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ФИAЛKA / FIALKA M-125 MN oder 3MN oder 3MP FIALKA Logo
Kurzcharakteristik:

Das Gerät M-125 ist ein Vorchiffriergerät und dient zum
Chiffrieren von deutschem bzw. russischem Klartexten und
reinen Zifferntexten.

Das Gerät M-125 ist als GVS eingestuft.

Das Gerät M-125 wird im stationären und mobilen Einsatz
verwendet und gestattet die Bearbeitung von Informationen
bis zum Geheimhaltungsgrad GVS.

Die mit M-125 chiffrierten Informationen können mit belie-
bigen Nachrichtenmitteln übermittelt werden.

Schlüsselelemente:

10 Schlüsselscheiben (bei M-125 MN nicht zerlegbar)
 1 Kommutator KC - 30 x 30
10 Reserveschlüsselscheiben in Geräteabdeckhaube

Schlüsselmittel:
- Tagesschlüsselheft OS-25, OS-25-N, OSB-25-N / MN, OSV-25-N,
                          OSP-25-N, OST-25-N
                          mit  31 Tagesschlüsseltabellen
                          31 Schlüssellochkarten für Kommutator
- Spruchschlüsselheft individuell: KV-25-N / MN
                           2 Kenngruppentafeln
                           mit 20 Kenngruppentabellen
                           mit 40 Spruchschlüsseltabllen
- Spruchschlüsselheft zirkular: ZV-25-N / MN
                           2 Kenngruppentafeln
                           mit 20 Kenngruppentabellen
                           mit 40 Spruchschlüsseltabllen
- Kenngruppenheft Typ 551: Kenngruppenheft mit 10 Blatt 136Bu-Zi-Fünfer-
                           gruppen; zur Bildungvon Spruchschlüsseln im
                           allgemeinen Verkehr.
Es gibt verschiedene Verpackungsvarianten eines jeden
Schlüsselmitteltyps:
- lose Blattsammlung geklammert,
- genietet und genäht in Karton eingeschlagen mit
  Einzelblattsicherung,
- in Folie verschweißt mit Einzelblattsicherung.

Nutzung/Vernichtung:
- Geltungsdauer des Tagesschlüssels 24 Stunden,
- Spruchschlüssel hat nur Gültigkeit für jeweils einen Spruch.

Nach Gültigkeitsablauf des Schlüssels ist die geordnete
Reihenfolge der Schlüsselscheiben herzustellen bzw. der
neue Schlüssel einzustellen.
=====
Das gesamte Verfahren bietet bei vorschriftsmäßiger
Anwendung garantierte Sichereit für die Nachricht auf
dem Nachrichtenkanal und ist für GVS zugelassen.
=====

Ein Chiffriergerät deren Schlüsselelemente zehn Schlüsselscheiben und eine
Kommutatorkarte (Permutationen) ist.

Die M-125 FIALKA wurde für Verbindungen in allen Ebenen der NVA und des MdI genutzt.
Auf den Booten und Schiffen der Volksmarine wurde die M-125 auf den Führungs-Booten/Schiffen eingesetzt.
Z. B.: Baltiskfahrt vom 10 - 26. 07. 1989, oder der Tallinfahrt vom 05. - 12. 08. 1989 (E 171).

Die M-125 FIALKA der anderen Vertragspartnern des WV haben differierende Schlüsselscheiben.


Ansichten der M-125 3MN FIALKA:
GeschichtlichesFoto einer FIALKA M-125 MN
deutsche, tschechische und polnische
Tastaturbelegung und Lochstreifencodierungen
original CZ Tastaturbelegung
Ausrüstungsliste
englische FIALKA Seiten Explosions Bilder - Fotos,
Dank an Prof. Dr. Perera
niederländische FIALKA Seiten komplett gezeichnet und Stromlaufpläne,
Dank an Paul Reuvers
Schlüsselunterlagen
Der Tagesschlüssel
Schnelleinstieg in das Chiffrieren - Dechiffrieren
Betriebsdienst M-125 GVS B 434-109/78
Beispiel Betriebsdienst
FIALKA in einer R142
Chiffrieren
Dechiffrieren
GVS B 434-109/78
Betriebsanleitung Dank an Prof. Dr. Perera
Super grafische Simulation, programmiert von Hr. Chernov:
FIALKA M-125 MN Simulation programmiert von Chernov
nach aktuellen Daten.
Ausdruck auf gummierten Streifen.
Originalausdruck auf gummierten Streifen.
Typenrad der M-125 und der T-36

Geschichtliches:

FIALKA ist russisch und heißt Veilchen.
Das Chiffriergerät M-125 MN bzw. M-125 3MN FIALKA ist eine "neue"
Version der deutschen Enigma.

Im Jahr 1968 wurden die ersten M125 MN in der DDR eingeführt.
Das Gehäuse der M-125 MN wurde 1970 geändert,
z. B. kam der Konzepthalter, Frontplatten des Netzteiles sowie Buchsen
für die Gehäuseschrauben dazu. BStU *82

Ab 1978 folgte das Modell M-125 3MN.
Bei den vorhandenen M-125 MN wurden die Schlüsselscheiben ausgetauscht.
Die neuen Schlüsselscheiben hatten die Bezeichnung PROTON-2. BStU *82
Die M-125 FIALKA wurde für Verbindungen in allen Ebenen der NVA genutzt.
Die M-125 FIALKA der anderen Vertragspartnern des WV haben differierende
Verdrahtungen und Verstiftung.

In der DV 040/0/010 wird darauf hingewiesen das die FIALKA M-125 nicht
im Verbund des Warschauer Vertrages gearbeitet wird.

Für die Instandsetzung, Ersatzbestellung ist der
"Katalog Materielle Sicherstellung (Nachrichten) Teil 4" anzuwenden.

Auszug aus Katalog
Abb.: Deckblatt des Katalog "Materielle Sicherstellung (Nachrichten)" BStU *82

Das Gerät hat 10 Schlüsselscheiben.
Die Scheiben drehten sich gegenläufig.
Die Scheibe 1 und 10 werden permanent angetrieben.
Die Scheibe 10 wirkt auf Scheibe 8, diese auf die 6 usw. usf., in Abhängigkeit
der Blockierungsstifte der anzutreibenden Scheibe.
Die Scheibe 1 wirkt auf die Scheibe 3, diese auf die 5 usw. usf., in Abhängigkeit
der Blockierungsstifte der anzutreibenden Scheibe.
Es gibt eine Eingangs- und Ausgangssubstitution, mittels Schlüsselkarte auch
Kommutatorkarte KC30x30 (KS30*30) genannt.
Die Belegung der Tastatur wurde zuerst nur für den Gebrauch der sowjetischen
Streitkräfte vorgesehen.
Dann wurde für den Export innerhalb des WV die Tastaturen angepasst.
Daher fehlen auch einige Buchstaben die umschrieben werden mußten,
siehe DV A 040/1/321 Texte vorbereiten sowie DV 040/0/014 Pkt.12 (2).
In den o.g. Vorschriften wird nur auf die Vorbereitung der deutschen und kyrillischen
Texte eingegangen. Die russische Originaltastatur hatte nur die kyrillischen Schrift-
zeichen. Es gab keine Zahlen und einige verwandte Buchstaben wie I - O wurden durch
ein Zeichen ersetzt also 1 = I . So ergibt sich ein Zeichenvorrat von 30 Zeichen !
In Fragen der Sicherheit, so hieß es noch bis 1989, kann nach ca. 24 Stunden von
unberechtigter Stelle die Nachricht gelesen werden.
Das Gerät ist aber bereits durch den 6Tage-Krieg kompromittiert!
Und bei heutiger Rechentechnik ist die Entschlüsselung wohl auf Sekunden  begrenzt.
Bei den Schlüsselscheibensatz PROTON-2 sind die innere Verdrahtung der Schlüsselscheiben
auswechsel-, dreh- und wendbar gegenüber der äußeren Scheibe ausgeführt.(s.Abb.)
In der Grundeinstellung (Verdrahtung) der inneren und äußeren Scheibe entspricht
diese der alten, nicht veränderbaren, Scheiben. (Abwärtskompatibilität)
Das Gerät konnte die Texte mittels einer Typenrad auf gummierten oder Lochstreifen-
papier drucken, in den entsprechenden nationalen Zeichen.
(Deutsch/Polnisch/Tschechisch/Kryillisch)
Der Ausdruck von Klartexten erfolgte entsprechend den Eingaben der Tastatur bzw. dem
Ergebniss der Dechiffrierung.
Der Ausdruck der chiffrierten Textes erfolgte in Fünfergruppen oder kontinuirlich
als Fünfkanallochstreifen.
Wird das Chiffrat gestanzt erfolgt das nicht in Fünfergruppen.
Das Versenden per Fernschreibmaschine erfolgte entweder als Fünfergruppen per Hand
oder als Lochstreifen.

Schlüsselunterlagen der M-125 3MN FIALKA:



Schlüsselheft FIALKA Schlüsselunterlagen FIALKA Schlüsselunterlagen
 

Version: M-125 MN, nichtzerlegbare Schlüsselscheiben

Der Tagesschlüssel besteht aus einer Lochkarte,
und einem kleinen Zettel auf dem die Reihenfolge der Schlüsselscheiben und des Tagesschlüssel gedruckt ist :
z.B.: Tagesschlüssel

Б Ж К А Г   И Е В Д З ... entspricht die Reihenfolge 2-7-10-1-4  9-6-3-5-8 der Schlüsselscheiben auf der Achse.
Ф Р М К Е   У З Ч Г Р ... Ist der Anfangsschlüssel, in der die Schlüsselscheiben eingestellt werden.

Version: PROTON-2 bzw. M-125 3MN, zerlegbare Schlüsselscheiben

Ebenfalls bestehend aus einer Lochkarte, siehe Schematischer Aufbau.
Schlüsselkarte

Und einem kleinen Zettel auf dem die Reihenfolge des Schlüssels gedruckt ist.

Tagesschlüssel

И Д Ж З А   В К Б Г Е ... entspricht die Reihenfolge 9-5-7-8-1--3-10-2-4-6 der Schlüsselscheiben auf der Achse.
O C A H Е   Р Т Ь Б Ы ... Die Markierung des äußeren Ringes wird auf den Buchstaben des inneren Ringes gestellt.
Б Д В И А ... entspricht also 2-5-3-9-1 der Einsätze, also die erste Scheibe (9) hat Einsatz 2.
2-1-1-2-2 ... entspricht also 2-1-1-2-2 der Einsätze, also die erste Scheibe (9) hat Einsatz 2 umgedreht auf Seite 2
К У Л К Ю ... entspricht also die rote Markierung des Einsatzes auf К

Anders gesagt: Die erste Schlüsselscheibe besteht aus der Schlüsselscheibe No. 9 mit dem Einsatz No. 2
dieser wird so gesteckt das die Aufschrift Б2 lesen kann. Die rote Markierung des Einsatzes steht auf K der Schlüsselscheibe.

Und die Grundeinstellung ist AAAAA AAAAA

Wartungsschlüssel:

AБBГД  EЖЗИК
AAAAA  AAAAA
AБBГД  EЖЗИК
IIIII  IIIII
AAAAA  AAAAA
Für die nichtzerlegbaren Schlüsselscheiben gilt nur Zeile 1 und 2.
Der schnelleinstieg Chiffrieren - Dechiffrieren mit der FIALKA M 125 MN
Hier mit einer polnischen FIALKA M-125 MN. Alternativ können Sie den
Simulator verwenden!

links (blau) 3K - rechts (rot) 6K
Schlüsselscheiben: polnisch / tschechisch
Chiffrieren
 1. Die Schlüsselscheiben entsprechend dem o.g Beispiel auf die Achse bringen.
    Б Ж К А Г   И Е В Д З

 2. Einsetzen der Kommutatorkarte aus dem Schlüsselheft.
    Da keine Kommutatorkarte vorhanden ist wird mit dem Wartungsdreieck gearbeitet

 3. Die Schlüsselscheiben entsprechend dem o.g. Beispiel so drehen das
    oberhalb der Einstelleiste zu lesen ist: Ф Р М К Е   У З Ч Г Р

 4. Maschine auf "Chiffrieren" und Typenrad auf "Kyr." schalten.

 5. nächste freie Kenngruppe aus Kenngruppenheft jetzt eingeben:
    Kenngruppenheft
    Ч Ч Ш X P  Ф И O K Б
    Kenngruppe streichen und signieren mit Datum.

 6. Bedruckten Streifen herausziehen und beschriften mit Spruchschlüssel.
    ACHTUNG dieser ist GEHEIM! Nicht weitergeben!

 7. Schlüsselscheiben jetzt entsprechend dem Spruchschlüssel so drehen das
    oberhalb der Einstelleiste dieser zu lesen ist:
Schlüsselgruppe 3K Schlüsselgruppe 6K

 8. Jetzt "Drucken" oder "Drucken-Lochen" schalten.

 9. Gruppenzähler auf 000,0 setzen.

10. Jetzt kann der Klartext über die Tastatur eingegeben werden:

   "UEB SNV ROLIK 944 MELDE UEBUNG BEENDET SOROKA 944 _ _ _ _"

   Bitte beachten Sie das die Gruppen aufgefüllt werden müssen.
   In diesem Fall ist der Text 14,1 Gruppen lang.
   Dieser wird auf 15 Gruppen aufgefüllt

11. a) Ausgabe "Drucken": oben die Ausgabe in kyrillischer und unten in lateinischer Schrift.
       Die Ausgabe erfolgt beim "Chiffrieren" + "Drucken" automatisch in Fünfergruppen.

GTX Ausdruck 3K
GTX Ausdruck 6K
11. b) Ausgabe "Drucken-Lochen":
       Beim "Chiffrieren" + "Drucken-Lochen" wird fortlaufen gelocht, nicht in Fünfergruppen.
GTX Lochstreifen 3K
GTX Lochstreifen 3K
12. Ablesen des Gruppenzählers, dieser sollte 015,0 Fünfergruppen anzeigen.

Bemerkung: Normalerweise wird dem Spruch begonnen mit der Kenn- und Unterscheidungsgruppe.
           Der einfachhalber ist das hier jetzt weggefallen. Siehe DV M-125 MN

Dechiffrieren

 1. Tagesschlüssel einstellen wie bei Chiffrieren Pkt.  1 bis 3

 2. Zum dechiffrieren müssen wir wieder einen Spruchschlüssel erstellen.
    Wie bereits oben erwähnt, steht die Kenngruppe am Beginn des Spruchs,
    da wir o.g. Spruch verwenden müssen wir auch diesen verwenden und
    Chiffrieren diesen wie beim Chiffrieren Pkt.  4 bis  6 und führen
    die Einstellung wie unter Pkt. 7 durch.

 3. Das Typenrad auf "Lat." oder "Kyr." stellen; in unserem Fall auf "Lat."

 4. Die M-125 MN auf "Dechiffrieren" schalten

 5. Nun "Drucken" einschalten.

 6. Dechiffrieren über: a) Lochstreifen oder b) Tastatur

    a) Den erstellte Lochstreifen in den Lochstreifenleser einlegen
       und den Lochstreifenleser starten. Jetzt beobachten ob der
       bedruckte Papierstreifen den Klartext anzeigt.
       Der Lochstreifenleser stoppt automatisch beim Erkennen der 32.ten
       Kombination (keine Lochung).

    b) Die Fünfergruppen ohne Leerschritte eingeben und einen Kontroll-
       blick auf die Ausgabe werfen ob der Klartext dort erscheint.

   Klartext

Wenn Sie die fehlerfreie Ausgabe sehen, haben Sie erfolgreich
Ihren chiffrierten Spruch dechiffriert.

Der schnelleinstieg Chiffrieren - Dechiffrieren mit der FIALKA M 125 3MN

Hier mit einer polnischen FIALKA M-125 MN. Alternativ können Sie den
Simulator verwenden! Schlüsselscheiben: tschechisch

Chiffrieren
 1. Die Schlüsselscheiben entsprechend dem o.g. Beispiel,
 für die M 125 3MN, zusammenstellen.

 a) Schlüsselscheibe "И"
 b) äußerer Ring mit der roten Markierung auf den Buchstabe "O" drehen.
 c) den Einsatz "Б" mit der Seite "2" mit der weißen Markierung auf
    den Buchstaben "K" einlegen.
 Dieses für die 9 weiteren Schlüsselscheiben fortsetzen.


 2. Einsetzen der Kommutatorkarte aus dem Schlüsselheft.
    Da keine Kommutatorkarte vorhanden ist wird mit dem Wartungsdreieck gearbeitet

 3. Die Schlüsselscheiben entsprechend der DV A 040/1/321 alle auf "A" stellen.

 4. Maschine auf "Chiffrieren", bei M-125 MN: Typenrad auf "Kyr." schalten.

 5. nächste freie Kenngruppe aus Kenngruppenheft jetzt eingeben:
    Ч Ч Ш X P  Ф И O K Б
    Kenngruppe streichen und signieren mit Datum.

 6. Bedruckten Streifen herausziehen und beschriften mit Spruchschlüssel.
    ACHTUNG dieser ist GEHEIM! Nicht weitergeben!

 7. Schlüsselscheiben jetzt entsprechend dem Spruchschlüssel so drehen das
    oberhalb der Einstelleiste dieser zu lesen ist:
Schlüsselgruppe 6K

 8. Jetzt "Drucken" oder "Drucken-Lochen" schalten.

 9. Gruppenzähler auf 000,0 setzen.

10. Jetzt kann der Klartext über die Tastatur eingegeben werden:

   "UEB SNV ROLIK 944 MELDE UEBUNG BEENDET SOROKA 944 _ _ _ _"

   Bitte beachten Sie das die Gruppen aufgefüllt werden müssen.
   In diesem Fall ist der Text 14,1 Gruppen lang.
   Dieser wird auf 15 Gruppen aufgefüllt

11. a) Ausgabe "Drucken": oben die Ausgabe in kyrillischer und unten
       in lateinischer Schrift. Die Ausgabe erfolgt beim "Chiffrieren"
       + "Drucken" automatisch in Fünfergruppen.

GTX Ausdruck 6K
11. b) Ausgabe "Drucken-Lochen":
       Beim "Chiffrieren" + "Drucken-Lochen" wird fortlaufen gelocht,
       nicht in Fünfergruppen.
GTX Lochstreifen 3K
12. Ablesen des Gruppenzählers, dieser sollte 015,0 Fünfergruppen anzeigen.

Bemerkung: Normalerweise wird dem Spruch begonnen mit der Kenn- und Unterscheidungsgruppe.
           Der einfachhalber ist das hier jetzt weggefallen. Siehe DV M-125 MN

Dechiffrieren

 1. Tagesschlüssel einstellen wie bei Chiffrieren Pkt. 1 bis 3

 2. Zum dechiffrieren müssen wir wieder einen Spruchschlüssel erstellen.
    Wie bereits oben erwähnt, steht die Kenngruppe am Beginn des Spruchs,
    da wir o.g. Spruch verwenden müssen wir auch diesen verwenden und Chiffrieren diesen
    wie beim Chiffrieren Pkt.  4 bis  6 und führen die Einstellung wie unter Pkt. 7 durch.

 4. Bei M-125 MN: Das Typenrad auf "Lat." oder "Kyr." stellen; in unserem Fall auf "Lat."

 5. Die M-125 3MN auf "Dechiffrieren" schalten

 6. Nun "Drucken" einschalten.

 7. Dechiffrieren über a) Lochstreifen oder b) Tastatur

    a) Den erstellte Lochstreifen in den Lochstreifenleser einlegen
       und den Lochstreifenleser starten. Jetzt beobachten ob der
       bedruckte Papierstreifen den Klartext anzeigt.
       Der Lochstreifenleser stoppt automatisch beim Erkennen der 32.ten
       Kombination (keine Lochung).

    b) Die Fünfergruppen ohne Leerschritte eingeben und einen Kontroll-
       blick auf die Ausgabe werfen ob der Klartext dort erscheint.

   Klartext

Wenn Sie die fehlerfreie Ausgabe sehen, haben Sie erfolgreich
Ihren chiffrierten Spruch dechiffriert.


Das "*" bedeutet entweder:

   - die Kontakte der Schlüsselscheiben, Tastatur etc. sind verunreinigt
     Sie müssen eine Wartung durchführen.
   Fehlerausgabe beim Dechiffrieren

   - der Lochstreifenleser hat eine 32.te Kombination gelesen dann wird
     ebenfalls ein "*" gedruckt.
   - und Sie erkennen die eingefügten vier Leerzeichen als Füllzeichen
     vor dem letzten "*".

Original Tastaturbelegung und Lochung der tschechischen Fialka.
M-125 CZ Tastatur
Abb.: Abb.: Tastatur und Lochung der cz Fialka aus ©Crypto-World Ausgabe 10/2007 Sammler *70
Vergleich der Tppenräder M-125 MN und dem Geheimschreibers T-36

Typenrad M-125 Typenrad T-36
M-125 MN FIALKA                           T-36, Geheimschreiber (HNF-Paderborn)