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T-302 Vorchiffriergerät BStU*676 ... 678
Das Ministerium für Nationale Verteidigung beauftrage 1958 das
ZCO und den OTS mit dem Bau und Herstellung eines Vorchiffrier-
gerätes. Angeschlossen werden können die Fernschreib-
maschinen T-51 Blattschreiber, T-51 Streifenschreiber, LT-57
WETKA, STA-2M, T-51 SU11, T-51 SU12 oder DALIBOR 302A bzw.
DALIBOR 302B. Probleme traten mit den T-51 SU Empfangslocher
auf. Der Lochabstand ist nicht 2,54 mm sondern 2,5 mm.

Es sollten zwei Varianten, T-302/1 Standleitungsgerät und
T-302/2 mit Fernschaltgerät, geben.

Maßgeblich sollte das Verfahren nach Vernam, später als
DUDEK bezeichnet, genutzt werden. Das Schlüsselgerät T-52d
DORA wurde erwogen, aber wegen bekannter Dekryptierbarkeit
nicht weiter betrachtet. Im weiteren wurden der Lorenz Mi-544,
T-37h mit Schlüsselzusatz und die CM-2 einbezogen.

Für die Entwicklung wurden das Institut für Nachrichten-
technik und der VEB Gerätewerk Karl-Marx-Stadt einbezogen.

Erste Muster sollten 1962 vorführbar sein.
Die T-302 wurde auch unter der Bezeichnung ARN61 geführt.

Die T-302 sollte ein Kodeumsetzer, wie später bei der TGS-1, 1M
oder der T-310/50, eingesetzt werden. Der Kodeumsetzer sollte
so ausgelegt werden, so das der Funker einen fehlerkorrigierten Kode sendet.
Es wurde Zweier-Gruppen gebildet die sich im Höhrschema unterscheiden.