-
    schließen.
5.  Millivoltmeter mit den Buchsen УCTAHOBKA УPOBHЯ und BЫXOД HП
    des zu messenden Filters in Übereinstimmung mit der Tabelle 2
    verbinden.
6.  Frequenz am entsprechenden Signalgenerator in Übereinstimmung
    mit Tabelle 2 einstellen.
7.  Eingangspegel am zu messenden Filter entsprechend der Anzeige
    des Millivoltmeters wie folgt einstellen:
    a) LC-Kreis und HF-Filter   0 dB
    b) Filter XA 127            4 dB
    c) Filter XA 123 und XA126  6 dB
8.  Potentialausgang des Millivoltmeters mit der Buchse BЫXOД des
    zu messenden Filters verbinden.
9.  Pegel des Signals am Ausgang des zu messenden Filters messen.
10. Dämpfung des Filters auf der festgelegten Frequenz ent-
    sprechend Tabelle 2 überprüfen - die Anzeige des Milli-
    voltmeters entspricht der Dämpfung des Filters.
11. Arbeitsgang 5 bis 10 für alle Frequenzen entsprechend Tabelle 2
    wiederholen.
12. Überprüftes AT 3001 M ausschalten und aus dem Gestell
    herausnehmen.
13. Blöcke БMФ-1 und БMФ-2 aus dem AT 3001 M ausbauen und an deren
    Stelle die überprüften Filterblöcke aus dem Zubehörsatz der
    Vorrichtung P6 einbauen.
14. Wartungsarbeiten am AT 3001 M mit den ausgetauschten Filter-
    blöcken gemäß den Abschnitten 4.4.3. bis 4.4.8. durchführen.
15. Ausgebaute Filter aus dem AT 3001 M gemäß den Arbeitsgängen
    1 bis 10 überprüfen.
16. Filterblöcke БMФ-1 und БMФ-2, die zum Bestand der Vorrichtung
    P6 gehören, aus dem AT 3001 M ausbauen.
17. Überprüfte Filter in das AT 3001 M einbauen.
Beim Messen der Filterdämpfung ist zu beachten:
a) Zum Durchführen der Dämpfungsmessungen der Filter XA-126-1 und
   XA-126-2 des Blockes БMФ-1 sowie die Filter XA 123-1, XA-123-2
   und des Netzfilters des Blockes БMФ-2 ist der NF-Signalgenerator
   Г3-109 zu verwenden.
b) Zum Durchführen der Dämpfungsmessungen des Filters XA 127 des
   Blockes БMФ-2 und des LC-Kreises des Blockes БMФ-1 ist der HF-
   Generator Г4-117 zu verwenden.
c) Bei allen Messungen ist die Masseklemme der Meßgeräte mit der
   allgemeinen Erdschiene zu verbinden.
d) Zum Anschluß des Millivoltmeters gemäß Arbeitsgang 5 ist bei
   Erfordernis das Kabel P6-1 zu verwenden.

Tabelle 2 Meßwerte zum bestimmen der Filterdämpfung
Bezeichnung
des Filters
Bezeichnung des
Filters gemäß
Stromlaufplan
Meß-
frequenz
in kHz
Dämpfung
der festgelegten
Meßfrequenz
in dB
Anschaltbuchse
der Vorrichtung
P6, Buchse BXOД
für den
Generator
Anschaltbuchse der
Vorrichtung P6 für
das Millivoltmeter
Buchse
УCTAHOBKA
УPOBHЯ
Buchse
BЫXOД
XA 126-1БMФ-11,0≤ 4,0XA 126-11XA 126-1
100≥ 60
XA 126-21,0≤ 4,0XA 126-22XA 126-2
200≥ 60
LC-1БMФ-11 000≥ 35LC-13LC-1
MasseMasseMasse
LC-2LC-24LC-2
MasseMasseMasse
LC-3LC-25LC-3
MasseMasseMasse
LC-4LC-26LC-4
MasseMasseMasse
LC-5LC-27LC-5
MasseMasseMasse
XA 127БMФ-1200≥ 60XA 1278XA 127
600≤ 4,0
1 000≥ 20
XA 123-1БMФ-21,0≤ 4,0XA 123-19XA 123-1
200≥ 60
XA 123-21,0≤ 4,0XA 123-210XA 123-2
200≥ 60
NetzfilterБMФ-2200≥ 60CETEBOЙ ФИЛЬTP11CETEBOЙ
ФИЛЬTP
4.4.3. Betriebsspannungen

Die Betriebsspannungen sind wie folgt zu messen:
1.  Kippschalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am AT 3001 M in Stellung PAБOTA,
    Kippschalter CETЬ in Stellung OTKЛ. und Schalter 1,2 - ДИCT. -
    2,4 in Stellung ДИCT. schalten.
2.  Kippschalter CETЬ am Gerät CA 008M in Stellung OTKЛ. schalten.
3.  AT 3001 M mit dem Verbindungskabel БMK 01 (PИ 4.853.011) mit dem
    Gerät CA 008M zusammenschalten.
4.  Abdeckung von der Frontplatte des AT 3001 M abnehmen.
5.  Verschlußdeckel vom Steckverbinder Ш6 (Frontplatte des
    AT 3001 M) abnehmen.
6.  Vorrichtung P2 auf den Steckverbinder Ш6 des AT 3001 M und
    Vorrichtung P1 auf den Steckverbinder Ш8 des AT 3001 M stecken.
7.  Vorrichtung P5 auf den Knopf der Frontplatte des AT 3001 M
    aufschrauben.
8.  Kippschalter CETЬ am Gerät CA 008M und am AT 3001 M in Stellung
    BKЛ. schalten.
Tabelle 3 Sekundär-Betriebsspannungen
Nennwert
in V
Toleranz
in V
MeßpunkteEinstellregler
Meß-
buchse
Masse-
anschluß
+6,0+5,7...+6,3P1:B1P1:A1БM032:R5
-6,0-5,7...-6,3P1:B2P1:A1БM032:R5
+9,0+8,55...+9,45P1:Г1P1:A1БM033:R7
+9,0+8,55...+9,45P2:B4P1:A1БM018:R45
-12,6+12...-13,2PI:Г2P1:A1БM001:R13
+15,0+14,3...+15,7PI:Б1P1:A1БM034:R5
-15,0+14,3...+15,7PI:Б2P1:A1БM034:R5
9.  Sekundär-Betriebsspannungen messen, wobei unter Beachten der
    Polarität der Vielfachmesser З-4315 nacheinander entsprechend
    Tabelle 3 an die Meßbuchsen der Vorrichtungen P1 und P2 ange-
    schlossen wird. Weichen die gemessenen Werte von den in Ta-
    belle 3 angegebenen Normwerte ab, sind die Sekundär-Betriebs-
    spannungen wie folgt einzuregeln:
    - Kippschalter CETЬ am AT 3001 M in Stellung OTKЛ. schalten.
    - Obere und untere Abdeckung vom AT 3001 M abnehmen.
    - Vorrichtung P5 auf die Blockierungsknöpfe unter der oberen
      und unteren Abdeckung aufschrauben.
    - Kippschalter CETЬ am AT 3001 M in Stellung BKЛ. schalten.
    - Nennspannung mit den in Tabelle 3 angegebenen Einstellreglern
      einstellen.
10. Kippschalter CETЬ am AT 3001 M und am Gerät CA 008M in Stellung
    OTKЛ. schalten.
11. Vorrichtungen P1 und P2 von den Steckverbindern Ш6 und Ш8
    auf der Frontplatte des AT 3001 M abnehmen sowie Steckverbinder
    Ш6 mit dem Verschlußdeckel verschließen.

4.4.4. Stabilisierte Ausgangsspannungen

Die Kontrolle der stabilisierten Ausgangsspannungen ist wie folgt
durchzuführen:
1. Vorrichtung P1 auf den Steckverbinder Ш4 des AT 3001 M stecken.
2. Kippschalter CETЬ am Gerät CA 008M und am AT 3001 M in Stellung
   BKЛ. schalten.

Tabelle 4 Stabilisierte Ausgangsspannungen
Spannungs-
stabilisator
Nennwert
in V
Toleranz
in V
MeßpunkteEinstellregler
Meß-
buchse
Masse-
anschluß
-15 V43,7...4,5P1:BIIP1:A1БM036:R10
+15 V32,7...3,5P1:BIOP1:Б1БM036:R12
-6 V1,10,9...1,3P1:Г2P1:A1БM035:R10
+6 V1,00,8...1,2P2:Г1P1:B1БM035:R12
3. Stabilisierte Ausgangsspannungen messen, wobei unter Beachtung der
   Polarität der Vielfachmesser З-4315 nacheinander entsprechend Ta-
   belle 4 an den Meßbuchsen der Vorrichtung P1 angeschlossen wird.
   Weichen die gemessenen Werte von den in Tabelle 4 angegebenen
   Normwerten ab, sind die stabilisierten Ausgangsspannungen mit
   den angegebenen Einstellreglern einzustellen.
4. Kippschalter CETЬ am AT 3001 M und am Gerät CA 008M in Stellung
   OTKЛ. schalten.
5. Vorrichtung P5 von den Blockierungsknöpfen unter der oberen und
   unteren Abdeckung abschrauben.
6. Obere und untere Abdeckung am AT 3001 M befestigen.
7. Vorrichtung P5 vom Steckverbinder Ш4 an der Frontplatte des
   AT 3001 M abnehmen.

4.4.5. Frequenz des Festfrequenzgenerators

Die Frequenz des Festfrequenzgenerators ist wie folgt zu messen:
1. Verschlußdeckel vom Steckverbinder Ш6 auf der Frontplatte
    des AT 3001 M abnehmen.
2. Vorrichtung P2 auf den Steckverbinder Ш6 des AT 3001 M stecken.
3. Kippschalter CETЬ am Gerät CA 008M und am AT 3001 M in Stellung
   BKЛ. schalten.
4. Frequenz 15 min nach dem Einschalten des AT 3001 M und Geräts
   CA 008M mit dem Zählfrequenzmesser Ч3-34 messen, dessen Er-
   dungsleitung an die Meßbuchse P2 : B7 und dessen Signalleitung an
   die Meßbuchse P2 : Г8 der Vorrichtung P2 anzuschließen ist. Die
   gemessene Frequenz soll (614 400 ± 0,002) Hz betragen.
5. Kippschalter CETЬ am AT 3001 M und am Gerät CA 008M in Stellung
   OTKЛ. schalten.
6. Vorrichtung P2 vom Steckverbinder Ш6 des AT 3001 M abnehmen und
   Steckverbinder mit dem Verschlußdeckel verschließen.

4.4.6. Pegel des Ausgangs-Doppelimpulssignals

Der Pegel des Ausgangs-Doppelimpulssignals ist wie folgt zu messen:
1. Meßschaltung gemäß Bild 2 aufbauen.
Doppelimpuls
Bild 2 Meßschaltung zum Bestimmen des Pegels des Ausgangs-
       Doppelimpulssignals

2. Schalter am Oszillographen C1-55 in folgende Stellungen
   schalten:
   a) PAЗBEPTKA                1 ms/Teilstich
   b) Multiplikator PAЗBEPTKA  x1
   c) Verstärker УII           0,5 V/Teilstrich
   d) CИHXPOHИЗAЦИЯ            BHУTP. II
3. Kippschalter an der Vorrichtung P3 in folgende Ausgangsstellungen
   schalten:
   a) 1,2 - 2,4           1,2
   b) PAБOTA - KOHTPOЛЬ   PAБOTA
4. Kippschalter an der Vorrichtung P4 in Stellung HA CEБЯ schalten.
5. Synchronisation des Signals auf dem Bildschirm des Oszillogra-
   phen mit den Potentiometern CTAБ. und CИHXPOHИЗAЦИЯ erreichen,
   wobei Doppelimpulse mit einer Amplitude von (0,8 ± 0,2) V
   abgebildet werden müssen.
6. Kippschalter 1,2 - 2,4 an der Vorrichtung P3 in Stellung 2,4
   schalten und Arbeitsgang 5 wiederholen.
7. Kippschalter CETЬ am AT 3001 M und am Gerät CA 008M in Stellung
   OTKЛ. schalten.

4.4.7. Empfindlichkeit der Eingangseinrichtung der Fernseite

Die Empfindlichkeit der Eingangseinrichtung der Fernseite ist wie
folgt zu bestimmen:
1. Meßschaltung gemäß Bild 3 aufbauen
Empfindlichkeit
Bild 3 Meßschaltung zum Bestimmen der Empfindlichkeit der Eingangs-
       einrichtung der Fernseite

2.  Kippschalter an der Vorrichtung P3 in folgende Ausgangsstellungen
    schalten:
    a) 1,2 - 2,4          1,2
    b) PAБOTA - KOHTPOЛЬ  PAБOTA
3.  Kippschalter an der Vorrichtung P4 in Stellung OTKЛ. schalten.
4.  Schalter am Oszillographen C1-55 in folgende Ausgangsstellungen
    schalten:
    a) PAЗBEPTKA                1 ms/Teilstich
    b) Multiplikator PAЗBEPTKA  x1
    c) Verstärker УI            0,2 V/Teilstrich
    d) Verstärker УII           0,2 V/Teilstrich
    d) CИHXPOHИЗAЦИЯ            BHУTP. II
5.  Bedienelemente am NF-Rauschgenerator Г2-37 in folgende Ausgangs-
    stellungen stellen:
    a) ДИAПAЗOH CПEKTPA     20 kHz
    b) CTУПEHЧATЫЙ УPOBEHЬ  1 000 mV
6.  Spannung (0,5 ± 0,1) V mit dem Regler УPOBEHЬ am NF-Rausch-
    generator einstellen.
7.  Kippschalter CETЬ am Gerät CA 008M und am AT 3001 M in Stellung
    BKЛ. schalten.
8.  Synchronisation des Signals auf dem Bildschirm des Oszillogra-
    phen mit den Potentiometern CTAБ. und CИHXPOHИЗAЦИЯ erreichen,
    wobei auf dem Bildschirm des Oszillographen die auf Bild 4 dar-
    gestellten Kontrolloszillogramme dargestellt werden müssen.
Filterdämfung
Bild 4 Kontrolloszillogramm bei eingestellter Synchronisation

9.  Dämpfung mit dem Dämpfungslied M3-600 so lange ändern, so lange
    keine deutliche Unterbrechung des Signals am Eingang 1 des Os-
    zillographen eintritt (Bild 5).
Filterdämfung
Bild 5 Kontrolloszillogramm bei eingestellter Dämpfung

10. Amplitude A des Doppelimpulssignals am Eingang des AT 3001 M
    anhand des Oszillogramms (Bild 5, Eingang 2) messen - die
    Amplitude muß im Bereich 40 ... 80 mV liegen.
11. Kippschalter CETЬ am AT 3001 M und am Gerät CA 008M in
    Stellung OTKЛ. schalten.

4.4.8. Ansprechpegel der Einrichtung zur Funktionskontrolle

Der Ansprechpegel der genannten Einrichtung ist wie folgt zu prüfen:
1. Kippschalter CETЬ am Gerät CA 008M und am AT 3001 M in Stellung
   BKЛ. schalten.
2. Kippschalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am AT 3001 M in Stellung KOHTPOЛЬ
   schalten - es müssen dabei die Leuchtdiode PAБOTA erlöschen und
   das Zeichen Komma(Komma) am Indikator mit einer Periodizität von
   3,6 s blinken.
3. Kippschalter CETЬ am AT 3001 M und am Gerät CA 008M in Stellung
   OTKЛ. schalten.

4.4.9. Ansprechpegel der Steuerkreise der äußeren Signalisation

Die Funktionsfähigkeit der genannten Steuerkreise ist wie folgt zu
prüfen:
1.  Meßschaltung gemäß Bild 6 aufbauen.

Steuerkreis
Bild 6 Meßschaltung zum Prüfen der Steuerkreise der äußeren
       Signalisation

2.  Kippschalter CETЬ am Gerät CA 008M und am AT 3001 M in Stellung
    BKЛ. schalten.
3.  Kippschalter an der Vorrichtung P3 in folgende Ausgangsstel-
    lungen schalten:
    a) 1,2 - 2,4          1,2
    b) PAБOTA - KOHTPOЛЬ  PAБOTA
4.  Kippschalter an der Vorrichtung P4 in Stellung HA CEБЯ
    schalten.
5.  Vielfachmesser З-4315 an die Vorrichtung P3 anschließen (Klemme
    "*" an die Meßbuchse Г1 und Klemme "Zx" an die Meßbuchse Г2) -
    die Signalisation ЦC ECTЬ der Vermittlungseinrichtung muß an-
    sprechen und signalisieren, daß zwischen den Meßbuchsen Г1 - Г2
    eine leitende Verbindung hergestellt wurde.
6.  Klemme "Zx" des Vielfachmessers mit der Meßbuchse Г3 der Vorrich-
    tung P3 verbinden - es darf die Signalisation ABAPИЯ der Vermitt-
    lungseinrichtung nicht ansprechen, da zwischen den Meßbuchsen
    Г1 - Г2 die Verbindung aufgetrennt wurde.
7.  Kippschalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am AT 3001 M in Stellung KOHTPOЛЬ
    schalten - es müssen dabei
    a) die Leuchtdiode PAБOTA erlöschen und das Zeichen Komma(Komma)
       am Indikator mit einer Periodizität von 3.6 s blinken,
    b) die Signalisation ABAPИЯ der Vermittlungseinrichtung an-
       sprechen, d. h., daß zwischen den Meßbuchsen Г1 - Г2 der
       Vorrichtung P3 eine Verbindung besteht.
8.  Klemme "Zx" des Vielfachmessers mit der Meßbuchse Г2 der Vor-
    richtung P3 verbinden - die Signalisation ЦC ECTЬ der Vermitt-
    lungseinrichtung darf nicht ansprechen, da zwischen den Meß-
    buchsen Г1 - Г2 keine Verbindung besteht.
9.  Kippschalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am AT 3001 M in Stellung PAБOTA
    schalten.
10. Kippschalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ der Vorrichtung P3 in Stellung
    KOHTPOЛЬ schalten, wobei die Leuchtdiode PAБOTA am AT 3001 M
    erlöschen und das Zeichen Komma(Komma) am Indikator mit einer
    Periodizität von 3,6 s blinken müssen.
11. Kippschalter CETЬ am AT 3001 M und am Gerät CA 008M in Stellung
    OTKЛ. schalten.
12. Vorrichtung P5 vom Knopf auf der Frontseite des AT 3001 M ab-
    nehmen und die Abdeckung der Frontplatte des AT 3001 M anbrin-
    gen.
13. Vorrichtung P3 und P4 von den Meßbuchsen CTAHЦ und ЛИH des
    AT 3001 M abschalten.

4.5. Technologische Karte Nr. 5 Prüfen der Vollzähligkeit des
     Gerätesatzes und Warten des EWZ-Satzes O1
4.5.1. Allgemeines

Werkzeuge:                 Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1
Verbrauchsmaterial:        Putzlappen, Petroleum und
                           technische Vaseline
Arbeitszeit:               20 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.5.2. Prüfen der Vollzähligkeit

Beim Prüfen der Vollzähligkeit sind die Ausrüstung des AT 3001 M
und das Vorhandensein sowie der Zustand der Nachweis- und techni-
schen Dokumentation zu kontrollieren. Es müssen
a) die Ausrüstung, das Zubehör und der EWZ-Satz vorhanden, ordnungs-
   gemäß aufbewahrt und sauber sein,
b) die Nachweis- und technische Dokumentation vorhanden und ord-
   nungsgemäß aufbewahrt, alle Eintragungen in den Nachweisdokumen-
   ten sauber, lückenlos und lesbar (mit Kugelschreiber oder Tinte)
   ausgeführt und schadhafte Unterlagen ausgebessert sein.
In dem Begleitheft sind folgende Eintragungen auf ihre Richtigkeit
zu prüfen:
a) Übergabe/Übernahme des AT 3001 M im Verlauf der Nutzung,
b) Nachweis über Betriebsstunden und Ausfälle,
c) Nachweis über durchgeführte technische Veränderungen, Instand-
   setzungen und Wartungen,
d) Nachweis über durchgeführte Kontrollen der wichtigsten Kennwerte.
In das Begleitheft sind die im vergangenen Monat geleisteten Be-
triebsstunden und in das Nachweisbuch über Wartungen und Kontrollen die
durchgeführten Wartungen einzutragen.
Fehlendes Werkzeug, Zubehör und Verbrauchsmaterial ist zu ergänzen.
Können einige Positionen gemäß der EWZ-Liste nicht ergänzt werden,
ist eine Liste über fehlende Teile aufzustellen.

4.5.3. Warten des EWZ-Satzes O1

Der EWZ-Satz O1 ist wie folgt zu warten:
1. Zustand, Funktionssicherheit und richtige Verpackung der Teile
   des EWZ-Satzes kontrollieren.
2. Staub, Schmutz und Korrosionsansätze von den Ersatzteilen, dem
   Werkzeug und dem Zubehör entfernen. bei Notwendigkeit das Werk-
   zeug mit Petroleum abwischen, danach mit einem Putzlappen trocken-
   reiben und mit technischer Vaseline fetten.
3. Defekte Werkzeuge und Ersatzteile austauschen.

Anlage 1

Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeug und Verbrauchsmaterial zum Durch-
führen der Wartungsarbeiten
BezeichnungTypSachnummerVerwendung bei Wartung
Nr. 2Nr. 3Nr.6
a)Kontroll und Meßgeräte
- VielfachmesserЗ-431525-04-347-74xx
- Universal-Zwei-
  strahloszillograph
C1-55И22.044.014 TУx
- elektronischer
  Zählfrequenzmesser
Ч354ЭЯ2.721.039 TУx
- NF-SignalgeneratorГ3109ЭХ3.269.086 TУx
- HF-SignalgeneratorГ4117BP1.409.003 TУx
- MillivoltmeterB324ЯЫ2.710.041 TУx
- DämpfungsgliedM3600x
- NF-RauschgeneratorГ237ЭЮ3.262.008 TУx
Vorrichtungen zum Durchführen der Wartungsarbeiten
. P13.622.001x
. P23.622.002x
. P33.622.003x
. P43.622.004x
. P54.127.101x
. P62.707.000x
Kabel P6-14.853.047x
b)Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1x
c)Verbrauchsmaterial
- Bürstexxx
- Staubpinselxxx
- Putzlappenxxx
- Isolierbandxx
- Spiritusxxx
- SiedegrenzenbenzinSb 60/130xxx
- PetroleumSb 60/130xxx
- technische
  Vaseline
N 539, hellxx
- Reparaturlackxxx
- Lötzinnx
- Kolophoniumxx
- medizinischer Alkoholxx
Anmerkung:
Die aufgeführten Meßgeräte können mit anderen Geräten ausgetauscht
werden, sofern diese die gleichen Kennwerte und mindestens die
gleiche Genauigkeit habe.

NF-Modem AT-3002M
AT-3002M
Abb.: NF-Modem AT-3002M

	                      Lit.-Nr.: 9/89

               MINISTERRAT
 DER DEUTSCHEN DEMOKRATOSCHEN REPUBLIK
 MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG         Sammler*135



               A 040/1/889

          NF-Modem AT 3002 M

          Wartungstechnologie


                  1989


Nachweis über Einarbeitung von Änderungen

ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nachweis über Zugang/Abgang

Lfd.
Nr.
Zugang
Blatt
Abgang
Blatt
Bestand
Blatt
DatumSignum 
1  14  Anfangsbestand
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Einführungsbestimmung zur A 040/1/889

Die Anleitung 040/1/889 NF-Modem AT 3002 M, Wartungstechnologie,
wird erlassen und tritt am 01. 02. 1989 in Kraft.


O.U., den 18. 10. 1989             Chef Nachrichten


Ag 117/I/12721-8


                Inhaltsverzeichnis



      Übersichts- und Einführungsteil

1.    Allgemeine Festlegungen

2.    Sicherheitsbestimmungen

3.    Wartungsarbeiten
3.1.  Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten
3.2.  Technologische Reihenfolge der Durchführung der
      Wartungsarbeiten

4.    Technologische Karten zum Durchführen der Wartungsarbeiten
4.1.  Technologische Karte Nr. 1 Prüfen des äußeren Zustands und
      Reinigen des NF-Modems
4.2.  Technologische Karte Nr. 2 Prüfen der Funktionsfähigkeit
4.3.  Technologische Karte Nr. 3 Messen der Normwerte
4.4.  Technologische Karte Nr. 4 Prüfen der Vollzähligkeit des
      NF-Modems und Warten des EWZ-Satzes O1

Anlage:

1     Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeug und Verbrauchs-
      material zum Durchführen der Wartungsarbeiten


1. Allgemeine Festlegungen

Die Wartung des NF-Modems AT 3002 M (nachfolgend NF-Modem) umfaßt
a) die ständige Kontrolle des technischen Zustands und das Be-
   stimmen bzw. Korrigieren der wichtigsten Normwerte,
b) das rechtzeitige Erkennen der Ursachen von Ausfällen während
   der Nutzung und das Durchführen vorbeugender Maßnahmen,
c) die planmäßig auszuführenden Arbeiten zum Erhalten der Einsatz-
   bereitschaft.
Die rechtzeitige Durchführung und die vollständige Erfüllung der
Wartungsarbeiten im Gesamtprozeß der Nutzung und Lagerung sind
wichtige Bedingungen zum Gewährleisten einer ständigen Einsatz- und
Betriebsbereitschaft, zum Einhalten der geforderten technischen
Normwerte und zum Erreichen der in militärischen Bestimmungen fest-
gelegten Nutzungsfrist.
Beim Durchführen der Wartungen sind folgende Festlegungen einzuhal-
ten:
a) Am NF-Modem sind die Wartungen Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 6 durchzu-
   führen. Der ungefähre Zeitaufwand zum Durchführen der Wartungs-
   arbeiten am NF-Modem bei den verschiedenen Wartungen, bezogen
   auf 1 Arbeitskraft, in in Tabelle 1 angegeben. Dieser Zeitauf-
   wand beinhaltet nicht die Zeiten für das Vorbereiten, Aufbauen
   und Instandsetzen des NF-Modems.

Tabelle 1 Zeitberechnung zum Durchführen der Wartungsarbeiten,
  bezogen auf 1 Arbeitskraft
WartungPeriodizitätErforderliche Arbeitszeit
2wöchentlich10 min
3monatlich7 h
6jährlich14 h
b) Die Wartungsarbeiten (Arbeitsgänge und -stufen) sind in der
   festgelegten Reihenfolge gemäß den technologischen Karten, plan-
   mäig und unabhängig vom Grad der Nutzung am gesamten NF-Modem
   durchzuführen. Festgestellte Fehler und Mängel sind zu beseiti-
   gen bzw. es sind Maßnahmen zu deren Beseitigung einzuleiten.
c) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten ist die Effektivität der
   vorbeugenden Maßnahmen einzuschätzen. Auf der Grundlage dieser
   Einschätzung können der Inhalt und Arbeitsaufwand der Wartungs-
   arbeiten präzisiert werden.
d) Die Ergebnisse der Wartungen sind wie folgt nachzuweisen:
   - Wartung Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 6  Nachweisbuch über Wartungen
                                     und Kontrollen
   - Wartung Nr. 6                   zusätzlich im Begleitheft


2. Sicherheitsbestimmungen

Zum Durchführen der Wartungsarbeiten am NF-Modem ist nur der Per-
sonenbestand zuzulassen, der im Besitz der Betriebsberechtigung
ist, über gefestigte praktische Kenntnisse und Erfahrungen hin-
sichtlich der Nutzung und Wartung verfügt, die betreffenden Sicher-
heitsbestimmungen sowie die Bestimmungen des Gesundheits-, Arbeits-
bzw. Brandschutzes kennt und entsprechend den militärischen Bestim-
mungen aktenkundig belehrt ist. Leichtfertiger oder unsachgemäßer
Umgang mit dem NF-Modem, Nichteinhalten der Nutzungsanleitung so-
wie Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen zur Nutzung, Instandset-
zung und Lagerung der Nachrichtenausrüstung sowie zusätzlich fol-
gende gerätebezogenen Sicherheitsanforderungen einzuhalten:
a) Vor jeder Inbetriebnahme des NF-Modems sind die Funktionstüch-
   tigkeit des Stromversorgungskabels sowie der richtige Anschluß
   des Stromversorgungs- und Massekabels zu prüfen. Die Kabel müs-
   sen gegen etwaiges Lösen gesichert sein. Der Anschluß beschädig-
   ter Kabel ist verboten!
b) Beim Warten des NF-Modems im eingeschalteten Zustand ist es ver-
   boten,
   - Kabel aller Art, an- bzw. abzuklemmen,
   - elektronische und elektrische Bauelemente einschließlich
     Sicherungen und Lichtemitterdioden (LED), zu wechseln,
   - Reinigungs-, Instandsetzungs- und Montage- bzw. Demontagear-
     beiten auszuführen,
   - Leiterplatten zu reinigen.
c) Beim Durchführen der Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an
   Leiterplatten, einschließlich beim Messen der Normwerte, sind
   für den Schutz der integrierten Schaltkreise vor statischer
   Elektrizität folgende Festlegungen zu beachten:
   - Die Leiterplatten sind nicht mit den Händen aus den Halterun-
     gen zu nehmen. Sie sind nur mit dem Leiterplattenzieher der
     sich im EWZ-Satz O2 befindet, herauszuziehen.
   - Beim Benutzen der Adapterkabel muß das Bedienpersonal das im
     EWZ-Satz vorhandene Armband für die Erdung benutzen.
   Die Befestigung der Leiterplatten ist vor jedem Transport das
   NF-Modem zu prüfen.

3. Wartungsarbeiten

3.1. Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten
Arbeitsgänge
und -stufen
Technolo-
gische
Karte
AbschnittWartung
Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen des NF-Modems
a)Prüfen des äußeren
Zustands und Reini-
gen des NF-Modems
14.1.2.xxx
b)Kontrollieren der
Kabel und Steckver-
binder
14.1.3.x
c)Prüfen der Bauele-
mente und Verkabe-
lung
14.1.4.xx
Prüfen der Funktionsfähigkeit
a)Stromversorgung24.2.2.xx
b)Kontroll- und An-
zeigevorrichtung
24.2.3.xx
c)Betriebsart BEDIE-
NUNG VOM GERÄT
24.2.4.x
d)Betriebsart
FERNBEDIENUNG
24.2.5.x
e)Anzeige des
Kanalausfalls
24.2.6.x
Messen der Normwerte
a)Stromversorgung34.3.2.x
b)Sendepegel an der
Schnittstelle der
kanalbildenden
Apparatur
34.3.3.x
c)Entzerrung der Ver-
bindungsleitungen
34.3.4.x
d)Eingangspegel des
Vorphasenkorrektors
34.3.5.x
e)Sendepegel an der
Schnittstelle der
Endapparatur
34.3.6.x
f)Ziffernanzeige34.3.7.x
g)Ausgangspegel und
Regulierungsbereich der
automatischen Ver-
stärkungsregelung
34.3.8.x
Prüfen der Vollzähligkeit des NF-Modems und Warten des EWZ-Satzes O1
a)Prüfen der Vollzählig-
keit
44.4.2.x
b)Warten des EWZ-Satzes O144.4.3.x
3.2. Technologische Reihenfolge der Durchführung der Wartungsarbeiten
Wartung Nr. 2Wartung Nr. 3Wartung Nr. 6
4.1.2.4.1.2.4.1. bis 4.4.
4.1.4.
4.2.2.
4.2.3.
4. Technologische Karten zum Durchführen der Wartungsarbeiten

4.1. Technologische Karte Nr. 1 Prüfen des äußeren Zustands und
     Reinigen des NF-Modems

4.1.1. Allgemeines

Werkzeug:            Werkzeugsatz des NF-Modems
Verbrauchsmaterial:  Spiritus, Staublappen und -pinsel, medizi-
                     scher Alkohol
Arbeitszeit:         30 min
Anzahl der Arbeits-
kräfte:              1

4.1.2. Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen des NF-Modems

Die Prüf- und Reinigungsarbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Sichtkontrolle durchführen und auf folgende Merkmale achten:
   - Befestigung des NF-Modems am Arbeitsplatz,
   - Festigkeit der Kabelanschlüsse,
   - Befestigung der Schalter und Bedienelemente an der Frontplatte.
2. NF-Modem mit dem Staubpinsel und einem angefeuchteten Staublap-
   pen reinigen. Stark verschmutzte Stellen sind mit einem in Spi-
   ritus getauchten Lappen abzuwischen.
3. Zustand der Erdungsleitung prüfen und Befestigung der Erdungs-
   leitung an der Schraube kontrollieren.

4.1.3. Kontrollieren der Kabel und Steckverbinder

Die Kabel und Steckverbinder sind wie folgt zu kontrollieren:
1. Kabel nacheinander von den Steckverbindern trennen, reinigen
   und deren Zustand kontrollieren.
2. Stecker und Kontakte prüfen, erforderlichenfalls Staub und Kor-
   rosion entfernen, wobei sämtliche Kontaktflächen der Stifte
   mit einem in Spiritus angefeuchteten Staublappen abzuwischen
   sind. Es ist verboten, Kontakte und Steckverbinder mit metal-
   lischen Gegenständen zu reinigen.
3. Kabel nach der Kontrolle und Reinigung wieder anschließen.

4.1.4. Prüfen der Bauelemente und Verkabelung

Die Bauelemente und Verkabelung sind wie folgt zu prüfen:
1. Deckel des NF-Modems abnehmen und Befestigung sowie Zustand der
   Verkabelung prüfen.
2. Befestigung des Filters, der Leiterplatten und anderer Teile am
   Gehäuse sowie Chassis kontrollieren.
3. Zustand der Kontakte der Leiterplatten und Steckverbinder prü-
   fen und alle Kontakte mit einem in medizinischen Alkohol ge-
   tränkten Pinsel reinigen.
4. Zustand der Bauelemente visuell prüfen und diese erforderlichen-
   falls reinigen.

4.2. Technologische Karte Nr. 2 Prüfen der Funktionsfähigkeit

4.2.1. Allgemeines

Meßgeräte:                 Dämpfungsglied M3-600,
                           Millivoltmeter W3-41,
                           Stoppuhr SDSprI
Werkzeug/Zubehör:          Kabel Nr. 14, Buchsenfeld,
                           Schaltschnur Nr. 1
Arbeitszeit:               60 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.2.2. Stromversorgung

Die Funktionsfähigkeit des NF-Modems ist nach dem Einschalten bei
vorhandenem Pult PB 003 wie folgt zu prüfen:
1. Taste ИHД. am PB 003 drücken, wobei außer +5 B, +9 B und ±15 B
   alle weiteren Leuchtdioden am PB 003 leuchten müssen.
2. Schalter PEЖИM am PB 003 in Stellung KOHTP.УПC schalten und
   Taste ПУCK KOPP. drücken - es müssen die LED KOPP. leuchten
   (LDE HOPMA und ABAPИЯ dürfen nicht leuchten), nach etwa 50 s
   die LED KOPP. verlöschen und danach die LED HOPMA am PB 003
   leuchten.
3. Schalter CЛУЖ. CBЯCB - OTKЛ. in Stellung CЛУЖ. CBЯCB. schalten,
   worauf die gleich benannte LED leuchten muß.
4. Taste BЫЗOB drücken - es müssen die gleich benannte LED leuch-
   ten und ein akustisches Signal ertönen.
5. Handapparat abnehmen und Blasprobe durchführen.

4.2.3. Kontroll- und Anzeigevorrichtung

Die Funktionsfähigkeit der Kontroll- und Anzeigevorrichtung ist
wie folgt zu prüfen:
1. Schalter PEГЛ. - OTKЛ. am PB 003 in Stellung PEГЛ. und Schalter
   MECTH. - ДИCT. in Stellung MECTH. schalten - es müssen
   a) am UA 004 die LED MECTH. und PEГЛ. flackern,
   b) am PB 003 die LED MECTH. flackern und ein akustisches Signal
      ertönt.
2. Schalter PEГЛ. - OTKЛ. am UA 004 in Stellung PEГЛ. und Schalter
   MECTH. und PEГЛ. leuchten sowie das akustische Signal am PB 003
   abgeschaltet werden.
3. Schalter PEЖИM am UA 004 in Stellung KOHTP. УПC schalten und
   Taste ИHД. drücken - es müssen bei gedrückter Taste außer
   ПEPEГPEB. ПOИCK, +9 B, ±15 B, +27 B, +5 B und -9 B alle anderen
   LED leuchten.
4. Taste ПУCK. KOPP. drücken - es müssen die LED KOPP. leichten
   (LED HOPMA und ABAPИЯ am UA 004 dürfen nicht leuchten), nach
   etwa 50 s die LED KOPP. verlöschen und danach die LED HOPMA am
   UA 004 leuchten.

4.2.4. Betriebsart BEDIENUNG VOM GERÄT

Der NF-Modem kann nacheinander in den Betriebsarten BEDIENUNG VOM
GERÄT und FERNBEDIENUNG geprüft werden. Bei der Steuerung von e-
nem zentralem Steuerpult ist die Genehmigung zum Durchführen der
Wartung zu beantragen.
Die Funktionskontrolle in der Betriebsart BEDIENUNG VOM GERÄT ist
wie folgt auszuführen:
 1. Schalter am UA 004 und PB 003 (sofern vorhanden) in folgende
    Ausgangsstellung schalten:
    a) UA 004
       - KOPP. CЛ. - ПPД - HAKЛOH   0
       - KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ  16
       - KOPP. CЛ. - HAKЛOH - ПPM   0
       - KOPP. CЛ. - УPOBEHЬ - ПPM  0
       - HACTPOЙKA                  BЫKЛ.
       - CЛУЖ. CBЯCЬ OTKЛ.          OTKЛ.
       - УPOBEHЬ ДБ                 -28
       - PEЖИM                      KOHTP. УПC
       - PEГЛ. - OTKЛ.              PEГЛ.
       - MECTH. - ДИCT.             MECTH.
       - CKOPOCTЬ                   9,6
       - CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT.  OTKЛ.
    b) PB 003
       - CЛУЖ. CBЯCЬ - OTKЛ.        OTKЛ.
       - УPOBEHЬ ДБ                 -28
       - PEГЛ. - OTKЛ.              PEГЛ.
       - MECTH. - ДИCT.             MECTH.
       - CKOPOCTЬ                   9,6
       - CETЬ 27 B - OTKЛ.          OTKЛ.
       - PEЖИM                      KOHTP. УPC
 2. Kabel von den Steckverbindern Sch6 und Sch7 des UA 004 trennen
    und über das Kabel Nr. 14 mit der Steckdose Sch6 des UA 004 ver-
    binden.
 3. Stecker 1, 2 des Kabels Nr. 14 mit den Buchsen 1, 5 des Buchsen-
    feldes und Stecker 3, 4 des Kabels Nr. 14 mit den Buchsen 2, 6
    des Buchsenfeldes verbinden.
 4. Stromversorgung einschalten (Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT.
    am UA 004 in Stellung CETЬ 27 B) - die LED CETЬ 27 B am UA 004
    muß leuchten.
 5. Taste ИHД. drücken - es müssen außer ПEPEГPEB und ПOИCK alle
    anderen LED leuchten und nach dem Loslassen der Taste die LED
    УPOBEHЬ ДБ-28, KONTP. УПC, HOPMA, HET ИИ, HET ДИCT., PEГЛ.,
    MECTH., CKOPOCTЬ 9,6 und CETЬ am UA 004 leuchten.
 6. Schalter УPOBEHЬ ДБ am UA 004 nacheinander in die angegebenen
    Stellung schalten und kontrollieren, ob die entsprechende
    LED leuchtet:
    a) Stellung "-26"   LED УPOBEHЬ ДБ-26
    b) Stellung "-23"   LED УPOBEHЬ ДБ-23
 7. Schalter УPOBEHЬ ДБ am UA 004 in Stellung "-28" und Schalter
    PEЖИM in Stellung KOHTP. TPAKTA schalten - es müssen die LED
    УPOBEHЬ ДБ-28, KOHTP. TPAKTA, PEГЛ., HET ДИCT., MECTH.,
    CKOPOCTЬ 9,6, KAH. ГOДEH oder KAH. HE ГOДEH und CETЬ 27 B
    am UA 004 leuchten.
 8. Taste ПУCK KOPP. am UA 004 drücken - es müssen
    a) die LED KOPP. leuchten (LED KAH. ГOДEH oder KAH. HE ГOДEH
       darf nicht leuchten),
    b) nach 50 s die LED KOPP. verlöschen und die LED KAH. ГOДEH
       aufleuchten,
    c) die Ziffernanzeige OШБKИ xI0-5 - HEИCПP. den Wert "0"
       anzeigen.
 9. Schalter CKOPOCTЬ in Stellung "4,8" schalten - es müssen die
    LED CKOPOCTЬ 9,6 verlöschen und die LED CKOPOCTЬ 4,8 aufleuchten.
10. Taste ПУCK KOPP. drücken - es müssen
    a) die LED KOPP: leuchten (LED KAH. ГOДEH oder KAH. HE ГOДEH
       darf nicht leuchten),
    b) nach 50 s die LED KOPP. verlöschen und die LED KAH. ГOДEH
       aufleuchten.
11. Schalter CKOPOCTЬ am UA 004 in Stellung "2,4" schalten und
    Taste ПUCK KOPP. drücken - es müssen die Betriebszustände
    durch die LED analog wie bei Arbeitsgang 10 angezeigt werden.
12. Schalter CKOPOCTЬ am UA-004 in Stellung "1,2" schalten und
    Taste ПУCK KOPP. drücken - es müssen wiederum die Betriebs-
    zustände durch die LED analog wie bei Arbeitsgang 10 ange-
    zeigt werden.
13. Schalter PEЖИM am UA 004 in Stellung PAБ. und Schalter
    CKOPOCTЬ in Stellung "9,6" schalten - es müssen die LED
    УPOBEHЬ ДБ-28, HET ИИ, HETДИCT., MECTH., CKOPOCTЬ 9,6
    und CETЬ 27B leuchten.
14. Taste ПУCK KOPP. drücken - es müssen
    a) die LED KOPP. leuchten (LED KAH. ГOДEH darf nicht leuchten),
    b) nach 50 s die LED KOPP. verlöschen und die LED KAH. ГOДEH
       aufleuchten.
15. Schalter CKOPOCTЬ in Stellung "4,8" schalten - es müssen die
    LED CKOPOCT 9,6 verlöschen und die LED CKOPOCTЬ 4,8 leuchten.
16. Taste ПУCK KOPP. drücken - es müssen die Betriebszustände
    durch die LED analog wie bei Arbeitsgang 14 angezeigt
    werden.
17. Schalter CKOPOCTЬ in Stellung "2,4" schalten - es müssen
    die LED CKOPOCTЬ 4,8 verlöschen und die LED CKOPOCTЬ 2,4
    aufleuchten.
18. Taste ПУCK KOPP. drücken - es müssen wiederum die Be-
    triebszustände durch die LED analog wie bei Arbeitsgang
    14 angezeigt werden.
19. Schalter CKOPOCTЬ in Stellung "1,2" schalten - es müssen
    die LED CKOPOCTЬ 2,4 verlöschen und die LED CKOPOCTЬ I,2
    leuchten.
20. Taste ПУCK KOPP. drücken - es müssen wiederum die Be-
    triebszustände durch die LED analog wie bei Arbeitsgang
    14 angezeigt werden.
21. Schalter CЛУЖ. CBЯЗЬ - OTKЛ., in Stellung CЛУЖ. CBЯЗЬ
    schalten - es müssen die LED KAH. ГOДEH verlöschen und die
    LED CЛУЖ. CBЯЗЬ leuchten.
22. Taste BЫЗOB drücken - es müssen die LED BЫЗOB leuchten und
    ein Signal ertönen.
23. Handapparat abnehmen und Blasprobe durchführen.
24. Schalter CЛУЖ. CBЯЗЬ - OTKЛ. in Stellung OTKЛ., Schalter
    PEЖИM in Stellung ШЛ. ДK und Schalter CKOPOCTЬ in Stellung
    "9,6" schalten - es müssen die LED HET ИИ verlöschen und
    die LED УПOBEHЬ ДБ-28, ШЛ. ДK., PEГЛ., HET ДИCT., MECTH.,
    CKOPOCTЬ 9,6, KAH ГOДEH sowie CETЬ 27 B leuchten.
25. Schalter PEЖИM in Stellung KOHTP. ФЛ schalten, wobei die
    LED ШЛ. ДK verlöschen und die LED KOHTP. ФЛ sowie HET ИИ
    aufleuchten müssen.

4.2.5. Betriebsart FERNBEDIENUNG

Die Funktionskontrolle in der Betriebsart FERNBEDIENUNG ist
mit dem angeschlossenen Pult PB 003 wie folgt auszuführen:
 1. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. am PB 003 in Stellung CETЬ 27 B
    und Schalter am UA 004 in folgende Stellung schalten:
    a) CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT.   ДИCT.
    b) PEЖИМ                       KOHTP. УПC
    c) MECTH. - ДИCT.              ДИCT.
 2. Betriebsbereitschaft prüfen - es müssen die LED MECTH. am
    PB 003 und UA 004 leuchten, die LED ДИCT. flackern und am
    PB 003 die Signalisation ausgelöst werden.
 3. Schalter MECTH. - ДИCT. am PB 003 in Stellung ДИCT.
    schalten - es müssen die LED MECTH. verlöschen, die LED
    ДИCT. aufleuchten und die Signalisation ausgeschaltet wer-
    den.
 4. Schalter PEЖИM am PB 003 in Stellung KOHTP. ПДУ schalten
    - die LED KOHTP. ПДУ muß leuchten, die Signalisation muß
    erneut eingeschaltet werden.
 5. Taste ИHД. am PB 003 drücken, worauf alle LED am PB 003
    leuchten müssen.
 6. Taste ИHД. am PB 003 loslassen - es müssen
    a) bei Einsatzbereitem PB 003 die LED CETЬ 27 B. УPOBEHЬ
       ДБ-28, HOPMA, CKOPOCTЬ 9.6, ДИCT., +5 B,
       +9 B sowie ±I5 B leuchten und an der Ziffernanzeige
       periodische Ziffern aufleuchten,
    b) bei nicht einsatzbereitem PB 003 die LED ABAPИЯ
       leuchten.
 7. Schalter PEЖИM am PB 003 in Stellung KOHTP. УПC schalten
    - es müssen am PB 003 die LED УPOBEHЬ ДБ-28, KOHTP. УПC,
    HOPMA, ДИCT., CKOPOCTЬ 9,6 und CETЬ 27 B sowie am UA 004
    die LED ДИCT. und CETЬ 27 B leuchten.
 8. Taste ПУCK KOPP. am PB 003 drücken - es müssen die LED
    KOPP. leuchten (LED HOPMA und ABAPИЯ dürfen nicht leuch-
    ten), nach etwa 50 s die LED KOPP. verlöschen und die LED
    HOPMA aufleuchten.
 9. Schalter УPOBEHЬ ДБ am PB 003 nacheinander in die Stellun-
    gen "-26" sowie "-23" schalten und Aufleuchten der ent-
    sprechenden LED kontrollieren.
10. Schalter CKOPOCTЬ nacheinander in die Stellung "4,8",
    "2,4" und "1,2" schalten, wobei nacheinander die entspre-
    chenden LED aufleuchten müssen - die LED HOPMA am PB 003
    muß bei allen Schaltstellungen leuchten.
11. Schalter CKOPOCTЬ am PB 003 in Stellung "9,6" und Schal-
    ter PEЖИM in Stellung KOHTP. TPAKTA schalten - es müssen
    die LED KOHTP. УПC sowie HOPMA verlöschen und die LED
    KOHTP. TPAKTA sowie KAH. ГOДEH aufleuchten.
12. Kabel Nr. 14 vom Steckverbinder Sch6 des UA 004 trennen -
    es müssen am PB 003 die LED HET KAH. aufleuchten und ein
    Signal ertönen.
13. Kabel Nr. 14 wieder an den Steckverbinder Sch6 des UA 004
    anschließen - es müssen das Signal abgeschaltet werden,
    die LED HET KAH. verlöschen und die LED KAH. ГOДEH auf-
    leuchten.
14. Schalter PEЖИM am PB 003 in Stellung PAБ. schalten - es
    müssen die LED KOHTP. TPAKTA verlöschen, die LED HET ИИ
    leuchten und ein Signal ertönen.
15. Schalter CЛУЖ. CBЯЗЬ - OTKЛ. am PB 003 in Stellung CЛУЖ.
    CBЯЗЬ schalten und Taste BЫЗOB drücken, worauf die LED
    BЫЗOB aufleuchten, ein Signal zu hören und die Blasprobe
    am Handapparat durchführbar sein müssen.
16. Schalter CЛУЖ. CBЯЗЬ - OTKЛ. in Stellung OTKЛ. und Schal-
    ter PEЖИM in Stellung ШЛ. ДK schalten - es müssen am
    PB 003
    a) die LED HET ИИ verlöschen,
    b) die LED ШЛ. ДK aufleuchten,
    b) weiterhin die LED УPOBEHЬ ДБ-23, KAH. ДИCT.,
    CKOPOCTЬ 9,6 und CETЬ 28 B leuchten.
17. Schalter PEЖИM in Stellung KOHTP. ФЛ schalten - es müssen
    die LED ШЛ. ДK verlöschen, die KOHTP. ФЛ. sowie HET
    ИИ aufleuchten und die Signalisation eingeschaltet werden.

4.2.6. Anzeige des Kanalausfalls

Die richtige Arbeit des NF-Modems bei Kanalausfall ist wie
folgt zu prüfen:
1. Schalter PEЖИM am UA 004 in Stellung KOHTP. TPAKTA und alle
   anderen Schalter in die im Abschnitt 4.2.4., Arbeitsgang 1
   angegebenen Ausgangsstellungen schalten.
2. Stecker 3, 4 des Kabels Nr. 14 an das Dämpfungsglied M3-600
   und dessen Ausgang über die Schaltschnur Nr. 1 mit den
   Buchsen 2, 6 des Buchsenfeldes verbinden.
3. Millivoltmeter W3-41 an die Buchsen 3, 7 des Buchsenfeldes
   anschließen.
4. Schalter CETЬ 27 B - ДИCT. - OTKЛ. am UA 004 in Stellung
   CETЬ 27 B schalten.
5. Dämpfung -30 dB am Dämpfungsglied einstellen (Kontrolle
   mit dem Millivoltmeter) - die LED HET KAH. am UA 004 darf
   nicht leuchten.

   Anmerkung:
   Leuchtet am UA 004 die LED HET KAH., muß ein Signal zu
   hören sein, das durch Drücken der Taste CБPOC ЗC am UA 004
   ausgeschaltet wird.

6. Dämpfung -37 dB am Dämpfungsglied einstellen (Kontrolle
   mit dem Millivoltmeter) - die LED HET KAH. muß leuchten.
   Wird diese Forderung nicht erfüllt, ist die Anzeige wie
   folgt einzustellen:
   - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. am UA 004 in Stellung
     OTKЛ. schalten.
   - Oberen Deckel am UA 004 öffnen.
   - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. in Stellung CETЬ 27 B
     schalten.
   - Achse des Potentiometers R46 an der Leiterplatte CA098
     (Sch54) so lange drehen, bis die LED HET KAH. bei einer
     Dämpfung von -37 dB leuchtet, aber bei einer Dämpfung
     von -30 dB verlischt.
   - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. am UA 004 in Stellung
     OTKЛ. schalten und oberen Deckel schließen.

4.3. Technologische Karte Nr. 3 Messen der Normwerte

4.3.1. Allgemeines

Meßgeräte:                 Widerstandsmeßbrücke R 4001,
                           Dämpfungsglied M3-600, Milli-
                           voltmeter W3-41, Universal-
                           voltmeter W7-28, NF-Generatoren
                           G3-109 und G3-110
Werkzeug/Zubehör:          Kabel Nr. 14, Schaltschnüre
                           Nr. 1 und Nr. 3, Buchsenfeld,
                           Montagekomplex, Leiterplatten-
                           zieher, Werkzeugsatz des NF-
                           Modems
Arbeitszeit:               5 h
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.3.2. Stromversorgung

Die Betriebsspannungen sind wie folgt zu messen bzw. einzu-
stellen:
1. Stromversorgung ausschalten und Deckel abnehmen.
2. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. am UA 004 in Stellung
   CETЬ 27 B schalten.
3. Spannungen an den Kontakten der Meßbuchse Sch9 KOHTPOЛЬ
   des UA 004 gemäß Tabelle 2 im Verhältnis zur Buchse 1 mit
   dem Voltmeter W7-28 messen, welches über die Schaltschnur
   Nr. 3 anzuschließen ist. bei Nichtübereinstimmung der Meß-
   werte mit den angegebenen Normwerten sind diese mit den
   entsprechenden Einstellreglern einzustellen.

Tabelle 2
KontaktNennspannung
in V
LeiterplatteEinstellregler
PEГ. BЫХ.
B29 ± 0,2MЖ037 (Sch66)R9
B3-9 ± 0,2MЖ041 (Sch62)R9
B1315 ± 0,3MЖ049 (Sch46)R9
B14-15 ± 0,3MЖ049 (Sch46)R9
B427 ±0,5MЖ049 (Sch41)R9
4. Spannungen an den kontakten der Meßbuchse Ш3 KOHTPOЛЬ
   des UA 005 im Verhältnis zur Buchse B15 gemäß Tabelle 3 mit
   dem Voltmeter messen (Anschluß gleichfalls über die Schalt-
   schnur Nr. 3) und bei Nichtübereinstimmung der Meßwerte mit
   den angegebenen Normwerten diese mit den entsprechenden
   Einstellreglern einstellen.

Tabelle 3
KontaktNennspannung
in V
LeiterplatteEinstellregler
PEГ. BЫХ.
A149 ± 0,2MЖ041 (Sch41)R9
A15-9 ± 0,2MЖ041 (Sch62)R9
B615 ± 0,3MЖ049 (Sch66)R9
B14-15 ± 0,3MЖ049 (Sch66)R9
B1327 ±0,5MЖ049 (Sch24)R9
5. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. am PB 003 in Stellung CETЬ
   27 B schalten, Spannungen an den Kontakten der Meßbuchse
   KOHTPOЛЬ im Verhältnis zur Buchse B1 gemäß Tabelle 4 mit
   dem Voltmeter messen (Anschluß gleichfalls über die Schalt-
   schnur Nr. 3) und bei Nichtübereinstimmung der Meßwerte mit
   den angegebenen Normwerten diese mit den entsprechenden
   Einstellreglern einstellen.

Tabelle 4
KontaktNennspannung
in V
LeiterplatteEinstellregler
PEГ. BЫХ.
B79 ± 0,2MЖ041 (Sch43)R9
B65 ± 0,1CA 069 (Sch25)R17
B815 ± 0,3MЖ049 (Sch31)R9
B4-15 ± 0,3MЖ049 (Sch31)R9

4.3.3. Sendepegel an der Schnittstelle der kanalbildenden
       Apparatur

Der Sendepegel an der Schnittstelle der kanalbildenden Apparatur
ist wie folgt zu messen:
1. Schalter in die Ausgangsstellungen gemäß Abschnitt 4.2.4.,
   Arbeitsgang 1 schalten und anschließend am UA 004 die nach-
   stehend angegebenen Schalter wie folgt umschalten:
   a) PEЖИM                      KOHTP. TPAKTA
   b) CKOPOCTЬ                   4,8
   c) KOPP. CЛ - ПPД - УPOBEHЬ   22
   d) УPOBEHЬ ДБ                -23
2. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ.  - ДИCT. am UA 004 in Stellung
   CETЬ 27 B schalten.
3. Kabel Nr. 14 mit der Buchse Sch6 verbinden und Stecker 3, 4
   des Kabels Nr. 14 an die Buchsen 1, 5 des Buchsenfeldes bzw.
   die Stecker 1, 2 des Kabels Nr. 14 an die Buchsen 4, 8 des
   Buchsenfeldes anschließen.
4. Widerstandsmeßbrücke R 4001 (Belastung 600 Ω) mit den Buchsen
   2, 6 des Buchsenfeldes über die Schaltschnur Nr. 1 bzw. Milli-
   voltmeter W3-41 mit den Buchsen 3, 7 des Buchsenfeldes verbin-
   den und Sendepegel messen, der -(1 ±0,4) dB bzw. (690 ±30) mV
   betragen muß. Wird dieser Wert nicht erreicht, ist die Abstim-
   mung wie folgt durchzuführen:
   - Nennwert des Sendepegels mit dem Einstellregler R9 der Lei-
     terplatte CA 082 einstellen.
   - Schalter KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ in Stellung "0" schalten
     - am Millivoltmeter muß-(26 ±1) dB betragen.
   - Schalter УPOBEHЬ ДБ in Stellung "-26" schalten - der angezeig-
     te Pegel am Millivoltmeter muß -(26 ±1) dB betragen.
   - Schalter УPOBEHЬ ДБ in Stellung "-28" schalten - am Milli-
     voltmeter muß ein Pegel von -(28 ±1) dB angezeigt werden.
   - Widerstandsmeßbrücke vom Buchsenfeld trennen.

4.3.4. Entzerrung der Verbindungsleitungen

Die Entzerrung der Verbindungsleitungen ist wie folgt zu prüfen:
 1. Schalter in die Ausgangsstellungen gemäß Abschnitt 4.2.4.,
    Arbeitsgang 1 schalten und anschließend am UA 004 die nach-
    stehend angegebenen Schalter wie folgt umschalten:
    a) PEЖИM  KOHTP. ФЛ.
    b) CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT.   CETЬ 27 B
 2. Signalader und allgemeine Ader der Buchse BЫХOД I des NF-
    Generators G3-109 an die entsprechende Meßbuchse (links und
    rechts) anschließen und folgende Ausgangswerte am NF-Genera-
    tor einstellen:
    a) Ausgangswiderstand 600 Ω
    b) Signalfrequenz     1 800 Hz
    c) Ausgangspegel      -(23 ±2) dB
 3. Millivoltmeter W3-41 mit den Buchsen 2, 6 des Buchsenfeldes
    vebinden.
 4. Schalter KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ am UA 004 nacheinander in
    die Stellung "0 - 2 - 4 - 6 ... 22" schalten - die maximale Ab-
    weichung in den einzelnen Stellungen zwischen Pegel und Stell-
    wert darf ±1 dB nicht übersteigen.
 5. Signalpegel mit dem Millivoltmeter nacheinander in den Stel-
    ungen "0" und "22" messen - der Unterschied zwischen beiden
    Meßwerten muß (22 ±1) dB betragen (erforderlichenfalls Lei-
    terplatte CA 081 [Sch48] bei Nichtübereinstimmung tauschen).
 6. Signalfrequenz 300 Hz am NF-Generator einstellen und Schalter
    KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ. in Stellung schalten, in der am
    Millivoltmeter ein Anzeigewert von -(10 ±2) dB angezeigt
    wird.
 7. Schalter KOPP. CЛ. - ПPД- HAKЛOH am UA 004 nacheinander in
    die Stellung "0 - 1 - 3 - 5 ... 15" schalten, Meßergebnisse
    mit den einzelnen Schalterstellungen "0" und "15" bestimmen - der
    Unterschied zwischen beiden Messungen muß (15 ±2) dB betra-
    gen (erforderlichenfalls Leiterplatte CA 081 [Sch48] bei
    Nichtübereinstimmung tauschen).
 8. Schalter KOPP. CЛ. ПPД - HAKЛOH in Stellung "0" schalten
    und Signalfrequenz 3 400 Hz am NF-Generator einstellen.
 9. Schalter KOPP. CЛ. ПPД - HAKЛOH nacheinander in die Stel-
    lungen "0 - 1 - 3-  ... 15" schalten, Meßergebnisse mit den
    einzelnen Schalterstellungen vergleichen und anschließend Meß-
    werte in den Stellungen "0" und "15" bestimmen - der Unter-
    schied zwischen beiden Meßwerten muß (15 ±2) dB betragen
    (erforderlichenfalls Leiterplatte CA 081 [Sch48] bei Nicht-
    übereinstimmung tauschen).
10. Stecker 1 bis 4 des Kabels Nr. 14 vom Buchsenfeld trennen und
    die Stecker 3, 4 des Kabels Nr. 14 an die Buchsen 4, 8 des
    Buchsenfeldes bzw. die Stecker 1, 2 des Kabels Nr. 14 an die
    Buchse 1, 5 des Buchsenfeldes anschließen.
11. NF-Generator mit den Buchsen 3, 7 des Buchsenfeldes verbinden
    une eine Signalfrequenz 1 800 mit einem Pegel von (8 ±2) dB
    an seinem Ausgang einstellen.
12. Eingang des Millivoltmeters mit den Buchsen УУ es UA 004
    verbinden.
13. Schalter KOPP. CЛ. - ПPM - УPOBEHЬ nacheinander in die Stel-
    lung "0 - 2 - 4 - 6 ... 22" schalten - am Millivoltmeter muß
    eine steige Erhöhung des Pegels um (2±1) dB angezeigt wer-
    den. Der Unterschied zwischen den Stellungen "0" und "22" muß
    (22 ±1) dB betragen.
14. Signalfrequenz 300 Hz am NF-Generator einstellen und Schalter
    KOPP. CЛ. - ПPM - УPOBEHЬ in Stellung schalten, in der am
    Millivoltmeter ein Anzeigewert von -(10 ±2) dB angezeigt wird.
15. Schalter KOPP. CЛ. - ПPМ - HAKЛOH am UA 004 nacheinander in
    die Stellungen "0 - 3 - 5 ... 15" schalten, Meßergebnisse
    mit den einzelnen Schalterstellungen vergleichen und anschlie-
    ßend Meßwerte in den Stellungen "0" und "15" bestimmen - der
    Unterschied zwischen beiden Messungen muß (15 ±2) dB betragen
    (erforderlichenfalls Leiterplatte CA 081 [Sch47] bei Nichtüber-
    einstimmung tauschen).
16. Schalter KOPP. CЛ. - ПPM - HAKЛOH in Stellung "0" schalten
    und Signalfrequenz 3 400 am NF-Generator einstellen.
17. Schalter KOPP. CЛ. - ПPM - HAKЛOH nacheinander in die Stel-
    lungen "0 - 1 - 3 - 5 ... 15" schalten, Meßergebnisse in den
    einzelnen Schalterstellungen vergleichen und anschließend Meß-
    werte in den Stellungen "0" und "15" bestimmen - der Unter-
    schied zwischen beiden Meßwerten muß (15 ±2) dB betragen
    (erforderlichenfalls Leiterplatte CA 081 [Sch47] bei Nicht-
    übereinstimmung tauschen).
18. NF-Generator vom Buchsenfeld und Millivoltmeter von den Buch-
    sen УУ trennen sowie Stecker 3, 4 des Kabels Nr. 14 mit den
    Buchsen 2, 6 des Buchsenfeldes verbinden.
19. Schalter ПPД HAKЛOH, ПPД УPOBEHЬ, ПPM HAKЛOH und ПPM УPOBEHЬ
    am UA 004 in Stellung "0" sowie Schalter HACTPOЙKA in Stellung
    УPOBEHЬ schalten - die LED HACTPOЙKA muß leuchten. Wird diese
    Forderung nicht erfüllt, sind folgende Abstimmarbeiten auszu-
    führen:
    - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. in Stellung OTKЛ.
      schalten
    - Oberen Deckel am UA 004 abnehmen.
    - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. in Stellung CETЬ 27 B
      schalten.
    - Potentiometer R22 (CA 099 [Sch52]) so lange ändern, bis die
      LED HACTPOЙKA leuchtet.
    - Schalter HACTPOЙKA in Stellung BЫKЛ. schalten.

4.3.5. Eingangspegel des Vorphasenkorrektors

Der Eingangspegel des Vorphasenkorrektors ist wie folgt zu messen:
1. Schalter PEЖИM am UA 004 in Stellung KOHTP. TPAKTA, Schalter
   УPOBEHЬ in Stellung "18" und Schalter CKOPOCTЬ in Stellung "4,8"
   schalten.
2. Stecker 1, 2 des Kabels Nr. 14 mit den Buchsen 1, 5 und Stecker
   3, 4 des Kabels Nr. 14 mit dem Eingang des Dämpfungsglieds
   M3-600 verbinden.
3. Ausgang des Dämpfungsglieds mit der Schnur Nr. 1 an die Buch-
   sen 2, 6 des Buchsenfeldes anschließen.
4. Pegel -10,5 dB am Dämpfungsglied einstellen.
5. Millivoltmeter von den Buchsen 3, 7 des Buchsenfeldes trennen
   und Meßeingang des Millivoltmeters an die Buchse B15 des
   Steckers Sch9 bzw. allgemeinen Eingang an die Buchse B1 an-
   schließen - der gemessene Pegel muß im Bereich -5 ... -4 dB
   liegen und ist bei Nichtübereinstimmung wie folgt einzuregeln:
   - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. am UA 004 in Stellung OTKЛ.
     schalten.
   - Leiterplatte SA110 (Sch74) in die Leiterplattenhalterung
     stecken.
   - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. in Stellung CETЬ 27 B
     schalten.
   - Pegel im Bereich -5 ... -4 dB mit dem Potentiometer R40 der
     Leiterplatte SA110 (Sch74) einstellen.
   - Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. in Stellung OTKЛ.
     schalten.
   - Leiterplatte SA110 (Sch74) einsetzen, Millivoltmeter und
     Dämpfungsglied sowie Kabel Nr. 14 vom Steckverbinder Sch6
     trennen.

4.3.6. Sendepegel an der Schnittstelle der Endapparatur

Der Sendepegel an der Schnittstelle mit der Endapparatur ist wie
folgt zu messen:
1. Kabel Nr. 14 mit der Buchse Sch7 des UA 004 verbinden und
   Stecker 1, 2 des Kabels Nr. 14 an die Buchsen 1, 5 bzw.
   Stecker 3, 4 des Kabels Nr. 14 an die Buchsen 4, 8 des Buchsen-
   feldes anschließen.
2. Widerstand 150 Ω an der Widerstandsmeßbrücke R 4001 einstellen
   und über die Schaltschnur Nr. 1 die Widerstandsmeßbrücke mit
   den Buchsen 2, 6 des Buchsenfeldes verbinden.
3. Millivoltmeter W3-41 an die Buchsen 3, 7 des Buchsenfeldes an-
   schließen.
4. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. am UA 004 in Stellung
   CETЬ 27 B schalten und Pegel am Millivoltmeter bestimmen, der
   (1,5 ±1,0) dB betragen muß Erforderlichenfalls Leiterplatte
   CA 074 [Sch37] im UA 004 bei Nichtübereinstimmung tauschen).
5. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. ДИCT. in Stellung OTKЛ. schalten
   und Widerstandsmeßbrücke vom Buchsenfeld trennen.

4.3.7. Ziffernanzeige

Die Ziffernanzeige am UA 004 ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter PEЖИM in Stellung KOHTP. ФЛ., Schalter
   CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. in Stellung CETЬ 27 B und alle
   anderen Schalter in die im Abschnitt 4.2.4., Arbeitsgang 1
   angegebenen Ausgangsstellungen schalten.
2. Stecker 3, 4 des Kabels Nr. 14 mit den Buchsen 1, 5 und
   Stecker 1, 2 des Kabels Nr. 14 mit den Buchsen 4, 8 des Buch-
   senfeldes verbinden.
3. NF-Generator G3-110 an die Buchsen 2, 6 des Buchsenfeldes an-
   schließen und an ihm die Frequenz 9 600 mit einem Ausgangs-
   pegel von 1 V einstellen - an der Ziffernanzeige
   OШИБKИ xI0-5 - HEИCПP. des UA 004 muß nach Beendigung des
   Lesens die Zahl 9999 ±9 (Bereich 9990 bis 0008) aufleuchten.
   Bei Nichtübereinstimmung ist die Leiterplatte CA 073 (Sch67)
   zu tauschen.

4.3.8. Ausgangspegel und Regulierbereich der automatischen Verstär-
       kungsregelung

Der Ausgangspegel und Regulierbereich der automatischen Verstär-
kungsregelung (AVR) sind wie folgt zu prüfen:
1. Schalter PEЖИM am UA 004 in Stellung KOHTP. TPAKTA, Schalter
   CKOPOCTЬ in Stellung "4,8", Schalter УPOBEHЬ in Stellung "-23"
   und alle anderen Schalter in die im Abschnitt 4.2.4., Arbeits-
   gang 1 angegebenen Ausgangsstellungen schalten.
2. Kabel Nr. 14 von der Buchse Sch7 trennen und mit der Buchse
   Sch6 verbinden.
3. Stecker 1, 2 des Kabels Nr. 14 an die Buchsen 1, 5 es Buchsen-
   feldes und Stecker 3, 4 des Kabels Nr. 14 an den Eingang des
   Dämpfungsglieds M3-600 anschließen.
4. Millivoltmeter W3-41 mit den Buchsen 2, 6 des Buchsenfeldes
   und Ausgang des Dämpfungsglieds mit den Buchsen 3, 7 des Buch-
   senfelds verbinden.
5. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. am UA 004 in Stellung
   CETЬ 27 B schalten und mit dem Schalter KOPP. CЛ.  - ПPД -
   УPOBEHЬ sowie Schaltern am Dämpfungsglied am Millivoltmeter
   einen Pegel von (10,5 ±0,25) dB einstellen.
6. Millivoltmeter unter Nutzung der Schaltschnur Nr. 3 und der
   Buchse B9 des Steckverbinders Sch3 des UA 005 verbinden und
   Taste ПУCK KOPP. am UA 004 drücken - es müssen die LED KOPP.
   verlöschen, die LED KAH. ГOДEH aufleuchten und ein Pegel von
   (4,5 ±0,5) dB bzw. (470 ±40) mV angezeigt werden. Wird die-
   ser Wert nicht erreicht, ist mit dem Einstellregler R20 der
   Leiterplatte CA 089 (Sch50) des UA 005 an der Buchse B9 des
   Steckverbinders Sch3 ein Pegel von 4,5 dB einzustellen.
7. Pegel -(28 ±0,5) dB mit dem Schalter KOPP. CЛ. - ПPД -
   УPOBEHЬ und den Schaltern am Dämpfungsglied einstellen
   (Kontrolle mit dem Millivoltmeter) - die LED KAH. ГOДEH
   muß leuchten, die LED KAH. HE ГOДEH darf nicht leuchten.
8. Pegel -(4,5 ±0,25) dB mit dem Schalter KOPP. CЛ. - ПPД -
   УPOBEHЬ und den Schaltern am Dämpfungsglied einstellen (Kon-
   trolle mit dem Millivoltmeter) - die LED KAH. ГOДEH muß leuch-
   ten, die LED KAH. HE ГOДEH darf nicht leuchten (erforderli-
   chenfalls Leiterplatte CA 089 [Sch50] des UA 005 bei Nichtüber-
   einstimmung tauschen).
9. Schalter CETЬ 27 B - OTKЛ. - ДИCT. am UA 004 in Stellung OTKЛ.
   schalten, Kabel Nr. 14 vom Steckverbinder Sch6 trennen und
   Kabel nr. 6 mit dem Steckverbinder Sch6 verbinden.

4.4. Technologische Karte Nr. 4 Prüfen der Vollzähligkeit des
     NF-Modems und Warten des EWZ-Satzes O1

4.4.1. Allgemeines

Verbrauchsmaterial:        Reinigungspinsel und -bürste,
                           Putzlappen, Petroleum, technische
                           Vaseline, Spiritus
Arbeitszeit:               30 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.4.2. Prüfen der Vollzähligkeit

Beim Prüfen der Vollzähligkeit sind die Ausrüstung des NF-Modems
und das Vorhandenseins sowie der Zustand der Nachweis- und techni-
schen Dokumentation zu kontrollieren. Es müssen
a) die Ausrüstung, das Zubehör und der EWZ-Satz vorhanden, ord-
   nungsgemäß aufgewahrt und sauber sein,
b) die Nachweis- und technische Dokumentation vorhanden und ord-
   nungsgemäß aufbewahrt, alle Eintragungen in den Nachweisdokumen-
   ten sauber, lückenlos und lesbar (mit Kugelschreiber oder Tinte)
   ausgeführt und schadhafte Unterlagen ausgebessert sein.
In dem Begleitheft sind folgende Eintragungen auf ihre Richtigkeit
zu prüfen:
a) Nachweis über Betriebsstunden und Ausfälle,
b) Nachweis über durchgeführte Wartungen und Instandsetzungen,
c) Nachweis über Kontrollen und deren Ergebnisse.
Fehlendes Werkzeug, Zubehör und Verbrauchsmaterial ist zu ergän-
zen. Können einige Positionen gemäß der EWZ-Liste nicht ergänzt
werden, ist eine Liste über fehlende Teile aufzustellen.

4.4.3. Warten des EWZ-Satzes O1

Der EWZ-Satz ist wie folgt zu warten:
1. Staub und Schmutz von den Teilen mit einem Putzlappen oder
   Pinsel entfernen.
2. Korrosionsansätze an den Werkzeugen mit einem in Petroleum
   getränkten Putzlappen entfernen, Werkzeug danach trocknen und
   diesen mit technischer Vaseline bestreichen.
3. Korrosionsansätze oder Belag von Ersatzteilen mit einem in
   Spiritus angefeuchteten Putzlappen entfernen und Lötfahnen
   bzw. Kontakte mit technischer Vaseline fetten.

                                                    Anlage 1
Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeug und Verbrauchsmaterial zum
Durchführen der Wartungsarbeiten
BezeichnungTypVerwendung bei der
Wartung Nr.
236
a)Kontroll- und Meßgeräte
- WiderstandsmeßbrückeP 4001--x
- MillivoltmeterB3-41--x
- UniversalvoltmeterB7-28--x
- NF-GeneratorГ3-109--x
- NF-GeneratorГ3-110--x
- DämpfungsgliedM3-600--x
- StoppuhrSDSprI--x
b)Werkzeug/Zubehör
- Werkzeugsatzxxx
- Montagekomplex (MK)--x
- Havariekomplex (EWZ-Satz O1)--x
- Kabel Nr. 14--x
- Schaltschnur Nr. 1--x
- Schaltschnur Nr. 3--x
- Buchsenfeld--x
- LeiterplattenzieherR--x
c)Verbrauchsmaterial
- Staublappenxxx
- Staubpinselxxx
- SpiritusRxxx
- Petroleum
- technische VaselineN 539 hell--x
- medizinischer Alkohol-xx
Anmerkungen:
a) Die aufgeführten Meßgeräte können mit analogen Geräten ausge-
   tauscht werden, sofern diese die gleichen Kennwerte und minde-
   stens die gleiche Genauigkeit haben.
b) Das Kabel Nr. 14, die Schaltschnüre Nr. 1 und Nr. 3, das Buch-
   senfeld und der Leiterplattenzieher befinden sich im EWZ-Satz O2.

KW-Modem AT-3004D
AT-3004D
Abb.: KW-Modem AT-3004D

Beschaltung KW Modem AT-3004D *69

	                     Lit.-Nr.: 22/89

               MINISTERRAT
 DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
 MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG



               A 040/1/890

          KW-Modem AT 3004 D

          Wartungstechnologie


                  1989


Nachweis über Einarbeitung von Änderungen

ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nachweis über Zugang/Abgang

Lfd.
Nr.
Zugang
Blatt
Abgang
Blatt
Bestand
Blatt
DatumSignum 
1  14  Anfangsbestand
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Einführungsbestimmung zur A 040/1/890

Die Anleitung 040/1/890 KW-Modem AT 3002 D, Wartungstechnologie,
wird erlassen und tritt am 01. 05. 1989 in Kraft.


O.U., den 12. 12. 1988             Chef Nachrichten


Ag 117/I/19006-9


                Inhaltsverzeichnis



      Übersichts- und Einführungsteil

1.   Allgemeine Festlegungen
2.   Sicherheitsbestimmungen
3.   Wartungsarbeiten
3.1. Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten
3.2. Technologische Reihenfolge der Durchführung
     der Wartungsarbeiten
4.   Technologische Karten zum Durchführen der
     Wartungsarbeiten
4.1. Technologische Karte Nr. 1 Prüfen des äußeren
     Zustands und Reinigen des KW-Modems
4.2. Technologische Karte Nr. 2 Prüfen der Funktions-
     fähigkeit der Signalisations-, Steuer- und
     Kontrolleinrichtungen
4.3. Technologische Karte Nr. 3 Prüfen der Kabel und
     Steckverbinder
4.4. Technologische Karte Nr. 4 Prüfen der Vollzähligkeit
     des Gerätesatzes und Warten des EWZ-Satzes O1
4.5. Technologische Karte Nr. 5 Messen der Normwerte

Anlagen:
1    Anordnung der Leiterplatten und Stellwiderstände
     in den Blöcken und Pulten des KW-Modems
2    Bestimmung ausgewählter Teile des Gerätesatzes
3    Ausgangsstellung der Bedienelemente
4    Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeuge und Verbrauchs-
     material zum Durchführen der Wartungsarbeiten

1. Allgemeine Forderungen

Die Wartung der Modifikationen des KW-Modems AT 3004 D bzw.
AT 3004 D-1 umfaßt
a) die ständige Kontrolle des technischen Zustands und das Bestim-
   men bzw. Korrigieren der wichtigsten Normwerte,
b) das rechtzeitige Erkennen der Ursachen von Ausfällen während der
   Nutzung und das Durchführen vorbeugender Maßnahmen,
c) die planmäßige auszuführenden Arbeiten zum Erhalten der Einsatz-
   bereitschaft.
Die rechtzeitige und sachgemäße Durchführung der Wartungsarbeiten
im Gesamtprozeß der Nutzung und Lagerung sind wichtige Bedingungen
zum Gewährleisten einer ständigen Einsatz- und Betriebsbereit-
schaft, zum Einhalten der geforderten technischen Normwerte und zum
Erreichen der in militärischen Bestimmungen festgelegten Nutzungs-
frist. Beim Durchführen der Wartungen sind folgende allgemein-
gültige Festlegungen einzuhalten:
a) An den Teilen des Gerätesatzes des KW-Modems (Anlage 2) sind die
   Wartungen Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 6 durchzuführen. In dieser An-
   leitung werden die Wartungsarbeiten für die Modifikation
   AT 3004 D beschrieben. Diese sind vollinhaltlich für die mari-
   time Modifikation AT 3004 D-1 als auch für die Modifikation
   AT 3004 A anwendbar. Die Blöcke und Bedienpulte der Modifi-
   kationen AT 3004 D und AT 3004 D1 unterscheiden sich nur
   durch einen verschiedenen Anstrich. Dieser ist grün-gelb bei
   den Blöcken und Bedienpulten der maritimen Modifikation
   AT 3004 D1 ausgeführt.
b) Der ungefähre Zeitaufwand für 1 Arbeitskraft zum Durchführen
   der einzelnen Wartungsarbeiten ist in Tabelle 1 angegeben.
   Dieser Zeitaufwand beinhaltet nicht die Zeiten für das Vorbe-
   reiten, Entfalten und Instandsetzen des KW-Modems.

Tabelle 1 Zeitberechnung zum Durchführen der Wartungsarbeiten,
          bezogen auf 1 Arbeitskraft
WartungPeriodizitätArbeitszeit
Nr. 2wöchentlich12 min
Nr. 3monatlich7 h
Nr. 6jährlich9 h
c) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten sind sämtliche Arbeits-
   gänge und -stufen in der Reihenfolge auszuführen, die in den
   technologischen Karten festgelegt ist. Festgestellte Fehler und
   Mängel sind zu beseitigen bzw. es sind Maßnahmen zu deren Be-
   seitigung einzuleiten.
d) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten ist die Effektivität der
   vorbeugenden Maßnahmen einzuschätzen. Auf der Grundlage dieser
   Einschätzung können der Inhalt und die Zeit zum Durchführen der
   Wartungsarbeiten präzisiert werden.
e) Die festgelegten Wartungsarbeiten sind planmäßig und unabhängig
   vom Grad der Nutzung des KW-Modems durchzuführen. Dabei können
   nach Übungen und nach spezialtaktischer Ausbildung in Verant-
   wortung des unmittelbaren Vorgesetzten zusätzliche Wartungs- und
   Kontrollarbeiten festgelegt werden.
f) Zum erreichen einer hohen Effektivität der Wartungsarbeiten sind
   in Verantwortung des unmittelbaren Vorgesetzten
   - die rechtzeitige Organisation sowie die materielle und perso-
     nelle Sicherstellung zu gewährleisten,
   - die Wartungsarbeiten entsprechend der vorliegenden Wartungs-
     technologie durchzuführen,
   - die qualitätsgerechte Ausführung der Wartungsarbeiten unter
     Einhaltung der vorgegebenen Zeitnormative anzuleiten und zu
     kontrollieren.
g) Die zum Durchführen der Wartungsarbeiten erforderlichen Meßge-
   räte sind in Übereinstimmung mit den Festlegungen ihrer tech-
   nischen Dokumentation zur Nutzung vorzubereiten. Die eichpflich-
   tigen Meß- und Prüfmittel sind nach den vorgegebenen Prüflisten
   durch den Meß- und Prüfdienst zu eichen.
h) Die Ergebnisse der Wartungen sind wie folgt nachzuweisen:
   - Wartung Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 6  Nachweisbuch über Wartun-
                                     gen und Kontrollen
   - Wartung Nr. 6                   zusätzlich im Begleitheft
   Sämtliche Eintragungen in den Begleitdokumentation sind sauber
   und gut leserlich auszuführen. Streichungen sind zu signieren.
i) die Wartung des Stromversorgungsblocks CA 008M (CA 008M1) ist
   gemäß den Festlegungen in der Dokumentation des Herstellers
   (Beschreibung 4872.087.340 TO) durchzuführen.

2. Sicherheitsbestimmungen

Zum Durchführen der Wartungsarbeiten am KW-Modem ist nur der Per-
sonenbestand zuzulassen, der über gefestigte praktische Kenntnisse,
Fertigkeiten und Erfahrungen hinsichtlich der Nutzung und Wartung
verfügt, im Besitz einer Betriebs- bzw. Instandsetzungsberechti-
gung ist, die betreffenden Sicherheitsbestimmungen sowie die Be-
stimmungen des Gesundheits-, Arbeits- bzw. Brandschutzes kennt und
gemäß den militärischen Bestimmungen aktenkundig belehrt ist.
Leichtfertiger oder unsachgemäßer Umgang mit dem KW-Modem, Nicht-
einhalten der Nutzungsanleitung sowie Verstöße gegen die Sicher-
heitsbestimmungen bzw. die Bestimmungen des Gesundheits-, Arbeits-
und Brandschutzes können die Gesundheit der Angehörigen der Nach-
richtentruppe gefährden oder zum Ausfall von Baugruppen, Blöcken
sowie des KW-Modems führen.
Beim Durchführen der Wartungsarbeiten sind die allgemeinen Sicher-
heitsbestimmungen zur Nutzung, Instandsetzung und Lagerung der
Nachrichtenausrüstung sowie zusätzlich folgende gerätebezogenen
Sicherheitsforderungen einzuhalten:
a) Vor jeder Inbetriebnahme sind der KW-Modem und der Stromversor-
   gungsblock CA 008M zu erden. Die zuverlässige Erdung der Blöcke
   CA 008M und ЯA 041 sowie der Pulte УA 030 und УA 031 ist vor
   dem Einschalten zu prüfen.
b) das Stromversorgungskabel ist im spannungslosen Zustand anzu-
   schließen und zu trennen. Die Spannungslosigkeit ist vor jedem
   Anschließen/Trennen zu prüfen.
c) die Funktionstüchtigkeit sämtlicher Kabel ist vor jedem Ein-
   schalten zu prüfen. Die Kabel müssen gegen etwaiges Lösen ge-
   sichert sein. Der Anschluß beschädigter Kabel ist verboten!
d) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten ist es verboten,
   - allgemein
     . ohne Nutzungsdokumentation zu arbeiten,
     . den Umfang der Wartungsarbeiten ohne Anweisung zu kürzen
       oder die Technologie der durchzuführenden Arbeiten zu än-
       dern,
     . defekte bzw. nicht zugelassene Meßgeräte oder nicht über-
       prüfte persönliche Schutzmittel zu verwenden,
     . die Wartungsarbeiten zu beenden, obwohl sich der KW-Modem
       noch nicht in einem funktionsfähigen Zustand befindet;
   - bei eingeschalteter Stromversorgung
     . Verbindungs- und Stromversorgungskabel anzuschließen bzw.
       abzuklemmen,
     . Baugruppen bzw. Leiterplatten herauszuziehen,
     . elektronische und elektrische Bauelemente, einschließlich
       Sicherungen und Signallampen zu wechseln,
     . Lötarbeiten durchzuführen,
     . die innere Montage visuell zu kontrollieren,
     . Kontakte der Übergangssteckverbinder zu reinigen,
     . das Vorhandensein von Spannungen an den Kontakten durch Be-
       rühren mit den Fingern oder stromleitenden Gegenständen zu
       prüfen, für diese Arbeiten sind geeignete Indikatoren oder
       Meßgeräte zu verwenden.
e) Sind bei der Fehlersuche eine visuelle Kontrolle und Messungen
   in den Blöcken erforderlich, sind diese mit größter Vorsicht
   durchzuführen.
f) Wartungs- und Instandsetzungs- bzw. Montage- und Demontagearbei-
   ten, die nicht mit elektrischen Prüfungen verbunden sind, dürfen
   nur bei abgeschalteter Stromversorgung durchgeführt werden.
g) Für den Schutz vor elektrostatischer Aufladung ist beim Wechseln
   von Baugruppen und Leiterplatten das Erdungsarmband zu verwenden.

3. Wartungsarbeiten
3.1. Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten
Arbeitsgänge und
-stufen
Technologische
Karte
AbschnittWartung Nr.
236
Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen des KW-Modems
a)Prüfen des äuße-
ren Zustands und
Reinigen des
KW-Modems
14.1.2.xxx
b)Kontrollieren
der Anschluß-
und Bedienele-
mente
14.1.3.x
c)Prüfen der Ver-
drahtung, Bau-
elemente und
Leiterplatten
14.1.4.xx
Prüfen der Funktionsfähigkeit der Signalisations- Steuer- und Kontrolleinrichtungen
Prüfen der Kabel und Steckverbinder
a)Visuelle Kon-
trolle
34.3.2.xx
b)Reinigung der Ka-
bel und Steck-
verbinder
34.4.4.x
Prüfen der Vollzähligkeit und des Gerätesatzes und Warten des EWZ-Satzes O1
a)Prüfen der Voll-
zähligkeit und
des Zustandes
der Begleitdoku-
mentation
44.4.2.xx
b)Warten des
EWZ-Satzes O1
44.4.3.xx
Messen der Normwerte
a)Frequenz des
Festfrequenz-
generators
54.5.2.x
b)Festfrequenz des
Pults УA 031
54.5.3.x
c)Sprech- und Hör-
barkeit der
Dienstverbin-
dungseinrichtung
54.5.4.x
d)Empfangspegel in
der Betriebsart
KONTROLLE DES
TRAKTES
54.5.5.x
e)Ansprechschwelle
der Leuchtindi-
katoren der Pe-
gelanzeige der
Empfangstrakte
54.5.6.x
f)Nennwerte der
Sekundärspan-
nungen
54.5.7.x
g)Signalpegel und
Funktionsfähig-
keit der Dämp-
fungsregler der
Sendetrakte
54.5.8.x
h)Signalpegel und
Funktionsfähig-
keit der Dämp-
fungsregler der
Empfangstrakte
54.5.9.x
i)Balanceeinstel-
lung in den
Verstärkertrak-
ten des Sende-
und Empfangsein-
richtungen
54.5.10.x
k)Nullbalance des
Gruppentrakts
der Empfangs-
einrichtung
54.5.11.x
l)Balance der Ent-
zerrer der Pla-
tiene ME 501
54.5.12.x
m)Oszillogramme
des Analog-Di-
talwandlers
54.5.13.x
3.2. Technologische Reihenfolge der Durchführung der Wartungsar-
     beiten
Wartung Nr. 2Wartung Nr. 3Wartung Nr. 6
4.1.2.4.1.2.
4.2.
4.3.2.
4.4.
4.1.
4.2.
4.3.
4.4.
4.5.

4. Technologische Karten zum Durchführen der Wartungsarbeiten
4.1. Technologische Karte Nr. 1 Prüfen des äußeren Zustands und
     Reinigen des KW-Modems
4.1.1. Allgemeines

Werkzeug:                  Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1
                           und Staubpinsel
Verbrauchsmaterial:        Putzlappen, Siedegrenzenbenzin
                           oder Spiritus, technische Vaseline
                           und Reparaturlack
Arbeitszeit:               15 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.1.2. Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen des KW-Modems

Die Prüf- und Reinigungsarbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Gehäuse und Frontplatten der Blöcke CA 008M, ЯA 041 und Pulte
   УA 030, УA 031 visuell auf das Vorhandensein von Einbeulungen,
   anderen mechanischen Beschädigungen sowie Lackschäden und
   Korrisionsansätzen kontrollieren.
2. Staub und Schmutz vom Gehäuse und von den Frontplatten entfer-
   nen, wobei die Frontplatten mit einem Staubpinsel zu reinigen
   sind.
3. Mit einem Farbanstrich versehene Flächen reinigen:
   a) während der Sommernutzungsperiode - mit einem weichen, leicht
      angefeuchteten Putzlappen,
   b) während der Winternutzungsperiode - mit einem trockenen
      Putzlappen oder Staubpinsel.
   Feucht abgewischte Stellen sind anschließend trocken zu wischen.

4.1.3. Kontrollieren der Anschluß- und Bedienelemente

Die Kontrolle der Anschluß- und Bedienelemente ist wie folgt aus-
zuführen:
1. Zustand der Kabel und Anschlußelemente visuell kontrollieren.
2. Zuverlässigkeit der Befestigung aller Elemente kontrollieren
   und gelockerte Verbindungen nachziehen.
3. Zustand sämtlicher Bedienelemente prüfen - die Schalter an den
   Frontplatten müssen ein zuverlässiges Umschalten und ein siche-
   res Rasten in der geschalteten Stellung gewährleisten.

4.1.4. Prüfen der Verdrahtung, Bauelemente und Leiterplatten

Die Verdrahtung, Bauelemente und Leiterplatten sind wie folgt zu
prüfen:
1. Blöcke ЯA 041, CA 008M und Pulte УA 030, УA 031 aus dem Gestell
   herausnehmen, Abdeckungen entfernen und Zustand der Kabelbäume
   sowie einzelnen Kabel prüfen - die Isolation der Kabel darf
   keine Risse, verschmorte Stelle oder andere Beschädigungen
   aufweisen.
2. Schutzüberzug der Leiterplatten prüfen und schadhafte Stellen
   mit Reparaturlack streichen.
3. Befestigungselemente auf das Vorhandensein von oxydierten Stel-
   len prüfen, oxydierte Stellen mit einem in Spiritus oder Siede-
   grenzenbenzin angefeuchteten Putzlappen entfernen und diese Stel-
   len dünn mit technischer Vaseline fetten.
4. Zuverlässigkeit der Befestigung der Blöcke ЯA 041, CA 008 und
   Pulte УA 030, УA 031 prüfen.
5. Kontakte der Steckverbinder, die sich auf den Rückseiten der
   Blöcke und Pulte befinden, auf das Vorhandensein von oxydierten
   Stellen prüfen und oxydierte Kontakte mit einem in Spiritus
   angefeuchteten weichen Putzlappen abreiben.
6. Zuverlässigkeit der Befestigung der Gummiabdichtung in den
   Nuten der Gehäuse ЯA 041, CA 008M und Pulte УA 030, УA 031
   prüfen - die Gummiabdichtungen müssen in ihrer gesamten Länge
   angeklebt sein und dürfen keine Beschädigungen aufweisen.
7. Befestigung der Leiterplatten und anderer Teile am Gehäuse sowie
   am Chassis kontrollieren.
8. Zustand sämtlicher Kontakte der Leiterplatten prüfen und alle
   Kontakte mit einem in medizinischem Alkohol getränkten Pinsel
   reinigen.
9. Abdeckungen nach Beendigung der äußeren Kontrolle auf die Blöcke
   und Pulte aufsetzen und diese plombieren.
Beim Prüfen der Verdrahtung, Bauelemente und Leiterplatten ist zu
beachten:
a) Bei der Kontrolle der Montage der Blöcke und Pulte ist es ver-
   boten, die mechanische Festigkeit der Lötstellen mittels verbie-
   gen, Ziehen sowie Hin- und Herbewegen der Schaltdrähte mit der
   Hand zu prüfen und heißes Löten durch Verdrillen der Schaltdrähte
   zu ersetzen.
b) Zum Schutz vor statischer Aufladung sind bei der Arbeit mit
   Leiterplatten und Blöcke die Erdungsbänder zu tragen.
c) Die Schutzabdeckungen der Steckverbinder der Leiterplatten des
   EWZ-Satzes müssen sich während der gesamten zeit der Aufbewah-
   rung des KW-Modems auf den Steckverbindern befinden und sind
   nur unmittelbar vor dem Einsetzen der Leiterplatten in den Block
   zu entfernen. Defekte Leiterplatten, die aus dem Block zum Durch-
   führen einer visuellen Kontrolle herausgenommen werden, müssen
   ebenfalls die Schutzabdeckungen auf den Steckverbindern besitzen.

4.2. Technologische Karte Nr. 2 Prüfen der Funktionsfähigkeit der
     Signalisations-, Steuer und Kontrolleinrichtungen

Werkzeug:                  Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1
Arbeitszeit:               10 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

Arbeitsgänge und -stufen
1. Alle Blöcke und Pulte des AT 3004 D erden sowie die Blöcke
   ЯA 041, CA 008M und Pulte УA 030, УA 031 in Übereinstimmung
   mit Bild 1 miteinander verbinden.

Zusammenschaltung
Bild 1 Zusammenschaltung der Blöcke und Pulte des KW-Modems
       AT 3004 D

2. Kippschalter CETЬ - OTKЛ der entsprechenden Kanäle an der Front-
   platte des Blockes CA 008M in Stellung CETЬ schalten, wobei die
   Signallampen +28,5 B aufleuchten müssen.
3. Ausgangsstellungen der Bedienelemente der Blöcke und Pulte
   gemäß Anlage 3 einschalten.
4. Tastschalter CETЬ 27 B der Pulte УA 030 und УA 031 zum Einschal-
   ten der Stromversorgung drücken - die Leuchtfelder CETЬ 27 B
   müssen aufleuchten.
5. Tastschalter KOHTP ИHД am Pult UA 303 drücken - es müssen alle
   Leuchtindikatoren am Block ЯA 041 und am Pult УA 030 aufleuch-
   ten sowie die Tonsignalisation ertönen.
6. Tastschalter KOHTP ИHД am Pult УA 031 drücken - es müssen gleich-
   falls alle Leuchtindikatoren aufleuchten und die Tonsignalisa-
   tion ertönen.
7. Schalter KOHTP ПИT am Block ЯA 041 und Pult УA 031 nacheinander
   in Stellung +5 -I; +5 -II; +9; -15 sowie + 15 schalten,
   wobei die Leuchtdiode KOHTP ПИT bei allen Schalterstellungen
   aufleuchten muß.
8. Funktionsfähigkeit des AT 3004 D in allen Betriebsarten anhand
   der Anzeige der Einbaumeßinstrumente und gemäß den Festlegungen
   in der Nutzungsanleitung 478.270.043 TO5, Abschn. 5.2. prüfen.

4.3. Technologische Karte Nr. 3 Prüfen der Kabel und Steckverbinder
4.3.1. Allgemeines

Meßgerät:                  Vielfachmesser З-4315
Werkzeug:                  Werkzeug aus dem EWZ-Satz O1
Verbrauchsmaterial:        Spiritus und Putzlappen
Arbeitszeit:               15 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.3.2. Visuelle Kontrolle

Die visuelle Kontrolle der Kabel und Steckverbinder ist wie folgt
auszuführen:
1. Unversehrtheit der Kabel, die die Blöcke CA 008M, ЯA 041 und
   Pulte УA 030, УA 031 miteinander verbinden, sowie der Kabel, die
   der äußeren Verbindung dienen, kontrollieren.
2. Verbindungskabel der Blöcke sowie Pulte lösen und Kabel sowie
   Kontakte auf mechanische Beschädigungen äußerlich prüfen.
3. Adern der Verbindungskabel erforderlichenfalls mit einem Vielfach-
   messer auf Durchgang prüfen.

4.3.3. Reinigen der Kabel und Steckverbinder

Die Kabel und Steckverbinder sind wie folgt zu reinigen:
1. Sämtliche Verbindungskabel mit einem trockenem Putzlappen abwi-
   schen und Staub bzw. Verschmutzungen entfernen.
2. Kontakte der Steckverbinder mit einem in Spiritus angefeuchteten
   und auf einem Holzstab gewickelten Putzlappen abreiben. Es ist
   Verboten, Siedegrenzenbenzin oder andere Flüssigkeiten, die ge-
   genüber Gummi eine aggressive Wirkung besitzen, zum Reinigen der
   Kabel und Kontakte zu verwenden.

4.4. Technologische Karte Nr. 4 Prüfen der Vollzähligkeit des
     Gerätesatzes und Warten des EWZ-Satzes
4.4.1. Allgemeines

Werkzeug:                  Werkzeug aus dem EWZ-Satz O1
Verbrauchsmaterial:        Putzlappen, Petroleum und technische
                           Vaseline
Arbeitszeit:               15 min
Anzahl der Arbeitskräfte:  1

4.4.2. Prüfen der Vollzähligkeit und des Zustands der Begleit-
       dokumentation

Beim Prüfen der Vollzähligkeit sind die Ausrüstung des AT 3004 D
und das Vorhandensein sowie der Zustand der Nachweis- und techni-
schen Dokumentation zu kontrollieren. Es müssen
a) die Ausrüstung, das Zubehör und der EWZ-Satz vorhanden, ordnungs-
   gemäß aufbewahrt und sauber sein,
b) Die Nachweis- und technische Dokumentation vorhanden und ord-
   nungsgemäß aufgewahrt, alle Eintragungen in den Nachweisdoku-
   mentationen sauber, lückenlos und lesbar (mit Kugelschreiber oder
   Tinte) ausgeführt und schadhafte Unterlagen ausgebessert sein.
In dem Begleitheft sind folgende Eintragungen auf ihre Richtigkeit
zu prüfen:
a) Übergabe/Übernahme des AT 3004 D im Verlauf der Nutzung,
b) Nachweis über Betriebsstunden und Ausfälle,
c) Nachweis über durchgeführte technische Veränderungen, Instand-
   setzungen und Wartungen,
d) Nachweis über durchgeführte Kontrollen der wichtigsten Kennwerte.
In das Begleitheft sind die im vergangenen Monat geleisteten Be-
triebsstunden und in das Nachweisbuch über Wartungen und Kontrollen
die durchgeführten Wartungen einzutragen.

4.4.3. Warten des EWZ-Satzes O1

Der EWZ-Satz O1 ist wie folgt zu warten:
1. Vollzähligkeit der Ersatzteile, des Werkzeugs und des Zubehörs
   anhand der Stücklisten kontrollieren.
2. Zustand, Intaktheit und richtige Verpackung der Teile des EWZ-
   Satzes kontrollieren.
3. Staub, Schmutz und Korrisionsansätze von den Ersatzteilen, dem
   Werkzeug und dem Zubehör entfernen. bei Notwendigkeit das Werk-
   zeug mit Petroleum abwischen, danach mit einem Putzlappen trok-
   kenreiben und mit technischer Vaseline fetten.
4. Defekte Werkzeuge und Ersatzteile austauschen.
Fehlendes Werkzeug, Zubehör und Verbrauchsmaterial ist zu ergänzen.
Können einige Positionen gemäß Stückliste nicht ergänzt werden,
ist eine Liste über fehlende Teile aufzustellen.

4.5. Technologische Karte Nr. 5 Messen der Normwerte
4.5.1. Allgemeines

Meßgeräte:                 Vielfachmesser V4340, Universal-
                           Zweistrahloszillograph C1-69, Mi-
                           krovoltmeter B3-57, NF-Signalgene-
                           rator Г3-112/1, elektronischer
                           Zählfrequenzmesser Ч3-54 und
                           Digitalvoltmeter B7-22A (Gleich-
                           Spannungsmesser)
Zubehör:                   Leiterplattenzieher und Blöcke UI
                           034, ГA 846, ГБ 326, ГБ 417, ГБ 418
                           sowie ГБ 420 aus dem EWZ-Satz O1
                           des KW-Modems AT 3004 D
Werkzeug:                  Werkzeugsatz aus dem EWZ-Satz O1
Arbeitszeit:               2,5 h
Anzahl der Arbeitskräfte:  1
Technische Bedingungen:
a) Vor dem Abarbeiten eines beliebigen Abschnittes der technologi-
   schen Karte Nr. 5 sind unbedingt folgende Arbeiten auszuführen,
   sofern diese nicht bereits erfüllt sind:
   - Alle Blöcke und Pulte gemäß Bild 1 miteinander verbinden (Ab-
     schnitt 4.2., Arbeitsgang 1).
   - Stromversorgung einschalten (Abschnitt 4.2., Arbeitsgang 2).
   - Ausgangsstellungen der Bedienelemente einstellen (Anlage 3).
b) Zum Herausnehmen der Leiterplatten ist der Leiterplattenzieher
   aus dem EWZ-Satz O2 zu verwenden. Einzubauen sind die Leiter-
   platten, indem sie sorgfältig in die Führungen gesetzt und bis
   zum Anschlag hineingeschoben werden.
c) Der Block УИ 034 ist als Adapter für die Instandsetzung und für
   Einstellarbeiten zu verwenden. Er stellt eine einfache Leiter-
   platte dar, deren unterem Teil sich der Steckverbinder
   GRPM1-61SchU2 befindet. Am oberen Teil sind 2 Steckverbinder
   GRPM1-61GO2 angeordnet. Alle Kontakte des Steckverbinders
   GRPM1-61SchU2 sind mit den gleichnamigen Kontakten der Steck-
   verbinder GRPM1-61GO2 verbunden. In den oberen Steckverbinder
   GRPM1-61GO2, der eine Führung besitzt, ist die Leiterplatte
   zu stecken, an der die Arbeiten durchzuführen sind.
d) Beim Messen eines beliebigen Kennwertes entsprechend der tech-
   nologischen Karte Nr. 5 ist das Kabel mit den beiden Enden zu
   verwenden, wobei ein Ende in allen Fällen an dem Kontakt A1
   jeder beliebigen zu überprüfenden Leiterplatte anzuschließen
   ist.
d) Der AT 3004 D arbeitet einwandfrei, sofern alle Normwerte bis
   einschließlich Abschnitt 4.5.6. ohne Nachstimmen erreicht wer-
   den. Wird diese Forderung erfüllt, ist es danach nicht erfor-
   derlich die Messungen gemäß den Abschnitten 4.5.7. bis 4.5.13.
   auszuführen.

4.5.2. Frequenz des Festfrequenzgenerators

Die Frequenz des Festfrequenzgenerators ist wie folgt zu messen:
1. Stromversorgung des AT 3004 D durch Drücken des Tastschalters
   CETЬ 27 B am Pult УA 030 einschalten.
2. Elektronischen Zählfrequenzmesser Ч3-54 an die Buchse
   Х5:Б3 des Blockes ЯA 041 anschließen und die Anzeige ablesen -
   die Frequenz der Ausgangsspannung muß (614 400 ±0,4) Hz betra-
   gen. Entspricht der gemessene Wert nicht dem Nennwert, ist die
   Frequenz der Ausgangsspannung von 614,4 kHz zu messen, die von
   einem Generator eines beliebigen anderen Geräts erzeugt wird.
   Ergeben beide Messungen einheitliche Werte mit den gleichen
   Abweichungen, ist der Zählfrequenzmesser Ч3-54 einer techni-
   schen Überprüfung zu unterziehen. Der KW-Modem kann dabei
   weiterhin genutzt werden.
3. Messung gemäß Arbeitsgang 2 nach der Überprüfung des Zählfre-
   quenzmessers Ч3-54 wiederholen. Ergibt die wiederholte Mes-
   ssung erneut ein unbefriedigendes Ergebnis, ist die Korrektur
   des Festfrequenzgenerators bis zu einer Genauigkeit von
   ±3 x 10-8 wie folgt durchzuführen.
   - Stromversorgung des AT 3004 D ausschalten.
   - Oberen Deckel vom Block ЯA 041 abnehmen.
   - Leiterplatte ME 031 (Х16;A11) aus dem Block ЯA 041 heraus-
     nehmen.
   - Block UA 034 anstelle der Leiterplatte ME 031 (Х16;A11) ein-
     setzen (auf den Steckverbinder Х1 die Leiterplatte ME 031
     stecken).
   - Stromversorgung des AT 3004 D mit dem Tastschalter CETЬ 27 B
     am Pult УA 030 einschalten.
   - Deckel der Öffnung für die Korrektur KOPP auf dem oberen
     Teil des Festfrequenzgenerators zur Seite schieben.
   - Schraubendreher so in die Öffnung stecken, daß er in den
     Schlitz der Achse des Potentiometers eingreift, und in Uhr-
     zeigerrichtung drehen, wenn die Frequenz des Generators er-
     höht werden muß, bzw. in die entgegengesetzte Richtung, wenn
     die Frequenz des Generators verringert werden muß.
   - Deckel der Öffnung für die Korrektur KOPP wieder schließen.
   - Stromversorgung des AT 3004 D mit dem Tastschalter CETЬ 27 B
     am Pult УA 030 ausschalten.
   - Leiterplatte ME 031 (Х15;A11) ohne den Block УИ 034 in den
     Block ЯA 041 einsetzen.
   - Oberen Deckel auf dem block ЯA 041 befestigen.
   - Stromversorgung des AT 3004 D mit dem Tastschalter CETЬ 27 B
     am Pult УA 030 einschalten.
4. Messung nach einer durchgeführten Korrektur gemäß Arbeitsgang
   2 noch 2mal wiederholen und arithmetischen Mittelwert der
   3 Messungen bilden, der als Meßwert gilt.

4.5.3. Festfrequenz des Pults УA 031

Die Festfrequenz des Steuergenerators des Pults УA 031 ist wie
folgt zu messen:
1. Meßschaltung gemäß Bild 2 aufbauen.

Messchaltung
Bild 2: Meßschaltung zum Bestimmen der Festfrequenz des Steuer-
generators des Pults УA 031

2. Stromversorgung des Pults УA 031 durch Drücken des Tastschalters
   CETЬ 27 B einschalten.
3. Gleichspannung am Kontakt Г7 des Steckverbinders KOHTP des Pults
   УA 031 mit dem Digitalvoltmeter B7-22A messen - der Meßwert muß
   im Bereich 4,8 ... 5,2 V liegen. Weicht der gemessene Wert vom
   Nennwert ab, ist der obere Deckel am Block УA 031 abzunehmen
   und mit dem Potentiometer R3 (Anlage 1, Bild 8) der Leiterplat-
   te MЖ 533 (A12;X13) ist eine Spannung von genau +5 V einzu-
   stellen.
4. Frequenz des Steuergenerators mit dem Zählfrequenzmessers
   Ч3-54 messen - die Frequenz des erzeugten Signals muß
   (614 400 ±2) Hz betragen. Weicht der gemessene Wert vom Nenn-
   wert ab, ist mit dem Potentiometer R9 (Bild 8) der Leiterplatte
   MЖ 533 (A12;X13) die Korrektur der Frequenz durchzuführen.
5. Meßgeräte vom Pult УA 031 abschalten, Stromversorgung mit dem
   Tastschalter CETЬ 27 B ausschalten und oberen Deckel auf dem
   Pult УA 031 befestigen.

4.5.4. Sprech- und Hörbarkeit der Dienstverbindungseinrichtung

Die Funktionsfähigkeit der Dienstverbindungseinrichtung ist wie
folgt zu prüfen:
1.  Meßschaltung gemäß Bild 3 aufbauen

Dienstverbindung
Bild 3: Meßschaltung zum Prüfen der Dienstverbindungseinrichtung

2.  Kabel vom Steckverbinder ЛИH an der Rückwand des Pults УA 030
    abtrennen und Lock ГБ 418 auf den Steckverbinder KOHTP
    des Pults УA 030 stecken.
3.  Schalter УOBHИ (дБ) ПPД1, УOBHИ (дБ) ПPД2, УOBHИ (дБ) ПPM1
    und УOBHИ (дБ) ПPM2 in Stellung -13,5 dB schalten.
4.  Stromversorgung mit den Tastschaltern CET 27 B und der Pulte
    УA 030 und УA 031 einschalten.
5.  Schalter KOHTP - HOPMA in Ruhestellung überführen.
6.  Schalter ПPД1 und ПPД2 am Pult УA 030 in Stellung TOH und
    Schalter PEЖИM ПPИEMA in Stellung CДB 1 schalten.
7.  Hörbarkeit des Tons im Hörer des Handapparates sowie im Laut-
    sprecher des Blocks ЯA 041 und Pults УA 031 kontrollieren.
8.  Regelbarkeit der Lautstärke durch Ändern der Stellungen der
    Lautstärkeregler am Block ЯA 041 und Pult УA 031 prüfen-
    Lautstärkeregler in Mittelstellung überführen und kontrollieren
    daß bei einer Änderung ihrer Stellung sich die Lautstärke des
    Tons in den Lautsprechern, jedoch nicht im Hörer des Handappa-
    rates ändert.
9.  Kippschalter KOHTP KAH am Block ЯA 041 nacheinander in die
    Stellung ПPM1 und ПPM2 schalten - die Lautstärke darf sich
    dabei nicht ändern.
10. Schalter ПPД1 in Stellung PAБ und Kippschalter KOHTP KAH in
    Stellung ПPД1 schalten - in den Lautsprechern muß der für das
    Arbeits-(Gruppen-)Signal des AT 3004 D charakteristische Ton
    hörbar sein.
11. Schalter ПPД1 und ПPД2 am Pult УA 030 in Stellung CЛУЖ CBЯЗЬ
    schalten, Tastschalter CЛУЖ CBЯЗЬ sowie die Sprechtaste des
    am Block ЯA 041 angeschlossenen Handapparats drücken, einige
    Worte in das Mikrofon sprechen und die Hörbarkeit der gespro-
    chenen Worte im Fernhörer und im Lautsprecher des Blocks
    ЯA 041 sowie Pults УA 031 prüfen.
12. Block ГБ 418 vom Steckverbinder KOHTP des Pults УA 030
    abnehmen.

4.5.5. Empfangspegel in der Betriebsart KONTROLLE DES TRAKTES

Die Funktionsfähigkeit des KW-Modems in der Betriebsart KONTROLLE
DES TRAKTES wird nach dem Empfangspegel eingeschätzt. Die Messung
ist wie folgt auszuführen:
1.  Meßschaltung gemäß Bild 1 aufbauen.
2.  Schalter am Pult УA 030 in folgende Stellung schalten:
    a) PEЖИM ПPM   ПPM1
    b) KOHTP       TPAKT
    c) PEЖИM PAБ   1,2-1
3.  Block ГБ 326 auf den Steckverbinder ЛИH auf der Rückseite des
    Pults УA 030 stecken.
4.  Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B am
    Pult УA 030 einschalten (Pult УA 031 nicht einschalten).
5.  Tastschalter ABAPИЯ am Pult УA 030 drücken.
6.  Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM1 am Pult УA 030 in Stellung +6,5 dB
    sowie Schalter УPOBHИ (дБ) ПPД1 in Stellung -28 dB schalten,
    mittels der Indikatoren KAH OШ x10-3 sowie ПPM1 den fehler-
    freien Empfang kontrollieren, durch Drücken des Tastschalters
    ABAPИЯ einzelne Unterbrechungen eliminieren und kontrollieren,
    ob am Indikator KAH OШ x10-3 der Wert "OO" sowie am Indika-
    tor ПPM1 der Wert "Г" angezeigt wird.
7.  Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM1 am Pult УA 030 in Stellung -19 dB
    sowie Schalter УPOBHИ (дБ) ПPД1 in Stellung +6,5 dB schalten
    und Anzeigen an den Indikatoren KAH OШ x10-3 sowie ПPM1 analog
    Arbeitsgang 6 prüfen.
8.  Schalter PEЖИM PAБ am Pult УA 030 in Stellung "2,4" schalten
    und Arbeitsgänge 5 bis 7 wiederholen.
9.  Schalter PEЖИM ПPM am Pult УA 030 in Stellung ПPM2 und
    Schalter PEЖИM PAБ in Stellung "1,2-1" schalten.
10. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 am Pult УA 030 in Stellung +6,5 dB
    sowie Schalter УPOBHИ (дБ) ПPД2 in Stellung -28 dB schalten,
    mittels der Indikatoren KAH OШ x10-3 sowie ПPM2 den fehler-
    freien Empfang kontrollieren, durch Drücken des Tastschalters
    ABAPИЯ einzelne Unterbrechungen eliminieren und kontrollieren,
    ob am Indikator KAH OШ x10-3 der Wert "OO" sowie am Indikator
    ПPM2 der Wert "Г" angezeigt wird.
11. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 am Pult УA 030 in Stellung -19 dB
    sowie Schalter УPOBHИ (дБ) ПPД2 in Stellung +6,5 dB schalten
    und Anzeigen an den Indikatoren KAH OШ x10-3 sowie ПPM2 analog
    Arbeitsgang 10 prüfen.
12. Schalter PEЖИM PAБ in Stellung "2,4" schalten und Arbeits-
    gänge 9 bis 11 wiederholen.
13. Block GAB 420 auf den Steckverbinder Х3 des Blocks ЯA 041
    stecken.
14. Schalter am Pult УA 030 in folgende Stellungen schalten:
    a) PEЖИM ПPM         ПPM1
    b) PEЖИM PAБ         1,2-1
    c) УPOBHИ (дБ) ПPM1  -6 dB
    d) УPOBHИ (дБ) ПPД1  -28 dB
15. Mittels der Indikatoren KAH OШ x10-3 sowie ПPM1 analog Ar-
    beitsgang 6 den fehlerfreien Empfang kontrollieren, einzelne
    Unterbrechungen mit dem Tastschalter ABAPИЯ eliminieren und
    kontrollieren, ob der Wert "OO" am Indikator KAH OШ x10-3 bzw.
    "Г" am Indikator ПPM1 angezeigt wird.
16. Schalter PEЖИM PAБ am Pult УA 030 in Stellung "2,4" schalten
    und Arbeitsgänge 14 sowie 15 wiederholen.
17. Schalter am Pult УA 030 in folgende Stellungen schalten:
    a) PEЖИM ПPM         ПPM2
    b) PEЖИM PAБ         1,2-1
    c) УPOBHИ (дБ) ПPM2  -6 dB
    d) УPOBHИ (дБ) ПPД2  -28 dB
18. Mittels der Indikatoren KAH OШ x10-3 sowie ПPM2 analog Arbeits-
    gang 10 den fehlerfreien Empfang kontrollieren, einzelne Un-
    terbrechungen mit dem Tastschalter ABAPИЯ eliminieren und
    kontrollieren, ob der Wert "OO" am Indikator KAH OШ x10-3 bzw.
    "Г" am Indikator ПPM2 angezeigt wird.
19. Schalter PEЖИM PAБ am Pult УA 030 in Stellung "2,4" schalten
    und Arbeitsgänge 17 und 18 wiederholen.
20. Stromversorgung des AT 3004 D ausschalten.
21. Block ГБ 326 vom Steckverbinder ЛИH des Pults УA 030 trennen
    und Block ГБ 420 vom Steckverbinder Х3 des Blocks ЯA 041
    abnehmen.

4.5.6. Ansprechschwelle der Leuchtindikatoren der Pegelanzeige
       der Empfangstrakte
4.5.6.1. Empfangstrakt ПPM1

Die Funktionsfähigkeit der Leuchtindikatoren für die Pegelanzeige
im Empfangstrakt ПPM1 ist wie folgt zu prüfen:
1. Meßschaltung gemäß Bild 3 mit dem Unterschied aufbauen, daß
   keine Meßgeräte an den Steckverbinder KOHTP des Pults УA 030
   angeschlossen werden.
2. Block ГБ 326 auf den Steckverbinder ЛИH auf der Rückseite des
   Pults УA 030 stecken.
3. Schalter am Pult УA 030 in folgende Stellungen schalten:
   a) УPOBHИ (дБ) ПPM1  -3 dB
   b) УPOBHИ (дБ) ПPM2  -3 dB
   c) УPOBHИ (дБ) ПPД1  -3,5 dB
   d) УPOBHИ (дБ) ПPД2  -3,5 dB
4. Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B am
   Pult УA 030 einschalten (Pult УA 031 nicht einschalten).
5. Schalter KOHTP am Pult УA 030 in Stellung TPAKT schalten - die
   Indikatoren ПPM- und ПPM+ am Pult УA 030 dürfen nicht leuch-
   ten. Leuchtet mindestens einer der Indikatoren, sind die Ein-
   stellarbeiten wie folgt auszuführen:
   - Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM1 in Stellung -6 dB schalten - die
     Indikatoren ПPM- und ПPM+ dürfen nicht leuchten.
   - Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM1 in Stellung +3 dB schalten - der
     Leuchtindikator ПPM- muß aufleuchten. Werden die beiden
     Forderungen (Pegel -6 dB und +3 dB) nicht erfüllt, ist die
     Ansprechschwelle der Indikatoren wie folgt einzustellen:
     . Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B
       am Pult УA 030 ausschalten.
     . Oberen Deckel vom Pult УA 030 abnehmen.
     . Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B
       am Pult УA 030 einschalten.
     . Ansprechschwelle des Indikators ПPM1+ mit dem Stellwider-
       stand R59 (Anlage 1, Bild 9) der Baugruppe ME 205B (A22;X19)
       bzw. Ansprechschwelle des Indikators ПPM1- mit dem Stell-
       widerstand R48 der Baugruppe ME 205B (A22;X19) einstellen.
Lassen sich die Ansprechschwellen mit den Stellwiderständen R48
und R59 nicht einstellen, ist der Signalpegel im Trakt beider In-
dikatoren mit den Stellwiderstand R10 einzustellen. Das Einstellen
der Ansprechschwellen der Indikatoren mit den Stellwiderständen
R48 und R59 ist mehrmals durchzuführen (Durchführung des Ein-
stellens entsprechend der Methode des nacheinanderfolgenden An-
näherns).
Die Änderung des Signalpegels im Trakt der Indikatoren ist mit
dem Mikrovoltmeter B3-57(1) zu kontrollieren. Das Meßgerät ist
an den Kontakt 29 der Baugruppe ME 205B anzuschließen.

4.5.6.2. Empfangstrakt ПPM2

Die Funktionsfähigkeit der Leuchtindikatoren für die Pegelanzeige
im Empfangstrakt ПPM2 ist nach dem Fehlen des Leuchtens der Indi-
katoren ПPM2- und ПPM2+ am Pult УA 030 zu kontrollieren. Leuchtet
auch nur eine dieser Indikatoren, sind folgende Einstellarbeiten
auszuführen:
1. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 in Stellung -6 dB schalten - die
   Indikatoren ПPM2- und ПPM2+ dürfen nicht leuchten.
2. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 in Stellung -9 dB schalten - der
   Indikator ПPM2+ muß leuchten.
3. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 in Stellung 0 dB schalten - die
   Indikatoren ПPM2- und ПPM2+ dürfen nicht leuchten.
4. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 in Stellung +3 dB schalten - der
   Indikator ПPM2- muß leuchten.
Lassen sich die Ansprechschwellen der Leuchtindikatoren nicht in
der beschriebenen Art und Weise prüfen, sind die Ansprechschwelle
des Indikators ПPM2+ mit dem Stellwiderstand R62 der Baugruppe
ME 205B (A22;X19) und die Ansprechschwelle des Indikators ПPM2-
mit dem Stellwiderstand R51 der Baugruppe ME 205B (A22;X19) ein-
zustellen (Bild 9).
Lassen sich die Ansprechschwellen der Indikatoren mit den Stell-
widerständen R62 und R51 nicht einstellen, ist der Signalpegel im
Trakt beider Indikatoren mit dem Stellwiderstand R13 einzustellen.
Das Einstellen der Ansprechschwelle der Indikatoren mit den Stell-
widerstand R62 und R51 ist mehrmals durchzuführen (Durchführen
des Einstellens entsprechend der Methode des nacheinanderfolgenden
Annäherns). Die Änderung des Signalpegels im Trakt der Indikato-
ren ist mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) zu kontrollieren. Das Meß-
gerät ist an den Kontakt 41 der Baugruppe ME 205B anzuschließen.

Nach Abschluß der Messungen und Einstellarbeiten sind die Strom-
versorgung mit dem Tastschalter CETЬ 27 B am Pult УA 030 auszu-
schalten, die Meßgeräte abzuschalten, der obere Deckel am Pult
УA 030 zu befestigen und der Block ГБ 326 vom Steckverbinder ЛИH
am Pult УA 030 abzunehmen.

4.5.7. Nennwerte der Sekundärspannungen

Die Sekundärspannungen sind wie folgt zu messen:
1. Digitalvoltmeter B7-22A an die Meßbuchsen +28,5 B der entspre-
   chenden Kanäle des Blocks CA 008M anschießen und angelegte
   Spannungen messen.
2. Stromversorgung durch Drücken der Tastschalter CETЬ 27 B
   an den Pulten УA 030 und УA 031 einschalten - das Leuchtfeld
   CETЬ 27 B muß aufleuchten.
3. Digitalvoltmeter B7-22A nacheinander an die in Tabelle 2 angege-
   benen Meßbuchsen anschließen, Meßwerte mit den angegebenen
   Normwerten vergleichen und erforderlichenfalls die Sekundär-
   spannungen, die nicht mit den Normwerten übereinstimmen, wie
   folgt einregeln:
   - Schalter CETЬ 27 B des entsprechenden Blocks/Pults und Kipp-
     schalter CETЬ - OTKЛ des entsprechenden Kanals am Block
     CA 008M in Stellung OTKЛ schalten.
   - Oberen Deckel von dem block/Pult abnehmen, in dem sich die
     Sekundärspannungsquelle befindet, deren Ausgangsspannung
     eingeregelt werden muß.
   - Kippschalter CETЬ - OTKЛ des entsprechenden Kanals am Block
     CA 008M und Schalter CETЬ 27 B des entsprechenden Blocks/
     Pults in Stellung BKЛ schalten.
   - Entsprechende Leiterplatte der Sekundärspannungsquelle, die
     dem angegebenen Kennwert entspricht, bestimmen und mit dem
     Regler PEГ BЫХ anhand der Anzeige am Digitalvoltmeter den
     erforderlichen Normwert der Ausgangsspannung einstellen.
   - Schalter CETЬ 27 B des entsprechenden Blocks/Pults und Kipp-
     schalter CETЬ - OTKЛ des entsprechenden Kanals am Block
     CA 008M in Stellung OTKЛ schalten.
   - Oberen Deckel des Blocks/Pults in dem die Einstellarbeiten
     durchgeführt wurden, befestigen.
   - Kippschalter CETЬ - OTKЛ des entsprechenden Kanals am Block
     CA 008M und Schalter CETЬ 27 B des entsprechenden Blocks/
     Pults in Stellung BKЛ schalten.

Tabelle 2 Sekundärspannungen
Block/
Pult
Steck-
verbind-
der
Kon-
takt
Stel-
lung
der
Schal-
ter
Meßwert in VLeiterplatte
der Sekundär
spannungs-
quelle
ЯA 041Х5Г2+5+4,8 ... +5,5Х6
Г7+15+14,3 ... +15,8 Х29
Г8-15-14,3 ... -15,8Х29
Г4+9+8,5 ... +9,5Х7
Г3+5+4,8 ... +5,5Х47
AI-БI Masse-
УA 030KOHTPAII+9+8,5 ... +9,5Х23
БIO+15+14,3 ... +15,8Х31
БII+15+14,3 ... +15,8Х22
BII+5+4,8 ... +5,5Х6 (im ЯA 041)
ГIO-15-14,3 ... -15,8Х31
ГII15-14,3 ... -15,8Х22
БI2Masse-
УA 031KOHTPГ1+15+14,3 ... +15,8Х16
Г3-15-14,3 ... -15,8Х16
Г5+9+8,5 ... +9,5Х15
Г7+5+4,8 ... +5,5Х13
ГIOMasse-
4.5.8. Signalpegel und Funktionsfähigkeit der Dämpfungsregler der
       Sendetrakte
4.5.8.1. Messen der Pegelwerte der Sendetrakte

Die Pegelwerte der Sendetrakte ПPД1 und ПPД2 sind wie folgt zu
messen:
1.  Meßschaltung gemäß Bild 4 aufbauen.

Sendetrakt
Bild 4: Meßschaltung zum Prüfen der Sendetrakte

2.  Oberen Deckel vom Pult УA 030 und Block ЯA 041 abnehmen.
3.  Leiterplatte MЖ 688 (A6;X11) mit dem Leiterplattenzieher aus
    dem Block ЯA 041 herausnehmen.
4.  Kippschalter ФAЗ KOPP am Block ЯA 041 in Stellung ПPД und
    Schalter am Pult УA 030 in folgende Stellung schalten:
    a) УPOBHИ (дБ) ПPД1   +6,5 dB
    b) УPOBHИ (дБ) ПPД2   +6,5 dB
    c) KOHTP              TPAKT
5.  Block ГБ 326 auf den Steckverbinder ЛИH an der Rückseite des
    Pults УA 030 stecken.
6.  Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B am
    Pult УA 030 einschalten (Pult УA 031 nicht einschalten).
7.  Frequenz 1,9 kHz am NF-Signalgenerator Г3-112/1 und anhand der
    Anzeige des Mikrovoltmeters B3-57(2) einen Pegel des Ausgangs-
    signals von -4 dB einstellen.
8.  Mikrovoltmeter B3-57(1) an den Kontrollkontakt der Baugruppe
    ME 208A (A32;X29) anschließen und Signalpegel am Kontakt 42
    messen, der -(4 ±2) dB betragen muß.
9.  Mikrovoltmeter B3-57(1) nacheinander an die angegebenen Kon-
    takte anschließen, Signalpegel messen, Meßwerte mit den Norm-
    werten vergleichen und Abweichungen mit den entsprechenden
    Stellwiderständen kompensieren:
    - Kontakt 28 der Baugruppe ME 319B
      Normwert -(4 ±1) dB; Korrektur mit R68 der Baugruppe
      ME 319B
    - Kontakt 29 und 44 der Baugruppe ME 208A (A32;X29)
      Normwert (1,7 ±1) dB; Korrektur mit R9 und R11
      der Baugruppe ME 208A
    - Kontakt 42 der Baugruppe ME 299A und ME 299B der Leiter-
      platte ME 299 (A33;X30)
      Normwert (1,7 ±1) dB; Korrektur mit R5 der Bau-
      gruppe ME 299A und ME 299B
    - Kontakt A4 und Г4 des Steckverbinders KOHTP am
      Pult УA 030
      Normwert +(6,5 ±2) dB; Korrektur mit R9 und R11
      der Baugruppen ME 208A
    Bei erforderlichen Korrekturen sind mit den Einstellreglern
    die entsprechend angegebenen Normwerte genau einzustellen.
10. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPД1 und УPOBHИ (дБ) ПPД2 nacheinander
    in die angegebenen Stellungen umschalten, Mikrovoltmeter
    B3-57(1) dabei an die Kontakte A4 und Г4 des Steckverbinders
    KOHTP des Pults УA 030 anschließen, Signalpegel in jeder
    Schalterstellung messen und Meßwerte mit den entsprechenden
    Normwerten vergleichen:
    -Stellung +0,5 dB   +(0,5 ±1) dB
    -Stellung -3,5 dB   -(3,5 ±1) dB
    -Stellung -7 dB     -(7 ±1) dB
    -Stellung -13,5 dB  -(13,5 ±1) dB
    -Stellung -16,5 dB  -(16,5 ±1) dB
    -Stellung -19 dB    -(19 ±1) dB
    -Stellung -23 dB    -(23 ±1) dB
    -Stellung -26,6 dB  -(26,5 ±1) dB
    -Stellung -28 dB    -(28 ±1) dB
    -Stellung +6,5 dB   +(6,5 ±1) dB
11. Schalter ПPД1 und ПPД2 am Pult УA 030 in Stellung TOH sowie
    Tastschalter KOHTP - HOPMA in Ruhestellung (ausgerastet)
    schalten.
12. Signalpegel TOH (UT1 und UT2) mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1)
    nacheinander an den Kontakten A4 und Г4 des Steckverbinders
    KOHTP des Pults УA 030 messen.
13. Schalter ПPД1 und ПPД2 am Pult УA 030 in Stellung PAБ sowie
    Tastschalter KOHTP- HOPMA in Arbeitsstellung (eingerastet)
    schalten.
14. Signalpegel (US1 und US2 mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1)
    erneut nacheinander an den Kontakten A4 und Г4 des Steckverbin-
    ders KOHTP des Pults УA 030 messen.
15. Differenz der gemessenen Signalpegel gemäß den folgenden
    Formeln errechnen:

    ΔU1 = UT1 - US1
    ΔU2 = UT2 - US2

    Die Differenzspannungen ΔU1 und ΔU2 müssen
    (3,5 +1,5, - 0) dB betragen. Wird diese Forderung nicht erfüllt ist der
    Signalpegel TOH mit dem Stellwiderstand R5 der Leiterplatte
    MЖ 635 (A13;X10) so einzuregeln, daß die geforderten
    Differenzspannung ΔU1 und ΔU2 mit den Normwerten
    übereinstimmen.

4.5.8.2. Prüfen der Funktionsfähigkeit der Dämpfungsregler

Die Funktionsfähigkeit der Dämpfungsregler der Sendetrakte ПPД1
und ПPД2 ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter am Pult УA 030 in folgende Stellungen schalten:
   a) УPOBHИ (дБ) ПPД1  -3,5 dB
   b) УPOBHИ (дБ) ПPД2  -3,5 dB
   c) KOHTP             TPAKT
2. Frequenz 0,7 kHz am NF-Signalgenerator Г3-112/1 und anhand der
   Anzeige des Mikrovoltmeters B3-57(2) einen Ausgangspegel des
   Signals von -4 dB einstellen.
3. Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CET 27 B
   am Pult УA 030 einschalten.
4. Signalpegel (U0,7) dB mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) an den
   Kontakten A4 und Г4 des Steckverbinders KOHTP des Pults УA 030
   messen.
5. Schalter ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ дБ (ПPД1 und ПPД2) nacheinander
   in die Stellung = 0; 2,5; 5; 7,5; 10; 12,5; und 15 dB schalten
   und in jeder Schalterstellung mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1)
   den Signalpegel (U0,7) dB an den Kontakten A4 und Г4 des Steck-
   verbinders KOHTP messen.
6. Frequenz 2,9 kHz am NF-Signalgenerator Г3-112/1 und anhand
   der Anzeige des Mikrovoltmeters B3-57(2) einen Ausgangspegel
   des Signals von -4 dB einstellen.
7. Arbeitsgang 5 wiederholen, wobei in jeder Schalterstellung der
   Signalpegel (U2,9) dB gemessen werden muß.
8. Differenz der Pegelwerte der Signale, die bei den Frequenzen
   0,7 kHz und 2,9 kHz an den Kontakten A4 (Ausgang des Trakts
   ПPД1) und Г4 (Ausgang des Trakts ПPД2) bei jeder Stellung der
   Schalter ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ gemessen wurde, berechnen:

   ΔU = U2,9 (dB) - U0,7 (dB).

   Die Differenzwerte müssen betragen: 0; 2,5; 5; 7,5; 10;
   12,5 und 15  ±1,5 dB.
   Weichen die errechneten Differenzwerte von den angegebenen Wer-
   ten ab, ist die Amplituden-Frequenz-Charakteristik mit dem Wi-
   derstand R8 der Baugruppe ME 229A (A33;X30) für den Trakt ПPД1
   bzw. mit dem Widerstand R8 der Baugruppe ME 229B (A33;X30)
   für den Trakt ПPД2 einzuregeln.
9. Stromversorgung nach Beendigung der Messungen und Einstell-
   arbeiten mit dem Tastschalter CETЬ 27 B am Pult УA 030 aus-
   schalten, herausgenommene Leiterplatten in das Pult УA 030
   bzw. Block ЯA 041 stecken und Meßgeräte abschalten.

4.5.9. Signalpegel und Funktionsfähigkeit der Dämpfungsregler
       der Empfangstrakte
4.5.9.1. Messen der Pegelwerte im Empfangstrakt ПPM1

Die Pegelwerte im Empfangstrakt ПPM1 sind wie folgt zu messen:
1. Meßschaltung gemäß Bild 3 aufbauen (Mikrovoltmeter B3-57 je-
   doch nicht an den Steckverbinder KOHTP des Pults УA 030 an-
   schließen).
2. Oberen Deckel am Pult УA 030 abnehmen.
3. Kippschalter ФAЗ KOPP ПPM1 und ФAЗ KOPP ПPM2 am Block ЯA 041
   in die entsprechenden Stellungen ПPM1 und ПPM2 schalten.
4. Schalter KOPP am Pult УA 030 in Stellung TPAKT schalten.
5. Verbindungskabel vom Stecker ЛИH, der sich auf der
   Rückseite des Pults УA 030 befindet, lösen.
6. Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B
   am Pult УA 030 einschalten.
7. Frequenz 1,9 kHz am NF-Signalgenerator Г3-112/1 und anhand der
   Anzeige am Mikrovoltmeter B3-57(2) einen Pegel des Ausgangs-
   signals von 0 dB einstellen.
8. Mikrovoltmeter B3-57(1) an den Kontrollkontakt 43 der Baugruppe
   ME 205A (A22;X19) anschließen und Signalpegel messen, der
   (16 ± 1) dB betragen muß. Wird diese Forderung nicht erfüllt,
   ist mit dem Stellwiderstand R48 der Baugruppe ME 205A anhand
   der Anzeige am Mikrovoltmeter B3-57(1) ein Pegel von -16 dB
   einzustellen.
9. Mikrovoltmeter B3-57(1) analog Arbeitsgang 8 nacheinander an
   die nachfolgend angegebenen Meßpunkte anschließen, Signalpegel
   messe, Meßwerte mit den angegebenen Normwerten vergleichen
   und Abweichungen mit den entsprechenden Stellwiderständen
   kompensieren:
   - Kontakt 25 der Baugruppe ME 207A (A21;X18)
     Normwert -(16 ±1) dB; Korrektur mit R69 der Baugruppe
     ME 207A
   - Kontakt 42 der Baugruppe ME 299A (A23;X20)
     Normwert -(16 ±1) dB; Korrektur mit R5 der Baugruppe
     ME 299A (Bild 9)
   - Kontakt 37 der Baugruppe ME 205A (A22;X19)
     Normwert -(9 ±1) dB; Korrektur mit R57 der Baugruppe
     ME 205A
   - Kontakt Б1 des Steckverbinders KOHTP
     Normwert -(9 ±1) dB
   Bei erforderlichen Korrekturen sind mit den Einstellreglern
   die entsprechend angegebenen Normwerte genau einzustellen.
10. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM1 in Stellung +6,5 dB schalten und
    anhand der Anzeige am Mikrovoltmeter B3-57(2) am Ausgang des
    NF-Signalsgenerators Г3-112/1 einen Pegel von +6,5 dB ein-
    stellen.
11. Signalpegel mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) messen - der
    Anzeigewert muß -(9 ±2) dB betragen.
12. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM1 nacheinander in die Stellungen
    +3; 0; -3; -6; -9; -10,5; -13,5; -16,5; und -19 dB schalten,
    gleichzeitig am Ausgang des NF-Signalgenerators Г3-112/1 an-
    hand der Anzeige des Mikrovoltmeters B3-57(2) einen pegel des
    Signals einstellen, der mit den Werten der Schalterstellungen
    übereinstimmt, und mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) den pegel
    des Signals an der Buchse Б1 des Steckverbinders KOHTP messen -
    der Signalpegel muß -(9 ±2) dB bei jeder Schalterstellung
    betragen.

4.5.9.2. Messen der Pegelwerte im Empfangstrakt ПPM2

Die Pegelwerte im Empfangstrakt ПPM2 sind wie folgt zu messen:
1. Signalgenerator Г3-112/1 sowie Mikrovoltmeter B3-57(2) an
   die Buchse Г1 des Steckverbinders KOHTP des Pults УA 030 an-
   schließen und Meßschaltung entsprechend Bild 3 aufbauen.
2. Signalpegel 0 dB am Ausgang des NF-Signalgenerators Г3-112/1
   einstellen.
3. Mikrovoltmeter B3-57(1) nacheinander an die nachfolgenden angege-
   benen Meßpunkte anschließen, Signalpegel messen, Meßwerte mit
   den angegebenen Normwerten vergleichen und Abweichungen mit
   den entsprechenden Stellwiderständen kompensieren:
   - Kontakt 19 der Baugruppe ME 205A (A22;X19)
     Normwert -(16 ±1) dB; Korrektur mit R50 der Bau-
     gruppe ME 205A
   - Kontakt 28 der Baugruppe ME 207B (A21;X18)
     Normwert -(16 ±1) dB; Korrektur mit R67 der Bau-
     gruppe ME 207B
   - Kontakt 42 der Baugruppe ME 229B (A23;X20)
     Normwert -(16 ±1) dB; Korrektur mit R5 der Bau-
     gruppe ME 229B (Bild 9)
   - Kontakt 35 der Baugruppe ME 205A (A22;X19)
     Normwert -(9 ±1) dB; Korrektur mit R60 der Bau-
     gruppe ME 205A
   - Buchse B1 des Steckverbinders KOHTP
     Normwert -(9 ±1) dB
   Bei erforderlichen Korrekturen sind mit den Einstellreglern
   die entsprechend angegebenen Normwerte genau einzustellen.
4. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 in Stellung +6,5 dB schalten und
   anhand der Anzeige am Mikrovoltmeter B3-57(2) am Ausgang des
   NF-Signalgenerators Г3-112/1 einen Pegel von +6,5 dB ein-
   stellen.
5. Signalpegel mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) messen - der An-
   zeigewert muß -(9 ±2) dB betragen.
6. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 nacheinander in die Stellung +3;
   0; -3; -6; -9; -10,5; -13,5; -16,5; und -19 dB schalten, gleich-
   zeitig am Ausgang des NF-Signalgenerators Г3-112/1 anhand der
   Anzeige des Mikrovoltmeters B3-57(2) einen Pegel des Signals
   einstellen, der mit den Werten der Schalterstellungen überein-
   stimmt, und mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) den Pegel des Si-
   gnals an der Buchse B1 des Steckverbinders KOHTP messen - der
   Signalpegel muß -(9 ±2) dB bei jeder Schalterstellung
   betragen.

4.5.9.3. Prüfen der Funktionsfähigkeit der Dämpfungsregler im
         Empfangstrakt ПPM2

Die Funktionsfähigkeit der Dämpfungsregler im Empfangstrakt ПPM2
ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM2 in Stellung 0 dB schalten, NF-Signal-
   generator Г3-112/1 an den Kontakt Г1 und Mikrovoltmeter
   B3-57(1) an den Kontakt B1 des Steckverbinders KOHTP an-
   schließen.
2. Frequenz 0,7 kHz am NF-Signalgenerator Г3-112/1 und am Gene-
   ratorausgang anhand der Anzeige des Mikrovoltmeters B3-57(2)
   einen Signalpegel von 0 dB einstellen.
3. Signalpegel (U0,7 dB mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) messen.
4. Frequenz 2,9 kHz am NF-Signalgenerator Г3-112/1 und am Genera-
   torausgang anhand der Anzeige des Mikrovoltmeters B3-57(1)
   einen Signalpegel von 0 dB einstellen.
5. Signalpegel (U2,9 dB mit dem Mikrovoltmeter B3-57(1) messen.
6. Differenz der Pegelwerte, die bei den Frequenzen 0,7 kHz und
   2,9 kHz gemessen wurden, berechnen - der Differenzwert muß
   (0 ±1,5) dB betragen:

   ΔU = U2,9 (dB) - U0,7 (dB)

7. Schalter ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ дБ ПPM2 am Block ЯA 041 nachein-
   ander in die Stellungen 2,5; 5; 7,5; 10; 12,5; und 15 dB
   schalten und bei jeder Schalterstellung mit dem Mikrovoltmeter
   B3-57(1) den Signalpegel bei den am NF-Signalgenerator
   Г3-112/1 eingestellten Frequenzen von 0,7 und 2,9 kHz sowie
   einem Ausgangspegel des Generators von 0 dB messen.
8. Differenz ΔU für jede Schalterstellung berechnen - die Diffe-
   renzen dürfen folgende Werte nicht übersteigen:
   2,5; 5; 7,5; 10; 12,5; und 15 ±1,5 dB.
   Weichen die Differenzwerte ΔU von den angegebenen Werten ab,
   ist die Amplituden-Frequenz-Charakteristik mit dem Stellwider-
   stand R8 (Bild 9) der Baugruppe ME 229A (A23;X20) einzuregeln.

4.5.9.4. Prüfen der Funktionsfähigkeit der Dämpfungsglieder im
         Empfangstrakt ПPM1

Die Funktionsfähigkeit der Dämpfungsregler i9m Empfangstrakt ПPM1
ist wie folgt zu prüfen:
1. NF-Signalgenerator Г3-112/1 und Mikrovoltmeter B3-57(2) an die
   Buchse A1 des Steckverbinders KOHTP des Pults УA 030 an-
   schließen.
2. Mikrovoltmeter B3-57(1) an die Buchse Б1 des Steckverbinders
   KOHTP anschließen.
3. Schalter УPOBHИ (дБ) ПPM1 in Stellung 0 dB schalten.
4. Arbeitsgänge 2 bis 6 gemäß Abschnitt 4.5.9.3. ausführen und
   anschließend analog den Arbeitsgängen 7 und 8 zum Messen der
   Amplituden-Frequenz-Charakteristik im Empfangstrakt ПPM1 mit
   den Schalter ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ дБ ПPM1 die verschiedenen
   Pegelwerte einstellen, Differenzwerte ΔU für jede Einstellung
   bestimmen und Abweichungen von den angegebenen Normwerten
   mit dem Stellwiderstand R8 (Bild 9) der Baugruppe ME 229B
   (A23;X20) kompensieren.
5. Tastschalter CETЬ 27 B am Pult УA 030 nach Beendigung der Mes-
   sungen und Einstellarbeiten zum Ausschalten der Stromversor-
   gung drücken, herausgenommene Leiterplatten in das Pult УA 030
   bzw. Block ЯA 041 stecken und Meßgeräte abschalten.

4.5.10. Balanceeinstellung in den Verstärkertrakten der Sende-
        und Empfangsrichtungen

Die Balanceeinstellung in den Verstärkertrakten der Senderichtungen
ПPД1, ПPД2 und Empfangsrichtungen ПPM1, ПPM2 ist wie folgt zu
prüfen:
1.  Meßschaltung gemäß Bild 4 aufbauen, jedoch die Meßgeräte
    nicht an den Steckverbinder KOHTP des Pults УA 030 an-
    schließen.
2.  Oberen Deckel am Pult УA 030 und Block ЯA 041 abnehmen.
3.  Leiterplatte MЖ 688 (A6;X11) aus dem Block ЯA 041 mit dem
    Leiterplattenzieher herausnehmen.
4.  Kippschalter ФAЗ KOPP (ПPM1, ПPM2, ПPД) am Block ЯA 041 in
    die Stellung ПPД, ПPM1 und ПPM2 schalten.
5.  Schalter ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ дБ (ПPД1, ПPД2, ПPM1, ПPM2) am
    Block ЯA 041 in Stellung 15 dB schalten.
6.  Block ГБ 417 auf den Steckverbinder KOHTP des Pults УA 030
    stecken.
7.  Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B am
    Pult УA 030 einschalten.
8.  Schalter KOHTP am Pult УA 030 in Stellung TPAKT schalten.
9.  Mit dem Digitalvoltmeter B7-22A die an den Kontakten anlie-
    genden Gleichspannungen der sich im Pult УA 030 befindenden
    Leiterplatten entsprechend Tabelle 3 messen. Weichen die
    gemessenen Werte von den angegebenen Werten ab, ist die Balan-
    ce der entsprechenden Verstärker mit den in der Tabelle an-
    gegebenen Stellwiderständen einzustellen. Die Lage der Wider-
    stände ist auf Bild 9 dargestellt.

Tabelle 3 Gleichspannungsmessungen am Block УA 030 mit dem
          Digitalvoltmeter B7-22A
Bezeichnung der
Leiterplatte/
Baugruppe
Kon-
takt
Nenn-
span-
nung
in mV
Stell-
wider-
stand
Anord-
nung
des
Stell-
wider-
stands
Trakt
ME 319 (A31;X28)280 ±20R69ME 319B Senden
ME 494A (A30;X27) X1:Б8 0 ±20R57ME 494ASenden
ME 494B11*0 ±10R19ME 494BSenden
ME 494B13*0 ±10R38ME 494BSenden
ME 494B16*0 ±10R57ME 494BSenden
ME 494A11*0 ±10R19ME 494ASenden
ME 494A13*0 ±10R38ME 494ASenden
ME 208A (A32;X29)290 ±30R8ME 208ASenden1
ME 208A440 ±30R10ME 208ASenden2
ME 208B (A32;X29)470 ±30R12ME 208BSenden1
ME 208B (A32;X29)460 ±30R14ME 208BSenden2
ME 205A (A22;X19)430 ±10R47ME 205AEmpfang1
ME 205A (A22;X19)190 ±10R49ME 205AEmpfang2
ME 207A (A21;X18)280 ±10R70ME 207AEmpfang1
ME 207B280 ±10R68ME 207BEmpfang2
ME 205A (A22;X19)370 ±20R56ME 205AEmpfang1
ME 205A (A22;X19)350 ±20R59ME 205AEmpfang2
ME 205B290 ±30R11ME 205BEmpfang1
ME205B410 ±30R12ME 205BEmpfang2
* Spannung nur bei Einstellarbeiten an der Leiterplatte ME 949
  messen

    Bei Notwendigkeit sind zum Durchführen der Spannungsmessungen
    an den Kontakten der Steckverbinder der Leiterplatten und zum
    Erleichtern des Zugriffs zu anderen Kontakten, die sich in den
    Baugruppen der Leiterplatten befinden, die Leiterplatten auf
    den Adapterblock УИ 034 zu stecken. Bei den Messungen ist zu
    beachten:
    a) Die Leiterplatten sind nur bei ausgeschaltetem AT 3004 D
       auf den Adapterblock zu stecken.
    b) Die Gleichspannungsmessungen an den Kontakten 11, 13, 16
       der Baugruppen ME 494A und ME 494B bzw. die Einstellarbeiten
       mit den entsprechenden Potentiometern sind nur dann durch-
       zuführen, wenn die Gleichspannung am Kontakt X1:Б8 der
       Leiterplatte ME 494 den angegebenen Wert überschreitet und
       wenn es nicht gelingt, sie mit dem Stellwiderstand R57 der
       Baugruppe ME 494A einzustellen.
    c) Zum Messen an den Kontakten 11, 13, 16 der Baugruppen
       ME 494A und ME 494B ist der Kippschalter ФAЗ KOPP ПPД
       in Stellung OTKЛ zu schalten und der Kontakt X1:Б10 ist
       mit dem Kontakt X1:A1 des Adapterblocks УИ 034 zu verbin-
       den. Nach Beendigung der Messungen ist die Verbindung zwi-
       schen diesen kontakten wieder zu beseitigen.
10. Tastschalter CETЬ 27 B am Pult УA 030 nach Beendigung der
    Messungen zum Ausschalten der Stromversorgung drücken,
    herausgenommene Leiterplatten in das Pult УA 030 bzw. den
    Block ЯA 041 stecken und Meßgeräte vom AT 3004 D abschalten.
11. Block ГБ 417 vom Steckverbinder KOHTP des Pults УA 030
    abnehmen.

4.5.11. Nullbalance des Gruppentrakts der Empfangsrichtung

Die Nullbalance des Gruppentrakts der Empfangsrichtung ist wie
folgt zu prüfen:
1.  Block ГA 846 aus dem EWZ-Satz O2 des AT 3004 D auf den Steck-
    verbinder ЛИH, der sich an der Rückseite des Pults УA 030
    befindet, stecken.
2.  Schalter KOHTP am Pult УA 030 in Stellung TPAKT schalten.
3.  Block ГБ 420 auf den Steckverbinder X2 des Blocks ЯA 041
    stecken.
4.  Bedienelement am Oszillographen C1-69 in folgende Stellungen
    schalten:
    a) Verstärkertrakt Y1 - Schalter "mV/cm" in Stellung "2" und
       Multiplikator in Stellung "10",
    b) Verstärkertrakt Y2 - Schalter "mV/cm" in Stellung "20" und
       Multiplikator in Stellung "1 000".
5.  Geerdete Enden der Meßschnüre der Verstärkertrakte Y1 und Y2
    des Oszillographen mit den Buchsen X2:Г1 und X4:Г1 der
    Frontplatte des Blocks ЯA 041 verbinden.
6.  Stromversorgung des Oszillographens einschalten.
7.  Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B
    am Pult УA 030 für den AT 3004 D einschalten.
8.  Signalenden der Meßschnüre mit den geerdeten Enden derselben Meß-
    schnüre kurzschließen sowie mit dem ReglerImpulsbeide Strah-
    len des Oszillographen in das Zentrum des Bildschirms regeln
    und focussieren.
9.  Signalende der Meßschnüre des Verstärkertraktes Y1 an die
    Buchse Г2 (ГP.CИГH.ИHB) des Steckverbinders X4 an der
    Frontplatte des Blocks ЯA 041 anschließen und mit dem Stell-
    widerstand R35, der sich in der Baugruppe A der Leiterplatte
    ME 503 (AП3:X44) des Blocks ЯA 041 (Bild 10) befindet, das
    Minimum der Amplituden des Oberwellensignals einstellen.
10. Arbeitsgang 9 analog für die Buchse X4:Г5 durchführen, wobei
    für das Einregeln des Minimums der Stellwiderstand R35 der
    Leiterplatte ME 503 (AП3:X41) genutzt werden muß.
11. Nacheinander durch Anschalten des Signalendes der Meßschnur
    des Verstärkertraktes Y1 an den Buchsen X2:Г2; X2:Г3; X4:Г2;
    X4:Г3 an der Frontplatte des Blocks ЯA 041 und durch Ein-
    regeln mit den entsprechenden Stellwiderständen R37, R26,
    R36, R25 der Baugruppe A der Leiterplatte ME 503 (AП3:X44) eine
    Vereinigung der Gleichkomponenten der Strahlen auf dem Bild-
    schirm des Oszillographen erreichen.
12. Arbeitsgang 11 nacheinander mit den Buchsen X2:Г5; X2:Г4;
    X4:Г5; X4:Г4 wiederholen, wobei das Einregeln mit den Stell-
    widerständen R37, R26, R36, R25 der Baugruppe A der Leiter-
    platte ME 503 (AП3:X41) durchzuführen ist.
13. Stromversorgung durch Betätigen des Tastschalters CETЬ 27 B
    am Pult УA 030 ausschalten.
14. Oszillograph ausschalten und vom Block ЯA 041 trennen.
15. Block ГA 846 vom Steckverbinder ЛИH des Pults УA 030 abnehmen.
16. Block ГA 420 (automatische Pegelregelung ausschalten) vom
    Steckverbinder X3 des Blocks ЯA 041 abnehmen.

4.5.12. Balance der Entzerrer der Platine ME 501

Die Balance der Entzerrer der Platine ME 501 ist wie folgt zu
prüfen:
1.  Block ГA 846 auf den Steckverbinder ЛИH, der sich an der
    Rückseite des Pults УA 030 befindet, stecken.
2.  Schalter am Pult УA 030 in folgende Stellung schalten:
    a) KOHTP   TPAKT
    b) PEЖИM ПPИEMA  CДB1
    c) УPOBHИ (дБ) ПPM1   +6,5 dB
    d) УPOBHИ (дБ) ПPM2   +6,5 dB
3.  Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ (ПPM1 und ПPM2) am Block ЯA 041
    in Stellung OПOPH schalten.
4.  Automatische Verstärkerreglung (APУ) der Empfänger durch
    das Stecken des Blocks ГБ 420 auf den Steckverbinder X3 des
    Blocks ЯA 041 ausschalten.
5.  Schalter für die Wahl der Synchronisation am Oszillographen
    in Stellung BHEШ und Schalter für die Wahl der Polarisation
    der Synchronisation in Stellung Impuls"+" schalten.
6.  Eingang 1 des Verstärkers Y1 des Oszillographen und Eingang
    1:10 der Fremdsynchronisation mit der Buchse B1 des Steckver-
    binders X4 des Blocks ЯA 041 mittels des Kabels mit dem
    Teiler 1:10 verbinden.
7.  Schalter für die Auslenkung "Zeit/cm" in Stellung "0,1" und
    Multiplikator in Stellung "x5" schalten (Schalter "x0,2" muß
    sich in Ruhestellung befinden).
8.  Stabile Synchronisation gemäß Bild 5 mit den Reglern УPOBEHЬ
    und CTAБИЛHOCTЬ am Bildschirm des Oszillographen einstellen.

Oszillogramm
Bild 5 Kontrolloszillogramm zum Einstellen der Synchronisation

9.  Eingang 1 des Verstärkers Y1 mit dem Kabel ohne den Teiler
    mit der Buchse X4:Г1 des Blocks ЯA 041 verbinden.
10. Schalter "mV/cm" in Stellung "10" sowie Multiplikator des Ver-
    stärkers Y1 in Stellung "1" schalten und Abbildung auf Bild-
    schirmmitte einregeln.
11. Eingang 1 des Verstärkers Y1 von der Buchse X4:Г1 des Blocks
    ЯA 041 trennen und an die Buchse X4:A7 anschließen, ohne die
    Stellung des Potentiometers УCИЛИTEЛЬ 1Impulszu verändern -
    das Signal soll eine Form haben, die mit dem Kontrolloszillo-
    gramm auf Bild 6 übereinstimmt.

Oszillogramm
Bild 6 Kontrolloszillogramm der Platine ME 501

12. Schalter PAЗBEPTKA x0,2 einrasten und Balance der Entzerrer
    durch Vermischen des Probe-Impulses mit der Nullinie mit dem
    Stellwiderständen der Leiterplatte ME 501 in der Reihenfolge
    entsprechend Tabelle 4 herbeiführen. Bei Notwendigkeit ist die
    Darstellung auf dem Bildschirm nach links zu verstellen. Die
    Lage der Stellwiderstände ist auf Bild 10 dargestellt.
Nr. der 
Probe
gemäß
Bild 6
Leiter-
platte
Bau-
gruppe
Stellwi-
derstand
1X32AR14
2R13
3X28AR14
4R13
5X32AR16
6R15
7X28AR16
8R15
9X32BR14
10R13
11X28BR14
12R13
13X32BR16
14R15
15X28BR16
16R15
17X31AR14
18R13
19X27AR14
20R13
21X31AR16
22R15
23X27AR16
24R15
25X31BR14
26R13
27X27BR14
28R13
29X31BR16
30R15
31X27BR16
32R15
33X30AR14
34R13
35X26AR14
36R13
37X30AR16
38R15
39X26AR16
40R15
41X30BR14
42R13
43X26BR14
44R13
45X30BR16
46R15
47X26BR16
48R15
13. Oszillograph ausschalten, Block ГA 846 vom Steckverbinder
    ЛИH des Pults УA 030 und Block ГБ 420 vom Steckverbinder X3
    des Blocks ЯA 041 abnehmen.

4.5.13. Oszillogramme des Analog-Digital-Wandlers

Die Funktionsfähigkeit des Analog-Digital-Wandlers ist anhand von
Oszillogramm zu prüfen, die mit den Kontrolloszillogrammen
(Bild 7) zu vergleichen sind.

Oszillogramm
Bild 7 Kontrolloszillogramme zum Prüfen des Analog-Digital-Wandlers

Die Kontrolle ist wie folgt auszuführen:
1.  Stromversorgung des AT 3004 D durch Ausrasten des Tastschal-
    ters CETЬ 27 B am Pult УA 030 ausschalten.
2.  Leiterplatte ME 500 (X25:A20) aus dem Block ЯA 041 herausziehen.
3.  Adapterblock УИ 034 in den Block ЯA 041 anstelle der Leiter-
    platte ME 500 einsetzen.
4.  Leiterplatte ME 500 auf den Steckverbinder X2 des Blocks UA 034
    stecken.
5.  Buchse Г2 des Steckverbinders X4 des Blocks ЯA 041 mit der
    Buchse CИHХPOHИЗAЦИЯ BHEШ  BХOД 1:1 des Oszillographen ver-
    binden und Schalter zur Synchronisation am Oszillographen in
    Stellung BHEШ schalten.
6.  Eingang 1 des Verstärkers Y1 des Oszillographen mit der Kon-
    trollbuchse A4 des Blocks УИ 034 und Verstärker Y2 mit der
    Buchse A15 desselben Steckverbinders mittels des Kabels mit dem
    Teiler 1:10 zusammenschalten.
7.  Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B
    am Pult УA 030 einschalten.
8.  Auslenkung mit der positiven Signalfront LÖSCHEN (Bild 7)
    am Oszillographen einstellen, Schalter zur Synchronisation
    danach in Stellung BHEШ schalten und Oszillogramme von den auf
    Bild 7 dargestellten Kontrolloszillogrammen ab, ist die
    Korrektur mit dem Stellwiderstand R5 (Bild 10) der Baugruppe
    ME 500 auszuführen.
9.  Stromversorgung durch Drücken des Tastschalters CETЬ 27 B
    am Pult УA 030 ausschalten.
10. Leiterplatte ME 500 ohne den Block УИ 034 in den Block
    ЯA 041 stecken.

Anlage 1
Anordnung der Leiterplatten und Stellwiderstände in den Blöcken
und Pulten des KW-Modems

Widerstand
Bild 8 Fernbedienteil УA 031 - Anordnung der Stellwiderstände
       an der Baugruppe MЖ 533

Widerstand
Bild 9 Bedienpult MA 030 - Anordnung der Leiterplatten und Stellwiderstände

Leiterplatten
Bild 10 Block ЯA 041 - Anordnung der Leiterplatten und Stellwiderstände

Anlage 2
Bestimmung ausgewählter Teile des Gerätesatzes
BenennungKurzzeichenBestimmung
AT 3004 DAT 3004 D-1
Stromversorgungs-
block
CA 008MCA 008M1Umwandeln der Wechselspannung 220 V; 50 Hz
bzw. 115 V; 400 Hz in Gleichspannung
+28,5 B
BlockЯA 041ЯA 041AUmwandeln der digitalen Signale (Sende-
und Empfangseinrichtung des KW-Modems)
BedienpultУA 030УA 030ABedienung des KW-Modems (bestückt mit den
Amplitudenkorrekturgliedern der Sende-
und Empfangseinrichtung, den Reglern zum
Einstellen des Signalpegels und der Ein-
richtung für die Kode-Kommandoverbindung)
FernbedienpultУA 031УA 031AFernbedienen des KW-Modems
Handapparat--Führen von Gesprächen in der Betriebsart
DIENSTVERBINDUNG
KabelsatzKabel ШA 250Zusammenschalten der Bedienpulte УA 030
(УA 030A) von 2 KW-Modems beim Betrieb
in der Betriebsart RETRANSLATION
Kabel ШA 300Zusammenschalten des Blocks ЯA 041
(ЯA 041A) mit dem Bedienpult УA 030
(УA 030A)
Kabel ШA 301siehe Kabel ШA 300
Kabel ШA 303Zusammenschalten der Blöcke ЯA 041
(ЯA 041A) von 2 KW-Modems zum Gewähr-
leisten eines zuverlässigen Empfangs
Kabel ШA 306Zusammenschalten des Bedienpults УA 030
(UA030A) mit dem Fernbedienpult УA 031
(УA 031A)
Kabel ШA 307Zusammenschalten des Bedienpults УA 030
(УA 030A) mit dem Nachrichtenübertragungs-
kanal
Kabel ШA 309Zusammenschalten des Bedienpults УA 030
(УA 030A) mit der angepaßten Funkrichtung
Kabel ШA 310Zusammenschalten des Bedienpults УA 030
(УA 030A) und Fernbedienpults УA 031
(УA 031A) mit dem Stromversorgungsblock
CA 008M (CA 008M1)
Kabel ШB 370direkter Anschluß des Bedienpults УA 030
(УA 030A) und Fernbedienpults УA 031
(УA 031A) an einer Gleichspannungsquelle
+27 V (z. B. Bordnetz) beim Betrieb ohne
Stromversorgungsblock CA 008M (CA 008M1)
Kabel ШB 833Verbindung der Steckverbinder UKKS des
Bedienpults УA 030 (УA 030A) und Fernbe-
dienpults УA 031 (УA 031A)
Kabel ШB 849siehe Kabel ШA 300
Kabel 483104siehe Kabel ШA 300
Anmerkung:
Die Kabel sind gleichermaßen Bestandteil der Modifikationen AT 3004 D und AT 3004 D1.
Anlage 3
Ausgangstellungen der Bedienelemente
Block/Pult BezeichnungAusgangsstellung
ЯA 041ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ ДБ ПPM10
ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ ДБ ПPM20
ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ ДБ ПPД10
ПEPEKOC ЗATУХAHИЯ ДБ ПPД20
KOHTP KAHПPM1
ИCПP - OTKЛИCПP
PEГ ГpRechtsanschlag
ПOДOCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 OПOPH
ПOДOCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM2OПOPH
KOHTP ПИTOTKЛ
ДTKЗ1
ФAЗ KOPP ПPM1OTKЛ
ФAЗ KOPP ПPM2OTKЛ
ФAЗ KOPP ПPДOTKЛ
УA 030CETЬ 27 Bausgerastet
ДИCT - MECTHMECTH (ausgerastet)
KOHTP - HOPMAKOHTP (ausgerastet)
PEГЛ - PAБOTAausgerastet
CЛУЖ CBЯCЬausgerastet
KOHTPУПC
PEЖИM PAБ2,4
KOHTP ПУ1
PEЖИM ПPMПPM1
HOMEP KMД130
HOMEP KMД22
ЗCBKЛ
ПOPOГ KPУOTKЛ
УPOBHИ (ДБ) ПPM10
УPOBHИ (ДБ) ПPM20
УPOBHИ (ДБ) ПPД1+0,5
УPOBHИ (ДБ) ПPД2+0,5
ПPД1PAБ
ПPД2PAБ
УA 031CETЬ 27 Bausgerastet
ДИCT - MECTHMECTH (ausgerastet)
KOHTP - HOPMAKOHTP (ausgerastet)
PEГК - PAБOTAausgerastet
CЛУЖ CBЯЗЬausgerastet
ABAPИЯausgerastet
ПPД1PAБ
KOHTPУПC
PEЖИM PAБ2,4
PEЖИM ПPM1
KOHTP ПИTOTKЛ
ПOPOГ KPУOTKЛ
HOMEP KMД130
HOMEP KMД22
ЗCBKЛ
PEГ ГPOMKRechtsanschlag
Anmerkungen:
a) Die Ausgangsstellungen der Bedienelemente sind vor jedem Ein-
   schalten der Stromversorgung und nach den entsprechenden Anwei-
   sungen in den technologischen Karten zu schalten. Dabei ist
   zu beachten:
   - Die in den technologischen Karten nicht genannten Tastschalter
     des Leuchtfeldes haben sich in der Ruhelage zu befinden.
   - Die in den technologischen Karten nicht genannten Schalter
     können sich in einer beliebigen Schalterstellung befinden.
   - Die in den technologischen Karten nicht genannten Leucht-
     dioden der Signallampen können sich in einem beliebigen
     Betriebszustand befinden.
b) Beim Vorhandensein des KW-Modems ohne Stromversorgungsblock
   CA 008M sind alle Arbeiten, die mit dem Anschließen, Einschal-
   ten und Ausschalten des Blocks CA 008M verbunden sind, nicht
   auszuführen.
c) Stimmen beim Messen die gemessenen Werte nicht mit den angege-
   benen Normwerte überein, die in den technologischen Karten
   angegeben sind, ist die Fehlersuche nach dem Dokument
   4871.270.043 TO5 durchzuführen.

Anlage 4
Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeug und Verbrauchsmaterial zum
Durchführen der Wartungsarbeiten
BezeichnungTypAustausch-
typ
Verwendung
bei der
Wartung Nr.
236
a) Kontroll- und Meßgeräte
- VielfachmesserC4340C4313, C4316xx
- MikrovoltmeterB3-57B3-38, B3-42x
- Universal-Zwei-
strahloszillograph
C1-69C1-55x
- NF-SignalgeneratorГ3-112/1Г3-109x
- elektronischer
Zählfrequenzmesser
Ч3-57Ч3-36,Ч3-38x
- DigitalvoltmeterB7-22AB7-18, B7-22x
b)EWZ-Sätze
- EWZ-Satz O1xxx
- EWZ-Satz O2, darausSachnummer
. BlockУИ 0344874.883.000-02x
. BlockГA 8464873.656.510x
. BlockГБ 3264873.656.701x
. BlockГБ 4174873.656.705x
. BlockГБ 4184873.656.705-01x
. BlockГБ 4204873.656.705-02x
. Leiterplattenzieher4874.098.008x
c)Verbrauchsmaterial
- SiedegrenzenbenzinSB 60/130xxx
- Spiritusx
- Petroleumxx
- technische VaselineVAST N
539, hell
xx
- Reparaturlackxxx
- SchmierfettSWA 532xxx
- Putzlappenxxx
Anmerkung:
Die aufgeführten Kontroll- und Meßgeräte können mit analogen Gerä-
ten ausgetauscht werden, sofern diese die gleichen Kennwerte und min-
destens die gleiche Genauigkeit haben. Bei dem Messungen gemäß der
technologischen Karte Nr. 5 empfiehlt es sich, 2 Mikrovoltmeter an-
zuschließen. Im laufenden Text sind diese mit Mikrovoltmeter
B3-57(1) und B3-57(2) bezeichnet.

             MINISTERRAT
DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

           A 040/1/304

   SAS-Fernschreibgerätesatz
           P 236 TK

    Beschreibung und Nutzung


            1989

NACHWEIS ÜBER DIE EINARBEITUNG VON ÄNDERUNGEN
ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
0101.12.89
 
 
 
 
 
 
 
NACHWEIS ÜBER ZUGANG/ABGANG
Lfd. 
Nr.
  Zugang  
Blatt
  Abgang  
Blatt
  Bestand  
Blatt
  Datum    Signum  
   32Anfangsbestand
 
 
 
 
 

Einführungsbestimmungen zur A 040/1/304
Die Anleitung 040/1/304 SAS-Fernschreibgerätesatz P 236 TK, Be-
schreibung und Nutzung, wird erlassen und tritt am 01. 12. 1989
in Kraft.

O. U., den 08. 08. 1989    Chef der Verwaltung Nachrichten
Inhaltsverzeichnis
Seite
Übersichts- und Einführungsteil1
ABeschreibung
1.Bestimmung7
2.Gerätesatz9
3.Technische Angaben12
3.1.Stromversorgung12
3.2.Klimatische Bedingungen12
3.3.Kofferaufbau12
3.4.Basisfahrzeug URAL 4320313
4.Einzelgeräte und Einrichtungen13
4.1.Einzelgeräte13
4.1.1.Fernschreibvermittlung TG-15/10M113
4.1.2.Fernschreibsignalwandler T 230-0614
4.1.3.Fernsprechkonzentrator KTS-2517
4.1.4.Block für Zirkularverbindungen BCS-10M17
4.1.5.Anschalttafel PAStsch-M118
4.1.6.Gruppenblock BGO-M18
4.1.7.Fernschreibpult PT-M19
4.1.8.Fs-Anschaltkasten AStschA-M119
4.1.9.UKW-Funkgerät R 105 M19
4.1.10.Dienstverbindungspult AS-3P20
4.1.11.Anschaltpult PPO-121
4.1.12.Verteiler RU21
4.2.Schalteinrichtungen
4.2.1.Kabeleinführungen Nr. 1 und Nr. 2 sowie
Kabeleinführung für die Stromversorgung
21
4.2.2.Teilnehmerschaltblock BAK-40F121
4.3.Stromversorgungseinrichtungen22
4.3.1.Stromversorgungs- und Schutzblock BKRZ22
4.3.2.Stromversorgungsblock PBA-O23
4.3.3.Linienstromversorgungsblock BPMM-1M23
4.3.4.Stromversorgungsblock BPSSh-M23
4.3.5.Umformer ПHC-15M24
4.3.6.Stromversorgungsgerät CA 008 M24
4.4.Kontroll- und Meßeinrichtungen24
4.4.1.Vielfachmesser C435324
4.4.2.Relais- und Verzerrungsmesser ATI-6925
4.5.Zusatzausrüstung25
4.5.1.Wechselsprechanlage UPA-225
4.5.2.Filterventilationsanlage FWUA-100N-1225
4.5.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6526
4.5.4.Klimaanlage 1K2226
5.Wirkungsweise27
5.1.Funktionsstrukturen27
5.1.1.Elektrische Strukturschema des SFs-Geräte-
satzes P 236 TK

27
5.1.2.Schema der Dienstverbindungen28
5.2.Stromversorgung des SFs-Gerätesatzes P 236 TK28
BNutzung
1.Sicherheitsbestimmungen30
2.Bedienung32
2.1.Besonderheiten32
2.2.Entfalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK32
2.2.1.Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes32
2.2.2.Erden des SFs-Gerätesatzes P 236 TK33
2.2.3.Anschließen der Verbindungskabel34
2.2.4.Entfalten und Anschließen der Strom-
versorungseinrichtungen
34
2.3.Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen
zum Betrieb und Prüfen der Betriebsbereit-
schaft
35
2.3.1.SFs-Gerätesatz P 236 TK35
2.3.2.Einzelgeräte37
2.3.2.1.Eigenüberprüfung der Fernschreibvermittlung
TG-15/10M1
37
2.3.2.2.Eigenüberprüfung des Fernschreibsignalwandlers
T 230-06
38
2.3.2.3.UKW-Funkgerät R 105 M40
2.3.3.Komplexkontrolle des SFs-Gerätesatzes P 236 TK41
2.3.4.Zusatzausrüstung42
2.3.4.1.Wechselsprechanlage UPA-242
2.3.4.2.Filterventilationsanlage FWUA-10N-1244
2.3.4.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6545
2.3.4.4.Klimaanlage 1K2248
2.4.Betriebsdienst49
2.4.1.Herstellen der Dienstverbindungen49
2.4.2.Bedienung der Fernschreibvermittlung
TG-15/10M1
50
2.4.2.1.Bedienpersonal50
2.4.2.2.Vermitteln der Fernschreibmaschinen mit den
Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreibsignal-
wandler T 230-06
50
2.4.2.3.Vermitteln von Start-Stopp-Ausgängen der Fern-
schreibsignalwandler T 230-06 mit Fernschreib-
teilnehmern
50
2.4.2.4.Vermitteln von Fernschreibteilnehmern und
Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreibsignal-
wandler T 230-06, welche nicht fest auf die
Fernschreibvermittlung geschalten sind
51
2.4.2.5.Transitschaltungen51
2.4.2.6.Vermitteln eines Start-Stopp-Ausgangs mit
einer Duplex-Fernschreibstelle über die
Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
52
2.4.3.Herstellen zirkularer Fernschreib-
verbindungen
52
2.4.3.1.Block für Zirkularverbindungen BCS-10M52
2.4.3.2.Herstellen der Arbeitsbereitschaft53
2.4.3.3.Empfang von Fernschreiben53
2.4.4.Aufnahme von Fernschreibverbindungen53
2.4.4.1.Arbeit in Zweisektorenbetrieb53
2.4.4.2.Arbeit in Einsektorenbertrieb55
2.5.Abbauen des SFs-Gerätesatzes P 236 TK55
2.6.Schutz der Nachrichtenkräfte des SFs-Ge-
rätesatzes P 236 TK vor den Wirkungen von
Massenvernichtungswaffen des Gegners
56
3.Wartung57
4.Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung57
5.Abstellen und Transport59
5.1.Abstellen59
5.2.Transport59
Anlagen:
1Anschalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
an den SFs-Gerätesatz P 244 TN
60
2Aufbau der Fernschreibvermittlung TG-15/10M161
3Anschalten einer Fernschreibmaschine (4 Dr)
des SFs-Gerätesatzes P 235 TK an einen Fern-
schreibsignalwandler T 230-06
62
4Anschalten einer abgesetzten Fernschreib-
maschine (Simplex mit Gegenschreiben) an
einen Fernschreibsignalwandler T 230-06
des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
62
5Anschalten der Ortsseite eines Gerätes
T 206 des Gerätesatzes P 238 TM an einen
Fernschreibsignalwandler T 230-06 des
SFs-Gerätesatzes P 236 TK
63
64Dr/2Dr-Umsetzung an der Fernschreibver-
mittlung TG-15/10M1
63
7Transitschaltung von zwei Start-Stopp-Aus-
gängen
64
A Beschreibung
1. Bestimmung
Der SFs-Fernschreibgerätesatz P 236 TK (nachfolgend SFs-GS) ist
ein Element mobiler Nachrichtenzentralen und zum Herstellen, Hal-
ten sowie Betreiben von Fernschreibverbindungen über SFs-Kanäle
bestimmt.
Der SFs-GS gewährleistet
a) das Vermittelnder SAS-Fernschreibkanäle (SFs-Kanäle) mit den
   Fernschreibmaschinen (FSM) des SFs-GS und mit abgesetzten FSM
   anderer Gerätesätze sowie den Herstellen von Transitverbindun-
   gen,
b) das Herstellen von Zirkularverbindungen von jeder FSM des
   SFs-GS mit bis zu 10 beliebigen SFs-Kanälen,
c) das Herstellen von Fernschreibverbindungen über Impulskanäle
   mit Hilfe des Fernschreibsignalwandlers T 230-06,
d) den Fernschreibdienstbetrieb über die an die Fernschreibver-
   mittlung angeschalteten SFs-Kanälen durch 8 FSM T 63 SU13, wel-
   che über die Anschlußkabel PAStsch-M1 an eine der Kassetten
   BAP-10 angeschaltet sind,
e) des automatischen Übermitteln von Signalen und optischer
   Anzeige bei Überfüllung der Eingangsspeicher bzw. havarie-
   zuständen vom Arbeitsplatz der Fernschreibmaschinen der Sende-FSM,
f) das Übermitteln von kodierten Meldungen an den Punkt der Kon-
   trolle des Informationsdurchlaufs über eine Zweidrahtverbin-
   dungsleitung vom Arbeitsplatz des Fernschreibers
g) das Zusammenschalten des Netzes zum Übermitteln kodierter Mel-
   dungen mit dem eines gleichtypischen Gerätesatzes und die ge-
   meinsame Übergabe der Meldungen an den Punkt der Kontrolle des
   Informationsdurchlaufes,
h) die Fernsprech-Dienstverbindung des Vermittlungsfernschreibmaschine
   mit anderen Gerätesätzen,
i) die direkte Wechselsprechverbindung von 4 Fernschreibarbeits-
   plätzen mit dem Punkt der Kontrolle der Informationsdurchläufe
   mit den Dienstverbindungspult AS-3P über das Anschaltpult
   PPO-1,
k) die Wechselsprechverbindung mit den Teilnehmern des Führungs-
   punkten über die ATZ und über die Fernschreibschaltstelle unter
   Nutzung von OB-Leitungen,
   l) die Fernsprechverbindung vom Arbeitsplatz der Vermittlungs-
   fernschreibmaschine mit der Fernsprechvermittlung,
m) die Duplex-Wechselsprechverbindung zwischen Kofferaufbau des
   SFs-GS und dem Fahrerhaus mit der Wechselsprechanlage UPA-2 sowie
   die Simplex-Wechselsprechverbindung über das UKW-Funkgerät
   R 105 M mit anderen Gerätesätzen.

2. Gerätesatz
BestandTypAnzahl
russischdeutsch
a)Grundausrüstung
- Koffer, ausgerüstet mitKБ2.4320 KB2.4320 1 Stück
  . Heiz- und LüftungsanlageOB-65OW-65 1 Anlage
  . FilterventilationsanlageФBУA-IOOH-24 FWUA-100N-241 Anlage
  . KlimaanlageIK221K221 Gerät
auf BasisfahrzeugУPAЛ-43203 URAL 43203 1 Fahrzeug
- FernschreibvermittlungTГ-I5/IOMITG-15/10M11 Gerät
- Fernschreibsignalwandler T 230-06 T 230-062 Geräte
- Block für Zirkularverbindungen БЦC-IOMBCS-10M 1 Block
- Gruppenblock БГO-M BGO-M1 Block
- Teilnehmerschaltblock БAK-40ФI BAK-40F11 Block
- Fernschreibpult ПT-MPT-M 4 Pulte
- FSM T 63-SU13 8 FSM
- AnschalttafelПAЩ-MIPAStsch-M1 4 Tafeln
b)Stromversorgungseinrichtungen
- Netzschutz- und Verteilerblock БKP3BKRZ 1 Block
- Stromversorgungsblock БПA-Д BPA-D1 Block
- UmformerПHC-I5MПHC-15M1 Stück
- Linienstromversorgungsblock БПMM-IMBPMM-1M1 Block
- Stromversorgungsblock БПЦЖ-MBPSSh-M1 Block
- AnschalttafelЩP-УStschR-U 2 Stück
- Elektroaggregat ЭУ-4320-I6-T/400ÄU-4320-16-T/4001 Stück
c)Hilfs- und Zusatzeinrichtungen
- FernsprechkonzentratorKTC-25 KTS-25 1 Stück
- WechselsprechgerätAC-3П AS-3P 1 Satz
- Anschaltpult ППO-I PPO-14 Pulte
- UKW-Funkgerät P-I05MR 105 M 1 Gerät
- WechselsprechanlageУПA-2 UPA-2 1 Stück
- FernsprechapparatП I70Э ATCP 170Ä ATS1 Apparat
- FernsprechapparatTA-57 TA 57 2 Apparate
- Verteiler RU 1 Stück
- VentilatorBHC-20-05 "Opбиta"WNS-20-052 Stück
- StaubsaugerПH-600PN-600 1 Stück
- VielfachmesserЦ4353 Z4353 1 Stück
d)Verbindungskabel und Zubehör (im Gerätesatz)
- Kabel, 2 x 25 m KPШC 4x6 KPШП 4x6 2 Kabeltrommeln
- Kabel, 2 x 50 m BCЭK 5x2 WSÄK 5x2 3 Kabeltrommeln
- Kabel, 10 mKПШC 4x6 KPSchS 4x6 1 Stück
- Kabel, 3 mKПШC 4x6 KPSchS 4x6 1 Stück
- Adapterkabel, 15 m ПTPK 5x2 PTRK 5x2 4 Stück
- Fs-AnschlußkastenBЩ 5x2 WStsch 5x22 Stück
- AnschaltkastenAЩA-MIAStschA-M1 1 Stück
- Ersatzteilsatz für T 230-061 Satz
e)Verbindungskabel und Zubehör (im Bestand)
- AnschalttafelЩP-5M StschR-5M 2 Tafeln
- Relais- und VerzerrungsmesserЭTИ-69ÄTI-691 Stück
- Kabel, 2 x 100 mПTPK 5x2 PTRK 5x2 1 Kabeltrommel
- Kabel, 50 mKPШC 4x6 KPШП 4x6 4 Kabeltrommeln
- Kabel, 100 m ПPK 5x2ПPK 5x2 5 Kabeltrommeln
- Kabel, 100 m BCЭK 5x2 WSÄK 5x2 10 Kabeltrommeln
- Fs-AnschaltkastenAЩA-MIAStschA-M1 8 Kästen
f)EWZ-Satz (ErsatzteilverzeichnisCGI.209.009 ÄI) und Dokumentation
3. Technische Angaben
3.1. Stromversorgung
Die elektrische Anlage des SFs-GS gewährleistet
a) das Anschalten von 2 dreiphasigen, autonomen, galvanisch
   nicht gekoppelten Wechselstromnetzen mit einer Phasenspannung
   von (220+22/-33) V; (50± 2,5) Hz über vieradrige Stromversor-
   gungskabel,
b) die Stromversorgung des SFs-GS vom Netz-1 über den Anschluß
   CETЬ 3~ 380 V1 bzw. vom Netz-2 über den Anschluß CETЬ 3~
   380 V2 der Kabeleinführung für die Stromversorgung,
c) das automatische Umschalten der Stromversorgung des SFs-GS
   und der Einzelgeräte von Netz-1 auf das Netz-2 bei Absinken
   bzw. Ansteigen der Phasenspannung im Netz-1 auf einen Wert
   von (192 ± 5) V bzw. (250 +. 5) V mit automatischen Abschalten
   aller am Anschluß CETЬ 3 ~ 380 V2 angeschalteten Verbraucher,
d) die Übergabe einer Dreiphasen-Wechselspannung (380 +38/-57) V an
   andere Gerätesätze,
e) die Stromversorgung der Klimaanlage über den Anschluß CETЬ
   3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung.
Der maximale Leistungsbedarf des SFs-GS beträgt 8 800 W. Dabei
werden durch die Geräte und Einrichtungen zum Schutz der Nachrich-
tenkräfte vor Massenvernichtungswaffen (Netz-2) nicht mehr als
3 100 W und durch die Klimaanlage (NEtz-2) nicht mehr als 5 700 W
benötigt.

3.2. Klimatische Bedingungen
Der SFs-GS kann in einem äußeren Lufttemperaturbereich von
-40...+50 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit bis zu 98% (bei
einer Temperatur bis 35 °C) betrieben werden, wobei die Einzel-
geräte für eine Arbeit im Temperaturbereich von -10...+50 °C und
bei einer relativen Luftfeuchte bis zu 98% (bei einer Temperatur
bis 35 °C) ausgelegt sind.

3.5. Kofferaufbau
der SFs-GS ist im Koffer KB2.4320 des Basisfahrzeugs URAL 43203
untergebracht.
Die Innenmaße des Kofferaufbaus beträgt:
a) Länge             4510 mm
b) Breite            2400 mm
c) Höhe              1800 mm
Die Schränke, Halterungen und Rahmen sind mit Schraubverbindun-
gen an den Wänden und am Fußboden befestigt. Die Befestigung der
Geräte untereinander und der Einschübe in den Gestellen ist
gleichfalls mit Schraubverbindungen ausgeführt.

3.4. Basisfahrzeug URAL 43203
Das allradgetriebene Kfz URAL 43203 hat eine hohe Geländegängig-
keit. Es ist mit einer Reifendruckanlage ausgerüstet.
Seine wichtigsten technischen Angaben betragen:
a) Tragfähigkeit                    5 t
b) Anzahl der Achsen                3
c) Spurweite                        2 m
d) Bodenfreiheit                    40 cm
e) Geschwindigkeit auf ebener
   Straße, maximal                  75 km/h
f) Steigfähigkeit, maximal          30 %
g) Füllmenge des Kraftstoff-
   behälters                        380 l
h) Abmessungen
   - Länge                          8 260 mm
   - Breite                         3 360 mm
   - Höhe                           3 384 mm
i) Gesamtmasse mit Zuladung         13 500 kg
Der maximale Masseunterschied zwischen rechter und linker Seite
darf höchstens 200 kg betragen.

4. Einzelgeräte und Einrichtungen
4.1. Einzelgeräte
4.1.1. Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
4.1.1.1. Bestimmung
Die Fernschreibvermittlung dient zum Vermitteln von FSM mit
Fs-Kanälen der Fernschreibsignalwandler T 230-06, anderer SFs-Ge-
räte sowie zur Transitschaltung von Fs-Kanälen.
Die Fernschreibvermittlung gewährleistet das Anschalten von
a) 16 Fs-Kanälen (4-Dr) und 8 Dienstverbindungen,
b) 10 abgesetzten FSM (2-Dr),
c) bis zu 2 Blöcken (gleichzeitig) für Zirkularverbindungen,
d) 10 Verbindungsleitungen (2-Dr) von der Fernsprechvermittlung
   P 192 M,
e) 15 Signalisationsleitungen (1-Dr) von der Anschaltstelle der
   Nachrichtenzentrale,
Die Fernschreibvermittlung stellt sicher:
a) die Vermittlung der Fs-Kanäle mit abgesetzten FSM, wobei
   gleichzeitig bis zu 15 Kanälen (4-Dr) mit entsprechenden im
   Simplexbetrieb (2-Dr) arbeitenden FSM zusammengeschalten
   werden können,
b) die gleichzeitige Transitschaltung von bis zu 3 Fs-Kanälen mit
   optischer Signalisation des Fernschreibbetriebs,
c) die ständige Anschaltung von 20 abgesetzten FSM über Anpaß-
   einrichtungen, mit der Möglichkeit der Vermittlung dieser
   Einrichtungen auf beliebige abgesetzte FSM,
d) das Absenden eines Rufsignals von der Gegenstelle über den
   Fs-Kanal,
e) das Empfangen eines Rufsignals von der Gegenstelle über den
   Fs-Kanal,
f) das Empfangen eines Rufsignals vom impulsbildenden Geräte-
   satzes sowie des Sendesignals im Transitbetrieb
g) das Empfangen und die Darstellung eines Havariesignals vom
   impulskanalbildenden Gerätesatzes,
h) die Kontrolle der Linienströme in den Sende- und Empfangs-
   stromkreisen,
i) die Eigenkontrolle der Dienstbetriebs-FSM,
k) die Anzeige der Schleife bei der Kontrolle der Verbindungs-
   leitungen.

4.1.1.2. Bestand und technische Angaben
Die Fernschreibvermittlung besteht aus
a) 1 Kanalblock BK-10,
b) 3 Teilnehmerblöcken BAP-10.
Die Fernschreibvermittlung stellt die Stromversorgung der Signali-
sations- und Dienstverbindungseinrichtungen sowie der Dienstbe-
triebs-FSM mit einer Wechselspannung von (229 +22/-44) V sicher. Der
Leistungsbedarf der Fernschreibvermittlung überschreitet nicht
250 W.

4.1.2. Fernschreibsignalwandler T 230-06
Der Fernschreibsignalwandler ermöglicht das Senden und Empfangen
von Fernschreibsignalen über Impulskanäle mit gleichzeitiger Er-
höhung der Übertragungssicherheit.
Als Endgeräte finden Verwendung:
a) FSM mit den Schnittstellen
   - C3-TЛГ- oder       0...80 V; (150 ± 30) Ω
     C2-TЛГ-            ± 1 V (150 ± 30) Ω
b) Synchrongeräte mit der Schnittstelle
   CI-TЛГ-              ± (60 ± 10) V; 3 kΩ
   oder                 ± (20 ± 5) V; 1 kΩ
Der Fernschreibsignalwandler gewährleistet
a) die Arbeit der Endgeräte im Duplex- und Simplexbetrieb sowie
   Simplex mit Gegenschreiben,
b) das Herstellen von Transitschaltungen (ohne FSM) im Ein- oder
   Zweisektorenbetrieb (Schnittstellen C3-TЛГ oder C2-TЛГ über
   Start-Stopp-Ausgänge mit Synchrongeräten oder anderen Fern-
   schreibsignalwandlern); dabei sind bis zu 6 Transitschaltungen
   möglich,
c) die optische und akustische Signalisation fehlender Impuls-
   informationen, fehlender Synchronisation mit der Gegenstelle,
   bei Ausfall des Fernschreibsignalwandlers sowie bei Empfang
   der Signale RUF, HAVARIE IMPULSKANAL sowie HALT von der Gegen-
   stelle,
d) die Anzeige der Überfüllung des Eingangsspeichers am Arbeits-
   platzes des Fernschreibers,
e) den Ruf und Rückruf zum diensthabenden Mechaniker sowie zu den
   Fernschreibmaschinen der Gegenstelle,
f) die ständige dynamische Eigenkontrolle und automatische An-
   zeige defekter Platinen am Ziffernindikator des Fernschreib-
   signalwandlers bei gleichzeitiger Blockierung der FSM durch
   Havarieanzeige am Arbeitsplatz des Fernschreibers,
g) die Eigenüberprüfung des Fernschreibsignalwandlers in der
   Betriebsart HA CEБЯ,
Die wichtigsten technischen Angaben des Fernschreibsignalwandlers
betragen:
a) Synchronisationszeit
   - Duplexbetrieb                   8...15 s
   - Simplexberieb                   < 20 s
b) zulässige Verzerrung an den
   Start-Stopp-Eingängen              < 45 %
c) Verringerung der Übertragungs-
   fehlerrate                        durch selbstkorrigierenden
                                     zyklischen Kode (POC)
d) Fehlerkoeffizient                 < 1x10-6
   bei mittlerer wahrscheinlicher
   Fehlerrate auf dem Kanal          < 5x10-2
e) Eingangsempfindlichkeit auf der
   Impulskanalseite                  20...30 mV
f) Stromversorgung mit Gleich-
   strom                             (27 +2,7/-4,9) V
g) Leistungsaufnahme
   - Arbeit über Schnittstelle
     C3-TЛГ                          < 80 W
   - Arbeit über Schnittstelle
     C2-TЛГ                          < 20 W
h) Netzstromversorgung               220 V; 50 Hz
                                     oder
                                     115 V; 400 Hz
i) Masse                             35 kg

Tabelle 1 Arbeitsgeschwindigkeiten
EndgerätTelegra-
fierge-
schwindig-
keit
in Baud
Modulationsgeschwin-
digkeit in Baud
Arbeitsge-
schwindig-
keit des Impulskanals
in bit/s
1 Sektor2 Sektoren
Fs45


50


75

100
100


100


150

200
200
300
 
200
300
 
300
 
400
600
1 200
oder
2 400
Synchron-
gerät
6060-1 200
75
100
150
200
300
75
100
150
200
300
-
-
-
-
-
1 200
oder
2 400
Tabelle 2 Ortsseitige Betriebsarten
BetriebsartSchalter PEЖИM OKOHEЧ, AПП
1. Sektor (KRAT)2. Sektor (KPAT)
Start-Stopp-Betrieb
mit 2 FSM
Start-Stopp-Betrieb,
nur mit Sende-FSM
Start-Stopp-Betrieb,
nur mit Empfangs-FSM
Synchrongerät
(± 60 V)
Synchrongerät
(± 20 V)
FSM (± 1 V)
2 TЛГA

TЛГA ПPД

TЛГA ПPM

CAI

CA2

C2 TЛГ
2 TЛГA

TЛГA ПPД

TЛГA ПPM

-

-

C2 TЛГ
4.1.5. Fernsprechkonzentrator KTB-25
Der Fernsprechkonzentrator dient zum Führen von Dienstgesprächen
im Dienstverbindungsnetz der Nachrichtenzentrale mit OB-Teilneh-
mern.
Der Fernsprechkonzentrator gewährleistet
a) das Anschalten von 25 Dienstverbindungsleitungen (2 Dr),
b) das Empfangen eines Induktorrufes, die optische und akustische
   Signalisation des Rufsignals eines Teilnehmers,
c) das Anschalten einer beliebigen Dienstverbindungsleitung an
   das Pult des diensthabenden Fernschreibers mit gleichzeitiger
   Rufkontrolle der übrigen Dienstverbindungsleitungen,
d) das Anschalten einer Sprechgarnitur
e) das Erzeugen eines Rufsignals von 80 V; 50Hz.

4.1.4. Block für Zirkularverbindungen BCS-10M
Der Block für Zirkularverbindungen ist direkt mit der Fernschreib-
vermittlung TG-15/10M1 gekoppelt. Mit ihm ist es möglich, Fern-
schreiben gleichzeitig mit mehreren FSM zu empfangen oder von
einer FSM in mehrere Richtungen zu senden.
Der Block arbeitet mit den Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
signalwandler T 230-06, die an die ersten 5 Einschüben BK-2 der
Fernschreibvermittlung TG-15/10M1 angeschlossen sind.
Der Block für Zirkularverbindungen gewährleistet
a) den zirkularen Sendebetrieb über die Start-Stopp-Ausgänge der
   Geräte T 206 bei Nutzung einer nicht zum SFs-GS gehörenden
   FSM als Sende-FSM,
b) das Zuschalten einer optischen Kontrolle und Signalisation
   des zirkularen Sendebetriebs,
c) das Zusammenschalten von bis zu 4 Blöcken BCS-10M für den
   gleichzeitigen zirkularen Sendebetrieb über 40 Start-Stopp-
   Ausgängen der Geräte T 206,
d) den Empfang, der Anzeige und die Blockierung des Zirkular-
   betriebs bei Erhalt eines Signals, welche den Havariezustand
   des Geräts T 206 meldet, von der Fernschreibvermittlung
   TG-15/10M1,
e) die Möglichkeit des Austauschs eines defekten Zirkularausgangs
   am Block mit einem nutzbaren Zirkularausgang
f) die optische Signalisation des Einschalten der Start-Stopp-
Ausgänge der Geräte T 206.

4.1.5. Anschalttafel PAStsch-M1
Die Anschalttafel ist zum Anschalten von FSM (Sende- und Empfangs-
FSM) sowie zum Anpassen an die Duplex-Start-Stopp-Ausgänge der
Geräte T 206 bestimmt.
Die Anschalttafel gewährleistet
a) das Anschalten von2 Start-Stopp-Ausgängen (2 Dr) der Geräte
   T 206, den Führen des Fs-Betriebsdienstes sowie die optische
   Anzeige des normalen Betriebszustands,
b) die optische und akustische Signalisation des Havariezustands
  bei unzulässigem Absinken des Linienstromes im Sendelinien-
  stromkreis und das Anliegens der Linienspannung im Empfangs-
  linienstromkreis mit automatischer Blockierung der Sende-FSM
  und Abschaltung des Motorstromkreises,
c) die optische und akustische Signalisation sowie Blockierung
   des Sendelinienstromkreises bei Umpolung der Linienspannung
   in den Geräten T 206,
d) die Einzelkontrolle der Sende- und Empfangs-FSM,
e) die Stromversorgung der Linienstromkreise bei der Arbeit auf
   dem Kanal.

4.1.6.Gruppenblock BGO-M
Der Gruppenblock dient zum Empfang, Umformen und zyklischen
Übertragen über 2-Dr-Leitungen der von den Fernschreibpulten gesen-
deten Informationen sowie zur Stromversorgung der Fernschreib-
pulte PT-M.

4.1.7. Fernschreibpult PT-M
Das Fernschreibpult wird genutzt zum Eingeben, Speichern und
Weitergeben von Informationen über dienstliche Merkmale bearbei-
teter Fernschreiben.
Das Fernschreibpult gewährleistet
a) die Eingabe, Speicherung und Anzeige von Ziffern über 8 dienst-
   liche Merkmale eines Fernschreibens,
b) die Übertragung der gespeicherten Informationen zum Gruppen-
   block BGO-M.

4.1.8. Fs-Anschaltkasten AStschA-M1
Der Fs-Anschaltkasten dient zum Anschalten von abgesetzten FSM
und zur Sicherstellung einer Fernsprechdienstverbindung.
Der Fs-Anschaltkasten gewährleistet
a) die Arbeit einer FSM auf den Kanal oder die Eigenkontrolle
   dieser FSM,
b) die Versorgung des Motorstromkreises der FSM,
c) die Versorgung des Linienstromkreises der FSM bei der Eigen-
   kontrolle und Kontrolle des Linienstromes,
d) das Senden der Signale RUF und ENDE zur Gegenstelle,
e) die optische und akustische Signalisation der erhaltenen
   Signale RUF und ENDE,
f) die Übergabe einer Versorgungsspannung 220 V an einen anderen
   Anschaltkasten.

4.1.9. UKW-Funkgerät R 105 M
4.1.9.1. Bestimmung
Das UKW-Funkgerät ist ein tragbares UKW-Tornister-Funkgerät. Es
arbeitet im Simplexbetrieb in der Betriebsart F3 und kann Fernbe-
dient oder als Relaisstelle eingesetzt werden. Die Verbindung kann
ohne Suchen der Gegenstelle und ohne Frequenznachstimmung herge-
stellt werden.
Im Gerätesatz ist das UKW-Funkgerät in Verbindung mit der Wechsel-
sprechanlage UPA-2 für die Sicherstellung der Funkverbindung mit
anderen Gerätesätzen im Stand und in der Bewegung bestimmt.

4.1.9.2 Technische Angaben
Frequenzbereich                              36...48,1 MHz
                                             (8,33...6,5 m)
Anzahl der Arbeitsfrequenzen                 405
Abstand zwischen 2 benachbarten
Frequenzen                                   25 kHz
Betriebsart                                  F3
Frequenzhub                                  5 kHz
Frequenzabweichung des Senders
a) bei einer Umgebungstemperatur
   von +20 °C ± 2 K                          max. 4 kHz
b) bei Fehlanpassung der Antenne             max. 1 kHz
c) 15 min nach dem Einschalten
   des Gerätes                               max. 2 kHz
Frequenzabweichung des Empfängers
a) bei einer Umgebungstemperatur
   von +20 °C ± 2 K und einer
   Betriebszeit von 5 min                    4 kHz
b) 15 min nach dem Einschalten               max. 2 kHz (Oszillator)
Empfindlichkeit des Empfängers
(Signal-Rausch-Verhältnis von
+2,3 Np bzw. + 20dB)                         ≦ 1,5 µV
Spiegelfrequenzsicherheit                    1 : 300 (5Np bzw. 43,4 dB)
Reichweite mit eingeschalteter
Wechselsprechanlage UPA-2
a) mit Stabantenne 1,25 m in der
   Bewegung (bei gleicher Antenne
   der Gegenstelle in Stand)                 8 km
b) mit Stabantenne und Gegenge-
   wicht, befestigt am Halb-
   teleskopmast (im Stand)                   22 km
Stromaufnahme, maximal
a) Sendebetrieb                              2,0 A
b) Empfangsbetrieb                           0,8 A
Betriebsspannung                             4,8 V

4.1.10 Dienstverbindungspult AS-3P
Das Dienstverbindungspult gewährleistet Wechselsprech- und Fern-
sprechdienstverbindungen über zweiadrige Leitungen mit Wechsel-
sprechgeräten des gleichen Typs, mit Fernsprechvermittlungen und
OB-Endapparaten.
Das Dienstverbindungspult besteht aus dem Steuerpult PU-30 und des
Vermittlungsblock BK-3P.

4.1.11. Anschaltpult PPO-1
Das Anschaltpult ist bestimmt zur Sicherstellung von Fernsprech-
dienstverbindungen über den Verteiler RU und die an das Dienst-
verbindungspult angeschalteten Wechselspannungen.

4.1.12. Verteiler RU
Der Verteiler gewährleistet das parallele Aufschalten von bis zu
6 Anschaltpulten PPO-1 auf die an das Dienstverbindungspult AS-3P
angeschlossenen Wechselsprechleitungen.

4.2. Schalteinrichtungen
4.2.1. Kabeleinführungen Nr. 1 und Nr. 2 sowie Kabeleinführung
       für die Stromversorgung
Die Kabeleinführung Nr. 1 und Nr. 2 sind für den direkten An-
schluß der Zuführungs- und Verbindungskabel an den SFs-GS be-
stimmt. Die Stromversorgung des SFs-GS wird über eine Gesonderte
Kabeleinführung sichergestellt.
Am SFs-GS befinden sich 3 Kabeleinführungen, an welche die in
Tabelle 3 angegebenen Kabel angeschlossen werden können.

Tabelle 3 Belegung der Kabeleinführungen
Kabelein-Steckverbinder,KabeltypAnschluß
führungBuchse, Klemme
Stromver-a)CETЬ 3 ~KPШПDreiphasen-Wechselspannung
sorgung380 V1380 V; 50 Hz vom Elektro-
CETЬ 3 ~KPШПenergieversorgungsnetz oder
380 V2Elektroaggregat
b)TPAH3ИT I,KPШПNetzübergabe an andere
TPAH3ИT 2KPШПGerätesätze
c)3A3EMЛ.Sicherheitserdung
БE3OПACHOSTИ
d)CBETOУKA3Leuchthinweiszeichen
e)OCB. BBOДABeleuchtung der Kabelein-
führung
f)24 VAußenverbraucher 24 V
g)Erde2 Erdungsklemmen
Nr. 1a)TЛГP. KAH.WSÄK 5x2 Anschluß für Fs-Kanäle
1-15(Start-Stopp-Ausgänge T-206)
b)TЛГP. AПП.WSÄK 5x2Anschluß für abgesetzte
FSM
Nr. 1c)ИMП. KAH.ПCK 5x2Anschluß für Impulskanäle
1-4mit Dienstverbindungsadern
d)CИГH.WSÄK 5x2Anschluß für Fs-Schalt-
stelle
e)KTC. ЦЛЖ.PTRK 5x2Anschluß der Dienstverbind-
21-25dungsleitungen mit Fs-
teilnehmern der Nachrich-
tenzentrale
f)П-170P-274Anschluß für Fernsprech-
apparat P 170
g)OCB. BBOДABeleuchtung der Kabel-
einführung
Nr. 2a)CИГH. 3KCП.TRK 5x2Anschluß für Signaladern
zum Gefechtsposten zur
Kontrolle, Lenkung und Lei-
tung des Informationsaus-
tausches
b)CЛ.PTBK 5x2Anschluß für Dienstverbin-
dungsleitungen
c)1MБ, 2MБ,P-274Anschluß für Dienstverbin-
2MБ/ЦБ/ATCdungsleitungen
d)OCB. BBOДBeleuchtung der Kabelein-
führung
4.2.2. Teilnehmerschaltblock BAK-40F1
Der Teilnehmerschaltblock ist bestimmt
a) für den Schutz der Geräte der Fernschreibvermittlung
   TG-15/10M1 sowie des Bedienpersonals des SFs-GS vor gefähr-
   lichen Spannungen (z. B. Blitzschlag oder elektromagnetischen
   Impuls),
b) für das Zusammenschalten der am SFs-GS angeschlossenen Teil-
   nehmerleitungen mit den Leitungen zur Fernschreibvermittlung
   TG-15/10M1.

4.3. Stromversorgungseinrichtungen
4.3.1. Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ
Der Stromversorgungs- und Schutzblock ist zum Anschalten von
2 gesonderten, galvanisch nicht verbundenen Dreiphasennetzen
3 ~ 380 V mit einer Phasenspannung von(220 +22/-33) V und einer
Frequenz von (50 ±2,5) Hz und deren Verteilung an ein- und drei-
phasigen Verbraucher sowie zum Schutz des Bedienpersonals des SFs-
GS vor gefährlicher Spannungen (größer 24 V zwischen Erde und
Koffer) durch automatische Netzabschaltung bestimmt.
Der Bereich der automatischen Abschaltung liegt zwischen
21,6 und 24 V.

4.3.2. Stromversorgungsblock BPA-D
Der Stromversorgungsblock dient zur Stromversorgung aller Nach-
richtengeräte mit den Betriebsspannungen 24 V (Gleichstrom) und
60 V (Wechselstrom).
Der Stromversorgungsblock gewährleistet
a) die Versorgung von Gleichstromverbrauchern mit einer stabili-
   sierten Betriebsspannung (24 ± 0,4) V,
b) die Versorgung von Verbrauchern mit einer unstabilisierten
   Wechselspannung 80 V,
c) die optische Signalisation der Abweichung der Gleichspannung
   außerhalb der Grenzen 25...26 V.

4.3.3. Linienstromversorgungsblock BPMM-1M
Der Linienstromversorgungsblock ist zur Stromversorgung von 6 FSM
mit einer Gleichspannung von 110 V und einer Wechselspannung von
127 V bestimmt.
Der Linienstromversorgungblock gewährleistet
a) die Versorgung der Motorstromkreise von 6 FSM mit einer Be-
   triebsspannung von 127 V, wobei 3 Versorgungsgruppen mit
   jeweils 2 FSM gebildet werden.
b) die Regelung der Spannung 127 V innerhalb der Grenzen von
   107...140 V, wenn die Netzspannung im Bereich von 127...242 V
   schwankt.
c) die Stromversorgung der Liniennetze mit einer Betriebsspannung
   von 110 V, wobei Änderungen der Netzspannung im Bereich von
   127...140 V so weit ausgeregelt werden, daß die Betriebsspan-
   nung in den Grenzen von 99...121 V konstant gehalten wird,
d) die optische Anzeige des Vorhandenseins der Linienspannung
   in 3 Gruppen.

4.3.4. Stromversorgungsblock BPSSh-M
Der Stromversorgungsblock ist zur Versorgung der Einrichtungen
zum Schutz der Nachrichtenkräfte vor Einwirkungen von Massen-
vernichtungswaffen sowie der Beleuchtungseinrichtung mit den
Gleichspannungen 12 und 24 V, der Einphasen-Wechselspannung 220 V
und der Dreiphasen-Wechselspannung 380 V bestimmt.
Der Stromversorgungsblock gewährleistet
a) die Transitversorgung aller Verbraucher 220 V und 380 V bei
   Vorhandensein der Dreiphasen-Wechselspannung 380 V,
b) die optische Anzeige des Anliegens der Dreiphasen-Wechsel-
   spannung.
c) die Kontrolle und Stufenweise Regelung der Betriebsspannungen
   12 und 24 V an einem Spannungsmesser,
d) das automatische Umschalten der Wechselstromverbraucher auf
   Gleichspannungsbetrieb bei Ausfall und Absinken der Dreiphasen-
   Wechselspannung und ihre automatische Rückschaltung bei Vor-
   handensein der Dreiphasen-Wechselspannung.
Im Transitbetrieb können an den Stromversorgungsblock Verbraucher
von 220-V-Wechselspannung mit einer Gesamtleistung von 4,5 kW
(1, 2, 3 BЫX. - 220 V) und Verbraucher von 380-V-Dreiphasen-Wech-
selspannung mit einer Gesamtleistung von 6 kW (1 BЫX. 3 ~ 380 V)
sowie 1,5 kW (2 BЫX. 3 ~ 380 V) angeschlossen werden.
Die Gesamtleistungsaufnahme des Stromversorgungsblockes (ohne
externe Wechselstromverbraucher) beträgt 2 kW.

4.3.5. Umformer ПHC-15M
Der Umformer versorgt das UKW-Funkgerät R 105 M mit einer stabi-
lisierten Betriebsspannung von(4,8 ± 0,4) V. Er wird von einer
Gleichspannungsquelle 10...15 V gespeist.

4.3.6. Stromversorgungsgerät CA 008 M
Das Stromversorgungsgerät formt die Wechselspannung 220 V; 50 oder
400 Hz bzw. 115 V; 400 Hz in eine stabilisierte Gleichspannung
28,5 V für die Stromversorgung der Fernschreibsignalwandler
T 230-06 um.

4.4. Kontroll- und Meßeinrichtungen
4.4.1. Vielfachmesser C4353
Der Vielfachmesser gewährleistet
a) das Messen von Gleich- und Wechselströmen bis 3 A,
b) das Messen von Gleich- und Wechselspannungen bis 600 V,
c) das Bestimmen von Widerständen bis 8 MΩ.

4.4.2. Relais- und Verzerrungsmesser ÄTI 69
Der Relais- und Verzerrungsmesser ist zum Messen der Verzerrungen
von Fernschreibsignalen sowie zur Überprüfung von Fs-Kanälen,
FSM und Relais bestimmt.

4.5. Zusatzausrüstung
4.5.1. Wechselsprechanlage UPA-2
Die Wechselsprechanlage gewährleistet die Wechselsprechverbindung
zwischen den Nachrichtenkanälen im Kofferaufbau und im Fahrerhaus
sowie dem Führen des UKW-Funkverkehrs über das UKW-Funkgerät
R 105 M in der Bewegung und im Stand.
Die Wechselsprechanlage besteht aus dem Bedienpult PSW im Fahrer-
haus, des Pult ПCK und dem Einschub БЧB in der hinteren Kabine
dem Kofferaufbaus.
Die Wechselsprechanlage gewährleistet
a) eine Wechselsprechverbindung zwischen den Nachrichtenkräften
   im Kofferaufbau und im Fahrerhaus im Simplex oder Duplexverkehr
   (Ruf durch Ansprechen),
b) das Führen von Funkgesprächen über das UKW-Funkgerät R 105 M
   aus dem Kofferaufbau und aus dem Fahrerhaus,
c) den Tonrufempfang auf einer von 5 Frequenzen: 1 200, 1 400,
   1 600, 1 800, oder 2 000 Hz (Selektivruf),
d) di Abgabe eines Tonrufes auf den angegebenen 6 Frequenzen,
e) den Sammelrufempfang bzw. die -rufabgabe mit der Frequenz
   2 300 Hz.
Die Wechselsprechanlage wird mit Gleichspannung 12 V vom Strom-
versorgungsgerät BPSSh-M betrieben.

4.5.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12
Die Filterventilationsanlage ist für die Filtrierung radioaktiv,
chemisch und bakteriologisch verseuchter Außenluft sowie zum Her-
stellen eines Überdruckes im Kofferaufbau bestimmt.
Der mit dieser Anlage ausgerüstete SFs-GS gewährleistet den
Schutz des Personalbestands ohne angelegte persönliche Schutz-
ausrüstung und der Innenausrüstung vor radioaktiven Stoffen,
chemischen Kampfstoffen und biologische (bakteriologischen)
Kampfmitteln.
Die Filterventilationsanlage besteht aus den Montageteilen und aus
folgenden Elementen:
a) elektrischen Gebläse,
b) Vorfilter PFA,
c) Absorptionsfilter FPA.
Das elektrische Gebläse dient zur Luftzuführung in den Kofferauf-
bau. Sein Elektromotor wird vom Stromversorgungsgerät BPSSh-M mit
12 V- betrieben.
Das Vorfilter PFA ist zur Grobreinigung der durch das Gebläse
angesaugten Luft vom radioaktiven Staub, chemischen Kampfstoffen,
giftigen Rauch und Straßenstaub bestimmt.
Das Absorptionsfilter FPA reinigt die angesaugte Luft von chemi-
schen Kampfstoffen und bakteriologischen Kampfmitteln sowie radio-
aktives und Giftstoffen.
Die Filterventilationsanlage kann in folgenden Betriebsarten
arbeiten:
a) Absorptionsfilter eingeschalten (Schutzbetrieb) - Reinigung
   der angesaugten Luft von chemischen Kampfstoffen, bakteriolo-
   gischen Kampfmitteln, von radioaktiven und Giftstoffen sowie
   von Rauch und Straßenstaub,
b) Absorptionsfilter ausgeschaltet (Ventilationsbetrieb) -Rei-
   nigung der angesaugten Luft vom Straßenstaub.
Die Leistung (Volumenstrom) der Filterventilationsanlage beträgt
100 m/h. Die Stromaufnahme übersteigt nicht 19 A.

4.5.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-65
Die heiz- und Lüftungsanlage dient der Beheizung und Lüftung des
Kofferaufbaus. Sie wird mit Gleichspannung 12 V betrieben und
kann in der Bewegung sowie in Stand arbeiten.
Der Kraftstoffverbrauch beträgt 1,2 l/h, der Stromverbrauch 11 A.
Weitere Angaben zur Heiz- und Lüftungsanlage wird in der A 050/1/410
Heiz- und Lüftungsanlage OW-65 und OW-95 sowie 015 und 030, Be-
schreibung und Nutzung, zu entnehmen.

4.5.4 Klimaanlage 1K22
Die Klimaanlage dient der Aufrechterhaltung bestimmter Temperatur-
und Luftfeuchteverhältnisse im Kofferaufbau des SFs-GS bei großen
Schwankungen der Außenlufttemperatur.
Zum Bestand der Klimaanlage gehören:
a) Verdichter-Kondensationsaggregat,
b) Luftaufbereitungsaggregat,
c) Schaltpult.

5. Wirkungsweise
5.1. Funktionsstrukturen
5.1.1. Elektrisches Strukturschema des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Die an der Kabeleinführung Nr. 1 (TЛГP. KAH.) angeschlossenen
15 Start-Stopp-Ausgänge der Geräte T 206 werden zum Einschub BK-15
der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1 geführt, wo sie mit Verbin-
dungsschnüren von den Kassetten BK-2 des Vermittlungsblocks BK-15
mit den an den Kassetten BAP-2 der Einschübe 1,2BAP-10 anliegenden
abgesetzten FSM bzw. den an den Kassetten BAP-2 des Einschubs
3BAP-10 anliegenden truppeigenen FSM zusammengeschaltet werden.
Die an der Kabeleinführung Nr. 1 (ИMП. KAH.) angeschlossenen
4 Impulskanälen werden über den Teilnehmeranschaltblock BAK-40F1 zu
den Fernschreibsignalwandlern T 230-06 geführt. Die ortsseitigen
Ausgänge dieser Fernschreibsignalwandler sind an den Kassetten
BAP-2 der Einschübe BAP-15 der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
herausgeführt, wo sie mit Verbindungsschnüren mit den an den Kas-
setten BAP-2 der Einschübe BAP-10 angeschlossenen FSM zusammenge-
schaltet werden können.
Bis zu 4 Start-Stopp-Ausgänge der Geräte T 206 werden mit Schnur-
paaren von den Kassetten BK-2 des Einschubs BK-15 zu den Kassetten
BAP-2 des Einschubs 3BAP-10 geschaltet, von wo aus sie zu 8 FSM
geführt werden, die über Anschalttafeln PAStsch-M1 an die Kasset-
ten BAP-2 angeschalten sind.
Die Start-Stopp-Ausgänge der Geräte T 206 werden an der Anschalt-
tafel PAStsch-M1 unter Umgehung der Anpaßeinrichtung des Ein-
schubs BAP-10 angeschaltet.
Die Transitschaltung der Fs-Kanäle wird an den Kassetten BÄRT
und BT des Einschubs BK-15 der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
sichergestellt.
Die Fs-Zirkularverbindung über 10 beliebige Start-Stopp-Ausgänge
der Geräte T 206 und der Fernschreibsignalwandler T 230-06, wel-
che am Einschub BK-15 herausgeführt sind, werden über den Block
für Zirkularverbindungen BCS-10M mit jeder angeschalteten FSM sicherge-
stellt.
Über die Informationsleitungen der 15 Fs-Kanäle vom Gerät T 206
wird der Zustand der Geräte T 206 zu den Kassetten BK-2 des Ein-
schubs BK-15 gemeldet, wo der Sendestromkreis des Start-Stopp-Aus-
gangs der Geräte T 206 unterbrochen wird.
Die Signale über den Zustand der Fernschreibverbindungen werden
von den Fernschreibsignalwandlern T 230-06 zur Fs-Schaltstelle
übertragen.
Die Informationen über den Durchlauf und die Bearbeitung der
Fernschreiben werden mit Hilfe der Fernschreibmeldepulte PT-M
und des Gruppenblocks BGD-M weitergemeldet.

5.1.2. Schema der Dienstverbindungen
Die Dienstverbindungen mit anderen Gerätesätzen werden über das
5. Adernpaar der Verbindungskabel WSÄK 5x2 sichergestellt. Diese
Dienstverbindungsleitungen werden zur Fernschreibvermittlung
TG-15/10M1 und von da zum Fernsprechkonzentrator KTS-25 geführt.
Die Dienstverbindungen mit den Führungspunkt der Nachrichtenzentra-
le über die ZB-Vermittlung/ATZ und mit OB-Teilnehmern wird mit dem
Wechselsprechgerät AS-3P und den Fernsprechapparate TA 57, deren
Anschlüssen an der Kabeleinführung Nr. 2 herausgeführt sind,
sichergestellt.
Die Dienstverbindung mit der Fernschreibstelle wird über
OB-Leitungen mit dem Wechselsprechgerät AS-3P, die Dienstverbin-
dung mit Fernteilnehmern mit Hilfe des Fernsprechapparats
P 170A ATS, dessen Anschlüsse an der Kabeleinführung Nr. 1 heraus-
geführt sind gewährleistet.
Mit der Wechselsprechanlage UPA-2 wir über die Wechselsprech-
pulte ПCK und PSW eine zweiseitige Wechselsprechverbindung zwi-
schen Koffer und Fahrerhaus des Fahrzeugs sichergestellt.
Mit den Wechselsprechpulten und mit Hilfe des UKW-Funkgeräts
R 105 M ist eine Simplex-Wechselsprechverbindung mit anderen
Teilnehmern im Stand und der Bewegung möglich.

5.2. Stromversorgung des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Die Stromversorgung des SFs-GS wird durch Anschalten von2 drei-
phasigen, autonomen, galvanisch nicht gekoppelten Wechselstrom.
netzen mit einer Phasenspannung von(220 +22/-33) V, (50 ± 2,5) Hz
über vierdrähtige Stromversorgungskabel KPШ 4x6 gewährleistet:
a) Die Stromversorgung des SFs-GS und der Einzelgeräte ist vom
   Netz-1 über den Anschluß CETЬ 3 ~ 380 V1 der Kabeleinführung
   geschalten.
b) Die Stromversorgung der Klimaanlage erfolgt vom Netz-2 über
   den Anschluß CETЬ 3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung.
Bei Absinken bzw. Ansteigen der Phasenspannung ist Netz-1 auf einen
Wert von (192 ± 5) V bzw. (250 ± 5) V wird automatisch die
Stromversorgung des SFs-GS und der Einzelgeräte von Netz-1 auf
netz-2 umgeschaltet, wobei automatisch die Verbraucher am Netz-2
abgeschaltet werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese
Verbraucher wieder von Hand zum Netz-2 zuzuschalten.
Über die Anschlußmuffen CETЬ 3 ~ 380 V 1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 der
Kabeleinführung ist der Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ
an den Versorgungsnetzen angeschlossen. Dieser Block gewährlei-
stet den Schutz der Nachrichtenkräfte vor gefährlichen Spannungen,
indem er bei Spannungen über 24 V zwischen Erde und Fahrzeugmasse
die Stromversorgung automatisch abschaltet.
Bei Ausfall des Dreiphasen-Wechselspannungsnetzes wird die Strom-
versorgung der Havariebeleuchtung, der Tarnbeleuchtung sowie an-
derer Verbraucher (ПCK, PSW, BTschW, DP-3B) durch die Starter-
batterie des Kfz sichergestellt. Die Versorgung der Filterventi-
lationsanlage sowie der heiz- und Lüftungsanlage muß vom Fahrzeug-
generator sichergestellt werden.

B Wartung
1. Sicherheitsbestimmungen
Bei der Nutzung des SFs-GS sind zusätzlich zu den allgemeinen
Bestimmungen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie Brand-
schutzes und den Sicherheitsbestimmungen bei der Nutzung, In-
standsetzung und Lagerung von Nachrichtenausrüstung folgende
Sicherheitsforderungen einzuhalten:
a) beim Entfalten des SFs-GS
   - Der Aufbauplatz ist so zu wählen, daß zu Kabelzuführungen,
     Antennen, Antennenmasten und ihre Absperrungen, Erdungen
     und Stromversorgungsanlagen die erforderlichen Sicherheits-
     abstände eingehalten werden.
   - Der SFs-GS ist vor jeder Inbetriebnahme zuverlässig zu erden.
   - An die Erdungsklemme der Kabeleinführung der Stromversor-
     gung sind zuverlässige Betriebs- und Schutzerden anzuschlie-
     ßen. Vor jeden Einschalten der Stromversorgung ist zu kon-
     trollieren, ob alle Geräte und Einrichtungen des SFs-GS mit
     der Erdungsklemme der Kabeleinführung galvanisch verbunden
     sind und eine leitende Verbindung zwischen dem Kfz (Erdungs-
     klemme) und dem Kofferaufbau besteht.
     Die Erdungsleitungen sind an die Klemmen Erde und 3A3MЛEHИE
     БECOПACHOCTИ der Kabeleinführung anzuschließen. Der Durch-
     gang von der Klemme Erde der Kabeleinführung zum Gehäuse
     sämtlicher Geräte sowie zum Chassis des Kfz und von der
     Klemme zum Netzschutzautomaten des Stromverteilungs- und
     Schutzblocks BKRZ ist mit dem Vielfachmesser C4353 zu messen.
   - Die Funktionsfähigkeit des Netzschutzautomaten ist in Über-
     einstimmung mit den Festlegungen zu diesen Nutzung periodisch
     zu kontrollieren. Wird tritt angeschlossener Schutzerde eine
     Spannung beim Berühren des Kfz festgestellt, ist die Strom-
     versorgung sofort abzuschalten. Der Fehler ist vor dem er-
     neuten Einschalten zu beseitigen.
   - Der Anschluß des SFs-GS an das örtliche Elektroenergiever-
     sorgungsnetz 380 V; 50 Hz oder an das Stromversorgungsaggre-
     gat ist nur durch entsprechend unterwiesene und mit den dafür
     geltenden Arbeitsschutzbestimmungen vertraute Armeeangehörige
     im Beisein eines Aufsichtsführenden auszuführen.
   - Vor dem herstellen des Anschlusses sind die Anschlußstelle
     und die verwendete Zuleitung auf ihre Eignung (Isolation,
     Querschnitt, Anschlußart) zu prüfen. Der Anschluß an Fremd-
     netze, von denen keine Angaben vorliegen (Stromart, Spannung,
     Frequenz) ist verboten!
   - Die Stromzuführungskabel sind zuerst an die Kupplung CETЬ
     3 ~ 380 V1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung und da-
     nach an die externe Spannungsquelle anzuschließen. Es ist
     verboten, eine Spannungsquelle gleichzeitig an die beiden
     Kupplungen CETЬ 3 ~ 380 V1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 anzuschlie-
     ßen.
     Vor dem Anschließen der Stromversorgungskabel ist zu prüfen,
     daß sich sämtliche Schalter für die Stromversorgung der Ge-
     räte und Einrichtungen in der Stellung BЫKЛ oder OTKЛ be-
     finden.
b) bei der Arbeit mit der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65 (Anlage
   OW-65)
   - Das Gehäuse der Anlage OW-65 ist nichtvollständig hermeti-
     siert. Dadurch ist die Brandschutzsicherheit in großem Maße
     von der Dichtheit der Kraftstoffleitung und der genauen
     Einhaltung der Bestimmungen zur Inbetriebnahme sowie Nutzung
     abhängig.
   - Die Inbetriebnahme der Anlage OW-65 ist verboten, wenn Kraft-
     stoff austritt oder ein erkennbarer Schaden vorliegt. Bei
     Instandsetzungsarbeiten an der Anlage OW-65 ist ein Feuerlös-
     cher in unmittelbarer Nähe bereitzuhalten.
   - Die Zündanlage des Kfz und Einstellung der Anlage OW-65 sind
     ständig zu überwachen, um eine vollständige Verbrennung des
     Kraftstoffs zu erreichen. Unvollständige Verbrennung führt
     zum Anreichern von Kohlenmonoxid (CO) in den Auspuffgasen
     und somit zu Schädigung der Angehörigen de Fernschreibtrupps.
     Bei längerer ununterbrochener Nutzung der Anlage OW-65
     empfiehlt es sich, den Kofferaufbau regelmäßig bei einge-
     schalteter Anlage OW-65 zu belüften.
c) bei Märschen
   - Beim Befahren schwieriger Geländeabschnitte sind die Nachrich-
     tenkräfte im Kofferaufbau vom Fahrerhaus über die Wechsel-
     sprechverbindung zu warnen.
   - Die sichere Verbindung zwischen Fahrerhaus und Kofferaufbau
     mit der Wechselsprechanlage UPA-2 ist vor Fahrantritt zu
     prüfen.

2.  Bedienung
2.1.  Besonderheiten
Die im SFs-GS eingesetzten Geräte und Einrichtungen arbeiten bei
Umgebungstemperaturen von -10...50 °C und einer relativen Luft-
feuchte von (65 ± 15) %. Zum Gewährleisten einer ununterbrochenen
und zuverlässigen Arbeit aller Geräte und Einrichtungen sollte im
Kofferaufbau eine Temperatur von +20 °C ± 5 K mit der Anlage OW-65
bzw. der Klimaanlage 1K22 gehalten werden.
Im allgemeinen ist zu beachten:
a) Wenn bei Nutzung des SFs-GS kurzzeitige Unterbrechungen
   unter 24 h in der kalten Jahreszeit eintreten, sollte der Kof-
   feraufbau durchgehend beheizt werden, um auftretende Feuchtig-
   keit zu vermeiden.
b) nach dem Transport in der kalten Jahreszeit muß die Temperatur
   im Kofferaufbau langsam erhöht werden. Die Geräte und Einrich-
   tungen sind periodisch abzuwischen. Die auftretende kondensie-
   rende Feuchtigkeit kann durch Einschalten der Ventilatoren be-
   seitigt werden.
c) Beim Einschalten der Anlage OW-65 können Kraftstoffdämpfe in
   den ersten 5...10 min nach dem Einschalten im Kofferaufbau auf-
   treten. Zum Entfernen dieser Dämpfe ist der Kofferaufbau kurz
   zu lüften.
d) Vor Nutzungsbeginn nach der Übergabe vom Hersteller ist eine
   äußere Durchsicht des SFs-GS durchzuführen. Die Vollzähligkeit
   der Geräte sowie Einrichtungen und deren Übereinstimmung mit
   den Angaben der Stückliste ist festzustellen.
e) Konservierte SFs-GS sind vor Beginn der Nutzung zu entkonser-
   vieren. Nach jeder Entkonservierung ist eine Funktionskontrolle
   durchzuführen.

2.2. Entfalten des SFs-GS P 236 TK
2.2.1. Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes
Der SFs-GS wird im Bestand einer mobilen Nachrichtenzentrale zu-
sammen mit den Gerätesätzen P 244 TN und P 242 TN eingesetzt. Sein
Aufbauplatz wird durch die Lage dieser Gerätesätze sowie der wich-
tigsten Stabsteilnehmer und den Geländebedingungen bestimmt.
Die Entfaltung der SFs-GS ist durch den Fernschreibtrupp unter
leitung des Truppführers wie folgt durchzuführen:
1. Fahrzeug zum befohlenen Entfaltungsort fahren und waagerecht
   abstellen, nachdem vorhandene Unebenheiten beseitigt wurden.
2. Gesicherten Bereich (Radius mindestens 10 m) markieren.
3. Tarnnetz ist auf das Fahrzeug aufzulegen, daß die weitere Entfal-
   tung nicht behindert wird.
4. Umhüllung und Deckel von den Geräten sowie Einrichtungen ab-
   nehmen.
5. Arbeite gemäß Teil B Abschn. 2.2.2. bis 2.3., ausführen.
Die Entfaltung des SFs-GS ist abgeschlossen, wenn
a) der SFs-GS zuverlässig geerdet ist,
b) die Stromversorgung aus 2 voneinander unabhängigen Spannungs-
   quellen sichergestellt wurde.
c) die Verbindungskabel und Leitungen ausgebaut wurden.
d) die Dienstverbindungen aufgenommen und überprüft wurden.
e) die Eigenüberprüfung der Geräte und Einrichtungen gemäß Teil B,
   Abschn. 2.3., erfolgte,
f) die Meßtechnik zum Betrieb vorbereitet ist,
g) die Betriebsunterlagen geführt und
h) die Betriebsbereitschaft gemeldet wurden.

2.2.2. Erden des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Am SFs-GS sind die Betriebs- und Schutzerde auszubauen. Es sind
im Sommer die Erder БУPAB und im Winter die Erder KOЛ zu verwen-
den. Die Betriebserde ist an die Klemme Erde der Kabeleinführung
Nr. 1 und die Schutzerde an die Klemme 3A3EMЛEHИE БECOПACHOCTИ
anzuschließen.
Beim Erden des SFs-GS ist zu beachten:
a) Der Erdübergangswiderstand ist direkt von der Beschaffenheit
   des Erdbodens abhängig. Bei manchen Böden (trockener Sand,
   Kies, Schotter, Steinböden usw.) ist eine normale Erdung
   durch Eindrehen/Einschlagen der Erder in den Erdboden unwirk-
   sam. In diesem Fall ist in einer Entfernung von etwa 3...5 m
   zur Kabeleinführung eine Grube auszuheben, deren Tiefe etwa
   500 mm beträgt. Die Erder sind in der Grube auszubauen und
   danach im Sommer mit Wasser oder einer 2,5%igen Kochsalzlösung
   anzugießen. Das Angießen ist bei Erfordernis nach jeweils 24 h
   zu wiederholen. Im Winter sind die Erder nicht anzugießen!
   bei extrem trockenem Erdboden im Sommer sind nach Möglichkeit
   in der Nähe liegende Flüsse, Brunnen, Gräben usw. zu nutzen.
   Stehen diese zur Verfügung, sind die Erder auf dem Boden des
   Flusses, Brunnens oder Gräben zu senken.
b) Die Erder sind vor dem Eindrehen von Fett und Öl zu reinigen.
   Sie sind mit ihrer vollen Länge in den Erdboden einzudrehen.
c) bei gefrorenem Boden im Winter sind die Grube bis in ein
   frostfreie Tiefe auszuheben. Die Erder sind danach etwa
   700...800 mm tief einzudrehen/einzuschlagen.
   Besteht im Winter die Notwendigkeit, den Boden aufzutauen, sind
   danach die Erder dicht mit Stroh, Torf oder anderen wärmehal-
   tenden Materialien zu bedecken.

2.2.3. Anschließen der Verbindungskabel
Die Verbindungskabel PTRK, ПPK, SÄK und WSÄK 5x2 sind entsprechend
dem Kabelplan zur Entfaltung der Nachrichtenzentrale zu verlegen
und nach dem Auslegen zu prüfen. Die Ergebnisse sind im Betriebs-
buch nachzuweisen. Beim Verlegen dürfen die Kabel nicht verdreht
oder gedehnt werden.

2.2.4. Entfalten und Anschließen der Stromversorgungseinrichtungen
Der Anschluß des Stromversorgungskabels an das Elektronergiever-
sorgungsnetz ist unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen im
bei sein eines Aufsichtsführenden durchzuführen. Dabei ist zu be-
achten:
a) Der Anschluß des SFs-GS an das Elektronenergieversorgungsnetz
   ist mit Stromversorgungskabel des Typs KPШП 4x6 mm auszu-
   führen. Dabei sind die Kabel zuerst an die Kupplungen
   CETЬ 3 ~ 380 V1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1
   und danach an das Elektronergieversorgungsnetz anzuschließen.
   Steht nur ein Anschluß am Elektroenergieversorgungsnetz zur
   verfügung, ist das Kabel an die Kupplung CETЬ 3 ~ 380 V2 anzu-
   schließen. Dabei ist am Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ
   der Schalter ПИT. БПCK unbedingt in Stellung CETЬ 2 zu schalten.
b) Bei Notwendigkeit (Fehlen einer genormten Anschlußkupplung) kann
   zum Anschluß an das Elektronenergieversorgungsnetz ein Übergangs-
   kabel mit einer Länge von 2 m mit der Kupplung RK 40-4 zum
   Anschluß an das Stromversorgungskabel und an die Erdklemmen
   CETЬ 3 ~ 380 V1, 2, 3, 0 zum Anklemmen an das Stromversor-
   gungsnetz verwendet werden.
   Dabei sind die Klemmen in folgender Ordnung durch Berechtigte
   anzuschließen:
   - Phase A                   Klemme 1
   - Phase B                   Klemme 2
   - Phase C                   Klemme 3
   - Nulleiter                 Klemme 0
Der Anschluß an Elektroaggregate, Umformer oder andere Spannungs-
quellen ist sinngemäß unter Beachten der Sicherheitsbestimmungen
auszuführen.

2.3. Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen zum Betrieb und
     Prüfen er Betriebsbereitschaft
2.3.1. SFs-Gerätesatz P 236 TK
In Vorbereitung des Einsatzes des SFs-GS zum Betrieb sind zu
kontrollieren:
a) Die Stellungen aller Schalter des Stromversorgungseinrichtungen
   und Geräte in der Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0",
b) der Zustand und Nennwerte aller eingesetzten Sicherungen,
c) der Zustand und die Unversehrtheit aller Anschlüsse und An-
   schlußmuffen,
d) die Funktionsfähigkeit der Stromversorgung und Beleuchtung.
Die Überprüfung der Stromversorgung und Beleuchtung ist wie folgt
auszuführen:
1.  Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 am Stromverteilungs- und Schutz-
    block BKRZ in Stellung "0" und Schalter ПИT. БПCK in Stellung
    OTKЛ. schalten
2.  Netzstromversorgung des SFs-GS zuschalten - es müssen dabei
    am Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ die Kontrollampen
    BXOД CETЬ 1 und BXOД CETЬ 2 aufleuchten.
3.  Größe der Phasenspannung durch Umschalten der Schalter
    KOHTPOЛЬ ФA3Ы A, B, C bzw. KOHTPOЛЬ CETЬ1 (CETЬ 2) in den
    entsprechenden Stellungen messen - der Anzeigewert muß
    (200 ± 22) V betragen.
4.  Schalter in folgende Ausgangsstellungen stellen:
    - ПИTAHИE BCПOM. OБ.     ABT. OTKЛ.
    - 3УMMEP - OTKЛ.         3УMMEP
    - BO3BPAT HA CETЬ 1      ABT.
    - ПИT. БПCK              CETЬ 1
    - CETЬ 1                 1
    - CETЬ 2                 2
Dabei müssen die Kontrollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 und
ПИTAHИE BCПOM. OБ. leuchten

5.  Arbeit der Netzschutzeinrichtung kontrollieren - bei ordnungs-
    gemäßer Arbeit und richtiger Arbeit der Netzschutzeinrichtung
    müssen nach Drücken des Knopfes ПPOBEPKA 3AЩ. OTKЛ. die Kon-
    trollampe OПACHO aufleuchten, der Summer ertönen und die Kon-
    trollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 sowie ПИTAHИE BCПOM. OБ. ver-
    löschen.
6.  Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 in Stellung "0" und danach wieder
    in Stellung "1" schalten - die Kontrollampe ПИTAHИE AПП.
    CETЬ 1 und ПИTAHИE BCПOM. OБ. müssen wieder aufleuchten.
7.  Havarie-Signalisation durch Drücken des Knopfes ПPOBEPKA
    HAPУШ. 3A3EMЛ. prüfen - es müssen, solange dieser Knopf ge-
    drückt wird, die Anzeige HAPУШ. 3A3EMЛ. aufleuchten und der
    Summer ertönen.
8.  Beleuchtungseinrichtungen des Koffers durch Einschalten aller
    Lampen der Hauptbeleuchtung des Kofferaufbaus prüfen. Dabei
    leuchten die Lampen der Tarnbeleuchtung und Havariebeleuchtung
    nicht. Tür der Kofferaufbaus öffnen, wobei bei eingeschalteter
    Lichttarnung aller Lampen der Hauptbeleuchtung verlöschen und
    die Lampen der Tarnbeleuchtung aufleuchten müssen.
9.  Beleuchtung der Kabeleinführung kontrollieren, indem die
    Stecker der Beleuchtungslampen in die Buchsen OCB. B3OДA ge-
    steckt und durch Knopfdruck die Funktion der Lampen geprüft
    wird.
10. Stromversorgungsgeräte CA 008 M einschalten und mit einem
    Meßgerät die Ausgangspannung der einzelnen Richtungen prüfen,
    der Normwert beträgt (28,5 +1,5/-0,5) V,
11. Stromversorgungsblock BPA-D eingeschalten, indem der Schalter
    PEЖИMЫ in Stellung ПИT. AKK. und der Schalter ПИT. -OTKЛ. in
    Stellung ПИT. geschaltet werden.
12. Schalter KOHTP.HAПP. nacheinander in die Stellungen "220 V",
    "90 V" BЫX. CTAБ., AKK. sowie BЫXODДЫ 24 V schalten und Nenn-
    wert der Spannungen mit einem Meßgerät kontrollieren.
13. Schalter KONTPO. HAПP. am Stromversorgungsblock 1BPA-D in Stel-
    lung AKK. schalten - am Meßgerät die Spannung (24 ± 2,4) V
    der Batterie der Hauptstromversorgung angezeigt werden.

2.3.2. Einzelgeräte
2.3.2.1. Eigenüberprüfung der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
Die Eigenüberprüfung der Fernschreibvermittlung beinhaltet nach
deren Inbetriebnahme im einzelnen folgende Überprüfungen:
a) Überprüfen des Linienstromes,
b) Überprüfen der Ruf- und Abruf-Empfangsschaltungen des Ein-
   schubs BAP-10,
c) Überprüfen der Verbindungsleitungen.
Anmerkung:
Die Kassette БПPK wird beim Einsatz der Fernschreibvermittlung
im SFs-GS nicht genutzt!

Die Eigenüberprüfung ist wie folgt auszuführen:
1. Drehschalter БKTC. 206 207 an der Rückseite des Einschubs
   BK-2 in die Stellung schalten, welche dem eingesetzten
   Fs-Endgerät und dessen Betriebsart entspricht.
2. Kippschalter CETЬ - OTKЛ. am Stromversorgungseinschub BP-1
   in Stellung CETЬ schalten, wobei am Einschub die Kontroll-
   lampe CETЬ aufleuchten muß.
3. Linienstrom in den Leitungen von den Start-Stopp-Ausgängen der
   Fernschreibsignalwandler T 230-06 wie folgt prüfen:
   - Kippschalter 1-8KAH.-9-16KAH. an der Kassette BI entspre-
     chend der Nummer des geprüften Kanals schalten.
   - Drehschalter И3M TOKA an der Kassette BI in die entspre-
     chende Stellung schalten.
   - Kippschalter ПEP. - ПP. nacheinander in die Stellung
     ПEP. sowie ПP. schalten und Tastenschalter BKЛ. mA drücken -
     die Stromstärke soll in beiden Fällen etwa 40...50 mA
     betragen
4. Ruf- und Abruf-Empfangsschaltungen des Einschubs BAP-10 wie
   folgt überprüfen:
   - Kippschalter BЫ3. - OTБ. - BЫ3. am Einschub BAP-10, Kassetten
     BAP-2 in Stellung BЫ3.- OTБ. und die Kippschalter TГ. TФ an
     der Seite des Gerätes in Stellung TГ. schalten
   - Kippschalter 3B. - OTKЛ. am Einschub BK-15 Kassette BI,
     in Stellung 3B. schalten,
   - Teilnehmer-FSM über den Fs-Anschaltkasten AStschA-M1, Kon-
      takte a1, b1 des Einschubs BAP-10, für den 1. Teilnehmer
     (nur bei Arbeit mit abgesetzter FSM) anschließen.
   - Ankommenden Ruf von Teilnehmer prüfen:
     - Kippschalter PAБ. - BЫKЛ. am Fs-Anschaltkasten AStschA-M1
       in Stellung BЫKЛ. schalten und Tastenschalter BЫ3. - OTБ.
       drücken - es müssen am Einschub BAP-2 die Kontrollampe
       BЫ3. .OTБ. des 1. Teilnehmers aufleuchten und außerdem
       die Klingel am Einschub BI ertönen.
     - Tastenschalter BЫ3. OTБ. loslassen - die Signalisation
       muß abgeschaltet werden.
   - Abrufsignal vom Teilnehmer prüfen, dazu:
     - Buchse AПП. mit einer einfachen Vermittlungsschnur am
       Einschub БPM mit der Buchse BЫX. AБ. des überprüften
       Teilnehmers am Einschub BP-3 verbinden.
     - Kippschalter PAБ. - BЫKЛ. am Fs-Anschaltkasten AStschA-M1
       in Stellung PAБ. schalten und Tastenschalter BЫ3. - OTБ. des 1. Teil-
       nehmers aufleuchten sowie die Klingel des Einschubs BI
       ertönen müssen.
     - Tastenschalter BЫ. - OTБ. loslassen - die Signalisation
       muß abgeschaltet werden.
   - Alle weiteren Teilnehmerschaltungen des Einschubs BAP-10
     analog überprüfen.
9. Verbindungsleitungen zu den Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
   signalwandler T 230-06 und zum Gerät BKTS oder Verbindungslei-
   tungen zu den Teilnehmern wie folgt überprüfen:
   - Buchsen dieser Leitungen (ПEP. und ПP. - KAHAЛЫ am Einschub
     BK-15 bzw. BЯ. AБ am Einschub BAP-10) mit der Buchse ИHД.
     des Einschubs BI zusammenschalten
   - Drehschalter И3M. TOKA am Einschub BI in Stellung ИHД.
     schalten.
   - Über Fernsprechdienstverbindungen vom anderen Ende des
     überprüften Fs-Kanals "Schleife" anfordern - bei einsatzbe-
     reiter Verbindungsleitung muß der Zeiger am Milliamperemeter
     des Einschubs BI von Null ausschlagen.

2.3.2.2. Eigenkontrolle des Fernschreibsignalwandlers T 230-06
Die Eigenkontrolle des Fernschreibsignalwandlers ist wie folgt
auszuführen:
1. Bedienelemente in folgende Ausgangsstellungen stellen:
   - 27 V OTKЛ.                OTKЛ.
   - MSБ BKЛ. - 1KPAT          MSБ BKЛ.
   - MSБ BKЛ. - 2KPAT          MSБ BKЛ.
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП 1KPAT   2 TЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП 2KPAT   2 TЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POC BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           4
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          HA CEБЯ
   - 1KPAT - 2KPAT             2KPAT
   Anmerkung:
   Die Schalter MSБ BKЛ. - 1KPAT und MSБ BKЛ. - 2KPAT sind nur
   bei der Arbeit im Start-Stopp-Betrieb der FSM in Stellung
   MSБ BKЛ. zu schalten.
2. Schalter 27 V - OTKЛ. in Stellung 27 V schalten, wobei der
   Indikator CETЬ und nach 8 s der Indikator HOPMA aufleuchten
   müssen.
3. Knopf KOHTP. ИЛ drücken - es müssen nacheinander von links
   nach rechts alle Indikatoren kurzzeitig aufleuchten und der
   Ziffernindikator HEИCПP. CУББЛOKA nacheinander folgende
   Ziffern anzeigen:
   1, 1., 2, 3, 4, 5, 6, 6., 7, 8, 11, 13, 14, 16, 17, 18, 19, 19.,
   20, 20., 21, 25, 25., 30, 30..
4. Knopf KOHTP. ИЛ loslassen - der Indikator ABAPИЯ leuchtetet
   kurzzeitig auf und der Ziffernindikator zeigt die Ziffer "16"
   an.
5. Knopf CБPOC drücken - der Indikator HOPMA muß leuchten.
6. Knöpfe BЫ3OB 1KPAT und BЫ3OB 2KPAT drücken - die Indikatoren
   BЫ3OB 1KPATB und Ы3OB 2KPATmüssen aufleuchten und ein akusti-
   sches Signal muß ertönen.
7. Kontrolltext nach Anschalten der FSM schreiben (beide Sektoren).
8. Schalter PAБOTA - HA CEБЯ in Stellung PAБOTA schalten und
   Schleife an Linienausgang des Fernschreibsignalwandlers schal-
   ten, indem am Teilnehmerschaltblock BAK-40F1 die Buchsen CT
   (Senden und Empfang des entsprechenden Fernschreibsignalwandler)
   mittels Verbindungsschnur zusammengeschalten werden.
9. Kontrolle gemäß Arbeitsgang 7 wiederholen.

2.3.2.3. UKW-Funkgerät R 105 M
Das UKW-Funkgerät ist wie folgt zum Betrieb vorzubereiten und
zu prüfen:
1. Stabantenne im Antennenfuß an der vorderen Stirnwand des
   Kofferaufbaus befestigen.
2. Sprechgarnitur/Handapparat an das Funkgerät anschließen.
3. Zustand und festen Sitz der Kabel zwischen Umformer ПHC-15M
   und Funkgerät kontrollieren.
4. Kippschalter AKK. AHT. - BЫKЛ. -  12 V am Umformer ПHC-15M in
   Stellung "-12 V" schalten.
5. Tastenschalter BKЛ. am Umformer ПHC-15M drücken.
6. Kippschalter BKЛ. - OTKЛ. am Funkgerät in Stellung BKЛ. schal-
   ten - in den Kopfhörern der Sprechgarnitur muß bei fehlendem
   Träger der Gegenstelle das charakteristische Empfangsrauschen
   zu hören sein.
7. Betriebsbereitschaft wie folgt prüfen:
   - Meßstellenschalter in Stellung "H" (Heizspannung) schalten -
     der Zeiger des Meßinstruments muß in den farbig markierten
     Sektor ausschlagen.
   - Meßstellenschalter in Stellung "A" (Anodenspannung) schalten
     - es müssen der Zeiger des Meßinstruments mindestens 4 V an-
     zeigen und bei einwandfrei arbeitendem Funkgerät das charak-
     teristische Empfangsrauschen bei fehlendem Träger der Gegen-
     stelle in den Kopfhörern der Sprechgarnitur zu hören sein.
8. Eichgenauigkeit des Funkgerät prüfen:
   - Automatische Frequenzschaltung (AПЧ ausschalten und
     auf der Skale für die Frequenzeinstellung den rot markierten
     Eichpunkt im oberen Bereich einstellen.
   - Tastenschalter KAЛИБPATOP drücken, wurde das Schwebungsnull
     nicht genau eingestellt, muß in den Kopfhörern ein tiefer
     Ton hörbar sein.
     Ergibt sich beim Prüfen ein sehr hoher Ton oder ist kein
     Schwebungsnull vorhanden ist das Funkgerät wie folgt zu
     eichen:
     - Automatische Frequenzabstimmung ausschalten.
     - Eichpunkt genau einstellen.
     - Abdeckung der Eichkorrektur KOPPEKЦИЯ öffnen.
     - Tastenschalter KAЛИБPATOP drücken und mit einem Schrauben-
       dreher die Eichkorrektur so lange ändern, bis Schwebungs-
       null eintritt.
       . Abdeckung der Eichkorrektur schließen.
       . Funkgerät bei Erfordernis außerdem auf dem im unteren
         Bereich der Skale angebrachten Eichpunkt eichen.
9. Arbeitsfrequenz einstellen und Abstimmung des Funkgeräts wie
   folgt ausführen:
   - Meßstellenschalter in Stellung CBET und H-CBET schalten
     - die Skale muß beleuchtet werden.
   - Arretierung der Frequenzeinstellung УCTAHOBKA ЧACTOTЫ
     lösen und befohlene Arbeitsfrequenz einstellen.
   - Frequenzeinstellung gegen Verdrehen arretieren (CTOПOP).
   - Meßstellenschalter in Stellung TOK. AHT. Schalten.
   - Sprechtaste des Handapparats drücken.
   - Kippschalter AПЧ - BЫKЛ. in Stellung AПЧ schalten.
   - Antennenkreis mit den Bedienelementen der Antennenabstimmung
     HACTPOЙKA AHT. abstimmen der Zeiger des Meßinstruments muß
     auf maximalen Ausschlag eingestellt werden.
10. Sprechtaste des Handapparats loslassen (Sender ausschalten) -
    das Funkgerät ist zum Abwickeln des Sende- und Empfangsbetriebs
    auf der befohlenen Arbeitsfrequenz abgestimmt.

2.3.3. Komplex des SFs-Gerätesatzes P 236 TK mit dem
       SFe-Gerätesatz
zum Durchführen der Komplexkontrolle werden die Impulskanäle des
SFe-Gerätesatzes (SFe-GS) an den SFs-GS übergeben. Dazu sind nach
dem herstellen einer Dienstverbindung zwischen den diensthabenden
Mechanikern beide Gerätesätze
a) im SFs-GS die Linienseiten der Fernschreibsignalwandler am
   Teilnehmerschaltblock BAK-40F1 mit den Buchsen ПP. und ПEP.
   der entsprechenden Paare des Verbindungskabel zusammenzu-
   schalten.
b) am Teilnehmerschaltblock BAK-40F1, Nr. 3 im P 242 TN und
   Nr. 4 im P 244 TN des SFe-GS die Kanäle 7 und 8 des 1. SAS-
   Geräts auf die Leitungspaare des 1. und 2. Fernschreibsignal-
   wandlers zu schalten (analog Kanäle 7 und 8 des 2. Geräts
   mit den Fernschreibsignalwandlern 3 und 4 zusammenschalten),
c) die Bedienelemente an den Fernschreibsignalwandlern in folgende
   Ausgangsstellungen zu stellen:
   - 27 V-OTKЛ.                OTKЛ
   - MCБ BKЛ. - 1KPAT          MCБ BKЛ.
   - MSБ BKЛ. - 2KPAT          MCБ BKЛ.
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POS BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           4
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          PAБOTA
   - 1KPAT - 2KPAT             2KPAT
   - ДУ                        BKЛ
Die Komplexkontrolle ist wie folgt auszuführen:
1. Stromversorgung einschalten (Schalter 27 V - OTKЛ. in
   Stellung 27 V schalten) - an den Fernschreibsignalwandlern
   müssen nach weniger als 8 s die Indikatoren HOPMA aufleuchten.
   Vom Mechaniker des SFe-GS melden lassen, daß die Leuchtdioden
   HET CИГH. ИCT. ИHФ 7,8 verloschen sind.
2. Am 1. und 2. Fernschreibsignalwandler nacheinander die Knöpfe
   BЫ3OB 1KPAT und BЫOB 2KPAT drücken. Dabei müssen am 3. und
   4. Fernschreibsignalwandler die entsprechenden Kontrollampen
   BЫ3OB 1KPAT und BЫOB 2KPAT aufleuchten und ein akustisches
   Signal ertönen. Analog Rufübertragung vom 3. und 4. Fern-
   schreibsingalwandler zum 1. und 2. Fernschreibsignalwandler
   überprüfen.
3. Kontrolltext von der Sende-FSM (1. Fernschreibsignalwandler,
   1. Sektor) zur Empfangs-FSM (3. Fernschreibsignalwandler,
   1. Sektor) schreiben.
4. Kontrolle analog für alle Sektoren und alle Fernschreibsignal-
   wandler durchführen.

2.3.4. Zusatzausrüstung
2.3.4.1. Wechselsprechanlage UPA-2
Die Betriebsbereitschaft der Wechselsprechanlage ist wie folgt
zu prüfen:
1. Anschluß der Verbindungs- und Stromversorgungskabel sowie
   der Mikrofone prüfen.
2. Kippschalter in folgende Ausgangsstellung stellen:
   a) am Bedienpult PSW
     - BKЛ. - OTKЛ.            OTKЛ.
     - CЛЖ. CB. - PAДИO        CЛЖ. CB.
   b) am Pult ПCK
      - ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.)    OTKЛ.
      - CЛЖ. CB. - PAДИO       CЛЖ. CB.
      - БЧB - OTKЛ.            OTKЛ.
      - УПP. (BKЛ. - OTKЛ.)    OTKЛ.
3. Wechselsprechverbindung zwischen dem Bedienpult PSW und Pult
   ПCK wie folgt prüfen:
   - Stromversorgung dieser Pulte einschalten, indem die Netz-
      schalter ПИT. dieser Pulte in Stellung BKЛ. geschaltet wer-
      den.
    - Sprechtaste eines Mikrofons an einem dieser Pulte drücken
      und die Lautstärkeregler in die Stellung der maximalsten
      Verstärkung drehen.
    - Arbeit des Empfangsverstärkers überprüfen, indem einige
      Worte in das Mikrofon bei gedrückter Sprechtaste gesprochen
      werden. Diese Worte müssen am anderen Pult hörbar sein.
    -Verbindung vom anderen Pult aus analog prüfen.
4. Funkverbindung von der Wechselsprechanlage über das UKW-Funk-
   gerät R 105 M kontrollieren:
   - Kippschalter AKK. ABT. BЫKГ. - 12 V am Umformer ПHC-15M
     in Stellung "-12 V" schalten und Tastenschalter BKЛ. drücken.
   - Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) eines beliebigen Pultes in
     Stellung BKЛ. schalten.
   - Kippschalter CГЖ. CB. - PAДИO in Stellung CГЖ. CB. schalten
     und Ruf über Funk aus dem Kofferaufbau durchführen.
   - Kippschalter CГЖ. CB. - PAДИO bei einem anliegenden Ruf über
     Funk in Stellung PAДИO schalten. Sprechtaste drücken und
     Teilnehmer rufen - die Kontrollampe PAДИO am Pult muß leuch-
     ten.
   - Sprechtaste loslassen - das Funkgerät wird auf Empfang umge-
     schaltet; die Lautstärke beim Empfang kann mit dem Potentio-
     meter ГPOMKOCTЬ eingestellt werden.
   - Funkverbindung aus dem Fahrerhaus analog durchführen und
     prüfen.
5. Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) nach der Überprüfung in
   Stellung OTKЛ. schalten und Potentiometer ГPOMKOCTЬ in die
   Mittelstellung drehen.
Anmerkung:
Die Überprüfung des UKW-Funkgeräts R 105 M im Zusammenwirken mit
der Wechselsprechanlage UPA-2 in der Betriebsart PAДИO ist nur
auf der befohlenen Arbeitsfrequenz gestattet!

2.3.4.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12
Die Stromversorgung der Filterventilationsanlage wird bei ange-
legter Wechselspannung 380 V mit Wechselspannung und bei Not-
strombetrieb von den Akkumulatoren über das Stromversorgungsgerät
BPSSh-M sichergestellt.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt einzuschalten und zu
prüfen:
1. Kabelanschluß zwischen Filterventilationsanlage und Stromvers-
   sorgungsgerät BPSSh-M kontrollieren.
2. Lufteintritts- und Abgasaustrittsöffnung der Heiz- und
   Lüftungsanlage OW-65 im Kofferaufbau schließen.
3. Schutzdeckel des Vorfilters durch Drehen des Griffes bis zum
   Anschlag öffnen.
4. Türen und sämtliche anderen Öffnungen des Kofferaufbaus
   schließen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung
   ФBУ schalten.
6. Hahn am Manometer der Kontrolltafel der Filterventilations-
   anlage in Stellung ПOДПOP. stellen.
7. Stromversorgung einschalten und Filterventilationsanlage etwa
   30...60 s bei geschlossenem Luftaustrittsstutzen arbeiten las-
   sen.
8. Deckel am Ausgang des Luftkanals (-rohrs) durch Drehen der
   Kappe entgegen der Uhrzeigerrichtung allmählich öffnen, bis
   der Anzeigewert am Manometer der Kontrolltafel mindestens
   245 Pa beträgt.
9. Leistung (Luftstau) der Filterventilationsanlage nach der Um-
   rechnungstabelle bestimmen - die Leistung soll mindestens
   100 m/h betragen.
Entspricht die Leistung der Filterventilationsanlage nicht dem
Normwert, sind folgende Arbeitsgänge auszuführen:
1. Türen des Kofferaufbaus und Luftaustrittsstutzen vollständig
   schließen.
2. Hahn am Manometer der Kontrolltafel in Stellung
   ПPOИ3BOДИTEЛЬHOSTЬ stellen.
3. Leistung der Filterventilationsanlage mittels Manometer und
   Umrechnungstabelle erneut bestimmen. Bei Notwendigkeit kann
   die Filterleistung mit Hilfe des Dämpfers korrigiert werden.
   Entspricht der Überdruck im Kofferaufbau nicht dem Normwert -
   trotz maximaler Leistung der Filterventilationsanlage - ist die
   Hermetisierung des Kofferaufbaus zu prüfen.

Die Funktionskontrolle der Filterventilationsanlage bei Batterie-
stromversorgung (Notstromversorgung) ist analog auszuführen.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt nach der Funktions-
kontrolle auszuschalten:
1. Stromversorgung der Filterventilationsanlage mit dem Schalter
   der Kontrolltafel ausschalten.
2. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung
   OTKЛ. schalten.
3. Kappe auf den Luftaustrittsstutzen bis zum Anschlag fest-
   schrauben.
4. Schutzdeckel des Vorfilters schließen.
Die Kappe (Folie) des Vorfilters ist nur beim Verwenden der Fil-
terventilationsanlage zum Schutz vor radioaktiven Stoffen, che-
mischen Kampfstoffen und biologischen Kampfmitteln abzunehmen.
Dazu sind
1. die Schutzkappe und der Flansch abzunehmen,
2. die Kappe abzunehmen und in den Ersatzteilsatz abzulegen.
3. die Schutzkappe und der Flansch wieder aufzusetzen.
Das Öffnen des Vorfilters ist beim Verwenden der Filterventila-
tionsanlage als Lüfter des Kofferaufbaus Verboten! Die Filterven-
tilations ist zu konservieren, sofern sie nicht benötigt
wird.

2.3.4.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-54
Der Einsatz der Heiz- und Lüftungsanlage (Anlage OW-65) ist ge-
mäß der A 05071/410 durchzuführen. Die nachstehend angegebenen
Arbeitsgänge enthalten spezifische Besonderheiten, die durch den
Einsatz im SFs-GS bedingt sind.

Die Anlage OW-65 wird Über das Stromversorgungsgerät BPSSh-M im
SFs-GS betrieben. Sie ist wie folgt in der Betriebsart HEIZEN
einzuschalten und zu prüfen:
1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung OTOПЛEHИE stellen.
2. Füllstand des Kraftstoffbehälters der Anlage OW-65 prüfen
   und ggf. DK nachzufüllen.
3. Kraftstoffhahn und Abgasaustrittsstutzen für die Warmluft
   öffnen.
4. Hebel zum Schließen des Luftansaugschachtes bis zum Anschlag
   entgegen der Uhrzeigerrichtung stellen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung
   OB-65 schalten (Gleichspannung 12 V liegt an der Bedientafel
   der Anlage OW-65 an; der Ventilator läuft an).
6. Schalter BKЛ. CBEЧИ, um die Glühkerze in der Brennerkammer der
   Anlage OW-65 zum Glühen zu bringen, an der Bedientafel ein-
   schalten und 20...30 s in dieser Stellung halten - die Funk-
   tion der Glühkerze kann an dem Anzeigeelement KOHTPOЛЬ
   PA3OГPEBA CBEЧИ überprüft werden (Glühfaden im Inneren muß
   hellrot glühen).
7. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. der Bedientafel in Stel-
   lung ЧACTИЧH. (1/2) schalten (äußerste rechte Stellung) - der
   Elektromotor der Anlage OW-65 muß anlaufen.
8. Glühkerze etwa 30 s nach dem Anlaufen des Elektromotors aus-
   schalten bzw. Einschaltvorgang in der genannten Reihenfolge
   wiederholen, wenn 3 min nach dem Anlaufen des Elektromotors
   die grüne Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ OTOПИTEЛЯ
   nicht leuchtet.
9. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. nach einer Betriebszeit
   der Anlage OW-65 von etwa 10...15 min in Stellung ПOЛH. (1)
   schalten (Mittelstellung) - die Anlage OW-65 muß mit voller
   Leistung arbeiten. In der Stellung ЧACTИЧH. darf die Anlage
   OW-65 höchstens 1 h arbeiten! Bei der Temperatur unter -20 °C
   im Kofferaufbau, wenn der Elektromotor bei Halblastbetrieb
   zu lange läuft, ist das Anlassen der Anlage OW-65 im Voll-
   lastbetrieb gestattet.
10. Funktion der Anlage OW-65 bei Batteriestromversorgung wie
   folgt prüfen:
   - Schalter PEЖ. БAT. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in
     Stellung PA3P. und Schalter POД ПИT. in Stellung OTKЛ. bei
     anliegender Wechselspannung schalten.
   - Funktion der Anlage OW-65 entsprechend den Arbeitsgängen
     6 bis 9 kontrollieren - die Arbeit der Anlage OW-65 darf
     nicht unterbrochen werden.
Liegt ein Netzausfall vor, kann gleichfalls die Stromversorgung
der Anlage OW-65 durch die Akkumulatoren des Kofferaufbaus sicher-
gestellt werden. Die Anlage OW-65 ist dabei entsprechend Arbeits-
gang 10 auf Batteriestromversorgung umzuschalten. Das Anlassen
der Anlage OW-65 über die Akkumulatoren des Kofferaufbaus ist
nur in Ausnahmefällen zulässig.
Die Funktionskontrolle in der Betriebsart LÜFTEN DES KOFFERAUFBAUS
ist wie folgt auszuführen:
1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung BEHTИЛЯЦИЯ stellen und Lufteintrittsstutzen so ein-
   stellen, daß Luft von außen angesaugt wird.
2. Kraftstoffhahn schließen.
3. Überdruckventil öffnen.
4. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung
   BEHT. und Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧSCTИЧH. der Bedientafel
   in Stellung ЧSCTИЧH. (Teilbetrieb) schalten.
Die Anlage OW-65 wird automatisch ausgeschaltet, wenn die Tempera-
tur im Kofferaufbau auf den normalen Wert von +20 °C ± 5 K ange-
stiegen ist.
Zum Ausschalten der Anlage OW-65 ist der Kraftstoffhahn zu schlie-
ßen oder der Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧSCTИЧH. der Bedientafel
in Stellung ЧSCTИЧH. zu schalten. Dabei wird der Anlage OW-65
kein Kraftstoff mehr zugeführt. Der Elektromotor, der den Ventila-
tor antreibt, arbeitet weiter zum Durchlüften der Verbrennungs-
kammer. Er arbeitet so lange, bis sich die Temperatur in der Ver-
brennungskammer der Anlage OW-65 auf +40 °C verringert hat. Danach
schaltet sich der Elektromotor selbständig ab, welches durch Ver-
löschen der grünen Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ OTOПИTEЛЯ
signalisiert wird. Die Anlage OW-65 darf erst nach dem Verlöschen
der genannten Signale erneut in Betrieb genommen werden.
Die Überhitzungsschutzschaltung schaltet bei einer Temperatur
von +110 °C ± 20 K das Abschaltrelais ein und die Kraftstoffpumpe
sowie das elektromagnetische Ventil aus. Dabei wird der rote Knopf
des Thermorelais PEЛE ПEPEГPEBA freigegeben.
Nach Beseitigung der Ursache der Überhitzung der Anlage OW-65
können der rote Knopf des Thermorelais gedrückt und die Anlage
OW-65 erneut angelassen werden.
Beim Betrieb der Anlage OW-65 kann im Kofferaufbau ein Überdruck
entstehen, wenn alle Öffnungen geschlossen sind. Das Kann zu einem
Staudruck von Warmluft im Heizkörper sowie zur Überhitzung und
automatischen Abschaltung führen. Deshalb ist im Kofferaufbau
die Lüfterklappe zu öffnen.
Soll die Anlage OW-65 nicht Frischluft von außen ansaugen, son-
dern bereits angewärmte Luft aus dem Kofferaufbau, ist die Lüf-
terklappe zu schließen.

2.3.4.4. Klimaanlage 1K22
Die Funktion der Klimaanlage und die Arbeitsweise derselben in den
verschiedenen Betriebsarten sind wie folgt zu prüfen:
1. Hülle vom Verdichter-Kondensationsaggregat (KKA) abnehmen.
2. Deckel des in den Kofferaufbau hineinragenden Luftschachtes
   öffnen.
3. Klappe des Deckenluftschachtes öffnen, indem die Arretierung
   der Handkurbel gelöst, Der Handgriff nach unten geklappt und
   die Handkurbel in Zeigerrichtung OTKPЫTO bis zum Anschlag
   gedreht werden.
4. Zuführung von Außenluft bei Notwendigkeit in den Kofferaufbau
   gewährleisten, wobei die Klappe der am Boden der Abdeckung
   des Luftaufbereitungsaggregats (BOA) befindlichen Außenluftzu-
   führung geöffnet werden muß. Dazu ist die entsprechende Kurbel
   in Zeigerrichtung bis zum Anschlag zu drehen.
5. Automatischen Sicherungsschalter am Schaltpult (ПУ) der Klima-
   anlage einschalten - das Vorhandensein der Spannung wird durch
   eine grüne Kontrollampe angezeigt.
6. Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB zum Einschalten
   der Klimaanlage (Betriebsart KÜHLUNG- AUTOMATIK) in Stellung
   OXЛAЖДEHИE, Wahlschalter OTKЛ. - BKЛ No. 1 - BKЛ. No 1,2 in eine
   Stellung gemäß Tabelle 4 und Schalter ABTOMAT - OTKЛ. -
   PУЧHЙ in Stellung ABTOMAT schalten - die Klimaanlage wird
   eingeschaltet, wenn die am Temperaturregler eingestellte
   Temperatur um ca. 2 °C höher als die Kofferaufbau vorhan-
   dene ist.
   Wenn sich die Klimaanlage eingeschaltet hat, ist mit der
   Klappe der Außenluftzuführung die von außen in den Kofferauf-
   bau strömende Frischluftmenge zu regulieren.
   Tabelle 4 Stellung des Wahlschalters OTKЛ. - BKЛ. No 1-
             BKЛ. No 1,2
Frischlufttemperatur Stellung des Schalters
in Grad Celsius
5...15OTKЛ.
15...25BKЛ No 1.
25 und höher BKЛ. No 1,2
7. Klimaanlage in der Betriebsart HANDBETRIEB in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГEB
   in Stellung OXЛAЖДEHИE, der Schalter OTKЛ. - BKЛ. No 1 -
   BKЛ. No 1,2 in eine Stellung gemäß Tabelle 4 und der Schalter
   BATOMAT - OTKЛ. - PУЧHOЙ geschaltet werden.
   Dabei müssen die Klappe der Außenluftzuführung der Klimaanla-
   ge und der Deckel des Luftansaugschachtes der Heiz- und Lüf-
   tungsanlage OW-65 geschlossen werden (Rezirkulation).
   Anmerkung:
   Wenn sich in der Betriebsart KÜHLUNG die Klimaanlage ausschal-
   tet und die Kontrollampe ABARPИЯ aufleuchtet, müssen zum erneu-
   ten Einschalten erst alle Schalter in die Stellung OTKЛ. über-
   führt und danach in die entsprechenden Stellungen geschaltet
   werden.
8. Klimaanlage in der Betriebsart HEIZUNG in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXOЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB
   in Stellung OБOГPEB und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. - PУЧHOЙ
   in Stellung ABTOMAT oder PУЧHOЙ, je nachdem, ob automatischer
   oder Handbetrieb gewählt wird, geschaltet werden. Die Frisch-
   luftzuführung wird wie in der Betriebsart KÜHLUNG geregelt.
   Bei Notwendigkeit kann die Klappe des Überdrucks im Koffer
   zur Regelung herangezogen werden.
9. Klimaanlage in der Betriebsart VENTILATION in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXOЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB
   in die Stellung BEHTИЛЯЦИЯ und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. -
   PУЧHOЙ in Stellung PУЧHOЙ geschaltet werden. Dazu müssen die
   Klappen der Frischluftzuführung und des Überdrucks im Koffer
   geöffnet sein.
10. Alle Schalter zum Ausschalten der Klimaanlage in Stellung
   OTKЛ. und automatische Sicherungsschalter in die Stellung
   BЫKЛ. schalten.

2.4. Betriebsdienst
2.4.1. Herstellen der Dienstverbindungen
Vor beginn der Arbeit ist mit allen Gerätesätzen der Nachrichten-
zentrale, die mit dem SFs-GS zusammenarbeiten, die Sicherstellung
der Dienstverbindungen zu kontrollieren.
Fernsprechdienstverbindungen werden mit dem Fernsprechkonzentrator
KTS-25 organisiert.

2.4.2. Bedienung der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
2.4.2.1. Bedienpersonal
Die Fernschreibvermittlung TG-15/10M1 wird durch einen Fern-
schreiber bedient.

2.4.2.2. Vermitteln der Fernschreibmaschinen mit den Start-Stopp-
         Ausgängen der Fernschreibsignalwandler T 230-06
Zum Herstellen der Verbindung über die Fernschreibsignalwandler
T 230-06 sind folgende Bedienhandlungen erforderlich:
1. Buchse ПEP. und П. des erforderlichen Fs-Kanals am Einschub
   BK-15 mit einer doppeladrigen Schnur mit den Buchsen ПEP. und
   П. des Arbeitsplatzes am Einschub BAP-10 verbinden.
2. Schalter des Arbeitsplatzes in Stellung KAH. schalten.
3. Linienstromstärke im Empfangs- und Sendestromkreis messen
   sowie einregeln.

2.4.2.3. Vermitteln von Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
         signalwandler T 230-06 mit Fernschreibteilnehmern
Die Start-Stopp-Ausgänge der Fernschreibsignalwandler mit den Teil
nehmern sind wie folgt zu vermitteln:
1. Buchsen ПEP. und ПP. des Fs-Kanals am Einschub BK-15 mit einer
   doppeladrigen Schnur mit den Buchsen ПEP. und ПP. des Einschubs
   BAP-10 des entsprechenden Teilnehmers verbinden.
2. Linienstrom im Empfangsstromkreis messen und bei Notwendigkeit
   mit dem Potentiometer PEГЛЛИP. TOKA an der Kassette BAP-2
   nachregeln.
3. Schreibverkehr anhand der blinkenden Kontrollampe KOHTP. PAБ.
   bei gedrücktem Tastenschalter KOHTP. PAБ. kontrollieren.
Beim Betriebsdienst ist zu beachten:
a) Nach Beendigung des Verkehrs muß der Teilnehmer vom Fs-An-
   schaltkasten AStschA-m1 des Abrufsignal geben, wobei am Ein-
   schub BAP-10 die Kontrollampe BЫ3. - OTБ. aufleuchten und
   die Klingel der Kassette BI ertönen müssen. Der Vermittlungs-
   fernschreibmaschine trennt daraufhin die Verbindung.
b) Muß mit Umsetzer- oder Teilnehmereinrichtungen verschiedener
   Teilnehmerschaltungen gearbeitet werden, sind die Verbindungen
   mit einfachen Schaltschnüren herzustellen, indem die verschie-
   denen Buchsen BЫX. УП und BЫX. AБ verbunden werden.

2.4.2.4. Vermitteln von Fernschreibteilnehmern und Start-Stopp-
         Ausgängen der Fernschreibsignalwandler T 230-06, welche
         nicht fest auf die Fernschreibvermittlung geschaltet
         sind
Wenn Start-Stopp-Ausgänge von Fernschreibsignalwandlern nicht
ständig auf die Fernschreibvermittlung aufgelegt sind, ist die
Vermittlung zwischen einem Teilnehmer und einem Kanal über die
Fernschreibsignalwandler sicherzustellen. Dabei ist zu beachten:
a) Die Vermittlungsfernschreibmaschine muß den Betriebsmechaniker der
   Endstelle über den Fernsprechkonzentrator KTS-25 rufen und
   die erforderliche Verbindung anfordern.
b) Der Betriebsmechaniker der Endstelle schaltet an seinem
   Gerät BKTS den erforderlichen Start-Stopp-Ausgang an den
   Einschub BK-15 an.
c) Die Vermittlung und die Kontrolle des Verkehrs zwischen dem
   Teilnehmer und dem Start-Stopp-Ausgang ist durch die Vermitt-
   lungsfernschreibmaschine analog Teil B, Abschn. 2.4.2.6., abzuwickeln.

2.4.2.5. Transitschaltungen
Die Start-Stopp-Ausgänge unterschiedlicher Endgeräte sind über die
Kassetten BÄRT, gleicher Typen über die Kassetten BT oder BÄRT,
zu verbinden. Die Arbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Buchsen ПEP. - ПP. KAH. des 1. Start-Stopp-Ausgangs über Ver-
   mittlungsschnüre mit den Buchsen ПEP. - ПP. der Seite A der
   Transitschaltung, die Buchsen ПEP. - ПP. des n-ten Start-Stopp-
   Ausgangs mit den Buchsen ПEP. -ПP. der Seite B verbinden.
2. Strom in den angeschlossenen Stromkreis mit dem Meßinstru-
   ment der Kassette BI prüfen und bei Notwendigkeit den Linien-
   strom (45 ± 5) mA mit dem entsprechenden Potentiometer an der
   Kassette BÄRT einregeln.
3. Teilnehmer von der bevorstehenden Transitschaltung in Kennt-
   nis setzen.
4. Verbindung überwachen anhand des Flackerns der Glimmlampe
   der Transitschaltung bei gedrücktem Tastenschalter KOHTP. PAБ.
   A > Б bzw. KOHTP. PAБ. Б > A.
Bei Verbindungsunterbrechung mit einem Teilnehmer sind folgende
Bedienhandlungen auszuführen:
1. Transitverbindung trennen.
2. Anschaltung in Richtung der gestörten Verbindung und Ursache
   des Ausfalls aufklären.
3. Verbindung herstellen und erneut die Transitverbindung schal-
   ten.
Nach Beendigung es Transitverkehrs soll jeder Teilnehmer von
seiner FSM mindestens 10 Kombinationen "PУC" senden, wobei am
Einschub BK-15 die Kontrollampe OTБ. der Transitschaltung auf-
leuchten und die Klingel ertönen müssen.
nach Erhalt des Abrufsignals überzeugt sich der Vermittlungsfern-
schreiber davon, daß die Glimmlampe nicht mehr blinkt, fragt
die Teilnehmer ab und trennt sämtliche Transitschaltungen.

2.4.2.6. Vermitteln eines Start-Stopp-Ausgangs mit einer Duplex-
         Fernschreibstelle über die Fernschreibvermittlung
         TG-15/10M1
Der Start-Stopp-Ausgang ist mit einer Duplex-Fernschreibstelle
über die Fernschreibvermittlung wie folgt zu vermitteln:
1. Buchsen ПEP. und ПP. der Kanalschaltung des Einschubs BK-15
   mittels Vierdraht-Vermittlungsschnur mit den Buchsen BЫX. AБ
   der Teilnehmerschaltungen des Einschubs BAP-10 verbinden.
2. Strom in den Empfangs- und Sendestromkreisen des Start-Stopp-
   Ausgangs mit dem Meßgerät des Einschubs BK-15 prüfen und bei
   Notwendigkeit einregeln.
3. Kippschalter BЫ3. - OTБ. - BЫ3. der Teilnehmerschaltungen in
   Stellung BЫ3. schalten.
4. Verkehr anhand der flackernden Glimmlampe KOHTP. PAБ. bei
   gedrücktem Tastenschalter verfolgen.
Die Verbindung ist beim Aufleuchten der Kontrollampe BЫ3. - OTБ.
oder wenn die Klingel ertönt zu trennen. Vorher ist jedoch noch
die Verkehrsbeendigung anhand der flackernden Glimmlampe zu
kontrollieren.

2.4.3. Herstellen zirkularer Fernschreibverbindungen
2.4.3.1. Block für Zirkularvebindungen BCS-10M
Der Block für Zirkularverbindungen ist direkt mit der Fernschreib-
vermittlung TG-15/10M1 gekoppelt. Mit ihm ist es möglich, Fern-
schreiben gleichzeitig mit mehreren FSM zu empfangen oder von einer
FSM in mehrere Richtungen zu senden.
Der Block arbeitet mit den Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
signalwandler T 230-06, die an die ersten 5 Blöcke BK-2 der Fern-
schreibvermittlung TG-15/10M1 angeschlossen sind.

2.4.3.2. Herstellen der Arbeitsbereitschaft
Die Arbeitsbereitschaft ist wie folgt herzustellen:
1. Kippschalter CETЬ- OTKЛ. in Stellung CETЬ schalten - die
   Kontrollampen 110 V und 24 V müssen leuchten. Die Kontroll-FSM
   ist auch an diesem Block nicht angeschlossen.
2. Tastenschalter KONTPOПЬ zur Kontrolle der Spannungen 110 V und
   24 V drücken.

2.4.3.3. Empfang von Fernschreiben
Zum Empfang von Fernschreiben mit mehreren Empfangs-FSM ist die
Buchse TPAH3. KAH. des Blocks für Zirkularverbindungen mittels
einer Klinkenschnur mit der Empfangsbuchse des entsprechenden
Kanals (ПP. KAHAЛ am Block BK-2) zu verbinden.
Die zusätzlichen Empfangs-FSM sind mit Klinkenschnüren mit den
Buchsen BЫX. der Blöcke BK-2 zu verbinden.
Anmerkung:
Es sind die Ausgänge der Blöcke BK-2 zu verwenden, die nicht
auf reale Nachrichtenkanäle geschaltet sind. Die Fernschreib-
signalwandler T 230-06 der verwendeten Ausgänge müssen zu diesem
Zweck in die Betriebsart HA CEБЯ geschaltet werden.

Mit dem Schalter OTKЛ.- ЦPK am Block für Zirkularverbindungen
werden die FSM wie folgt zugeschaltet:
1. Schalter OTKЛ- ЦPK in Stellung ЦPK schalten.
2. Tastenschalter ПУCK drücken - die Kontrollampen 100 V und 24 V
   müssen verlöschen.
3. Linienströme an den Anschalttafeln der FSM bei Notwendigkeit
   nachregeln.
4. Empfang mit den Tastenschaltern KOHTP. PAБ. kontrollieren -
   die Glimmlampen über den Tastenschaltern müssen flackern, wenn
   ein Signal empfangen wird.

2.4.4. Aufnahme von Fernschreibverbindungen
2.4.4.1. Arbeit im Zweisektorenbetrieb
Im Zweisektorenbetrieb können als Sender und Empfänger der Fern-
schreibinformationen nur FSM verwendet werden (siehe Tabelle der Be-
triebsarten ortsseitig). Die Verbindungsaufnahme ist wie folgt
auszuführen:

1. Ausgangsstellungen der Medienelemente an den Fernschreibsignal-
   wandlern einstellen:
   - 27 V - OTKЛ.              OTKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 1KPAT          MCБ BKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 2KPAT          MCБ BKЛ.
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POS BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           gemäß Tabelle der Arbeitsgeschwin-
                               digkeit (Frontdeckel)
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          PAБOTA
   - 1KPAT - 2KPAT             2KPAT
2. Impulskanal des Fernschreibsignalwandlers im SFs-GS mit dem
   Impulskanal des entsprechenden SAS-Gerätes zusammenschalten
   lassen.
3. Schalter 27 V - OTKЛ. in Stellung 27 V schalten. Dabei müssen
   die Indikatoren CETЬ und PAБOTA am Fernschreibsignalwandler und
   der Indikator CЛT an der Signaltafel StschS001 leuchten. Danach
   können Informationen von der Sende-FSM gesendet werden.
Um den Fernschreiber oder diensthabenden Mechaniker der Gegenstelle
zu rufen, ist der Knopf BЫ3OB am Fernschreibsignalwandler T 230-06
oder Knopf BЫ3OB TEXHИKA an der Signaltafel StschS001 zu betäti-
gen. nach Aufleuchten der entsprechenden Indikatoren und Ertönen
eines akustischen Signals ist der Schalter 3C - OTKЛ. in Stellung
OTKЛ. zu schalten, wobei die akustische Signalisation abgeschaltet
wird. Nach Beendigung der Dienstverbindung ist der Schalter 3C -
OTKЛ. wieder in die Stellung 3C zu schalten.
bei Erhalt eines Rufes von der Gegenstelle, wobei die entsprechende
Signalanzeige aufleuchtet und ein akustisches Signal ertönt, ist
der Schalter 3C - OTKЛ. in Stellung OTKЛ. zu schalten und der Knopf
BЫ3OB (BЫOB TEXHИKA) des entsprechenden Sektors bis zum Verlö-
schen der Signalanzeige zu drücken. Danach kann das Dienstgespräch
geführt werden. Nach Abschluß des Dienstgespräches ist der Schalter
3C - OTKЛ. wieder in Stellung 3C zu schalten.

2.4.4.2. Arbeit im Einsektorenbetrieb
Die Verbindungsaufnahme im Einsektorenbetrieb ist wie folgt aus-
zuführen:
1. Ausgangsstellungen der Bedienelemente an den Fernschreibsignal-
   wandler einstellen:
   - 27 V - OTKЛ.              OTKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 1KPAT          MCБ BKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 2KPAT          2KPAT
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POS BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           gemäß Tabelle der Arbeitsgeschwin-
                               digkeit (Frontdeckel)
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          PAБOTA
   - 1KPAT - 2KPAT             1KPAT

2.5. Abbau des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Der Abbau ist nach dem Abmelden der Nachrichtenverbindungen wie
folgt auszuführen:
1. Stromversorgung sämtlicher Geräte, Blöcke und Einrichtungen
   abschalten (Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0").
2. Sämtliche Schalter an den Geräten, Blöcken und Einrichtungen
   in die Ausgangsstellungen schalten.
3. Stromversorgung vom SFs-GS abschalten, Spannungslosigkeit
   prüfen und Stromversorgungskabel trennen sowie aufnehmen.
4. Abgesetzte Fernsprechapparate abbauen.
5. Kanal- und Ortskabel trennen sowie am festgelegten Platz
   unterbringen.
6. Genutztes Zubehör reinigen, verpacken und zuverlässig
   befestigen.
7. Befestigung der Geräte, Blöcke sowie Einrichtungen kontrol-
   lieren, visuelle Durchsicht durchführen, festgestellte Mängel
   beseitigen und SFs-GS zur Verlegung vorbereiten.
8. Funktionskontrolle des UKW-Funkgeräts R 105 M und der Wechsel-
   sprechanlage UPA-2 durchführen.
9.  Erdbohrer/Erdstecker herausdrehen und reinigen.
10. Erdungskabel reinigen, aufwickeln und am Aufbewahrungsort
   ablegen.
11. Zustand sowie Befestigung des Zubehörs an der äußeren Koffer-
   aufbauwand kontrollieren und die Kabeleinführungen verriegeln.

2.6. Schutz der Nachrichtenkräfte des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
     vor den Wirkungen von Massenvernichtungswaffen des Gegners
Der Schutz der Nachrichtenkräfte vor Massenvernichtungswaffen
(MVW) des Gegners wird erreicht,
a) durch den rechtzeitigen pioniertechnischen Ausbau der Stellung
   und das Ausnutzen der natürlichen Schutzeigenschaften des Ge-
   ländes sowie der vorhandenen Deckungen,
b) durch Nutzen der persönlichen Schutzausrüstung der struk-
   turmäßigen Geräte und Mittel zum Durchführen der Kernstrah-
   lungs- und chemischen Kontrolle,
d) durch Nutzen der Filterventilationsanlage, die ein Einströmen
   von radioaktiven Stoffen, chemischen Kampfstoffen und biologi-
   schen Kampfmittel in den Kofferaufbau verhindert.
Die Benachrichtigung und Warnung der Nachrichtenkräfte über den
Einsatz vom MVW durch den Gegner kann über die Dienstverbindungen
oder über das UKW-Funkgerät R 105 M erfolgen. Nach dem Erhalt
des Signals oder der Feststellung über den Einsatz von MVW durch
den Gegner ist von den Nachrichtenkräften die persönliche Schutz-
ausrüstung anzulegen.
Danach ist die Filterventilationsanlage des SFs-GS auf den Schutz
betrieb in folgender Reihenfolge umzuschalten:
1. Fenster des Kofferaufbaus mit den Abdeckungen, Deckel der Ven-
   tilatoren und Fenster des Fahrerhauses fest schließen.
2. Öffnungen für die Luftzufuhr der Heiz- und Lüftungsanlage sowie
   der Klimaanlage schließen.
3. Filterventilationsanlage in Betrieb nehmen.
4. Persönliche Schutzausrüstung im Kofferaufbau bei Erreichend des
   geforderten Druckes ablegen. Wird der Druck 245 Pa nicht er-
   reicht, ist es verboten, die persönliche Schutzausrüstung ab-
   zulegen!
Beim Verlassen bzw. Betreten des Kofferaufbaus ist folgende
Ordnung einzuhalten:
1. Persönliche Schutzausrüstung vor dem Öffnen der Tür(en) anlegen.
2. Leistung der Filterventilationsanlage auf 50% verringern.
3. Kofferaufbau betreten/verlassen.
4. Tür(en) dicht schließen und nach einer zeit von etwa
   15...20 min die persönliche Schutzausrüstung ablegen, wenn
   der Druck mindestens 245 Pa beträgt.

3. Wartung
Die Wartung des SFs-GS umfaßt
a) das Prüfen der Vollzähligkeit,
b) Reinigungsarbeiten und beseitigen von Schutz, Korrosion,
   Feuchtigkeit und Deformationen sowie Maßnahmen zum Schutz
   gegen äußere Einflüsse,
c) das Prüfen der Funktionsfähigkeit gemäß den Bestimmungen der
   Anleitung zur Nutzung und das beseitigen von elektrischen
   sowie mechanischen Mängeln mit dem strukturmäßigen Werkzeug,
d) die Funktions- und Normwertüberprüfungen,
e) das Austauschen defekter Teile und den Einsatz von Teilen mit
   gleichen Kennwerten.
Bei der Wartung sind neben den Bestimmungen der A 040/1/012 War-
tung der Nachrichtenausrüstung die Festlegungen der gerätebezoge-
nen Wartungstechnologien einzuhalten.

4. Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung
Beim Beseitigen von Fehlern/Störungen sind die geltenden ASAO,
TGL-Bestimmungen sowie die Festlegungen dieser Anleitung zu
be3achten und einzuhalten.
Es ist verboten, mechanische Instandsetzungsarbeiten unter Spannung
(> 50 V) durchzuführen. Arbeiten unter Spannung auf Grund besonderer
technischer Erfordernisse dürfen nur auf Befehl des Truppführers
bzw. Werkstattleiters im Beisein eines Aufsichtsführenden ausge-
führt werden. Dabei sind Gummimatten, Gummihandschuhe und isolier-
tes Werkzeug zu verwenden.

Es ist bei der Instandsetzung verboten,
a) Geräte, Blöcke und Einrichtungen ohne Weisungen des Truppführers
   oder Werkstattleiters zu öffnen bzw. demontieren,
b) Lötarbeiten innerhalb der Geräte, Blöcke und Einrichtungen bei
   anliegender Betriebsspannung auszuführen,
c) Sicherungen zu brücken,
d) die Verkabelung im Kofferaufbau zu ändern.

Den Nachrichtenkräften ist es gestattet,
a) Gewindeverbindungen nachzuziehen und zu kontern,
b) sämtliche Verschmutzungen/korrodierte Teile zu säubern und
   zu fetten,
c) schadhafte Oberflächen nachzustreichen,
d) Isolationen auszubessern bzw. auszuwechseln,
e) Schalter, Kontaktleisten (Steckverbinder), Buchsen usw. zu
   reinigen,
f) Einzelteile nachzuformen bzw. Verformungen zu beseitigen,
g) Geräte, Blöcke und Einrichtungen zu reinigen.
In der Tabelle 5 sind einige charakteristische Fehler und die
Methoden zu deren Beseitigung angegeben.
Tabelle 5 Fehlerliste
                                                              
Fehler              Ursache                  Beseitigung      
Kontrollampen       Stromkabel,              Kabelbefestigung
BXOД CETЬ 1,2 am    Stecker, Anschlußmuffen  prüfen bzw. Kabel
Stromversorgungs-   defekt oder gelockert    durchmessen.
BKRZ leuchten
nicht.

Beleuchtung des     Türschalter defekt       Kontakt des Tür-
Kofferaufbaus                                justieren.
läßt sich nicht
einschalten.

Beliebige Decken-   Deckenlampe, Sicherung  a) Glühlampe oder
leuchte leuchtet    OCB. 20 A am BPSSh-M       Sicherung aus-
nicht.              bzw. Stecker OCB. am       wechseln.
                    BPSSh-M ohne Kontakt    b) Befestigung des
                                               Steckers prüfen.

Havarie- bzw.       Glühlampe oder Tür-      Glühlampe auswech-
Tarnbeleuchtung     schalter defekt          seln bzw. Kontakt
wird beim Öffnen                             justieren.
der Tür nicht
eingeschaltet.

Kontrollampe       a) Anzeigelampe defekt     Lampe auswechseln.
ПИT. an der Wech-  b) Sicherung ПPГB УCT.     Sicherung auswech-
UPA-2 leuchtet        3 A am BPSSh-M defekt   seln.
nicht.             c) Verbindung BPSSh-M      Verbindung prüfen
                      - ПCK unterbrochen      und Fehler besei-
                                              tigen.

Umformer ПHC-15M   a) Sicherung 6,3 A am     Sicherung auswech-
läßt sich nicht       BPSSh-M defekt         seln.
einschalten.       b) Verbindung BPSSh-M     Verbindung prüfen
                      - ПHC-15M unter-       und Fehler besei-
                      brochen                gen.

5. Abstellen und Transport
5.1. Abstellen
Der SFs-GS ist in Hallen oder Garagen abzustellen. Die Umgebungs-
temperatur soll +5...+30 °C bei einer relativen Luftfeuchte von
85% nicht unter- bzw. überschritten werden.
Der SFs-GS muß gereinigt, einsatzbereit und mit vollständigem
Zubehör abgestellt werden. Eine Konservierung ist erforderlich,
wenn
a) der SFs-GS langfristig abgestellt wird,
b) der SFs-GS unter ungünstigen klimatischen Bedingungen (unbe-
   heizten Hallen, unter Schleppdächer, im freien Gelände bzw.
   bei Temperaturen von +5...-50 °C oder +30...+60 °C sowie
   bei einer relativen Luftfeuchte bis maximal 98%) abgestellt
   wird.
Beim Abstellen/Aufbewahren des SFs-GS sind der Masseschalter und
alle Verbraucher sowie Stromversorgungsgeräte auszuschalten.

5.2 Transport
Der SFs-GS kann im Eisenbahn-, Luft- und See-(Binnenschiffs-)
Transport verlegt werden. Er ist so zu transportieren, daß Ver-
luste oder Beschädigungen ausgeschlossen sind. Bei der Verlegung
sind außer den bestehenden militärischen Bestimmungen - einschließ-
lich Verladen und Entladen - nachstehenden Besonderheiten zu be-
achten:
a) Bei den Vorbereitungsarbeiten zum Transport ist zu kontrollie-
   ren, daß sich sämtliche Elemente des SFs-GS an ihrem Platz be-
   finden, sicher befestigt und verschlossen sind.
b) Nach dem Abstellen des Kfz auf der entsprechenden Ladefläche
   sind
   - die Handbremse des Kfz anzuziehen - der Hebel muß zuverlässig
     in der Sperrklinke einzurasten,
   - der 1. Gang einzulegen,
   - der festgelegte Reifeninnendruck einzustellen.
c) Bei Rasten bzw. periodisch entsprechend den vorhandenen Möglich-
   keiten ist eine visuelle Durchsicht durchzuführen. Dabei ist
   besonders auf den Zustand und die Befestigung der Geräte sowie
   Einrichtungen zu achten.

                                                        Anlage 1
Anschalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P 244 TN
Anschalten des SFs-GErätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P 244 TN

                                                       Anlage 2
Aufbau der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
Aufbau der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1

                                                          Anlage 3
Anschalten einer Fernschreibmaschine (4 Dr) des SFs-Gerätesatzes
P 236 TK an einen Fernschreibsignalwandler T 230-06
Anschalten einer Fernschreibmaschine (4 Dr)
                                                       Anlage 4
Anschalten einer abgesetzten Fernschreibmaschine (Simplex mit
Gegenschreiben) an einen Fernschreibsignalwandler T 230-06 des
SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Anschalten einer abgesetzten Fernschreibmaschine

                                                          Anlage 5
Anschalten der Ortsseite eines Gerätes T 206 des Gerätesatzes
P 238 TM an einen Fernschreibsignalwandler T 230-06 des SFs-Ge-
rätesatzes P 236 TK
Anschalten der Ortsseite
                                                          Anlage 6
4Dr/2Dr-Umsetzung an der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
4Dr/2Dr-Umsetzung an der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1

                                                          Anlage 7
Transitschaltung von zwei Start-Stopp-Ausgängen
Transitschaltung von zwei Start-Stopp-Ausgängen
                                            Lit.-Nr.:63/89 Sammler*130

             MINISTERRAT
 DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

            A 040/1/886

   SAS-Fernschreibgerätesatz
              P-236TK
        Wartungstechnologie

               1989

NACHWEIS ÜBER EINARBEITUNG VON ÄNDERUNGEN
ÄnderungEinarbeitung
Nr.   Inkraftsetzungstermin   Datum    Unterschrift     
    
 
 
 
 
 
 
 
 

NACHWEIS ÜBER ZUGANG/ABGANG
Lfd. 
Nr.
  Zugang  
Blatt
  Abgang  
Blatt
  Bestand  
Blatt
  Datum    Signum  
   20  Anfangsbestand
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Einführungsbestimmungen zur A 040/1/886
Die Anleitung 040/1/886 SAS-Fernschreibgerätesatz P 236 TK, War-
tungstechnologie, wird erlassen und tritt am 01. 12. 1989 in
Kraft.


O. U., den 18. 07. 1989 Chef der Verwaltung Nachrichten

Ag 117/I/19095-9

           Inhaltsverzeichnis
                                                     Seite
      Übersichts- und Einführungsteil                  1
1.    Allgemeine Festlegungen                          5
2.    Sicherheitsbestimmungen                          6
3.    Wartungsarbeiten                                10
3.1.  Übersicht über durchzuführende Wartungs-        10
      arbeiten
3.2.  Technologische Reihenfolge der Durchführung     12
      der Wartungsarbeiten
4.    Technologische Karten zum Durchführen           13
      der Wartungsarbeiten
4.1.  Technologische Karte Nr. 1                      13
      "Prüfen des Zustandes und Reinigen der Grund-
      ausrüstung sowie Geräte der Stromversorgungs-
      Hilfs- und Zusatzeinrichtungen"
4.2.  Technologische Karte Nr. 2                      15
      "Prüfen und Warten der Verdrahtung"
4.3.  Technologische Karte Nr. 3                      16
      "Prüfen und Warten der Verbindungskabel
      sowie -elemente"
4.4.  Technologische Karte Nr. 4                      17
      "Prüfen der Funktionsfähigkeit der Aus-
      rüstung und Einrichtungen des SFs-Geräte-
      satzes"
4.5.  Technologische Karte Nr. 5                      28
      "Komplexüberprüfung des SFs-Gerätesatzes"
4.6.  Technologische Karte Nr. 6                      31
      "Messen der wichtigsten Kennwerte des
      SFs-Gerätesatzes"
4.7.  Technologische Karte Nr. 7                      33
      "Prüfen und Warten des Kofferaufbaus"
4.8.  Technologische Karte Nr. 8                      34
      "Prüfen der Vollzähligkeit und des Zustands
      des EWZ-Satzes sowie der Begleitdokumentation"

Anlagen:
1.    Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeuge und Ver-     37
      brauchsmaterial zum Durchführen der Wartungs-
      arbeiten
2.    Messen des Erdungswiderstands des SFs-Geräte-   39
      satzes

1. Allgemeine Festlegungen
Die Wartung des SAS-Fernschreibgerätesatzes P 236 TK (nachfolgend
SFs-GS) umfaßt
a) die ständige Kontrolle des technischen Zustands,
b) die planmäßig auszuführenden Arbeiten zum Erhalt der Ein-
   satzbereitschaft und zum Verlängern der Nutzungsfrist,
c) das Vorbeugen von Ausfällen während der Nutzung.

Am SFs-GS sind die tägliche Wartung und die technische
Wartung Nr. 1 sowie Nr. 2 auszuführen. Beim Durchführen der
Wartungen sind folgende allgemeingültige Festlegungen einzu-
halten:
a) Beim Durchführen der Wartungsarbeiten sind die technologischen
   Karten in der festgelegten Reihenfolge abzuarbeiten. Festge-
   stellte Fehler und Mängel sind zu beseitigen bzw. es sind Maß-
   nahmen zu deren Beseitigung einzuleiten.
b) Der ungefähre Zeitaufwand für eine Arbeitskraft zum Durchführen
   der einzelnen Wartungen ist in Tabelle 1 angegeben. Dieser be-
   inhaltet nicht die Zeiten für das Vorbereiten, Aufbauen und
   Instandsetzen des SFs-GS.
c) Die Wartungsarbeiten an der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65
   sowie an der Filterventilationsanlage FWUA-100N-12 sind nach
   geleisteten Betriebsstunden gemäß den dafür geltenden Bestim-
   mungen auszuführen. Sie können zusammen mit den entsprechenden
   Wartungen am SFs-GS durchgeführt werden, wenn die geleisteten
   Betriebsstunden nicht mehr als ± 25 % von den Vorgaben abweichen.
d) die Wartung des Basisfahrzeugs ist entsprechend den Festlegun-
   gen in der DV 054/0/001 Kraftfahrzeugdienst durchzuführen.
e) Die prüfpflichtigen Meßgeräte und Prüfmittel des SFs-GS sind
   nach den vorgegebenen Zeitabständen/Prüffristen in den meß-
   technischen Prüfstellen zu kontrollieren.
f) Die Wartungsarbeiten an den Stromversorgungs- sowie Hilfs-
   und Zusatzeinrichtungen des SFs-GS sind gemäß den wartungs-
   technologien des jeweiligen Typs der Nachrichtenausrüstung
   auszuführen.
g) Die Ergebnisse der Wartungen sind wie folgt nachzuweisen:
   - TTW  Betriebsbuch
   - TW 1 Nachweisbuch über Wartungen und Kontrollen
   - TW 2 Nachweisbuch über Wartungen und Kontrollen und
          zusätzlich im Begleitheft

Tabelle 1 Zeitberechnung zum Durchführen der Wartungsarbeiten
          für eine Arbeitskraft
WartungPeriodizitätArbeitszeit in min
Tägliche techni-
sche Wartung      
nach jedem
Einsatz
20
Tägliche
Wartung Nr. 1
monatlich180
Tägliche
Wartung Nr. 2
jährlich300
Anmerkung:
Die angegebenen Wartungsarten entsprechen folgenden veralteten
Wartungen:
a) tägliche technische Wartung (TTW) Wartung Nr. 1
b) technische Wartung Nr. 1 (TW 1)   Wartung Nr. 3
c) technische Wartung Nr. 2 (TW 2)   Wartung Nr. 6

2. Sicherheitsbestimmungen
Beim Warten des SFs-GS sind die allgemeinen Sicherheitsbetimmun-
gen zur Nutzung, Instandsetzung und Lagerung der Nachrichtenaus-
rüstung, die in den Anleitungen zur Nutzung der Stromversorgungs-
sowie Hilfs- und Zusatzeinrichtungen enthaltenen Sicherheitsbe-
stimmungen sowie zusätzlich folgende gerätebezogenen Sicherheits-
forderungen einzuhalten:
a) beim Entfalten des SFs-GS
   - Der Aufbauplatz ist so auszuwählen, daß für Kabelzuführungen,
     Antennen, Erdungen und Stromversorgungsanlagen die in der An-
     leitung zur Nutzung angegebenen Mindestabstände eingehalten
     werden.
   - Der SFs-GS ist vor jeder Inbetriebnahme zuverlässig zu erden.
     An die Erdungsklemmen der Kabeleinführung der Stromversorgung
     sind zuverlässige Betriebs- und Schutzerden anzuschließen.
     Vor jedem Einschalten der Stromversorgung ist zu kontrollieren,
     ob alle Geräte und Einrichtungen des SFs-GS mit der Erdungs-
     klemme der Kabeleinführung galvanisch verbunden sind und
     eine leitende Verbindung zwischen dem Kfz (Erdungsklemme) und
     dem Kofferaufbau besteht.
     Der Zustand und die Funktionsfähigkeit der Erdungseinrichtun-
     gen sind periodisch zu prüfen. Bei Notwendigkeit ist der
     Erdübergangswiderstand gemäß Anlage 2 zu messen. Wird trotz
     angeschlossener Erde eine Spannung beim Berühren des Kfz
     festgestellt, ist die Stromversorgung des SFs-GS auszuschal-
     ten. Diese ist erst nach dem Beseitigen des Schadens wieder
     einzuschalten.
b) beim Herstellen des Anschlusses an eine externe Spannungsquelle
   - Der Anschluß der Stromzuführungskabel ist entsprechend den
     dafür geltenden Bestimmungen von 2 Angehörigen der Nachrich-
     tentruppe auszuführen. Die Arbeiten an spannungsführenden
     Teilen oder Anlagen mit Spannungen größer als 60 V ist ver-
     boten!
   - Es dürfen nur genormte Steckverbinder bzw. Anschlußelemente
     verwendet werden. Das Herstellen behelfsmäßiger Verbindungen
     ist verboten!
   - Die Isolationswerte der Stromzuführungskabel und -leitungen
     müssen eingehalten werden.
   - Vor dem herstellen des Anschlusses sind die Anschlußstelle
     und die verwendete Zuleitung auf ihre Eignung (Belastbarkeit,
     Isolation, Aderquerschnitt, Anschlußart) zu prüfen. Der An-
     schluß an Fremdnetze, von denen keine Angaben vorliegen
     (Stromart, Spannung, Frequenz) ist verboten!
   - An die Kabelverbindungen ist nur im spannungslosen Zustand
     anzuschließen. Es ist verboten, an eine spannungsführende
     Freileitung bzw. an einen unter Spannung stehenden Verteiler
     anzuschließen!
   - Die Stromzuführungskabel sind zuerst an die Buchsen NETZ 3
     ~ 380 V der Kabeleinführung und danach an die Spannungs-
     quelle anzuschließen. Die Anschlußarbeiten sind mit Gummi-
     handschuhen auszuführen.
   - Vor dem Anschließen der Stromversorgung an den SFs-GS sind
     sämtliche Schalter zur Stromversorgung an den Geräten und
     Einrichtungen in Stellung AUS zu schalten.
     Bei Spannungsausfall und angeschlossener externer Spannungs-
     quelle sind sämtliche Arbeiten beliebiger Art auf dem SFs-GS
     verboten!
   - Beim Entfalten des SFs-GS ist der Aufbauplatz unter Berück-
     sichtigung der Windrichtung so zu wählen, daß keine Auspuff-
     gase in den Kofferaufbau eindringen können.
c) vor jeden Einschalten der Stromversorgung
   - Es ist zu kontrollieren, daß alle Schalter zur Stromversor-
     gung an den Geräten und Schalttafeln in Stellung AUS geschal-
     tet sind.
   - Es sind im einzelnen zu prüfen:
     . richtiger und zuverlässiger Anschluß aller Erdungsleitungen
       der Innen- und Außenkreise sowie der elektrischen Heizung.
     . Vorhandensein aller Sicherungen in den Geräten und Schalt-
       tafeln entsprechend den geforderten Nennwerten,
     . Zustand der Stromversorgungskabel im Innern des Kofferauf-
       baus sowie Isolationswiderstand der einzelnen Adern - der
       Isolationswiderstand darf nicht kleiner als 1 000 Ω je
       Volt Nennspannung betragen.
d) bei der Arbeit mit der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65 (Anlage
   OW-65), um Vergiftungserscheinungen im Kofferaufbau durch er-
   höhte Konzentration von Verbrennungsgasen zu vermeiden
   - Das Nutzen der Anlage OW-65 ist nur unter strengster Einhal-
     tung der entsprechenden Anleitung zur Nutzung gestattet.
   - Bei Undichtheit des Kraftstoffsystems, insbesondere im Hei-
     zungsfach, ist die Inbetriebnahme der Anlage OW-65 verboten!
   - Nach durchgeführten Instandsetzungen des Kraftstoffsystems
     ist die Anlage OW-65 erst nach dem gründlichen Austrocknen
     des Heizungsfaches in betrieb zu nehmen. Der Feuerlöscher
     muß sich dabei in greifbarer Nähe befinden.
   - Vor Inbetriebnahme der Anlage OW-65 ist die Klappe der
     Absaugvorrichtung zu öffnen. Die Inbetriebnahme bei ge-
     schlossener Klappe der Absaugvorrichtung bzw. bei Ausfall der
     Absaugvorrichtung ist verboten!
   - Die Wiederinbetriebnahme der Anlage OW-65 ist nur gestatten,
     nachdem die grüne Kontrollampe erloschen ist (Vorsicht,
     Explosionsgefahr).
   - Bei einem Dauerbetrieb der Anlage OW-65 ist der Kofferaufbau
     nach jeweils 1,5 ... 2 h wie folgt zu lüften:
     . Türen öffnen und etwa 1 ... 10 min Saug- und Frischluft-
       lüfter einschalten.
     . Anlage OW-65 vor Marschbeginn ausschalten und den Frisch-
       luft- sowie Sauglüfter etwa 10 ... 15 min einschalten.
   - Bei Rasten sind zum lüften des Kofferaufbaus die Türen zu
     öffnen. Der Motor des Kfz und die Anlage OW-65 sind für diese
     Zeit nicht in Betrieb zu nehmen.
   - Bei Rauchentwicklung aus dem Austrittsrohr (nach einem
     längeren Betrieb) ist die Anlage OW-65 sofort auszuschalten.
   - Es ist periodisch zu kontrollieren, daß die Verbindungsmuffen
     der Heizungsrohre dicht sind.
   - Im Fach der Anlage OW-65 dürfen sich keine Fremdkörper (Putz-
     lappen, Putzwolle, metallische Gegenstände usw.) befinden.
   - Es ist verboten, Kraftstoff bei eingeschalteter Anlage OW-65
     nachzufüllen.

Beim Durchführen von Wartungsarbeiten im eingeschalteten Zustand
ist es verboten,
a) ohne entsprechende Schutzmittel (Gummimatten, Gummihandschuhe
   und Werkzeuge mit isoliertem Handgriff) zu arbeiten,
b) Stromzuführungskabel an- oder abzuklemmen,
c) Einschübe/Kassetten herauszunehmen oder Sicherungen und andere
   Bauelemente zu wechseln,
d) Lötarbeiten durchzuführen oder Leitungen abzuklemmen,
e) das Vorhandensein von Spannungen an Klemmen und Leitungen mit
   den Händen oder leitenden Gegenständen zu prüfen,
f) die innere Verdrahtung zu kontrollieren sowie Einschübe/Kasset-
   ten zu reinigen oder abzuschmieren,
g) verdrehte oder geknickte Schnüre und Kabel zu verwenden.

3. Wartungsarbeiten

3.1. Übersicht über durchzuführende Wartungsarbeiten
Arbeitsgänge   
und -stufen
ErläuterungenWartung
technologische KarteAbschnitt   TTWTW 1TW 2
Prüfen des Zustands und Reinigen der Grundausrüstung sowie Geräte der Stromversorgungs-, Hilfs- und Zusatz-
einrichtungen
a)Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen der Geräte
sowie Ausrüstung
TK-Nr. 1 4.1.2.xxx
b)Prüfen des äußeren Zustands und Warten der Geräte
sowie Ausrüstung
TK-Nr. 14.1.3.xx
Prüfen und Warten der VerdrahtungTK-Nr. 24.2.xx
Prüfen und Warten der Verbindungskabel sowie -elemente
a)Prüfen und Warten der Steckbuchsen, Halbmuffen
sowie Stöpselverbindungen
TK-Nr. 34.3.2.xx
b)Messen der Kennwerte der KabelTK-Nr. 34.3.3.xx
Prüfen der Funktionsfähigkeit der Ausrüstung und Einrichtungen des SFs-GS
a)Netzschutz- und Verteilerblock BKRZTK-Nr. 44.4.2.xx
b)Stromversorgungsblöcke BPSSh-M, BPA-D,
BPMM-1M und Umformer ПHC-15M
TK-Nr. 44.4.3.xx
c)Fernschreibvermittlung TG-15/10M1TK-Nr. 44.4.4.xx
d)Block für Zirkularverbindungen BCS-10MTK-Nr. 44.4.5.xx
e)Anschalttafel PAStsch-M1 und Block ЗБAП-10TK-Nr. 44.4.6.xx
f)Fernsprechkonzentrator KTS-25TK-Nr. 44.4.7.xx
g)Stromversorgungsgerät CA 008 MTK-Nr. 44.4.8.xx
h)Fernschreibsignalwandler T 230-06TK-Nr. 44.4.9xx
i)Verteiler RU und Anschaltpult PPO-1TK-Nr. 44.4.10.xx
k)Fernschreibpult PT-M und Gruppenblock BGO-MTK-Nr. 44.4.11.xx
Komplexüberprüfung des SFs-GS
a)Prüfen der DienstverbindungenTK-Nr. 54.5.2xx
b)Prüfen der Fernschreibverbindungen zwischen
den Fs-Kanälen und FSM des SFs-GS
TK-Nr. 54.5.3.xx
Messen der wichtigsten Kennwerte des SFs-GS
a)ErdungswiderstandTK-Nr. 64.6.2.x
b)IsolationswiderstandTK-Nr. 64.6.3.x
c)Betriebsspannungen des Umformers ПHC-15MTK-Nr. 64.6.4.x
Prüfen und Warten des Kofferaufbaus
a)Prüfen des Zustands des Kofferaufbaus und der
Einrichtungen
TK-Nr. 74.7.2.xx
b)Prüfen der Vollzähligkeit des Inhalts und des
Zustands des Sanitätskastens
TK-Nr. 74.7.3.x
c)Ausbessern der KofferlackierungTK-Nr. 74.7.4.x
Prüfen der Vollzähligkeit und des Zustands des EWZ-Satzes sowie der Begleitdokumentation
a)Prüfen der Vollzähligkeit des SFs-GS und das
Führen der Begleitdokumentation
TK-Nr. 84.8.2.xx
b)Prüfen der Vollzähligkeit und Warten des EWZ-Satzes  TK-Nr. 84.8.3.xx
3.2. Technologische Reihenfolge der Durchführung der Wartungsarbeiten

Beim Durchführen der Wartungsarbeiten sind die Abschnitte der
technologischen Karten nach der in Tabelle 2 angegebenen Reihen-
folge abzuarbeiten. Besteht in dieser die Abschnittsbezeichnung
nur aus 2 Ziffern, sind sämtliche Arbeitsgänge und -stufen aus-
zuführen, die der entsprechenden technologischen Karte enthalten
sind.

Tabelle 2 Reihenfolge der Wartungsarbeiten
TTWTW 1TW 2
4.1.2.4.1.4.1
4.5.2.4.2.4.2
4.3.4.3
4.4.4.4
4.5.4.5
4.7.2.4.6
4.8.4.7
4.8
4. Technologische Karten zum Durchführen der Wartungsarbeiten

4.1. Technologische Karte Nr. 1 "Prüfen des Zustands und Reinigen
     der Grundausrüstung sowie Geräte der Stromversorgungs-,
     Hilfs- und Zusatzeinrichtungen"

4.1.1. Allgemeines
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS, Nadelfeile, Staub-
sauger, Flach- und Haarpinsel
Verbrauchsmaterial: Putzwolle, Siedegrenzenbenzin, Spiritus,
Schmieröl, Schmirgelleinen, technische
Vaseline
Arbeitszeit:2 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
1
4.1.2. Prüfen des äußeren Zustands und Reinigen der Geräte sowie
       Ausrüstung
Die Prüf- und Reinigungsarbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Erdungsleitungen und -klemmen auf eine sichere Kontaktgabe
   prüfen.
2. Ankommende Teilnehmerleitungen und Stromversorgungsleitungen
   an den Kabeleinführungen des SFs-GS auf zuverlässige Verbind-
   dung kontrollieren.
3. Äußeren Zustand und Befestigungen der Bedienelemente, Kontroll-
   und Skalenlampen an sämtlichen Geräte prüfen.
4. Funktionsfähigkeit der Deckenleuchten und der Türkontaktschal-
   ter kontrollieren.
5. Staub, Schmutz und Feuchtigkeit von den Oberflächen der Geräte
   entfernen und aufgetretene Mängel beseitigen:
   - Lackierte Oberflächen sind in der warmen Jahreszeit mit
     einem angefeuchteten Putzlappen bzw. in der kalten Jahreszeit
     mit einem trockenen Putzlappen abzureiben.
   - Frontplatten sind mit einem Staubpinsel zu säubern.
   - Korrosionsansätze sind mit einem in Spiritus angefeuchteten
     Putzlappen zu entfernen.
6. Staub, Schmutz und Feuchtigkeit vom Boden des Koffers und von
   den Gummischutzmatten entfernen:
   - Gummischutzmatten zusammenrollen, außerhalb des Koffers ab-
     fegen oder mit Seifenemulsion waschen und nach dem Waschen
     trocknen lassen.
   - Boden des Koffers mit einem angefeuchteten Lappen wischen
     und nach dem Trocknen leicht einbohnern.

4.1.3. Prüfen des äußeren Zustands und Warten der Geräte sowie
       Ausrüstung
Die Prüf- und Wartungsarbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Verbindungen der Erdungsschienen mit den Erdungsklemmen sämt-
   licher Geräte prüfen.
2. Befestigung der Geräte, Gestelle, Ausrüstungsgegenstände und
   Unterbringung des EWZ-Satzes in den Schubfächern kontrollieren.
3. Befestigung und Funktionstüchtigkeit der Bedienelemente an den
   Frontplatten kontrollieren und dabei darauf achten, daß die
   Schalter fest sitzen, sich ohne Widerstand schalten lassen
   und sicher in der geschalteten Stellungen rasten.
4. Frontplattenbeschriftung der Geräte auf Lesbarkeit, Ober-
   flächen der Geräte auf Kratzer, Lackschäden sowie Korrosions-
   ansätze visuell kontrollieren und Zustand der Ausrüstung
   prüfen.
5. Sollwerte der eingesetzten Sicherungen und deren Funktions-
   fähigkeit anhand der Kontrollampen sowie Vollzähligkeit der
   Blitzschutzsicherungen im Leitungseingang kontrollieren.
6. Verbindungskabel des SFs-GS kontrollieren und dabei auf fol-
   gendes achten:
   - sichere Befestigung an den Kofferwänden und Geräten mittels
     Schellen,
   - Unversehrtheit der Abschirmung und Isolation der Kabel,
   - fester Sitz und einwandfreier Zustand sämtlicher Steck-
     verbinder.
7. Äußeren Zustand der Kontakte sowie Verbindungen kontrollieren
   und auf folgendes achten:
   - Sauberkeit der Kontakte,
   - sichere feste Verbindungen der Zuleitungen und Verbindungs-
     kabel.
8. Zustand und Funktionsfähigkeit der Kofferventilatoren, der
   Arbeitsplatzleuchten, einschließlich der Steckdosen, sowie der
   Rollos an den Fenstern und Türen prüfen.
9. Vollzähligkeit und Sauberkeit der Schutzhüllen der Geräte, des
   Außenzubehörs sowie der Gummischutzmatten kontrollieren und
   reinigen.
10. Geräteoberflächen und Kontakte der Steckverbinder gründlich
    reinigen und dabei folgendes beachten:
    - Korrosionsansätze sind mit einem in Siedegrenzenbenzin ge-
      tränkten Putzlappen oder mit Putzwolle zu beseitigen. Die
      gereinigten Stellen sind anschließend dünn mit technischer
      Vaseline einzufetten.
    - Kontakte sowie NF-Verbindungen aller Art sind mit einem
      Haarpinsel oder mit einem in Spiritus getränkten Putzlappen
      zu reinigen.
      Bei stärkerer Verschmutzung ist in Spiritus getränkte Putz-
      wolle zu verwenden. Es ist verboten, Kontakte bzw. NF-Ver-
      bindungen einzufetten.

4.2. Technologische Karte Nr. 2 "Prüfen und Warten der Verdrahtung"
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS, Staubsauger, Haar-
pinsel, Reinigungsbürste
Verbrauchsmaterial: Putzwolle, Putzlappen, Spiritus, Siedegrenzen-
benzin, technische Vaseline, Farbe (Lack)
Arbeitszeit:2 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
2
Die Verdrahtung des SFs-GS ist visuell zu prüfen. Es ist dabei auf
folgendes zu achten:
a) Zustand der Drahtanschlüsse und Lötstellen,
b) Zustand der keramischen und Plastteile,
c) Zustand der Kabelbäume, deren Abschirmung und Befestigung,
d) Zustand der Sicht- und Schutzblenden,
e) Beschädigungen der Farbschicht sind mit Lack auszubessern,
f) Befestigung der Bauelemente,
g) Zustand der Steckverbinder,
h) Brandstellen an Bauelementen - defekte Teile sind auszuwechseln.

Bei der Sichtprüfung und Reinigung der Verdrahtung ist es verboten,
a) ein Einstellelementen zu drehen,
b) Lötverbindungen mechanische zu überprüfen,
c) Lötstellen durch Verdrillen der Drahtenden zu ersetzen

4.3. Technologische Karte Nr. 3 "Prüfen und Warten der Verbindungs-
     kabel sowie -elemente"
4.3.1. Allgemeines
Meßgeräte:Vielfachmesser C4353, Teraohmmeter E6-13A
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS, Kabelauftrommelvor-
richtung
Verbrauchsmaterial:Pinsel, Spiritus, Gummipflegemittel, techni-
sche Vaseline, Siedegrenzenbenzin, Farbe
Arbeitszeit:2 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
2
4.3.2. Prüfen und Warten der Steckbuchsen, Halbmuffen sowie
       Stöpselverbindungen
Die Prüf- und Wartungsarbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Stecker und Buchsen, ohne Trennen der Kabelverbindungen, vi-
   suell prüfen - die Überwürfe müssen fest sitzen; die Siche-
   rungsmuttern bis zum Anschlag festgezogen sein.
2. Kabel außerhalb und im Koffer visuell prüfen - die Kabel dürfen
   keine Brüche oder Isolationsschäden aufweisen; der Biegeradius
   der Kabel muß mindestens das 10fache des Kabeldurchmessers be-
   tragen.
3. Stecker bzw. Stöpsel aus den Buchsen ziehen - die Kontaktober-
   flächen müssen sauber und ohne Beschädigungen sein.
4. Kontaktoberflächen der Halbmuffen (ПPK/PTRK) mit Spiritus
   reinigen.
5. Verbindungskabel umtrommeln und dabei mit einem feuchten Lappen
   reinigen. Gleichzeitig ist die Intaktheit der Isolation zu prü-
   fen. Die Kabeltrommeln sind ebenfalls mit einem feuchten Lappen
   zu reinigen. Farbschäden sind auszubessern.

4.3.3. Messen der Kennwerte der Kabel
Die Kennwerte sämtlicher Verbindungskabel sind zu messen:
a) auf Durchgang der einzelnen Adern sowie deren Isolation zum
   Schirm,
b) auf Isolationswiderstand der armierten Kabel, wobei dieser fol-
   gende Werte nicht unterschreiten darf:
   - Kabel PTRK  100 MΩ
   - Kabel WSÄK  200 MΩ
   - Kabel ПPK   500 MΩ
Nach dem Messen des Isolationswiderstands sind die Kabel sauber
und ordentlich aufzutrommeln und die Schutzhüllen anzubringen.

4.4. Technologische Karte Nr. 4 "Prüfen der Funktionsfähigkeit
     der Ausrüstung und Einrichtungen des SFs-Gerätesatzes"
4.4.1. Allgemeines
Meßgeräte:Vielfachmesser C4353
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS
Verbrauchsmaterial:Pinsel, Spiritus, Schleifleinen, Schaltdraht
Arbeitszeit:3 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
5
4.4.2. Netzschutz- und Verteilerblock BKRZ
Die Inbetriebnahme und Funktionskontrolle des Blocks BKRZ ist wie
folgt auszuführen:
1. Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 in Stellung "0" und Schalter ПИT.
   БПCЖ in Stellung OTKЛ. schalten.
2. Anschluß des SFs-GS an das Elektroenergieversorgungsnetz/
   Stromversorgungsaggregat 3 ~ 380 V; 50 Hz gemäß der
   A 040/1/304, Teil B, Abschn. 3.1., herstellen bzw. hergestell-
   ten Anschluß kontrollieren - bei Vorhandensein und Anliegen
   der Netzspannungen müssen die Kontrollampen BXOД CETЬ 1 und
   BXOД CETЬ 2 aufleuchten.
3. Schalter KOHTPOЛЬ zur Kontrolle der Phasenspannungen in Stel-
   lung CETЬ 1 und Schalter KOHTPOЛЬ ФAЗ in Stellung "A" schalten
   - Die Anzeige am Voltmeter des Blocks BKRZ muß im Bereich von
   198 ... 242 V liegen. Die anderen Phasenspannungen sind analog
   zu prüfen.
4. Block BKRZ einschalten, indem die Schalter in folgende Stel-
   lungen geschaltet werden:
   - ПИTAHИE BCПOM. OБ  ABT. OTKЛ.
   - ЗУMMEP OTKЛ.    ЗУMMEP
   - BOЗBPAT HA CETЬ 1    ABT.
   - ПИT. БПCЖ   CETЬ 1 oder CETЬ 2
   - CETЬ 1     1
5. Ausgangsspannungen messen, indem der Schalter KOHTPOЛЬ
   nacheinander in die Stellungen "~380/220 V1", "~380/220 V2",
   "~220 V1" und"~220 V2" sowie der Schalter KOHTPOЛЬ ФAЗ
   in die Stellung "A", "B" und "C" geschaltet wird.
6. Schalter KOHTPOЛЬ nacheinander in die weiteren Stellungen zur
   Kontrolle der Ausgangsspannungen schalten - die Anzeigewerte
   am Voltmeter müssen in den festgelegten Bereichen liegen.
7. Schalter CETЬ 2 in Stellung "1" schalten - bei eingeschalteter
   Klimaanlage 1K22 muß die Spannung CETЬ 2 auch angezeigt werden.
8. Erdungskontrolleinrichtung prüfen, indem der Knopf ПPOBEPKA
   HAPУШ. ЗAЗEMЛ. gedrückt wird. Es müssen dabei die Lichtemitter-
   dioden (LED) ЗAЗEMЛ. HAPУШ. leuchten und der Summer ertönen.
   Nach dem Loslassen des Knopfes müssen die LED verlöschen und die
   akustische Signalisation abgeschaltet werden.
9. Schutzschaltung prüfen, indem der Schalter CETЬ 2 ausgeschal-
   tet und der Knopf ПPOBEPKA ЗAШ. OTKЛ. gedrückt werden. Es
   müssen dabei die Kontrollampe OПACHO aufleuchten, der Summer
   ertönen und die Kontrollampe ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 verlöschen.
   Beim Ausschalten des Schalters CETЬ 1 muß die Kontrollampe
   OПACHO verlöschen.
10. Schalter CETЬ 2 einschalten und Prüfung gemäß Arbeitsgang 9
    wiederholen.

4.4.3. Stromversorgungsblöcke BPSSh-M, BPA-D, BPMM-1M und Umformer
       ПHC-15M
Die Kontrolle der Ausgangsspannungen der Stromversorgungsblöcke
und des Umformers ist wie folgt auszuführen:
a) Stromversorgungsblock BPSSh-M
   - Stromversorgung des SFs-GS einschalten - am BPSSh-M muß die
     Kontrollampe УKAЗ. ФAЗ ПPAB. leuchten.
   - Schalter PEГ. HAПP. in Stellung "1" und Schalter KOHTP. HAПP.
     in Stellung BЫПP. schalten.
   - Türen schließen und Deckenleuchten mit den jeweiligen Schal-
     tern einschalten, wobei außer der blauen Tarnleuchte und Not-
     beleuchtung alle anderen Lampen leuchten müssen.
   - Schalter PEГ. HAПP. so einstellen, daß der Anzeigewert
     24 V ± 10 % am Meßinstrument KOHTP. HAПP. beträgt.
   - Türen öffnen, wobei alle Lampen verlöschen, die blaue Tarn-
     leuchte jedoch leuchten muß.
   - Türen schließen - die allgemeine Beleuchtung muß wieder selbst-
     tätig eingeschaltet werden.
   - Knopf des Masseschalters im Fahrerhaus drücken.
   - Schalter KOHTP. HAПP. in Stellung BX. 12/24 V schalten, wobei
     der Anzeigewert 24 V am Meßinstrument betragen muß (bei abge-
     schalteten Netz 1 und Netz 2 am Block BKRZ).
b) Stromversorgungsblock BPA-D.
   - Schalter ПИT. OTKЛ. in Stellung ПИT. schalten - die Kontroll-
     lampe CETЬ muß aufleuchten.
   - Schalter PEЖИMЫ in Stellung ПИT. AПП. und Schalter KOHTP.
     HAПP. nacheinander in die Stellung ~220 V (x10); ~80 V
     (x3) sowie BЫX. CTAБ. schalten, wobei die entsprechenden
     Spannungen angezeigt werden müssen.
   - Schalter KOHTP. HAПP in Stellung BЫXOДЫ 24 V schalten, wobei
     der Anzeigewert 24 V betragen muß.
   - Schalter BЫXOДЫ 24 V nacheinander in die Stellungen 1 bis 9
     durchschalten, wobei der Anzeigewert 24 V in jeder Stellung
     betragen muß.
c) Linienstromversorgungsblock BPMM-1M
   - Schalter CETЬ - OTKЛ. in Stellung CETЬ schalten, wobei bei
     anliegender Netzspannung die LED -110 B1, -110 Vw sowie
     -110 V3 leuchten und das Vorhandensein der entsprechenden
     Spannung signalisieren müssen.
   - C4353 an die Buchsen KOHTP. 110 V anschließen, wobei der An-
     zeigewert 110 V ± 10% betragen muß.
d) Umformer ПHC-15M
   - Schalter PEЖ. ПИT. in Stellung "-24 V" und Schalter OTKЛ. -
     ПИT. in Stellung ПИT. schalten.
   - Knopf BKЛ. kurzzeitig drücken.
   - R 105M einschalten und Vorhandensein der Betriebsspannung
     am Meßinstrument prüfen.

4.4.4. Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
Die Funktionsfähigkeit der TG-15/10M1 ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter CETЬ - OTKЛ. am Einschub BP-1 des Blocks BAP-10 in
   Stellung CETЬ schalten.
2. Sende- und Empfangs-FSM des 1. Arbeitsplatzes (Buchsen AБ.
   BЫX. des Einschubs BAP-2, Block ЗБAП-10) mit den Start-Stop-
   Ausgängen eines Gerätes T 206-3M1 vermitteln (Buchse KAHAЛЫ;
   ПEP. und ПP. des 7. und 8. Kanals, Einschub BK-2 des Blocks
   BK-15).
3. Sende- und Empfangs-Linienströme der Fs-Kanäle wie folgt
   prüfen:
   - Schalter 1-8 KAH.; 9-16 KAH. am Einschub Bi des Blocks BK-15
     auf den jeweils zu prüfenden Kanal schalten.
   - Schalter ИЗM. TOKA am Einschub BI auf den entsprechenden
     Kanal schalten.
   - Schalter ПEP. - ПP. am Einschub BI nacheinander in die Stel-
     lung ПP. sowie ПEP. schalten und Knopf BKЛ. - mA in jeder
     Stellung drücken, wobei der angezeigte Linienstrom im Bereich
     von 40 ... 50 mA liegen muß. Erforderliche Korrekturen sind mit
     den entsprechenden Potentiometer der Blöcke BAP-2 auszuführen.
4. Rufeinrichtungen des Blocks BAP-10 wie folgt prüfen:
   - Schalter BЫЗ.-OTБ. - BЫЗ am Einschub BAP-2 in Stellung
     BЫЗ.-OTБ., Schalter TГ - TЛФ an der linken Seitenwand des
     Blocks BAP-10 in Stellung TГ und Schalter ЗB.-OTKЛ. am Ein-
     schub BI, Block BK-15, in Stellung ЗB. schalten.
   - Teilnehmer-FSM über den Fs-Anschaltkasten AStschA-M1 an die
     Kontakte a1, b1 (a2, b2; a3, b3; a4, b4; a5, b5) der Muffen
     TЛГP. AПП. 1-2/AБ. 1-5 (TЛГP. AПП. 3-4/AБ. 6-10; TЛГP. AПП.
     5-6/AБ. 11-15; CПAP. PAБ. TЛГP. AПП. 7-8/AБ. 16-20) der Ka-
     beleinführung Nr. 1 anschließen.
   - Durchgang des Rufsignals vom Teilnehmer prüfen, indem die
     Vemittlungsschnüre vom zu prüfenden Einschub BAP-2 entfernt,
     am AStschA-M1 der Schalter PAБ.-BЫKЛ. in Stellung BЫKЛ.
     geschaltet und der Knopf BЫЗ. OTБ. gedrückt werden. Dabei
     müssen
     . die Kontrollampe BЫЗ. OTБ am Einschub BAP-2, Block 1BAP-10,
       des 1. (2. bis 10.) Teilnehmers und am Einschub BAP-2,
       Block 2BAP-10, des 11. bis 20. Teilnehmers aufleuchten,
     . die akustische Signalisation ertönen, welche beim Loslas-
       sen des Knopfes BЫЗ. OTБ. abgeschaltet werden muß.
5. Funktion der Buchse ИHД. am Einschub BI wie folgt prüfen:
   - Schalter ИЗM. TOKA in Stellung ИHД. schalten.
   - Kontaktfedern der Buchse ИHД. kurzschließen.
   - Knopf BKЛ. - ma drücken - der Anzeigewert muß etwa 50 ... 75 mA
     betragen.
6. Funktion der Havariesignalisation wie folgt prüfen:
   - Schalter am Einschub BK-2 in Stellung "207" (Betriebsart)
     schalten.
   - Gleichspannung 110 V an den Signalisationskreis des 1. Kanals
     (Kontakte a1-C1 der Buchse CИГH. 1-10) anlegen - die Kontroll-
     lampe AB. des 1. Kanals muß leuchten.
   - Restliche 15 Fs-Kanäle analog prüfen.

4.4.5. Block für Zirkularverbindungen BCS-10M
Die Funktion des Blocks BCS-10M ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter CETЬ-OTKЛ. in Stellung CETЬ schalten - die Kontroll-
   lampen =110 V und =24 V müssen leuchten und beim Drücken des
   Knopfes ПУCK verlöschen.
2. Knopf KOHTP. 1 drücken - die Kontrollampen =110 V und =24 V
   müssen aufleuchten und erneut nach dem Drücken des Knopfes
   ПУCK verlöschen.
3. Knopf KOHTP. 2 drücken - die Kontrollampen =110 V und =24 V
   müssen wiederum aufleuchten und auch bei gedrücktem Knopf
   ПУCK verlöschen.

4.4.6. Anschalttafel PAStsch-M1 und Block ЗБAП-10
Die Funktionsfähigkeit der PAStsch-M1 ist in Verbindung mit den
Sende- und Empfangs-FSM sowie dem Block ЗБAП-10 wie folgt zu prü-
fen:
1. Schalter am Einschub БPM, Block ЗБAП-10, einschalten und Schal-
   ter an der PAStsch-M1 in folgende Ausgangsstellungen schalten:
   - TГ. AПП.   ПP. HA CEБЯ
   - БЛOKИP. MOT. - OTKЛ.  БЛOKИP. MOT.
   - ЗИM. - OTKЛ.     ЗИM.
   - -110 B - OTKЛ.    -110 V
   - -27 V - OTKЛ.     -27 V
   - ИЗM. TOKA ПEP. - ПP.   ИЗM. TOKA ПP.
2. Linienstrom im Empfangskreis mit dem Regler TOK ПP. auf 50 mA
   einstellen.
3. Beliebigen Übungstext auf der 1. Empfangs-FSM schreiben, der
   ohne Verzerrungen wiedergegeben werden muß.
4. Empfangs-FSM 3, 5 und8 analog prüfen.
5. Senderichtungen prüfen, wobei folgende Schalter an der
   PAStsch-M1 umgeschaltet werden müssen:
   - TГ. AПП.    ПEP. HA CEБЯ
   - ИЗM. TOKA ПEP. - ПP.   ИЗM. TOKA ПEP.
6. Linienstrom im Sendekreis mit dem Regler TOK ПEP. auf 50 mA
   einstellen.
7. Beliebigen Übungstext auf der 2. Sende-FSM schreiben, der
   gleichfalls ohne Verzerrungen wiedergegeben werden muß.
8. Sende-FSM 4, 6 und8 analog prüfen.

4.4.7. Fernsprechkonzentrator KTS-25
Die Funktionsfähigkeit des KTS-25 ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter ПИT. - OTKЛ. in Stellung ПИT. und ЗУM. - OTKЛ. in
   Stellung ЗУM. schalten - die LED ПИT. muß leuchten.
2. Knöpfe ЛИH. 1 bis ЛИH. 25 nacheinander drücken und loslassen,
   wobei im gedrückten Zustand die entsprechende Kontrollampe
   leuchten muß. Leuchtet eine Kontrollampe, darf sich das Drücken
   weiterer Knöpfe nicht auswirken.
3. Klemmen 1 MБ an der Kabeleinführung Nr. 2 mit den Kontakten
   a5-b5 der Muffe KAH. 1-2 der Kabeleinführung Nr. 1 verbinden.
4. Induktorkurbel des 1. Fernsprechapparats TA-57 drehen, wobei
   am KTS-25 die Kontrollampe ЛИH. 1 flackern und der Summer er-
   tönen müssen.
5. Schalter ЗУM. in Stellung OTKЛ. schalten, Knopf ЛИH. 1 drücken
   und Gesprächsdurchgang zwischen KTS-25 sowie 1. TA-57 prüfen.
6. Knopf ЛИH. 1 loslassen - die Kontrollampe ЛИH. 1 muß verlöschen.
7. Knopf ЛИH. 1 und kurzzeitig Knopf BЫЗ. drücken, wobei im
   1. TA-57 der Wecker ertönen muß.
8. Prüfung fortsetzen, indem die Leitung nacheinander an die
   Kontakte a5-b5 der Muffe TЛГP. KAH. 1-2, 3-4, 5-6, 7-8, 9-10,
   11-12; CПAP. PAБ. 13-14, 15; TЛГP. AПП. AБ. 1-2/1-5, 3-4/6-10,
   5-6/11-15; CПAP. PAБ. 7-8/16-20 und an die Kontakte a1-b1
   (a2-b2, a3-b3, a4-b4, a5-b5) der Muffen KTS CЛЖ. 21-25 der
   Kabeleinführung Nr. 1 angeschlossen wird. Damit werden die
   Sprechstromkreise zwischen dem 1. TA-57 und den Linien 2-10,
   11-12 sowie 21-25 überprüft.

4.4.8. Stromversorgungsgerät CA 008 M
Die Funktionsfähigkeit des CA 008 M ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter CETЬ - OTKЛ. der Kanäle 1 bis 3 in Stellung OTKЛ. und
   Schalter 220 V - 115 V in Stellung 220 V schalten.
2. Schalter CETЬ - OTKЛ. der Kanäle 1 bis 3 in Stellung CETЬ schal-
   ten, wobei die Kontrollampen 28,5 V leichten müssen.

4.4.9. Fernschreibsignalwandler T 230-06
Die Funktion der T 230-06 ist wie folgt zu prüfen:
1. Schalter 27 V - OTKЛ. in Stellung 27 V schalten, wobei die
   Kontrollampe CETЬ und nach etwa 8 s die Kontrollampe HOPMA
   aufleuchten müssen.
2. Leucht- und Ziffernanzeigen prüfen, indem der Knopf KOHTP. ИЛ.
   gedrückt wird, wobei nacheinander die Kontrollampen und Leucht-
   dioden sowie an der Ziffernanzeige folgende Ziffern aufleuchten
   müssen: 1, 1.; 2; 3; 4; 5; 6; 6.; 7; 8; 11; 13; 14; 16; 17; 18;
   19.; 20; 20.; 21; 25; 25.; 30; 30.
3. Knopf KOHTP. ИЛ. loslassen, wobei nach kurzer Zeit die Kon-
   trollampe ABAPИЯ aufleuchten und an der Ziffernanzeige die
   Ziffer 16 angezeigt werden muß.
4. Arbeit im Zweisektorenbetrieb mit den FSM prüfen, wobei die
   Schalter an der Frontplatte in folgende Ausgangsstellungen
   geschaltet werden:
   - 27 V - OTKЛ.             OTKЛ.
   - MCБ. BKЛ. - 1KPAT  MCБ. BKЛ.
   - MCБ. BKЛ. - 2KPAT  MCБ. BKЛ.
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM AППAPATA   7.29
   - ЗAЩИTA   gemäß festgelegter Betriebsart
   - ЗC - OTKЛ.     ЗC
   - PAБOTA - HA CEБЯ   PAБOTA
   - 1KPAT - 2KPAT             gemäß festgelegter Betriebsart
   - ДУ         BKЛ.
   - 2 400 - 1 200 БИT/C  gemäß festgelegter Geschwindigkeit
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ gemäß festgelegter Betriebsart
5. Buchsen 1 CT.I und 2 CT.II am Teilnehmerschaltblock BAK-40F1
   miteinander verbinden.
6. Empfangs- und Sende-FSM des 1. Arbeitsplatzes an der Fern-
   schreibvermittlung TG-15/10M1 (Buchsen AБ. BЫX. des Einschubs
   BAP-2, Block ЗБAП-10) mit den Start-Stop-Ausgängen des Fern-
   scheibsignalwandlers T 230-06 (Buchsen KAHAЛЫ ПEP. und ПP.
   des Einschubs BK-2, Block BK-15) vermitteln.
7. FSM einschalten
8. Schalter 27 V - OTKЛ. in Stellung 27 V schalten.
9. Kontrolltext auf der Sende-FSM (LSS) über den 1. Sektor
   Schreiben - der Text muß unverzerrt durch die Empfangs-FSM
   ausgedruckt werden.
10. Knopf BЫЗOB 1KPAT drucken und Sende-FSM (LSS) Nr.2 einschal-
    ten, wobei nach em Aufleuchten der LED ЗУ ЗAHЯTO 1KPAT die
    Sende-FSM blockiert werden muß.
11. Sende-FSM (LSS) abschalten. Die Empfangs-FSM (Nr. 1) darf den
    Kontrolltext nicht abdrucken.
12. Knopf BЫЗOB 1KPAT loslassen - die Sende- und Empfangs-FSM
    müssen (505 ±2) Zeichen abdrucken, wobei beide FSM die
    gleiche Anzahl Zeichen drucken müssen.
13. Schalter PEЖИM AППAPATA in Stellung ФУHKЦ. KOHTP. schalten
    und Knopf BЫЗOB 1KPAT bis zum Aufleuchten der Kontrollampe
    ABAPИЯ drücken, wobei die Sende-FSM blockiert werden muß.
14. Prüfung für den 2. Sektor analog ausführen.
15. Prüfungen zusätzlich bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten
    gemäß Tabelle auf der Innenseite des Verschlußdeckels
    durchführen.

4.4.10. Verteiler RU und Anschaltpult PPO-1
Die Funktionsfähigkeit des RU und PPO-1 ist gemeinsam mit dem
Dienstverbindungspult AS-3P wie folgt zu prüfen:
1. Handapparat von einem PPO-1 abnehmen und Taste PAЗP. drücken,
   wobei die Kontrollampe PAЗP. aufleuchten muß.
2. Übungstext sprechen - der Text muß im Hörer des Handapparats,
   im Fernhörer des PPO-1 und im Hörer des Pults PU-3P hörbar
   sein.

4.4.11. Fernschreibpult PT-M und Gruppenblock BGO-M
Die Funktionsfähigkeit des PT-M und BGO-M ist wie folgt zu prüfen:
1. Stromversorgung einschalten, indem die Schalter ПHCO-Sch27/5
   am Umformter von rechts beginnend in Stellung BKЛ. geschaltet
   werden. Es müssen dabei die zugehörigen LED sowie am PT-M die
   LED ПИT. 5 V1 sowie ПИT. 5 V2 leuchten.
2. Schalter KOHTP. - PAБOTA am BGO-M in Stellung KOHTP. schalten.
3. Funktion des PT-M wie folgt prüfen:
   - Schalter KPOCCИPOBKA - ИHФOPMAЦИЯ in Stellung ИHФOPMAЦИЯ
     schalten sowie Knopf CБPOC drücken und loslassen - es müssen
     die LED ПИT. 5 V1 sowie ПИT. 5 V2 leuchten; die übrigen LED
     und Ziffernanzeigen bleiben ausgeschaltet.
   - Ziffernanzeige in folgender Reihenfolge prüfen:
     . Nummer des Fernschreibens - 3 Ziffern eingeben. Hat das
       Fernschreiben mehrere Adreßarten, ist die Anzahl der
       Adressen einzugeben (eine Ziffer von 2 bis 0); hat es nur
       eine Adresse, ist die Ziffer 1 zu drücken.
     . Anzahl der Worte - 3 Ziffern eingeben.
     . Dringlichkeit - 1 Ziffer eingeben.
     . Dienst-Information auswählen auf der Funktionstastatur
       durch Drücken einer oder mehrerer Tasten: BXOД, ИCЖ., CПEЦ.
       ЛEHA, OБP.ПPOB. und OБЫK Ho.:.
     . Taste ПEPEД drücken - die LED ПEPEД muß leuchten. Nach
       Ausgabe der Information vom PT-M verlöschen die LED und
       Ziffern. Das PT-M ist für weitere Informationen vorbereitet.
       Wenn beim drücken der Taste ПEPEД die Ziffernanzeige und
       die LED ПEPEД am PT-M nicht verlöschen, ist am BGO-M die
       Taste ШAГ zu drücken, wonach ein Flackern der LED ИHФ.
       zu erwarten ist. Danach müssen die Ziffernanzeigen und
       LED ПEPEД verlöschen.
4. Übertragungsmöglichkeiten der Information über die Verbindung "M"
   wie folgt prüfen:
   - Taste "M" und ПEPEД an der Funktionstastatur nacheinander
     drücken, worauf die entsprechende LED aufleuchten muß. Nach
     Ausgabe der Information müssen die LED verlöschen.
   - Taste "M", ПOДTB. und ПEPEД nacheinander drücken - die
     zugehörige LED muß aufleuchten und nach Ausgabe der Infor-
     mation verlöschen.
5. Übertragungsmöglichkeit der Information über die Verbindung
   "Ц" wie folgt prüfen:
   - Nummer der Richtung, wohin die Verbindung geführt werden
     muß, auswählen und nacheinander die Tasten "Ц"  sowie
     ПEPEД drücken, worauf die entsprechende LED aufleuchten und
     nach Ausgabe der Information verlöschen muß.
   - Nummer der Richtung, aus der die Verbindung kommt, auswählen
     und nacheinander die Tasten "Ц", ПOДTB. und ПEPEД drücken -
     die zugehörige LED muß aufleuchten und nach Ausgabe der In-
     formation verlöschen.
6. Richtigkeit der Informationsübertragung (BGO-M mit PT-M) wie
   folgt prüfen:
   - Schalter KOHTP. - PAБOTA in Stellung KOHTP. schalten.
   - Information am PT-M festlegen schriftlich fixieren) und
     Taste ПEPEД drücken - nach dem Empfang der Information vom
     PT-M am BGO-M muß fas PT-M in die Ausgangsstellung gebracht
     werden.
   - Taste ЩAГ zum Prüfen der Richtigkeit der Sendeinformation
     nachfolgend drücken - es müssen
     . nach dem ersten Drücken die LED am BGO-M die Kode-Nr.
       des PT-M, von welchem die Information empfangen wurde,
       gemäß Tabelle 3, die Kode-Nr. der Informationsgruppe (Nr.
       des Bits) und die gesendete Information (Byte) gemäß
       Tabelle 4 angezeigt werden,
     . nachfolgend durch Drücken der Taste ШAГ die Information
       aller 6 Bytes kontrollieren werden,
     . nach dem 7. Drücken der Taste ШAГ der BGO-M die Informa-
       tion 63mal senden (entsprechende Leuchtdioden an der
       Frontplatte des BGO-M flackern),
     . bei auftretenden Fehlern die entsprechende LED ABAPИЯ
       leuchten.
   - Schalter KOHTP. - PAБOTA nach Prüfen der Richtigkeit der ge-
     sendeten Information in Stellung PAБOTA schalten.

Anmerkungen:
a) Die Nummer des PT-M, die in Tabelle 4 angegeben ist, ent-
   spricht dem Kode gemäß Tabelle 3,
b) die Nummer der Verbindung, die in Tabelle 4 angegeben ist,
   entspricht dem Kode gemäß Tabelle 5.
c) die Ziffern in Tabelle 4 entsprechen dem Kode in Tabelle 6.
d) das Vorzeichen 0/1 (Tabelle 4) ändert nach jeder Informa-
   tionsausgabe aus dem Pult PT-M seinen Zustand. Wurde eine
   Information im 2. Byte gesendet, wird das Signal "1", im
   anderen Fall das Signal "0" übertragen.
e) Das Aufleuchten der ELD entspricht dem Zeichen/Signal "1",
   das Nichtaufleuchten dem Signal "0" (Tabelle 3 bis 6).
Nr. des
Fernschreib- 
pultes PT-M
Zustand der LED "Ho. ПУЛЬTA"
123
1100
2010
3110
4001
Tabelle 4
Nr. der
Informa-
tions-
gruppe
(Byte)
Zustand
der LED
TP. ИHФ.
Zustand der LED ИHФ.
12412345678
1001Nr. des Pults PT-MSchalter
PПД/TЛГ
Schalter
KPOCC/
ИHФ.
Vor-
zeichen
Nr. der Rangierung
1240/10/10/112
2010Taste
BXOД
Taste
ИCXOД
Taste
CMEШ.
ЛEHTA
Taste
OБP.
ПPOB.
Taste
"M"
Taste
"Ц"
Taste
"ПOДTB."
Taste
"OБЫKH."
30111. Ziffer2. Ziffer
12481248
41003. Ziffer4. Ziffer
12481248
51015. Ziffer6. Ziffer
12481248
61107. Ziffer8. Ziffer
12481248
Tabelle 5
LED
KPOCCИPOBKA 
leuchtet
Kode "No. KPOCCИPOBKA"
21
100
201
310
Tabelle 6
Ziffer Kode der Ziffer
8421
00000
10001
20010
30011
40100
50101
60110
70111
81000
91001
4.5. Technologische Karte Nr. 5 "Komplexüberprüfung des SFs-
     Gerätesatzes"
4.5.1. Allgemeines
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS
Arbeitszeit:2 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
5
4.5.2. Prüfen der Dienstverbindungen
Die Dienstverbindungen sind zwischen Koffer und Fahrerhaus mit der
Wechselsprechanlage UPA-2 und über Funk mit dem UKW-Funkgerät
R 105 M zu prüfen. Die Kontrolle ist wie folgt auszuführen:
1. Anschluß der Verbindungs- und Stromversorgungskabel sowie des
   Mikrofons prüfen.
2. Wechselsprechverbindung zwischen Koffer und Fahrerkabine wie
   folgt prüfen:
   - Kippschalter in folgender Stellung schalten:
     am Bedienpult PSW
     . БЧB   BKЛ.
     . CЛЖ. CB. - PAДИO   CЛЖ. CB.
     am Bedienpult ПCK
     . CЛЖ. CB. - PAДИO   CЛЖ. CB.
     . БЧB   BKЛ.
     . УПP.   OTKЛ.
   - Stromversorgung der Bedienpulte einschalten (Schalter ПИT. in
     Stellung BKЛ. - die Kontrollampen ПИT. müssen leuchten.).
   - Sprechtaste eines Mikrofons an einem dieser Bedienpulte
     drücken und den Lautstärkeregler in die Stellung der maxi-
     malen Verstärkung drehen.
   - Arbeit des Empfangsverstärkers prüfen, indem einige Worte
     in das Mikrofon gesprochen werden. Der gesprochene Text muß
     am anderen Bedienpult hörbar sein.
   - Verbindung vom anderen Bedienpult aus analog prüfen.
3. Funkverbindungen von der Wechselsprechanlage UPA-2 über das
   UKW-Funkgerät R 105 M kontrollieren, wobei an der Gegenstelle
   gleichfalls das UPA-2 und R 105 M entfaltet sowie eingeschal-
   tet sein müssen:
   - Schalter ПИT. am Umformer ПHC-15M in Stellung 12/24 V und
     Schalter PEЖ. ПИT. in Stellung -24 V schalten.
   - Taste BKЛ. kurzzeitig drücken.
   - R 105 M einschalten, Verbindung mit der Gegenstelle aufnehmen
     und Schalter AПЧ - OTKЛ. in Stellung AПЧ schalten.
   - Schalter ПCB und ПCK in folgende Ausgangsstellungen
     schalten:
     . УПP.    УПP. OTKЛ.
     . БЧB     BKЛ.
     . CЛЖ. CB. - PAДИO(am ПCK)  PAДИO
     . CЛЖ. CB. - PAДИO(am ПCB)  CЛЖ. CB.
   - Schalter ПИT. in Stellung BKЛ. schalten, wobei die gleich
     benannten Kontrollampen leuchten müssen.
   - Tonrufsignal vom ПCK abhören, indem kurzzeitig (etwa 2 s)
     die Taste BЫЗOB 1 (1 200 Hz) an den ПCB und ПCK gedrückt
     wird - an der Gegenstelle muß das Tonrufsignal hörbar sein,
     sofern der Schalter ПTB-6 am Block BTschW in Stellung "1"
     geschaltet ist. In den anderen Schalterstellungen ist das Ton-
     rufsingal nicht hörbar.
   - Andere Ruffrequenzen analog prüfen ("2" = 1 400 Hz, "3" =
     1 600 Hz, "4" = 1 800 Hz, "5" = 2 000 Hz), wobei der Schalter
     am Block BTschW der Gegenstelle in die entsprechenden Stel-
     lungen geschaltet sein muß.
   - Zirkularruf prüfen, indem die Taste BЫЗOB ЦPK (2 300 Hz) ge-
     drückt wird - der Ruf muß im Lautsprecher der Gegenstelle
     unabhängig von der Stellung des Schalters ПTB- ertönen. Beim
     Drücken der Sprechtaste am Mikrofon des PSW oder PSW muß die
     Kontrollampe PAДИO leuchten.
   - Sprechverbindung mit der Gegenstelle aufnehmen (Schalter
     CЛЖ. CB. - PAДИO in Stellung PAДИO) und Prüfen in umgekehr-
     ter Reihenfolge analog ausführen.

4.5.3. Prüfen der Fernschreibverbindungen zwischen Fs-Kanälen
       und Fernschreibmaschinen des SFs-Gerätesatzes
Die Überprüfung ist wie folgt auszuführen:
1. Kabel Nr. 6 bis 9 von den Buchsen KAHAЛЫ 1-2, 3-4, 5-6, 7-8
   des Blocks BK-15 (TG-15/10M1( trennen und Kabel Nr. 103 an-
   schließen.
2. Sende- und Empfangskreis des ersten zu prüfenden Kanals mit
   denen des zweiten Kanals verbinden, indem die Buchsen 1, 2 CT 1
   mit den Buchsen 4,3 CT 1 am Teilnehmerschaltblock BAK-40F1
   durch 2polige Schnüre verbunden werden.
3. Start-Stop-Kreise des Fernschreibsignalwandlers T 230-06 auf
   die FSM des 1. Arbeitsplatzes schalten, indem die Buchsen
   KAHAЛЫ ПEP. undПP. des 1. Kanals am Block BK-2 mit den
   Buchsen AБ. BЫX. des Blocks BAP-2 (ЗБAП-10) durch Doppel-
   schnüre verbunden werden.
4. Start-Stop-Kreise eines weiteren T 230-06 auf den 2. Arbeits-
   platz schalten (über den 3. Kanal des Blocks BK-2).
5. Schalter an den T 230-06 in folgende Ausgangsstellungen schalten:
   - MCБ BKЛ. - 1KPAT   MCБ BKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 2KPAT   MCБ BKЛ.
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1 KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2 KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM AППAP.    7.29
   - 2 400 - 1 200 БИT/C   gemäß festgelegter Geschwindigkeit
   - ЗAШИTA   gemäß festgelegter Geschwindigkeit
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ   siehe Innenseite des Deckels
   - ЗC - OTKЛ.   ЗC
   - PAБOTA - HA CEБЯ   PAБOTA
   - 1 KPAT - 2 KPAT     2 KPAT
6. Schalter an der Anschalttafel PAStsch-M1 in folgende Aus-
   gangsstellungen schalten:
   - PEЖИM  CA
   - TГ. AПП.  PAБOTA
7. Sende- und Empfangskreis des 1. und 2. Arbeitsplatzes auf
   40 ... 50 mA einregeln (TOK ПEP. und TOK ПP. an der PAStsch-M1;
   PEГУЛИP. TOKA am BAP-2).
8. Schnur aus den Buchsen 3. KAH. (BAK-2) ziehen und Tasten PУC an
   der Sende-FSM des 1. Arbeitsplatzes drücken (mindestens 10mal)
   - es müssen die Ruflampe des 3. Kanals aufleuchten und der
   Summer ertönen. Schnur wieder in die Buchsen stecken - die
   Signalisation muß abgeschaltet werden.
9. Funktion der Sende-FSM des 2. Arbeitsplatzes durch Auftrennen
   des 1. Kanals analog prüfen.
10. Informationsaustausch zwischen beiden Arbeitsplätzen durch-
    führen.
11. Buchsen AБ. BЫX. (BAP-2) des 1. Arbeitsplatzes mit den Buch-
    sen KAHAЛЫ ПEP. und ПP. des 2. Kanals (BK-2) und Buchsen AБ.
    BЫX. (BAP-2) des 2. Arbeitsplatzes mit den Buchsen KAHAЛЫ ПEP.
    und ПP. des 4. Kanals zum Prüfen des 2. Sektors der T 230-06
    mit Doppelschnüren verbinden sowie Überprüfung durchführen.
12. Kontrolle der weiteren T 230-06 sowie der übrigen Kanäle nach
    der gleichen Methode fortsetzen.

4.6. Technologische Karte Nr. 6 "Messen der wichtigsten Kennwerte
     des SFs-Gerätesatzes"

4.6.1. Allgemeines
Meßgeräte:Teraohmmeter E6-3A, Gleichstrom-Widerstands-
meßbrücke R 333, Voltmeter M45M
Hilfsmittel:Cu-Draht 4 mm², 1 : 10 m, 2 Stück
Arbeitszeit:7 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
2
4.6.2. Erdungswiderstand
Der Erdungswiderstand ist zwischen der Erdungsklemme der Kabelein-
führung für die Stromversorgung (Bezugspunkt) und allen Blöcken,
Geräten, Pulten, Tafeln, Steckern, Buchsen, Abschirmungen sowie
dem Fahrgestell zu messen. Der gemessene Widerstand darf 0,03Ω
nicht übersteigen. bei der Messung ist der Eigenwiderstand der
Meßleitung zu berücksichtigen.
Der Erdübergangswiderstand ist gemäß Anlage 2 zu messen.

4.6.3. Isolationswiderstand
Der Isolationswiderstand ist zwischen allen Kontakten der Halb-
muffen (PTRK, ПPK), außer Kontakt "З", und der Erdungsklemme der
Kabeleinführung für die Stromversorgung (Bezugspunkt) zu messen.
Der gemessene Isolationswiderstand muß mindestens 10 MΩ betragen.
Vor Beginn der Messung sind folgende Kabel abzuklemmen:
a)Stromversorgungs- und
Schutzblock BKRZ
BXOД CETЬ 1
BXOД CETЬ 2
ЗAЗEMЛ. БEЗOП.
b)Stromversorgungsblock
BPSSh-M
OCB. BBOДA
BBOД
CBETOУKAЗ.
c)Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
- BK-15

- 2BAP-10, 1BAP-10
KAHAЛЫ 1-2, 3-4, 5-6, 7-8,
9-10, 11-12, 13-14, 15-16
1-5 AБ, 6-10 AБ
d)Fernsprechkonzentrator KTS-2521-25 ЛИH.
e)Teilnehmerschaltblock BAK-40F1ЛИH. 1, 2
f)Pult PU-3PЛИH. ГTC.
ЛИH. MБ/ATC
g)Gruppenblock BGO-MBЫXOД
h)Fernsprechapparate P 170
und TA 57
Klemme 1-2
4.6.4. Betriebsspannungen des Umformers ПHC-15M
Die Betriebsspannungen sind an den Kontakten 1-2 des ПHC-15M und
Pults ПCK zu messen, nachdem die Zündung des Kfz eingeschaltet,
das UKW-Funkgerät in Sendebetrieb geschaltet und der ПHC-15M
eingeschaltet wurden.
Die Spannungsdifferenz zwischen Akkumulator und Verbraucher darf
1 V nicht übersteigen.

4.7. Technologische Karte Nr.7 "Prüfen und Warten des Koffer-
     aufbaus"
4.7.1. Allgemeines
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS, Handfeger, Draht-
bürste, Haarpinsel, Staubsauger, Spachtel
Verbrauchsmaterial:Putzwolle, Putzlappen, Siedegrenzenbenzin,
Farbe, Schmirgelleinen, Fensterputzmittel
Arbeitszeit:4 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
2
4.7.2. Prüfen des Zustands des Kofferaufbaus und der Einrichtungen
Der Zustand des Kofferaufbaus und der Einrichtungen ist wie folgt
zu prüfen:
1. Äußeren Zustand des Kofferaufbaus sowie der Einrichtungen prü-
   fen und besonders auf folgende Merkmale achten:
   - Befestigung des Kofferaufbaus auf dem Fahrzeugrahmen,
   - Beschädigungen und Schrammen an den Kofferwänden,
   - Funktionsfähigkeit der Verschlüsse der Kofferklappen der
     Kabeleinführungen,
   - Funktionsfähigkeit und Abdichtung der Türen, Fenster, Zube-
     hörkisten und des Fahrerhauses sowie Zustand der Scheiben,
     Griffe, Schlösser und Gummidichtungen,
   - Befestigung des Reserverades und Sicherheit der Tritt-
     leitern,
   - Befestigung der Einbaugestelle, -schränke, Tische und Stühle
   - Funktionsfähigkeit der Schlösser und Befestigung der Schar-
     niere,
   - mechanische Funktionsfähigkeit der Deckenleuchten, Tischlam-
     pen, Schalter und Elektroheizung.
2. Zustand und Vollzähligkeit der Brandschutzmittel kontrollieren.
   Es müssen vorhanden sein:
   - Schanzzeug des Kfz,
   - 1 Trockenfeuerlöscher im Kofferaufbau,
   - 1 Trockenfeuerlöscher im Fahrerhaus.
3. Füllung der Feuerlöscher und Einhaltung der Prüffristen kon-
   trollieren.
4. Vollzähligkeit, Zustand und Sauberkeit der Schutzhüllen für
   Geräte und Antenneneingänge sowie der Fensterverdunkelungen
   prüfen.
5. Halterungen für das Schanzzeug und die Waffen kontrollieren,
   die eine sichere Befestigung gewährleisten müssen.
6. Sauberkeit des Staubfilters des Ventilatorsystems prüfen.
7. Koffer von innen reinigen.
8. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12 auf Vollzähligkeit, Zu-
   stand und Funktionsfähigkeit kontrollieren.

4.7.3. Prüfen der Vollzähligkeit des Inhalts und des Zustands
       des Sanitätskastens
Der Sanitätskasten ist visuell auf Vollzähligkeit sämtlicher Tei-
le, die Einhaltung der Nutzungsfristen der enthaltenen Teile und
auf Zustand zu prüfen. Es müssen
a) sämtliche angegebenen Teile vorhanden und nicht überaltert
   sein,
b) der Sanitätskasten verplombt sein und nach der Kontrolle
   wieder verplombt werden.
Unbrauchbare Teile aus dem Sanitätskasten sind auszutauschen.

4.7.4. Ausbessern der Kofferlackierung
Die Anstricharbeiten sind gemäß der A 013!/002 Schutzanstriche
für Bewaffnung und Ausrüstung nach der entsprechenden Vorbehand-
lung des Koffers/der auszubessernden Flächen auszuführen.
In Vorbereitung der Anstricharbeiten sind
a) sämtliche mechanische Beschädigungen zu beseitigen,
b) Staub, Schmutz und Korrosionsschäden von den zu lackierenden
   Flächen zu entfernen,
c) schadhafte Stellen mit in Siedegrenzenbenzin getränkter Putz-
   wolle zu reinigen und zu spachteln.

4.8. Technologische Karte Nr. 8 "Prüfen der Vollzähligkeit und
     des Zustands des EWZ-Satzes sowie der Begleitdokumentation"
4.8.1. Allgemeines
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS, Reinigungsbürste
Verbrauchsmaterial:Putzwolle, technische Vaseline, Schmieröl,
Petroleum
Arbeitszeit:2 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
2
4.8.2. Prüfen der Vollzähligkeit des SFs-Gerätesatzes und das
       Führen der Begleitdokumentation
Die Arbeite sind wie folgt auszuführen:
1. Vollzähligkeit der technischen Dokumentation und der Begleit-
   hefte anhand der Stücklisten kontrollieren.
2. Regelmäßiges sowie sauberes Führen des Betriebsbuches, der
   Begleithefte sowie des Nachweisbuches über Wartungen und Kon-
   trollen prüfen und kontrollieren, daß alle Eintragungen sauber
   und gut leserlich mit Kugelschreiber oder Füllfederhalter vor-
   genommen wurden.
3. Richtigkeit folgender Eintragungen in den Begleitheften kon-
   trollieren:
   - termingerechte Eintragungen der Übergaben/Übernahmen des
     SFs-GS im Verlauf der Nutzung,
   - schriftlicher Nachweis der Übernahme der Einzelgeräte durch
     die Gerätebegleiter,
   - lückenloser Nachweis der Betriebsstunden und Ausfälle,
   - Nachweis über Ausfälle und Schäden im Verlauf der Nutzung
     sowie über abgegebenes oder abgesetztes Einzelgerät,
   - Nachweis über durchgeführte Wartungen.
4. Eintragungen der geleisteten Betriebsstunden des vergangenen
   Monats prüfen und entsprechend durchgeführte Wartungen in das
   Begleitheft eingetragen.
5. Nachweis der TW 1 und TW 2 im Nachweisbuch über Wartungen und
   Kontrollen prüfen.

4.8.3. Prüfen der Vollzähligkeit und Warten des EWZ-Satzes
Die Prüf- und Wartungsarbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Vollzähligkeit des Gerätesatzes, der Geräte, des Zubehörs und
   der Teile des EWZ-Satzes entsprechend Stückliste prüfen.
2. Zustand, Gebrauchswert und richtige Lagerung bzw. Befestigung
   der Geräte, des Zubehörs sowie der Teile des EWZ-Satzes prüfen
   und besonders auf folgende Merkmale achten:
   - sichere Lagerung der Teile und des Zubehörs,
   - Beschädigung an Einzelteilen.
3. Staub, Schmutz und Korrosionsansätze von Geräten, Ersatzteilen,
   Werkzeug und Zubehör entfernen - erforderlichenfalls Teile
   in Petroleum wachen, mit einem Putzlappen trocken reiben und
   leicht mit technischer Vaseline oder Schmieröl einfetten.
4. Defektes Zubehör und Werkzeug tauschen bzw. fehlendes Zubehör,
   Werkzeug und fehlende Verbrauchsmaterialien auffüllen.

Anlage 1

Kontroll- und Meßgeräte, Werkzeug und Verbrauchsmaterial zum
Durchführen der Wartungsarbeiten
BezeichnungTypVerwendung bei
der Wartung
TTWTW 1TW 2
a)Kontroll- und Meßgeräte
- VielfachmesserC4353x
- TeraohmmeterE6-13Ax
- Gleichstrom-WiderstandsmeßbrückeR333x
- VoltmeterM45Mx
- ErdungsmeßbrückeM416x
b)Werkzeug
- Werkzeugsatz des SFs-GSxxx
- Staubsaugerxx
- Flach- und Haarpinselxx
- Nadelfeilexx
- Reinigungsbürstexxx
- Kabelauftrommelvorrichtungxx
- Handfegerxxx
- Drahtbürstexx
- Spachtelx
- Eimerxx
- Maulschlüsselsatzxxx
- Steckschlüsselsatzxxx
- Justierschlüssel für Relaisxx
- Ölkannexx
- Lötkolbenxx
c)Verbrauchsmaterial
- Putzwolle und -lappenxx
- Staublappenxxx
- technische Vaselinex
- Schmierölxx
- Petroleumxx
- Siedegrenzenbenzinxxx
- Farbe, weißxxx
- Schmirgelleinenx
- Fensterputzmittelxx
- Gummipflegemittelxx
- Kreidexxx
- Klebstoffxx
- Lötzinnxx
- Talkumx
Anmerkung:
Die angegebenen Kontroll- und Meßgeräte können durch analoge
Geräte ausgetauscht werden, sofern diese die angegebenen Kenn-
werte und mindestens die gleiche Genauigkeit besitzen.

Anlage 2

Messung des Erdungswiderstands des SFs-Gerätesatzes
Meßgerät:Erdungsmeßbrücke M416
Werkzeug:Werkzeugsatz des SFs-GS
Verbrauchsmaterial:Putzlappen
Arbeitszeit:0,5 h
Anzahl der
Arbeitskräfte
1
Arbeitsgänge und stufen:
1. Erdungsmeßbrücke in unmittelbarer Nähe des SFs-GS (Erdungs-
   stecker Rx) gemäß Bild 1 standsicher aufstellen.
2. Widerstand der Sonde kompensieren.
3. Erdungswiderstand messen - der Anzeigewert darf 25 Ω nicht
   übersteigen.
Erdungsschema
Bild 1 Abstand der Erder bei der Erdmessung
Erdungsschema
Bild 2 Meßaufbau für die Erdungsmessung

Beim Messen sind folgende Festlegungen einzuhalten:
a) Der Widerstand des zu erdenden SFs-GS ist auf dem Aufbauplatz
   und nach Möglichkeit nach jeder Verlegung gemäß den Bildern
   1 und 2 zu messen.
b) Als Sonde und Hilfserder können beliebige Erder verwendet wer-
   den, die einen Ableitwiderstand für die Sonde bis zu 1 kΩ
   und für den Hilfserder bis zu 150 Ω aufweisen. Sämtliche Ver-
   bindungskabel müssen isoliert sein und sind auf der Erde zu
   verlegen.
c) Wird der geforderte Erdungswiderstand von 25 Ω nicht erreicht,
   ist der Standort des Erders Rx zu ändern oder der Erdstoff
   an den Erdern anzufeuchten.

P-242 TM und P-244 TM

Beide Trupps sind SAS-Fernsprechtrupps mit T-217 ELBRUS ausgerüstet.

Gerätegestell T-217 M
Abb.: Gerätegestell der Fernsprechgeräte T217

P-209I
Abb.: Fernsprech-Handvermittlung P-209I