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Geräte - Systeme zur Schlüsselmittelproduktion

BStU*34, *50, *104, *128, *157, *161, *191
  1. T-010 Schlüsselmittelproduktion
  2. T-015 Schlüsselmittelproduktion
  3. T-027 Wortzählgerät
  4. T-031 Prüfgerät
  5. T-032 LZS Prüfgerät
  6. T-034 Schlüsselmittelproduktion
  7. T-035 Schlüsselmittelproduktion
  8. T-036 Analyse- und Prüfgerät für A-003
  9. T-037 / T-155 LZS Prüfgerät
  10. T-038 Schnittstellenadapter
  11. T-042 Prüfgerät
  12. T-045 Schlüsselkassette
  13. T-046 Attachékoffer der T-316
  14. G1 Rauschgenerator für Chiffriergeräte

T-010
T-015
Geräte der Schlüsselmittelproduktion.
Der Zählung von Bigrammen in den Bereichen der Kryptographie
und -analyse.

T-027

Die T-027 war ein Wortzählgerät für die Überprüfung der Zwischenfolgen
die in der T-310 erzeugt werden.
Es wurde auch zur Zählung von Bigrammen in den Bereichen der Krypto-
graphie und -analyse verwendet.


T-031

Die T-031 gehörte zum Projekt PROGRESS das die T-310 simulierte.

Die T-027 und die T-031 ersetzen ein ESER ES-1040 Programm und verkürzte
die Rechenzeit enorm. Der ESER Rechner benötigte für die Berechnung
5850 Stunden, während PROGRESS dafür nur 175 Stunden benötigte.


T-032, T-037

Die T-032 wurde Entwickelt für das Projekt: PROGRESS-2, PROGRESS-2P
und die T-037 für das Projekt: PROGRESS-3, das die Qualität der
Komplizierungseinheit und zur Überprüfung der neuberechneten Langzeitschüssel
der SKS V/1 und der T-310.
In der T-037 wurde mittels einem Fortran Programm die Prüf-, Zähl- und
Vergleichsfunktionen realisiert.
Die Aufzeichnungen der Klar- und chiffrierten Informationen wurden auf Daten-
bänder für weitere Untersuchen abgespeichert.
Arbeitstitel war: Imprimitivitätssysteme von Permutationsgruppen.
PROGRESS-2 wurde ab 1980 zur Überprüfung der Langzeit- und Kurzzeitschlüssel,
für die SKS V/1 und T-310/50, betrieben.
An der T-032 und der T-037 war zur Eingabe und Ausgabe ein R-4000 Rechner angeschlossen.
Der Komplex aus R-4000 und T-037 simulierte die T-310/50 und den SKS V/1.

Die Geräte T-032 und T-037 durften nur und ausschließlich im MfS Abt. XI betrieben
werden.

Der Betrieb der Geräte T-027 bis T-037 wurde zum 31.01.1989 eingestellt.
Es wurden keine weiteren Langzeitschlüssel erstellt und geprüft.
T-032
Abb.: T-032
T-037
Abb.: T-037

T-034
Die T-034 ist ein Gerät zur Schlüsselmittelproduktion.
Auf diesem Gerät wurden die Schlüsselmittel für die
Chiffriergeräte SKS V/1, SKS V/2, T-310/50 und T-310/51
sowie Schlüssellochstreifen 5 und 8 Kanallochstreifen hergestellt.
Die Schlüssellochstreifen wurden entweder mit einer Einfach- oder
Doppelbandstanzeinheit ausgeliefert.

Je nach zu verwendenden Schlüsselmittelproduktion und -prüfung
gab es 4 Typen die T-034-1, T-034-2, T-034-3 und T-034-5.

Die T-034-3 diente der Herstellung von Schlüssellochstreifen
und der Kontrolle der erstellten Schlüssel entsprechend den
Forderungen an ihrer kryptologischen Qualität.

Die T-034-5 diente der Herstellung von Schlüssellochkarten und der
Kontrolle der erstellten Schlüssel entsprechend den Forderungen an
ihrer kryptologischen Qualität.

Das Gerät wurde in der DDR und der CSSR verwendet.

Abteilung XI/1                        Berlin, 6. 6. 1984

Referat 13

                                      Vetrauliche Verschlußsache
                                      VVS-o020
                                      MfS-Nr. XI/405/84
                                      05. Ausf. Bl./S. 01 bis 18

B e d i e n u n g s a n l e i t u n g

für die Gerätesätze T 034-1 und T 034-2 zur Herstellung von
Mitteln für Datenträger Blatt und Blatt identisch Loch-
streifen sowie zur Herstellung von Testlochstreifen des
Zufallsgenerators

Stand 4/84

Diese Bedienungsanleitung gilt auf der Grundlage der
erfolgten Freigabe der Gerätesätze T 034-1 und T 034-2
mit der Programmversion S 020

Inhalt

1. Beschreibung der Konfiguration T 034-1

2. Beschreibung der Konfiguration T 034-2

3. Inbetriebnahme der Bedienhandlungen

4. Ablauf der Bedienhandlungen bei Parametereingabe

5. Herstellen von Testlochstreifen

6. Betrieb

7. Abschalten der Gerätesätze

8. Reaktion des Bedieners bei auftretenden Fehlern

1. Beschreibung der Konfiguration T 034-1

Die Konfiguration beseht aus folgenden Komponenten:

- Zentraleinheit (ZE)
  mit Taste für Netzspannungszuführung
  mit Betriebsstundenzähler und Spannungsanzeigen
  sowie Steckdosen für die Netzspannungsversorgung der
  Peripherie und den Informationsaus- und -eingängen der
  Peripherie

- Tastatur
  mit Tastenfeld und Anzeige

- Seriendrucker r 1152

- 2 Doppelbandstanzer C8025/y mit der Elektronik C8026/y,
  der Lesestelle T 156, dem Streifendrucker T 155 sowie dem
  Ab- und Aufspuler.

Vor Inbetriebnahme des Gerätesatzes ist die richtige Zusammen-
schaltung der der Peripherie mit der Zentraleinheit zu über-
prüfen.

Die Beschriftung der Kabelverbinder muß bei richtigem
Anschluß der Peripherie mit der Beschriftung auf der
Gehäuserückwand übereinstimmen.

Beim Vorliegen folgender Steckverbindungen ist die Konfigu-
ration vollständig:

 1. ST          mit Steckverbinder der Tastatur
 2. TA          mit Steckverbinder der Tastatur
 3. TE          mit Steckverbinder der Tastatur
 4. STANZ-1A    mit Steckverbinder des Stanzers 1 (Elektronik)
 5. STANZ-1E    mit Steckverbinder des Stanzers 1 (Elektronik)
 6. STANZ-ZA    mit Steckverbinder des Stanzers 2 (Elektronik)
 7. STANZ-ZE    mit Steckverbinder des Stanzers 2 (Elektronik)
 8. SD-A        mit ADP (oben)
 9. ADP (unten) mit Steckverbinder des Seriendruckers
11. Netzeinspeisung über Kaltgerätestecker

2. Beschreibung der Konfiguration T 034-2

- Zentraleinheit (ZE)
  mit Taste für Netzspannungszuführung
  mit Betriebsstundenzähler und Spannungsanzeigen
  sowie Steckdosen für die Netzspannungsversorgung der
  Peripherie und den Informationsaus- und -eingängen der
  Peripherie

- Tastatur
  mit Tastenfeld und Anzeige

- Seriendrucker r 1152

- 4 Doppelbandstanzer C8025/y mit der Elektronik C8026/y,
  der Lesestelle T 156, dem Streifendrucker T 155 sowie dem
  Ab- und Aufspuler.

Vor Inbetriebnahme des Gerätesatzes ist die richtige
Zusammenschaltung der der Peripherie mit der Zentraleinheit
zu überprüfen.

Die Beschriftung der Kabelverbinder muß bei richtigem
Anschluß der Peripherie mit der Beschriftung auf der
Gehäuserückwand übereinstimmen.

Beim Vorliegen folgender Steckverbindungen ist die Konfigu-
ration vollständig:

 1. ST          mit Steckverbinder der Tastatur
 2. TA          mit Steckverbinder der Tastatur
 3. TE          mit Steckverbinder der Tastatur
 4. STANZ-1A    mit Steckverbinder des Stanzers 1 (Elektronik)
 5. STANZ-1E    mit Steckverbinder des Stanzers 1 (Elektronik)
 6. STANZ-2A    mit Steckverbinder des Stanzers 2 (Elektronik)
 7. STANZ-2E    mit Steckverbinder des Stanzers 2 (Elektronik)
 8. STANZ-3E    mit Steckverbinder des Stanzers 3 (Elektronik)
 9. STANZ-3A    mit Steckverbinder des Stanzers 3 (Elektronik)
10. STANZ-4A    mit Steckverbinder des Stanzers 4 (Elektronik)
11. SD-A        mit ADP (oben)
13. ADP (unten) mit Steckverbinder des Seriendruckers
14. SD          mit Netzversorgung des Seriendruckers
15. Netzeinspeisung über Kaltgerätestecker

3. Inbetriebnahme der Gerätesätze

Nach dem betätigen des Schalters für die Netzspannungszuführung
an der Zentraleinheit können die Gerätesätze durch Drücken der
Taste "NE" auf der Tastatur eingeschaltet werden. Auf der
Anzeige erscheint E0. Anschließend ist die Peripherie einzu-
schalten.

Für die Doppelbandstanzerkonfiguration (max. 2 für T 034-1,
4 für T 034-2) ergibt sich damit folgende Einschaltreihenfolge:

1. Netz-Taste an der ZE einrasten
2. Taste NE auf der Tastatur drücken
3. Netzschalter (einzeln/gemeinsam) für DBS-Konfiguration
   einschalten.
4. Ta-NEIN (grün) für Motor-EIN an den gewünschten DBS
   eintasten.

4. Ablauf der Bedienhandlungen bei Parametereingabe

Der Bediener wird durch die Anzeige bei der Parametereingabe
geführt, das heißt, die Anzeige schreibt vor, welche Eingabe
zu erfolgen hat.

Dabei ist "E" die Bezeichnung für Eingabeparameter und:

0 - der Mitteltyp (Eingabe maximal 5-stellig)
1 - die zugehörige Startadresse
    Eingabe 4stellig bei hexadezimaler Angabe
    Eingabe 6stellig bei dezimaler Angabe
    Die als Antwort auf E0 und E1 einzugebenden Werte sind
    den EPROM-Kassetten für die entsprechenden Mitteltypen
    zu entnehmen.
2 - Seriennummer (Eingabe 6stellig)
    Bei einer bis zu 5 Stellen umfassenden Eingabe erfolgt
    deren Ausdruck, weitere mittelspezifische Ausdrucke wie
    z. B. Tabellennummer werden unterdrückt (Produktion von
    Blankoserien)
3 - Numerierung der ersten herzustellenden Produktionseinheit
4 - Numerierung der letzten herzustellenden Produktionseinheit
    Die Numerierung der Produktionseinheiten beginnt mit 1
    fortlaufend. Im allgemeinen entspricht eine Produktions-
    einheit einem Blatt auf dem Seriendrucker und den zuge-
    hörigen Informationen auf Lochband. Die Größe der Pro-
    duktionseinheiten ist mittelspezifisch festgelegt.
5 - Wiederholungsfaktor für die Anzahl der Serien mit fort-
    laufenden Seriennummern, die hintereinander ohne Ende-
    meldung produziert werden.
    Eingabe ≤ 99
6 - Auswahl der DBS für die Produktion durch Eingabe ihrer
    Gerätenummern in der Reihenfolge hintereinander, in der
    die DBS verwendet werden.
    T 034-1 Gerätenummern 0 und 1
            z. B. Eingabe 01 bei einem Wiederholungsfaktor
            größer 1 erfolgt jeweils nach Serienende das
            Umschalten von einem DBS auf den anderen be-
            ginnend mit dem zuerst eingegebenen Gerät
    T 034-2 Gerätenummern 0, 1, 2 und 3
            z. B. Eingabe 12, wenn die T 034-2 als T 034-1
            arbeiten soll

7 - 9 Eingaben habe keine Bedeutung

Für die Parametereingabe sind die Tasten des Numerikfeldes
zu verwenden. Nachdem der entsprechende Parameter eingegeben
und im Anzeigefeld linksbündig angezeigt ist, wird die Taste
"|" gedrückt. Der Parameter ist damit gültig gemacht und
durch die Anzeige wird der nächste Parameter gefordert.

Bei der Mittelherstellung sind grundsätzlich alle Parameter
1 bis 6 einzugeben. Die Parametereingabe wird mit dem Drücken
der Taste "START" abgeschlossen.

Es existieren bei der Parametereingabe folgende Korrektur-
möglichkeiten:

- bei noch nicht erfolgtem Gültigmachen des eingegebenen
  Wertes durch Drücken der Taste "LE" und der anschließenden
  Neueingabe des Wertes,

- nach bereits erfolgten Gültigmachen des eingegebenen
  Parameters durch Drücken der Taste "LÖ" und der an-
  schließenden Neueingabe aller Eingabeparameter.

5. Herstellen von Testlochstreifen des Zufallsgenerators

Die Bedienerführung erfolgt analog der Mittelproduktion.

0: Eingabe 001 als Programme
1: 6900 oder 105 000 (Startadresse ist 6900)
2: Anzahl der Bytes auf dem Lochstreifen
   Eingabe zwischen 1 und 65535
   Standard 40 000
3: Auswahl über Arbeitsweise des Zufallsgenerators
   Eingabe 0 Bytes ohne VK bereitstellen
           1  ''   mit  ''     ''
   Standard: ohne VK (Verknüpfungsschaltung)
4: Auswahl Art des Lochbandes
   Eingabe 5: 5-Kanal-Zufallstext
           8: 8-Kanal-Zufallstext
   Standard: 8-Kanal
5: Auswahl der DBS für die Produktion durch Angabe seiner
   Gerätenummer
   Eingabe für T 034-1: 0 oder 1
               T 034-2: 0, 1, 2 oder 3
   Standard: 0

Bemerkung: Das Stanzen des Generatortestlochstreifens erfolgt
           mit Kontrollesen.

6. Betrieb

Nach dem Drücken der Taste "START" leuchtet die Lampe in der
START-Taste. Mit dem Arbeitsbeginn der Peripherie verlischt
die Lampe.

Mittelproduktion

Ist ein Produktionsabschnitt produziert, melden sich das Gerät
mit der nächsten zu produzierenden Seriennummer auf der Anzeige.
Durch erneutes Betätigen der Taste "START" wird der Produktions-
abschnitt ab angezeigter Seriennummer produziert, wobei die
zuletzt eingegebenen Parameter für die erste und letzte zu pro-
duzierende Produktionseinheit sowie der Wiederholungsfaktor und
die Geräteauswahl ihre Gültigkeit behalten. Dabei ist zu beachten,
daß die Seriennummern für die nächste produzierende Serie
mittelspezifisch sind. Zum Beispiel beim Typ 350 werden jeweils
2 Tabellen mit den selben Tabellennummern, aber den Serien-
nummern i und i + 1 gleichzeitig produziert. Beim Wiederholungs-
faktor 1 würde die Anzeige i + 2 für den nächsten Produktions-
abschnitt erfolgen.

Wird ein Wiederholungsfaktor größer 1 gewählt, so werden
mehrere Produktionsabschnitte (i. a. Serien) hintereinander
ohne Zwischenanzeige des Endes der jeweiligen Produktionsab-
schnitte hergestellt. Nach Abarbeitung des Wiederholungsfaktors
erscheint die Nummer für die nächste zu produzierende Serie auf
der Anzeige.

Während des Betriebes sind die Tasten auf der Tastatur,
ausgenommen "NE", "NA", "RESET", unwirksam. Durch Drücken der
Taste "STOPP" kann die Anlage in den Halt-Zustand versetzt
werden und es besteht die Möglichkeit, durch Drücken der Tasten
"LD" bei Abbruch bzw. "START" bei Weiterarbeit, zu reagieren.

Das Drücken der Taste "RE" bewirkt eine Wiederholung des
zuletzt fertiggestellten Produktionsabschnittes auf allen
Peripheriegeräten entsprechend der Mittelstruktur mit neuem
Zufallstext. Dabei wird der Vorspann mit wiederholt.

7. Abschalten der Gerätesätze

Nach Beendigung der Arbeit am Gerätesatz sind die Netzschalter
an der Peripherie auszuschalten.

Durch zweimaliges betätigen der Taste "NE" auf der Tastatur
im Abstand von 1 bis 2 Sekunden wird die Zentraleinheit ab-
geschaltet.

Als letztes wird die Netzspannungszuführung zur Zentralein-
heit durch den Schalter an der Frontseite unterbrochen.

Für die Doppelbandstanzerkonfiguration ergibt sich damit
folgende Ausschaltreihenfolge:

1. Taste "grün" am DBS ausrasten (220 V für DBS Motor
   ausgeschaltet)

2. Netzschalter (alle einzeln/gemeinsam) für DBS-Konfigu-
   rationen ausschalten)

3. 2 x Taste "NA" auf der Tastatur drücken

4. Netz-Taste an der ZE ausrasten.

8. Reaktion des Bedieners bei auftretenden Fehlern
(Liste der Fehleranzeige am Gerätesatz T 034-1 und T 034-2)
AnzeigeBemerkungHandlungReaktion
Franz / Schlauß
Hauptmann / Hauptmann
Zufallsgenerator T 113
01.00.01Kontrolle- Taste LÖE0
- bei mehrfachem Auftreten:
  Information an Abt. XI/1
01.00.02Schaltung 1- bei Mittel wie 01.00.01
- bei TestlochstreifenSTART-fehlerhaft bereitgestellter
  Taste LÖ oder STARTBlock vom ZG wird trotzdem ausgestanzt
01.00.04Schaltung 2- bei Mittel wie 01.00.01
- bei Testlochstreifen
  Taste LÖ oder STARTLÖ : E0
01.00.08Zeitfehler- wie 01.00.01
 
Seriendrucker r 1152
02.00.20Befehlsausführung- Taste RE oder LÖRE: Wiederholung des Druckes
blockiertder letzten Seite
02.00.30Havariewie 02.00.20
02.00.60Papierendewie 02.00.20
02.00.70Farbbandendewie 02.00.20
02.00.08Zeitfehlerwie 02.00.20
02.00.0FRAM-Überwachung für SDwie 02.00.20
02.00.FBkönnen durch zufälligewie 02.00.20
02.00.FCVeränderungenwie 02.00.20
02.00.FDim RAM oder imwie 02.00.20
02.00.FEZusammenhang mitwie 02.00.20
02.00.FFZeitfehler entstehenwie 02.00.20
 
Bei allen Fehlern setzen die Lochbandstanzer ihre Arbeit normal fort.
 
Lochbandperipherie (Stanzer)
03.XX.08ZeitfehlerTaste RE oder LÖLÖ : E0
(07.XX.08)ZeitfehlerRE: Wiederholung der letzten
Produktionseinheit bei
Mitteln und des letzten Aus-
gabesatzes bei Testloch-
streifen
 
XX: Gerätenummer, auf die sich
der Fehler bezieht
 
(00 … 03)
 
AA bei falsche Eingabe für
Parameter E6 bei Mitteln
 
03.XX.40Bandriß bzw. keinwie 03.XX.08
Transport
 
(07. …) Fehlermeldung erscheint wenn Fehler an den Übergängen zwischen zwei
Produktionseinheiten auftritt
 
RE: Neubeginn der Produktion ab
der letzten fertiggestellten
Produktionseinheit auf allen
Geräten entsprechend der
Mittelstruktur
Vorspann, falls in der Mittel-
struktur definiert, wird
wiederholt,
Wiederholung des vorangegange-
nen vollständigen Ausgabesatzes
bei Testlochstreifen des ZG
 
03.XX.0FRAM-Überwachung für DBSwie 03.XX.08
03.XX.FBkönnen durch zufälligewie 03.XX.08
03.XX.FCVeränderungenwie 03.XX.08
03.XX.FDim RAM oder im Zusammen-wie 03.XX.08
03.XX.FEhang mitwie 03.XX.08
03.XX.FFZeitfehler entstehenwie 03.XX.08
 
Lochbandperipherie (Drucker)
 
04.XX.08ZeitfehlerTaste RE oder LÖLÖ: E0
RE: Wiederholung der letzten
Produktionseinheit bei Mitteln
XX: Gerätenummer, auf die sich der
Fehler bezieht
(00 … 03)
04.XX.20nicht erfolgter bzw.
fehlerhafter Aufdruck
wie 04.XX.08
oder START
START: fehlerhafter Aufdruck
wird ignoriert
04.XX.40nicht erfolgter Kohle-
bandtransport
wie 04.XX.08
04.XX.0Fkönnen durchwie 04.XX.08
04.XX.FBzufällige Veränderungenwie 04.XX.08
04.XX.FCim RAMwie 04.XX.08
04.XX.FDoder im Zusammenhangwie 04.XX.08
04.XX.FEmit Zeitfehlerwie 04.XX.08
04.XX.FFentstehenwie 04.XX.08
 
Lochbandperipherie (Leser)
 
05.XX.08ZeitfehlerTaste RE oder LÖLÖ: E0
RE: Wiederholung der letzten
(08.XX.08)Produktionseinheit bei Mitteln
05.XX.FBzufällige Veränderungenwie 05.XX.08und des letzten Ausgabesatzes
05.XX.FCim RAMwie 05.XX.08bei Testlochstreifens des Zu-
05.XX.FDoder im Zusammenhangwie 05.XX.08fallsgenerators
05.XX.FEmit Zeitfehlerwie 05.XX.08XX: Gerätenummern auf die sich der
05.XX.FFentstehenwie 05.XX.08Fehler bezieht
(00 … 03)
(08.XX.08): Fehlermeldung erscheint, wenn Fehler an den Übergängen zwischen zwei
Produktionseinheiten auftrittRE: Neubeginn der Produktion ab
der letzten fertiggestellten
Produktionseinheit auf allen
Geräten entsprechend der
Mittelstruktur
Vorspann, falls in der Mittel-
struktur definiert, wird
wiederholt,
Wiederholung des vorangegangene-
nen vollständigen Ausgabe-
satzes bei Testlochstreifen
des Zufallsgenerators
 
06.XX.YYFehler beim byteweisenTaste LÖ oder RELÖ: E0
(09.XX.YY)Vergleich zwischenRE: Wiederholung der zuletzt
gestanztem und kontroll-
gelesenem Text
begonnenen Produktionseinheiten
auf dem DBS
SD setzt dabei normal die
Mittelproduktion fort
Wiederholung des letzten
Ausgabesatzes bei Testloch-
streifen des Zufallsgenera-
tors
XX: Gerätenummer, auf die sich der
Fehler bezieht
(00 … 03)
YY: Vergleichsergebnis, bei dem
alle ungleichen Bits mit 1
belegt werden
(z. B. Bit auf Datenspur 6
ist ungleich
Y Y
= =
2 0
= =
0010
0000)
8765 4321
Datenspur
 
RE: Neubeginn der Produktion ab
der zuletzt fertiggestellten
Produktionseinheit auf allen
Geräten entsprechend der
Mittelstruktur
Wiederholungen des vorange-
gangenen vollständigen Aus-
gabesatzes bei Testloch-
streifen des Zufallsgenera-
tors
(09.XX.YY): Fehlermeldung erscheint, wenn Fehler an den Übergängen zwischen
zwei Produktionseinheiten auftritt
 
Lochbandperipherie (Abspuler)
 
0A.XX.10BandendevorwarnungTaste LÖ, RE oder STARTLÖ E0
RE: Normale Fortsetzung der
Produktion
START: wie RE
 
10.00.01Fehler währendTaste RE oder LÖLÖ: E0
- bei mehrfachem Auftreten:RE: Produktion einschließlich der
Information Abt. XI/1zuletzt produzierten Produk-
10.00.02Überwachungwie 10.00.01tionseinheiten wird mit neuem
10.00.03Zufallstextwie 10.00.01Zufallstext auf allen Geräten
fortgesetzt
10.00.04im RAM- Taste LÖ
- bei mehrfachem Auftreten:
Information an Abt. XI/1
10.00.11Überschreitung der
Speichergröße des RAM
wie 10.00.01
10.00.12Fehler Strukturprogrammwie 10.00.01
 
11.00.XYRAM-Taste LÖ und 5fache Wieder-
holung ab Anzeige E0
XY: höherwertiger Teil der
Adresse der fehlerbehafteten
Speicherzelle
- bei nochmaligem Fehler:
Information an Abt. XI/1
und Stopp der Produktion
12.00.XYEPROM-Taste LÖ und einfache Wieder-
holung ab Anzeige E0
XY: höherwertige Teil der
Anfangsadresse des fehler-
haften EPROM
-bei mehrfachem Auftreten:
Information an Abt. XI/1
bei "Struktur" kann die
Anfangsadresse des 1. EPROM
erscheinen, obwohl die
2. EPROM-Kassette fehlerhaft ist

Die T-155 bildet die Zufallsfolgen für die T-034/5.
Mit dem Drucker T-101 wurden die Lochkarten bedruckt.
Ein Auszug aus einer Kurzbeschreibung der Anlagenprozedur
zur Erstellung von Schlüssellochkarten:
  1. T-034 einschalten
  2. bei Eigentest-Beginn des T-034 NMI drücken
  3. bei Erscheinen von E 0 Programm 821 eingeben:
  4. Aritma einschalten
  5. Prüf- oder Kontroll LK von Aritma vor die zwei
    vorhandenen kompletten Exemplare 821 in das
    Leerkartenfach einlegen
  6. Start drücken
  7. Nach Durchlauf des ersten Exemplars wird CRC-Wert
    angezeigt --> diesen merken wieder aufschreiben
  8. Start drücken --> zweites Exemplar läuft durch.
Ein Windowsprogramm zur Herstellung gültiger Schlüsselserien ist in Freeware zu finden.
T 034/5 Übersicht
Abb.: T 034/5 Übersichtsplan
T 034/5 Schrank
Abb.: T 034/5 Gerätesatz.
T-035 Basis-1
Das Gerät T-035 Basis-1 dient der Überprüfung moderner Chiffrier-
verfahren wie T-310, T-311 oder T-316.

T-036 Analyse- und Prüfgerät A-003
Das Gerät T-036 dient der Analyse der empfangenen Synchronsignale
und die Prüfung der Schlüsseleinstellung.

T-038
Das Gerät T-038 ist ein Schnittstellenadapter der zwischen einem
Gerät X und dem Robotrondrucker r 1152 geschalten wird.

T-042
Die T-042 ist ein Prüfgerät für die Schnittstellen-
adapter T-309 und T-319

G1
Unter der Bezeichnung G1 verbirgt sich eine Baugruppe zur Erzeugung
von Zufallszahlen. Die Baugruppe wurde vom ZCO entwickelt und sollte
in zukünftige Chiffriergeräte eingebaut werden. Dem polnischen Chiffrier-
büro des MdI sollte diese Baugruppe als Lizenzprodukt verkauft werden.