Chiffriermaschine K-37 KPИCTAЛЛ, M-100 CПEKTP CMAPAГД, M-101 ИЗУMPУД
elektromechanische Chiffriermaschinen
M-100M-100B-211
Die Chiffriermaschinen M-100 und M-101 sind aufgebaut wie eine Fern- bzw. Schreibmaschine
mit einem mechanischen Mischer (XOR), der einen Wurmschlüssel benötigt.

In BIЙCЬKO, УKPAΪHИ *88 kann man lesen:
Vorwort: Dieser Artikel war in den 1970ern in der Prawda abgedruckt
und fand sich auch in den Unterlagen der BStU, ZCO, wieder.

BIЙCЬKO, УKPAΪHИ 05 2008 (95)

JUSTAS - Alex ...

Autor: Sergej Wdowenko
M-100
 Die sowjetische Kryptogramme waren während
 des Zweiten Weltkriegs  den Kryptologen
 und Wehrmachtstruppen
 Ein Buch mit sieben Siegeln.

 Die moderne militärische Geschichte weiß
 alles über die während des zweiten Welt-
 krieges genutzte Rotoren Verschlüsselungs-
 maschine Enigma - das geheime Kommu-
 nikationsmittel Nazi-Deutschland.


Aber nur wenige wissen, daß es in der Sowjetunion Verschlüs- selungsgeräte gab. Theoretische Grundlage für diese Art von Technologie, die völlig anders als bei den damals bekannten West-Modellen war, wurde zuerst in einer Sitzung des Wissenschaftlichen Rates der Roten Armee am 29 Juni 1930 vom Techniker Iwan Wolosok vorgeschlagen. Seine Idee war die Einführung einer Kombination von sogenannten unendlichen Reihen und der Kombination mit den Klartextzeichen zu verwenden. So entstanden Kryptogramme garantiert Sicherheit, die nicht gelesen werden kann. Als Übertragungsmedium wurde der Lochstreifen verwendet, die mit einem speziellen Gerät X erzeugt wurden. Im Jahr 1931 hatte der Generalstabs der Roten Armee ein Ingenieur-Labor gegründet, und in den Jahren erschien der erste Prototyp, die Chiffriermaschine ШMB-1 (SchMW-1). Im Januar 1934 genehmigt der Chef des Generalstabes Marschall A. Egorow das Gesetz über die Annahme auf Ausrüstung- und Bewaffnung mit der elektrische Chiffriermaschine B-4 (W-4). Es begann die Geschichte der Reihe von Chiffriermaschinen der garantierten Sicherheit. Es wurden keine Unzuverlässigkeit der ersten Chiffriermaschine in der Produktion gefunden. Es wurde der Prototyp weiter modi- fiziert. In den Jahren 1937-1938 wurde durch die staatliche Prüfung, auf der Grundlage der Forschung über Kommunikation- und Codierungsgeräte Mai 1938, durchgeführt. Das zur Chif- friermaschine M-100 führte. Die M-100 bestand aus drei grund- legenden Komponenten: eine Tastatur mit der Kontaktgruppe, den Empfänger und Streifenschreiber, den Sender. Darüber hinaus kann ein Gerätesatz aus insgesamt sieben Teilen bestehen. Das Gerät erwies sich wie die Prototypen als zu schwer. Das Gesamtgewicht des Komplexes erreicht 141 kg. Die Batterien für den autonomen Betrieb wogen 32 kg. Trotz des Gewichtes wurde ie M-100 in Serie produziert und wurde erfolgreich getestet unter Kampfbedingungen in den Konflikten XACAHi (chinesisches Meer), XAЛXiH ГOЛ (XAЛXiH Tor am Fluss, an der Mongolischen Grenze), in Spanien und während des finnischen Krieges. Die verschlüsselte Kommunikation wurde verwendet in dem Nach- richtennetz des Generalstabs - Armeehauptquartier. Vor der industriellen Produktion wurden schon 96 Gerätesätze der M-100 in den Generalsstabsnachrichtennetz verwendet worden - den Sitzen der militärischen Bezirken. In den operativen Nachrichtennetz (Armee - Korps - Division) wurden die außerordent- lich kompakte Rotorenmaschine K-37 Kristall genutzt, sie ersetzte die manuelle Chiffrierung. Es war ein recht kompaktes Gerät, es wog 19 kg, die aus einem Gerät bestand. Nur im Jahr 1940 wurden industriell hergestellt 100 Gerätesätze der K-37 produziert. Schon vor dem Krieg wurden 150 Kristall in die Ausrüstung und Bewaffnung aufgenommen. Zu Beginn des Jahres 1943 kamen neue Verschlüsselungsmaschinen. Die M-101 bestand aus zwei Einheiten und war um die Hälfte des Gewichts leichter und war sechs mal leichter als die M-100. Hohe Aufmerksamkeit wird der Konspiration in der Arbeit mit Chiffre gelegt. So wurden während der Ereignisse des XAЛXiH ГOЛ die Chiffrier- stelle in einem regulären Jurte gestellt, wenn auch unter schwerer Bewachung. Die daraus resultierenden Erfahrungen dass für den erfol- greichen Einsatz der Chiffrierstellen ist die selbständige Arbeit, ihrer Geheimhaltung und Mobilität wichtig für die Bewegung der Truppen. Im Jahr 1939 von den USA gekauft 100 Fahrzeugen Studebaker wurden umgebaut zu Spezialfahrzeugen mit der Möglichkeit des Chiffrierens und Dechiffrieren nicht nur im Stand sondern auch während der Bewegung der Kolonne. Die Chiffreure der unteren Dienststellen der Militärverwaltung mußten unter extrem schwierigen Bedingungen arbeiten - unter Feuer in den Schützengräben, in Zelten, Unterstände, in der Nacht mit Kerzen oder Laternen. Nach den Anweisungen des Generalstabs wurde an der Front für die Chiffrierstellen der Schutz erhöht. Es geschah auch daß der Chiffreur auf einem Benzinkanister saß, die Schlüssel in der Tasche ein paar Granaten und einer Pistole bewaffnet war. Auf Chiffreure wurde verstärkt Jagd durch die Geheimdienste gemacht. Es war eine Anordnung der Wehrmacht bekannt: Wer russische Chiffreure erobert wird mit den Eisernen Kreuz ausgezeichnet und Urlaub belohnt sowie nach Berlin versetzt. Aber keine sowjetischen Chiffreure befanden sich je in Kriegsgefangenschaft. Keine Verschlüsselungstechnologie wurde durch den Feind erbeutet. Im Jahre 1942 wurde eine spezielle Richtlinie ausgegeben in der die Zerstörung der Chiffriermittel und Geräte, bei der Gefahr der Er- beutung durch den Gegner, durchzuführen ist. In allen Fronten hatten die Kommandeure, auch auf Transporten und Reisen, Chiffreure mit persönlichen Funksendern dabei. Das die Sicherheit der Kommunikation sicherstellt. Die durchschnittliche Höhe der Chiffriertelegramme während des Krieges erreichte 400 Fernschreiben pro Tag. Die Chiffreure haben 16 bis 18 Stunden am Tag gearbeitet, trotzdem wurde die Vertraulichkeit von Informationen immer sichergestellt. Die Sicherheit der sowjetischen Verschlüsselung von Nachrichten erlaubt ein hohes Maß an Geheimhaltung. Es ist garantiert daß keine chiffrierten Botschaften durch den Feind gelesen werden konnte. Die Verhörten deutschen kriegsgefangenen Experten bezeugte die hohe Sicherheit: Die Kryptogramme der sowjetischen Truppen können nicht entschlüsselt werden. Und ab dem Jahr 1942 auch nicht mehr abfangen werden. Dies ist nicht überraschend, das einzigartige System der sowjetischen Verschlüsselung kann nur mit den Chiffrierschlüssel dechiffriert werden. Der Kriegsgefangene Bernhard Roberg, ehemalige Leiter der Dienststelle der separaten speziellen Regiment zur Entschlüsselung der Kommunikation, sagte: Wir überprüften und bearbeiteten nur zwei-, drei- und vier- Codes. Er erklärte, daß der Fünfercode erhielten wir irgendwelche Schätzungen. Ein weiterer Mitarbeiter der Dechiffrierdienste Hans Schlub behauptete: Die Fünfergruppentelegramme Rote Armee ist stabil und unterliegen nicht der Auslegung, trotz der bekannten Prinzipien unserer Chiffre. General A. Jodel, Chef des Stabes operative Leitlinien Oberkommando der Wehrmacht: ... Wir haben nie geschafft die Meldungen abzufangen und zu entschlüsseln.