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                     Vertrauliche Verschlußsache!
                     VVS-Nr.: A 372 759

                     Ausf. 0082*

            MINISTERRAT
  DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

            A 040/1/302
       SAS-Fernsprechgerätesatz
              P-244 TN

       Beschreibung und Nutzung

                1990



NACHWEIS ÜBER DIE EINARBEITUNG VON ÄNDERUNGEN

ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
0101.03.85
 
 
 
 
 
 
 

NACHWEIS ÜBER ZUGANG/ABGANG

Lfd. 
Nr.
  Zugang  
Blatt
  Abgang  
Blatt
  Bestand  
Blatt
  Datum    Signum  
   56Anfangsbestand
 
 
 
 
 

NACHWEIS ÜBER VERNICHTUNG

Lfd. 
Nr.
  Blatt    Vernichtet
am:
  Vernichtungsvermerk  
(Unterschriften)
 
 
 
 
 
 

S  2                           VVS-Nr.: A 372 759


Einführung zur A 040/1/302
Die Anleitung 040/1/302 SAS-Fernsprechgerätesatz P-244 TN, Be-
schreibung und Nutzung, wird erlassen und tritt am 01. 03. 1990
in Kraft.

O. U., den 24.11.1989   Chef Verwaltung Nachrichten



                Ag 117/1/167339-9
                                VVS-Nr.: A 372 759              S  3


S  4                           VVS-Nr.: A 372 759


Inhaltsverzeichnis 
                                                         Seite
 Übersichts- und Einführungsteil1
ABeschreibung
1.Bestimmung11
2.Gerätesatz14
3.Technische Angaben17
3.1.Stromversorgung17
3.2.Klimatische Bedingung18
3.3.Kofferaufbau19
3.4.Basisfahrzeug URAL 375A-1819
4.Einzelgeräte und Einrichtungen20
4.1.Einzelgeräte20
4.1.1.UKW-Funkgerät R 105 M20
4.1.2.SFe-Vermittlung P 209 I-20/2021
4.1.3.NF-Modem AT 3002 M22
4.1.4.KW-Modem AT 3004 D23
4.1.5.Signalisations- und Rufwandler AT 3025 
 (BSWU)24
4.1.6.Sprachwandler AT 3001 M24
4.1.7.Modem AB 48124
4.1.8.Dienstverbindungspult PSS-BM25
4.1.9.Leitungsfilter FT-A25
4.1.10.Rauschgenerator P 219 AM25
4.2.Schalteinrichtung25
4.2.1.Kabeleinführung Nr. 1 bis Nr. 325
4.2.2.Schalt- und Verteilerblock UKK 228
4.2.3.Teilnehmerschaltblock BAK 40 F128
4.2.4.Verteilertafel StschSS 228
4.3.Stromversorgungseinrichtung28
4.3.1.Netzschutz- und Verteilerblock BKRZ28
4.3.2.Stromversorgungsgerät StschPOW329
4.3.3.Transverter PNS 15 M29
4.3.4.Stromversorgungsblock BP 6529
4.3.5.Stromversorgungsblock BPA-D29
4.3.6.Stromversorgungsblock BP61P30
4.3.7.Ladegleichrichter BZ 12/2430
4.3.8.Stromversorgungsgerät SA 008 M30
4.4.Kontroll- und Meßeinrichtungen30
4.4.1.Pegelmeßgerät P 32130
                                VVS-Nr.: A 372 759              S  5

                                                         Seite
4.4.2.Vielfachmesser C435330
4.4.3.Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/431
4.5.Zusatzausrüstung31
4.5.1.Selektivrufeinrichtung UPA 231
4.5.2.Filterventilationsanlage FWUA-100N-1232
4.5.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6532
4.5.4.Klimaanlage 1K2233
5.Wirkungsweise33
5.1.Funktionsstruktur33
5.1.1.Elektrische Strukturschema des SFe-Geräte-
 satzes P-244 TN33
5.1.2.Vermitteln von 4Dr-Teilnehmeranschlußlei-
 tungen ZB über Fernkanäle35
5.1.3.Übergabe von NF- und Impulskanäle über
 Querverbindungsleitungen36
5.1.4.Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Geräte
 T-217 anderer Gerätesätze37
5.1.5.Vermitteln von 4Dr-SFe-Teilnehmern MB über
 Verbindungsleitungen bei der Zusammenarbeit
 verschiedener Gerätesätze37
5.1.6.Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Schalt-
 felder anderer Gerätesätze38
5.1.7.Übergabe bzw. Übernahme von Ortsseiten der
 SAS-Geräte an bzw. von anderen Gerätesätzen38
5.1.8.Durchschalten der Fernschreibimpulskanäle39
5.1.9.Durchschalten der KW-Funkkanäle39
5.1.10.Durchschalten eines adaptiven Funkkanals40
5.1.11.Herstellen der Dienstverbindung41
5.1.12.Anschluß des Rauschgenerators P 219 AM42
5.1.13.Kontrolle der Kanalzustände42
5.2.Stromversorgung des SFe-Gerätesatzes P-244 TN42
BNutzung
1.Sicherheitsbestimmungen45
2.Bedienung47
2.1.Besonderheiten47
2.2.Entfalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN47
2.2.1.Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes47
2.2.2.Erden des SFe-Gerätesatzes P-244 TN48
2.2.3.Anschließen der Verbindungskabel49
2.2.4.Entfalten und Anschließen der Stromversorgungs-
 einrichtungen49
S  6                           VVS-Nr.: A 372 759

                                                         Seite
2.3.Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen 
 zum Betrieb und Prüfen der Betriebsbereitschaft52
2.3.1.SFe-Gerätesatz P-244 TN52
2.3.2.Einzelgeräte55
2.3.2.1.Sprachwandler AT 3001 M55
2.3.2.2.NF-Modem AT 3002 M55
2.3.2.3.KW-Modem AT 3004 D56
2.3.2.4.Modem AB 48159
2.3.2.5.SFe-Vermittlung P 209 I-20/2060
2.3.2.6.Signalisations- und Rufwandler AT 3025 (BSWU)62
2.3.2.7.Rauschgenerator P 219 AM64
2.3.2.8.UKW-Funkgerät R 105 M64
2.3.3.Zusatzausrüstung66
2.3.3.1.Selektivrufeinrichtung UPA 266
2.3.3.2.Filterventilationsanlage FWUA-100N-1267
2.3.3.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6569
2.3.3.4.Klimaanlage 1K2271
2.3.4.Meßgeräte73
2.3.4.1.Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/473
2.3.4.2.NF-Pegelmeßgerät P32174
2.3.5.Komplexüberprüfung des SFe-Gerätesatzes 
 P-244 TN76
2.3.5.1.Allgemeines76
2.3.5.2.Prüfen des Durchlaufes der Information bei 
 Nutzung des NF-Modems AT 3002 M76
2.3.5.3.Prüfung des Durchlaufes der Informationen bei 
 Nutzung des KW-Modems AT 3004 D77
2.4.Betriebsdienst78
2.4.1.Prüfen der Verbindungsleitungen78
2.4.1.1.Prüfen der Verbindungsleitungen bei 
 Nutzung von NF-Modems AT 3002 M79
2.4.1.2.Messen der Dämpfung der Verbindungsleitungen 
 bei Verwendung des KW-Modems AT 3004 D80
2.4.2.Herstellen der Dienstverbindungen80
2.4.2.1.Allgemeines80
2.4.2.2.Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult 
 1PSS-BM80
2.4.2.3.Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult 
 2PSS-BM80
2.4.3.Herstellen von SAS-Verbindungen über NF-Kanäle, 
 digitale Kanäle, kosmische Funkkanäle sowie 
 KW-Funkkanäle, einschließlich für die Arbeit 
 über adaptive Funkkanäle81
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                                                         Seite
2.4.3.1.Allgemeines81
2.4.3.2.SAS-Verbindungen über NF-Kanäle82
2.4.3.3.SAS-Verbindungen über digitale Kanäle84
2.3.3.4.SAS-Verbindungen über kosmische Funkkanäle84
2.3.3.5.SAS-Verbindungen über KW-Funkkanäle85
2.3.3.6.SAS-Verbindungen über adaptive Funkkanäle87
2.4.4.Handlungen des Betriebsmechanikers88
2.4.4.1.Kontrolle der gedeckten Kanäle und Verbin- 
 dungen88
2.4.4.2.Vermitteln von OB- oder ZB-Teilnehmern90
2.4.4.3.Vermitteln von Teilnehmern bei Zusammen- 
 schaltung von SFe-Vermittlungen über Quer- 
 verbindungsleitungen90
2.4.5.Übergabe von ortsseitigen Ausgängen der 
 SAS-Geräte T-230 03 an andere Gerätesätze91
2.4.6.Übernahme von ortsseitigen Ausgängen der 
 SAS-Geräte T-230 03 von anderen Gerätesätze92
2.4.7.Übergabe der orts- und fernseitigen Ausgänge 
 der Sprachwandler an SFe-Vermittlungen 
 anderer Gerätesätze92
2.5.Abbau des SFe-Gerätesatzes P-244 TN92
2.6.Schutz der Nachrichtenkräfte des SFe-Geräte- 
 satzes P-244 TN vor den Wirkungen von Massen- 
 vernichtungswaffen des Gegners93
3.Wartung94
4.Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung94
5.Abstellen und Transport96
5.1.Abstellen96
5.2.Transport96
   
Anlagen 
1Verkabelung der Gerätesätze der Nachrichten- 
 zentrale (Variante)99
2Verkabelung verschiedener Gerätesätze 
 (Variante 1)100
3Verkabelung verschiedener Gerätesätze 
 (Variante 2)101
4Zusammenschaltung der Vermittlungen des SFe- 
 Gerätesatzes P-244 TN und des Fe-Vermitt- 
 lungsgerätesatzes P 252 M1 (Querverbindungs- 
 leitung102
5Anschalten des Fe-Vermittlungsgerätesatzes 
 P252 M1 an den SFe-Gerätesatzes P-244 TN 
 (Kanalübergabe)103
6Anschalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK an 
 den Gerätesatz P-244 TN104
S  8                           VVS-Nr.: A 372 759

                                                         Seite
7Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an 
 die Schaltstelle (Variante)105
8Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an 
 den kosmischen Funkgerätesatz R440-O 
 (Variante)106
9Anschaltung des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an 
 den Funkempfangs- und Funkgerätesatz über 
 Verbindungskabel107
10Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an 
 den Funkgerätesatz R 161 A2M über Verbindungs- 
 kabel (Variante)108
11Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an 
 den Funkgerätesatz R 161 A2M über einen 
 Fernbediengerätesatz (Variante)109
12Verwendete Abkürzungen und Kurzformen110

2 A 040/1/302                 VVS-Nr.: A 372 759              S  9


S 10                          VVS-Nr.: A 372 759


A Beschreibung
1. Bestimmung

Der SAS-Fernsprechgerätesatz P-244 TN (nachfolgend SFe-GS) ist
ein Element mobiler Nachrichtenzentralen und zum Herstellen,
Halten sowie Betreiben von SAS-Fernsprechverbindungen garantierter
Sicherheit über Funk-, kosmische Funk-, Troposphärenfunk-, Richt-
funk- und Drahtkanäle bestimmt.
Der SFe-GS gewährleistet
a) das Anschalten von 12 NF- oder Impulskanälen (4Dr);
b) das Anschalten von 6 Funkkanälen (4Dr) oder, anstelle eines
   Funkkanals, das Anschalten einer adaptiven Funkrichtung mit
   Diversity-Empfang;
c) das Anschalten von 24 Verbindungsleitungen (4Dr) für Impuls-
   kanäle sowie von 8 Verbindungsleitungen (4Dr) für Fernschreib-
   kanäle;
d) das Anschalten von 20 Teilnehmerleitungen ZB (4Dr), von 5 Lei-
   tungen ZB/OB (4Dr), von 5 Leitungen SL/OB (4Dr) sowie von
   8 Verbindungsleitungen zu anderen SAS-Fernsprechvermittlungen
   (nachfolgend SFe-Vermittlung);
e) das Anschalten von OB-Rufleitungen;
f) das Anschalten von 6 Sprachwandlern AT 3001 M;
g) das Anschalten und die Übergabe der 15 ortsseitigen Ausgänge
   von 2 Signalisations- und Rufwandlern AT 3025 (BSWU);
h) das Anschalten der ortsseitigen Ausgänge der Geräte T-217 M;
i) das Verteilen folgender Kanalarten mit dem Schalt- und Ver-
   teilerblock UKK 2:
   - NF-Kanäle über NF-Modems AT 3002 M,
   - Funkkanäle über UKW-Modems AT 3004 D bzw. Modems AB 481,
   - digitale Kanäle zu den SAS-Geräten T-230 03;
k) das Verteilen der Dienstverbindungsadern der verschiedenen
   Verbindungskabel zum Dienstverbindungspult 2PSS-BM mittels
   des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2;
l) das Herstellen der Dienstverbindungen mit dem Dienstverbin-
   dungspult 1PSS-BM mit anderen Gerätesätzen über freie Adern-
   paare der Verbindungskabel und über ein gesondertes Kabel
   mit der Fernsprechzentrale;
m) das Übertragen von digitalen Signalen über NF-Kanälen mit dem
   NF-Modem AT 3002 M und über Funkkanäle mit dem KW-Modem
   AT 3004 D;

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 11


n) das Umwandeln analoger Sprachsignale in Impulsfolgen mit dem
   Sprachwandler AT 3001 M;
o) das automatische Verschlüsseln von Impulskanälen mit den SAS-
   Geräten T-230 03;
p) die Übergabe
   - der ortsseitigen Ausgänge (4Dr) der SAS-Geräte T-230 03 über
     den Teilnehmerschaltblock 3BAK 40 F1 zu den Signalisations-
     und Rufwandlern AT 3025 bzw. über Verbindungsleitungen zu
     anderen Gerätesätzen,
   - von 15 Ausgängen (4Dr) der Signalisations- und Rufwandler
     AT 3025 an die SFe-Vermittlung des SFe-GS oder über Verbin-
     dungsleitungen an andere Gerätesätze;
q) die Übernahme
   - bis zu 24 Impulskanälen (4Dr) von den Ortsseiten der SAS-
     Geräte T-230 03 anderer Gerätesätze und die Übergabe dieser
     Kanäle an die SFe-Vermittlung über die Signalisations- und
     Rufwandler AT 3025 sowie den Teilnehmerschaltblock 3BAK 40 F1,
   - von 4 Ausgängen (4Dr) der kanalbildenden Mittel und ihre
     Übergabe an die SFe-Vermittlung;
r) die Übergabe der Aus- bzw. Eingänge von 6 Sprachwandlern
   AT 3001 M an die SFe-Vermittlung oder an andere Gerätesätze;
s) das Verrauschen der Teilnehmeranschlußleitungen und der Fern-
   schreibkanäle mit dem Rauschgenerator P 219 AM;
t) den Schutz und das Vermitteln der Teilnehmeranschluß- und
   Verbindungsleitung zur SFe-Vermittlung mit dem Teilnehmer-
   schaltblock 1BAK F1;
u) das Führen von Dienstgesprächen über NF-Kanäle und Verbindungs-
   leitungen mit de Sprecheinrichtung des Schalt- und Verteiler-
   blockes UKK 2 sowie das Durchführen von Prüf- und Meßarbeiten
   am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 mit dem NF-Pegelmeßgerät
   P 321;
v) das Verwenden des Fernsprechapparats P 171 D
   - im hinteren Abteil des Koffers als SFe-Teilnehmerapparat
     über die SFe-Vermittlung,
   - am Arbeitsplatz des diensthabenden Betriebsmechanikers der
     Fernsprechzentrale als SFe-Teilnehmerapparat über die SFe-
     Vermittlung;
w) die direkte Wechselsprech- und Telefonverbindungen mit anderen
   Gerätesätzen der Nachrichtenzentrale mit dem Dienstverbindungs-
   pult 2PS-BM;

S 12                          VVS-Nr.: A 372 759


x) das Überprüfen der SFe-Vermittlung sowie der Teilnehmeran-
   schluß- und Verbindungsleitungen mit dem Prüfblock für Fern-
   sprechverbindungen BITS 2/4;
y) die Arbeit des SAS-Gerätes T-230 03 über adaptive Funkrichtungen
   im Diversity-Empfang mit dem KW-Modem AT 3004 D und dem Modem
   AB 482;
z) das Herstellen von Verbindungen (4Dr) zwischen ZB-, ZB/OB-
   sowie über Verbindungsleitungen zu angeschlossenen OB-Teilneh-
   mern und ATZ-Teilnehmern über Fernkanäle;
ä) das Herstellen von Nachrichtenverbindungen über Übertragungs-
   leitungen zwischen SFe-Vermittlungen verschiedener Gerätesätze;
ö) die Übergabe von
   - 20 Teilnehmerleitungen (4Dr) auf die SFe-Vermittlungen ande-
     rer Gerätesätze,
   - Informationen über Kanalzustände, welche mit dem Signalisa-
     tions- und Rufwandler AT 30025 ermittelt werden, zu Führungs-
     punkt der Nachrichtenzentrale;
ü) die Wechselsprechverbindung zwischen Koffer und Fahrerhaus des
   Basisfahrzeugs mit der Selektivrufeinrichtung UPA 2;
ß) das Herstellen einer Simplex-Funkverbindung zwischen den Gerä-
   tesätzen mit dem UKW-Funkgerät R 105 M und der Selektivrufein-
   richtung UPA 2 auf eine Entfernung bis 6 km.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 13


2. Gerätesatz
_______________________________________________________________________________________
Bestand                                 Typ                              Anzahl
                                        russisch         deutsch                        
a) Grundausrüstung
   - Koffer, ausgerüstet mit             KБI.375         KB1.375 1 Stück
     . Heiz- und Lüftungsanlage          OB-65           OW-65           1 Anlage
     . Filterventilationsanlage          ФBУA-IOOH-I2    FWUA-100N-12    1 Anlage
     . Klimaanlage                       IK22            1K22            1 Gerät
     auf Basisfahrzeug                   УPAL-375-I8     URAL 375A-18    1 Fahrzeug
   - SFe-Vermittlung, mit                П-209И-20/20    P 209 I-20/20   1 Satz
     . Teilnehmervielfachfeld            БMA-60          BMA 60          2 Stück
     . Querverbindungsblock              БCЛ-И-60        BSL-I-60        1 Stück
     . Anschaltblock für Sprachwandler   БC-ИM           BS-IM           1 Stück
     . Schnurpaarblock                   БШ-4 ИC         BSch 4 IS       1 Stück
     . Kanalblock                        БK-4 ФИ         BK 4 FI         2 Stück
     . Block der Übertragungsleitungen   БCЛ-И           BSL-I           1 Stück
     . Zusatzeinrichtung                 БШO             BWO             1 Stück
     . Stromverteilerblock               БPПC-I3         BRPS 13         1 Stück
     . Stromversorgungsblock             БП-6IП          BP 61 P         1 Stück
b) Einzelgeräte
   - Schalt- und Verteilerblock         УKK-2            UKK 2           1 Satz
   - SAS-Gerät                          T-230-03         T-230 03        3 Komplexe
   - NF-Modem                           AT-3002M         AT 3002 M       3 Sätze
   - Sprachwandler                      AT-300IM-02      AT 3001 M-02    4 Sätze
   - Sprachwandler                      AT-300IM-04      AT 3001 M-04    2 Sätze
   - Teilnehmerschaltblock              БAK-40ФI         BAK 40 F1       4 Stück

S 14                          VVS-Nr.: A 372 759


   - Signalisations- und Rufwandler     AT-3025 (БSBУ)   AT 3025 (BSWU)  3 Sätze
   - KW-Modem                           AT-3004Д         AT 3004 D       1 Satz
   - Dienstverbindungspult              ПCC-БM           PSS-BM          2 Sätze
   - SFe-Teilnehmerapparat              П-I7I-Д          P 171 D         2 Sätze
c) Stromversorgungseinrichtungen
   - Netzschutz- und Verteilerblock     БKP3             BKPZ            1 Block
   - Stromversorgungsblock              БПA-Д            BPA-D           2 Blöcke
   - Stromversorgungsgerät              ЩПOW-3           StschPOW 3      1 Gerät
   - Ladegleichrichter                  Б3-I2/24         BZ 12/24        1 Gerät
   - Stromversorgungsblock              БП-65            BP 65           2 Blöcke
   - Transverter                        ПHC-I5M          PNS 15 M        1 Stück
   - Akkumulator des Koffers             6CT-I40P         6ST-140R        1 Stück
   - Akkumulator                        5HKTБ-80         5 NKTB 80       4 Stück
d) Hilfs- und Zusatzeinrichtungen
   - UKW-Funkgerät                      P-I05-M          R 105 M         1 Gerät
   - Selektivrufeinrichtung             УПA-2            UPA 2           1 Stück
   - Prüfblock für Fernsprechver-       БИTC-2/4         BITS 2/4        1 Block
     bindungen
   - Leitungsfilter                     ФT-A             FT-A            2 Stück
   - Modem                              AБ-48I           AB 481          1 Satz
   - Verteilertafel                     ЩCC-2            StschSS 2       1 Stück
   - Rauschgenerator                    П-2I9AM          P 219 AM        1 Stück
   - NF-Pegelmeßgerät                   П-32I            P 321           1 Stück
   - Vielfachmesser                     Ц4353            C4353           1 Stück
e) Verbindungskabel und Zubehör (im Gerätesatz)
   - Kabel (1 Trommel)                  KPШC 4x6         KRSchS 4x6      50 m
   - Kabel (1 Trommel)                  ПPK 5x2          PRK 5x2         2x50 m

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 15


_____________________________________________________________________________________________
Bestand                                 Typ                             Anzahl
                                        russisch        deutsch                         
   - Kabel (1 Trommel)                  ПPK I0x2        PRK 10x2        100 m
   - Kabel                              KPШC 4x6        KRSchS 4x6      2 Stück,
                                                                        je 2 m
   - Erdungsleitung                     -               -               1 Stück, 5 m
   - Sicherungserdungsleitung           -               -               1 Stück, 20 m
   - Verbindungserdungsleitung          -               -               50 m
     (2 Trommeln)
   - Adapter                            ПB-5 ПP         PW 5 PR         2 Stück,
                                                                        je 5 m
   - Verteilermuffe                     PM-I0           RM 10           1 Stück
   - Verteilermuffe                     PM-20           RM 20           1 Stück
f) Verbindungskabel und Zubehör (getrennt mitgeführt)
   - Kabel (3 Trommeln)                 KPШC 4x6        KRSchS 4x6      50 m
   - Kabel (6 Trommeln)                 ПPK 5x2         PRK 5x2         2x50 m
   - Kabel (12 Trommeln)                ПPK 5x2         PRK 5x2         100 m
   - Kabel (1 Trommel)                  ПPK 10x2        PRK 10x2        2x50 m
   - Kabel (24 Trommeln)                ПPK 10x2        PRK 10x2        100 m
   - Kabel (5 Trommeln)                 ПPK 10x2        PRK 10x2        50 m
   - Adapter                            ПB-5 PP         PW-5PR          33 Stück
   - Adapter                            ПB-10 PP        PW-10PR         5 Stück
   - Adapter                            ПB-20 PP        PW-20PR         4 Stück
   - Verteilermuffe                     PM-I0           RM-10           6 Stück
   - Verteilermuffe                     PM-20           RM-20           1 Stück
   - Anschaltkasten                     БЩ-5            BStsch 5        15 Stück
   - Kabel (41 Trommeln)                П-274M          P 274 M         125 m
   - Kabel (2 Trommeln)                 TK-2            TK 2            500 m

S 16                          VVS-Nr.: A 372 759


   - SFe-Teilnehmerapparat              П-I7ID          P 171 D         20 Stück

g) EWZ-Satz (Ersatzteilverzeichnis
   3ИП XЯ.229.I70-03 3И) und
   Dokumentation

3. Technische Angaben
3.1. Stromversorgung

Die elektrische Anlage des SFe-GS gewährleistet
a) das Anschalten von 2 dreiphasigen, autonomen,
   galvanisch nicht gekoppelten Wechselstromnetzen
   mit einer Phasenspannung von (220 ± 2233) V;
   (50 ± 2,5) Hz über vieradrige Stromversorgungs-
   kabel;
b) die Stromversorgung des SFe-GS und der Einzel-
   geräte vom Netz-1 über den Anschluß CETЬ
   3~380 V1 der Kabeleinführung Nr.1;
c) die Stromversorgung der Klimaanlage 1K22 vom
   Netz-2 über den Anschluß CETЬ 3~380 V2 Kabel-
   einführung Nr.1;
d) das automatische Umschalten der Stromversorgung
   des SFe-GS und der Einzelgeräte vom Netz-1 auf
   das Netz-2 bei Absinken bzw. Ansteigen der Pha-
   senspannung im Netz-1 auf einen Wert von
   (192 ± 5) V bzw. (250 ± 5) V mit automatischem
   Abschalten der Klimaanlage 1K22 (Schalter
   ПИTAHИE BCПOM. OБ. in Stellung ABT. OTKЛ.);
e) die Signalisation des Absinken oder Ansteigens
   der Spannung im Netz-1 über den zulässigen Wert
   durch die Leuchtemitterdioden CETЬ I HAПP."<"
   (zu niedrig) bzw. ">" (zu hoch);
f) die Anzeige des entsprechenden Versorgungsnetzes
   durch
   - die Kontrollampe PИTAHИE AПП. CETЬ I bei Ver-
     sorgung durch das Netz-1,
   - die Kontrollampe PИTAHИE AПП. CETЬ 2 sowie
     Ertönen des Summers bei Versorgung durch das
     Netz-2
g) das Umschalten vom Netz-2 zum Netz-1 nach einem
   Absinken der Betriebsspannung
   - automatisch, wenn der Schalter BO3BPAT
     HA CETЬ I in Stellung ABT. geschaltet und die
     Phasenspannung im Netz-1 einen Wert von
     (205 ± 5) V erreicht oder
   - von Hand, wenn der Schalter BO3BPAT
     HA CETЬ I in Stellung PУЧH. geschaltet ist,

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 17


     durch Drücken der Taste, wenn die Phasenspannung im Netz-1
     einen Wert von 210...242 V erreicht hat;

h) das automatische Umschalten vom Netz-2 zum Netz-1 nach einem
   Ansteigen der Betriebsspannung, wenn die Phasenspannung im
   Netz-1 einen Wert von (240 ± 5) V erreicht. (Beider Versorgung
   des SFe-GS vom Netz-2 besteht die Möglichkeit, die Klimaanlage
   durch schalten des Schalters PИTAHИE BCПOM. OБ in Stellung
   PУЧH. BKЛ. in Betrieb zu nehmen.);
i) die Übergabe einer Dreiphasen-Wechselspannung (380 ± 3857) V an
   andere Gerätesätze über die Anschlüsse TPAH3ИT 3~380 V-1 und
   3~380 V-2;
k) die Übergabe einer Wechselspannung 12 V an Verbraucher außerhalb
   des Koffers;
l) die Havariestromversorgung der Dienstverbindungspulte PSS-BM,
   der SFe-Vermittlung, des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2,
   des Rauschgenerators P 219 AM sowie des Prüfblocks für Fern-
   sprechverbindungen BITS 2/4 durch die Akkumulatoren 5NKTB-80
   bei fehlender Netzstromversorgung;
m) die Havariestromversorgung der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65
   oder der Filterventilationsanlage, der Tarnbeleuchtung, der
   Beleuchtung der Kabeleinführung und der Stromversorgung des
   Kernstrahlungsmeßgerätes DP 3 B durch die Akkumulatoren 6ST-140R
   des Koffers bei fehlender Netzstromversorgung;
n) die Stromversorgung der Notbeleuchtung, der Selektivrufeinrich-
   tung UPA 2, des Transverters PNS 15 M und des UKW-Funkgeräts
   R 105 M durch die Akkumulatoren des Koffers bei abgestelltem
   Motor oder vom Generator des Fahrzeugs bei laufendem Motor;
o) das Laden der 4 Akkumulatoren 5NKTB-80 mit einer Spannung von
   24 V und einem Ladestrom von (15 ± 3) A durch den ladegleich-
   richter BZ 12/24 und der Akkumulatoren des Koffers mit einer
   Spannung von 12 V und einem Ladestrom von (8 ± 2) A oder
   (15 ± 3) A durch das Stromversorgungsgerät StschPOW 3;
p) das Anschalten eines Leuchthinweiszeichens.

Der maximale Leistungsbedarf der SFe-GS beträgt 12 000 W. Dabei
werden durch die Geräte und Einrichtungen zum Schutz der Nachrich-
tenkräfte vor Massenvernichtungswaffen (Netz-1) ≦ 5 000 w und
durch die Klimaanlage 1K22 (Netz-2) ≦ 7 000 W benötigt.

3.2. Klimatische Bedingungen

Der SFe-GS kann bei Außentemperaturen von -40...+50 °C und einer

S 18                          VVS-Nr.: A 372 759


relativen Luftfeuchtigkeit ≦ 98% (bei einer Temperatur ≦ 25 °C) be-
trieben werden, wobei die Einzelgeräte für eine Arbeit im Tempera-
turbereich -10...+50 °C und bei einer relativen Luftfeuchte ≦ 98 %
(bei einer Temperatur ≦ 25 °C) ausgelegt sind.

3.3. Kofferaufbau

Der SFe-GS ist im Kofferaufbau KB1.375 des Basisfahrzeugs
URAL 375A-18 untergebracht.
Der Kofferaufbau hat folgende Innenabmessungen:
a) Länge   4 510 mm
b) Breite  2 400 mm
c) Höhe    1 800 mm
Der Kofferaufbau besteht aus 2 getrennten Kabinen. Die Tür
der hinteren Kabine ist 2flüglig ausgeführt; die vordere Kabine
ist durch eine Seitentür zu betreten.

Die Schränke, Halterungen und Rahmen sind an den Wänden und am
Fußboden angeschraubt. Die Befestigung der Geräte untereinander
und der Einschübe in den Gestellen ist durch Schraubverbindungen
realisiert.

3.4. Basisfahrzeug URAL 375A-18

Das allradgetriebene Kfz ist mit einer Reifendruckregelanlage
ausgestattet. Seine wichtigsten technischen Angaben betragen:
a) Tragfähigkeit               5 t
b) Anzahl der Achsen           3
c) Spurweite                   2 000 mm
d) Bodenfreiheit               400 mm
e) Geschwindigkeit auf ebener
   Straße, maximal             75 km/h
f) Steigfähigkeit, maximal     30°
g) Füllmenge des Kraftstoff-
   behälters                   360 l
h) Abmessungen
   - Länge                     8 000 mm
   - Breite                    2 550 mm
   - Höhe                      3 384 mm
i) Gesamtmasse mit Zuladung    13 200 kg
k) Achslasten
   - Vorderachse               3 865 kg
   - Hinterachse               9 335 kg


                                VVS-Nr.: A 372 759              S 19


Der maximale Masseunterschied zwischen rechter und linker Seite
darf höchstens 200 kg betragen.

4. Einzelgeräte und Einrichtungen
4.1. Einzelgeräte
4.1.1. UKW-Funkgerät R 105 M

Das UKW-Funkgerät ist ein tragbares UKW-Tornister-Funkgerät. Es
arbeitet im Simplexbetrieb in der Betriebsart F3 und kann fernbe-
dient oder als Relaisstelle eingesetzt werden. Die Verbindung kann
ohne Suchen der Gegenstelle und ohne Frequenznachstimmung herge-
stellt werden.
Im SFe-GS ist das UKW-Funkgerät in Verbindung mit der Selektiv-
rufeinrichtung UPA 2 für die Sicherstellung der Funkverbindung
mit anderen Gerätesätzen im Stand und in der Bewegung bestimmt.
Seine wichtigsten technischen Angaben betragen:
a) Frequenzbereich                      36...46,1 MHz (8,22...6,5 m)
b) Anzahl der Arbeitsfrequenzen         405
c) Abstand zwischen 2 benachbarten
   Frequenzen                           25 kHz
d) Betriebsart                          F3
e) Frequenzhub                          5 kHz
f) Frequenzabweichung des Senders
   - bei einer Umgebungstemperatur
     von +20 °C ± 2 K                   ≦ 4 kHz
   - bei Fehlanpassungen der
     Antenne                            ≦ 1 kHz
   - 15 min nach dem Einschalten
     des Geräts                         ≦ 2 kHz
g) Frequenzabweichung des Empfängers
   - bei einer Umgebungstemperatur
     von +20 °C ± 2 K einer
     Betriebszeit von 5 min             4 kHz
   - 15 min nach dem Einschalten        ≦ 2 kHz (Oszillator)
h) Empfindlichkeit des Empfängers
   (Signal-Rausch-Verhältnis von
   +2,3 Np bzw. +20dB)                  ≦ 1,5 μV
i) Spiegelfrequenzsicherheit            1 : 300 (5Np bzw. 43,4 dB)
k) Reichweite mit angeschalteter
   Selektivrufeinrichtung UPA 2
   - mit Stabantenne 1,25 m in
     der Bewegung (bei gleicher
     Antenne der Gegenstelle im
     Stand)                             8 km

S 20                          VVS-Nr.: A 372 759


   - mit Stabantenne und Gegen-
     gewicht, befestigt am
     Halbteleskopmast (im Stand)        22 km
l) Stromaufnahme, maximal
   - Sendebetrieb                       2,0 A
   - Empfangsbetrieb                    0,8 A
m) Betriebsspannung                     4,8 V

4.1.2. SFe-Vermittlung P 209 I-20/20

Die SFe-Vermittlung ist eine 4 Dr-Vermittlung und gewährleistet
das Anschließen von
a) ZV-Teilnehmeranschlußleitungen,
b) 2Dr-OB-Leitungen,
c) 4Dr-Fernsprechkanälen zu OB- und ZB-Vermittlungen, ATZ und
   Fernämtern,
d) 2-Dr-Leitungen zu Simplexfunkstellen und -funkgeräten.
Die SFe-Vermittlung besteht aus funktionellen Vermittlungseinhei-
ten in Form stapelbarer Blöcke (Tabelle 1).

Tabelle 1
______________________________________________________________________________
Block                   Kurz-           An-     Bestimmung
                        zeichen         zahl                                  
Teilnehmer-             BMA 60          2       Anschließen und Vermitteln
vielfachfeld                                    von je 20 Ortsteilnehmern

Querverbindungs-        BSL-I-60        1       Anschließen und Vermitteln
block                                           von 5 zweidraht- oder Vier-
                                                drahtleitungen von ZB- und
                                                OB-Teilnehmern sowie 5 Ver-
                                                bindungsleitungen zur ATZ
                                                oder ZB- bzw. OB-Vermittlung
                                                in 2Dr- oder 4Dr-Schaltung

Anschaltblock           BS-IM           10      Zusammenarbeit mit Sprach-
für Sprach-                                     wandler oder Funkgeräten
wandler                                         (Einschübe 1 bis 6 für
                                                Sprachwandler; Einschübe
                                                7 bis 10 für Funkgeräte)

Schnurpaarblock         BSch 4 IS       1       10 Universalschnurpaare und
                                                Einrichtungen des Arbeits-
                                                platzes des Bedienpersonals
                                                zum Vermitteln der Teilneh-
                                                mer (Schnurpaare 1 bis 6 mit
                                                zwischengeschalteten Sprach-
                                                wandlern, Schnurpaare 7 bis
                                                10 für Transitschaltungen)

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 21


_________________________________________________________________________________
Block                Kurz-           An-     Bestimmung
                     zeichen         zahl                                        
Kanalblock           BK 4 FI         2       Anschließen und Vermitteln
                                             von 10 Fernkanälen (10 Adern
                                             je Kanal; davon Kanäle 1 bis
                                             10 und 11 bis 15 im automa-
                                             tischen und Kanäle 16 bis 20
                                             im Handbetrieb)

Block der Über-      BPL-I           1       Anschließen von 8 Übertra-
tragungsleitungen                            gungsleitungen zu anderen
                                             SFe-Vermittlungen gleichen
                                             Typs

Zusatzeinrichtungen  BWO             1       Empfangen der Rufsignale
                                             der angeschlossenen Teilneh-
                                             mer und Fernkanäle

Stromverteiler-      BRPS 13         1       Anschließen und Verteilen
block                                        der Stromversorgungs- und
                                             Signalstromkreise

Stromversorgungs-    BP 61 P         1       Stromversorgung der SFe-Ver-
block                                        mittlung

Die SFe-Vermittlung gewährleistet das Anschalten folgender Kanäle
und Leitungen:
a) 4Dr-SFe-Kanäle über die Signalisations-   15 Kanäle
   und Rufwandler
b) 4Dr-Kanäle der Geräte T-217 M anderer     4 Kanäle
   Gerätesätze
c) 4Dr-Teilnehmeranschlußleitungen ZB        10 Leitungen
d) Ein- bzw. Ausgänge der Sprachwandler      6 Stück
e) 4Dr-Teilnehmerleitungen ZB, OB oder       10 Leitungen
   Verbindungsleitungen zu OB- und ZB-
   Vermittlungen, ATZ und Fernämtern
f) Verbindungsleitungen zu anderen Fern-     8 Leitungen
   sprechvermittlungen

4.1.3. NF-Modem AT 3002 M

Das Modem dient zum Wandeln von Signalen bei deren Übertra-
gung über standardisierte NF-Kanäle 0,3...3,4 kHz (SVD-I a-Pegel).
In Sende- und Empfangsrichtung wird folgende Umsetzung gewähr-
leistet:
a) Senderichtung                        digital -> analog
b) Empfangsrichtung                     analog  -> digital
Zum NF-Modem gehören:
a) Hauptgerät                           UA 005
b) Bedienpult                           UA 004

S 22                          VVS-Nr.: A 372 759


c) Fernbediengerät                      PB 003
Das NF-Modem gewährleistet
a) das Senden und den Empfang digitaler Signale mit Übertragungs-
   geschwindigkeiten 1 200, 2 400, 4 800 oder 9 600 bit/s über
   einen standardisierten NF-Kanal 0,3...3,4 kHz (Anzahl der mög-
   lichen Transite: 11; NF-Übertragungsabschnitte 12);
b) die automatische Korrektur der Amplituden-Frequenz-Charakte-
   ristik und Phasen-Frequenz-Charakteristik der analogen Signale
   nach folgender Zeit:
   - bei 2 400, 4 800 und 9 600 bit/s           ≦ 50 s
   - bei 1 200 bit/s                            ≦ 100 s
c) die Handkorrektur der Dämpfung der Verbindungsleitungen zur
   kanalbildenden Einrichtung:
   - in Senderichtung                           ≦ 13 dB
   - in Empfangsrichtung                        ≦ 15,2 dB
d) das wahlweise Einstellen eines Sendepegels von -28, -26 oder
   -23 dB bei einem entsprechenden Empfangspegel von -10, -8,6
   oder -5,6 dB;
e) die optische und akustische Signalisation des Pegelabfalls
   empfangsseitig (HET KAH.) wobei bei Fehlen der digitalen Ein-
   gangsinformation ortsseitig (HET ИИ);
f) die ununterbrochene dynamische Kontrolle des Kanalzustands
   und die Anzeige bei einer Fehlerbitrate k > 8.10-2 an der
   LED KAH. HE ГOДEH (nicht nutzbar);
g) die Dienstverbindung des diensthabenden Betriebsmechanikers
   über den Kanal mit Unterbrechung der Informationsübertragung
   in der Verbindungsart OFFEN;
h) das Durchführen der Eigenüberprüfung.

4.1.4. KW-Modem AT 3004 D
Das KW-Modem dient zum Umwandeln von Signalen bei deren Übertra-
gungen über KW-Funkkanäle. In Sende- und Empfangsrichtung wird fol-
gende Umsetzung gewährleistet:
a) Senderichtung                        digital -> analog
b) Empfangsrichtung                     analog  -> digital
Zum KW-Modem gehören:
a) Hauptgerät                           JaA 041
b) Bedienpult                           UA 030
c) Fernbediengerät                      UA 031

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 23


Das KW-Modem gewährleistet
a) das Übertragen eines digitalen Kanals mit den Geschwindigkei-
   ten 1 200 oder 2 400 bit/s bzw. von 2 asynchronen digitalen
   Kanälen mit je einer Geschwindigkeit von 1 200 bit/s über einen
   KW-Funkkanal,
b) die Arbeit mit 2 Funkstellen im Raum- oder Frequenzdiversity-
   betrieb (Sender und Empfänger),
c) eine Fernsprechdienstverbindung zur Aufnahme des Kanals bzw.
   die Übertragung von formalisierten Kommandos während des be-
   triebs,
d) die Handkorrektur der Restdämpfung kurzer Verbindungsleitungen
   zwischen Geräteausgang und Funkstelle,
e) die ununterbrochene dynamische Kontrolle des Kanalzustandes und
   die Bildung von Steuersignalen für die adaptive Funkbeziehungen.

4.1.5. Signalisations- und Rufwandler AT 3005 (BSWU)
Der Signalisations- und Rufwandler ist für den Austausch der Si-
gnale des Zusammenwirkens zwischen SFe-Vermittlungen sowie zwi-
schen SFe-Vermittlungen und automatischen Fernsprechzentralen
(ATZ) über Impulskanäle bestimmt.

4.1.6. Sprachwandler AT 3001 M
Der Sprachwandler (Vokoder) dient zum Umwandeln analoger Impuls-
signale in eine Impulsfolge mit 1 200 oder 2 400 bit/s und der
annähernden Wiederherstellung der Sprachsignale beim Empfang.
Er gewährleistet
a) die Zusammenarbeit mit der SFe-Vermittlung P 209 I, ein auto-
   matisches Kontrollregime mit Darstellung an der SFe-Vermittlung
   über deren Fernseite und die Anpassung an die Impulskanäle über
   den Signalisations- und Rufwandler AT 3025,
b) die Zusammenarbeit mit dem SFe-Teilnehmerapparat P 171 D über
   die Ortsseite bis zu einer Entfernung von 5 km in einem Fre-
   quenzbereich der Sprachsignale von 150...7 000 Hz,
c) die Silbenverständlichkeit von ≧ 87% bei 2 400 bit/s bzw.
   von ≧ 84% bei 1 200 bit/S,
d) einen ortsseitigen Eingangswiderstand von (600 ± 210) Ω.

4.1.7. Modem AB 481
Das Modem dient dem automatischen Kommandoaustausch zwischen

S 24                          VVS-Nr.: A 372 759


SFe-GS und fernbedienten Funkempfangsgerätesätzen zum Sicherstel-
len von adaptiven Funkverbindungen. Dabei arbeiten das Modem mit
den Modems AB 482 der Funkempfangsgerätesätze zusammen.

4.1.8. Dienstverbindungspult PSS-BM
Das Dienstverbindungspult gewährleistet Wechselsprech- und Fern-
sprechdienstverbindungen über 2adrige Leitungen mit Wechselsprech-
geräten ATGS, mit anderen Dienstverbindungspulten, mit Fernsprech-
vermittlungen und OB-Endapparaten.

4.1.9. Leitungsfilter FT-A
Das Leitungsfilter schützt die Fernsprechleitungen vor Störungen,
die innerhalb des SFe-GS entstehen.

4.1.10. Rauschgenerator P 219 AM
Der Rauschgenerator erzeugt ein elektrisches Signal mit einem
Spektrum von 150...10 000 Hz zum Verrauschen von 32 Anschluß-
leitungen.

4.2. Schalteinrichtungen
4.2.1. Kabeleinführungen Nr. 1 bis Nr. 3
Die Kabeleinführungen Nr. 1 bis Nr. 3 sind für den direkten An-
schluß der Zuführungs- und Verbindungskabel an den SFe-GS be-
stimmt.
Am SFe-GS befinden sich 3 Kabeleinführungen, an welche die Kabel
gemäß Tabelle 2 angeschlossen werden können.

3 A 040/1/302                   VVS-Nr.: A 372 759              S 25


Tabelle 2 Belegung der Kabeleinführung Nr. 1 bis Nr. 3
________________________________________________________________________________________________
Kabel-          Steckverbinder,         Kabeltyp        Anschluß
einführ-        Buchse, Klemme                                                                      
Nr. 1           a) CETЬ 3~380 V1        KRSchS          Dreiphasen-Wechselspannung 380 V; 50 Hz vom
                b) CETЬ 3~380 V2        KRSchS          Elektroenergieversorgungsnetz oder Elektro-
                                                        aggregat
                c) TPAH3ИT 3~380 V1     KRSchS          Übergabe der Dreiphasen-Wechselspannungen
                d) TPAH3ИT 3~380 V2     KRSchS          380 V; 50 Hz an anderen Gerätesätze
                e) P/KAH. 1-6           PRK 5x2         KW-Funkkanäle
                f) ИMP. KAH. 1-8        PRK 20x2
                g) ИMP. KAH.9-12        PRK 10x2        Impulskanäle
                h) TЧ. KAH. 1-8         PRK 20x2
                i) TЧ. KAH. 9-12        PRK 10x2        NF-Kanäle
                k) TФ. CИГH. 1-15       PRK 10x2
                l) TФ. CИГH. 16-20      PRK 5x2         Signalisation der Kanalzustände
                m) 3A3EMЛ. БE3OПACHOCTИ                   Sicherheitserde
                n) CBETOУKA3                              Leuchthinweiszeichen
                o) OCB. BBOДA                           Beleuchtung der Kabeleinführung
                p) MБ                                   Ortsbatterie
                q) 12 V                                 Außenverbraucher 12 V
Nr. 2           a) CЛ/MБ 1-5 (I, II)    PRK 10x2        Verbindungsleitungen für OB- bzw. ZB/OB-Teil-
                b) ЦБ/MБ 1-5            PRK 10x2        nehmer zum Teilnehmerschaltblock
                                                        2BAK 40 F1
                c) AБ/ЦБ 1-4            PRK 10x2
                d) AБ/ЦБ 5-8            PRK 10x2        Teilnehmeranschlußleitungen ZB zum Teilnehmer-
                e) AБ/ЦБ 9-12           PRK 10x2        schaltblock 1BAK 40 F1
                f) AБ/ЦБ 13-16          PRK 10x2

S 26                          VVS-Nr.: A 372 759


                g) AБ/ЦБ 17-20          PRK 10x2        Teilnehmeranschlußleitungen ZB zum Teilnehmer-
                                                        schaltblock 1BAK 40 F1
                h) TФ ИMP. KAH. 1-8     PRK 20x2
                i) TФ ИMP. KAH. 9-16    PRK 20x2        Übergabe bzw. Übernahme von Impulskanälen der
                k) TФ ИMP. KAH. 17-24   PRK 20x2        SAS-Geräte an bzw. von anderen Gerätesätzen
                l) TГ ИMP. KAH. 1-8     PRK 20x2        Fernschreibimpulskanäle vom SFS-GS P236 TK
                m) AБ. БMA BЫX. ПP.     PRK 20x2
                n) AБ. БMA BЫX. ПEP.    PRK 20x2        Übergabe von ZB-Teilnehmeranschlußleitungen
                o) AБ. БMA CИГH.        PRK 20x2        an andere Gerätesätze
                p) ПЛ 1-8               PRK 5x2         8 Verbindungsleitungen
                q) CЛK.1-5              PRK 5x2         Dienstverbindungsleitungen von anderen Geräte-
                                                        sätzen
                r) OCB. BBOДA                           Beleuchtung der Kabeleinführung
Nr. 3           a) БCBУ CT. 1-15        PRK 5x2         Kanalübergabe an andere Gerätesätze
                b) BX. KAH. 1-4         PRK 5x2         Anschalten T-217 M
                c) AT-3001 M ЛIH. 1-3   PRK 5x2         Übergabe der Fern- und Ortsseiten der
                d) AT-3001 M CT. 1-3    PRK 5x2         Sprachwandler
                e) OCB. BBOДA

                                VVS-Nr.: A 371 759              S 27


4.2.2. Schalt- und Verteilerblock UKK 2

Der Schalt- und Verteilerblock (Fernverteiler) ist bestimmt zum
a) Zusammenschalten der Fernseiten des SAS-Geräts direkt mit
   digitalen Kanälen,
b) Zusammenschalten der Fernseite des NF-Modems mit dem entspre-
   chenden NF-Kanal,
c) Zusammenschalten der Fernseite des KW-Modems mit dem entspre-
   chenden Funkkanal,
d) Zusammenschalten der Ortsseiten der NF- bzw. KW-Modems mit
   den Fernseiten der SAS-Geräte,
e) herstellen der Dienstverbindungen über NF-Kanäle.

4.2.3. Teilnehmerschaltblock BAK 40 F1

Der Teilnehmerschaltblock ist vorgesehen für
a) den Schutz der Blöcke der SFe-Vermittlung sowie des Bedien-
   personals vor gefährlichen Spannungen (Blitzschlag oder elek-
   tromagnetischer Impulse beim Einsatz von Kernwaffen),
b) das Zusammenschalten der am SFe-GS angeschlossenen Teilnehmer-
   leitungen mit den Leitungen zur SFe-Vermittlung,
c) das Vermitteln der Ortsseiten der SAS-Geräte mit den Signali-
   sations- und Rufwandlern AT 3025,
d) das Vermitteln der Ortsseiten der SAS-Geräte mit anderen Geräte-
   sätzen.

4.2.4. Verteilertafel StschSS 2

Die Verteilertafel ist für das Schalten der Dienstverbindungslei-
tungen und der Übergabe von Leitungen zum Dienstverbindungspult
1PSS-BM bestimmt. Sie gewährleistet
a) das Anschalten von 20 Dienstverbindungsleitungen
b) die Übergabe von 10 Dienstverbindungsleitungen zum Dienstver-
   bindungspult 1PSS-BM.
Die Dienstverbindungsleitungen werden an der Frontplatte mit
Verbindungssteckern MSch4 geschaltet.

4.3. Stromversorgungseinrichtungen
4.3.1. Netzschutz- und Verteilerblock BKRZ

Der Netzschutz- und Verteilerblock ist bestimmt zum
a) Anschalten von 2 gesonderten, galvanisch nicht verbunden Drei-
   phasennetz 3~380 V mit einer Phasenspannung von je(220 ±2233) V

S 28                          VVS-Nr.: A 372 759


   und einer Frequenz von (50 ± 2,5) Hz,
b) Verteilen der beiden Dreiphasen-Wechselspannungen an ein- und
   dreiphasige Verbraucher,
c) Schutz des Bedienpersonals des SFe-GS vor gefährlichen Spannun-
   gen (>24 V) zwischen Erde und Koffer durch automatische Netz-
   abschaltung.
Der Bereich der automatischen Abschaltung liegt zwischen 21.6 ...
24 V.

4.3.2. Stromversorgungsgerät StschPOW 3

Das Stromversorgungsgerät dient zu Stromversorgung der Beleuch-
tung, Heizung und Ventilation des Kofferaufbaus. es gewährleistet
a) die Versorgung von Verbrauchern mit einer Gleichspannung 12 V vom
   Gleichrichter bzw. von den angeschalteten Akkumulatoren,
b) die Versorgung von Verbrauchern mit Wechselspannungen 12, 24
   und 220 V,
c) das Bereitstellen einer Ladespannung 12 V zum Laden der Akku-
   mulatoren mit einem Strom von (15 ± 3) A.

4.3.3. Transverter PNS 15 M

Der Transverter versorgt das UKW-Funkgerät R 105 M mit einer sta-
bilisierten Betriebsspannung von (4,8 ± 0,4) V. Er wird von einer
Gleichspannungsquelle 10...15 V gespeist.

4.3.4.  Stromversorgungsblock BP 65

Der Stromversorgungsblock versorgt Verbraucher in mobilen und sta-
tionären Objekten mit Gleichspannungen 5 und 27 V.

4.3.5. Stromversorgungsblock BPA-D

Der Stromversorgungsblock dient zur Stromversorgung der Nachrich-
tengeräte mit den Betriebsspannungen 24 V (Gleichspannung) und
80 V (Wechselspannung),
Der Stromversorgungsblock gewährleistet
a) die Versorgung von Gleichstromverbrauchern mit einer stabili-
   sierten Betriebsspannung (24 ± 0,4) V,
b) die Versorgung von Wechselstromverbrauchern mit einer unstabi-
   lisierten Wechselspannung 80 V,
c) die optische Signalisation der Abweichung der Gleichspannung
   außerhalb der Grenzen 25...26 V.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 29


4.3.5. Stromversorgungsblock BP 61 P

Der Stromversorgungsblock versorgt die Nachrichtengeräte mit ei-
ner Gleichspannung von 60 V.

4.3.7. Ladegleichrichter BZ 12/24

Der Ladegleichrichter dient zum Laden von Akkumulatoren mit einer
Gleichspannung von 12 oder 24  mit einem maximalen Ladestrom
von (15 ± 3) A. er kann auch zur Stromversorgung von entsprechen-
den Verbrauchern im Pufferbetrieb genutzt werden.

4.3.8. Stromversorgungsgerät SA 008 M

Das Stromversorgungsgerät formt die Wechselspannungen 220 V; 50
oder 400 Hz bzw. 115 V; 400 Hz in eine stabilisierte Gleichspan-
ung 28,5 V um.

4.4. Kontroll- und Meßeinrichtungen
4.4.1. NF-Pegelmeßgerät P321

Das NF-Pegelmeßgerät ist zum Messen der Restdämpfung von Kanälen
in einem Frequenzbereich von 0,3...3,4 kHz sowie zum Bestimmen
der Betriebsdämpfung von Kanälen in einem Frequenzbereich von
0,3...30 kHz bestimmt. Es besteht aus
a) Pegelgenerator,
b) Pegelmesser,
c) Stromversorgungsteil.

Der Pegelgenerator und -messer können unabhängig voneinander für
Betriebs- und Restdämpfungsmessungen benutzt werden. Der Pegel-
generator gibt 24 feststehende Frequenzen ab.
Der Meßbereich des Pegelmessers beträgt -6...+3 Np (-52...+26 dB),
der Frequenzbereich 0,3...36 kHz.
Das NF-Pegelmeßgerät wird mit Wechselspannung 220 V; 50 Hz betrie-
ben.

4.4.2. Vielfachmesser C4353

Der Vielfachmesser gewährleistet
a) das Messen von Gleich- und Wechselströmen bis 3 A,
b) das Messen von Gleich- und Wechselspannungen bis 600 V,
c) das Bestimmen von Widerständen bis 5 MΩ.

S 30                          VVS-Nr.: A 372 759


4.4.3. Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/4

Der Prüfblock ist zum Prüfen von 2Dr- und 4Dr-Leitungen sowie der
Vermittlungseinrichtung von Handvermittlungen bestimmt.

Er gewährleistet
a) das Messen von Gleichspannungen,
b) das Messen von Gleichstromwiderständen,
c) das Prüfen von Teilnehmer- und Verbindungsleitungen,
d) die Rufabgabe an ATZ-Teilnehmer und die Gesprächsführung,
e) das Schalten von Kurzschluß und Erde an Leitungen für Prüf-
   zwecke,
f) das Einschalten eines Abschlußwiderstands in die Leitungen.

Der Prüfblock wir mit Gleichspannung 24 V betrieben.
Er hat eine Wechselstromrufquelle mit Wechselspannung 80 V.
Die maximale Leistungsaufnahme beträgt 30 W.

4.5. Zusatzausrüstung
4.5.1. Selektivrufeinrichtung UPA 2

Die Selektivrufeinrichtung gewährleistet die Wechselsprechver-
bindung zwischen den Nachrichtenkräften im Kofferaufbau und im
Fahrerhaus sowie das Führen des KW-Funkverkehrs über das UKW-
Funkgerät R 105 M in der Bewegung und im Stand.
Die Selektivrufeinrichtung besteht aus dem Bedienpult PSW im
Fahrerhaus, dem Pult PSK und dem Einschub BTschW in der hinteren
Kabine des Kofferaufbaus.
Die Selektivrufeinrichtung gewährleistet
a) eine Wechselsprechverbindung zwischen den Nachrichtenkräften
   im Kofferaufbau und im Fahrerhaus im Simplex- oder Duplexver-
   kehr (Ruf durch Ansprechen),
b) das Führen von Funkgesprächen über das UKW-Funkgerät R 105 M
   aus dem Kofferaufbau und aus dem Fahrerhaus,
c) den Tonrufempfang auf einer von 5 Frequenzen: 1 200, 1 400,
   1 600, 1 800 oder 2 000 Hz (Selektivruf),
d) die Abgabe eines Tonrufs auf den gleichen 5 Frequenzen,
e) den Sammelrufempfang bzw. die -rufabgabe mit der Frequenz
   2 300 Hz.
die Selektivrufeinrichtung wird mit Gleichspannung 12 V vom Strom-
versorgungsgerät StschPOW 3 betrieben.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 31


4.5.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12

Die Filterventilationsanlage ist zum Filtern radioaktiv, chemisch
und bakteriologisch verseuchter Außenluft sowie zum herstellen ei-
nes Überdrucks im Kofferaufbau bestimmt. Der mit dieser Anlage aus-
gerüstete SFe-GS gewährleistet den Schutz des Personalbestands ohne
angelegte persönliche Schutzausrüstung und der Innenausrüstung vor
radioaktiven Stoffen, chemischen Kampfstoffen und biologischen
(bakteriologischen) Kampfmitteln. Die Filterventilationsanlage be-
steht aus den Montageteilen und ausfolgenden Elementen:
Gebläse, Vorfilter PFA und Absorptionsfilter FPA.
Das elektrische Gebläse dient zur Luftzufuhr in den Kofferaufbau.
Sein Elektromotor wird vom Stromversorgungsgerät StschPOW 3 mit
Gleichspannung 12 V betrieben.
Das Vorfilter PFA ist zur Grobreinigung der durch das Gebläse ange-
saugten Luft von radioaktivem Staub, chemischen Kampfstoffen, gif-
tigen Rauch und Straßenstaub bestimmt. Das Absorptionsfilter FPA
reinigt die angesaugte Luft von chemischen Kampfstoffen und bakte-
riologischen Kampfmitteln sowie radioaktiven und Giftstoffen. Die
Filterventilationsanlage kann in folgenden Betriebsarten arbeiten:
a) Absorptionsfilter eingeschaltet (Schutzbetrieb) - Reinigung der
   angesaugten Luft von chemischen Kampfstoffen, bakteriologischen
   Kampfmitteln, von radioaktiven und Giftstoffen sowie vom Rauch
   und Straßenstaub,
b) Absorptionsfilter ausgeschaltet(Ventilationsbetrieb) - Reini-
   gung der angesaugten Luft vom Straßenstaub.
die Leistung (Volumenstrom) der Filterventilationsanlage beträgt
100m3/h. Die Stromaufnahme übersteigt nicht 19 A.

4.5.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-65

Die Heiz- und Lüftungsanlage dient der Beheizung und Lüftung des
Kofferaufbaus. Sie wird mit Gleichspannung 12 V betrieben und kann
in der Bewegung sowie im Stand arbeiten.
Der Kraftstoffverbraucht beträgt 1,2 l/h, der Stromverbrauch 11 A.
Weitere Angaben zur heiz- und Lüftungsanlage sind der A 050/1/410
Heiz- und Lüftungsanlagen OW-65 und OW-95 sowie 015 und 030, Be-
schreibung und Nutzung, zu entnehmen.

4.5.4. Klimaanlage

Die Klimaanlage dient der Aufrechthaltung bestimmter Temperatur-
und Luftfeuchteverhältnisse im Kofferaufbau des SFe-GS bei großen
Schwankungen der Außenlufttemperatur.

S 32                          VVS-Nr.: A 372 759


Zum Bestand der Klimaanlage gehören: Verdichter-Kondensations-
aggregat, Luftaufbereitungsaggregat und Schaltpult.

5. Wirkungsweise
5.1. Funktionsstrukturen
5.1.1. Elektrisches Strukturschema des SFe-Gerätesatzes P-244 TN

Die 4Dr-Anschlußleitung (20 Stück) der SAS-Teilnehmer werden
über die Kabeleinführung Nr. 2 und über den Teilnehmerschaltblock
1BAK 40 F1 zum Teilnehmervielfachfeld BMA (1-10, 11-20) der
SFe-Vermittlung P 209 I-20/20 geführt, wo die Vermittlung der
Teilnehmer mit den SAS-Kanälen über die Kanalblöcke BK 40 I (1-10,
11-20) der SFe-Vermittlung, die Signalisations- und Rufwandler
AT 3025, die Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F1 und die SAS-Ge-
räte gewährleistet wird. Im SFe-GS ist die Übergabe von 8 Impuls-
oder NF-Kanälen über den Block der Übertragungsleitung BPL der
SFe-Vermittlung an andere gleichartige Gerätesätze vorgesehen.
Die Teilnehmeranschlußleitungen, die über das Schaltfeld anderer
Gerätesätze geführt werden, können über die Teilnehmervielfach-
felder BMA 60 der SFe-Vermittlung und den Teilnehmerschaltblock
1BAK 40 F1 sowie die Kabeleinführung Nr. 2 an diese übergeben
werden.
Der Signalisations- und Rufwandler AT 3025 gewährleistet die Um-
setzung und Anpassung der Signale des Zusammenwirkens und Steue-
rung, die über die Impulskanäle in kodierter Form Übertragen wer-
den, sowie der Steuersignale der SFe-Vermittlung als statische
Signalzustände.
Zum Umformen der analogen Sprachsignale in ein für das SAS-Gerät
notwendiges Impulssignal wird an der SFe-Vermittlung in den Über-
tragungsweg ein Sprachwandler AT 3001 M eingeschaltet, der das
analoge Sprachsignal in eine Impulsfolge von 1 200 oder 2 400 bit/s
umwandelt.
Die fernseitigen Ausgänge der SAS-Geräte werden zum Schalt- und
Verteilerblock UKK 2 geführt, wo sie mit den entsprechenden Im-
pulskanälen bzw. mit den NF-Kanälen über NF-Modems AT 3002 M zu-
sammengeschaltet werden. Dazu sind die Ein- und Ausgänge der NF-
Modems sowie die digitalen und NF-Kanäle von der Kabeleinführung
Nr. 1 zum Schalt- und Verteilerblock UKK 2 geführt.
Da Zusammenschalten der fernseitigen Ausgänge der SAS-Geräte mit
Funkkanälen, welche über die Kabeleinführung Nr. 1 zum Schalt-
und Verteilerblock UKK 2 geschaltet sind, wird über das KW-Modem

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 33


AT 3004 D, dessen Ein- und Ausgänge ebenfalls am Schalt- und Ver-
teilerblock UKK 2 anliegen, realisiert.
Im SFe-GS ist die Möglichkeit vorhanden, ortsseitige Ausgänge von
SAS-Geräten über die Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F1 und die
Kabeleinführung Nr. 2(TФ ИMP. KAH. 1-8, 9-16, 17-24) an andere
gleichartige Gerätesätze zu übergeben.
Die Übernahme ortsseitiger Ausgänge von SAS-Geräten anderer Geräte-
sätze wird über die Kabeleinführung Nr. 2 (TФ. ИMP. KAH. 1-8, 9-16,
17-24) und die Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F gewährleistet.

Die Dienstverbindungen werden wie folgt sichergestellt:
a) Die Dienstverbindungen mit anderen Gerätesätzen werden vom
   Dienstverbindungspult 1PSS-BM über den Anschluß 1-5 CЛЖ. sowie
   über das 10. und 20. Adernpaar der Anschlüsse 1-8, 9-16,
   17-24 TФ. ИMP. KAH. der Kabeleinführung Nr. 2 hergestellt.
b) Die Dienstverbindung mit der Fernsprechzentrale oder den
   Kanalbildenden Einrichtungen der Nachrichtenzentrale werden
   vom Dienstverbindungspult 2PSS-BM über das 10. und 20. Adern-
   paar der Anschlüsse 1-7 TЧ KAH. (ИMP. KAH.) und das 10. Adern-
   paar der Anschlüsse 9-12 TЧ KAH. (ИMP. KAH.) hergestellt.
c) Die Dienstverbindung über NF-Kanäle wird über den Dienstver-
   bindungsblock des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2 oder über
   die NF-Modems hergestellt.
d) Die SFe-Teilnehmerapparate 1,2 P 171 D werden an die SFe-Ver-
   mittlung über den Teilnehmerschaltblock 1BAK 40 F1 geschaltet.
e) Zum Führungspunkt der Fernsprechzentrale ist das Schalten der
   Dienstverbindung über das 10. Adernpaar der Leitung zum Über-
   tragen der Kanalzustände möglich. Dabei ist am Schalt- und
   Verteilerblock UKK 2 der Stecker mit der Bezeichnung УKK-2 ГH
   ACC mit einem beliebigen freien Dienstverbindungsanschluß am
   Schaltfeld zusammenzuschalten.
f) Zu den Funkempfängergerätesätzen wird die Dienstverbindung vom
   Dienstverbindungspult 2PSS-BM über das 5. Adernpaar der ent-
   sprechenden Verbindungskabel oder vom KW-Modem über die Funk-
   sendezentrale hergestellt.
g) In der Bewegung oder während der Entfaltung ist die Verbindung
   zu den anderen Gerätesätzen unter Nutzung der Selektivrufeinrichtung
   UPA 2 und das UKW-Funkgeräts R 105 M möglich.
Mit dem Rauschgenerator P 219 AM werden die Teilnehmeranschhlußlei-
tungen und ortsseitigen Ausgänge der SAS-Geräte verrauscht.

S 34                          VVS-Nr.: A 372 759


Zum Prüfen, Messen und Einregeln der Kanäle sowie Teilnehmeran-
schlußleitungen sind der Prüfblock für Fernsprechverbindungen
BITS 2/4 und das NF-Pegelmeßgerät P 321 vorhanden. Das Pegelmeß-
gerät wird an die NF-Kanäle des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2
und der Prüfblock an die Anschlußleitungen der Teilnehmerschalt-
blöcke 1, 2 BAK 40 F1 mittels Verbindungsschnüren angeschaltet.
Die ortsseitigen Ausgänge des Geräts T-217 M von anderen Geräte-
sätzen werden über die Anschlüsse 1, 2, 3, 4, BX. KA. der Kabel-
einführung Nr. 3 zur SFe-Vermittlung geführt.

5.1.2. Vermitteln von 4Dr-Teilnehmeranschlußleitungen ZB über
       Fernkanäle

Die 4Dr-Teilnehmeranschlußleitungen werden an der Kabeleinführung
Nr. 2 an die Anschaltmuffen AB. ЦБ-4 1-4, 5-8, 9-12, 13-16, 17-20
angeschaltet.
Von der Kabeleinführung Nr. 2 werden die Empfangspaare der
Teilnehmeranschlußleitungen zu den Buchsen ЛИH. I, III und die
Senderpaare zu den Buchsen ЛИH. II, IV des Teilnehmerschalt-
blocks 1BAK 40 F1 geführt.
Vom Teilnehmerschaltblock 1BAK 40 F1 verlaufen die Sende- und
Empfangsadernpaare zu den Anschlüssen ЛИH. (ПP. und ПEP.) der
Teilnehmervielfachfelder BMA 60 der SFe-Vermittlung und werden an
den Klinkensteckerbuchsen ЦБ 2/4 dieser Vielfachfelder herausge-
führt.
Die NF- und digitalen Kanäle werden an der Kabeleinführung Nr. 1
am die Anschlüsse 1-8, 9-12 KAH- TЧ oder 1-8, 9-12 ИMP. KAH. an-
geschaltet und zu den Anschlüssen 1-4, 5-8, 9-12, BX. KAH. des
Schalt- und Verteilerblocks UUK 2 weitergeführt:
a) Die NF-Kanäle von den Buchsen KAH. (ПП und ПEP.) werden mit
   Verbindungsschnüren mit den Buchsen 1-4 AT-3002M ЛИH. (PP und
   ПEP.) zusammengeschaltet und zu den Fernseiten des NF-Modems
   AT 3002 M geführt. Die Ortsseiten der NF-Modems werden durch
   Verbinden der Buchsen AT-3002M CT. (ПP. und ПEP.) mit den
   Buchsen T-230 (ПP. und ПEP.) zu den SAS-Geräten durchgeschaltet.
b) Die digitalen Kanäle werden durch Verbinden der Buchsen KAH.
   (ПP. und ПEP.) mit den Buchsen T-230 (ПP. und ПEP.) direkt zu
   den SAS-Geräten durchgeschaltet.
Die Ortsseiten der SAS-Geräte sind zu den Teilnehmerschaltblöcke
3, 4BAK 40 F1 geführt, wo sie durch Zusammenschalten der Anschlüsse

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I-IV ЛИH. 1-4 T-230 03 1-6 (ПEP. und ПP.) und I-III CT. 1-3 BCBУ
1-5 (ПEP. und ПP.) zu den Signalisations- und Rufwandlern AT 3025
durchgeschaltet werden. Von den Anschlüssen 1-5 SL. der Signali-
sations- und Rufwandler AT 3025 sind die Kanäle zu den Anschlüs-
sen 1-10 KAH. des Kanalblocks BK 4 FI (1-10) bzw. 1-5 KAH. des
Kanalblocks BK 4 FI (11-20) der SFe-Vermittlung geschaltet und
liegen an den Klinkensteckerbuchsen KAH. an.
Die Ortsseiten der Sprachwandler AT 3001 M sind zu den Vermitt-
lungsschnüren 1-6 BШ und die Fernseiten zu den Vermittlungsschnü-
ren 5-10 OШ des Schnurpaarblocks BSch 4 IS der SFe-Vermittlung
geschaltet.
Zum Herstellen von gedeckten Verbindungen zwischen SAS-Teilneh-
mern müssen die Klinkenstecker I (2-6) BШ in die Klinkenstecker-
buchsen ЦБ 2/4 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 und die Klin-
kenstecker I (2-6) OШ in die Klinkensteckerbuchse KAH. des Ka-
nalblocks BK 4 FI gesteckt werden. Die Sprachwandler werden vom
Anschaltblock der Sprachwandler BS-IM der SFe-Vermittlung mit
Hilfe der Tasten 1,2/2,4; 1,2/2,4 PB und KOHTP./ПA - PAБOTA ge-
steuert.
Vom SFe-GS können Kanäle an andere Gerätesätze, die eine entspre-
chende SFe-Vermittlung im Bestand haben, übergeben werden. Dazu
sind die Anschlüsse 1-5 CЛ der Signalisations- und Rufwandler
AT 3025 durch entsprechende Kabel mit den Anschaltmuffen 1-15
CT. BCBУ der Kabeleinführung Nr. 3 zu verbinden.
Zur Übergabe von Orts- und Fernseiten der Sprachwandler an andere
Gerätesätze sind die Anschaltmuffen 1,2/; 3,4; 5,6 ПП.ЛИH.
1,2; 3,4; 5,5 CT. AT-3001M der Kabeleinführung Nr. 3 vorgesehen.
Die Kable von diesen Anschaltmuffen werden in diesem Fall mit den
Anschlüssen ЛИH. und CTAHЦ. der Sprachwandler zusammengeschalten.

5.1.3. Übergabe von NF- und Impulskanälen über Querverbindungs-
       leitungen

Vom SFe-GS können bis zu 8 NF- oder Impulskanäle an andere Geräte-
sätze über Querverbindungsleitungen übergeben werden.
Zur Übergabe von Kanälen aus einem an einen anderen Gerätesatz
sind die Anschaltmuffen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ПЛ der Kabelein-
führung Nr. 2 durch Verbindungskabel mit dem entsprechenden An-
schaltmuffen des anderen Gerätesatzes zu verbinden. Dabei müssen
immer geradzahlige Anschaltmuffen mit ungeradzahligen und umgekehrt
verbunden werden.

S 36                          VVS-Nr.: A 372 759


Die Übergabe wird an der SFe-Vermittlung realisiert, indem der
Klinkenstecker BШ eines freien Vermittlungsschnurpaares in die
Klinkensteckerbuchse ПГ des Blockes der Übertragungsleitungen
BPL-I und der Klinkenstecker OШ dieses Schnurpaares in die Klin-
kensteckerbuchse KAH. des Kanalblockes BK 4 FI gesteckt wird.

5.1.4. Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Geräte T-217 anderer
       Gerätesätze

Im SFe-GS können 10adrige Verbindungskabel (4Stück) von Geräten
T-217 M anderer Gerätesätze an die Anschaltmuffen 1-4 BX. KAH.
der Kabeleinführung Nr. 3 angeschaltet werden. Damit ist die Ver-
mittlung von SFe-Teilnehmern ZB über Geräte T-217 M anderer Gerä-
tesätze möglich. um Vermitteln müssen an der SFe-Vermittlung der
Klinkenstecker OШ eines Transitschnurpaares (7-10 OШ) in die ent-
sprechende Klinkensteckerbuchse 6-9 KAH. des Kanalblockes BK 4 FI
und der Klinkenstecker BШ (7-10 BШ) in die entsprechende Klinken-
steckerbuchse ЦБ 2/3 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 bzw.
ЦБ/MБ des Querverbindungsblockes BSL-I-60 gesteckt werden.

5.1.5. Vermitteln von 4Dr-SFe-Teilnehmern MB über Verbindungslei-
       tungen bei der Zusammenarbeit verschiedener Gerätesätze

Die MB-Verbindungsleitung sind an die Anschaltmuffen CЛ/MБ 1-5
(i) oder CЛ/MБ 1-5 (II) der Kabeleinführung Nr. 2 anzuschalten.
Im Innern des SFe-GS werden die Anschlüsse ЛИH. I, I; CT. I, II
des Teilnehmerschaltblocks 2 BAK 40 F1 durch Kabel mit den Anschlüs-
sen ЛИH. (ПP. und ПEP.) des Querverbindungsblocks BSL-I-60 verbun-
den. Die Leitungen sind an die Klinkensteckerbuchsen CЛ/MБ heraus-
geführt.
Die Anschlußmuffen CЛ/MБ 1-5 (I) der Kabeleinführung Nr. 2 werden
durch Kabel PRK 10x2 mit den Anschlußmuffen CЛ/MБ (II) der Kabel-
einführung Nr. 2 des anderen Gerätesatzes bzw. mit den Anschlußmuf-
fen 6.10 CЛ/MБ eines anderen Fernsprechgerätesatzes zusammengeschal-
tet.
Die Teilnehmer sind mittels Transitschnurpaare der SFe-Vermittlung
durch Stecken der Klinkenstecker BШ in die Klinkensteckerbuchsen
CЛ/MБ des Querverbindungsblockes BSL-I-60 zu vermitteln.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 37


5.1.6. Vermitteln von SFe-Teilnehmern ZB über Schaltfelder anderer
       Gerätesätze

Vom SFe-GS besteht die Möglichkeit, eigene Teilnehmeranschlüsse
an andere Gerätesätze zu übergeben.
Alle Teilnehmeranschlußleitungen, welche an die Anschaltmuffen 1-4,
5-8, 9-12, 13-16, 17-20 AБ. ЦБЬ der Kabeleinführung Nr. 2 ange-
schaltet sind, sind im SFe-GS über die Anschlüsse CИГH.БMП (ПP.
und ПEP.) der Teilnehmervielfachfelder BMA-60 1-10, 11-20 zu den
Anschaltmuffen BЫX. ПP.-, BЫX ПEP. AБ. БMA. CИГH. AБ. БMA der
Kabeleinführung Nr. 2 geführt und können von dort an andere Geräte-
sätze übergeben werden.
Zum Umleiten der Rufübertragung an den anderen Gerätesatz muß die
Taste ПEP. B. entsprechenden Teilnehmervielfachfeldes BMA 60
gedrückt werden.

5.1.7. Übergabe bzw. Übernahme von Ortsseiten der SAS-Geräte an
       bzw. von anderen Gerätesätzen

Die Möglichkeit, 24 ortsseitige Ausgänge der SAS-Geräte an andere
Gerätesätze zu übergeben, wir durch Anschalten der Kabel von den
Anschlußmuffen TФ ИMP. KAH. 1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinführung
Nr. 2 an die Anschlüsse CT. der Teilnehmerschaltblöcke 3, 4BAK 40 F1
anstelle der Kabel von den Blöcken 1-3 der Signalisations- und Ruf-
wandler AT 3025 realisiert.
Zur Übergabe der Impulskanäle sind am Teilnehmerschaltblock 3BAK
40 F1 die Buchsen I-IV ЛИH. 1-3 T203-03 1-6 (ПEP. und ПP.),
IV ЛИH., 4T230-03 1,2 (ПEP. und ПP.) durch Verbindungsschnüre mit
den Buchsen I-IV CT. TФ ИMP. KAH. HA BBOД 1-20 (ПEP. und ПP.) so-
wie am Block 4BAK 40 F1 die Buchsen I ЛИH. 4T 20-04 3-6 (ПEP. und
ПP.) mit den Buchsen I CT. TФ ИMP. KAH. HA BBOД21-24 (ПEP. und ПP.)
zu verbinden.
Von den Anschlüssen I-IV CT. des Teilnehmerschaltblockes 3BAK 40 F1
und I ST. des Blocks 4BAK 40 F1 werden die Impulskanäle zu den An-
schlußmuffen 1-8, 9-16, 17-24 TФ ИMP. KAH. der Kabeleinführung
Nr. 2 weitergeführt.
Die Möglichkeit der Übernahme von 24 ortsseitigen Ausgängen der SAS-
Geräte von anderen Gerätesätzen wir durch Anschalten der Kabel von
den Anschlußmuffen TФ ИMP. KAH. 1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinfü-
rung Nr. 2 an die Anschlüsse I-IV ЛИH. des Blocks 3BAK 40 F1 und
I ЛИH. des Blockes 4BAK 40 F1 anstelle der Kabel der eigenen SAS-
Geräte realisiert.

S 38                          VVS-Nr.: A 372 759


Die Impulskanäle sind am Block 3BAK 40 F1 an den Buchsen I-IV
ЛИH. TФ ИMP. KAH. C BBOДA 1-20 (ПEP. und ПP.) sowie am Block
4BAK 40 F1 an den Buchsen (ЛИH. TФ ИMP. KAH. C BBOДA 21-24
(ПEP. und ПP.) herausgeführt und werden mit Verbindungsschnüren
mit den Buchsen I-II CT., 1-3 БCBУ 1-5 (ПEP. und ПP.) des Blockes
3BAK 40 F1 zusammengeschaltet. Von den Anschlüssen I-III CT. werden
die Impulskanäle über die Anschlüsse KAH. der Signalisations- und
Rufwandler AT 3025 zu den Kanalblöcken BK 4 FI (1-10 und 11-20)
weitergeführt.
Die SFe-Teilnehmer werden durch die Vermittlungsschnurpaare 1-6
OШ, 1-6 BШ der SFe-Vermittlung vermittelt.

5.1.8. Durchschalten der Fernschreibimpulskanäle

Die Fernschreibimpulskanäle werden von den Anschlüssen CTAHЦ. 2,
5, 7, 8 der SAS-Geräte über Verbindungskabel zu den Anschlüssen
III, IV ЛИH. des Teilnehmerschaltblockes 4BAK 40 F1 geschaltet, wo
sie an den Buchsen III, IV ЛИH. 1-4T230-03 7, 8 (ПEP. und ПP.)
herausgeführt sind. Mit Verbindungssteckern werden die Kanäle mit
den Buchsen III, IV TГ. ИMP. KAH. 1-8 (ПEP. und ПP.) zusammenge-
schaltet. Von den Anschlüssen III, IV CT. werden die Kanäle über
Kabel zu den Anschlußmuffen TГ. ИMP. KAH. 1-8 der Kabeleinführung
Nr. 2 weitergeführt und von dort an die andere Gerätesätze übergeben.

5.1.9. Durchschalten der KW-Funkkanäle

Die Funkkanäle werden über die Anschlußmuffen 1-6 P/KAH. der
Kabeleinführung Nr. 1 an den SFe-GS übergeben und zu den Anschlüs-
sen 1-6 P/KAH. des Schalt- und Verteilerblockes UKK 2 geführt, wo
sie an den Buchsen P/KAH. 1-6 KAH. (ПP. und ПEP.) herausgeführt
sind und mit Verbindungssteckern mit den Buchsen AT 3004 ЛИH.
KAH. 1 (ПP. und ПEP.) zusammengeschaltet werden können.
Der Funkkanal vom ortsseitigen Ausgang des KW-Modems AT 3004 D wird
über den Anschluß CT. AT-3004 zu den Buchsen CT. AT 3004 KAH. 1
(ПP. und ПEP.) geführt und mit Verbindungsschnüren mit den Buchsen
1T230 (ПP. und ПEP.) des Schalt. und Verteilerblockes UKK 2 zu-
sammengeschaltet. Vom Anschluß 1T230 des Blockes UKK 2 wird der
Funkkanal über das SAS-Gerät, den Teilnehmerschaltblock 3BAK 40 F1
sowie den Signalisations- und Rufwandler AT 3025 zur SFe-Vermittlung
und weiter zur Anschlußmuffe AБ/ЦБ 1-4 der Kabeleinführung Nr. 2
geführt.
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5.1.10 Durchschalten eines adaptiven Funkkanals

Der adaptive Funkkanal mit Diversityempfang ist an die Anschluß-
muffe P/KAH. 1 der Kabeleinführung Nr. 1 anzuschließen. Von hier
wird über den Anschluß P/KAH. 1 des Schalt- und Verteilerblockes
UKK 2 der Kanal auf folgende Buchsen geschaltet:
a) Adernpaare a2, б2 (Empfang-1) und a1, б1 (Senden) zu den Buch-
   sen P/KAH: 1 KAH. (ПP. und ПEP.), von wo die Adernpaare mit
   Verbindungssteckern zu den Buchsen AT 3004 ЛИH. KAH. 1 (ПP. und
   ПEP.) durchgeschaltet werden,
b) Adernpaar a5, б5 (Empfang-2) zu den Buchsen P/KAH. CЛ. von
   denen das Adernpaar mit Verbindungsschnur zu den Buchsen
   AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.) durchgeschaltet wird,
c) Adernpaare a3, б3 und a4, б4 (Fernbedienung) zu den Buchsen
   УПP. P/KAH. 1 CЛ und P/KAH. 1 CB. P von wo die Adernpaare
   mit Verbindungsschnüren zu den entsprechenden Buchsen AB-481
   (ПEP. TГ und ПP. TГ.) durchgeschaltet werden.

Bei der Arbeit der adaptiven Funkrichtung mit Diversityempfang und
Fernbedienung über die Modems AB 481 und AB 482 im Funkempfangsge-
rätesatz über eine 2adrige physische Leitung mit Frequenzsteuerung
wird die Zusammenschaltung am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 wie
folgt realisiert:
a) Buchsen P(KAH. 1 (ПP. und ПEP. - Empfang-2 und Senden) durch
   Vermittlungsschnüre mit den Buchsen AT 3004 ЛИH. KAH. 1 (ПP.)
   und AB-481 (ПEP. und ПP.) verbinden.
b) Buchsen P(KAH. 1 CB. P. (Empfang-2) durch Verbindungsschur mit
   den Buchsen AT 3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.) und Buchsen AT 3004 ЛИH.
   KAH. 1 (ПEP.) durch Verbindungsschnur mit den Buchsen AB-481
   ИHФ. BШ. verbinden.

Bei der Arbeit der adaptiven Funkrichtung mit Diversityempfang und
Fernbedienung über Modem AB 481 und Ab 482 im Funkempfangsgeräte-
satz über eine 2adrige physische Leitung wird die Zusammenschaltung
am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 wie folgt realisiert:
a) Buchsen P/KAH. 1 KAH. (ПP. und ПEP. -Empfang-2 und Senden) durch
   Verbindungsstecker mit den Buchsen AT 3004 ЛИH. KAH. 1 (ПP. und
   ПEP.) verbinden.
b) Buchsen P/KAH. 1 CB. P (Empfang-2) durch Verbindungsschnur mit
   den Buchsen AT 3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.) und Buchsen УПP. P/KAH. 1
   CЛ (Fernbedienung) durch Verbindungsschnur mit den Buchsen
   AB-481 (ПEP. und ПP.) verbinden.

S 40                          VVS-Nr.: A 372 750


5.1.11. Herstellen der Dienstverbindungen

Der Anschluß der Dienstverbindungen von anderen Gerätesätzen zum
Dienstverbindungspult 2PSS-BM ist über das 5. Adernpaar der An-
schlußmuffen 1-6 P/KAH., das 10. und 20. Adernpaar der Anschluß-
muffen 1-8 KAH. TЧ (ИMP. KAH.) der Kabeleinführung Nr. 1 geschal-
tet. Die Dienstverbindungsadern sind über die Anschlüsse 1-6
P/KAH. und 1-4, 5-8, 9-12 BШ. KAH. an Schalt- und Verteilerblock
UKK 2 zu den Buchsen 1-6 P/KAH. CЛ 1-8 TЧ/ИMP. KAH. II CЛ IV CЛ
sowie 0-16 TЧ/ИMP. II CЛ geschaltet. Diese Buchsen werden
mittels Verbindungsstecker oder Verbindungsschnüre mit den Buchsen
1-10 ACC verbunden und somit über den Anschluß ACC zum Dienstver-
bindungspult 2PSS-BM geschaltet.
Die Anschlußleitung für Ortsbatterieteilnehmer wird an die Kabel-
klemme MB der Kabeleinführung Nr. 1 angeschlossen, von wo sie
über den Anschluß ATC BC 1,2 ЦБ/MБ des Schalt- und Verteiler-
blockes UKK 2 zur Buchse ЦБ/MБ geführt ist mittels Verbin-
dungsstecker mit der Buchse 9 ACC verbunden wird.
Andere Dienstverbindungsanschlüsse sind wie folgt geschaltet:
a) Die Dienstverbindungsadern über die an die Kabeleinführung
   Nr. 1 angeschlossenen Kabel der NF- und Impulskanäle werden
   an Schalt- und Verteilerblock UKK 2 mit den Buchsen 1,2 ACC zu-
   sammengeschaltet.
b) Die Dienstverbindung von der Schaltstelle kann über das 10.
   Adernpaar des Verbindungskabels, welches an der Anschaltmuffe
   TФ. CИГH. 1-15 angeschlossen ist, oder über das 5. Adernpaar des
   Verbindungskabels, welches an der Anschlußmuffe TФ, CИГH. 16-20
   der Kabeleinführung Nr. 1 angeschlossen ist, geschalten werden.
   Beide Adernpaare sind parallelgeschaltet und werden am Verteiler-
   feld mit einer beliebigen Buchse ACC zusammengeschaltet.
c) Der Anschluß der Dienstverbindungen von anderen Gerätesätzen
   zum Dienstverbindungspult 1PSS-BM wird gewährleistet über das
   10. und 20. Adernpaar der Anschlußmuffen 1-8, 9-16, 17-24 TФ.
   ИMP. KAH. der Kabeleinführung Nr. 2. Die Dienstverbindungsadern
   sind über die Anschlüsse 6-10, 11-15 CЛЖ. der Verteilerkabel
   StschSS 2 zu den Buchsen 6-11 CЛЖ. geschaltet. Diese Buchsen
   werden mittels Verbindungsstecker oder Verbindungsschnüre mit
   den Buchsen 6-10 ПCC verbunden.
d) Die an die Anschaltmuffen 1-5 CЛЖ. der Kabeleinführung Nr. 2
   angeschlossenen Dienstverbindungsleitungen sind zu den Buchsen

4  A 040/1/302                  VVS-Nr.: A 372 759              S 41


   1-5 CЛЖ. der Verteilertafel StschSS 2 geführt und werden mittels
   Verbindungsstecker mit den Buchsen 1-5 ПCC verbunden und somit
   zum Dienstverbindungspult 1PSS-BM geschaltet.
e) Die Dienstverbindung mit den SAS-Fernschreibgerätesätzen wird
   über das 10. und 20. Adernpaar der an die Anschlußmuffen
   TГ. ИMP. KAH. 1-8 der Kabeleinführung Nr. 2 angeschlossenen
   Kable realisiert. Diese Adernpaare sind zu den Buchsen CЛЖ. 12,
   13 der Verteilertafel StschSS 2 geführt und werden mittels Ver-
   bindungsschnüre mit den Buchsen 6-10 ПCC verbunden.

5.1.12. Anschluß des Rauschgenerators P 219 AN

Die unsymmetrischen Ausgänge des Rauschgenerators sind mit Kabeln
an die Kontakte a5, a10 der Anschlußmuffen 1-4, 5-8, 9-12, 13-16,
17-20 AБ/ЦБ und Kontakte a5, a15 der Anschlußmuffe TГ. ИMP.
KAH. 1-8 der Kabeleinführung Nr. 2 sowie an die Abschirmung der
Anschlußmuffen angeschlossen. An den Anschaltkästen WStsch 5 wird
zwischen den Kontakten a5, aE ein Belastungswiderstand von 15 kΩ
geschaltet.

5.1.13. Kontrolle der Kanalzustände

Der Zustand der durch die Signalisations- und Rufwandler AT 3025
kontrollierten Kanäle wird als statisches Kontrollsignal über die
SFs-Vermittlung und die Anschlußmuffen TФ. CИГH. 1-15. 16-20 der
Kabeleinführung Nr. 1 zum Führungspunkt der Fernsprech- bzw.
Nachrichtenzentrale übertragen.

5.2. Stromversorgung des SFe-Gerätesatzes P 244 TN

Die Stromversorgung des SFe-GS wird durch Anschalten von 2 drei-
phasigen, autonomen, galvanisch nicht gekoppelten Wechselstromnet-
zen mit einer Phasenspannung von je (220 ±2233) V; (50 ± 2,5) Hz
über vieradrige Stromversorgungskabel gewährleistet:
a) Die Stromversorgung des SFe-GS und der Einzelgeräte ist vom
   Netz-2 über den Anschluß CETЬ 3~380 V1 der Kabeleinführung
   Nr. 1 geschaltet.
b) Die Stromversorgung der Klimaanlage 1K22 erfolgt vom Netz-2
   über den Anschluß CETЬ 3~380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1.
Bei Absinken bzw. Ansteigen der Phasenspannung im Netz-1 auf einen
Wert von (195 ± 5) V bzw. (250 ± 5) V wird automatisch die Strom-
versorgung des SFe-GS und der Einzelgeräte von Netz-1 auf Netz-2
umgeschaltet, wobei automatisch die Klimaanlage abgeschaltet wird

S 42                          VVS-Nr.: A 372 759


(Schalter PИTAHИE BCПOM. OB. in Stellung ABT. OTKЛ geschaltet).
Die Signalisation über das Absinken oder Ansteigen der Spannung im
Netz-1 über den zulässigen Wert wird durch die LED CETЬ 1 HAПP. <
(zu niedrig) bzw. > (zu hoch) gewährleistet.
Das Anliegen des entsprechenden Versorgungsnetzes wird durch die
Kontrollampen PИTAHИE AПП CETЬ 1 bei Versorgung vom Netz-1 und
ПИTAHИE AПП. CETЬ 2 sowie Ertönen des Summers bei Versorgung vom
Netz-2 angezeigt.
Die Rückschaltung vom Netz-1 nach einem Absinken der Versorgungs-
spannung wird automatisch realisiert (Schalter BO3BPAT HA CETЬ 1
in Stellung ABT.), sofern die Phasenspannung vom Netz-1 einen
Wert von (205 ± 5) V erreicht, oder von Hand (Schalter BO3BPAT
HA CETЬ 1 in Stellung PУЧH.) durch Drücken der Taste, wenn die
Phasenspannung im Netz-1 einen Wert von 210...242 erreicht hat.
Die Rückschaltung zum Netz-1 nach einem Ansteigen der Versorgungs-
spannung erfolgt automatisch, wenn die Phasenspannung im Netz-1
einen Wert von (240 ± 5) V erreicht.
Bei der Versorgung des SFe-GS vom Netz besteht die Möglichkeit,
die Klimaanlage 1K22 durch Schalten des Schalters ПUTHИE BCПOM.
Ob. in Stellung PУЧH. BKЛ. in Betrieb zu setzen.
Die Stromversorgungseinrichtungen sind wie folgt geschaltet:
a) Über die Anschlußmuffen CETЬ 3~380 V1 und CETЬ 3~380 V2 der
   Kabeleinführung Nr. 1 ist der Netzschutz- und Verteilerblock
   BKRZ an die Versorgungsnetze angeschlossen. Die Klimaanlage 1K22
   wird mit Dreiphasen-Wechselspannung mit einer Phasenspannung
   von 220 V~ versorgt.
   Vom Netzschutz- und Verteilerblock wird die Wechselspannung
   220 V; 50 Hz zur Versorgung der 4 Stromversorgungsgeräte
   SA 008 M, der beiden Stromversorgungsblöcke BPA-D, des Lade-
   gleichrichters BZ 12/24, der Schalttafeln StschP 1 und StschP 2
   sowie des Stromversorgungsgeräts StschPOW 3 bereitgestellt.
b) Die Stromversorgungsgeräte SA 008 M gewährleisten die Versor-
   gung der SAS-Geräte, der Sprachwandler, der NF-Modems 1 und 2
   sowie des KW-Modems mit Gleichspannung 28,5 V.
c) Der Stromversorgungsblock 1BPA-D gewährleistet die Versorgung
   der SFe-Vermittlung (Blöcke RPS 13 und PB 61 P), des Dienst-
   verbindungspultes 1PSS-BM, des Prüfblockes für Fernsprechver-
   bindungen BITS 2/4 sowie des Rauschgenerators P 210 AM mit
   Gleichspannung 24 V.
d) Der Stromversorgungsblock 2BPA-D gewährleistet die Versorgung

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 43


   des 3. NF-Modems, des Schalt- und Verteilerblocks UKK 2 sowie
   des Dienstverbindungspultes 2PSS-BM mit Gleichspannung 24 V
   sowie des Modems AB 481 mit Wechselspannung 220 V; 50 Hz.
e) Die Stromversorgungsblöcke 1BP 65 und 2BP 65 versorgen die
   3 Signalisations- Rufwandler AT 3025 mit Gleichspannungen
   27 und 5 V.
Bei Netzausfall wir die Stromversorgung des Schalt- und Vertei-
lerblockes UKK 2 und des Dienstverbindungspultes 2PS-BM über den
Stromversorgungsblock 2BPA-D und der SFe-Vermittlung, des Dienst-
verbindungspultes 1PSS-BM, des Rauschgenerators P 219 AM sowie
des Prüfblockes für Fernsprechverbindungen BITS 2/4 über den
Stromversorgungsblock 1BPA-D durch die Akkumulatoren 5NKTB-80
sichergestellt.
Das Laden der Akkumulatoren 4x5 NKTB-80 wird mit einer Spannung
von 24 V und einem Ladestrom von 15 A (± 3 A) vom Ladegleichrich-
ter BZ 12/24 und der Akkumulatoren des Koffers mit einer Spannung
von 12 V und einem Ladestrom von 8 A (± 2 A) oder 15 A (± 3 A) mit
dem Stromversorgungsgerät StschPOW 3 gewährleistet.
Das Stromversorgungsgerät StschPOW 3 ist bestimmt zur Stromversor-
gung der Filterventilationsanlage, der Heiz- und Lüftungsanlage
OW-65, des UKW-Funkgerätes R 105 M, der Beleuchtung, der Selektiv-
rufeinrichtung UPA 2, des Lötkolbens, der Handlampe, der Beleuch-
tung der Kabeleinführung sowie weiterer äußerer Verbraucher mit
Gleich- und Wechselspannung von 12 und 24 V.
Bei Ausfall der Dreiphasen-Wechselspannung vom Netz-1 wird die
Stromversorgung der heiz- und Lüftungsanlage, der Filterventila-
tionsanlage und der Tarnbeleuchtung durch die Akkumulatoren des
Koffers sichergestellt.

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B Nutzung
1. Sicherheitsbestimmungen

Bei der Nutzung des SFe-GS sind zusätzlich zu den allgemeinen Be-
stimmungen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie Brandschutzes
und den Sicherheitsbestimmungen zur Nutzung, Instandsetzung und La-
gerung von Nachrichtenausrüstung folgende Sicherheitsforderungen
zu beachten und durchzusetzen:
a) beim Entfalten des SFe-GS
   - Der Aufbauplatz ist so zu wählen, daß für die Kabelzuführungen,
     Antennen, Antennenmasten und ihre Abspannungen, Erdungen und
     Stromversorgungsanlagen die erforderlichen Sicherheitsabstän-
     de eingehalten werden.
   - Der SFe-GS ist vor jeder Inbetriebnahme zuverlässig zu erden.
   - An die Erdungsklemmen der Kabeleinführung Nr.1 sind zuver-
     lässige Betriebs- und Schutzerden anzuschließen. Vor jedem
     Einschalten der Stromversorgung des SFe-GS mit der Erdungsklemme
     der Kabeleinführung galvanisch verbunden sind und eine leiten-
     de Verbindung zwischen dem Kfz (Erdungsklemme) und dem Koffer-
     aufbau besteht.
     Die Erdungsleitungen sind an die Klemme Erde und 3A3EMЛEHИE
     БE3OПACHOCTИ der Kabeleinführung Nr. 1 anzuschließen. Der
     Durchgang von der Klemme Erde der Kabeleinführung Nr. 1 zum
     Gehäuse sämtlicher Geräte sowie zum Chassis des Kfz und von
     der Klemme zum Netzschutzautomaten des Netzschutz- und Ver-
     teilerblockes BKRZ ist mit dem Vielfachmesser C4353 zu messen.
   - Die Funktionsfähigkeit des Netzschutzautomaten ist in Überein-
     stimmung mit den Festlegungen zu dessen Nutzung periodisch zu
     kontrollieren. Wird trotz angeschlossener Schutzerde eine
     Spannung beim Berühren des Kfz festgestellt, ist die Strom-
     versorgung sofort abzuschalten. Der Fehler ist vor dem er-
     neuten Einschalten derselben zu beseitigen.
   - Der Anschluß des SFe-GS an das örtliche Elektroenergieversor-
     gungsnetz 380 V; 50 Hz oder an ein Stromversorgungsaggregat
     ist nur durch entsprechend unterwiesene und mit den dafür
     geltenden Arbeitsschutzbestimmungen vertrauten Armeeangehörige
     im Beisein eines Aufsichtsführenden auszuführen.
   - Vor dem herstellen des Anschlusses sind die Anschlußstelle
     und die verwendete Zuleitung auf ihre Eignung (Isolation,
     Querschnitt, Anschlußart) zu überprüfen. Der Anschluß an Fremd-

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     netze, von denen keine Angaben vorliegen (Stromart, Spannung,
     Frequenz) ist verboten!
   - Die Stromzuführungskabel sind zuerst an die Kupplung CETЬ
     3~380 V1 und CETЬ 3~380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1 und
     danach an die externe Spannungsquelle anzuschließen. Es ist
     verboten, eine Spannungsquelle gleichzeitig an die beiden
     Kupplungen CETЬ 3~380 V1 und CETЬ 3~380 V2 anzuschließen.
     Vor dem Anschließen der Stromversorgungskabel ist zu prüfen,
     daß sich sämtliche Schalter für die Stromversorgung der Gerä-
     te und Einrichtungen in der Stellung BЫKЛ. oder OTKЛ. befin-
     den.
b) bei der Arbeit mit der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65 (Anlage
   OW-65)
   - Das Gehäuse der Anlage OW-65 ist nicht vollständig hermeti-
     siert. Dadurch ist die Brandschutzsicherheit in großem Maße
     von der Dichtheit der Kraftstoffleitung und der genauen Ein-
     haltung der Bestimmungen zur Inbetriebnahme sowie Nutzung ab-
     hängig. Die Inbetriebnahme der Anlage OW-65 ist verboten,
     wenn Kraftstoff austritt oder ein erkennbarer Schaden vor-
     liegt. Bei Instandsetzungsarbeiten an der Anlage OW-65 ist
     ein Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe bereitzuhalten.
   - Die Zündanlage des Kfz und die Einstellung der Anlage OW-65 sind
     ständig zu überwachen, um eine vollständige Verbrennung des
     Kraftstoffes zu erreichen. Unvollständige Verbrennung führt
     zum Anreichern von Kohlenmonoxid /CO) in den Auspuffgasen
     und somit zur Schädigung der Angehörigen des Fernsprechtrupps.
     Bei längerer ununterbrochener Nutzung der Anlage OW-65
     empfiehlt es sich, den Kofferaufbau regelmäßig bei eingeschal-
     teter Anlage OW-65 zu belüften.
c) bei Märschen
   - Es ist verboten, Personen in der vorderen Kabine zu transpor-
     tieren.
   - Beim Befahren schwieriger Geländeabschnitte sind die Nachrich-
     tenkräfte im Kofferaufbau vom Fahrerhaus über die Wechsel-
     sprechverbindung zu warnen.
   - Die sichere Verbindung zwischen Fahrerhaus und Kofferaufbau
     mit der Selektivrufeinrichtung UPA 2 ist vor Fahrantritt zu
     prüfen.

S 46                          VVS-Nr.: A 372 759


2. Bedienung
2.1. Besonderheiten

Die im Gerätesatz eingesetzten Geräte und Einrichtungen arbeiten
bei Umgebungstemperaturen von -10...+50 °C und einer relativen
Luftfeuchte von (65 ± 15) %. Zum Gewährleisten einer ununterbro-
chenen und zuverlässigen Arbeit aller Geräte und Einrichtungen
sollte im Kofferaufbau eine Temperatur von +20 °C ± 5 K mit der
Anlage OW-65 bzw. der Klimaanlage 1K22 gehalten werden.
Im allgemeinen ist zu beachten:
a) Wenn bei der Nutzung des SFe-GS kurzzeitige Unterbrechungen
   unter 24 h in der kalten Jahreszeit eintreten, sollte der
   Kofferaufbau durchgehend beheizt werden, um auftretende Feuch-
   tigkeit zu vermeiden.
b) nach dem Transport in der kalten Jahreszeit muß die Temperatur
   im Kofferaufbau langsam erhöht werden. Die Geräte und Einrich-
   tungen sind periodisch abzuwischen. Die auftretende kondensie-
   rende Feuchtigkeit kann durch Einschalten der Ventilatoren
   beseitigt werden.
c) Beim betrieben der Anlage OW-65 können Kraftstoffdämpfe in den
   ersten 5...10 min nach dem Einschalten im Kofferaufbau auftre-
   ten. Zum Entfernen dieser Dämpfe ist der Kofferaufbau kurz zu
   lüften.
d) Vor Nutzungsbeginn nach der Übergabe vom Hersteller ist eine
   äußere Durchsicht des SFe-GS durchzuführen. Die Vollzähligkeit
   der Geräte sowie Einrichtungen und deren Übereinstimmungen mit
   der Stückliste ist festzustellen.
e) Konservierte SFe-GS sind vor Beginn der Nutzung zu entkonser-
   vieren. Nach jeder Entkonservierung ist eine Funktionskontrolle
   durchzuführen.

2.2. Entfalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN
2.2.1. Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes

Der SFe-GS kann sowohl im Bestand einer mobilen Nachrichtenzentrale
als auch als selbständiges Element eingesetzt werden. Sein Aufbau-
platz wird durch die Lage der wichtigsten Stabsteilnehmer und durch
die Geländebedingungen bestimmt.
Die Entfaltung der SFe-GS ist durch den Fernsprechtrupp unter der
Leitung des Truppführers wie folgt durchzuführen:
1. Fahrzeug zum befohlenen Entfaltungsort fahren und waagerecht

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   abstellen, nachdem vorhandene Unebenheiten beseitigt wurden.
2. Gesicherten Bereich (Radius mindestens 10 m) markieren.
3. Tarnsatz so auf das Fahrzeug auflegen, daß die weitere Entfal-
   tung nicht behindert wird.
4. Umhüllung und Deckel von den Geräten sowie Einrichtungen ab-
   nehmen.
5. Arbeiten gemäß Teil B, Abschn. 2.2.2. bis 2.3., ausführen.
Die Entfaltung des SFe-GS ist abgeschlossen, wenn
a) der SFe-GS zuverlässig geerdet ist,
b) die Stromversorgung aus 2 voneinander unabhängigen Spannungs-
   quellen sichergestellt wurde,
c) die Verbindungskabel und Leitungen ausgebaut wurden,
d) die Dienstverbindungen aufgenommen und überprüft wurden,
e) die Eigenüberprüfung der Geräte und Einrichtungen gemäß Teil B,
   Abschn. 2.3., erfolgte,
f) die Meßtechnik zum Betrieb vorbereitet ist,
g) die Betriebsunterlagen geführt und
h) die Betriebsbereitschaft gemeldet wurden.

2.2.2. Erden des SFe-Gerätesatzes P-244 TN

Am SFe-GS sind die Betriebs- und Schutzerde auszubauen. Es sind
im Sommer die Erder БУPAB und im Winter die Erder KOЛ. zu verwen-
dem- Die Betriebserde ist an die Klemme Erde der Kabeleinführung
Nr. 1 und die Schutzerde an die Klemme 3A3EMЛEHИE БE3OПACHOCTИ
anzuschließen.
Beim Erden des SFe-GS ist zu beachten:
a) Der Erdübergangswiderstand ist direkt von der Beschaffenheit
   des Erdbodens abhängig. Bei manchen Böden (trockener Sand, Kies,
   Schotter, Steinböden usw.) ist eine normale Erdung durch Ein-
   drehen/Einschlagen der Erder in den Erdboden unwirksam. In die-
   sem Fall ist in einer Entfernung von etwa 3...5 m zu Kabelein-
   führungen eine Grube auszuheben, deren Tiefe etwa 500 mm beträgt.
   Die Erder sind in der Grube auszubauen und danach im Sommer mit
   Wasser oder einer 2,5%igen Kochsalzlösung anzugießen. Das An-
   gießen ist bei Erfordernis nach jeweils 24 h zu wiederholen. Im
   Winter sind die Erder nicht anzugießen.
   Bei extrem trockenem Erdboden im Sommer sind nach Möglichkeit
   in der Nähe liegende Flüsse, Brunnen, Gräben usw. zu nutzen.
   Stehen diese zur Verfügung, sind die Erder auf den Boden des
   Flusses, Brunnens oder der Gräben zu senken.

S 48                          VVS-Nr.: A 372 759


b) Die Erder sind vor dem Eindrehen von Fett und öl zu reinigen.
   Sie sind mit ihrer vollen Länge in den Erdboden einzudrehen/
   einzuschlagen.
C) Bei gefrorenem Boden im Winter ist die Grube bis in eine frost-
   freie Tiefe auszuheben. Die Erder sind danach etwa 700...800 mm
   tief einzudrehen/einzuschlagen.
   besteht im Winter die Notwendigkeit, den Boden aufzutauen, sind
   danach die Erder dicht mit Stroh, Torf oder anderen wärmehalten-
   den Materialien zu bedecken.

2.2.3. Anschließen der Verbindungskabel

Die Verbindungskabel PRK 20x2, 10x2 und 5x2 sind entsprechend dem
Kabelplan zur Entfaltung der Nachrichtenzentrale zu verlegen und
nach dem Auslegen zu prüfen. Die Ergebnisse sind im Betriebsbuch
nachzuweisen. Beim Verlegen sind folgende Bestimmungen einzuhalten:
a) Die Kabel dürfen nicht verdreht oder gedehnt werden.
b) Beim Anschluß von Kabeln des Typs PTRK sind die entsprechenden
   Übergangstücke PW-20 PR, PW-10 PR und PW-5 PR zu verwenden.
   beim Übergang vom Kabel PRK 20x2 auf 2 Kabel PRK 10x2 ist die
   Verteilermuffe RM 20 bzw. bei Übergang vom Kabel PRK 10x2 auf
   2 Kabel PRK 5x2 die Verteilermuffe RM 10 zu verwenden.

2.2.4. Entfalten und Anschließen der Stromversorgungseinrichtungen

Der Anschluß des Stromversorgungskabels an das Elektroenergiever-
sorgungsnetz ist unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen im Bei-
sein eines Aufsichtsführenden durchzuführen, Dabei ist zu beachten:
a) Der Anschluß des SFe-GS an das Energieversorgungsnetz ist mit
   Stromversorgungskabeln des Typs KRSchS 4x6 mm2 auszuführen.
   Dabei sind die Kabel zuerst an die Kupplungen CETЬ 3~380 V1 und
   CETЬ 3~380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1 und danach an das Elek-
   troenergieversorgungsnetz anzuschließen. Steht nur ein Anschluß
   am Elektronergieversorgungsnetz zur Verfügung, ist das Kabel an
   die Kupplung CETЬ 3~380 V2 anzuschließen. Dabei ist am Netz-
   schutz- und Verteilerblock BKRZ der Schalter ПИT. БПCЖ unbe-
   dingt in Stellung CETЬ 2 zu schalten.
b) Bei Notwendigkeit (Fehlen einer genormten Anschlußkupplung)
   kann zum Anschluß an das Elektroenergieversorgungsnetz ein Über-
   gangskabel mit einer Länge von 2 m mit der Kupplung RK40-4 zum
   Anschluß an das Stromversorgungskabel und an die Endklemmen
   CETЬ 3~380 V1, 2, 3, 0 zum Anklemmen an das Stromversorgungsnetz

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  verwendet werden.
  Dabei sind die Klemmen in folgender Ordnung durch Berechtigte
  anzuschließen:
  - Phase A     Klemme 1
  - Phase B     Klemme 2
  - Phase C     Klemme 3
  - Nulleiter   Klemme 0
Der Anschluß und Elektroaggregate, Umformer oder anderen Spannungs-
quellen ist sinngemäß unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen
auszuführen.
Zum gewährleisten der Notstromversorgung müssen die Akkumulatoren
vor Arbeitsbeginn und sofort nach ihrer Entladung geladen werden.
Außerdem sind die Akkumulatoren im 3monatigen Zyklus zu entladen
und wieder neu zu laden sowie der Elektrolyt bei Akkumulatoren des
Typs NK auszutauschen. Diese Arbeiten sollten in eine Akkumulato-
renladestation ausgeführt werden.
Die Akkumulatoren sind wie folgt zu laden:
a) Akkumulatoren 4x4 NKTB-80 (Gleichspannung 24 V)
   - Ladezustand mit einem Belastungsäquivalent messen. Dazu ist
     ein Belastungswiderstand einzusetzen, der einem Entladestrom
     von 12 A entspricht. Durch messen der einzelnen Zellen kann
     der Ladezustand gemäß Tabelle 3 bestimmt werden.

     Tabelle 3
     _________________________________________________
     Anzeige des Spannungsmessers
     am Belastungsäquivalent             Entladung    
     bis 1,3 V                                  0
     bis 1,25 V                                 25 %
     bis 1,22 V                                 50 %
     bis 1,2 V                                  75 %
     bis 1,0 V                                  100 %

   - Notwendigen Mindestpegel des Elektrolyts vor Beginn des Ladens
     in jeder Zelle prüfen und Elektrolytstand bei Erfordernis
     korrigieren.
   - Schalter "22 V" am Ladegleichrichter BZ 12/24 in Stellung BKЛ.
     und Schalter PEЖ. 3AP. sowie PEЖ. БAT. in die entsprechenden
     Stellungen 24 V (3-8-15 A) sowie PA3. 12 V/3AP. 24 V schalten.
   - Ladestrom mit dem Schalter PEГ. TOK. 3AP. nach Anzeige des
     Strommessers TOK. 3AP. einstellen. Das Ladeende wird nach der
     Anzeige am Spannungsmesser des Ladegleichrichters kontrolliert.

S 50                          VVS-Nr.: A 372 759


    Dazu muß nach umschalten des Schalters БAT. 12 V - OTKЛ. -
    БAT. 24 V in Stellung БAT. 24 V die Anzeige in den Grenzen
    35...36 v liegen.
  - Alle Schalter nach dem Ladevorgang in die Ausgangsstellung
    schalten.
b) Akkumulatoren 6ST-140R (Gleichspannung 12 V)
   - Entladezustand der Akkumulatoren prüfen, indem am Stromver-
     sorgungsgerät StschPOW 3
     . die Taste des Einschalters MACCЫ der Akkumulatoren ge-
       drückt wird,
     . am StschPOW 3 die Schalter in folgende Stellungen geschal-
       tet werden:
          HAГP.                               OB-65 oder ФBУ
          PEЖ. БAT.                           PA3P.
          BЫПP. - OTKЛ. - AKK. БAT.           AKK. БAT.
     . durch kurzes Einschalten der Anlage OW-65 oder der Filter-
       ventilationsanlage die Abweichung der Spannung am Spannungs-
       messer des StschPOW 3 überprüft wird. Dabei darf die Span-
       nung der Akkumulatoren nicht unter 12 V abfallen. Bei einer
       Spannung von ≦ 11 V sind die Akkumulatoren zu laden.
   - Bei Überprüfung des Ladezustands mit Belastungsäquivalent ist
     ein Belastungsstrom von 12 A einzustellen. Dabei entsprechen
     die in Tabelle 4 angegebenen Zellenspannungen den angegebenen
     Entladungsgraden.

     Tabelle 4
     _________________________________________________
     Anzeige des Spannungsmessers
     am Belastungsäquivalent                 Entladung
     bis 1,85 V                                 0
     bis 1,7 V                                  25 %
     bis 1,6 V                                  50 %
     bis 1,5 V                                  75 %
     bis 1,3 V                                  100 %

   - Besteht die Erfordernis, die Akkumulatoren des Kofferaufbaus
     im Verlauf des Betriebsdienstes zu laden, sind zum Laden der
     Akkumulatoren des Kofferaufbaus vom Stromversorgungsgerät
     StschPOW 3 folgende Bedienhandlungen auszuführen:
     . Schalter POД ПИT. in Stellung CETЬ schalten.
     . Schalter BbПP. - OTKЛ. - AKK. БAT. in Stellung AKK. БAT.
       schalten.

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     . Schalter PEЖ. БAT. in Stellung 3AP. schalten.
     . Schalter PEЖ. 3AP. in Stellung 15 A und Schalter PEЖ. TOK
       3AP. in Stellung "1" schalten - am Meßinstrument HAПP. muß
       die Akkumulatorenspannung angezeigt werden.
     . Ladestromstärke 15 A mit dem Potentiometer PEГ. TOK 3AP.
       einstellen und während der Ladung konstant nach dem Anzei-
       gewert des Meßinstruments TOK 3AP. halten.

Anmerkung:
Beim Laden der Akkumulatoren des Koffers sind die Belüftungs-
klappen des Akkumulatorenfaches zu öffnen.

2.3. Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen zum Betrieb und
     Prüfen der Betriebsbereitschaft
2.3.1.SFe-Gerätesatz P-244 TN

In Vorbereitung des Einsatzes des SFe-GS zum Betrieb sind zu
kontrollieren:
a) die Stellungen aller Schalter der Stromversorgungseinrichtungen
   und Geräte in der Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0",
b) der Zustand und Nennwert aller eingesetzten Sicherungen,
c) der Zustand und die Unversehrtheit aller Anschlüsse und An-
   schlußmuffen,
d) die Funktionsfähigkeit der Stromversorgung und Beleuchtung.
Die Überprüfung der Stromversorgung und Beleuchtung ist wie folgt
auszuführen:
1. Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 am Netzschutz- und Verteilerblock
   BKRZ in Stellung "0" und Schalter ПИT. БПCЖ in Stellung OTKЛ.
   schalten.
2. Netzstromversorgung des SFe-GS zuschalten - es müssen dabei
   am Netzschutz- Verteilerblock BKRZ die Kontrollampen
   BXOД CETЬ 1 und BXOД CETЬ 2 aufleuchten
3. Größe der Phasenspannung durch Umschalten der Schalter
   KOHTPOЛЬ ФA3Ы A, B, C, bzw. KOHTPOЛЬ (CETЬ 2) in den
   entsprechenden Stellungen messen - der Anzeigewert muß
   (220 ± 22) V betragen.
4. Schalter in folgende Ausgangsstellungen schalten:
   - ПИTAHИE BCПOM. OБ.                     ABT. OTKЛ.
   - 3УMMEP - OTKЛ.                         3УMMEP
   - BO3BPAT HA CETЬ I                      ABT.
   - ПИT. БПCЖ                              CETЬ I
   - CETЬ I                                 I
   - CETЬ 2                                 2

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   Dabei müssen die Kontrollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 und
   ПИTAHИE BCПOM. OБ. leuchten.
5. Arbeit der Netzschutzeinrichtung kontrollieren - bei ordnungs-
   gemäßer Erdung und richtiger Arbeit der Netzschutzeinrichtung
   müssen nach Drücken des Knopfes ПPOBEPKA 3AЩ. OTKЛ. die Kon-
   trollampe OПACHO aufleuchten, der Summer ertönen und die Kon-
   trollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 sowie ПИTAHИE BCПOM. OБ. ver-
   löschen.
6. Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 in Stellung "0" und danach wieder
   in Stellung "1" schalten - die Kontrollampe ПИTAHИE AПП.
   CETЬ 1 und ПИTAHИE BCПOM. Ob. müssen wieder aufleuchten.
7. Havariesignalisation durch Drücken der Taste ПPOBEPKA HAPУШ.
   3A3EMЛ. prüfen - es müssen, so lange diese Taste gedrückt wird
    die Anzeige HAPУШ. 3A3EMЛ. aufleuchten und der Summer ertönen.
8. Schalter POД, ПИT. am Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in
   Stellung CETЬ schalten, wobei die Kontrollampe 220 V aufleuch-
   ten muß.
9. Schalter BЫПP. - OTKЛ. AKK.БAT. in Stellung BЫПP. schalten
   wobei am Meßinstrument eine Gleichspannung von (12 ± 1,2) V an-
   gezeigt werden muß. Bei Notwendigkeit kann die Spannung durch
   Umschalten des Schalters PEГ. -12 V in eine der Stellungen 1,
   2, 3 oder 4 nachgeregelt werden.
10. Kontrolle der Beleuchtungseinrichtung des Koffers durch Ein-
    schalten aller Lampen der Hauptbeleuchtung des Kofferaufbaus
    prüfen. Dabei leuchten die Lampen der Tarnbeleuchtung und
    Havariebeleuchtung nicht.
11. Türen des Kofferaufbaus nacheinander öffnen - es müssen dabei
    alle Lampen der Hauptbeleuchtung verlöschen und die Lampen der
    Tarnbeleuchtung aufleuchten.
12. Türen des Kofferaufbaus schließen und Schalter POД ПИT. am
    Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in Stellung OTKЛ. sowie
    Schalter PEЖ. БAT. in Stellung PA3P. schalten. Dabei müssen
    die rote Kontrollampe PA3PЯД1 und die Havariebeleuchtung leu-
    chten. Alle übrigen Lampen verlöschen. Bei Öffnen der Außentüren
    verlöschen die Lampen der Havariebeleuchtung und die Tarnbe-
    leuchtung wird eingeschaltet.
13. Türen schließen und Schalter POД ПИT. in Stellung CETЬ sowie
    Schalter PEЖ. БAT. in Stellung OTKЛ. schalten. Dabei muß die
    Havariebeleuchtung verlöschen und die Hauptbeleuchtung einge-
    schaltet werden.

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14. Beleuchtung der Kabeleinführung Nr. 1 bis Nr. 3 kontrollie-
    ren, indem die Stecker der Beleuchtungslampen in die Buchsen
    OCB. BBOДA gesteckt und durch Kopfdruck die Funktion der
    Lampen geprüft wird.
15. Wechselspannungen 24 V und 220 V mit dem Vielfachmesser C4353
    an den entsprechenden Buchsen kontrollieren.
16. Schalter PEЖ. БAT. am Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in
    Stellung 3AP. und Schalter PEЖ. 3AP. in Stellung 15 A schal-
    ten sowie durch Umschalten des Schalters PEГ. TOK. 3AP. in
    den Stellungen "1" bis "10" am Meßinstrument TOK. 3AP. die
    Stromregelung der Ladeeinrichtung prüfen.
17. Stromversorgungsgeräte SA 008 M einschalten und mit dem Meß-
    instrument die Ausgangsspannung (28,5 ±1,50,5)V der einzelnen
    Richtungen prüfen.
18. Stromversorgungsblöcke BP 65 einschalten und mit dem Vielfach-
    messer C4353 an den Kontrollbuchsen die Spannung (5 ± 0,5) V
    prüfen.
19. Stromversorgungsblock B 61 P einschalten und an den Buchsen
    BЫX. HAПP. die Ausgangsspannung (80 ±69) v mit dem Vielfach-
    messer C4353 kontrollieren.
20. Ladegleichrichter BZ 12/24 einschalten und Schalter PEЖ. БAT.
    in Stellung PA3P. 12 V/3AP. 24 V sowie Schalter PEЖ. 3AP. in
    Stellung OTKЛ. schalten. Zur Kontrolle der Akkumulatorenspan-
    nung ist der Schalter БAT. 12  - OTKЛ. - БAT. 24 V in Stel-
    lung БAT. 24 V zu schalten. Das Meßgerät muß eine Spannung
    von (24 ±24) V anzeigen.
21. Stromversorgungsblöcke BPA-D einschalten, indem der Schalter
    PEЖИMЫ in Stellung ПИT. AПП. und der Schalter ПДT. -OTKЛ- in
    Stellung ПИT. geschaltet wird.
22. Schalter KOHTP. HAПP. nacheinander in die Stellungen 220 V,
    80 V, БЫX. CTAБ., AKK. sowie BЫXOДЫ 24 V schalten und Spannun-
    gen mit dem Meßgerät kontrollieren.
23. Schalter KOHTP. HAПP. am Stromversorgungsblock 1BPA-D in
    Stellung AKK. schalten, wobei am Meßgerät die Spannung
    (24 ± 2,4) V der Batterie der Havariestromversorgung angezeigt
    werden muß.

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2.3.2. Einzelgeräte
2.3.2.1. Sprachwandler AT 3001 M

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Sprachwandlers
AT 3001 M sind wie folgt durchzuführen:
1. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ am Einschub SA 006 M in Stellung
   KOHTPOЛЬ schalten.
2. Schalter 1,2 - ДИC. - 2,4 in Stellung "1,2" schalten und
   Stromversorgungsgerät einschalten.
3. Schalter CETЬ am Einschub SA 006 M in Stellung BKЛ. schalten -
   am Leuchtindikator KOHTPOЛЬ muß das Zeichen Komma (Komma) mit
   einer Periodizität von 3,6 s blinken.
4. Schalter 1,2 - ДИCT. - 2,4 in Stellung "2,4" schalten und An-
   zeige analog Arbeitsgang 3 prüfen.
5. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ in Stellung PAБOTA schalten, wobei
   die LED PAБOTA und am Leuchtindikator KOHTPOЛЬ das Zeichen
   Komma (Komma) ständig leuchten müssen.
6. vordere Abdeckung am Einschub SA 006 M abnehmen und sich davon
   überzeugen, daß die Blockierung des Gerätes anspricht - es müs-
   sen an der SFe-Vermittlung P 209 I die Signallampe ABAPИЯ
   aufleuchten und die LED PAБOTA verlöschen.
7. Vorhandensein der Brückenstecker Ш3, Ш6 prüfen.
8. Vordere Abdeckung verschließen und plombieren. An der SFe-Ver-
   mittlung P 209 I verlischt die Signallampe ABAPИЯ und die LED
   PAБOTA leuchtet auf.

2.3.2.2. NF-Modem AT 3002 M

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des NF-Modems sind
wie folgt auszuführen:
1. Bedienelemente in folgende Ausgangsstellungen schalten:
   - KOPP. CЛ. - ПPД - HAKЛOH             0
   - KOPP. CЛ. - ПPM - HAKЛOH             0
   - KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ            0
   - HACTPOЙKA                            BЫKЛ.
   - УPOBEHЬ ДБ                           beliebig
   - CЛУx. CBЯCБ - OTKЛ.                  OTKЛ.
   - PEЖИM                                ПOИCK
   - PEГЛ. - OTKЛ.                        OTKЛ.
   - MECTH. - ДИC.                        MECTH.

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   - CKOPOCTЬ                           4,8
   - CETЬ 27 V - OTKЛ.                  OTKЛ.
2. Stromversorgung einschalten.
3. Schalter CETЬ 27 V - OTKЛ. in Stellung CETЬ 27 V schalten -
   es müssen die LED CETЬ 27 V; ± 15 V-I; +27 V-I; +5 V-I;
   +9 V-II; +9 V-I; ± 15 V-II; +27 V-II sowie -9 V-II leuchten,
   die LED ПOЙCK blinken und an der Ziffernanzeige die Ziffern
   (ohne Punkt) angezeigt werden.
4. Taste ИHД drücken - es müssen außer ПEPEГPEB und KOHTP. УПC
   alle anderen LED leuchten.
5. Schalter PEЖИM in Stellung KOHTPOЛ. УПC und Schalter CKOPOCTЬ
   in Stellung "9,6" schalten, worauf die LED CKOPOCTЬ 4,8;
   +9 V-I; +9 V-II; ± 15 V-I; ±15 V-II; +27 V-I; 27 V-II;
   +5 V-I; -9 V-II verlöschen und die LED KOHTPOЛ. УПC sowie
   CKOPOCTЬ 9,6 aufleuchten müssen.
6. Taste ПУCK KOPP: drücken - es müssen
   - die LED KOPP. leuchten,
   - nach etwa 50 s die LED KOPP. verlöschen und die LED HOPMA
     aufleuchten.
7. Schalter CKOPOCTЬ nacheinander in die Stellungen "4,8"; "2,4"
   sowie "1,2" schalten und Kontrolle gemäß Arbeitsgang 5 wieder-
   holen.
8. Schalter CЛУЖ, CBЯ3Ь - OTKЛ. in Stellung CЛУЖ. CBЯ3Ь schalten
   - die LED CЛУЖ. CBЯ3Ь muß leuchten.
9. Taste BЫ3OB drücken - es müssen die LED BЫ3OB leuchten und
   ein Signal ertönen.
10. Schalter CЛУЖ. CBЯCБ - OTKЛ. in Stellung OTKЛ. schalten.

2.3.2.3. KW-Modem AT 3004 D

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des KW-Modems sind wie
folgt durchzuführen:
1. Bedienelemente an den entsprechenden Blöcken in die angegebenen
   Stellungen stellen:
   a) Hauptgerät JaA 041
      - ПEPEKOC 3ATУXAHИЯ ДБ
      - (ПPMИ, ПPM2 ПPДИ, ПPД2)                      0
      - KOHTP. KAH.                                  ПPMI
      - ИCПP - OTKЛ.                                 ИCПP
      - PEГ. ГP                                      Rechtsanschlag

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      - ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ
        (ПPMI und ПPM2)                             OПOPH
      - KOHTP.ПИT.                                  OTKЛ.
      - ДTK                                         31
      - ФA3 KOPP.(ПPMI, ПPM2, ПPД)                  OTKЛ.
   b) Bedienpult UA 030
      - CETЬ 27 V                                   nicht gedrückt
      - ДИCT - MECTH                                nicht gedrückt
      - KOHTP. - HOPMA                              gedrückt
      - PEГЛ - PAБOTA                               nicht gedrückt
      - CЛУЖ. CBЯ3Ь                                 nicht gedrückt
      - KOHTP.                                      УПC
      - KOHTP. ПУ                                   1
      - PEЖИM PAБ                                   2,4
      - PEЖИM ПPM                                   ПPMI
      - HOMEP ЛMДИ                                  30
      - HOMEP KMД2                                  2
      - 3C                                          BKЛ.
      - ПOPOГ KPУ                                   OTKЛ.
      - УPOBHИ (ДБb)
         . ПPMI, ПPM2                               0
         . ПPДI, ПPД2                               +0,5
      - ПPДI, ПPД2                                  OTKЛ.
2. Stromversorgungsgerät einschalten.
3. Taste CETЬ 27 V am UA 030 wobei die Taste CБPOC drücken und mit dem
   Potentiometer PEГ ГP die Lautstärke einregeln (Taste ABAPИЯ
   drücken, wenn der Indikator HOPMA nicht leuchtet) - es müssen
   folgende Indikatoren leuchten:
   - am UA 030: MECTH; KOHTP HOPMA; УПC; PEЖИMЫ PAБ - 2/4;
                PEЖИMЫ ПPM-, ПPM2; ПOPOГ KPУ - OTKЛ.; HET ИИ2,
                ПPM1-Г; KAH OШ x 103 -00 (99),
   - am JaA 041: ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ.
4. Taste KOHTP ИHД drücken - es müssen alle Indikatoren leuchten
   und ein Signalton ertönen.
5. Schalter KOHTP ПИT nacheinander in die Stellungen +5-I, +5-II,
   +9, -15 sowie +15 schalten - der Indikator KOHTP ПИT. muß in
   allen Stellungen leuchten.
6. Schalter KOHTP in Stellung ПУ und Taste ДИC - MECTH wobei da-
   nach Taste ABAPИЯ drücken - es müssen die Indikatoren ПУ, УПC
   und HOPMA leuchten sowie der Indikator ДИC blinken.
7. Schalter KOHTP ПУ in Stellung 2 sowie Schalter PEЖИM PAБ
   in Stellung 1,2-II schalten und die Taste ABAPИЯ drücken, wobei die

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   Indikatoren 1,2-II und KOHTP - HOPMA leuchten müssen.
8. Schalter PEЖИMЫ PAБ in Stellung 1,2x2 und KOHTP -HOPMA
   müssen leuchten.
9. Schalter KOHTP ПУ in Stellung 3 schalten und Taste ABAPИЯ
   drücken - der Indikator KOHTP -HOPMA muß leuchten.
10. Schalter KOHTP ПУ in Stellung 4 und Schalter PEЖИM PAБ,
    PEЖИM ПPM sowie ПOPOГ KPУ nacheinander in alle Stellungen
    (außer CДB-2 und CЧETB für PEЖИM ПPM) schalten, wobei in
    jeder Stellung die Taste ABAPИЯ gedrückt und die Indikatoren
    ПPM1,2 sowie CДB entsprechend den Betriebsarten ein "Г" an-
    zeigen.
11. Schalter ПOДCTOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung PУЧH schalten
    und Taste ПPM1+ drücken sowie halten - es müssen die Indika-
    toren ABAPИЯ sowie БЛOKИP nacheinander aufleuchten und der
    Indikator ПPM1 und ПPM2 für den Kanal den Zustand "H" anzeigen.
12. Taste CБPOC und danach die Taste ПУCK drücken - es müssen
    - der Indikator ПPД und danach der Indikator ПOДTB aufleuchten,
    - der Indikator ПPM verlöschen,
    - am Anzeigefeld KMД ПPM kurzzeitig eine zufällige Zahl ange-
      zeigt werden, bevor auf die Zahl "32" umgeschaltet
      wird,
    - ein unterbrochener Signalton ertönen.
13. Taste CБPOC drücken - das Anzeigefeld KMД ПPM verlischt,
    der Signalton wird abgeschaltet.
14. Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung OПOPH und Schal-
    ter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM2 in Stellung PУЧH schalten, Bedien-
    handlungen ab lfd. Nr. 10 wiederholen und Schalter
    ПOДCTOИKA ЧACTOTЫ ПPM2 danach in Stellung OПOPH schalten.
15. Schalter ЧACTOTЫ ПPM2 nacheinander in die Stellungen 1,2-I;
    2,4; 1,2-II schalten und in jeder Stellung den Schalter
    PEЖИM ПPM nacheinander in die Stellungen ПPM1, CДB1, CДB 2,
    ПPM2, CЧETB schalten sowie die Tasten ABAPИЯ betätigen - der
    Indikator HOPMA muß in allen Stellungen leuchten.
16. Schalter PEЖИM ПPИEMA am UA 030 in Stellung ПPM1 und Schalter
    ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung ПУЧH. schalten, Taste
    ПPM1+ etwa 15 s lang drücken, Taste ABAPИЯ betätigen und Schal-
    ter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1 in Stellung AП4 schalten. Taste
    ABAPИЯ nach 5 s betätigen, die verlöschen muß.

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17. Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ П PM1 in Stellung PУЧH schalten,
    Taste ПPM- etwa 15 s drücken, Taste ABAPИЯ betätigen
    und Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫПPM1 in Stellung AПЧ schalten.
    Taste ABAPИЯ erneut nach 5 s betätigen, die verlöschen muß.
18. Schalter PEЖИM ПPИEMA in Stellung ПPM2 schalten, Arbeits-
    gänge 15 sowie 17 wiederholen (ПPM1 durch ПPM2 ersetzen)
    und nach Abschluß dieser Arbeiten den Schalter PEЖИM ПPИEMA
    in Stellung CДB1 schalten.
19. Schalter ПOPOФ KPУ nacheinander in die Stellungen 1x10-2,
    8x10-2 und УCKOP. schalten. Dabei müssen in allen angegebenen
    Stellungen die Indikatoren ПPM1, ПPM2 und CДB das Zeichen "Г"
    anzeigen.
20. Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ (ПPM1 und ПPM2) am Hauptgerät
    JaA 041 in Stellung PУЧH schalten und Tätigkeit gemäß Ar-
    beitsgang 19 wiederholen, wobei zusätzlich die Tasten ПPM1 und
    ПPM2 gedrückt und solange gedrückt werden, bis die Indikato-
    ren ПPM1, ПPM2 und CДB das Zeichen "H" anzeigen.
21. Schalter ПOPOГ KPУ in Stellung OTKЛ. und Schalter
    ПOДSTPOИKA ЧACTOTЫ in Stellung OПOPH schalten.

2.3.2.4. Modem AB 481

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Modems sind wie
folgt auszuführen:
1. Stromversorgung des Modems einschalten und Schalter KOHTPOЛЬ
   nacheinander in die Stellungen 5 V; -12 V; 27 V und -27 V
   schalten - der Zeiger des Meßinstruments muß in allen Stellungen
   innerhalb des grünen Sektors liegen.
2. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ I - KOHTPOЛЬ II in Stellung
   KOHTPOЛЬ I schalten und mit den Schaltern am Einschub AB 623
   das Aussenden der Kommandos 1 bis 6 imitieren. Dabei müssen
   die entsprechenden Indikatoren aufleuchten. Das Aufleuchten
   der Kontrollampe OПEPEЖEHИE und OTCTABAHИE zeigt die normale
   Arbeit des Synchronisationstraktes an.
3. Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ I - KOHTPOЛЬ II in Stellung
   KOHTPOЛЬ II schalten und Schalter ЛИHИЯ/ПTPK - KAHAЛЫ ± 20 V in Stel-
   lung ЛИHИЯ/ПTPK schalten. Zur Kontrolle des Signaldurchlaufs
   in den Einschüben AB 642 in beliebiger Reihenfolge zu betätigen, wobei die
   entsprechenden Indikatoren aufleuchten müssen.
4. Schalter ЛИHИЯ/ПTPK - KAHAЛЫ ± 20 V in Stellung KAHAЛЫ ± 20 V

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 59


    schalten und zur Kontrolle des Signaldurchlaufs in den Ein-
    schüben AB 643 und AB 623 die Schalter am Einschub AB 623 in
    beliebiger Reihenfolge betätigen, wobei die entsprechenden
    Indikatoren aufleuchten müssen.

2.3.2.5. SFe-Vermittlung P 209 I-20/20

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle der SFe-Vermittlung
sind wie folgt auszuführen:
1. Beide SFe-Teilnehmerapparate P 171 D des SFe-GS an das Teil-
   nehmervielfachfeld BMA 60 anschalten, indem am Teilnehmer-
   schaltblock 1BAK 40 F1 die Buchsen 1,2 CЛЖ mit den Buchsen
   II CT. (I ПEP.) und I CT. (I ПP.) sowie die Buchsen 3,4 CЛЖ.
   mit den Buchsen II CT. (2.ПEP.) und I CT. (2 ПP.) mit Ver-
   bindungsschnüren verbunden werden.
2. Geschwindigkeit 1,2 und Betriebsart PAБOTA an den Sprachwand-
   lern 1 bis 6 einschalten.
3. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA 1-2, 3-4 und 4-5 an den Signalisa-
   tions- und Rufwandlern AT 3025 in Stellung ПPOBEPKA 1-2
   schalten.
4. Taste 1-6 KOHTP./ПA - PAБOTA am Anschaltblock für Sprachwand-
   ler BS-IM in Stellung PAБOTA und zurück auf KOHTP. ПA schalten,
   wobei die gleichen benannten Signallampen leuchten müssen.
5. Betriebsbereitschaft der SFe-Vermittlung wie folgt prüfen:
   - Alle Netzschalter, Tasten und Kellogschalter in die Aus-
     gangslage schalten (nicht gedrückt bzw. in Stellung OTKЛ.).
   - Stromversorgung am Block StschOZ 2 einschalten, wobei der
     Indikator BKЛ. leuchten muß.
   - Stromversorgung nacheinander an folgenden Blöcken einschal-
     ten: BPA-D, NP 61 P, BP 65, BSWU, UK 12 und BITS 2/4.
   - Handlampe in die Buchse OCB. des Stromverteilerblockes
     BRPS 13 stecken, welche leuchten muß.
6. Beide Kellogschalter OOШ - OBШ am Schnurpaarblock BSch 4 IS
   gleichzeitig betätigen, worauf ein akustisches Signal ertönen
   muß.
7. Kellogschalter 2-4/2-4 eines beliebigen Schnurpaares in Stel-
   lung "2"  Kellogschalter OOШ - OBШ in Stellung OBШ
   schalten und Sprechprobe mit dem Handapparat durchführen.
8. Taste KOHTP. am Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM drücken
   - die Signallampen müssen aufleuchten.
9. Tasten 1-5 HH am Block der Übertragungsleitungen BSL und 1-12

S 60                          VVS-Nr.: A 372 759



    an der Zusatzeinrichtung BWO drücken - die Signallampen in
    den Tasten müssen leuchten.
10. Stöpsel aller Schnurpaare (außer OШ), die mit dem Sprachwand-
    ler verbunden sind, nacheinander in eine Buchse der ZB-Orts-
    teilnehmer stecken. Es müssen die Lampen ЛOOШ (ЛOBШ) leuchten.
    Wenn der Schalter TB am Stromverteilerblock BRPS eingeschaltet
    ist, leuchtet die Kontrollampe OBЛ und ein akustisches Signal
    ertönt.
11. Hörer des SFe-Teilnehmerappartes 1P 171 D abheben. Dabei müs-
    sen am Teilnehmervielfachfeld BMA 60 die Kontrollampe 1 ЛB so-
    wie am Stromverteilerblock BRPS 13 die Kontrollampe OBЛ blin-
    ken und ein akustisches Signal ertönen.
12. Stöpsel BШ des Schnurpaares 1 in die Buchse 1 ЦБ des Teilneh-
    mervielfachfeldes BMA 60 (1-10) stecken - es müssen die Kon-
    trollampen 1ЛB und OBЛ verlöschen; das akustische Signal er-
    tönt weiter.
13. Kellogschalter 1 OOШ - OBШ in Stellung OBШ schalten und vom
    Arbeitsplatz des Vermittlungsfernsprechers eine Sprechprobe
    mit den SFe-Teilnehmerapparat 1P 171 D durchführen.
14. Stöpsel OШ des Schnurpaares 1 in die Buchse 1 KAH des Kanal-
    blockes BK 4 F1 (1-10) stecken. Dabei müssen die Kontrollampen
    ГOTOBO, 2ЛB sowie OBЛ leuchten und ein akustisches Signal er-
    tönen.
15. Stöpsel OШ des Schnurpaares 2 in die Buchse 2 KAH des Kanal-
    blockes BK 4 F2 (1-10) stecken wobei die Kontrollampe ГOTOBO
    aufleuchten muß.
16. Stöpsel BШ des Schnurpaares 2 in die Buchse 2 ШБ des Teilneh-
    mervielfachfelds BMA 60 stecken.
17. Ruf zum SFe-Teilnehmerapparat 2P 171 D senden, in dem am Ver-
    mittlungsblock der Kellogschalter 2 OBШ in Stellung 2 OШ und
    der Rufschalter in Stellung BЫ3. geschaltet werden.
18. Teilnehmer beider SFe-Teilnehmerapparate durch Schalten des
    Kellogschalters OШ - OBШ in Mittelstellung miteinander ver-
    binden und Sprechproben durchführen.
19. Bedienhandlungen gemäß den Arbeitsgängen 11 bis 17 für alle
    anderen Leitungen analog durchführen. Dazu müssen die SFe-Teil-
    nehmerapparate am Teilnehmervielfachfeld BMA 60 entsprechend
    umgesteckt und an den Signal- und Rufwandlern die Schalter
    ПPOBPKA nacheinander in die Stellungen 1-2, 3-4 und 4-5 ge-
    schaltet werden.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 61


2.3.2.6. Signalisations- und Rufwandler AT 3025 (BSWU)

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Signalisations-
und Rufwandler sind wie folgt auszuführen:
1. Bedienelemente der einzelnen Signalisations- und Rufwandler in
   folgenden Ausgangsstellungen schalten:
   - PAБOTA -ПPOBEPKA       PAБOTA
   - 1,2 - 2,4                          gemäß Arbeitsgeschwindigkeit
   - БЛ                                 OTKЛ.
   - БCB - БCBУ                         БCB
   - ЦPK                                OTKЛ.
2. Stromversorgung einschalten (Schalter +27 V - -27 V in Stellung
   +27 V).
3. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA 1-2 in Stellung ПPOBEPKA schalten -
   die Indikatoren ИC des 1. und 2. Kanals leuchten, die Kontroll-
   lampen ЛAB des 1. und 2. Kanals verlöschen.
4. Signal RUFEN von der SFe-Vermittlung über den 1. Kanal senden -
   die Ruflampe ЛB des 2. Kanals an der SFe-Vermittlung leuchtet
   auf.
5. Den 1. Kanal der SFe-Vermittlung auf Ortsteilnehmer (Apparat
   des diensthabenden Betriebsmechanikers) stecken. Der dienstha-
   bende Fernsprecher an der SFe-Vermittlung schaltet sich auf den
   2. Kanal. Es leuchten die Indikatoren ПPT des 1. und 2. Kanals
   des Signalisations- und Rufwandlers und die Indikatoren ИC ver-
   löschen. Am Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM der SFe-Ver-
   mittlung leuchten die Kontrollampen ГOTOBO.
6. Sprechprobe zum Überprüfen des Sprachweges durchführen.
7. Signal ABRUF von der SFe-Vermittlung über den 1. Kanal senden
   (Klinkenstecker ziehen).
8. Signal ABRUF von der SFe-Vermittlung über den 2. Kanal senden
   (Klinkenstecker ziehen) - es müssen
   - die Indikatoren ПPT des 1. und 2. Kanals am Signalisations-
     und Rufwandler verlöschen,
   - der Indikator ИC des 1. Kanals kurz aufleuchten und danach
     verlöschen,
   - die Kontrollampe ЛAB an der SFe-Vermittlung aufleuchten und
     danach verlöschen,
   - die Kontrollampe ГOTOBO verlöschen.
   - die Indikatoren ИC des 1. und 2. Kanals am Signalisations-
     und Rufwandler aufleuchten.
9. Schalter БЛ des 1. Kanals am Signalisations- und Rufwandler

S 62                          VVS-Nr.: A 372 759


   in Stellung БЛ schalten. An der SFe-Vermittlung leuchtet die
   Kontrollampe ЛAB des 1. und 2. Kanals; der Indikator ИC am
   Signalisations- und Rufwandler verlischt.
10. Schalter БЛ am Signalisations- und Rufwandler in Stellung
    OTKЛ. schalten und Arbeitsgänge 4 bis 9 analog für den 2. Ka-
    nal wiederholen.
11. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA1-2 in Stellung PAБOTA schalten
    und Arbeitsgänge 1 bis 10 für die Schalterstellungen
    PAБOTA - ПPOBEPKA 3-4 und PAБOTA - ПPOBEPKA 4-5 für alle
    Signalisations- und Rufwandler wiederholen.
12. Funktionsfähigkeit er Signalisations- und Rufwandler mit dem
    Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/4 (nachfolgend
    Prüfblock) wie folgt prüfen:
    - Prüfblock mit der Prüfschnur an die Buchse der Teilnehmer-
      schaltblöcke BAK 40 F1 anschließen.
    - Arbeitsfähigkeit der Schaltungen ШБ/MБ und CЛ./MБ anhand
      der Anleitung zur Nutzung der SFe-Vermittlung und des Prüf-
      blocks kontrollieren.
    - Rücklötsicherungen aus einer beliebigen Leitung der Teilnehme-
      schaltblöcke BAK 40 F1 herausnehmen - es müssen am Stromver-
      teilerblock BRPS 13 die Kontrollampe AB. (AB. БAK) leuchten,
      ein akustisches Signal im Hörer des Schnurpaarblockes
      Bsch 4 IS ertönen und die Kontrollampe AB- der Teilnehmer-
      schaltblöcke BAK 40 F1 zusätzlich leuchten.
    - Rücklötsicherung in die entsprechende Leitung zurückstecken
      - die gesamte Signalisation gemäß vorherige Arbeitsgang
      muß abgeschaltet werden.
    - beliebige Sicherung am Stromverteilerblock BRPS 13 entfer-
      nen und am Sicherungshalter die inneren Kontakte zusammen-
      biegen - es müssen die Kontrollampe AB. am Stromverteiler-
      block BRPS 13 leuchten und das akustische Signal ertönen.
    - Sicherung in den Stromverteilerblock BRPS 13 einsetzen - die
      gesamte Signalisation gemäß vorhergehendem Arbeitsgang muß
      angeschaltet werden.
    - Stecker OШ (BШ) eines Schnurpaares in die Klinke einer Teil-
      nehmerschaltung stecken, den entsprechenden Kellogschalter
      OOШ - OBШ in die entsprechende Stellung Schalten und am
      Schnurpaarblock Bsch 4 IS die Taste BЫ3. - ПEP. in Stellung
      BЫ3. überführen -es muß am Schnurpaarblock Bsch 4 IS die
      Kontrollampe KB leuchten und einen ankommenden Ruf auf der

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 63


      betreffenden Teilnehmerschaltung anzeigen.
    - Taste BЫ3. - ПEP. in Mittelstellung stellen - die Kontrollampe
      KB muß verlöschen.
    - Sämtliche Schalter zum Abschluß der Überprüfung an der SFe-
      Vermittlung und am Prüfblock in die Ausgangslage schalten.
    - Prüfblock von den Teilnehmerschaltblöcken BAK 40 F1 trennen.

2.3.2.7. Rauschgenerator P 219 AM

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Rauschgenerators
sind wie folgt auszuführen:
1. Rauschgenerator einschalten und die Schalter 1,2 OTKЛ. 3B. in
   die obere Stellung sowie den Schalter 0 - +10 ДБ in Stellung
   +10 ДБ schalten.
2. Buchsen И3MEP. УPOBHЯ und KC des 1. Kanals БГШ1 mit Verbin-
   dungsschnur aus dem Zubehör des Rauschgenerators zusammen-
   schalten und mit dem Potentiometer PEГ. УPOBHЯ einen Anzeige-
   wert von 15 dB am Meßinstrument des Rauschgenerators einre-
   geln.
3. Alle übrigen Kanäle des Rauschgenerators analog einregeln. Die
   Anschaltpunkte der entsprechenden Rauschkanäle des Rauschgene-
   rators sind in Tabelle 5 angegeben.

Tabelle 5
__________________________________________________________________
Kanal-Nr.  Nr. des nichtsymme-     Anschaltpunkt
           trischen Ausgangs                                     
1          HC1, HC2                BBOД 2 AБ.ЦБ-4 1-4 a5, a10
           HC3, HC4                BBOД 2 AБ.ЦБ-4 5-8 a5, a10
           HC5, HC6                BBOД 2 AБ.ЦБ-4 9-12 a5, a10    
2          HC7, HC8                BBOД 2 AБ.ЦБ-4 13-16 a5, a10
           HC9, HC10               BBOД 2 AБ.ЦБ-4 17-20 a5, a10
           HC11, HC12              BBOД 2 TГ. ИMП. KAH. 1-8 a5, a10

2.3.2.8. UKW-Funkgerät R 105 M

Das UKW-Funkgerät ist wie folgt zum Betrieb vorzubereiten und zu
prüfen:
1. Stabantenne im Antennenfuß an der vorderen Stirnwand des Kof-
   feraufbaus befestigen.
2. Sprechgarnitur/Handapparat an das Funkgerät anschließen.
3. Zustand und festen Sitz des Kabels zwischen Transverter PNS 15
   M und Funkgerät kontrollieren.

S 64                          VVS-Nr.: A 372 759


4. Kippschalter AKK. ABT. - BЫKЛ. - -12 V am Transverter in
   Stellung "-12 V" schalten.
5. Taste BKЛ. am Transverter drücken.
6. Kippschalter BKЛ. - OTKЛ am Funkgerät in Stellung BKЛ.
   schalten - in den Kopfhörer der Sprechgarnitur muß bei feh-
   lendem Träger der Gegenstelle das charakteristische Empfangs-
   rauschen zu hören sein.
7. Betriebsbereitschaft wie folgt prüfen:
   - Meßstellenschalter in Stellung "H" (Heizspannung) schalten -
     der Zeiger des Meßinstruments muß in den farbig markierten
     Sektor ausschlagen.
   - Meßstellenschalter in Stellung "A" (Anodenspannung) schal-
     ten - es müssen der Zeiger des Meßinstruments mindestens
     4 V anzeigen und bei einwandfrei arbeitendem Funkgerät das
     charakteristische Empfangsrauschen bei fehlendem Träger
     der Gegenstelle in den Kopfhörern der Sprechgarnitur zu
     hören sein.
8. Eichgenauigkeit des Funkgeräts prüfen:
   - Automatische Frequenznachstimmung (AПЧ) ausschalten und
     auf der Skala für die Frequenzeinstellung den rot markierten
     Eichpunkt im oberen Bereich einstellen.
   - Taste KAЛИБPATOP drücken. Wurde das Schwebungsnull nicht
     genau eingestellt, muß in den Kopfhörern ein tiefer Ton
     hörbar sein. Ergibt sich beim Prüfen ein sehr hoher Ton oder
     ist kein Schwebungsnull vorhanden, ist das Funkgerät wie
     folgt zu eichen:
     . Automatische Frequenznachstimmung ausschalten.
     . Eichpunkt genau einstellen.
     . Abdeckung der Eichkorrektur KOPPEKЦИЯ öffnen.
     . Taste KAЛИБPATOP drücken und mit einem Schraubendreher
       die Eichkorrektur so lange ändern, bis Schwebungsnull ein-
       tritt.
     . Abdeckung er Eichkorrektur schließen.
     . Funkgerät außerdem bei Erfordernis auf den im unteren Be-
       reich der Skale angebrachten Eichpunkt eichen.
9. Arbeitsfrequenz einstellen und Abstimmung des Funkgeräts wie
   folgt ausführen:
   - Meßstellenschalter in Stellung CBET oder H.CBET schalten
     - die Skale muß beleuchtet werden.
   - Arretierung der Frequenzeinstellung УCTAHOBKA ЧACTOTЫ lösen

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 65


     und befohlene Arbeitsfrequenz einstellen.
   - Frequenzeinstellung gegen Verdrehen arretieren (CTOПOP).
   - Meßstellenschalter in Stellung TOK. AHT. schalten.
   - Sprechtaste des Handapparates drücken.
   - Kippschalter AПЧ - BЫKЛ. in Stellung AПЧ schalten.
   - Antennenkreis mit den Bedienelementen der Antennenabstim-
     mung HACTPOИKA AHT. abstimmen - der zeige des Meßinstru-
     ments muß auf maximalen Ausschlag eingestellt werden.
10. Sprechtaste des Handapparats loslassen (Sender ausschalten) -
    das Funkgerät ist auf der befohlenen Arbeitsfrequenz abge-
    stimmt.

2.3.3. Zusatzausrüstung
2.3.3.1. Selektivrufeinrichtung UPA 2

Die Betriebsbereitschaft der Selektivrufeinrichtung ist wie folgt
zu prüfen:
1. Anschluß der Verbindungs- und Stromversorgungskabel sowie der
   Mikrofone prüfen.
2. Kippschalter in folgende Ausgangslagen schalten:
   a) am Bedienpult PSW
      - BKЛ. - OTKЛ.         OTKЛ.
      - CЛЖ. CB. - PAДИO     CЛЖ. CB.
   b) am Pult PSK
      - ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.)  TKЛ.
      - CЛЖ. CB. - PAДИO     CЛЖ. CB.
      - БЧB - OTKЛ.          OTKЛ.
      - УПP. (BKЛ. - OTKЛ.)  OTKЛ.
3. Wechselsprechverbindung zwischen Bedienpult PSW und Pult PSK
   Prüfen:
   - Stromversorgung dieser Pulte einschalten, indem an diesen
     die Netzschalter ПИT. in Stellung BKЛ. geschalten werden.
   - Sprechtaste eines Mikrofons an einem dieser Pulte drücken
     und die Lautstärkeregler in die Stellung der maximalsten Verstär-
     kung drehen.
   - Arbeit des Empfangsverstärkers überprüfen, indem einige Worte
     in das Mikrofon bei gedrückter Sprechtaste gesprochen werden.
     Diese Worte müssen am anderen Pult hörbar sein.
   - Verbindung vom anderen Pult aus analog prüfen.
4. Funkverbindung von der Selektivrufeinrichtung über das UK-Funk-
   gerät R 105 M wie folgt kontrollieren:

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   - Kippschalter AKK. ABT. - BЫKЛ. - -12 V am Transverter
     PNS 15 M in Stellung "-12 V" schalten und Taste BKЛ. drücken.
   - Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) eines beliebigen Pultes in
     Stellung BKЛ. schalten.
   - Kippschalter CЛЖ. CB. - PAДИO in Stellung CЛЖ. CN schalten
     und Ruf über Funk aus dem Kofferaufbau durchführen.
   - Kippschalter CЛЖ. CB. - PAДИO bei einem anliegenden Ruf über
     Funk in Stellung PAДИO schalten, Sprechtaste drücken und
     Teilnehmer rufen - die Kontrollampe PAДИO am Pult muß leuch-
     ten.
   - Sprechtaste loslassen - das Funkgerät wird auf Empfang umge-
     schaltet; die Lautstärke beim Empfang kann mit dem Potentio-
     meter ГPOMKOCTЬ eingestellt werden.
   - Funkverbindung aus dem Fahrerhaus analog durchführen und
     prüfen.
5. Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) nach der Überprüfung in Stel-
   lung OTKЛ. schalten und Potentiometer ГPOMKOCTЬ in Mittelstel-
   lung drehen.
Anmerkung:
Die Überprüfung des UKW-Funkgeräts R 105 M im Zusammenwirken mit
der Selektivrufeinrichtung UPA 2 in der Betriebsart PAДИO ist nur
auf der befohlenen Arbeitsfrequenz gestattet!

2.3.3.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12

Die Stromversorgung der Filterventilationsanlage wird bei angeleg-
ter Wechselspannung 380 V mit Wechselspannung und bei Notstrombe-
trieb von den Akkumulatoren über Stromversorgungsgerät
StschPOW 3 sichergestellt.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt einzuschalten und zu
prüfen:
1. Kabelanschluß zwischen Filterventilationsanlage und Stromver-
   sorgung StschPOW 3 kontrollieren.
2. Lufteintritts- und Abgasaustrittsöffnung der Heiz- und Lüf-
   tungsanlage OW-65 im Kofferaufbau schließen.
3. Schutzdeckel des Vorfilters durch Drehen des Griffes bis zum
   Anschlag öffnen.
4. Türen und sämtliche anderen Öffnungen des Kofferaufbaus
   schließen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in Stellung
   ФBУ schalten.
6. Hahn am Manometer der Kontrolltafel der Filterventilationsanlage

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 67


   in Stellung ПOДПOP. stellen.
7. Stromversorgung der Filterventilationsanlage mit dem Schalter
   der Kontrolltafel einschalten und Filterventilationsanlage
   etwa 30...60 s bei geschlossenem Luftaustrittsstutzen arbeiten
   lassen.
8. Deckel am Ausgang des Luftkanals (-rohrs) durch Drehender
   Kappe entgegen der Uhrzeigerrichtung allmählich öffnen, bis
   der Anzeigewert am Manometer der Kontrolltafel mindestens
   245 Pa beträgt.
9. Leistung (Luftstau) der Filterventilationsanlage nach der Um-
   rechnungstabelle bestimmen - die Leistung soll mindestens
   100m3/h betragen.
entspricht die Leistung der Filterventilationsanlage nicht dem
Normwert, sind folgende Arbeitsgänge auszuführen:
1. Türen des Kofferaufbaus und Luftaustrittsstutzen vollständig
   schließen.
2. Hahn am Monometer der Kontrolltafel in Stellung
   ПPOИ3BOДИTEЛЬHOCTЬ stellen.
3. Leistung der Filterventilationsanlage mittels Manometer und
   Umrechnungstabelle erneut bestimmen. Bei Notwendigkeit kann
   die Filterleistung mit Hilfe des Dämpfers korrigiert werden.
   Entspricht der Überdruck im Kofferaufbau nicht dem Normwert -
   trotz maximaler Leistung der Filterventilationsanlage - ist
   die Hermetisierung des Kofferaufbaus zu prüfen.
Die Funktionskontrolle der Filterventilationsanlage bei Batterie-
stromversorgung (Notstromversorgung) ist analog auszuführen.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt nach der Funktionskon-
trolle auszuschalten:
1. Stromversorgung der Filterventilationsanlage mit dem Schalter
   der Kontrolltafel ausschalten.
2. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in Stellung
   OTKЛ. schalten.
3. Kappe auf den Luftaustrittsstutzen bis zum Anschlag festzuschrau-
   ben.
4. Schutzdeckel des Vorfilters schließen.
Die Kappe (Folie) des Vorfilters ist nur beim Verwenden der Filter-
ventilationsanlage zum Schutz vor radioaktiven Stoffen, chemischen
Kampfstoffen und biologischen Kampfmitteln abzunehmen. Dazu sind
1. die Schutzkappe und der Flansch abzunehmen,
2. die Kappe abzunehmen und in den Ersatzteilsatz abzulegen.
3. die Schutzkappe und der Flansch wieder aufzusetzen.

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Das Öffnen des Vorfilters ist beim Verwenden der Filterventila-
tionsanlage als Lüfter des Kofferaufbaus verboten! Die Filterven-
tilationsanlage ist zu konservieren, sofern sie nicht benötigt
wird.

2.3.3.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-65

Der Einsatz der heiz- und Lüftungsanlage OW-65 (nachfolgend Anlage
OW-65) ist gemäß der A 050/1/410 durchzuführen. Die nachstehend
angegebenen Arbeitsgänge enthalten spezifische Besonderheiten,
die durch den Einsatz im SFe-GS bedingt sind.
Die Anlage OW-65 wird über das Stromversorgungsgerät StschPOW 3
im SFe-GS betrieben. Sie ist wie folgt in der Betriebsart HEIZEN
einzuschalten und zu prüfen:
1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung OTOПЛEHИE stellen.
2. Füllstand des Kraftstoffbehälters der Anlage OW-65 prüfen und
   ggf. DK nachfüllen.
3. Kraftstoffhahn und Abgasaustrittsstutzen für die Warmluft
   öffnen.
4. Hebel zum Schließen des Luftansaugschachtes bis zum Anschlag
   entgegen der Uhrzeigerrichtung stellen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in Stellung
   OW-65 schalten (Gleichspannung 12 liegt an der Bedientafel
   der Anlage OW-65 an; der Ventilator läuft an).
6. Schalter BKЛ. CBEЧИ, und die Glühkerze in der Brennkammer der
   Anlage OW-65 zum Glühen zu bringen, an der Bedientafel ein-
   schalten und 20...30 s in dieser Stellung halten - die Funk-
   tion der Glühkerze kann an dem Anzeigeelement KOHTPOЛЬ
   PA3OГPEBA CBEЧИ überprüft werden (Glühfaden im Inneren muß
   hellrot glühen),
7. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. der Bedientafel in Stel-
   lung ЧACTИЧH. (1/2) schalten (äußerste rechte Stellung) - der
   Elektromotor der Anlage OW-65 muß laufen.
8. Glühkerze etwa 30 s nach dem Anlaufen des Elektromotors aus-
   schalten bzw. Einschaltvorgang in der genannten Reihenfolge
   wiederholen, wenn 3 min nach dem Anlaufen des Elektromotors
   die grüne Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ OTOПИTEЛЯ
   nicht leuchtet.
9. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. nach einer Betriebszeit
   der Anlage OW-65 von etwa 10...15 min in Stellung ПOЛH. (1)

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 69


   schalten (Mittelstellung) - die Anlage OW-65 muß mit voller
   Leistung Arbeiten. In der Stellung ЧACTИЧH. darf die Anlage
   OW-65 höchstens 1 h arbeiten! Bei Temperaturen unter -20 °C
   im Kofferaufbau, wenn der Elektromotor bei Halblastbetrieb
   zu langsam läuft, ist das Anlassen der Anlage OW-65 im Voll-
   lastbetrieb gestattet.
10. Funktion der Anlage OW-65 bei Batteriestromversorgung wie
    folgt zu prüfen:
    - Schalter PEЖ. БAT. am Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in
      Stellung PA3P. und Schalter POД ПИT. in Stellung OTKЛ. bei
      anliegender Wechselspannung schalten.
    - Funktion der Anlage OW-65 entsprechend den Arbeitsgängen
      6 bis 9 kontrollieren - die Arbeit der Anlage OW-65 darf
      nicht unterbrochen werden.
liegt ein Netzausfall vor, kann gleichfalls die Stromversorgung
der Anlage OW-65 durch die Akkumulatoren des Kofferaufbaus sicher-
gestellt werden. Die Anlage OW-65 ist dabei entsprechend Arbeits-
gang 10 auf Batteriestromversorgung umzuschalten, Das Anlassen der
Anlage OW-65 über die Akkumulatoren des Kofferaufbaus ist nur in
Ausnahmefällen zulässig.

Die Funktionskontrolle in der Betriebsart LÜFTEN DES KOFFERAUFBAUS
ist wie folgt auszuführen:
1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung BEHTИЛЯЦИЯ schalten und Lufteintrittsstutzen so ein-
   stellen, daß Luft von außen angesaugt wird.
2. Kraftstoffhahn schließen.
3. Überdruckventil öffnen.
4. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät StschPOW 3 in Stellung
   BEHT. und Zugschalter ЧACTИЧH. (Teilbetrieb) schalten.
Die Anlage OW-65 wird automatisch ausgeschaltet, wenn die Tempera-
tur im Kofferaufbau auf den normale Wert von +20 °C ± 5K ange-
stiegen ist.

Zum Ausschalten der Anlage OW-65 ist der Kraftstoffhahn zu schlie-
ßen oder der Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. der Bedientafel
in Stellung ЧACTИH. zu schalten. Dabei wird der Anlage OW-65 kein
Kraftstoff mehr zugeführt. Der Elektromotor, der den Ventilator
antreibt, arbeitet weiter zum Durchlüften der Verbrennungskammer.
Er arbeitet so lange, bis sich die Temperatur in der Verbrennungs-
kammer der Anlage OW-65 auf + 40 °C verringert hat.

S 70                          VVS-Nr.: A 372 759


Danach schaltet sich der Elektromotor selbständig ab, welches
durch verlöschen der grünen Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ
OTOПИTEЛЬ signalisiert wird. Die Anlage OW-65 darf erst nach dem
Verlöschen der genannten Signale erneut in Betrieb genommen werden.
Die Überhitzungsschutzschaltung schaltet bei einer Temperatur von
+110 °C ± 20 K das Abschaltrelais ein und die Kraftstoffpumpe sowie
das elektropneumatische Ventil aus. Dabei wir der rote Knopf des
Thermorelais PEЛE ПEPEГPEBA freigegeben.
Nach Beseitigen der Ursache der Überhitzung der Anlage OW-65 kön-
nen der rote Knopf des Thermorelais gedrückt und die Anlage OW-65
erneut angelassen werden.
Beim Betrieb der Anlage OW-65 kann im Kofferaufbau ein Überdruck
entstehen, wenn alle Öffnungen geschlossen sind. Das Kann zu einem
Staudruck von Warmluft im Heizkörper sowie zur Überhitzung und
automatischen Abschaltung führen. Deshalb ist im Kofferbau die
Lüfterklappe zu öffnen.
Soll die Anlage OW-65 nicht Frischluft von außen ansaugen, sonder
bereits angewärmte Luft aus dem Kofferaufbau, ist die Lüfterklappe
zu schließen.

2.3.3.4. Klimaanlage 1K22

Die Funktion der Klimaanlage und die Arbeitsweise derselben in den
verschiedenen Betriebsarten sind wie folgt zu prüfen:
1. Hülle vom Verdichter-Kondensationsaggregat abnehmen.
2. Deckel des in den Kofferaufbau hineinragenden Luftschachtes
   öffnen.
3. Klappe des Deckenluftschachtes öffnen, indem die Arretierung
   der Handkurbel gelöst, der Handgriff nach unten geklappt und
   die Handkurbel in Zeigerrichtung OTKPЫTO bis zum Anschlag
   gedreht werden.
4. Zuführung von Außenluft bei Notwendigkeit in den Kofferaufbau
   gewährleistet wobei die Klemme der am Boden der Abdeckung
   des Luftaufbereitungsaggregats (BOД) befindlichen Außenluft-
   zuführung geöffnet werden muß. Dazu ist die entsprechende
   Kurbel in Zeigerrichtung bis zum Anschlag zu drehen.
5. Automatische Sicherungsschalter am Bedienpult (ПУ) einschalt-
   ten - das Vorhandensein der Spannung wird durch eine grüne
   Kontrollampe angezeigt.
6. Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ  - OБOГPEB zum Einschalten
   der Klimaanlage (Betriebsart KÜHLUNG - AUTOMATIK) in Stellung

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 71


   OXЛAЖДEHИE, Wahlschalter OTKЛ. - BKЛ. No 1 - BKЛ. No 1,2 in
   eine Stellung gemäß Tabelle 6 und Schalter ABTOMAT - OTKЛ. -
   PУЧHOЙ in Stellung ABTOMAT schalten - die Klimaanlage wird
   eingeschaltet, wenn die Temperaturregler eingestellte Tem-
   peratur um ca. 2 °C höher als die im Kofferaufbau vorhandene
   ist.
   Wenn sich die Klimaanlage eingeschalten hat, ist mit der Klappe
   der Außenluftzuführung die von außen in den Kofferaufbau strö-
   mende Frischluftmenge zu regulieren.

   Tabelle 6 Stellung des Wahlschalters OTKЛ. - BKЛ. No 1 -BKЛ.
             No 1,2
   _______________________________________________________________
   Frischlufttemperatur
   in Grad Celsius                      Stellung des Umschalters  
   5...15                                OTKЛ.
   14...25                               BKЛ. No I
   25 und höher                          BKЛ. No I,2

7. Klimaanlage in der Betriebsart HANDBETRIEB in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB in Stel-
   lung OXЛAЖДEHИE, er Schalter OTKЛ. - BKЛ. No 1 -BKЛ. No 1,2
   in eine Stellung gemäß Tabelle 6 und der Schalter ABTOMAT -
   OTKЛ. PУЧHOЙ in Stellung PУЧHOЙ geschaltet werden. Dabei
   müssen die Klappe der Außenluftzuführung der Klimaanlage und
   der Deckel des Luftansaugschachtes der Heiz- und Lüftungsan-
   lage OW-65 geschlossen werden (Rezirkulation).
   Anmerkung:
   Wenn sich in der Betriebsart KÜHLUNG die Klimaanlage ausschal-
   tet und die Kontrollampe ABAPИЯ aufleuchtet, müssen zum erneu-
   ten Einschalten erst alle Schalter in die Stellung OTKЛ.
   überführt und danach in die entsprechenden Stellungen geschal-
   tet werden.

8. Klimaanlage in der Betriebsart HEIZUNG in Betrieb nehmen, indem
   der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB in Stellung
   OБOГPEB und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. PУЧHOЙ in Stellung
   ABTOMAT oder PУЧHOЙ, je nachdem, ob automatischer oder Handbe-
   trieb gewählt wird, geschaltet werden. Die Frischluftzuführung
   wird wie in der Betriebsart KÜHLUNG geregelt. Bei Notwendigkeit
   kann die Klappe des Überdrucks im Koffer zur Regelung herange-
   zogen werden.
9. Klimaanlage in der Betriebsart VENTILATION in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB in Stel-
   lung BEHTИЛЯЦИЯ und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. - PУЧHOИ in

S 72                          VVS-Nr.: A 372 759


   Stellung PУЧHOЙ geschaltet werden. Dazu müssen die Klappen
   der Frischluftzuführung und des Überdrucks im Koffer geöffnet
   sein.
10. Alle Schalter zum Ausschalten der Klimaanlage in Stellung
    OTKЛ. und automatischen Sicherungsschalter in Stellung BЫKЛ.
    schalten.

2.3.4. Meßgeräte
2.3.4.1. Prüfblock für Fernsprechverbindungen BITS 2/4

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des Prüfblocks sind
wie folgt auszuführen:
1. Ausgangsstellung der Bedienelemente einstellen (alle Tasten in
   Mittelstellung und Schalter ИCK. ЛИH. KM in Stellung "0").
2. Handapparat anschließen.
3. Kippschalter BKЛ. einschalten - die Kontrollampe ПИT. muß
   leuchten.
4. Tasten ЦБ. MБ und CЛ./ATC nacheinander drücken.
5. Blasprobe durchführen.
6. Eigenkontrolle wie folgt durchführen:
   - Rufempfangseinrichtung prüfen, indem die Buchse ЛИH. ПP.
     (2ПP) kurzgeschlossen und die Tasten CT. sowie ЦБ gedrückt
     werden - es müssen die Kontrollampe BЫ3. leuchten und der
     Summer ertönen.
   - Taste BЫKЛ. 3УM. kurzzeitig drücken - der Summer muß abge-
     schaltet werden.
   - Taste CT. in Mittelstellung überführen - die Kontrollampe
     BЫ3 ЛИH. muß verlöschen.
   - Kurzschlußbrücke von der Buchse ЛИH. ПP. (2ПP) ziehen.
   - Buchse ЛИH. ПP. (2ПP) und CT. ПP. (2ПP) verbinden.
   - Tasten in die Stellung CT. MБ und BЫ3. überführen - es
     müssen die Kontrollampe BЫ3 ЛИH. leuchten und der Summer
     ertönen.
   - Taste BЫ3. niederdrücken - die Kontrollampe KOHTPOЛ. BЫ3. muß
     leuchten.
   - Taste CT. in Mittelstellung überführen - es müssen die Kon-
     trollampen KOHTPOЛ. BЫ3. verlöschen und der Summer abgeschaltet
     werden.
   - Tasten in die Stellung ЛИH. und CЛ./ATC überführen - es
     müssen die Kontrollampe BЫ3. CT. leuchten und der Summer ertönen.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 73


   - Taste ЛИH. in Mittelstellung bringen - es müssen die Kon-
     trollampen BЫ3. CT. verlöschen und der Summer abgeschaltet
     werden bzw. die Adern a und b getauscht werden, wenn die
     Kontrollampe nicht verlischt.
   - Tasten in die Stellung CT., CЛ./ATC und BЫ3. überführen -
     es müssen die Kontrollampe BЫ3. ЛИH. leuchten und der Summer
     ertönen.
   - Taste CЛ./ATC in Mittelstellung stellen.
7. Genauigkeit der Anzeige des Meßinstruments wie folgt prüfen:
   - Taste in Stellung " Ω " überführen.
   - Taste in Stellung УCT. "0" auf den Nullpunkt der
     Skale stellen.
   - Taste in die Stellungen CT., ЦБ И3M. ПP. und a, b überfüh-
     ren - der Anzeigewert am Meßinstrument soll 300 Ω ± 10 % be-
     tragen.
   - Sämtliche Tasten in Mittelstellung überführen und Schnur aus
     den Buchsen ziehen.
   - Tasten in die Stellung "kΩ" sowie УCT. "0" auf
     den Nullpunkt der Skale stellen.
   - Gleichspannung 24 V an die Klemme "V/Ω" von der Buchse -24 V
     des Prüfblocks anlegen - der Anzeigewert am Meßinstrument
     muß mit dem Pegel der angelegten Gleichspannung übereinstim-
     men.

2.3.4.2. NF-Pegelmeßgerät P 321

Die Betriebsvorbereitung und Eigenkontrolle des NF-Pegelmeßgeräts
sind wie folgt auszuführen:
 1. Vorhandensein der Sicherungen und richtigen Anschluß der Er-
    dungsleitung prüfen.
 2. Deckel abnehmen und Netzschnur des NF-Pegelmeßgerätes an eine
    Steckdose 220 V~ anschließen.
 3. Zeiger des Meßinstruments mit der mechanischen Skalenkorrektur
    auf die Markierung "-∞" stellen.
 4. Schalter HEП. УУ in Stellung ГPAДИOBKA ПИT. und Kippschalter
    ПИTAHИE in Stellung BKЛ. schalten.
 5. Übereinstimmung der Spannung der Wechselspannungsquelle 220 V

S 74                          VVS-Nr.: A 372 759


    mit dem festgelegten Normwert an der Skale des Meßinstruments
    prüfen - der Zeiger muß in den rot markierten Sektor der Skale
    ausschlagen und ist erforderlichenfalls durch Drehen des Po-
    tentiometers ГPAД ПИT. (Schlitzschraube) in den Bereich des
    Sektors zu stellen.
 6. Schalter KГЦ in Stellung 1,0 und Schalter HEП. УУ in Stellung
    ГPAДИOBKA ГEH. schalten.
 7. Zeiger des Meßinstruments durch Drehen des Potentiometers
    ГPAД ГEH. auf en roten Strich (Nullpunkt) der Skala stellen.
 8. Schalter HEП. УУ in Stellung ГPAДИOBKA УУ schalten.
 9. Zeiger des Meßinstruments durch drehendes Potentiometers
    ГPAД УУ auf den roten Strich (Nullpunkt) der Skale stellen.
10. Eigenkontrolle wie folgt ausführen:
    - Klemme BЫX. ГEH. und BXOД УУ miteinander verbinden.
    - Kippschalter HEП. УУ wobei ПEP. ГEH. auf gleiche Werte einstel-
      len und Anzeigewerte mit den eingestellten Werten verglei-
      chen - der Zeiger des Meßinstruments muß bei gleichen Wer-
      ten auf den Nullpunkt der Skale stehen.
In Vorbereitung zu Messungen und zum Messen der Empfangspegel der
Kanäle sind am NF-Pegelmeßgerät folgende Bedienhandlungen auszu-
führen:
a) Vorbereitungsarbeiten
   - Schalter KГЦ auf die geforderte Frequenz einstellen.
   - Schalter HEП, ГEH. auf den geforderten Pegel schalten.
   . Zu prüfende Kanäle vom Kanalblock BK 4 FI der SFe-Vermittlung
     an die Klemme BЫX. ГEH. des NF-Pegelmeßgerätes schalten.
     (z.B. Klemme ПП. УPЛ. 1TФ KAH- ПEP. an die Klemmen BЫX.
     ГEH.).
b) Messen der Empfangspegel
     Zu prüfenden Kanal vom Kanalblock BK 4 FI an die Klemmen
     BXOД УУ des NF-Pegelmeßgerätes schalten (z.B. Klemme ПП.
     УpЛ. 1TФ. ПP. an Klemmen BXOД УУ).
     Wenn der zu erwartende Meßwert unbekannt ist, ist der Schal-
     ter HEП. УУ in Stellung +3 Np (+26,1 dB) zu schalten. Danach
     wird stufenweise zurückgeschaltet, bis sich die Anzeige gut
     ablesen läßt. Der gemessene Pegel ist gleich der algebrai-
     schen Summe der Anzeige des Meßinstruments und der am Schal-
     ter eingestellten Größe.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 75


2.3.5. Komplexüberprüfung des SFe-Gerätesatzes P-244 TN
2.3.5.1. Allgemeines

Die Überprüfung der Zusammenarbeit der wichtigsten Einzelgeräte,
wie NF-Modem, KW-Modem, Sprachwandler, Signalisations- und Ruf-
wandler, SFe-Vermittlung und SAS-Gerät, kann durchgeführt werden,
nachdem die Überprüfung der Betriebsbereitschaft dieser Geräte
abgeschlossen ist. Die nachfolgende Überprüfung ist im internen
Betrieb mit Bilden einer Schleife an der Fernseite des Modems
auszuführen.

2.3.5.2 Prüfen des Durchlaufs der Informationen bei Nutzung des
        NF-Modems AT 3002 M

Der Durchlauf der Information mit NF-Modem ist wie folgt zu prüfen:
 1. Schleife an der Fernseite des NF-Modems schalten.
 2. Bedienelemente am Bedienpult UA 004 des NF-Modems in folgende
    Ausgangsstellungen schalten:
    . HACTPOИKA                   BЫKЛ.
    - KOPP. CЛ. - ПPM - УPOBEHЬ   0
    - KOPP. CЛ. - ПPД - УPOBEHЬ   0
    - KOPP. CЛ. - ПPM - HAKЛOH    0
    - KOPP. CЛ. - ПPД - HAKЛOH    0
    - УPOBEHЬ ДБ                  beliebig
    - PEЖИM                       PAБOTA
    - CKOPOCTЬ                    9,6
    - PEГЛ - OTKЛ.                OTKЛ.
    - MECTH. - ДИC.               MECTH.
    - CЛУЖ. CBЯ3Ь                 OTKЛ.
 3. Stromversorgung des NF-Modems einschalten - bei betriebsbe-
    reitem NF-Modem muß die LED KAH. ГOДEH leuchten.
 4. Taste ПУCK KOPP: am Bedienpult UA 004 drücken und loslassen -
    die LED KAH. ГOДEH verlöscht und leuchtet nach 20 s wieder auf.
 5. Fernseite des SAS-Geräts mit der Ortsseite des NF-Modems ver-
    binden - die LED HET ИИ am NF-Modem leuchtet, wenn das SAS-
    Gerät nicht eingeschaltet ist.
 6. Schalter CKOPOCTЬ am Bedienpult des SAS-Geräts in Stellung
    "9,6" und Stromversorgung des SAS-Geräts einschalten - die LED
    HET ИИ am NF-Modem verlöscht,
 7. SAS-Gerät im Kontrollregime prüfen - die LED HOPMA am NF-Modem
    muß leuchten.

S 76                          VVS-Nr.: A 372 759


 8. Sende- und Empfangsseite eines Kanals eines Signalisations-
    und Rufwandlers mit dem SAS-Gerät verbinden.
 9. Schalter PAБOTA - ПPOBEPKA am Signalisations- und Rufwandler
    in Stellung PAБOTA schalten.
10. Stromversorgung der SFe-Vermittlung einschalten - es müssen
    - die Kontrollampen ИC am Signalisations- und Rufwandler
      leuchten,
    - die entsprechende Anzeige ЛAB am Kanalblock BK 4 FI der
      SFe-Vermittlung verlöschen,
    - die LED HET CИГH ИИ am NF-Modem verlöschen.
11. Stromversorgung an einem Sprachwandler einschalten und
    Schalter PAБOTA - KOHTPOЛЬ in Stellung PAБOTA schalten.
12. Taste KOHTP./ПA - PAБOTA am Anschaltblock für die Sprachwandler
    BS-IM in Stellung PAБOTA/ПA schalten und nacheinander die
    Schnüre OШ des Schnurpaarblocks Bsch 4 IS in die Buchse KAH.
     des Kanalblocks BK 4 FI stecken - am Block BS-IM müssen die
     Kontrollampen ГOTOBO aufleuchten (Vorhandensein der Synchroni-
     sation der NF-Modems).
13. Entsprechenden Kellogschalter OBШ - OOШ in Stellung OOШ
    schalten und Blasprobe durchführen.
14. Prüfung für alle Kanäle und alle Sprachwandler analog durch-
    führen.

2.3.5.3. Prüfen des Durchlaufs der Information bei Nutzung des
         KW-Modems AT 3004 D

Der Durchlauf der Information mit KW-Modem ist wie folgt zu prüfen:
1. Schleife am Ausgang des KW-Modems schalten.
2. KW-Modem zur Arbeit über KW-Funkkanäle mit einer Geschwindigkeit
   von 2 400 bit/s vorbereiten, indem seine Bedienelemente in fol-
   gende Ausgangsstellung geschalten werden:
   a) Bedienpult UA 030
      - CETЬ 27 V               gedrückt
      - PEГЛ - PAБOTA           nicht gedrückt
      - KOHTP - HOPMA           nicht gedrückt
      - CЛУЖ CBЯ3Ь              nicht gedrückt
      - ABAPИЯ                  nicht gedrückt
      - ПPД1 und ПPД2           PAБ
      - PEЖИM ПPM               ПPM1
      - ПOPOГ KPУ               1x102

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   b) am Hauptgerät JaA 041
      ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ (ПPM1 und ПPM2)    AПЧ
3. Schalter CKOPOCTЬ am Bedienpult des SAS-Geräts in Stellung
   "2,4" schalten und Fernseite des SAS-Geräts auf die Ortsseite
   des KW-Modems schalten.
4. Weitere Überprüfungen analog der Arbeit mit dem NF-Modem ausfüh-
   ren.

2.4. Betriebsdienst
2.4.1. Prüfen der Verbindungsleitungen
2.4.1.1. Handkorrektur der Verbindungsleitung bei Nutzung von
         NF-Modems AT 3002 M

Zum Durchführen der Handkorrektur der Verbindungsleitung zwi-
schen NF-Modem und kanalbildender Nachrichtentechnik sind am
NF-Modem (Bedienpult UA 004) die Bedienelemente in folgende Aus-
gangstellungen zu schalten:
a) KOPP: CЛ. ПPД - HAKЛOH   0
b) KOPP: CЛ. ПPM - HAKЛOH   0
c) KOPP: CЛ. ПPД - УPOBEHЬ  0
d) KOPP: CЛ. ПPM - УPOBEHЬ  0
e) MECTH. - ДИC.            MECTH.
f) PEФЛ. - OTKЛ.            OTKЛ.
g) PEЖИM                    KOHTPOЛЬ ФЛ
h) CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ.      OTKЛ.
i) УPOBEHЬ ДБ               -28
k) CKOPOCTЬ                 gemäß Anweisung

Bei einer kurzen Kabelstrecke (bis 500 m) sind die Verbindungs-
leitungen wie folgt zu prüfen:
1. Schleife am Ende der Verbindungsleitung (kanalbildender Geräte-
   satz) schalten.
2. Stromversorgung des NF-Modems einschalten.
3. Schalter УPOBEHЬ (ПPД und ПPM) nacheinander in die Stellungen
   2, 4, 6...22 schalten, bis die LED HACTPOЙKA aufleuchtet.
4. Schalter HACTPOИKA in Stellung HAKЛOH und Schalter HAKЛOH
   (ПPД und ПPM) nacheinander in die Stellungen 1, 3, 5...15
   schalten, bis die LED HACTPOЙKA aufleuchtet.
5. Schalter HACTPOЙKA in die Stellung BЫKЛ. schalten.
6. Schleife am kanalbildenden Gerätesatz aufheben und Verbindungs-
   leitungen auf den Kanal durchschalten lassen. Ist dabei die

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   Arbeit nicht möglich, muß eine Korrektur gemäß den Forderungen
   für eine lange Kabelstrecke ausgeführt werden.

Bei einer langen Kabelstrecke (über 500 m) bzw. Verwendung ver-
schiedener Kabeltypen ist die Korrektur der Verbindungsleitungen
mit einem NF-Pegelmeßgerät P 321 wie folgt durchzuführen:
 1. Schalter CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ. am NF-Modem in Stellung CЛУЖ.
    CBЯ3Ь schalten und Verbindungsaufnahme mit dem Mechaniker
    des kanalbildenden Gerätesatzes aufnehmen. Der Mechaniker des
    kanalbildenden Gerätesatzes muß das Dienstverbindungsgerät
    an die Sendeadern der Verbindungsleitung anschalten.
 2. NF-Pegelmeßgerät zur Messung vorbereiten (Frequenz 3,4 kHz;
    Ausgang -1,5 Np; Lastwiderstand 600 Ω).
 3. Mechaniker des kanalbildenden Gerätesatzes auffordern, daß er
    den Ausgang des NF-Pegelmeßgeräts auf die Empfangsadern der
    Verbindungsleitung aufschaltet und einen Pegel von -1,5 Np
    (-13 dB) sendet.
 4. Eingang des NF-Pegelmeßgeräts an die Buchsen УУ des Bedienpults
    UA 004 anschließen, Empfangspegel messen und mit dem Schalter
    УPOBEHЬ ПPM am Bedienpult UA 004 einen Pegel von -1,5 Np ein-
    regeln.
 5. Beide NF-Pegelmeßgeräte auf die Frequenz 0,3 kHz schalten,
    Mechaniker des kanalbildenden Gerätesatzes zum Senden eines
    Pegels -1,5 Np auf den Empfangsadern der Verbindungsleitung
    auffordern und mit dem Schalter HAKЛOH ПPM am Bedienpult
    UA 004 einen Meßpegel von -1,5 Np einregeln.
 6. Mechaniker des kanalbildenden Gerätesatzes auffordern, daß er
    a) den Eingang des NF-Pegelmeßgeräts an die Sendeadern der
       Verbindungsleitung aufschaltet,
    b) den Ausgang des NF-Pegelmeßgeräts von den Empfangsadern
       abklemmen und das Dienstverbindungsgerät an diese Adern
       anschließt.
 7. Ausgang des NF-Pegelmeßgeräts an die Buchsen ГEH. des Bedien-
    pults UA 004 anschließen und einen Pegel -1,5 Np; Frequenz
    3,4 kHz zum kanalbildenden Gerätesatz senden, wobei mit dem
    Schalter УPOBEHЬ ПPД der Pegel von -1,5 Np eingestellt werden
    muß.
 8. Frequenz 0,3 kHz an den NF-Pegelmeßgeräten einstellen und mit
    dem Schalter HAKЛOH ПPД einen Pegel von -1,5 Np (im kanalbilden-
    den Gerätesatz gemessen) einregeln.
 9. Meßgeräte abklemmen und Verbindungsleitungen auf Kanal durch-

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    schalten lassen.
10. Schalter CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ. am Bedienpult UA 004 in Stellung
    OTKЛ. schalten.

2.4.1.2. Messen der Dämpfung der Verbindungsleitungen bei Verwen-
         dung des KW-Modems AT 3004 D

Bei Einsatz des KW-Modems ist zur Korrektur der Dämpfung der Ver-
bindungsleitung zwischen KW-Modem und Funkstelle das NF-Pegel-
meßgerät P 321 zu nutzen.
Dabei ist die Dämpfung auf den Frequenzen 0,7 und 2,9 kHz zu mes-
sen. Der Differenzwert beider Messungen ist zu halbieren und der
dann enthaltene Wert am Schalter ПEPEKOC 3ATУXAHИЯ des Hauptgeräts
JaA 041 des KW-Modems einzustellen.

2.4.2. Herstellen der Dienstverbindungen
2.4.2.1. Allgemeines

Vor beginn der Arbeit ist mit allen Gerätesätzen der Nachrichten-
zentrale, die mit dem SFe-GS zusammenarbeiten, die Sicherstellung
der Dienstverbindungen zu kontrollieren.

2.4.2.2. Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult 1PSS-BM

Die Dienstverbindungen sind beim Entfalten des SFe-GS herzustellen.
Werden diese kontrolliert, ist folgendes zu beachten:
a) Bei der Arbeit in der Betriebsart WECHSELSPRECHVERBINDUNG sind
   alle Schalter PEЖ. ЛИH. 1 bis 9 in der Stellung ГГC zu schalten.
   Zum Rufen eines Teilnehmers sind die Schalter ЛИH. 1 (2-5) in
   Stellung ГГC zu schalten, die Sprechtaste des Mikrofons zu
   drücken und der Teilnehmer anzusprechen.
b) Zum Rufen eines Teilnehmers mit Gleichstrom ist kurzzeitig
   die Taste BЫ3. ПT ГГC zu drücken. Bei einem ankommenden Ruf
   leuchtet die Kontrollampe ЛИH. 1 (2-5) auf und der Summer er-
   tönt. Der Schalter ЛИH. 1 (2-5) unter der entsprechenden Kon-
   trollampe ist in Stellung ГГC zu schalten, die Sprechtaste des
   Mikrofons zu drücken und dem Teilnehmer zu antworten.
c) Zum Herstellen von Dienstverbindungen mit OB-Teilnehmern sind
   die Schalter PEЖ. 1 (2-5) in Stellung MБ und die Schalter
   ЛИH. 1 (2-5) in Stellung MT zu schalten. Zum Rufen eines Teil-
   nehmers ist kurzzeitig der Schalter BЫ3. 80 V in die untere
   Lage zudrücken.

S 80                          VVS-Nr.: A 372 759


   Bei einem ankommenden Ruf leuchtet die Kontrollampe ЛИH. 1 (2-5)
   auf und der Summer ertönt. Der Schalter ЛИH. 1 unter der ent-
   sprechenden Kontrollampe ist in Stellung MT zu schalten und dem
   Teilnehmer zu antworten.
d) In gleicher Weise ist für alle Richtungen ЛИH. 2-5 die Über-
   prüfung durchzuführen.

2.4.2.3. Dienstverbindungen vom Dienstverbindungspult 2PSS-BM

Zum Herstellen der Dienstverbindungen mit anderen Gerätesätzen
müssen am Schalt- und Verteilerblock UKK 2 die entsprechenden
Buchsen mit beliebigen Buchsen ACC 1-9 verbinden werden.
Die Kontrolle der Dienstverbindungen ist analog Teil B, Abschn.
2.4.2.2.,auszuführen.

2.4.3. herstellen von SAS-Verbindungen über NF-Kanäle, digitale
       Kanäle, kosmische Funkkanäle wobei KW-Funkkanäle, ein-
       schließlich für die Arbeit über adaptive Funkkanäle
2.4.3.1. Allgemeines

Das Herstellen der SAS-Verbindungen beinhaltet folgende Etappen:
a) Entfalten des SFe-Teilnehmernetzes,
b) Anschalten der Impulskanäle, fernseitigen NF- und digitalen
   Kanälen sowie KW-Funkkanäle,
c) Schalten der digitalen Kanäle über NF- bzw. KW-Modems,
d) Verbindungsaufnahme, Herstellen der gedeckten Verbindung und
   Vermitteln der SFe-Ortsteilnehmer.
Das SFe-Teilnehmernetz wird 4drähtig innerhalb der kontrollierten
Zone unter Verwendung der SFe-Teilnehmerapparate P 171 D entfal-
tet.
Mit den NF- bzw. KW-Modems kann jeder beliebige Fernsprechkanal
bzw. KW-Funkkanal in einen digitalen Kanal umgewandelt werden.
Dazu ist die Fernseite des NF-Modems am Schalt- und Verteilerblock
UUK 2M auf den NF-Kanal und die Fernseite des KW-Modems auf den
KW-Funkkanal zu schalten.
Die digitalen Kanäle der Ortsseite des Modems sowie die Fernseite
aller SAS-Geräte werden ebenfalls zum Schalt- und Verteilerblock
UKK 2M geschaltet.
Damit ist die Zusammenschaltung jedes SAS-Geräts mit jedem beliebi-
gen Modem gewährleistet.
Die auf der Ortsseite der SAS-Geräte gebildeten Impulskanäle wer-
den über den Teilnehmerschaltblock BAK 40 F1 SFe-Vermittlung

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sowie zu anderen Gerätesätzen durchgeschaltet. Am Block BAK 40 F1
kann ebenfalls die Kontrolle der Qualität der Impulskanäle sowie
die Organisation von Transitschaltungen sichergestellt werden.
Die SFe-Ortsteilnehmer werden an der SFe-Vermittlung vermittelt.
Dabei werden die Sprachwandler in den Impulskanal eingeschaltet
und sichern somit den Übergang vom SAS -Gerät zum Impulskanal.
Gleichzeitig werden die Transitschaltungen der Impulskanäle (ohne
Verwendung der Sprachwandler) an der SFe-Vermittlung sicherge-
stellt.

2.4.3.2. SAS-Verbindungen über NF-Kanäle

beim Herstellen der SAS-Verbindung über NF-Kanäle wird der NF-Ka-
nal des kanalbildenden Gerätesatzes mit dem NF-Modem in einen
digitalen Kanal umgewandelt und damit eine Anpassung des SAS-Ge-
räts an den NF-Kanal gewährleistet.
Zum Herstellen der SAS-Verbindungen über NF-Kanäle sind folgende
Bedienhandlungen durchzuführen:
1. Komplexüberprüfung des SFe-GS und der eingeschalteten Geräte-
   sätze durchführen.
2. Betriebsbereitschaft des SAS-Geräts prüfen.
3. Dienstverbindung zur kanalbildenden Nachrichtenstelle her-
   stellen und Verbindungsleitungen prüfen.
4. Handkorrektur der Dämpfung der Verbindungsleitungen durchfüh-
   ren (Anschalten der Buchsen И3M, ПPИБ. УУ. ГEH. des NF-Pegel-
   meßgerätes P 321 an die entsprechenden Buchsen OCHOBHЫE KAHAЛЫ
   KAH., ПP und ПEP.) und Fernseite eines NF-Modems zu den Ver-
   bindungsleitungen am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M durch-
   schalten (Zusammenschalten der Buchsen OCHOBHЫE KAHAЛЫ KAH.,
   ПP und ПEP. mit den Buchsen AT 3002 ЛИH., ПP. und ПEP.).
5. Dienstverbindung mit dem diensthabenden Betriebsmechaniker
   der Gegenstelle aufnehmen und digitalen Kanal überprüfen.
6. Fernseite des SAS-Geräts zur Ortsseite des NF-Modems am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M durchschalten (Buchsen T-230: ПP. und
   ПEP. mit den Buchsen AT 3002 CT.; ПP. und ПEP. zusammenschalten.
7. SAS-Verbindung wie folgt herstellen:
   - Bedienelemente am Bedienpult UA 004 des NF-Modems in folgende
     Stellungen schalten:
     . MECTH. - ДИC.        MECTH.
     . PEЖИM                KOHTP. TPAKTA
     . CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ.  CЛУЖ. CBЯ3Ь

S 82                          VVS-Nr.: A 372 759


   - Sendepegel und Arbeitsgeschwindigkeit über Dienstverbindung
     mit dem diensthabenden Betriebsmechaniker der Gegenstelle
     abstimmen und Schalter CЛУЖ. CBЯ3Ь - OTKЛ. danach in Stel-
     lung OTKЛ. schalten.
   - Taste ПУCK drücken, wenn die LED HET KAH. leuchtet - es
     müssen die LED KOPP. leuchten und nach etwa 100 s die LED
     KAH. ГOДEH aufleuchten und die LED KOPP. verlöschen.
   - Schalter PEЖИM in Stellung PAБ. schalten - die LED KOPP.
     TPAKTA muß verlöschen. Arbeitet das SAS-Gerät nicht, leuch-
     ten die LED HET ИИ sowie KAH. ГOДEH und ein unterbrochener
     Signalton ertönt.
   - Bedienelemente am SAS-Gerät entsprechend der festgelegten
     Betriebsart einstellen.
   - Taste PAБOTA/TPAKT drücken - die LED HOPMA muß leuchten.
   - Schalter POД PAБOTЫ in Stellung PAБ. schalten Taste
     PAБOTA/TPAKT drücken - es können in Abhängigkeit vom Zu-
     stand folgende LED leuchten/Blinken:
     . Kanal fehlt                      ПУCK ПPД, HET KAH., TPAKT
                                        (blinkt)
     . Apparat an der Gegenstelle       ПУCK ПPД, HET KPCП, TPAKT
       in Betriebsart KONTROLLE         (blinkt)
       geschaltet
     . Kanal hat sich verschlechtert    ПУCK ПPД, ПУCK ПPM (nach
                                        3 Startversuchen wird eine
                                        automatische Selbstkontrolle
                                        durchgeführt - bei einem
                                        Fehler leuchtet die LED
                                        ABAPИЯ)
     . Schleife auf den Kanal vor-
       handen                           HET CBЯCИ

8. Sprechweg über den Kanal wie folgt prüfen:
   - Ortsseite (Impulskanäle) des SAS-Geräts zum Signalisations-
     und Rufwandler durchschalten (Buchsen ЛИH. T-230-03; ПEP.
     und ПP. am BAK 40 F1 mit den Buchsen CT. БCBУ: ПEP. und ПP.
     zusammenschalten) - die entsprechende Anzeigelampe ЛAB am
     Kanalblock BK 4 F der SFe-Vermittlung verlischt, am Signali-
     sations- und Rufwandler leuchtet der entsprechende Indikator
     ИC.
   - Schalter ПPOBEPKA - PAБOTЫ am Signalisations- und Rufwandler
     in Stellung PAБOTA schalten.
   - Schnur OШ am Schnurpaarblock BSch 4 IS in die Buchse des Ka-
     nalblocks BK 4 FI stöpseln - der Indikator ГOTOBO am Anschalt-
     block BS-IM zeigt die Synchronisation des Sprachwandlers an

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 83


   - Kellogschalter OBШ - OOШ am Schnurpaarblock Bsch4 IS in
     Stellung OOШ schalten und Sprechprobe durchführen.
Bei Kanalausfall bzw. Verschlechterung des Kanals hat der dienst-
habende Betriebsmechaniker folgende Handlungen auszuführen:
a) LED KAH. HE ГOДEH leuchtet am NF-Modem (LED HAT KAH. leuchtet
   nicht) - Taste ПУCK KOPP. drücken, wobei nach weniger als 100 s
   die LED KAH. ГOДEH leuchten muß. Leuchtet die LED KAH. HE
   ГOДEH, ist die Funktion des NF-Modems in der Betriebsart
   KOHTPOЛ УПC zu prüfen.
b) LED HET KAH. am Bedienpult UA 004 leuchtet und eine Dienstver-
   bindung läßt sich nicht herstellen - Kanal zur Überprüfung
   geben.

2.4.3.3. SAS-Verbindungen über digitale Kanäle

beim Herstellen der SAS-Verbindung über digitale Kanäle der Kanal-
bildenden Nachrichtenmittel ist die Fernseite des SAS-Geräts direkt
(ohne Verwendung eines NF-Modems) auf den digitalen Kanal zu
schalten.
Zum Zusammenschalten der Fernseite des SAS-Geräts mit dem entspre-
chenden digitalen Kanal sind am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M
die Buchsen OCHOBHЫE KAHAЛЫ KAH. (ПP. und ПEP.) mit den Buchsen
T-230 (ПP. und ПEP.) zu verbinden.
Die Arbeit zur Verbindungsaufnahme bei Sicherstellung der ge-
deckten Verbindungen über digitale Kanäle sind analog der Arbeiten
bei Sicherstellung gedeckter Verbindungen über NF-Kanäle ohne Be-
rücksichtigung des NF-Modems auszuführen.

2.4.3.4. SAS-Verbindungen über kosmische Funkkanäle

Zum Herstellen der SAS-Verbindungen über kosmische Funkkanäle
sind folgende Arbeiten durchzuführen:
 1. Komplexprüfung des SFe-GS durchzuführen.
 2. Betriebsbereitschaft des SAS-Geräts überprüfen.
 3. SFe-GS an die kosmische Funkstelle anschalten. Bei Entfernungen
    < 5 km ist unmittelbar an den digitalen Kanal der kosmischen
    Funkstelle über eine physische 4Dr-Leitung anzuschalten. Bei
    größeren Entfernungen ist die Anschaltung unter Nutzung von
    NF-Modems durchzuführen. Dabei muß eine Überprüfung der
    Verbindungsstrecke über eine Schleife an der Ortsseite des
    NF-Modems auf der kosmischen Funkstelle durchgeführt werden.

S 84                          VVS-Nr.: A 372 759


    Die Dienstverbindung wird über das Fernbedienpult des NF-
    Modems sichergestellt.
 4. Dienstverbindung zur kosmischen Funkstelle herstellen, Ver-
    bindungsleitung überprüfen, Sende sowie Empfangsadern der
    Verbindungsleitung festlegen und Übertragungsgeschwindigkeit
    bestimmen.
 5. Fernseite des SAS-Geräts zu den Verbindungsleitungen am
    schalt- und Verteilerblock UKK 2M durchschalten.
 6. Funker der kosmischen Funkstelle zum Bilden einer "kleinen
    Schleife" und zum Prüfen der Arbeit des SAS-Geräts auffor-
    dern.
 7. SAS-Verbindung mit der Gegenstelle herstellen. Ist dies nicht
    möglich, muß die Arbeit des SAS-Geräts über die "große Schlei-
    fe" überprüft werden.
 8. Sicherstellung der Dienstverbindung vom Betriebsmechaniker
    des SFe-GS zum Funker der kosmischen Funkstelle durch Über-
    mitteln kodierter Kommandos prüfen und Sprechverbindung
    zwischen diesen sowie allen anderen diensthabenden Betriebs-
    mechanikern der SAS-Gerätesätze kontrollieren.
 9. Kontrolle der digitalen Kanäle am Bedienpult des SAS-Geräts
    analog Abschnitt 2.4.3.2.(ohne N-Modem) durchführen.
10. SAS-Verbindung zwischen den Fernsprechern an den SFe-Vermitt-
    lungen analog Abschnitt 2.4.3.2. prüfen.

2.4.3.5. SAS-Verbindungen über KW-Funkkanäle

Zum Herstellen der SAS-Verbindung über KW-Funkkanäle sind folgende
Arbeiten durchzuführen:
1. Komplexüberprüfung des SFe-GS durchführen.
2. Betriebsbereitschaft des SAS-Geräts überprüfen.
3. Dienstverbindung zum Funker der KW-Funkstelle herstellen und
   Verbindungsleitungen überprüfen.
4. Fernseiten des KW-Modems zu den Verbindungsleitungen am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M durchschalten (Buchsen P/KAH. KAH.;
   ПP. und ПEP. mit den Buchsen AT-3004 ЛИH. KAH.; ПP. und ПEP.
   zusammenschalten) und Handkorrektur der Dämpfung der Verbin-
   dungsleitungen (getrennt für Sende- bzw. Empfangsleitungen)
   durchführen.
   Anmerkung:
   Bei der Arbeit mit Funkstellen R 140 und R 161 sind am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M die Buchse P/KAH. KAH. (ПP.) mit der
   Buchse AT-3004 ЛИH. KAH. (ПEP.) und die Buchse P/KAH. KAH. (ПEP.)

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   mit der Buchse AT-3004 ЛИH. KAH. (ПP.) zusammenzuschalten,
   d.h. Sende- und Empfangsrichtung sind zu kreuzen.

5. Korrektur der Dämpfung mit Schleife "Senderichtung -Empfangs-
   richtung" auf der Funkstelle durchzuführen, wobei die Dämpfung
   auf den Frequenzen 0,7 und 2,9 kHz zu messen ist. Der Differenz-
   wert ist zu halbieren und der erhaltene Wert am Schalter
   ПEPEKOC 3ATУXAHИЯ des Hauptgeräts JaA 041 einzustellen. Zur
   Korrektur der Gruppenlaufzeitverzögerung wird, wenn 1, 2 oder
   3 NF-Übertragungsabschnitte vorhanden sind, am Bedienpult
   UA 030 der Schalter ФA3. KOPP. ПPД (Sendeseite) bzw. ФA3.
   KOPP. ПPM1/ПPM2 (Empfangsseite) eingeschaltet.
6. Sende- und Empfangspegel einstellen:
   a) Bei einer kurzen Verbindungsleitung ist ein Sendepegel am
      KW-Modem von -13,5 dB (-1 Np) und ein Empfangspegel
      von -6 dB (-0,7 Np) einzustellen.
   b) Beim Verwenden von Trägerfrequenzgeräten ist ein Sendepegel
      von -23 dB (-3,65 Np) und bei der Arbeit über postalische
      Verbindungen ein Sendepegel von -6...-9 dB (-0,7...-1 Np)
      einzustellen.
   c) Der Empfangspegel ist im Verlauf der Verbindungsaufnahme
      in Abstimmung mit dem Funker einzuregeln (Umschaltung der
      Anzeige der LED УPOBEHЬ ПPM1/ПPM2 "+" und "-").
7. Funktionskontrolle des KW-Modems bei der Arbeit über "kleine
   Schleife" durchzuführen (Einstellen des Empfängers auf Sende-
   frequenz ohne Einschalten der Hochspannung oder mit abgeschal-
   teter Empfangsantenne).
8. SAS-Verbindung aufnehmen. Ein arbeitsbereiter KW-Funkkanal wird
   durch Anzeige der Zeichen "I", "-" "=", "=/-" ПPM1/ПPM2 oder
   CДB am Bedienpult UA 030 des KW-Modems signalisiert. Eine
   Anzeige des Zeichens "H" signalisiert einen Ausfall des KW-
   Funkkanals oder einen nicht nutzbaren KW-Funkkanal. Bei Ausfall
   der automatischen Frequenznachstimmung durch Störungen (Auf-
   leuchten der Indikatoren ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1/ПPM2 am
   Hauptgerät JaA 041) ist auf Handabstimmung überzugehen. Dazu
   ist der Schalter ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ ПPM1/ПPM2 in Stellung PУЧH.
   zu schalten und mit den Tasten "+" sowie "-" so weit abzustim-
   men, das die LED ПOДCTPOЙKA ЧACTOTЫ verlöschen oder nur noch
   selten kurz aufleuchten.

S 86                          VVS-Nr.: A 372 759


2.4.3.6. SAS-Verbindungen über adaptive Funkkanäle

Beim Herstellen der SAS-Verbindung über adaptive Funkkanäle mit
Diversity-Empfangsbetrieb und Fernsteuerung der Funkkanäle über
den Kanal sind folgende Handlungen durchzuführen:
1. Fernseitige Ausgänge des KW-Modems und Modems AB 481 am Schalt-
   und Verteilerblock UKK 2M zusammenschalten, indem folgende
   Buchsen miteinander verbunden werden:
   - AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПEP und ПP.)  -  P/KAH. 1 (ПEP. und ПP.)
   - AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.)          -  P/KAH. 1 (CЛ.)
   - AБ-481 (ПEP. TГ. und ПP. TГ)       -  P/KAH. 1 (УПP. CЛ.
                                           und CB. П.)
2. Modem AB 481 einschalten, indem an ihm die Schalter folgende
   Stellungen geschalten werden:
   - PAБOTA -KOHTPOЛЬ I - KOHTPOЛЬ II      PAБOTA
   - ЛИHИЯ/ПTPK - KAHAЛЫ ± 20 V            ЛИHИЯ/ПTPK
   - KPУ ECTЬ - HET                        ECTЬ
   - CETЬ                                  BKЛ.

3. Betriebsbereitschaft prüfen - es müssen
   a) die Indikatoren CETЬ und PCT BKЛ. aufleuchten,
   b) bei abgenommenem Frontdeckel die Anzeige OПEPEЖEHИE -
      OTCTABAHИE blinken, das Kommando "5" an der Anzeige
      PAДИOSTAHЦИЯ - BKЛЮЧEHA angezeigt und die Bereitschaft zum
      diensthabenden Empfang durch Aufleuchten der LED KOMAHДA-1
      "зaпpet aнaлизa" bestätigt werden.
4. Schalter УPOBEHЬ ПPM in Stellung -6 dB und Schalter УPOBEHЬ
   ПPД in Stellung -13,5 dB schalten.
5. Sende- und Empfangspegel der Funkstelle in der Betriebsart
   "kleine Schleife" einregeln.
6. Schalter ПOPOГ KPУ in Stellung 8 x 102 schalten und Verbindung
   ЛИH 1 - ЛИH 2 am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M auftrennen.
   Dabei muß die LED KOMAHДA-1 "зaпpet aнaлизa" nach 10...14 s
   aufleuchten.
7. Schalter ЛИHИЯ/ПTPK. - KAHAЛЫ ± 20 V in Stellung KAHAЛЫ ± 20 V
   schalten. Am KW-Modem sind die Schalter УPOBEHЬ ПPM in Stellung
   -6 dB und УPOBEHЬ ПPД in Stellung -23 dB zu schalten. Die Funk-
   stelle muß mit dem Modem über Dämpfungsglieder 2 Np angeschaltet
   werden.
8. SAS-Verbindung über die adaptiven Funkkanäle mit Diversity-
   Empfangsbetrieb und Fernsteuerung der Funkkanäle/-richtung
   aufnehmen, wobei in Abhängigkeit von der Übertragung zum

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   zusammenschalten der fernseitigen Ausgänge des KW-Modems und
   des Modems AB 481 am Schalt- und Verteilerblock UKK 2M folgen-
   de Buchsen miteinander verbunden werden müssen:
   a) Fernsteuerung der Funkkanäle über eine physische Zweidraht-
      leitung (Arbeit im Spektrum > 16 kHz) zwischen den Modems
      AB 481 und AB 482
      - AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПEP.)           - AБ-481 ИHЯ. BX.
      - AT-3004 ЛИH. KAH. (ПP.)              - P/KAH. 1 (ПP.)
      - AT-3004 ЛИH. KAH. (ПP.)              - P/KAH. 1 (CB. П.)
      - AБ-481 (ПEP. und ПP.)                - P/KAH. 1 (ПEP.)
   b) Fernsteuerung der Funkrichtung über eine unverstärkte Zwei-
      drahtleitung und Signalaustausch zwischen den Modems AБ 481
      und AB 482 (im Empfangstrupp)
      - AT-3004 ЛИH. KAH. 1 (ПEP. und        - P/KAH. 1 (ПEP. und ПP.)
        ПP.)
      - AT-3004 ЛИH. KAH. 2 (ПP.)            - P/KAH. 1 (CB. П.)
      - AБ-481 ПEP. und ПP.)                 - УПP P/KAH. 1 CЛ
9. Alle weiteren Handlungen analog Abschnitt 2.4.3.5. ausführen.

2.4.4. Handlungen des Betriebsmechanikers
2.4.4.1. Kontrolle der gedeckten Kanäle und Verbindungen

Nach dem Schalten der gedeckten Kanäle sind diese sowie die Ver-
bindungen zu den SFe-Teilnehmern wie folgt zu überprüfen:
1. Taste KOHTPOЛ./ПA - PAБOTA1-6 am Anschaltblock für Sprachwandler
   BS-IM in Stellung PAБOTA schalten. wobei die Kontrollampen
   PAБOTA aufleuchten müssen.
2. Kellogschalter 2-2/4-4 am Schnurpaarblock BSch 4 IS in Stellung
   "4" schalten.
3. Ruf von der SFe-Vermittlung über den ersten Kanal senden, in-
   dem der Klinkenstecker 1OШ des Schnurpaares in die Buchse
   1KAH. des Kanalblocks BK 4 FI (1-19) gesteckt wird.
4. Kellogschalter 1OOШ - 1OBШ am Schnurpaarblock Bsch 4 IS in
   Stellung 1OOШ schalten und nach aufleuchten der Kontrollampe
   ГOTOBO am Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM mit dem Fern-
   sprecher der Gegenstelle sprechen.
5. Fernsprecher der Gegenstelle auffordern, die Signale ABRUF so-
   wie danach RUF zu senden und den Kellogschalter 1OOШ - 1OBШ
   in die mittlere Stellung zu schalten.
   Bei ankommendem Signal ABRUF leuchtet die Lampe ЛOOШ sowie
   OBЛ und das akustische Signal ertönt. In diesem Fall ist der

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   Klinkenstecker 1OШ aus der Buchse 1KAH. des Kanalblocks
   BK 4 FI (1-10) zu ziehen. Danach verlöschen die Kontrollampen
   ЛOOШ sowie OBЛ und das akustische Signal wird abgeschaltet.
   Bei ankommendem Ruf leuchtet die Kontrollampe 1ЛB am Kanal-
   block BK 4 FI (1-19) sowie OBЛ am Stromverteilerblock BRPS 13
   und es ertönt ein akustisches Signal. In diesem Fall ist der
   Klinkenstecker 1OOШ in die Buchse 1KAH. des Kanalblocks
   BK 4 FI (1-10) zu stecken. Danach verlöschen die Kontrollampen
   1ЛB sowie OBЛ und das akustische Signal wird abgeschaltet.
   Wird danach der Kellogschalter 1OOШ - 1OБШ ins Stellung 1OOШ
   geschaltet, kann nach Aufleuchten der Kontrollampe ГOTOBO am
   Anschaltblock für Sprachwandler BS-IM mit dem Fernsprecher der
   Gegenstelle gesprochen werden. Der Kellogschalter ist danach
   in die mittlere Stellung zuschalten.
6. Alle anderen Kanäle analog überprüfen.
7. Leitungsprobe mit dem SFe-Teilnehmern durchführen, indem das
   Rufsignal zum SFe-Teilnehmer gesendet wird. Dazu sind der
   Klinkenstecker 1BШ des Schnurpaares am Schnurpaarblock in die
   erste Buchse ЦБ 2/4 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 (1-10)
   zu stecken, der Kellogschalter 1OOШ -1OBШ in Stellung 1OBШ
   zu schalten und der Kellogschalter BЫ3. - ПEP. am Schnurpaar-
   block in Stellung BЫ3. zu schalten. Dabei leuchtet die Kon-
   trollampe KB am Schnurpaarblock auf. Mit dem Teilnehmer ist
   eine Sprechprobe durchzuführen. Danach ist der Teilnehmer auf-
   zufordern, zuerst das Signal ABRUF und danach das Signal RUF
   zu senden. Dabei ist zu beachten:
   a) Beim erhalt des Signals ABRUF leuchtet die Kontrollampe
      1ЛOBШ sowie OBЛ auf und das akustische Signal ertönt. In
      diesem Fall ist der Klinkenstecker 1BШ aus der Buchse
      ЦБ 2/4 des Teilnehmervielfachfeldes BMA 60 (1-10) zu ziehen.
      Die Kontrollampen verlöschen und das akustische Signal wird
      abgeschaltet.
   b) Beim Erhalt des Signals RUF leuchtet die Kontrollampe 1ЛB am
      Teilnehmervielfachfeld BMA 60 (1-10) sowie OBЛ am Stromver-
      teilerblock BRPS 13 auf und das akustische Signal ertönt.
      In diesem Fall ist der Klinkenstecker 1BШ in die Buchse
      ЦБ 2/4 zu stecken. Dabei verlöscht die Kontrollampe ЛB.
      nach dem Umschalten des Kellogschalters 1OOШ - 1OBШ in
      Stellung 1OBШ kann mit dem Teilnehmer gesprochen werden.
8. Kellogschalter 1OOШ - 1OBШ in Mittelstellung schalten.

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 9. Verbindung zu den SFe-Teilnehmern analog prüfen.
10. Betriebsbereitschaft melden und Zeitpunkt der Übergabe der
    gedeckten Kanäle zur Nutzung in das Betriebsbuch eintragen.

2.4.4.2. Vermitteln von OB- oder ZB-Teilnehmern

Zum Vermitteln eines Ortsteilnehmers mit einem Teilnehmer der
gegenstelle sind folgende Handlungen durchzuführen:
1. Klinkenstecker (1-6) BШ des Schnurpaarblocks BSch 4 IS in die
   Buchse des rufenden Ortsteilnehmers am Querverbindungsblock
   BSL-I-60 stecken (OB-Teilnehmer in Buchse ЦБ/MБ [CЛ/MБ], ZB-
   Teilnehmer in Buchse ЦБ/MБ) und Kellogschalter "4-4/2-2" am
   Schnurpaarblock in Stellung "4" schalten.
2. Kellogschalter (1-6) OOШ - OBШ des entsprechenden Schnurpaares
   an Schnurpaarblock in Stellung OBШ schalten und Teilnehmer
   ansprechen.
3. Ruf von der SFe-Vermittlung über den Kanal senden, indem der
   Klinkenstecker OШ des Schnurpaares in die entsprechende Buchse
   KAH. des Kanalblocks BK 4 FI (1-10) gesteckt wird.
4. Kellogschalter OOШ - OBШ am Schnurpaarblock in Stellung OOШ
   schalten und nach aufleuchten der Kontrollampe ГOTOBO am An-
   schaltblock für Sprachwandler BS-IM mit dem Fernsprecher der
   Gegenstelle sprechen und die Verbindung zum gewünschten Teil-
   nehmer herstellen lassen.
5. Kellogschalter OOШ - OBШ in Mittelstellung schalten.
6. Klinkenstecker bei Erhalt des Signals ABRUF aus den entsprechen-
   den Buchsen ziehen.

2.4.4.3. Vermitteln von Teilnehmern bei Zusammenschaltung von
         SFe-Vermittlungen über Querverbindungsleitungen

Bei einem anliegendem Ruf über einen Kanal (1-15) des Kanalblocks
BK 4 FI hat der Fernsprecher einen Klinkenstecker (1-6) in die
entsprechende Buchse KAH. des Kanalblocks zu stecken sowie den
Kellogschalter OOШ - OBШ in Stellung OOШ und den Kellogschalter
4-4/2-2 in Stellung "4" zu schalten. Wenn nach Abfrage des Teil-
nehmers festgestellt wird, daß der gewünschte Teilnehmer auf einer
anderen Vermittlung anliegt, sind folgende Handlungen notwendig:
1. Klinkenstecker (1-6) BШ in eine Buchse ПГ des Querverbindungs-
   blocks BPL stecken.
2. Kellogschalter OOШ . OBШ in Stellung OBШ schalten, wobei zur
   anderen Vermittlung ein Ruf gesendet wird.

S 90                          VVS-Nr.: A 372 759


3. Übergabe des Kanals mit dem Fernsprecher der anderen Vermittlung
   absprechen und Kellogschalter OOШ - OBШ anschließend in
   Mittelstellung schalten.
4. Fernsprecher der anderen Vermittlung: gewünschte Verbindung
   herstellen oder rufenden Teilnehmer erneut abfragen.
Nach dem herstellen der Verbindung kann das verwendete Schnurpaar
(1-6) gegen ein Transitschnurpaar (7-1) ausgetauscht werden.
In der zeit des Wechsels ist bei Arbeit über den automatisierten
Kanal in beiden Gerätesätzen die Taste BA am entsprechenden Ka-
nalblock BK 4 FI zu drücken.

2.4.5. Übergabe von Ortsseitigen Ausgängen der SAS-Geräte
       T-230 03 an andere Gerätesätze

Die Arbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Kabel von folgenden Verbindungssteckern der Teilnehmerschalt-
   blöcke BAK 40 FI abklemmen und dafür die von den Anschlußmuffen
   TФ. ИMП. KAH. 1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinführung Nr. 2 an-
   kommenden Kabel anschließen:
   a) Block 3BAK 40 FI                Stecker CT. 1-4
   b) Block 4BAK 40 FI                Stecker CT. I
2. Ortsseitigen Ausgang der SAS-Geräte (6 Ausgänge pro Gerät) an
   den Teilnehmerschaltblöcken BAK 40 FI durchschalten, indem
   folgende Buchsen miteinander verbunden werden:
   - am 3BAK 40 FI
     . I, II ЛИH. 1T-230-03 1-6 (ПEP. und ПP.) mit I, II CT. TД
       ИMП. KAH., BBOД 1-6 (ПEP. und ПP.),
     . II, III ЛИH. 2T-230-03 1-6 (ПEP. und ПP.) mit II, III
       CT. TФ. ИMП. KAH., BBOД 7-12 (ПEP. und ПP.),
     . III, IV ЛИH. 3T230-03 1-6 (ПEP. und ПP.) mit III, IV CT.
       TФ. ИMП. KAH., BBOД 13-18 (ПEP. und ПP.),
     - IV ЛИH. 4T230-03 1,2 (ПEP. und ПP.) mit IV CT. TФ. ИMП.
       KAH., BBOД 19, 20(ПEP. und ПP.);
   - am 4BAK 40 FI
     I ЛИH. 4T230-03 3-6 (ПEP. und ПP.) mit I CT. TФ. ИMП. KAH.,
     BBOД 21-24 (ПEP. und ПP.).
Bei der Übergabe der 7. und 8. Ausgänge der SAS-Geräte zur Anschluß-
muffe TГ. ИMП. KAH. 1-8 der Kabeleinführung Nr. 2 müssen am Block
4BAK 40 FI außerdem folgende Buchsen zusammengeschaltet werden:
   III, IV ЛИH. 1-4 T-230-03 7,8 (ПEP. und ПP.) mit IV CT. TГ.
   ИMП. KAH. 1-8 (ПEP. und ПP.).

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 91


2.4.6. Übernahme von Ortsseitigen Ausgängen der SAS-Geräte
       T-230 03 von anderen Gerätesätzen

Die Arbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Kabel von den Signalisations- und Rufwandlern 1 bis 3 an die
   Anschlüsse I, II, III CT. des Teilnehmerschaltblocks
   3BAK 40 F1 anschließen.
2. Kabel an den Anschlüssen ЛИH. I-III am Block 3BAK 40 F1 ab-
   klemmen und dafür die von den Anschlußmuffen TФ. ИMП. KAH.
   1-8, 9-16, 17-24 der Kabeleinführung Nr. 2 kommenden Kabel an-
   schließen.
3. Folgende Buchsen am Block 3BAK 40 F1 zusammenschalten:
   - I, II, II ЛИH. TФ. ИMП. KAH. C BBOДA 1-15 (ПEP. und ПP.) mit
     I, II, III CT. БCBУ 1-15 (ПP. und ПEP.),
   - III-IV ЛИH. 3T230-03 1-3 (ПEP. und ПP.) mit III CT. БCBУ
     3-5 (ПEP. und ПP.).

2.4.7. Übergabe der orts- und fernseitigen Ausgänge der Sprach-
       wandler an SFe-Vermittlungen anderer Gerätesätze

Zur Sicherstellung der gedeckten Verbindungen durch SFe-Vermitt-
lungen P 209 I anderer Gerätesätze sind folgende Arbeiten auszu-
führen:
1. Kabel, die von den Anschlüssen KAH. 1-10 des Kanalblocks BK 4
   FI (1-10) und KAH. 1-5 des Kanalblocks BK 4 FI (11-20) kommen,
   von den Anschlüssen 1-5 CЛ. der Signalisations- und Rufwandler
   1 bis 3 abklemmen und dafür die Kabel, die von den Anschluß-
   muffen БCBУ 1-15 der Kabeleinführung Nr. 3 kommen; anschließen.
2. Orts- und fernseitige Ausgänge aller Sprachwandler zu den An-
   schlußmuffen AT-3001M ПП. CT., ЛИH. 1,2; 3,4; 5,6 der Kabel-
   einführung Nr. 1 durchschalten, indem die Kabel, die von der
   SFe-Vermittlung (Blöcke BSch 4 IS und BS-IM) kommen, von den
   Anschlüssen ЛИH. und CTAHЦ. aller Sprachwandler abgeklemmt und
   dafür die von der Kabeleinführung Nr. 3 kommenden Kabel ange-
   schlossen werden.

2.5. Abbau des SFe-Gerätesatzes P-244 TN

Der Abbau ist nach dem Abmelden der Nachrichtenverbindungen wie
folgt auszuführen;
 1. Stromversorgung sämtlicher Geräte, Blöcke und Einrichtungen
    abschalten (Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0").

S 92                          VVS-Nr.: A 372 759


 2. Sämtliche Schalter an den Geräten, Blöcken und Einrichtungen
    in die Ausgangsstellungen schalten.
 3. Stromversorgung des SFe-GS abschalten, Spannungslosigkeit
    prüfen und Stromversorgungskabel trennen sowie aufnehmen.
 4. Abgesetzte SFe-Teilnehmerapparate einziehen.
 5. Kanal- und Ortskabel trennen sowie am festgelegten Platz
    unterbringen.
 6. Genutztes Zubehör reinigen, verpacken und zuverlässig be-
    festigen.
 7. Befestigung der Geräte, Blöcke sowie Einrichtungen kontrollie-
    ren, visuelle Durchsicht durchführen, festgestellte Mängel
    beseitigen und SFe-GS zur Verlegung vorbereiten.
 8. Funktionskontrolle des UKW-Funkgeräts R 105 M und der Selekt-
    tivrufeinrichtung UPA 2 durchführen.
 9. Erdbohrer/Erdstecker herausdrehen und reinigen.
10. Erdungskabel reinigen, aufwickeln und am Aufbewahrungsort
    ablegen.
11. Zustand sowie Befestigung des Zubehörs an der äußeren Koffer-
    aufbauwand kontrollieren und die Kabeleinführungen verriegeln.

2.6. Schutz der Nachrichtenkräfte des SFe-Gerätesatzes P-244 TN
     vor den Wirkungen von Massenvernichtungswaffen des Gegners

Der Schutz der Nachrichtenkräfte vor Massenvernichtungswaffen
(MVW) des Gegners wird erreicht
a) durch den rechtzeitigen pioniertechnischen Ausbau der Stellung
   und das Ausnutzen der natürlichen Schutzeigenschaften des Ge-
   ländes sowie der vorhandenen Deckungen,
b) durch Nutzen der persönlichen Schutzausrüstung und der struk-
   turmäßigen Geräte sowie Mittel zum Durchführen der Kernstrah-
   lungs     - und chemische Kontrolle,
c) durch die Nutzung der Filterventilationsanlage, die ein Einströ-
   men von radioaktiven Kampfmitteln in den Kofferaufbau verhindert.
Die Benachrichtigung und Warnung der Nachrichtenkräfte über den
Einsatz von MVW durch den Gegner kann über die Dienstverbindungen
oder über das UKW-Funkgerät R 105 M erfolgen. Nach dem Erhalt des
Signals oder der Festlegung über den Einsatz von MVW durch den
Gegner ist von den Nachrichtenkräften die persönliche Schutzaus-
rüstung anzulegen.
Danach ist die Filterventilationsanlage des SFe-GS auf den Schutz-

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betrieb in folgender Reihenfolge umzuschalten:
1. Fenster des Kofferaufbaus mit der Abdeckung, Deckel der
   Ventilation und Fenster des Fahrerhauses fest schließen.
2. Öffnungen für die Luftzufuhr der heiz- und Lüftungsanlage
   sowie der Klimaanlage schließen.
3. Filterventilationsanlage in Betrieb nehmen.
4. Persönliche Schutzausrüstung im Kofferaufbau bei Erreichen
   des geforderten Drucks ablegen.
Wird der Druck 245 Pa nicht erreicht, ist es verboten, die per-
sönliche Schutzausrüstung abzulegen.

Beim Verlassen bzw. Betreten des Kofferaufbaus ist folgende
Ordnung einzuhalten:
1. Persönliche Schutzausrüstung vor dem Öffnen der Tür(en)
   anlegen.
2. Leistung der Filterventilationsanlage auf 50% verringern.
3. Kofferaufbau betreten/Verlassen.
4. Tür(en) dicht schließen und nach einer zeit von etwa
   10...20 min die persönliche Schutzausrüstung ablegen, wenn
   der Druck mindestens 245 Pa beträgt.

3. Wartung

Die Wartung des SFe-GS umfaßt
a) das Prüfen der Vollzähligkeit,
b) Reinigungsarbeiten und Beseitigen von Schmutz, Korrosion,
   Feuchtigkeit und Deformierungen sowie Maßnahmen zum Schutz
   gegen äußere Einflüsse,
c) das Prüfen der Funktionsfähigkeit gemäß den Bestimmungen der
   Anleitung zur Nutzung und das Beseitigen von elektrischen
   sowie mechanischen Mängeln mit dem strukturmäßigen Werkzeug,
d) Funktions- und Normwertüberprüfungen,
e) Austausch defekter Teile und den Einsatz von Teilen mit
   gleichen Kennwerten.

Bei der Wartung sind neben den Bestimmungen der A 040/1/012 Tech-
nische Wartung der Nachrichtenausrüstung die Festlegungen der ge-
rätebezogenen Wartungstechnologien einzuhalten.

4. Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigungen

Beim Beseitigen von Fehlern/Störungen sind die geltenden ASAO,
TGL-Bestimmungen sowie Festlegungen dieser Anleitung zu beach-
ten und einzuhalten.

S 94                          VVS-Nr.: A 372 759


es ist verboten, mechanische Instandsetzungsarbeiten unter Span-
nungen (> 50 V) durchzuführen. Arbeiten unter Spannung auf Grund
besonderer technischer Erfordernisse dürfen nur auf Befehl des
Truppführers bzw. Werkstattleiters im Beisein eines Aufsichtsfüh-
renden ausgeführt werden. Dabei sind Gummimatten, Gummihandschuhe
und isoliertes Werkzeug zu verwenden.
Es ist bei der Instandsetzung verboten,
a) Geräte, Blöcke und Einrichtungen ohne Weisung des Truppführers
   oder Werkstattleiters zu öffnen bzw. zu demontieren.
b) Lötarbeiten innerhalb der Geräte, Blöcke und Einrichtungen
   bei anliegenden Betriebsspannungen auszuführen,
c) Sicherungen zu Brücken,
d) die Verkabelung im Kofferaufbau zu ändern.
Den Nachrichtenkräften ist es gestattet,
a) Gewindeverbindungen nachzuziehen und zu kontern,
b) sämtliche verschmutzungen/korrodierten Teile zu säubern und
   zu fetten,
c) schadhafte Oberflächen nachzustreichen,
d) Isolationen auszubessern bzw. auszuwechseln,
e) Schalter, Kontaktleisten (Steckverbinder), Buchsen usw. zu
   reinigen,
f) Einzelteile nachzuformen bzw. Verformungen zu beseitigen,
g) Geräte, Blöcke und Einrichtungen zu reinigen.
In der Tabelle 7 sind einige charakteristische Fehler und die
methoden zu deren Beseitigung angegeben.

Tabelle 7 Fehlerliste
_________________________________________________________________
Fehler              Ursache                  Beseitigung         
Kontrollampen       Stromanschlußkabel,      Kabelbefestigung
BXOД CETЬ 1,2       Stecker, Anschlußmuf-    prüfen bzw. Kabel
am Netzschutz-      fen defekt oder ge-      durchmessen.
und Verteilerblock  lockert (Kabelein-
BKRZ leuchten       führung Nr. 1)
nicht.

Beleuchtung des     Türschalter defekt       Kontakt des Türschal-
Kofferaufbaus                                ters justieren.
läßt sich nicht
einschalten.

Beliebige Decken-   Glühlampe, Sicherung    a) Glühlampe oder
leuchte leuchtet    (OCB. 20 A am               Sicherung aus-
nicht.              StschPOW3) bzw.             wechseln.
                    Stecker OCB. am
                    StschPOW 3 ohne          b) Befestigung des
                    Kontakt                     Steckers prüfen.

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____________________________________________________________________
Fehler              Ursache                  Beseitigung            
Havarie- bzw.       Glühlampe oder Tür-      Glühlampe auswech-
Tarnbeleuchtung     schalter defekt          seln bzw. Kontakt
wird nicht beim                              justieren.
Öffnen/Schließen
der Tür einge-
schaltet.

Kontrollampe        a) Anzeigelampe defekt   Lampe auswechseln.
an der Selektiv-
rufeinrichtung      b) Sicherung ПPГB УCT.   Sicherung auswech-
UPA 2 leuchtet         3 A am StschPOW 3     seln.
nicht.                 defekt
                    c) Verbindung            Verbindung prüfen
                       StschPOW 3 PSK        und Fehler besei-
                       unterbrochen          tigen.

Transverter         a) Sicherung 6,3 A am    Sicherung auswech-
PNS 15 M läßt          StschPOW 3 defekt     seln.
sich nicht ein-
schalten.           b) Verbindung            Verbindung prüfen
                       StschPOW 3 - PNS 15 M und Fehler besei-
                       unterbrochen          tigen.

5. Abstellen und Transport
5.1. Abstellen

Der SFe-GS ist möglichst in Hallen oder Garagen abzustellen. Die
Umgebungstemperatur soll +5...+30 °C bei einer relativen Luft-
feuchtigkeit von 85 % nicht unter- bzw. überschreiten.
Der SFe-GS muß gereinigt, einsatzbereit und mit vollständigem
Zubehör abgestellt werden.
Eine Konservierung ist erforderlich, wenn
a) der SFe-GS langfristig abgestellt wird,
b) der SFe-GS unter ungünstigen klimatischen Bedingungen (unbe-
   heizte Hallen, unter Schleppdächern, im freien Gelände bzw.
   bei Außentemperaturen von +5...-50 °C oder +30...+60 °C sowie
   bei einer relativen Luftfeuchtigkeit bis maximal 98 %) abgestellt
   wird.
Beim Abstellen/Aufbewahren des SFe-GS sind der Masseschalter und
alle Verbraucher sowie Stromversorgungsgeräte auszuschalten.

5.2. Transport

Der SFe-GS kann im Eisenbahn-, Luft- und See-(Binnenschiffs-)
transport verlegt werden. Es ist so zu transportieren, daß Ver-
luste oder Beschädigungen ausgeschlossen sind. Bei der Verlegung
sind außer den bestehenden militärischen Bestimmungen - ein-

S 96                          VVS-Nr.: A 372 759


schließlich Verladen und Entladen - nachstehende Besonderheiten
zu beachten:
a) Bei den Vorbereitungsarbeiten zum Transport ist zu kontrollie-
   ren, daß sich sämtliche Elemente des SFe-GS an ihrem Platz
   befinden, sicher befestigt und verschlossen sind.
b) nach dem Abstellen des Kfz auf der entsprechenden Ladefläche
   sind
   - die Handbremse des Kfz anzuziehen - der Hebel muß zuverläs-
     sig in der Sperrklinke einrasten,
   - der 1. Gang einzulegen,
   - der festlegte Reifeninnendruck einzustellen.
c) bei Rasten bzw. periodisch entsprechend den vorhandenen
   Möglichkeiten ist eine visuelle Durchsicht durchzuführen.
   Dabei ist besonders auf den Zustand und Befestigung der
   Geräte sowie Einrichtungen zu achten.

                                VVS-Nr.: A 372 759              S 97


S 98                          VVS-Nr.: A 372 759


Verkabelung der Gerätesätze der Nachrichtenzentrale (Variante)          Anlage 1
Verkabelung der Gerätesätze der Nachrichtenzentrale (Variante)
                                VVS-Nr.: A 372 759              S 99


Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 1)                     Anlage 2
Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 1)
S100                         VVS-Nr.: A 372 759


Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 2)                      Anlage 3
Verkabelung verschiedener Gerätesätze (Variante 2)
                                VVS-Nr.: A 372 759              S101


Zusammenschalten der Vermittlungen des SFe-Gerätesatzes P-244 TN         Anlage 4
und des Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1 (Querverbindungsleitungen)
Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1
S102                         VVS-Nr.: A 372 759


Anschalten des Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1 an den              Anlage 5
SFe-Gerätesatz P-244 TN (Kanalübergabe)
Anschalten des Fe-Vermittlungsgerätesatzes P 252 M1
                                VVS-Nr.: A 372 759              S103


Anschalten des SFe-Gerätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P-244 TN Anlage 6
Anschalten des SFs-GErätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P 244 TN
S104                         VVS-Nr.: A 372 759


Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an die Schaltstelle (Variante)   Anlage 7
Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an die Schaltstelle (Variante)
                                VVS-Nr.: A 372 759              S105


Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den kosmischen              Anlage 8
Funkgerätesatz R 440-O (Variante)
Funkgerätesatz R 440-O (Variante)
S106                         VVS-Nr.: A 372 759


Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den Funkempfangs-           Anlage 9
und Funkgerätesatz über Verbindungskabel (Variante)
Anschalten an den Funkempfangs- und Funkgerätesatz
                                VVS-Nr.: A 372 759              S107


Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den Funkgerätesatz          Anlage 10
R 181 A2M über Verbindungskabel (Variante)
R 181 A2M
S108                         VVS-Nr.: A 372 759


Anschalten des SFe-Gerätesatzes P-244 TN an den Funkgerätesatz          Anlage 11
R 161 A2M über einen Fernbediengerätesatz (Variante)
R 161 A2M
                                VVS-Nr.: A 372 759              S109


                                                                               Anlage 12
Verwendete Abkürzungen und Kurzformen
_______________________________________________________________________
Benennung                                   Abkürzung                  
Havarie                                        AB
Teilnehmer, Abonnent                           AБ.
Automatisch                                    ABT.
Akkumulatorenbatterie                          AKK. БAT.
Gerätesatz, Apparatur                          AПП.
Automatische Frequenznachstimmung (AFN)        AПЧ.
Automatische Telefonzentrale (ATZ)             ATC
Batterie                                       BAT.
Stromversorgungsblock                          БП.
Rauschgeneratorblock                           БГШ
Sicherheit, Schutz-                            БE3OП.
Ausschalten der Apparatur                      BA
Ein (eingeschaltet)                             BKЛ.
Hilfs- oder Zusatzausrüstung                   BCПOM. OБ.
Ruf                                            BЫ3.
AUS (ausgeschaltet)                            BЫKЛ.
Gleichrichter                                  BЫПP.
Eingang                                        BX.
Ausgang                                        BЫX.
Rufschnur                                      BШ
Wechselsprechverbindung                        ГГC
Tonrufgenerator                                ГTB
Generator                                      ГEH.
Eichung                                        ГPAД
Erdung                                         3A3EMЛ.
Laden                                          3AP.
Schutz                                         3AЩ.
Summer                                         3УM.
Wecker                                         3B.
Ausgangszustand                                ИC
Versuch, Versuchs-                             ИCПЫT.
Messung                                        И3M.
Impuls                                         ИMП.
Rufkontrolle                                   KB.
Kanal                                          KAH.

S110                         VVS-Nr.: A 372 759


_______________________________________________________________________
Benennung                                   Abkürzung                  
Kanal ausgefallen (abgeschaltet)               KAHAЛ CБ
Kontrolle des Umschaltens der Apparatur        KOHTP. ПA
Kontrolle                                      KOHTP.
Tonfrequenzkanal                               KAH. TЧ
Impulskanal                                    KAH. ИMП.
Linie, Linien-                                 ЛИH.
Ruflampe                                       ЛB
Havarielampe                                   ЛAB
Abruflampe der Rufschnur                       ЛOBШ
Abruflampe der Abfrageschnur                   ЛOOШ
Ortsbatterie (OB)                              MБ
Handapparat                                    MT
Belastung, Verbraucher                         HAГP.
Spannung                                       HAПP.
Verletzung, Störung                            HAPУШ.
Pegelmesser (in Neper)                         HEП. УУ
Ruf- Abruflampe, allgemein                     OBЛ.
Beleuchtung                                    OCB.
Abfrageschnur                                  OШ
Abfrage auf der Rufschnur                      OBШ
Aus, ausgeschaltet                             OTKЛ.
Abfrage auf der Abfrageschnur                  OOШ
Empfänger des Sprachrufes                      ПBГ
Senden                                         ПEP., ПPД
Sprech- und Rufeinrichtung                     ПBУ
Stromversorgung                                ПИT.
Querverbindungsleitung                         ПЛ
Vollzähligkeit, voll                           ПOЛH.
Gerät                                          ПPИБ.
Empfang                                        ПP., ПPM.
Durchschalten des Sprechweges                  ПPT
Fahrersprechpult                               ПCB
Sende- bzw. Übertragungsbuchse                 ПГ
Kofferraumsprechpult                           ПCK
Tonrufempfänger                                ПTB
Ruf aussenden                                  ПB
Bedienpult                                     ПУ
Feldverteilerkabel                             ПPK

                                VVS-Nr.: A 372 759              S111


________________________________________________________________________
Benennung                                   Abkürzung                   
Entladen                                       PA3P.
Betriebsart der Batterie                       PEЖ. БAT.
Funkkanal                                      P/KAH.
Stromversorgungsart                            POД ПИT.
Hand-                                          PУЧH.
Paarweise Arbeit der Vermittlung               CПAP. PAБ.
Signalisation                                  CИГH.
Synchronisation                                CИHXP.
Verbindungsleitung                             CЛ.
Dienst-                                        CЛЖ.
Dienstverbindung                               CЛЖ. CB.
Beleuchteter Markierungspfeil                  CBETOУKA3.
Stations- (Stationsseite)                      CT., CTAHЦ.
Löschung                                       CБ.
Stabilisierung, stabilisiert                   CTAБ.
Fernsprech-                                    TФ. TЛФ.
Fernschreib-                                   TГ., TЛГ.
Steuerung                                      УПP.
Einstellung                                    УCT.
Pegelmesser                                    УУ
Zentralbatterie (ZB)                          ЦБ
Zweidraht- oder Vierdraht-Teilnehmerleitung    ЦБ 2/4
zur ZB-Vermittlung
Rund- Zirkular- bzw. Konferenzschaltung        ЦPK
Teile, teilweise                               ЧACTИЧH.
Zweidrahtbetrieb                               2-ПP.
Vierdrahtbetrieb                               4-ПP.

S112                         VVS-Nr.: A 372 759

Fronttafel des Sprachwandler AT 3001 M *68
Fronttafel Sprachwandler AT 3001 M
Abb.: Sprachwandler AT 3001 M Fronttafel

Beschaltung KW Modem AT 3004 D *69
Beschaltung KW Modem AT 3004 D
Abb.: Beschaltung KW Modem AT 3004 D
             MINISTERRAT
DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

   A 040/1/304
SAS-Fernschreibgerätesatz
    P 236 TK
Beschreibung und Nutzung

    1989


NACHWEIS ÜBER DIE EINARBEITUNG VON ÄNDERUNGEN

        Änderung                Einarbeitung
Nr.     Inkraftsetzungstermin   Datum   Unterschrift




NACHWEIS ÜBER ZUGANG/ABGANG
Lfd.    Zugang  Abgang  Bestand
Nr.     Blatt   Blatt   Blatt   Datum   Signum
                        32      Anfangsbestand










S  2

Einführungsbestimmungen zur A 040/1/304
Die Anleitung 040/1/304 SAS-Fernschreibgerätesatz P 236 TK, Be-
schreibung und Nutzung, wird erlassen und tritt am 01. 12. 1989
in Kraft.

O. U., den 08. 08. 1989    Chef der Verwaltung Nachrichten
Inhaltsverzeichnis
  Seite
 Übersichts- und Einführungsteil1
ABeschreibung 
1.Bestimmung7
2.Gerätesatz9
3.Technische Angaben12
3.1.Stromversorgung12
3.2.Klimatische Bedingungen12
3.3.Kofferaufbau12
3.4.Basisfahrzeug URAL 4320313
4.Einzelgeräte und Einrichtungen13
4.1.Einzelgeräte13
4.1.1.Fernschreibvermittlung TG-15/10M113
4.1.2.Fernschreibsignalwandler T 203-0614
4.1.3.Fernsprechkonzentrator KTS-2517
4.1.4.Block für Zirkularverbindungen BCS-10M17
4.1.5.Anschalttafel PAStsch-M118
4.1.6.Gruppenblock BGO-M18
4.1.7.Fernschreibpult PT-M19
4.1.8.Fs-Anschaltkasten AStschA-M119
4.1.9.UKW-Funkgerät R 105 M19
4.1.10.Dienstverbindungspult AS-3P20
4.1.11.Anschaltpult PPO-121
4.1.12.Verteiler RU21
4.2.Schalteinrichtungen 
4.2.1.Kabeleinführungen Nr. 1 und Nr. 2 sowie
Kabeleinführung für die Stromversorgung
21
4.2.2.Teilnehmerschaltblock BAK-40F121
4.3.Stromversorgungseinrichtungen22
Ag 117/1/19198-9 3

4.3.1.

Stromversorgungs- und Schutzblock BKRZ
Seite
22
4.3.2.Stromversorgungsblock PBA-O23
4.3.3.Linienstromversorgungsblock BPMM-1M23
4.3.4.Stromversorgungsblock BPSSh-M23
4.3.5.Umformer PNS-15M24
4.3.6.Stromversorgungsgerät SA 008 M24
4.4.Kontroll- und Meßeinrichtungen24
4.4.1.Vielfachmesser C435324
4.4.2.Relais- und Verzerrungsmesser ATI-6925
4.5.Zusatzausrüstung25
4.5.1.Wechselsprechanlage UPA-225
4.5.2.Filterventilationsanlage FWUA-100N-1225
4.5.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6526
4.5.4.Klimaanlage 1K2226
5.Wirkungsweise27
5.1.Funktionsstrukturen27
5.1.1.Elektrische Strukturschema des SFs-Geräte-
satzes P 236 TK

27
5.1.2.Schema der Dienstverbindungen28
5.2.Stromversorgung des SFs-Gerätesatzes P 236 TK28
BNutzung 
1.Sicherheitsbestimmungen30
2.Bedienung32
2.1.Besonderheiten32
2.2.Entfalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK32
2.2.1.Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes32
2.2.2.Erden des SFs-Gerätesatzes P 236 TK33
2.2.3.Anschließen der Verbindungskabel
34
2.2.4.Entfalten und Anschließen der Strom-
versorungseinrichtungen
34
2.3.Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen
zum Betrieb und Prüfen der Betriebsbereit-
schaft


35
2.3.1.SFs-Gerätesatz P 236 TK35
2.3.2.Einzelgeräte37
2.3.2.1.Eigenüberprüfung der Fernschreibvermittlung
TG-15/10M1

37
2.3.2.2.Eigenüberprüfung des Fernschreibsignalwandlers
T 230-06
38
2.3.2.3.UKW-Funkgerät R 105 M40
4

2.3.3.

Komplexkontrolle des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Seite

41
2.3.4.Zusatzausrüstung42
2.3.4.1.Wechselsprechanlage UPA-242
2.3.4.2.Filterventilationsanlage FWUA-10N-1244
2.3.4.3.Heiz- und Lüftungsanlage OW-6545
2.3.4.4.Klimaanlage 1K2248
2.4.Betriebsdienst49
2.4.1.Herstellen der Dienstverbindungen49
2.4.2.Bedienung der Fernschreibvermittlung
TG-15/10M1

50
2.4.2.1.Bedienpersonal50
2.4.2.2.Vermitteln der Fernschreibmaschinen mit den
Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreibsignal-
wandler T 230-06


50
2.4.2.3.Vermitteln von Start-Stopp-Ausgängen der Fern-
schreibsignalwandler T 230-06 mit Fernschreib-
teilnehmern
50
2.4.2.4.Vermitteln von Fernschreibteilnehmern und
Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreibsignal-
wandler T 203-06, welche nicht fest auf die
Fernschreibvermittlung geschalten sind



51
2.4.2.5.Transitschaltungen51
2.4.2.6.Vermitteln eines Start-Stopp-Ausgangs mit
einer Duplex-Fernschreibstelle über die
Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
52
2.4.3.Herstellen zirkularer Fernschreib-
verbindungen

52
2.4.3.1.Block für Zirkularverbindungen BCS-10M52
2.4.3.2.Herstellen der Arbeitsbereitschaft53
2.4.3.3.Empfang von Fernschreiben53
2.4.4.Aufnahme von Fernschreibverbindungen53
2.4.4.1.Arbeit in Zweisektorenbetrieb53
2.4.4.2.Arbeit in Einsektorenbertrieb55
2.5.Abbauen des SFs-Gerätesatzes P 236 TK55
2.6.Schutz der Nachrichtenkräfte des SFs-Ge-
rätesatzes P 236 TK vor den Wirkungen von
Massenvernichtungswaffen des Gegners


56
3.Wartung57
4.Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung57
5.Abstellen und Transport59
5.1.Abstellen59
5.2.Transport59
5

Anlagen:
 Seite
1Anschalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
an den SFs-Gerätesatz P 244 TN

60
2Aufbau der Fernschreibvermittlung TG-15/10M161
3Anschalten einer Fernschreibmaschine (4 Dr)
des SFs-Gerätesatzes P 235 TK an einen Fern-
schreibsignalwandler T 230-06


62
4Anschalten einer abgesetzten Fernschreib-
maschine (Simplex mit Gegenschreiben) an
einen Fernschreibsignalwandler T 230-06
des SFs-Gerätesatzes P 236 TK



62
5Anschalten der Ortsseite eines Gerätes
T 206 des Gerätesatzes P 238 TM an einen
Fernschreibsignalwandler T 230-06 des
SFs-Gerätesatzes P 236 TK



63
64Dr/2Dr-Umsetzung an der Fernschreibver-
mittlung TG-15/10M1

63
7Transitschaltung von zwei Start-Stopp-Aus-
gängen

64
6
A Beschreibung
1. Bestimmung
Der SFs-Fernschreibgerätesatz P 236 TK (nachfolgend SFs-GS) ist
ein Element mobiler Nachrichtenzentralen und zum Herstellen, Hal-
ten sowie Betreiben von Fernschreibverbindungen über SFs-Kanäle
bestimmt.
Der SFs-GS gewährleistet
a) das Vermittelnder SAS-Fernschreibkanäle (SFs-Kanäle) mit den
   Fernschreibmaschinen (FSM) des SFs-GS und mit abgesetzten FSM
   anderer Gerätesätze sowie den Herstellen von Transitverbindun-
   gen,
b) das Herstellen von Zirkularverbindungen von jeder FSM des
   SFs-GS mit bis zu 10 beliebigen SFs-Kanälen,
c) das Herstellen von Fernschreibverbindungen über Impulskanäle
   mit Hilfe des Fernschreibsignalwandlers T 230-06,
d) den Fernschreibdienstbetrieb über die an die Fernschreibver-
   mittlung angeschalteten SFs-Kanälen durch 8 FSM T 63 SU13, wel-
   che über die Anschlußkabel PAStsch-M1 an eine der Kassetten
   BAP-10 angeschaltet sind,
e) des automatischen Übermitteln von Signalen und optischer
   Anzeige bei Überfüllung der Eingangsspeicher bzw. havarie-
   zuständen vom Arbeitsplatz der Fernschreibmaschinen der Sende-FSM,
f) das Übermitteln von kodierten Meldungen an den Punkt der Kon-
   trolle des Informationsdurchlaufs über eine Zweidrahtverbin-
   dungsleitung vom Arbeitsplatz des Fernschreibers
g) das Zusammenschalten des Netzes zum Übermitteln kodierter Mel-
   dungen mit dem eines gleichtypischen Gerätesatzes und die ge-
   meinsame Übergabe der Meldungen an den Punkt der Kontrolle des
   Informationsdurchlaufes,
h) die Fernsprech-Dienstverbindung des Vermittlungsfernschreibmaschine
   mit anderen Gerätesätzen,
i) die direkte Wechselsprechverbindung von 4 Fernschreibarbeits-
   plätzen mit dem Punkt der Kontrolle der Informationsdurchläufe
   mit den Dienstverbindungspult AS-3P über das Anschaltpult
   PPO-1,
k) die Wechselsprechverbindung mit den Teilnehmern des Führungs-
   punkten über die ATZ und über die Fernschreibschaltstelle unter
   Nutzung von OB-Leitungen,
   l) die Fernsprechverbindung vom Arbeitsplatz der Vermittlungs-
                                                               7

   fernschreibmaschine mit der Fernsprechvermittlung,
m) die Duplex-Wechselsprechverbindung zwischen Kofferaufbau des
   SFs-GS und dem Fahrerhaus mit der Wechselsprechanlage UPA-2 sowie
   die Simplex-Wechselsprechverbindung über das UKW-Funkgerät
   R 105 M mit anderen Gerätesätzen.

8 

2. Gerätesatz
                                                                                                 
Bestand                                    Typ                                   Anzahl
                                           russisch           deutsch                            
a) Grundausrüstung
   - Koffer, ausgerüstet mit               KБ2.4320           KB2.4320           1 Stück
     - Heiz- und Lüftungsanlage            OB-65              OW-65              1 Anlage
     - Filterventilationsanlage            ФBУA-IOOH-24       FWUA-100N-24       1 Anlage
     - Klimaanlage                         IK22               1K22               1 Gerät
     auf Basisfahrzeug                     УPAЛ-43203         URAL 43203         1 Fahrzeug
   - Fernschreibvermittlung                TГ-I5/IOMI         TG-15/10M1         1 Gerät
   - Fernschreibsignalwandler              T 230-06           T 230-06           2 Geräte
   - Block für Zirkularverbindungen        БЦC-IOM            BCS-10M            1 Block
   - Gruppenblock                          БГO-M              BGO-M              1 Block
   - Teilnehmerschaltblock                 БAK-40ФI           BAK-40F1           1 Block
   - Fernschreibpult                       ПT-M               PT-M               4 Pulte
   - FSM                                                      T 63-SU13          8 FSM
   - Anschalttafel                         ПAЩ-MI             PAStsch-M1         4 Tafeln
b) Stromversorgungseinrichtungen
   - Netzschutz- und Verteilerblock        БKP3               BKRZ               1 Block
   - Stromversorgungsblock                 БПA-Д              BPA-D              1 Block
   - Umformer                              ПHC-I5M            PNS-15M            1 Stück
   - Linienstromversorgungsblock           БПMM-IM            BPMM-1M            1 Block
   - Stromversorgungsblock                 БПЦЖ-M             BPSSh-M            1 Block
   - Anschalttafel                         ЩP-У               StschR-U           2 Stück
   - Elektroaggregat                       ЭУ-4320-I6-T/400   ÄU-4320-16-T/400   1 Stück
                                                               9

                                                                                                 
Bestand                                    Typ                                   Anzahl
                                           russisch            deutsch                           
c) Hilfs- und Zusatzeinrichtungen
   - Fernsprechkonzentrator                KTC-25              KTS-25            1 Stück
   - Wechselsprechgerät                    AC-3П               AS-3P             1 Satz
   - Anschaltpult                          ППO-I               PPO-1             4 Pulte
   - UKW-Funkgerät                         P-I05M              R 105 M           1 Gerät
   - Wechselsprechanlage                   УПA-2               UPA-2             1 Stück
   - Fernsprechapparat                     П I70Э ATC          P 170Ä ATS        1 Apparat
   - Fernsprechapparat                     TA-57               TA 57             2 Apparate
   - Verteiler                             PУ                  RU                1 Stück
   - Ventilator                            BHC-20-05 "Opбиta"  WNS-20-05         2 Stück
   - Staubsauger                           ПH-600              PN-600            1 Stück
   - Vielfachmesser                        Ц4353               Z4353             1 Stück
d) Verbindungskabel und Zubehör (im Gerätesatz)
   - Kabel, 2 x 25 m                       KPШC 4x6            KRSchS 4x6        2 Kabeltrommeln
   - Kabel, 2 x 50 m                       BCЭK 5x2            WSÄK 5x2          3 Kabeltrommeln
   - Kabel, 10 m                           KПШC 4x6            KPSchS 4x6        1 Stück
   - Kabel, 3 m                            KПШC 4x6            KPSchS 4x6        1 Stück
   - Adapterkabel, 15 m                    ПTPK 5x2            PTRK 5x2          4 Stück
   - Fs-Anschlußkasten                     BЩ 5x2              WStsch 5x2        2 Stück
   - Anschaltkasten                        AЩA-MI              AStschA-M1        1 Stück
   - Ersatzteilsatz für T 230-06                                                 1 Satz
e) Verbindungskabel und Zubehör (im Bestand)
   - Anschalttafel                         ЩP-5M               StschR-5M         2 Tafeln
   - Relais- und Verzerrungsmesser         ЭTИ-69              ÄTI-69            1 Stück
   - Kabel, 2 x 100 m                      ПTPK 5x2            PTRK 5x2          1 Kabeltrommel
10   

                                                                                                 
Bestand                                    Typ                                   Anzahl
                                           russisch            deutsch                           
   - Kabel, 50 m                           KPШC 4x6            KRSchS 4x6        4 Kabeltrommeln
   - Kabel, 100 m                          ПPK 5x2             PRK 5x2           5 Kabeltrommeln
   - Kabel, 100 m                          BCЭK 5x2            WSÄK 5x2          10 Kabeltrommeln
   - Fs-Anschaltkasten                     AЩA-MI              AStschA-M1        8 Kästen
f) EWZ-Satz (Ersatzteilverzeichnis
   CGI.209.009 ÄI) und Dokumentation
                                                              11

3. Technische Angaben
3.1. Stromversorgung
Die elektrische Anlage des SFs-GS gewährleistet
a) das Anschalten von 2 dreiphasigen, autonomen, galvanisch
   nicht gekoppelten Wechselstromnetzen mit einer Phasenspannung
   von (220+22/-33) V; (50± 2,5) Hz über vieradrige Stromversor-
   gungskabel,
b) die Stromversorgung des SFs-GS vom Netz-1 über den Anschluß
   CETЬ 3~ 380 V1 bzw. vom Netz-2 über den Anschluß CETЬ 3~
   380 V2 der Kabeleinführung für die Stromversorgung,
c) das automatische Umschalten der Stromversorgung des SFs-GS
   und der Einzelgeräte von Netz-1 auf das Netz-2 bei Absinken
   bzw. Ansteigen der Phasenspannung im Netz-1 auf einen Wert
   von (192 ± 5) V bzw. (250 +. 5) V mit automatischen Abschalten
   aller am Anschluß CETЬ 3 ~ 380 V2 angeschalteten Verbraucher,
d) die Übergabe einer Dreiphasen-Wechselspannung (380 +38/-57) V an
   andere Gerätesätze,
e) die Stromversorgung der Klimaanlage über den Anschluß CETЬ
   3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung.
Der maximale Leistungsbedarf des SFs-GS beträgt 8 800 W. Dabei
werden durch die Geräte und Einrichtungen zum Schutz der Nachrich-
tenkräfte vor Massenvernichtungswaffen (Netz-2) nicht mehr als
3 100 W und durch die Klimaanlage (NEtz-2) nicht mehr als 5 700 W
benötigt.

3.2. Klimatische Bedingungen
Der SFs-GS kann in einem äußeren Lufttemperaturbereich von
-40...+50 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit bis zu 98% (bei
einer Temperatur bis 35 °C) betrieben werden, wobei die Einzel-
geräte für eine Arbeit im Temperaturbereich von -10...+50 °C und
bei einer relativen Luftfeuchte bis zu 98% (bei einer Temperatur
bis 35 °C) ausgelegt sind.

3.5. Kofferaufbau
der SFs-GS ist im Koffer KB2.4320 des Basisfahrzeugs URAL 43203
untergebracht.
Die Innenmaße des Kofferaufbaus beträgt:
a) Länge             4510 mm
b) Breite            2400 mm

12  

c) Höhe              1800 mm
Die Schränke, Halterungen und Rahmen sind mit Schraubverbindun-
gen an den Wänden und am Fußboden befestigt. Die Befestigung der
Geräte untereinander und der Einschübe in den Gestellen ist
gleichfalls mit Schraubverbindungen ausgeführt.

3.4. Basisfahrzeug URAL 43203
Das allradgetriebene Kfz URAL 43203 hat eine hohe Geländegängig-
keit. Es ist mit einer Reifendruckanlage ausgerüstet.
Seine wichtigsten technischen Angaben betragen:
a) Tragfähigkeit                    5 t
b) Anzahl der Achsen                3
c) Spurweite                        2 m
d) Bodenfreiheit                    40 cm
e) Geschwindigkeit auf ebener
   Straße, maximal                  75 km/h
f) Steigfähigkeit, maximal          30 %
g) Füllmenge des Kraftstoff-
   behälters                        380 l
h) Abmessungen
   - Länge                          8 260 mm
   - Breite                         3 360 mm
   - Höhe                           3 384 mm
i) Gesamtmasse mit Zuladung         13 500 kg
Der maximale Masseunterschied zwischen rechter und linker Seite
darf höchstens 200 kg betragen.

4. Einzelgeräte und Einrichtungen
4.1. Einzelgeräte
4.1.1. Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
4.1.1.1. Bestimmung
Die Fernschreibvermittlung dient zum Vermitteln von FSM mit
Fs-Kanälen der Fernschreibsignalwandler T 230-06, anderer SFs-Ge-
räte sowie zur Transitschaltung von Fs-Kanälen.
Die Fernschreibvermittlung gewährleistet das Anschalten von
a) 16 Fs-Kanälen (4-Dr) und 8 Dienstverbindungen,
b) 10 abgesetzten FSM (2-Dr),
c) bis zu 2 Blöcken (gleichzeitig) für Zirkularverbindungen,
d) 10 Verbindungsleitungen (2-Dr) von der Fernsprechvermittlung
                                                              13

   P 192 M,
e) 15 Signalisationsleitungen (1-Dr) von der Anschaltstelle der
   Nachrichtenzentrale,
Die Fernschreibvermittlung stellt sicher:
a) die Vermittlung der Fs-Kanäle mit abgesetzten FSM, wobei
   gleichzeitig bis zu 15 Kanälen (4-Dr) mit entsprechenden im
   Simplexbetrieb (2-Dr) arbeitenden FSM zusammengeschalten
   werden können,
b) die gleichzeitige Transitschaltung von bis zu 3 Fs-Kanälen mit
   optischer Signalisation des Fernschreibbetriebs,
c) die ständige Anschaltung von 20 abgesetzten FSM über Anpaß-
   einrichtungen, mit der Möglichkeit der Vermittlung dieser
   Einrichtungen auf beliebige abgesetzte FSM,
d) das Absenden eines Rufsignals von der Gegenstelle über den
   Fs-Kanal,
e) das Empfangen eines Rufsignals von der Gegenstelle über den
   Fs-Kanal,
f) das Empfangen eines Rufsignals vom impulsbildenden Geräte-
   satzes sowie des Sendesignals im Transitbetrieb
g) das Empfangen und die Darstellung eines Havariesignals vom
   impulskanalbildenden Gerätesatzes,
h) die Kontrolle der Linienströme in den Sende- und Empfangs-
   stromkreisen,
i) die Eigenkontrolle der Dienstbetriebs-FSM,
k) die Anzeige der Schleife bei der Kontrolle der Verbindungs-
   leitungen.

4.1.1.2. Bestand und technische Angaben
Die Fernschreibvermittlung besteht aus
a) 1 Kanalblock BK-10,
b) 3 Teilnehmerblöcken BAP-10.
Die Fernschreibvermittlung stellt die Stromversorgung der Signali-
sations- und Dienstverbindungseinrichtungen sowie der Dienstbe-
triebs-FSM mit einer Wechselspannung von (229 +22/-44) V sicher. Der
Leistungsbedarf der Fernschreibvermittlung überschreitet nicht
250 W.

4.1.2. Fernschreibsignalwandler T 230-06
Der Fernschreibsignalwandler ermöglicht das Senden und Empfangen
von Fernschreibsignalen über Impulskanäle mit gleichzeitiger Er-

14

höhung der Übertragungssicherheit.
Als Endgeräte finden Verwendung:
a) FSM mit den Schnittstellen
   - C3-TЛГ- oder       0...80 V; (150 ± 30) Ω
     C2-TЛГ-            ± 1 V (150 ± 30) Ω
b) Synchrongeräte mit der Schnittstelle
   CI-TЛГ-              ± (60 ± 10) V; 3 kΩ
   oder                 ± (20 ± 5) V; 1 kΩ
Der Fernschreibsignalwandler gewährleistet
a) die Arbeit der Endgeräte im Duplex- und Simplexbetrieb sowie
   Simplex mit Gegenschreiben,
b) das Herstellen von Transitschaltungen (ohne FSM) im Ein- oder
   Zweisektorenbetrieb (Schnittstellen C3-TЛГ oder C2-TЛГ über
   Start-Stopp-Ausgänge mit Synchrongeräten oder anderen Fern-
   schreibsignalwandlern); dabei sind bis zu 6 Transitschaltungen
   möglich,
c) die optische und akustische Signalisation fehlender Impuls-
   informationen, fehlender Synchronisation mit der Gegenstelle,
   bei Ausfall des Fernschreibsignalwandlers sowie bei Empfang
   der Signale RUF, HAVARIE IMPULSKANAL sowie HALT von der Gegen-
   stelle,
d) die Anzeige der Überfüllung des Eingangsspeichers am Arbeits-
   platzes des Fernschreibers,
e) den Ruf und Rückruf zum diensthabenden Mechaniker sowie zu den
   Fernschreibmaschinen der Gegenstelle,
f) die ständige dynamische Eigenkontrolle und automatische An-
   zeige defekter Platinen am Ziffernindikator des Fernschreib-
   signalwandlers bei gleichzeitiger Blockierung der FSM durch
   Havarieanzeige am Arbeitsplatz des Fernschreibers,
g) die Eigenüberprüfung des Fernschreibsignalwandlers in der
   Betriebsart HA CEБЯ,
Die wichtigsten technischen Angaben des Fernschreibsignalwandlers
betragen:
a) Synchronisationszeit
   - Duplexbetrieb                   8...15 s
   - Simplexberieb                   < 20 s
b) zulässige Verzerrung an den
   Start-Stopp-Eingängen              < 45 %
c) Verringerung der Übertragungs-
   fehlerrate                        durch selbstkorrigierenden
                                     zyklischen Kode (POC)
                                                              15

d) Fehlerkoeffizient                 < 1x10-6
   bei mittlerer wahrscheinlicher
   Fehlerrate auf dem Kanal          < 5x10-2
e) Eingangsempfindlichkeit auf der
   Impulskanalseite                  20...30 mV
f) Stromversorgung mit Gleich-
   strom                             (27 +2,7/-4,9) V
g) Leistungsaufnahme
   - Arbeit über Schnittstelle
     C3-TЛГ              < 80 W
   - Arbeit über Schnittstelle
     C2-TЛГ              < 20 W
h) Netzstromversorgung               220 V; 50 Hz
                                     oder
                                     115 V; 400 Hz
i) Masse                             35 kg

Tabelle 1 Arbeitsgeschwindigkeiten
EndgerätTelegra-
fierge-
schwindig-
keit
in Baud
Modulationsgeschwin-
digkeit in Baud
Arbeitsge-
schwindig-
keit des Impulskanals
in bit/s
1 Sektor2 Sektoren
Fs45


50


75

100
100


100


150

200
200
300
 
200
300
 
300
 
400
600
1 200
oder
2 400
Synchron-
gerät
6060-1 200
75
100
150
200
300
75
100
150
200
300
-
-
-
-
-
1 200
oder
2 400

16

Tabelle 2 Ortsseitige Betriebsarten
BetriebsartSchalter PEЖИM OKOHEЧ, AПП
1. Sektor (KRAT)2. Sektor (KPAT)
Start-Stopp-Betrieb
mit 2 FSM

Start-Stopp-Betrieb,
nur mit Sende-FSM

Start-Stopp-Betrieb,
nur mit Empfangs-FSM

Synchrongerät
(± 60 V)

Synchrongerät
(± 20 V)
FSM (± 1 V)

2 TЛГA


TЛГA ПPД


TЛГA ПPM


CAI


CA2
C2 TЛГ

2 TЛГA


TЛГA ПPД


TЛГA ПPM


-


-
C2 TЛГ
4.1.5. Fernsprechkonzentrator KTB-25
Der Fernsprechkonzentrator dient zum Führen von Dienstgesprächen
im Dienstverbindungsnetz der Nachrichtenzentrale mit OB-Teilneh-
mern.
Der Fernsprechkonzentrator gewährleistet
a) das Anschalten von 25 Dienstverbindungsleitungen (2 Dr),
b) das Empfangen eines Induktorrufes, die optische und akustische
   Signalisation des Rufsignals eines Teilnehmers,
c) das Anschalten einer beliebigen Dienstverbindungsleitung an
   das Pult des diensthabenden Fernschreibers mit gleichzeitiger
   Rufkontrolle der übrigen Dienstverbindungsleitungen,
d) das Anschalten einer Sprechgarnitur
e) das Erzeugen eines Rufsignals von 80 V; 50Hz.

4.1.4. Block für Zirkularverbindungen BCS-10M
Der Block für Zirkularverbindungen ist direkt mit der Fernschreib-
vermittlung TG-15/10M1 gekoppelt. Mit ihm ist es möglich, Fern-
schreiben gleichzeitig mit mehreren FSM zu empfangen oder von
einer FSM in mehrere Richtungen zu senden.
Der Block arbeitet mit den Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
signalwandler T 230-06, die an die ersten 5 Einschüben BK-2 der
Fernschreibvermittlung TG-15/10M1 angeschlossen sind.
Der Block für Zirkularverbindungen gewährleistet
a) den zirkularen Sendebetrieb über die Start-Stopp-Ausgänge der

2  A 040/1/304                                                17

   Geräte T 206 bei Nutzung einer nicht zum SFs-GS gehörenden
   FSM als Sende-FSM,
b) das Zuschalten einer optischen Kontrolle und Signalisation
   des zirkularen Sendebetriebs,
c) das Zusammenschalten von bis zu 4 Blöcken BCS-10M für den
   gleichzeitigen zirkularen Sendebetrieb über 40 Start-Stopp-
   Ausgängen der Geräte T 206,
d) den Empfang, der Anzeige und die Blockierung des Zirkular-
   betriebs bei Erhalt eines Signals, welche den Havariezustand
   des Geräts T 206 meldet, von der Fernschreibvermittlung
   TG-15/10M1,
e) die Möglichkeit des Austauschs eines defekten Zirkularausgangs
   am Block mit einem nutzbaren Zirkularausgang
f) die optische Signalisation des Einschalten der Start-Stopp-
Ausgänge der Geräte T 206.

4.1.5. Anschalttafel PAStsch-M1
Die Anschalttafel ist zum Anschalten von FSM (Sende- und Empfangs-
FSM) sowie zum Anpassen an die Duplex-Start-Stopp-Ausgänge der
Geräte T 206 bestimmt.
Die Anschalttafel gewährleistet
a) das Anschalten von2 Start-Stopp-Ausgängen (2 Dr) der Geräte
   T 206, den Führen des Fs-Betriebsdienstes sowie die optische
   Anzeige des normalen Betriebszustands,
b) die optische und akustische Signalisation des Havariezustands
  bei unzulässigem Absinken des Linienstromes im Sendelinien-
  stromkreis und das Anliegens der Linienspannung im Empfangs-
  linienstromkreis mit automatischer Blockierung der Sende-FSM
  und Abschaltung des Motorstromkreises,
c) die optische und akustische Signalisation sowie Blockierung
   des Sendelinienstromkreises bei Umpolung der Linienspannung
   in den Geräten T 206,
d) die Einzelkontrolle der Sende- und Empfangs-FSM,
e) die Stromversorgung der Linienstromkreise bei der Arbeit auf
   dem Kanal.

4.1.6.Gruppenblock BGO-M
Der Gruppenblock dient zum Empfang, Umformen und zyklischen
Übertragen über 2-Dr-Leitungen der von den Fernschreibpulten gesen-

18

deten Informationen sowie zur Stromversorgung der Fernschreib-
pulte PT-M.

4.1.7. Fernschreibpult PT-M
Das Fernschreibpult wird genutzt zum Eingeben, Speichern und
Weitergeben von Informationen über dienstliche Merkmale bearbei-
teter Fernschreiben.
Das Fernschreibpult gewährleistet
a) die Eingabe, Speicherung und Anzeige von Ziffern über 8 dienst-
   liche Merkmale eines Fernschreibens,
b) die Übertragung der gespeicherten Informationen zum Gruppen-
   block BGO-M.

4.1.8. Fs-Anschaltkasten AStschA-M1
Der Fs-Anschaltkasten dient zum Anschalten von abgesetzten FSM
und zur Sicherstellung einer Fernsprechdienstverbindung.
Der Fs-Anschaltkasten gewährleistet
a) die Arbeit einer FSM auf den Kanal oder die Eigenkontrolle
   dieser FSM,
b) die Versorgung des Motorstromkreises der FSM,
c) die Versorgung des Linienstromkreises der FSM bei der Eigen-
   kontrolle und Kontrolle des Linienstromes,
d) das Senden der Signale RUF und ENDE zur Gegenstelle,
e) die optische und akustische Signalisation der erhaltenen
   Signale RUF und ENDE,
f) die Übergabe einer Versorgungsspannung 220 V an einen anderen
   Anschaltkasten.

4.1.9. UKW-Funkgerät R 105 M
4.1.9.1. Bestimmung
Das UKW-Funkgerät ist ein tragbares UKW-Tornister-Funkgerät. Es
arbeitet im Simplexbetrieb in der Betriebsart F3 und kann Fernbe-
dient oder als Relaisstelle eingesetzt werden. Die Verbindung kann
ohne Suchen der Gegenstelle und ohne Frequenznachstimmung herge-
stellt werden.
Im Gerätesatz ist das UKW-Funkgerät in Verbindung mit der Wechsel-
sprechanlage UPA-2 für die Sicherstellung der Funkverbindung mit
anderen Gerätesätzen im Stand und in der Bewegung bestimmt.
                                                              19

4.1.9.2 Technische Angaben
Frequenzbereich                              36...48,1 MHz
                                             (8,33...6,5 m)
Anzahl der Arbeitsfrequenzen                 405
Abstand zwischen 2 benachbarten
Frequenzen                                   25 kHz
Betriebsart                                  F3
Frequenzhub                                  5 kHz
Frequenzabweichung des Senders
a) bei einer Umgebungstemperatur
   von +20 °C ± 2 K                          max. 4 kHz
b) bei Fehlanpassung der Antenne             max. 1 kHz
c) 15 min nach dem Einschalten
   des Gerätes                               max. 2 kHz
Frequenzabweichung des Empfängers
a) bei einer Umgebungstemperatur
   von +20 °C ± 2 K und einer
   Betriebszeit von 5 min                    4 kHz
b) 15 min nach dem Einschalten               max. 2 kHz (Oszillator)
Empfindlichkeit des Empfängers
(Signal-Rausch-Verhältnis von
+2,3 Np bzw. + 20dB)                         ≦ 1,5 µV
Spiegelfrequenzsicherheit                    1 : 300 (5Np bzw. 43,4 dB)
Reichweite mit eingeschalteter
Wechselsprechanlage UPA-2
a) mit Stabantenne 1,25 m in der
   Bewegung (bei gleicher Antenne
   der Gegenstelle in Stand)                 8 km
b) mit Stabantenne und Gegenge-
   wicht, befestigt am Halb-
   teleskopmast (im Stand)                   22 km
Stromaufnahme, maximal
a) Sendebetrieb                              2,0 A
b) Empfangsbetrieb                           0,8 A
Betriebsspannung                             4,8 V

4.1.10 Dienstverbindungspult AS-3P
Das Dienstverbindungspult gewährleistet Wechselsprech- und Fern-
sprechdienstverbindungen über zweiadrige Leitungen mit Wechsel-
sprechgeräten des gleichen Typs, mit Fernsprechvermittlungen und
OB-Endapparaten.
Das Dienstverbindungspult besteht aus dem Steuerpult PU-30 und des
Vermittlungsblock BK-3P.

20   

4.1.11. Anschaltpult PPO-1
Das Anschaltpult ist bestimmt zur Sicherstellung von Fernsprech-
dienstverbindungen über den Verteiler RU und die an das Dienst-
verbindungspult angeschalteten Wechselspannungen.

4.1.12. Verteiler RU
Der Verteiler gewährleistet das parallele Aufschalten von bis zu
6 Anschaltpulten PPO-1 auf die an das Dienstverbindungspult AS-3P
angeschlossenen Wechselsprechleitungen.

4.2. Schalteinrichtungen
4.2.1. Kabeleinführungen Nr. 1 und Nr. 2 sowie Kabeleinführung
       für die Stromversorgung
Die Kabeleinführung Nr. 1 und Nr. 2 sind für den direkten An-
schluß der Zuführungs- und Verbindungskabel an den SFs-GS be-
stimmt. Die Stromversorgung des SFs-GS wird über eine Gesonderte
Kabeleinführung sichergestellt.
Am SFs-GS befinden sich 3 Kabeleinführungen, an welche die in
Tabelle 3 angegebenen Kabel angeschlossen werden können.
Tabelle 3 Belegung der Kabeleinführungen
                                                                    
Kabelein-  Steckverbinder,   Kabeltyp  Anschluß
führung    Buchse, Klemme                                           
Stromver-  a) CETЬ 3 ~       KRSchS    Dreiphasen-Wechselspannung
sorgung       380 V1                   380 V; 50 Hz vom Elektro-
              CETЬ 3 ~       KRSchS    energieversorgungsnetz oder
              380 V2                   Elektroaggregat
           b) TPAH3ИT I,     KRSchS    Netzübergabe an andere
              TPAH3ИT 2      KRSchS    Gerätesätze
           c) 3A3EMЛ.                  Sicherheitserdung
              БE3OПACHOSTИ
           d) CBETOУKA3                Leuchthinweiszeichen
           e) OCB. BBOДA               Beleuchtung der Kabelein-
                                       führung
           f) 24 V                     Außenverbraucher 24 V
           g) Erde                       2 Erdungsklemmen
Nr. 1      a) TЛГP. KAH.     WSÄK 5x2  Anschluß für Fs-Kanäle
              1-15                     (Start-Stopp-Ausgänge T-206)
           b) TЛГP. AПП.     WSÄK 5x2  Anschluß für abgesetzte
              AБ                       FSM

                                                              21

                                                                    
Kabelein-  Steckverbinder,   Kabeltyp  Anschluß
führung    Buchse, Klemme                                           
Nr. 1      c) ИMП. KAH.      PSK 5x2   Anschluß für Impulskanäle
              1-4                      mit Dienstverbindungsadern
           d) CИГH.          WSÄK 5x2  Anschluß für Fs-Schalt-
                                       stelle
           e) KTC. ЦЛЖ.      PTRK 5x2  Anschluß der Dienstverbind-
              21-25                    dungsleitungen mit Fs-
                                       teilnehmern der Nachrich-
                                       tenzentrale
           f) П-170          P-274     Anschluß für Fernsprech-
                                       apparat P 170
           g) OCB. BBOДA               Beleuchtung der Kabel-
                                       einführung
Nr. 2      a) CИГH. 3KCП.    TRK 5x2   Anschluß für Signaladern
                                       zum Gefechtsposten zur
                                       Kontrolle, Lenkung und Lei-
                                       tung des Informationsaus-
                                       tausches
           b) CЛ.            PTBK 5x2  Anschluß für Dienstverbin-
                                       dungsleitungen
           c) 1MБ, 2MБ,      P-274     Anschluß für Dienstverbin-
              2MБ/ЦБ/ATC               dungsleitungen
           d) OCB. BBOД                Beleuchtung der Kabelein-
                                       führung

4.2.2. Teilnehmerschaltblock BAK-40F1
Der Teilnehmerschaltblock ist bestimmt
a) für den Schutz der Geräte der Fernschreibvermittlung
   TG-15/10M1 sowie des Bedienpersonals des SFs-GS vor gefähr-
   lichen Spannungen (z. B. Blitzschlag oder elektromagnetischen
   Impuls),
b) für das Zusammenschalten der am SFs-GS angeschlossenen Teil-
   nehmerleitungen mit den Leitungen zur Fernschreibvermittlung
   TG-15/10M1.

4.3. Stromversorgungseinrichtungen
4.3.1. Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ
Der Stromversorgungs- und Schutzblock ist zum Anschalten von
2 gesonderten, galvanisch nicht verbundenen Dreiphasennetzen
3 ~ 380 V mit einer Phasenspannung von(220 +22/-33) V und einer
Frequenz von (50 ±2,5) Hz und deren Verteilung an ein- und drei-
phasigen Verbraucher sowie zum Schutz des Bedienpersonals des SFs-
GS vor gefährlicher Spannungen (größer 24 V zwischen Erde und

22

Koffer) durch automatische Netzabschaltung bestimmt.
Der Bereich der automatischen Abschaltung liegt zwischen
21,6 und 24 V.

4.3.2. Stromversorgungsblock BPA-D
Der Stromversorgungsblock dient zur Stromversorgung aller Nach-
richtengeräte mit den Betriebsspannungen 24 V (Gleichstrom) und
60 V (Wechselstrom).
Der Stromversorgungsblock gewährleistet
a) die Versorgung von Gleichstromverbrauchern mit einer stabili-
   sierten Betriebsspannung (24 ± 0,4) V,
b) die Versorgung von Verbrauchern mit einer unstabilisierten
   Wechselspannung 80 V,
c) die optische Signalisation der Abweichung der Gleichspannung
   außerhalb der Grenzen 25...26 V.

4.3.3. Linienstromversorgungsblock BPMM-1M
Der Linienstromversorgungsblock ist zur Stromversorgung von 6 FSM
mit einer Gleichspannung von 110 V und einer Wechselspannung von
127 V bestimmt.
Der Linienstromversorgungblock gewährleistet
a) die Versorgung der Motorstromkreise von 6 FSM mit einer Be-
   triebsspannung von 127 V, wobei 3 Versorgungsgruppen mit
   jeweils 2 FSM gebildet werden.
b) die Regelung der Spannung 127 V innerhalb der Grenzen von
   107...140 V, wenn die Netzspannung im Bereich von 127...242 V
   schwankt.
c) die Stromversorgung der Liniennetze mit einer Betriebsspannung
   von 110 V, wobei Änderungen der Netzspannung im Bereich von
   127...140 V so weit ausgeregelt werden, daß die Betriebsspan-
   nung in den Grenzen von 99...121 V konstant gehalten wird,
d) die optische Anzeige des Vorhandenseins der Linienspannung
   in 3 Gruppen.

4.3.4. Stromversorgungsblock BPSSh-M
Der Stromversorgungsblock ist zur Versorgung der Einrichtungen
zum Schutz der Nachrichtenkräfte vor Einwirkungen von Massen-
vernichtungswaffen sowie der Beleuchtungseinrichtung mit den
Gleichspannungen 12 und 24 V, der Einphasen-Wechselspannung 220 V

                                                              23

und der Dreiphasen-Wechselspannung 380 V bestimmt.
Der Stromversorgungsblock gewährleistet
a) die Transitversorgung aller Verbraucher 220 V und 380 V bei
   Vorhandensein der Dreiphasen-Wechselspannung 380 V,
b) die optische Anzeige des Anliegens der Dreiphasen-Wechsel-
   spannung.
c) die Kontrolle und Stufenweise Regelung der Betriebsspannungen
   12 und 24 V an einem Spannungsmesser,
d) das automatische Umschalten der Wechselstromverbraucher auf
   Gleichspannungsbetrieb bei Ausfall und Absinken der Dreiphasen-
   Wechselspannung und ihre automatische Rückschaltung bei Vor-
   handensein der Dreiphasen-Wechselspannung.
Im Transitbetrieb können an den Stromversorgungsblock Verbraucher
von 220-V-Wechselspannung mit einer Gesamtleistung von 4,5 kW
(1, 2, 3 BЫX. - 220 V) und Verbraucher von 380-V-Dreiphasen-Wech-
selspannung mit einer Gesamtleistung von 6 kW (1 BЫX. 3 ~ 380 V)
sowie 1,5 kW (2 BЫX. 3 ~ 380 V) angeschlossen werden.
Die Gesamtleistungsaufnahme des Stromversorgungsblockes (ohne
externe Wechselstromverbraucher) beträgt 2 kW.

4.3.5. Umformer PNS-15M
Der Umformer versorgt das UKW-Funkgerät R 105 M mit einer stabi-
lisierten Betriebsspannung von(4,8 ± 0,4) V. Er wird von einer
Gleichspannungsquelle 10...15 V gespeist.

4.3.6. Stromversorgungsgerät SA 008 M
Das Stromversorgungsgerät formt die Wechselspannung 220 V; 50 oder
400 Hz bzw. 115 V; 400 Hz in eine stabilisierte Gleichspannung
28,5 V für die Stromversorgung der Fernschreibsignalwandler
T 230-06 um.

4.4. Kontroll- und Meßeinrichtungen
4.4.1. Vielfachmesser C4353
Der Vielfachmesser gewährleistet
a) das Messen von Gleich- und Wechselströmen bis 3 A,
b) das Messen von Gleich- und Wechselspannungen bis 600 V,
c) das Bestimmen von Widerständen bis 8 MΩ.

24

4.4.2. Relais- und Verzerrungsmesser ÄTI 69
Der Relais- und Verzerrungsmesser ist zum Messen der Verzerrungen
von Fernschreibsignalen sowie zur Überprüfung von Fs-Kanälen,
FSM und Relais bestimmt.

4.5. Zusatzausrüstung
4.5.1. Wechselsprechanlage UPA-2
Die Wechselsprechanlage gewährleistet die Wechselsprechverbindung
zwischen den Nachrichtenkanälen im Kofferaufbau und im Fahrerhaus
sowie dem Führen des UKW-Funkverkehrs über das UKW-Funkgerät
R 105 M in der Bewegung und im Stand.
Die Wechselsprechanlage besteht aus dem Bedienpult PSW im Fahrer-
haus, des Pult PSK und dem Einschub BTschW in der hinteren Kabine
dem Kofferaufbaus.
Die Wechselsprechanlage gewährleistet
a) eine Wechselsprechverbindung zwischen den Nachrichtenkräften
   im Kofferaufbau und im Fahrerhaus im Simplex oder Duplexverkehr
   (Ruf durch Ansprechen),
b) das Führen von Funkgesprächen über das UKW-Funkgerät R 105 M
   aus dem Kofferaufbau und aus dem Fahrerhaus,
c) den Tonrufempfang auf einer von 5 Frequenzen: 1 200, 1 400,
   1 600, 1 800, oder 2 000 Hz (Selektivruf),
d) di Abgabe eines Tonrufes auf den angegebenen 6 Frequenzen,
e) den Sammelrufempfang bzw. die -rufabgabe mit der Frequenz
   2 300 Hz.
Die Wechselsprechanlage wird mit Gleichspannung 12 V vom Strom-
versorgungsgerät BPSSh-M betrieben.

4.5.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12
Die Filterventilationsanlage ist für die Filtrierung radioaktiv,
chemisch und bakteriologisch verseuchter Außenluft sowie zum Her-
stellen eines Überdruckes im Kofferaufbau bestimmt.
Der mit dieser Anlage ausgerüstete SFs-GS gewährleistet den
Schutz des Personalbestands ohne angelegte persönliche Schutz-
ausrüstung und der Innenausrüstung vor radioaktiven Stoffen,
chemischen Kampfstoffen und biologische (bakteriologischen)
Kampfmitteln.
Die Filterventilationsanlage besteht aus den Montageteilen und aus
folgenden Elementen:
                                                              25

a) elektrischen Gebläse,
b) Vorfilter PFA,
c) Absorptionsfilter FPA.
Das elektrische Gebläse dient zur Luftzuführung in den Kofferauf-
bau. Sein Elektromotor wird vom Stromversorgungsgerät BPSSh-M mit
12 V- betrieben.
Das Vorfilter PFA ist zur Grobreinigung der durch das Gebläse
angesaugten Luft vom radioaktiven Staub, chemischen Kampfstoffen,
giftigen Rauch und Straßenstaub bestimmt.
Das Absorptionsfilter FPA reinigt die angesaugte Luft von chemi-
schen Kampfstoffen und bakteriologischen Kampfmitteln sowie radio-
aktives und Giftstoffen.
Die Filterventilationsanlage kann in folgenden Betriebsarten
arbeiten:
a) Absorptionsfilter eingeschalten (Schutzbetrieb) - Reinigung
   der angesaugten Luft von chemischen Kampfstoffen, bakteriolo-
   gischen Kampfmitteln, von radioaktiven und Giftstoffen sowie
   von Rauch und Straßenstaub,
b) Absorptionsfilter ausgeschaltet (Ventilationsbetrieb) -Rei-
   nigung der angesaugten Luft vom Straßenstaub.
Die Leistung (Volumenstrom) der Filterventilationsanlage beträgt
100 m3/h. Die Stromaufnahme übersteigt nicht 19 A.

4.5.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-65
Die heiz- und Lüftungsanlage dient der Beheizung und Lüftung des
Kofferaufbaus. Sie wird mit Gleichspannung 12 V betrieben und
kann in der Bewegung sowie in Stand arbeiten.
Der Kraftstoffverbrauch beträgt 1,2 l/h, der Stromverbrauch 11 A.
Weitere Angaben zur Heiz- und Lüftungsanlage wird in der A 050/1/410
Heiz- und Lüftungsanlage OW-65 und OW-95 sowie 015 und 030, Be-
schreibung und Nutzung, zu entnehmen.

4.5.4 Klimaanlage 1K22
Die Klimaanlage dient der Aufrechterhaltung bestimmter Temperatur-
und Luftfeuchteverhältnisse im Kofferaufbau des SFs-GS bei großen
Schwankungen der Außenlufttemperatur.
Zum Bestand der Klimaanlage gehören:
a) Verdichter-Kondensationsaggregat,
b) Luftaufbereitungsaggregat,
c) Schaltpult.

26

5. Wirkungsweise
5.1. Funktionsstrukturen
5.1.1. Elektrisches Strukturschema des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Die an der Kabeleinführung Nr. 1 (TЛГP. KAH.) angeschlossenen
15 Start-Stopp-Ausgänge der Geräte T 206 werden zum Einschub BK-15
der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1 geführt, wo sie mit Verbin-
dungsschnüren von den Kassetten BK-2 des Vermittlungsblocks BK-15
mit den an den Kassetten BAP-2 der Einschübe 1,2BAP-10 anliegenden
abgesetzten FSM bzw. den an den Kassetten BAP-2 des Einschubs
3BAP-10 anliegenden truppeigenen FSM zusammengeschaltet werden.
Die an der Kabeleinführung Nr. 1 (ИMП. KAH.) angeschlossenen
4 Impulskanälen werden über den Teilnehmeranschaltblock BAK-40F1 zu
den Fernschreibsignalwandlern T 230-06 geführt. Die ortsseitigen
Ausgänge dieser Fernschreibsignalwandler sind an den Kassetten
BAP-2 der Einschübe BAP-15 der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
herausgeführt, wo sie mit Verbindungsschnüren mit den an den Kas-
setten BAP-2 der Einschübe BAP-10 angeschlossenen FSM zusammenge-
schaltet werden können.
Bis zu 4 Start-Stopp-Ausgänge der Geräte T 206 werden mit Schnur-
paaren von den Kassetten BK-2 des Einschubs BK-15 zu den Kassetten
BAP-2 des Einschubs 3BAP-10 geschaltet, von wo aus sie zu 8 FSM
geführt werden, die über Anschalttafeln PAStsch-M1 an die Kasset-
ten BAP-2 angeschalten sind.
Die Start-Stopp-Ausgänge der Geräte T 206 werden an der Anschalt-
tafel PAStsch-M1 unter Umgehung der Anpaßeinrichtung des Ein-
schubs BAP.10 angeschaltet.
Die Transitschaltung der Fs-Kanäle wird an den Kassetten BÄRT
und BT des Einschubs BK-15 der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
sichergestellt.
Die Fs-Zirkularverbindung über 10 beliebige Start-Stopp-Ausgänge
der Geräte T 206 und der Fernschreibsignalwandler T 203-06, wel-
che am Einschub BK-15 herausgeführt sind, werden über den Block
für Zirkularverbindungen BCS-10M mit jeder angeschalteten FSM sicherge-
stellt.
Über die Informationsleitungen der 15 Fs-Kanäle vom Gerät T 206
wird der Zustand der Geräte T 206 zu den Kassetten BK-2 des Ein-
schubs BK-15 gemeldet, wo der Sendestromkreis des Start-Stopp-Aus-
gangs der Geräte T 206 unterbrochen wird.
                                                              27

Die Signale über den Zustand der Fernschreibverbindungen werden
von den Fernschreibsignalwandlern T 230-06 zur Fs-Schaltstelle
übertragen.
Die Informationen über den Durchlauf und die Bearbeitung der
Fernschreiben werden mit Hilfe der Fernschreibmeldepulte PT-M
und des Gruppenblocks BGD-M weitergemeldet.

5.1.2. Schema der Dienstverbindungen
Die Dienstverbindungen mit anderen Gerätesätzen werden über das
5. Adernpaar der Verbindungskabel WSÄK 5x2 sichergestellt. Diese
Dienstverbindungsleitungen werden zur Fernschreibvermittlung
TG-15/10M1 und von da zum Fernsprechkonzentrator KTS-25 geführt.
Die Dienstverbindungen mit den Führungspunkt der Nachrichtenzentra-
le über die ZB-Vermittlung/ATZ und mit OB-Teilnehmern wird mit dem
Wechselsprechgerät AS-3P und den Fernsprechapparate TA 57, deren
Anschlüssen an der Kabeleinführung Nr. 2 herausgeführt sind,
sichergestellt.
Die Dienstverbindung mit der Fernschreibstelle wird über
OB-Leitungen mit dem Wechselsprechgerät AS-3P, die Dienstverbin-
dung mit Fernteilnehmern mit Hilfe des Fernsprechapparats
P 170A ATS, dessen Anschlüsse an der Kabeleinführung Nr. 1 heraus-
geführt sind gewährleistet.
Mit der Wechselsprechanlage UPA-2 wir über die Wechselsprech-
pulte PSK und PSW eine zweiseitige Wechselsprechverbindung zwi-
schen Koffer und Fahrerhaus des Fahrzeugs sichergestellt.
Mit den Wechselsprechpulten und mit Hilfe des UKW-Funkgeräts
R 105 M ist eine Simplex-Wechselsprechverbindung mit anderen
Teilnehmern im Stand und der Bewegung möglich.

5.2. Stromversorgung des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Die Stromversorgung des SFs-GS wird durch Anschalten von2 drei-
phasigen, autonomen, galvanisch nicht gekoppelten Wechselstrom.
netzen mit einer Phasenspannung von(220 +22/-33) V, (50 ± 2,5) Hz
über vierdrähtige Stromversorgungskabel KRSch 4x6 gewährleistet:
a) Die Stromversorgung des SFs-GS und der Einzelgeräte ist vom
   Netz-1 über den Anschluß CETЬ 3 ~ 380 V1 der Kabeleinführung
   geschalten.
b) Die Stromversorgung der Klimaanlage erfolgt vom Netz-2 über
   den Anschluß CETЬ 3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung.
Bei Absinken bzw. Ansteigen der Phasenspannung ist Netz-1 auf einen

28

Wert von (192 ± 5) V bzw. (250 ± 5) V wird automatisch die
Stromversorgung des SFs-GS und der Einzelgeräte von Netz-1 auf
netz-2 umgeschaltet, wobei automatisch die Verbraucher am Netz-2
abgeschaltet werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese
Verbraucher wieder von Hand zum Netz-2 zuzuschalten.
Über die Anschlußmuffen CETЬ 3 ~ 380 V 1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 der
Kabeleinführung ist der Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ
an den Versorgungsnetzen angeschlossen. Dieser Block gewährlei-
stet den Schutz der Nachrichtenkräfte vor gefährlichen Spannungen,
indem er bei Spannungen über 24 V zwischen Erde und Fahrzeugmasse
die Stromversorgung automatisch abschaltet.
Bei Ausfall des Dreiphasen-Wechselspannungsnetzes wird die Strom-
versorgung der Havariebeleuchtung, der Tarnbeleuchtung sowie an-
derer Verbraucher (PSK, PSW, BTschW, DP-3B) durch die Starter-
batterie des Kfz sichergestellt. Die Versorgung der Filterventi-
lationsanlage sowie der heiz- und Lüftungsanlage muß vom Fahrzeug-
generator sichergestellt werden.

                                                              29

B Wartung
1. Sicherheitsbestimmungen
Bei der Nutzung des SFs-GS sind zusätzlich zu den allgemeinen
Bestimmungen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie Brand-
schutzes und den Sicherheitsbestimmungen bei der Nutzung, In-
standsetzung und Lagerung von Nachrichtenausrüstung folgende
Sicherheitsforderungen einzuhalten:
a) beim Entfalten des SFs-GS
   - Der Aufbauplatz ist so zu wählen, daß zu Kabelzuführungen,
     Antennen, Antennenmasten und ihre Absperrungen, Erdungen
     und Stromversorgungsanlagen die erforderlichen Sicherheits-
     abstände eingehalten werden.
   - Der SFs-GS ist vor jeder Inbetriebnahme zuverlässig zu erden.
   - An die Erdungsklemme der Kabeleinführung der Stromversor-
     gung sind zuverlässige Betriebs- und Schutzerden anzuschlie-
     ßen. Vor jeden Einschalten der Stromversorgung ist zu kon-
     trollieren, ob alle Geräte und Einrichtungen des SFs-GS mit
     der Erdungsklemme der Kabeleinführung galvanisch verbunden
     sind und eine leitende Verbindung zwischen dem Kfz (Erdungs-
     klemme) und dem Kofferaufbau besteht.
     Die Erdungsleitungen sind an die Klemmen Erde und 3A3MЛEHИE
     БECOПACHOCTИ der Kabeleinführung anzuschließen. Der Durch-
     gang von der Klemme Erde der Kabeleinführung zum Gehäuse
     sämtlicher Geräte sowie zum Chassis des Kfz und von der
     Klemme zum Netzschutzautomaten des Stromverteilungs- und
     Schutzblocks BKRZ ist mit dem Vielfachmesser C4353 zu messen.
   - Die Funktionsfähigkeit des Netzschutzautomaten ist in Über-
     einstimmung mit den Festlegungen zu diesen Nutzung periodisch
     zu kontrollieren. Wird tritt angeschlossener Schutzerde eine
     Spannung beim Berühren des Kfz festgestellt, ist die Strom-
     versorgung sofort abzuschalten. Der Fehler ist vor dem er-
     neuten Einschalten zu beseitigen.
   - Der Anschluß des SFs-GS an das örtliche Elektroenergiever-
     sorgungsnetz 380 V; 50 Hz oder an das Stromversorgungsaggre-
     gat ist nur durch entsprechend unterwiesene und mit den dafür
     geltenden Arbeitsschutzbestimmungen vertraute Armeeangehörige
     im Beisein eines Aufsichtsführenden auszuführen.
   - Vor dem herstellen des Anschlusses sind die Anschlußstelle
     und die verwendete Zuleitung auf ihre Eignung (Isolation,

30

     Querschnitt, Anschlußart) zu prüfen. Der Anschluß an Fremd-
     netze, von denen keine Angaben vorliegen (Stromart, Spannung,
     Frequenz) ist verboten!
   - Die Stromzuführungskabel sind zuerst an die Kupplung CETЬ
     3 ~ 380 V1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung und da-
     nach an die externe Spannungsquelle anzuschließen. Es ist
     verboten, eine Spannungsquelle gleichzeitig an die beiden
     Kupplungen CETЬ 3 ~ 380 V1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 anzuschlie-
     ßen.
     Vor dem Anschließen der Stromversorgungskabel ist zu prüfen,
     daß sich sämtliche Schalter für die Stromversorgung der Ge-
     räte und Einrichtungen in der Stellung BЫKЛ oder OTKЛ be-
     finden.
b) bei der Arbeit mit der Heiz- und Lüftungsanlage OW-65 (Anlage
   OW-65)
   - Das Gehäuse der Anlage OW-65 ist nichtvollständig hermeti-
     siert. Dadurch ist die Brandschutzsicherheit in großem Maße
     von der Dichtheit der Kraftstoffleitung und der genauen
     Einhaltung der Bestimmungen zur Inbetriebnahme sowie Nutzung
     abhängig.
   - Die Inbetriebnahme der Anlage OW-65 ist verboten, wenn Kraft-
     stoff austritt oder ein erkennbarer Schaden vorliegt. Bei
     Instandsetzungsarbeiten an der Anlage OW-65 ist ein Feuerlös-
     cher in unmittelbarer Nähe bereitzuhalten.
   - Die Zündanlage des Kfz und Einstellung der Anlage OW-65 sind
     ständig zu überwachen, um eine vollständige Verbrennung des
     Kraftstoffs zu erreichen. Unvollständige Verbrennung führt
     zum Anreichern von Kohlenmonoxid (CO) in den Auspuffgasen
     und somit zu Schädigung der Angehörigen de Fernschreibtrupps.
     Bei längerer ununterbrochener Nutzung der Anlage OW-65
     empfiehlt es sich, den Kofferaufbau regelmäßig bei einge-
     schalteter Anlage OW-65 zu belüften.
c) bei Märschen
   - Beim Befahren schwieriger Geländeabschnitte sind die Nachrich-
     tenkräfte im Kofferaufbau vom Fahrerhaus über die Wechsel-
     sprechverbindung zu warnen.
   - Die sichere Verbindung zwischen Fahrerhaus und Kofferaufbau
     mit der Wechselsprechanlage UPA-2 ist vor Fahrantritt zu
     prüfen

                                                              31

2.  Bedienung
2.1.  Besonderheiten
Die im SFs-GS eingesetzten Geräte und Einrichtungen arbeiten bei
Umgebungstemperaturen von -10...50 °C und einer relativen Luft-
feuchte von (65 ± 15) %. Zum Gewährleisten einer ununterbrochenen
und zuverlässigen Arbeit aller Geräte und Einrichtungen sollte im
Kofferaufbau eine Temperatur von +20 °C ± 5 K mit der Anlage OW-65
bzw. der Klimaanlage 1K22 gehalten werden.
Im allgemeinen ist zu beachten:
a) Wenn bei Nutzung des SFs-GS kurzzeitige Unterbrechungen
   unter 24 h in der kalten Jahreszeit eintreten, sollte der Kof-
   feraufbau durchgehend beheizt werden, um auftretende Feuchtig-
   keit zu vermeiden.
b) nach dem Transport in der kalten Jahreszeit muß die Temperatur
   im Kofferaufbau langsam erhöht werden. Die Geräte und Einrich-
   tungen sind periodisch abzuwischen. Die auftretende kondensie-
   rende Feuchtigkeit kann durch Einschalten der Ventilatoren be-
   seitigt werden.
c) Beim Einschalten der Anlage OW-65 können Kraftstoffdämpfe in
   den ersten 5...10 min nach dem Einschalten im Kofferaufbau auf-
   treten. Zum Entfernen dieser Dämpfe ist der Kofferaufbau kurz
   zu lüften.
d) Vor Nutzungsbeginn nach der Übergabe vom Hersteller ist eine
   äußere Durchsicht des SFs-GS durchzuführen. Die Vollzähligkeit
   der Geräte sowie Einrichtungen und deren Übereinstimmung mit
   den Angaben der Stückliste ist festzustellen.
e) Konservierte SFs-GS sind vor Beginn der Nutzung zu entkonser-
   vieren. Nach jeder Entkonservierung ist eine Funktionskontrolle
   durchzuführen.

2.2. Entfalten des SFs-GS P 236 TK
2.2.1. Auswahl und Beziehen des Aufbauplatzes
Der SFs-GS wird im Bestand einer mobilen Nachrichtenzentrale zu-
sammen mit den Gerätesätzen P 244 TN und P 242 TN eingesetzt. Sein
Aufbauplatz wird durch die Lage dieser Gerätesätze sowie der wich-
tigsten Stabsteilnehmer und den Geländebedingungen bestimmt.
Die Entfaltung der SFs-GS ist durch den Fernschreibtrupp unter
leitung des Truppführers wie folgt durchzuführen:
1. Fahrzeug zum befohlenen Entfaltungsort fahren und waagerecht

32

   abstellen, nachdem vorhandene Unebenheiten beseitigt wurden.
2. Gesicherten Bereich (Radius mindestens 10 m) markieren.
3. Tarnnetz ist auf das Fahrzeug aufzulegen, daß die weitere Entfal-
   tung nicht behindert wird.
4. Umhüllung und Deckel von den Geräten sowie Einrichtungen ab-
   nehmen.
5. Arbeite gemäß Teil B Abschn. 2.2.2. bis 2.3., ausführen.
Die Entfaltung des SFs-GS ist abgeschlossen, wenn
a) der SFs-GS zuverlässig geerdet ist,
b) die Stromversorgung aus 2 voneinander unabhängigen Spannungs-
   quellen sichergestellt wurde.
c) die Verbindungskabel und Leitungen ausgebaut wurden.
d) die Dienstverbindungen aufgenommen und überprüft wurden.
e) die Eigenüberprüfung der Geräte und Einrichtungen gemäß Teil B,
   Abschn. 2.3., erfolgte,
f) die Meßtechnik zum Betrieb vorbereitet ist,
g) die Betriebsunterlagen geführt und
h) die Betriebsbereitschaft gemeldet wurden.

2.2.2. Erden des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Am SFs-GS sind die Betriebs- und Schutzerde auszubauen. Es sind
im Sommer die Erder БУPAB und im Winter die Erder KOЛ zu verwen-
den. Die Betriebserde ist an die Klemme Erde der Kabeleinführung
Nr. 1 und die Schutzerde an die Klemme 3A3EMЛEHИE БECOПACHOCTИ
anzuschließen.
Beim Erden des SFs-GS ist zu beachten:
a) Der Erdübergangswiderstand ist direkt von der Beschaffenheit
   des Erdbodens abhängig. Bei manchen Böden (trockener Sand,
   Kies, Schotter, Steinböden usw.) ist eine normale Erdung
   durch Eindrehen/Einschlagen der Erder in den Erdboden unwirk-
   sam. In diesem Fall ist in einer Entfernung von etwa 3...5 m
   zur Kabeleinführung eine Grube auszuheben, deren Tiefe etwa
   500 mm beträgt. Die Erder sind in der Grube auszubauen und
   danach im Sommer mit Wasser oder einer 2,5%igen Kochsalzlösung
   anzugießen. Das Angießen ist bei Erfordernis nach jeweils 24 h
   zu wiederholen. Im Winter sind die Erder nicht anzugießen!
   bei extrem trockenem Erdboden im Sommer sind nach Möglichkeit
   in der Nähe liegende Flüsse, Brunnen, Gräben usw. zu nutzen.
   Stehen diese zur Verfügung, sind die Erder auf dem Boden des
   Flusses, Brunnens oder Gräben zu senken.

                                                              33

b) Die Erder sind vor dem Eindrehen von Fett und Öl zu reinigen.
   Sie sind mit ihrer vollen Länge in den Erdboden einzudrehen.
c) bei gefrorenem Boden im Winter sind die Grube bis in ein
   frostfreie Tiefe auszuheben. Die Erder sind danach etwa
   700...800 mm tief einzudrehen/einzuschlagen.
   Besteht im Winter die Notwendigkeit, den Boden aufzutauen, sind
   danach die Erder dicht mit Stroh, Torf oder anderen wärmehal-
   tenden Materialien zu bedecken.

2.2.3. Anschließen der Verbindungskabel
Die Verbindungskabel PTRK, PRK, SÄK und WSÄK 5x2 sind entsprechend
dem Kabelplan zur Entfaltung der Nachrichtenzentrale zu verlegen
und nach dem Auslegen zu prüfen. Die Ergebnisse sind im Betriebs-
buch nachzuweisen. Beim Verlegen dürfen die Kabel nicht verdreht
oder gedehnt werden.

2.2.4. Entfalten und Anschließen der Stromversorgungseinrichtungen
Der Anschluß des Stromversorgungskabels an das Elektronergiever-
sorgungsnetz ist unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen im
bei sein eines Aufsichtsführenden durchzuführen. Dabei ist zu be-
achten:
a) Der Anschluß des SFs-GS an das Elektronenergieversorgungsnetz
   ist mit Stromversorgungskabel des Typs KRSchS 4x6 mm2 auszu-
   führen. Dabei sind die Kabel zuerst an die Kupplungen
   CETЬ 3 ~ 380 V1 und CETЬ 3 ~ 380 V2 der Kabeleinführung Nr. 1
   und danach an das Elektronergieversorgungsnetz anzuschließen.
   Steht nur ein Anschluß am Elektroenergieversorgungsnetz zur
   verfügung, ist das Kabel an die Kupplung CETЬ 3 ~ 380 V2 anzu-
   schließen. Dabei ist am Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ
   der Schalter ПИT. БПCK unbedingt in Stellung CETЬ 2 zu schalten.
b) Bei Notwendigkeit (Fehlen einer genormten Anschlußkupplung) kann
   zum Anschluß an das Elektronenergieversorgungsnetz ein Übergangs-
   kabel mit einer Länge von 2 m mit der Kupplung RK 40-4 zum
   Anschluß an das Stromversorgungskabel und an die Erdklemmen
   CETЬ 3 ~ 380 V1, 2, 3, 0 zum Anklemmen an das Stromversor-
   gungsnetz verwendet werden.
   Dabei sind die Klemmen in folgender Ordnung durch Berechtigte
   anzuschließen:
   - Phase A                   Klemme 1

34

   - Phase B                   Klemme 2
   - Phase C                   Klemme 3
   - Nulleiter                 Klemme 0
Der Anschluß an Elektroaggregate, Umformer oder andere Spannungs-
quellen ist sinngemäß unter Beachten der Sicherheitsbestimmungen
auszuführen.

2.3. Vorbereiten der Geräte sowie Einrichtungen zum Betrieb und
     Prüfen er Betriebsbereitschaft
2.3.1. SFs-Gerätesatz P 236 TK
In Vorbereitung des Einsatzes des SFs-GS zum Betrieb sind zu
kontrollieren:
a) Die Stellungen aller Schalter des Stromversorgungseinrichtungen
   und Geräte in der Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0",
b) der Zustand und Nennwerte aller eingesetzten Sicherungen,
c) der Zustand und die Unversehrtheit aller Anschlüsse und An-
   schlußmuffen,
d) die Funktionsfähigkeit der Stromversorgung und Beleuchtung.
Die Überprüfung der Stromversorgung und Beleuchtung ist wie folgt
auszuführen:
1.  Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 am Stromverteilungs- und Schutz-
    block BKRZ in Stellung "0" und Schalter ПИT. БПCK in Stellung
    OTKЛ. schalten
2.  Netzstromversorgung des SFs-GS zuschalten - es müssen dabei
    am Stromverteilungs- und Schutzblock BKRZ die Kontrollampen
    BXOД CETЬ 1 und BXOД CETЬ 2 aufleuchten.
3.  Größe der Phasenspannung durch Umschalten der Schalter
    KOHTPOЛЬ ФA3Ы A, B, C bzw. KOHTPOЛЬ CETЬ1 (CETЬ 2) in den
    entsprechenden Stellungen messen - der Anzeigewert muß
    (200 ± 22) V betragen.
4.  Schalter in folgende Ausgangsstellungen stellen:
    - ПИTAHИE BCПOM. OБ.     ABT. OTKЛ.
    - 3УMMEP - OTKЛ.         3УMMEP
    - BO3BPAT HA CETЬ 1      ABT.
    - ПИT. БПCK              CETЬ 1
    - CETЬ 1                 1
    - CETЬ 2                 2
Dabei müssen die Kontrollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 und
ПИTAHИE BCПOM. OБ. leuchten

                                                              35

5.  Arbeit der Netzschutzeinrichtung kontrollieren - bei ordnungs-
    gemäßer Arbeit und richtiger Arbeit der Netzschutzeinrichtung
    müssen nach Drücken des Knopfes ПPOBEPKA 3AЩ. OTKЛ. die Kon-
    trollampe OПACHO aufleuchten, der Summer ertönen und die Kon-
    trollampen ПИTAHИE AПП. CETЬ 1 sowie ПИTAHИE BCПOM. OБ. ver-
    löschen.
6.  Schalter CETЬ 1 und CETЬ 2 in Stellung "0" und danach wieder
    in Stellung "1" schalten - die Kontrollampe ПИTAHИE AПП.
    CETЬ 1 und ПИTAHИE BCПOM. OБ. müssen wieder aufleuchten.
7.  Havarie-Signalisation durch Drücken des Knopfes ПPOBEPKA
    HAPУШ. 3A3EMЛ. prüfen - es müssen, solange dieser Knopf ge-
    drückt wird, die Anzeige HAPУШ. 3A3EMЛ. aufleuchten und der
    Summer ertönen.
8.  Beleuchtungseinrichtungen des Koffers durch Einschalten aller
    Lampen der Hauptbeleuchtung des Kofferaufbaus prüfen. Dabei
    leuchten die Lampen der Tarnbeleuchtung und Havariebeleuchtung
    nicht. Tür der Kofferaufbaus öffnen, wobei bei eingeschalteter
    Lichttarnung aller Lampen der Hauptbeleuchtung verlöschen und
    die Lampen der Tarnbeleuchtung aufleuchten müssen.
9.  Beleuchtung der Kabeleinführung kontrollieren, indem die
    Stecker der Beleuchtungslampen in die Buchsen OCB. B3OДA ge-
    steckt und durch Knopfdruck die Funktion der Lampen geprüft
    wird.
10. Stromversorgungsgeräte SA 008 M einschalten und mit einem
    Meßgerät die Ausgangspannung der einzelnen Richtungen prüfen,
    der Normwert beträgt (28,5 +1,5/-0,5) V,
11. Stromversorgungsblock BPA-D eingeschalten, indem der Schalter
    PEЖИMЫ in Stellung ПИT. AKK. und der Schalter ПИT. -OTKЛ. in
    Stellung ПИT. geschaltet werden.
12. Schalter KOHTP.HAПP. nacheinander in die Stellungen "220 V",
    "90 V" BЫX. CTAБ., AKK. sowie BЫXODДЫ 24 V schalten und Nenn-
    wert der Spannungen mit einem Meßgerät kontrollieren.
13. Schalter KONTPO. HAПP. am Stromversorgungsblock 1BPA-D in Stel-
    lung AKK. schalten - am Meßgerät die Spannung (24 ± 2,4) V
    der Batterie der Hauptstromversorgung angezeigt werden.

36

2.3.2. Einzelgeräte
2.3.2.1. Eigenüberprüfung der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
Die Eigenüberprüfung der Fernschreibvermittlung beinhaltet nach
deren Inbetriebnahme im einzelnen folgende Überprüfungen:
a) Überprüfen des Linienstromes,
b) Überprüfen der Ruf- und Abruf-Empfangsschaltungen des Ein-
   schubs BAP-10,
c) Überprüfen der Verbindungsleitungen.
Anmerkung:
Die Kassette BRM wird beim Einsatz der Fernschreibvermittlung
im SFs-GS nicht genutzt!

Die Eigenüberprüfung ist wie folgt auszuführen:
1. Drehschalter БKTC. 206 207 an der Rückseite des Einschubs
   BK-2 in die Stellung schalten, welche dem eingesetzten
   Fs-Endgerät und dessen Betriebsart entspricht.
2. Kippschalter CETЬ - OTKЛ. am Stromversorgungseinschub BP-1
   in Stellung CETЬ schalten, wobei am Einschub die Kontroll-
   lampe CETЬ aufleuchten muß.
3. Linienstrom in den Leitungen von den Start-Stopp-Ausgängen der
   Fernschreibsignalwandler T 230-06 wie folgt prüfen:
   - Kippschalter 1-8KAH.-9-16KAH. an der Kassette BI entspre-
     chend der Nummer des geprüften Kanals schalten.
   - Drehschalter И3M TOKA an der Kassette BI in die entspre-
     chende Stellung schalten.
   - Kippschalter ПEP. - ПP. nacheinander in die Stellung
     ПEP. sowie ПP. schalten und Tastenschalter BKЛ. mA drücken -
     die Stromstärke soll in beiden Fällen etwa 40...50 mA
     betragen
4. Ruf- und Abruf-Empfangsschaltungen des Einschubs BAP-10 wie
   folgt überprüfen:
   - Kippschalter BЫ3. - OTБ. - BЫ3. am Einschub BAP-10, Kassetten
     BAP-2 in Stellung BЫ3.- OTБ. und die Kippschalter TГ. TФ an
     der Seite des Gerätes in Stellung TГ. schalten
   - Kippschalter 3B. - OTKЛ. am Einschub BK-15 Kassette BI,
     in Stellung 3B. schalten,
   - Teilnehmer-FSM über den Fs-Anschaltkasten AStschA-M1, Kon-
      takte a1, b1 des Einschubs BAP-10, für den 1. Teilnehmer
     (nur bei Arbeit mit abgesetzter FSM) anschließen.
   - Ankommenden Ruf von Teilnehmer prüfen:
     - Kippschalter PAБ. - BЫKЛ. am Fs-Anschaltkasten AStschA-M1

                                                              37

       in Stellung BЫKЛ. schalten und Tastenschalter BЫ3. - OTБ.
       drücken - es müssen am Einschub BAP-2 die Kontrollampe
       BЫ3. .OTБ. des 1. Teilnehmers aufleuchten und außerdem
       die Klingel am Einschub BI ertönen.
     - Tastenschalter BЫ3. OTБ. loslassen - die Signalisation
       muß abgeschaltet werden.
   - Abrufsignal vom Teilnehmer prüfen, dazu:
     - Buchse AПП. mit einer einfachen Vermittlungsschnur am
       Einschub BRM mit der Buchse BЫX. AБ. des überprüften
       Teilnehmers am Einschub BP-3 verbinden.
     - Kippschalter PAБ. - BЫKЛ. am Fs-Anschaltkasten AStschA-M1
       in Stellung PAБ. schalten und Tastenschalter BЫ3. - OTБ. des 1. Teil-
       nehmers aufleuchten sowie die Klingel des Einschubs BI
       ertönen müssen.
     - Tastenschalter BЫ. - OTБ. loslassen - die Signalisation
       muß abgeschaltet werden.
   - Alle weiteren Teilnehmerschaltungen des Einschubs BAP-10
     analog überprüfen.
9. Verbindungsleitungen zu den Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
   signalwandler T 230-06 und zum Gerät BKTS oder Verbindungslei-
   tungen zu den Teilnehmern wie folgt überprüfen:
   - Buchsen dieser Leitungen (ПEP. und . - KAHAЛЫ am Einschub
     BK-15 bzw. BЯ. AБ am Einschub BAP-10) mit der Buchse ИHД.
     des Einschubs BI zusammenschalten
   - Drehschalter И3M. TOKA am Einschub BI in Stellung ИHД.
     schalten.
   - Über Fernsprechdienstverbindungen vom anderen Ende des
     überprüften Fs-Kanals "Schleife" anfordern - bei einsatzbe-
     reiter Verbindungsleitung muß der Zeiger am Milliamperemeter
     des Einschubs BI von Null ausschlagen.

2.3.2.2. Eigenkontrolle des Fernschreibsignalwandlers T 230-06
Die Eigenkontrolle des Fernschreibsignalwandlers ist wie folgt
auszuführen:
1. Bedienelemente in folgende Ausgangsstellungen stellen:
   - 27 V OTKЛ.                OTKЛ.
   - MSБ BKЛ. - 1KPAT          MSБ BKЛ.
   - MSБ BKЛ. - 2KPAT          MSБ BKЛ.

38

   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП 1KPAT   2 TЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП 2KPAT   2 TЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POC BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           4
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          HA CEБЯ
   - 1KPAT - 2KPAT             2KPAT
   Anmerkung:
   Die Schalter MSБ BKЛ. - 1KPAT und MSБ BKЛ. - 2KPAT sind nur
   bei der Arbeit im Start-Stopp-Betrieb der FSM in Stellung
   MSБ BKЛ. zu schalten.
2. Schalter 27 V - OTKЛ. in Stellung 27 V schalten, wobei der
   Indikator CETЬ und nach 8 s der Indikator HOPMA aufleuchten
   müssen.
3. Knopf KOHTP. ИЛ drücken - es müssen nacheinander von links
   nach rechts alle Indikatoren kurzzeitig aufleuchten und der
   Ziffernindikator HEИCПP. CУББЛOKA nacheinander folgende
   Ziffern anzeigen:
   1, 1., 2, 3, 4, 5, 6, 6., 7, 8, 11, 13, 14, 16, 17, 18, 19, 19.,
   20, 20., 21, 25, 25., 30, 30..
4. Knopf KOHTP. ИЛ loslassen - der Indikator ABAPИЯ leuchtetet
   kurzzeitig auf und der Ziffernindikator zeigt die Ziffer "16"
   an.
5. Knopf CБPOC drücken - der Indikator HOPMA muß leuchten.
6. Knöpfe BЫ3OB 1KPAT und BЫ3OB 2KPAT drücken - die Indikatoren
   BЫ3OB 1KPATB und Ы3OB 2KPATmüssen aufleuchten und ein akusti-
   sches Signal muß ertönen.
7. Kontrolltext nach Anschalten der FSM schreiben (beide Sektoren).
8. Schalter PAБOTA - HA CEБЯ in Stellung PAБOTA schalten und
   Schleife an Linienausgang des Fernschreibsignalwandlers schal-
   ten, indem am Teilnehmerschaltblock BAK-40F1 die Buchsen CT
   (Senden und Empfang des entsprechenden Fernschreibsignalwandler)
   mittels Verbindungsschnur zusammengeschalten werden.
9. Kontrolle gemäß Arbeitsgang 7 wiederholen.

                                                              39

2.3.2.3. UKW-Funkgerät R 105 M
Das UKW-Funkgerät ist wie folgt zum Betrieb vorzubereiten und
zu prüfen:
1. Stabantenne im Antennenfuß an der vorderen Stirnwand des
   Kofferaufbaus befestigen.
2. Sprechgarnitur/Handapparat an das Funkgerät anschließen.
3. Zustand und festen Sitz der Kabel zwischen Umformer PNS-15M
   und Funkgerät kontrollieren.
4. Kippschalter AKK. AHT. - BЫKЛ. -  12 V am Umformer PNS-15M in
   Stellung "-12 V" schalten.
5. Tastenschalter BKЛ. am Umformer PNS-15M drücken.
6. Kippschalter BKЛ. - OTKЛ. am Funkgerät in Stellung BKЛ. schal-
   ten - in den Kopfhörern der Sprechgarnitur muß bei fehlendem
   Träger der Gegenstelle das charakteristische Empfangsrauschen
   zu hören sein.
7. Betriebsbereitschaft wie folgt prüfen:
   - Meßstellenschalter in Stellung "H" (Heizspannung) schalten -
     der Zeiger des Meßinstruments muß in den farbig markierten
     Sektor ausschlagen.
   - Meßstellenschalter in Stellung "A" (Anodenspannung) schalten
     - es müssen der Zeiger des Meßinstruments mindestens 4 V an-
     zeigen und bei einwandfrei arbeitendem Funkgerät das charak-
     teristische Empfangsrauschen bei fehlendem Träger der Gegen-
     stelle in den Kopfhörern der Sprechgarnitur zu hören sein.
8. Eichgenauigkeit des Funkgerät prüfen:
   - Automatische Frequenzschaltung (AПЧ ausschalten und
     auf der Skale für die Frequenzeinstellung den rot markierten
     Eichpunkt im oberen Bereich einstellen.
   - Tastenschalter KAЛИБPATOP drücken, wurde das Schwebungsnull
     nicht genau eingestellt, muß in den Kopfhörern ein tiefer
     Ton hörbar sein.
     Ergibt sich beim Prüfen ein sehr hoher Ton oder ist kein
     Schwebungsnull vorhanden ist das Funkgerät wie folgt zu
     eichen:
     - Automatische Frequenzabstimmung ausschalten.
     - Eichpunkt genau einstellen.
     - Abdeckung der Eichkorrektur KOPPEKЦИЯ öffnen.
     - Tastenschalter KAЛИБPATOP drücken und mit einem Schrauben-
       dreher die Eichkorrektur so lange ändern, bis Schwebungs-
       null eintritt.

40

     . Abdeckung der Eichkorrektur schließen.
     . Funkgerät bei Erfordernis außerdem auf dem im unteren
       Bereich der Skale angebrachten Eichpunkt eichen.
9. Arbeitsfrequenz einstellen und Abstimmung des Funkgeräts wie
   folgt ausführen:
   - Meßstellenschalter in Stellung CBET und H-CBET schalten
     - die Skale muß beleuchtet werden.
   - Arretierung der Frequenzeinstellung УCTAHOBKA ЧACTOTЫ
     lösen und befohlene Arbeitsfrequenz einstellen.
   - Frequenzeinstellung gegen Verdrehen arretieren (CTOПOP).
   - Meßstellenschalter in Stellung TOK. AHT. Schalten.
   - Sprechtaste des Handapparats drücken.
   - Kippschalter AПЧ - BЫKЛ. in Stellung AПЧ schalten.
   - Antennenkreis mit den Bedienelementen der Antennenabstimmung
     HACTPOЙKA AHT. abstimmen der Zeiger des Meßinstruments muß
     auf maximalen Ausschlag eingestellt werden.
10. Sprechtaste des Handapparats loslassen (Sender ausschalten) -
    das Funkgerät ist zum Abwickeln des Sende- und Empfangsbetriebs
    auf der befohlenen Arbeitsfrequenz abgestimmt.

2.3.3. Komplex des SFs-Gerätesatzes P 236 TK mit dem
       SFe-Gerätesatz
zum Durchführen der Komplexkontrolle werden die Impulskanäle des
SFe-Gerätesatzes (SFe-GS) an den SFs-GS übergeben. Dazu sind nach
dem herstellen einer Dienstverbindung zwischen den diensthabenden
Mechanikern beide Gerätesätze
a) im SFs-GS die Linienseiten der Fernschreibsignalwandler am
   Teilnehmerschaltblock BAK-40F1 mit den Buchsen ПP. und ПEP.
   der entsprechenden Paare des Verbindungskabel zusammenzu-
   schalten.
b) am Teilnehmerschaltblock BAK-40F1, Nr. 3 im P 242 TN und
   Nr. 4 im P 244 TN des SFe-GS die Kanäle 7 und 8 des 1. SAS-
   Geräts auf die Leitungspaare des 1. und 2. Fernschreibsignal-
   wandlers zu schalten (analog Kanäle 7 und 8 des 2. Geräts
   mit den Fernschreibsignalwandlern 3 und 4 zusammenschalten),
c) die Bedienelemente an den Fernschreibsignalwandlern in folgende
   Ausgangsstellungen zu stellen:
   - 27 V-OTKЛ.                OTKЛ
   - MCБ BKЛ. - 1KPAT          MCБ BKЛ.
   - MSБ BKЛ. - 2KPAT          MCБ BKЛ.

                                                              41

   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2KPAT  2 TЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POS BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           4
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          PAБOTA
   - 1KPAT - 2KPAT             2KPAT
   - ДУ                        BKЛ
Die Komplexkontrolle ist wie folgt auszuführen:
1. Stromversorgung einschalten (Schalter 27 V - OTKЛ. in
   Stellung 27 V schalten) - an den Fernschreibsignalwandlern
   müssen nach weniger als 8 s die Indikatoren HOPMA aufleuchten.
   Vom Mechaniker des SFe-GS melden lassen, daß die Leuchtdioden
   HET CИГH. ИCT. ИHФ 7,8 verloschen sind.
2. Am 1. und 2. Fernschreibsignalwandler nacheinander die Knöpfe
   BЫ3OB 1KPAT und BЫOB 2KPAT drücken. Dabei müssen am 3. und
   4. Fernschreibsignalwandler die entsprechenden Kontrollampen
   BЫ3OB 1KPAT und BЫOB 2KPAT aufleuchten und ein akustisches
   Signal ertönen. Analog Rufübertragung vom 3. und 4. Fern-
   schreibsingalwandler zum 1. und 2. Fernschreibsignalwandler
   überprüfen.
3. Kontrolltext von der Sende-FSM (1. Fernschreibsignalwandler,
   1. Sektor) zur Empfangs-FSM (3. Fernschreibsignalwandler,
   1. Sektor) schreiben.
4. Kontrolle analog für alle Sektoren und alle Fernschreibsignal-
   wandler durchführen.

2.3.4. Zusatzausrüstung
2.3.4.1. Wechselsprechanlage UPA-2
Die Betriebsbereitschaft der Wechselsprechanlage ist wie folgt
zu prüfen:
1. Anschluß der Verbindungs- und Stromversorgungskabel sowie
   der Mikrofone prüfen.
2. Kippschalter in folgende Ausgangsstellung stellen:
   a) am Bedienpult PSW
     - BKЛ. - OTKЛ.            OTKЛ.
     - CЛЖ. CB. - PAДИO        CЛЖ. CB.

42

   b) am Pult PSK
      - ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.)    OTKЛ.
      - CЛЖ. CB. - PAДИO       CЛЖ. CB.
      - БЧB - OTKЛ.            OTKЛ.
      - УПP. (BKЛ. - OTKЛ.)    OTKЛ.
3. Wechselsprechverbindung zwischen dem Bedienpult PSW und Pult
   PSK wie folgt prüfen:
   - Stromversorgung dieser Pulte einschalten, indem die Netz-
      schalter ПИT. dieser Pulte in Stellung BKЛ. geschaltet wer-
      den.
    - Sprechtaste eines Mikrofons an einem dieser Pulte drücken
      und die Lautstärkeregler in die Stellung der maximalsten
      Verstärkung drehen.
    - Arbeit des Empfangsverstärkers überprüfen, indem einige
      Worte in das Mikrofon bei gedrückter Sprechtaste gesprochen
      werden. Diese Worte müssen am anderen Pult hörbar sein.
    -Verbindung vom anderen Pult aus analog prüfen.
4. Funkverbindung von der Wechselsprechanlage über das UKW-Funk-
   gerät R 105 M kontrollieren:
   - Kippschalter AKK. ABT. BЫKГ. - 12 V am Umformer PNS-15M
     in Stellung "-12 V" schalten und Tastenschalter BKЛ. drücken.
   - Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) eines beliebigen Pultes in
     Stellung BKЛ. schalten.
   - Kippschalter CГЖ. CB. - PAДИO in Stellung CГЖ. CB. schalten
     und Ruf über Funk aus dem Kofferaufbau durchführen.
   - Kippschalter CГЖ. CB. - PAДИO bei einem anliegenden Ruf über
     Funk in Stellung PAДИO schalten. Sprechtaste drücken und
     Teilnehmer rufen - die Kontrollampe PAДИO am Pult muß leuch-
     ten.
   - Sprechtaste loslassen - das Funkgerät wird auf Empfang umge-
     schaltet; die Lautstärke beim Empfang kann mit dem Potentio-
     meter ГPOMKOCTЬ eingestellt werden.
   - Funkverbindung aus dem Fahrerhaus analog durchführen und
     prüfen.
5. Kippschalter ПИT. (BKЛ. - OTKЛ.) nach der Überprüfung in
   Stellung OTKЛ. schalten und Potentiometer ГPOMKOCTЬ in die
   Mittelstellung drehen.
Anmerkung:
Die Überprüfung des UKW-Funkgeräts R 105 M im Zusammenwirken mit
der Wechselsprechanlage UPA-2 in der Betriebsart PAДИO ist nur
auf der befohlenen Arbeitsfrequenz gestattet!

                                                              43

2.3.4.2. Filterventilationsanlage FWUA-100N-12
Die Stromversorgung der Filterventilationsanlage wird bei ange-
legter Wechselspannung 380 V mit Wechselspannung und bei Not-
strombetrieb von den Akkumulatoren über das Stromversorgungsgerät
BPSSh-M sichergestellt.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt einzuschalten und zu
prüfen:
1. Kabelanschluß zwischen Filterventilationsanlage und Stromvers-
   sorgungsgerät BPSSh-M kontrollieren.
2. Lufteintritts- und Abgasaustrittsöffnung der Heiz- und
   Lüftungsanlage OW-65 im Kofferaufbau schließen.
3. Schutzdeckel des Vorfilters durch Drehen des Griffes bis zum
   Anschlag öffnen.
4. Türen und sämtliche anderen Öffnungen des Kofferaufbaus
   schließen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung
   ФBУ schalten.
6. Hahn am Manometer der Kontrolltafel der Filterventilations-
   anlage in Stellung ПOДПOP. stellen.
7. Stromversorgung einschalten und Filterventilationsanlage etwa
   30...60 s bei geschlossenem Luftaustrittsstutzen arbeiten las-
   sen.
8. Deckel am Ausgang des Luftkanals (-rohrs) durch Drehen der
   Kappe entgegen der Uhrzeigerrichtung allmählich öffnen, bis
   der Anzeigewert am Manometer der Kontrolltafel mindestens
   245 Pa beträgt.
9. Leistung (Luftstau) der Filterventilationsanlage nach der Um-
   rechnungstabelle bestimmen - die Leistung soll mindestens
   100 m3/h betragen.
Entspricht die Leistung der Filterventilationsanlage nicht dem
Normwert, sind folgende Arbeitsgänge auszuführen:
1. Türen des Kofferaufbaus und Luftaustrittsstutzen vollständig
   schließen.
2. Hahn am Manometer der Kontrolltafel in Stellung
   ПPOИ3BOДИTEЛЬHOSTЬ stellen.
3. Leistung der Filterventilationsanlage mittels Manometer und
   Umrechnungstabelle erneut bestimmen. Bei Notwendigkeit kann
   die Filterleistung mit Hilfe des Dämpfers korrigiert werden.
   Entspricht der Überdruck im Kofferaufbau nicht dem Normwert -
   trotz maximaler Leistung der Filterventilationsanlage - ist die
   Hermetisierung des Kofferaufbaus zu prüfen.

44

Die Funktionskontrolle der Filterventilationsanlage bei Batterie-
stromversorgung (Notstromversorgung) ist analog auszuführen.
Die Filterventilationsanlage ist wie folgt nach der Funktions-
kontrolle auszuschalten:
1. Stromversorgung der Filterventilationsanlage mit dem Schalter
   der Kontrolltafel ausschalten.
2. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung
   OTKЛ. schalten.
3. Kappe auf den Luftaustrittsstutzen bis zum Anschlag fest-
   schrauben.
4. Schutzdeckel des Vorfilters schließen.
Die Kappe (Folie) des Vorfilters ist nur beim Verwenden der Fil-
terventilationsanlage zum Schutz vor radioaktiven Stoffen, che-
mischen Kampfstoffen und biologischen Kampfmitteln abzunehmen.
Dazu sind
1. die Schutzkappe und der Flansch abzunehmen,
2. die Kappe abzunehmen und in den Ersatzteilsatz abzulegen.
3. die Schutzkappe und der Flansch wieder aufzusetzen.
Das Öffnen des Vorfilters ist beim Verwenden der Filterventila-
tionsanlage als Lüfter des Kofferaufbaus Verboten! Die Filterven-
tilations ist zu konservieren, sofern sie nicht benötigt
wird.

2.3.4.3. Heiz- und Lüftungsanlage OW-54
Der Einsatz der Heiz- und Lüftungsanlage (Anlage OW-65) ist ge-
mäß der A 05071/410 durchzuführen. Die nachstehend angegebenen
Arbeitsgänge enthalten spezifische Besonderheiten, die durch den
Einsatz im SFs-GS bedingt sind.

Die Anlage OW-65 wird Über das Stromversorgungsgerät BPSSh-M im
SFs-GS betrieben. Sie ist wie folgt in der Betriebsart HEIZEN
einzuschalten und zu prüfen:
1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung OTOПЛEHИE stellen.
2. Füllstand des Kraftstoffbehälters der Anlage OW-65 prüfen
   und ggf. DK nachzufüllen.
3. Kraftstoffhahn und Abgasaustrittsstutzen für die Warmluft
   öffnen.
4. Hebel zum Schließen des Luftansaugschachtes bis zum Anschlag
   entgegen der Uhrzeigerrichtung stellen.
5. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung

                                                              45

   OB-65 schalten (Gleichspannung 12 V liegt an der Bedientafel
   der Anlage OW-65 an; der Ventilator läuft an).
6. Schalter BKЛ. CBEЧИ, um die Glühkerze in der Brennerkammer der
   Anlage OW-65 zum Glühen zu bringen, an der Bedientafel ein-
   schalten und 20...30 s in dieser Stellung halten - die Funk-
   tion der Glühkerze kann an dem Anzeigeelement KOHTPOЛЬ
   PA3OГPEBA CBEЧИ überprüft werden (Glühfaden im Inneren muß
   hellrot glühen).
7. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. der Bedientafel in Stel-
   lung ЧACTИЧH. (1/2) schalten (äußerste rechte Stellung) - der
   Elektromotor der Anlage OW-65 muß anlaufen.
8. Glühkerze etwa 30 s nach dem Anlaufen des Elektromotors aus-
   schalten bzw. Einschaltvorgang in der genannten Reihenfolge
   wiederholen, wenn 3 min nach dem Anlaufen des Elektromotors
   die grüne Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ OTOПИTEЛЯ
   nicht leuchtet.
9. Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧACTИЧH. nach einer Betriebszeit
   der Anlage OW-65 von etwa 10...15 min in Stellung ПOЛH. (1)
   schalten (Mittelstellung) - die Anlage OW-65 muß mit voller
   Leistung arbeiten. In der Stellung ЧACTИЧH. darf die Anlage
   OW-65 höchstens 1 h arbeiten! Bei der Temperatur unter -20 °C
   im Kofferaufbau, wenn der Elektromotor bei Halblastbetrieb
   zu lange läuft, ist das Anlassen der Anlage OW-65 im Voll-
   lastbetrieb gestattet.
10. Funktion der Anlage OW-65 bei Batteriestromversorgung wie
   folgt prüfen:
   - Schalter PEЖ. БAT. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in
     Stellung PA3P. und Schalter POД ПИT. in Stellung OTKЛ. bei
     anliegender Wechselspannung schalten.
     - Funktion der Anlage OW-65 entsprechend den Arbeitsgängen
       6 bis 9 kontrollieren - die Arbeit der Anlage OW-65 darf
       nicht unterbrochen werden.
Liegt ein Netzausfall vor, kann gleichfalls die Stromversorgung
der Anlage OW-65 durch die Akkumulatoren des Kofferaufbaus sicher-
gestellt werden. Die Anlage OW-65 ist dabei entsprechend Arbeits-
gang 10 auf Batteriestromversorgung umzuschalten. Das Anlassen
der Anlage OW-65 über die Akkumulatoren des Kofferaufbaus ist
nur in Ausnahmefällen zulässig.
Die Funktionskontrolle in der Betriebsart LÜFTEN DES KOFFERAUFBAUS
ist wie folgt auszuführen:

46

1. Hebel OTOПЛEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ am Gehäuse der Anlage OW-65 in
   Stellung BEHTИЛЯЦИЯ stellen und Lufteintrittsstutzen so ein-
   stellen, daß Luft von außen angesaugt wird.
2. Kraftstoffhahn schließen.
3. Überdruckventil öffnen.
4. Schalter HAГP. am Stromversorgungsgerät BPSSh-M in Stellung
   BEHT. und Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧSCTИЧH. der Bedientafel
   in Stellung ЧSCTИЧH. (Teilbetrieb) schalten.
Die Anlage OW-65 wird automatisch ausgeschaltet, wenn die Tempera-
tur im Kofferaufbau auf den normalen Wert von +20 °C ± 5 K ange-
stiegen ist.
Zum Ausschalten der Anlage OW-65 ist der Kraftstoffhahn zu schlie-
ßen oder der Zugschalter OTKЛ. - ПOЛH. - ЧSCTИЧH. der Bedientafel
in Stellung ЧSCTИЧH. zu schalten. Dabei wird der Anlage OW-65
kein Kraftstoff mehr zugeführt. Der Elektromotor, der den Ventila-
tor antreibt, arbeitet weiter zum Durchlüften der Verbrennungs-
kammer. Er arbeitet so lange, bis sich die Temperatur in der Ver-
brennungskammer der Anlage OW-65 auf +40 °C verringert hat. Danach
schaltet sich der Elektromotor selbständig ab, welches durch Ver-
löschen der grünen Kontrollampe УKA3ATEЛЬ PAБOTЫ OTOПИTEЛЯ
signalisiert wird. Die Anlage OW-65 darf erst nach dem Verlöschen
der genannten Signale erneut in Betrieb genommen werden.
Die Überhitzungsschutzschaltung schaltet bei einer Temperatur
von +110 °C ± 20 K das Abschaltrelais ein und die Kraftstoffpumpe
sowie das elektromagnetische Ventil aus. Dabei wird der rote Knopf
des Thermorelais PEЛE ПEPEГPEBA freigegeben.
Nach Beseitigung der Ursache der Überhitzung der Anlage OW-65
können der rote Knopf des Thermorelais gedrückt und die Anlage
OW-65 erneut angelassen werden.
Beim Betrieb der Anlage OW-65 kann im Kofferaufbau ein Überdruck
entstehen, wenn alle Öffnungen geschlossen sind. Das Kann zu einem
Staudruck von Warmluft im Heizkörper sowie zur Überhitzung und
automatischen Abschaltung führen. Deshalb ist im Kofferaufbau
die Lüfterklappe zu öffnen.
Soll die Anlage OW-65 nicht Frischluft von außen ansaugen, son-
dern bereits angewärmte Luft aus dem Kofferaufbau, ist die Lüf-
terklappe zu schließen.

                                                              47

2.3.4.4. Klimaanlage 1K22
Die Funktion der Klimaanlage und die Arbeitsweise derselben in den
verschiedenen Betriebsarten sind wie folgt zu prüfen:
1. Hülle vom Verdichter-Kondensationsaggregat (KKA) abnehmen.
2. Deckel des in den Kofferaufbau hineinragenden Luftschachtes
   öffnen.
3. Klappe des Deckenluftschachtes öffnen, indem die Arretierung
   der Handkurbel gelöst, Der Handgriff nach unten geklappt und
   die Handkurbel in Zeigerrichtung OTKPЫTO bis zum Anschlag
   gedreht werden.
4. Zuführung von Außenluft bei Notwendigkeit in den Kofferaufbau
   gewährleisten, wobei die Klappe der am Boden der Abdeckung
   des Luftaufbereitungsaggregats (BOA) befindlichen Außenluftzu-
   führung geöffnet werden muß. Dazu ist die entsprechende Kurbel
   in Zeigerrichtung bis zum Anschlag zu drehen.
5. Automatischen Sicherungsschalter am Schaltpult (ПУ) der Klima-
   anlage einschalten - das Vorhandensein der Spannung wird durch
   eine grüne Kontrollampe angezeigt.
6. Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB zum Einschalten
   der Klimaanlage (Betriebsart KÜHLUNG- AUTOMATIK) in Stellung
   OXЛAЖДEHИE, Wahlschalter OTKЛ. - BKЛ No. 1 - BKЛ. No 1,2 in eine
   Stellung gemäß Tabelle 4 und Schalter ABTOMAT - OTKЛ. -
   PУЧHЙ in Stellung ABTOMAT schalten - die Klimaanlage wird
   eingeschaltet, wenn die am Temperaturregler eingestellte
   Temperatur um ca. 2 °C höher als die Kofferaufbau vorhan-
   dene ist.
   Wenn sich die Klimaanlage eingeschaltet hat, ist mit der
   Klappe der Außenluftzuführung die von außen in den Kofferauf-
   bau strömende Frischluftmenge zu regulieren.
   Tabelle 4 Stellung des Wahlschalters OTKЛ. - BKЛ. No 1-
             BKЛ. No 1,2
   ------------------------------------------------------------------
   Frischlufttemperatur         Stellung des Schalters
   in Grad Celsius                                                    
   5...15                       OTKЛ.
   15...25                      BKЛ No 1.
   25 und höher                 BKЛ. No 1,2

7. Klimaanlage in der Betriebsart HANDBETRIEB in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГEB
   in Stellung OXЛAЖДEHИE, der Schalter OTKЛ. - BKЛ. No 1 -

48

   BKЛ. No 1,2 in eine Stellung gemäß Tabelle 4 und der Schalter BATOMAT - OTKЛ. - PУЧHOЙ geschaltet werden.
   Dabei müssen die Klappe der Außenluftzuführung der Klimaanla-
   ge und der Deckel des Luftansaugschachtes der Heiz- und Lüf-
   tungsanlage OW-65 geschlossen werden (Rezirkulation).
   Anmerkung:
   Wenn sich in der Betriebsart KÜHLUNG die Klimaanlage ausschal-
   tet und die Kontrollampe ABARPИЯ aufleuchtet, müssen zum erneu-
   ten Einschalten erst alle Schalter in die Stellung OTKЛ. über-
   führt und danach in die entsprechenden Stellungen geschaltet
   werden.
8. Klimaanlage in der Betriebsart HEIZUNG in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXOЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB
   in Stellung OБOГPEB und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. - PУЧHOЙ
   in Stellung ABTOMAT oder PУЧHOЙ, je nachdem, ob automatischer
   oder Handbetrieb gewählt wird, geschaltet werden. Die Frisch-
   luftzuführung wird wie in der Betriebsart KÜHLUNG geregelt.
   Bei Notwendigkeit kann die Klappe des Überdrucks im Koffer
   zur Regelung herangezogen werden.
9. Klimaanlage in der Betriebsart VENTILATION in Betrieb nehmen,
   indem der Schalter OXOЛAЖДEHИE - BEHTИЛЯЦИЯ - OБOГPEB
   in die Stellung BEHTИЛЯЦИЯ und der Schalter ABTOMAT - OTKЛ. -
   PУЧHOЙ in Stellung PУЧHOЙ geschaltet werden. Dazu müssen die
   Klappen der Frischluftzuführung und des Überdrucks im Koffer
   geöffnet sein.
10. Alle Schalter zum Ausschalten der Klimaanlage in Stellung
   OTKЛ. und automatische Sicherungsschalter in die Stellung
   BЫKЛ. schalten.

2.4. Betriebsdienst
2.4.1. Herstellen der Dienstverbindungen
Vor beginn der Arbeit ist mit allen Gerätesätzen der Nachrichten-
zentrale, die mit dem SFs-GS zusammenarbeiten, die Sicherstellung
der Dienstverbindungen zu kontrollieren.
Fernsprechdienstverbindungen werden mit dem Fernsprechkonzentrator
KTS-25 organisiert.

                                                              49

2.4.2. Bedienung der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
2.4.2.1. Bedienpersonal
Die Fernschreibvermittlung TG-15/10M1 wird durch einen Fern-
schreiber bedient.

2.4.2.2. Vermitteln der Fernschreibmaschinen mit den Start-Stopp-
         Ausgängen der Fernschreibsignalwandler T 230-06
Zum Herstellen der Verbindung über die Fernschreibsignalwandler
T 230-06 sind folgende Bedienhandlungen erforderlich:
1. Buchse ПEP. und П. des erforderlichen Fs-Kanals am Einschub
   BK-15 mit einer doppeladrigen Schnur mit den Buchsen ПEP. und
   П. des Arbeitsplatzes am Einschub BAP-10 verbinden.
2. Schalter des Arbeitsplatzes in Stellung KAH. schalten.
3. Linienstromstärke im Empfangs- und Sendestromkreis messen
   sowie einregeln.

2.4.2.3. Vermitteln von Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
         signalwandler T 230-06 mit Fernschreibteilnehmern
Die Start-Stopp-Ausgänge der Fernschreibsignalwandler mit den Teil
nehmern sind wie folgt zu vermitteln:
1. Buchsen ПEP. und ПP. des Fs-Kanals am Einschub BK-15 mit einer
   doppeladrigen Schnur mit den Buchsen ПEP. und ПP. des Einschubs
   BAP-10 des entsprechenden Teilnehmers verbinden.
2. Linienstrom im Empfangsstromkreis messen und bei Notwendigkeit
   mit dem Potentiometer PEГЛЛИP. TOKA an der Kassette BAP-2
   nachregeln.
3. Schreibverkehr anhand der blinkenden Kontrollampe KOHTP. PAБ.
   bei gedrücktem Tastenschalter KOHTP. PAБ. kontrollieren.
Beim Betriebsdienst ist zu beachten:
a) Nach Beendigung des Verkehrs muß der Teilnehmer vom Fs-An-
   schaltkasten AStschA-m1 des Abrufsignal geben, wobei am Ein-
   schub BAP-10 die Kontrollampe BЫ3. - OTБ. aufleuchten und
   die Klingel der Kassette BI ertönen müssen. Der Vermittlungs-
   fernschreibmaschine trennt daraufhin die Verbindung.
b) Muß mit Umsetzer- oder Teilnehmereinrichtungen verschiedener
   Teilnehmerschaltungen gearbeitet werden, sind die Verbindungen
   mit einfachen Schaltschnüren herzustellen, indem die verschie-
   denen Buchsen BЫX. УП und BЫX. AБ verbunden werden.

50

2.4.2.4. Vermitteln von Fernschreibteilnehmern und Start-Stopp-
         Ausgängen der Fernschreibsignalwandler T 230-06, welche
         nicht fest auf die Fernschreibvermittlung geschaltet
         sind
Wenn Start-Stopp-Ausgänge von Fernschreibsignalwandlern nicht
ständig auf die Fernschreibvermittlung aufgelegt sind, ist die
Vermittlung zwischen einem Teilnehmer und einem Kanal über die
Fernschreibsignalwandler sicherzustellen. Dabei ist zu beachten:
a) Die Vermittlungsfernschreibmaschine muß den Betriebsmechaniker der
   Endstelle über den Fernsprechkonzentrator KTS-25 rufen und
   die erforderliche Verbindung anfordern.
b) Der Betriebsmechaniker der Endstelle schaltet an seinem
   Gerät BKTS den erforderlichen Start-Stopp-Ausgang an den
   Einschub BK-15 an.
c) Die Vermittlung und die Kontrolle des Verkehrs zwischen dem
   Teilnehmer und dem Start-Stopp-Ausgang ist durch die Vermitt-
   lungsfernschreibmaschine analog Teil B, Abschn. 2.4.2.6., abzuwickeln.

2.4.2.5. Transitschaltungen
Die Start-Stopp-Ausgänge unterschiedlicher Endgeräte sind über die
Kassetten BÄRT, gleicher Typen über die Kassetten BT oder BÄRT,
zu verbinden. Die Arbeiten sind wie folgt auszuführen:
1. Buchsen ПEP. - ПP. KAH. des 1. Start-Stopp-Ausgangs über Ver-
   mittlungsschnüre mit den Buchsen ПEP. - ПP. der Seite A der
   Transitschaltung, die Buchsen ПEP. - ПP. des n-ten Start-Stopp-
   Ausgangs mit den Buchsen ПEP. -ПP. der Seite B verbinden.
2. Strom in den angeschlossenen Stromkreis mit dem Meßinstru-
   ment der Kassette BI prüfen und bei Notwendigkeit den Linien-
   strom (45 ± 5) mA mit dem entsprechenden Potentiometer an der
   Kassette BÄRT einregeln.
3. Teilnehmer von der bevorstehenden Transitschaltung in Kennt-
   nis setzen.
4. Verbindung überwachen anhand des Flackerns der Glimmlampe
   der Transitschaltung bei gedrücktem Tastenschalter KOHTP. PAБ.
   A > Б bzw. KOHTP. PAБ. Б > A.
Bei Verbindungsunterbrechung mit einem Teilnehmer sind folgende
Bedienhandlungen auszuführen:
1. Transitverbindung trennen.
2. Anschaltung in Richtung der gestörten Verbindung und Ursache
   des Ausfalls aufklären.

                                                              51

3. Verbindung herstellen und erneut die Transitverbindung schal-
   ten.
Nach Beendigung es Transitverkehrs soll jeder Teilnehmer von
seiner FSM mindestens 10 Kombinationen "PУC" senden, wobei am
Einschub BK-15 die Kontrollampe OTБ. der Transitschaltung auf-
leuchten und die Klingel ertönen müssen.
nach Erhalt des Abrufsignals überzeugt sich der Vermittlungsfern-
schreiber davon, daß die Glimmlampe nicht mehr blinkt, fragt
die Teilnehmer ab und trennt sämtliche Transitschaltungen.

2.4.2.6. Vermitteln eines Start-Stopp-Ausgangs mit einer Duplex-
         Fernschreibstelle über die Fernschreibvermittlung
         TG-15/10M1
Der Start-Stopp-Ausgang ist mit einer Duplex-Fernschreibstelle
über die Fernschreibvermittlung wie folgt zu vermitteln:
1. Buchsen ПEP. und ПP. der Kanalschaltung des Einschubs BK-15
   mittels Vierdraht-Vermittlungsschnur mit den Buchsen BЫX. AБ
   der Teilnehmerschaltungen des Einschubs BAP-10 verbinden.
2. Strom in den Empfangs- und Sendestromkreisen des Start-Stopp-
   Ausgangs mit dem Meßgerät des Einschubs BK-15 prüfen und bei
   Notwendigkeit einregeln.
3. Kippschalter BЫ3. - OTБ. - BЫ3. der Teilnehmerschaltungen in
   Stellung BЫ3. schalten.
4. Verkehr anhand der flackernden Glimmlampe KOHTP. PAБ. bei
   gedrücktem Tastenschalter verfolgen.
Die Verbindung ist beim Aufleuchten der Kontrollampe BЫ3. - OTБ.
oder wenn die Klingel ertönt zu trennen. Vorher ist jedoch noch
die Verkehrsbeendigung anhand der flackernden Glimmlampe zu
kontrollieren.

2.4.3. Herstellen zirkularer Fernschreibverbindungen
2.4.3.1. Block für Zirkularvebindungen BCS-10M
Der Block für Zirkularverbindungen ist direkt mit der Fernschreib-
vermittlung TG-15/10M1 gekoppelt. Mit ihm ist es möglich, Fern-
schreiben gleichzeitig mit mehreren FSM zu empfangen oder von einer
FSM in mehrere Richtungen zu senden.
Der Block arbeitet mit den Start-Stopp-Ausgängen der Fernschreib-
signalwandler T 230-06, die an die ersten 5 Blöcke BK-2 der Fern-
schreibvermittlung TG-15/10M1 angeschlossen sind.

52

2.4.3.2. Herstellen der Arbeitsbereitschaft
Die Arbeitsbereitschaft ist wie folgt herzustellen:
1. Kippschalter CETЬ- OTKЛ. in Stellung CETЬ schalten - die
   Kontrollampen 110 V und 24 V müssen leuchten. Die Kontroll-FSM
   ist auch an diesem Block nicht angeschlossen.
2. Tastenschalter KONTPOПЬ zur Kontrolle der Spannungen 110 V und
   24 V drücken.

2.4.3.3. Empfang von Fernschreiben
Zum Empfang von Fernschreiben mit mehreren Empfangs-FSM ist die
Buchse TPAH3. KAH. des Blocks für Zirkularverbindungen mittels
einer Klinkenschnur mit der Empfangsbuchse des entsprechenden
Kanals (ПP. KAHAЛ am Block BK-2) zu verbinden.
Die zusätzlichen Empfangs-FSM sind mit Klinkenschnüren mit den
Buchsen BЫX. der Blöcke BK-2 zu verbinden.
Anmerkung:
Es sind die Ausgänge der Blöcke BK-2 zu verwenden, die nicht
auf reale Nachrichtenkanäle geschaltet sind. Die Fernschreib-
signalwandler T 230-06 der verwendeten Ausgänge müssen zu diesem
Zweck in die Betriebsart HA CEБЯ geschaltet werden.

Mit dem Schalter OTKЛ.- ЦPK am Block für Zirkularverbindungen
werden die FSM wie folgt zugeschaltet:
1. Schalter OTKЛ- ЦPK in Stellung ЦPK schalten.
2. Tastenschalter ПУCK drücken - die Kontrollampen 100 V und 24 V
   müssen verlöschen.
3. Linienströme an den Anschalttafeln der FSM bei Notwendigkeit
   nachregeln.
4. Empfang mit den Tastenschaltern KOHTP. PAБ. kontrollieren -
   die Glimmlampen über den Tastenschaltern müssen flackern, wenn
   ein Signal empfangen wird.

2.4.4. Aufnahme von Fernschreibverbindungen
2.4.4.1. Arbeit im Zweisektorenbetrieb
Im Zweisektorenbetrieb können als Sender und Empfänger der Fern-
schreibinformationen nur FSM verwendet werden (siehe Tabelle der Be-
triebsarten ortsseitig). Die Verbindungsaufnahme ist wie folgt
auszuführen:

                                                              53

1. Ausgangsstellungen der Medienelemente an den Fernschreibsignal-
   wandlern einstellen:
   - 27 V - OTKЛ.              OTKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 1KPAT          MCБ BKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 2KPAT          MCБ BKЛ.
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POS BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           gemäß Tabelle der Arbeitsgeschwin-
                               digkeit (Frontdeckel)
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          PAБOTA
   - 1KPAT - 2KPAT             2KPAT
2. Impulskanal des Fernschreibsignalwandlers im SFs-GS mit dem
   Impulskanal des entsprechenden SAS-Gerätes zusammenschalten
   lassen.
3. Schalter 27 V - OTKЛ. in Stellung 27 V schalten. Dabei müssen
   die Indikatoren CETЬ und PAБOTA am Fernschreibsignalwandler und
   der Indikator CЛT an der Signaltafel StschS001 leuchten. Danach
   können Informationen von der Sende-FSM gesendet werden.
Um den Fernschreiber oder diensthabenden Mechaniker der Gegenstelle
zu rufen, ist der Knopf BЫ3OB am Fernschreibsignalwandler T 230-06
oder Knopf BЫ3OB TEXHИKA an der Signaltafel StschS001 zu betäti-
gen. nach Aufleuchten der entsprechenden Indikatoren und Ertönen
eines akustischen Signals ist der Schalter 3C - OTKЛ. in Stellung
OTKЛ. zu schalten, wobei die akustische Signalisation abgeschaltet
wird. Nach Beendigung der Dienstverbindung ist der Schalter 3C -
OTKЛ. wieder in die Stellung 3C zu schalten.
bei Erhalt eines Rufes von der Gegenstelle, wobei die entsprechende
Signalanzeige aufleuchtet und ein akustisches Signal ertönt, ist
der Schalter 3C - OTKЛ. in Stellung OTKЛ. zu schalten und der Knopf
BЫ3OB (BЫOB TEXHИKA) des entsprechenden Sektors bis zum Verlö-
schen der Signalanzeige zu drücken. Danach kann das Dienstgespräch
geführt werden. Nach Abschluß des Dienstgespräches ist der Schalter
3C - OTKЛ. wieder in Stellung 3C zu schalten.

54
2.4.4.2. Arbeit im Einsektorenbetrieb
Die Verbindungsaufnahme im Einsektorenbetrieb ist wie folgt aus-
zuführen:
1. Ausgangsstellungen der Bedienelemente an den Fernschreibsignal-
   wandler einstellen:
   - 27 V - OTKЛ.              OTKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 1KPAT          MCБ BKЛ.
   - MCБ BKЛ. - 2KPAT          2KPAT
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 1KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM OKOHEЧ. AПП. 2KPAT  2 ЛГA
   - PEЖИM AППAP.              7.41
   - 2400/1200 бит/c           1200 бит/c
   - 3AЩИTA/POC                POS BKЛ.
   - CKOPOCTЬ PAБOTЫ           gemäß Tabelle der Arbeitsgeschwin-
                               digkeit (Frontdeckel)
   - 3C - OTKЛ.                3C
   - PAБOTA - HA CEБЯ          PAБOTA
   - 1KPAT - 2KPAT             1KPAT

2.5. Abbau des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Der Abbau ist nach dem Abmelden der Nachrichtenverbindungen wie
folgt auszuführen:
1. Stromversorgung sämtlicher Geräte, Blöcke und Einrichtungen
   abschalten (Stellung OTKЛ., BЫKЛ. oder "0").
2. Sämtliche Schalter an den Geräten, Blöcken und Einrichtungen
   in die Ausgangsstellungen schalten.
3. Stromversorgung vom SFs-GS abschalten, Spannungslosigkeit
   prüfen und Stromversorgungskabel trennen sowie aufnehmen.
4. Abgesetzte Fernsprechapparate abbauen.
5. Kanal- und Ortskabel trennen sowie am festgelegten Platz
   unterbringen.
6. Genutztes Zubehör reinigen, verpacken und zuverlässig
   befestigen.
7. Befestigung der Geräte, Blöcke sowie Einrichtungen kontrol-
   lieren, visuelle Durchsicht durchführen, festgestellte Mängel
   beseitigen und SFs-GS zur Verlegung vorbereiten.
8. Funktionskontrolle des UKW-Funkgeräts R 105 M und der Wechsel-
   sprechanlage UPA-2 durchführen.

                                                              55

9.  Erdbohrer/Erdstecker herausdrehen und reinigen.
10. Erdungskabel reinigen, aufwickeln und am Aufbewahrungsort
   ablegen.
11. Zustand sowie Befestigung des Zubehörs an der äußeren Koffer-
   aufbauwand kontrollieren und die Kabeleinführungen verriegeln.

2.6. Schutz der Nachrichtenkräfte des SFs-Gerätesatzes P 236 TK
     vor den Wirkungen von Massenvernichtungswaffen des Gegners
Der Schutz der Nachrichtenkräfte vor Massenvernichtungswaffen
(MVW) des Gegners wird erreicht,
a) durch den rechtzeitigen pioniertechnischen Ausbau der Stellung
   und das Ausnutzen der natürlichen Schutzeigenschaften des Ge-
   ländes sowie der vorhandenen Deckungen,
b) durch Nutzen der persönlichen Schutzausrüstung der struk-
   turmäßigen Geräte und Mittel zum Durchführen der Kernstrah-
   lungs- und chemischen Kontrolle,
d) durch Nutzen der Filterventilationsanlage, die ein Einströmen
   von radioaktiven Stoffen, chemischen Kampfstoffen und biologi-
   schen Kampfmittel in den Kofferaufbau verhindert.
Die Benachrichtigung und Warnung der Nachrichtenkräfte über den
Einsatz vom MVW durch den Gegner kann über die Dienstverbindungen
oder über das UKW-Funkgerät R 105 M erfolgen. Nach dem Erhalt
des Signals oder der Feststellung über den Einsatz von MVW durch
den Gegner ist von den Nachrichtenkräften die persönliche Schutz-
ausrüstung anzulegen.
Danach ist die Filterventilationsanlage des SFs-GS auf den Schutz
betrieb in folgender Reihenfolge umzuschalten:
1. Fenster des Kofferaufbaus mit den Abdeckungen, Deckel der Ven-
   tilatoren und Fenster des Fahrerhauses fest schließen.
2. Öffnungen für die Luftzufuhr der Heiz- und Lüftungsanlage sowie
   der Klimaanlage schließen.
3. Filterventilationsanlage in Betrieb nehmen.
4. Persönliche Schutzausrüstung im Kofferaufbau bei Erreichend des
   geforderten Druckes ablegen. Wird der Druck 245 Pa nicht er-
   reicht, ist es verboten, die persönliche Schutzausrüstung ab-
   zulegen!
Beim Verlassen bzw. Betreten des Kofferaufbaus ist folgende
Ordnung einzuhalten:
1. Persönliche Schutzausrüstung vor dem Öffnen der Tür(en) anlegen.
2. Leistung der Filterventilationsanlage auf 50% verringern.

56

3. Kofferaufbau betreten/Verlassen.
4. Tür(en) dicht schließen und nach einer zeit von etwa
   15...20 min die persönliche Schutzausrüstung ablegen, wenn
   der Druck mindestens 245 Pa beträgt.

3. Wartung
Die Wartung des SFs-GS umfaßt
a) das Prüfen der Vollzähligkeit,
b) Reinigungsarbeiten und beseitigen von Schutz, Korrosion,
   Feuchtigkeit und Deformationen sowie Maßnahmen zum Schutz
   gegen äußere Einflüsse,
c) das Prüfen der Funktionsfähigkeit gemäß den Bestimmungen der
   Anleitung zur Nutzung und das beseitigen von elektrischen
   sowie mechanischen Mängeln mit dem strukturmäßigen Werkzeug,
d) die Funktions- und Normwertüberprüfungen,
e) das Austauschen defekter Teile und den Einsatz von Teilen mit
   gleichen Kennwerten.
Bei der Wartung sind neben den Bestimmungen der A 040/1/012 War-
tung der Nachrichtenausrüstung die Festlegungen der gerätebezoge-
nen Wartungstechnologien einzuhalten.

4. Fehler, mögliche Ursachen und Beseitigung
Beim Beseitigen von Fehlern/Störungen sind die geltenden ASAO,
TGL-Bestimmungen sowie die Festlegungen dieser Anleitung zu
be3achten und einzuhalten.
Es ist verboten, mechanische Instandsetzungsarbeiten unter Spannung
(> 50 V) durchzuführen. Arbeiten unter Spannung auf Grund besonderer
technischer Erfordernisse dürfen nur auf Befehl des Truppführers
bzw. Werkstattleiters im Beisein eines Aufsichtsführenden ausge-
führt werden. Dabei sind Gummimatten, Gummihandschuhe und isolier-
tes Werkzeug zu verwenden.

Es ist bei der Instandsetzung verboten,
a) Geräte, Blöcke und Einrichtungen ohne Weisungen des Truppführers
   oder Werkstattleiters zu öffnen bzw. demontieren,
b) Lötarbeiten innerhalb der Geräte, Blöcke und Einrichtungen bei
   anliegender Betriebsspannung auszuführen,
c) Sicherungen zu brücken,
d) die Verkabelung im Kofferaufbau zu ändern.

                                                              57

Den Nachrichtenkräften ist es gestattet,
a) Gewindeverbindungen nachzuziehen und zu kontern,
b) sämtliche verschmutzungen/korrodierte Teile zu säubern und
   zu fetten,
c) schadhafte Oberflächen nachzustreichen,
d) Isolationen auszubessern bzw. auszuwechseln,
e) Schalter, Kontaktleisten (Steckverbinder), Buchsen usw. zu
   reinigen,
f) Einzelteile nachzuformen bzw. Verformungen zu beseitigen,
g) Geräte, Blöcke und Einrichtungen zu reinigen.
In der Tabelle 5 sind einige charakteristische Fehler und die
Methoden zu deren Beseitigung angegeben.
Tabelle 5 Fehlerliste
-------------------------------------------------------------
Fehler              Ursache                  Beseitigung      
Kontrollampen       Stromkabel,              Kabelbefestigung
BXOД CETЬ 1,2 am    Stecker, Anschlußmuffen  prüfen bzw. Kabel
Stromversorgungs-   defekt oder gelockert    durchmessen.
BKRZ leuchten
nicht.

Beleuchtung des     Türschalter defekt       Kontakt des Tür-
Kofferaufbaus                                justieren.
läßt sich nicht
einschalten.

Beliebige Decken-   Deckenlampe, Sicherung  a) Glühlampe oder
leuchte leuchtet    OCB. 20 A am BPSSh-M       Sicherung aus-
nicht.              bzw. Stecker OCB. am       wechseln.
                    BPSSh-M ohne Kontakt    b) Befestigung des
                                               Steckers prüfen.

Havarie- bzw.       Glühlampe oder Tür-      Glühlampe auswech-
Tarnbeleuchtung     schalter defekt          seln bzw. Kontakt
wird beim Öffnen                             justieren.
der Tür nicht
eingeschaltet.

Kontrollampe       a) Anzeigelampe defekt     Lampe auswechseln.
ПИT. an der Wech-  b) Sicherung ПPГB УCT.     Sicherung auswech-
UPA-2 leuchtet        3 A am BPSSh-M defekt   seln.
nicht.             c) Verbindung BPSSh-M      Verbindung prüfen
                      - PSK unterbrochen      und Fehler besei-
                                              tigen.

Umformer PNS-15M   a) Sicherung 6,3 A am     Sicherung auswech-
läßt sich nicht       BPSSh-M defekt         seln.
einschalten.       b) Verbindung BPSSh-M     Verbindung prüfen
                      - PNS-15M unter-       und Fehler besei-
                      brochen                gen.

58

5. Abstellen und Transport
5.1. Abstellen
Der SFs-GS ist in Hallen oder Garagen abzustellen. Die Umgebungs-
temperatur soll +5...+30 °C bei einer relativen Luftfeuchte von
85% nicht unter- bzw. überschritten werden.
Der SFs-GS muß gereinigt, einsatzbereit und mit vollständigem
Zubehör abgestellt werden. Eine Konservierung ist erforderlich,
wenn
a) der SFs-GS langfristig abgestellt wird,
b) der SFs-GS unter ungünstigen klimatischen Bedingungen (unbe-
   heizten Hallen, unter Schleppdächer, im freien Gelände bzw.
   bei Temperaturen von +5...-50 °C oder +30...+60 °C sowie
   bei einer relativen Luftfeuchte bis maximal 98%) abgestellt
   wird.
Beim Abstellen/Aufbewahren des SFs-GS sind der Masseschalter und
alle Verbraucher sowie Stromversorgungsgeräte auszuschalten.

5.2 Transport
Der SFs-GS kann im Eisenbahn-, Luft- und See-(Binnenschiffs-)
Transport verlegt werden. Er ist so zu transportieren, daß Ver-
luste oder Beschädigungen ausgeschlossen sind. Bei der Verlegung
sind außer den bestehenden militärischen Bestimmungen - einschließ-
lich Verladen und Entladen - nachstehenden Besonderheiten zu be-
achten:
a) Bei den Vorbereitungsarbeiten zum Transport ist zu kontrollie-
   ren, daß sich sämtliche Elemente des SFs-GS an ihrem Platz be-
   finden, sicher befestigt und verschlossen sind.
b) Nach dem Abstellen des Kfz auf der entsprechenden Ladefläche
   sind
   - die Handbremse des Kfz anzuziehen - der Hebel muß zuverlässig
     in der Sperrklinke einzurasten,
   - der 1. Gang einzulegen,
   - der festgelegte Reifeninnendruck einzustellen.
c) Bei Rasten bzw. periodisch entsprechend den vorhandenen Möglich-
   keiten ist eine visuelle Durchsicht durchzuführen. Dabei ist
   besonders auf den Zustand und die Befestigung der Geräte sowie
   Einrichtungen zu achten.

                                                              59

                                                        Anlage 1
Anschalten des SFs-Gerätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P 244 TN
Anschalten des SFs-GErätesatzes P 236 TK an den SFe-Gerätesatz P 244 TN
60

                                                       Anlage 2
Aufbau der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
Aufbau der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
                                                              61

                                                          Anlage 3
Anschalten einer Fernschreibmaschine (4 Dr) des SFs-Gerätesatzes
P 236 TK an einen Fernschreibsignalwandler T 230-06
Anschalten einer Fernschreibmaschine (4 Dr)
                                                       Anlage 4
Anschalten einer abgesetzten Fernschreibmaschine (Simplex mit
Gegenschreiben) an einen Fernschreibsignalwandler T 230-06 des
SFs-Gerätesatzes P 236 TK
Anschalten einer abgesetzten Fernschreibmaschine
62

                                                          Anlage 5
Anschalten der Ortsseite eines Gerätes T 206 des Gerätesatzes
P 238 TM an einen Fernschreibsignalwandler T 230-06 des SFs-Ge-
rätesatzes P 236 TK
Anschalten der Ortsseite
                                                          Anlage 6
4Dr/2Dr-Umsetzung an der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
4Dr/2Dr-Umsetzung an der Fernschreibvermittlung TG-15/10M1
                                                              63

                                                          Anlage 7
Transitschaltung von zwei Start-Stopp-Ausgängen
Transitschaltung von zwei Start-Stopp-Ausgängen
64

P-242 TM und P-244 TM

Beide Trupps sind SAS-Fernsprechtrupps mit T-217 ELBRUS ausgerüstet.

Gerätegestell T-217 M
Abb.: Gerätegestell der Fernsprechgeräte T217