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                             NATIONALE VOLKSARMEE


                   DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK


                                   Nur für den Chiffrierdienst!

                                   Vertrauliche Verschlußsache!

                                   VVS-Nr.: A 276 085

                                   Ausfertigung 0439 *

                                   Inhalt 30 Blatt





                                A 040/1/305




                  Technischer Betriebsdienst mit dem



                     SAS-Fernsprechgerät T-219








                                  1974




Einführungsbestimmung zur A 040/1/305

1. Die Anleitung 040/1/305 - Technischer Betriebsdienst
   mit dem SAS-Fernsprechgerät T-219 - wird erlassen
   und tritt am 01.12.1974 in Kraft.

   Gleichzeitig damit treten außer Kraft:
   Vorläufige Anleitung SAS-Fernsprechgerät T-219
   GVS-Nr.: B 084 099.

2. Diese Anleitung ist nur für die Arbeit mit SAS- und
   Chiffriermitteln bestätigten Armeeangehörigen und nur
   den für die Arbeit mit SAS-Gerät T-219 bestätigten
   Funkern bzw. verpflichteten Offizieren zugäng-
   lich zu machen!

3. Die Vorgesetzten haben die von ihnen zur Einführung
   und Nutzung des SAS-Fernsprechgerätes T-219 erlassenen
   militärischen Bestimmungen auf Übereinstimmung mit
   den Festlegungen dieser Anleitung zu prüfen.
   Notwendige Änderungen oder Außerkraftsetzungen sind
   bis zum 21.01.1975 vorzunehmen.


   Berlin, den 12.09.1974              Chef Nachrichten

                    Inhaltsverzeichnis

I.        Grundsätzliche Bestimmungen
          Allgemeine Grundsätze
          Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen
          Arbeits- und Unfallschutzbestimmungen

II.       Technischer Betriebsdienst
          Allgemeines
          Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFe-
          Gerätes
          - Schlüsseleinstellung,
          - Inbetriebnahme und Eigenprüfung

          Herstellen der Bereitschaft zur Aufnahme von
          SFu-Verbindungen
          Aufnehmen, Halten und Betrieben von SFu-
          Verbindungen

III.      Betriebsunterlagen und VS-Nachweisführung
          Führen der Betriebsunterlagen
          VS-Nachweisführung

Anlagen

Anlage 1  Muster einer Berechtigungskarte SNZ
          a) Vorderseite,         b) Rückseite
Anlage 2  Muster einer Transportvollmacht
Anlage 3  Technische Angaben zum SFe-Gerät T-219
Anlage 4  Redewendungen (für Funker der SAS-Stellen)
Anlage 5  1. Beispiel eines ausgefüllten Betriebsbuches
          2. Abkürzungen
Anlage 6  Arbeitsfolge zur Inbetriebnahme und
          Eigenprüfung des SFe-Gerätes T-219
Anlage 7  Arbeitsgangfolgen zum Aufnehmen, Halten und
          Betreiben von SFu-Verbindungen.


I.  Grundsätzliche Bestimmungen

    Allgemeine Grundsätze

    1. Die mit SAS-Fernsprechgeräten T-2191 ausgerüsteten Führ-
       rungsfahrzeuge/Funkstellen sind persönlich bzw. dienst-
       stellengebundende SAS-Nachrichtenstellen2) zur Gewährlei-
       stung von SAS-Sprechfunkverbindungen3) über KW- und UKW-
       Funkverbindungen im Stand, im Halt und während der Bewe-
       gung.
       Sie haben den  g e d e c k t e n  mündlichen Informa-
       tionsaustausch zwischen Befehlshabern, Kommandeuren,
       Chefs der Stäbe, Stabschefs, Chefs der Waffengattungen,
       Leitern der Dienste sowie Stabsoffizieren4 über Funkver-
       bindungen sicherzustellen.

       1)  Im weiteren nur noch SFe-Gerät
       2)  Im weiteren nur noch SAS-Stellen
       3)  Im weiteren nur noch SFu-Verbindungen bzw. SFuV
       4)  Im weiteren nur noch Kommandeure

    2. (1) Der technische Betriebsdienst mit dem SFe-Gerät zur
       Sicherstellung von SFu-Verbindungen ist grundsätzlich nach
       der vorliegenden Anleitung zur organisieren und durchzufüh-
       ren.
       Die in dieser Anleitung enthaltenen grundsätzlichen Bestim-
       mungen, die getroffenen Festlegungen und Regeln zur Inbe-
       triebnahme und Bedienung des SFe-Gerätes sowie für das
       Herstellen, Halten und Betreiben von SFu-Verbindungen
       sind konsequent durchzusetzen und streng einzuhalten!

       (2) Die Aufnahme der zur Sicherstellung von SFu-Verbin-
       dungen erforderlichen Funkverbindungen hat nach den
       Regeln des Sprechfunkverkehrs gemäß DV 040/0/004 zu
       erfolgen.

   3. (1) Die Funker der SAS-Stellen haben die Funkverbindungen
      in den organisierten Funknetzen und -richtungen termin-
      gerecht aufzunehmen und deren Güte zu überprüfen. Sie
      haben gemäß Befehl des Kommandeurs, SFu-Verbindungen
      in o. g. FuN bzw. FuR herzustellen, zu halten und
      dem Kommandeur zur Nutzung anzubieten, bereit-
      zuhalten und zuzuschalten.

      (2) Aufgenommene, unterbrochene bzw. gestörte und wieder
      aufgenommene Funk- und SFu-Verbindungen sind unverzüg-
      lich oder entsprechend besonderen Festlegungen dem
      Kommandeur zu melden.

      (3) Im Betriebsbuch ist ein  l ü c k e n l o s e r
      Nachweis über die Arbeit der Funk- und SFu-Verbindung,
      der Nachrichtengeräte sowie der Handlungen während
      des Betriebsdienstes zu führen.


      Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen

  4. (1) Die Funker der SAS-Stellen sind zur strengsten
     Geheimhaltung aller ihnen zur Kenntnis gelangenden
     dienstlichen Angelegenheiten gegenüber jedermann
     verpflichtet.
     Die Geheimhaltung unterliegen u. a.:

     - die organisierten Funk- und SFu-Verbindungen;
     - die eingesetzte SAS-Technik, deren Bedienungsanleitung
       und die angewandten Schlüsselunterlagen;
     - die festgelegten Zeiten des Schlüsselwechsels;
     - der Inhalt der Funknachrichten/-gespräche einschließ-
       lich Absender und Empfänger bzw. Gesprächspartner;
     - die Methoden der Sicherung von SAS-Einrichtungen.

     (2) Alle Betriebsunterlagen (Betriebsbücher, Funkunter-
     lagen, Schemata usw. auch Auszüge daraus) unterliegen der
     Geheimhaltung. Sie sind wie alle anderen VS-Dokumente,
     - Baugruppen und Schlüsselunterlagen lückenlos nachzuweisen
     und sicher aufzubewahren.

     Außerkraftgesetzte bzw. ungültige Dokumente und Unterlagen
     sind termingerecht zu vernichten (siehe auch Abschnitt
     VS-Nachweisführung, Ziffer 41. bis 45.).


  5. (1) Den SAS-Stellen sind nur die Betriebsunterlagen, VS-
     Dokumente und Schlüsselunterlagen zu übergeben, die zur
     Erfüllung der gestellten Aufgabe unbedingt erforderlich
     sind.

     (2) Für jeden Einsatz der SAS-Stellen ist, in Abhängigkeit
     von der zu erfüllenden Aufgabe, durch den Kommandeur bzw.
     zuständigen Offizier für SAS-Verbindungen der Umfang der
     mitzuführenden Schlüsselunterlagen festzulegen!


  6. (1) Die zur Sicherstellung von SFu-Verbindungen zugewie-
     senen Schlüsselunterlagen sind mit Bleistift zu beschriften
     (Verbindungsnummer, Verkehrsbeziehung, Nummer des Funk-
     netzes/der Funkrichtung). Sie sind, sofern nicht anders
     angewiesen, fortlaufend zu benutzen.

     (2) Die Schlüsselunterlagen sind vor jeder Entnahme des
     ersten Schlüssels au Unversehrtheit der Verpackung, des
     Sigels oder der Plombe zu kontrollieren.

     Beschädigte Schlüsselunterlagen sind wie kompromittierte
     zu behandeln!
     das heißt:
     Weisen die Schlüsselhefte oder -tabellen Beschädigungen
     auf, hat der diensthabende Funker dem Funker der Haupt-
     stelle (Hauptfunkstelle) bzw. Gegenstelle mit Hilfe der
     Redewendung Homep  (Seriennummer)  выбыл Meldung zu
     erstatten bzw. zu informieren.
     Die Funker aller beteiligten SAS-Stellen haben dieses Vor-
     kommnis unverzüglich dem zuständigen Vorgesetzten zu melden.

     (3) Das Öffnen der Schlüsselhefte und die Entnahme von
     Schlüsseln (Tabellen) darf im Normalfall nicht früher als
     2 Stunden vor ihrer Inkraftsetzung (erster Gültigkeitstag
     mit Uhrzeit bzw. Zeit des Schlüsselwechsels) erfolgen
     [Ausnahme siehe 6.(6)]. Die Entnahme eines Schlüssels ist
     zu quittieren. Auf die entnommene Schlüsseltabelle ist
     die Seriennummer des Schlüsselheftes zu schreiben.

     (4) Wurde ein Schlüsselheft vorzeitig geöffnet bzw. vor-
     zeitig eine Tabelle entnommen, ist dem Vorgesetzten unver-
     züglich Meldung zu erstatten, der Grund im Betriebsbuch
     einzutragen und die entnommene Tabelle/das geöffnete
     Schlüsselheft in einem undurchsichtigen Umschlag/in der
     VS-Mappe bis zur Inkraftsetzung aufzubewahren.

     (5) Jeder Schlüssel darf nicht mehr als einmal und im
     Normalfall nicht länger als 24 Stunden (in Ausnahmefällen
     bis zur Beendigung des Gesprächs, jedoch höchstens 26
     Stunden) zur Sicherstellung der SFu-Verbindung genutzt
     werden.

     (6) In SAS-Stellen, die bis zu 48 Stunden ohne Mitnahme
     von Schlüsselunterlagen eingesetzt werden, sind die
     Schlüssel für die folgenden 24 Stunden, 26 Stunden vor
     ihrer Inkraftsetzung, in den Reserve-Schlüsselkassetten
     einzustellen. Letztere sind im verschlossenen und versie-
     gelten Schlüsselkassettenbehälter mitzuführen.

     (7) Die Aufnahme einer SFu-Verbindung mit einem Schlüssel
     beschädigter Schlüsseltabellen oder Tabellen aus beschä-
     digten Schlüsselheften bzw. mit dem Kontrollschlüssel
     ist verboten!

     (8) Jede eingestellte Schlüssel ist durch Sichtkontrolle
     auf Übereinstimmung mit dem gültigen Schlüssel zu prüfen.

     (9) Die Durchführung des Schlüsselwechsels/der Schlüssel-
     einstellung in Anwesenheit von Personen, die nicht für die
     Arbeit mit SAS-Gerät bestätigt/verpflichtet sind, ist
     verboten!

     (10) Unmittelbar nach jeder Schlüsseleinstellung/jedem
     Schlüsselwechsel ist die Abdeckung der Schlüsselkassetten
     mit der Petschaft des Funktruppführers zu versiegeln.

     (11) Ungültige Schlüssel/Schlüsseleinstellungen sind
     spätestens 24 Stunden nach Ablauf ihrer Gültigkeit zu
     vernichten/unkenntlich zu machen!

  7. (1) An jedem SAS-Gerät sind mindestens einmal in 24
     Stunden bzw. bei jedem Schlüsselwechsel, die Blockierungs-
     und Signalisationsschaltung zu überprüfen und die Ergeb-
     nisse im Betriebsbuch nachzuweisen!

     (2) Vor jeder Wartung bzw. Instandsetzung sind die SAS-
     Geräte vom Nachrichtenkanal abzuschalten. Technische Norm-
     wert- und Funktionsüberprüfung sowie Instandsetzungen am
     SFe-Gerät, sind nur mit dem Kontrollschlüssel in der
     Arbeitsart KOHTPOЛ und nur vom Mechanikern der
     Wartungsgruppen/SAS-Werkstätten durchzuführen!

     Dem Bedienungspersonal ist es streng verboten, die Plomben
     an den Einschüben des Hauptblockes Б-I zu brechen!

     (3) Veränderungen an der Schaltung und Konstruktion der
     SAS-Geräte sind verboten!

     (4) Es ist verboten, über Nachrichtenverbindungen Informa-
     tionen über Schlüsselsysteme und Konstruktion der SAS-
     Geräte auszutauschen!

     (5) Die Abdeckungen der Anschlußklemmen für die Teilnehmer-
     leitungen und das Stromversorgungskabel sind ständig mit
     dem Petschafte des Funktruppführers zu versiegeln!

  8. SFe-Geräte sind nur in solchen Räumen oder Spezialkraft-
     fahrzeugen unterzubringen, die den Bedingungen für die
     Unterbringung und Einrichtung von SAS-Betriebsräumen
     (gesicherter Raum5) entsprechen.

     5)  gesicherter Raum:  Besonderen Bedingungen entspre-
         chender Raum (Betriebsraum, Garage, Werkstatt, Lehrklas-
         se usw.) bzw. Geräteraum des spez. Kfz., in denen SAS-
         Technik betrieben, gelagert oder instandgesetzt wird.

  9. (1) Für die SAS-Stelle ist während des Betriebes im Stand
     ein gesicherter Bereich6 mit einem Radius von 10 Metern
     zu gewährleisten.

     6)  gesicherter Bereich:  Bewachter und gesicherter Ent-
         faltungsraum einer SAS-Stelle bzw. einer SAS-Nachrichten-
         und Chiffrierzentrale (SNZ) im Bestand  der Nachrichten-
         zentrale einer Feldführungsstelle.

     (2) Wird die SFe-Stelle/ein abgesetzter Fernsprechapparat-
     SAS innerhalb einer kontrollierten Zone7 entfaltet, so
     muß der Mindestabstand der SAS-Stelle/der Teilnehmer-
     leitung/des Fernsprechapparates-SAS zu deren Grenze
     10 Meter betragen. Die maximale Entfernung zum abgesetzten
     Fernsprechapparat-SAS darf 250 Meter nicht überschreiten.

     7)  kontrollierte Zone:   Bewachtes Objekt der NVA bzw.
         bewachter und gesicherter Unterbringungsraum einer
         Feldführungsstelle der NVA.

     (3) Funksender, Meßgeräte und weitere SAS-Geräte gleichen
     Typs sowie Leitungen, die einen Ausgang aus dem gesicherten
     Bereich haben, sind mindestens 30 cm vom Hauptblock (Б-I),
     dem Bedienpult (ПУ-I) und der Sprechgarnitur des
     Funkers entfernt aufzustellen bzw. zu verlegen.
     Das Bedienungspult ist mindestens 5 cm vom Hauptblock
     entfernt aufzustellen.

     (4) Erfolgt die Stromversorgung der SAS-Stelle vom Wech-
     selstromnetz, müssen sich das Aggregat und das Stromver-
     sorgungskabel in einem gemeinsamen gesicherten Bereich
     mit der SAS-Stelle befinden.

 10. (1) Der Sprechfunkverkehr (Führen von Funkgesprächen,
     Senden/Empfangen von Funknachrichten) ist erst nach dem
     Herstellen der SFu-Verbindung in der Arbeitsart
     verschlüsselt zu eröffnen.

     (2) SFu-Verbindungen gewährleisten das Übertragen von
     Befehlen, Meldungen und Informationen der taktische Füh-
     rungsebene mit offenem und VS-Charakter, die nicht länger
     als 6 Stunden vor dem Gegner geheimzuhalten sind.
     Den Geheimhaltungsgrad der Informationen, die Möglichkeit
     und Notwendigkeit ihrer Übertragung, hat der Kommandeur
     in eigener Verantwortung festzulegen.

     (2) Beim führen vertraulicher Gespräche innerhalb der
     SAS-Stelle und über SFu-Verbindungen (Lampe CA) am
     Funkerpult/Bedienungspult des Kdr./Offz. und Anzeig-
     tafel BHИMAHИE CA leuchten!) ist das  g l e i c h -
     z e i t i g e  Führen von Funk- und Ferngesprächen über
     beliebige offene Nachrichtenverbindungen verboten!

 11. (1) SAS-Stellen mit eingebautem SFe-Gerät sind in gesi-
     cherten Garagen (gesondert von anderen Fahrzeugen) unter-
     zubringen oder durch eine Posten zu bewachen.

     (2) Für die Zeit der Betriebsruhe sind aus den Schlüssel-
     kassetten des SFe-Gerätes die Kontaktschienen zu entnehmen
     und im Schlüsselkassettenbehälter einzuordnen. Die Abdek-
     kung der Schlüsselkassetten, der Schutzdeckel des Haupt-
     blockes Б-I sowie Fahrzeugtüren/Einstiegsluke zum Geräte-
     raum sind mit dem Petschafte des Funktruppführers zu ver-
     siegeln.

     (3) Die VS-Mappe bzw. die Stahlkassette mit Schlüssel-
     unterlagen und der Schlüsselkassettenbehälter sind verschlos-
     sen und versiegelt in der Chiffrier- oder VS-Stelle des
     Truppenteils zur Aufbewahrung abzugeben.

     (4) Die VS-Mappe/die Stahlkassette, der Schlüsselkas-
     settenbehälter und das SFe-Gerät müssen mit einem anderen
     Petschaft als die Fahrzeugtüren/Einstiegluke versiegelt sein!

     (5) Vor der Übergabe der SAS-Stelle zu Instandsetzungen
     (panzertechnische- oder Instandsetzung von Nachrichtentech-
     nik) ist das SFe-Gerät (Hauptblock Б-I) auszubauen und in
     VS-Stellen des Chiffrierdienstes/Chiffrierstelle des Trup-
     penteils oder Betriebs- und Werkstatträumen der SNZ aufzu-
     bewahren.

 12. (1) Die Besatzungen der SAS-Stellen müssen bei jedem Ein-
     satz (auch bei Ausbildungsmaßnahmen innerhalb militärischer
     Objekte) bewaffnet und mit Munition ausgerüstet sein.
     Für Unteroffiziere und Soldaten ist die Anzahl der ausge-
     gebenen Patronen auf der Rückseite der Berechtigungskarte
     SNZ (gemäß Muster, Anlage 1) einzutragen.

     (2) Der Funktransportführer einer SAS-Stelle muß im Besitz
     einer Transportvollmacht (gemäß Anlage 2) sein, um die
     festgelegten Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen
     auch bei Verkehrskontrollen durchsetzen zu können.

 13. (1)Die SAS-Stelle ist während des Betriebes im Stand
     (gesicherter Bereich) ständig durch einen Streifenposten
     zu bewachen!

     (2) Der Posten ist durch zugewiesene Sicherungskräfte zu
     stellen und über seine Aufgaben durch den Funktruppführer
     zu belehren.

     (3) Die Posten sind nicht berechtigt, den Geräteraum der
     SAS-Stelle zu betreten!

 14. (1) Das Betreten des gesicherten Bereiches und des Geräte-
     raumes der SAS-Stelle ist gestattet:

     - dem Minister für Nationale Verteidigung;
     - dem Stellvertreter des Ministers und Chef des Hauptstabes;
     - dem Chef Nachrichten des MfNV;
     - dem zuständigen Kommandeur, Stabschef, Chef bzw.
       Leiter Nachrichten;
     - den nutzungsberechtigten Kommandeuren im Sinne der
       Ziffer 1 der vorliegenden Anleitung (außer Zutritt zum
       Geräteraum!);
     - den Armeeangehörigen, die im Besitz einer Berechtigungs-
       karte SNZ (Vordruck.: NVA 40 002, Muster Anlage 1)
       oder eines Sonderausweises sind.

     Nach Vorstellung beim Funktruppführer:

     - konntrollberechtigten Offizieren und Unteroffizieren
       vorgesetzter Stäbe;
     - kontrollberechtigten Mitarbeitern des ZCO.

     (2) In Begleitung des Funktruppführers oder eines von ihm
     beauftragten Funkers der SAS-Stelle dürfen den gesicherten
     Bereich der SAS-Stelle betreten:

     - technische Kräfte zur Wartung, Instandsetzung und
       Betankung der Kfz.- und Panzertechnik;
     - vom Vorgesetzten befohlenes Personal zur materiellen,
       technischen und medizinische Sicherstellung.

       (3) Macht sich das Betreten des Geräteraumes durch Perso-
       nen, die nicht gemäß Ziffer 14.(1) dazu berechtigt sind
       erforderlich, sind entsprechend Sicherheitsvorkehrungen
       zu treffen, die eine Einsichtnahme in Dokumente ausschlie-
       ßen.
       Der Name, der Grund und die Dauer des Aufenthaltes sind
       im Betriebsbuch einzutragen.

 15. (1) Bei unmittelbarer Gefahr der Einnahme und Erbeutung
     der SAS-Stelle durch den Gegner sind auf Befehl des
     Kommandeurs bzw. Funktruppführers alle Unterlagen, die
     SAS- und Nachrichtentechnik so zu vernichten, daß der
     Gegner aus den Überresten nicht auf die Aufgaben der SAS-
     Stelle im Nachrichtensystem schließen kann und die SAS-
     und Nachrichtentechnik nicht mehr verwendbar ist.
     Hierzu hat der Funktruppführer auf Weisung es Vorge-
     setzten rechtzeitig geeignete Maßnahmen vorzubereiten.

     (2) Der Entschluß zur Vernichtung ist vor der Ausführung
     dem nächsten Vorgesetzten und der Gegenstelle zu melden.
     Ist niemand erreichbar, ist in eigener Verantwortung zu
     entscheiden.

     (3) Die Vernichtung ist in folgender Reihenfolge durch-
     zuführen:

     - Schlüsselunterlagen/-kassetten;
     - Betriebsunterlagen (Betriebsbücher, Funkunterlagen,
       Schemata usw.);
     - sonstige VS-Dokumente (vorrangig
       Nur für den Chiffrierdienst);
     - VS-Baugruppen der SAS-Technik;
     - SAS-Geräte;
     - Nachrichtengeräte und Stromversorgungsaggregate;
     - Fahrzeuge;
     - sonstige offene Unterlagen.

     (4) Um eine Kontrolle über die Vollständigkeit ihrer
     Vernichtung zu haben, sind Schlüsselunterlagen und
     VS-Dokumente mit geeigneten chemischen Mitteln zu
     übergießen und gesondert zu verbrennen.

     (5) Die SAS- und Nachrichtentechnik kann wie folgt
     vernichtet werden:

     - durch Sprengung;
     - durch Handgranaten oder reaktive Geschosse;
     - durch Verbrennen mit Hilfe von Kraftstoff;
       Brandmittel, Brandsatzmunition usw.;


     - durch Beschießen;
     - durch Zerschlagen.

     (6) Das Bedienpersonal und die Sicherungskräfte sind
     genau in die von ihnen zur Vorbereitung und Durchführung
     der Vernichtung erforderlichen Tätigkeiten einzuweisen.
     Jeder muß bei diesen Tätigkeiten jeden ersetzen können.

     (7) Über die Vernichtung ist ein Protokoll aufzunehmen.
     Läßt die Lage die sofortige Aufnahme des Protokolls nicht
     zu, hat dies zu einem späteren Zeitpunkt zu erfolgen. Das
     Vernichtungsprotokoll muß folgende Angaben enthalten:

     - Auf wessen Befehl und aus welchem Grund wurde
       vernichtet;
     - was wurde wann wo auf welche Art vernichtet
       (Bezeichnung und Anzahl);
     - wer führte die Vernichtung durch;
     - unter welchen Bedingungen erfolgte die Vernichtung;
     - Unterschriften der Armeeangehörigen, welche die
       Vernichtung durchführten.


     Arbeits- und Unfallschutzbestimmungen

 16. Das Personal der SAS-Stellen hat die in Dienstvorschriften,
     Bedienungsanleitungen, TGL-Vorschriften und anderen mili-
     tärischen Bestimmungen festgelegten Arbeits- und Unfall-
     schutzbestimmungen zu kennen und konsequent einzuhalten.

 17. Die selbständige Inbetriebnahme, Bedienung und Instandset-
     zung, von SAS- und Nachrichtentechnik sowie Stromversorgungs-
     anlagen ist nur de Personen gestattet, die im Besitz der
     entsprechenden Betriebs- bzw. Instandsetzungsberechtigung sind.

 18. Vor der Inbetriebnahme von SAS- und Nachrichtengeräten, der
     Stromversorgungs-Aggregate und dem Anschließen der Stromver-
     sorgungskabel sind die SAS- und Nachrichtengeräte sicher an
     Masse zu legen bzw. zu erden.
     Verbindungen oder Anschlüsse von Stromversorgungskabeln
     dürfen nicht unter Spannung hergestellt und getrennt werden.


II.  Technischer Betriebsdienst

     Allgemeines

 19. (1) In Abhängigkeit von der Organisation der Funkver-
     bindungen können mit dem SFe-Gerät SFu-Verbindungen in
     Funknetzen (FuN) und Funkrichtungen (FuR) gewährleistet
     werden.

     (2) Beim technischen Betriebsdienst sind die festge-
     legten Redewendungen für die Aufnahme von SFu-Verbin-
     dungen in russischer Sprache (gemäß Anlage 4) im
     Interesse der Einschränkung des Verständigungsverkehrs
     und der Verkürzung der Zeit für die Verbindungsaufnahme
     sowie die Arbeitsfolgen (gemäß Anlage 6 und 7)
     konsequent anzuwenden und einzuhalten.

 20. (1) Für die termingerechte Aufnahme der SFu-Verbindung/
     den termingerechten Schlüsselwechsel ist die Hauptstelle/
     Hauptfunkstelle verantwortlich und gegenüber den Gegen-
     stellen/Unterfunkstellen weisungsberechtigt.

     (2) Hauptstelle ist in der Regel die SAS-Stelle des
     Stabes, der gemäß Verbindungsnummer für das Sicher-
     stellen und Auffüllen der jeweiligen SFu-Verbindung
     mit Schlüsselunterlagen verantwortlich ist.
     Dabei gelten - wenn nicht ausdrücklich anders befohlen -
     folgende Prinzipien:
     Hauptstelle ist:

     - die SAS-Stelle des Vorgesetzten gegenüber der
       des Nachgeordneten;
     - die SAS-Stelle des rechten gegenüber der des
       linken Nachbarn;
     - die  a n r u f e n d e  SAS-Stelle gegenüber der
       g e r u f e  n e n  SAS-Stelle (nur wenn vorgenannte
       Prinzipien nicht erfüllt sind!).


  21. (1) Durch die Kommandeure sind den Funkern einheitliche
      Termine für die Betriebsbereitschaft8 der SFu-Verbin-
      dungen zu stellen.

     8) Betriebsbereitschaft: ist der befohlene Zeitpunkt,
        zu dem eine SFu-Verbindung in der Arbeitsart
        verschlüsselt aufzunehmen ist, den Bedienungsper-
        sonal der SAS-Stelle die Verbindungsüberprüfung been-
        det hat und die SFu-Verbindung zur Nutzung freigege-
        ben ist.

      (2) Zur Gewährleistung aller vom Kommandeur befohlenen
      SFu-Verbindungen in den organisierten Funkbezeichnungen
      (FuN/FuR), sind vom zuständigen Offizier für SAS-Verbin-
      dungen für jede Verbindungsnummer die Gültigkeit der
      Schlüsselunterlagen (Seriennummer, 1. Gültigkeitstag/
      -stunde), die Zeiten des Schlüsselwechsels sowie die
      unter dieser Verbindungsnummer zu betreibenden FuN bzw.
      FuR festzulegen. Diese Festlegungen (aus dem Schema der
      SFu-Verbindungen) sind vor jedem Einsatz dem Funktrupp-
      führer zu übergeben und von diesem im Betriebsbuch ein
      zutragen.


      Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFe-Gerätes

 22. (1) Vor der Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFe-
     Gerätes sind die Betriebsbereitschaft der Funkgeräte/
     kanalbildenden Einrichtungen zu überprüfen, der
     Schutzdeckel des Hauptblockes Б-I abzunehmen und die
     Schlüsselkassetten im Hauptblock einzusetzen.

     (2) Die Eigenprüfung kann mit dem Kontrollschlüssel
     oder mit dem gültigen Tagesschlüssel erfolgen.

     Schlüsseleinstellung:

 23. (1) Das SFe-Gerät arbeitet mit einem Tagesschlüssel.
     Dazu werden Schlüsselunterlagen des Typs EL-N angewandt.

     (2) Die Schlüsseleinstellung erfolgt in den Schlüssel-
     kassetten K1 und K2. Dabei ist in der Regel je ein
     Schlüssel  u n t e r s c h  i e d l i c h e r
     Verbindungsnummer einzustellen.

 24. (1) Der Kontroll- bzw. gültige Tagesschlüssel wird
     durch die Stellung der Kontaktschienen Nr.1 bis Nr. 40
     im Schlüsselkassettenkörper bestimmt.

     (2) Die Einstellung des Kontrollschlüssels ist nach
     der Tabelle, Bild1, die des gültigen Tagesschlüssels
     nach einer Schlüsseltabelle, gemäß Muster Bild 2,
     durchzuführen.

   21 01 22 02 23 03 24 04 25 05    
   26 06 27 07 28 08 29 09 30 10
   31 11 32 12 33 13 34 14 35 15
   36 16 37 17 38 18 39 19 40 20
Abb. 1: Tabelle des Kontrollschlüssels


   22 05 29 11 27 13 20 32 36 04    05 
   10 02 37 23 25 01 09 40 19 30
   12 07 31 39 33 15 38 06 16 35
   24 17 14 21 03 28 08 34 26 18
Abb. 2: Muster einer Schlüsseltabelle

     (3) Die Zahl in der rechten oberen Ecke (Bild 2) ist
     die Nummer der Schlüsseltabelle.
     Jede zweistellige Zahl der Tabelle des Kontrollschlüssels
     bzw. der Schlüsseltabelle ist gleich der Nummer der Nut
     im Schlüsselkassettenkörpers.
     Die laufende Platznummer jeder zweistelligen Zahl der
     Tabelle (von links nach rechts und von oben nach untern)
     ist gleich der Nummer der in der bezeichneten Nut einzu-
     stellenden Kontaktschiene.


     Beispiel: (gemäß Tabelle, Bild 2)

     Kontaktschiene Nr.1 in Nut Nr. 22, Nr. 2 in Nut Nr. 05
     …, Nr. 10 in Nut Nr. 04, Nr. 11 in Nut Nr. 10, …,
     Nr. 20 in Nut Nr. 30 usw.

     (4) Die richtige Schlüsseleinstellung ist durch
     Vergleichen der Schlüsseltabelle mit den eingestellten
     Kontaktschienen zu überprüfen.


     Inbetriebnahme und Eigenprüfung:

 25. (1) Nach der Vorbereitung des SFe-Gerätes zur Inbetrieb-
     nahme gemäß Ziffer 22. und der Schlüsseleinstellung
     gemäß Ziffer 23 und 24. ist die Inbetriebnahme und
     Eigenprüfung gemäß der in Anlage 6 festgelegten
     Arbeitsfolge vorzunehmen.

     (2) Die Überprüfung der Blockierungs- und Signalisations-
     schaltung und der Wiederherstellung des Sprachsignals
     ist während des Betriebes mindestens einmal in 24 Stun-
     den sowie nach jedem Wechsel der Schlüsselkassetten
     durchzuführen.

     (3) Wenn bei der Überprüfung die Signalisation HEИCПPAB
     nicht oder später als 7 Sek. aufleuchtet, ist das SFe-
     Gerät defekt und jeder Betrieb verboten!
     Die Zeit zwischen Betätigung des Knopfes HEИCПPAB
     und dem Verbinden einer Prüfbuches mit Masse, muß
     ≥10 Sek. sein.
     Bei der Überprüfung ist es verboten, die Prüfbuchsen des
     Buchsenstreifens Ш-3 am Einschub Я-4 (außer Ш-3-25 und
     Ш-3-16!) mit Masse zu verbinden!

     (4) Nach dem Einsetzten der Schlüsselkassetten ist deren
     Abdeckung und nach dem Überprüfen der Blockierungs- und
     Signalisationsschaltungen der Schutzdeckel des Haupt-
     blockes zu versiegeln!


     Herstellen der Bereitschaft zur Aufnahme von SFu-Verbindungen

 26. (1) Das zeitgerechte Herstellen der Bereitschaft zur Auf-
     nahme von SFu-Verbindungen erfordert, daß folgende Arbei-
     ten bereits unmittelbar vor der Fahrt zum bzw. während
     des Halts am befohlenen Stellplatz zum Abschluß gebracht
     werden:

     - Einstellen der gültigen Schlüssel,
     - Vorheizen des Hauptblockes Б-I (bei Temperaturen ≤ 10°C),
     - Inbetriebnahme und Eigenprüfung der Funkgeräte,
     - Inbetriebnahme und Eigenprüfung es SFe-Gerätes.

     (2) Das setzt voraus, daß:

     - die Betriebs- und Schlüsselunterlagen/der Einsatzbefehl
       rechtzeitig dem Funktruppführer übergeben werden
       (VS-Mappe/Stahlblechkassette und Schlüsselkassetten-
       behälter rechtzeitig übernommen werden);

     - bei Inbetriebnahme und Eigenprüfung der Nachrichten-
       und SAS-Geräte streng nach den Festlegungen der betref-
       fenden Bedienungsanleitung gehandelt wird.

 27. (1) Die Schlüsseleinstellung, Inbetriebnahme und Eigen-
     prüfung des SFe-Gerätes sind gemäß Ziffer 22. bis 25.
     durchzuführen.
     Dabei sind in jedem Fall die Blockierungs- und Signali-
     sationsschaltungen zu überprüfen!

     (2) Im Betriebsbuch sind die Schlüsselserien- und Tabel-
     lennummer der in den Schlüsselkassetten K1 und K2/den
     Reserveschlüsselkassetten eingestellten Schlüssel sowie
     die Ergebnisse der Eigenprüfung des SFe-Gerätes einzutragen.

     (3) Dem Kommandeur ist die Bereitschaft zur Aufnahme von
     SFu-Verbindungen zu melden.


     Aufnehmen, Halten und Betreiben von SFu-Verbindungen

 28. (1) Nach dem Befehl des Kommandeurs zum Herstellen einer
      SFu-Verbindung ist gemäß der in Anlage 7 festgelegten
      Arbeitsfolgen:

      - das SFe-Gerät zur Verbindungsaufnahme vorzubereiten
        (Anlage 7, I.);
      - die Verbindungsaufnahme offen in dem vom Kommandeur
        befohlenen Funknetz/der befohlenen Funkrichtung durch-
        zuführen und dabei die Güte des Kanals  m e ß t e c h-
        n i s c h  zu prüfen (Anlage 7, II.)

      und danach

      - die Verbindungsaufnahme verschlüsselt durchzuführen
        (Anlage 7, III.).

     (2) Ein SFe-Gerät darf nur dann an den Nachrichtenkanal
     geschaltet werden, wenn bei der Eigenprüfung und Über-
     prüfung der Blockierungs- und Signalisationsschaltungen
     keine Mängel festgestellt wurden!

 29. (1) Die Verbindungsaufnahme mit der Gegenstelle ist vom
     Funker durchzuführen!

     (2) Das Senden und Empfangen über SFu-Verbindungen erfolgt
     in gleicher Weise wie über offene KW- und UKW-Sprechfunk-
     verbindungen durch Drücken und Loslassen der Mikrofontaste.
     Beim Senden müssen folgende Signallampen leuchten:

     - PEЖИM Б      am Bedienungspult ПУ-I;
     - CA           am Funkerpult ПP-I;
     - CA           am Bedienungspult des Kdr./Offz.ПK(ПO;
     - BHИMAHИE CA  an der Anzeigetafel БCK.

     (3) Ergibt sich bei der Prüfung der Gesprächsgüte
     (lfd. Nr. 9) eine schlechte (плoxo) Verständigung, ist
     in die Arbeitsart offen zurückzuschalten und die Gegen-
     stelle mit der Redewendung Пpoвeptьe, нe пoниmaю und
     Antwort Пpoвepяю, ждиte zur Eigenprüfung des SFe-Gerätes
     aufzufordern/das eigene SFe-Gerät zu überprüfen. Nach
     Beseitigung der Mängel ist die Verbindungsaufnahme erneut
     gemäß lfd. Nr. 7 bis 10 durchzuführen.

     (4) die lfd. Nr. 4a und 4b sind nur bei der ersten Verbind-
     dungsaufnahme in einem FuN/einer FuR bzw. beim Schlüssel-
     wechsel durchzuführen.

     (5) Wurde im Ergebnis der Überprüfung festgestellt, daß
     das SFe-Gerät defekt ist, ist der Funker der Gegenstelle
     mit der Redewendung Иcпpaвиtь, нe moжem darüber zu in-
     formieren, daß eine Verbindungsaufnahme erst nach Aus-
     wechseln des SFe-Gerätes möglich ist.
     Dem Vorgesetzten/dem Kommandeur ist unverzüglich Meldung
     zu erstatten.

     (6) Leuchtet während des Betriebes die Signallampe
     HEИCПPAB, ist sofort auf Eigenprüfung zu schalten ((3)
     in Stellung KOHTPOЛЬ) und dem Vorgesetzten/Komman-
     deur Meldung zu erstatten.

 30. (1) Bei großem Störpegel auf dem Übertragungskanal ist
     die automatische Pegelregelung aus- und der Dehner ein-
     zuschalten ((9) in Stellung OTKЛ; (8) in Stellung
     ЭKCПAHДEP).

     (2) Beim Betrieb über einen UKW-Funkkanal mit großem
     Schwund ist der Schalter (10) in Stellung HAПPABЛEHИE
     zu schalten und damit die Antifadingschaltung des Haupt-
     blockes Б-I einzuschalten.

     (3) Der Betrieb über Funkkanäle mit beträchtlichem Stör-
     pegel kann bei (10) in Stellung HAПABЛEHИE
     durch Einschalten des Rauschunterdrückers ((11) in
     Stellung ШУMOПOД) verbessert werden. Befindet sich
     (10) in Stellung CETЬ, ist der Rauschunterdrücker,
     unabhängig von der Stellung des Schalters (11), stän-
     dig eingeschaltet.

 31. (1) Nach Prüfung der Gesprächsgüte ist in Abhängigkeit
     von der genutzten Sprechstelle die SFu-Verbindung in
     der Arbeitsart verschlüsselt dem Kommandeur zur
     Nutzung zuzuschalten (Anlage 7, IV.).

     (2) Die Betriebsbereitschaft der SFu-Verbindung ist dem
     Kommandeur zu melden. Die Gründe für das Überschreiten
     des Termins der Betriebsbereitschaft sind im Betriebs-
     buch nachzuweisen.

 32. (1) Während des Betriebes sind SFu-Verbindungen periodisch
     zu überprüfen, um deren Betriebsbereitschaft festzustellen,
     die Verbindungen ständig für den gedeckten Sprechfunkver-
     kehr bereitzuhalten und die Dienstdurchführung der
     Funker zu kontrollieren.

     (2) SFu-Verbindungen sind zu überprüfen:

     - nach der ersten Verbindungsaufnahme in einem neuen FuN/
       einer neuen FuR zum befohlenen Termin der Betriebs-
       bereitschaft;
     - nach jeder Verbindungsunterbrechung;
     - zu den vom Kommandeur/Chef oder Leiter Nachrichten
       festgelegten Terminen er Verbindungsüberprüfung.

     (3) Für die Durchführung der in (2) festgelegten Verbin-
     dungsüberprüfung ist der Funker der Hauptstelle verant-
     wortlich. Sie sind gemäß Anlage 7, Lfd. Nr. 4 und 9 durch-
     zuführen. Das Recht der Gegenstellen, bei Notwenigkeit
     eine Verbindungsüberprüfung mit der Hauptstelle durch-
     zuführen, wird dadurch nicht eingeschränkt!

  33. SFu-Verbindungen sind in der Arbeitsart verschlüsselt
      in der Regel bis zur Beendigung des Sprechfunkverkehrs,
      bis zum befohlenen Termin des Schlüsselwechsels bzw.
      bis zum Ablauf/Wechsel des Schlüssels ohne Unter-
      brechung zu halten und zu betrieben. Das erfordert:

      - die ständige Betriebsüberwachung des SFe-Gerätes;
      - das rechtzeitige Vorbereiten des Schlüsselwechsels
        durch Einstellen es folgenden Schlüssels in den
        Reserve-Schlüsselkassetten;
      - die gewissenhafte Eigenprüfung des SFe-Gerätes und
        Überprüfung der Blockierungs- und Signalisations-
        schaltung bei de Inbetriebnahme und bei jedem
        Schlüsselwechsel.


III. Betriebsunterlagen und VS-Nachweisführung

     Führen der Betriebsunterlagen

 34. Für den technischen Betriebsdienst der SAS-Stellen sind
     folgende Betriebsunterlagen erforderlich:

     - Betriebsbuch (Vordruck-Nr.: NVA 40 172),
     - Schema bzw. Auszug aus dem Schema der SFu-Verbindungen,
     - Funkunterlagen,
     - Trupp- und Gerätebegleithefte.

 35. (1) Das Betriebsbuch ist das wichtigste Nachweisdoku-
     ment der SAS-Stelle. In diesem ist die gesamte Arbeit
     der SAS-Stelle lückenlos Nachzuweisen. Es muß einen
     Überblick über den Einsatz und den Betrieb des SAS-
     Gerätes bei der Sicherstellung von SFu-Verbindungen
     vermitteln. Das Betriebsbuch ist als VVS-Dokument zu
     vereinnahmen, Nur für den Chiffrierdienst zu kenn-
     zeichnen und vom diensthabenden Funker zu führen.

     (2) Im Betriebsbuch sind einzutragen (Muster, Anlage 5)

     - Nachweis über den betrieb mit dem SFe-Gerät (unter
       Verwendung der in Anlage 5 festgelegten Abkürzungen);
     - Übergabe/Übernahme des Dienstes;
     - Aufzunehmende/bestehende SFu-Verbindungen;
     - Verbindungsunterbrechungen/Störungen;
     - Betriebsstörungen an der SAS- und Nachrichtentechnik;
     - Zeitüberprüfungen;
     - Verstöße gegen die Geheimhaltungs- und Sicherheits-
       bestimmungen sowie Kompromittierungen von Schlüssel-
       unterlagen;
     - Verstöße/Verletzung gegen Betriebsvorschriften und
       Bedienungsanweisungen;
     - Weisungen der Vorgesetzten;
     - Zeitpunkt des Öffnen/der Einsichtnahme in Schlüssel-
       unterlagen;
     - sonstige Angaben, die gemäß vorliegender Anleitung
       nachzuweisen sind und mit der Arbeit der SAS-Stelle
       in Zusammenhang stehen;
     - Ergebnisse der täglichen und wöchentlichen Wartung;
     - Angaben/Auszüge aus Einsatzbefehlen/Funkunterlagen;
     - Kontrollvermerk der Vorgesetzten.

     (3) Jede Eintragung ist mir der Uhrzeit zu versehen und
     leserlich vorzunehmen.

     (4) Es ist verboten, auf lose Blätter Aufzeichnungen zu
     machen, im Betriebsbuch sowie anderen Betriebsunterlagen
     zu radieren bzw. zu überschreiben! Falsche Eintragungen
     sind so zu streichen, daß das Gestrichene lesbar bleibt!

 36. Das Schema bzw. der Auszug aus dem Schema der SFu-Verbin-
     dungen ist der SAS-Stellen vom zuständigen Vorgesetzten zu
     übergeben. Wird kein Schema übergeben, sind von den
     sicherstellenden SFu-Verbindungen folgende Angaben
     (als Auszug) im Betriebsbuch einzutragen:

     - Verbindungsnummern (Seriennummer, 1. Gültigkeitstag/
       -stunde, Zeiten des Schlüsselwechsels);
     - Verkehrsbeziehungen (Nr. der FuN und FuR);
     - Termine der Betriebsbereitschaft.

 37. Funkunterlagen beinhalten alle für das Herstellen, Hal-
     ten und Betreiben der Funkverbindungen erforderlichen
     Angabe. Dazu gehören Frequenzen, Rufzeiten, Schlüssel
     für Parolen und für die Tabelle des diensthabenden
     Funkers.
     Werden die Funkunterlagen nicht als gesonderte Dokumente
     übergeben, sind die erforderlichen Angaben im Betriebs-
     buch einzutragen.

 38. (1) Die Trupp- und Gerätebegleithefte sind Dokumente,
     die dem Gerätesatz bzw. Einzelgerät fest zugeordnet sind
     und in denen deren Übergabe/Übernahme nachzuweisen ist.
     Sie sind vom Funktruppführer bzw. Mechaniker der War-
     tungsgruppe lückenlos zu führen.

     (2) In den Begleitheften muß sich der technische Zustand
     des Gerätesatzes bzw. Einzelgerätes widerspiegeln. Es
     sind alle Angaben über deren Nutzung einzutragen.
     Im Gerätebegleitheft des SFe-Gerätes sind einzutragen:

     - Übergabe/Übernahme (von Funktruppführer);
     - Betriebsstunden (monatlich/vom Funktruppführer);
     - Störungen/Ausfälle wahrend der Nutzung (vom Funktrupp-
       führer);
     - Ergebnisse der Wartung (außer täglicher und wöchent-
       licher);
     - Ergebnisse periodischer Normwertüberprüfungen;
     - Austausch von Geräteteilen;
     - Instandsetzungsarbeiten;
     - Kategorisierung des Gerätes;
     - Schlußfolgerungen aus technischen Kontrollen;
     - weitere Angaben, je nach Spezifik des Gerätes.

 39. Durch das Führen der Betriebsunterlagen darf die Beweg-
     lichkeit der Betriebsabwicklung nicht beeinflußt werden.
     Bei hohem Arbeitsanfall/während der Bewegung sind nur die
     wichtigsten Eintragungen (Zeiten, Abkürzungen) im
     Betriebsbuch vorzunehmen. Alle weiteren Eintragungen
     sind bei nächster Gelegenheit zu ergänzen.

 40. (1) Das Führen der Betriebsunterlagen, die gesamte Nach-
     weisführung und besonders die über den Betrieb mit dem
     SFe-Gerät hat so zu erfolgen, daß die persönliche
     Verantwortung des diensthabenden Funkers für die Wahrung
     der Geheimhaltung bei der Betriebsabwicklung gewähr-
     leistet ist.

     (2) Kontrollvermerke der Vorgesetzten sind im Betriebs-
     buch, Vermerke über Ergebnisse technischer Kontrollen,
     Instandsetzungen usw. in den Trupp- bzw. Gerätebegleit-
     heften einzutragen.


     VS-Nachweisführung

 41. (1) Die Nachweisführung, Aufbewahrung und Vernichtung
     aller VS-Dokumente/-Baugruppen und Schlüsselunterlagen
     der SAS-Stelle hat grundsätzlich nach den Festlegungen
     der dazu erlassen militärischen Bestimmungen zu er-
     folgen.

     (2) Die Nachweisführung aller VS-Dokumente, einschließ-
     lich der mit dem Vermerk Nur für den Chiffrierdienst!,
     hat auf VS-Nachweiskarten (Grundkarte, Begleitkarte)
     zu erfolgen.
     Schlüsselunterlagen, SAS-Geräte und VS- Baugruppen und
     -Ersatzteile sind auf Schlüsselmittelbestandskarten
     (Vordruck-Nr.: NVA 40 153) nachzuweisen.

 42. (1) Den SAS-Stellen sind nur die VS-Dokumente und
     Schlüsselunterlagen zu übergeben, die Für den Betrieb
     dieser Stellen zur Sicherstellung von SFu-Verbindungen
     notwendig sind.

     (2) Zur sicheren und sauberen Aufbewahrung von Schlüssel-
     unterlagen und VS-Dokumenten sind VS-Mappen (in Form der
     Meldertaschen) oder Stahlblechkassetten zu verwenden. Die
     Behältnisse müssen die Nummer des Petschaftes des Funk-
     truppführers tragen.

     (3) Zur Erleichterung der Dienstübergabe/-übernahme sind
     alle Nachweiskarten der VS-Dokumente, Schlüsselunterlagen
     und SAS-Geräte auf einem Bestandsnachweis zusammenzufas-
     sen. Offene Unterlagen sind auf der letzten Seite des
     Betriebsbuches nachzuweisen und anhand dieser Aufstellung
     zu übergeben/zu übernehmen.

     (4) Im verschlossenen und versiegelten Schlüsselkassetten-
     behälter sind aufzubewahren:

     - Reserve-Schlüsselkassetten (mit oder ohne eingestell-
       tem Schlüssel) und Kontaktschienen,
     - VS-Dokumente und Betriebsunterlagen, wenn sie nicht
       unmittelbar zur Durchführung des Betriebsdienstes am
       Arbeitsplatz des Funkers benötigt werden.

     (5) Schlüsselhefte sind mit der Verbindungsnummer zu
     beschriften (mit Bleistift).
     Bei der Dienstübergabe/-übernahme sind geöffnete
     Schlüsselhefte auf Vollzähligkeit der Schlüsseltabellen
     zu kontrollieren. Deren fortlaufende Numerierung ist zu
     überprüfen.

 43. (1) Außerkraftgesetzte, ungültige oder verbrauchte
     Betriebsunterlagen/Schlüsselunterlagen sind an die Chiff-
     rierstellen (im Truppenteil), an die VS-Stellen der SNZ
     bzw. VS-Stelle des vorgesetzten Stabes zurückzugeben oder
     auf Weisung der Vorgesetzten zu vernichten. Dabei ist zu
     beachten, daß Betriebsbücher erst 1 Jahr nach der letzten
     Eintragung zu vernichten sind!

     (2) Ungültige Schlüssel sind bei der folgenden Dienst-
     übergabe/-übernahme, jedoch spätestens 24 Stunden nach
     Ablauf ihrer Gültigkeit zu vernichten. Dabei ist zu
     beachten, daß der bisher gültige, in den Schlüsselkas-
     setten eingestellte Schlüssel unkenntlich zu machen ist
     (Einstellen des Kontrollschlüssels, eines neuen Schlüs-
     sels oder Entnahme der Kontaktschienen), bevor die un-
     gültige Schlüsseltabelle vernichtet wird!

     (3) Aufgebrauchte Schlüsselserien/-hefte sind innerhalb
     von 48 Stunden nach Entnahme der letzten Schlüsseltabel-
     le bzw. nach Ablauf ihrer Geltungsdauer in eigener Zu-
     ständigkeit oder auf Weisung der Vorgesetzten zu ver-
     nichten.

     (4) Der Nachweis über Entnahme und Vernichtung von Schlüs-
     seltabellen hat i den Schlüsselheft zu erfolgen. Die
     Vernichtung aufgebrauchter Schlüsselhefte ist auf den
     Schlüsselmittelbestandskarten nachzuweisen.

     (5) Jede Vernichtung ist durch Datum und zwei Unter-
     schriften zu belegen!

 44. (1) Für die Zeit der Betriebsruhe einer SAS-Stelle ist
     die VS-Mappe/die Stahlblechkassette und der Schlüssel-
     kassettenbehälter verschlossen und versiegelt in der
     Chiffrier- oder VS-Stelle des Truppenteils zur Auf-
     bewahrung abzugeben.

     (2) Zur Schlüsseleinstellung bzw. vor der dem Einsatz der
     SAS-Stelle ist die VS-Mappe/die Stahlblechkassette, der
     Schlüsselkassettenbehälter gegen Übergabe einer Quittungs-
     karte gemäß Muster Bild 3 zu empfangen, die bei der Ab-
     gabe zur Aufbewahrung wieder zurückzunehmen ist.

     (3) Auf der Quittungskarte sowie auf der Rückseite der Berechtigungskarte
     SNZ des Funktruppführers (Muster An-
     lage 1) ist die Nummer des Petschaftes einzutragen, mit
     der die VS-Mappe und der Schlüsselkassettenbehälter
     versiegelt sein muß.

     QITTUNGSKARTE                   QUITTUNGSKARTE
     VS-Mappe/Stahlbleichkassette    Schl. Behälter
     Petschaft Nr.: …………   Petschaft Nr. …………
     empfangen:     …………   empfangen:    …………
                    (Unterschrift)                (Unterschrift)

     Bild 3:   Muster für Quittungskarten

 45. (1) Der Verlust und die Kompromittierung von SAS-Geräten, VS-
     Baugruppen, VS- und Schlüsselunterlagen ist unverzüglich
     dem nächsten Vorgesetzten zu melden. Letzterer hat alle
     weiteren Maßnahmen gemäß den dafür geltenden militäri-
     schen Bestimmungen zu veranlassen.

                                                            Anlage 1

                    Muster einer Berechtigungskarte SNZ
Berechtigungskarte SNZ
     a) Vorderseite
Berechtigungskarte SNZ
     b) Rückseite


                                                            Anlage 2

                    Muster einer Transportvollmacht


                    T R A N S P O R T V O  L L M A C H T   Nr:. 004

Die Transportvollmacht berechtigt zur ungehinderten Benutzung aller öffent-
lichen und militärischen Verkehrswege mit dem Spezialfahrzeug

         S P W - 6 0 P B          NVA     P O Л T 3 3 4 4 9
           (Typ des Kfz.)                  (Polizeiliches Kennzeichen/
                                            Fahrgestellnummer)

Kontrollorgane der NVA und der Deutschen Volkspolizei sind berechtigt, die
persönlichen Ausweispapiere, die Fahrzeugpapiere und den technischen Zustand
des Kraftfahrzeuges zu kontrollieren.

           DER INHALT DES KOFFERAUFBAUS/DES GERÄTERAUMES DARF
           WEDER KONTROLLIERT NOCH BESICHTIGT WERDEN!

Die Organe der NVA haben den Inhaber dieser Vollmacht bei der Erfüllung
seiner Aufgaben in jeder Weise zu unterstützen.

Die staatlichen und gesellschaftlichen Organe der DDR werden gebeten,
erforderliche Hilfe und Unterstützung zu gewähren.




     - Dienstsiegel -                          Chef des Stabes/
                                                  Stabschef

                                                            Anlage 3

     Technische Angaben zum SFe-Gerät T-219

     1. Bestimmung:

        Das SFe-Gerät T-219 ist für die automatische Verschlüsse-
        lung von Sprachsignalen beim Betrieb von SAS-Sprechfunk-
        verbindungen (SFuV) bzw. SAS-Fernsprechverbindungen (SFeV)
        bestimmt. Diese Verbindungen können im Simplex- oder
        Duplexverkehr über KW- und UKW-Funkkanäle, Richtfunk- oder
        Drahtkanäle in Netzen oder Richtungen betrieben werden.

     2. Bestand:

        - Hauptblock Б-I
        - Bedienungspult ПУ-I
        - Heizgerät Б-5
        - Schlüsselkassettenbehälter

        - Zusatzeinrichtungen:
          · Stromversorgungsgerät БП-44H
          · Anzeigetafel БCK
          · Bedienpult des Kommandeurs ПK
          · Bedienpult des Offiziers ПO
          · Übergangsdose
          · Ersatzteilsatz ЗИП

     3. Technische Angaben

   3.1. Übetragungseigenschaften des Kanals:

        (1) Frequenzband:                       0,3 - 2,7 KHz
        (2) Restdämpfungstoleranzschema:        siehe Bild 4
        (3) Zulässige nichtlineare Verzerrung
            im Bereich von 0,3 bis 2,7 KHz:     ≤12%
        (4) Zulässige Frequenzverschiebung:     ≤25 Hz
        (5) Dynamik des Übetragungskanals:      ≥32 dB (3,7 Np)
        (6) Zulässige Phasenverschiebung des
            Signals am Empfängerausgang:        ≤± 15°
Restdämpfungstoleranzschema
     Bild 4: Restdämpfungstoleranzschema

        (7) Zulässige Pegelschwankungen des
            Signals am Empfängerausgang:        ≤±6 dB (±0,7 Np)
        (8) Übergabepegel:
            Sendereingang:                      -3,47 dB (-0,4 Np)
            Empfängerausgang:                   -3,47 dB (-0,4 Np)
        (9) Symetrischer Eingangs- und Aus-
            gangswiderstand:                    600 Ω ± 100 Ω

   3.2. Eigenschaft des SFe-Gerätes:

        (1) Übergabepegel (bei Verwendung des Bedienpultes ПУ-I)
        Fernseite: (Übertragungskanal):
        Sendepegel: -3,47 dB (0,4 Np), regelbar von -17,4 bis 0 dB
                                       (-0,2 bis 0 Np)
        Empfangspegel: -3,47 dB        (-0,4 Np) automatisch geregelt
        Ortsseite: (Teilnehmereinrichtungen):
        Sendepegel: -3,47 dB           (-0,4 Np)
        Empfangspegel: -3,47 dB        (-0,4 Np)

        (2) Eingangs- und Ausgangswiderstände des Gerätes
        Fernseite: je 600 Ω ±100 Ω
        Ortsseite: je 600 Ω ±100 Ω

        (3) Silbenverständlichkeit zwischen zwei SFe-Geräten
        (ohne Kanal):                ≥96 %

        (4) Maximale Verringerung der Silbenverständlichkeit der
        SFu-Verbindung im Vergleich zur offenen Funkverbindung
        (bei einem mittleren Stör-Nutzungsverhältnis von 1:5 und bei
        akustischem Rauschen mit einem Pegel von 120 dB):≥15%

        (5) Maximale Verringerung der Reichweite der SFu-Verbin-
        dung im Vergleich zur offenen Funkverbindung über UKW-
        Funkkanäle:≥15%

        (6) Mittlere Umschaltzeit beim Übergang von Senden auf
        Empfang bzw. Empfang auf Senden:

                Betrieb in Netzen       : 1,2 Sek.
                Betrieb in Richtungen   :   3 Sek.

        - Bei Betrieb in Netzen mit großer Teilnehmerzahl und
          einem Stör-Nutz-Verhältnis ≥1:5,
          Schalter in Stellung CETЬ;

        - Bei Betrieb in Richtungen oder Netzen mit einem Stör-
          Nutz-Verhältnis: ≤1:5,
          Schalter in Stellung HAПPABЛEHИE.

        (7) Umschaltzeit von Arbeitsart offen in Arbeitsart
        verschlüsselt: ≤3 Sek.

        (8) Umschaltzeit von einer Schlüsseleinstellung in eine
        andere: ≤2 Sek.

        (9) Zeit des Wechsels der Schlüsselkassetten: ≤3 Min.

        (10) Zeit der Schlüsseleinstellung (zwei Schlüssel-
        kassetten): ≤10 Min.

        (11) Zeit zur Vorbereitung des SFe-Gerätes zum Betrieb:

             - bei Temperaturen von -10° bis +50°: ≤15 Min.
             - bei Temperaturen von -50° bis -10°: ≤35 Min.

        (12) Das SFe-Gerät gewährleistet einen 24-stündigen Dauer-
        betrieb ohne Nachstimmung und Regelung während des Betriebes.

        Bei Defekten am SFe-Gerät bewirkt eine Blockierungs- und
        Signalisationsschaltung das Abschalten des SFe-Gerätes vom
        Übertragungskanal.

        (13) Mittlere Ausfallquote bei 200 Betriebsstunden: 0,9

        (14) Die Bedienung des SFe-Gerätes/des Hauptblockes
        (Ein- und Ausschalten, Wahl der Betriebs- und Arbeitsarten,
        Anschalten des Übertragungskanals/der Teilnehmerschaltung)
        erfolgt mit Hilfe des Bedienungspultes (siehe auch Bild 5)

        (15) Die Eigenprüfung des SFe-Gerätes erfolgt durch Prüfung
        der Blockierungs- und Signalisationsschaltung sowie der
        Wiederherstellung des Sprachsignals nach Gehör, in der
        Schalterstellung KOHTPOЛЬ oder mit Hilfe des Prüfgerätes
        KПП-38. Mit dem Prüfgerät KПП-38 sind zu überprüfen:

        - das Pegeldiagramm des Sprechweges,
        - die Ansprechzeit der Blockierungs- und
          Signalisationsschaltungen,
        - die richtige Wiederherstellung der Tonsignale
          1000 und 2000 Hz,
        - die fehlerfreie Arbeit der automatischen
          Frequenznachstimmung.

  3.3. Klimabedingungen:

       (1) Temperaturbereich von -50° bis +50°C
       (im Bereich von -50° bis -10° mit Heizgerät)

       (2) Relative Luftfeuchtigkeit: bis 98% bei +40° ±2°C

  3.4. Mechanische Festigkeit:

       Vibration im Bereich von 10-80 Hz  : ≤4 g
                            bei   25  Hz  :  2 g

  3.5. Stromversorgung:

       (1) Betriebsspannung               : 26 V ±15%
           Welligkeit                     : ≤3%

       (2) Leistungsaufnahme des SFe-
           Gerätes ohne Heizgerät : 100 Watt
           Leistungsaufnahme des Heizgerätes:
           - in den ersten 25 Min. bis -50°C:   1,5 KW ±35%
           - nach 25 Min. im angegebenen
             Temperaturbereich:                 600 W ±35%

       (3) Stromversorgung vom Wechselstromnetz über den Strom-
       versorgungsblock БП-44H :  127/222 V ±15%/20%
       - Frequenz:                           50 Hz ±2 Hz
       - Leistungsaufnahme:                  150 W

  3.6. Abmessungen und Masse:

       (1) Hauptblock Б-I mit Schwingrahmen:
       - Höhe          : 415 mm
       - Breite        : 346 mm
       - Tiefe         : 445 mm
       - Masse         : 43 Kg

       (2) Bedienungsblock ПУ-I
       - Höhe          : 230 mm
       - Breite        : 290 mm
       - Tiefe         : 252 mm
       - Masse         : 8,5 Kg

       (3) Heizgerät Б-5
       - Höhe          : 250 mm
       - Breite        : 365 mm
       - Tiefe         : 262 mm
       - Masse         : 8 Kg

       (4) Schlüsselkassettenbehälter
       - Höhe          : 240 mm
       - Breite        : 320 mm
       - Tiefe         : 167 mm
       - Masse         : 5,2 Kg (ohne Inhalt)
Übersichtsschaltplan ПУ-I
     Bild 5: Übersichtsschaltplan ПУ-I


                                                    Anlage 4

          Redewendungen (für Funker der SAS-Stellen)
RedewendungInhalt/Handlung
1. Bы гotoвы
(sind Sie bereit?
Дa гotoв
(Ich bin bereit)
Prüfen der Bereitschaft
der Gegenstelle
2. Haчинaem нomepom …
(Beginnen Sie mit Nr.: …/
Ich beginne mit Nr.: …)
Schlüsseleinstellung
nach Heft Nr.: …
3. Ctaвиm нomep ……
(Stellen Sie ein, Nr.: …/
Ich stelle ein, Nr.: …
Schlüsseleinstellung nach
Tabelle Nr.: …
4. Kak cлышиte?
(Wie hören Sie mich?)
Xopoшo, Удoвлetвopиteльнo, Плoxo
(Höre gut, befriedigend, schlecht)
Gesprächsgüte prüfen
5. Bkлючaйte
(Schalten Sie ein!)
Bkлючaю
(Ich schalte ein)
Gerät in Arbeitsart ver-
schlüsselt
schalten und
nach 3-5 Sek. zu sprechen
beginnen
6. Peжиm Б
(schalten Sie Arbeitsart B/
ich schalte Arbeitsart B)
Gerät in Arbeitsart ver-
schlüsselt schalten
7. Peжиm A
(Schalten Sie Arbeitsart A/
Ich schalte Arbeitsart A)
Gerät in Arbeitsart offen
schalten
8. Пpoвeptьe, нe пoниmю
(Prüfen Sie, ich verstehe Sie
nicht!)
Пpoвepяю, ждиte
(Ich prüfe, warten Sie)
Gerät in Arbeitsart Eigen-
prüfung
schalten, Prüfen
der Wiederherstellung des
Sprach- und Tonsignals.
9. Homep … выбыл
(Nr. … beschädigt)
Schlüsselheft (-tabelle)
Nr. … beschädigt
10. Иcпpaвиtь moжem
(Wechseln Sie aus!/Ich wechsel aus)
ausgewechselt werden
 
11. Пepexoдиte нa пepвую
(вtopую) уctaнoвkу

(Schalten Sie auf K1 bzw. K2
Пepexoжу нa пepвую
(вtopцю) уctaнoвkу

(Schalte auf K1 bzw. K2
Umschalten auf Schlüssel-
kassette K1 (K2)
12. Bkлючaйte aбoнeнt
(schalten Sie zum Tln.)
Verbindung in Arbeitsart
verschlüsselt zum Teil-
nehmer schalten
13. Peжиm III
(Schalten Sie/Ich schalte auf
Simplex!)
Betrieb in Verkehrsart
Simplex
14. Пpибaвtьe (убaвtьe)
нa … дeцибeль/нeпep

(Erhöhen/verringern Sie auf
… dB/Np!)
Pegel auf … dB/Np
erhöhen (verringern)

                                                  Anlage 5

     1. Beispiel eines ausgefüllten Betriebsbuches

                                                  Vertrauliche Verschlußsache!
                                                  VS.-Nr.: E 653 894

                                                  Nur für den Chiffrierdienst



               Betriebsbuch
                    der
                  Funk            -Stelle
           R-145 BM, Kdr. 54 MSD






Begonnen am 15.01. 19 75
Beendet am         19   


                                                  Bestätigt:                         
                                                                      (Kdr. der Einheit)

NVA 40 172 Ag 117/70/690-366

Führung des Betriebsbuches bei der Arbeit mit dem SAS-Fernsprech-
gerät T-219 (Beispiel)

Spruch-Nr.UhrzeitHandlungen während des Funk-
Betriebsdienstes
Bemerkungen
 
AusgangEingangAnfangEnde
12345678
15.011975
05.30Erhalt des Einsatzbefehls;
Empfang der Betriebsunterlagen;
Übernahme der VS-Behältnisse
Einsatzbefehl:
Sicherzustellende SFuV:
- In den FuN:615,616,619
mit Verb.Nr:61202-32301 (Serien-Nr.: 00113,Tab,9)K1
1.Gültigkeitstag:15.01.75, 06.00h
Tägl.Schl.Wechsel: 06.00 Uhr
- Im FuN 315
mit Verb.Nr.:61002-32300 (Serien-Nr.:00246,Zab.18)K2
1.Gültigkeitsatag:15.01.75,06.00h
Tägl.Schl.-Wechsel: 23.00Uhr
T.der BB: 15.01.75, 08.00h →FuN615
FuN 315 auf Anforderung
Tr. Fhr. Müller, Ufw.
06.00Entsiegelung es Geräteraumes u.
des SFe-GerätesioMüller, Ufw.
06.05EIN (ПУ-1 und Б-5)
(Temperatur:-13°C)
06.0506.20SEN/SPN, K1:00113/9ioMüller, Ufw.
K2:00246/18ioMüller, Ufw.
06.2506.45Eigenprüfung der Funkgeräteio
06.50-EIN(Б-1)
TSW; EPПioMüller, Ufw.
-07.10BPN, Versiegelung mit 004863ioMüller, Ufw.
07.15AUS(ПУ-1 und Б-1)
07.30-EIN (ПУ-1 und Б-1)
-07.35EPRioMüller, Ufw.
Spruch-Nr.UhrzeitHandlungen während des Funk-
Betriebsdienstes
Bemerkungen
 
AusgangEingangAnfangEnde
12345678
07.3507.40VAO mit APБAT (FuN 615)
07.41-ANSMüller, Ufw.
-07.50VAV, VPNio4/5Müller, Ufw.
-07.51ABS
07.5107.56VAO mit ИAMA undШУHA(FuN 615)
07.57-ANSMüller, Ufw.
-07.59VAV, VPNio5/5Müller, Ufw.
08.00Meldung an Kdr.
08.1008.13VBV/S mitШУHA
08.1508.23VBV/S mit ИAMA
08.3008.35VBV/S mit APБAT
-09.00ABS/VBO mit APБATMüller, Ufw.
09.10im FuN 315 auf Empfang
10.2310.26VAO mit ЭTИЛEH(FuN315)
10.27-ANSMüller, Ufw.
-10.28VAV, VPNio4/4Müller, Ufw.
10.35-ABS, im FuN315 und 615Müller, Ufw.
auf Empfang
~~~~~~~
13.0013.36VPN, VBO mit ЭTИЛEHioVerständiung:5/5
APБATio|| 5/4
ИAMAio|| 5/5
ШУHAio|| 4/4
14.0014.15Kontrolle des Diensteskeine Beanstandungen
~~~~~~~Schönherr, Hptm.
17.2417.45Funktrupp entfaltet (VGS)Streifenposten eingewiesen
und belehrt Mü
17.5017.53VAO mit ЭTИЛEH
17.54-ANSMüller, Ufw.
Spruch-Nr.UhrzeitHandlungen während des Funk-
Betriebsdienstes
Bemerkungen
 
AusgangEingangAnfangEnde
12345678
-17.56VAV, VPNio5/5Müller, Ufw.
17.5618.09Kdr. gemeldet,VBV/APP
18.10-ABS, im FuN 315 und 615
auf Empfang
18.1018.15Dienstübergabe/-übernahme
Dienst, Geräte u. Unterlagen
lt. Nachweis
übergeben: Müller, Ufw. Funktruppführer
übernommen: Klein, Gefr., Funker
18.1718.18VAO mitШУHA
18.19-ANSKlein, Gefr.
-18.20VAV, VPNio4/5Klein, Gefr.
18.2018.24Kdr. gemeldet VBV/APP
18.25-ABS, im FuN 315, 615, 619Klein, Gefr.
auf Empfang
19.05Abbaubefehl: Bis 19.15h Marschbereitschaft herstellen
19.10AUS (ПУ-1 und Б-1)Klein, Gefr.
19.3019.35VAO mit ЭTИЛEH
19.3519.37EIN (ПУ-1 undБ-1) EPRioKlein, Gefr.
19.37-ANSKlein, Gefr.
-19.38VAV,VPNio4/4
19.38Kdr. gerufen, VBV/S
 
 
 
 
 
 
 

2. Abkürzungen, die beim Führen des Betriebsbuches anzuwenden
sind:
                                                  
Bezeichnung der Handlung                Abkürzung 
Gerät einschalten                       EIN
Gerät ausschalten                       AUS
Eigenprüfung                            EPR
Blockierung prüfen                      BPN
Tagesschlüsselwechsel                   TSW
Schlüssel einstellen                    SEN
Schlüsseleinstellung prüfen             SPN
Gerät an den Nachrichtenkanal schalten  ANS
Gerät vom Nachrichtenkanal abschalten   ABS
Verbindungsaufnahme offen             VAO
Verbindungsaufnahme verschlüsselt     VAV
Verbindungsüberprüfung                  VPN
Verbindungsunterbrechung                VBU
Verbindung offen                      VBO
Verbindung verschlüsselt              VBV
… zur Nutzung übergeben an:
    - Sprechstelle                      …/S
    - abgesetzten Fernsprechapparat     …/APP
Gerät gestört                           GST
Kanal gestört                           KST
Einsatzbereit                           EBT
Nicht einsatzbereit                     NEB
Tägliche Wartung                        TWG
Wöchentliche Wartung                    WWG
Monatliche Wartung                      MWG
Technische Kontrolle +)                 TEK
Technische Durchsicht +)                TED
 +) auch im Gerätebegleitheft nachzuweisen!
Zeichnung Bediengerät PU1 Bediengerät
Bild 6: Frontplatte ПУ-I

                                                            Anlage 6

Arbeitsfolge
zur Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFe-Gerätes T-219 (siehe auch Bild 6)
Lfd.
Nr.
Bedienungspult ПУ-IHandlungen/Ergebnisse/Bemerkungen
Schalter
Nr.
Schalter-
stellung
Signalisation
Inbetriebnahme:
1(1)БOPT CETЬ-Stromversorgung des ПУ-I einschalten,
1a(12)ПOДOГPEBПOДOГPEB
(zeitweilig)
- Bei Temperaturen ≤-10°C Heizgerät einschalten,
(nur bei laufendem Fahrzeugmotor!),
2---- Schutzdeckel des Hauptblockes Б-I abnehmen,
Schlüsselkassetten K1 und K2 einsetzen,
Abdeckung der Schlüsselkassetten am Einschub Я3
verschließen, verschrauben und versiegeln!
3(2)AППAPATHEИCПPAB.- Stromversorgung des Б-I einschalten,
4(7)PAДИO-- Zuschalten des Funkerpultes.
Eigenprüfung:
5(3)KOHTPOЛЬ-- Gerät auf Arbeitsart Eigenprüfung schalten,
6(4)HEИCПPAB. erlischt
KOHTPOЛЬ
- Drücken und Loslassen des Knopfes
7(5)I-- Zuschalten der Schlüsselkassette K1.
Überprüfung der Blockierungs- und Signalisations-
schaltungen:
8---1. An den Prüfbuchsen Ш-3-25 und Ш-3-26 des
Einschubes Я2 sowie Ш-3-25 und Ш-3-26 des
Einschubes Я-4:
---a) Sprechtaste drücken,
--KOHTPOЛЬ erlischt
HEИCПPAB. (nicht
später als 7 Sek.)
b) Buchse Masse des Б-I mit Buchse Ш-3-25(Я-3)
verbinden,
---c) Trennen der Masse-Verbindung zur Buchse Ш-3-25,
(4)|↔HEИCПPAB. erlischt
KOHTPOЛЬ
d) Drücken und Loslassen des Knopfes.
e) Arbeitsgänge a) bis d) an den restlichen Buchsen
wiederholen!
9---2. An der Prüfbuchse Ш-3-I4 des Einschubes Я3:
(6)CИMПЛEKC-a) Verkehrsart Simplex einschalten,
(2)OTKЛ-b) Stromversorgung des Б-I ausschalten.
(2)AППAPATHEИCПPAB.c) Stromversorgung des Б-I einschalten,
(4)|↔HEИCПPAB. erlischt
KOHTPOЛЬ
d) Drücken und Loslassen des Knopfes,
---e) Sprechtaste nicht drücken,
--KOHTPOЛЬ erlischt
HEИCПPAB. (nicht
später als 7 Sek.)
f) Buchse Masse des Б-I mit den Buchse Ш-3-I4(Я3)
verbinden,
---g) Trennen der Masse-Verbindung,
(4)|↔HEИCПPAB. erlischt
KOHTPOЛЬ
h) Trennen und Loslassen des Knopfes.
10(5)2-3. Zuschalten der Schlüsselkassette K2 und Wieder-
holung der Überprüfung an der Prüf-Bu.2 Ш-3-25(Я3)
gemäß Lfd.Nr. 8; 1.a) bis d)!
11---- Schutzdeckel des Hauptblockes Б-I anbringen und
versiegeln!
12---Überprüfen der Wiederherstellung des Sprachsignals:
(bei (5) in Stellung I und 2 durchzuführen!)
(5)I oder 2-a) Zuschalten der Schlüsselkassette K1 oder K2,
(3)KOHTPOЛЬKOHTPOЛЬb) Gerät auf Arbeitsart Eigenprüfung schalten
Signalisation CA und BHИMAHИE CA darf nicht
aufleuchten!),
(6)CИMПЛEKC-c) Verkehrsart Simplex einschalten,
(8)ЭKCПANДEP-d) Dehner einschalten,
(9)OTKЛ-e) Automatische Pegelregelung ausschalten,
---f) Sprechtaste drücken; Sprechprobe: Paз, двa, tpи, …
(nach Verklingen des 3,5 kHz Tonsignals) durchführen.
Worte müssen mit Verzögerung im eigenen Hörer
wahrzunehmen sein!
13(1) u. (2)OTKЛKOHTPOЛЬ erlischt- Stromversorgung des ПУ-I und Б-I ausschalten.

                                                 Anlage 7

Arbeitsfolgen
zum Aufnehmen, Halten und Betreiben einer SFu-Verbindung (siehe auch Bild 6)
Lfd.
Nr.
Schalter-SignalisationHandlung/Ergebnisse/Bemerkungen
Bezeichn.Stellung
I. Vorbereiten des SFe-Gerätes zur Verbindungs-
aufnahme: (Überprüfung gemäß Arbeitsfolge,
Anlage 6, sind durchgeführt!)
1(1)БOPT CETЬ-- Stromversorgung des ПУ-I einschalten,
(3)PEЖИM Б-- Gerät auf Arbeitsart verschlüsselt schalten,
(2)AППAPATHEИCПPAB.- Stromversorgung des Б-I einschalten,
(4)|↔HEИCПPAB. erlischt
PEЖИM Б
- Drücken und Loslassen des Knopfes
(3)KOHTPOЛЬPEЖИM Б erlischt
KOHTPOЛЬ
- Gerät auf Arbeitsart Eigenprüfung schalten,
(7)PAДИO-- Zuschalten des Funkerpultes,
2ПИTAHИEBKЛ-- Stromversorgung des Funkerpultes ПP-I einschalten,
---- Mit Hilfe der Sprechgarnitur des Funkers,
Wiederherstellen des Sprachsignals
überprüfen: Paз, двa, tpи; …
(3)PEЖИM БKOHTPOЛЬ erlischt
PEЖИM Б
- Gerät auf Arbeitsart verschlüsselt schalten.
II. Verbindungsaufnahme offen
Symbol RiFu
Hauptstelle(A) | Gegenstelle(B)
3PI, KAHAЛЫPC-I..PC-4-- Zuschalten des betreffenden Funkgerätes an das
Funkerpult
---- Ruft B in Arbeitsart| - Meldet sich/antwortet:
offen:
APБAT, Я PEKTOP пpиem | Я APБAT пpиem
---- Parolenanforderung | - Parolenantwort
(gemäß den geltenden Festlegungen!)
3a---a) Über UKW-Funkkanal des Funkgerätes R-111:
- Überprüfen der Sende-/Empfangspegel am Meß-
instrument,
4---Kak cльшиte? | Xopoшo(…Плoxo)
3b---b) Über KW-Funkkanal des Funkgerätes R-130:
POД-
PAБOTЫ
AT-
KOHTPOЛЬз-- Sendepegel durch Drücken der Sprechtaste und
Morsetaste mit Potentiometer Уpoвeнь пepeдaчk
auf roten Sektor einstellen,
POД-
PAБOTЫ
OM-- Fordert B zum Einstellen
des Sendepegels auf:
Bctaвtьe уpoвнь | Bctaвлю
пepeдaчи
|
APУ-PPУ-- Mit Potentiometer Гpomkoctь Lautstärke/Silben-
verständlichkeit regulieren!
4---Kak cльшиte? | Xopoшo(…Плoxo)
4a---Haчинaem нomepom__ | Haчинaem нomepom__
(Serien-Nr.)
| (Serien-Nr.)
4b---Ctaвиm нomep (Tab.Nr.) | Ctaвиm нomep (Tab.Nr.)
(4a und 4b nur bei erster Verbindungsaufnahme!)
5(5)I oder II-- Zuschalten der Schlüsselkassette K1 oder K2, in
Abhängigkeit vom anzuwendenden Schlüssel!
6(6)CИMПЛEKC-PEЖИM III | PEЖИM III
III. Verbindungsaufnahme verschlüsselt:
7---Bы гotoвы? | Дa гotoв
Bkлючaиte oder | Bkлючaю oder
Peжиm Б | Peжиm Б
8CA, PI
CA,KAHAЛЫ
BKЛ
PC-I..PC-4
CA
ЗAHЯT.PC-I..4
- Zuschalten des Gerätes auf den befohlenen
Funkkanals,
8a(10)HAПPABЛEHИE-(bei Betrieb über KW-Funkkanal!)
9---- Zählt: Paз, двa, tpи.. |
und fragt:Kak | Xopoшo
cлишиte?
| und zählt:Paз, двa,..
Xopoшo
10---Bkлючaйte aбoнeнt | Bkлуючaю aбoнeнt
11---- Meldung an Kdr. über aufgenommene SFu-Verb.
IV. Sicherstellung der Nutzung der SFu-Verbindungen
von verschiedenen Sprechstellen:
a) Vom Kommandeurs-/Offizierspult(ПK/ПO):
12---- Kdr./Offz. befiehlt das Herstellen einer SFu-Verb.,
13---- Vorbereiten des SFe-Gerätes, Verbindungsaufnahme
offen und verschlüsselt gemäß Lfd.Nr.1 bis 10,
14CA.PI
CA.KI/K2
PI
BKЛ
-
CA(an ПP,ПK/ПO)
BHИMAHИE CA
-Meldung an den Kdr./Offz. über Bordsprechanlage,
- Zuschalten der SFu-Verb. an das Kdr./Offz.-Pult,
BKЛ schalten!)
========== F u n k g e s p r ä c h
Nach Beendigung des Funkgespräches:
15CA, KI/K2untere Stellung-- Abschalten der SFu-Verb. vom Kdr./Offz.-Pult,
CA KAHAЛBKЛCA, ЗAHЯT.PC-I..4
BHИMAHИE CA
erlöschen
- Gerät vom Funkkanal abschalten.
b) Vom abgesetzten Fernsprechapparat (BTA):
(Tln.-Leitung ausgelegt, an Л1, Л2 - rechte Seite
des Fahrzeuges - sowie FF angeschlossen!)
16--BЫЗOB- Kdr. ruft Funker,
17CA, ЛIЛ I-- Abfragen: Kdr. befiehlt das Herstellen einer
SFu-Verbindung,
18---- Vorbereiten des SFe-Gerätes, Verbindungsaufnahme
offen und verschlüsselt gemäß Lfd.Nr. 1 bis 10.
19BЫЗOB|↔-- Rufen des Kdr.,
20KAHAЛЫЛ I-- Meldung an Kdr.,
21CA ЛIBKЛCA, ЗAHЯT.PC-I..4
(7)BTA/PAДИOЛИHИЯ- Zuschalten der SFu-Verbindung an BTA
(Kdr. kann 2 - 3 Sek. nach Drücken der Sprech-
taste Funkgespräch führen!=
========== F u n k g e s p r ä c h
Nach Beendigung des Funkgespräches:
22--BЫЗOB- Kdr. ruft Funker,
CA.ЛIЛI--Abfrage; Gesprächsende prüfen,
23(7)PAДИOЛИHИЯ erlischt- Gerät an Funkerpult schalten,
CA KAHAЛЫBЫKЛCA ЗAHЯT.PC-I..4
erlöschen
- Gerät vom Funkkanal abschalten.
Überprüfung der Blockierungs- und Signalisations-
schaltung für Geräte ab Nummer 18199:
8a(3)KOHTPOЛЬ
(6)ДУПЛEKC
(7)PAДИO
(5)1
9a(4)HEИCПPAB.
erlischt
KOHTPOЛЬ
Nacheinander Buchse Masse mit den Buchsen Ш 3/25,
26, 4, 6 und 5 verbinden.
Nach jeder Verbindung muß innerhalb von 7 Sek. die
Signallampe HEИCПPAB. aufleuchten. Die Lampe ist
nach Trennen der Masseverbindung durch Drücken des
Knopfes (4) zu löschen.
10a(5)2Prüfung wie oben wiederholen.
Anmerkung: Vor dem verbinden der Buchse Ш 3/4 mit
Masse
(6)CИMПЛEKC- Verkehrsart Simplex einschalten
(2)OTKЛ.-
AППAPAT
- Sprechtaste nicht drücken.
(4)HEИCПPAB.
erlischt
KOHTPOЛЬ
Danach Blockierungsprüfung am Ш 3/4 durchführen.
Bei Prüfung an den anderen Buchsen Sprechtaste
drücken und Verkehrsart Duplex einschalten.


                    NATIONALE VOLKSARMEE
         DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
                     2. Änderung
                          zur
                      A 040/1/305
                    Ausgabejahr 1974
     Die 2. Änderung wird erlassen und tritt am     1978
     in Kraft. Sie ist in die A 040/1/305 einzuarbeiten.

     O.U., den     1978                 Chef Nachrichten


     In der AO 040/1/305 sind folgende Änderungen bzw. Er-
     gänzungen vorzunehmen:

     1. Streichen:
        auf Seite 21    Ziffer 25 (3) letzter Absatz:
                         Bei der Überprüfung … bis … mit
                        Masse zu verbinden.

     2. Ergänzen:
        als Seite 60    In der Anlage beigefügtes Blatt

     Nachstehender Vermerk ist auf der Seite 2 einzutragen:   

     2. Änderung, in Kraft gesetzt am        1978,
     eingearbeitet am        1978                 Unterschrift

Petschaft


						Lit.Nr.:58/90

           MINISTERRAT
DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
MINISTERIUM FÜR NATIONALE VERTEIDIGUNG

          A 040/1/357

   SAS-Fernsprechgerät T-219
       Bedienpult PU 1
          Nutzung

            1990


NACHWEIS ÜBER DIE EINARBEITUNG VON ÄNDERUNGEN
ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 

NACHWEIS ÜBER ZUGANG/ABGANG

Lfd.ZugangAbgangBestandDatum Signum
Nr.BlattBlattBlatt
16Anfangsbestand
 
 
 
 
 
 
 
 
Einführung zur A 040/1/357

1. Die Anleitung 040/1/357 SAS-Fernsprechgerät T-219, Bedienpult
PU 1, Nutzung, wird erlassen und tritt am 01. 06. 1990 in Kraft.
2. Diese Anleitung ist gültig für die Arbeit der Besatzungen von
Führungsfahrzeugen und -komplexen, die mit dem SAS-Fernsprech-
gerätes T-219 ausgerüstet sind.

O.U., den 26. 03. 1990         Chef Verwaltung Nachrichten

Inhaltsverzeichnis

      Übersichts- und Einführungsteil
1.    Grundsätze
1.1.  Allgemeines
1.2.  Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen
1.3.  Bestimmungen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes
2.    Technischer Betriebsdienst
2.1.  Allgemeines
2.2.  Inbetriebnahme und Eigenprüfung des
      SAS-Fernsprechgerätes T-219
2.3.  Aufnehmen, Halten und Betreiben gedeckter
      Fernsprechverbindungen
3.    Führen der Betriebsunterlagen

Anlagen:
1     Redewendungen für Funker von Führungsfahr-
      zeugen und -komplexen, die mit dem SAS-
      Fernsprechgerät T-219 ausgerüstet sind
2     Arbeitsgangfolge zur Inbetriebnahme und
      Eigenüberprüfung des SAS-Fernsprechgerätes T-219
3     Arbeitsgangfolge zur Aufnahme einer gedeck-
      ten Fernsprechverbindung
4     Abkürzungen beim Führen des Betriebsdienstes
5     Berechtigungskarte SCZ (Muster)
6     Führung des Betriebsbuches bei der Arbeit
      mit dem SAS-Fernsprechgerät T-219 (Beispiel)

Anhang:
1  Kurzcharakteristik des SAS-Fernsprechgerä-
   tes T-219 und Bedienpult PU 1

1. Grundsätze
1.1 Allgemeines
Mit dem Fernsprechgerät T-219 (nachfolgend Gerät T-219) können
gedeckte Fernsprechverbindungen mit begrenzter Sicherheit über
KW- und UKW-Kanäle sowie über Richtfunk- und Drahtnachrichtenkanä-
le sichergestellt werden. Beim Betriebsdienst ist zu beachten:
a) Der technische Betriebsdienst mit dem Gerät T-219 zur Sicher-
   stellung von gedeckten Verbindungen beschränkt sich auf die
   Bedienung des Bedienpultes PU 1 (nachfolgend Pult PU 1) und
   ist grundsätzlich gemäß der vorliegenden Anleitung zu organi-
   sieren sowie durchzuführen.
b) Die Funkverbindung sind nach den Regeln des Sprechfunkver-
   kehrs gemäß den Festlegungen in der DV 040/0/004 Funkbetriebs-
   dienstes aufzunehmen und zu betreiben. Der Betriebsdienst ist
   lückenlos im Betriebsbuch nachzuweisen.

1.2. Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen
Zum Durchführen des Funkbetriebsdienstes und zur Nutzung von Funk-
verbindungen mit dem Gerät T-219 sind nur solche Funker zuzulassen,
die die Regeln der gedeckten Truppenführung sowie die geltenden
Rechtsvorschriften und militärischen Bestimmungen zum Funkgeheim-
nis kennen und einzuhalten. Die Funker sind zur Geheimhaltung aller
ihnen zur Kenntnis gelangenden dienstlichen Angelegenheit ver-
pflichtet!
Alle Informationen, die den Bedienpersonal während ihrer Tätigkeit
bekannt werden, und alle Betriebsunterlagen (auch Auszüge daraus)
sind geheimzuhaltende Informationen und als Dienstsache einzu-
stufen, wenn keine Geheimhaltungsgrad festgelegt ist. Es ist verbo-
ten, Aufzeichnungen in Unterlagen anzufertigen, die nicht nachge-
wiesen sind.
Der Hauptblock des Gerätes T-219 ist ein geheimzuhaltendes nach-
richtentechnisches Gerät und gemäß den Festlegungen in der
DV 040/0/009 Schutz der Staatsgeheimnisse in der Nationalen Volks-
armee zu behandeln. Beim technischen Betriebsdienst mit dem Gerät
T-219 sind zusätzlich folgende Geheimhaltungs- und Sicherheits-
bestimmungen einzuhalten:
a) Das Bedienpersonal ist es verboten, die Plomben bzw. Petschafte
   am Hauptblock zu brechen. Jede Beschädigung einer Plombe/ eines
   Petschaftes ist sofort dem unmittelbaren Vorgesetzten zu melden.
b) Die Sicherung des Führungsfahrzeugen bzw. -komplexes mit ein-
   gebautem Hauptblock des Gerätes T-219 ist ständig zu gewähr-
   leisten, Unbefugten ist das Betreten des Geräteraumes verboten!
c) Die Leitung zum abgesetzten Fernsprechapparat (Anschluß an L1/
   L2) ist im Abstand von mindestens 1 m zu anderen Leitungen zu
   verlegen.
d) Die Fahrzeugtüren/Einstiegsluken zum Geräteraum sind durch den
   jeweiligen Funktruppführer nach Verlassen des Führungsfahrzeu-
   ges bzw. -komplexes und bei seiner Abstellung zu petschieren
   bzw. zu verplomben.
e) Bei der Nutzung einer gedeckten Verbindung, signalisiert durch
   die Signallampe CA am Funkpult bzw. Bedienpult des Komman-
   deurs/Offiziers und durch die Anzeigetafel BHИMAHИE CA ist
   das gleichzeitige Führen von Funk- und Ferngesprächen aus den
   Geräteraum über die beliebige offene Nachrichtenverbindungen verbo-
   ten.
f) Das Öffnen des Hauptblockes ist nur durch den jeweiligen Ein-
   stellberechtigten bzw. berechtigte Person gestattet,
   die sich als Angehörige des SAS- und Chiffrierdienstes auswei-
   sen können (Berechtigungskarte SCZ gemäß Anlage 5, Arbeitsge-
   nehmigung, Sonderausweis).
   Beim Öffnen des Hauptblockes des Gerätes T-219 hat die Besatzung
   des Führungsfahrzeuges bzw. -komplexes den Geräteraum zu ver-
   lassen.
g) Bei unmittelbarer Gefahr der Erbeutung des Führungsfahrzeuges
   bzw. komplexes durch den Gegner sind auf Befehl des Nutzers
   bzw. Funktruppführers alle geheimzuhaltenden Unterlagen zu
   vernichten. Die Nachrichtentechnik ist so zu zerstören, damit
   eine unmittelbare Verwendung durch den Gegner erschwert wird.
   Der Entschluß zur Vernichtung ist vor der Ausführung nach Mög-
   lichkeit dem nächsten Vorgesetzten und der Gegenstelle zu mel-
   den.

1.3. Bestimmungen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes
Die Benutzung des Führungsfahrzeuges bzw. -komplexes hat die in
Dienstvorschriften Bedienungsanleitungen, TGL und anderen dafür gel-
tenden Bestimmungen festgelegten Bestimmungen des Gesundheits-
und Arbeitsschutzes zu kennen und einzuhalten. Beim technischen
Betriebsdienst sind zusätzlich zu den allgemeinen Sicherheitsbe-
stimmungen zur Nutzung, Instandsetzung und Lagerung der Spezial-
nachrichtentechnik folgende gerätebezogene Sicherheitsforderungen
einzuhalten.
a) Die selbständige Inbetriebnahme, Bedienung und Instandsetzung
   von Nachrichtentechnik und Stromversorgungsanlagen ist nur
   Personen gestattet, die im Besitz der entsprechenden Betriebs-
   bzw. Instandsetzungsberechtigung sind.
b) Vor der Inbetriebnahme von Nachrichtengeräten, der Stromversor-
   gungsaggregate und dem Anschließen der Stromversorgungskabel
   sind die Nachrichtengeräte sicher zu erden.
c) Verbindungen oder Anschlüsse von Stromversorgungskabeln dürfen
   nicht unter Spannung hergestellt oder getrennt werden.

2.Technischer Betriebsdienst
2.1. Allgemeines
In Abhängigkeit von der Organisation der Funkverbindungen und dem
Einsatz des Führungsfahrzeuges bzw. -komplexes können mit dem Ge-
rät T-219 gedeckte Fe-Verbindung in Funknetzen (FuN), Funkrich-
tungen (FuR) sowie über Drahtnachrichtenkanäle (mit Selektivruf-
einrichtung - SRE) sichergestellt werden. Dabei ist zu beachten:
a) Beim technischen Betriebsdienst sind die festgelegten Redewen-
   dungen für die Aufnahme von gedeckten Fe-Verbindungen in russi-
   scher Sprache gemäß Anlage 1 im Interesse der Einschränkung
   des Verständigungsverkehrs sowie die Arbeitsfolgen gemäß
   den Anlagen 2 und 3 konsequent anzuwenden sowie einzuhalten.
b) Für die termingetreue Aufnahme der gedeckten Fe-Verbindungen
   ist die Hauptfunkstelle verantwortlich. Die Hauptfunkstelle
   ist gegenüber den Gegenstellen/Unterfunkstellen weisungsberech-
   tigt.

2.2. Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung des SAS Fernsprechgerätes
     T-219
Das Gerät T-219 ist nur an seinem vorgesehenen Platz im Geräteraum
einzubauen. Bei der Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung (Anlage 2)
sind folgende Festlegung einzuhalten:
a) Vor der Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung des Gerätes T-219
   sind die Betriebsbereitschaft der Funkgeräte/kanalbildenden
   Einrichtungen und die Verkabelung der Blöcke des Gerätes T-219
   gemäß Anlage 2 zu prüfen.
b) Das Gerät T-219 ist nur vom Pult PU 1 aus zu bedienen.
c) Das zeitgerechte Herstellen der Bereitschaft zur Aufnahme von
   gedeckten Fe-Verbindungen erfordert, daß folgende Arbeiten be-
   reits unmittelbar vor dem Marsch bzw. während des Halts durch-
   geführt werden:
   - Vorheizen des Hauptblockes (bei Temperaturen ≤ -10º C),
   - Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung der Funkgeräte,
   - Inbetriebnahme und Überprüfung der Wiederherstellung des
     Sprachsignals.
d) Durch den unmittelbaren Vorgesetzten ist in Vorbereitung des
   Einsatzes dem Funktruppführer/ der Besatzung ein eindeutiger
   Einsatzbefehl der Funkstelle zu geben (Beispiel siehe Anlage 6).
   Im Einsatzbefehl sind die Bereiche K1 und K2 (Bereichs-
   schalter 5 am Pult PU 1) zu den Funkverbindungen eindeutig
   zuzuordnen.

2.3. Aufnahme, Halten und Betreiben gedeckter Fernsprechverbin-
     dungen 
Nach dem Befehl des Nutzers zum Herstellen einer gedeckten Fe-Ver-
bindung sind gemäß der Anlage 3 festgelegten Arbeitsgangfolge
folgende Arbeiten auszuführen:
1. Gerät T-219 zur Verbindungsaufnahme vorbereiten.
2. Verbindungsaufnahme OFFEN in den vom Nutzer befohlenen Funk-
   netz/in der Funkrichtung durchzuführen und dabei die Kanalgüte
   prüfen.
3.Verbindungsaufnahme VERSCHLÜSSELT mit der Gegenstelle durch-
  führen. Die Verbindungsaufnahme hat der Funker durchzuführen!
Das Senden und Empfangen über gedeckte Fe-Verbindungen ist analog
wie über KW- UKW-Sprechfunkverbindungen durch Drücken und Los-
lassen der Mikrofontaste zu gewährleisten. Beim Senden müssen fol-
gende Signallampen leuchten:

a) Pult PU 1 PEЖИM
b) Funkpult FuP, Bedienpult des
   Kommandeurs PK bzw. des Offiziers PO CA
c) Anzeigetafel BSKBHИMAHИE CA

Ergibt sich beim Prüfen der Gesprächsgüte eine schlechte bzw.
keine Verständigung (ПЛOXO), ist in die Arbeitsart OFFEN zurück-
zuschalten und die Gegenstelle mit der Redewendung ПPOBEPTЬE,
HE ПOHИMAЮ und deren Antwort ПPOBEPЯ, ЖДИTE aufzufordern,
das Gerät T-219 vollständig zu überprüfen. Diese Überprüfung darf
nur Einstellberechtigte durchzuführen. Dem Vorgesetzten ist so-
fort darüber Meldung zu erstatten.
Wurde im Ergebnis der Überprüfung festgestellt, das das Gerät
T-219 defekt ist, der Funker der Gegenstelle mit der Rede-
wendung: ИCПPABИTЬ, HE MOЖEM darüber zu Informieren, daß eine
Verbindungsaufnahme erst nach Auswechseln des Gerätes T-219 mögl-
lich ist. Dem Vorgesetzten ist unverzüglich Meldung darüber zu er-
statten.
Leuchtet während des Betriebes die Signallampe HEИCПPAB., ist
sofort auf die Eigenüberprüfung zu schalten und dem Vorgesetzten Mel-
dung zu erstatten.
Bei großen Störpegel auf dem Übertragungskanal sind die automati-
schen Pegelregelung aus- und der Dehner einzuschalten.
Beim Betrieb über einen UKW-Funkkanal mit großen Schwund ist der
Schalter 10 in Stellung HAПPABЛEHИE zu schalten.
Der Betrieb über Funkkanäle mit beträchtlichen Störpegel kann
in Stellung HAПPABЛEHИE des Schalters 10 durch Einschalten des
Rauschunterdrückers verbessert werden. Befindet sich der Schalter
10 in Stellung CETЬ, ist der Rauschunterdrücker, unabhängig von
der Stellung des Schalters 11, ständig eingeschaltet.
Nach dem Prüfen der Gesprächsgüte ist die gedeckte Fe-Verbindung
dem Nutzer zuzuschalten.
Die Betriebsbereitschaft der gedeckten Fe-Verbindung ist dem Nut-
zer zu melden. Jegliche Gründe für die Überschreitung des Termins
der Betriebsbereitschaft sind im Betriebsbuch nachzuweisen.

3. Führen der Betriebsunterlagen
Alle Handlungen im Verlauf des technischen Betriebsdienstes mit
dem Gerät T-219 sowie der Funkbetriebsdienst sind sauber, gut le-
serlich und lückenlos im Betriebsbuch des Funkers nachzuweisen.
Das Betriebsbuch ist gemäß den Festlegungen in der DV 040/0/004
zu führen. Die in Anlage 4 dieser Anleitung festgelegten Rede-
wendungen sind anzuwenden.
In das Betriebsbuch sind vom technischen Betriebsdienst folgende
Angaben - mit Uhrzeit - einzutragen:
a) Inbetriebnahme des Gerätes T-219,
b) Überprüfung der Wiederherstellung des Sprachsignales
c) Übergang auf die Arbeitsart OFFEN und VERSCHLÜSSELT,
d) Verbindungsüberprüfungen,
e) Übergabe der Fe-Verbindung an den Nutzer.
Es ist verboten, auf lose Blätter Aufzeichnungen zu machen, im
Betriebsbuch sowie in anderen Betriebsunterlagen zu radieren oder
zu überschreiben! Falsche Eintragungen sind so zu streichen, daß
das Gestrichene lesbar bleibt! Streichungen sind zu signieren,
Durch das Führen der Betriebsunterlagen darf der technische Be-
triebsdienst nicht behindert werden. Bei hohem Arbeitsanfall/
während der Bewegung sind nur die wichtigsten Eintragungen (Zeiten
Abkürzungen) im Betriebsbuch vorzunehmen. Alle weiteren Eintragun-
gen sind bei nächster Gelegenheit zu ergänzen.

Anlage 1
Redewendungen für Funker von Führungsfahrzeugen und -komplexen, die mit dem SAS-Fernsprechgerät
T-219 ausgerüstet sind

Inhalt/HandlungRedewendung 
  russisch deutsch
Bereitschaft der GegenstelleBЫ ГOTOB? Sind Sie Bereit?
prüfen.Я ГOTOB!Ich bin bereit!
Gesprächsgüte prüfenKAK CЛЫШИTE?Wie hören Sie mich?
 XOPOШO (УДOBЛETBOPИTEЛЬЮ, Höre gut (befriedigend,
 ПЛOXO).schlecht
Gerät in Arbeitsart VER-BKЛЮЧAЙTE! Schalten Sie ein!
SCHLÜSSELT schalten undBKЛЮЧAЮ. Ich schalte ein.
Gespräch nach 3…5 s   
beginnen.  
Gerät in Arbeitsart VER-PEЖИM Б! Schalten Sie Arbeitsart B/
SCHLÜSSELT schalten.  Ich schalte Arbeitsart B!
Gerät in Arbeitsart OFFENPEЖИM A! Schalten Sie Arbeitsart A/
schalten.  Ich schalte Arbeitsart A!
Gerät in Arbeitsart EIGEN-ПPBEPTЬE HE, ПOHИMAЮ! Prüfen Sie: Ich verstehe Sie
ÜBERPRÜFUNG schalten und  nicht!
Wiederherstellung desПPBEPTЯЮ, ЖДИTE. Ich prüfe: warten Sie.
Sprach- sowie Tonsignals  
prüfen.  
Gerät hat größere StörungenИCПPABИTЬ HE MOЖEM. Wechseln Sie aus/Ich wechsle
- Gerät muß ausgewechselt  aus
  werden.  
  russisch deutsch
Gerät auf SchlüsselkassetteПEPEXOДИTE / ПEPEXOЖУ HA ПEPBУЮ / Schalten Sie auf K1 (K2)/
K1 (K2) umschalten.BTOPУЮ УCTAHOBKУ.Ich schalte auf K1 (K2).
Verbindung in der ArbeitsartBKЛЮЧAЙTE AБOHEHT!Schalten Sie zum Teilnehmer!
VERSCHLÜSSELT zum Teilnehmer  
schalten.  
Betriebsdienst in der Ver-PEЖИM III!Schalten Sie/Ich schalte auf
kehrsart SIMPLEX abwickeln. SIMPLEX!
Pegel auf … dB (… Np)ПPИБABTЬE (УБABTЬE) HA …Erhöhen (Verringern) Sie auf
erhöhen/verringern.ДEЦИБEЛЬ / HEПEP!… dB/Np!

Anlage 2

Arbeitsfolge zur Inbetriebnahme und Eigenüberpüfung des SAS Fernsprechgerätes T-219

Handlungen/BemerkungenBedienpult PU 1  
 Schal-Schalter-Signalisation
 ter-Nr.stellung 
Einbau des Gerätes T-219   
1. Gerät T-219 am vorgesehenen Platz im Geräteraum   
aufstellen.
2. Gerät T-219 mit dem vorgesehenen Überwurfmuttern   
zuverlässig befestigen.
3. Masseleitung an die vorgesehenen Klemme am Hauptblock   
anschließen.
4. Verbindungskabel PU 1 - B-1 (39 Adern) vom Bedien-   
pult an den Hauptblock (Buchse links oben) an-
schließen.
Inbetriebnahme
5. Stromversorgung des Pults PU 1 einschalten.1БOPTCETЬ-
5a. Heizgerät bei einer Umgebungstemperatur ≤ 10º C12ПOДOГPEBПOДOГPEB
einschalten (nur bei laufendem Fahrzeugmotor).  (zeitweilig)
6. Stromversorgung des Hauptblockes einschalten.2AППAPATHEИCПPAB.
7. Funkerpult FuP 1 zuschalten.7PAДИO-
Überprüfung der Wiederherstellung des Sprachsignals   
(Bereichsschalter 5 in Stellung 1 oder 2)
8. Schlüsselkassette K1 oder K2 zuschalten.51 oder-
  2 
9. Gerät in die Arbeitsart EIGENÜBERPRÜFUNG schalten3KOHTPOЛЬKOHTPOЛЬ
die Signalisation CA und BHИMAHИE CA darf nicht
aufleuchten!
10. Betriebsart SIMPLEX einschalten.6CИMПЛEKC-
11. Dehner einschalten.8ЭKCПAHДEP-
12. Automatische Pegelregelung ausschalten.9OTKЛ.-
13. Sprechtaste drücken und Sprechprobe (PA3, ДBA, TPИ, …)---
    nach Verklingen des Tonfrequenzsignals 3,5kHz durch-
    führen - die Worte müssen mit Verzögerung im eigenen
Hörer wahrzunehmen sein.
Außerbetriebnahme
14. Stromversorgung des Pultes PU 1 und Hauptblockes1 undOTKЛ.KOHTPOЛЬ
    ausschalten.2 erlischt

Anlage 3

Vorbereitung des Gerätes T-219 zur Verbindungsaufnahme
Handlungen/BemerkungenBedienpult PU 1
Schal-
ter-Nr.
Schalter-
Stellung
Signalisation
1. Inbetriebnahme Überprüfung und Außerbetriebnahme
    des Gerätes gemäß Anlage 2 durchführen.
2. Stromversorgung des Pultes Pu 1 einschalten.1БOPTCETЬ-
3. Gerät in die Arbeitsart VERSCHLÜSSELT schalten.3PEЖИM Б-
4. Stromversorgung des Hauptblockes einschalten2AППAPATHEИCПPAB.
5. Tastenschalter FEHLER drücken und loslassen.4I ↔HEИCПPAB. -
PEЖИM
6. Gerät in die Arbeitsart EIGENÜBERPRÜFUNG schalten.3KOHTPOЛЬKOHTPOЛЬ
7. Funkpult FuP 1 zuschalten.7PAДИO-
8. Stromversorgung des Funkerpultes FuP 1 einschalten.2ПИTAHИE -
BKЛ.
-
9. Sprechtaste drücken und Sprechprobe (PA3, ДBA, TPИ, …)---
     nach Verklingen des Tonfrequenzsignals 3,5kHz durch-
     führen - die Worte müssen mit Verzögerung im eigenen
     Hörer wahrnehmbar sein.
10. Gerät in die Arbeitsart VERSCHLÜSSELT schalten.3PEЖИM БKOHTPOЛЬ
erlischt -
PEЖИM Б
leuchtet
Verbindungsaufnahme in der Arbeitsart OFFEN
Hauptstelle (A)Gegenstelle (B)
11. Entsprechendes Funkgerät an das Funkerpult FuP 1
      anschalten.
P1
KAHAЛЫ
PC I …4-
12. A ruft B in der
      Arbeitsart OFFEN:
      APБAT Я PEKTOP ПPИEM.
B antwortet A:
Я APБAT ПPИEM.
---
13. Parolenaustausch gemäß den geltenden Bestimmungen
       und Verbindungsaufnahme durchführen:
  a) über den UKW-Funkkanal mit dem Funkgerät R 111
- Sende- und Empfangspegel am Meßinstrument prüfen.
---
- A ruft B:
KAK CЛЫШИTE?
B antwortet A: XOPOЖO
(… ПЛOXO).
b) über den KW-Funkkanal mit dem Funkgerät R 130
- Sendepegel nach Drücken der Sprechtaste/Morse-
taste mit dem Potentiometer УPOBEHЬ ПEPEДAЧИKOHPOЛЬ--
in den Bereich des roten Sektors einstellen.
- A fordert B zumStellt Sendepegel ein undPOДOM-
Einstellen desantwortet: BCTABЯЮPAБOTЫ
Sendepegels auf:
BCTABTЬE УPOBEHЬ
ПEPEДAЧИ!
- Lautstärke mit dem Potentiometer ГPOMKOCTЬAPУ--
einstellen und SilbenverständlichkeitPPУ
prüfen:
KAK CЛЫШИTE?XOРOЖO (… ПЛOXO).
- Schlüsselkassette K1 oder K2 in Abhängigkeit
vom Einsatzbefehl zuschalten:
PEЖИM IIIPEЖИM III.51 oder-
2
6CИMПЛEKC
Verbindungsaufnahme in der Arbeitsart VERSCHLÜSSELT234
14. Verbindungsaufnahme durchführen:234
- BЫ ГOTOB?ДA ГOTOB.---
- BKЛЮЧИTE oderBKЛЮЧAЮ oder---
PEЖИM Б.PEЖИM Б.
15. Gerät auf den befohlenen Funkkanal schalten:
a) auf den UKW-FunkkanalCA, PIBKЛ.CA
CA,PC3AHЯT.
KAHAЛЫI…4PC I…4
b) auf den KW-Kanal
- A zählt Abstimm-- B antwortet:10HAПPABЛ.-
text: PA3, ДBA,XOPOШO (… ПЛOXO)
TPИ, … und fragt:
KAK CЛЫШИTE?
- A antwortet:- B zählt: Abstimmtext:---
XOPOШO (… ПЛOXO).PA3, ДBA, TPИ, …
- schaltet Verbindung:- schaltet Verbindung:---
BKЛЮЧAИTE AБOHEHT.BKЛЮЧAЮ AБOHEHT.---
16. A und B meldet dem Nutzer die aufgenommene gedeckte---
Fe-Verbindung.
Sicherstellung der Nutzung der gedeckten Fe-Verbindung
von verschiedenen Sprechstellen
17. Fe-Verbindung wie folgt nach Aufforderung herstellen,
nutzen und beenden:
a) vom Kommandeurpult PK oder vom Offizierspult PO
- Kommandeur/Offizier befiehlt das Herstellen---
einer gedeckten Fe-Verbindung.
- Funker bereitet Gerät T-219 zur Verbindungsauf----
nahme gemäß den Arbeitsgängen 1 bis 10 vor und
führt Verbindungsaufnahme in den Arbeitsarten
OFFEN und VERSCHLÜSSELT gemäß den Arbeitsgängen
11 bis 16 durch.
- Funker meldet hergestellte gedeckte Fe-VerbindungCA, P1P1-
an Kommandeur/Offizier über Bordsprechanlage
- Funker schaltet hergestellte gedeckte Fe-Ver-CABKЛ.CA am FuP1,
bindung an das Bedienpult des Kommandeur PKPK und PO
oder Bedienpult des Offiziers PO - Kommandeur/
Offizier schaltet Schalter KAHAЛЫ danach in
Stellung BЫKЛ.
- Kommandeur/Offizier führt Funkgespräch.---
- Kommandeur/Offizier schaltet sich nach Been-CAuntere-
digung des Funkgesprächs aus der VerbindungKI/K2Stellung
- Funker schaltet Bedienpult des Kommandeur PKCABЫKЛ.CA, 3AПЯT
oder Bedienpult des Offiziers PO abKAHAЛPC 1…4,
BHHMAHИE CA
erlischt
b) vom abgesetzten Fernsprechapparat (Tln-Leitung
ausgelegt und an ЛI an der rechten Fahrzeugseite
sowie an den Fernsprechapparat angeschlossen)
- Kommandeur vom abgesetzten Fernsprechapparat---
ruft Funker.
- Kommandeur befiehlt das Herstellen einer ge-CA, ЛIЛI
deckten Fe-Verbindung.
- Funker bereitet Gerät T-219 zur Verbindungsauf-
nahme gemäß der Arbeitsgänge 1 bis 10 vor und
führt Verbindungsaufnahme in den Arbeitsgängen
11 bis 16 durch.
- Funker ruft Kommandeur und meldet hergestellteBЫ3OBI ↔
gedeckte Fe-Verbindung.KAHAЛЫЛI
CA. ЛIBKЛ.CA, 3AHЯT
PC 1…4
- Funker schaltet hergestellte gedeckte Fe-Verbin-7BTA/PAДИOЛИHИЯ
dung an den abgesetzten Fernsprechapparat -
der Nutzer kann 2…3 s nach dem Drücken der Sprech-
taste das Funkgespräch führen.
- Kommandeur führt Funkgespräch.---
- Kommandeur ruft Funker nach Beendigung des Funk---B OB
gespräches oder Funker fragt Teilnehmer betreffe
Gesprächsende ab.
- Funker schaltet Gerät an Funkpult FuP 1 an.7PAДИOЛИHИЯ
erlischt
- Funker schaltet Gerät vom Funkkanal ab.CABЫKЛ.CA, 3AHЯT
KAHAЛЫPC 1…4
erlöschen

Anlage 4

Abkürzung beim Führen des Betriebsdienstes

Bezeichnung der HandlungAbkürzung
Gerät einschaltenEIN
Gerät ausschaltenAUS
Wiederherstellen des SprachsignalsSPN
Gerät an den Nachrichtenkanal anschaltenANS
Gerät vom Nachrichtenkanal abschaltenABS
Verbindungsaufnahmen VERSCHLÜSSELTVAV
Verbindung VERSCHLÜSSELTVBV
… zur Nutzung übergeben an; 
a) Sprechstelle…/S
b) abgesetzter Fernsprechapparat…/APP
Gerät gestörtGST
EinsatzbereitEBT
Nicht einsatzbereitNEB
VerbindungsüberprüfungVPN

Anlage 5
Berechtigungskarte SCZ (Muster)
a) Vorderseite
SCZ Ausweis Vorderseite
b) Rückseite
SCZ Ausweis Rückseite
Anlage 6
Führung des Betriebsbuches bei der Arbeit mit dem SAS-Fernsprech-
gerät T-219 (Beispiel)

Uhr
-zeit
RufzeichenHandlung während dem
Gefechtsdienstes am:
Aus-/
Eingänge
Bemerkung
anvon
15.01.1990
08.00Erhalt des Einsatzbefehls;
Empfang der Betriebsunterlagen;
Ausbau des Gerätes T-219 auf

Gerät

(00673434)

Gerätesatz
Einsatzbefehl:
FuN/FuRBereichBetriebsbereitschaft
250 113K115.01 15.00
250 114K115.01 15.00
250 526K2auf Befehl
250 718K2auf Befehl
Truppführer:MüllerFw.
09.30Funktrupp entfaltet, Sicherung
gewährleistet
10.00Eigenüberprüfung der Funkgerätei.o
:
10.45EIN (PU-1 und B-5), Temperatur -15°C
:
11.15SPNIEBT (Gerät 00673434)Müller
:
14.57ANS (FuN 250 113)Müller
15.00VAV mit APBAT 415Müller
15.02Meldung an Kdr.
 
 
15.10VBV / App mit ARБATMüller
:
15.35ABS (FuN 250 113)Müller
:
17.00ANS (FuN 250 114)Müller
17.10VAV mit ШЛPA 3/4Müller
17.20meldung an Kdr.
17.21Meldung an Vorgesetzten
:
19.00Dienstübergabe / - übernahme
Dienst, Geräte und Unterlagen lt.00673434/NEB
Nachweis
übergeben: Müller, Fw. Funktruppführer
übernommen: Klein, Sold. Funker
:Eigenüberprüfung der Funkgerätei.o
16.01.1990
:
09.20Kontrolle durch Fä. Klaus
Gerät 00673434
übergeben: Klein Sold.
übernommen: Klaus, Fä.Müller
zurück: Klein, Sold. (Petschaft-Nr. NVA 651873)
09.45EPR / BPNi.OKlaus
:
15.00Abbaubefehl: 15.15 Marschbe-
reitschaft herstellen
15.09AUS

Anhang 1
Kurzcharakteristik des SAS-Fernsprechgerätes T-219 und Bedienpultes
PU 1
1. Bestimmung
Mit dem Gerät T-219 können gedeckte Ferngespräche mit be-
grenzter Sicherheit über KW- und UKW-Kanäle sowie über Richtfunk-
und Drahtnachrichtenkanäle sichergestellt werden. Das Gerät T-219
ist vom Pult PU 1 zu bedienen.

2.Übetragungseigenschaften
Frequenzbereich0,3…2,7 kHz
Zulässige Pegelschwankung des Signals 
am Empfängerausgang≤ ± 6 dB (± 0,7Np)
Übergabepegel 
a) Sendereingang-3,5 dB (-0,4 Np)
b) Empfängerausgang-3,5 dB (-0,4 Np)
Symmetrischer Eingangs- und 
Ausgangswiderstand(600 ±100) Ω

3. Eigenschaften des SAS-Fernsprechgerätes T-219

Übergabepegel bei der Arbeit mit dem
Bedienpult PU 1
a) Fernseite (Übertragungskanal)
   - Sendepegel-3,5 dB (-0,4 Np),
regelbar im Bereich von
-17,4…0 dB
(-0,2…0 Np)
   - Empfangspegel-3,5 dB (-0,4 Np),
automatisch geregelt
b) Ortsseite (Teilnehmereinrichtung) 
   - Senderpegel-3,5dB (-0,4 Np)
   - Empfangspegel-3,5dB (-0,4 Np)
Eingangs- und Ausgangswiderstand 
(Fern- und Ortsseite)(600 ± 100) Ω
Silbenverständlichkeit zwischen 
2 Geräten T-219 (ohne Kanalgüte)≤ 96%
Maximale Verringerung der Silbenver-
ständlichkeit der gedeckten Fe-Ver-
bindung (bei einem mittleren Stör-
Nutz-Verhältnis von 1 : 5 und bei
akustischem Rauschen mit einem Pegel
von 120 dB)≤ 15%
Maximale Verringerung der Reichweite
der gedeckten Verbindung im Vergleich
zu offenen Funkverbindung über UKW-
Funkkanäle≤ 15%
Mittlere Umschaltzeit beim Übergang
von Senden auf Empfang und umgekehrt:
a) Betrieb in Netzen1,2 s
b) Betrieb in Richtung3 s
Anmerkung: 
In Abhängigkeit vom Betrieb ist der Schalter 10 CETЬ -
HAПPABЛEHДE am Bedienpult PU 1 in folgende Stellung zu schalten:
a) Betrieb in Netzen mit großer Teil- 
   nehmerzahl und einem Stör - Nutz-Ver-
   hältnis ≥ 1 : 5CETЬ
b) Betrieb in Richtungen oder Netzen
   mit einem Stör-Nutz-Verhältnis
   ≤ 1 : 5HAПPABЛEHДE
Umschaltzeit aus der Arbeitsart OFFEN 
in die Arbeitsart VERSCHLÜSSELT≤ 3 s
Umschaltzeit vom Bereich K1 zum Be-
reich K2 und umgekehrt≤ 2 s
4. Klimatische Bedingungen
Temperaturbereich
a) Arbeitstemperaturbereich-10…+50°C,
 mit Heizgerät
 -50…+50°C
b) Lagertemperaturbereich-50…+50°C
Relative Luftfeuchtigkeit, bezogen auf
eine Umgebungstemperatur von +40°C ± 2K≤ 98 %
5. Stromversorgung
Betriebsspannung26 V ± 15 %
Welligkeit der Gleichspannung≤ 3 %
Leistungsaufnahme 
a) ohne Heizgerät100 W
b) mit Heizgerät
   - Anheizzeit 25 min,
     Außentemperatur -50°C1,5 kW ± 35 %
   - nach der Anheizzeit im angege-
     benen Temperaturbereich600 W ± 35 %
Zeichnung Bediengerät PU1
Bediengerät
Bild 1 Frontplatte des Bedienpultes PU 1

6. Benennung der Bedienelemente
Die Bedienelemente an der Frontplatte des Bedienpultes PU 1 (Bild
1) sind wie folgt bezeichnet:
a) Schalter
1 -STROMVERSORGUNG BEDIENPULTБOPTCETЬ - OTKЛ.
 PU 1 - AUS 
2 - STROMVERSORGUNG HAUPTBLOCKAППAPAT - OTKЛ.
 - AUS 
3 -Schalter ARBEITSARTPEЖИM Б - KOHTPOЛЬ
 "VERSCHLÜSSELT - KONTROLLE" 
4 -Tastenschalter FEHLERHEИCПPAB
5 -Bereichsschalter K1 - K21 - 2
6 -BetriebsartenschalterCИMЛEKC - ДУПЛEXC
 SIMPLEX - DUPLEX 
7 -Schalter AUSNUTZUNG DES GERÄTES 
 . FUNKPAДИO
 . ABGESETZTER FF-FUNKBTA / PAДИO
 . FF-FunkMTA / PAДИO
8 - DEHNER - AUS3KCПAHДEP - OTKЛ.
9 - AUTOMATISCHE PEGELREGELUNGAPУ - OTKЛ.
  - AUS 
10 - RAUSCHMINDERUNG NETZ -CETЬ - HAПPABЛ.
  RICHTUNG 
11 - RAUSCHUNTERDRÜCKUNG - AUSШУMOПOД - OTKЛ.
12 - HEIZUNG - AUSПOДOГEB - OTKЛ.
b) Leuchtfelder
1* - KONTROLLEKOHTPOЛЬ
2* - VERSCHLÜSSELTPEЖИM Б
3* - LEITUNGЛИHИЯ
4* - HEIZUNGПOДOГEB
5* - FEHLERHEИCПPAB.
6* - RUFBЫ3OB




                            CHIFFRIERSACHE


                                             Vertrauliche Verschlußsache

                                             B 434-322/78

                                             Ausfertigung Nr.: * 032









                            Gebrauchsanweisung







                                 JACHTA











                                  1978






                             CHIFFRIERSACHE
                             Vertrauliche Verschlußsache
                             B 434-322/78

                             Ausfertigung Nr.: * 032

                             39 Blatt


          Gebrauchsanweisung
               JACHTA





                1978

Nachweis über Einarbeitung von Änderungen
ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachweis über die Blattanzahl
Lfd.
Nr.
Zugang
Blatt-Nr.
Bestand
Blattanzahl
DatumUnterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 


Die Gebrauchsanweisung zum Verfahren JACHTA,
VVS B 434-322/78, wir erlassen und tritt mit Wirkung
vom 01.April 1979 in Kraft.

Inhaltsverzeichnis 

1.        Zweck- und  Einsatzbestimmungen

2.        Schlüsselunterlagen
2.1.      Schlüsselmitteltyp
2.2.      Schlüsseleinstellung
2.3.      Schlüsselwechsel
2.4.      Umgang mit Schlüsselunterlagen

3.        Sicherheitsbestimmungen für die Arbeit mit
          den Kanalchiffriergerät

4.        Taktisch-technische Daten
4.1.      Bestandteile der Gerätesätze
4.2.      Eigenschaften des Gerätes
4.3.      Anforderungen an den Nachrichtenkanal

5.        Inbetriebnahme und Eigenprüfung
5.1.      Allgemeines
5.2.      Arbeitsfolge zur Inbetriebnahme und
          Eigenüberprüfung des Gerätes T-219 mit ПУ-I

6.        Inbetriebnahme des Gerätes T-219 und Her-
          stellen der Verbindung
6.1.      Aufnehmen, Halten und Betreiben von Chif-
          frierverbindungen über Fu-Kanäle
6.1.1.    Arbeitsfolgen zum Aufnehmen, Halten und
          Betreiben einer Chiffrierverbindung über
          Fu-Kanäle (T-219 mit ПУ-I)
6.2.      Aufnehmen, Halten und Betreiben einer
          Chiffrierverbindung über Draht- und
          Richtfunkkanäle (T-219 mit ПУ-I)
6.2.1.    Arbeitsfolge bei Einsatz T-219 mit ПУ-I
          und TAV-70

7.        Inbetriebnahme des Gerätes T-817-N und
          Herstellen der Verbindung
7.1.      Allgemeines
7.2.      Arbeitsfolge für die Inbetriebnahme und
          Eigenüberprüfung des Gerätes T-817-N
7.3.      Arbeitsfolge für die Inbetriebnahme und
          Herstellung der Verbindung mit dem Gerät
          T-817-N

8.        Umfang und Abstände der Kontroll- und War-
          tungsarbeiten

9.        Instandsetzung

10.       Konservieren und Entkonservieren
10.1.     Konservieren
10.2.     Entkonservieren

11.       Lagerung

12.       Transport

14.       Gesprächstabelle

Anlage
      1   Restdämpfungstoleranzschema
      2   Frontplatte ПУ-1
      3   Frontplatte ПУ-3
      4   Anschaltung der Geräte T-219 und T-219 M
      5   Anschaltung der Geräte T-817-N
      6   Belegung der Buchsen der Bedienungs-
          pulte ПУ-1 und ПУ-3


1. Zweck und Einsatzbestimmungen

(1) Das Verfahren JACHTA dient zur Sprachchiffrierung.
Es gewährleistet eine zeitlich begrenzte Geheimhaltung und
gestattet den Austausch von Informationen mit vertrau-
lichem Charakter (VVS) über Draht und von zeitlich be-
grenzten VVS- und VD-Nachrichten über Richtfunk- und
Funk-Kanäle. Das Verfahren JACHTA ermöglicht eine Zusam-
menarbeit mit dem Verfahren ELBRUS (Geräte T-217-M und
T-617-1).

(2) Zum Kanalchiffrierverfahren JACHTA gehört folgendes
    Chiffriermaterial:

- Kanalchiffriergerät (T-219, T-219-M oder T-817-N)
- Schlüsselunterlagen
- Gebrauchsanweisung zum Verfahren JACHTA
- Wartungstechnologie
- Technische Dokumentation zu den Geräten
- Kontroll- und Meßanweisung
- Begleitheft.

(3) Chiffrierverbindungen mit dem Verfahren JACHTA wer-
den in Richtungen und Netzen organisiert (individueller
und Zirkularer Verkehr). Es können bis zu 150 Geräte im
Netz mit dem gleichen Schlüssel arbeiten.

(4) Das Gerät T-219 ist VVS. Die Organisation der Chif-
frierverbindungen, der Transport, der Nachweis, die
Lagerung und die Vernichtung des Gerätes sowie der da-
zugehörenden Dokumentation und die Bestätigung des Per-
sonalbestandes hat entsprechend den Festlegungen, die auf
der Grundlage der Regelungen und Bestimmungen für das
Chiffrierwesen der DDR getroffen wurden, zu erfolgen.

(5) Für die Installation der Geräte zum Verfahren JACHTA
sind die Festlegungen, die auf der Grundlage der Sicher-
heits- und technischen Bestimmungen für den Einsatz
kanalgebundener Chiffriertechnik in stationären und mo-
bilen Einrichtungen des Chiffrierwesens getroffen wurden,
gültig.

(6) Bei der Organisation der Kanalchiffrierverbindungen
ist durch die jeweiligen Vorgesetzten eine Kanalchiffrier-
stelle des Netzes oder der Richtung als Leitstelle einzu-
setzen. Außer den allgemeinen Pflichten hat der Betriebs-
techniker der Leitstelle zusätzlich folgende Pflichten:

- periodische Verbindungsüberprüfung im Netz (in der
  Richtung) in der Betriebsart Chiffrieren;
- Übermittlung von Anweisungen seines Vorgesetzten an alle
  Kanalchiffrierstellen des Netzes (der Richtung).

(7) Den Kanalchiffrierstellen sind nur die Betriebs-
unterlagen, VS-Dokumente und Schlüsselunterlagen zu über-
geben, die zur Erfüllung der gestellten Aufgabe unbedingt
erforderlich sind.

(8) In jeder Kanalchiffrierstelle sind in den Betriebs-
unterlagen folgende Eintragungen für jedes Gerät durch
den Betriebstechniker unterschriftlich zu bestätigen:

- Prüfung der Blockierung und deren Ergebnisse;
- Zeit des Schlüsselwechsels mit Angabe der Nummer der
  Hefte und Tabellen;
- Zeit des Anschaltens der Geräte an den Nachrichten-
  kanal;
- Gerätestörung und deren Charakter mit Angabe des
  Zählerstandes;
- Zeit des Abschaltens des Gerätes vom Nachrichtenkanal;
- täglicher Zählerstand mit den Betriebsstunden des Chif-
  friergerätes bei der Dienstübergabe;
- Übergabe des Kanalchiffriergerätes, der Ersatzteile und
  Dokumentation bei Schichtwechsel.


2. Schlüsselunterlagen

2.1. Schlüsselmitteltyp

(1) Das Verfahren JACHTA arbeitet mit einem Tagesschlüssel.
Die Schlüsseleinstellung erfolgt in den Schlüsselkassetten
(k1 oder K2). Dabei ist in der Regel je ein Schlüssel unter-
schiedlicher Verbindung einzustellen.

(2) Die Schlüsseltabellen sind in Schlüsselheften zusam-
mengefaßt. Die Schlüsselhefte des Typs EL-N beinhalten
33 Tabellen, die des Typs ELD-N nur 16 Tabellen. Auf den
Schlüsselheften befinden sich folgende Angaben:

- Typ
- Seriennummer
- Exemplarnummer.

Die Schlüsseltabellen sind fortlaufend numeriert und in
dieser Reihenfolge im Heft untergebracht. Das Öffnen der
Schlüsselhefte erfolgt nach der dafür festgelegten Ord-
nung.


2.2. Schlüsseleinstellung

(1) Der Kontroll- bzw. gültige Tagesschlüssel wird durch
die Stellung der Kontaktschienen Nr. 1 bis Nr. 40 im
Schlüsselkassettenkörper bestimmt.

(2) Die Einstellung des Kontrollschlüssels ist nach der
Abbildung 1, die des gültigen Tagesschlüssels nach einer
Schlüsseltabelle (Muster Abb. 2), durchzuführen.

   21 01 22 02 23 03 24 04 25 05      
   26 06 27 07 28 08 29 09 30 10
   31 11 32 12 33 13 34 14 35 15
   36 16 37 17 38 18 39 19 40 20     
Abb. 1: Tabelle des Kontrollschlüssels


   22 05 29 11 27 13 20 32 36 04   05 
   10 02 37 23 25 01 09 40 19 30
   12 07 31 39 33 15 38 06 16 35
   24 17 14 21 03 28 08 34 26 18
Abb. 2: Muster einer Schlüsseltabelle

Die Zahl in der rechten oberen Ecke (Abb. 2) ist die
Nummer der Schlüsseltabelle.
Jede zweistellige Zahl der Tabelle des Kontrollschlüssels
bzw. der Schlüsseltabelle ist gleich der Nummer der Nut
im Schlüsselkassettenkörper.
Die fortlaufend gezählten Platznummer jeder zweistelligen
Zahl der Tabelle (von links nach rechts und von oben nach
unten) ist gleich der Nummer der in der bezeichneten Nut
einzustellenden Kontaktschiene.

Beispiel: (gemäß Tabelle in Abb. 2)
          Die Schlüsseleinstellung nach der Tabelle 05
          ist wie folgt durchzuführen:

          Kontaktschiene  1 in Nut 22
          Kontaktschiene  2 in Nut 05
          Kontaktschiene 10 in Nut 04
          Kontaktschiene 11 in Nut 10
          Kontaktschiene 20 in Nut 30
          Kontaktschiene 30 in Nut 35
          Kontaktschiene 40 in Nut 18

(3) Die richtige Einstellung des Tagesschlüssels ist durch
visuellen Vergleich der Angaben der Schlüsseltabelle mit der
Einstellung der Kontaktschienen zu prüfen.

(4) Bei der Schlüsseleinstellung ist zu beachten, daß es
untersagt ist,

- die Schlüsseleinstellung in Gegenwart von Personen durch-
  zuführen, die keine Betriebsberechtigung für das Gerät
  haben,
- Personen mit den gültigen Schlüsseln und Schlüsselmitteln
  bekannt zu machen, die keine Berechtigung für die Ein-
  sichtnahme in diese haben,
- die Angaben auf den Schlüsseltabellen aufzuzeichnen oder
  laut vorzulesen,
- den Tagesschlüssel länger als 24 Stunden, vom Zeitpunkt
  des Einstellens an, zu benutzten (Ausnahmen siehe Ab-
  schnitt 2.4(4).

2.3. Schlüsselwechsel

Alle Kanalchiffrierstellen des Netzes, die von der Leit-
stelle das Signal zum Schlüsselwechsel erhalten, schalte
das Gerät in die Betriebsart Eigenüberprüfung und führen
den Schlüsselwechsel und die Eigenüberprüfung durch. Da-
nach erfolgt die Verbindungsaufnahme Offen und Chif-
friert.
Unmittelbar nach jedem Schlüsselwechsel ist die Abdeckung
der Schlüsselkassetten zu verschließen und mit dem Pet-
schaft des Leiters der Kanalchiffrierstelle/des dienst-
habenden Technikers zu versiegeln.

2.4. Umgang mit Schlüsselunterlagen

Der Nachweis, die Aufbewahrung und die Vernichtung der
Schlüsselunterlagen sind gemäß den für den Anwendungsbereich
gültigen Bestimmungen, die auf der Grundlage der Regelungen
und Bestimmungen für das Chiffrierwesen der DDR getroffen
wurden, durchzuführen.

Grundsätzlich ist zu beachten:

(1) Die Schlüsselunterlagen sind vor Entnahme des ersten
Schlüssels auf Unversehrtheit der Verpackung, des Siegels
oder der Plombe zu kontrollieren. Beschädigte Schlüssel-
unterlagen sind wie kompromittierte zu behandeln.

(2) Weisen die Schlüsseltabellen oder -hefte Beschädigungen
auf, hat der Betriebsmechaniker einer Kanalchiffrierstelle
mit Hilfe der Gesprächstabelle dem Betriebstechniker der
Leitstelle darüber Meldung zu erstatten. Es ist unter-
sagt, Schlüsseltabellen aus beschädigten Schlüsselheften
zu benutzen.

(3) Das Öffnen der Schlüsselhefte und die Entnahme von
Schlüsseln (Tabellen) darf im Normalfall nicht früher als
2 Stunden vor ihrer Inkraftsetzung (erster Gültigkeits-
tag mit Uhrzeit bzw. Zeit des Schlüsselwechsels) erfolgen
(Ausnahme siehe Abschnitt(6)).

(4) Jeder Schlüssel darf nur einmal und im Normalfall
nicht länger als 24 Stunden (in Ausnahmefällen bis zur
Beendigung des Gesprächs, jedoch höchstens 26 Stunden)
zur Sicherstellung der Chiffrierverbindung genutzt
werden.

(5) Wurde dem Heft eine Schlüsseltabelle vorzeitig ent-
nommen, hat der Betriebstechniker sofort Meldung zu er-
statten. die vorzeitig entnommene Tabelle ist mit dem
Schlüsselheft Eingebrieft und versiegelt bis zum Gültig-
keitsbeginn aufzubewahren.

Der Grund der vorzeitigen Entnahme der Tabelle ist in den
Betriebsunterlagen einzutragen und vom Betriebstechniker
und seinem Vorgesetzten durch Unterschrift zu bestätigen.

(6) In Kanalchiffrierstellen, die bis zu 48 Stunden ohne
Mitnahme von Schlüsselunterlagen eingesetzt werden, sind die
Schlüssel für die folgenden 24 Stunden 26 Stunden vor ihrer
Inkraftsetzung in den Reserveschlüsselkassetten einzu-
stellen. Letztere sind im verschlossenen und versiegelten
Schlüsselkassettenbehälter mitzuführen.

(7) Die Entnahme der Schlüsseltabelle ist im Schlüsselheft
lückenlos mit Datum und Unterschrift nachzuweisen. Auf
die entnommene Schlüsseltabelle sind das Datum und die
Seriennummer des Schlüsselheftes zu schreiben.

(8) Die Vernichtung der Schlüsseltabellen ist lückenlos
mit Datum und 2 Unterschriften im Schlüsselheft nachzuweisen
und hat sofort nach Ablauf der Gültigkeit, spätestens bei
der nächsten Dienstübergabe zu erfolgen.

(9) Die Schlüsseleinstellung ist nach Ablauf der Gültig-
keit zu löschen. Es ist der nächste gültige Schlüssel bei
Fortsetzung des Betriebes einzustellen bzw. sind die
Kontaktschienen bei Betriebsruhe > 24 h aus den Schlüssel-
kassetten, die sich im Gerät befinden, zu entnehmen und im
Kassettenbehälter in den vorgesehenen Fächern aufzubewahren.
Die Schlüsselkassetten sind ohne Kontaktschienen in das
Gerät einzusetzen. Die Abdeckung der Schlüsselkassetten
ist zu verschließen und zu petschieren. Der Schutzdeckel
des Hauptblockes Б-I ist zu petschieren bzw. zu ver-
plomben. In die anderen Schlüsselkassetten ist der
Kontrollschlüssel einzustellen. Diese Schlüsselkassetten
sind im Kassettenbehälter aufzubewahren.


3. Sicherheitsbestimmungen für die Arbeit mit den Kanal-
chiffriergeräten                                        

(1) Die Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhal-
tung von Kanalchiffriergeräten ist nur den Personen ge-
stattet, die im Besitz der entsprechenden Berechtigung
sind.

(2) Der Aufbau und Abbau der Kanalchiffriergeräte hat bei
abgeschalteter Stromversorgung zu erfolgen. Die Gehäuse
der einzelnen Baugruppen der Kanalchiffriergeräte sind
zuverlässig zu erden. Der Querschnitt der Erdungsleitung
muß mindestens 10 mm2 (Cu) betragen.
Bei den Kanalchiffriergeräten für das Verfahren JACHTA
ist der Minuspol, bei der Nachrichtentechnik ist der Plus-
pol an Masse geschalten. Es sind daher getrennte Stromver-
sorgungen erforderlich.

(3) Nach erfolgter Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
ist an den Kanalchiffriergeräten eine Eigenüberprüfung
durchzuführen. Die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
sind nachzuweisen. Die Einschübe des Blockes Б-I sind
durch die Berechtigten wieder zu verplomben. Die Nummer
der Plombe ist im Begleitheft einzutragen.

(4) Es ist grundsätzlich untersagt:

- Geräte auf den Nachrichtenkanal zu schalten, deren
  Blockierung nicht überprüft wurde bzw. Fehler aufweist,
  deren Baugruppen defekt sind, deren Schaltung verändert
  wurde oder in deren Meßbuchsen Prüfschnüre gesteckt
  wurden;
- Betrieb durchzuführen, wenn Einschübe herausgezogen oder
  Gehäuse abgenommen sind und wenn der Schutzdeckel des
  Hauptblockes Б-I nicht angebracht und versiegelt bzw.
  verplombt ist;
- die Eigenüberprüfung der Baugruppen und die Funktions-
  kontrolle der Einschübe des Hauptblockes bei angeschal-
  tetem Nachrichtenkanal in der Betriebsart Chiffrieren
  durchzuführen;
- Gespräche über taktische und technische Angaben, die
  das Prinzip und die Funktion des Gerätes kompromittieren
  können, über Schlüssel und Schlüsselunterlagen auf be-
  liebeigen Nachrichtenkanälen zu führen. Ausgenommen sind
  davon Dienstgespräche, die unter Verwendung der Gesprächs-
  tabelle geführt werden.
- Gespräche in der Betriebsart Offen vom Teilnehmer-
  apparat zu führen.


4. Taktisch-technische Daten

4.1. Bestandteile der Gerätesätze

Die Kanalchiffriergeräte für das Verfahren JACHTA be-
stehen aus:

                              T-219   T-219-M   T-817-N
1. Bedienpult                 ПУ-I    ПУ-I      ПУ-3
2. Hauptblock Б-I             1       1         1
3. Schlüsselkassettenbehälter 1       1         1
4. Heizgerät Б 5              1       1         -
5. Stromversorgungsgerät      -       -         БП-44 H
6. Ersatzteilsatz ЗИП         1       1         1


4.2. Eigenschaften des Gerätes

- Übergabepegel Fernseite
                ПУ-I           ПУ-3
  Sendepegel    -2 N bis 0 N   -2 N bis 0 N
                stufenlos      stufenweise
                regelbar       regelbar

  Empfangspegel -0.4 N         -0,7 N bis +0,5 N
                automatische   stufenweise
                Pegelregelung  regelbar

- Übergabepegel Ortsseite
                 ПУ-I          ПУ-3
  Sendepegel     -0,4 N        -1 N, -0,4 N, 0 N
                               umschaltbar

  Empfangspegel  -0,4 N        -0,4 N

- Eingangs- und Ausgangswiderstände des Gerätes

  Fernseite: je 600 Ω ± 100 Ω
  Ortsseite: je 600 Ω ± 100 Ω

- Silbenverständlichkeit zwischen 2 Kanal-
  chiffriergeräten (ohne Kanal):                ≥96 %

- Maximale Verringerung der Silbenverständlichkeit der
  Chiffrierverbindung im Vergleich zur offenen Funkver-
  bindung (bei einem mittleren Stör-Nutzverhältnis von
  1 : 5 und bei akustischem Rauschen mit einem Pegel von
  120 dB):                                      ≤15 %

- Maximale Verringerung der Reichweite der Chiffrierver-
  bindung im Vergleich zur offenen Funkverbindung über
  UKW-Funkkanäle:                               ≤15 %

- Mittlere Umschaltzeit beim Übergang von Senden auf
  Empfang bzw. Empfang auf Senden:

  Betrieb in Netzen:                             1,2 Sek.
  Betrieb in Richtungen:                         3   Sek.
  · Bei Betrieb in Netzen mit großer Teilnehmeranzahl und
    einem Stör-Nutzverhältnis                  ≥ 1 : 5
    Schalter in Stellung CETЬ
  · Bei Betrieb in Richtung oder Netzen mit einem
    Stör-Nutzverhältnis                        ≤1 : 5

- Umschaltzeit von Betriebsart Offen in Betriebsart
  Chiffrieren:                                ≤3 Sek.

- Umschaltzeit von einer Schlüsseleinstellung in eine
  andere:                                       ≤2 Sek.

- Zeit des Wechsels der Schlüsselkassetten:     ≤ 3Min.

- Zeit der Schlüsseleinstellung (2 Schlüsselkassetten):
                                                ≤10 Min.

- Zeit zur Vorbereitung des Kanalchiffriergerätes zum
  Betrieb:
  · bei Temperaturen von -10°C bis +50°C:     ≤15 Min.
  · bei Temperaturen von -50°C bis -10°C:     ≤35 Min.

- Das Kanalchiffriergerät gewährleistet einen 24stündigen
  Dauerbetrieb ohne Nachstimmung und Regelung während
  des Betriebes. Bei Defekten am Gerät bewirkt eine
  Blockierungs- und Signalisationsschaltung das Abschalten
  des Kanalchiffriergerätes vom Übertragungskanal.

- Mittlere Ausfallquote bei 200 Betriebsstunden: 0,9

- Die Bedienung des Kanalchiffriergerätes/des Hauptblockes
  (Ein- und Ausschalten, Wahl der Betriebs- und Verkehrs-
  einrichtungen) erfolgt mit Hilfe der Bedienungspulte
  (Anlage 2 bis 5).

- Die Eigenüberprüfung des Kanalchiffriergerätes erfolgt
  durch Prüfung der Blockierungs- und Signalisationschal-
  tungen sowie der Wiederherstellung des Sprachsignals
  nach Gehör in der Schalterstellung KOHTPOЛЬ oder mit
  Hilfe des Prüfgerätes KПП-38. Mit dem Prüfgerät KПП-38
  werden überprüft:

  das Pegeldiagramm des Sprechweges
  die Ansprechzeit der Blockierungs- und Signalisations-
  schaltungen
  die richtige Wiederherstellung der Tonsignale 1000 und
  2000 Hz
  die fehlerfreie Arbeit der automatischen Frequenznach-
  stimmung.

- Klimabedingungen sind:

  Temperaturbereich von -50°C bis +50°C
  (im Bereich von -50°C bis -10°C mit Heizgerät)
  relative Luftfeuchtigkeit: bis 98% bei +40°C ±2°C.

- Stromversorgung mit Gleichstrom
  Betriebsspannung:                              26 V ±15%
  Welligkeit:                                   ≤3%
  Leistungsaufnahme des Kanal-
  chiffriergerätes ohne Heizgerät:               100 W
  Leistungsaufnahme des Heizgerätes:
    in den ersten 25 Min. bis -50°C:             1,5 kW ±35%
    nach 25 Min. im angegebenen
    Temperaturbereich:                           600 W ±35%

- Stromversorgung vom Wechselstromnetz über den Strom-
  versorgungsblock БП-44 H:
  Betriebsspannung:                              127/220 V ±15%/20%
  Frequenz:                                      50 Hz ±2%
  Leistungsaufnahme:                             150 W

4.3. Anforderungen an den Nachrichtenkanal

- Frequenzband:                                  0,3 - 2,7 kHz
- Restdämpfungstoleranzschema: (siehe Anlage 1)
- Zulässige nichtlineare Verzerrung
  im Bereich von 0,3 bis 2,7 kHz:               ≤12%
- Zulässige Frequenzverschiebung:               ≤25 Hz
- Dynamik des Übertragungskanals:               ≥32 dB (3,7N)
- Zulässige Phasenverschiebung des
  Signals am Empfängerausgang:                  ±15°
- Zulässige Pegelschwankungen des
  Signals am Empfängerausgang:                  ± 6 dB (±0,7N)
- Übergabepegel
  Sendereingang:                                -3,47 dB (-0,4N)
  Empfängerausgang:                             -3,47 dB (-0,4N)
- Symetrischer Eingangs- und Aus-
  gangswiderstand:                               600 Ω ± 100 Ω


5. Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung

5.1. Allgemeines

(1) Vor der Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung des Kanal-
chiffriergerätes ist die Betriebsbereitschaft der Funk-
geräte/kanalbildenden Einrichtungen zu überprüfen. Nach
Abnahme des Schutzdeckels des Hauptblockes sind die
Schlüsselkassetten im Hauptblock einzusetzen.

(2) Die Eigenüberprüfung kann mit dem Kontrollschlüssel
oder mit dem gültigen Tagessschlüssel erfolgen (siehe Ab-
schnitt 2.2.).

(3) Die Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung ist gemäß der
im Abschnitt 6.1., 7.1.1., 8.2. festgelegten Ar-
beitsgangfolge vorzunehmen.

(4) Die Überprüfung der Blockierungs- und Signalisations-
schaltungen und der Wiederherstellung des Sprachsignals
ist nach jedem Wechsel der Schlüsselkassetten durchzuführen.

(5) Wenn bei der Überprüfung die Signalisation HEИCПPAB
nicht oder später als 7 Sek. aufleuchtet, ist das Kanal-
chiffriergerät defekt und jeder Betrieb verboten!
Die Zeit zwischen Betätigung des Knopfes HEИCПPAB und dem
Verbinden einer Prüfbuchse mit Masse muß ≥ 10 Sek. sein.

(6) Nach dem einsetzen der Schlüsselkassetten ist deren
Abdeckung zu verschließen und zu versiegeln und nach dem
Überprüfen der Blockierungs- und Signalisationsschaltungen
der Schutzdeckel des Hauptblockes anzubringen und zu ver-
siegeln.


5.2. Arbeitsfolge zur Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung des Gerätes T-219
Lfd.
Nr.
Bedienpult ПУ-IHandlungen/Ergebnisse/Bemerkungen
SchalterSchalter-
stellung
Signalisation
ПOДOГ.HEИCПP.KOHTP.PEЖИM Б
1. Inbetriebnahme
1БOPTCETЬ-OTKЛБOPT CETЬStromversorgung des ПУ-I einschalten
1aПOДOГPEB-OTKЛПOДOГPEBxbei Temperaturen ≤ -10°C Heiz-
gerät einschalten (nur bei laufen-
dem Bordmotor!)
2--Schutzdeckel des Hauptblockes Б-I
abnehmen, Schlüsselkassetten K1 und
K2 einsetzen,
Abdeckung der Schlüssel-
kassetten am Einschub Я3 verschlie-
ßen, verschrauben und versiegeln!
31 - 21Zuschalten der Schlüsselkassette K1
4AППAPAT-OTKЛAППAPATxStromversorgung des Б-I einschalten
5PAДИO_MTA_BTAPAДИOZuschalten des Funkerpultes
2. Eigenüberprüfung
6KOHTPOЛЬ-PEЖИM БKOHTPOЛЬGerät in Eigenüber-
prüfung
schalten
7HEИCПPAB|↔-xDrücken und Loslassen des Knopfes
3. Überprüfung der Blockierungs- und
Signalisationsschaltungen
8CИMПЛEKC-ДУПЛEKCДУПЛEKCx3.1. Überprüfung an den Buchsen
Ш-3-25 und Ш-3-26 des Einschubes Я3
sowie Ш-3-25 und Ш-3-26 des Ein-
schubЯ4
--a) Sprechtaste drücken
--x-b) Buchse Masse des Б-I mit Buchse
Ш-3-25 (Я3) verbinden, HEИCПPABHO
muß nach max. 7 Sek. aufleuchten
--xc) Trennen der Masse-Verbindung zur
Buchse Ш-3-25
HEИCПPAB.|↔-xd) Drücken und Loslassen des Knopfes
--e) Arbeitsgänge a) bis d) an den
o. g. Buchsen wiederholen
93.1.1. An der Buchse Ш-3-I4 des Ein-
schubes Я3:
CИMПЛEKC-ДУПЛEKCДУПЛEKCxa) Verkehrsart Simplex einschalten
AППAPAT-OTKЛOTKЛ-b) Stromversorgung des Б-I ausschalten
AППAPAT-OTKЛAППAPATxb) Stromversorgung des Б-I einschalten
HEИCПPAB.|↔-xd) Drücken und Loslassen des Knopfes
--xe) Sprechtaste nicht drücken
--x-f) Buchse Masse des Б-I mit
Buchse Ш-3-I4 (Я3) verbinden
--xg) Trennen der Masse-Verbindung
HEИCПPAB.|↔-xh) Drücken und Loslassen des Knopfes
101 - 22x3.1.2. Zuschalten der Schlüssel-
kassette K2 und Wiederholung der
Überprüfung gemäß lfd. Nr. 8 und 9
8a3.2. Überprüfung der Blockierungs- und
Signalisationsschaltung bei Geräten
mit nur 3 Einschüben im Hauptblock Б-I
CИMПЛEKC-ДУПЛEKCДУПЛEKCxÜberprüfung an den Buchsen Ш-3-25,
26, 4, 6 und 5 des Einschubes Я3
--xa) Sprechtaste drücken
--x-b) Buchse Masse mit Buchse Ш-3-25
verbinden. HEИCПPABHO muß nach
max. 7 Sek. aufleuchten
--xc) Trennen der Masse-Verbindung mit
Buchse Ш-3-25
HEИCПABHO|↔-xd) Drücken und Loslassen des Knopfes
xe) Arbeitsgänge a) bis d) an den
o. g. Buchsen außer Ш3-4 wieder-
holen
9a3.2.1. Überprüfung an der Buchse
Ш3-4 nach Ш-3-26
CИMПЛEKC-ДУПЛEKCCИMПЛEKCxa) Verkehrsart Simplex einschalten
AППAPAT-OTKЛOTKЛ-b) Gerät ausschalten
AППAPAT-OTKЛOAППAPAT-c) Gerät einschalten
HEИCПPABHO-xd) Drücken und Loslassen des Knopfes
--xe) Sprechtaste nicht drücken
--x-f) Buchse Masse mit Buches Ш-3-4
verbinden, HEИCПPABHO muß nach
max. 7 Sek. leuchten
--xg) Trennen der Masse-Verbindung
HEИCПPABHO|↔-xh) Drücken und Loslassen des Knopfes
Überprüfung an den Buchsen Ш3-6 und 5
wie unter 2.2. festgelegt durchführen
10a1 - 22x3.2.2. Zuschalten der Schlüssel-
kassette K2 und Wiederholung der
Überprüfung gemäß lfd. Nr. 8a und 9a
11--x3.3. Schutzdeckel des Hauptblockes
Б-I anbringen und versiegeln
12--Überprüfen der Wiederherstellung des
Sprachsignals (mit Schlüsselkassette
K1 und K2 durchführen):
1 - 21xa) Zuschalten der Schlüsselkassette
K1 oder K2
KOHTPOЛЬ-PEЖИM БKOHTPOЛЬxb) gerät in Betriebsart Eigenüber-
prüfung
schalten (Signalisation
CA und BHИMAHИE CA darf nicht
aufleuchten!)
CИMПЛEKC-ДУПЛEKCCИMПЛEKCxc) Verkehrsart Simplex einschalten
ЭKCПAHДEP-OTKЛЭKCПAHДEPxd) Dehner einschalten
APУ-OTKЛOTKЛxe) automatische Pegelregelung ausschalten
--xf) Sprechtaste drücken; Sprechprobe
nach Verklingen des 3,5 kHz Ton-
signals) durchführen.
Wörter müssen mit Verzögerung im
eigenen Hörer wahrzunehmen sein!
13AППAPAT-OTKЛ
БOPT-CETЬ-OTKЛ
OTKЛ
OTKЛ
-Stromversorgung des ПУ-I und Б-I
ausschalten
Anmerkungx = Lampe leuchtet
- = Lampe erlischt
· = Lampe leuchtet kurz auf

6. Inbetriebnahme des Gerätes und Herstellen der
Verbindung                                                

6.1. Aufnehmen, Halten und Betreiben von Chiffrierverbin-
dungen über Fu-Kanäle                                     

(1) Zum Herstellen einer Chiffrierverbindung ist gemäß der
im Abschnitt 6.1.1. festgelegten Arbeitsfolgen
- das Kanalchiffriergerät zur Verbindungsaufnahme vorzube-
  reiten (Arbeitsgangfolge 6.1.1., Absatz 1),
- Die Verbindungsaufnahme Offen in dem vom Leiter be-
  fohlenen Funknetz/der befohlenen Funkrichtung durchzu-
  führen und dabei die Güte des Kanals meßtechnisch zu
  prüfen (Arbeitsfolge 6.1.1., Absatz 2) und danach
- die Verbindungsaufnahme Chiffrieren durchzuführen
  (Arbeitsfolge 6.1.1., Absatz3).

Ein Kanalchiffriergerät darf nur dann an den Nachrichten-
kanal geschaltet werden, wenn bei der Eigenüberp6fung und
Überprüfung der Blockierungs- und Signalisationschal-
tungen keine Mängel festgestellt wurden!

(2) Die Verbindungsaufnahme mit der Gegenstelle ist vom
Funker durchzuführen!
Das Senden und Empfangen über Chiffrierverbindungen erfolgt
in gleicher Wiese wie über offene KW- und UKW-Sprechfunk-
verbindungen durch Drücken und Loslassen der Mikrofontaste.
Beim Senden müssen folgende Signallampen leuchten:

- PEЖИM Б  am Bedienungspult ПУ-I
- CA       am Funkerpult ПP-I
- CA       am Bedienungspult des Kdr./Offz. ПK/ПO
- BHИMAHИE an der Anzeigetafel БCK.

Ergibt sich bei der Prüfung der Gesprächsgüte (lfd. Nr. 9)
eine schlechte Verständigung, ist in die Betriebsart
Offen zurückzuschalten und die Gegenstelle mit der Rede-
wendung ПPOBERTЬE, HE ПOHИMAЮ und Antwort ПPOBEPЯЮ,
ЖДИTE zur Eigenüberprüfung des Kanalchiffriergerätes auf-
zufordern/das eigene Kanalchiffriergerät zu überprüfen.
Nach Beseitigung der Mängel ist die Verbindungsaufnahme
erneut gemäß lfd. Nr. 7 bis 10 durchzuführen.
Die lfd. Nr. 4a und 4b sind nur bei der ersten Verbindungs-
aufnahme einer Chiffrierstelle bzw. beim Schlüsselwechsel
durchzuführen. Wurde im Ergebnis der Überprüfung festge-
stellt, daß das Kanalchiffriergerät defekt ist, ist der
Funker der Gegenstelle mit der entsprechenden Redewendung
darüber zu informieren, daß eine Verbindungsaufnahme erst
nach Auswechseln des Kanalchiffriergerätes möglich ist.
Dem vorgesetzten/dem Leiter ist unverzüglich Meldung zu er-
statten.
Leuchtet während des Betriebes die Signallampe HEИCПABHO,
ist sofort auf Eigenüberprüfung zu schalten und dem Vorge-
setzten/dem Leiter Meldung zu erstatten.

(3) Bei großem Störpegel auf dem Übertragungskanal ist die
automatische Pegelregelung aus- und der Dehner einzuschal-
ten (APУ-OTKЛ in Stellung OTKЛ, ЭKCПAHДEP-OTKЛ in Stellung
ЭKCПAHДEP).
Beim Betrieb über einen KW-Funkkanal mit großem Schwund
ist der Schalter CETЬ-HAПPABЛEHИE in Stellung HAПPABЛEHИE
zu schalten und damit die Antifadingschaltung des Haupt-
blockes Б-I einzuschalten.
Der Betrieb über Funkkanäle mit beträchtlichen Störpegel
kann bei CETЬHAПPABЛEHИE ins Stellung HAПPABЛEHИE durch
Einschalten des Rauschunterdrückers (ШУMOПOД-OTKЛ in
Stellung ШУMOПOД) verbessert werden. Befindet sich CETЬ-
HAПPABЛEHИE in Stellung CETЬ, ist der Rauschunterdrücker,
unabhängig von der Stellung des Schalters ШУMOПOД-OTKЛ,
eingeschaltet.

(4) Nach Prüfung der Gesprächsgüte ist in Abhängigkeit von
der genutzten Sprechstelle die Chiffrierverbindung in der
Betriebsart Chiffrieren dem Leiter zur Nutzung zuzuschal-
ten (Arbeitsfolge 6.1.1., Absatz 4).
Die Betriebsbereitschaft der Chiffrierverbindung ist dem
Leiter zu melden. Die Gründe für das Überschreiten des
Termines der Betriebsbereitschaft sind im Betriebsbuch nach-
zuweisen.

(5) Während des Betriebes sind Chiffrierverbindungen
periodisch zu überprüfen, um deren Betriebsbereitschaft
festzustellen, die Verbindungen ständig für den Chiffrier-
verkehr bereitzuhalten und die Dienstführung der
Funker zu kontrollieren.
Chiffrierverbindungen sind zu überprüfen:

- nach der ersten Verbindungsaufnahme in einem neuen
  Funknetz/einer neuen Funkrichtung zum befohlenen Termin
  der Betriebsbereitschaft;
- nach jeder Verbindungsunterbrechung;
- zu den vom Leiter festgelegten Terminen der Verbindungs-
  überprüfung.

Für die Durchführung der festgelegten Verbindungsüberprü-
fung ist der Funker der Leitstelle verantwortlich. Sie sind
gemäß Arbeitsfolge 6.1.1., lfd. Nr. 4 und 9 durchzu-
führen. Das Recht der Gegenstellen, bei Notwendigkeit eine
Verbindungsüberprüfung mit der Leitstelle durchzuführen,
wird dadurch nicht eingeschränkt.

(6) Chiffrierverbindungen sind in der Betriebsart Chif-
frieren in der Regel bis zur Beendigung des Sprechfunkver-
kehrs, bis zum festgelegten Termin des Schlüsselwechsels
bzw. bis zum Ablauf/Wechsel des Schlüssels ohne Unter-
brechung zu halten und zu betreiben. Das erfordert:

- die ständige Betriebsüberwachung des Kanalchiffrierge-
  rätes;
- das rechtzeitige Vorbereiten des Schlüsselwechsels durch
  Einstellen des folgenden Schlüssels in den Reserve-
  schlüsselkassetten (Abschnitte 2.2. und 2.4. beachten!);
- die gewissenhafte Eigenüberprüfung des Kanalchiffrier-
  gerätes und Überprüfung der Blockierungs- und Signali-
  sationschaltungen bei der Inbetriebnahme und bei jedem
  Schlüsselwechsel.


6.1.1. Arbeitsfolge zum Aufnehmen, Halten und Betreiben einer Chiffrierverbindung
über Fu-Kanäle (T-219 mit ПУ-1)                                                   
Lfd.
Nr.
Schalter-SignalisationHandlungen/Ergebnisse/Bemerkungen
ПУ-IПP-I
BezeichnungStellungHEИCПP.KOHTPOЛЬPEЖИM БBЫЗOBЛИHИЯCABHИMAHИE
CA
ЗAHЯT
PC-1…4
           1. Vorbereiten des Kanalchiffrier-
gerätes zur Verbindungaufnahme
(Überprüfung gemäß Arbeits-
gangfolgen, Abschnitt 5.2. sind
durchgeführt! Die Geräte sind ent-
sprechend Abb. 4 angeschalten)
01БOPT CETЬ-OTKЛБOPT CETЬ        Stromversorgung des ПУ-I einschalten
 KOHTPOЛЬ-
PEЖИM Б
PEЖИM Б        Gerät in Betriebsart Chiffrieren schalten
 AППAPAT-OTKЛAППAPATx       Stromversorgung des Б_I einschalten
 HEИCПPABHO|↔- x     Drücken und Loslassen des Knopfes
 KOHTPOЛЬ-
PEЖИM Б
KOHTPOЛЬ x-     Gerät in Betriebsart Eigenüber-
prüfung
schalten
 PAДИO-MTA-BTAPAДИO x      Zuschalten des Funkerpultes
02ПИTAHИEBKЛ x      Stromversorgung des Funkerpultes
ПP I einschalten
    x      mit Hilfe der Sprechgarnitur des
Funkers Wiederherstellung des
Sprachsignals überprüfen:
 KOHTPOЛЬ-PEЖИM БPEЖИM Б -x     Gerät in Betriebsart Chiffrieren schalten
           2. Verbindungsaufnahme Offen
Symbol RiFu
Hauptstelle (A) | Gegenstelle (B)
03P I, KAHAЛЫPC I…PC 4  x     Zuschalten des betreffenden Funk-
gerätes an das Funkerpult
 --  x     Ruft B in | Meldet sich/ant-
Betriebsart | wortet:
Offen
APБAT, Я | ЯAБAPT ПPИEM
PEKTOP ПPИEM
 --  x     Parolenanfor- | Parolenantwort
derung |
gemäß den geltenden Festle-
gungen!
           a) Über UKW-Funkkanal des Funk-
gerätes R-111:
3a--  x     Überprüfen der Sende-/Empfangs-
pegel am Meßinstrument
KAK CЛЫШИTE? XOPOШO (…ПЛOXO)
           b) über KW-Funkkanal des Funkge-
rätes R-130:
3bPOД PAБOTЫ
KOHTPOЛЬ
AT
3
  x
x
     Sendepegel durch Drücken der
Sprechtaste und Morsetaste mit
Potentiometer УPOBEHЬ ПEPEДAЧA
auf dem roten Sektor einstellen.
 POД PAБOTЫOM  x     Fordert B zum |
Einstellen des |
Sendepegels auf:
BSTABЬE УPOBEHЬ | BSTABЛЮ
ПEPEДAЧИ
 APУ - PPУPPУ  x     Mit Potentiometer ГPOMKOCTЬ
Lautstärke/Silbenverständlich-
keit regulieren!
04--  x     KAK CЛЫШИTE? | XOPOШO (…
| ПЛOXO)
4a--  x     HAЧИHAEM HOMEPOM | HAЧИHAEM HOMEPOM
Serien-Nr.) | (Serien-Nr.)
4b--  x     CTABИM HOMEP | CTABИM HOMEP
(Tab.-Nr.) | (Tab.-Nr.)
(4a und 4b nur bei erster Ver-
bindungsaufnahme!)
051 - 21 o. 2  x     Zuschalten der Schlüsselkassette
K1 oder K2, in Abhängigkeit vom
anzuwendenden Schlüssel!
06CИMПЛEKS-ДУПЛEKCCИMПЛEKS  x     PEЖИM III | PEЖИM III
           3. Verbindungsaufnahme Chiffrieren
07--  x     BЫ ГATOBЫ | ДAГATOB.
08CA P IBKЛ  x  x  BKЛЮЧAЙTE o. | BKЛЮЧAЮ o.
PEЖИM Б | PEЖИM Б
 CA, KAHAЛЫPC I… PC 4  x  x xZuschalten des Gerätes auf den
befohlenen Funkkanal
 HAПPAB.-CETЬHAПPABЛEHИE  x  x x(Bei Betrieb über KW-Funkkanal!)
09--  x  x xZählt PAЗ, ДBA, TPИ … XOPOШO
und fragt: | und zählt:
KAK CЛЫШИTE? | PAЗ, ДBA, TPИ…
XOPOШO
10--  x  x xBKЛЮЧAЙTE AБOHEHT | BKЛЮЧAЮ AБOHEHT
11--  x  x xMeldung an Leiter über aufge-
nommene Chiffrierverbindung
           4. Sicherstellung der Nutzung der
Chiffrierverbindungen von ver-
schiedenen Sprechstellen
a) Vom Kommandeurs-/Offiziers-
pult (ПK/ПO):
12--  x  x xLeiter/Offizier befiehlt das
Herstellen einer Chiffrierver-
bindung
13--  x  x xVorbereiten des Kanalchiffrier-
gerätes, Verbindungsaufnahme
Offen und Chiffrieren ge-
mäß lfd. Nr. 1 bis 10
14CA, P IP I  x  - xMeldung an Leiter/Offizier über
Bordsprechanlage
 CA, K 1/K 2BKЛ  x  x1) xZuschalten der Chiffrierverbin-
dung an das Kommandeur-/Offi-
zierspult (Leiter/Offizier muß
Schalter KAHAЛЫ in Stellung BЫKЛ
schalten!)
(1) am ПP, ПK/ПO)
Funkgespräch
           Nach Beendigung des Funkgespräches
15CA, K I/K 2untere Stellung  x  x1)xxAbschalten der Chiffrierverbin-
dung vom Kommandeur-/Offiziers-
pult
 CA KAHAЛBЫKЛ  x  ---Gerät vom Funkkanal abschalten
           b) Vom abgesetzten Fernsprech-
apparat (BTA):
(Teilnehmerleitung ausgelegt,
an Л1, Л2-rechte Seite des
Fahrzeuges - sowie FF ange-
schlossen!)
16--  x.    Leiter ruft Funker
17CA, Л 1  x      Abfragen, Leiter befiehlt das
Herstellen einer Chiffrierver-
bindung
Vorbereiten des Kanalchiffrier-
gerät, Verbindungsaufnahme
Offen und Chiffrieren ge-
mäß lfd. Nr. 1 bis 10
18--  x     Rufen des Leiters
19BЫзOB   x     Meldung Leiter
20KAHAЛЫЛ 1  x     Zuschalten der Chiffrierver-
bindung an BTA
21CA, Л 1
PAДИO-BTA-MTA
BKЛ
BTA-PAДИO
  x xx x(Leiter kann 2 - 3 Sek. nach
Drücken der Sprechtaste Funk-
gespräch führen!)
Funkgespräch
           Nach Beendigung des Funkge-
spräches
22    x. x xLeiter ruft Funker
 CA, Л IЛ I  x xx xAbfragen, Gesprächsende prüfen
23PAДИO-BTA-MTAPAДИO  x -x xGerät vom Funkkanal schalten

6.2. Aufnehmen, Halten und Betreiben einer Chiffrierver-
bindung über Draht- und Richtfunkkanäle (T-219 mit ПУ-1)

(1) Der Nachrichtenkanal, über den das Gerät T-219 einge-
setzt werden soll, wird vom Nachrichtenpersonal der Über-
tragungseinrichtung bereitgestellt. Das Nachrichtenpersonal
übergibt nach Abschluß der Vorbereitung den Kanal zur
Nutzung an den Betriebstechniker. Der Betriebstechniker
schaltet das überprüfte Gerät an den Nachrichtenkanal,
ruft die Gegenstelle in der Betriebsart Offen und prüft
die Qualität der Verbindung.
Die Gesprächsführung über den offenen Kanal hat ent-
sprechend der Gesprächstabelle (Abschnitt 13) zu erfolgen.

(2) Nach der Prüfung des offenen Nachrichtenkanals hat der
Betriebstechniker das Gerät in die Betriebsart Chiffrieren
zu schalten und die Qualität der Verbindung zu prüfen.
Bei normaler Qualität ist die Verbindung an die Spezial-
vermittlung zu übergeben. Bei schlechter Qualität ist das
Gerät zur Prüfung in die Betriebsart Eigenüberprüfung zu
schalten. Nach der Prüfung ist entsprechend den Absätzen
(1) und (2) zu verfahren.

(3) In gleicher Weise ist auch bei dreimaligen Ansprechen
der Blockierung zu verfahren. Die gesprächsführenden Orts-
und Fernteilnehmer sind über die Störung des Gerätes zu
informieren. Nach der Prüfung und Beseitigung der Störung
hat die Verbindungsaufnahme mit dem gleichen Schlüssel zu
erfolgen.

6.2.1. Arbeitsfolge bei Einsatz T-219 mit ПУ-I und TAV 70
Lfd.
Nr.
Schalter am ПУ-ISignalisation
BezeichnungStellungHEИCПP.KOHTPOЛЬPEЖИM БBЫЗOBЛИHИЯПOДOГPEBHandlungen/Ergebnisse/Bemerkungen
1. Vorbereiten des Gerätes zur
Verbindungsaufnahme
(Gerät ist entsprechend Arbeits-
gangfolge 6.2. überprüft und ent-
sprechend Anlage 4 mit den an-
deren Geräten zusammengeschalten)
01БOPT CETЬ-OTKЛБOPT CETЬStromversorgung des ПУ-I ein-
schalten
KOHTPOЛЬ-
PEЖИM Б
PEЖИM БGerät in Betriebsart Chiffrieren
schalten
AППAPAT-OTKЛAППAPATxStromversorgung des Hauptblockes
Б-I einschalten
HEИCПPABHO|↔-xDrücken und Loslassen des Knopfes
KOHTPOЛЬ-
PEЖИM Б
KOHTPOЛЬx-Gerät in Eigenprüfung schalten
PAДИO-BTA-MTAMTA-PAДИOxAnschalten der Sprecheinrichtung
des ПУ-I (FF-63 o. ä.)
02CИMПЛEKC-
ДУПЛEKC
ДУПЛEKCxSprechprobe durchführen
2. Verbindungsaufnahme Offen
03KOHTPOЛЬ-
PEЖИM Б
KOHTPOЛЬx(nur mit Hilfe der Sprechein-
richtung der Tonrufeinrichtung
möglich
xRufen der Gegenstelle von der
Tonrufeinrichtung
04--xGesprächsführung mit den Rede-
wendungen entsprechend Ab-
schnitt 13
3. Verbindungsaufnahme
Chiffrieren
05KOHTPOЛЬ-
PEЖИM Б
PEЖИM Б-xSchalten des Gerätes T-219 in
Betriebsart Chiffrieren an das
Tonrufgerät
PAДИO-BTA-MTAMTA-PAДИOxAnschalten der Sprecheinrichtung
des ПУ-I (FF-63 o. ä.)
06PEГ. ПPДxEinregeln des Sendepegels auf
-1,5 N, Kontrolle mit Hilfe eines
Pegelmessers am Senderausgang des
ПУ-I
07--xRufen der Gegenstelle in der
Betriebsart Chiffrieren mit
Hilfe des Tonrufgerätes
08--xPrüfen der Gesprächsgüte
4. Übergabe der Verbindung an die
Vermittlung
09PAДИO-BTA-MTAPAДИOxAnschalten der Vermittlung an die
chiffrierte Verbindung
10--xInformation der Vermittlung über
die Anschaltung
5. Prüfen der Verbindung von der
Vermittlung zur Gegenstelle
11--xRufen der Gegenstelle durch
Drücken der Ruftaste an der Ver-
mittlung
12--xPrüfen der Gesprächsgüte

7. Inbetriebnahme des Gerätes T-817 N und Herstellen der
Verbindung (siehe auch Anlage 3 und 5)                          

7.1. Allgemeines

Das Bedienungspult ПУ-3 gewährleistet die Anschaltung an
eine Spezialvermittlung im 2-Draht oder 4-Draht-Betrieb
(Schalter CK in 2ПP oder 4ПP). Ferner ist im ПУ-3 eine
Tonrufeinrichtung (f = 2100 Hz), die vom Bedienungspult
oder von der Vermittlung gesteuert wird, eingebaut.

Für die Pegelmessung ist ein Pegelmesser vorgesehen. Der
Meßbereich wird mit Hilfe des Schalters festgestellt. In der
Betriebsart Chiffriert wird der Empfangssynchronpegel
angezeigt. Durch Drücken des Knopfes ИЗM ПEP kann der
Sendesynchronpegel gemessen werden. Die Meßwerte sind
-1 N bzw. -2,3 N niedriger als der eingestellte Empfangs-
bzw. Sendepegel.
Die Anpassung an die Pegelwerte des Nachrichtenkanals
erfolgt mit Hilfe der Schalter ПEPEДAЧA und ПPИEM (Senden
 und Empfang).
 Die Schalter 4ПP-2ПP und ДУПЛEKC-ПOЛУДУПЛEKC-CИMПЛEKC
 sind entsprechend der Verkehrsart der Nachrichtenkanäle
 zu schalten.
 Der Schalter MT ermöglicht die Anschaltung des Handapparates
 des ПУ-3 an den Nachrichtenkanal (KAHAЛ) oder an die Ver-
 mittlung (CЛУЖ. CBЯCЬ). Durch Drücken des Knopfes BЫЗOB
 erfolgt das Rufen der Gegenstelle bzw. des Teilnehmers, je
 nach Stellung des Schalters MT.
 Die Stellung des Schalters PEЖИM A-PEЖИM Б-KOHTPOЛЬ legt
 die jeweilige Betriebsart des Gerätes (offen, chiffriert,
Eigenprüfung) fest.
Die beiden Schalter unter der Abdeckung an der linken Seite
des ПЦ-3 dienen der Umschaltung des Pegels der Synchron-
frequenz (-1 N oder -2,3 N niedriger als der eingestellte
Sendepegel des Gerätes T-817 N) und des Pegels der Orts-
seite des Gerätes (-0,4 N/-0,4 N oder -1 N/0 N).
Bei Nutzung von TF-Kanälen einschließlich Drahtkanälen ist
der Schalter auf -2,3 N, bei Richtfunk- und Funkkanälen
auf -1 N zu schalten. Die Gegenstelle muß die gleichen
Pegelwerte einstellen.
Durch Umschalten des Schalters ПEPEHOC CПEKTPA ist ein
Betrieb mit Funkgeräten, deren Kennlinie im unteren
Frequenzbereich nicht dem geforderten Wert entspricht,
möglich.

7.2 Arbeitsfolgen für die Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung des Gerätes T-817 N
7.2 Arbeitsfolgen für die Inbetriebnahme und Eigenüberprüfung des Gerätes T-817 N
Lfd.
Nr.
Schalter am ПУ-3SignalisationHandlung/Ergebnisse/Bemerkungen
BezeichnungStellungAБOHEHTHEИCПPABHOKOHTPOЛЬPEЖИM AKAHAЛPEЖИM Б
1. Inbetriebnahme
01--Prüfen der eingestellten Netz-
Spannung an der Stromversorgung
БП-44
und Erdung des Geräte-
satzes
02--Schutzdeckel des Hauptblockes Б-I
abnehmen, Abdeckung der Schlüssel-
kassetten K1 und K2 mit gültiger
Tagesschlüssel- oder Kontroll-
schlüsseleinstellung einsetzen,
Abdeckung der Schlüsselkassetten
verschließen, verschrauben und
versiegeln
03BKЛ-OTKЛBKЛEinschalten der Stromversorgung,
Signallampe am Block БП-44 leuch-
tet auf
04PEЖИM A/Б-
KOHTPOЛЬ
KOHTPOЛЬGerät in die Betriebsart Eigen-
überprüfung
schalten
051 - 21Zuschalten der Schlüsselkassette K1
06ПИTAHИE-OTKЛПИTAHИExxxEinschalten des Gerätes
07HEИCПPABHO|↔-xxDrücken und Loslassen des Knopfes
2. Überprüfung der Blockierungs-
und Signalisationsschaltung
08CИMПЛEKC-ПOЛУДУ-
ПЛEKC-ДУПЛEKC
ДУПЛEKCxx2.1. Überprüfung an den Buchsen
Ш 2-35 und Ш 3-26 des Einschubes
Я3 sowie Ш 3-25 und Ш 3-26 des
Einschubes Я4
--xxa) Sprechtaste drücken
--xxxb) Buchse Masse mit Buchse
Ш 3-25 (Я3) verbinden
HEИCПPABHO muß nach maximal
7. Sek aufleuchten
--xxxc) Trennen der Masse-Verbindung
mit Buchse Ш 3-25 (Я3)
HEИCПPABHO|↔-xxd) Drücken und Loslassen des Knopfes
e) Arbeitsgänge a) bis d) an den
o.g. Buchsen wiederholen
2.1.1. An der Buchse Ш 3-I4 des
Einschubes Я3:
09CИMПЛEKC-ПOЛУДУ-
ПЛEKC-ДУПЛEKC
CИMПЛEKCxxa) Verkehrsart Simplex einschalten
ПИTAHИE-OTKЛOTKЛ--b) Gerät ausschalten
ПИTAHИE-OTKЛПИTAHИExxc) Gerät einschalten
HEИCПPABHO|↔-xxd) Drücken und Loslassen des Knopfes
--xxe) Sprechtaste nicht drücken
--xxxf) Buchse Masse des Б-I mit
Buchse Ш 3-I4 (Я3) verbinden,
HEИCПPABHO muß nach maximal
7 Sek. aufleuchten
--xxxg) Trennen der Masse-Verbindung
HEИCПPABHO|↔-xxh) Drücken und Loslassen des Knopfes
101 - 22xx2.1.2. Zuschalten der Schlüssel-
kassette K2 und Wiederholung
der Überprüfung gemäß lfd. Nr. 8
und 9
2.2. Überprüfung der Blockierungs-
und Signalisationsschaltung bei
Geräten mit nur 3 Einschüben im
Hauptblock
8aCИMПЛEKC-ПOЛУДУ-
ПЛEKC-ДУПЛEKC
ДУПЛEKCxxAn den Buchsen Ш 3 -25, -26, 4,
-6 nd 5 des Einschubes Я3:
--xxa) Sprechtaste drücken
--xxxb) Buchse Masse mit Buchse
Ш 3-25 verbinden, HEЛCПPABHO
muß nach maximal 7 Sek. auf-
leuchten
--xxxc) Trennen der Masse-Verbindung
mit Buchse Ш 3-25
HEИCПPABHO|↔-xxd) Drücken und Loslassen des Knopfes
xxe) Arbeitsgänge a) bis d) an den
o. g. Buchsen, außer Ш 3-4,
wiederholen
2.2.1. Überprüfung an der Buchse
Ш 3-4 nach Buchse Ш3-26
9aCИMПЛEKC-ПOЛУДУ-
ПЛEKC-ДУПЛEKC
CИMПЛEKCxxa) Verkehrsart Simplex ein-
schalten
ПИTAHИE-OTKЛOTKЛ--b) Gerät ausschalten
ПИTAHИE-OTKЛПИTAHИE--b) Gerät einschalten
HEИCПPABHO|↔-xxd) Drücken und Loslassen des Knopfes
xxe) Sprechtaste nicht drücken
--xxxf) Buchse Masse mit Buchse
Ш 3-4 verbinden, HEИCПPABHO
muß nach maximal 7 Sek. auf-
leuchten
--xxxg) Trennen der Masse-Verbindung
HEИCПPABHO|↔-xxh) Drücken und Loslassen des Knopfes
Überprüfen an den Buchsen
Ш 3-6 und -5 wie unter 2.2. fest-
gelegt durchführen
10a1 - 22xx2.2.2. Zuschalten der Schlüssel-
kassette K2 und Wiederholen der
Überprüfung gemäß lfd. Nr. 8a
und 9a
11--xx2.3. Schutzdeckel des Hauptblok-
kes Б-I anzubringen und versiegeln
3. Überprüfung der Wiederherstel-
lung des Sprachsignals
121 - 21xxa) Zuschalten der Schlüssel-
kassette K1
CИMПЛEKC-ПOЛУДУ-
ПЛEKC-ДУПЛEKC
ДУПЛEKCxxb) Verkehrsart Duplex einschalten
ЭKCПAHДEP-OTKЛЭKCПAHДEPxxc) Dehner einschalten
APУ-OTKЛOTKЛxxd) Automatische Pegelregelung
ausschalten
APУ-MT-OTKЛAPУ MTxxe) Automatische Pegelregelung des
Handapparates einschalten
MTKAHAЛxxf) Handapparat an den Sprechweg
schalten
--xxg) Sprechtaste drücken, Sprech-
probe, Worte sind mit Ver-
zögerung hörbar
13ПИTAHИE-OTKЛOTKЛ--Gerät ausschalten
BKЛ-OTKЛOTKЛStromversorgung ausschalten (БП-44)
Vorbereiten des Gerätes zur Ver-
bindungsaufnahme
(Überprüfung gemäß Arbeitsgang-
folge 7.2. sind durchgeführt,
gültiger Tagesschlüssel ist einge-
setzt
Nachrichtenkanal ist an das Gerät
angeschalten)
1BKЛ-OTKЛBKЛEinschalten der Stromversorgung,
Signallampe am block БП-44 leuch-
tet auf
2PEЖИM A/Б
KOHTPOЛЬ
KOHTPOЛЬGerät in die Betriebsart Eigen-
prüfung
schalten
31 - 21 o. 2Zuschalten der Schlüsselkassette
mit gültigem Tagesschlüssel (K1
oder K2)
4ПИTAHИE-OTKЛПИTAHИExxxEinschalten des Gerätes
5HEИCПPABHO|↔-xxDrücken und Loslassen des Knopfes
6CИMПЛEKC-ПOЛУДУ-
ПЛEKC-ДУПЛEKC
CИMПЛEKC, ПOЛУДУПЛEKC
o. ДУПЛEKC
xxVerkehrsart entsprechend dem
Nachrichtenkanal einschalten
ЭKCПAHДEP-OTKЛЭKCПAHДEPxxDehner einschalten
APУ-OTKЛOTKЛxxAutomatische Pegelregelung aus-
schalten
APУ MT-OTKЛAPУ MTxxAutomatische Pegelregelung des
Handapparates einschalten
MTKAHAЛxxHandapparat an den Sprechweg
schalten
7--xxSprechtaste drücken, Sprechprobe
Verbindungsaufnahme Offen
8PEЖИM A/Б-
KOHTPOЛЬ
PEЖИM A-xxGerät in Betriebsart Offen
schalten
MTKAHAЛxHandapparat an den Sprechweg
schalten
BЫзOB|↔xxx)Drücken und Loslassen des Knopfes
x) leuchtet in der Gegenstelle
Gesprächsführung nur mit Hilfe
der Redewendungen gemäß Ab-
schnitt 13
Verbindungsaufnahme Chiffrieren
(nach Austausch der Redewendungen)
9PEЖИM A/Б-
KOHTPOЛЬ
PEЖИM Б-xGerät in die Betriebsart Chif-
frieren
schalten
--xPrüfen der Wiederherstellung des
Sprachsignals
MTCЛУЖ. CBЯЗЬxHandapparat an Teilnehmerschal-
tung (Endteilnehmer oder Vermitt-
lung) schalten
BЫЗOB|↔xDrücken und Loslassen des Knopfes
Teilnehmer rufen und über Mög-
lichkeit der Nutzung der Verbin-
dung in Kenntnis setzen
MTOTKЛxHandapparat ausschalten

8. Umfang und Abstände der Kontroll- und Wartungsarbeiten

Zur Gewährleistung einer standhaften, ununterbrochenen
Arbeit des Kanalchiffriergerätes sind während des Be-
triebes Wartungsarbeiten auf Grundlage der Wartungstech-
nologie durchzuführen.

Die im Verlauf der Prüfung und der Wartungsarbeiten fest-
gestellten Fehler und durchgeführten Arbeiten zu ihrer
Beseitigung sind in den entsprechenden Betriebsunterlagen
unter Angabe der Nummer des Gerätes, der Betriebsstunden
und der Verantwortlichen für die Durchführung der Wartung
einzutragen.

9. Instandsetzung

Zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten sind nur die
Personen berechtigt, die im Ergebnis einer Ausbildung die
Instandsetzungsberechtigung für das Kanalchiffriergerät
erhalten haben.

Die durchgeführten Instandsetzungsarbeiten sind im Begleit-
heft nachzuweisen.

Die Signatur der Plomben der Einschübe ist zu vermerken.

10. Konservieren und Entkonservieren

Das Gerät T-219 wird bei Lagerung oder Unterbrechung der
Nutzung über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten
konserviert.

10.1. Konservieren

Alle Verbindungskabel sind zu entfernen und in die Ersatz-
teilkiste zu verpacken. Die Innenteile der Blöcke des
Gerätes sind mit einem trockenem Lappen von Staub zu
säubern; alle Einschübe sind mit Preßluft durchzublasen
und alle nichtkorrosionsgeschützen Teile mit Vaseline
einzufetten.
Die Deckel sind zu schließen, zu versiegeln und die Blöcke
in die Segeltuchhüllen zu verpacken.

10.2. Entkonservieren

Das Gerät ist auszupacken und mit einem benzingetränkten
Lappen vom Konservierungsfett zu säubern. Die Verbindungs-
kabel sind anzuschließen.

11. Lagerung

Die Lagerung der Geräte hat in verschlossenen, trockenen,
gut belüfteten Einrichtungen bei einer Temperatur von
+20°C +- 10% und einer relativen Luftfeuchtigkeit von
45 - 70% erfolgen. Die Geräte müssen versiegelt und
verpackt sein.

Nach Ablauf eines Jahres, vom Zeitpunkt des Konservierens
an, ist das Gerät einzuschalten und durchzusehen. Jede
Durchsicht des Gerätes ist in der technischen Dokumentation
mit Datum und Unterschrift des Durchzuführenden zu vermerken.

Die Lagerräume sind entsprechend den Festlegungen, die auf
der Grundlage der Regelungen und Bestimmungen des Chif-
frierwesens der DDR getroffen wurden, abzusichern.

12. Transport

Während des Transportes der Kanalchiffriergeräte (T-219,
T-817 N, T-219 M) in beweglichen Objekten sind die Geräte
abzudecken und zu versiegeln, wenn kein Betrieb durch-
geführt wird. Das Gerät ist stoßgesichert zu transportie-
ren. Deshalb sind Vorkehrungen zu treffen, um das Gerät
vor Schlägen und starken Stößen zu sichern. Beim Eisen-
bahntransport sind die Geräte in Holzkisten zu verpacken,
die mit Papier ausgeschlagen und mit weichen Einlagen ver-
sehen sind. Die Kisten müssen die Aufschrift tragen:

   Nicht werfen! Nicht  kanten!

Der Transport ist entsprechend den auf der Grundlage der
Regelung und Bestimmungen des Chiffrierwesens der DDR
erlassenen Bestimmungen abzusichern.

13. Gesprächstabelle
    Inhalt/Handlung                       Redewendung
                               deutsch             russisch
(1) Prüfen der Betriebs-       - Sind Sie bereit?  BЫ ГOTOBЫ?
    bereitschaft der           - Ich bin bereit.   ДA, ГOTOB.
    Gegenstelle.

(2) Schlüsseleinstellung       - Beginnen Sie mit  HAЧИHAEM
    nach Heft Nr.: …             Nr.: …            HOMEPOM …
                               - Ich beginne mit
                                 Nr.: …

(3) Schlüsseleinstellung       - Stellen Sie ein,  CTABИM
    nach Tabelle Nr.: …          Nr.: …
                               - Ich stelle ein,
                                 Nr.: …

(4) Gesprächsgüte prüfen.      - Wie hören Sie     KAK CЛЫШИTE?
                                 mich?
                               - Höre gut, be-     XOPOШO,
                                 friedigend,       УДBЛET-
                                 schlecht.         BOPИTEЛЬHO,
                                                   ПЛOCO.

(5) Gerät in Betriebsart       - Schalten Sie      BKЛЮЧAЙTE!
    Chiffrieren schal-         ein!
    ten und nach 3 - 5         - Ich schalte ein.  BKЛЮЧAЮ.
    Sek. zu sprechen be-
    ginnen.

(6) Gerät in Betriebsart       - Schalten Sie      PEЖИM Б
    Chiffrieren schal-         Betriebsart B!
    ten.                       - Ich schalte
                                 Betriebsart B.

(7) Gerät in Betriebsart       - Schalten Sie      PEЖИM A
    Offen schalten.            Betriebsart A!
                               - Ich schalte
                                 Betriebsart A.

(8) Gerät in Betriebsart       - Prüfen Sie, ich   ПPOBEPTЬE, HE
    Eigenüberprüfung           verstehe Sie      ПOHИMAЮ!
    schalten. Prüfen der         nicht!
    Wiederherstellung des      - Ich prüfe,        ПPOBEPЯЮ,
    Sprach- und Tonsignals       warten Sie!       ЖДИTE!

(9) Schlüsselheft              - Nr. … beschä-     HOMEP …
    (-tabelle) Nr. …             digt.             BЫБЫЛ.
    beschädigt.

(10) Größere Störung,          - Wechseln Sie      ИCПPABИTЬ HE
     Gerät muß ausge-            aus!              MOЖEH!
     wechselt werden.          - Ich wechsel aus.

(11) Umschalten auf            - Schalten Sie auf   ПEPEXOДИTE HA
     Schlüsselkassette           K1 bzw. K2!        ПEPBУЮ (BTOPУЮ)!
     K1 (K2)                   - Ich schalte auf    УCTAHOBKУ.
                                 K1 bzw. K2

(12) Verbindung in Be-         - Schalten Sie auf   BKЛЮЧAЙTE
     triebsart Chif-            Teilnehmer!        AБOHEHT!
     frieren zum Teil-
     nehmer schalten.

(13) Arbeiten mit normalem      Betriebsart 1       PEЖИM I
     Synchronpegel

(14) Arbeit mit nied-           Betriebsart 2       PEЖИM II
     rigem Synchron-
     pegel

(15) Betrieb in Ver-            Betriebsart 3       PEЖИM III
     kehrsart
     Simplex

(16) Betrieb in Ver-            Betriebsart 4       PEЖИM IV
     kehrsart Duplex

(17) Betrieb in Ver-            Betriebsart 5       PEЖИM V
     kehrsart Halb-
     duplex

(18) Arbeit mit Spektrum-       Betriebsart 6       PEЖИM VI
     umsetzung

(19) Arbeit ohne                Betriebsart 7       PEЖИM VII
     Spektrumumsetzung

(20) Pegel auf … dB/N         - Erhöhen Sie      ПPИБABTЬE
     erhöhen (verringern).        auf … dB/N!    (УБABTЬE)!
                                - Verringern Sie   HA …
                                  auf … dB/N!    ДEЦИДEЛЬ/
                                  auf … dB/N!    HEПEP!
Restdämpfungstoleranzschema
Anlage 1 Restdämpfungstoleranzschema
T-219 PU-1
Bild PU-1
T-817 PU-3
Bild PU-3
Anschaltung T-219, T-219M
Anlage 4  Anschaltung der Geräte T-219 und T-219 M
Anschaltung T-817
Anlage 5  Anschaltung der Geräte T-817 N


Anlage 6  Beschaltung der Buchse der Bedienungspulte ПУ I
          und ПУ 3

Buchse  ПУ I                         Buchse  ПУ 3
Ш I  Hauptblock                      Ш I Handapparat
1-45                                  1   Mikrofon sym.
                                      2   Masse
Ш 2  Teilnehmer MTA                   3   Mikrofon sym.
 1   OB-Apparat                       4   Umschalten Senden-Empfangen
 2   OB-Apparat                       5   -
 3   -                                6   Signal unsym.
 4   Masse                            7   Mikrofon unsym.
                                      8   Fernhörer
Ш 3 Schalteinrichtung                 9   -
 1   Mikrofon                        10   Fernhörer
 2   Masse
 3   Mikrofon                        Ш 2 Vermittlung oder CB-Teilnehmer
 4   Umschalten Senden-Empfang        1   Empfang
 5   Signal Kontrolle                 2   Empfang (2 Draht)
 6   Signal                           3   Senden
 7   OB-Apparat                       4   Senden
 8   Fernhörer                        5   Masse
 9   OB-Apparat                       6   Einschalten Tonruf
10   Fernhörer                        7   Signal Tonrufempfang
                                      8   -
Ш 4 Nachrichtenkanal 2 o. 4 Dr.       9   Umschalten in Betriebsart offen
 1   Senden                          10   -
 2   Masse
 3   Senden                          Ш 3 Hauptblock
 4   Umschalten Senden-Empfang        1 - 45
 5   + 26 V
 6   -                               Ш 4 Stromversorgung 26 V
 7   -                                1
 8   Empfang                          2   +26 V
 9   Regulierung Sendepegel           3
10   Empfang                          4   -26 V

Ш 5 Bedienung der Heizung            Ш 5 Nachrichtenkanal 4-o. 2-Dr.
 1   Masse                            1   Empfang
 2   Einschalten Heizung              2   Empfang
 3   +26 V                            3   Senden
 4   Einschalten Heizung              4   Senden (2-Draht)
                                      5   Masse
Ш 6 Stromversorgung                   6   Umschaltung auf 2-Draht
 1                                    7   Umschaltung auf 2-Draht
 2   -26 V
 3                                   Ш 6 Nachrichtenkanal 4-Draht
 4   +26 V                            1   Empfang
                                      2   Empfang
                                      3   Senden
                                      4   Senden

KPP 38
Bild: KПП-38  KPP-38 Kontroll- und Prüfgerät; Sammler*154
Siehe auch DV A 040/1/305 und Gebrauchsanweisung JACHAT
Nr.FunktionBeschriftung
kyrillischdeutsch
 
Anzeigen
1weißСЕТЬNetzspannung
ВКЛEIN
2grünИСПРАВНОRegelwert
3rotНАРУШЕНОDefekt
 
Potentiometer
1PegelКОРРPegel-Korrektur
2PegelУРОВЕНЬ ГЕНЕРАТОРАGenerator Pegel
 
Tasten
1АПЧAutomatische Frequenzreglung
2УРОВЕНЬ ГЕНЕРАТОРАGenerator Pegel
 
Wahl-, Drehschalter
1ПРОВЕРКА USpannung messen
Position 1КОРРKorrektur
Position 212,6 в12,6 V
Position 324 в24 V
Position 426 в26 V
Position 5РОД РАБBetreibsart
 
2РОД РАБBetreibsart
Position 1ПРОВ USpannung messen
Position 2УР I
Position 3УР II
Position 4ИСПРАВНОRegelwert
Position 5НАРУШЕНОDefekt
Position 6ПРОВ БЛКBlockierung testen
Position 7СИГН ISignal 1
Position 8СИГН IISignal 2
 
3БЛОКИРОВКАBlockierungs-Test
Position 1ОТКЛAus
Position 2ИСПРАВНОRegelwert
Position 3НАРУШЕНОDefekt
Position 41Blockierung 1
Position 52Blockierung 2
Position 63Blockierung 3
Position 74Blockierung 4
Position 85Blockierung 5
 
4ДИАГРАММА УРОВНЕЙPegeldiagramm
Position  1ОТКЛAus
Position  2 1Pegel 1
Position  3 2Pegel 2
Position  4 3Pegel 3
Position  5 4Pegel 4
Position  6 5Pegel 5
Position  7 6Pegel 6
Position  8 7Pegel 7
Position  9 8Pegel 8
Position 10 9Pegel 9
Position 1110Pegel 10
 
Sicherungen
10,25 APrimärsicherung
21 ASekundärsicherung

ВНИМАНИЕ !                                       Zu Beachten!

 Проверку блока Б1, Б1М производить              Überprüfen Sie Block B1, B1M in der Betriebsart "Kontrolle".
В Режиме КОНТРОЛЬ.

 Включить КПП, установить ручкой КОРР            Schalten Sie das KPP ein und stellen Sie den Instrumentenzeiger
стрелку прибора на риску 1.                      mit dem KORR-Knopf auf die Markierung 1.

 Перед проверкой УР I, УР II, прохождения то-    Bevor Sie die Stufen I, II, den Durchgang des Tonsignals und
нального сигнала, АПЧ установить стрелку         die automatische Frequenzregelung überprüfen, stellen Sie den
прибора на риску 1 ручкой УРОВЕНЬ ГЕНЕ-          Instrumentenzeiger bei gedrückter Taste mit dem Generator-
РАТОРА при нажатой кнопке.                       Pegel-Knopf auf die Markierung 1.
ВИДЫПОЛОЖЕН ПЕРЕКЛЮЧАТЕЛЕЙСЕКТОР-
ПРО-РОДПРОВДИАГРБЛК
ВЕРОКРАБОТUУРСИГНАЛИЗАЦИЯ
НАРЯЖПРОВ12,6;ОТКЛOКРАСНЫЙ
ПИТU24;26T
ДИАГРУР IP1…10KПОЛ 1…9 - ГОЛУБОЙ
OЛПОЛ 10 - РИСКИ
УРУР IIДЮГОЛУБОГО ЦВЕТА
 6ЧЖЕЛТЫИ 2,3 (ПУ-3)
ТОНИСПРPOEИСПРАВНО
СИГНАЛНАРУШATHНАРУШЕНО
БKOИСПРАВНО
АПЧOЛНАРУШЕНО ПРИ
СИГН ITЮНАЖАТОЙ КН АПЧ
ЧИСПРАВНО ПРИ
СИГН IIEОТПУЩЕННОИ
HКН АПЧ ЧЕРЕС
O1…3 СЕК
БЛКПРОВИСПРИСПРАВНО
БЛКНАРУШНАРУШЕНО
1…5ИСПРАВНО
Aus dem Handbuch zur KPP-38: (Zotov Dmitriy Eugenevic)
KPP 38
Abb.: Frontseite des KPP-38
KPP 38
Abb.: Rückseiteseite des KPP-38



                   Nationale Volksarmee
     der Deutschen Demokratischen Republik


                                         CHIFFRIERSACHE!
                                         Geheime Verschlußsache!
                                         GVS-Nr.: D 272 363

                                         *104 Ausfertigung





                         A 204/1/105

         SAS-Fernsprechgerät T-617-1      BArch*316








                         -Nutzung-

                             1980


Nachweis über Einarbeitung von Änderungen

ÄnderungEinarbeitung
Nr.InkraftsetzungsterminDatumUnterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachweis über Zugang/Abgang
Lfd.
Nr.
Zugang
Blatt
Abgang
Blatt
Bestand
Blatt
DatumSignum
121Anfangsbestand
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachweis über Vernichtung
Lfd.
Nr.
BlattVernichtet
am:
Vernichtungsvermerk
(Unterschriften)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Einführungsbestimmung zur A 204/1/105

1. Die Anleitung A 204/1/105 - SAS - Fernsprechgerät
   T-617-1 -Nutzung- wird erlassen und tritt am 01.03.1980
   in Kraft.
   Gleichzeitig tritt außer Kraft und ist zu vernichten:
   "Vorläufige Anleitung - SAS-Fernsprechgerät T-617-1
   -Nutzung-". GVS-Nr.: D 272 197.

2. Diese Anleitung ist nur für die Arbeit mit SAS- und
   Chiffriermitteln bestätigten Armeeangehörigen zugänglich
   zu machen!

3. Die vorliegende Anleitung beinhaltet spezifische
   Festlegungen für den  t e c h n i s c h e n Betriebs-
   dienst mit den SAS-Fernsprechgerät T-617-1.


   Rostock, den 30.01.1980              Stellvertreter des Chefs
                                        der Volksmarine und Chef
                                        des Stabes

Inhaltsverzeichnis

                                                        Seite
I.   Grundsätzliche Bestimmungen                          7
     Allgemeine Grundsätze                                7
     Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen          7

II.  Technischer Betriebsdienst                           9
     Allgemeines                                          9
     Schlüsseleinstellung                                 9
     Schlüsseleinstellung im SFe-Gerät                   11
     Umgang mit Schlüsselunterlagen                      11
     Inbetriebnahme und Eigenprüfung                     13
     Herstellen der Bereitschaft zur Aufnahme von SFeV   13
     Aufnehmen, Halten und Betreiben von SFeV            14


     Anlagen

     Anlage 1  Technische Angaben zum SFe-Gerät          16
     Anlage 2  Gesprächstabelle                          20
     Anlage 3  Beispiel eines ausgefüllten technischen   22
               Betriebsbuches
     Anlage 4  Arbeitsgangfolge zur Inbetriebnahme und   29
               Eigenprüfung des SFe-Gerätes
     Anlage 5  Arbeitsgangfolge für die Einstellung der  35
               Ein- und Ausgangspegel des SFe-Gerätes
     Anlage 6  Arbeitsgangfolge für die Prüfung des      36
               SFe-Gerätes vom Fernbedienteil
     Anlage 7  Arbeitsgangfolge zum Aufnehmen, Halten    37
               und Betreiben einer SFeV
     Anlage 8  Mögliche Schaltvarianten des SFe-Gerätes  39
     Anlage 9  Arbeitsgangfolge für die Messung der      41
               Frequenz- und Amplitudenwerte des Nach-
               richtenkanals


I.   Grundsätzliche Bestimmungen
     Allgemeine Grundsätze
     1.  SAS-Fernsprechgeräte T-617-11 werden in stationären
         SAS-Chiffrierzentralen/SAS-Stellen2) und Führungs-
         stellen/Schiffen zur Sicherstellung von SAS-Fernsprech-
         verbindungen3) eingesetzt.

1) Nachfolgend nur noch SFe-Gerät
2) Nachfolgend nur noch SCZ/SAS-Stelle
3) Nachfolgend nur noch SFeV

     2. (1) Der technische Betriebsdienst mit dem SFe-Gerät zur
        Sicherstellung von SFeV ist grundsätzlich nach der vor-
        liegenden Anleitung und der Anleitung "A 040/1/011 -
        Technischer Betriebsdienst der SAS-Fernsprech- und Fern-
        schreibstellen" zu organisieren und durchzuführen.
        Die in dieser Anleitung enthaltenen grundsätzlichen Be-
        stimmungen zur Inbetriebnahme und Bedienung des SFe-Ge-
        rätes sowie für das Herstellen, Halten und Betreiben
        von SFeV sind konsequent durchzusetzen und einzuhalten!
        (2) Im technischen Betriebsbuch ist ein lückenloser
        Nachweis über die Arbeit der SFeV, der SFe-Geräte sowie
        der Handlungen während des Betriebsdienstes (gemäß
        Anlage 3) zu führen.

        Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen
     3. Die für die Arbeit mit dem SFe-Gerät bestätigten Armee-
        angehörigen sind zur strengsten Geheimhaltung aller
        ihnen zur Kenntnis gelangenden dienstlichen Angelegen-
        heiten gegenüber jedermann verpflichtet.
        Der Geheimhaltung unterliegen insbesondere:
        - die organisierten SFeV;
        - die eingesetzte SAS-Technik, deren Bedienungsanleitung
          und die angewandten Schlüsselunterlagen;
        - die festgelegten Zeiten des Schlüsselwechsels;
        - die Methoden der Sicherung von SAS-Einrichtungen.

     4. (1) Die SFe-Geräte sind nur in einem bestätigten Raum
        innerhalb eines gesicherten Bereiches aufzustellen
        und zu betreiben.
        (2) Die SAS-Stelle ist ständig unter Verschluß zu halten.
        Für die Zeit der Betriebsruhe ist die SAS-Stelle zu-
        sätzlich zu versiegeln.

     5. (1) Über SFeV können in der Betriebsart "verschlüsselt"
        Ferngespräche mit offenem und vertraulichem Charakter
        geführt werden. SFeV über Funk- und Richtfunkverbin-
        dungen gewährleisten die Geheimhaltung um eine Stufe
        tiefer.
        (2) SFe-Geräte sind nur auf Weisung der zuständigen
        Vorgesetzten zu betreiben und auf den befohlenen Kanal
        zu schalten. Das Eintreten in SFeV mit Reserve-SFe- Ge-
        räten sowie Anschaltungen zum Zwecke der Kontrolle von
        SFe-Gesprächen sind verboten.

     6. (1) Die SFeV ist nur dann mit der Gegenstelle aufzu-
     nehmen, wenn die Blockierungsschaltung des SFe-Gerätes
     überprüft und die fehlerfreie Arbeit des Gerätes fest-
     gestellt wurde.
     (2) Vor der Verbindungsaufnahme sind:
     - die Prüfschnüre aus dem SFe-Gerät zu entfernen;
     - die Einschübe zu schließen;
     - die Abdeckungen der Einschübe 2-5 zu versiegeln
       bzw. zu verplomben.
     (3) An SFe-Geräten, die in der Betriebsart "verschlüsselt"
     an den Nachrichtenkanal geschalten sind, ist das Ein-
     regeln von Baugruppen sowie die Funktionskontrolle der
     Einschübe verboten.
     (4) Das Führen von Gesprächen über technische Nach-
     richtenmittel, deren Inhalt die Schlüsselunterlagen
     bzw. Funktion des SFe-Gerätes kompromittieren können,
     ist verboten.
     Dienstgespräche der Betriebsmechaniker sind unter Ver-
     wendung der Gesprächstabelle (Anlage 2) zu führen.
     (5) In der Betriebsart "offen" dürfen keine SAS-Fern-
     sprechteilnehmer vermittelt werden.
     Die ortsseitige Vermittlung von SAS-Fernsprechteil-
     nehmer ist verboten.
     (6) Der SAS-Stelle sind nur die Betriebsunterlagen, VS-
     Dokumente und Schlüsselunterlagen zu übergeben, die zur
     Erfüllung der gestellten Aufgabe unbedingt erforderlich
     sind.
     (7) Das Öffnen anderer, nicht zur befohlenen Verbindungs-
     nummern gehörenden Schlüsselunterlagen, ist verboten.


II. Technischer Betriebsdienst
    Allgemeines
    7. Die Verbindungsaufnahme mit der Gegenstelle ist in
       russischer Sprache laut "Gesprächstabelle" und
       "Arbeitsgangfolgen" (Anlagen 2, 4-7) durchzuführen.
       Für die termingerechte Aufnahme der SFeV und den Schlüssel-
       wechsel ist die Hauptstelle verantwortlich und der Gegen-
       stelle gegenüber weisungsberechtigt.

    8. Der Einsatzbefehl/die Weisung zur Sicherstellung von
       SFeV (Verkehrsbeziehung, Verbindungsnummer, Termin der
       Betriebsbereitschaft) sind vom Leiter der SAS-Stelle in
       das technische Betriebsbuch einzutragen.

       Schlüsseleinstellung
    9. (1) Das SFe-Gerät arbeitet mit einem Tagesschlüssel.
       Die Schlüsseltabellen sind in Schlüsselheften mit der
       Aufschrift EL-N und einer fünfstelligen Seriennummer
       enthalten.
       (2) Jeder gültige Tagesschlüssel (Betriebsschlüssel)
       darf nur einmal und nicht länger als 24 Stunden
       (in Ausnahmefällen auf Befehl des Vorgesetzten bis
       26 Stunden) zur Sicherstellung der SFeV genutzt werden.

   10. (1) Die Schlüsseleinstellung erfolgt mittels Einstellvor-
       richtung in den Blöcken KPH-1 (K1, K2).
       Bei Betrieb mit einer SFeV ist im K1 und K2 die gleiche
       Schlüsseleinstellung vorzunehmen;
       bei Betrieb mit zwei SFeV ist im K1 und K2 die zur je-
       weiligen SFeV zugeordnete Schlüsseleinstellung vorzu-
       nehmen.
       (2) Die Einstellung des Kontrollschlüssels ist nach der
       Abbildung 1, die des gültigen Tagesschlüssels nach einer
       Schlüsseltabelle, z. B. Muster Abbildung 2, mit Hilfe der
       Einstellvorrichtung durchzuführen.

   21 01 22 02 23 03 24 04 25 05      
   26 06 27 07 28 08 29 09 30 10
   31 11 32 12 33 13 34 14 35 15
   36 16 37 17 38 18 39 19 40 20     
Abb. 1: Tabelle des Kontrollschlüssels


   22 05 29 11 27 13 20 32 36 04   05 
   10 02 37 23 25 01 09 40 19 30
   12 07 31 39 33 15 38 06 16 35
   24 17 14 21 03 28 08 34 26 18
Abb. 2: Muster einer Schlüsseltabelle

       (3) Die Zahl in der rechten oberen Ecke (Abb. 2) ist die
       Nummer der entsprechenden Schlüsseltabelle (hier Tabelle
       Nr. 05).
       Jede zweistellige Zahl der Tabelle des Kontrollschlüssels
       bzw. der Schlüsseltabelle ist gleich der Nummer der Nut
       in der Einstellvorrichtung.
       Die fortlaufend gezählte Platznummer der zweistelligen
       Zahl der Tabelle (von Links nach rechts und von oben
       nach unten) ist gleich der Nummer der in der bezeichneten
       Nut einzustellenden Schiene.

       Beispiel:  (gemäß Tabelle in Abb. 2)
                  Schiene  1  in Nut 35
                  Schiene  2  in Nut 33 …
                  Schiene 10  in Nut 32
                  Schiene 11  in Nut 25 …
                  Schiene 20  in Nut 12 …
                  Schiene 30  in Nut 14 …
                  Schiene 40  in Nut 35

      (4) Die Richtige Schlüsseleinstellung ist mit Hilf der
      Kontrolleinrichtung und durch Vergleich der Schlüssel-
      tabelle mit den eingestellten Schienen zu überprüfen.


      Schlüsseleinstellung im SFe-Gerät
 12. (1) Der vorher eingestellte Schlüssel ist durch Drücken
     des Knopfes CБPO/K bzw. beim Öffnen der Blöcke KPH-1
     zu löschen.
     (2) In den Blöcken KPH-1 ist die Einstellvorrichtung bis
     zum Anschlag gleichmäßig einzuschieben und herauszuschieben.
     (3) Die Verriegelung der Blöcke KPH-1 ist im Uhrzeigersinn
     bis zum Anschlag zu drehen.
     (4) Die Einstellvorrichtungen sind in dem für sie vorge-
     sehenen Behälter verschlossen und versiegelt aufzube-
     wahren.

 13. (1) Die Schlüsseleinstellungen dürfen nicht laut vorgele-
     sen, aufgezeichnet oder an andere SAS-Stellen übergeben
     werden.
     (2) Nach erfolgter Schlüsseleinstellung ist die Schlüssel-
     tabelle mit der Nummer der Einstellvorrichtung und der
     Seriennummer des Schlüsselheftes zu beschriften.


     Umgang mit Schlüsselunterlagen

 14. (1) Vor dem Öffnen des Schlüsselheftes ist die Unver-
     sehrtheit des Schlüsselheftes zu überprüfen.
     Danach ist der Metallring vom Hartsiegel des Schlüssel-
     heftes zu entfernen.
     Die Verbindungsnummer ist mit Bleistift auf das Schlüssel-
     heft zu schreiben.
     (2) Weisen die Schlüsselhefte oder -tabellen Beschädi-
     gungen auf, ist die Hauptstelle mit Hilfe der Redewendung
     "HOMEP … (Seriennummer) BЫБЫЛ" Meldung zu erstatten.
     (3) Die Schlüsseltabelle des folgenden gültigen Tages-
     schlüsselheftes ist nicht früher als zwei Stunden vor den
     Termin des Schlüsselwechsels aus dem Schlüsselheft zu
     entnehmen.
     Die Entnahme der Schlüsseltabelle ist im Schlüsselheft
     mit Datum und Unterschrift nachzuweisen.
     (4) Wurde eine Schlüsseltabelle vorzeitig entnommen, ist
      dem vorgesetzten sofort Meldung zu erstatten.
      Die vorzeitig entnommene Tabelle ist bis zum Termin der
      Gültigkeit (2 Stunden vor Schlüsselwechsel) eingebrieft
      und versiegelt beim Schlüsselheft aufzubewahren. Der
      Grund der Vorzeitigen Entnahme der Schlüsseltabelle ist
      im Betriebsbuch einzutragen und mit Unterschrift zu be-
      stätigen-
      (5) Bei beweglichen SAS-Stellen, die bis zu 48 Stunden
      ohne Mitnahme von Schlüsselunterlagen eingesetzt werden,
      können die Schlüssel für die folgenden 24 Stunden/26
      Stunden vor ihrer Inkraftsetzung in den Reserveeinstell-
      vorrichtungen eingestellt werden. Diese sind in dafür
      vorgesehene Behälter verschlossen und versieglet mitzu-
      führen.

 15. (1) Das Einstellen des gültigen Tagesschlüssels ist im
     Betriebsbuch durch Unterschrift zu bestätigen.
     (2) Das Schlüsseleinstellen ist Gegenwart von Personen,
     die keine Berechtigung zur Einsichtnahme in Schlüssel-
     unterlagen haben, verboten.

 16. (1) Die benutzte Schlüsseltabelle ist für die Dauer der
     Gültigkeit bis zur Vernichtung in einer verschlossenen
     und versiegelten Stahlkassette aufzubewahren (Stahl-
     kassette ist an einer festen Unterlage mit Schraube zu
     befestigen).
     (2) Die Tagesschlüssel sind spätestens 12 Stunden nach
     Ablauf der Gültigkeit in den Blöcken KPH-1 bzw. Ein-
     stellvorrichtungen zu löschen. Die benutzten Schlüssel-
     tabellen sind spätestens 24 Stunden nach Ablauf der
     Gültigkeit zu vernichten.
     Die Vernichtung der Tabellen ist von zwei bestätigten
     Personen im Schlüsselheft mit Datum und Unterschrift zu
     bestätigen.

     Inbetriebnahme und Eigenprüfung
 17. (1) Vor der Inbetriebnahme des SFe-Gerätes sind:
     -Die Befestigung der Einschübe,
     - die Befestigung der Verbindungskabel,
     - die sichere Erdung des SFe-Gerätes
     zu kontrollieren.
     (2) Die Inbetriebnahme, die Eigenprüfung und das Einregeln
     des SFe-Gerätes ist in den Betriebsarten ДИAГPAMMA
     УPOBHEЙ und KOHTPOЛЬ entsprechend der in der Anlage 4
     festgelegten Arbeitsgangfolge durchzuführen.

 18. (1) Die Überprüfung der Blockierungs- und Signalisations-
     schaltungen, der Wiederherstellung der Ton- und Sprach-
     signale ist mindestens einmal in 24 Stunden bzw. nach
     jedem Schlüsselwechsel und nach jeder Verbindungsunter-
     brechung durchzuführen.
     (2) Die Blockierungsschaltung arbeitet fehlerfrei, wenn
     bei jedem Prüfvorgang die Lampe ABAPИЯ nach 2 bis 7
     Sekunden aufleuchtet.
     (3) Arbeitet das SFe-Gerät fehlerhaft oder spricht die
     Blockierungsschaltung nicht in der vorgesehen Zeit an,
     ist jeder Betrieb verboten und die Instand-
     setzung ist einzuleiten.

     Herstellen der Bereitschaft zur Aufnahme von SFeV
 19. (1) Das zeitgerechte Herstellen der SFeV erfordert, daß
     alle Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig zum Abschluß ge-
     bracht werden.
     Dazu gehören:
     - Einstellen des gültigen Tagesschlüssels;
     - Inbetriebnahme und Eigenprüfung des SFe-Gerätes.
     (2) Danach sind in jedem Fall die Arbeit der Blockierungs-
     und Signalisationsschaltungen und die Wiederherstellung
     der Ton- und Sprachsignale zu überprüfen.

 20. In das technische Betriebsbuch (Anlag e3) sind einzu-
     tragen:
     - aufzunehmende SFeV mit Angabe der Verbindungs- und
       Kanalnummer;
     - Termin der Betriebsbereitschaft;
     - Zeit der Schlüsseleinstellung und des Schlüsselwechsels
       (mit Heft- und Tabellennummer);
     - Überprüfung der Blockierungsschaltung;
     - Verbindungsaufnahmen in den Betriebsarten "offen" und
       "verschlüsselt";
     - tägliche Betriebsstunden des SFe-Gerätes;
     - Fehler am SFe-Gerät;
     - Ergebnisse der Kanalmessungen bzw. Rückgabe der SFe-
       Kanäle an die Schaltstellen bei mangelhafter Qualität;
     - Ursachen für das Überschreiten der Termine der Betriebs-
       bereitschaft beim Aufnehmen sowie auftretende Störungen
       beim Betreiben der SFeV;
     - Dienstübergabe und -übernahmen, einschließlich Ver-
       schlußsachen und Schlüsselunterlagen.

     Aufnehmen, Halten und Betreiben von SFeV
 21. (1) Nachrichtenkanäle, einschließlich Reservekanäle der
     ständigen Gefechtsbereitschaft sind auf die internen
     Schalteinrichtungen der SAS-Stelle geschaltet und können
     bei Notwendigkeit empfangsseitig über einen NF-Entzerrer
     geführt werden.
     (2) In Abhängigkeit von der Lage und der Gesprächsdichte
     können SFe-Kanäle über ein Tonrufgerät zur SFe-Vermittlung
     geschalten werden.
     (3) Nachrichtenkanäle, deren Restdämpfung und Frequenz-
     gang von den Normen abweichen, sind mit Hinweisen auf
     die Mängel an die Schalt-/bzw. kanalbildenden Nach-
     richtenstellen abzugeben.

 22. (1) das Herstellen von SFeV über Funkkanäle erfolgt auf
     Weisung der Kommandeure.
     Die Funkkanäle sind dann über Einseitenband-KW- und UKW-
     Funkstellen in der Betriebsart A3J/A3A direkt an die
     SAS-Stelle zu übergeben.
     (2) das Aufnehmen von SFeV über Funkkanäle setzt voraus:
     - das Vorhandensein einer Dienstverbindung - Funkstelle-
       SAS-Stelle;
     - das Prüfen der Modulationsleitungen Funkstelle-SAS-
       Stelle;
     - das Vorhandensein der Gesprächstabelle TDR-72 in der
       SAS-Stelle und das Beherrschen der TDR-72 durch die
       Betriebsmechaniker.
     (3) Die Fernmodulation der Funkstelle kann über Draht-
     oder Richtfunkverbindungen sichergestellt werden. Der
     Übergabepegel beträgt sende- und empfangsseitig
     - 0,4 Np (-3,47 dB).

 23. Nach dem Befehl des Kommandeurs zum Herstellen einer
     SFeV ist gemäß der in der Anlage 4 bis 7 festgelegten
     Arbeitsfolgen:
     - das SFe-Gerät zur Verbindungsaufnahme vorzubereiten;
     - die Verbindungsaufnahme in der Betriebsart "offen"
       und "verschlüsselt" durchzuführen.

 24. (1) SFeV sind bis zum befohlenen Termin ohne Unterbrechung
     zu betreiben.
     Das erfordert:
     - die ständige Überwachung des SFe-Gerätes;
     - den schnelleren Übergang auf Reservekanäle und Reserve-
       SFe-Geräte mit dem eingestellten Betriebsschlüssel;
     - das rechtzeitige Vorbereiten des Schlüsselwechsels;
     - das Nutzen bestehender Umgehungsmöglichkeiten bei
       Ausfall der direkten SFeV.
     (2) Eine SFeV darf grundsätzlich nur auf Weisung der
     Hauptstelle abgeschalten werden.

                                                  Anlage 1
     Technische Angabe zum SFe-Gerät
  1. Bestimmung
     Das SFe-Gerät T-617-1 ist für das automatische Ver- und
     Entschlüsseln von Ferngesprächen bestimmt. Es gewähr-
     leistet eine zeitlich begrenzte Geheimhaltung und ge-
     stattet den Austausch von Informationen mit offenem und
     vertraulichem Charakter (VVS) über Drahtkanäle und von
     zeitlich begrenzten VVS-Informationen über Richtfunk und
     Funkkanäle.

  2. Bestand
     - Einschub 1  -  Bedienblock                    (VVS)
     - Einschub 2  -  Sprechtrakt                    (VVS)
     - Einschub 3  -  Synchronisation                (VVS)
     - Einschub 4  -  Chiffrator                     (GVS)
     - Einschub 5  -  Dechiffrator                   (GVS)
     - Einschub 6  -  Stromversorgung für die Einschübe
                      2 - 5
     - Einschub 7  -  Stromversorgung für den Einschub 1
     - Schlüsselkassettenbehälter
     - EWZ-Satz (bestehend aus drei Verpackungseinheiten)
       Blöcke M 1612, M1613, M 1617
       M 3-4 und KPH-1                               (VVS)
     - Einstellvorrichtung für Schlüsseleinstellung  (VVS)
     - Zusatzeinrichtungen
       Anschaltkästen KП I und KП II mit Kabel
       Adapter KП 3 und KП 4 (im EWZ-Satz)
       Handapparat
       Fernbedienpult

  3. Technische Angaben
     (1) Als Übertragungskanäle werden genutzt:
     a) Draht- und Richtfunkkanäle in 4-Drahtschaltung
Kanal-NF-BandbreiteÜbergabepegel Np (dB)
bezeichnung(KHz)SenderEmpfänger
SVD II c/c0,3 - 2,7-0,4 (-3,47)-0,4 (-3,47)
SVD I c/c0,3 - 3,4-0,4 (-3,47)-0,4 (-3,47)
SVD II a/a0,3 - 2,7-1,5 (-13,00)+0,5 (+4,34)
SVD I a/a0,3 - 3,4-1,5 (-13,00)+0,5 (+4,34)

     - Klirrfaktor   ≤ 12 %
     - Frequenzverwerfung  ≤ 25 Hz
     - Verhältnis Signal - Rauschen  5 : 1
     - Symetrischer Eingangs- und       600 Ω ± 100 Ω
       Ausgangswiderstand
     - Dynamik des Übertragungskanals  ≥ 32 dB (3,7 Np)
     - Laufzeitenschwankungen im Bereich ≤ 10 ms
       0,3 - 2,7 kHz

     b) KW- und UKW Funkkanäle mit den Parametern
     - NF- Bandbreite     0,3 - 2,7 KHz
     - Zulässige Pegelabweichungen am  ≤6 dB (± 0,7 Np)
       Anfang und Ende der NF-Bandbreite
     - Klirrfaktor        ≤ 12 %
     - Frequenzverwerfung    ≤ 25 Hz
     - Verhältnis Signal- Rauschen 5 : 1

     (2) Eigenschaften des SFe-Gerätes
     - Übergabepegel Fernseite (stufenlos regelbar)
       Sendepegel        -1,5 Np bis + 1,2 Np
                         (-13,00 dB bis + 10,4 dB)
       Empfangspegel     -1,5 Np bis + 1,2 Np
                         (-13,00 dB bis + 10,4 dB)
     - Übergabepegel Ortsseite (stufenlos regelbar)
     - Eingangs- und Ausgangswiderstände
       Fernseite              = 600 Ω ± 100 Ω
       Ortsseite  Sendeseite  = 600 Ω ± 100 Ω
                  Empfangsseite = 150 od. 600 Ω ± 100 Ω
     - Silbenverständlichkeit zwischen zwei SFe-Geräten
       ohne Nachrichtenkanal     ≥96 %
       mit Nachrichtenkanal      ≥90 %
       Die Silbenverständlichkeit der SFeV wird beim Betrieb
       der Fu-Kanäle um max. 10 % im Vergleich zu offenen
       Verbindungen, herabgesetzt.
     - Vorbereitung des SFe-Gerätes für den Betrieb
       (ohne Schlüsseleinstellung)     ≤ 10 Min.
     - Zeit für die Schlüsseleinstellung
       (2 Schlüsseleinstellungen)      ≤ 20 Min.
     - Zeit für Schlüsselwechsel       ≤  2 Min.
     - Überprüfung und Regulierung des
       Pegeldiagramms                  ≤ 2 Min.
     - Das SFe-Gerät gewährleistet eine 24- stündige Dauer-
       betrieb ohne Nachstimmung und Regulierung während des
       Betriebes an den Einschüben 2 - 5.
     - Die Blockierungseinrichtung verhindert, daß bei auf-
       tretenden Störungen am Chiffrator Sprachsignale auf
       den Nachrichtenkanal gelangen.
     - Die an der Frontplatte des Einschubes 1 befindlichen
       Bedienelemente ermöglichen:
       · Ein- und Ausschalten der Betriebsspannung
       · Funktionskontrolle des SFe-Gerätes
       · Teilnehmer- und Kanalwahl
       · Ruf der Gegenstelle
       · Einstellung der Betriebsarten
       · Einstellung der Pegel und Messen der Pegel des Kanals
       · Einstellung der Pegel der Teilnehmerseite
       · Umschalten der Schlüsseleinstellungen (K1 oder K2)
       · Löschen der Blockierung
       · Löschen der Schlüsseleinstellung
       · Umschalten der Bedienung zum Fernbedienteil

       Die Signalisation an der Frontplatte zeigt an:
       · Einschalten der Betriebsspannung
       · Betriebsbereitschaft
       · Blockierung
       · Löschen der Schlüsseleinstellung
       · Wahl der Schlüsseleinstellung
       · Betriebsart
       · Betriebsbereitschaft des Senders für Einschalten der
         Anodenspannung durch Fernbedienung
       · Teilnehmer- und Kanalruf
       Der Pegelmesser am Einschub 1 zeigt während des Be-
       triebes 0 ± 0,5 Np an.
     - Das SFe-Gerät kann mit Hilfe des Fernbedienteils ПДУ
       betrieben werden.
       Das Fernbedienteil ermöglicht:
       · Einschalten der Stromversorgung
       · Wahl der Betriebsart
       · Umschalten der Schlüsseleinstellung (K1 oder K2)
       · Ruf der Gegenstelle
       · Löschen der Blockierung
       · Löschen der Schlüsseleinstellung
       · Umschalten der Bedienung zum Fernbedienteil

       Die Signalisation an der Frontplatte zeigt an:
       · Einschalten der Betriebsspannung
       · Betriebsbereitschaft
       · Blockierung
       · Löschen der Schlüsseleinstellung (K1 oder K2)
       · Betriebsart
       · Betriebsbereitschaft des Senders für Einschalten der
         Anodenspannung durch Fernbedienung
       · Teilnehmer und Kanalruf

       Der Pegelmesser am Einschub 1 zeigt während des Be-
       triebes 0 ± 0,5 % Np an.
     - Das SFe-Gerät kann mit Hilfe des Fernbedienteils ПДУ
       betrieben werden.
       Das Fernbedienteil ermöglicht:
       · Einschalten der Stromversorgung
       · Wahl der Betriebsart
       · Umschalten der Schlüsseleinstellung (K1 oder K2)
       · Ruf der Gegenstelle
       · Löschen der Blockierung
       · Löschen der Schlüsseleinstellung
       Am Fernbedienteil werden signalisiert:
       · Einschalten der Betriebsspannung
       · Betriebsart
       · Blockierung
       · Rufempfang
       · Löschen der Schlüsseleinstellung

     (3) Klimabedinungen
     Das SFe-Gerät kann im Temperaturbereich -10°C bis + 50°C
     betrieben werden.
     Relative Luftfeuchtigkeit 95% ± 3% bei 40°C

     (4) Stromversorgung
         Spannungen: ~ 127 V / 220 V  50 Hz ±10%
                     ~ 115 V / 220 V 400 Hz ±10%
         Leistungsaufnahme: ≤ 170 W

      (5) Abmessungen und Masse
      Höhe:    625 mm
      Breite:  490 mm
      Tiefe:   584 mm
      Gewicht: 106 kg

                                                  Anlage 2
              Gesprächstabelle


Redewendung                Inhalt/Handlung                    
1. "Bы гotoвы?"            Prüfen der Betriebsbereitschaft der
   (Sind Sie bereit)       Gegenstelle

2. "Дa гotoв"              Bestätigung der Bereitschaft
   (Ich bin bereit)

3. "Bkлючate!"             SFe-Gerät Auf Arbeitsart "ver-
   (Schalten Sie ein)      schlüsselt" (PAБOTA) schal-
                           ten und nach 3 - 5 sek. spre-
                           chen

4.  "Пpoвeptьe, нe          SFe-Gerät auf Eigenprüfung
    пoниmaю"               (KOHTPOЛЬ) schalten und
    (Überprüfen Sie, ich   Wiederherstellung der Ton- und
    verstehe nicht)        Sprachsignale prüfen

5. "Пpoвepяю, ждиte"       SFe-Gerät überprüfen
   (Ich überprüfe, warten
   Sie)

6. "Peжиm A"               SFe-Gerät auf "offen"
   (Arbeitsart "offen")    (OБXOД) schalten

7. "PEЖИM Б"               SFe-Gerät auf "verschlüsselt"
   (Arbeitsart "ver-       (PAБOTA) schalten
   schlüsselt")

8. "Kak cлышиte?"          Hörbarkeit prüfen
   (Wie hören Sie)

9. "Xopoшo, Удoвлe-        Beurteilung der Hörbarkeit
    tвopиteльнo, Плoxo"
    (Höre mit
     gut, befriedigend, schlecht)

10. "Haчинaem нomep…"    Bei der ersten Verbindungsauf-
                           nahme und beim Übergang auf ein
     (Wir beginnen mit     neue Schlüsselheft anzuwenden
Nummer …
Seriennummer d. Schlüs-
selheftes)

11. "Ctaвиm нomep…"      Schlüssel der betreffenden
    (Stellen Sie Tabel-    Schlüsseltabelle einstellen
lennummer… ein)

12. "Homep… эыбыл"       Schlüsselheft (-tabelle)
    (Nummer … beschä-    Nr. … beschädigt
digt)

13. "Иcпpaвиtь нe moжem"   Größere Störung - Gerät muß
                           ausgetauscht werden
(Störung des Gerätes kann
nicht beseitigt werden)

14. "Bkлючaйte kommуtatop" Verbindung in Arbeitsart
(Schalten Sie zur Vermitt- "verschlüsselt" zur SFe-Ver-
lung)                      mittlung schalten

15. "Пepexoдиte нaпepбую     Umschalten auf Schlüssel-
     /вtopoю/ уctaнoвkу!"          Kassette K1 (K2)
     (Schalten Sie auf K1 bzw. K2)

16. "Пepexoжу нa пepaую
     /вtopoю/ уctaнoвkу!"
     (Schalte auf K1 bzw. K2)

                                                  Anlage 3
Beispiel eines ausgefüllten                Spezialnachrichtensache!
Technischen Betriebsbuches
                                                Vertrauliche Verschlußsache!
                                                VS-Nr.: D 526 713


                   Technisches Betriebsbuch
                             der
                             SAS            -Stelle




Begonnen am 20.09.  1979
Beendet am          19  


                               Bestätigt  Schmidt Kpt.Ltn.  
                                           Kdo. der Einheit


NVA 40 173 Ag 117/I/76 - 24139-6

Datum
Uhrzeit
von - bis
Dh. Betriebsmechaniker Maat Meier
(Name, Dienstgrad
Datum
Uhrzeit
Handlungen während des BetriebsdienstesBemerkungen
Nummern der GeräteBemerkungenUnterschrift 
..07..23..43
12345678910111213
20.09.7920.09.79
 
04.40SEN00275 Tab. 09MeierEinsatzbefehl
05.30SENEIN00275 Tab. 09MeierAufzunehmende SFe-Verbindungen:
05.32TSWMeierTGS Kdo.VM TGS 4.Fl. REBUS PH 0811Res.Kan.KF 013
05.40TWGTGS Kdo.VM TGS 1. Fl. FILTER PNH 1223Res.Kan.KF 014
05.45BPNMeierT. Betriebsbereitschaft: 20.09.79 06.00 Uhr
05.48ANSTSW: 21.00 Uhr
05.50VBOREBUS PH 0811VerbindungsNr.: 63002 - 31302Serie   00275 Tab.8
06.00VBVHörbarkeit "5"Serie: 00275 Tab. 09Betriebsschlüssel FU
06.00EINVBV/VBetriebsschlüssel FU
06.05TSWMeier
06.10TWGDienstübergabe/übernahme
06.15BPNMeierDienst, SFe-Geräte, VS- und Schlüssel-
06.16ANSDokumente lt. Nachweis lfd. Nr. 1 bis …
06.17VBOFILTER PNH 122304.20übergeben: Schulz     übernommen: Meier
06.18VBVHörbarkeit "5"Ob.Maat     Maat
06.18VBV/V
 04.30PH 0811 gemessen u. übernommen
 05.50PUH 1223 gemessen u. übernommen
10.35KSTPH 081106.10KF 029 Dämpfung -2 Np/0,8 kHz
10.40ANSRückgabe an Schaltstelle
10.45VBORes.Kan. KF01306.30Meldung der Betriebsbereitschaft
10.47VBV/V
 
Übertrag37818473
Betr.-Std.ges.a.
Zählerstand
 
KTE
EinsatzbereitschaftEBTEBT
Abkürzungen, die beim Führen des Betriebsbuches anzuwenden
sind:
                                                                    
Bezeichnung der Handlung                     Abkürzung              
Gerät einschalten                       EIN
Gerät ausschalten                       AUS
Eigenprüfung                            EPR
Blockierung prüfen                      BPN
Tagesschlüsselwechsel                   TSW
Schlüssel einstellen                    SEN
Schlüsseleinstellung prüfen             SPN
Gerät an den Nachrichtenkanal schalten/
Dr., RFu, Fu                            ANS/…
Gerät vom Nachrichtenkanal abschalten   ABS
Verbindungsaufnahme "offen"             VAO
Verbindungsaufnahme "verschlüsselt"     VAV
Verbindungsüberprüfung                  VPN
Verbindungsunterbrechung                VBU
Verbindung "offen"                      VBO
Verbindung "verschlüsselt"              VBV
… zur Nutzung übergeben an:
    - Vermittlung                       …/V
    - abgesetzten Fernsprechapparat     …/APP
Gerät gestört                           GST
Kanal gestört                           KST
Einsatzbereit                           EBT
Nicht einsatzbereit                     NEB
Wartung Nr. 1                           TWG
Geräteumschaltung …                   GUS …
T-617 1 Einschübe T-617 Foto
Abb. 3 Anordnung und Foto der Einschübe des SFe- Gerätes, BArch*321
T-617 1 Einschub 1
Abb. 4 Frontplatte Einschub 1
T-617 1 Einschübe 2,3 und 4 Einschub 4/5
Abb. 5 Frontplatten der Einschübe 2, 3 und 4, Foto BArch*321

                                                  Anlage 4

Arbeitsfolge zur Inbetriebnahme und Eigenprüfung des
                  SFe-Gerätes

Lfd.
Nr.:
Bed.-
element
Schalter-
stellung
Signali-
station
Handlungen/Ergebnisse
Bemerkungen
Inbetriebnahme
Folgende Schalter in
Ausgangslage schalten
1.101OTKЛ.
2.102OTKЛ.
3.103ДИAГ. УPOB
4.104MT
5.105PAБOTA
6.106KI
7.107OTKЛ.
8.111BKЛ.
9.112BKЛ.
10.113-2,5
11.201I000
12.304BKЛ.
13.305BKЛ.
14.306BKЛ.
15.302I-8
16.303ДИH.
17.301I-I6
18.401PAБOTA
19.101BKЛ.BKЛ. ДEЖ. ПИT
leuchtet ABA-
PИЯ u. Wecker
sprechen kurz-
zeitig an




Stromversorgung
einschalten
20.102ДEЖ. ПИT erl-
lischt BKЛ., KI
leuchten
21.303CTAT.ABPИЯ leuchtet
Wecker ertönt
22.114Wecker ausge-
schalten
23.201750
24.307|↔
25.301I-8Schalter von Stellung
1-8 schalten. Zeiger
des Meßinstrumentes am
Einschub 3 muß 0 ± 0,1
Np anzeigen. Bei Abwei-
chungen sind die Pegel
mit Hilfe des enstprech-
end der Schalterstellung
gekennzeichneten Poten-
tiometer zu regulieren.
26.9-I6Schalter von Stellung
9-16 schalten. Anzeige
analog 1-8.
27.303ДИH.
28.201I000ABAPИЯ erlischt
Überprüfung der
Blockierung
29.114PAБOTA
30.401I-6ABAPИЯ,In jeder Schalterschtel-
lung muß nach 2-7 sec.
die Lampe ABAPИЯ
leuchten
31.401PAБOTAABAPИЯ erlischt,
Wecker schaltet
aus
Überprüfung der Wieder-
herstellung des Ton-
signals
32.103KOHTP.ИCПP. leuchtetTüren des Gerätes
schließen. Im Fernhörer
sind die Steuerimpulse
hörbar
Eichen des Festfrequenz-
generators
33.103KOHT.MГ
34.105KOHT.ГEHPAБOTA erlischt
OБXOД leuchtet
35.1070,8
36.108-I,5
37.118Mittels Potentiometers
± 0 Np einstellen
Eichen der Verstärker
AБOHEHT und KAHAЛ
38.105AБOH.ПPДMittels Potentiometer
119 ± 0 Np einstellen
39.105KAH.ПPДMittels Potentiometer
121 ± 0 Np einstellen
40.105KAH.ПPMMittels Potentiometer
122 ± 0 Np einstellen
41.105AБOH.ПPMMittels Potentiometer
120 ± 0 Np einstellen
42.105PAБOTAOБXOД erlischt
PAБOTA leuchtet
Überprüfung der Wieder-
herstellung des Sprach-
signals
43.107OTKЛ.Im Fernhörer ist die
Wiederherstellung des
Sprachsignals zu hören
44.106K2K1 erlischt
K2 leuchtet
analoge Prüfung
45.106K1K2 erlischt
K1 leuchtet
analoge Prüfung
46.110|↔BЫC. KAH leuchtet
Ruf ertönt
Überprüfung der Fern-
sicherungsblockierung
47.103KOHT.MГPegelanzeige am Einschub 1
0 Np
48.linke
Tür öffnen
PAБOTA erlischtPegelanzeige am Einschub 1
Zeiger in linker
Stellung
49.Tür-
kontakt
|↔PAБOTA leuchtetPegelanzeige am Einschub 1
0 Np. linke Tür
schließen
50.rechte
Tür öffnen
PAБOTA erlischtPegelanzeige am Einschub 1
Zeiger linke Stellung
51.Tür-
kontakt
|↔PAБOTA leuchtetPegelanzeige am Einschub 1
0 Np. rechte Tür
schließen
Löschen der Schlüsselein-
stellung
52.123|↔CПOC K,БЛK.
ABAPИЯ leuchtet
Wecker ertönt
Schlüsseleinstellung
wird gelöscht
53.Gültigen Schlüssel ein-
stellen
54.115|↔ABAPИЯ, БЛK.
erlischt, Wecker
schaltet aus
PAБOTA leuchtet.
Nach erfolgter Schlüssel-
einstellung beide Türen
schließen und versiegeln
                         Pegeldiagramm
Nr. der Stellung desStellung desPotentiometerToleranz (Np)
Meß-KippschaltersSchaltersEinschubBezeichnung
tabelle1-8 / 9-16KOHTPOЛ
11 - 81/1621 (750-1000)± 0,3
21 - 82/1532 /KOMПP/± 0,3
31 - 83/1423 /HK/± 0,1
41 - 84/1324 /HK 3-I/± 0,2
51 - 85/1225 /HK 3-2/± 0,2
61 - 86/1126 /BK/± 0,1
71 - 87/1037 /УC ПPД/± 0,2
81 - 88/928+ /ЭУ 7/± 0,1
99 - 168/939+ /ЭУ 8/± 0,1
109 - 167/10310 /APУ/± 0,1
119 - 166/11211 /ЭУ I4/+± 0,1
129 - 165/12212 /BK 3-I/± 0,2
139 - 164/13213 /BK 3-2/± 0,3
149 - 163/14214 /HK/± 0,3
159 - 162/15215 /BK/± 0,3
169 - 161/16316 /ЭKCП/± 0,3
+ Anmerkung
  Bei Abweichung der Pegel an den Meßstellen 8, 9 und 11
  vom Normwert sind folgende Handlungen durchzuführen:

- Schlüsseleinstellung löschen
- Kontrollschlüssel einstellen
- Gerät ausschalten
- Einschübe 2 bzw. 3 aus dem Gerät ziehen und über das
  Adapterkabel anschließen
- Gerät einschalten
- Pegel mit Hilfe des Potentiometers im Block regulieren
  (siehe Pegeldiagramm Pkt. 8, 9, 11)
- Gerät ausschalten
- Einschübe in das Gerät einsetzen
- Gerät einschalten
- Pegeldiagramm prüfen
- Kontrollschlüssel löschen
- Gültigen Schlüssel löschen

                                                  Anlage 5
Arbeitsfolge für die Einstellung der Ein- und Ausgangs-
pegel des SFe-Gerätes
Lfd.
Nr.:
Bed.-
element
Schalter-
stellung
Signali-
sation
Handlungen/Ergebnisse
Bemerkungen
01105KOHTP.ГEH.OБXOД
leuchtet
1. Kontrollpegelein-
stellung

Pegelwerte mittels
Potentiometer "УPOB
ГEH" auf den erfor-
derlichen Eingangs-
pegel der Ortseite
des SFe-Gerätes ein-
stellen
02105AБOH. ПPД2. Einstellen der Pe-
gelwerte

-1,5 Np mittels Po-
tentiometer "AБOHEHT
ПPД" einstellen
03105KAH. ПPДAusgangspegel des
SFe-Gerätes auf er-
forderlichen Wert
(Fernseite) mittels
Potentiometers "KAH.
ПPД" einstellen
04105KAH.ПPM-1,5 Np mittels Po-
tentiometer "KAH. ПPM" einstellen
05105AБOH.ПPMAusgangspegel des
SFe-Gerätes auf den
erforderlichen Wer
der Ortsseite mittels
Potentiometers "AБOH.
ПPM" einstellen.
06105PAБOTABKЛ., ИCПP, KI
leuchten
                                                  Anlage 6
Arbeitsgangfolge für die Prüfung des SFe-Gerätes vom Fern-
bedienteil
Lfd.
Nr.:
schalter-
bezeichnung
Schalter-
stellung
Signali-
sation
Handlungen
01ПИT, BKЛ. -
ПИT. OTKЛ.
ПИT, BKЛ.ПИT., BKЛ., PAБOTA
am ПДУ, KI am
Einschub 1
leuchtet
Einschalten
Beim Aufleuch-
ten der Lampe
ПEPEЗAПУCK,
Knopf kurzzeitig
drücken
02HAПAB. I -
HAПPAB 2
HAПPAB. 2K2 am Einschub 1
leuchtet
Umschalten auf
2. Schlüsselein-
stellung
03HAПAB. I -
HAПPAB I
HAПPAB. 1K2 am Einschub 1
leuchtet
Umschalten auf
1. Schlüsselein-
stellung
04ПPOB. BKЛ.IABAPИЯ, ПEPEЗAПУCK
leuchtet
Abdeckung der
Einschübe 2-5
öffnen
05ПPOB. БKЛ.PAБOTAABAPИЯ
erlischt nach 1-3 sec
Abdeckung
schließen
06ПEPEЗAПУCK|↔ПEPEЗAПУCK
erlischt
07CБPOC HAПPAB.|↔CБPOC K am Einschub 1
CБPOC HAПPAB. am
ПДУ leuchten
Schlüssel
löschen
                                                  Anlage 7
Arbeitsgangfolge zum Aufnehmen, Halten und Betreiben
einer SFeV
Lfd.
Nr.:
Bed.-
element
Schalter-
stellung
Signali-
sation
Handlungen/Ergebnisse
Bemerkungen
Vorbereitung des SFe- Ge-
rätes

Überprüfung gemäß Anlage
4 sind durchgeführt!
Verbindungsaufnahme
"offen"

Anschalten des entsprech-
enden Nachrichtenkanals
an das SFe-Gerät
01103OБXOДOБXPOД
leuchtet
Gerät in Betriebsart
"offen" schalten. Rufen
der Gegenstelle
02110|↔Durchführen der Verbin-
dungsaufnahme mit Hilfe
der Gesprächstabelle
Anlage 2
Verbindungsaufnahme
"verschlüsselt"
03103PAБOTAPAБOTA
leuchtet
Hörbarkeit prüfen
Übergabe der SFeV zur
Benutzung
Verbindungsaufnahme mit
dem Fernbedienteil

Vorbereiten des SFe-Ge-
rätes
01102УПP. c ПДУ
02103УПP. c ПДУ
03104BПC bzw. TA
04105PAБOTA
05ПИTПИT BKЛ.am Fernbedienteil
06PAБOTAOБCOДOБCOД
leuchtet
07HAПPAB.1 oder 2K1 oder K2Schlüsselfeldein-
stellung
Verbindungsaufnahme
"offen"
08BЫЗ. KAH.|↔Prüfen der Gegenstelle
Durchführen der Verbin-
dungsaufnahme mit
Hilfe der Gesprächs-
tabelle Anlage 2
Verbindungsaufnahme
"verschlüsselt"
09PAБOTAPAБOTAPAБOTAHörbarkeit prüfen
Nutzung der SFeV

                                                  Anlage 8

           Mögliche Schaltvarianten des SFe-Gerätes

1. Zusammenschaltung mit der SFe-Vermittlung Typ MP, SMP, KTF

   Für die Zusammenarbeit mit der SFe-Vermittlung ist der
   Schalter PAБ.CKOMM im Einschub 1 (Block ЗУ 12) auf xx
   zu schalten.
   Das SFe-Gerät ermöglicht bei Stellung des Schalters
   PEЖИM auf УПP.C ПДУ am Einschub 1 folgende Steuerung:
   - Umschalten "offen" - "verschlüsselt"
   - Umschalten der Schlüsselbereiche K1 oder K2
   - Rufempfang
   - Rufen der Gegenstelle
   - Störungsanalyse

2. Anschluß eines OB - Fernsprechers als Teilnehmerendstelle
   Dabei ist der Kippschalter PETPAHC BЫЗ. im Einschub 1
   (Block ЗУ 28) auf BKЛ. zu schalten.

3. 4 - Drahtschaltung der Teilnehmereinrichtung
   Bei dieser Schaltvariante ist die Echosperre auszuschalten.
   (Schalter ЭЭ auf Einschub 1 auf OTKЛ.)

4. Betrieb über TF- Einrichtungen
   Bei betrieb über TF- Einrichtungen ist der Schalter
   ЧMГEH am Einschub 1 auf -3,8 zu schalten.
   Die Leistung des Sendesynchronpegels beträgt damit
   max. 32 μW.

Restdämpfungsschema
Restdämpfungsschema SVD-I und SVD-II

                                                  Anlage 9

Arbeitsgangfolge für Messung der Frequenz- und Amplitudenwerte
                     des Nachrichtenkanals

Lfd.Bed.-SchalterstellungHandlungen/Ergebnisse/Bem.
Nr.:elementSendestelleEmpfangsst.SendestelleEmpfangsst.
01104MTMT
02103OБXOД
031070,5 kHzOTKЛ.SendepegelMeßbereich
105KOHTP. ГEH.УУeinstelleneinstellen
04105ГEH.УУMeßton
0,8 kHz
senden
Pegelwert für
0,8 kHz der
Sendestelle
mitteilen
05107
105
0,3 kHz
KOHTP. ГEH.
УУPegel des
Meßtons
0,3 kHz
prüfen
105Meßton
0,3 kHz
senden
Pegelwert für
0,3 kHz der
Sendestelle
mitteilen
06Handlungen wie unter Lfd. Nr.
05 für die Frequenzen bis
2,7 kHz wiederholen.
Für die Messung der Gegen-
richtung ist analog zu
verfahren.
07107
105
OTKЛ.
PAБOTA
OTKЛ.
PAБOTA
Nach der Messung Sprech-
probe durchführen.

Ansichten der Module der T-617 sowie mit Transportkisten: BArch*321
Einschub 1
Abb.: Einschub 1
Einschub 2
Abb.: Einschub 2
Einschub 3
Abb.: Einschub 3
Einschub 4
Abb.: Einschub 4
Einschub 5
Abb.: Einschub 5
Bowdenzüge-Problem Umlenkrollen
Abb.: Bowdenzüge-Problem Umlenkrollen
Kiste Moduleinschübe 2/3
Abb.:Transportkiste Moduleinschübe 2 und 3
Kiste Moduleinschübe 4/5
Abb.:Transportkiste Moduleinschübe 4 und 5